Medien- und ICT-Konzept Schule Adliswil

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1 Medien- und ICT-Konzept Schule Adliswil 1 / 40

2 1. Einleitung Funktion unseres Medien- und ICT-Konzepts Wege zum Medien- und ICT-Konzept Projektorganisation 4 2. Ausgangslage Weshalb Medien und ICT? Anforderungen der Mediengesellschaft Bildungspolitische Grundlagen Begründungen für Medien und ICT in der Schule Medien und ICT in der Schule der Zukunft 6 3. Wo wir stehen Ist-Analyse der Schule Medien und ICT in der Schule Rückblick Sekundarstufe Primarschule und Kindergarten Aktuelle Ausrüstung Support Problembereiche 9 4. Was wir erreichen wollen Pädagogisches Medienkonzept Langfristige Ziele Lehrplan Schulinterne Vereinbarungen Software und Lernsoftware Wie wir Medien und ICT in den Unterricht integrieren Nutzungskonzept Integrativer, fächerübergreifender Einsatz Lernen mit Medien Lernen über Medien Nutzungskonzept Kindergartenstufe Primarstufe Sekundarstufe Support- und Beratungskonzept Medien- und ICT-Organisation Pädagogische ICT-Beratung und technischer Support Allgemeine Zuständigkeiten Pflichtenheft für den pädagogischen und technischen ICT-Support Entschädigungsmodell Wie wir uns Materialien und Wissen zur Verfügung stellen Wissensmanagement Digitale Werkzeuge für den Austausch von Informationen und Wissen Datenablage Organisation und Pflege des Austausches Weiterbildungskonzept Weiterbildung der Lehrpersonen Weiterbildung mit Eltern Elternbildung auf der Kindergartenstufe Ausbildung von Supportpersonen Weiterbildung von Supportpersonen 24 2 / 40

3 9. Welche Ausrüstung wir einsetzen wollen Infrastruktur Mengengerüst Hardware Software Vernetzung intern und mit dem Internet Internetdienste Sicherheit und Datenschutz Wie wir die Schul- und Unterrichtsqualität pflegen wollen Lernende und Unterricht Lehrpersonen Wie wir kommunizieren - Kommunikation und Information Ebene Unterricht Ebene Schulleitung/Lehrperson Grundsätzliches Sitzungseinladungen Protokolle Absprachen zwischen Lehr- und Fachlehrpersonen Kommunikation Schulleitung / Lehrpersonen Ebene Erziehungsberechtigte Ebene Bevölkerung/Öffentlichkeit Rechtliches Umsetzungsplan für das Medien und ICT-Konzept der Schule Adliswil Pädagogischer Support und Pilotversuche Beschaffung ICT Hardware Etappierung auf der Sekundarstufe Verkauf alter Geräte Lebensdauer der Geräte 36 3 / 40

4 1. Einleitung Das Medien- und ICT-Konzept der Schule Adliswil legt die Rahmenbedingungen fest für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien und ICT (Information and Communication Technologies). Es definiert Ziele und Inhalte der schulischen Medienbildung und klärt die Nutzung von digitalen Medien als Informations- und Kommunikationsinstrument in Schulteams und zur Kommunikation mit dem schulischen Umfeld. Die vereinbarten Programmpunkte zur Medien- und ICT-Integration leiten Schulleitungen und Schulteams bei ihren künftigen Entscheidungen. Die Einhaltung der im Konzept vereinbarten Ziele und Inhalte ist für alle Mitarbeitenden der Schule verbindlich. Die Schule Adliswil setzt das vorliegende Medien- und ICT-Konzept in den kommenden drei Jahren um. 1.1 Funktion unseres Medien- und ICT-Konzepts Die Schule Adliswil hat seit der Einführung des Computers in der Schule ihre ICT- Infrastruktur kontinuierlich ausgebaut Das Medien- und ICT-Konzept überprüft, ob die verfügbaren ICT-Mittel im richtigen Verhältnis zur tatsächlichen oder gewünschten Nutzung im Unterricht stehen. Es klärt die Frage, ob die bisherigen Weiterbildungsund Unterstützungsmassnahmen ausreichend waren. Anhand dieses Medien- und ICT-Konzepts soll auf allen Stufen eine vereinbarte und aufbauende Medienbildung, gestützt auf den geltenden Lehrplan, eingeführt werden. Schulinterne Vereinbarungen vermitteln den Lehrpersonen Sicherheit bei der Integration von Medien und ICT in den Unterricht. Das Konzept legt die Grundlage, um den technischen Support und die pädagogische ICT-Beratung zu reorganisieren. Es sichert eine verlässliche Planung und die allfällige Erneuerung der dafür notwendigen Infrastruktur. Weiter werden verbindliche Kommunikationsformen und - regeln mit den Eltern, Behörden und der Bevölkerung festgelegt. 1.2 Wege zum Medien- und ICT-Konzept Projektorganisation Die Schulpflege Adliswil beauftragte die «Arbeitsgruppe Medien- und ICT-Konzept» im März 2013 mit der Entwicklung eines lokalen Medien- und ICT-Konzepts. Die Arbeitsgruppe besteht aus je einer Lehrperson aus den verschiedenen Stufen (Kindergarten /Unterstufe/ Mittelstufe/ Oberstufe), dem ICT-Verantwortlichen, dem Vorsteher der Schulleiterkonferenz und einem Mitglied der Schulpflege. Das vorliegende Medien- und ICT-Konzept wurde zwischen April 2013 und März 2014 von der «Arbeitsgruppe Medien- und ICT-Konzept» erarbeitet. Die Umsetzung des Konzepts wird in einer Entwicklungsplanung beschrieben. 4 / 40

5 2. Ausgangslage Weshalb Medien und ICT? Neue Technologien haben in den letzten 20 Jahren zu tiefgreifenden Veränderungen in unserer Gesellschaft geführt. Der Einzug des Computers in alle Lebensbereiche, die alltägliche Nutzung des Internets, von und sozialen Medien sowie die permanente Erreichbarkeit durch Mobilgeräte haben unser Kommunikationsverhalten und unseren Umgang mit Informationen nachhaltig verändert. Von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden neue Kompetenzen und Fertigkeiten im Umgang mit Medien und ICT verlangt, privat wie auch in der Arbeitswelt. In fast jedem Beruf sind zumindest Grundkenntnisse zur Bedienung von ICT-Mitteln notwendig, ebenso die Fähigkeit zur verantwortungsvollen ICT-basierten Kommunikation und ein grundlegendes Verständnis für die Wirkungsweisen der verschiedenen Medien. 2.1 Anforderungen der Mediengesellschaft Medien prägen und beeinflussen nicht nur die schulische und die ausserschulische Lebenswelt der Heranwachsenden, sondern auch deren späteres berufliches und privates Leben. Um in der Mediengesellschaft leben, arbeiten und lernen zu können, benötigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene Kompetenzen, die weit über die Fähigkeit der Bedienung von ICT-Geräten hinausgehen. Die Schule hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung von Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Medien zu unterstützen. Web 2.0 und soziale Medien ermöglichen eine Partizipation an sozialen, kulturellen und politischen Themen. Die Fähigkeit, ein Medienprodukt oder eine Informationsquelle kritisch zu beurteilen und einzuordnen, muss eingeübt werden. Ebenso müssen Arbeitstechniken für einen effizienten und effektiven Umgang mit ICT erlernt werden. Dies ist Aufgabe der schulischen Medienbildung. 2.2 Bildungspolitische Grundlagen Das Medien- und ICT-Konzept orientiert sich an den massgebenden nationalen und kantonalen Grundlagen zur Integration von Medien und ICT in der Volksschule, d.h. an der bundesrätlichen Strategie zur Mediengesellschaft 2011 (Erlass vom ) und an der Strategie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) (Erlass vom ). Weiter hat die Schweizerische Fachstelle von Informatik im Bildungswesen (SFIB) Empfehlungen zur ICT- Integration in den Unterricht als didaktisches Mittel und als Thema der Medienbildung abgegeben. Die Schule Adliswil stützt sich auf die Vorgaben im kantonalen Lehrplan. Das vorliegende Medien- und ICT-Konzept ist zudem anschlussfähig an den in Arbeit befindlichen Lehrplan 21 mit integrierter Medienbildung. 2.3 Begründungen für Medien und ICT in der Schule An der Schule Adliswil werden digitale Medien und Technologien im Unterricht als didaktische Mittel und als Thema der Medienbildung eingesetzt: Als didaktische Mittel dienen sie den Schülerinnen und Schülern als Werkzeug zum Lernen sowie 5 / 40

6 den Lehrpersonen als Werkzeug zum Unterrichten. Die Schülerinnen und Schüler sollen Medien und ICT sachgerecht, kreativ und sozial verantwortlich nutzen und in ihr Leben integrieren können. Sie sollen lernen, wie man durch geeignete Techniken, durch geschicktes und effizientes Bewirtschaften der permanent eintreffenden Datenund Kommunikationsströme konzentriert arbeiten und sich nicht ablenken lassen kann. Digitale Medien dienen ausserdem zur Schulorganisation und zur Kommunikation. 2.4 Medien und ICT in der Schule der Zukunft Im vorliegenden Medien- und ICT-Konzept plant die Schule Adliswil für den Zeitraum der nächsten fünf Jahre. Die technische Entwicklung ist bekanntlich rasant und der Weg der Weiterentwicklung ist nur schwer absehbar. Die Planung muss aber aufgrund der gegenwärtig verfügbaren ICT-Mittel erfolgen. Zum heutigen Zeitpunkt (2014) zeichnen sich folgende Entwicklungslinien ab: Medienkompetenz ist eine neue Schlüsselkompetenz zum Bestehen in der Mediengesellschaft. Medien und ICT sind Mittel für lebenslanges Lernen. Sensibler Umgang mit persönlichen Daten ist wichtig. Geschicktes Management der Informationsströme muss gelernt werden. Tendenz zu mobilen und persönlichen Schülergeräten. Tendenz zu mehr Online-Software und Cloud-Diensten. Tendenz zu weniger schulhausinterner Infrastruktur. Entwicklung von Lehrmitteln mit Einbindung von ICT. Die ICT-Verantwortlichen der Schule Adliswil behalten die künftige Medienentwicklung im Auge und sind bei der schrittweisen Umsetzung des Medienkonzepts darauf bedacht, sich abzeichnende Entwicklungen nach Möglichkeit einzubeziehen. 6 / 40

7 3. Wo wir stehen Ist-Analyse der Schule Seit der Einführung von Medien und ICT haben sich die Ausstattung und die Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und im Lehrerteam kontinuierlich verändert. Es wurden fortlaufend Anstrengungen unternommen, um den Betrieb zu optimieren, um die Verwendung von ICT-Mitteln für die Arbeitsgestaltung der Lehrpersonen zu verbessern und um den Einsatz von Medien- und ICT im Unterricht zu fördern. Die Schule Adliswil hat eine ausführliche Analyse zum Stand von Medien und ICT in der Schule vorgenommen (Anhänge1-3). Auf der Grundlage dieser Analyse wurde das vorliegende Medien- und ICT-Konzept erarbeitet. 3.1 Medien und ICT in der Schule Rückblick Sekundarstufe 1984 wurden erste Computer (Commodore C64) für das Schulhaus Zentrum beschafft. Auf diesen boten einzelne Sekundarlehrer Basic-Programmierkurse für Schülerinnen und -schüler und ab 1986 auch für Erwachsene an wurde in den beiden Schuleinheiten der Sekundarstufe je ein Informatikraum eingerichtet und mit Apple Macintosh Computern (Zentrum Kronenwiese), bzw. IBMkompatiblen Commodore PC-20 (Hofern) ausgerüstet. Es fanden erste Einführungskurse für interessierte Lehrpersonen statt. Für Schülerinnen, Schüler und Erwachsene wurden Kurse in Textverarbeitung und Tabellenkalkulation angeboten begann die systematische Ausbildung der Lehrpersonen und ab 1994 wurden im Rahmen des Wahlfachs regelmässig Informatikkurse ausgeschrieben. Ziel war neben dem Erlernen des Tastaturschreibens die Einführung der Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Office-Programme wurden mit der Einrichtung eines Internetanschlusses erstmals Internetkurse angeboten. Kurz darauf folgten Kurse in Webseitenprogrammierung und digitaler Bildbearbeitung. Lehrmittelbegleitende Lernprogramme lösten die Arbeit im Sprachlabor ab und auch für Mathematik oder für Berufswahlvorbereitung wurden neue Programme beschafft, welche häufig im Unterricht zum Einsatz kamen. Heute verfügen die beiden Schuleinheiten über je zwei Informatikräume und ein Atelierzimmer. Weitere Geräte stehen als Arbeitsinstrumente in den Lehrerzimmern und eine kleine Anzahl an Laptops steht für den mobilen Einsatz bei Projekten, in Klassenlagern und für Arbeiten im Klassenzimmer zur Verfügung. Neben Tastaturschreiben werden die Geräte hauptsächlich für Office-Anwendungen, Internetrecherche, Tastaturschreiben, das Üben mit Lernprogrammen und in kleinerem Umfang für Bild- und Tonbearbeitung benutzt. Bei den Lernprogrammen ist zu beobachten, dass immer mehr Lehrmittelproduzenten Mühe haben, mit der rasanten Entwicklung der Hardware Schritt zu halten und dass darum die angebotene Lernsoftware häufig auf neueren Geräten nicht mehr läuft. Da die meisten Verlage bereits reagiert haben und zunehmend Online-Produkte anbieten, werden diese an den schulischen Geräten zur Verfügung gestellt. Zudem forcieren viele Lehrmittelproduzenten die Entwicklung von Tablet-Applikationen, erste Produkte werden bereits eingesetzt. 7 / 40

8 2012 wurden die ersten Tablets für die Oberstufe beschafft. Sie werden als schnell einsatzbereites und flexibles Werkzeug geschätzt. Neben der Arbeit mit Internet und diversen Lernapplikationen werden sie dank der Vernetzung mit AppleTV und Beamern zunehmend auch für Präsentationen und als Visualizer eingesetzt und ersetzen so die in die Jahre gekommenen Hellraumprojektoren Primarschule und Kindergarten 1998 erfolgte die Ausrüstung der Lehrerzimmer der Primarschulhäuser und erste Einführungskurse für Lehrpersonen wurden durch die beiden Informatikverantwortlichen der Sekundarstufe gegeben erhielten auch die Schulzimmer je zwei Geräte und kurz darauf folgten die ersten Internetanschlüsse für die Schulhäuser. Grundsätzlich wird auf Primarschulstufe zwischen zwei Konzepten unterschieden. Entweder die Schulzimmer sind mit stationären imacs eingerichtet oder aber das Schulhaus verfügt über die gleiche Anzahl an MacBooks, welche so punktuell eingesetzt werden können. Eine Sonderstellung nahm die Schuleinheit Sonnenberg ein, welche am Schulprojekt 21 teilnahm und von Anfang an mit je sechs Computern und einem Drucker pro Schulzimmer ausgerüstet wurde. Neben der Textverarbeitung stand die Arbeit mit den zahlreich zur Verfügung stehenden Lernprogrammen im Vordergrund. Ab 2008 wurden die Kindergartengenlehrpersonen nach und nach mit einem Gerät pro Klasse ausgerüstet. Peripheriegeräte waren noch nicht vorgesehen und wurden im Einzelfall durch die Lehrperson angeschafft wurde ein erster Versuch mit ipads in einzelnen Kindergärten gestartet. Die Ergebnisse waren derart vielversprechend und das Echo auch bei den Eltern so positiv, dass der Versuch auch auf die Unterstufe ausgedehnt wurde. Inzwischen hat sich das IPad etabliert und gerade Unterstufen- und Kindergartenlehrpersonen erachten das IPad als Arbeits- und Lerninstrument für ihre Stufe geeigneter und effizienter als ein Computer. Bezüglich der aktuellen Situation bei der Lernsoftware sind hier grundsätzlich die gleichen Aussagen zu machen wie bereits bei der Sekundarstufe Aktuelle Ausrüstung Heute betreibt die Schule Adliswil in den sechs Schuleinheiten über 400 vernetzte Computer, 70 Tablets, 45 Drucker, sieben Kopiergeräte und sieben Server, auf die der Zugriff von registrierten Benutzern auch von aussen möglich ist. Die Geräte verteilen sich auf 56 Regelklassen, elf Kindergärten, vier Informatikräume, vier Notebookwagen, mehrere Atelierzimmer, Lehrerzimmer, Schulleiter- und Schulsozialarbeiterbüros, sowie diverse Therapieräume. Auf der Sekundarstufe sind alle Klassenzimmer mit einem fest installierten Beamer ausgerüstet. Auf der Primarstufe sind in allen Schulhäuser einige veraltete mobile Beamer vorhanden Support Mit der flächendeckenden Einführung des Computers in der Schule Adliswil 1998 wurde auch ein neues Supportkonzept für die gesamte Schule erstellt. René Kappeler als Gesamtverantwortlicher ist für die Budgetierung, Beschaffung, 8 / 40

9 Installation, Netzwerke, Server und den Level-2-Support zuständig. Pro Schulhaus stellt zudem je ein Level-1-Supporter die Unterstützung der Lehrpersonen, die rasche Behebung kleiner Probleme sowie den Unterhalt und die Wartung sicher. Die Stundenentlastung für den gesamten Supportbereich ist mit 30 Wochenlektionen dotiert und deckt ausschliesslich den technischen Support ab Problembereiche Da ein pädagogischer Support im bisherigen Konzept fehlt und keine allgemein verbindlichen Zielvereinbarungen existieren, ist der ICT-Einsatz und -Nutzung ausschliesslich von der Kompetenz und Affinität der Lehrpersonen zum Thema abhängig. Generell wird zu viel Wert auf das Beherrschen von Programmen und dem Benutzen des Computers als Schreibmaschine gelegt. Die viel wichtigere Medienerziehung und Medienbildung wird erst in einzelnen Schuleinheiten im Rahmen von Projekten in kleinem Umfang betrieben. 9 / 40

10 4. Was wir erreichen wollen Pädagogisches Medienkonzept Medienbildung und ICT haben kein eigenes Unterrichtsfach, sie werden in die bestehenden Unterrichtsfächer integriert. Die Verknüpfung von Zielen des Unterrichtsfachs mit Zielen der Medienbildung ist anforderungsreich. Die Arbeitsgruppe Medien- und ICT-Konzept erstellt eine Umsetzungshilfe für die Schulen Adliswils, welche Minimalstandards vorgibt. Die Schulen erhalten den Auftrag, eine darauf aufbauende Vereinbarung mit den folgenden Inhalten zu beschliessen: Inhaltliche Minimalziele Benutzung von aufeinander aufbauenden Lehrmitteln Vereinbarte Nutzung der angeschafften Hard- und Software Damit ist ein zielgerichteter Einsatz der ICT-Mittel gewährleistet und ein über die Schulstufen hinweg aufbauender Unterricht wird ermöglicht. Der genaue Auftrag wird in der Umsetzungsplanung beschrieben Langfristige Ziele Die folgenden Ziele sollen langfristig angestrebt werden. Die Schülerinnen und Schüler werden auf das Leben in der Mediengesellschaft vorbereitet. Dazu gehört ein kompetenter, effizienter und verantwortungsvoller Umgang mit Medien und ICT. Medienbildung ist Teil einer ganzheitlichen Bildung. Medien und ICT werden im Unterricht in situations- und altersgerechter Weise als didaktische Mittel eingesetzt, insbesondere für den individualisierten und den kooperativen Unterricht. ICT-Mittel werden als erweiterte Kommunikations- und Informationskanäle nebst persönlichen Kontakten und schriftlichen Dokumenten eingesetzt und sinnvoll kombiniert. Die Schule achtet auf ressourcenschonenden Einsatz der ICT-Mittel, erarbeitet vereinfachte Prozesse und sucht nach Synergien Lehrplan Der kompetente und verantwortungsvolle Umgang mit Medien und ICT ist eine neue Kulturtechnik und gehört zu einer ganzheitlichen Bildung. Die Basis zum Erlangen dieser Kompetenzen bildet der heute gültige Lehrplan des Kantons Zürich. Dieser Lehrplan beschreibt die Bereiche «Medienerziehung» und «Informatik». Der neue Lehrplan 21 ist in Entwicklung und wird künftig einen neuen Bereich «Medienbildung» enthalten. Das vorliegende Konzept berücksichtigt bereits diesen Aspekt und ist somit anschlussfähig an den künftigen Lehrplan / 40

11 4.3. Schulinterne Vereinbarungen Zu den folgenden Bereichen muss jede Schule in einer schulinternen Vereinbarung Aussagen machen. Die Vorgaben sind als Minimalstandart zu verwenden. Kompetenzraster Verwendete Lehrmittel Softwarenutzung Hardwarenutzung Ablageregelungen 4.4 Software und Lernsoftware Die Schule Adliswil schafft künftig Standard-Software und Lernsoftware gemäss einem gemeinsamen Softwareplan an. Die Verwendung einheitlicher Software vereinfacht die Durchlässigkeit zwischen den Schulhäusern und den Stufen. Es wird mit Vorrang (Lern-) Software angeschafft, die Bestandteil von offiziellen Lehrmitteln ist. Bei der Wahl von Lernsoftware werden Online-Anwendungen und kostenlose Open- Source-Software (FOSS) gegenüber gleichwertiger Kaufsoftware bevorzugt (siehe Kap. 9.3 Software). Die Softwareanschaffungen erfolgen nach einem vereinbarten Anschaffungsprozess (Kap. 6.4). 11 / 40

12 5. Wie wir Medien und ICT in den Unterricht integrieren Nutzungskonzept Dieses Nutzungskonzept beschreibt, wie wir an der Schule Adliswil Medien und ICT im Unterricht nutzen wollen, welche Funktionen Medien und ICT zum Lernen übernehmen sollen und wie wir den Umgang mit Medien zum Unterrichtsthema machen. Beim Einsatz von Medien und ICT im Unterricht berücksichtigen wir verschiedene und abwechslungsreiche Organisations- und Sozialformen. Die Nutzungsmodelle der einzelnen Stufen zeigen auf, wie die Infrastruktur genutzt werden soll und welche Mittel dazu nötig sind Integrativer, fächerübergreifender Einsatz Medien und ICT besitzen kein eigenes Zeitgefäss in Form eines Unterrichtsfaches in der Stundentafel, sie werden fächerübergreifend in die verschiedenen Unterrichtsbereiche integriert. Grundlage dafür sind die Lehrplanbereiche «Informatik» und «Medienerziehung» des Zürcher Lehrplans für die Volksschule. Die Lehrpersonen der Schule Adliswil setzen beide Lehrplanbereiche in ihrem Unterricht um. Sie integrieren Medien und ICT als didaktisches Mittel in den einzelnen Fächern (Lernen mit Medien) und machen Medien und ICT zum Unterrichtsthema (Lernen über Medien). 5.2 Lernen mit Medien Medien und ICT können sowohl von den Lehrpersonen zur Gestaltung des Unterrichts, als auch von den Schülerinnen und Schülern für das Arbeiten und Lernen eingesetzt werden. Sie sind Unterrichtsbestandteil aller Fächer. Wir achten an unserer Schule darauf, dass die Schülerinnen und Schüler Medien und ICT in vielfältiger Weise als Lernwerkzeug einsetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen ICT-Mittel in folgenden Tätigkeitsbereichen im Unterricht einsetzen: Gestalten Lernen und üben Sich informieren / recherchieren Kommunizieren / partizipieren (Web 2.0) Präsentieren Organisieren des Lernens 5.3 Lernen über Medien Der Unterricht an der Schule Adliswil hat zum Ziel, eine umfassende Medienbildung zu vermitteln. Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit erlangen, Medien sinnvoll und verantwortungsbewusst zu nutzen, aber diese auch kritisch und kompetent zu hinterfragen. Sie sollen in der Lage sein, Medienwirkungen zu erkennen und eigene Medienbeiträge zu produzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Medien als Thema im Unterricht aufgegriffen. 12 / 40

13 5.4. Nutzungskonzept Die Schule Adliswil wählt für die drei Schulstufen der Volksschule je ein eigenes Nutzungsmodell: Kindergartenstufe Jede Kindergartenklasse verfügt über einige Tablet-Geräte, sowie über einen Computer, den die Kindergärtnerin auch als persönliches Arbeitsinstrument nutzt. Die Geräte sind mit einer Funknetzverbindung (WLAN) ans Netzwerk angeschlossen, ein Multifunktionsdrucker ist integriert. Die Geräte dienen auch als Informations- und Präsentationsinstrumente für multimediale Inhalte, die im Internet oder auf Tablet-Software verfügbar sind, resp. selbst produziert wurden Primarstufe Auf der Primarstufe sind pro Schulhaus 1-2 Klassensätze Laptops sowie Tablets vorhanden. Die Primarschulhäuser verfügen über ein Funknetzwerk, das die mobile Verwendung der Geräte ermöglicht. So können die Laptops über die Klassenzimmergrenzen hinweg flexibel eingesetzt und Netzwerkdrucker angesteuert werden. Lehrpersonen, Therapeutinnen und Schulleitungen ab 50% werden für die eigene Arbeitsorganisation und/oder für Lehrsequenzen im Unterricht mit einem Computer ausgerüstet. Für Lehrpersonen mit Kleinstpensen und Angebote wie die Bibliothek sind feste Arbeitsplätze in jedem Schulhaus eingerichtet. Alle Klassenzimmer und einzelne Fachzimmer sind mit vernetzten Anzeigegeräten ausgestattet Sekundarstufe Die Sekundarschule verfügt über einen Medienraum mit einem Klassensatz Desktops. Dies ermöglicht es, zeitgleich mit der ganzen Klasse am Computer zu arbeiten. Im Endausbau steht jedem Schüler ein Tablet persönlich zur Verfügung. Dadurch werden individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten ermöglicht. Lehrpersonen, Therapeutinnen und Schulleitungen ab 50% werden für die eigene Arbeitsorganisation und/oder für Lehrsequenzen im Unterricht mit einem Computer ausgerüstet. Für Lehrpersonen mit Kleinstpensen und Angebote wie die Bibliothek sind feste Arbeitsplätze in jedem Schulhaus eingerichtet. Alle Klassenzimmer und einzelne Fachzimmer sind mit vernetzten Anzeigegeräten ausgestattet. 13 / 40

14 6. Support- und Beratungskonzept Das nachfolgende Kapitel beschreibt die Organisation des technischen Supports und der pädagogischen ICT-Beratung sowie die Führung der ICT-Organisation. Es legt fest, welche Supportaufgaben intern eigene Mitarbeitende erledigen und welche an externes, professionelles Supportpersonal übertragen werden. Es werden die zentralen ICT-Prozesse zur Beschaffung von ICT-Mitteln, zur Wartung und zur Problembehebung definiert. 6.1 Medien- und ICT-Organisation Die Schulpflege legt mit dem vorliegenden Konzept das Ziel im Bereich der medienbezogenen Weiterentwicklung der Schule Adliswil fest und kann strategische Vorgaben für die Umsetzung machen. Die Schulleitungskonferenz ist für die pädagogisch-strategische Ausrichtung von Medien und ICT im Unterricht verantwortlich. Und die operative Verantwortung wird von der «Gesamtleitung Medien & ICT» wahrgenommen. Die Fachgruppe M&ICT setzt sich zusammen aus den sechs pädagogischen Supporter aus den Schulen. Die Fachgruppe ist der KKS direkt unterstellt. Die Gesamtleitung übernimmt ein Mitglied aus dem Supportteam. 6.2 Pädagogische ICT-Beratung und technischer Support Die Schule Adliswil richtet ein pädagogisches Beratungs- und Unterstützungsangebot für die Lehrpersonen ein. In jedem Schulhaus wird eine pädagogische ICT- Beratungsperson beauftragt, den Lehrerinnen und Lehrern bei der Planung und 14 / 40

15 Durchführung von Unterricht mit ICT-Nutzung Unterstützung zu bieten und diese in angemessenem Rahmen weiterzubilden. Zudem beauftragt die Schule Adliswil eine ICT-erfahrene Lehrperson mit der Leitung der Fachgruppe. Sie ist für die Konzeption der pädagogischen ICT-Beratung für die ganze Schulgemeinde zuständig. Der Fachgruppe Medien & ICT gehören alle pädagogischen ICT-Beratungspersonen an. Sie trifft sich mindestens zweimal pro Schuljahr. Der technische First-Level Support wird in jedem Schulhaus durch eine ICT erfahrene Lehrperson sichergestellt. Im Idealfall in Personalunion mit der pädagogischen ICT Beratung. Um andere Personalmodelle und die Entschädigungsberechnung zu ermöglichen sind die Aufgaben in den Pflichtenheften aber getrennt dargestellt. Der weitergehende technische Support wird durch eine externe Firma sichergestellt. Ihren Auftrag muss durch die Schulpflege vergeben werden. Die Umsetzungsplanung beschreibt den Vorgang Allgemeine Zuständigkeiten Beteiligte Personen Lehrpersonen Fachgruppe Medien & ICT Pädagogik Technik Hauptaufgaben, Zielsetzungen Sie sind für den sinnvollen Einsatz der ICT im Unterricht verantwortlich und konzentrieren sich auf die pädagogisch-didaktischen Ziele. Sie nutzen die vorhandenen ICT-Mittel im Unterricht gemäss den Vorgaben des Lehrplanes, bilden sich im Medienbereich weiter und können einfachere Hard- und Softwareprobleme selbstständig lösen. Die Lehrpersonen sind die Ansprechpersonen für ihre jeweiligen Lernenden im Bezug auf ICT-Support. Die FG M&ICT ist verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung der pädagogischen Beratungs-, Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote für die Lehrpersonen. Dazu erarbeitet sie mit der Leitung des Bereichs Technik die notwendigen Grundlagen für eine pädagogisch ausgerichtete Infrastruktur, sie evaluiert (Lern-) Software und Medien-Lehrmittel und entwickelt dazu mögliche Einsatzszenarien im Unterricht sowie geeignete Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote. Die Mitglieder der Fachgruppe verfügen über einen CAS PICTS oder eine gleichwertige Ausbildung Die FG M&ICT ist verantwortlich für die einwandfreie Funktion und Stabilität der Informatikmittel. Die Leitungsperson ist Bindeglied zwischen der externen Supportfirma und dem pädagogischen ICT-Support. Sie vermittelt zwischen technischen Fragen und dem pädagogischen Bedarf an ICT-Mitteln. In Absprache mit dem externen Fachsupport und gemäss Servicevertrag übernimmt der Support einzelne Support- und Servicearbeiten. Die Fachgruppe ist für die Erprobung neuer ICT-Mittel zuständig. 15 / 40

16 Leitung Fachgruppe M&ICT Externer technischer Support Die Leitung Fachgruppe ICT ist mit der strategischen Leitung der Medien- & ICT-Dienste der Schule beauftragt. Sie ist verantwortlich für die Konzeption und Planung einer auf pädagogische Ziele ausgerichteten ICT-Infrastruktur und der pädagogischen Beratungs-, Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote für die Lehrpersonen. Sie erstellt ein Budget im Bereich Medien & ICT zuhanden der Schulpflege. Die Leitung Fachgruppe ICT vertritt gemeinsam mit den Schulleitungen die Interessen der Schule Adliswil. Der externe, technische Support stellt eine funktionstüchtige ICT-Infrastruktur (PCs, Netzwerk, etc.) sicher und garantiert die rasche Behebung von grösseren technischen Problemen. Er steht in direktem Kontakt mit der Leitung des Bereiches Technik, der Leitung des Bereiches Pädagogik und der Gesamtleitung M&ICT Pflichtenheft für den pädagogischen und technischen ICT- Support In den Support fallen jegliche ICT-Geräte, die Eigentum der Schule Adliswil darstellen. Private Geräte werden grundsätzlich durch die Besitzer selbst unterhalten. Legende zu den Pflichtenheften : Hauptverantwortung MV: Mitverantwortung MS: Mitsprache 1. ICT-Konzept Medien & ICT Periodisches überarbeiten und aktualiseren des MS MV ICT-Konzepts Erarbeiten eines Konzepts zur Einführung und MS Umsetzung der Medienbildung (inklusive stufenspezifische Minimalstandards) (v.teil1) Bedarfsabklärung ICT & Medien, Evaluation MV MV Anschaffungskonzept und Organisation der Erneuerung der Anlagen (Neuanschaffung, Ersatz, Etappierung) Evaluation verschiedener Finanzierungsmodelle (einmalige Anschaffung, etappierte Anschaffung, Finanzierung mittels Leasing u.a.) 16 / 40 Lehrpersonen Pädagogik Technik Fachgruppe ICT Externer technischer Support Leiter Fachgr. ICT Budgetierung zu Handen der Schulpflege MS Benutzungsordnung, Verhaltensregeln erstellen MS Vereinbarungen (Lehrpersonen, Schülerinnen, Schüler, Eltern) erstellen MS MV MV

17 2. Beschaffung und Verwaltung Lehrpersonen Pädagogik Technik Medien & ICT Fachgruppe ICT Externer technischer Support Offerten für Hard- und Softwareanschaffungen MV einholen, Submissionsverfahren begleiten Hard- und Software bestellen, entgegennehmen, MV kontrollieren, Verteilung organisieren Inventar führen MV Ablage von Garantiescheinen, Lizenzdokumenten, MV Providerverträgen, Wartungsverträgen, Passwörtern Administration Benutzerinnen / Benutzer MV (Computer-Logins, etc.), Netzwerk Administration Benutzerinnen / Benutzer bei Webplattformen wie Educanet 2, Schultraining Antolin u.ä.) Als Ansprechperson im Bereich ICT den Behörden zur Verfügung stehen Umfragen beantworten (z. B. ICT-Umfrage des MV Kantons) Führen einer Arbeitszeitkontrolle Mitarbeit in der Fachgruppe ICT Leiter Fachgr. ICT 3. Wartung und Installation (Technik) 17 / 40 Lehrpersonen Pädagogik Technik Fachgruppe ICT Externer technischer Support Medien & ICT Neue Geräte in den Klassenzimmern MS anschliessen und einrichten Technische Wartung und Betreuung der MS MV Infrastruktur Einrichten des persönlichen Computers MV Funktionstüchtigkeit der Geräte sicherstellen MV Einfache Wartungsaufgaben durchführen (Toner MS ersetzen u.a.) Hard- und Softwareprobleme lösen oder an MS Fachleute weitergeben Defekte Teile (Kabel, Bildschirm, Maus, etc.) auswechseln Leiter Fachgr. ICT

18 Kommunikation mit externem technischen Support (Reparaturen veranlassen, Tickets, etc.) Kleines Lager an Verbrauchsmaterial (Toner, Tastaturen, etc.) führen Neue Software und Updates installieren MS Regelmässige Backups durchführen, Backups überwachen Eventuell Schutzmassnahmen gegen Diebstahl MS einrichten Konfigurationen planen MS Netzwerkplanung (Sicherheitsplanung, MS Benutzerrechte) Planung Serverkonfiguration, Installation MS Serversoftware und Konfiguration Server verwalten (Netzwerkadministration) Benutzer und Rechte verwalten MV Masterkonfiguration Clients erstellen MS Neue Konfigurationen (Images) vorbereiten und MS installieren Backuplösung betreuen, implementieren und MS einrichten (USB-Sticks, webbasiert, Server u.a.) Firewall und Contentfilter installieren und unterhalten) MS MS 4. Pädagogischer Support Erstellen eines Weiterbildungskonzeptes für die Lehrpersonen und Organisation von Weiterbildungskursen in ICT Persönlichen Beratungen in den Gegebenheiten angepasster Form anbieten; z.b. ad-hoc-beratung, wöchentliche Computer-Sprechstunde; gemeinsame Vorbereitungsanlässe im Team, Teamteaching Durchführen von schulhausinternen Weiterbildungen in Form von Impulskursen, Workshops, Kurzeinführungen in Software und Webdienste etc. Initiierung, gemeinsame Unterrichtsvorbereitung und Begleitung von Unterrichtsprojekten mit ICT- Integration. Führen und Pflegen einer Sammlung von Unterrichtsbeispielen, Unterrichtsmaterialen, Links und Einsatzszenarien Lehrpersonen Pädagogik Technik Medien & ICT Fachgruppe ICT MS MV MS Externer technischer Support Leiter Fachgr. ICT 18 / 40

19 Beobachtung und Analyse der Medien- und ICT- Entwicklung, Sammlung und Verarbeitung von Informationen von Medienfachstellen, durch Besuch von Fachtagungen und durch Studium von Fachliteratur. Browser-Linkliste (Startseite) mit stufenspezifischen Webangeboten erstellen und pflegen. Informationen über aktuelle pädagogische Entwicklungen (Lernen mit ICT) für Lehrerkollegium, Schulleitung, Behörden und Eltern zusammentragen, aufarbeiten und bereitstellen. Sich über sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und Gefahren des Internets in der Schule informieren Koordination der Benutzung der ICT-Mittel (Ausleihe, Aufteilung flexibel einsetzbarer Geräte auf Klassen (Kameras, etc.), Computerraum, allfälliges mobiles Computerzimmer) Web-Auftritt mit Unterstützungsangeboten der pädagogischen ICT-Beratungsgruppe pflegen. Arbeitsplattform (www.educanet2.ch, Wiki u.ä.) einrichten, einführen, betreuen und einsetzen Publikation von Projekten und ICT-Arbeiten im Internet Elterbildung und Prävention im Bereich ICT betreiben (Webseite, Elternabende, etc.) MV MV MV MV MV MS MV 5. Technischer Support und Information Die Lehrerschaft bei ICT-Problemen unterstützen Triage und Ausstellen von Trouble-Tickets Einführung der Lehrpersonen in die grundsätzliche Bedienung vorhandener Hard- und Software Einführung der Lernenden in den Serverbetrieb Beobachtung und Analyse der Geräte- und ICT- Entwicklung, Besuch von Fachtagungen und Studium von Fachliteratur. Relevante Informationen zugänglich machen (Entwicklungen, Anschaffungen, Internet, Fachliteratur, Weiterbildungskurse) Lehrpersonen MS Pädagogik Technik Medien & ICT MS MS Fachgruppe ICT Externer technischer Support Leiter Fachgr. ICT 19 / 40

20 6.3. Entschädigungsmodell Der Kanton nennt als Empfehlung für die Entlastung für die pädagogische ICT- Beratung eine Lektion auf 50 Schüler, sowie zusätzliche 20 % wenn der Supporter über eine PICTS Ausbildung verfügt. Zusätzlich soll die Schulleitung weitere 20 % aus einem Pool verteilen können. Diese Empfehlung entspricht einer Anstellung von 2.2 bis 2.5% pro Schulklasse. Bei 2.5% pro Klasse entstehen so in jeder Schuleinheit Pensen zwischen 22 und 45%. Der anfallende Arbeitsaufwand (Beratung Lehrpersonen, Unterrichtsprojekte) bemisst sich vorwiegend nach der Anzahl Klassen und nicht der Anzahl Schüler. Deshalb entspricht die Anstellung in Stellenprozenten pro betreute Klasse am ehesten dem tatsächlichen Aufwand. Da jedoch ein Teil der Arbeiten in jeder Schule unabhängig von den Klassenzahlen anfallen (Software, Website, Geräte) sollten keine Pensen unter 25% entstehen. In der ganzen Schule Adliswil entstehen so zwei volle Stellen. Empfohlene Pensen Schule Hofern 25% Schule Kopfholz 32,5% Schule Sonnenberg/Wilacker 42.5% Schule Werd 42.5% Schule Zentrum Kronenwiese 25% Schule Zopf 32.5% Die für die Leitung der Fachgruppe Medien&ICT notwendige Entlastung ist im Rahmen der Umsetzung zu definieren. Für den technischen Support soll die bisherige Entlastung von 3 Lektionen pro Schule beibehalten werden. Die Anstellungen müssen kommunal erfolgen, da der Kanton Lehrpersonen nur maximal 3 Lektionen entlastet (technischen Support), wenn sie in einer 100% Anstellung sind. Eine Unterrichtsverpflichtung zusätzlich zum pädagogischen Support ist sinnvoll, da so sichergestellt wird, dass der pädagogische Supporter immer nahe an der Unterrichtspraxis bleibt. Zudem ist eine möglichst hohe Anwesenheit während der Schulzeit für die Beratung unabdingbar. Die pädagogischen ICT Berater sind personell den Schulleitungen zu unterstellt. 20 / 40

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