Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Weingarten Fachseminar BWL / Kaier

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1 Kaier-KG-LV.doc Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Weingarten Fachseminar BWL / Kaier Lehrvorführung des Fachleiters Thema: Klasse: WG J1-2 Zeit: 1 Std Einführung in die Kommanditgesellschaft (KG) 1 Bedingungsanalyse 1.1 Rahmenbedingungen Der VBL-Kurs umfasst 10 Schülerinnen und 12 Schüler. Die Schüler sind zwischen 17 und 20 Jahre alt. BWL und RW werden vom Fachleiter 4-stündig, die VWL von einem Kollegen 2-stündig unterrichtet. Das Klassenzimmer ist mit beweglichen Tischen, einer zweiteiligen Tafel und einem Beamer mit Visualizer ausgestattet. 1.2 Lernvoraussetzungen Das Begabungsniveau, Mitarbeit und Motivation des Kurses sind überdurchschnittlich. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gern in Gruppen. Sie haben erkannt, dass ihnen diese Sozialform die Erarbeitung von Transfer- und Problemlösungsaufgaben erleichtert. Die Klasse ist methodisch in der Lage selbstständig mit der Gesetzessammlung zu arbeiten. Dem Unterrichtsthema ging die Behandlung der Einzelunternehmung und der offenen Handelsgesellschaft voraus. Insbesondere für die vier ehemaligen Wirtschaftsschüler ist das Thema nicht neu. Es ist damit zu rechnen, dass unter Umständen langsam angesteuerte Ergebnisse von diesen Schülern vorweggenommen werden. 1.3 Konsequenzen für die Stundenplanung und durchführung Der Sachverhalt wird so gewählt, dass sich auch Vollzeitschüler ohne Berufserfahrung in die Lernsituation hineinversetzen können. Die geplante Gruppenarbeit kommt den Schülerinnen und Schülern entgegen und erlaubt eine Individualisierung und Binnendifferenzierung des Unterrichts. 2. Didaktische Analyse 2.1 Analyse der Stoffstruktur Fachwissenschaftliche Strukturbegriffe

2 Ganzheitliche Betrachtung des Unterrichtsstoffs Der Lehr- bzw. Lernstoff umfasst folgende Sinn- und Bedeutungsaspekte: betriebswirtschaftliche Aspekte: KG als Weiterentwicklung der Einzelunternehmung und OHG zum Zwecke der Risikoteilung bzw. begrenzung sowie Verbesserung der Finanzkraft juristische Aspekte: Anwendung von BGB und HGB; Unterscheidung von dispositiven und zwingenden Bestimmungen volkswirtschaftliche Aspekte: Bedeutung der KG im Rahmen der Unternehmungsformen: Häufigkeit, Sicherheits- und Haftungsaspekt ethische Aspekte: Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung als Basis der KG 2.2 Stoffauswahl Erkenntnisleitende Fragestellungen Folgende erkenntnisleitende Fragestellungen sind geeignet, die Probleme einer KG zu erschließen: Aus welchen Gründen wird die Unternehmungsform der KG der OHG vorgezogen? Welche Sachverhalte bedürfen im Zusammenhang mit der Gründung der Kommanditgesellschaft einer vertraglichen Regelung? Wie wird eine Kommanditgesellschaft gegründet? Welche Rechte und Pflichten ergeben sich für Komplementäre und Kommanditisten? Wie ist der Begriff der KG im HGB definiert? Welche Regelungen gelten für Firma und Kaufmannseigenschaften der KG? Stoffabgrenzung Für die Behandlung von Einzelunternehmung, OHG und KG einschließlich Eigenfinanzierung und offener Selbstfinanzierung sind im Lehrplan 8 Unterrichtsstunden vorgeschlagen. Da die KG bereits Elemente enthält, die den Zugang zu den Kapitalgesellschaften erleichtern (Haftungsbeschränkung, keine persönliche Mitarbeit...), sind für die Behandlung aller Aspekte 2 Unterrichtsstunden vorgesehen. Auf die Verwendung eines Gesellschaftsvertrags wird im Lehrplan hingewiesen. Die Einführungsstunde soll sich deshalb auf wesentliche Erkenntnisse über diese Unternehmungsform beschränken. Deshalb ist eine erhebliche didaktische Reduktion erforderlich. Die Ausnahmen zur beschränkten Haftung sowie des Ein- und Austritts von Gesellschaftern in eine bestehende KG sollen in der nachfolgenden Stunde erarbeitet werden. Aufgrund ihrer geringen praktischen Bedeutung wird auf eine Unterscheidung zwischen Hafteinlage und Pflichteinlage nicht eingegangen. Außerdem wird im Fallbeispiel bewusst auf die Möglichkeit der Neuaufnahme eines Kommanditisten verzichtet, weil dies erst im Zusammenhang mit der Eigenfinanzierung der Personengesellschaften geschehen soll. Das Thema eröffnet viele Möglichkeiten der stoffimmanenten Wiederholung (OHG, Kaufmannseigenschaften...) zur Verbesserung des Strukturwissens.

3 3 2.3 Geplanter Kompetenzerwerb Teilziele zur Verbesserung der fachlichen Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler prüfen an Hand der Legaldefinition die Eignung der Unternehmungsform KG für den dargestellten Fall. (Reproduktion/Reorganisation) schreiben mit Hilfe des Gesetzestextes den OHG-Vertrag in einen KG-Vertrag um, wenden dabei die Regelungen zur Firmierung an und nutzen die Möglichkeiten des dispositiven Rechts (Transfer/Problemlösendes Denken). erklären die besonderen Merkmale der Kommanditisten und vergleichen diese mit denen des Komplementärs (Reproduktion/Reorganisation) Förderung der überfachlichen Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Handlungskompetenz in Bezug auf wirtschaftliche Probleme. stärken durch das Arbeiten mit Gesetzestexten ihr abstrakt-logisches Denken. erreichen durch Lösung konkreter Fallbeispiele erhöhte intellektuelle Beweglichkeit. steigern durch die Diskussion von Alternativlösungen die Entschlussfähigkeit. 3. Methodisch-mediale Analyse 3.1 Motivationsanalyse Als Einstiegsmotivation für diese Unterrichtsstunde dient eine Fallstudie, in der eine OHG in eine KG umgewandelt werden soll. Diese praxisnahe Situation soll die Schüler(innen) anregen, Gründe für diesen Schritt zu erkennen. Nach der Zielangabe und der Erarbeitung des 1. Lernziels erfolgt die Problematisierung der vertraglichen Regelungen. Das Interesse an einer Lösung entsteht aus der (unbewussten) Identifikation mit einer der beteiligten Personen, insbesondere deren materielle Interessenlage. Den Höhepunkt der Unterrichtsstunde dürfte die Ergebnispräsentation bilden. Ferner werden aus den erkenntnisleitenden Fragestellungen heraus immer neue Verlaufs-motivationen entwickelt. 3.2 Unterrichtsmethoden In vorwiegend fragend-entwickelnder Aktionsform werden die Gründe für die Wahl der KG zusammengetragen. Die Einführung des Begriffes der Kommanditgesellschaft erfolgt erklärend-deduktiv unter Nutzung der Legaldefinition des 161 HGB. Eine schülerzentrierte Phase mit Gruppenarbeit ist für die Umarbeitung des OHG-Vertrages in einen für die neue KG geeigneten Gesellschaftsvertrag vorgesehen. Das Unterrichtsverfahren ist, ausgehend vom Einführungsfall, hauptsächlich erklärend-induktiv. Bei der Frage der Firmierung an der Anwendung anderer zwingender gesetzlicher Regelungen wechselt das Verfahren und wird erklärend-deduktiv. Bei der Erörterung von Vertragsvorschlägen und gesetzlichen Bestimmungen wird ganzheitlichinterpretierend vorgegangen.

4 3.3 Unterrichtsmedien 4 Die Einstiegsmotivation erfolgt durch die Schilderung eines Falles. Zur Klärung der Ausgangssituation für die nachfolgende schülerzentrierte Phase werden zusätzlich die Gesetzessammlung und die Tafel herangezogen. Die Schüler erhalten für die Gruppenarbeit ein Arbeitsblatt. Zur Lösung des Arbeitsauftrags wird mit dem Gesetzestext gearbeitet. Im Anschluss an die Gruppenarbeit erfolgt die Präsentation der Ergebnisse mit Hilfe von Folien. Bei der anschließenden Zusammenfassung ist die Tafel das beherrschende Medium, da sie die wesentlichen Erkenntnisse der Stunde wiedergibt. Zur Erfolgssicherung wird das BWL-Buch (Speth/Kaier/Waltermann/Hartmann/Härter: Betriebswirtschaftslehre für berufliche Gymnasien (WG), Bd. 2, S. 174 ff.) eingesetzt. 4. Methodisch-didaktische Verlaufsplanung Lehrerverhalten (geplant) Schülerverhalten (erwartet) Method.-didakt. Hinweise Zeit 4.1 Problemstellung Einstieg: Die Firma Müller & Berger OHG steht vor folgendem Problem: Der Mitgesellschafter Karl Berger hat einen schweren Verkehrsunfall und muss deshalb seine aktive Mitarbeit in der Firma aufgeben. Seine Kapitalbeteiligung an der Unternehmung möchte er jedoch beibehalten. Gleichzeitig möchte er seine Haftung beschränken. Lassen dies die gesetzlichen Regelungen zur OHG zu? Wer hat entsprechende Vorkenntnisse und kann mir sagen, welche Unternehmungsform sich da anbietet? Nein Kommanditgesellschaft Sf: Frontalunterricht Af: fragend-entwickelnd Uv: erklärend-induktiv Erarbeitung der Lernziele (1) Die Schülerinnen und Schüler prüfen an Hand der Legaldefinition die Eignung der Unternehmungsform KG für den dargestellten Fall. (Reproduktion/Reorganisation) Die Kommanditgesellschaft ist im HGB geregelt. Bitte schlagen Sie in der Gesetzessammlung nach! Ist diese Unternehmungsform tatsächlich geeignet? Nennen Sie die Kennzeichen! Ja Handelsgewerbe gemeinschaftl. Firma unterschiedliche Haftung Me: Gesetzessammlung Tafel (Thema, Begriff) 4 (2) Die Schülerinnen und Schüler schreiben mit Hilfe des Gesetzestextes den OHG-Vertrag in einen KG-Vertrag um, wenden dabei die Regelungen zur Firmierung an und nutzen die Möglichkeiten des dispositiven Rechts (Transfer/Problemlösendes Denken). L. verteilt die Arbeitsblätter und teilt die Gruppen ein. Bitte lesen Sie den Sachverhalt ganz durch und schreiben Sie dann den OHG-Vertrag in einen KG-Vertrag um. Nehmen Sie dazu bitte das HGB zu Hilfe! Nach 15 Minuten sollten Sie den neuen Vertrag präsentieren können. Sch. erarbeiten einen KG-Vertrag Me: Arbeitsblatt, Gesetzessammlung Sf: arbeitsteilige Gruppenarbeit Af: erarbeitend 28

5 5 Mögliche Impulse: - Welche Formulierungen müssen geändert werden? - Kann die bisherige Firmierung beibehalten werden? - Welche gesetzlichen Regelungen sind zwingend? Bitte stellen Sie Ihren Vertragsentwurf vor! Sind die Formulierungen richtig? Welchen Formvorschriften muss der Vertrag genügen? Sch. präsentieren ihre Ergebnisse. Notarielle Beurkundung wegen Grundstück Uv: erklärend-induktiv (erklärend-deduktiv) Sf: Frontalunterricht Af: darstellend Me: Folien, Tafel (Bsp. Firmierung) Uv: ganzheitlich-interpretierend (3) Die Schülerinnen und Schüler erklären die besonderen Merkmale der Kommanditisten und vergleichen diese mit denen des Komplementärs (Reproduktion/Reorganisation). Welche besonderen Kennzeichen neben der beschränkten Haftung besitzt der Kommanditist? - Welcher der beiden Gesellschafter trägt jetzt das größere Risiko? - Welcher Gesellschafter muss mitarbeiten? - Wer vertritt die Firma? - Sind beide Kaufleute? - Bekommt der Kommanditist gleich viel Gewinn wie der Komplementär? Komplementär Komplementär Komplementär?? (Nein) Nein, weniger Af: fragend-entwickelnd Me: Tafel, rechte Seite Erfolgssicherung Zur Anwendung der neuen Kenntnisse zur KG bearbeiten Sie bitte als Hausaufgabe im Buch, S. 175, Nr. 83/3. Me: Schulbuch Verwendete Literatur Lüpertz, Viktor; Reip, Hubert: Wirtschaftsgesetze, Textsammlung, 18. Auflage, Haan-Gruiten 2010 Rumpf, Conrad: Die Rechtsstellung des Kommanditisten, in: Der Industriekaufmann, 3/96, S Tiedtke/Giehr/Harmgardt/Döring/Neuborg: Betriebliches Alltagsgeschehen, Betriebswirtschaftliche Fälle aus der Welt der Unternehmen, 6. Auflage, Darmstadt 1996 Speth/Kaier/Waltermann/Hartmann/Härter: Betriebswirtschaftslehre für berufliche Gymnasien (WG), Bd. 2, 12. Auflage, Rinteln 2012

6 6 6. Anlagen 6.1 Tafelbild linke Tafel: Kommanditgesellschaft (KG) Handelsgewerbe gemeinschaftliche Firma (z.b. Müller KG, Müller & Berger KG) unterschiedliche Haftung der Gesellschafter Komplementär KG Kommanditist unbeschränkte Haftung (wie OHG) Haftung nur mit Einlage rechte Tafel: Komplementär (Müller) größeres Risiko Mitarbeitspflicht Recht auf Geschäftsführung und Vertretung Kaufmann nach HGB höherer Gewinnanteil Kommanditist (Berger) geringeres Risiko keine Mitarbeit nur Kontroll- und Widerspruchsrecht kein Kaufmann geringerer Gewinnanteil

7 6.2 Fallstudie Sachverhalt Die Firma Müller & Berger OHG steht vor folgendem Problem: Der Mitgesellschafter Karl Berger hat einen schweren Verkehrsunfall und muss deshalb seine aktive Mitarbeit in der Firma aufgeben. Seine Kapitalbeteiligung an der Unternehmung möchte er jedoch beibehalten. Gleichzeitig möchte er seine Haftung beschränken. Herr Müller hingegen war mit seiner bisherigen Situation ganz zufrieden. Hier ein Auszug aus dem bisherigen OHG-Vertrag: 1. Die Gesellschafter Fritz Müller, Diplom-Ingenieur und Karl Berger, Industriekaufmann schließen folgenden Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer OFFENEN HANDELSGESELLSCHAFT. 2. Die Gesellschaft beginnt am 1. Februar Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Fahrradzubehör. 4. Die Geschäfte werden unter der Firma Müller & Berger OHG mit Sitz in Überlingen getätigt. 5. Die Gesellschafter übernehmen folgende vertraglich festgelegten Pflichten: (1) Jeder Gesellschafter ist verpflichtet, die hiermit festgelegte Einlage zu leisten: Fritz Müller bringt sein Einzelunternehmen, einschließlich des Betriebsgrundstücks, mit einem Reinvermögen von ,00 EUR ein. Karl Berger bringt Barmittel in Höhe von ,00 EUR ein. (2) Beide Gesellschafter haften persönlich. (3) Jeder Gesellschafter ist zu persönlicher Mitarbeit verpflichtet. (4) Im Übrigen gelten die 112 und 121(3) HGB. 6. Die Gesellschafter erhalten folgende vertraglich festgelegten Rechte: (1) Jeder einzelne Gesellschafter hat das Recht auf Geschäftsführung und Vertretung. (2) Gewinnanteil: Zunächst erhält jeder eine 6 %ige Verzinsung seines Kapitals. Der Restgewinn wird im Verhältnis 1:1 verteilt. (3) Jeder Gesellschafter darf jährlich Privatentnahmen von höchstens ,00 EUR tätigen. (4) Im Übrigen gelten die 118 und 132 HGB.... Aufgabe Schreiben Sie den bisherigen Gesellschaftsvertrag unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften in einen Gesellschaftsvertrag für die Kommanditgesellschaft um! Berücksichtigen Sie hinsichtlich der neuen Einlagen die aktuellen Bestände auf den Kapitalkonten der OHG: Kapital Fritz Müller: ,00 EUR Kapital Karl Berger: ,00 EUR Arbeitsteilung Die Gruppen der Fensterseite bearbeiten bitte die Vertragspunkte 1., 4. und 5. (Pflichten)! Die anderen Gruppen bearbeiten bitte die Vertragspunkte 1., 4. und 6. (Rechte)! Zeit: 15 Minuten

8 8 6.3 Arbeitsblatt/Folie Entwurf eines geänderten Gesellschaftsvertrags: 1. Die Gesellschafter Fritz Müller, Diplom-Ingenieur und Karl Berger, Industriekaufmann, beide wohnhaft in Überlingen, schließen folgenden Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer Die Gesellschaft geht aus der bisherigen OHG hervor und beginnt daher sofort. 3. Gegenstand des Unternehmens sind Herstellung und Vertrieb von Fahrradzubehör. 4. Die Geschäfte werden unter der Firma... mit Sitz in Überlingen getätigt. 5. Die Gesellschafter übernehmen folgende vertraglich festgelegten Pflichten: (1) Jeder Gesellschafter ist verpflichtet, sein bisher in der OHG eingesetztes Kapital auch der KG zur Verfügung zu stellen: (2) (3) (4) Die Gesellschafter erhalten folgende vertraglich festgelegten Rechte: (1) (2) (3) (4)...

9 9 6.4 Lösungsvorschlag zum Arbeitsblatt Entwurf eines geänderten Gesellschaftsvertrags: 1. Die Gesellschafter Fritz Müller, Diplom-Ingenieur und Karl Berger, Industriekaufmann, beide wohnhaft in Überlingen schließen folgenden Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer Kommanditgesellschaft. 2. Die Gesellschaft geht aus der bisherigen OHG hervor und beginnt daher sofort. 3. Gegenstand des Unternehmens sind Herstellung und Vertrieb von Fahrradzubehör. 4. Die Geschäfte werden unter der Firma Müller & Berger KG mit Sitz in Überlingen getätigt. 5. Die Gesellschafter übernehmen folgende vertraglich festgelegten Pflichten: (1) Jeder Gesellschafter ist verpflichtet, sein bisher in der OHG eingesetztes Kapital auch der KG zur Verfügung zu stellen:.fritz Müller bringt ,00 EUR ein.. Karl Berger bringt ,00 EUR ein. (2)..Fritz Müller haftet persönlich. Karl Bergers Haftung ist auf ihre Einlage beschränkt. (3)..Fritz Müller ist zu persönlicher Mitarbeit verpflichtet. Karl Berger ist von der Pflicht zur Mitarbeit befreit. (4)...Im Übrigen gelten die 165, 167 und 168 HGB. 6. Die Gesellschafter erhalten folgende vertraglich festgelegten Rechte: (1) Das Recht auf Geschäftsführung und Vertretung der KG ist auf Fritz Müller beschränkt. (2) Gewinnanteil: Zunächst erhält jeder Gesellschafter eine 6 %ige Verzinsung seines Kapitals. Der Rest wird im Verhältnis 3 : 1 auf Fritz Müller und Karl Berger verteilt. (3) Der Komplementär Müller darf eine jährliche Privatentnahme von bis zu ,00 EUR tätigen. (4) Im Übrigen gelten die 132 und 166 HGB.

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