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1 P.b.b. Verlagsort 2301 Groß-Enzersdorf 09z037920M DIE ÖSTERREICHISCHE FACHZEITSCHRIFT FÜR LEBENSMITTELINDUSTRIE UND -FORSCHUNG You are confident In modernen Industrie-, Auft f ra gs- und Fors chungslabora atorien hängt das Ve rt ra uen in die Messergebnisse von präz isen und vielseitig einsetzbaren Analysengerät en ab. Zugleich wollen Sie Ihre Produkt ivität erhöhen und Ihr Wissen um die Probe erw eitern. Thermo Scientific s Spekt roskopie-systeme verbinden überlegene Te chnologie mit einfacher Bedienung und zielgerichteter Soft ware, um das Knowhow der Analysetechnik max imal zu nutzen. Wa s immer die Zukunft bringt, mit der Spekt rosko pie von Thermo Scientific sind Sie bestens vorbereitet. in every spectroscopic analysis Nicolet 6700 FT- IR Spektrometer Kombiniert hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit bei FT -IR Messungen DXR Raman Mikroskop Liefert aussagekräft ige Antwort en, schnell und präzise 2011 Inc. All rights reserved. Antaris II FT- NIR Spektrometer Robuste Produkt ionskontrolle mit Laborperf r ormance Evolution 200 UV- Vis Spektrometer Vielseitig und leistungsfähig für exzellente Analyseergebnisse THEMENHEFT DER ÖSTERREICHISCHEN CHEMIE-ZEITSCHRIFT ISSN /3

2 58 SEPAWA CONGRESS AND EUROPEAN DETERGENTS CONFERENCE October 2011 Esperanto Hotel, Fulda, Germany photos: Visit the largest home and personal care industry forum in Europe! Meet your business: Participants, 90 + Conference Presentations, Exhibitors

3 26. Jahrgang 2009/1 Offi zielles Organ der Arbeitsgruppe Lebensmittelchemie, Kosmetik und Tenside der GÖCH 28. Jahrgang 2011/3 IMPRESSUM INHALT Herausgeber, Eigentümer und Verleger: FACHVERLAG WIEN, A-2301 Groß-Enzersdorf, DOK IV, NW 21 Verantwortlicher Schriftleiter: Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sepp Fischer Druckerei: Alwa & Deil Druckerei Ges.m.b.H Wien, Sturzgasse 1a Für mit Namen oder Kurzzeichen gekennzeichnete Artikel trägt der Autor die volle Verantwortung. Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung in andere Sprachen, vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form Durch Fotokopie, Mikrofi lm oder irgendein anderes Verfahren reproduziert, übertragen oder übersetzt werden. Unverlangt eingesandte Manuskripte sowie nicht angeforderte Rezensionsexemplare werden nicht zurückgeschickt. Abonnements: 2011 erscheinen 4 Hefte. Preis: 40, (Inland), 51, (Ausland) incl. Porto und MWSt. Ein Abonnement verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn nicht bis 3 Monate vor Jahresablauf eine schriftliche Kündigung erfolgt. FACHVERLAG WIEN 2011, ISSN DVR UID-Nr. ATU Termine...68 Schnelle Analyse von Feuchte, Fett und Protein in Lebensmitteln...70 Hygienegerechte Antriebstechnik für die Nahrungsmittelindustrie...73 Frische garantieren Qualitätssicherung...75 GÖCH-Nachrichten...79 Aktuelles...83 Labor&Betrieb...86 Wer-Was-Wo...90 Kapital...94 Redaktion und Anzeigenverwaltung: A-2301 Groß-Enzersdorf DOK IV, NW 21 Tel.: 02249/41 04, Fax: 02249/74 81 Bankverbindung: UniCredit Bank Austria AG Kto , BLZ IBAN AT SWIFT/BIC: BKAUATWW Internet: Titelfoto: Thermo Scientifi c Das besondere Buch...95 Ein Teil der Auflage liegt der Österreichischen Chemie-Zeitschrift bei. Die ÖChemZ wird über kostenlos zugeschickt. THEMENHEFT DER ÖSTERREICHISCHEN CHEMIE-ZEITSCHRIFT 67

4 68 TERMINE BIOTECHNICA bis 13. Oktober, Hannover Sichere Lebensmittel: Potenziale der Lebensmittelbiotechnologie Lebensmittelskandale treten mit verlässlicher Regelmäßigkeit auf. Im aktuellen Fall um den EHEC-Keim sind die Dimensionen jedoch völlig andere. Bei der Erkrankungswelle, die durch den neuen äußerst aggressiven Keim HUSEC 041, Serotyp O104:H4 ausgelöst wurde, handelt es sich um einen der weltweit größten bisher beschriebenen EHEC- bzw. HUS-Ausbrüche und den größten in Deutschland. Einen besonderen Beitrag zur Aufarbeitung der Vorfälle leistet die Lebensmittelbiotechnologie. Auf der BIOTECH- NICA, Europas Leitmesse für Biotechnologie und Life Sciences vom 11. bis 13. Oktober 2011 rufen das Fachsymposium Biotechnological Innovation in Food und die gleichnamige Sonderausstellung daher zum Informationsaustausch sowie zur Weiterbildung auf. Experten zeigen aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Lebensmittelbiotechnologie auf. Gerade im direkten Dialog zwischen Lebensmittelbiotechnologie, Lebensmittelindustrie und Behörden können hier wesentliche Verbesserungen auf den Weg gebracht werden, sagt Dr. Andrea Dreusch von der Firma MicroMol GmbH, Karlsruhe, Ausrichterin des Forums. Die Biotechnologie hat sowohl bei der Identifi zierung des aktuellen Ausbruchsstamms als auch bei der Rückverfolgung von Lebensmitteln bezüglich des Überträgers wertvolle Werkzeuge bereitgestellt. Für EHEC stand bereits Ende Mai ein aussagekräftiger Schnelltest zur Verfügung. Der Test basiert auf dem PCR-Verfahren und überprüft gleichzeitig vier Merkmale, die für den Ausbruchsstamm HUSEC 041 typisch sind. Hinter dem Kürzel PCR verbirgt sich die Polymerase-Kettenreaktion (Polymerase Chain Reaction), mit deren Hilfe in kurzer Zeit Abschnitte der Erbinformation vervielfältigt werden können und damit in ausreichender Menge für die Testung bereitstehen. Mit dem entwickelten Test lässt sich der EHEC-Erreger zweifelsfrei in nur wenigen Stunden nachweisen. Mittlerweile sind die Tests nicht nur schnell, sondern auch preiswert geworden. Was sollten wir aus der aktuellen EHEC-Krise im Rahmen einer verbesserten Lebensmittelsicherheit für die Zukunft mitnehmen? Vorbeugung ist, abhängig von den zur Verfügung stehenden Methoden, kostenintensiv. Vieles wird daher minimiert oder sogar weggelassen. Der Verbraucher trägt allerdings auch einen Teil der Verantwortung. Zu billig möchte er seine Lebensmittel einkaufen. Zu gering sind die Gewinnspannen und damit auch die Möglichkeiten vieler Produzenten, Vorbeugemaßnahmen in statistisch sicherem Umfang durchzuführen. Statt ausreichender Regelproben werden vereinzelte Stichproben durchgeführt. Die Aussagen sind unsicher. Preiswertere Analytik wäre hier ein gangbarer Weg: nicht langwierige konventionelle Mikrobiologie, sondern schnelle biotechnologische Methoden reduzieren den Zeit- und damit auch den Kostenaufwand. Schnellere Ergebnisse verkürzen die Quarantänezeiten, erlauben es aber auch, Epidemien früher zu erkennen und abzufangen. Analytisch kann in verschiedensten Bereichen viel für die Lebensmittelsicherheit getan werden. Neben gefährlichen Keimen lassen sich auch Lebensmittelallergene oder Mykotoxine und gentechnische Veränderungen sensitiv detektieren. Bislang haben die biotechnologischen Möglichkeiten aber noch wenig Eingang in die Prüfkataloge der Lebensmittelproduzenten gefunden. Dort gibt es noch erhebliche Potenziale zu erschließen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Gefahrenanalysen und Risikobewertungen HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) sind nur so gut wie ihre Entwickler. Das EU-weit vorgeschriebene System zur Gefahrenvorbeugung bedarf einer massiven Unterstützung durch analytische Methoden wie sie die Lebensmittelbiotechnologie bietet. Da es nicht möglich ist, die Sicherheit von Lebensmitteln im Rahmen der Produktion mithilfe von Vorbeugemaßnahmen vollständig zu garantieren, könnte eine umfangreiche Freigabeuntersuchung das Risiko mindestens auf ein vertretbares Maß senken (ganz im Sinne des Codex Alimentarius). Informationen zum Fachsymposium: Dr. Andrea Dreusch MicroMol GmbH Bis 13. Oktober 2011, Nürnberg Höchste Reinheit und sterile Produktionsbedingungen im Fokus Die Themen der TechnoPharm spannen den Bogen von den Ausgangsstoffen, über Apparate und Anlagen für die Produktion, Abfüll- und Verpackungstechnik, Reinigung, Hygiene und Umgebungskontrolle bis hin zur Qualitätssicherung. Auf Grund der Parallelität zur POWTECH, Internationale Fachmesse für mechanische Verfahrenstechnik und Analytik, treffen in Nürnberg vom 11. bis 13. Oktober wieder rund Fachbesucher aus über 70 Ländern auf rund Aussteller, um nach zukunftsweisenden Innovationen zu suchen, um Probleme zu diskutieren und Lösungen zu präsentieren. Die Produktion von Pharmazeutika, Kosmetika, diätetischen und Health Food-Produkten stellt höchste Anforderungen hinsichtlich Reinheit. Anlagen und Apparate, mit denen diese Produkte unter sterilen Bedingungen hergestellt, analysiert und verpackt werden können, zählen zu den technologischen Spitzenleistungen. Sie repräsentieren den jeweils aktuellsten Stand der Technik. Höchste Reinheit und sterile Produktions- bedingungen sind dabei in sehr vielen und völlig unterschiedlichen Produktbereichen nötig. Alle Arzneimittel ob fest, halbfest oder fl üssig müssen ebenso unter reinsten Bedingungen hergestellt werden, wie nahezu alle kosmetischen und Körperpfl egeprodukte. Die gesamte Palette der Nahrungsmittelproduktion unterliegt ebenfalls höchsten Anforderungen an die eingesetzten Maschinen, Apparate und Anlagen. Von der Steriltechnik geht deshalb eine besondere Hightechfaszination aus. Ganz gleich ob in Aufbereitung, Lagerung der Vorprodukte und Grundstoffe, der Analyse, den Reaktoren, Anlagen und Apparaten oder in der Verpackung, in der Steriltechnik kommen stets hochwertigste Werkstoffe, Edelstahllegierungen, spezielle Gläser und andere Sonderwerkstoffe zum Einsatz. Auch die Oberfl ächen werden speziell bearbeitet. Spiegelnd polierte oder elektropolierte Flächen verhindern das Einnisten von Keimen. Die Bearbeitung, das Formen und Verbinden dieser Materialien erfordert ein außergewöhnlich fundiertes Knowhow. Aufwendige Konstruktionen sichern eine rückstandsfreie Entleerung der eingesetzten Maschinen, Pumpen und Armaturen. Weitgehend inerte Dichtungsmaterialien oder

5 aufwendige Dampfsperren an Armaturen und Pumpen sorgen zuverlässig dafür, dass unter keinen Umständen Keime in das Produkt gelangen können. Das Schwerpunktthema der diesjährigen TechnoPharm, 11. bis 13. Oktober, bildet die Reinraumtechnik bis 11 November 2011, Nürnberg Getränkemaschinenbau wieder auf Wachstumskurs Der deutsche Getränkemaschinenbau hat während der Finanz- und Wirtschaftskrise seine Führungsrolle auf dem Weltmarkt behauptet und ist 2010 sowie im bisherigen Jahresverlauf wieder deutlich gewachsen. Auf der Brau Beviale 9. bis 11. November 2011 im Messezentrum Nürnberg bildet diese innovative Branche den Kern des Ausstellungsbereichs Technologie, dem sich rund ein Drittel der insgesamt Aussteller zurechnet. Zusammen mit den Angebotssegmenten Getränke-Rohstoffe, Logistik und Marketing erwartet die in diesem Jahr weltweit wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft Fachbesucher. Der beliebte Messe-Mix aus professioneller Präsentation und persönlicher Begegnung überzeugt u.a. mit überschaubarem Messe-Invest, hoher Effi - zienz der fachlich wie zeitlich dichten drei Messetage, umfassendem Angebot, intensivem persönlichen Dialog mit Entscheidern, idealem Termin. tränketechnologie Anuga FoodTec, die vom 27. bis 30. März 2012 in Köln stattfindet. Anmeldeschluss für den International FoodTec Award ist der 15. September Der International FoodTec Award wird in Form von Gold- und Silbermedaillen verliehen. Ausgezeichnet werden damit erfolgreiche Umsetzungen von zukunftsweisenden Innovationen. Mit einer Goldmedaille werden Anlagen oder verfahrenstechnische Innovationen gewürdigt, die aufgrund ihrer Konzeption neuartige Funktionen aufweisen oder bekannte Verfahren wesentlich verbessern. Silbermedaillen gehen an Produkte, die so weiterentwickelt worden sind, dass dadurch eine wesentliche Verbesserung der Funktion oder des Verfahrens erreicht wird. Die Innovationen können unter anderem aus den Bereichen Prozesstechnik, inklusive Mess- und Regelungstechnik sowie Automatisierung (Steigerung der betrieblichen Effektivität), aus Verpackungstechnik, Umwelttechnik (Ressourcen und Energie sparende Entwicklungen, Nachhaltigkeit), Biotechnologie, Prozessmanagement (inklusive Softwarelösungen), Logistik sowie Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement stammen. Darüber hinaus können auch signifi kante Neuentwicklungen mit großem Umsetzungspotenzial Berücksichtigung fi nden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine international besetzte Jury, der renommierte Experten verschiedener Fachrichtungen angehören. Dies sind Prof. Dr. Emmerich Berghofer (Abteilung für Lebensmitteltechnologie, Universität für Bodenkultur, Wien/ Österreich), Prof. Dr. Dietrich Knorr (Technische Universität Berlin), Prof. Dr. Alexander Kolesnov (Moscow State University of Food Production MGUPP, Russland), Prof. Dr. Horst-Christian Langowski (Fraunhofer Institut für Verpackungstechnik und Verpackung, Freising- Weihenstephan), Huub L.M. Lelieveld (Bilthoven/Niederlande), Prof. Dr.-Ing. Achim Stiebing (Fleischtechnologie, Hochschule Ostwestfalen Lippe, Lemgo), Prof. Dr. Jochen Weiss (Universität Hohenheim, Stuttgart) und Prof. Dr.-Ing. Erich J. Windhab (Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich/Schweiz). Informationen und Ausschreibungsunterlagen: DLG e.v., Jury International FoodTec Award, z.hd. Prof. Dr. Herbert J. Buckenhüskes, Eschborner Landstraße 122, Frankfurt am Main, Telefon ++49(0)69/ , Fax ++49(0)69/ und Ausschreibungsbedingungen, Informationen über den International FoodTec Award sowie die Anmeldeunterlagen sind auch im Internet unter verfügbar. Flying high in Business and Research Biotechnological Innovation in Food Anlaufpunkte für das Thema Lebensmittelbiotechnologie sind das Fachsymposium Biotechnological Innovation in Food und die neue Sonderschau in Halle 9. Die Themen: Lebensmittelanalytik: Allergene, Toxine, Genetische Veränderungen Prozesstechnologie: Fermentation, Konzentrierung, Reinigung Weitere Informationen unter foodbiotechnology_d Europas Branchentreff Nr.1 für Biotechnologie und Life Sciences International FoodTec Award 2012 ausgeschrieben Auszeichnung für Anlagen und verfahrenstechnische Innovationen Anmeldeschluss 15. September 2011 Informationen: Die DLG (Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft) hat jetzt zum achten Mal den International FoodTec Award ausgeschrieben. Mit dem renommierten Technologie-Preis werden vorbildliche Innovationsprojekte von Unternehmen der Lebensmittel- und Zulieferindustrie ausgezeichnet. Der International FoodTec Award wird von der DLG gemeinsam mit der EFFoST (European Federation of Food Science and Technology), der Koelnmesse und diversen Fachzeitschriften vergeben. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der internationalen Fachmesse für Lebensmittel- und Gebiotechnica.de 69

6 MIKROWELLE Schnelle Analyse von Feuchte, Fett und Protein in Lebensmitteln Mag. Agnes Wolf, Dipl.-Chem. Ulf Sengutta 70 In praktisch allen Produktionsprozessen der Lebensmittelindustrie sind der Feuchtigkeits- oder Feststoffgehalt, der Fettgehalt sowie der Protein/Eiweissgehalt des Eingangs-, Zwischen- und Endprodukts ein wesentliches Qualitätsmerkmal und ein bedeutender Kostenfaktor. Es gilt also, diese definierten Gehalte möglichst genau und gleichmäßig auf dem optimalen Wert zu halten, der oft als goldene Mitte zwischen Produkteigenschaften und Produktkosten vom Betrieb ermittelt wurde oder durch übergeordnete Bestimmungen und Normen festgelegt ist. Dieses stellt an die begleitende und überwachende Analytik spezielle Anforderungen, wie z. B. hinsichtlich der Schnelligkeit, der Einbindung in Informationssysteme, Verlagerung der Messung vom analytischen Labor hin zum Produktionsort, robuste Apparaturen ( Handschuhtauglichkeit ) sowie einfache Handhabung durch teilweise nur angelerntes Personal. Ferner spielt der Kostenaspekt eine große Rolle bezüglich der Amortisation bei der Anschaffung der entsprechenden Analysensysteme. 1. Mikrowellen-Trockensubstanz- Bestimmung Die schnellste direkte Messmethode ist die Mikrowellen-Trocknung. Bei der Mikrowellen-Trocknung werden die polaren Wassermoleküle der Probe (Eiscreme, Käse, Quark, Molkekonzentrate, Pudding, Fleisch- und Wurstwaren, Mayonnaise, Saucen...) einem fokussierten Mikrowellenfeld ausgesetzt, was wiederum zur Wärmeentwicklung im Inneren der Probe führt. Als Fazit für die Trocknung gilt somit: Die Wassermoleküle der Probe werden in einem Mikrowellenfeld schnell erwärmt und ausgetrieben. Im SMART Turbo wird das Probengut auf ein spezielles Probenträgermaterial (Glasfaserträger) gegeben und auf die im Mikrowellengerät eingebaute Waage gelegt. Der Trocknungsverlauf ist direkt an die Erwärmung des Probengutes gekoppelt, so dass hier die Gefahr einer Zersetzung (z. B. bei Kohlenhydraten) der Probe minimiert ist. Ein Temperatursensor regelt die Mikrowellenstrahlung und verhindert ein Zersetzen der Probe. Damit kann das SMART auch für sensible Proben, wie Molkekonzentrate, Marzipan, Milchpulver... etc. eingesetzt werden. Der Mikrowellentrockner wiegt die Probe, trocknet und wiegt permanent während der Trocknung zurück, um den Praktischer Einsatz Molkereiprodukte Probenmaterial Mikrowellen-Trockner Smart Turbo Trockenschrank Feuchte/Feststoff in % Trocknungszeit min. Feuchte/Feststoff in % Schmelzkäse 39,3 Feuchte 2 39,3 Feuchte 180 Butter 17,2 Feuchte 2 17,1 Feuchte 60 Vollmilch 11,8 Feststoff 2 11,7 Feststoff 180 Molke 10,1 Feststoff 2 10,2 Feststoff 180 Joghurt 17 Feststoff 2 17,1 Feststoff 180 Für die Produktion bedeutet dieses: Das Smart Turbo wird direkt am Produktionsort aufgestellt, eine Probe wird entnommen und in das Smart Turbo gegeben. Wenige Minuten später liegt das Ergebnis vor und es können ggf. Maßnahmen zur Nacharbeitung des Batchansatzes getroffen werden bzw. die Freigabe zum Abfüllen kann erteilt werden. Durch diese Schnellanalytik kann die Kesselbelegungszeit deutlich verkürzt werden, was wiederum erhöhte Produktion und somit erhöhten Ertrag zur Folge hat. 2. FETT Bestimmung Der Mikrowellentrockner Smart Turbo kann als Fettanalysator erweitert werden. Es wird ein NMR Modul angeschlossen, in dem die getrocknete Probe binnen 8 s auf ihren Fettgehalt hin untersucht wird. Dieses Kombige- Endpunkt zu ermitteln, anschließend wird das Ergebnis berechnet und über den integrierten Bildschirm sowie Drucker ausgegeben. Trocknungszeit min. rät heißt SmartTrac II und wurde für den universellen Einsatz entwickelt. Es müssen keine umfangreichen produktspezifi schen Kalibrierungen für unterschiedlichste Rezepturen durchgeführt werden. Direkt nach der Installation ist das SmartTrac II für die Routine einsatzfähig! Es hat niemals ein vergleichbares System auf der Welt gegeben, was derart universell, kalibrationsfrei, lösemittelfrei, schnell und präzise den Fettgehalt von den o. g. Lebensmittelproben bestimmt. Der Einsatz der NMR-Technologie für die Fettmessung ist nicht neu und wird bereits für trockene Proben wie Nüsse, Schokolade oder Getreide eingesetzt. Allerdings scheiterten frühe Versuche zur Fettanalyse von sehr feuchten Produkten wie Fleisch- und Wurstwaren, Molkereiprodukten (Eis, Quark, Joghurt, Käse...), Feinkost, Ketchup, Mayon- Abbildung 2.1: Vergleich der Feuchtebestimmung (S) (Seesand, Mikrowelle) und der Fettbestimmung (F) (Soxhlet, NMR) bei Brühwürsten:

7 MIKROWELLE Tab.: Fettgehalte von unterschiedlichen Lebensmitteln Probe Zeit [min.] Fettgehalt SMART Trac Durchschnitt % Abbildung 2.2: Vergleich der Feuchtebestimmung (S) (Seesand, Mikrowelle) und der Fettbestimmung (F) (Soxhlet, NMR) bei Kürbiskernen: naise u. v. m. Der Grund für diese Fehlschläge war der Störeinfl uss des Wassers auf das Fettsignal. Ergo: Vor der Fettbestimmung muss das Wasser aus der Probe ausgetrieben werden. Da aber Trocknungen im Trockenschrank etliche Stunden dauern, scheiterte diese Idee bereits im Ansatz. Somit war es für CEM als Pionier und Hersteller der Mikrowellentrockner eine logische Konsequenz, den schnellsten Trockner der Welt, das SMART Turbo zur schnellen Probentrocknung innerhalb von 2-4 min. der Fettmessung vorzuschalten. Die Mikrowellentrocknung als die Referenzwert Durchschnitt % Käse 3:30 14,15 14,10 0,25 Hackfl eisch 4:15 26,70 26,72 0,34 Schokoladeneis 3:30 9,37 9,40 0,09 Mayonnaise 3:15 79,48 79,46 0,23 Schmelzkäse 3:45 26,45 26,54 0,25 Milch 3:30 3,18 3,18 0,04 Standardabw. N = 10 Proben Abbildung 2.3: Vergleich der Feuchtebestimmung (Seesand, Mikrowelle) und der Fettbestimmung (Soxhlet, NMR) bei Käse: schnellste direkte Trocknungsmethode ist schnell genug für die Prozesskontrolle und kann ohne Kalibrieraufwand für unterschiedliche Produkte und Sorten direkt am Produktionsort eingesetzt werden. Diese Bestimmung des Feuchte- bzw. des Fettgehaltes in verschiedensten Lebensmitteln, wie Brühwürste, Kochwürste, Rohwürste, Rohfl eisch, Milch- und Milchprodukte, Fertiggerichte und Kürbiskerne wird im Hygienicum erfolgreich durchgeführt. Die Akkreditierung dieser Methoden erfolgte bereits im Jahre Protein/Eiweiss Bestimmung mit dem Sprint Die häufi gste Methode zur Bestimmung des Proteingehaltes von Molkereiprodukten war bisher die Kjeldahl- Methode, die als Standard-Methode vielfach vorgegeben ist. Einige Kunden versuchten schon seit geraumer Zeit die Nachteile der Kjeldahl-Methode zu umgehen, indem sie auf Alternativen wie Dumas oder NIR-auswichen. Die Stickstoffbestimmung nach Kjeldahl erfasst den Gesamtstickstoffgehalt der Probe, aus dem wiederum der Stickstoffanteil der Proteine errechnet wird. Probleme ergeben sich bei verfälschten Lebensmitteln (Adulterated Food) oder modifi zierten Lebensmitteln (Modifi ed Food), wie der Melamin Skandal zeigte. Bei der NIR-Methode sind umfangreiche Kalibrationen notwendig, leichte Schwankungen der Probenzusammensetzung können das Messergebnis nachhaltig beeinfl ussen. Die Revolution mit itag Sprint Es kommt schon einer Revolution gleich, wenn Jahrhunderte alte Methoden durch ein schnelles, einfaches und sicheres Verfahren abgelöst werden. Die Protein-/Eiweiß-Analyse im Sprint erfolgt direkt mittels der itag Technologie und wird nicht durch Lebensmittelzusätze verfälscht. Die Verwendung von gefährlichen und umweltschädlichen Chemikalien entfällt zudem. Zu Beginn der Analyse wird die Probe (Wurst, Milch, Joghurt, Molkepulver, Käse, Milchdrinks... etc.) in einen Becher eingewogen und in das Sprint- Gerät gestellt. Das Sprint gibt nun eine defi nierte Menge an itag Lösung zu der Probe und der eingebaute Homogenisierer durchmischt die Probenmischung. Während dieses Prozesses bindet die itag Lösung an den charakteristischen Molekülstellen der Proteine. Tagging (engl. Markieren) bedeutet das selektive Binden des Farbstoffes an den Aminosäuren des Eiweißes in der Probe. Diese Farbreaktion ist schon seit gut 30 Jahren bekannt und hat das offi zielle AACC und AOAC Approval. Die unverbrauchte itag Lösung wird über ein Filtersystem aus der Probe entnommen und anhand seiner charakteristischen Färbung im Sprint analysiert. Zeitgleich wird der Homogenisierer automatisch im Sprint gereinigt und somit eine Kontamination mit der nächsten Probe verhindert. Nach typischerweise 3 bis 4 min. ist die Analyse fertig. Als Abfall fallen lediglich etwas Reinigungswasser, einige Milliliter der nichttoxischen itag Lösung und der Probenbecher mit der eingewogenen Probe sowie dem Filtriervorsatz an. Beim Ende der Analyse wird der Proteingehalt am Bildschirm und am 71

8 MIKROWELLE Übereinstimmung von Kjeldahl und Sprint Ergebnissen Probenart Kjeldahl Protein (%) Sprint Protein (%) Fettarmes trockenes Milchpulver 35,33 35,58 Milch 3,27 3,27 Sojamilch, Schokogeschmack 2,08 2,12 Schokomilch 3,27 3,27 Malz 7,94 7,84 NIST 1846 Infantformula 11,17 11,14 Hühnerfl eisch 11,33 11,39 Schokoladeneis 3,46 3,41 Vollei 10,77 10,74 Sauerrahm 2,85 2,83 Joghurt 3,46 3,46 Vanilleeis 3,11 3,13 Abbildung 3.1: Vergleich der Proteinbestimmung Sprint und Kjeldahl bei Brühwürsten: eingebauten Drucker ausgegeben. Nun ist das Gerät bereit für die nächste Proteinbestimmung. Bei hohem Probendurchsatz können mehrere Sprint Geräte miteinander gekoppelt werden. Die Ergebnisse Als Ersatzmethode für die Kjeldahl Standardmethode sind vergleichbare Ergebnisse eine zwingende Voraussetzung. Studien an zertifi zierten Referenzmaterialien zeigen, das genau diese Anforderung mit der itag Sprint Methode erfüllt werden. Darüber hinaus ist eine deutlich Verbesserung der Präzisionsdaten mit itag Sprint zu beobachten. Die nachfolgenden Tabellen mit Messergebnissen zeigen genau diese Beobachtungen. Im Hygienicum wird dieses Verfahren zur Bestimmung des Eiweißgehaltes in verschiedenen Fleisch- und Wursterzeugnissen, Milch- und Milcherzeugnissen und auch pfl anzlichen Produkten angewandt. Dieses Verfahren ist bereits seit dem Jahre 2009 akkreditiert. Durch die einfache Anwendung dieses Gerätes ist es somit möglich den Kunden schnellste und präziseste Anwendung Auftragsentwicklung zu garantieren. Autoren Mag. Agnes Wolf HYGIENICUM Institut für Mikrobiologie & Hygiene- Consulting GmbH (Abteilung Chemie) Parkring 1 A-8074 Grambach Dipl.-Chem. Ulf Sengutta CEM GmbH Mikrowellen-Labortechnik Carl-Friedrich-Gauß-Str. 9 D Kamp-Lintfort Tel.: Fax: Abbildung 3.2: Vergleich der Proteinbestimmung Sprint und Kjeldahl bei Milchprodukten: 72 Abbildung 3.3: Vergleich der Proteinbestimmung Sprint und Kjeldahl bei Sojaprodukten:

9 Hygienegerechte Antriebstechnik für die Nahrungsmittelindustrie Glatte Oberflächen und widerstandsfähige Lackierungen für optimalen Schutz HYGIENE Für eine hohe Qualität von Produkten in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie ist es unabdingbar, sie vor einer Verunreinigung oder Infektion in der Produktion durch Bakterien zu schützen. Damit steigen aber die Anforderungen an die Hygiene. Mikrobiologisch sensible Produkte reagieren auf Beeinfl ussungen sehr empfi ndlich. Wo solche Produkte direkt mit Maschinen in Berührung kommen, oder wo ein hohes Risiko für eine Kontamination besteht, sind die Vorschriften zur Einhaltung der Hygiene extrem hoch. Neben den Normen und Richtlinien der EU müssen Betreiber auch zunehmend die Regeln der European Hygienic Engineering & Design Group (EHEDG) beachten. Sie entwickelt Vorgaben und Richtlinien für einen umfassenden, vorbeugenden Schutz der Lebensmittel vor Verunreinigung und ungewollter Kontamination mit Bakterien, Pilzen und Hefen während der Verarbeitung. Die Verantwortung für Umsetzung dieser Vorgaben liegt bei den Anlagenbauern und -betreibern. Auch die elektrische Antriebstechnik muss entsprechende Vorgaben erfüllen, insbesondere für Motore und Umrichter die sich in hygienekritischen Bereichen befi nden, z.b. im Füllerbereich. Ohne sie kommt heute zur optimalen und energieeffi zienten Produktion keine Maschine oder Anlage mehr aus. Anforderungen an die Komponenten und Anlagen Aus den genannten Gründen ergeben sich für im Produktionsbereich befi ndliche antriebstechnische Komponenten entsprechende Forderungen. Eines der wesentlichen Regelwerke in diesem Bereich ist die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die am in Kraft trat. Sie gibt nicht nur die gesetzlichen Anforderungen für produktberührte Werkstoffe und Geräte, einschließlich aktiver und intelligenter produktberührter Materialien und Artikel wieder. Sie regelt auch die für Nahrungsmittelmaschinen empfohlenen Reinigungs-, Desinfektions- und Spülmittel sowie -verfahren, die nun in der Betriebsanleitung anzugeben sind. Dies gilt nicht nur für die leicht zugänglichen Bereiche, sondern speziell auch für all die Bereiche, zu denen ein Zugang unmöglich oder nicht ratsam ist. Gleichzeitig gilt als oberste Regel für die Konstruktion von Anlagen: Maschinen- und Anlagenbauer sollen produktberührte Werkstoffe in Übereinstimmung mit den Regeln der Good Manufacturing Practice auswählen. Konstruktionsbedingt fordert der Gesetzgeber, dass jede konstruktive Gestaltung von Bauelementen dem Herstellungsverfahren und dem Produktfluss im Lebensmittelbereich optimal angepasst ist. Verwendete Werkstoffe dürfen die Lebensmittel in keiner Weise z.b. durch Migration von Werkstoffbestandteilen beeinflussen und alles muss leicht zu reinigen sein (Hygienic Design). Ideale Oberflächen: Nahtlos und spiegelglatt Aus der Forderung nach bester Reinigung der Anlagen und Antriebe ergibt sich der Wunsch nach einer möglichst glatten Oberfl äche, auch nicht direkt berührender Teile und Komponenten. Denn dann können Flüssigkeiten gut ablaufen und Produktreste sind leicht zu entfernen. Die Oberfl äche sollte keine Möglichkeit zur Ausbildung von Schmutznestern bieten. Zudem müssen die verwendeten Materialien, seien es polierte Oberfl ächen oder Lackierungen beziehungsweise Beschichtungen resistent gegen die Verwendung in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie üblicher Reinigungsund Desinfektionsmittel sein. Diese meist säure- oder laugenhaltigen - Flüssigkeiten greifen viele Materialien an, was zu einer Zersetzung der Oberfl ächen und damit zur Abgabe von Partikeln führt. Was durchaus eine Kontamination der Produkte zur Folge haben kann. Re-Infektionen und Aerosolbildung vermeiden Kritisch ist in Anlagen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie eine mögliche Kontamination in Bereichen, in denen Behältnisse und Verpackungen befüllt oder unbefüllt noch offen sind. Dort können aufgewirbelte Keime eindringen. Abhilfe schaffen lüfterlose Motoren. Der Wegfall des Lüfters reduziert die Gefahr, Keime, die sich an schwer zugänglichen Stellen gebildet haben, durch den Luftstrom des Lüfters in der gesamten Umgebung zu verteilen. Positiver Nebeneffekt: Ein lüfterloser Motor reduziert die Aerosolbildung. Dabei bildet sich durch herabtropfende Produktreste oder Bandschmiermittel ein feiner Nebel in der Umgebung der zu befüllenden Gebinde, was ebenfalls 73

10 HYGIENE zu einer Verunreinigung und damit zu einer negativen Beeinfl ussung der Produktqualität führen kann. Edelstahl oder doch eher eine besondere Lackierung? Einer der am weitesten verbreiteten Werkstoffe in der Lebensmittelindustrie ist Edelstahl. So sind Anlagen und Komponenten häufi g daraus gefertigt, da er häufi ger Reinigung auch mit aggressiven Reinigungs- und Desinfektionsmedien widersteht. Doch rostfreier Edelstahl weist eine Eigenschaft auf, die hier stört: Hydrophiles Verhalten. In der Praxis bedeutet dies, dass sich Flüssigkeiten gleichmäßig auf der Oberfl äche verteilen. Sie können nur bei starker Neigung ablaufen, Rückstände bleiben aber immer zurück. Anders bei für diesen Bereich bestimmten Lackierungen. Sie weisen durch ihre Zusammensetzung ein hydrophobes Verhalten auf, landläufi g als Lotus-Effekt (Abperlen von Flüssigkeiten) bekannt. Bei ihnen kann es zu keiner dauerhaften Benetzung der Oberfl äche kommen, sondern Flüssigkeiten laufen schon bei geringer Neigung ab, ohne Rückstande zu hinterlassen. Daneben sorgen sie für extrem glatte Oberfl ächen. Ihr mehrschichtiger Aufbau verbessert die Oberfl ächengüte auch scheinbar äußerst glatter Oberfl ä- chen noch um einige Stufen. Eine weiterere Möglichkeit den Schutz zu erhöhen ist der Einsatz eines aseptischen Lacks. Dazu zählen Silberionen-haltige Lacke, die antibakteriell und antimikrobiell wirken. Diese Schutzüberzüge setzen gezielt positiv geladene Silberionen frei, was eine Hemmung oder Unterbrechung des Wachstums von Bakterien, Pilzen und Hefen zur Folge hat. Auf Mensch, Tier und Pflanze hat dieser biochemische Prozess aber keine Auswirkungen, was seine Anwendung auch in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sicher macht. Keine Benetzung, hydrophobes Verhalten - der Idealzustand - wie er bei Lacken, aber auch Kunststoffen gegeben ist. Die Flüssigkeit verteilt sich nicht, sondern steht kugelförmig auf der Oberfl äche. Bereits bei geringer Neigung perlt sie rückstandsfrei ab. Partielle Benetzung. Die Flüssigkeit verteilt sich kaum und steht halbkugelförmig auf der Festkörperoberfl äche. Sie kann bei mittlerer Neigung ablaufen und hinterlässt keine oder wenige Rückstände. Bei manchen Lacken ist dies zu beobachten. Vollständige Benetzung, hydrophiles Verhalten, wie wir es zum Beispiel von rostfreiem Edelstahl kennen. Die Flüssigkeit verteilt sich fl ächig auf der Festkörperoberfl äche. Ein Ablaufen ist nur bei starker Neigung möglich. Dennoch verbleiben Rückstände. VLT FlexConcept EHEDG zertifizierte Antriebslösung Um den Anlagenbauern im Nahrungs- und Genussmittelbereich das Leben leichter zu machen, hat Danfoss das VLT FlexConcept entwickelt. Es bietet Anlagenbauern und Betreibern eine sehr große Flexibilität, was die Auswahl von Komponenten und Anlagenstrukturen anbelangt. Das Konzept setzt auf eine Kostenoptimierung durch: Hohe Flexibilität; Hohen Wirkungsgrad; Reduzierung der Variantenvielfalt Und ein intelligentes Bedienkonzept. Zudem ist das VLT FlexConcept derzeit die einzige Lösung im Markt, die speziell für hygienekritische Anlagenteile EHEDG-zertifizierte Komponenten zur Installation direkt in der Anlage bereit stellt. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt, so dass eine schnelle Inbetriebnahme und die hohe Effizienz der Gesamtlösung gewährleistet sind. Die EHEDG zertifi zierten Komponeten wie der VLT OneGearDrive und der VLT Decentral Drive FCD 302 zeichnen sich durch absolut glatte Oberfl ächen aus. Der OGD besitzt ein speziell entworfenes Getriebe, das sich nahtlos an den Motor anfügt und mit dem Motor eine glatte Oberfl äche ergibt, in der sich keine Schmutznester bilden können. Zudem verzichtet der Permanentmagnetmotor auf einen Lüfter. Als Oberfl äche kommen bei beiden Komponenten spezielle Lackierungen in Weiß zum Einsatz, die Reinigungsmitteln im Bereich ph widerstehen. Außerdem können aufgrund der hydrophoben Eigenschaft und konstruktiven Besonderheiten alle Flüssigkeiten leicht ablaufen. Den besonderen Rahmenbedingungen wurde mit der Auswahl der Dichtungsmaterialien und Schrauben rechnung getragen. Fazit Auch in den hygienekritischen Anlagenbereichen ist der Einsatz moderner Antriebstechnik empfehlenswert. Danfoss bieten in seinem Produktportfolio ein umfangreiches Sortiment an Produkten, die speziell darauf ausgerichtet sind, allen voran das VLT FlexConcept mit spezifi schen Getriebemotoren und Frequenzumrichtern. Für Reinigungsmedien auch der aggressiven Art sind diese Lösungen bestens gerüstet. 74 Zusammen mit dem VLT OneGearDrive Hygienic bildet der neue VLT Decentral Drive FCD 302 zur Zeit die einzige EHEDG-zertifi zierte dezentrale Antriebslösung für alle Anlagenbereiche in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie Autor: Gerhard Vogel Business Director Food & Beverage, Europe, Middle East and Africa Danfoss GmbH VLT Antriebstechnik Offenbach/Main

11 FOOD CHAIN MANAGEMENT Frische garantieren Hochwertige Lebensmittel sind keine Selbstverständlichkeit, sondern erfordern entlang der gesamten Versorgungskette komplexe Maßnahmen der Qualitätssicherung. Lebensmittelmessen wie die Fruit Logistica und Freshconex, welche im Februar 2012 das nächste Mal stattfi nden, geben Einblicke in die manigfaltigen Anforderungen an die weltweite Versorgungskette. Obst und Gemüse stehen hier im Fokus, in Berlin werden im Jahrestakt aber auch neue Geschmackstrends gezeigt, die den Konsumenten nähergebracht werden. Damit diese Produkte bekömmlich ankommen, beschäftigt sich ein Heer von Experten mit optimierter Logistik. Key-Technologie dazu ist RFID (radiofrequency identifi cation) und die Kombination mit intelligenten Sensorik- und Kommunikationssystemen, aber auch andere zukunftsweisende Ansätze. Die Sicherheit in der Food Supply Chain ist in den heute global organisierten und vernetzten Versorgungsketten alles andere als gewährleistet. Über 50 Prozent aller Lebensmittel verderben auf dem Transportweg. Allein in Großbritannien entspricht das 17 Millionen Tonnen und etwa 20 Milliarden Euro, so das deutsche Fraunhofer IPM in Freiburg. Das Institut für Physikalische Messtechnik entwickelt innerhalb der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management unterschiedliche Messsysteme zur Online-Überwachung von Lebensmitteln. Der Einsatz von Gaschromatographie in Verbindung mit Metalloxid-Halbleitergassensoren macht eine kostengünstige Online-Kontrolle von Prozessen in der Lebensmittelindustrie möglich. Eine Kombination aus einem Gaschromatographie- und einem optischen Ethylenmesssystem überwacht Lebensmittelqualität und -sicherheit bei Obst, Gemüse aber auch Frischfl eisch. Anhand der Bestimmung der Ethylenkonzentration in einem Bananenlager oder -container kann die Klimatechnik energieeffi zient gesteuert werden; das Neue Lösungsansätze rund um die RFID- Technologie. Foto: Fraunhofer Gesellschaft Logistiker nehmen die Kühlkette bei Lebensmitteltransporten unter die Lupe. gilt auch für Gewächshäuser. Neben stationären Anwendungen wird auch der Transport stark fokussiert. Gemeinsam mit europäischen Partnern arbeiten die Forscher im Projekt RFID ProActive Cold Chain an UHF-RFID- Tags mit integrierter Sensorik, um die Transportwege von leicht verderblichen Waren lückenlos zu dokumentieren. Lichtsensoren registrieren beispielsweise das unbefugte Öffnen von Containern. Die Einhaltung der Kühlkette wird durch Temperatursensoren garantiert. Gassensoren messen die Konzentration von Ethylengas für Rückschlüsse auf den Reifegrad. Energieautarke Funksensoren, die Temperaturdifferenzen mit Hilfe thermoelektrischer Materialen ausnutzen, erschließen völlig neue Anwendungen. Sie können Messwerte komplett autark erfassen, also ohne Batterie oder externe Stromversorgung. Gekühlte und tiefgefrorene Lebensmittel erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Verbrauch wächst in Europa jährlich um mehr als zehn Prozent. Die EU stellt den zweitgrößten Markt für tiefgefrorene Lebensmittel weltweit dar. Auch weil rund 70 Prozent davon international vertrieben werden, sind leistungsfähige Qualitäts- und Sicherheitssysteme in der Produktion und Logistik unabdingbar. Das EU- Forschungsprojekt CHILL-ON hat sich dieser Thematik angenommen. Im Zuge dessen wurde ein integriertes Foto: Messe Berlin Konzept für die Tiefkühlkost-Transportkette entwickelt. Durchgehende Kontrolle der Lebensmittelqualität und Rückverfolgbarkeit soll damit gewährleistet werden. Von der Produktion bis in den Einzelhandel wird die gesamte Versorgungskette abgedeckt und im Sektor Fischerzeugnisse studiert. Im Laufe des interdisziplinären Programms befassten sich die Experten unter anderem mit Temperatur-Überwachung durch neuartige Etiketten. Zeit-Temperaturindikatoren können die Einhaltung der Kühlkette optisch anzeigen, wobei man derzeit an einer neuen Generation arbeitet, die drahtlos Informationen weitergeben kann (rf-tti-prototyp, echill-on). Eine neue Software zum Management der Versorgungskette stellt das Tracechill-System dar, das exakte Produktverfolgung, Temperaturverlaufsanalysen und weitere Faktoren einbezieht. In diesem Projekt wurde Supply-Chain-Management (SCM) mit einem Entscheidungshilfesystem (DSS) integriert, das auf Voraussagen über die Mikrobiologie einzelner Produkte basiert. Treten ungünstige Einfl üsse auf, die zur Unterbrechung der Kühlkette führen oder die Produkte schädigen, sind die Anwender detailiert im Bilde. Mittels geographischem Informationssystem können die Güter am gesamten Transportweg lokalisiert werden. Mikrobiologische Aspekte fl ossen in die Forschungen ebenfalls ein und führten zu einer Reihe von Modellen für Risi- 75

12 FOOD CHAIN MANAGEMENT 76 kobewertungen und einem neuartigen quantitativen Hygiene-Kontrollkonzept. Anforderungen zur Temperaturüberwachung thermolabiler Güter sind in vielen Unternehmen unterschiedlicher Branchen vorhanden. Das Unternehmen Ubigrate aus Dresden (D) hat als Spezialist für Business Activity Monitoring (BAM) in Produktion und Logistik die Lösung Geqoo CoolChain entwickelt. Als Webanwendung, mit der die Daten aus RFID- oder Barcode- Readern ausgewertet werden, stellt sie lückenlose Überwachung thermosensibler Sendungen während des gesamten Transports sicher. Die Daten werden dabei nach Angaben des Unternehmens erstmals direkt in der sogenannten Cloud revisionssicher und zuverlässig gespeichert. Das Produkt entspricht dem Trend, komplexe Applikationen im Internet parat zu halten, um ortsunabhängige Einsatzmöglichkeiten zu eröffnen. Bisher werden die Abschnitte der Kühlkette mit Sensoren in Lagern und auf LKWs überwacht. Das schafft punktuell Vertrauen, bietet aber keinen durchgehenden Nachweis für die Einhaltung von Kühlvorschriften, erklärt Dr. Jürgen Anke, Geschäftsführer der Ubigrate GmbH. Geqoo CoolChain überwacht den gesamten Lauf der heiklen Waren, egal ob im Kühllager beim Produzenten, im Spezial-LKW der Spedition oder an der Laderampe beim Empfänger. Besonders bei temperaturgeführten Waren wie teuren Medikamenten und Lebensmitteln, aber auch bei Farben und Leimen ist es notwendig, Sicherheit darüber zu haben, dass die Kühlkette während des Transports ständig geschlossen war. Einige Produkte sind bereits bei kurzen Temperaturschwankungen nicht mehr verwendbar und müssen kostenintensiv entsorgt werden. Eingesetzt werden Datenlogger, die die Temperatur in der Versandeinheit lückenlos protokollieren. Unter Verwendung mobiler bzw. stationärer Geqoo-Terminals an verschiedenen Wegpunkten des Transports, zum Beispiel an Beginn und Ende sowie an Umschlagpunkten, wird der Zugriff auf die Temperatur-Zeit-Verläufe möglich. Ist der Datenlogger mit RFID-Technik ausgestattet, wird dieser am Geqoo-Terminal berührungslos ausgelesen auch während des Transports und ohne die Transportbehälter zu öffnen. Selbst der Einsatz von Datenloggern, die andere Messgrößen wie Feuchtigkeit, Erschütterungen oder Druck erfassen, sei ohne Probleme möglich. Für die vorgeschriebene Dokumentation werden die Messwerte dauerhaft gespeichert. Die notwendigen Belege erzeugt Geqoo CoolChain per Knopfdruck. Die Terminals signalisieren bei jedem Lesen an einem Umschlagpunkt: Diese Ware Nachfrage für kostengünstige Datenlogger steigt. LogTag zeichnet die Werte entlang von Transportketten auf. Foto: CiK Solutions wurde bisher tadellos gekühlt und kann weiterverwendet werden. So weiß man schon während des Zulaufs, ob die Lieferungen einwandfrei sind. Wichtiger Bestandteil von Geqoo CoolChain ist das eigens entwickelte Webportal. Damit haben alle Beteiligten ständig einen Einblick in den aktuellen Transportverlauf und können schnell auf etwaige Temperaturschwankungen reagieren. Außerdem ist die Anbindung an ein Warenwirtschaftsprogramm problemlos möglich. Das Unternehmen beteiligt sich an wichtigen Branchenevents wie dem European Manufactoring Strategies Summit in Düsseldorf. Eine der aktuellsten Kundenanwendungen ist etwa der Einsatz bei Lindt & Sprüngli, wobei die Kühlkette für hochwertige Schokoladeprodukte mit Temperaturloggern und RFID-Anbindung aus der easy2log-systemfamilie von CAEN RFID (Viareggio / Italien) überwacht wird. Anhand des SSCC (serial shipping container code) wird die Ware verfolgt, wobei mittels Geqoo CoolChain sowohl der Hersteller, als auch die Logistikpartner eingebunden sind. Eine breite Palette an Datenloggern bietet IMEC Messtechnik (Heilbronn / D) an, wobei für jede Art von Anbindung verschiedene Modelle (Einweg- und Mehrweg) bereitstehen: Funk, GSM, Netzwerk (Ecolog-Net zur Erfüllung der Vorgaben von FDA 21 CFR 11, GMP, GAMP4 und GLP), USB, RFID etc. Neu ist unter anderem der PDF- Datenlogger Libero ELPRO, der in die USB-Schnittstelle jedes PCs gesteckt werden kann und dann in einzigartiger Weise automatisch eine Adobe PDF/ A-Datei generiert. Diese ist überall problemlos lesbar und entspricht dem ISO-Standard Document Management für die Langzeitarchivierung von elektronischen Dokumenten. Features: Alarmindikatoren konform mit WHO-Standard, Temperatur- Messwerte, multifunktionale Anzeige, Messbereich: -35 bis +70 Grad C. Eine detaillierte Auswertung der Rohdaten kann mit der elprolog-software vorgenommen werden. Des weiteren verhilft das System xsense in Echtzeit zu allen relevanten Daten wie Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit. Sind die Sensoren am Packstück oder auf der Palette platziert aktiviert, werden die Informationen mittels Mobilfunk an das zentrale System übertragen. Der exakte geografi sche Aufenthaltsort jeder ausgestatteten Sendung ist ebenfalls in Echtzeit feststellbar. Die LogTag Logger-Serie von CiK Solutions (Karlsruhe / D) wurde speziell für die hohe Nachfrage nach kostengünstigen Datenloggern entwickelt. Auf dem neusten Stand der Technik und mit innovativem Design eignen sich die LogTag-Produkte für alle Anwendungen in denen es gilt, Temperatur und Feuchte über beliebige Zeiträume zuverlässig und autark aufzuzeichnen. Typische Anwendungen sind Transport, Kühlketten-Monitoring, Lagerhaltung, Lebensmittel, Klinik, Pharmazie, BioTec, Raumüberwachung und viele mehr. Der Temperaturlogger TRIX-8 umfasst eine umfangreiche, intuitive Auswertesoftware, die in zehn Sprachen betrieben werden kann. Über eine Docking-Station werden die Logger konfi guriert und ausgelesen. Mit einem Temperaturmessbereich von -40 bis +85 Grad C kann eine Vielzahl an Applikationen abgedeckt werden und das mit einer Genauigkeit von bis zu ±0,5 Grad C. Auch die Batterie-Lebensdauer von rund 2-3 Jahren ist in diesem Preissegment vorbildlich. Neben reinen Temperatur-Datenloggern sind kombinierte Temperatur-/Feuchtelogger ebenso erhältlich, wie Datenlogger mit externen Temperaturfühlern sowie Tieftemperatur-Logger bis -80 Grad C. Zwei Herausforderungen in einem Produkt verbindet auch die Technologie TELID von Microsensys (Erfurt / D), da es als Low-power-System die Sensorik mit drahtloser RFID-Technologie vereint. Zur Verfügung stehen bewährte Standardprodukte für die Temperaturmessung und -überwachung. Andere physikalische Größen wie Druck, Feuchte oder Dehnung werden kundenspezifi sch adaptiert. Vor allem im Segment der TELID-Datenlogger sind die Anwendungen und Bauformen vielfältig. Integrierte Module wie Real- TimeClock, Speicher und Batterie, auch in kleinsten Varianten, stellen die notwendigen Bausteine für eine lückenlose Temperaturüberwachung. Mögliche Applikationen fi ndet man im Qualitätsmanagement und Prototyping oder während Transporten von temperaturempfi ndlichen Artikeln wie Lebensmitteln, Pharmaka und Medizinerzeugnissen. Da in der Lebensmittelindustrie durch

13 FOOD CHAIN MANAGEMENT Temperaturüberwachung von Lebensmitteln mit dem TELID512 RFID Sensor Datenlogger (UHF). Foto: Microsensys die HACCP-Verordnung (Hazard Analysis Critical Control Point) gesetzliche Rahmenbedingungen für Temperaturüberwachung und Produktrückverfolgbarkeit vorgegeben sind, wird immer stärker auf diese Technologiesparte gesetzt. RFID-Temperatur-Datenlogger können beispielsweise die ordnungsgemäße Verwahrung von Milchproben in den festgeschriebenen Temperaturgrenzwerten von 4 bis 6 Grad C aufzeichnen und belegen. Neben dem Defi nieren von Temperaturlimits lassen sich auch die genaue Startzeit und Messintervalle im Minutentakt programmieren. Die Auswertung der Messdaten erfolgt per Kurzabfrage, Säulen- oder Liniendiagramm, Tabelle oder Histogramm. Entstandene Datenbanken werden als XML-File exportiert. Gemeinsam mit den iid contactless Schreib-Lese- Geräten und dem dazugehörigen Software Tool TELID soft 4.0 steht eine komplette RFID-Lösung entsprechend projektspezifi scher Applikation zur Verfügung. Unter Verwendung eines mobilen Host wie einem Smartphone mit installierter TELID mobilesoft und dem iid PEN bt reader mit Bluetooth- Schnittstelle ergeben sich wesentliche Vorteile: Der ermittelte Temperaturstatus des Limit-Watch kann in Echtzeit per Mobilfunk in 3G HSDPA übertragen werden. Auf der Weltleitmesse transport logistic 2011 in München stellten die Trailertelematik-Spezialisten der idem GmbH ihre gemeinsam mit Carrier und Krone entwickelte Zwei-Wege-Kommunikation für Kühltrailer vor. Das neue System ermöglicht laut Geschäftsführer Peter Jendras nicht nur eine webbasierte Echtzeit-Kontrolle und gesetzeskonforme Dokumentation von Kühltemperatur, Türzustand und Dieselmenge. Nachfragegerecht können Kühlmaschinen jetzt zusätzlich auch aus der Ferne gesteuert und Setpoints vom Schreibtisch aus verändert werden. Nachdem die idem-innovation von der in der Schweiz ansässigen Dreier AG erfolgreich getestet worden ist, werden in München auch die ersten Zwei-Wege- Einheiten an den LKW-Vermieter Euro- Leasing/MAN Rental übergeben. Im Rahmen sogenannter OEM-Pakete stellt idem sein TControl-Portfolio nunmehr auch anderen Telematikanbietern zur Verfügung. Wobei eine entsprechende Kooperation mit dem europäischen Marktführer Transics bereits angelaufen ist. Als nächsten Schritt wird die Zertifi zierung der idem-tcontrol Cool- Systeme als Temperaturdatenschreiber angestrebt. Jendras: Da dann keine Datenlogger mehr erforderlich sind, würde sich der fi nanzielle Aufwand für den Transporteur merklich reduzieren. Kühltransporte sind ein Thema, bei denen Versender zwingend an zuverlässige Partner gebunden sind. Unsachgemäß durchgeführte Kühltransporte bringen eine hohen Schaden mit sich. Die zu versendende Waren muss unter bestimmten Bedingungen transportiert und dabei ausreichend gekühlt werden. Das stellt nicht nur besondere Anforderungen an das Fahrzeug, sondern vor allem auch an das Transportunternehmen und den Kraftfahrer. Bei einem Kühltransport ist Fachkenntnis gefragt und erforderlich. Versender, die einen fachkundigen Partner für Kühltransporte suchen, fi nden in Transportbörsen die richtigen Ansprechpartner. Durch ein ausgeklügeltes Bewertungssystem und ständige individuelle Kontrolle des Transportunternehmens kann der Versender sich über die Zuverlässigkeit und Professionalität des Unternehmens informieren. Auch der kurzfristige Versand von Waren mittels Kühltransport kann mit einer Transportund Frachtenbörse organisiert werden. Dabei fi nden sich in den Börsen auch preisgünstige Angebote, die sonst erst nach langer und aufwendiger Suche zu fi nden sind. Transportunternehmen, die einen Kühltransport anbieten, sind auf Frachtbörsen leicht zu fi nden, wie beispielsweise auf den Webseiten der Europäischen Transportbörse TRANS oder von Teleroute. Konsumenten könnten im Lebensmittelhandel bald mehr Klarheit haben, wenn sich sogenannte TTI-Etiketten (Time Temperature Indicator) durchsetzen. Bizerba und BASF haben die TTI-Etiketten OnVu entwickelt und vorgestellt, die mehr Transparenz in die gesamte Produktions- und Kühlkette bringen. Martin Arndt, technischer Geschäftsführer bei Bizerba: Sie können dem Verbraucher wirklich beweisen und ihn überzeugen, dass sie in der Lage sind, hohe Qualität und Frische zu liefern. Durch eine besondere Druckfarbe am Etikett zeigt der Grad der Entfärbung an, ob die Ware noch voll oder nur gut genießbar oder ob sie schon verdorben ist. Dabei entfärbt sich der Indikator umso schneller, je weiter das Produkt von der idealen Lagerbedingung abweicht, und beschreibt damit für jedes Produkt den individuellen Frischegrad. Dies Mobile Temperaturauswertung eines TELID-Datenloggers mittels PDA. Foto: Microsensys Kühltrailer stellen die Versorgung sicher und können auch aus der Ferne kontrolliert und gesteuert werden. Foto: Fahrzeugwerk Bernard Krone 77

14 FOOD CHAIN MANAGEMENT könne eine Kühlkette visualisieren, also das, was bisher im Verborgenen lag, so die Entwickler. Die Umrandung des Thermometer-Symbols ist heller und gilt als Referenzfarbe. Der große Vorteil gegenüber bislang verwendeten oder getesteten physikalischen, biologischen oder elektronischen Etiketten liegt im Einsatz eines Pigments, das seine chemische Struktur verändert, wenn ihm bei der Aktivierung Energie in Form von UV-Strahlung zugeführt wird. Diese Substanz, zunächst farblos, verfärbt sich dann blau. Die Reaktion kehrt sich im Laufe der Zeit, die durch die Aktivierungsenergie defi niert wird, wieder um, die ursprüngliche Farblosigkeit wird wieder hergestellt. Dieser Effekt beschleunigt sich bei steigenden Temperaturen. Ein Filter verhindert das ungewollte Wiederaufl aden des Etiketts durch UV-Strahlung und beuge zudem Missbrauch vor. Wie schnell und bei welchen Temperaturen der Farbänderungsprozess abläuft, kann individuell angepasst werden. Autor Ing. Helmut Mitteregger Infos im Internet d.org Events und Infos Internationale Konferenz für Kühllogistik 26. bis 28. September 2011 Antwerpen / Belgien 7 th Annual European Manufacturing Strategies Summit 17. bis 19. Oktober 2011 Düsseldorf / D Cool Chain Europe Kongress bis in Basel / CH Annual European Food Manu facturing & Safety Summit 30. und 31. Jänner 2012 in Amsterdam / NL Fruit Logistica, Freshconex 2012 Internationale Messen für Fruchtlogistik, Frische, Convenience, Obst und Gemüse 8. bis 10. Februar 2012 in Berlin www1.messe-berlin.de Internationale Vereinigung für Kühllogistik und CCQI-Standard d.it BiobasedWorld at ACHEMA 2012 ein neues Format bringt etablierte und neue Akteure der Bioökonomie zusammen Die BiobasedWorld bei der ACHEMA ist eine Plattform für Aussteller, Besucher, Wissenschaftler und Investoren aus dem Bereich der biobasierten Wirtschaft. Zusätzlich zur Ausstellung und zum Kongressprogramm bietet das Konzept der BiobasedWorld eine einzigartige Möglichkeit sich zu treffen und Netzwerke aufzubauen. Eine Partnering-Plattform sowie Technologietransfer-Tage unterstützen die Identifi zierung potenzieller Partner und die Planung von persönlichen Meetings. Bioraffi nerien, biobasierte Produkte, nachwachsende Rohstoffe, industrielle Biotechnologie - Bioökonomie ist nicht nur ein Schlagwort, sondern Realität. In diesem Feld tummeln sich aber nicht nur neue Akteure aus dem Biotechnologie- Bereich, sondern auch etablierte Unternehmen aus der chemischen Industrie und der Prozessindustrie machen einen schnellen Wandel durch. Neue Materialien und innovative biotechnologische Prozesse erfordern unter anderem Anpassungen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie der Automatisierungstechnologie. Die ACHEMA 2012 widmet sich diesen Entwicklungen mit der Plattform BiobasedWorld at ACHEMA. Sie bietet etablierten Industrieunternehmen, neuen Marktteilnehmern sowie Wissenschaftlern und Investoren die einzigartige Chance, sich an einem Ort zu treffen und über aktuelle Technologien und Produkte zu diskutieren. Das neue Konzept trägt dem Fakt Rechnung, dass die Biotechnologie und die biobasierte Ökonomie nahezu in allen Ausstellungsgruppen eine Rolle spielen. Um den Kontakt zu künftigen Kooperationspartnern und den Aufbau von Netzwerken zu erleichtern, bietet die ACHEMA 2012 erstmals eine Partnering-Plattform, die allen Ausstellern und Besuchern auch über die BiobasedWorld hinaus offensteht. Bereits zwei Monate vor der ACHEMA können sich Aussteller und Besucher hierfür registrieren und anschließend mit der Terminabstimmung ihrer Treffen auf der ACHEMA beginnen. Das System stimmt dann Gesprächsanfragen aufeinander ab und erstellt für jeden Teilnehmer einen individuellen Zeitplan. Die Treffen können dabei sowohl an den Ständen der Aussteller als auch in einem abgegrenzten Partnering-Areal stattfi nden. Zusätzlich bieten die Technologietransfer-Tage Wissenschaftlern aus öffentlichen Forschungseinrichtungen ein Forum, um ihre neuesten marktrelevanten Erfi ndungen interessierten Unternehmen und Investoren zu präsentieren. Dadurch erhalten Teilnehmer zusätzlich zum ACHEMA-Kongress, der die Bioökonomie ebenfalls in einigen Sessions behandelt, ein umfassendes Bild von den aktuellen und marktrelevanten Entwicklungen in der biobasierten Wirtschaft. Auch bei den Podiumsdiskussionen auf der ACHEMA spielt das Thema Bioökonomie eine wichtige Rolle. Weitere Informationen sind unter erhältlich. ACHEMA 2012, Frankfurt am Main,

15 GÖCH arbeitsgruppe lebensmittel kosmetik und gebrauchsgegenstände Nachrichten September 2011 I N F O B L Ä T T E R der GÖCh Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Obmann: A. Univ. Prof. DI Dr. Friedrich Bauer Institut für Fleischhygiene, Fleischtechnologie und Lebensmittelwissenschaft Veterinärmedizinische Universität Wien A-1210 Wien, Veterinärplatz 1 Tel.: Fax: Homepage: mitarbeiter/bauer_d.html Liebe Kolleginnen und Kollegen! In der ersten Juliwoche fand in Danzig die EuroFood- Chem XVI statt. Im gediegenen Ambiente der Technischen Universität zeichnete sich diese gelungene Veranstaltung durch hohes wissenschaftliches Niveau aus. Die Organisatoren lenkten durch die Themenwahl das Gewicht auf die positiven, der Gesundheit nicht abträglichen ja sogar förderlichen Eigenschaften von Lebensmittel und nicht effekthaschend auf schädliche Substanzen und ihre möglichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Mehr als 300 Teilnehmern vornehmlich aus Polen und dem übrigen Europa aber auch von Übersee nutzten die Gelegenheit zu einem intensiven Erfahrungsaustausch. Bei den österreichischen Lebensmittelchemikern und verwandten Wissenschaftlern fand dieser Kongress leider weniger Anklang als die EuroFoodChem XV vor zwei Jahren in Kopenhagen und war mit 7 Teilnehmern sicherlich unterrepräsentiert. Im Vorfeld der Tagung fand traditionellerweise eine Sitzung der Food Chemical Division in der EuChemMS statt, bei der die weiteren Strategien festgelegt wurden. Die nächste EuroFoodChem XVII wird im Mai 2013 in Istanbul stattfi nden. Ich hoffe, dass wieder größeres Interesse aus unseren Reihen herrschen wird als in Danzig In diesem Sinne würde ich mich freuen Sie bei unseren nächsten Veranstaltungen begrüßen zu können und darf auf das Minisymopsium Getreide und Ölfrüchte im Rahmen der Österreichischen Chemietage und insbesondere auf unsere Lebensmittelchemikertage 2012 mit der Bitte diesen Termin schon vorzumerken, aufmerksam machen. Mit kollegialen Grüßen Friedrich Bauer Peter B. Czedik-Eysenberg-Preis 2012 der GÖCh-Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Angesprochener Personenkreis: Der Preis, der alle 2 Jahre vergeben wird, ist offen für junge Wissenschaftler bis zum vollendeten 40. Lebensjahr, die sich mit der Chemie von Lebensmitteln, Kosmetik und Gebrauchsgegenständen in ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigen. Erfordernis: Für die Preisvergabe kommen wissenschaftliche Publikationen in Betracht, die die Preiswerber selbständig verfasst haben und die in den letzten zwei Jahren veröffentlicht bzw. zur Veröffentlichung angenommen wurden. Dotierung des Preises: 1000,-. Das Preisgeld kann auf höchstens zwei Preisträger aufgeteilt werden. Preisauswahl: Die Auswahl des/der Preisträgers/Preisträgerin erfolgt durch die statutengemäß gewählten Mitglieder des Ausschusses der Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände unter Vorsitz des Arbeitsgruppen- Obmannes. Die Beschlussfassung erfolgt mit Mehrheit. Preisvergabe: Die Preisvergabe erfolgt in der ersten Jahreshälfte des der Einreichung folgenden Jahres in festlichem Rahmen durch Vertreter der Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände und der Gesellschaft Österreichischer Chemiker. Der/die Preisträger/in werden eingeladen, bei dieser Gelegenheit einen Kurzvortrag aus ihrem Arbeitsbereich zu halten. Einreichung: Die Publikation muß zweifach bis zum 15. November 2011 bevorzugt auf elektronischem Wege - eingereicht werden und einen kurzen Lebenslauf enthalten. Die Einsendung erfolgt an die: Gesellschaft Österreichischer Chemiker Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände, P.B. Czedik-Eysenberg-Preis, Nibelungengasse 11/6, 1010 Wien -adresse: offi 79

16 80 GÖCH SEMINAR: Getreide und Ölfrüchte Ein Minisymposium der GÖCH AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände im Rahmen der 14. Österreichischen Chemietage ; Uhr; Universität Linz Vorträge: Warenkunde Getreide Susanne TILL, Institut für Ernährungswissenschaften, Universität Wien Natriumchlorid im Spannungsfeld von Ernährungsempfehlungen und Bäckereitechnologie Alfred MAR, HTL für Lebensmittel-, Getreide- und Biotechnologie, Wels Toxikologie von Mykotoxinen Doris MARKO Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie, Universität Wien Allergene und Lebensmittelintoleranz verursachende Substanzen in Getreide Margit CICHNA Institut für Analytische Chemie, Universität Wien Warenkunde Ölfrüchte und Ölsaaten Johannes LÜCKL, Institut für Lebensmitteluntersuchung Graz, AGES Technologie der Pfl anzenölgewinnung Emmerich BERGHOFER, Department für Lebensmittelwissenschaften und Lebensmitteltechnologie, BOKU, Wien Functional Food Ölfrüchte Karl-Heinz WAGNER, Institut für Ernährungswissenschaften, Universität Wien PAKs und Mykotoxine in Getreide und Ölfrüchten Richard ÖHLINGER, CC-Cluster Chemie Linz, AGES Tagungsgebühren (Tageskarte) einschließlich Kaffeepause und Tagungsunterlagen Ab 9. Juli 2011 Mitglieder GÖCH, ČCHS, SCHS, SKD und VCÖ 75.- Nichtmitglieder 95.- Studenten* GÖCH, ČCHS, SCHS und SKD 40.- Studenten 50.- Abstracts (alle Beiträge) 25.- Für Teilnehmer an den Österreichischen Chemietagen ist die Teilnahme am Minisymposium inkludiert. Tagungsgebühren siehe Homepage der Chemietage. Anmeldung TAGUNG: 120 Jahre Codex Alimentarius Austriacus Das Österreichische Lebensmittelbuch Verbrauchererwartung und ihre Umsetzung Datum: Mittwoch 12. Oktober und Ort: Donnerstag 13. Oktober 2011 Bundesministerium für Gesundheit, Radetzkystraße 2, 1030 Wien; Festsaal Kosten: kostenfrei Anmeldung: Anmeldung bis spätestens 29. September 2011 entweder per Internetformular at/ages/ueber-uns/ages-akademie/programm/, per oder per Fax: Aus Anlass des 120 Jahr-Jubiläums der ersten Aktivitäten zur Erarbeitung eines Codex Alimentarius Austriacus fi ndet im Bundesministerium für Gesundheit am 12. und 13. Oktober 2011 eine Veranstaltung statt, bei der sowohl über die historische Entwicklung des Codex als auch über die aktuelle Verbrauchererwartung und deren Umsetzung referiert wird. Nach der halbtägigen Festsitzung 120 Jahre Österreichisches Lebensmittelbuch, Codex Alimentarius Austriacus wird anschließend eine Vortragsveranstaltung Verbraucher erwartung und ihre Umsetzung stattfi nden. Inhalt der Veranstaltung ist die Tätigkeit von internationalen Organisationen, wie Weltweiter Codex Alimentarius und European Food Safety Authority (EFSA) sowie Fragen der Gesundheitsschädlichkeit von Lebensmitteln, des Schutzes der Verbraucher vor Täuschung, der Qualität der Ernährung, Neuartige Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und die Kontrolle der deklarierten Herkunft von Lebensmitteln. 12. Oktober 2011 Festsitzung, 120 Jahre Österreichisches Lebensmittelbuch, Codex Alimentarius Austriacus 09:00 Registrierung 09:30-10:30 Begrüßung und Ehrungen 10:30.10:45 Pause 10:45-11:15 Die Geschichte des Codex Alimentarius Austriacus (Erwin SCHÜBL, BMG) 11:15-11:45 Dr. Hans FRENZEL ein erfolgreicher Visionär; Codex Alimentarius Europaeus, Weltweiter Codex Alimentarius (Franz VOJIR, BMG) 11:45-13:00 Mittagspause (Buffet) Vortragsveranstaltung, Verbrauchererwartung und ihre Umsetzung Internationale Organisationen, Gesundheitsschädlichkeit 13:00-13:30 Codex Alimentarius - FAO/WHO ein unbekanntes Wesen - Dieter JENEWEIN (Vorsitzender der österreichischen Kommission des WECO) 13:30-14:00 Aufgaben und Wirkung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit Roland GROSSGUT (AGES) 14:00-14:30 Nachverfolgbarkeit von biologischen Risiken, eine Grundlage für mehr Lebensmittelsicherheit? - Martin WAGNER (Vet.med. Univ. Wien) 14:30-15:00 Pause Täuschungsschutz 15:00-15:30 Täuschungsschutz Aus der Sicht des Gutachters - Markus ZSIVKOVITS (AGES) 15:30-16:00 Täuschungsschutz Aus der Sicht des Untersuchers - Daniela SCHACHNER (AGES) 13. Oktober 2011 Ernährung, Qualität der Produkte, Neuartige Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel 09:00-09:30 Qualität der Ernährung zwischen Wissenschaft und Verbrauchererwartungen - Ibrahim ELMADFA (Universität Wien) 09:30-10:00 Der Beitrag von Nahrungsergänzungsmitteln zur Versorgung mit ausgewählten Nährstoffen - Verena NOWAK (Universität Wien) 10:30-10:30 Neue Technologien, neuartige Lebensmittel eine Übersicht - Emmerich BERGHOFER (Universität für Bodenkultur Wien) 10:30-11:00 Pause

17 GÖCH 11:00-11:30 Rechtliche Aspekte der Verbraucherinformation Amire MAHMOOD (BMG) 11:30-11: Jahre österreichisches Lebensmittelbuch: Eine Betrachtung aus Konsumentensicht - Heinz SCHÖFFL (Bundesarbeitskammer) 11:45-12:00 Über Lebensmittel reden Christian JO- CHUM (Landwirtschaftskammer Österreich) 12:00-12:15 Für immer jung: Warum der Codex Zukunft hat Michael BLASS (Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie Österreichs) 12:15-14:00 Mittagspause Herkunft von Lebensmitteln 14:00-14:30 Herkunftshinweise durch die Gesamtaufmachung eine Herausforderung für Produzenten und Gutachter - Christa WENTZEL (AGES) 14:30-15:00 Rückverfolgbarkeit aus Sicht der amtlichen LM-Kontrolle Walter MITTENDORFER (Lebensmittelaufsicht NÖ ) 15:00-15:30 Analytische Herausforderungen im 21. Jahrhundert Möglichkeiten und Grenzen -Friedrich SÖVEGJARTO (AGES) 15:30-15:45 Pause Podiumsdiskussion Codex Heute Bedeutung für Verbraucher und Unternehmer 15:45-16:30 Teilnehmer: Ulrich HERZOG (BMG), Ibrahim ELMADFA (Universität Wien), Dieter JENEWEIN (Vorsitzender WECO), Vertreter der Sozialpartner VORANKÜNDIGUNG Österreichische Lebensmittelchemiker Tage April 2012 in Linz Haltbarkeit von Lebensmitteln Veranstalter: Gesellschaft Österreichischer Chemiker AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände in Kooperation mit dem OÖ Lebensmittelcluster Lange Haltbarkeit von Lebensmitteln bei minimaler Anwendung von Konservierungsverfahren und möglichst geringem Qualitätsverlust stellt eine Forderung von Konsumenten und Handel dar. Die Produzenten hingegen stoßen bei der Umsetzung immer wieder auf technologische und ökonomische Grenzen. Diese Tagung soll zeigen, welche technologischen Möglichkeiten vorhanden sind dieses Ziel zu erreichen, welche sensorisch relevanten und toxikologisch bedenklichen Stoffe entstehen können und welche Methoden zur Überwachung zur Verfügung stehen. Fachleute aus Österreich und Deutschland wurden eingeladen, dieses Thema in Plenarvorträgen zu behandeln. Diese Tagung wendet sich an Lebensmittelchemiker, Lebensmitteltechnologen, Ernährungswissenschaftler, Gesundheitsberufe, Lebensmittelinspektoren und die Lebensmittelwirtschaft sowie alle interessierten Kolleginnen und Kollegen. Wir laden auch Sie ein, einen Beitrag in Form von Vorträgen und Postern zu leisten, wobei die Themen nicht auf das Motto der Veranstaltung beschränkt sind. Folgende Plenarvorträge (zum Teil Arbeitstitel) sind vorgesehen: Herbert BUCKENHÜSKES, Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft, Frankfurt Per aspera ad astra zur Geschichte der Lebensmittelkonservierung Martin WAGNER, Institut für Milchhygiene, VetMedUni, Wien Nicht-kulturelle Verfahren in der Lebensmittelhygiene Barbara SIEGMUND, Institut für Analytische Chemie, TU Graz Fehlaromen als Indikatoren für mikrobiellen Verderb von Lebensmitteln Roland FRANZ, Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung, Freising Aktuelle Trends bei der Verpackung von Lebensmitteln Clemens FORSTER Brauunion AG Neue Methoden der Haltbarmachung von Bier Emmerich BERGHOFER, BOKU Wien Qualitätsveränderungen durch die Anwendung der Hochdrucktechnologie Michael MURKOVIC, Institut für Biochemie, TU Graz Oxidation von Fett Wechselwirkung mit Caratinoiden Friedrich BAUER, Institut für Fleischhygiene, VetMedUni, Wien Natürliche Antioxidantien Anwendung bei Fleischerzeugnissen Bettina KRASL-KRAUPP, Wien Toxikologie von oxidiertem Fett Fristen Anmeldung von Beiträgen mit max. 1-seitiger Kurzfassung mit Angabe der bevorzugten Präsentationsform an bis spätestens 10. Jänner 2012 Vortrag und Poster sind gleichrangige Präsentationsformen. Die endgültige Entscheidung darüber trifft das wissenschaftliche Komitee. Annahmebestätigung des Beitrages: 15. Februar 2012 Das endgültige Tagungsprogrammes wird ab ab Mitte Februar 2012 auf der Homepage der GÖCH goech.at veröffentlicht. Anmeldung von Last Minute Poster (Max. 1 seitiges Abstract) 15. März 2012 Übersendung des Manuskriptes zur Aufnahme in den Kongressband (4-6 Seiten) 15. März 2012 Übernachtung: Zimmer bis 15. März 2012 vorreserviert siehe Alle Vorträge und Poster werden in einem Kongressband veröffentlicht und gemeinsam mit den Tagungsunterlagen am Beginn der Lebensmittelchemiker Tage ausgehändigt. Posterpreis: Vom Wissenschaftlichen Komitee wird ein Posterpreis vergeben. Veranstaltungsort: WKO Linz, Hessenplatz 3, 4020 Linz Teilnehmergebühren beinhalten Kongressunterlagen, Kaffeepausen, Mittagessen und Teilnahme am Rahmenprogramm Vor dem 15. März 2012: Mitglieder der GÖCH EUR 225, Nichtmitglieder EUR 255, Studentische GÖCH-Mitglieder EUR 175, Studenten EUR 195, Tageskarte EUR 120, Bei Anmeldung und Zahlung nach dem 14.März 2012 erhöht sich die Teilnehmergebühr um EUR 25, Die Tagungsgebühr bitte auf das Konto der GÖCH Konto-Nr.: ; BLZ IBAN: AT , BIC/SWIFT: BKAUATWW mit Zahlungszweck Lebensmittelchemiker-Tage 2012 überweisen 81

18 GÖCH 82 Information: Gesellschaft Österreichischer Chemiker Nibelungengasse 11/ Wien, Austria Tel.: Herzlich willkommen zu den Österreichischen Lebensmittelchemiker Tagen Friedrich Bauer, Obmann der AG LMKG SEMINARBERICHT Rückverfolgbarkeit Am fand in den Räumlichkeiten der AGES in der Spargelfeldstraße in Wien ein Seminar zum Thema Rückverfolgbarkeit statt. Diese Veranstaltung wurde GÖCH AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände gemeinsam mit der AGES durchgeführt. Nach der Eröffnung durch den Obmann der AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Prof. Friedrich BAUER und als Vertreter der AGES Herrn Dr. Friedrich SÖVEGJARTO, Fachbereichsleiter der Analytik-Kompetenzzentren, gab Dr. Reinhard KAINZ, Geschäftsführer des Koordinationsbüro Fleischwirtschaft Wirtschaftskammer Österreich eine Einführung in die Rückverfolgbarkeit bei Lebensmitteln vor dem Hintergrund des Rechts und des Marktes. Danach stellten Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit, Dr. Karl PLSEK, und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Frau Mag. Daniela NOWOTNY, die Rückverfolgbarkeit aus der jeweiligen Sicht der Ministerien und die Bedeutung in ihrem Bereich dar. Einen Einblick aus der Überwachung gab Herr DI Walter MITTENDORFER von der niederösterreichischen Lebensmittelaufsicht, der an praktischen Beispielen die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im Zuge der amtlichen Lebensmittelkontrolle zeigte. Die Kontrolle der Rückverfolgbarkeit kann daran scheitern, dass die Herkunft eines Lebensmittels bezweifelt wird, es jedoch keine analytischen Methoden vorhanden sind, dies zu beweisen. Ansätze in diese Richtung zeigt Frau Dr. Donata BANDONIENE von der Montan Universität Leoben, die am Beispiel Kürbiskernöl die Möglichkeiten eines analytischen Herkunftsnachweises und deren Schwierigkeiten aufzeigte. Die letzten beiden Vorträge waren dem Handel und den Produzenten vorbehalten. Aus der Sicht des Handels schilderte Frau Dr. Ulrike VORBERG die Methoden wie bei REWE die Waren rückverfolgt werden können und wie die Richtigkeit gewährleistet wird. Von Seiten der Produzenten berichtete Mag. Harald GÄRTNER von der Bäckerund Konditorengenossenschaft BÄKO über die Handhabung der gesetzlichen Rückverfolgbarkeit in der BÄKO-Österreich und Erfahrungen. Im Anschluss daran gab auch Bundesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe und Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Wien Herr Kommerzialrat Dr. Paulus Stuller ein Statement ab gefolgt von einer allgemeinen Diskussionsrunde. Die etwa 80 Teilnehmer an dieser Veranstaltung konnten sich nicht nur durch die Vorträge und Diskussionen weiterbilden sondern auch an einem köstlichen Mittagsbuffet erfreuen. Dank gebührt auch der AGES Akademie, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Friedrich Bauer Veranstaltungskalender th Pangborn Sensory Science Symposium Toronto, EUROANALYSIS 2011 Conference Belgrad, September 2011 Biogenic Amines: Biochemical, Physiological and Clinical Perspectives Alberè di Tenna, Italien, September th International & 8th Croatian Congress of Cereal Technologists Flour-Bread 11, Opatija, Kroatien, Oktober th International Congress on Food and Nutrition and the 3rd SAFE Consortium International Congress on Food Safety Istanbul, MS Food Days Triest, th International Symposium on Recent Advances in Food Analysis Prag, November EFFoST Annual Meeting Process-structure and property/ function relationships of food Berlin, November rd EuCheMS Chemical Congress, Prag, Recent Euroscience Open Forum ESOF2012 Dublin, th July Chemical Reactions in Food Prag, November Euro Food Chem XVII, Istanbul, Mai 2013

19 Siemens liefert Automatisierungstechnik für Nordamerikas größte Zuckerraffinerie Siemens hat den Zuschlag für die Ausrüstung der größten Zuckerraffi - nerie in Nordamerika erhalten. Die Siemens-Division Industry Automation liefert Elektro- und Steuerungstechnik für die Produktionsanlage, die derzeit in Gramercy im Bundesstaat Louisiana entsteht. Eigner und Betreiber der Anlage ist die Louisiana Sugar Refi ning (LSR), ein Joint Venture von Sugar Growers and Refi ners, Cargill und Imperial Sugar Company. Die Raffi nerie soll im September 2011 in Betrieb gehen und eine Million Tonnen Zucker pro Jahr produzieren. Neuer Produktionsund Forschungsstandort der Polymun eröffnet In Klosterneuburg errichtete die Polymun Scientifi c Immunbiologische Forschung GmbH eine neue Firmenzentrale. Insgesamt investierte Polymun in den neuen Standort mehr als 10 Millionen Euro. Über 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen und produzieren ab Herbst in Klosterneuburg für Kunden wie GlaxoSmithKline oder dem St. Anna Kinderspital. Die Polymun Scientifi c Immunbiologische Forschung GmbH entwickelt seit über 15 Jahren Produkte für die Pharmaindustrie. Der überwiegende Teil der Kunden stammen aus dem Ausland. Das exportorientierte Unternehmen produziert Biopharmazeutika, die unter anderem für die Behandlung von Krebs benötigt werden, sowie liposomale Formulierungen. Die Entwicklung von Impfstoffen ist ein ebenso wichtiger Teil der Forschungsarbeit wie die Produktion von speziellen Reagenzien für die HIV-Forschung wie Antikörper und Antigene. Für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Niederösterreich ist die Ansiedlung von Polymun ein gutes Zeichen. Mitten in der Forschungsachse zwischen den Technopolen Krems, Tulln, dem IST Austria in Klosterneuburg und dem Technopol Wiener Neustadt fi ndet das innovative Unternehmen beste Voraussetzungen, um den steigenden Marktanforderungen an Qualität und Arzneimittelsicherheit gerecht zu werden, sagt Wirtschaftsund Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav. Boehringer Ingelheim Biopharma erweitert seine Abfüllkapazitäten Zur Abrundung seines umfassenden Dienstleistungsangebots in der Auftragsentwicklung und -produktion von Biopharmazeutika erweitert Boehringer Ingelheim seine Kapazitäten im Bereich Fill & Finish an seinem Biotech-Standort in Biberach, Deutschland, durch die Inbetriebnahme einer neuen Abfülllinie. Diese neue Linie steht ab sofort für die Auftragsabfüllung von Flüssigkeiten und Lyophilisaten in Durchstechfl aschen mit einem Inhalt von 0,5 ml bis 100 ml zur Verfügung. Die Erweiterung in eine Kombinationslinie für Einzel- und Doppelkammerkarpulen wird ab dem vierten Quartal 2012 fertig gestellt und in Betrieb sein. Die Chargengröße Mag. Stefan Schmuckenschlager, Bürgermeister Klosterneuburg, Prof. Dr. Hermann Katinger, Polymun, Propst Maximilian Fürnsinn, Stift Herzogenburg, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Dr. Dietmar Katinger, Polymun und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki (v.l.n.r.) AKTUELLES reicht hier von Stück für Durchstechfl aschen und Stück für Karpulen und erlaubt somit die Abfüllung für den klinischen und kommerziellen Gebrauch. Eppendorf Young Investigator Award 2012 jetzt bewerben! Bis zum 15. Januar 2012 können sich in Europa tätige Forscherinnen und Forscher im Alter bis 35 Jahren für den Eppendorf Award for Young European Investigators bewerben. Dieser 1995 ins Leben gerufene und international hoch angesehene Preis honoriert auf molekularbiologischen Methoden beruhende herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung. Eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Kai Simons (Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden) entscheidet über die Vergabe des Eppendorf Awards Der/die Preisträger/in erhält ein Preisgeld in Höhe von Euro eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am EMBL Advanced Training Centre in Heidelberg am 9. Mai 2012 eine Einladung zur Eppendorf AG nach Hamburg eine Veröffentlichung in Nature sowie in einem Nature-Podcast. Ausführliche Informationen zum Eppendorf Award for Young European Investigators, den Auswahlkriterien und den bisherigen Preisträgern sind unter nachzulesen. Potenzielle Preisträger fi nden hier alle erforderlichen Details für eine erfolgreiche Bewerbung. Es werden ausschließlich Online- Bewerbungen akzeptiert. Das Online- Bewerbungsportal com/award/application steht seit dem 1. August 2011 zur Verfügung. Der Eppendorf Award for Young European Investigators wird in Zusammenarbeit mit Nature verliehen. AGRANA startet Produktion von Fruchtzubereitungen in Ägypten AGRANA hat ihren neuen Produktionsstandort in Ägypten, welchen sie im Rahmen ihres Joint Ventures mit dem ägyptischen Unternehmen Nile Fruits unter dem Firmennamen AGRANA Nile Fruits betreibt, Ende Mai 2011 in Betrieb genommen. AGRANA hält an dem Joint Venture mit einer Beteiligung von 51 % die Mehrheit. AGRANA Nile Fruits wird dieses Werk mit etwa

20 84 AKTUELLES Tonnen Fruchtzubereitungen jährlich starten. Versorgt werden damit primär internationale Molkereiunternehmen, welche Produktionsstandorte in Ägypten aber auch in den Nachbarländern Algerien, Saudi Arabien, Tunesien und Marokko betreiben. AGRANA zeigt sich trotz der schwierigen politischen Situation in Ägypten hinsichtlich des Wachstumspotentials ihrer künftigen Absatzmärkte zuversichtlich. Molkereiprodukte erfreuen sich im Mittleren Osten und Nordafrika wachsender Beliebtheit. Mit unserem Werk in Ägypten können wir den zollfreien Zugang zu diesen Absatzmärkten optimal nutzen, wodurch wir unsere Marktposition in diesem Raum untermauern und weiter ausbauen werden, erklärt Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender AGRANA Beteiligungs-AG. EU-Parlament verabschiedet neue Lebensmittelinformationsverordnung Händler müssen zukünftig auch bei losen Waren auf Allergene aufmerksam machen. Multimediale PC-Waagen unterstützen sie dabei. Verbraucher fi nden zukünftig in der EU einheitliche Informationen auf allen Lebensmittelverpackungen. Darauf haben sich die Mitgliedsstaaten verständigt, als sie am 22. Juni 2011 gemeinsame Regeln für das Kennzeichnen von Lebensmitteln aufgestellt hatten. Das Europaparlament hat den Regeln am 06. Juli zugestimmt. Die Regeln umfassen einheitliche Kalorien- und Nährwertangaben, eine ausführlichere Herkunftsbestimmung, die Pfl icht, Analogkäse und Klebefl eisch in der Nähe des Produktnamens zu kennzeichnen und neue Bestimmungen bei der Allergenkennzeichnung: Händler sind zukünftig dazu verpfl ichtet, sogar bei nichtverpackten Lebensmitteln auf allergene Inhaltsstoffe aufmerksam zu machen. Wie das technisch umzusetzen sei, liege im jeweiligen Ermessen der Mitgliedsstaaten. Die neue Lebensmittelinformationsverordnung wir voraussichtlich Ende Oktober im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und kurze Zeit später in Kraft treten. Die Regelungen müssen spätestens drei Jahre nach Inkrafttreten angewandt werden, die Nährwertkennzeichnung wird nach fünf Jahren verbindlich. Die Realisierung solcher Anforderungen zeigt, wie wichtig es ist, Investitionen in zukunftsweisende Technologien zu tätigen. Mit den multimedialen Open-Scales PC-Waagen der Generation K-class können Händler bereits heute mehr als nur gesetzkonform sein und bessere Dienstleistungen für ihre Endkunden bringen, sagt Andreas Kraut, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Bizerba. Während der Mitarbeiter an der Theke ein Produkt wiegt, etwa Hackfl eisch oder Käse, erscheinen auf den Displays der Waagen genaue Informationen zum Produkt und seinen Inhaltsstoffen, zu seinen Allergenen und der Herkunft. Das ist besonders beim Verkauf von Fleisch nützlich, da Händler zukünftig auch für Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Gefl ügelfl eisch genaue Herkunftsangaben machen müssen. Eine Herkunftskennzeichnung war bislang seit dem Jahr 2000 nur für Rindfl eisch verpfl ichtend. 2 Jahre Lebensmittel Cluster Niederösterreich Vor zwei Jahren hat der Lebensmittel Cluster Niederösterreich die Arbeit aufgenommen. Jetzt zogen Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf eine erste Zwischenbilanz. Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Landwirtschaft gaben sie einen Überblick über die zahlreichen Maßnahmen, die bereits erfolgreich umgesetzt wurden und informierten über künftige Projekte und Aktivitäten. Im Lebensmittel Cluster Niederösterreich sind aktuell 89 Partnerbetriebe mit rund MitarbeiterInnen vernetzt. Bei 52 Veranstaltungen konnten seit Clustergründung fast TeilnehmerInnen begrüßt werden. In der Clusterbilanz kann auf 57 Projekte verwiesen werden 38 davon sind bereits erfolgreich abgeschlossen, 19 Projekte werden zur Zeit betreut. Der Lebensmittel Cluster Niederösterreich versteht sich als Plattform für die gesamte Lebensmittelbranche von der Landwirtschaft über die verarbeitenden Betriebe bis hin zum Handel. Daher wird der Cluster auch von Wirtschaftsreferat und Agrarreferat gemeinsam getragen. Dadurch ergeben sich vor allem auch für den ländlichen Raum eine Fülle von Chancen, so Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. Heutzutage sind Faktoren wie Regionalität, Saisonalität und Qualität wichtiger denn je, denn sie tragen wesentlich dazu bei, das Vertrauen der KonsumentInnen in unsere heimischen Produzenten zu stärken. eurammon lädt zum Betreibertag 2011 Natural Refrigerants: Future-proof Solutions for Today unter diesem Titel führt die europäische Initiative für natürliche Kältemittel eurammon am 7. Oktober 2011 in Paradies, Schaffhausen (bei Zürich), ihre zweite Informationsveranstaltung zu den wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen natürlicher Kältemittel durch. Im Rahmen der englischsprachigen Vortragsveranstaltung informiert eurammon Betreiber, Planer, Anlagenbauer und andere Interessierte über die Anwendungsmöglichkeiten von natürlichen Kältemitteln. Auch gesetzliche Regelungen wie die europäische F-Gase-Verordnung und die Betrachtung der Lebenszykluskosten von Kälteanlagen werden Themen der Vorträge sein. Der eurammon Betreibertag 2011 wird durch ein Get-Together der Branche am Abend vor der Veranstaltung ergänzt. Auf der Internetseite www. eurammon.com fi nden Interessierte den Veranstaltungs-Flyer mit Anmeldeformular. Die Teilnahmegebühr beträgt 200 Euro zuzüglich MWSt. Weitere Informationen erteilt eurammon auch unter der Telefonnummer +49 (0) oder per an Rekordjahr für das Peptidsynthese-Geschäft von CEM Die CEM einer der weltweit führenden Anbieter von Mikrowellen-Laborgeräten, sieht weiterhin grossen Erfolg mit seinen Mikrowellen-Peptidsynthese- Produkten. Im Geschäftsjahr 2011 hat das Unternehmen ein deutliches Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr bei den automatisierten Peptid-Synthesizer-Instrumenten verzeichnet und ist auf dem besten Wege, eine Rekordzahl an Systemen zu verkaufen. Wir freuen uns sehr über die erfolgreichen Ergebnisse in diesem Jahr, so Dr. Michael Collins, Gründer und Inhaber der CEM. Sie demonstrieren weiterhin, dass CEM der Marktführer für mikrowellenunterstützte Peptidsynthese ist. Unsere Technologie ist nun weitgehend akzeptiert und hat massgeblich zur Verbesserung der Peptid-Synthese beigetragen. CEM hat mehrere Patente im Zusammenhang mit dem Einsatz von Mikrowellenenergie für die Peptidsynthese zuerkannt bekommen. CEMs patentiertes Verfahren nutzt Mikrowellenenergie zur verbesserten Entschützung und Kupplung von Schritten in der manuellen und automatisierten Peptidsynthese (Liberty). Dies bedeutet, dass andere Mikrowellen-Peptid-Synthesizer (manuell oder automatisiert), auf die Anwendung von Mikrowellenenergie lediglich für die Kupplung oder das Entschützen in einem einzigen Gefäss sind begrenzt sind.

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