Wie ein Masterplan das Cluster Kunststoffe und Chemie Brandenburg voranbringen kann

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1 Wie ein Masterplan das Cluster Kunststoffe und Chemie Brandenburg voranbringen kann Einführung Finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Landes Brandenburg. Research & Support Office ZAB - Mai 14 innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 1

2 Übersicht Handlungsfelder Fachspezifische Fokussierung Cluster Kunststoffe und Chemie Biobasierte Spezialitätenchemie Biopolymere Leichtbau/ Verbundwerkstoffe Branchenorientierte Querschnittsthemen Standorte für Kunststoffe und Chemie Logistik für Kunststoffe und Chemie Fachkräftesicherung für Kunststoffe und Chemie innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 2 2

3 Handlungsfelder und Kernthemen Cluster Kunststoffe und Chemie Fachspezifische Fokussierung Biobasierte Spezialitätenchemie Ausbau biobasierter Wertschöpfungsketten Biopolymere Auf- und Ausbau eines Innovationszentrums Bioplastics Lausitz (IZBL) Leichtbau / Verbundwerkstoffe Kompetenz in Leichtbau und Verbundwerkstoffen für neue nachhaltige Produkte innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 3 3

4 Handlungsfelder und Kernthemen Branchenorientierte Fokussierung Cluster Kunststoffe und Chemie Standorte für Kunststoffe und Chemie Stärkung der Brandenburger Chemie-Standorte mit wettbewerbsfähigem Zugang zu Basischemikalien Logistik für Kunststoffe und Chemie Ausrichtung der Brandenburger Kombiverkehrsterminals (KVTs) auf die logistischen Anforderungen aus dem Bereich Kunststoffe und Chemie Fachkräftesicherung für Kunststoffe und Chemie Fachkräfte für den Bereich Kunststoffe und Chemie bilden, halten und gewinnen innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 4 4

5 Kernthema HF Biobasierte Spezialitätenchemie (Dr. Streffer) Strategische Ziele Ausbau biobasierter Wertschöpfungsketten Weiterführen und Schließen der biobasierten Wertschöpfungsketten. Etablieren kommerziell verwertbarer Produkte auf Basis biobasierter Rohstoffe. Heben der Synergien durch Netzwerkbildung im Handlungsfeld unter Einbeziehung potenzieller Kunden. Implementieren der biobasierten Spezialitätenchemie als Wirtschaftskraft. Nutzen der Schnittstellen zu den Handlungsfeldern Biopolymere und Leichtbau/Verbundwerkstoffe. Erhalt und Ausbau von Spezialchemikalien aus herkömmlichen Rohstoffen, die im Verbund mit biobasierten Werkstoffen notwendig sind. innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 5 5

6 Kernthema HF Biobasierte Spezialitätenchemie (Dr. Streffer) Maßnahmen Ausbau biobasierter Wertschöpfungsketten Marktanalyse für biobasierte Chemieprodukte im EU-Maßstab Aufbau einer Kontaktplattform für Produzenten und Abnehmer biobasierter Chemieprodukte Verfahrensevaluierung bzgl. Technologie und Wirtschaftlichkeit Erarbeitung von Anforderungen für Produktspezifikationen biobasierter Chemieprodukte Schaffung der Voraussetzung zur Schließung der biobasierten Wertschöpfungskette durch Aufbau/Ausbau einer Technikums- bzw. Industrieanlage Förderung von Forschung und Entwicklung ausgewählter biobasierter Referenzchemikalien innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 6 6

7 Kernthema HF Biopolymere (Prof. Dr. Fink) Auf- und Ausbau des Innovationszentrums Bioplastics Lausitz (IZBL) Strategische Ziele Erweiterung der Produktpalette und Schaffung von Systemlösungen mit Biopolymeren. Bündelung und ggf. Erweiterung der Forschungskapazität und der Produktion auf dem Gebiet der Biopolymere in der Region. Beitrag zu einer Systemlösung für die Kaskadennutzung nachwachsender Rohstoffe. Etablierung geschlossene Kreisläufe. Entwicklung eines Ansiedlungskonzeptes für biopolymerverarbeitende Untern.. Kooperationsverbund mit überregionalen Netzwerken aus Sachsen, Sachsen- Anhalt, Thüringen, dem European Chemical Regions Network (ECRN), dem European Polysaccharide Network of Excellence (EPNOE) und dem polnischen Cluster Grüne Chemie Westpommern. innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 7 7

8 Kernthema HF Biopolymere (Prof. Dr. Fink) Auf- und Ausbau des Innovationszentrums Bioplastics Lausitz (IZBL) Maßnahmen Kapazitäts- und Potenzialanalyse zu Biopolymeren in Brandenburg Ausbau des Fraunhofer-Verarbeitungstechnikums Biopolymere Verstärkung des Technologietransfers Aufbau eines regionalen Kompetenzzentrums Ansiedlungsinitiative am Standort Schwarzheide Öffentlichkeitsarbeit innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 8 8

9 Kernthema HF Leichtbau/Verbundwerkstoffe (Prof. Dr. Bauer) Kompetenz in Leichtbau&Verbundwerkstoffen für neue nachhaltige Produkte Strategische Ziele Energie- und ressourceneffiziente Leichtbau-Produkte als Beitrag zur Energiewende. Entwicklung neuer preiswerter Matrix- und Fasermaterialien sowie neuer textiler Techniken von Materialkombinationen zur Korrosionsvermeidung und von Leichtbaulösungen ohne vermehrte Geräuschentwicklung. Automatisierung der Herstellung von Leichtbau-Produkten. Material- und technologieoffene Industrialisierung von Leichtbaukonzepten. Endliche Ressourcen und Kostensensitivität (Energie, Material, Prozesszeit) bestimmen die Notwendigkeit von Recycling und Reparatur von Leichtbauteilen (Life-Cycle). innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 9 9

10 Kernthema HF Leichtbau/Verbundwerkstoffe (Prof. Dr. Bauer) Kompetenz in Leichtbau&Verbundwerkstoffen für neue nachhaltige Produkte Maßnahmen (Virtuelles) Kompetenzzentrum für energie- und ressourceneffizienten Leichtbau Clusterübergreifende Vernetzung des Themas Leichtbau mit Kunststoffen und Metall innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 10 10

11 Kernthema HF Standorte für Kunststoffe und Chemie (Dr. Böhme) Stärkung der brandenburgischen Chemie-Standorte mit wettbewerbsfähigem Zugang zu Basischemikalien Strategische Ziele Wettbewerbsfähigkeit sichern: Fokussierung auf die gezielte Entwicklung geeigneter Chemie-Standorte im Land Brandenburg. Katalysatorfunktion verstärken: Verlängerung und Vertiefung bestehender Wertschöpfungsketten durch Vernetzung mit Kunden- und Abnehmerindustrien an Kunststoff- und Chemiestandorten. Kooperationen von Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen mit erfolgreichen Chemiestandorten. Alleinstellungsmerkmale ausbauen: Konzentration der Aktivitäten auf bereits identifizierte Zukunftsfelder (Biopolymere, Energiespeicher, Mobilität u.a.) innerhalb und im Umfeld des Clusters Kunststoffe und Chemie. innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 11 11

12 Kernthema HF Standorte für Kunststoffe und Chemie (Dr. Böhme) Stärkung der brandenburgischen Chemie-Standorte mit wettbewerbsfähigem Zugang zu Basischemikalien Maßnahmen Analyse der Markt- und Geschäftssituation Aufstellen eines Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Investoren Aktive Standortvermarktung innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 12 12

13 Kernthema HF Logistik für Kunststoffe und Chemie (Krause) Ausrichtung der brandenburgischen Kombiverkehrsterminals (KVTs) auf die logistischen Anforderungen aus dem Bereich Kunststoffe und Chemie Strategische Ziele Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Sicherung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Beseitigung von Engpässen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur und des kombinierten Verkehrs Etablierung einer europäischen HUB-Funktion des Logistik-Standortes Berlin- Brandenburg Verbesserte Anbindung der existierenden Kombiverkehrsterminals (KVTs) an das Transeuropäische Netz (TEN-T). Verbesserung der Sicherheit, der Effizienz und der ökologischen Nachhaltigkeit der Logistik für Kunststoffe und Chemie. Förderung des Technologietransfers Stärkung der länderübergreifenden und internationalen Zusammenarbeit innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 13 13

14 Kernthema HF Logistik für Kunststoffe und Chemie (Krause) Ausrichtung der brandenburgischen Kombiverkehrsterminals (KVTs) auf die logistischen Anforderungen aus dem Bereich Kunststoffe und Chemie Maßnahmen Analyse der Logistikinfrastruktur im Land Brandenburg mit besonderem Fokus auf die Erfordernisse der Kunststoff- und Chemieindustrie. Aufbau von Koordinierungsstrukturen für das Handlungsfeld. Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Stärkung der länderübergreifenden und internationalen Zusammenarbeit und internationale Vermarktung. Förderung von innovativen Logistiklösungen und Entwicklung von EU- Projekten zur Ausweitung und Vertiefung von Kooperationen. innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 14 14

15 Kernthema HF Fachkräftesicherung für Kunststoffe und Chemie (Erbisch Fachkräfte im Bereich Kunststoffe und Chemie bilden, halten und gewinnen Strategische Ziele Erhöhen der fachlichen und außerfachlichen Kompetenzen bei vorhandenen Fachkräften. Stärkere Bindung vorhandener Fachkräfte und des Nachwuchs an den Standort Brandenburg. Erhalt der Unterstützungsstrukturen zur Fachkräftesicherung. Erhalt und Ausbau der vorhandenen Ausbildungskapazitäten. Unterstützung strategischer Personalplanung und -entwicklung. (Rück-)Gewinnung von Fachkräften von außen. innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 15 15

16 Kernthema HF Fachkräftesicherung für Kunststoffe und Chemie (Erbisch Fachkräfte im Bereich Kunststoffe und Chemie bilden, halten und gewinnen Maßnahmen Bessere Vernetzung und Unterstützung des Austauschs Unterstützung des Lehrpersonals, Jugendlicher und junger Erwachsener bei der Berufs- und Studienorientierung Erhalt und Ausbau der Ausbildungs- und Studienkapazitäten Stärken der dualen Ausbildung und Erhöhen der Qualität Branchenspezifische Weiterbildungsangebote für Facharbeiter und Akademiker Zusammenarbeit und Transfer zwischen Unternehmen und Hochschulen/wissenschaftlichen Einrichtungen und Verbänden Fachkräfte für die Unternehmen gewinnen innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 16 16

17 Integrativthemen Internationalisierung Maßnahmen Sensibilisierung und Information Marktzugang erleichtern Präsentieren, kontaktieren und abschließen Initiierung von Kooperationsprojekten Innovationen transportieren und integrieren innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 17 17

18 Integrativthemen Cluster Energietechnik Cross-Cluster-Schnittstellen mit Brandenburger und Berlin-Brandenburger Clustern Ernährungswirtschaft Gesundheitswirtschaft Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft Metall Optik Verkehr, Mobilität und Logistik innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 18 18

19 Integrativthemen Weitere Forschungs- und Entwicklungsthemen im Bereich Kunststoffe und Spezialitätenchemie Themenfelder Materialentwicklung und gewinnung Engineering Produktion und Qualität Anwendung innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 19 19

20 Wie unser Masterplan das Cluster Kunststoffe und Chemie Brandenburg voranbringen wird Einführung Finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Landes Brandenburg. Research & Support Office ZAB - Mai 14 innobb I Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie Brandenburg Seite 20

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