Verarbeitungsrichtlinien Wand, Decke und Dach

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1 Rigips Verarbeitungsrichtlinien Wand, Decke und Dach mit Rigidur-Gipsfaserplatten

2 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines Übersicht der Rigidur-Gipsfaserplatten für Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen 6 Baustoffklassen der Rigidur-Gipsfaserplatten 10 Kantenformen der Rigidur-Gipsfaserplatten 11 Zubehörprogramm für Wand-, Deckenund Dachkonstruktionen 12 Lagerung und Transport 14 Plattenbearbeitung 16 Baustellenbedingungen Fugentechnik Fugentechniken: Stoßverlegung, AK-Fugentechnik, Klebefugentechnik, Spachtelfugentechnik 22 Verarbeitungshinweise für Rigidur Fugenspachtel 26 Praktische Tipps für besondere Situationen (Anschlüsse) Befestigungsmittel und Abstände Rigidur Schnellbauschrauben/Klammern 32 Befestigungsmittelabstände bei ein- und doppellagigen Wand-, Dach- und Deckenkonstruktionen 33 Metall- und Holzunterkonstruktionen zweilagig mit Befestigung in die Unterkonstuktion 35 Verbindungsmittel-Eindringtiefen 35 Schrauben- und Klammerlänge in Unterkonstruktion je nach Anwendung und Anforderung Trockenputz Untergrundanforderungen 38 Unterputz-Installationen 38 Einbau von Elektrodosen 39 Montage 39 1

3 Inhaltsverzeichnis 5. Vorsatzschalen Vorsatzschalen direkt angesetzt 44 Vorsatzschalen mit Rigips Justierschwingbügeln an Massivwand verankert 46 Vorsatzschalen mit Holzlattung an Massivwand verankert 48 Vorsatzschalen freistehend Nichttragende Trennwände Metall-Unterkonstruktion/Montageablauf 52 Boden- und Deckenanschlüsse 56 Einbauten von Rohr- und Kabeldurchführungen, Elektrodosen etc. 57 Verlängerungen von Rigips Wandprofilen CW 59 Beplankung 60 Reihenfolge der Plattenbefestigung mit Rigidur Schnellbauschrauben 61 Doppelbeplankung 62 Einfachständerwände mit Metall-Unterkonstruktion 64 Doppelständerwände mit Metall-Unterkonstruktion 66 Doppelständerwände als Installationswände 68 Einbau von Sanitärobjekten 71 Einfachständerwände mit Holz-Unterkonstruktion 73 Holz-Unterkonstuktion/Montageablauf Türöffnungen Einbau von Türöffnungen 80 Einbau von Türzargen 81 Türblattgewichte Dachgeschossausbau Dachgeschossbekleidungen 86 Holz-Unterkonstruktion 86 Metall-Unterkonstruktion 87 Dämmung/Dampfbremse 88 Starre Anschlüsse/Details 89 Abseitenwände/Drempel (Metall- und Holz- Unterkonstruktion) Deckensysteme Montagedecken 96 Deckenbekleidungen 96 Abhängesysteme 97 Anschlüsse (starre und freie) 102 Montage der Rigidur-Decken 103 Abgehängte Montagedecken 105 Direkt befestigte Montagedecken Oberflächenbehandlung Untergründe 110 Grundierung 110 Anstriche 111 Tapeten 112 Putz 112 Fliesen Lastenbefestigungen Lasten an Wänden 116 Lasten an Decken Sonderanwendungen Anwendung im Außenbereich

4 1. Allgemeines Übersicht der Rigidur-Gipsfaserplatten für Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen Baustoffklassen der Rigidur-Gipsfaserplatten Kantenformen der Rigidur-Gipsfaserplatten Zubehörprogramm für Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen Lagerung und Transport Plattenbearbeitung Baustellenbedingungen 4 5

5 1. Allgemeines Übersicht der Rigidur-Gipsfaserplatten für Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen Plattendicke Format (Breite x Länge) Beschaffenheit Anwendung Rigidur Ausbauplatte mm x mm Vorgrundierte Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, leichtes Gewicht scharfe Kante (SK) Rigidur Ausbauplatte 12,5 12,5 mm x mm Vorgrundierte Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, leichtes Gewicht scharfe Kante (SK) Rigidur 30 PS Verbundplatte 30 mm x mm Vorgrundierte Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, kaschiert mit Polystyrol Zur Herstellung von Wand- und Deckensystemen auch mit Brandschutz- und Schallschutz-Anforderungen sowie für Feuchträume geeignet Zur Herstellung von Wand- und Deckensystemen auch mit Brandschutz- und Schallschutz-Anforderungen sowie für Feuchträume geeignet Zur Herstellung von Wandsystemen mit Wärmedämmung (Vorsatzschalen) scharfe Kante (SK) Rigidur Großformat 10 (in Spachtelfugentechnik) scharfe Kante (SK) 10 mm x mm x mm x mm x mm x mm Vorgrundierte Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, leichtes Gewicht Zur Herstellung von Wand- und Deckensystemen auch mit Brandschutz- und Schallschutz-Anforderungen sowie für Feuchträume geeignet Rigidur Großformat 12,5 (in Spachtelfugentechnik) scharfe Kante (SK) 12,5 mm x mm x mm x mm x mm x mm Vorgrundierte Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, leichtes Gewicht Zur Herstellung von Wand- und Deckensystemen auch mit Brandschutz- und Schallschutz-Anforderungen sowie für Feuchträume geeignet 6 7

6 1. Allgemeines Übersicht der Rigidur H-Gipsfaserplatten für Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen Plattendicke Format (Breite x Länge) Beschaffenheit Anwendung Kleinformatige Rigidur H 10 scharfe Kante (SK) 10 mm x mm Vorgrundierte, homogene Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, extrem hart Zur Herstellung von Wand- und Deckensystemen auch mit Brandschutz- und Schallschutz-Anforderungen sowie für Feuchträume geeignet Kleinformatige Rigidur H 12,5 12,5 mm x mm Vorgrundierte, homogene Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, extrem hart scharfe Kante (SK) Zur Herstellung von Wandkonstruktionen mit Anforderungen bei mittragenden oder aussteifenden Beplankungen sowie normalen Wandkonstruktionen für nichttragende Wände Rigidur H 12,5 in Spachtelfugentechnik scharfe Kante (SK) 12,5 mm x mm x mm x mm x mm x mm Vorgrundierte, homogene Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, extrem hart Zur Herstellung von Wandkonstruktionen mit Anforderungen bei mittragenden oder aussteifenden Beplankungen sowie normalen Wandkonstruktionen für nichttragende Wände Rigidur H 15 in Spachtelfugentechnik scharfe Kante (SK) 15 mm x mm x mm x mm x mm x mm Vorgrundierte, homogene Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, extrem hart Zur Herstellung von Wandkonstruktionen mit Anforderungen bei mittragenden oder aussteifenden Beplankungen sowie normalen Wandkonstruktionen für nichttragende Wände Rigidur H 12,5 in Klebefugentechnik scharfe Kante (SK) 12,5 mm x mm x mm x mm x mm x mm Vorgrundierte, homogene Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, extrem hart Zur Herstellung von Wandkonstruktionen mit Anforderungen bei mittragenden oder aussteifenden Beplankungen sowie normalen Wandkonstruktionen für nichttragende Wände Rigidur H 15 in Klebefugentechnik scharfe Kante (SK) 15 mm x mm x mm x mm x mm x mm Vorgrundierte, homogene Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, extrem hart Zur Herstellung von Wandkonstruktionen mit Anforderungen bei mittragenden oder aussteifenden Beplankungen sowie normalen Wandkonstruktionen für nichttragende Wände Rigidur H AK abgeflachte Kante (AK) 12,5 mm x mm Vorgrundierte, homogene Gipsfaserplatte, geschlossene Oberfläche, extrem hart Zur Herstellung von Wandkonstruktionen mit Anforderungen bei mittragenden oder aussteifenden Beplankungen sowie normalen Wandkonstruktionen für nichttragende Wände 8 9

7 1. Allgemeines Baustoffklassen der Rigidur-Gipsfaserplatten Kantenformen der Rigidur-Gipsfaserplatten Rigidur Standardformen Rigidur-Gipsfaserplatten sind nach DIN 4102 nichtbrennbar, Baustoffklasse A2. Rigidur H Rigidur H-Gipsfaserplatten sind nach DIN 4102 nichtbrennbar, Baustoffklasse A2. Rigidur Verbundplatte 30 PS Rigidur Verbundplatte 30 PS ist nach DIN 4102 schwerentflammbar, Baustoffklasse B1. 4SK Sonderformen AK vierseitig scharfkantig Anwendung Für Stoßverlegung, Spachtelfugen- oder Klebefugentechnik abgeflachte Längskante Anwendung Für AK-Fugentechnik, d. h. Verspachtelung der abgeflachten Längskanten (mit Rigidur Gitterbewehrungsstreifen) 10 11

8 1. Allgemeines Zubehörprogramm für Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen Produktbezeichnung Rigidur Nature Line Fugenkleber Rigidur Gitterbewehrungsstreifen Rigidur Fugenspachtel* Rigidur Schnellbauschrauben Produktspezifikation Neuer pastöser, einkomponentiger, lösungsmittel- und gefahrstofffreier Fugenkleber Selbstklebender Gitterbewehrungsstreifen in 48 mm Breite Kunststoffvergüteter Spachtelgips nach DIN 1168 Aus Stahl, spezialbehandelt, schwarz phosphatiert Anwendung Zur Verklebung von Rigidur-Platten bei der Anwendung der Klebefugentechnik Bewehrungsstreifen für die AK-Fugentechnik Zur Verspachtelung der Fugen bei der Anwendung der Spachtelfugentechnik und zur Überspachtelung der Verbindungsmittel Für die Verschraubung der Rigidur-Platten 3,9 x 30 mm 3,9 x 35 mm 3,9 x 45 mm Gebindegröße 310 ml/kartusche 90 m/rolle 5 kg/beutel Stück/Karton Verbrauch ca. 15 ml/m Fuge 1m/Meter Fuge ca. 0,2 kg/m 2 20 Stück/m 2 Reichweite 20 m 2 /Kartusche 112 m 2 /Rolle 25 m 2 /Beutel 50 m 2 /Karton Verarbeitungszeit ca. 10 Minuten ca. 35 Minuten Verarbeitungstemperatur 7 und 25 C nicht unter 5 C nicht unter 5 C Lagerfähigkeit ungeöffnet 12 Monate ungeöffnet 12 Monate angebrochen max. 3 Monate Lagerung frostfrei trocken trocken und frostfrei trocken * Alternativ: VARIO Fugenspachtel 12 13

9 1. Allgemeines Lagerung und Transport Lagerung Rigidur-Gipsfaserplatten müssen auf einer ebenen Fläche (Palette) oder auf Kanthölzern im Abstand von max. 350 mm horizontal gelagert werden. Bei der Plattenlagerung ist auf die Tragfähigkeit des Untergrundes zu achten (z.b. eine Palette/70 Stück Rigidur 10 Ausbauplatte wiegt ca. 1,2 t). Nähere Informationen entnehmen Sie dem IGG-Merkblatt Nr. 1 Baustellenbedingungen. Rigidur-Platten und Zubehör sind vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen, wie auch vor Sonnenbestrahlung zu schützen. Waagerechte richtige Lagerung von Rigidur- Platten Rigidur-Platten vor Feuchtigkeit und Witterung schützen Transport Rigidur-Gipsfaserplatten werden hochkant getragen oder mit geeigneten Transportmitteln (Hub- bzw. Plattenwagen) befördert. Plattenträger für leichteres, senkrechtes Tragen Rigips-Tipps Rigidur-Gipsfaserplatten, Fugenspachtel und Ansetzbinder sollten grundsätzlich innerhalb von Gebäuden trocken aufbewahrt werden. Rigidur-Gipsfaserplatten, die durch nicht sachgemäße Lagerung kurzfristig feucht geworden sind, sind vor der Montage auf ebener Unterlage vollständig zu trocknen. Wir empfehlen jedoch bei komplett durchnässten Gipsfaserplatten von der weiteren Verarbeitung abzusehen

10 1. Allgemeines Plattenbearbeitung Zuschnitt Rigidur-Gipfaserplatten sind problemlos mit den üblichen Holz- und Trockenbauwerkzeugen zu bearbeiten. Die Platten sollten hierbei auf einer ebenen Unterlage, auf dem Plattenstapel oder auf einem Zuschnitt-Tisch flach aufliegen. Zuschnitte lassen sich einfach mit Handkreissägen, vorzugsweise Tauchsägen mit ausreichender Absaugung, durchführen. Die optimale Drehzahl und die Auswahl des Sägeblattes sind in Abhängigkeit der vorhandenen Säge selbst zu bestimmen. Kleine Zuschnitte können manuell durchgeführt werden Ausschnitte Ausschnitte, z. B. für Hohlwanddosen oder Rohrdurchführungen, einmessen, anzeichnen und mit dem Hohlwanddosenfräser bzw. Stichling oder der Stichsäge aussparen. Die Aussparung für Rohre und Leitungen sollte mind. 10 mm größer ausgeführt werden, als der Rohr- bzw. Leitungsdurchmesser ist. Die Zwischenräume sind, gemäß den jeweiligen Hinweisen für Feuchte-/ Schall- und Brandschutz zu schließen. Ausschnitte können mit dem Hohlwanddosenfräser ausgespart werden Die Rigidur-Gipsfaserplatten lassen sich mit einem Messer ritzen und auf der Kante des Plattenstapels brechen. Der Einsatz eines speziellen Plattenreißers ist unnötig. Ebenfalls ist das rückseitige Anritzen der Platten nicht erforderlich. Platten ritzen Rigips-Hinweis Rigidur-Platten mit bruchrauen Kanten können nur verspachtelt, nicht aber verklebt werden. Ausschließlich Rigidur-Platten, die an den Kanten eine exakte Schnittführung aufweisen, können in Klebefugentechnik verarbeitet werden. Platten brechen 16 17

11 1. Allgemeines Baustellenbedingungen Der Ausbau mit Gipsplatten-Systemen steht heute auf einem verarbeitungstechnisch sehr hohen Niveau. Um Fehler zu vermeiden und um beim Ausbau mit Gipsplatten-Systemen Klarheit hinsichtlich baulicher Rahmenbedingungen zu schaffen um also Qualität sichern zu helfen werden nachfolgende Empfehlungen und Hinweise für den Praktiker gegeben. Diese Aussagen zu Baustellenbedingungen werden gestützt durch die Industriegruppe Gipsplatten im Bundesverband der Gips- und Gipsbauplattenindustrie e.v. Darmstadt! Beplankungen mit Gipsplatten sollten bei länger andauernder relativer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80% im Gebäude nicht durchgeführt werden. Nach der Montage sind Gipsplatten-Systeme vor längerer Feuchtigkeitseinwirkung zu schützen. Innerhalb von Gebäuden ist auch nach Abschluss der Montagearbeiten für eine ausreichende Lüftung zu sorgen. Winterbau Schnelles, schockartiges Aufheizen der Räume ist zu vermeiden, da sonst infolge von Längenänderungen Spannungsrisse entstehen können. Ein direktes Anblasen der Gipsplattenflächen mit Heiß- oder Warmluft ist zu vermeiden. Für ausreichende Be- und Entlüftung ist zu sorgen. Rigips-Tipps Putz- und Estricharbeiten führen im Allgemeinen zu einer drastischen Zunahme der relativen Luftfeuchtigkeit. Hierbei ist für eine gründliche und gleichmäßige Lüftung zu sorgen. Einzubauende Mineralwolle muss der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV.) sowie der DIN entsprechen. Das Einbringen von Nassestrich, Gussasphalt und Nassputzen sollte vor dem Einbau der Gipsfaserplatten durchgeführt werden. Ist dies in der Gewerkeabfolge nicht möglich, sollte zumindest die Fugenverspachtelung erst nachträglich erfolgen, um Rissbildungen im Fugenbereich zu vermeiden. Spachtelarbeiten dürfen erst erfolgen, wenn keine größeren Längenänderungen der Gipsplatten infolge Feuchte- bzw. Temperaturänderungen mehr zu erwarten sind. Für das Verspachteln darf eine Material- und Raumtemperatur von + 5 C nicht unterschritten werden

12 2. Fugentechniken Fugentechniken: Stoßverlegung, AK-Fugentechnik, Klebefugentechnik, Spachtelfugentechnik Verarbeitungshinweise für Rigidur Fugenspachtel Praktische Tipps für besondere Situationen (Anschlüsse) 20 21

13 2. Fugentechniken Fugentechniken Wichtig für die Qualität und Ausführung der Wand- und Deckenkonstruktionen mit Gipsfaserplatten ist die ordnungsgemäße Fugenverarbeitung und ein perfektes Finish, um eine optimale Wandebenheit zu erreichen. Neben technischen und optischen Anforderungen, die gelöst werden müssen, steht wirtschaftliches Arbeiten im Vordergrund. Die Rigidur- Gipsfaserplatten bieten Ihnen je nach Anwendung und Verarbeitung unterschiedliche Fugentechniken: Stoßverlegung, AK-Fugentechnik, Klebefugentechnik und Spachtelfugentechnik. AK-Fugentechnik Die Platten werden an den abgeflachten Kanten stumpf gegeneinander gestoßen ➀. Danach wird der selbstklebende Rigidur Gitterbewehrungsstreifen direkt auf die abgeflachte Kante aufgeklebt ➁. Mit einer Glättkelle wird der Rigidur Fugenspachtel aufgebracht und flächenbündig abgezogen ➂. Zur Erzielung einer perfekten Wandoberfläche wird nochmals Rigidur Fugenspachtel zur Nachspachtelung eingesetzt ➃. 1 2 Stoßverlegung Die Platten können stumpf gestoßen werden. Hierbei entfällt der Arbeitsgang des Verklebens oder Verspachtelns der Fuge. Dies ist z. B. bei doppellagiger Beplankung möglich, wenn die erste Plattenlage durch die nachfolgende verdeckt wird. Stumpf aneinander gestoßene Fugen Stumpf aneinander gestoßene AK-Fugen Aufbringung des selbstklebenden Gitterbewehrungsstreifens 3 4 Rigips-Tipp Bei zweilagiger Beplankung werden die Rigidur-Gipsfaserplatten fugenversetzt angebracht. Bei der zweiten Lage wird eine der nachfolgend beschriebenen Fugentechniken eingesetzt. Verspachtelung der AK-Fugen mit Rigidur Fugenspachtel Nachspachtelung der Rigidur AK-Fuge für perfekte Wandebenheit 22 23

14 2. Fugentechniken Klebefugentechnik Die Platten werden mit Rigidur Nature Line oder Rigidur Fugenkleber verklebt. Nur absolut gerade Plattenkanten, d. h. werkseitig geschnittene Kanten oder mit einer geführten Tauchsäge geschnittene Kanten sind in Klebefugentechnik zu verarbeiten. Für eine einwandfreie Fugenverklebung sind ausschließlich Rigidur Fugenkleber zu verwenden. Der Fugenkleber wird in Raupenform auf die saubere, staubfreie Stirnkante der zuerst montierten Platte aufgetragen, keinesfalls auf die Unterkonstruktion ➀. Die nächste Platte wird gegen den Fugenkleber gedrückt, wobei die Fugenbreite max. 1 mm betragen darf ➁. Beim Zusammenpressen muss der Fugenkleber die gesamte Fuge ausfüllen. Überschüssiger Fugenkleber quillt aus der Fuge heraus und wird nach dem Erhärten bündig mit einem Spachtel abgestoßen ➂. Der Verbrauch an Fugenkleber beträgt ca. 15 ml pro Meter Fuge. Rigips-Hinweise Rigidur Nature Line Fugenkleber ist ein umweltverträglicher, einkomponentiger, lösungsmittelfreier und gefahrstofffreier Kleber. Mit einer Kartusche können ca. 20 m 2 verarbeitet werden. Die Verarbeitungstemperatur liegt zwischen 7 und 25 C. Die Verarbeitungsrichtlinie auf der Verpackung des Rigidur Nature Line Fugenklebers ist unbedingt zu beachten. 1 Aufbringen des Fugenklebers auf die exakt geschnittene Kante 2 max. 1mm Die nächste Platte wird gegen den Fugenkleber gedrückt mit einer max. Fugenbreite von 1 mm 3 Überschüssigen Fugenkleber bündig mit Spachtel abstoßen Spachtelfugentechnik Die Platten können mit einer Spachtelfuge verarbeitet werden. Die Fugenbreite der montierten Platten muss zwischen 5 und 7 mm betragen ➀. Um eine einwandfreie Verspachtelung zu erreichen, ist der Rigidur Fugenspachtel* zu verwenden. Die Fuge wird ausgefüllt und flächenbündig abgezogen ➁. Die Verspachtelung erfolgt ohne Bewehrungsstreifen. Zur Erzielung einer perfekten Wandoberfläche wird nochmals Rigidur Fugenspachtel zur Nachverspachtelung eingesetzt ➂. * Alternativ: VARIO Fugenspachtel Wichtige Hinweise und Grundregeln bei der Fugenverspachtelung Die Fassade muss geschlossen, der Nassestrich eingebracht und Nassputz ausgeführt sein, da anhaltende Feuchte sowohl das Trocknen der Spachtelfuge behindert, als auch Fugenquellungen hervorrufen kann. Feucht gewordene Rigidur-Gipsfaserplatten sollten erst nach völligem Austrocknen verspachtelt werden. Gussasphalt-Estrich muss vor der Verspachtelung eingebracht sein, da sonst durch die Wärmeeinwirkung Rissbildungen im Fugenbereich entstehen können mm Eine Fugenbreite von 5-7 mm ist zwingend notwendig für die Spachtelfugentechnik 2 Verspachtelung der 5-7 mm breiten Fuge 3 Nachspachtelung der Rigidur-Spachtelfuge für perfekte Wandebenheit 24 25

15 2. Fugentechniken Verarbeitungshinweise für Rigidur Fugenspachtel* Vorbereitung Boden bzw. Gerüst behinderungsfrei herrichten Staub von Fugen und Oberfläche entfernen Oberfläche auf hervorstehende Befestigungsmittel überprüfen Anmachen Das Anmachen der Spachtelmasse hat großen Einfluss auf das spätere Verhalten bei der Verarbeitung. Zum Anmachen grundsätzlich nur saubere Gefäße und sauberes Leitungswasser verwenden. Nur so viel Spachtelmasse anmachen wie auch innerhalb der angegebenen Verarbeitungszeit verarbeitet werden kann. Rigidur Fugenspachtel (5 kg) wird auf ca. 4 l Wasser eingestreut. Das Einstreuen des Trockenmaterials in das Wasser erfolgt so lange locker per Hand oder aus dem Beutel, bis die sich auf der Oberfläche bildenden kleinen Pulverinseln vom Wasser durchfeuchtet werden. Hierdurch wird die Entstehung von Klumpen vermieden und die richtige Konsistenz erreicht. Die Konsistenz des angerührten Fugenspachtels sollte so sein, dass das Material bei umgedrehter Kelle nicht abrutscht (für die Vorspachtelung etwas steifer anrühren). Wichtige Hinweise Niemals warmes Wasser hinzugeben! Zu steif angesetzte Masse kann mit Wasser verdünnt werden. Rigidur Fugenspachtel nach dem Rührvorgang nicht nachstreuen (Gefahr von Klumpenbildung!). Bereits versteifendes Material nicht mehr verwenden oder durch Wasserzugabe verlängern (Gefahr von Fugenrissen!). Die Verarbeitungshinweise auf der Verpackung des Rigidur Fugenspachtels sind unbedingt zu beachten. Untergrundbeschaffenheit Der Untergrund muss sauber, trocken, frost- und staubfrei sein. Vorspachtelung Löcher oder Fehlstellen mit Fugenspachtel ausdrücken. Ausdrücken der Quer- und Längsfugen mit Spachtel oder Glättkelle. Schraubköpfe überspachteln. Verspachtelte Fugen und Schraubköpfe abbinden lassen. Rigips-Tipps Fugenspachtel quer zur Fuge einbringen. (Dadurch wird ein blasenfreies Verfüllen der Fuge erzielt!) Beim Vorspachteln sollten immer zuerst nur die Querfugen verspachtelt werden. Nachspachtelung Nach dem Abbinden des Fugenspachtels eventuelle Spachtelrückstände der Vorspachtelung abstoßen. Nach dem Austrocknen der Vorspachtelung wird die Nachspachtelung übergangslos aufgetragen. Hierbei sind Ansätze zu vermeiden. Das Nachspachteln kann mit dem gleichen Material wie beim Vorspachteln erfolgen. Etwas dünnere Spachtelmasse in langen Zügen bis zum Nullpunkt ausziehen. Abschließend mit nahezu anliegender Kelle mit einem geraden, schnellen Zug glätten. Die Schraubenköpfe und Schadstellen nachspachteln. Eventuelle Unebenheiten der Verspachtelung sind nachzuschleifen. Folgebeschichtungen dürfen erst nach vollständigem Austrocknen aufgebracht werden. Nicht unter ca. + 5 C verarbeiten. Lagerung Trocken und frostfrei lagern. Angebrochene Gebinde gut verschließen und innerhalb von 3 Monaten verarbeiten. Wichtiger Hinweis Vor jedem neuen Spachtelgang muss die zuletzt aufgetragene Spachtelung ausgetrocknet sein, da andernfalls Schwindungen (Fuge fällt ein oder ist hohl) auftreten können. * Alternativ: VARIO Fugenspachtel 26 27

16 2. Fugentechniken Praktische Tipps für besondere Situationen (Anschlüsse) Neben der Verspachtelung der Fugen auf der ebenen Wand oder einer Dachschräge gibt es auch Spachtelpunkte, die im Bereich von Ecken oder Anschlüssen an anderen Bauteilen liegen. Spachtelung von Befestigungsmitteln Vor Beginn der Spachtelarbeiten ist zu prüfen, ob die Befestigungsmittel richtig versenkt sind. Sobald die Vorspachtelung der Plattenfugen abgeschlossen ist, werden anschließend die Köpfe der Befestigungsmittel vorgespachtelt. Als letzter Arbeitsgang werden im Zuge der Nachspachtelung alle Befestigungsmittel abschließend ebenfalls nachgespachtelt und falls nötig nachgeschliffen. Wand-Außenecke mit Kantenschutzleiste Bei vorspringenden Wandecken kann eine Rigips Kantenschutzleiste eingespachtelt werden. Für extrem stark beanspruchte Außenecken, z. B. in Kliniken oder Pflegebereichen (Bettentransport), sollte im Zuge der Wandbeplankung ein spezieller, schwerer Rammschutz montiert werden. Eckanschlüsse an Putz, etc. Bei Anschluss an Putz, Beton o. Ä. sollte vor dem Verspachteln ein selbstklebendes Malerband aufgeklebt werden, welches für eine geradlinig verlaufende Trennung der unterschiedlichen Materialien sorgt. Der sichtbare Teil des Klebestreifens wird nach der Verspachtelung entfernt. Eckanschlüsse bei scharfen/ geschnittenen Kanten Rigidur-Platten mit scharfen/geschnittenen Kanten werden mit ca. 5 mm Fugenabstand verlegt. Die Handhabung des Malerbandes erfolgt wie bei den Eckanschlüssen an Putz. Der sichtbare Teil des Klebestreifens wird nach der Verspachtelung entfernt

17 3. Befestigungsmittel und Abstände Rigidur Schnellbauschrauben/Klammern Befestigungsmittelabstände bei ein- und doppellagigen Wand-, Dach- und Deckenkonstruktionen Metall- und Holzunterkonstruktionen zweilagig mit Befestigung in die Unterkonstruktion Verbindungsmittel-Eindringtiefen Schrauben- und Klammerlänge in Unterkonstruktion je nach Anwendung und Anforderung 30 31

18 3. Befestigungsmittel und Abstände Rigidur Schnellbauschrauben/Klammern Zur Befestigung der Rigidur-Platte in die Unterkonstruktion werden Rigidur Schnellbauschrauben oder geharzte Stahldrahtklammern verwendet. Die besonders stabile und harte Oberfläche ermöglicht es, die Befestigungspunkte bis zu 10 mm an die Plattenkante heran zu setzen, ohne dass es zu Kantenausbrüchen kommt. Auf Metallunterkonstruktionen werden für die Befestigung der Rigidur-Gipsfaserplatten Rigidur Schnellbauschrauben verwendet. Auf Holzunterkonstruktionen können auch Klammern verwendet werden. Die Klammerung ist besonders schnell und damit sehr wirtschaftlich. Hinweise Für die Befestigung der Rigidur-Gipsfaserplatten untereinander sind Spreizklammern (z.b. Haubold) mit einer Drahtdicke von d n 1,5 mm einzusetzen. Die Schenkellänge soll 2-3 mm kürzer sein, als beide Rigidur-Lagen zusammen dick sind. Detaillierte Angaben über die Reihenfolge der Befestigungsmittel entnehmen Sie dem Kapitel Nichttragende Trennwände, Thema Verschraubung. Rigidur Schnellbauschrauben dienen zur Befestigung der Platten an die Unterkonstruktion (Metall oder Holz) und der Platten untereinander Spreizklammer Keilklammer Spreizklammern dienen zur Befestigung von Rigidur- Platten untereinander, Keilklammern zur Befestigung der Platten in Holzunterkonstruktionen Systemübersicht Abstand der Befestigungsmittel Holz-Einfachständerwände bei einlagigen Wand-, Dach- und Deckenkonstruktionen* Unterkonstruktion Beplankung Rigidur Schnellbauschrauben Klammern Wand Decke und Dach Wand Decke und Dach Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand mm mm mm mm Holz Rigidur 10 30/250 30/150 30/200 30/150 Rigidur 12,5 30/250 30/200 35/200 35/200 Metall Rigidur 10 30/250 30/150 / / Rigidur 12,5 30/250 30/200 / / * bei Brandschutzkonstruktionen sind die Vorgaben des allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (AbP) zu beachten. Abstand Systemübersicht der Befestigungsmittel Holz-Einfachständerwände bei doppellagigen Wand-, Dach- und Deckenkonstruktionen (Befestigung Platte in Platte) 1. Lage Beplankung 2. Lage Beplankung Rigidur Schnellbauschrauben Spreizklammern Befestigung in Konstruktion Befestigung in Platte Wand Decke und Dach Wand Decke und Dach (gem. Tab. einlagige Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand Konstruktion) mm mm mm mm Rigidur 10 Rigidur 10 30/250 30/150 18/150 18/150 Rigidur 12,5 30/250 30/150 22/150 22/150 Rigidur 12,5 Rigidur 12,5 30/250 30/150 22/150 22/

19 3. Befestigungsmittel und Abstände Verbindungsmittel-Eindringtiefen Systemübersicht Metallunterkonstruktion Holz-Einfachständerwände zweilagig mit jeweiliger Befestigung in Unterkonstruktion Befestigung in Konstruktion Rigidur Schnellbauschrauben Klammern Wand Decke und Dach Wand Decke und Dach Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand mm mm mm mm 1. Lage Rigidur 10 30/750 30/300 / / 2. Lage Rigidur 10 45/250 45/200 / / 1. Lage Rigidur 12,5 30/750 30/300 / / 2. Lage Rigidur 12,5 45/250 45/200 / / Systemübersicht Holzunterkonstruktion Holz-Einfachständerwände zweilagig mit jeweiliger Befestigung in Unterkonstruktion Befestigung in Konstruktion Rigidur Schnellbauschrauben Klammern Wand Decke und Dach Wand Decke und Dach Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand Länge/Abstand mm mm mm mm 1. Lage Rigidur 10 30/750 30/300 30/750 30/ Lage Rigidur 10 45/250 45/150 45/200 45/ Lage Rigidur 12,5 30/750 30/300 35/750 35/ Lage Rigidur 12,5 45/250 45/150 50/200 50/150 Bei der Klammerung sowie bei der Verschraubung ist vor allem auf die richtigen Eindringtiefen zu achten. Die Klammern bzw. Schrauben sollten weder zu tief versenkt werden, noch überstehen, da bei letzterem auch die flächenebene Verspachtelung der Befestigungsstellen unmöglich wird. Klammern und Schrauben entweder bündig zur Plattenoberfläche oder maximal 1,5 mm versenken. Schrauben- und Klammerlänge in Unterkonstruktion je nach Anwendung und Anforderung Metall Holz S Schnellbauschraube Schnellbauschraube Keilklammer muss eine muss Metallprofil um muss eine Mindest- Mindesteindringtiefe mind. 10 mm durchstoßen eindringtiefe von von s 5 x d n haben s 5 x Nenndurch- (Drahtdicke) messer haben Länge S Länge 34 35

20 4. Trockenputz Untergrundanforderung Unterputz-Installationen Einbau von Elektrodosen Montage 36 37

21 4. Trockenputz Rigidur-Trockenputz ist eine Wandbekleidung aus Rigidur-Gipsfaserplatten 10 oder 12,5 mm, die mit Rifix Ansetzbinder unmittelbar ohne Dämmschicht an senkrechte Bauteile angesetzt wird. Untergrundanforderungen Einbau von Elektrodosen Die Elektrodose wird mit einem Überstand, gemäß Wandtrockenputz (bei Verbundplatten entsprechend mehr) eingebaut. Überstand Der Untergrund muss: - schalölfrei - trocken - schwindfrei - frostfrei - ausreichend tragfähig - schlagregendicht - gegen aufsteigende Feuchte geschützt sein. Kalkputz oder Lehmputz als Untergund sind nicht geeignet (entfernen!). Das Mauerwerk muss vollfugig gemauert sein. Frischer Beton muss vor dem Ansetzen mindestens 28 Tage alt und trocken sein. Glatten Untergrund (z. B. Beton) mit Rikombi Kontakt vorbehandeln. Stark saugenden Untergrund (z. B. Porenbeton) mit Rikombi Grund vorbehandeln. Fliesen sowie tapezierte und geputzte Flächen sind nur nach eingehender Überprüfung der Haftung und Tragfähigkeit bzw. Reinigung als Untergründe geeignet! Unterputz-Installationen Vor dem Ansetzen sind alle Unterputz- Installationen abzuschließen. Abzweige und Elektro-Dosen sollten mit einem Überstand von 20 mm (Rigidur 10 und Rigidur 12,5) bzw. von ca. 40 mm (Rigidur 30 PS) in der Wand eingesetzt sein. 300 mm 150 mm 300 mm Alle Unterputz-Installationen sind vorher abzuschließen Montage Die um 15 mm kürzer als die Wandhöhe zugeschnittenen Rigidur-Gipsfaserplatten sind, mit der Rückseite nach oben, auf ebener Unterlage zu stapeln ➀. Rifix Ansetzbinder anrühren und pastensteif, am Plattenrand streifenförmig und auf der Plattenfläche in Batzen, aufbringen ➁. Die Batzengröße beträgt ca. 100 mm, der Batzenabstand ca. 300 bis 400 mm. Der Überstand ist gemäß Wandtrockenputz vorzusehen Stapelung der Rigidur- Platten mit der Rückseite nach oben Aufbringen des Rifix Ansetzbinders Rigips-Tipp Aus Montagegründen empfehlen wir folgende Reihenfolge einzuhalten: 1. Montage Dach-/Deckenbekleidung 2. Trockenputz

22 4. Trockenputz Am Fußboden muss durch untergelegte Distanzstücke (z. B. Plattenstücke, die nach dem Austrocknen wieder entfernt werden) eine ca. 10 mm-fuge (zur Belüftung während der Abbindezeit) und am Deckenanschluss eine 5 mm-fuge verbleiben ➂. Die mit Rifix Ansetzbinder belegten Platten mit dem Richtscheit bzw. geradem Kantholz anklopfen und mit 5-7 mm Fugenbreite (Spachtelfugentechnik) untereinander lot- und fluchtrecht ausrichten ➃. 3 Ansetzen des Trockenputzes 4 Ausrichten des Trockenputzes Wichtige Hinweise Bauteil-Trennfugen sind in den Trockenputz zu übernehmen. Ansonsten sind in Abständen 15 Meter Dehnungsfugen anzuordnen. Lasten 15 kg sind im tragenden Bauteil zu befestigen. Trockenputz ist nicht geeignet zum Trockenlegen feuchter Wände! Bei angesetzten Rigidur-Gipsfaserplatten im Trockenputzverfahren darf nicht sofort verspachtelt werden. Nur nach dem vollständigen Abbinden und Austrocknen des Rifix Ansetzbinders darf die Verspachtelung vorgenommen werden. Die zur Hohlraumbelüftung benötigten Fugen an Decke und Boden können nach der Austrocknung des Ansetzbinders mit Mineralwolle ausgestopft werden. Danach werden die Fugen zugespachtelt. Materialbedarf pro m 2 Rigidur 10/12,5 1,0 m 2 Rifix Ansetzbinder 5,0 kg Rigidur Fugenspachtel* 0,2 kg * Alternativ: VARIO Fugenspachtel Nachdem die Wandkonstruktion völlig ausgetrocknet ist, wird sie mit Rigidur Fugenspachtel oder VARIO Fugenspachtel verspachtelt ➄. Die Klebefugentechnik ist beim Rigidur-Trockenputz nicht geeignet, da die Austrocknung des Rifix Ansetzbinders dadurch behindert würde. 5 Rigips-Tipp Rifix Ansetzbinder in Bereichen von Fensterlaibungen, Waschbecken, Konsolen, Schornsteinwandungen usw. vollflächig 10 mm ansetzen. Schornsteinwandungen dürfen eine maximale Temperatur von 45 C nicht überschreiten. Verspachtelung des Trockenputzes 40 41

23 5. Vorsatzschalen Vorsatzschalen direkt angesetzt Vorsatzschalen mit Rigips Justierschwingbügeln an Massivwand verankert Vorsatzschalen mit Holzlattung an Massivwand verankert Vorsatzschalen freistehend 42 43

24 5. Vorsatzschalen Vorsatzschalen sind zu unterscheiden in Direkt auf den Untergrund angesetzten Vorsatzschalen Vorsatzschalen mit Unterkonstruktionen: freistehend oder an der Massivwand verankert Vorsatzschalen direkt angesetzt An den Längskanten sind die Rigidur-Verbundplatten dicht zu stoßen ➀. Dabei darf kein Ansetzbinder in die Stöße dringen. Bei Außenecken wird die Dämmschicht ausgespart ➁. Bei Innenecken ist die Rigidur-Platte auszuklinken ➂ und eine 5 mm breite Fuge zu berücksichtigen ➃. Hier handelt es sich um eine Verbundplatte, Rigidur mm Polystyrol, bei der die Dämmschicht direkt auf den Untergrund angesetzt wird. 1 2 Rigidur 30 PS direkt angesetzt Rigidur 30 PS wird zur Verbesserung der Wärmedämmung von Außenwänden eingesetzt. Zur Vermeidung von Tauwasserbildung in der Konstruktion kann eine zusätzliche Dampfbremse nötig sein (rechnerischer Nachweis erforderlich). Verbundplatten direkt auf die Massivwand angesetzt Plattenstoß bei Verbundplatten Rigidur 3 Innenecke bei Verbundplatten Rigidur Außenecke bei Verbundplatten Rigidur 4 5 mm 5 mm Fuge berücksichtigen Zuschnitte Zuschnitte werden mit einem feinzahnigen Fuchsschwanz oder einer Handkreissäge mit Staubabsaugung vorgenommen, Aussparungen (z. B. Elektro-Dosen) werden mit dem Stichling, einer Stichsäge oder einem Dosenschneider hergestellt. Hinweis Bei Einbau von Elektrodosen ist der Abschnitt Unterputzinstallationen im Kapitel Trockenputz zu beachten. Wichtige Hinweise Die zur Hohlraumbelüftung benötigten Fugen an Decke und Boden können nach der Austrocknung des Ansetzbinders mit Mineralwolle ausgestopft werden. Danach werden die Fugen zugespachtelt. Die Verlegung auf Mauerwerk erfolgt ansonsten wie bei Trockenputz. Wasserführende Leitungen an Außenwänden dürfen wegen Frostgefahr nicht in der Wärmedämmschicht verlaufen. Bauteil-Trennfugen sind in den Vorsatzschalen zu übernehmen. In Abständen 15 m bei Massivbauten bzw. 10 m bei Skelettbauweisen sind Dehnungsfugen anzuordnen. Lasten 15 kg sind im tragenden Bauteil (Massivwand) zu befestigen

25 5. Vorsatzschalen Vorsatzschalen mit Rigips Justierschwingbügeln an Massivwand verankert Bei unebenen Wänden und zur Verbesserung des Wärme- und Schallschutzes bietet diese Art von Vorsatzschale ideale Lösungen. Unterkonstruktion Die Unterkonstruktion besteht wahlweise aus: Rigips Wandprofilen UW/CW 50 oder Rigips Deckenprofilen CD (h = 27 mm). dazu wahlweise: Rigips Justierschwingbügel mit 30 (bei Rigips Deckenprofile CD 60) oder 60 mm langen Schenkeln. Ständerabstand 625 mm (bei Rigidur-Großformatplatten). Ständerabstand 500 mm (bei Rigidur-Kleinformatplatten). Vertikaler Abstand der Rigips Justierschwingbügel mm bei Metallprofilen. Vorsatzschale mit Rigips Justierschwingbügel (Beispiel Metall-Unterkonstruktion) Montage Die Rigips Justierschwingbügel in geeigneter Weise an der Wand befestigen. Rigips Anschlussprofile UW 50 oder UD 30 (bei CD 60-06) mit Rigips Anschlussdichtung Filz bekleben und im Abstand mm mit Schlagoder Nageldübeln am Boden und an der Decke kraftschlüssig befestigen. Rigips Wandprofile einstellen und mit Rigips Justierschwingbügel verschrauben. Die Beplankung mit Rigidur 10 oder 12,5 mm mit Rigidur Schnellbauschrauben (3,9 x 30 mm) im Abstand von 250 mm befestigen. Verspachtelung der 5-7 mm Fugen mit Rigidur Fugenspachtel* (Spachtelfugentechnik). Materialbedarf pro m 2 Rigips Justierschwingbügel mit Rigips Wandprofil CW 50 bzw. mit CD Rigidur 10/12,5 1,0 m 2 Rigips Wandprofile CW mm Rigips Wandprofile UW mm Rigips Justierschwingbügel 1,3 St. Rigips Anschlussdichtung mm Hohlraumdämmung 1,0 m 2 Rigidur Schnellbauschrauben 3,9 x 30 mm 14 St. Dübel 2 St. Rigidur Fugenspachtel* 0,2 kg * Alternativ: VARIO Fugenspachtel 46 47

26 5. Vorsatzschalen Vorsatzschalen mit Holzlattung an Massivwand verankert Bei unebenem Mauerwerk oder schadhaftem Putz können Rigidur- Gipsfaserplatten 10 oder 12,5 mm auf Holzlatten befestigt werden. Holzlatten 50 x 30 mm waagerecht im Abstand von 800 mm bei Rigidur- Großformatplatten bzw. 750 mm bei Rigidur-Kleinformatplatten auf Rohwand aufdübeln (Dübelabstand mm). Unebenheiten mit Distanzhölzern oder Distanzschrauben ausgleichen. Für Wärme- und Schalldämmung kann Mineralwolle in den Hohlraum eingebaut werden. Rigidur-Gipsfaserplatten 10 oder Vorsatzschale auf Holzlattung 12,5 mm mit Rigidur Schnellbauschrauben (Länge 30 mm) im Abstand von 250 mm befestigen. Wichtige Hinweise Bauteil-Trennfugen sind in die mit der Rohwand verbundenen Vorsatzschalen zu übernehmen. Ansonsten sind Dehnungsfugen mindestens alle 15 m vorzusehen. Die Notwendigkeit einer Dampfbremse ist bei allen gedämmten Vorsatzschalen zu prüfen. Vorsatzschalen freistehend Freistehende Vorsatzschalen werden überall dort eingesetzt, wo unebenes Mauerwerk auszugleichen ist sowie Installationen verdeckt werden sollen. Montage Die Position der Vorsatzschale mit entsprechendem Abstand aufreißen. Rigips Anschlussprofile UW 50 mit Rigips Anschlussdichtung Filz bekleben und im Abstand mm mit Schlag- oder Nageldübeln am Boden und an der Decke kraftschlüssig befestigen. Rigips Wandprofile CW einstellen, Freistehende Vorsatzschale ausrichten und Dämmung einbauen. Der Abstand der Wandprofile beträgt bei kleinformatigen Platten 500 mm, bei großformatigen Platten 625 mm. Beplankung mit Rigidur 10 oder 12,5 mm mit Rigidur Schnellbauschrauben (3,9 x 30 mm) im Abstand von 250 mm befestigen. Verspachtelung der 5-7 mm Fugen (Spachtelfugentechnik) mit Rigidur Fugenspachtel*. Materialbedarf pro m 2 Rigidur 10/12,5 1,0 m 2 Rigips Wandprofile CW Rigips Wandprofile UW Rigips Anschlussdichtung mm 800 mm mm Hohlraumdämmung 1,0 m 2 Rigidur Schnellbauschrauben 3,9 x 30 mm 14 St. Dübel 2 St. Rigidur Fugenspachtel* 0,2 kg * Alternativ: VARIO Fugenspachtel 48 49

27 6. Nichttragende Trennwände Metall-Unterkonstruktion/Montageablauf Boden- und Deckenanschlüsse Einbauten von Rohr- und Kabeldurchführungen, Elektrodosen etc. Verlängerungen von Rigips Wandprofilen CW Beplankung Reihenfolge der Plattenbefestigung mit Rigidur Schnellbauschrauben Doppelbeplankung Einfachständerwände mit Metall-Unterkonstruktion Doppelständerwände mit Metall-Unterkonstruktion Doppelständerwände als Installationswände Einbau von Sanitärobjekten Einfachständerwände mit Holz-Unterkonstruktion Holz-Unterkonstuktion/Montageablauf 50 51

28 6. Nichttragende Trennwände Nichttragende Trennwände sind in DIN , DIN und besonderen Zulassungen geregelt. Rigips bietet für alle Anforderungen unterschiedliche System-Aufbauten in Unterkonstruktion, Hohlraumdämmung oder Beplankung. Metall-Unterkonstruktion/Montageablauf Die Metall-Unterkonstruktion besteht aus verzinkten Stahlblechprofilen (Anschluss- und Ständerprofile). Wichtiger Hinweis Der Zuschnitt von Profilen erfolgt mit Blechschere, Schlagschere, Knabberer oder Metallkreissäge niemals mit Trennschleifer/ Flex, da sonst der Korrosionsschutz durch Verbrennung zerstört wird. Anreißen Wandverlauf auf dem Fußboden anzeichnen ➀. Türöffnungen berücksichtigen. Wandverlauf an der Decke übertragen. Profile niemals mit dem Trennschleifer zuschneiden! 1 Anschlussdichtungen für Schall- und Brandschutz Anschlussdichtungen nur Schallschutz Rigips Anschlussdichtung Filz, d 5 mm Rigips Anschlussdichtung A1 Anschlussdichtungen mit Brandschutz (Auf Prüfzeugnis achten!) Rigips Anschlussdichtung der Baustoffklasse B2 z. B. Filz, d 5 mm, Fugen in Plattendicke mit entsprechendem Fugenspachtelmaterial schließen Rigips Anschlussdichtung A1, d = 12 mm, b = profilabhängig Ständerprofile Die Rigips Wandprofile CW (Ständer) sind so zu bemessen, dass sie mind. 15 mm in das an der Decke montierte Rigips Wandprofil UW (Anschluss) eingreifen und mit 10 bis 20 mm Luft eingestellt werden ➂. Der Achsabstand bei den Rigips Ständerprofilen CW beträgt 500 mm bei kleinformatigen und 625 mm bei großformatigen Rigidur-Platten. 3 CW-Ständer mindestens 15 mm einstellen und 10 bis 20 mm Luft lassen Die Rigips Ständerprofile CW sind mit der geschlossenen Seite in Montagerichtung zu stellen (siehe Detailbild ➃). 4 Anschlussprofile Die Rigips Wandprofile UW werden mit einseitig klebender Rigips Anschlussdichtung Filz versehen und am Boden und an der Decke mit Rigips Nageldübeln im Abstand von mm befestigt ➁. 2 Hinweis Beim Anbringen der Beplankung sind die Rigips Wandprofile CW auf festen Stand in dem Rigips Anschlussprofil des Bodens zu prüfen. Profile in Montagerichtung stellen Hinweis Boden- / Deckenanschlüsse sind sinngemäß den Seiten 56 zu entnehmen

29 6. Nichttragende Trennwände Beplankung 1. Wandseite Bei einlagiger Beplankung werden hierfür die Rigidur-Gipsfaserplatten in Richtung der geschlossenen Profile und mit gegenüberliegenden Fugen verlegt. Sind Querfugen erforderlich, so sind diese im Versatz 400 mm anzuordnen ➄. Bei einlagiger Beplankung sind die Fugen gegenüberliegend Bei zweilagiger Beplankung kann die untere Lage auch stumpf gestoßen werden (siehe auch Kapitel Fugentechnik ). 5 Hohlraumdämmung Nach der Beplankung der 1. Wandseite und der Verlegung der erforderlichen Elektro- und Sanitärinstallation im Wandhohlraum kann zur Verbesserung der Schalldämmung bzw. für den Brandschutz eine Hohlraumdämmung eingebracht werden ➅. Der Hohlraum ist vollflächig zu dämmen. Der Dämmstoff ist gegen Abrutschen zu sichern. Beplankung 2. Wandseite Die Beplankung muss mit gegenüberliegenden Fugen angebracht werden ➆. Die anschließende Verspachtelung der Plattenfugen, Anschlüsse und Schraubenköpfe sorgt für die endgültige Stabilität. 6 7 Hinweis Je nach gewählter Fugenart ist entsprechend dem Kapitel Fugentechniken zu verfahren. Wichtige Hinweise Bauteiltrennfugen des Rohbaus sind in Rigips-Montagewände zu übernehmen. Ansonsten sind Dehnungsfugen mindestens alle 15 m vorzusehen. Als Wandanschluss werden die Rigips Wandprofile CW im Abstand von mm (mind. jedoch 3 Stück) befestigt. Der Befestigungsbeginn der Rigips UW- bzw. CW-Anschlussprofile liegt etwa 100 mm vom jeweiligen Profilende entfernt

30 6. Nichttragende Trennwände Boden- und Deckenanschlüsse Der optimale untere Anschluss der Montagewände erfolgt direkt auf dem Rohboden. Zwischen schwimmendem Estrich und angrenzenden Wänden ist ein 10 mm dicker Randdämmstreifen vorzusehen um Trittschallübergänge zu vermeiden (bei Brandschutzkonstruktionen A1- Mineralwolle-Randdämmstreifen verwenden). Werden nachträglich einzubringende Montagewände mit Schallschutz- Anforderungen auf einen schwimmenden Estrich gestellt, so ist dieser im Bereich der Rigips Wandprofile UW zu trennen und von Rückständen zu säubern. Der optimale obere Anschluss der Montagewände erfolgt an der Rohdecke. Werden Montagewände an abgehängten Decken oder Deckenbekleidungen befestigt, so sind diese zusätzlichen Kräfte aus der Montagewand besonders abzufangen. Montagewände auf Rohboden montieren Trennen des schwimmenden Estrichs Einbauten von Rohr- und Kabeldurchführungen, Elektrodosen etc. Als Installations-Material sind bei Montagewänden sowie Unterdecken Hohlwanddosen nach VDE 0606 H und Mantelleitungen (z. B: NYM) einzubauen, die keinen mechanischen Schutz benötigen. Nach erfolgter einseitiger Beplankung kann mit der Kabelverlegung begonnen werden: Bei Metallständern werden die dafür vorgesehenen H-Stanzungen aufgebogen (Bild rechts). Ausstanzungen für Elektrokabel sollten möglichst auf einer Höhe liegen. Sollen Kabelbündel oder Rohre hindurchgeführt werden, so ist das Einschneiden in den Stegen der Rigips Wandprofile CW nur eingeschränkt möglich (max. 1 Aussparung pro Meter Profil)! Beim Durchziehen der Kabel darf die Isolierung nicht beschädigt werden. H-Stanzung in Metallständer wird umgebogen Hinweis Max. Breite/Höhe des Einschnitts = Stegbreite (z. B. 75) 20 mm = 55 mm Einschnitte in die Profilflansche sind unzulässig! Bei größeren Öffnungen geht Mineralwoll-Stärke verloren, dies hat einen negativen Einfluss auf den Schallschutz. Abfangung zusätzlicher Kräfte aus der Wand 56 57

31 6. Nichttragende Trennwände Sollen Elektrodosen und Schalter eingesetzt werden, kann mit dem Dosenfräser die passgenaue Öffnung ausgespart werden. Sofern Elektrodosen in Brandschutzwände nach DIN mit entsprechender Hohlraumdämmung (Mineralfaser nach DIN , Baustoffklasse A, Schmelzpunkt C nach DIN ) eingebaut werden, kann die brandschutztechnisch notwendige Dämmschicht hinter den Dosen auf 30 mm zusammengedrückt werden. Falls dies nicht möglich ist, sind die Elektrodosen in Gips einzubetten. Bei Verwendung anderer Hohlraumdämmungen sind Elektrodosen generell in Gipsbaustoffe einzubetten. Hinweis Aus Brand- bzw. Schallschutzgründen werden Elektrodosen nicht unmittelbar gegenüberliegend, sondern ständerversetzt, eingebaut. Fester Sitz von Elektrodosen in der Montagewand Verlängerungen von Rigips Wandprofilen CW Sind die Längen der CW-Ständer für Montagewände mit übergroßen Höhen nicht ausreichend, so können diese je nach Höhenanforderung ohne Probleme wie folgt verlängert werden: Für Wandhöhen 5 Meter werden die Profilstöße der CW-Ständer einfach mit UW-Profilstücken hinterlegt. Diese Profilteile sind mit Blind-Nieten 3,2 x 6 mm zu befestigen. Diese Befestigungen sind 40 mm vom Stoß anzubringen. Für Wandhöhen > 5 Meter werden die Profilstöße der CW-Ständer einfach mit CW-Profilstücken verschachtelt. Diese Profilteile sind ebenso mit Blind- Nieten 3,2 x 6 mm zu befestigen. Diese Befestigungen sind 40 mm entfernt vom Stoß anzubringen Verlängerung für Wände 5 Meter Verlängerung für Wände > 5 Meter Wichtige Hinweise Für Schall- bzw. Brandschutzanforderungen ist das Verfüllen dieser Verschachtelungen mit der entsprechenden Mineralwolle erforderlich. Die Stoßfugen der zu verlängernden CW-Ständer sollten nicht auf einer Höhe liegen! Die max. Höhenangabe eines Wandsystems darf in keinem Fall überschritten werden! Die Überlappung der Profilstöße ergibt sich aus dem Wert 10 x Profilbreite. (Beispiel: CW 50 = 500 mm Überlappung auf jeder Profilseite) 58 59

32 6. Nichttragende Trennwände Beplankung Grundsätzlich werden raumhohe Platten für die Beplankung empfohlen. Das verbessert nicht nur die physikalischen Eigenschaften der Montagewände, sondern verringert zudem den Arbeitsund Materialaufwand für Zuschnitte und Spachtelarbeiten. Bei einlagiger Beplankung sind die Fugen auf dem selben Ständer gegenüberliegend anzuordnen. Sollte die Beplankung mit raumhohen Platten nicht möglich sein, so sind notwendige horizontale Fugen im oberen Wandbereich anzuordnen. Werden bei einlagig beplankten Montagewänden Horizontalfugen innerhalb einer Beplankungsseite angeordnet, müssen diese mindestens 400 mm von einander versetzt sein. Bei mehreren Beplankungslagen sind die Fugen zueinander versetzt (250 mm) anzuordnen. Plattenstreifen sollten ca. 50 cm Breite nicht unterschreiten. Plattenverlegung mit gegenüberliegenden Fugen 400 mm Abstand von notwendigen Horizontalfugen bei einlagiger Beplankung mindestens 400 mm Wichtige Hinweise Bei einlagiger Beplankung: Plattenverlegung mit gegenüberliegenden Fugen, in Richtung geschlossener Profilseite arbeiten. Bei zweilagiger Beplankung: die 1. Lage kann stumpf gestoßen werden. Die 2. Lage kann ständerunabhängig in die 1. Lage befestigt werden. Um ein einwandfreies Verspachteln der Anschlüsse für Montagewände mit Schall- bzw. Brandschutzanforderungen zu gewährleisten, sind Mindestfugenbreiten wie folgt einzuhalten: Beplankung zum Rohfußboden = 5-10 mm Beplankung zur Decke = ca. 5 mm Beplankung zu flankierender Wand = ca. 5 mm Reihenfolge der Plattenbefestigung mit Rigidur Schnellbauschrauben Die 1. Platte wird exakt mit der Wasserwaage eingelotet und von der Mitte des ersten Ständers an der Längskante angeschraubt. Es ist darauf zu achten, dass die Plattenstöße auf die Profilmitte gesetzt werden. Der oberste/unterste Befestigungspunkt der Platte sollte ca. 100 mm von der Decke oder dem Boden entfernt sein Abstand von notwendigen Horizontalfugen bei Doppelbeplankung: 1. Lage: 250 mm 2. Lage: 500 mm

33 6. Nichttragende Trennwände Aus statischen Gründen ist es von Vorteil, die Rigidur Schnellbauschrauben versetzt (Abstand 20 bis 30 mm) einzudrehen. Der Mindestschraubabstand zur Plattenkante beträgt bei Gipsfaserplattenkanten 10 mm. Die Länge der Schrauben ist so zu wählen, dass die Rigips Wandprofile CW mind. 10 mm durchbohrt werden (siehe auch Kapitel Befestigungsmittel und Abstände ). Schraubenabstände bei Einfachbeplankung: 250 mm Doppelbeplankung Schraubenabstände bei Doppelbeplankung: 1. Beplankung 750 mm 2. Beplankung 250 mm in Unterkonstruktion Versetzte Verschraubung 750 Schraubabstände für Montagewände mit Doppelbeplankungen 250 Verspachtelung bei Doppelbeplankung Die Doppelbeplankungen sind in zwei Varianten möglich: 1. Die untere Lage kann ohne Verspachtelung stumpf gestoßen werden. Anschließend wird die obere Beplankungslage ständerunabhängig auf die untere mit Spreizklammern oder mit Rigidur Schnellbauschrauben 3,9 x 30 mm befestigt. Die Befestigung erfolgt ringsum in jeder Platte, sowie mit einer Klammer- bzw. Schraubenreihe in Plattenmitte. Abstand der Klammern 150 mm, der Schrauben 250 mm. 2. Sollen beide Lagen in die Ständer geschraubt werden so sind jeweils die gleichen Fugenabstände bei gleicher Plattenbreite für die erste und zweite Beplankungslage einzuhalten (Anwendung für Klebe- und Spachtelfuge). Nur der gleiche Fugenabstand gewährleistet das jeweilige Einbringen der Befestigungsmittel in die Profilständer. Wichtige Hinweise Vor der Montage der nächsten Lage muss der Fugenspachtel der unteren Lage zwar abgebunden, aber nicht unbedingt ausgetrocknet sein. Um Rissbildungen zu vermeiden, darf mit dem Spachteln der Fugen der letzten Beplankungslage erst begonnen werden, wenn beide Wandseiten geschlossen sind und keine Längenänderungen der Platten mehr erwartet werden. Weitere Hinweise siehe Kapitel Fugentechniken. Wichtige Hinweise Zusätzliche Informationen zu Befestigungsmittel- und abstände für ein- und doppellagige Beplankungen sind dem Kapitel Befestigungsmittel zu entnehmen. Beplankungen nicht mit den Rigips UW-Profilen (Boden/Deckenanschluss) verschrauben

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