Vorlesungsunterlagen. Qualitätsmanagement. Teil 5: Qualitätssicherungsmaßnahmen

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1 Vorlesungsunterlagen Qualitätsmanagement Teil 5: Qualitätssicherungsmaßnahmen Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 1

2 1. Allgemeines 1.1 Organisatorisches 1.2 Gliederung 1.2 Lernziele 1.3 Literatur 2) Grundlagen / Einführung 2.1 Qualität, was versteht man darunter? 2.2 Warum Qualtitätsmanagement 2.3 Persönlichkeiten 2.4 Entwicklung des Qualitätswesens 2.5 Qualitätsmodelle 3) QM-Systeme, Normen und Richtlinien 3.1 Überblick 3.2 DIN EN ISO 9001ff 3.3 QS VDA 3.5 ISO TS16949 Gliederung 5) Qualitätssicherungsmaßnahmen 5.1 QFD 5.2 Poka Yoke 5.3 Qualitätsplanung 5.4 FMEA 5.5 Prüfmittel, Prüfmittelmanagement 5.6 Control-Plan 5.7 Bemusterung 6) Qualität und Recht 6.1 Überblick 6.2 Gewährleisung und Produkthaftung 4) Qualitätsmanagementsystem im Unternehmen 4.1 Aufbau eines QM-Systems 4.2 Prozessbetrachtung 4.3 Einführung 4.4 Handbuch 4.5 Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen, Formblätter Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 2

3 5.7 Bemusterung Grund der Bemusterung Mit der Bemusterung wird der Nachweis erbracht, -> dass die vereinbarten Kundenanforderungen erfüllt werden. -> das die Voraussetzungen für die Serienlieferung von spezifikationskonformen Produkten gegeben ist. Mit der Freigabe der Bemusterung erfolgt auch die Freigabe der -> Serie -> Werkzeugkosten Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 3

4 5.7 Bemusterung Anstoß einer Bemusterung Neuteil Produktänderung (z.b. Konstruktions-, Spezifikations-, Werkstoffänderung) Produktionsverlagerung Änderung des Produktionsprozesses längeres Aussetzen der Fertigung, mehr als 12 Monate Änderung von Zulieferanten, Produkten und Dienstleistungen Änderung von Zukaufteilen Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 4

5 5.7 Bemusterung Voraussetzung: Bemusterung nach VDA Erstmusterteile müssen unter Serienbedingungen hergestellt worden sein. Je Werkzeug, Nest oder Form müssen mind. 3 Teile vermessen und bemustert werden. Alle auf der Zeichnung angegebenen Spezifikationen und Prüfungen müssen nachgewiesen werden. Für Prüfmaße muss eine Kurzzeitfähigkeit 1,67 (mind. 50 Teile) vorhanden sein. Abweichungen sind mittels Sonderfreigabe zu dokumentieren. Rechtzeitige Absprache mit dem Kunden. Notwendigkeit der IMDS-Daten prüfen (IMDS: international material data system) Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 5

6 5.7 Bemusterung Formblatt, VDA Bemusterung Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 6

7 5.7 Bemusterung Freigabestatus (VDA Bemusterung) Der Kunde bewertet die übermittelten oder vorgestellten Unterlagen und die Musterteile. Das Deckblatt des Berichts wird um den Einzel- und Gesamtfreigabestatus ergänzt und dem Lieferanten übermittelt. Der Freigabestatus kann sein: frei Lieferungen von Produkten sind entsprechend dem Lieferabruf freigegeben. frei mit Auflagen Die Auslieferung von Produkten ist nur für eine begrenzte Zeit oder Stückzahl gestattet. Die Auflagen sind im Einzelnen zwischen Kunde und Lieferant abzustimmen. Nachbemusterung ist erforderlich. abgelehnt Auslieferung von Produkten ist nicht gestattet. Nachbemusterung ist erforderlich. Der Umfang der Nachbemusterung ist abzustimmen. Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 7

8 5.7 Bemusterung Formblatt, PPAP Bemusterung PPAP: Production Part Approval Process Grundlage Bemusterung für Geschäftsbeziehung mit amerikanisches Kunden. Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 8

9 5.7 Bemusterung Einige Kunden haben Portale entwickelt, über die Bemusterungen abzuwickeln sind. AGCO-Net Arbeitsvorrat Bemusterungen werden als pdf hochgeladen Daimler SQMS werkstofflich in SQMS und Papier technische in SQMS Farbbemusterung Kopfdaten ausfüllen Messbericht usw. als Anlage IMDS muss gesendet worden sein VW Messwerte müssen direkt eingegeben werden kann nur versendet werden, wenn IMDS-Daten akzeptiert sind Pflichtanlagen (z.b. TLL) Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 9

10 5.8 Prüfplanung Gliederung Prüfplanung Quelle: TÜV Süd Akademie GmbH / MQT Folie 36 Seite 10

11 Entscheidungsmatrix Gliederung Über die Entscheidungsmatrix wird festgelegt ob ein APQP (Advanced Product Quality Planing) durchgeführt wird. In der Regel entscheidet darüber das Projektteam Entscheidungskriterien: Kritisches Produkt: z.b. D, SC oder CC Merkmale in der Zeichnung oder FMEA Kritischer Prozess: Unbekannte oder neue Prozesse mit hohem Risiko, mehrere Arbeitsgänge erforderlich (z.b. Kunststoffspritzen, Lackieren, Zusammenbau etc.) Kritischer Lieferant: z.b. neuer Lieferant, Anlieferqualität nicht im Zielfenster, schlechte Termineinhaltung Quelle: TÜV Süd Akademie GmbH / MQT Folie 36 Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 11

12 Gliederung Bedeutung APQP = Advanced Product Quality Planing Vorausschauende Produkt Qualitäts Planung Mit der Einführung der QS9000 durch die Big Three General Motors, Chrysler und Ford wurde auch das APQP Entwickelt. Das APQP ist eine Methode zur Planung Überprüfung der Produkt- Prozessentwicklung des Lieferanten. Integrierte Werkzeuge: FMEA (Fehler-Möglichkeits und Einfluss-Analyse) MSA (measurement system analysis, Messmittelfähigkeitsanlyse) PPAP / VDA (Erstbemusterung) SPC (Statistische Prozesslenkung) R&R (Run&Rate) Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 12

13 Ziel Gliederung des Verfahrens Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 13

14 Gliederung Anwendung Herstellung neuer Produkte oder Teile Einsatz neuer Prozesse Einsatz neuer Materialien Prozesse mit hohem Fertigungsrisiko Produkte von sicherheitsrelevanten Teilen (z.b. D-Teile) Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 14

15 Gliederung Input / Output Inputs / Vorgaben: -> Lieferantenmatrix -> APQP-Entscheidungsmatrix -> Projektpläne (Kunden, Lieferant) -> QSA -> Werzeugfortschritt -> Spezifikation APQP Output / Ergebnisse: -> Ergebnis APQP -> Erfüllungsgrad / Einstufung -> Termine für Run & Rate -> Maßnahmenliste Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 15

16 Dokument Gliederung und Tools Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 16

17 Run & Rate, Gliederung Ziel des Verfahrens Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 17

18 Run Gliederung & Rate, Anwendung Herstellung neuer Produkte oder Teile Einsatz neuer Prozesse Einsatz neuer Materialien Prozesse mit hohem Fertigungsrisiko Produkte von sicherheitsrelevanten Teilen (z.b. D-Teile) Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 18

19 Run & Rate, Gliederung Ziel des Verfahrens Inputs / Vorgaben: -> Lieferantenmatrix -> Entscheidungsmatrix -> Projektpläne (Kunden, Lieferant) -> Q-Ziele -> Spezifikation Run & Rate Output / Ergebnisse: -> Freigabe für die Serienproduktion Produktausbringung nach Anlaufkurve / Erfülllung der Kundenanforderungen. Teile entsprechen den Kundenanforderungen Q-Ziele werden erreicht R&R Bericht mit Maßnahmenliste Teile für Erprobung, Serienteile und Bemusterung Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 19

20 Run Gliederung & Rate, Aufgaben Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 20

21 Run & Rate, Dokumente Gliederung Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 21

22 Run & Gliederung Rate, Durchführung Vorlesung Qualitätsmanagement, Prof. Dr. Johann Neidl Seite 22

1 Zweck der Erstbemusterung. 2 Definitionen. 3 Durchführung von Bemusterungen

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