Probeklausur Grundlagen der Datenbanksysteme II

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Probeklausur Grundlagen der Datenbanksysteme II"

Transkript

1 Prof. Dott.-Ing. Roberto V. Zicari Datenbanken und Informationssysteme Institut für Informatik Fachbereich Informatik und Mathematik Probeklausur Grundlagen der Datenbanksysteme II Frau: Herr: Vorname: Familienname: Diplom: Master: Bachelor: Matrikelnummer: Hinweise: 1. Füllen Sie bitte sofort die oben verlangten Angaben aus. Auf allen übrigen Blättern tragen Sie bitte Ihre Matrikelnummer ein. Nicht in dieser Weise gekennzeichnete Blätter können von der Wertung ausgeschlossen werden. Weitere Blätter können Sie sich geben lassen. 2. Lose Blätter sind nicht erlaubt. Lassen Sie daher diesen Stapel geheftet und bearbeiten Sie die Aufgaben direkt auf den Blättern. Sollte der eingeräumte Platz dennoch einmal nicht genügen, so verweisen Sie bitte auf die anhängenden Zusatzblätter. 3. Außer gewöhnlichen Stiften nicht in rot und auch kein Bleistift! und ein Taschenrechner sind keine Hilfsmittel zugelassen. Insbesondere wird von der Klausur ausgeschlossen, wer währenddessen elektronische Geräte wie Smartphones, Handys oder ähnliches benutzt. Handys und Smartphones müssen ausgeschaltet sein! 4. Die Klausur besteht aus 5 Aufgaben, die nicht nach Schwierigkeitsgrad geordnet sind. Bitte verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick, bevor Sie die einzelnen Aufgaben bearbeiten. In der Klausur können insgesamt 120 Punkte erreicht werden. Zum Bestehen sind 60 Punkte notwendig. 5. Die Dauer der Klausur beträgt 120 Minuten. Sollten Sie mehr als 15 Minuten früher fertig sein, so geben Sie Ihre Arbeit bitte bei der Klausuraufsicht ab und verlassen leise den Saal. In den letzten 15 Minuten darf keiner mehr aufstehen bis alle Klausuren eingesammelt sind. Viel Erfolg! Nachfolgende Tabelle bitte nicht ausfüllen. Aufgabe Gesamt Note Punkte

2 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 2 Aufgabe 1: B -Bäume (15 Punkte) Gegeben sei folgender B -Baum mit k = k = 2 und den Buchstaben des lateinischen Alphabets mit der Ordnung a < b < c < < z: k - f - t x a c - i - f k l o t v w x z - a) Einfügen: Fügen Sie den Buchstaben u in den B -Baum ein und zeichnen Sie den Baum neu. b) Löschen Sie folgende Werte aus dem B -Baum aus der Angabe oben (und nicht aus Aufgabe a): i) Löschen Sie den Wert k aus dem B -Baum und zeichnen Sie den Baum neu. ii) Löschen Sie auch noch den Wert f aus Ihren B -Baum und zeichnen Sie den Baum neu.

3 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 3 Leerseite

4 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 4 Aufgabe 2: B -Bäume k- und k -Berechnung (15 Punkte) Gegeben seien folgende Annahmen: Seitengröße p=4096 Bytes, Schlüsselgröße s=16 Bytes, Verweisgröße v=16 Bytes. Als sonstige Verwaltungsinformationen müssen nur noch die Full-Empty-Bits berücksichtigt werden. a) Bestimmen Sie den optimalen k-wert eines B -Baums für diese Annahmen. b) Bestimmen Sie den optimalen k -Wert eines B -Baums für diese Annahmen bei einer Satzgröße von: i) r=256 Bytes ii) r=39 Bytes

5 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 5 Aufgabe 3: Indexstrukturen (40 Punkte) Gegeben sind die folgenden Daten: Sportler2010 ID Name Punkte Sportart 24 J. Oeser 153 Leichtathletik 23 G. Schönfelder 307 Ski alpin 25 C. Reif 850 Leichtathletik 123 M. Riesch 3957 Ski alpin 5 L. Stahl 431 Leichtathletik 4 M. Neuner 3921 Biathlon 13 T. Boll 2088 Tischtennis Es gelten folgende Voraussetzungen: Daten werden als pinned-records abgelegt. Es passen jeweils zwei Datensätze in einen Datenblock. a) Erstellen Sie einen Primärindex in Form eines Sparseindex für die oben abgebildete Tabelle. Gehen Sie dabei davon aus, dass in einem Indexblock nur zwei Indexeinträge passen. Zeichnen Sie die Indexstruktur und die Datenblöcke. Gehen Sie weiterhin davon aus, dass die Daten in der oben gezeigten Reihenfolge in Ihre Struktur eingefügt werden. Zeichnen Sie auch alle nötigen Headerinformationen mit ein. b) Erläutern Sie kurz, wie Sie folgende Anfrage unter Ausnutzung des Primärindex ausgeführt würde: SELECT FROM S p o r t l e r WHERE ID > 12 AND ID < 2 5 ; c) Es soll nun ein Sekundärindex über das Attribut Sportart erstellt werden. Zeichnen Sie einen passenden Sekundärindex und die Datenblöcke in einer neuen Skizze auf. Die Headerinformationen sind hier nicht nötig. Entscheiden Sie selbst, wie viele Sekundärindexeinträge in einen Block passen. d) Erläutern Sie kurz, wie Sie folgende Anfrage unter Ausnutzung Ihres Sekundärindex ausgeführen würden: SELECT FROM S p o r t l e r WHERE S p o r t a r t = L e i c h t a t h l e t i k ;

6 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 6 Leerseite

7 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 7 Aufgabe 4: Recovery - Undo/Redo (35 Punkte) Gegeben sei folgender Schedule zweier Transaktionen: T 1 T 2 T 3 READ(C) C = C + 5 WRITE(C) A = 15 WRITE(A) READ(E) E = 2 * E WRITE(E) COMMIT READ(D) D = D + A WRITE(D) READ(B) B = B - 2 WRITE(B) COMMIT C = 42 WRITE(C) SYSTEMCRASH Das Datenbanksystem hat für dieses Schedule zwei LRU-Cache-Slots reserviert. Der Recovery Manager verwendet sowohl Undo, als auch Redo. Die initialen Werte vor diesem Schedule sind in der Tabelle unten gegeben. Diese Werte sind ebenfalls im Log-File vermerkt und stellen comittete Werte dar. a) Beschreiben Sie die Vorgänge bei der Ausführung des Schedules. Verwenden Sie dazu die Tabelle vom Typ (1) auf der nachfolgenden Seite. b) Beschreiben Sie den Restart-Vorgang nach dem Systemcrash. Benutzen Sie hierzu eine Restart- Tabelle vom Typ (2) auf der nachfolgenden Seite. c) Angenommen es wird nach dem WRITE(D) der Transaktion T 1 ein Cache Consistent Checkpoint eingefügt. Erläutern Sie, welche Auswirkung dies auf den Restart-Vorgang hat. Kennzeichnen Sie bitte in den Tabellen einen dirty Cache mit einen und einen unbestätigten Wert in der Datenbasis durch Einklammern z.b. (< W ERT >).

8 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 8 Aufgabe 5: Fragen (15 Punkte) a) Angenommen Ihr DBMS unterstützt mehrere Möglichkeiten einen Join durchzuführen. Welche Informationen sind für Sie besonders interessant, wenn Sie sich im Einzelfall für eine konkrete Implementierungsmethode entscheiden sollen und warum? b) Nennen Sie drei Bedingungen, die eine gute Hashfunktion erfüllen soll. c) Erläutern Sie was unter Pinned bzw. Unpinned Records zu verstehen ist. Wer oder was entscheidet wann darüber?

9 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 9 Tabelle Typ (1) Operation Logeintrag Cache 1 Cache 2 Datenbasis Listen X V X V A B C D E Aktiv Commit (Initialisierung) Stand beim Crash

10 Probeklausur DB2 - Matrikelnr.: 10 Tabelle Typ (2) Logeintrag Cache 1 Cache 2 Datenbasis Listen vor Recovery X V X V A B C D E undone redone nach Flush

Datenbanksysteme II SS 2010. Übungsblatt 9: Wiederholung

Datenbanksysteme II SS 2010. Übungsblatt 9: Wiederholung Ludwig-Maximilians-Universität München München, 02.07.2010 Department Institut für Informatik PD Dr. Peer Kröger Andreas Züfle Datenbanksysteme II SS 2010 Übungsblatt 9: Wiederholung Besprechung: 20.07.2010

Mehr

Datenbanken (Bachelor) 30.7302 (SPO2007) WS 2011/12

Datenbanken (Bachelor) 30.7302 (SPO2007) WS 2011/12 Aufgabenstellung: Prof. Dr. Inge Schestag zugelassene Hilfsmittel: 1 beidseitig bedrucktes oder beschriebenes A4-Blatt Bearbeitungszeit: 90 Minuten Note: Name: Matrikelnr. Aufgabe 1 Aufgabe 2 Aufgabe 3

Mehr

Hardware/Software-Codesign

Hardware/Software-Codesign Klausur zur Lehrveranstaltung Hardware/Software-Codesign Dr. Christian Plessl Paderborn Center for Parallel Computing Universität Paderborn 8.10.2009 Die Bearbeitungsdauer beträgt 75 Minuten. Es sind keine

Mehr

Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2008/2009 Prof. Dr. W. Kießling 03. Februar Semesterklausur

Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2008/2009 Prof. Dr. W. Kießling 03. Februar Semesterklausur Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2008/2009 Prof. Dr. W. Kießling 03. Februar 2009 Dr. A. Huhn, M. Endres, T. Preisinger Datenbanksysteme I Semesterklausur Hinweise: Die Bearbeitungszeit

Mehr

FACHHOCHSCHULE MANNHEIM. Hochschule für Technik und Gestaltung. Beispielklausur zur Vorlesung:

FACHHOCHSCHULE MANNHEIM. Hochschule für Technik und Gestaltung. Beispielklausur zur Vorlesung: FACHHOCHSCHULE MANNHEIM Hochschule für Technik und Gestaltung DBA Bachelor Fakultät Informatik BEISPIELKLAUSUR Beispielklausur zur Vorlesung: Datenbanken (DBA) im Bachelor-Studiengang Informatik, Fakultät

Mehr

Name:... Vorname:... Matrikel-Nr.:... Unterschrift:...

Name:... Vorname:... Matrikel-Nr.:... Unterschrift:... Studiengang Bachelor of Computer Science Modulprüfung Praktische Informatik 1 Wintersemester 2010 / 2011 Name:... Vorname:... Matrikel-Nr.:... Unterschrift:... Hinweise: 1.) Schreiben Sie Ihren Namen und

Mehr

Modul Datenbanksysteme 2 Prüfung skizzenhaft SS Aug. 2007. Name: Note:

Modul Datenbanksysteme 2 Prüfung skizzenhaft SS Aug. 2007. Name: Note: 1 Modul Datenbanksysteme 2 Prüfung skizzenhaft SS Aug. 2007 Name: Note: Nr. Aufgaben Max. Punkte Erreichte Punkte 1 Grundlagen ~ 10% Vgl. Hinweis unten 2 Integrität, Procedures, Triggers, Sichten ~ 20%

Mehr

Koordination des Mehrbenutzerbetriebs 9. Koordination des Mehrbenutzerbetriebs

Koordination des Mehrbenutzerbetriebs 9. Koordination des Mehrbenutzerbetriebs 9. Mehrbenutzerbetrieb: DBS bedient gleichzeitig mehrere Benutzer Benutzer arbeiten zwar unabhängig voneinander, können aber die gleiche Relation oder sogar den gleichen Datensatz bearbeiten! Aktivität

Mehr

Vorlesung Datenbanken I Nachklausur

Vorlesung Datenbanken I Nachklausur Prof. Dr. Stefan Brass 31. März 2006 Dr. Annemarie Herrmann Institut für Informatik MLU Halle-Wittenberg Vorlesung Datenbanken I Nachklausur Name: Matrikelnummer: Studiengang: Aufgabe Punkte von Zeit 1

Mehr

Klausur Datenbanken Wintersemester 2013/2014 Prof. Dr. Wolfgang May 29. Januar 2014, 14-16 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Klausur Datenbanken Wintersemester 2013/2014 Prof. Dr. Wolfgang May 29. Januar 2014, 14-16 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Klausur Datenbanken Wintersemester 2013/2014 Prof. Dr. Wolfgang May 29. Januar 2014, 14-16 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Vorname: Nachname: Matrikelnummer: Studiengang: Bei der Klausur sind keine Hilfsmittel

Mehr

Klausur Grundlagen der Datenbanksysteme I zum Erwerb einer Studienleistung / eines Leistungsscheins

Klausur Grundlagen der Datenbanksysteme I zum Erwerb einer Studienleistung / eines Leistungsscheins Prof. Dott.-Ing. Roberto Zicari Datenbanken und Informationssysteme Institut für Informatik Fachbereich Informatik und Mathematik Klausur Grundlagen der Datenbanksysteme I zum Erwerb einer Studienleistung

Mehr

Einteilung von Datenbanken

Einteilung von Datenbanken Datenbanksysteme (c) A.Kaiser; WU-Wien 1 Einteilung von Datenbanken 1. formatierte Datenbanken 2. unformatierte Datenbanken Information Retrieval Systeme 2 Wozu Datenbanken? Speicherung und Verwaltung

Mehr

Vorlesung Suchmaschinen Semesterklausur Wintersemester 2013/14

Vorlesung Suchmaschinen Semesterklausur Wintersemester 2013/14 Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2013/14 Prof. Dr. W. Kießling 10. Oktober 2013 F. Wenzel, D. Köppl Suchmaschinen Vorlesung Suchmaschinen Semesterklausur Wintersemester 2013/14

Mehr

Datenbanken Konsistenz und Mehrnutzerbetrieb III

Datenbanken Konsistenz und Mehrnutzerbetrieb III Datenbanken Konsistenz und Mehrnutzerbetrieb III 1. Oracle Architektur! Komponenten des Oracle Servers! Zugriff über Netzwerk 2. Zugriffsrechte! Starten und Schließen der Datenbank! Nutzer und Rollen!

Mehr

Aufgaben zur fachwissenschaftlichen Prüfung Modul 3 Daten erfassen, ordnen, verarbeiten und austauschen: Schwerpunkt Datenbanken

Aufgaben zur fachwissenschaftlichen Prüfung Modul 3 Daten erfassen, ordnen, verarbeiten und austauschen: Schwerpunkt Datenbanken Aufgaben zur fachwissenschaftlichen Prüfung Modul 3 Daten erfassen, ordnen, verarbeiten und austauschen: Schwerpunkt Datenbanken 30 Wozu dient ein Primärschlüssel? Mit dem Primärschlüssel wird ein Datenfeld

Mehr

Klausurteilnehmer. Wichtige Hinweise. Note: Klausur Informatik Programmierung, 17.09.2012 Seite 1 von 8 HS OWL, FB 7, Malte Wattenberg.

Klausurteilnehmer. Wichtige Hinweise. Note: Klausur Informatik Programmierung, 17.09.2012 Seite 1 von 8 HS OWL, FB 7, Malte Wattenberg. Klausur Informatik Programmierung, 17.09.2012 Seite 1 von 8 Klausurteilnehmer Name: Matrikelnummer: Wichtige Hinweise Es sind keinerlei Hilfsmittel zugelassen auch keine Taschenrechner! Die Klausur dauert

Mehr

Einleitung Projektion Selektion Join Mengenop. Vollst.keit. Einleitung Projektion. Selektion Join. Vollst.keit. Einleitung Projektion Selektion Join

Einleitung Projektion Selektion Join Mengenop. Vollst.keit. Einleitung Projektion. Selektion Join. Vollst.keit. Einleitung Projektion Selektion Join Parsen der Anfrage (SQL) Transformation in eine Standardform (Relationenalgebra) Logische Optimierung Transformation in alternative Zugriffspläne, Physische Optimierung Ausführung des gewählten Zugriffsplans

Mehr

RECOVERY. "Concurrency Control and Recovery in Database Systems" Bernstein, Hadzilacos, Goodman. Addison-Wesley. Kapitel 1, 6

RECOVERY. Concurrency Control and Recovery in Database Systems Bernstein, Hadzilacos, Goodman. Addison-Wesley. Kapitel 1, 6 Recovery 1 RECOVERY "Concurrency Control and Recovery in Database Systems" Bernstein, Hadzilacos, Goodman Addison-Wesley Kapitel 1, 6 (Online: http://research.microsoft.com/enus/people/philbe/ccontrol.aspx

Mehr

Datenbanksysteme I. Klausur zum Praktikum. Mehrere Professoren prüfen mit genau einem Beisitzer genau einen Studenten.

Datenbanksysteme I. Klausur zum Praktikum. Mehrere Professoren prüfen mit genau einem Beisitzer genau einen Studenten. Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme Wintersemester 1999/2000 Universität Augsburg, Institut für Informatik 25. Februar 2000 Prof. Dr. Werner Kießling A. Leubner, M. Wagner Datenbanksysteme

Mehr

Klausur Datenbanken Wintersemester 2004/2005 Prof. Dr. Wolfgang May 10. Februar 2004, 11-13 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Klausur Datenbanken Wintersemester 2004/2005 Prof. Dr. Wolfgang May 10. Februar 2004, 11-13 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Klausur Datenbanken Wintersemester 2004/2005 Prof. Dr. Wolfgang May 10. Februar 2004, 11-13 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Vorname: Nachname: Matrikelnummer: Bei der Klausur sind keine Hilfsmittel (Skripten,

Mehr

Datenbanken: Backup und Recovery

Datenbanken: Backup und Recovery Der Prozess der Wiederherstellung der Daten einer Datenbank nach einem Fehler im laufenden Betrieb in einen konsistenten, möglichst verlustfreien Zustand heißt Recovery. Beteiligt an diesem Recovery sind

Mehr

Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2011/2012 Prof. Dr. W. Kießling 03. Feb. 2012. Semesterklausur

Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2011/2012 Prof. Dr. W. Kießling 03. Feb. 2012. Semesterklausur Universität Augsburg, Institut für Informatik Wintersemester 2011/2012 Prof. Dr. W. Kießling 03. Feb. 2012 Dr. M. Endres, Dr.-Ing. S. Mandl Datenbankprogrammierung (Oracle) Semesterklausur Hinweise: Die

Mehr

Vorname:... Matrikel-Nr.:... Unterschrift:...

Vorname:... Matrikel-Nr.:... Unterschrift:... Fachhochschule Mannheim Hochschule für Technik und Gestaltung Fachbereich Informatik Studiengang Bachelor of Computer Science Algorithmen und Datenstrukturen Wintersemester 2003 / 2004 Name:... Vorname:...

Mehr

Quelle: TU Dresden, Fakultät Informatik, Institut für Systemarchitektur, Professur für Datenbanken, Dr.-Ing. B. Keller

Quelle: TU Dresden, Fakultät Informatik, Institut für Systemarchitektur, Professur für Datenbanken, Dr.-Ing. B. Keller Arbeitsblatt: Aufgaben zur Wiederholung DATENBANKEN 1. Was versteht an unter Datenbanken? 2. Nennen Sie Beispiele für den Einsatz von Datenbanken! 3. Welche Modelle liegen Datenbanken beispielseise zugrunde?

Mehr

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Dr. Thomas Neumann

TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Dr. Thomas Neumann TU München, Fakultät für Informatik Lehrstuhl III: Datenbanksysteme Prof. Dr. Thomas Neumann Blatt Nr. 11 Übung zur Vorlesung Einsatz und Realisierung von Datenbanksystemen im SoSe15 Moritz Kaufmann (moritz.kaufmann@tum.de)

Mehr

Übungen zur Vorlesung. Datenbanken I

Übungen zur Vorlesung. Datenbanken I Prof. Dr. S. Böttcher Adelhard Türling Übungen zur Vorlesung Datenbanken I WS 2002/2003 Blatt 6 Aufgabe 1: In der Vorlesung haben Sie für die Einbringstrategie Update in Place die Vorgehensweisen steal,

Mehr

Abfragen: Grundbausteine

Abfragen: Grundbausteine Abfragen: Grundbausteine Abfragen sollen gezielt Teile der Information wiedergeben. Das Ergebnis einer solchen Operation ist eine. Der Aufbau der Ergebnistabelle wird durch zwei Grundverfahren festgelegt:

Mehr

7. Übung - Datenbanken

7. Übung - Datenbanken 7. Übung - Datenbanken Informatik I für Verkehrsingenieure Aufgaben inkl. Beispiellösungen 1. Aufgabe: DBS a Was ist die Kernaufgabe von Datenbanksystemen? b Beschreiben Sie kurz die Abstraktionsebenen

Mehr

Einführung Datenbank

Einführung Datenbank Einführung Datenbank Einführung Datenbank Seite 2 Einführung in die Arbeit mit einer Datenbank Grundbegriffe: Datenbank - Datenbankmanagementsystem Eine Datenbank ist eine systematische strukturierte Sammlung

Mehr

Oracle SQL Tutorium - Wiederholung DB I -

Oracle SQL Tutorium - Wiederholung DB I - Oracle SQL Tutorium - Wiederholung DB I - (Version 2.6 vom 24.2.2015) Einleitung Im Folgenden sind zur Wiederholung eine Reihe von SQL-Übungsaufgaben zu lösen. Grundlage für die Aufgaben ist die Mondial

Mehr

Wiederherstellung (Recovery)

Wiederherstellung (Recovery) Fragestellungen Aufgaben der Komponenten für das Recovery: Sicherstellung der Dauerhaftigkeit der gespeicherten Daten, d.h. Daten, die in einer Transaktion einmal bestätigt wurden (commit), bleiben auch

Mehr

Datenbanken Kapitel 2

Datenbanken Kapitel 2 Datenbanken Kapitel 2 1 Eine existierende Datenbank öffnen Eine Datenbank, die mit Microsoft Access erschaffen wurde, kann mit dem gleichen Programm auch wieder geladen werden: Die einfachste Methode ist,

Mehr

Dokument Lob erstellen

Dokument Lob erstellen Dokument Lob erstellen Vorbemerkung Ein Lob wird immer mit einem Abschlusszeugnis ausgestellt und auch mit diesem Verteilt. Um ein Lob zu dokumentieren müssen folgende Bausteine definiert und eingerichtet

Mehr

Datenbanken: Architektur & Komponenten 3-Ebenen-Architektur

Datenbanken: Architektur & Komponenten 3-Ebenen-Architektur Datenbanken: Architektur & Komponenten 3-Ebenen-Architektur Moderne Datenbanksysteme sind nach der 3-Ebenen-Architektur gebaut: Anwendung 1 Web-Anwendung Anwendung 2 Java-Programm... Anwendung n Applikation

Mehr

Modul Datenbanken I Klausur

Modul Datenbanken I Klausur Prof. Dr. Stefan Brass, Dr. Alexander Hinneburg Februar 2013 Institut für Informatik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Modul Datenbanken I Klausur Name: Studiengang: Matrikelnummer: Fühlen Sie

Mehr

1. Probeklausur zu Programmierung 1 (WS 07/08)

1. Probeklausur zu Programmierung 1 (WS 07/08) Fachschaft Informatikstudiengänge Fachrichtung 6.2 Informatik Das Team der Bremser 1. Probeklausur zu Programmierung 1 (WS 07/08) http://fsinfo.cs.uni-sb.de Name Matrikelnummer Bitte öffnen Sie das Klausurheft

Mehr

Modul Datenbanken I Klausur

Modul Datenbanken I Klausur Prof. Dr. Stefan Brass, Dr. Alexander Hinneburg Februar 2013 Institut für Informatik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Modul Datenbanken I Klausur Name: Studiengang: Matrikelnummer: Fühlen Sie

Mehr

Klausur 1 Wirtschaftsinformatik LE 1 bis LE 6. 9. November 2012

Klausur 1 Wirtschaftsinformatik LE 1 bis LE 6. 9. November 2012 Klausur 1 Wirtschaftsinformatik LE 1 bis LE 6 9. November 2012 Allgemeines zur Klausur: Schreibmaterial: Verwenden Sie weder Bleistift noch rotes Schreibzeug. Hilfsmittel: Für Fremdsprachige ist ein Fremdwörterbuch

Mehr

Informatik II Datenorganisation Datenbanken

Informatik II Datenorganisation Datenbanken Informatik II Datenorganisation Datenbanken Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (2. Semester) Prof. Dr. Sabine Kühn Tel. (0351) 462 2490 Fachbereich Informatik/Mathematik skuehn@informatik.htw-dresden.de

Mehr

Leichtathletik Datenverarbeitung Handbuch

Leichtathletik Datenverarbeitung Handbuch http://ladv.de/handbuch Februar, 2014 Leichtathletik Datenverarbeitung Handbuch Berechtigungsverwaltung für Vereine Entwickler Marc Schunk Julian Michel Pascal Burkhardt Handbuch Dolf Klein Copyright Leichtathletik

Mehr

Übungen zur Vorlesung. Mobile und Verteilte Datenbanken. WS 2008/2009 Übung 2 Anfrageoptimierung in zentralisierten Datenbanksystemen LÖSUNG

Übungen zur Vorlesung. Mobile und Verteilte Datenbanken. WS 2008/2009 Übung 2 Anfrageoptimierung in zentralisierten Datenbanksystemen LÖSUNG Dr. rer. nat. Sven Groppe Übungen zur Voresung Mobie und Verteite Datenbanken WS 28/29 Übung 2 Anfrageoptimierung in zentraisierten Datenbanksystemen Aufgabe 1: Fogende Reationen seien gegeben: LÖSUNG

Mehr

Vorlesungsinhalt. Recovery. G. Specht: Datenbanksysteme 11-1. Kapitel XI. Vorlesung Datenbanksysteme Univ.-Prof. Dr.

Vorlesungsinhalt. Recovery. G. Specht: Datenbanksysteme 11-1. Kapitel XI. Vorlesung Datenbanksysteme Univ.-Prof. Dr. Recovery Kapitel XI Vorlesung Datenbanksysteme Univ.-Prof. Dr. Günther Specht Universität Innsbruck Institut für Informatik Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) Vorlesungsinhalt 11. Recovery Fehler

Mehr

9. Transaktionsverwaltung 9.3. Fehlerbehandlung Seite 1

9. Transaktionsverwaltung 9.3. Fehlerbehandlung Seite 1 9. Transaktionsverwaltung 9.3. Fehlerbehandlung Seite 1 9.3 Fehlerbehandlung Im realen Betrieb eines Datenbanksystems muss mit Fehlersituationen gerechnet werden. Transaktionsfehler: Hierunter verstehen

Mehr

Vielen Dank an Dennis Riehle für die Bereitstellung dieser Folien

Vielen Dank an Dennis Riehle für die Bereitstellung dieser Folien Vielen Dank an Dennis Riehle für die Bereitstellung dieser Folien 1.1 Definition Datenbank Ein Datenbanksystem (DBS) ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe eines DBS

Mehr

Grundlagen von Datenbanken. Referentielle Aktionen, Sichten, Serialisierbarkeit und Locking

Grundlagen von Datenbanken. Referentielle Aktionen, Sichten, Serialisierbarkeit und Locking Grundlagen von Datenbanken Referentielle Aktionen, Sichten, Serialisierbarkeit und Locking SQL DDL: Referentielle Aktionen (1/3) Potentielle Gefährdung der referentiellen Integrität durch Änderungsoperationen

Mehr

Kapitel 8: Physischer Datenbankentwurf

Kapitel 8: Physischer Datenbankentwurf 8. Physischer Datenbankentwurf Seite 1 Kapitel 8: Physischer Datenbankentwurf Speicherung und Verwaltung der Relationen einer relationalen Datenbank so, dass eine möglichst große Effizienz der einzelnen

Mehr

Klausur zur Vorlesung Datenbanken I im Wintersemester 2011/12

Klausur zur Vorlesung Datenbanken I im Wintersemester 2011/12 Prof. Dr. Lutz Wegner, Dipl.-Math. Kai Schweinsberg 21.03.2012 Klausur zur Vorlesung Datenbanken I im Wintersemester 2011/12 Name:... Vorname:... Matr.Nr.:... Studiengang:... Hinweis: Bearbeiten Sie alle

Mehr

Klausur. Universität Augsburg, Institut für Informatik Sommersemester 2007 Prof. Dr. Werner Kießling 21. Juli (Suchmaschinen) Hinweise:

Klausur. Universität Augsburg, Institut für Informatik Sommersemester 2007 Prof. Dr. Werner Kießling 21. Juli (Suchmaschinen) Hinweise: Universität Augsburg, Institut für Informatik Sommersemester 2007 Prof. Dr. Werner Kießling 21. Juli 2007 Dr. A. Huhn Datenbanksysteme II (Suchmaschinen) Klausur Hinweise: Die Bearbeitungszeit beträgt

Mehr

Bedeutung der Metadateien. Alle Metadaten werden in Dateien gehalten. NTFS ist ein Journal-File-System

Bedeutung der Metadateien. Alle Metadaten werden in Dateien gehalten. NTFS ist ein Journal-File-System 6 Beispiel: Windows NT (NTFS) 6.3 Metadaten 6 Beispiel: Windows NT (NTFS) 6.3 Metadaten 6.3 Metadaten 6.3 Metadaten (2) Alle Metadaten werden in Dateien gehalten Indexnummer 0 1 2 3 4 5 6 7 8 16 17 MFT

Mehr

Klausur Datenbanken Wintersemester 2005/2006 Prof. Dr. Wolfgang May 14. Februar 2006, 14-16 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Klausur Datenbanken Wintersemester 2005/2006 Prof. Dr. Wolfgang May 14. Februar 2006, 14-16 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Klausur Datenbanken Wintersemester 2005/2006 Prof. Dr. Wolfgang May 14. Februar 2006, 14-16 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Vorname: Nachname: Matrikelnummer: Bei der Klausur sind keine Hilfsmittel (Skripten,

Mehr

Aufgabe: Summe Punkte (max.): Punkte:

Aufgabe: Summe Punkte (max.): Punkte: ZUNAME:.................................... VORNAME:.................................... MAT. NR.:................................... Prüfung 389.153 B Datenkommunikation Institute of Telecommunications

Mehr

Probeklausur im Modul Informationstechnik 1, WS 2003/04. Studiengang IWD 1. Semester Seite 1 von 5

Probeklausur im Modul Informationstechnik 1, WS 2003/04. Studiengang IWD 1. Semester Seite 1 von 5 Probeklausur im Modul Informationstechnik 1, WS 2003/04. Studiengang IWD 1. Semester Seite 1 von 5 Probeklausur im Modul Informationstechnik 1, WS 2003/04. Studiengang IWD 1. Semester Hinweise Der Aufgabensatz

Mehr

TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. W. Esswein Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung

TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. W. Esswein Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. W. Esswein Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung Diplomprüfung Wintersemester 2010-2011 im Fach Wirtschaftsinformatik,

Mehr

Dipl. Inf. Dipl. Math. Y. Orkunoglu Datum: 11.09.2009

Dipl. Inf. Dipl. Math. Y. Orkunoglu Datum: 11.09.2009 Hochschule Darmstadt DATENBANKEN Fachbereich Informatik Praktikum 3 Dipl. Inf. Dipl. Math. Y. Orkunoglu Datum: 11.09.2009 PL/SQL Programmierung Anwendung des Cursor Konzepts und Stored Procedures Und Trigger

Mehr

TheGI 1: Grundlagen und algebraische Strukturen Prof. Dr.-Ing. Uwe Nestmann - 09. Februar 2010. 2. Schriftliche Leistungskontrolle (EK)

TheGI 1: Grundlagen und algebraische Strukturen Prof. Dr.-Ing. Uwe Nestmann - 09. Februar 2010. 2. Schriftliche Leistungskontrolle (EK) TheGI 1: Grundlagen und algebraische Strukturen Prof. Dr.-Ing. Uwe Nestmann - 09. Februar 2010 2. Schriftliche Leistungskontrolle (EK) Punktzahl In dieser schriftlichen Leistungskontrolle sind 100 Punkte

Mehr

Datenbanken für Online Untersuchungen

Datenbanken für Online Untersuchungen Datenbanken für Online Untersuchungen Im vorliegenden Text wird die Verwendung einer MySQL Datenbank für Online Untersuchungen beschrieben. Es wird davon ausgegangen, dass die Untersuchung aus mehreren

Mehr

Klausur Objektorientierte Datenbanken WS 2004/2005

Klausur Objektorientierte Datenbanken WS 2004/2005 Klausur Objektorientierte Datenbanken WS 2004/2005 Hinweise: Iwanowski 16.02.2005 Bearbeitungszeit: 60 Minuten Erlaubte Hilfsmittel: im Anhang, sonst keine Diese Klausur besteht aus 9 Aufgaben (Seiten

Mehr

Testklausur 1 Übungsaufgaben aus alten Datenbanken 1 Klausuren zum Data Science-Synchronisationsmodul Datenbanken WS 2016/17

Testklausur 1 Übungsaufgaben aus alten Datenbanken 1 Klausuren zum Data Science-Synchronisationsmodul Datenbanken WS 2016/17 Testklausur 1 Übungsaufgaben aus alten Datenbanken 1 Klausuren Aufgabe 1 10 = 5 + 5 Punkte) DDL Relationenmodell eer-diagramm /10) Gegeben sei das folgende SQL-DDL-Skript zur Generierung eines Oracle-Datenbankschemas:

Mehr

Algorithmen & Datenstrukturen 1. Klausur

Algorithmen & Datenstrukturen 1. Klausur Algorithmen & Datenstrukturen 1. Klausur 7. Juli 2010 Name Matrikelnummer Aufgabe mögliche Punkte erreichte Punkte 1 35 2 30 3 30 4 15 5 40 6 30 Gesamt 180 1 Seite 2 von 14 Aufgabe 1) Programm Analyse

Mehr

So laden Sie Ihre Dissertation auf den Stabi-Server. Online-Dissertationen

So laden Sie Ihre Dissertation auf den Stabi-Server. Online-Dissertationen So laden Sie Ihre Dissertation auf den Stabi-Server Online-Dissertationen Voraussetzungen Ihre Dissertation ist von - einem Fachbereich der Universität Hamburg oder - der Hochschule für Musik und Theater

Mehr

Übersicht. UNIX-Dateisystem (ext2) Super-User unter Linux werden MSDOS: FAT16 und FAT32

Übersicht. UNIX-Dateisystem (ext2) Super-User unter Linux werden MSDOS: FAT16 und FAT32 Übersicht UNIX-Dateisystem (ext2) Super-User unter Linux werden MSDOS: FAT16 und FAT32 Die in diesem Teil vorgestellten Informationen stellen lediglich das Prinzip dar - im Detail ist alles etwas komplizierter...

Mehr

Software-Engineering und Datenbanken

Software-Engineering und Datenbanken Software-Engineering und Datenbanken Transaktionskonzepte 1 Der Transaktionsbegriff Eine Transaktion ist eine Folge von Operationen, die die Datenbank von einem konsistenten Zustand in einen neuen überführen.

Mehr

Datenbanken: Transaktionskonzept und Concurrency Control

Datenbanken: Transaktionskonzept und Concurrency Control Wesentlich für das Arbeiten mit Datenbanken sind konsistente Datenbestände! Folgerung: es muss sichergestellt werden, dass Datenmanipulationen von Benutzern immer in einem erneut konsistenten Zustand der

Mehr

Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases)

Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases) Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases) Ein Vortrag von Dominik Trinter Alexander Christian 1 Inhalte Was ist ein raumbezogenes DBMS? Modellierung Abfragen Werkzeuge zur Implementierung Systemarchitektur

Mehr

Views in SQL. 2 Anlegen und Verwenden von Views 2

Views in SQL. 2 Anlegen und Verwenden von Views 2 Views in SQL Holger Jakobs bibjah@bg.bib.de, holger@jakobs.com 2010-07-15 Inhaltsverzeichnis 1 Wozu dienen Views? 1 2 Anlegen und Verwenden von Views 2 3 Schreibfähigkeit von Views 3 3.1 Views schreibfähig

Mehr

Datenbanksysteme SS 2013

Datenbanksysteme SS 2013 Datenbanksysteme SS 2013 Kapitel 4: Physikalische Datenorganisation Vorlesung vom 16.04.2013 Oliver Vornberger Institut für Informatik Universität Osnabrück Speicherhierarchie GB 10 GHertz TB 100 10 ms

Mehr

Fachhochschule Deggendorf Platzziffer:...

Fachhochschule Deggendorf Platzziffer:... Sommersemester 2008 Zahl der Blätter: 9 Fachbereich: Betriebswirtschaft WI Bachelor Hilfsmittel: alles ohne Computer Zeit: 90 Minuten 1 Betrachten Sie die drei markierten Zeilen. 1. Angenommen Sie hätten

Mehr

DBS: Administration und Implementierung Klausur

DBS: Administration und Implementierung Klausur Prof. Dr. Stefan Brass 12.06.2001 Institut für Informatik Universität Gießen Hinweise DBS: Administration und Implementierung Klausur Die Bearbeitungszeit ist 1 Stunde, 30 Minuten (von 8 30 bis 10 00 ).

Mehr

Einführung in Datenbanksysteme. H. Wünsch 01.2001

Einführung in Datenbanksysteme. H. Wünsch 01.2001 Einführung in Datenbanksysteme H. Wünsch 01.2001 H. Wünsch 01/2001 Einführung Datenbanken 2 Was sind Datenbanken? Datenbanken sind Systeme zur Beschreibung, Speicherung und Wiedergewinnung von Datenmengen.

Mehr

MIN oder MAX Bildung per B*Tree Index Hint

MIN oder MAX Bildung per B*Tree Index Hint E-Mail: rainer@lambertz-c.de Internet: http://www.lambertz-c.de MIN oder MAX Bildung per B*Tree Index Hint Zugegeben, der Trick Min- oder Maximalwerte per Index Hint zu ermitteln ist nicht neu. Gewöhnlich

Mehr

Sie sollen eine Datenbank für Befragungen mittels Online-Fragebögen zu unterschiedlichen Themen erstellen:

Sie sollen eine Datenbank für Befragungen mittels Online-Fragebögen zu unterschiedlichen Themen erstellen: FRAGEBOGEN-AUFGABE Sie sollen eine Datenbank für Befragungen mittels Online-Fragebögen zu unterschiedlichen Themen erstellen: Ein Fragebogen besteht aus mehreren Fragen, eine Frage kann in mehreren Fragebögen

Mehr

RECOVERY. "Concurrency Control and Recovery in Database Systems" Bernstein, Hadzilacos, Goodman. Addison-Wesley. Kapitel 1, 6.

RECOVERY. Concurrency Control and Recovery in Database Systems Bernstein, Hadzilacos, Goodman. Addison-Wesley. Kapitel 1, 6. Recovery 1 RECOVERY "Concurrency Control and Recovery in Database Systems" Bernstein, Hadzilacos, Goodman Addison-Wesley Kapitel 1, 6 Recovery 2 Modell eines Datenbanksystems Ein Datenbanksystem besteht

Mehr

Klausur Risikomanagement I SS 2010 HT

Klausur Risikomanagement I SS 2010 HT Lehrstuhl Finanzwirtschaft & Banken 06.08.2010 Prof. Dr. Rainer Elschen Universität Duisburg-Essen, Campus Essen Name, Vorname: Matr.-Nr.: Klausur Risikomanagement I SS 2010 HT Bearbeitungszeit: 60 Minuten

Mehr

... MathML XHTML RDF

... MathML XHTML RDF RDF in wissenschaftlichen Bibliotheken (LQI KUXQJLQ;0/ Die extensible Markup Language [XML] ist eine Metasprache für die Definition von Markup Sprachen. Sie unterscheidet sich durch ihre Fähigkeit, Markup

Mehr

9. Einführung in Datenbanken

9. Einführung in Datenbanken 9. Einführung in Datenbanken 9.1 Motivation und einführendes Beispiel 9.2 Modellierungskonzepte der realen Welt 9.3 Anfragesprachen (Query Languages) 9.1 Motivation und einführendes Beispiel Datenbanken

Mehr

Klausur zum Bachelor-Basismodul Investition, Finanzierung und Kapitalmarkt Teil 1 Sommersemester 2011 (30 min)

Klausur zum Bachelor-Basismodul Investition, Finanzierung und Kapitalmarkt Teil 1 Sommersemester 2011 (30 min) Prof. Dr. Wolfgang Kürsten Lehrstuhl für Allgemeine Betiebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzierung, Banken und Risikomanagement Klausur zum Bachelor-Basismodul Investition, Finanzierung und Kapitalmarkt

Mehr

4. Relationen. Beschreibung einer binären Relation

4. Relationen. Beschreibung einer binären Relation 4. Relationen Relationen spielen bei Datenbanken eine wichtige Rolle. Die meisten Datenbanksysteme sind relational. 4.1 Binäre Relationen Eine binäre Relation (Beziehung) R zwischen zwei Mengen A und B

Mehr

Klausur Mathematik 2

Klausur Mathematik 2 Mathematik für Ökonomen WS 2014/15 Campus Duisburg PD Dr. V. Krätschmer, Fakultät für Mathematik Klausur Mathematik 2 17.02.2015, 12:30-14:30 Uhr (120 Minuten) Erlaubte Hilfsmittel: Nur reine Schreib-

Mehr

Software-Engineering 2. Übungen zur Wiederholung. IT works. Metris GmbH 27.01.2009 1

Software-Engineering 2. Übungen zur Wiederholung. IT works. Metris GmbH 27.01.2009 1 Übungen zur Wiederholung IT works. Metris GmbH 27.01.2009 1 Ein Kunde beauftragt Sie mit der Erstellung eines neuen betrieblichen Informationssystems für seine Firma. Welche UML-Diagrammformen würden Sie

Mehr

Qualifikationsverfahren 2014 Fachfrau Betreuung EFZ / Fachmann Betreuung EFZ

Qualifikationsverfahren 2014 Fachfrau Betreuung EFZ / Fachmann Betreuung EFZ Qualifikationsverfahren 2014 Fachfrau Betreuung EFZ / Fachmann Betreuung EFZ Allgemeine Berufskenntnisse Position 1: Begleiten, Betreuen im Alltag Name, Vorname Nr. Kandidat/in Datum............ Zeit Hinweis

Mehr

Klausur Interoperabilität

Klausur Interoperabilität Klausur 21. Juni 2012 9.30 11.00 Uhr Workflow Systems and Technology Group Fakultät für Informatik Universität Wien Univ.-Prof. Dr. Stefanie Rinderle-Ma Allgemeine Hinweise: Die Bearbeitungszeit beträgt

Mehr

Aufgabe 1 Indexstrukturen

Aufgabe 1 Indexstrukturen 8. Übung zur Vorlesung Datenbanken im Sommersemester 2006 mit Musterlösungen Prof. Dr. Gerd Stumme, Dr. Andreas Hotho, Dipl.-Inform. Christoph Schmitz 25. Juni 2006 Aufgabe 1 Indexstrukturen Zeichnen Sie

Mehr

Datenbanksysteme Technische Grundlagen Transaktions-Konzept, Mehrbenutzer-Synchronisation, Fehlerbehandlung

Datenbanksysteme Technische Grundlagen Transaktions-Konzept, Mehrbenutzer-Synchronisation, Fehlerbehandlung Datenbanksysteme Technische Grundlagen Transaktions-Konzept, Mehrbenutzer-Synchronisation, Fehlerbehandlung Prof. Dr. Manfred Gruber FH München Transaktions-Konzept (1) Beispiel: op 1 BOT op 2 read(k 1

Mehr

MORE Profile. Pass- und Lizenzverwaltungssystem. Stand: 19.02.2014 MORE Projects GmbH

MORE Profile. Pass- und Lizenzverwaltungssystem. Stand: 19.02.2014 MORE Projects GmbH MORE Profile Pass- und Lizenzverwaltungssystem erstellt von: Thorsten Schumann erreichbar unter: thorsten.schumann@more-projects.de Stand: MORE Projects GmbH Einführung Die in More Profile integrierte

Mehr

Mächtigkeit von 2PL. Geben Sie einen Schedule S an, der. konfliktserialisierbar, jedoch nicht bei Anwendung von 2PL entstehbar. ist.

Mächtigkeit von 2PL. Geben Sie einen Schedule S an, der. konfliktserialisierbar, jedoch nicht bei Anwendung von 2PL entstehbar. ist. 9. Transaktionsverwaltung 9.2. Mehrbenutzerkontrolle Rückblick Rückblick Geben Sie einen Schedule S an, der ist. konfliktserialisierbar, jedoch nicht bei Anwendung von 2PL entstehbar Mächtigkeit von 2PL

Mehr

Klausur. Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL III) 13. Februar Aufgabe 1: Ökonomische Theorien (10 Punkte)

Klausur. Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL III) 13. Februar Aufgabe 1: Ökonomische Theorien (10 Punkte) Nachname Vorname Matrikelnummer Studiengang Ich schreibe diese Klausur als Ich bin damit einverstanden, dass meine Bewertung bei ISIS veröffentlicht wird. Klausur Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL

Mehr

Klausur Nichtsequentielle Programmierung

Klausur Nichtsequentielle Programmierung Klausur Nichtsequentielle Programmierung Prof. Dr. Marcel Kyas 22. Juli 2009 Nachname: Bachelor Magister Vorname: Master Lehramt Diplom Hinweise zur Klausur Bitte überprüfen Sie, dass Sie alle Seiten dieser

Mehr

Fachhochschule Darmstadt Darmstadt, den KLAUSUR zur Lehrveranstaltung "Datenbanken"

Fachhochschule Darmstadt Darmstadt, den KLAUSUR zur Lehrveranstaltung Datenbanken Fachhochschule Darmstadt Darmstadt, den 15.01.02 Fachbereich Informatik Klausur-DB_WS01_02 - Prof. Dr. Wolfgang Weber - Teilnehmer(in) KLAUSUR zur Lehrveranstaltung "Datenbanken" Name: Vorname: Matrikel-Nr:

Mehr

DYNAMISCHE SEITEN. Warum Scriptsprachen? Stand: 11.04.2005. CF Carola Fichtner Web-Consulting http://www.carola-fichtner.de

DYNAMISCHE SEITEN. Warum Scriptsprachen? Stand: 11.04.2005. CF Carola Fichtner Web-Consulting http://www.carola-fichtner.de DYNAMISCHE SEITEN Warum Scriptsprachen? Stand: 11.04.2005 CF Carola Fichtner Web-Consulting http://www.carola-fichtner.de I N H A L T 1 Warum dynamische Seiten?... 3 1.1 Einführung... 3 1.2 HTML Seiten...

Mehr

cs241: Datenbanken mit Übungen HS 2011

cs241: Datenbanken mit Übungen HS 2011 UNIVERSITÄT BASEL Prof. Dr. Heiko Schuldt MSc. Nenad Stojnić BSc. Ivan Giangreco BSc. Florian Lindörfer cs241: Datenbanken mit Übungen HS 2011 Übung 5 Abgabe bis: 4.11.2011 Hinweise: Modalitäten der Abgabe:

Mehr

Fachbereich Fremdsprachliche Philologien Prüfungsamt

Fachbereich Fremdsprachliche Philologien Prüfungsamt Fachbereich Fremdsprachliche Philologien Prüfungsamt Meldeunterlagen für das Modul BA.1 Bachelor Thesis im B. A. Anglophone Studies (StPO v. 31.10.2007) Füllen Sie den beiliegenden Zulassungsantrag vollständig

Mehr

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen mathe online Skripten http://www.mathe-online.at/skripten/ Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen Franz Embacher Fakultät für Mathematik der Universität Wien E-mail: franz.embacher@univie.ac.at

Mehr

mit Musterlösungen Prof. Dr. Gerd Stumme, Dipl.-Inform. Christoph Schmitz 11. Juni 2007

mit Musterlösungen Prof. Dr. Gerd Stumme, Dipl.-Inform. Christoph Schmitz 11. Juni 2007 6. Übung zur Vorlesung Datenbanken im Sommersemester 2007 mit Musterlösungen Prof. Dr. Gerd Stumme, Dipl.-Inform. Christoph Schmitz 11. Juni 2007 Aufgabe 1: Rekursion Betrachten Sie die folgende Tabelle

Mehr

TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. W. Esswein Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung

TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. W. Esswein Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. W. Esswein Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung Bachelorprüfung Sommersemester 2009 Programmierung

Mehr

Public Key Infrastrukturen

Public Key Infrastrukturen Public Key Infrastrukturen K l a u s u r SS 2008, 2008-07-07 Prof. Dr. Harald Baier Name, Vorname: Matrikelnummer: Hinweise: (a) Als Hilfsmittel ist nur der Taschenrechner TI-30 zugelassen. Weitere Hilfsmittel

Mehr

Recovery- und Buffermanager

Recovery- und Buffermanager Recovery- und Buffermanager Gesamtübersicht der Komponenten beim Zusammenspiel des lokalen Recovery Manager und des Datenbank Buffer Manager: persistenter Log Main memory Lokaler Recovery Manager (LRM)

Mehr

Hochschule München, Fakultät 07 Klausur im Fach Controlling Prof. Dr. Dirk Fischer Studiengang Master Wirtschaftsinformatik Wintersemester 2010/11

Hochschule München, Fakultät 07 Klausur im Fach Controlling Prof. Dr. Dirk Fischer Studiengang Master Wirtschaftsinformatik Wintersemester 2010/11 Controlling Inhalte der Klausur Aufgabe Thema Punkte 1 Controlling 10 2 Balanced Scorecard 20 3 Portfoliotechnik 20 4 Interne Ergebnis- und Deckungsbeitragsrechnung 20 5 Szenario-Technik 20 Gesamt 90 Bearbeitungszeit

Mehr

Klausur. Softwareentwurf. 14. Februar 2011 Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Klausur. Softwareentwurf. 14. Februar 2011 Bearbeitungszeit: 120 Minuten Klausur Softwareentwurf 14. Februar 2011 Bearbeitungszeit: 120 Minuten FG Datenbank- und Informationssysteme Prof. Dr. Gregor Engels unbedingt vollständig und lesbar ausfüllen! Vorname: Matrikelnummer:

Mehr

Klausur Datenbanken Wintersemester 2004/2005 Prof. Dr. Wolfgang May 10. Februar 2004, 11-13 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Klausur Datenbanken Wintersemester 2004/2005 Prof. Dr. Wolfgang May 10. Februar 2004, 11-13 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Klausur Datenbanken Wintersemester 2004/2005 Prof. Dr. Wolfgang May 10. Februar 2004, 11-13 Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten Vorname: Nachname: Matrikelnummer: Bei der Klausur sind keine Hilfsmittel (Skripten,

Mehr

Bürokaufmann/Bürokauffrau

Bürokaufmann/Bürokauffrau Bürokaufmann/Bürokauffrau Hinweise zur Abschlussprüfung Seite 1 von 5 1. Vorwort Ihre Abschlussprüfung steht kurz bevor. Mit dem Ende der Ausbildung beginnt für Sie auch ein weiterer Lesind bei den Betrieben

Mehr