vce Handbuch für Administratoren

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1 vce virtual Campus Environment - der virtuelle Campus CampusLan vce Handbuch für Administratoren Dieses Handbuch ist für Administratoren gedacht. Hier sind die hauptsächlichen Fragen und Aufgabenstellungen, die Sie als Systembetreuer wissen und durchführen können müssen. Zur Beachtung: Copyrights und eingetragene Warenzeichen aller genannten Produkte sind ohne explizite Erwähnung gültig, anerkannt und im Besitz der jeweiligen Eigentümer! Änderungen dieser Dokumentation sind ohne ausdrückliche Benachrichtigung möglich! Version

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 Aufbau und Struktur des vce Netzwerks... 5 Serverstruktur... 5 Nativ oder virtuell?... 5 Welche Server gibt es?... 5 Die Komponenten im Detail... 5 Administration der Server... 7 vsphere Client... 7 Installation des vsphere Clients... 7 Starten des vsphere Clients... 7 Starten und Herunterfahren der Server und VM s... 8 ESX Host... 8 VM s... 9 Starten und Beenden von Serverdiensten Öffnen eines Terminalfensters Kommandos im Terminal Dienste und Kommandos für ZENWorks Configuration Management Administrationswerkzeuge im CampusLan Netzwerk imanager ZENWorks Control Center (ZCC) CampusLan vce ConsoleOne (nur bei GroupWise) Einige Grundlagen zu edirectory und dem imanager Wichtige Objekttypen Das LDAP Format ZENWorks Bundles alles über Applikationen Was ist ein Bundle? Der NAL (Novell Application Window) Anlegen von einfachen Bundles: Was ist die Sandbox? Aktualisieren des ZENWorks Agent auf dem Client PC Bundles zuweisen Allgemeines über das Zuweisen von Bundles Wie wird ein Bundle in ZCM zugewiesen Variante 1 (Ein Bundle an mehrere Benutzer zuweisen) Variante 2 (Einer Benutzergruppe mehrere Bundles zuweisen) Anwendungen in vce Offene Anwendungen Was ist eine offene Anwendung (auch feste Anwendung genannt)? Eine offene Anwendung zuweisen Anwendungen bei Reservierung ausblenden Client-PC s über Imaging installieren Seite 2 von 116

3 Was ist Imaging Vorgefertigte Images verteilen Was ist PXE? Ausbringen eines Images auf einen fabrikneuen PC Hardwareregeln Der ZIS Eintrag Welche Informationen speichert ZENWorks Wie kann ein PC wieder in den Ursprungszustand versetzt werden? Ausbringen eines Images auf einen neuen PC, dessen Typ bereits existiert Einen PC umbenennen ZENWorks Agent auf der Workstation aktualisieren Clients über das ZCC aktualisieren Neuinstallation eines bereits verwalteten Geräts (Restore) Ein Imaging Bundle zuweisen Imaging im Maintenance Modus booten Booten über PXE Standardbefehle in der Imaging Linux Shell Alternative Boot-Möglichkeit, falls PXE nicht funktioniert: Boot-CD Manuelles Booten über PXE und manuelle Auswahl des Images: Erstellen eines Images Wie kann ich Multicast verwenden um einen ganzen Raum zu installieren? Was ist Multicast? Booten über PXE Multicast über die vce Oberfläche verwenden Drucken in vce Wie funktioniert Drucken in vce Drucker erstellen Drucker verwalten Revision Um die Revision zu aktivieren, Drucker einem bestimmten Raum zuweisen Druckerrichtline erstellen Druckerrichtlinie zuweisen Wie kann ich einen Druckertreiber hinzufügen? Installieren und konfigurieren eines Client-PC s Installation von Windows Die Image-Reihenfolge Das ZENWorks Imagescript Die Imagedateien Basisimage und Addon-Images Der Image Explorer Arbeits-Image und finalisiertes Image Der Finalisierungsprozess Installieren eines Client-PC s mit dem Client-Configurator Details zu den einzelnen Komponenten auf einem Client-PC Hinweise zu den einzelnen Komponenten: Seite 3 von 116

4 Installation des Novell Client Konfiguration des Novell Client ZENWorks Agent SUN Java RE vceclient Ultra-VNC Hinweise zum Passwort von Ultra-VNC UPHClean (nur bei Windows XP) Das Firefox Profil FF.Profile (nur wenn kein ZAV verwendet wird) Säubern der RUN-Keys in der Registry Erstellen des Default User -Profil s: (nur Windows XP) Abschließende Arbeiten: Wie werden Richtlinien erstellt und geändert? Was sind Richtlinien? Welche Richtlinien gibt es in ZENWorks Configuration Management? Wie werden Richtlinien im ZCC erstellt? Die DLU Richtlinie (Dynamischer lokaler Benutzer) Wie werden Windows Gruppenrichtlinien erstellt oder angepasst? Was sind Windows-Gruppenrichtlinien? Wann werden Gruppenrichtlinien aktiv? Wie werden Gruppenrichtlinien über das ZCC eingerichtet? Wie wird der Import von Benutzern konfiguriert? Wo finden Sie den Import? Benutzer-Import Einstellungen: Die Importdatei Import konfigurieren Beschreibung der Optionsfelder Beschreibung der Datenfelder Import starten Überprüfung des Imports über die Simulation Wo werden Logdateien abgelegt? Anhang Druckobjekte manuell erstellen Druckerbenutzer erstellen um Druckjobs zu löschen Treiberablage erstellen und konfigurieren Druck-Manager erstellen Anhang 2 - Imagescript Seite 4 von 116

5 Aufbau und Struktur des vce Netzwerks Serverstruktur Nativ oder virtuell? Ihre vce Umgebung besteht normalerweise aus ein oder zwei Servern. Diese sind entweder nativ installiert (auch direkt oder physikalisch genannt), oder virtuell. Das bedeutet, auf dem Server wird als Betriebssystem VMWare ESXi (auch VMWare vsphere Hypervisor genannt) installiert und darin die eigentlichen Server als virtuelle Maschinen. Diese Variante hat gegenüber der nativen Installation viele Vorteile: - Es können mehrere virtuelle Server ( virtual Machines oder VM s) parallel auf einer Serverhardware installiert werden. - Die Serverhardware kann dadurch effektiver ausgenützt werden. - VM s sind flexibel zu installieren und schnell zu sichern. - Es können Snapshots erstellt werden um wieder einen bestimmten Zustand herzustellen. - VM s können einfach auf andere Serverhardware kopiert werden. - Geringere Betriebskosten durch weniger Hardware und weniger Stromverbrauch. Welche Server gibt es? Die erste VM bzw. der erste Server ist ein Novell Open Enterprise Server (bei vce 3.2 in Version 11 oder höher). Der OES hat als Basis einen SuSE Linux Enterprise Server (SLES), ebenfalls Version 11 oder höher. Dazu kommen diverse Funktionalitäten, wie edirectory, das NSS Filesystem, iprint oder Webdienste wie imanager oder NetStorage. Auf diesem Server ist auch vce als Webapplikation installiert. Optional läuft auf diesem Server auch noch GroupWise als Mailsystem. Die zweite VM ist ein SuSE Linux Enterprise Server 11 oder höher. Darauf ist ZENWorks Configuration Management (11.2 oder höher) installiert. (ZCM). ZCM ist ein Desktop Management Tool, das u.a. das Imaging von PC s und eine komplette Softwareverteilung beinhaltet, sowie eine umfangreiche Inventarisierung. Die Komponenten im Detail Installierte Komponenten bzw. Dienste auf dem OES (meist vce-server genannt): Dienst edirectory NSS Funktion edirectory ist eine Datenbank, in der alle Benutzer, Gruppen und einige weitere Objekte erfasst sind, die zur Anmeldung und Rechtesteuerung notwendig sind. edirectory ist das Kernstück der Benutzerverwaltung NSS - Novell Storage Services ist das Filesystem auf dem Server (ähnlich NTFS unter Windows). Dort sind alle Homeverzeichnisse, Klassen- und Tauschverzeichnisse angelegt. Benutzer aus edirectory haben hier verschiedene Berechtigungen (Lesen, Schreiben, usw.) Seite 5 von 116

6 iprint DNS DHCP imanager NetStorage vce GroupWise (optional) iprint ist das Drucksystem. Es gibt zwei zentrale Komponenten. Einen Druckmanager, der alle Drucker verwaltet und die Treiberablage, die Druckertreiber verteilt. Der Domain Name Service (DNS-Server) dient zur Namensauflösung von IP Adressen in sprechende Namen und ist in jedem Netzwerk obligatorisch. Der DHCP Server verwaltet den IP Adressbereich und vergibt dynamisch IP Adressen an die Client-PC s. imanager ist ein webbasiertes Verwaltungstool für edirectory. Es können Benutzer und Gruppen angelegt werden, Drucker konfiguriert und vieles mehr. NetStorage ist ein webbasiertes Tool um Benutzern von Zuhause aus Zugriff auf ihre Daten zu ermöglichen. Über einen beliebigen Browser können Dateien angezeigt, hoch- und heruntergeladen werden. vce ist die pädagogische Oberfläche, mit der die Lehrkräfte im Unterricht arbeiten können. Sie läuft als Webapplikation auf dem Tomcat Server. GroupWise ist das Mailsystem, das optional verwendet werden kann. Es ist komplett in edirectory integriert und kann für Lehrer wie Schüler verwendet werden. Installierte Dienste auf dem SLES (meist ZCM- oder ZENWorks-Server genannt): Auf dem Server läuft im Wesentlichen nur ZCM (ZENWorks Configuration Management), deshalb wird hier nur auf die einzelnen Komponenten von ZCM eingegangen: Komponenten ZCC Sybase DB Image-Server Proxy-DHCP TFTP Server Preboot Policy INV Service ZENWorks Agent Funktion Das ZENWorks Control Center ist das zentrale, webbasierte Verwaltungstool von ZENWorks. Hier werden Bundles angelegt, Images verwaltet, Policies definiert, Rechner ferngestartet, und vieles mehr. Die zentrale Datenbank, in der alle Zenworks Informationen gespeichert sind. Dieser Dienst verteilt Images auf den Clients Unterstützender Dienst für Imaging Unterstützender Dienst für Imaging Unterstützender Dienst für Imaging Inventory-Dienst für die Inventarisierung Der Client Agent-Service, um den Server selbst zu verwalten. Natürlich können weitere Dienste, wie die vmware Tools, Sesam Backup Server, Antivirensoftware, etc. installiert sein, auf diese wird hier jedoch nicht eingegangen. Seite 6 von 116

7 Administration der Server Hier gilt es zuerst zu unterscheiden ob der physikalische Server gemeint ist, oder ein virtueller Server. In diesem Handbuch wird davon ausgegangen, dass die Server virtuell auf VMWare ESXi installiert sind. Wenn von ESX gesprochen wird, ist es egal, ob der kostenlose ESXi oder der kostenpflichtige ESX Server verwendet wird. vsphere Client Um den ESXi Host und die VM s zu administrieren, benötigen Sie den vsphere Client. Dieses Tool können Sie von oder über den Link auf der ESXi Serverseite herunterladen und auf einem Windows(!)-PC installieren. Installation des vsphere Clients - Gehen Sie zur Installation im Browser auf: - Klicken Sie auf den Link: vsphere Client herunterladen - Installieren Sie den vsphere Client auf einem beliebigen Windows PC. Es muss keine weitere Software installiert sein, um vsphere zu verwenden. Starten des vsphere Clients - Starten Sie den vsphere Client und geben Sie bei IP-Adresse/Name die IP des ESX Servers ein. - Der Benutzername ist im Normalfall root - Nach Eingabe des Kennworts klicken Sie auf Anmelden Eine ggf. erscheinende Sicherheitsmeldung wegen dem Zertifikat können Sie ignorieren. Seite 7 von 116

8 Starten und Herunterfahren der Server und VM s ESX Host Der ESX Server wird automatisch beim Einschalten des Servers gestartet. Im Regelfall werden auch die VM s automatisch gestartet, sobald der ESXi hochgefahren ist. Zum Herunterfahren des Servers sollten Sie immer zuerst alle aktiven VM s beenden. Dies ist über den vsphere Client möglich oder direkt aus der VM heraus (siehe weiter unten). Ob eine Gast-VM läuft, sehen Sie an dem grünen Dreicksymbol links neben dem Namen: Danach kann der ESXi Server wie folgt heruntergefahren oder neugestartet werden: 1. Wählen Sie in der Bestandsliste links den Host selbst aus 2. Wechseln Sie in das Register Übersicht 3. Nun können Sie im rechten Fenster unten auswählen ob Sie herunterfahren oder neustarten möchten. Die Warnungsmeldung, dass der ESX nicht im Wartungsmodus ist, können Sie ignorieren. 4. Sollte der oben beschriebene Weg nicht möglich sein, können Sie den ESXi Server auch über den Einschaltknopf am Server ausschalten. Wenn der Server rudimentäre Powermanagement Funktionen unterstützt, wird er sauber herunterfahren. Seite 8 von 116

9 VM s Eine VM kann über folgende Wege heruntergefahren werden: - Direkt aus der VM heraus. Anmelden über Putty als root und dann init 0 eingeben. - Im vsphere Client über die Konsole. Register Konsole und dann innerhalb der VM über die GUI (Computer->Herunterfahren). - Im vsphere Client im Kontextmenü der VM auf Betrieb -> Gast herunterfahren. Dies klappt nur mit installierten VMWare-Tools (dies sollte aber obligatorisch sein). Benutzen Sie nicht Ausschalten oder Zurücksetzen da damit die VM hart ausgeschaltet wird. Wenn die VM aus ist, verschwindet das grüne Dreiecksymbol neben dem Namen. Seite 9 von 116

10 Starten und Beenden von Serverdiensten Die verschiedenen Serverdienste können über die Serverkonsole in einem Terminalfenster gesteuert werden. Genauso ist es über ein Terminalfenster über PuTTY möglich. Öffnen eines Terminalfensters Starten Sie PuTTY aus dem Anwendungsfenster oder direkt vom Server (meist unter P:\) Sie können PuTTY auch aus dem Internet herunterladen. Suchen Sie nach putty download. Im PuTTY Fenster geben Sie oben bei Host Name die IP Adresse des gewünschten Servers ein (IP der VM, nicht des ESX Hosts) und klicken danach auf Open. Daraufhin erscheint das schwarze Terminalfenster. Eine ggf. erscheinende Meldung, ob Sie den SSH Key importieren möchten, können Sie bestätigen. Melden Sie sich nun als root an. Das Passwort wird bei der Eingabe nicht angezeigt. Nun erscheint der Servername mit einem :~# dahinter. Das ist der Prompt des Terminals. Jetzt können Sie Kommandos eingeben. Eine Übersicht der verschiedenen Kommandos finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. Das PuTTY Fenster können Sie mit exit oder Klick auf das X rechts oben wieder verlassen. Seite 10 von 116

11 Kommandos im Terminal Eine detaillierte Beschreibung der Serverdienste finden Sie im Abschnitt Serverstruktur Funktion Kommando im Terminal Server herunterfahren init 0 Server neustarten init 6 freien Festplatten-Speicherplatz prüfen df h IP Adresse anzeigen ifconfig Verzeichnis anzeigen ll oder ls Datei anzeigen cat <Dateiname> Datei anzeigen mit Scrollmodus less <Dateiname> Funktionen abbrechen (wie z.b. less ) STRG-C Die meisten Dienste, die gestartet und gestoppt werden können, beginnen mit rc Diese Befehle können Sie von jedem Verzeichnis im Terminal aus ausführen. Zum Starten, Stoppen oder Neustarten schreiben Sie hinter den Dienstnamen immer start stop oder restart. Also z.b. rcdhcpd restart Hier finden Sie eine Liste der am häufigsten genutzten Dienste. Dienste DHCP Server DNS Server (Linux Implementation) DNS Server (Novell Implementation) Tomcat Webserver (Linux Implem. für vce) Tomcat Webserver (Novell Implem. für imanager) Apache Webserver iprint Druckmanager iprint Treiberablage Kommando im Terminal rcdhcpd rcnamed rcnovell-named rctomcat6 rcnovell-tomcat6 rcapache2 rcnovell-ipsmd rcnovell-idsd Seite 11 von 116

12 Dienste und Kommandos für ZENWorks Configuration Management Um Dienste für ZENWorks neu zu starten muss man das Verzeichnis mit angeben, da es keine rc Shortcuts gibt. Wenn Sie vor den jeweiligen Befehl /etc/init.d/ schreiben, können Sie die ZENWorks Dienste auch von jedem Verzeichnis aus ausführen. Wie bei den anderen Diensten funktioniert immer ein start, stop oder restart. Nachfolgend sind die einzelnen ZENWorks Dienste aufgeführt: ZENWorks Dienste Zenworks Datenbank Image-Server Proxy-DHCP TFTP Server Preboot Policy ZENWorks Agent Kommando im Terminal /etc/init.d/sybase-asa /etc/init.d/novell-pbserv /etc/init.d/novell-proxydhcp /etc/init.d/novell-tftp /etc/init.d/novell-zmgprebootpolicy /etc/init.d/novell-zenworks-xplatzmd Auch wenn Sie ZENWorks Dienste einzeln starten und stoppen können, empfiehlt Novell, dies über ein eigenes ZEN-Tool zu tun. Mit dem Befehl: novell-zenworks-configure c Start (beachten Sie das große S bei Start) erhalten Sie eine einfache Konsolen GUI, die in etwa so aussieht: Hier können Sie Dienste an- oder abwählen (Nr. 1 10) und danach die Aktion Starten, Stoppen oder Neu starten wählen (11 13). Mit der Eingabetaste werden nun die angewählten Dienste gestartet, gestoppt oder neu gestartet. Um also z.b. alle ZEN Dienste zu stoppen, geben Sie folgendes ein: 10 <ENTER> (wählen des ProxyDHCP) 12 <ENTER> (Aktion Stoppen wählen) <ENTER> (Aktion ausführen) Seite 12 von 116

13 Administrationswerkzeuge im CampusLan Netzwerk In Ihrem Netzwerk gibt es wie Sie in den vorigen Kapiteln bereits erfahren haben, viele verschiedene Komponenten, die ineinander greifen. Wir haben versucht, alles so einfach wie möglich zu halten, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern. So kommen Sie im Grunde mit drei verschiedenen Administrationswerkzeugen aus. Jedes hat seine eigenen Einsatzbereiche. Die drei Tools sind: 1. Novell imanager 2. ZENWorks Control Center (ZCC) 3. CampusLan vce 4. ConsoleOne (optional für GroupWise) imanager Der imanager ist das webbasierte Tool von Novell um edirectory zu administrieren. Sie können darin Benutzer und Gruppen anlegen, Passwörter ändern aber auch das Loginscript anpassen, Drucker anlegen und verwalten sowie Zertifikate managen oder die edirectory Replikation bearbeiten. Wie wird der imanager gestartet? Normalerweise gibt es ein Icon im Applikationsfenster unter Systemprogramme. Alternativ öffnen Sie einen beliebigen Browser und geben folgende URL ein: des vce-servers>/imanager.html Nun werden Sie auf eine https Seite umgeleitet. Die Sicherheitswarnung können Sie akzeptieren bzw. ignorieren und fortfahren. im imanager melden Sie sich nun als admin an (nicht als vceadmin). admin ist ein edirectory Benutzer, den es in jedem System gibt. Er ist quasi das Äquivalent zum Domänenadministrator in Windows. Geben Sie Ihr Passwort ein und bei Bedarf tragen Sie den edirectory Baumnamen ein (oder die IP Adresse des Servers). Klicken Sie auf Anmelden. Seite 13 von 116

14 Der imanager kennt zwei verschiedene Anzeigemodi. Direkt nach der Anmeldung landen Sie in der Aufgabenansicht : Hier sehen Sie auf der linken Seite verschiedene Aufgabenbereiche, wie z.b. iprint oder Benutzer. Wenn Sie darauf klicken, werden die möglichen Aktionen angezeigt. Die zweite Ansicht ist der Directorymodus.Diesen erreichen Sie über Klick auf das Lupensymbol oben in der Mitte. Nun wird in der linken Spalte die edirectory Struktur angezeigt, rechts sehen Sie die beinhalteten Objekte. In dieser Ansicht haben Sie einen kompletten Überblick über alle edirectory Objekte und können neue Objekte (Benutzer, Gruppen, Container, ) anlegen, bestehende Objekte editieren, usw. Die edirectory Struktur entspricht dem, was Sie auch in vce sehen. Allerdings werden im imanager alle Objekte angezeigt. In vce werden nur die für vce relevanten Objekte angezeigt und diese werden je nach Berechtigung auch gefiltert. (Admins sehen mehr als Lehrer). Seite 14 von 116

15 ZENWorks Control Center (ZCC) Das ZCC ist die webbasierte ZENWorks Zentrale. Alles was mit ZEN zu tun hat, wie Applikationen, Imaging oder Richtlinien, wird im ZCC konfiguriert Wie wird das ZCC gestartet? Normalerweise gibt es ein ZCC Icon im Applikationsfenster unter Systemprogramme. Alternativ öffnen Sie einen beliebigen Browser und geben folgende URL ein: des Zenworks-Servers> Nun werden Sie auf eine https Seite umgeleitet. Die Sicherheitswarnung können Sie akzeptieren bzw. ignorieren und fortfahren. Hier können Sie sich nun als Administrator anmelden. Das ist ein Systembenutzer von ZENWorks, der immer existiert. Alternativ können Sie sich auch mit einem edirectory Namen - wie vceadmin - anmelden, wenn das eingerichtet wurde. Geben Sie Ihr Passwort ein und klicken auf Anmelden Das Prinzip des ZCC ist ähnlich der Aufgabenansicht des imanager. Links sehen Sie die verschiedenen Aufgabenbereiche, in der Mitte dann die entspr. Objekte. Im ersten Moment wirkt die Oberfläche etwas überfrachtet, aber nach etwas Eingewöhnung findet man sich schnell zurecht. Seite 15 von 116

16 CampusLan vce vce ist nicht nur die pädagogische Oberfläche für Lehrkräfte im Unterricht. Auch für die Administration haben wir viele Funktionen eingebaut. Als Admin steuern Sie in vce den Benutzerimport, weisen Richtlinien und Loginscripts zu oder pflegen die Computerräume und die zugeordneten Client-PC s. Wie wird vce gestartet? Normalerweise gibt es ein vce Icon im Applikationsfenster unter Systemprogramme/vCE. Alternativ öffnen Sie einen beliebigen Browser (ausgenommen IE) und geben folgende URL ein: des vce-servers>:8080/vce/start.html Hinweis: Bei manchen vce Installationen kann dies auch der Port 8180 sein! Im erscheinenden Fenster können Sie sich nun als vceadmin anmelden. ConsoleOne (nur bei GroupWise) Die ConsoleOne wird mittlerweile ausschließlich zur Administration von GroupWise benötigt. Wenn Sie die ConsoleOne noch von früheren vce Versionen kennen, wissen Sie, das auch hiermit edirectory administriert werden kann. Mittlerweile hat aber der imanager die C1 abgelöst. Wenn Sie GroupWise im Einsatz haben, finden Sie in der GUI direkt am Server ein ConsoleOne Icon. Melden Sie sich als admin an und wählen Sie die GroupWise Domäne aus. Achtung: Verwenden Sie für GroupWise nur die ConsoleOne vom Server. Nutzen Sie nicht die unter Windows installierte Version. Sie könnten damit die GroupWise Datenbank beschädigen. (ggf. hat CampusLan die ConsoleOne aber entspr. für die Nutzung von Windows aus konfiguriert. Dann ist dieser Warnhinweis hinfällig. Sie sollten sich aber vergewissern.) Seite 16 von 116

17 Einige Grundlagen zu edirectory und dem imanager Wenn Sie wie vorher beschrieben in den Directory-Modus des imanager wechseln, sehen Sie die Struktur der einzelnen edirectory-objekte. edirectory ist im Grunde nichts anderes als eine Datenbank. Es gibt verschiedene Objekte (z.b. Benutzer, Gruppen, Container, Drucker) Die Objekte haben Attribute (z.b. Name, Vorname, Geburtsdatum) Attribute haben einen oder mehrere Werte (z.b. Gustav, Gans, , ) Welche Objektarten es gibt, wird im sogenannten Schema definiert. vce z.b. hat das Original Schema, so wie Novell es ausliefert, um eigene Objekttypen und Attribute erweitert. So gibt es z.b. den Objekttyp vcefilepackage, die Attribute vcexprops, vcetype, vceflags, usw. Dadurch können wir viele Eigenschaften speichern, die in einem Schulnetzwerk sinnvoll sind. So wird z.b. über den vcetype definiert, ob der Benutzer ein Administrator, ein Lehrer, ein Schüler oder ein völlig anderer Benutzer ist, der mit vce nichts zu tun hat. Im Kapitel Benutzerimport erfahren Sie noch mehr darüber. Wichtige Objekttypen edirectory ist ein Verzeichnis mit einer Baumstruktur. Ganz oben ist der Baumname (Tree), darunter folgen sogenannten Organizations-Objekte (O s genannt), in der nächsten Ebene folgen dann Organizational Unit Objekte (OU s genannt). Diese beiden Objekttypen: O Organization OU Organizational Unit sind sog. Container-Objekte. Vergleichbar ist das mit einem Verzeichnis im Dateisystem. Verzeichnisse werden zum Ordnen von verschiedenen Dateien benötigt. Genauso ist ein Containerobjekt ein übergeordneter Ordner für weitere Objekte. Der Unterschied zwischen O und OU besteht lediglich darin, dass direkt unterhalb des Trees nur O s erlaubt sind, Innerhalb der Organizations sind dann nur noch OU s erlaubt. Eine O ist sozusagen der Hauptcontainer, OU s dann Untercontainer. Seite 17 von 116

18 Beachten Sie auch, dass O s und OU s keine Gruppenobjekte sind. Gruppen sind eigene Objekttypen und können als Mitglieder verschiedene Benutzer aus einem oder mehreren Containern enthalten. In vce sind Klassen, Kurse und Projekte z.b. Gruppen. Die eigentlichen Benutzerobjekte (Schüler) liegen alle im Container Schueler oder SchuelerInnen. Unter Klassen befinden sich lediglich Gruppen, deren Mitglieder dann einige Benutzerobjekte sind. Eben genau die Schüler dieser Klasse. Öffnen Sie im imanager einfach mal eine Klasse und schauen auf das Register Mitglieder Sehen Sie sich die edirectory Struktur im imanager genau an. Diese Struktur ist zentrales Element Ihres Netzwerks. Sie sollten sich aber schnell zurechtfinden. Alle Objekte sind logisch angeordnet. Einige OU s sehen Sie zwar im imanager, aber nicht in vce (z.b. ZEN oder Dateipakete ). Für die Bedienung in vce sind diese Container nicht relevant, aber für Sie als Administrator befinden sich einige wichtige Objekte darin: Hier finden Sie in der OU Drucker alles, was mit Druckern zu tun hat. (dazu mehr im Kapitel Drucker) In der OU Loginscripts befinden sich die Loginscripts (in der Regel gibt es nur eines). Darüber hinaus gibt es im Baum auch noch den Server-Container. Dort sind alle Objekte enthalten, die zum Betrieb von edirectory notwendig sind. Zum Beispiel das Serverobjekt selbst, Zertifikate, Volume-Objekte, etc. Dort sollten Sie nichts verändern, es sei denn, Sie wissen genau was Sie tun oder werden vom CampusLan Support instruiert. Genauso wenig sollten Sie die Hauptstruktur der Container ändern oder einen dieser Container umbenennen. In vielen Configfiles oder im edirectory selbst wird auf diese Objekte verwiesen. Wenn die Namen geändert werden, gibt es Fehler. Natürlich können Sie zusätzliche Container anlegen, um beispielsweise einige Benutzer anzulegen, die mit vce nichts zu tun haben, sich aber am Netzwerk anmelden möchten. (z.b. nur für Internetzugriff). Seite 18 von 116

19 Das LDAP Format Manchmal stolpern Sie über das sogenannte LDAP Format. Ein Programm oder ein Dienst am Server möchte einen Benutzernamen im LDAP Format haben. Auch in der vce.properties, der zentralen Config-Datei von vce wird vieles im LDAP Format angegeben. Im Prinzip ist dies nur die Angabe eines Benutzers in seinem absoluten Kontext (Untercontainer) und das mit den Objekttypen vorangestellt. Zum Beispiel gibt es den Benutzer vceadmin im Container Administratoren. Dieser wiederum ist im Container Schulzentrum. Schulzentrum ist direkt unter dem Tree vce-tree angelegt. Von oben nach unten würde das nun so aussehen: vce-tree Schulzentrum Administratoren vceadmin Absolute Namen werden immer von innen nach außen angegeben, also z.b. vceadmin.administratoren.schulzentrum Das Ganze nun in LDAP Schreibweise sieht so aus: cn=vceadmin,ou=administratoren,o=schulzentrum Vor die Objektnamen wird mit einem xx= der Objekttyp geschrieben. Groß/Kleinschreibung ist dabei egal. Die Werte werden mit Komma getrennt, ohne Leerzeichen dazwischen. Grundsätzlich ist die letzte Ebene immer eine O und davor immer OU s. cn heisst Common Name und ist der Objekttyp eines Benutzers oder einer Gruppe. Der Baumname muss hier normalerweise nicht mit angegeben werden. Wenn Sie also einmal dazu aufgefordert werden, den Benutzernamen in LDAP Schreibweise anzugeben, benutzen Sie das obige Format. (z.b. in der DNS/DHCP Management Console) Seite 19 von 116

20 ZENWorks Bundles alles über Applikationen Was ist ein Bundle? Bundles sind in ZENWorks Objekte, die mit Anwendungen zu tun haben. Im einfachsten Fall ist das eine Verknüpfung zu einer bereits installierten Anwendung (z.b. Windows Notepad oder dem Explorer). Man kann das mit einer Verknüpfung auf dem Windows Desktop vergleichen. Sie klicken auf ein Symbol, das auf ein Programm verweist, das dann gestartet wird. Der Vorteil von Verknüpfungen mithilfe von ZENWorks Bundles ist zum einen, dass diese Bundles nur einmal zentral angelegt werden und leicht verändert werden können. Dann kann diese Verknüpfung Benutzern zugewiesen werden und nur diesen Benutzern (z.b. Lehrer und/oder Schüler) wird das Symbol dann im Novell Application Launcher (NAL) angezeigt. Von dort kann die Anwendung durch Anklicken gestartet werden. Der NAL (Novell Application Window) Der NAL ist in 2 Teilfenster unterteilt. Das linke Teilfenster bezeichnet man als Ordneransicht (ähnlich wie im Windows Startmenü). Rechts werden dann die Symbole angezeigt, mit denen man die Bundles starten kann. Hier sehen Sie einen Screenshot des NAL unter Windows XP. Der NAL ist für alle Windows Versionen verfügbar. Bundles können aber noch viel mehr. Ein Bundle kann z.b. ein MSI Paket installieren und danach wird automatisch die ausführbare Datei gestartet, die gerade installiert wurde. Sie können Dateien vom Server auf den Client-PC kopieren, Registryeinträge erstellen, und vieles mehr. Auch eine Deinstallation oder das Ausführen von komplexen Scripten ist möglich. So können durch einfaches Klicken auf ein Symbol komplette Installationsroutinen ausgeführt werden, ohne dass der Benutzer davon etwas mitbekommt oder Eingaben machen muss. Es gibt auch sogenannte Imaging-Bundles, mit diesen werden Imageaufgaben konfiguriert. Dazu weiter unten mehr im Kapitel Imaging. Anlegen von einfachen Bundles: Seite 20 von 116

21 Starten Sie das ZCC und melden Sie sich an. Klicken Sie oben links auf Bundles Nun klicken Sie in der Mitte auf den gewünschten Ordner, in dem Sie das neue Bundle anlegen möchten. (z.b. Schulprogramme). Beachten Sie bitte folgende Grundregel: Bundles, die Lehrer später den Schülern zuweisen können, müssen unterhalb von Schulprogramme angelegt werden. Bundles unterhalb von Systemprogramme kann nur ein Administrator zuweisen. Bitte löschen Sie beide Ordner nicht! Wenn Sie das Bundle gerne in einem Ordner anlegen möchten, der noch nicht existiert, können Sie diesen über Neu -> Ordner anlegen. Um das neue Bundle anzulegen, klicken Sie auf Neu -> Bundle Seite 21 von 116

22 Wählen Sie Windows-Bundle und klicken auf Weiter >> Wählen Sie Einfache Anwendung -> Weiter Hier geben Sie nun den gewünschten Namen des Bundles ein und wählen ein Symbol. Klicken Sie dazu auf die Lupe rechts neben dem Symbolfeld. Nun kann es sein, dass folgendes Fenster erscheint: Klicken Sie auf den Link um die Erweiterung zu installieren. Diese ist für viele Funktionen im ZCC notwendig. Wenn Sie mit verschiedenen Browsern arbeiten, muss das für jeden Browser gemacht werden. Seite 22 von 116

23 Nun können Sie ein passendes Symbol auswählen ( Durchsuchen ). Normalerweise nimmt man dazu die ausführbare Datei, die auch gestartet werden soll. Dort ist meist ein Symbol enthalten. Sollte das nicht der Fall sein, gibt es vielleicht eine *.ico Datei im Programmverzeichnis. Nachdem Sie die Datei ausgewählt haben, erscheint ein Fenster mit den eingebettenen Icons. Das kann eines aber auch mehrere sein. Wählen Sie ein passendes aus und klicken auf OK. Das nachfolgende Fenster bestätigen Sie auch mit OK. Nun landen Sie wieder im vorigen Dialog, es wird nun das Icon angezeigt. Klicken Sie auf Weiter. Geben Sie nun den Pfad zur ausführbaren Datei ein. Sie können die Datei auch über Durchsuchen aus dem Explorer auswählen. Evtl. ist auch ein Befehlszeilenparameter notwendig. Am einfachsten können Sie das überprüfen, wenn Sie sich den Startmenüeintrag auf einem PC ansehen, an dem das Programm lokal installiert wurde. Klicken Sie dazu einfach mit der rechten Maustaste auf den Startmenüeintrag und wählen Eigenschaften. Im Feld Ziel sehen Sie ganz am Ende ob noch Parameter benötigt werden. Klicken Sie auf Weiter wenn alle Angaben passen. Hinweis: Wenn Sie Windows 7 sowohl in 32Bit als auch in 64Bit Varianten im Einsatz haben, beachten Sie bitte die Hinweise im Absatz Programmaufrufe für 32 und 64 Bit. Seite 23 von 116

24 Nun sehen Sie die folgende Zusammenfassung: Beachten Sie die Option Als Sandbox erstellen. Klicken Sie diese Option an. Die Sandbox - Funktion ist sehr wichtig und wird nachfolgend erklärt. Klicken Sie auf Fertig stellen. Sie haben das Bundle erfolgreich erstellt. Was ist die Sandbox? Die Sandbox ist ein neues Feature in ZCM 11 um Bundles nicht sofort für alle Benutzer freizugeben, sondern erst dann, wenn der Administrator das autorisiert hat. So können Sie ein Bundle zuerst testen, bevor die Benutzer es sehen. Dies ist insbesondere bei Bundles sinnvoll, die es bereits gibt und Benutzer (Lehrer, Schüler) bereits im Einsatz haben. Wenn Sie an einem solchen Bundle nun Änderungen vornehmen, wird die geänderte Version automatisch in den Sandbox-Status versetzt. Erst wenn alles passt, können Sie das Bundle veröffentlichen. Damit wird es auf allen Arbeitsstationen aktualisiert. Im Umkehrschluss heißt das allerdings, dass Sie ein Bundle veröffentlichen müssen, sonst wird es bei den Client-PC s nicht angezeigt. Dies ist ein häufiger Fehler, wenn das Bundle am Lehrer- oder Schüler-PC nicht erscheint. Öffnen Sie das gerade erstellte Bundle. Sie sehen in etwa folgendes Fenster: Beachten Sie das Feld Angezeigte Version. Dieses Bundle befindet sich im Sandbox-Status. Erst wenn Sie rechts daneben auf Veröffentlichen klicken, wird das Bundle bei den Benutzern angezeigt. (Sofern es zugewiesen ist, dazu später aber mehr). Seite 24 von 116

25 Nach dem Klick auf Veröffentlichen erscheint dieses Fenster. Belassen Sie die Standardeinstellungen und klicken auf Fertig stellen Erst jetzt ist das Bundle veröffentlicht. Der Status hat sich jetzt auf Veröffentlicht geändert. Links daneben finden Sie die Versionsnummer. Jedes Mal, wenn Sie das Bundle nun bearbeiten, wird es automatisch in den Sandbox-Status versetzt. Nach erneutem Veröffentlichen wird die Versionsnummer um 1 erhöht. Sie können auch auf vorherige Versionen zurückstellen, wenn die gemachten Änderungen nicht den erwünschten Effekt erzielen. Sobald nun der ZENWorks Agent am Client-PC aktualisiert wird, wird das Bundle auf den neuesten Stand gebracht. Wenn Sie im NAL mit der rechten Maustaste auf ein Anwendungssymbol klicken und Eigenschaften wählen, wird Ihnen die Versionsnummer angezeigt, die der Client von diesem Bundle hat. Aktualisieren des ZENWorks Agent auf dem Client PC Um den ZENWorks Agent zu aktualisieren haben Sie 3 Möglichkeiten: - Im NAL F5 drücken - Im Systemtray das graue, runde ZEN Symbol auswählen und Aktualisieren anklicken. - In einem cmd Fenster zac ref eingeben. Manchmal dauert die Aktualisierung etwas länger (bis zu einer Minute). Wenn ein Bundle gar nicht aktualisiert wird, sollte es das spätestens bei der nächsten Anmeldung tun. Seite 25 von 116

26 Bundles zuweisen Allgemeines über das Zuweisen von Bundles Das tollste Bundle nützt nichts, wenn kein Anwender es sieht. Deshalb müssen Sie es zuerst zuweisen. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Sie weisen ein Bundle in ZCM einem Benutzer oder einer Benutzergruppe zu. 2. Sie weisen ein Bundle in ZCM einem Gerät (PC) oder einem ganzen Raum zu. 3. Sie weisen ein Bundle in vce einem oder mehreren Benutzern zu. Was ist der Unterschied und welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Varianten? Zu 1: Normale Applikationsbundles werden meist in ZCM an eine Benutzergruppe (Lehrer, Schüler, ganze Schule) zugewiesen. Das machen Sie als Administrator. Diese Bundles sind für die Benutzer immer verfügbar. Auch ein Lehrer kann diese nicht wegnehmen. Die Zuweisung über ZCM hat den Vorteil, dass ein Bundle auch dann angezeigt wird, wenn der Client-PC offline ist, und das Bundle ist sofort nach der Anmeldung da. Zu 2: Wenn Applikationen nur an bestimmten PC s verfügbar ist (oder sein soll), weisen Sie das Bundle dem Gerät (oder mehreren) zu. Damit ist das Bundle unabhängig vom Benutzer an diesem PC verfügbar. Weitere Abhängigkeiten (z.b. nur bestimmte Benutzer an bestimmten PC s) sind natürlich möglich, werden aber hier nicht beschrieben. Zu 3: vce bieten die Möglichkeit, dass Sie als Administrator sogenannte offene Anwendungen zuweisen können. Es gibt Systemprogramme und Schulprogramme. Diese Bundles werden dann (je nach Einstellung) automatisch weggenommen, wenn ein Lehrer die Klasse reserviert. Wenn Sie als Administrator offene Anwendungen zuweisen, sind diese für Schüler auch sichtbar, wenn keine Reservierung vorliegt (Freistunde). Auch Lehrer können in vce Bundles zuweisen. Diese gelten für die reservierte Unterrichtsstunde und werden danach automatisch wieder weggenommen. Das ist im Lehrerhandbuch genauer beschrieben. Ein Nachteil bei der Zuweisung von festen Anwendungen über vce ist, dass die Zuweisungen direkt bei der Anmeldung gemacht und immer zu Beginn einer neuen Stunde geprüft werden. Je nach Menge der angemeldeten Benutzer kann dies ein oder zwei Minuten dauern. Sie sehen, es gibt mehrere Möglichkeiten, Bundles zuzuweisen. Der Effekt ist derselbe die Benutzer sehen ein Symbol mit dem sie eine Anwendung starten können. Was der beste Weg ist, hängt von der Umgebung ab und wie es dem Admin beliebt... In der Praxis hat sich bewährt, dass Sie als Administrator in ZCM die Standardprogramme der ganzen Schule zuweisen. Damit können alle Benutzer immer arbeiten, ohne dass ein Lehrer sich Seite 26 von 116

27 anmelden und etwas zuweisen muss. Spezielle Fachprogramme können dann darüberhinaus vom Lehrer in vce zugewiesen werden, wenn er sie im Unterricht braucht. Ob Sie die Standardprogramme nun in ZCM oder in vce als feste Anwendung zuweisen, ist prinzipiell egal. Die Vor- und Nachteile sind oben beschrieben. Am besten Sie testen das Ganze in Ihrem Netzwerk einmal, dann sehen Sie schnell was am besten funktioniert. Wie überall gilt die Grundregel: Alles so einfach wie möglich halten. Das spart Zeit und Arbeit! Wichtig: Weisen Sie Lehrern Programme grundsätzlich fest in ZCM zu, nicht in vce. Dies wäre möglich, ist aber nicht effizient und lastet den Server unnötig aus. Wie wird ein Bundle in ZCM zugewiesen Wie so oft, gibt es dazu zwei Möglichkeiten: 1. Zuweisen eines Bundles an mehrere Benutzer. (Fokus liegt auf dem Bundle) 2. Zuweisen von mehreren Bundles an einen Benutzer oder eine Benutzergruppe. (Fokus liegt auf den Benutzern) Welche Variante sollten Sie verwenden? Ganz einfach. Möchten Sie ein Bundle an mehrere Benutzer zuweisen, nehmen Sie Variante 1. Haben Sie viele Bundles, die Sie Benutzern zuweisen möchten, nehmen Sie Variante 2. Variante 1 (Ein Bundle an mehrere Benutzer zuweisen) Melden Sie sich im ZCC an. Klicken Sie links auf Bundles und gehen Sie in der Mitte bis zum gewünschten Bundle, das Sie zuweisen möchten und öffnen es. Klicken Sie auf das Register Beziehungen. Sie sehen nun, wem das Bundle bereits zugewiesen ist. Bei einem neu erstellten Bundle ist die Liste natürlich leer. Sie sehen Gerätezuweisungen und darunter Benutzerzuweisungen. Klicken Sie bei Benutzerzuweisungen auf Hinzufügen. Seite 27 von 116

28 Es öffnet sich nun folgendes Fenster: Links sehen Sie die Benutzerquellen. Oben sind die ZENWorks- Benutzergruppen, welche für uns nicht relevant sind. Darunter finden Sie Ihren edirectory Baum. Klicken Sie auf den blauen Pfeil links daneben um eine Ebene nach unten zu gelangen. Wenn Sie in einen falschen Container gewechselt sind, kommen Sie mit dem gelben Ordnersymbol wieder eine Ebene zurück nach oben. Gehen Sie bis zum Schulzentrum. Wir möchten dieses Bundle nun allen Lehrern und allen Schülern zuweisen. Wenn Sie nun die einzelnen Benutzercontainer sehen, klicken Sie direkt darauf. Daraufhin erscheint der Container in der Liste oben rechts. Klicken Sie auf Lehrer und auf Schüler. Danach sehen Sie oben rechts beide Container in der Ausgewählt Liste. Wenn Sie versehentlich einen falschen Container hinzugefügt haben, können Sie diesen mit Klick auf das rote X links neben dem Namen wieder entfernen. Klicken Sie auf OK um die Liste zu übernehmen. Im nächsten Schritt haben Sie die Möglichkeit festzulegen, wo das Symbol überall erscheinen soll. Für vce belassen Sie die Standardeinstellung auf Windows- Anwendung. Damit erscheint das Symbol im NAL. Die anderen Optionen (z.b. Desktop) sind irrelevant, da Schüler und Lehrer keine Symbole am Desktop sehen. Klicken Sie auf Weiter. Seite 28 von 116

29 Im nächsten Schritt könnten Sie Zeitpläne für die Ausführung des Bundles definieren. (z.b. dass ein Bundle immer automatisch bei der Anmeldung ausgeführt wird.) Dies möchten wir im Moment nicht, belassen Sie alles auf den Vorgaben und klicken Weiter. Im folgenden Fenster wird Ihnen nochmal die Zusammenfassung angezeigt. Wenn Sie nun auf Fertig stellen klicken, haben Sie das Bundle zugewiesen. Nun sind Sie wieder im Register Beziehungen des Bundles. Sie sehen in der Liste der Benutzerzuweisungen nun die beiden Container Lehrer und Schüler. Wenn Sie am Client-PC nun aktualisieren (wie das geht, hatten wir hier), sollte das Symbol im NAL erscheinen. Geben Sie ZCM aber ein paar Sekunden Zeit. Je nach Geschwindigkeit des Netzes und der Server kann es schon mal Sekunden dauern, bis das Bundle da ist. Möchten Sie das Bundle einem bestimmten PC oder einem Computerraum zuweisen, klicken Sie bei Gerätezuweisungen auf Hinzufügen. Unter Arbeitsstationen finden Sie Ihre PC s und Computerräume. Die weiteren Schritte sind identisch. Seite 29 von 116

30 Variante 2 (Einer Benutzergruppe mehrere Bundles zuweisen) Dazu wählen Sie im ZCC links das Register Benutzer. Gehen Sie wie vorhin beschrieben bis zum Schulzentrums-Container Wählen Sie nun den Container aus, dem Sie das Bundle zuweisen möchten, indem sie rechts daneben auf (Details) klicken. Alle Benutzer unterhalb dieses Containers werden das Bundle-Symbol dann sehen, sobald es zugewiesen ist. Natürlich können Sie auch einen einzelnen Benutzer oder eine Gruppe auswählen (z.b. eine Klasse oder einen Kurs) Klicken Sie auf das Register Beziehungen. Wenn der Container (hier Lehrer ) bereits Bundles zugewiesen hat, können hier schon eine Menge an Bundles aufgelistet sein. Um nun ein weiteres Bundle zuzuweisen, klicken Sie auf Hinzufügen Gehen Sie nun mit den blauen Pfeiltasten bis zum gewünschten Bundle und klicken es an. Es erscheint in der Liste auf der rechten Seite. Sie können beliebig viele Bundles auswählen. Mit Klick auf das rote X können Sie versehentlich ausgewählte Bundles wieder entfernen. Klicken Sie anschließend auf OK. Seite 30 von 116

31 Das weitere Vorgehen ist wie bei der Zuweisung über das Bundle. Bestätigen Sie die 3 folgenden Schritte und klicken am Ende auf Fertig stellen. Nun werden Ihre ausgewählten Bundles in der Liste dieser Benutzergruppe erscheinen. Hinweis: Wenn Sie Bundles zuweisen ohne weitere Veränderungen zu machen, wird die Versionsnummer nicht erhöht. Es wird kein Sandbox-Modus aktiviert und folglich muss das Bundle auch nicht erneut veröffentlicht werden. Seite 31 von 116

32 Anwendungen in vce Offene Anwendungen Was ist eine offene Anwendung (auch feste Anwendung genannt)? Dies wurde Im Abschnitt allgemeines über das Zuweisen von Bundles eigentlich schon beschrieben. Darunter versteht man die feste Verknüpfung zu einem ZCM Bundle innerhalb vce. Diese Anwendungen werden den Schülern immer zur Verfügung gestellt, egal ob sie reserviert sind oder nicht. Diese Anwendungen können nur vom Administrator vergeben und auch wieder entfernt werden. Eine offene Anwendung zuweisen Um eine feste Anwendung zu vergeben, gehen Sie wie folgt vor. Wählen Sie die Benutzergruppe aus, die eine offene Anwendung bekommen soll (in diesem Fall Schüler ), um allen Schülern die Anwendungen zuzuweisen. Nun können Sie im rechten Fenster die gewünschten Anwendungen durch Doppelklick zuweisen. Als Administrator sehen Sie hier sowohl System- als auch Schulprogramme alphabetisch sortiert. Diese Einträge, die in vce als Anwendungen bezeichnet werden, sind nichts anderes als ZENWorks Bundles. Allerdings werden Sie in vce (noch) nicht in verschiedenen Unterordnern angezeigt, sondern alle in einer Liste. Mit Klick auf Eintrag speichern wird die Zuweisung gespeichert. Die Benutzer werden die Bundles nun nach etwa Sekunden im NAL sehen. Seite 32 von 116

33 Anwendungen bei Reservierung ausblenden Vielleicht haben Sie beim Zuweisen der offenen Anwendungen folgende Optionen bemerkt: Was bedeutet das? Was soll mit den Anwendungen passieren, die Sie als Administrator zugewiesen haben, wenn ein Lehrer die Klasse reserviert? Sie können getrennt Systemanwendungen und Offene Schulanwendungen (Anwendungen, die sich unter Schulprogramme befinden), anzeigen oder ausblenden lassen. Wie gesagt, das betrifft nur die Zeit, in der Schüler reserviert sind. Damit haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, dass Schüler in Freistunden oder von und nach dem Unterricht bestimmte Anwendungen zur Verfügung haben. Sobald der Schüler aber im Unterricht ist, sind diese Anwendungen weg und der Lehrer kann für seine Unterrichtsstunde die Anwendungen zuweisen, die Schüler zur Verfügung haben sollen. Beachten Sie aber auch hier: Halten Sie alles so einfach wie möglich. Wenn z.b. der Explorer oder die Office Anwendungen immer benötigt werden, weisen Sie diese fest über ZCM zu. Das ist wesentlich effizienter und die Zuweisungen werden nicht stündlich geändert. Denn selbst wenn sowohl in Freistunden als auch bei Reservierung im Unterricht Word und Excel zugewiesen sind vce nimmt die Zuweisung zu Beginn der Stunde weg, weist sofort wieder zu, und am Ende der Stunde dasselbe nochmal. Das hochgerechnet auf 500 Schüler verursacht Auslastung am Server, die nicht notwendig wäre Aufgrund dieser Tatsache sei hier auch nochmal der Hinweis wiederholt: Weisen Sie Lehrern Programme grundsätzlich fest in ZCM zu, nicht in vce. Dies wäre möglich, ist aber nicht effizient und lastet den Server unnötig aus. Seite 33 von 116

34 Client-PC s über Imaging installieren Was ist Imaging Ein Computerimage ist ein Festplatten-Abbild eines PC s, welches in eine Datei gespeichert wird. Mithilfe dieser Datei können weitere PC s auf einfache Weise installiert (geklont) werden. Wie funktioniert das Imaging: Der komplette Festplatteninhalt von PC1 wird als Abbild (Image) in einer Datei auf dem Server gespeichert. Der Inhalt dieser Image-Datei wird nun auf beliebig viele andere PC s geschrieben. Dadurch wird der Festplatteninhalt von PC1 auf die Festplatten der anderen PC s geklont. Werden alle PC s nun gestartet, ergeben sich folgende Probleme: - Da alle PC s nun den Festplatteninhalt von PC1 haben, melden sich auch alle PC s im Netzwerk als PC1. PC1 gibt es im Netzwerk also mehrmals. Das ist natürlich falsch. - Nicht nur der Netzwerkname des Computers, sondern auch die Windows SID ist mehrmals im Netzwerk vorhanden. Auch das ist falsch. - Wenn die IP-Adresse von PC1 manuell eingetragen ist, ist auch diese nun mehrmals im Netzwerk vorhanden. Auch das ist falsch. vce verwendet für das Imaging von Computern Novell ZENWorks Configuration Management (ZCM) als Basis. Der ZENWorks Agent, der beim ersten Start eines geklonten PC s automatisch in Aktion tritt, behebt oben genannte Probleme ohne weiteres Zutun. Seite 34 von 116

35 Vorgefertigte Images verteilen Normalerweise sind in Ihrem CampusLan Netzwerk schon ein oder mehrere Images vorbereitet. Für Sie als Administrator gilt es nun, diese Images auszurollen, d.h. das Image automatisiert auf mehrere Client-PC s zu installieren. Das Grundprinzip, wie Images ausgerollt werden, ist immer dasselbe: 1. Der PC wird über PXE gebootet. Der Server wird gefragt, ob ein Imageauftrag vorliegt. 2. Ist dies der Fall, wird automatisch ein kleines Linuxsystem gebootet. 3. Wenn kein Imageauftrag vorliegt, kann das Linuxsystem auch manuell gebootet werden. 4. Das Image wird vom Server auf die Workstation geschrieben. (Restore) 5. Der PC wird neu gebootet. Der ZENWorks Agent überarbeitet die Windows Installation. 6. Der PC wird erneut gebootet und bleibt am Loginbildschirm stehen. Unterschiede gibt es nun zwischen Windows 7 und Windows XP Während ein Windows XP Image einen komplett fertigen Klon enthält, wird für Windows 7 ein sog. Sysprep Image verwendet. Dabei wird ein Image mit der Windows7 Grundinstallation auf den Client-PC kopiert, im Anschluss daran werden mehrere Addon-Images dazukopiert. Das sind Treiber und ein paar weitere Komponenten, die benötigt werden. Nach dem Neustart des PC s wird dann eine automatische Installationsroutine gestartet, die den PC fertig installiert. In ZCM ist dies so gesteuert, dass Windows XP mit einem Standard-Image Objekt installiert wird, Windows 7 aber über ein komplettes Imagescript Objekt. Das ist ein ZENWorks Script mit verschiedenen Kommandos, die nacheinander abgearbeitet werden (ähnlich einer Batchdatei oder einem Shellscript). Die Kommandos des Scripts werden dann direkt im Imaging Linux ausgeführt. Theoretisch könnten Sie auch jeden Befehl des Scripts einzeln eintippen, wenn Sie das Imaging Linux mit PXE gebootet haben. Im Anhang 2 finden Sie ein Beispiel-Imagescript. Was ist PXE? PXE ist eine Technologie, die es ermöglicht, ein Betriebssystem nicht von einem lokalen Datenträger zu starten, sondern es von einem entfernten Server über die Netzwerkkarte zu laden und zu starten. Nahezu alle aktuellen Netzwerkkarten unterstützen PXE. Ggf. muss PXE erst im BIOS des PC aktiviert werden. Suchen Sie nach Boot from LAN, Network Boot, Enable Boot ROM, etc.). Stellen Sie die Bootreihenfolge wenn Sie möchten so um, dass PXE ganz oben steht oder wählen Sie PXE über ein Bootmenü aus (bei vielen PC s bei Rechnerstart über F11 oder F12 erreichbar). Seite 35 von 116

36 Ausbringen eines Images auf einen fabrikneuen PC In den meisten Fällen werden Sie neue PC s mit dem vorhandenen Windows 7 Basisimage und dem Imagescript installieren können. Evtl. sind noch zusätzliche Treiber notwendig, dazu aber später mehr. Um das Image auf solche, fabrikneue PC s, installieren zu können, benötigen Sie zuerst eine passende Hardwareregel. Hardwareregeln In einer Hardwareregel ist definiert, welches Imagescript für welchen Hardwaretyp ausgeführt werden soll. So können Sie z.b. definieren, dass ein bestimmter Hardwaretyp ein 64 Bit Windows 7 Image bekommt, ein anderer Typ jedoch ein 32 Bit Image. Wieder andere Typen erhalten Windows XP. Wenn Sie einen neuen PC Typ ins Netz einbinden möchten, müssen Sie als erstes seine Hardwareeigenschaften herausfinden. Anhand dieser Parameter können Sie dann eine Regel definieren. Vorgehensweise: Starten Sie zuerst über PXE das Imaging Linux im Maintenance Mode. Wie das funktioniert, erfahren Sie im Kapitel Imaging im Maintenance Modus booten. In diesem Kapitel finden Sie auch Informationen über den Befehl img --info Diesen Befehl müssen Sie ausführen, sobald das Linux gestartet ist. Bitte notieren Sie sich sorgfältig folgende Informationen: Den Inhalt der Felder System Manufacturer und Computer Product Name". Beachten Sie Großund Kleinschreibung. Mit diesen Informationen können Sie nun die Hardwareregel im ZCC anlegen. Starten Sie das ZCC und gehen Sie unter Konfiguration auf Geräteverwaltung. Dort wählen Sie die Option Preboot Services Jetzt wählen Sie den Abschnitt Imaging Arbeitszuweisung für Gerät. Sie können die einzelnen Abschnitte mit den Doppelpfeilsymbolen auf und zuklappen. So wird es übersichtlicher. Klicken Sie nun bei Hardwareregeln auf Hinzufügen. (Nicht bei Benutzerdefinierte Hardwaretypen!!) Seite 36 von 116

37 Geben Sie der neuen Regel einen Namen. Idealerweise passend zum PC Typ. (Hier Dell Optiplex 790 ) Wählen Sie anschließend das anzuwendende Imagebundle aus. (Klick auf die Lupe rechts). Bei Windows 7 ist das immer ein Imagescript. Sie finden es unter Bundles, normalerweise im Unterornder Images oder Imaging. Wahrscheinlich existieren schon Standardscripts für Windows 7 64 Bit und/oder 32 Bit. Wählen Sie das passende. Nun wird die eigentliche Regel definiert. Wählen Sie in der unteren Hälfte des Dialogs Filter hinzufügen. Nun haben Sie zwei Zeilen, die Sie ausfüllen können. Wählen Sie zuerst Systemhersteller aus, und dann den Operator Enthält. Tragen Sie in das Feld daneben den Wert ein, den Sie zuvor aus der Hardwareinfo notiert haben. Es ist nicht der komplette String nötig. z.b. können Sie anstelle von DELL Inc. auch nur DELL verwenden. Der Operator Enthält gleicht das wieder aus. Dadurch werden aber Tippfehler vermieden. Sonderzeichen sollten im String auch nicht enthalten sein. Als zweite Regel wählen Sie Produktname und wieder Enthält. Hier tragen Sie nun die Produktinfo ein. In unserem Beispiel ist dies OptiPlex 790. Achten Sie, wie bereits erwähnt, auf Groß- und Kleinschreibung. Des Weiteren beachten Sie bitte folgendes: Die Regeln müssen eine UND -Verknüpfung haben. Außerdem muss das Häkchen bei Aktiviert gesetzt sein, sonst wird die Regel nicht greifen. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind. Die Regel erscheint nun in Ihrer Regelliste. Sehen Sie sich exemplarisch auch andere existierende Regeln an. Aber bitte ändern Sie diese nur, wenn Sie genau wissen was Sie tun Was passiert nun? Wenn Sie nun einen PC über PXE booten, der den Anforderungen einer Hardwareregel entpricht, wird das angegebene Imagescript ausgeführt. Dies passiert allerdings nur auf PC s, die noch nie mit ZENWorks geimaged wurden. Bereits existierende, installierte PC s werden nicht überschrieben. Seite 37 von 116

38 ACHTUNG: Bereits durch den Hersteller vorinstallierte PC s, die nun über PXE gebootet werden, werden ohne Nachfrage neu installiert (basierend auf dem gewählten Imagebundle). Die bestehende Installation wird gelöscht! Auch Installationen, die Sie ggf. manuell durchgeführt haben, werden gelöscht. Nur Installationen über ZENWorks sind davon nicht betroffen. Natürlich betrifft das nur den PXE Boot. Wenn Sie einen PC normal hochfahren, passiert auch nichts. Der ZIS Eintrag Welche Informationen speichert ZENWorks Woran erkennt ZENWorks aber, dass der PC bereits geimaged wurde? Sobald Sie einen PC über ZENWorks imagen, werden einige Informationen in einen versteckten Bereich auf der Festplatte geschrieben, dem sogenannten ZIS ( ZenWorks Information Storage, auch Image Safe Data genannt). Wenn Sie im Maintenance Modus booten, können Sie die gespeicherten Informationen mit zisedit auslesen. (Mehr Informationen zu zisedit finden Sie im Kapitel Standardbefehle in der Imaging Linux Shell). Sobald in diesen Bereich Informationen jeglicher Art eingetragen wurde, gilt der PC für ZENWorks nicht mehr als neu (nennen wir es jungfräulich ), sondern als bereits verwendet. Es wird nun kein Image mehr auf Grundlage einer Hardwareregel angewandt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der PC wirklich in ZENWorks registriert und funktionsfähig ist. Selbst der gescheiterte Versuch einer Imageinstallation wird hier eingetragen. dass der PC noch nicht geimaged oder der ZIS gelöscht wurde. In diesem Beispiel sehen Sie einen neuen (jungfräulichen) PC. Beachten Sie die beiden Einträge ganz oben: Just Imaged Flag und Scripted Image Flag. Diese müssen auf False stehen, damit eine Hardwareregel greift. Desweiteren darf bei Workstation Identity kein Wert eingetragen sein. Not found bedeutet, dass nichts eingetragen ist. Auch die Windows SID sollte auf stehen. Dann können Sie sicher sein, Wie kann ein PC wieder in den Ursprungszustand versetzt werden? Sie können den ZIS jederzeit löschen, indem Sie zisedit r eingeben. Außerdem müssen Sie das Zenworks Objekt im ZCC unter Geräte löschen, wenn es vorhanden ist. Dies ist normalerweise der Fall, sobald der PC bereits einmal ordnungsgemäß geimaged wurde. Nun ist der PC aus ZENWorks Sicht wieder neu. Jetzt greift wieder die Hardwareregel. Seite 38 von 116

39 Ausbringen eines Images auf einen neuen PC, dessen Typ bereits existiert. Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie einen neuen PC mit einem Windows 7 Image versorgen können. Dabei gehen wir davon aus, dass Sie schon Rechner dieses Typs im Netzwerk haben. Dann gibt es auch bereits eine aktive Hardwareregel, die auf diesen PC-Typ zutrifft. Wenn es ein völlig neuer Rechnertyp ist, müssen Sie zuvor eine Hardwareregel definieren. (Siehe vorheriges Kapitel). Der gesamte Restore-Prozess dauert je nach Geschwindigkeit des Netzwerks und des PC s zwischen 15 und 45 Minuten. Natürlich ist auch die Größe des Images entscheidend. Erster Schritt: Booten Sie den PC über PXE Sie sehen oben links zuerst die Meldung CLIENT MAC ADDR: und darunter DHCP Nach wenigen Sekunden sollten Sie eine IP Adresse erhalten. Zuerst wird nun den ZENWorks Server kontaktiert, ob ein Imageauftrag vorliegt oder eine gültige Hardwareregel definiert ist. Wenn es eine korrekt konfigurierte Hardwareregel gibt, sollte Ihr PC nun automatisch ins Imaging booten. Sie sehen nach ein paar Sekunden durch laufende Punkte symbolisiert, wie die Imaging Dateien geladen und anschließend gestartet werden. Es erscheint nun der Bootsplash-Screen vom Imaging-Linux: Wenn auf dem PC noch nichts installiert wurde, wird automatisch das in der Hardwareregel definierte Imagescript gestartet und Ihr PC installiert. Sie sehen nun einen blauen Screen, in dem ein grüner Fortschrittsbalken läuft. Das ist die Phase, in der die Images vom Server auf den PC kopiert werden. Wenn diese Phase abgeschlossen ist, bootet der PC automatisch und die nächste Phase, der Sysprep beginnt. Seite 39 von 116

40 Sie sehen einen Windows Bildschirm mit den wichtigsten Sysprep Meldungen. Anschließend werden die Scripts aus den Addon Images ausgeführt und der PC mehrmals neu gestartet. Ignorieren Sie alle Meldungen am Bildschirm, solange der Installationsprozess läuft. Klicken Sie nicht auf Abbrechen oder ähnliches, wenn ein Dialogfeld aufpoppt. Diese Meldungen sind normal und sollten von selbst wieder verschwinden. Wenn Sie einen Fehler feststellen, so dass die Installation mehr als 5 Minuten an einer Stelle hängt, kontaktieren Sie den Support. Wenn die Sysprep-Phase abgeschlossen ist, bleibt der PC an der Windows 7 Anmeldemaske stehen. Die Installation ist beendet. Seite 40 von 116

41 Einen PC umbenennen Nachdem das Image auf den PC kopiert wurde und der Sysprep Prozess beendet ist, ist Windows 7 fertig installiert. Nun gibt es zwei verschiedene Ausganssituationen: 1. Der PC war bereits im Netz und wurde ein weiteres Mal geimaged. 2. Der PC war komplett neu und ist nun das erste Mal installiert worden. Wenn Punkt 1 zutrifft, sollte der PC automatisch wieder den Computernamen erhalten haben, den er vorher hatte. Auch das referenzierende ZCM-Objekt ist dasselbe. Prüfen Sie den Computernamen, indem Sie sich als Administrator anmelden und -PAUSE drücken (Windows- Taste und gleichzeitig die PAUSE-Taste). Im sich öffnenden Fenster sehen Sie den Computernamen im unteren Drittel. Wenn der Computername stimmt, sind keine weiteren Schritte mehr erforderlich. Wenn Punkt 2 zutrifft, und der PC noch nie im Netz war, hat ZenWorks ihm einen neuen, zufällig generierten Computernamen zugewiesen. In diesem Fall müssen Sie den PC einmalig umbenennen, d.h. ihm einen richtigen Namen geben. Diesen Namen wird er auch nach zukünftigen Image-Aktionen wieder annehmen, solange Sie ihn nicht wieder ändern. Das ZENWorks Objekt wird automatisch mitangepasst. (Sie finden die ZENWorks Objekte im ZCC unter Geräte.) Zum Umbenennen gehen Sie wie folgt vor: Melden Sie sich als vceadmin an dem fertig installierten PC an. Gehen Sie nun im NAL auf Systemprogramme. Dort finden Sie das Programm WSRename. Dies ist ein Tool von uns, um den PC umzubenennen. Dadurch wird der Windows Computername und damit auch der Gerätename in ZENWorks geändert. Der aktuelle Computername wird angezeigt. Wenn der PC das allererste Mal installiert wurde, vergibt ZENWorks einen aus zufälligen Zeichen generierten Namen. Geben Sie einen neuen Computernamen ein. Verwenden Sie am besten einen sprechenden Namen, indem der Standort des PC s ersichtlich wird also incl. Raumnummer. Ein Name wie z.b: R203-PC01 hat sich bewährt. Beachten Sie, dass der Name maximal 15 Zeichen haben darf. Starten Sie den PC auf jeden Fall umgehend neu, wenn er umbenannt wurde. Wenn Sie auf Cancel klicken wird der Vorgang abgebrochen, ohne den PC umzubenennen. Nachdem der PC umbenannt und neu gestartet wurde, dauert es einen Moment, bis er auch in ZENWorks umbenannt wird. Sie können die Aktualisierung forcieren, in dem Sie entweder den ZENWorks Agent am Client aktualisieren, oder dies aus dem ZCC heraus anstoßen. Seite 41 von 116

42 ZENWorks Agent auf der Workstation aktualisieren Dieser Vorgang wurde in Aktualisieren des ZENWorks Agent auf dem Client PC beschrieben Clients über das ZCC aktualisieren Sie müssen Clients nicht zwingend an jedem einzelnen PC aktualisieren, das geht auch zentral. Melden Sie sich im ZCC an und klicken oben links auf Geräte. Wechseln Sie in Arbeitsstationen. Sie sehen eine Liste Ihrer Computerräume. Darunter sind vorgefertigte Dynamische Gruppen. Diese können Sie ignorieren. Sollten PC s nicht in einen Raum verschoben worden sein, finden Sie diese ganz unten. Klicken Sie nun die Checkbox links von dem Raum an, den Sie aktualisieren möchten. Alternativ können Sie natürlich auch einzelne Workstations anklicken. Wählen Sie nun unter Schnellaufgaben im Menü den ersten Punkt Gerät aktualisieren. Das folgende Fenster bestätigen Sie mit Klick auf Start. Seite 42 von 116

43 Im nachfolgenden Anzeigefenster sehen Sie den Status der Aktualisierung. Alle Workstations die Sie ausgewählt haben erscheinen in der Liste. Jede einzelne wird nacheinander abgefragt. Dies kann je nach Auslastung und Geschwindigkeit des Netzes bis zu einer Minute dauern. Der aktuelle Status wird Ihnen immer angezeigt. Beachten Sie den Status. Er ändert sich zuerst von Neu auf Zugewiesen : Wenn alle Clients aktualisiert wurden, und der Status auf 100% ist, ist der Vorgang beendet. Clients die ausgeschaltet und deshalb nicht erreichbar sind, werden ebenfalls angezeigt. Schließen Sie den Dialog mit Verstecken oder dem X rechts oben. Ihre Workstations sind nun aktualisiert und der Computername in der Geräteliste sollte korrekt sein. Seite 43 von 116

44 Neuinstallation eines bereits verwalteten Geräts (Restore) Ist ein PC bereits in Betrieb und ist er im ZCC unter Geräte bereits sichtbar, ist ein Reimaging sehr einfach. Klicken Sie die Checkbox links vom gewünschten PC an und wählen Sie im Menü unter Aktion den Punkt Zugewiesenes Imaging-Bundle anwenden Nun sollte oben in etwa folgende Meldung erscheinen: Wählen Sie nun eine der Workstations aus und prüfen im Register Zusammenfassung auf der rechten Seite, ob ein Image-Auftrag erkannt und aktiviert wurde: Seite 44 von 116

45 Wenn Sie diesen PC nun neu starten und über PXE booten, wird er automatisch neu über das bereits beschriebene Sysprep Verfahren installiert. Auch der Computername wird nach der Installation automatisch wiederhergestellt. Sie müssen nichts nacharbeiten! Sollte in der Zusammenfassung des Workstation allerdings die folgende Meldung stehen, ist kein Bundle zugewiesen, das aktiviert werden könnte. Sie müssen dieser Workstation noch ein Imaging Bundle zuweisen. (Im vorigen Beispiel war dies das Win7-32bit-Standardimage ) Wie das geht, wird im nächsten Abschnitt beschrieben. Ein Imaging Bundle zuweisen Wie bereits erläutert sind auch Images Bundles. Keine Anwendungsbundles, sondern Imagebundles oder in ZCM auch Preboot-Bundles genannt. Normalerweise wurden allen Workstations, die im Netz eingebunden sind, ein passendes Imagebundle zugewiesen, so dass Sie nur wie oben beschrieben dieses Bundle anwenden müssen. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, oder Sie selbst eine neue Workstation ins Netz eingebunden haben, können Sie das Imagebundle genauso einfach wie Anwendungsbundles zuweisen. Gehen Sie im ZCC auf Geräte und wechseln Sie in den gewünschten Computerraum, in dem sich die Workstation befindet. Sie können die Zuweisung auch auf den gesamten Computerraum machen. Die Vorgehensweise ist dieselbe, deshalb machen wir es hier mit dem kompletten Raum. Wählen Sie die Checkbox links vom Computerraum aus und klicken im Menü auf Aktion. Wählen Sie den Befehl Bundle zuweisen Seite 45 von 116

46 Es erscheint die Auswahlbox für Bundles. Gehen Sie in den Ordner Images. Wählen Sie dort das passende Image aus: Klicken Sie auf OK und bestätigen den nächsten Schritt ohne Änderungen mit Weiter>> Nun sehen Sie die Zusammenfassung und unter Zugewiesene Objekte den Computerraum oder die einzelnen Workstations. Je nachdem, was Sie ausgewählt hatten: Zur Bestätigung, ob alles geklappt hat, sehen wir uns nun die Details einer beliebigen Workstation in diesem Computerraum an. Klicken Sie auf eine der Geräte um die Details zu sehen. Wechseln Sie auf das Register Beziehungen. Sie sehen nichts?! Keine Zuweisung?! Richtig denn wir haben das Image ja nicht der Workstation direkt zugewiesen, sondern dem Computerraum. Hätten Sie oben nur eine einzelne Workstation ausgewählt, wäre das Imagebundle jetzt unter Zugewiesene Bundles zu sehen. Seite 46 von 116

47 Klicken Sie jetzt auf das graue Feld, in dem Vererbt steht: Nun sehen Sie das Bundle, das Sie zugewiesen hatten und rechts daneben auch die Quelle, den Computerraum 1. Dieses Bundle wurde also nicht direkt zugewiesen, sondern wurde vererbt. Dieses Prinzip gilt übrigens bei allen Bundles. Weisen Sie das soeben verknüpfte Imaging Bundle nun nochmals zu, wie am Anfang des Kapitels beschrieben. Jetzt sollte es in der Zusammenfassung richtig angezeigt werden. Nun können Sie diese Workstation(s) problemlos reimagen. Seite 47 von 116

48 Imaging im Maintenance Modus booten Manchmal ist es notwendig, dass Sie das Imaging-Linux System manuell booten, ohne dass ein Auftrag vorliegt. Gerade wenn Sie einen PC neu installiert haben und dieses per Image wegsichern möchten, brauchen Sie dieses sogenannten Maintenance-Modus Nachfolgend erfahren Sie, wie dieser gestartet wird. Booten über PXE Starten Sie den PC mit aktiviertem PXE (bzw. PXE-Disk). Der PC erhält über DHCP die IP Adresse. Am Bildschirm sehen Sie: Sobald Sie eine IP Adresse bekommen haben, drücken Sie <STRG> - <ALT> gleichzeitig und halten Sie die Tasten so lange gedrückt bis das ZENWORKS Imaging Menü erscheint: Wählen Sie den Menüpunkt Start ZENworks Imaging Maintenance Es wird ein kleines Linux Betriebssystem vom Server geladen. Wenn alle Treiber erfolgreich geladen wurden, erscheint folgender Linux- Prompt: /# Nun können Sie von Hand verschiedene Linux Befehle eingeben. Einige davon werden nachfolgend beschrieben. Beachten Sie bei diesen Eingaben, dass die Tastatur englisch ist: Y und Z sind vertauscht Der Forward-Slash / befindet sich bei der deutschen Tastatur auf - (links neben SHIFT) Der Bindestrich - befindet sich bei der deutschen Tastatur auf ß Seite 48 von 116

49 Standardbefehle in der Imaging Linux Shell Befehl img Verwendung Startet das Imaging Tool Parameter: img --info liest Hardwareinformationen aus und zeigt diese an. Mithilfe dieser Informationen können Sie Hardwareregeln zum Imaging definieren. Verwenden Sie Informationen wie den System Manufacturer in Kombination mit dem Computer Product Name". Damit wird ein Hardwaretyp relativ eindeutig identifiziert. img --help liefert weitere Informationen und Parameter fdisk zisedit Startet das Programm zur Festplatten-Partitionierung. Geben Sie --help für weitere Informationen ein. Ruft das Tool zum Bearbeiten des ZENWorks Image Safe (ZIS) auf. Der sogenannte Image Safe Data Bereich auf der Festplatte beinhaltet Informationen zur Workstation, wie die Windows SID, den Computernamen, das letzte benutzte Image, usw. Dieser Bereich befindet sich auf versteckten Sektoren der Festplatte, so dass er auch durch Neuinstallation des Betriebssystems nicht überschrieben wird. Parameter: zisedit -c löscht den kompletten Inhalt des ZIS. zisedit -r löscht den ZIS komplett. Damit ist der PC sozusagen wieder jungfräulich. Wenn Sie den PC nach Löschen des ZIS neu in PXE booten, wird wenn eine gültige Hardwareregel existiert - ein neues Image gezogen und der PC neu installiert. Es wird dann ein zufällig generierter Computername zugewiesen. Das alte Workstationobjekt muss im ZCC manuell gelöscht werden. Seite 49 von 116

50 Alternative Boot-Möglichkeit, falls PXE nicht funktioniert: Boot-CD Gehen Sie in einem Webbrowser auf Gehen Sie auf Imaging-Tools und wähle die novell-zenworks-zmbbootcd-xxx.msi aus. Damit können Sie eine Boot-CD erstellen, mit der Sie das Imaging Linux starten können. Manuelles Booten über PXE und manuelle Auswahl des Images: Alternativ zur Imageauswahl über das ZCC können Sie das Imaging auch manuell restoren. Starten Sie den PC im Maintenance Modus. Geben Sie den Befehl: img ein. Es erscheint die Imaging Anwendung. Wählen Sie im Menü Imaging -> Restore Image : Seite 50 von 116

51 Wählen Sie als Quelle für das Image den Server: (Bestätigen mit Next >> ) Geben Sie an, welches Image zurückgeschrieben werden soll. (Bestätigen mit Next >> ) Die IP Adresse des Servers ist bereits vorgegeben. Sie müssen nur noch den Dateinamen des Images eingeben. Zum Beispiel: image.zmg Beachten Sie außerdem, dass unter Linux die Groß- und Kleinschreibung relevant ist. Nun beginnt der Restore-Vorgang. Ist das Image erfolgreich zurückgeschrieben, erscheint eine Meldung Image restored successful. Damit wurde das Image erfolgreich auf dem Server gesichert. Sie können den PC neu starten. Wichtig: Beim ersten Start des PC s nach dem Restore startet automatisch der ZEN Imaging Agent. Sie sehen das an dem Fenster links oben. Dieser Agent passt nun alle notwendigen Einstellungen an, wie Windows SID, PC-Name, etc. Melden Sie sich nicht an oder fahren Sie den Rechner nicht herunter, solange der Agent nicht fertig ist und das Fester verschwindet. In den meisten Fällen startet der Agent den PC neu und anschließend kann man sich normal anmelden. Damit ist das Image erfolgreich zurückgesichert. Wichtiger Hinweis: Das manuelle Zurücksichern ist bei Verwendung von Imagescripts nicht möglich. Deshalb ist der Rollout von Windows 7 nur über die oben beschriebenen Wege möglich. Seite 51 von 116

52 Erstellen eines Images Wenn Sie ein Image eines komplett neu installierten PC s erstellen wollen, müssen Sie dazu den Maintenance-Modus starten. Wie das geht, wurde im vorigen Absatz erläutert. Wenn das Linux System gebootet hat, stehen Sie am Prompt. (/#) Geben Sie den Befehl: img ein. Es erscheint die Imaging Anwendung. Wählen Sie im Menü Imaging -> Make Image : Speichern Sie das Image am Server. Geben Sie an, wo das Image gespeichert werden soll: Die IP Adresse des Servers ist bereits vorgegeben. Sie müssen nur noch den Dateinamen des Images eingeben. Zum Beispiel: image.zmg Beachten Sie außerdem, dass unter Linux die Groß- und Kleinschreibung relevant ist. Klicken Sie auf Next Seite 52 von 116

53 Nochmal der Hinweis: Beachten Sie bei diesen Eingaben, dass die Tastatur englisch ist: Y und Z sind vertauscht. Der Forward-Slash / befindet sich bei der deutschen Tastatur auf - (links neben SHIFT). Der Bindestrich - befindet sich bei der deutschen Tastatur auf ß Tragen Sie bei Description ggf. das Datum ein und eine kurze Beschreibung des Images Mit Klick auf Next>> wird das Imaging gestartet: Wenn das Image komplett geschrieben wurde, erscheint eine Meldung Image successful. Damit wurde das Image erfolgreich auf dem Server gesichert. Sie können den PC neu starten. Seite 53 von 116

54 Wie kann ich Multicast verwenden um einen ganzen Raum zu installieren? Was ist Multicast? Multicast bezeichnet ein Imaging-Verfahren, bei dem der Festplatteninhalt eines PC s direkt auf andere PC s übertragen wird, ohne vorher ein Image auf den Server zu speichern. Dabei sendet der Master-PC die Image-Datei wie ein Radiosender aus, und alle Clients empfangen die Datei gleichzeitig. Der Vorteil des Ganzen ist, dass das Multicast-Imaging deutlich schneller ist. Ein normales Imaging belastet bei einer Masseninstallation das Netzwerk und den Server, weil die Image-Datei separat an jeden Client übertragen werden muss. Bei ein bis zwei Clients gleichzeitig ist das kein Problem, aber je mehr Clients gleichzeitig ein Image erhalten, desto langsamer wird das Imaging. Multicast funktioniert komplett ohne eine Imagedatei vom Server, der Netzwerkverkehr betrifft also nur die Clients. Es spielt prinzipiell keine Rolle, ob ein oder zehn Clients das Image vom Master-PC erhalten. Es ist immer gleich schnell. Deshalb bietet sich dieses Verfahren gerade für die komplette Installation eines Raumes ( Rollout genannt) an. So kann z. B. in 30 Minuten ein kompletter Raum mit 25 PC s installiert werden. Wichtig: Dieses Vorgehen funktioniert nicht bei PC s mit Windows 7, da Windows 7 über Imagescripts und Sysprep Images installiert werden müssen. Booten über PXE Booten Sie das System wie weiter vorne beschrieben. Geben Sie den Befehl: img ein. Es erscheint die Imaging Anwendung. Wählen Sie im Menü Imaging -> Multicast Session : Seite 54 von 116

55 Legen Sie einen beliebigen Session-Namen (hier 1 ) fest. Am Master-PC wählen Sie die Session Role: Master (Bestätigen mit Next >> ) Das bedeutet, der Festplatteninhalt dieses PC s wird auf die anderen PC s kopiert. Im nächsten Bildschirm wartet der Master-PC nun auf die Clients: Booten Sie jetzt die Client-PC s (genauso wie den Master-PC) und starten Sie auch hier das Imaging-Programm (img). Wählen Sie auch an den Client-PC s im Menü Multicast Session. Tragen Sie im folgenden Fenster den Session-Namen ein (wie beim Master angegeben). Tragen Sie als Session Role Client ein. (Bestätigen mit Next >> ) Der nächste Bildschirm zeigt an, dass der Client auf den Start der Multicast-Session wartet: Seite 55 von 116

56 Lassen Sie diesen Bildschirm so stehen Führen Sie diese Schritte bei allen Client-PC s durch, die ein Image erhalten sollen. Wenn Sie bei allen Client-PC s den obigen Bildschirm sehen, gehen Sie zurück zum Master-PC und klicken Sie auf Start Session Das Multicast-Image wird gestartet und Sie sehen bei allen Client-PC s den Fortschrittsbalken. Ist das Image erfolgreich zurückgeschrieben, erscheint eine Meldung Multicast Session successful. Sie können die PC s neu starten. Wichtig: Beim ersten Start des PC s nach dem Restore startet automatisch der ZEN Imaging Agent. Sie sehen das an dem Fenster links oben. Dieser Agent passt nun alle notwendigen Einstellungen an, wie Windows SID, PC-Name, etc. Melden Sie sich nicht an oder fahren Sie den Rechner nicht herunter, solange der Agent nicht fertig ist und das Fester verschwindet. In den meisten Fällen startet der Agent den PC neu und anschließend kann man sich normal anmelden. Multicast über die vce Oberfläche verwenden Seite 56 von 116

57 Wählen Sie den entsprechenden Raum aus. Klicken Sie auf Arbeitsplätze Seite 57 von 116

58 Klicken sie auf das Register Multicast. Markieren Sie rechts die PCs, die das Image erhalten sollen. Wählen sie das entsprechende Image im Drop- Down Menü aus. Klicken Sie auf Eintrag speichern um den Vorgang abzuschließen. Starten Sie nun die ausgewählten Rechner, booten sie über PXE und die Multicast-Session startet. Seite 58 von 116

59 Drucken in vce Wie funktioniert Drucken in vce In Ihrem vce Netzwerk wird Novell iprint als Drucksystem verwendet. (Früher auch als NDPS bekannt). Dies ist bereits komplett vorinstalliert und konfiguriert. iprint besteht aus drei verschiedenen Komponenten: Der Druckmanager Die Treiberablage Die einzelnen Drucker- Objekte Der Druckmanager empfängt Druckjobs vom Client, verarbeitet diese und sendet sie zum Drucker. Das Objekt im edirectory heißt normalerweise Druckmanager oder PrintManager. In älteren Versionen evtl. auch NDPS-Manager Die Treiberablage enthält alle notwendigen Druckertreiber und stellt den benötigten Treiber automatisch zur Verfügung, wenn ein Client einen Drucker installiert. Das Objekt im edirectory heißt normalerweise Treiberablage oder DriverStore. In älteren Versionen evtl. auch Broker Für jeden Netzwerkdrucker wird ein Objekt in edirectory angelegt. Darin sind alle notwendigen Informationen dieses Druckers gespeichert (Name, Typ, IP Adresse, usw.) Für alle diese Komponenten finden die entsprechenden edirectory Objekte im imanager unter: <Schulzentrum> -> ZEN -> Drucken Die Dienste am Server heißen: Druckmanager: novell-ipsmd (iprint service management daemon) Treiberablage: novell-idsd (iprint driver store daemon) Wie schon im vorigen Kapitel über die Serverdienste beschrieben, können Sie diese beiden über rcnovell-idsd [start stop restart] bzw. rcnovell-ipsmd steuern. Dies ist aber nur notwendig, wenn Sie an der Konfiguration des Druckmanagers oder der Treiberablage etwas ändern. Wenn Sie einen neuen Drucker anlegen oder einen Treiber hochladen, ist kein Neustart der Dienste erforderlich. Seite 59 von 116

60 Drucker erstellen Vor dem Anlegen des Druckers müssen Sie die IP Adresse des Druckers heraussuchen. Sollten Sie diese nicht wissen, drucken Sie eine Statusseite am Drucker aus. Meist finden Sie darauf die IP Adresse. Starten Sie den imanager. Sollten Sie ihn nicht über den NAL starten, sondern direkt im Browser, müssen Sie den Internet Explorer verwenden, wenn Sie Druckertreiber hochladen möchten. Für alle anderen Funktionen funktionieren alle Browser. Wählen Sie im Funktionsmenü links den Menüpunkt iprint aus: Das Aktionsmenü klappt aus und Sie sehen die ganzen iprint Funktionen Um einen Drucker hinzuzufügen klicken Sie im iprint-menü auf Drucker erstellen. Seite 60 von 116

61 Vergeben Sie einen Namen für den Drucker. Verwenden Sie hier einen sprechenden Namen, der idealerweise auch den Raum enthält, wo der Drucker steht. Damit kann er leicht identifiziert werden. Wählen Sie den Container aus, in dem der Drucker erstellt werden soll. Dies ist standardmäßig (wie weiter oben bereits erwähnt) Drucken.ZEN.Schulzentrum Wählen Sie den Druck-Manager aus. (Dieser ist im selben Container zu finden) Geben Sie die IP-Adresse des Druckers an. Eine Beschreibung und der Standort sind optional, können aber nicht schaden. Wählen Sie unten bei der Kommunikationsart RAW aus und belassen den Standardport auf RAW ist schneller als LPR und funktioniert mit nahezu jedem Drucker. Auf Weiter klicken. Wählen Sie den Standardtreiber für das jeweilige Betriebssystem aus. Auf Weiter klicken Es folgt eine Meldung, ob alles geklappt hat. Der Drucker wurde erfolgreich erstellt und kann zugewiesen werden. Dies passiert über eine ZENWorks Richtlinie. Mehr dazu später. Seite 61 von 116

62 Drucker verwalten Revision Um den Drucker im Schulzentrum zu verwenden, muss prinzipiell nichts mehr konfiguriert werden, allerdings gibt es noch die Funktion Revision. Damit werden die Druckjobs protokolliert und Sie können sich jederzeit einen Bericht erstellen lassen. Es werden die einzelnen Druckjobs, die Anzahl der Seiten und der Benutzer erfasst, die gedruckt haben. Um die Revision zu aktivieren, müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden. Klicken Sie dazu im iprint Menü auf Drucker verwalten Wählen Sie den Drucker aus, den Sie konfigurieren möchten. Bestätigen Sie mit OK. Sie sehen nun die Statusanzeige des Druckers. Wechseln Sie in das Register Konfiguration und dort in die Einstellung Revision Setzen Sie das Häkchen bei Revision und bestätigen mit OK. Das war s. Jetzt werden alle Druckjobs mitprotokolliert. Wie Sie das Druckprotokoll auswerden können, erfahren Sie hier Seite 62 von 116

63 Drucker einem bestimmten Raum zuweisen Drucker werden automatisch allen PC s in einem Raum zugewiesen. Die Zuweisung, welcher Drucker welchem Raum zugeordnet ist, erfolgt in ZENWorks im ZCC Druckerrichtline erstellen In ZENWorks gibt es eine Druckerrichtlinie. Damit kann man einer Anzahl Client-PC s Drucker zuweisen. Diese Drucker werden dann automatisch installiert und den Benutzern zur Verfügung gestellt. Es ist kein Eingriff am lokalen PC nötig.. Starten Sie das ZCC. Wechseln Sie links oben nach Richtlinien. Sie sehen eine Liste Ihrer Richtlinien. Wenn Sie einen eigenen Unterordner für Druckerrichtlinien haben, wechseln Sie dorthin. Sie können die Richtlinie aber auch direkt hier anlegen. Klicken Sie oben in der Mitte auf Neu -> Richtlinie Wählen Sie im nächsten Dialog Windows aus. -> Weiter>> Nun wählen Sie Windows-Konfigurationsrichtlinien -> Weiter>> Wählen Sie Druckerrichtlinie -> Weiter>> Nun können Sie Ihre Druckerrichtlinie erstellen. Geben Sie der Richtlinie einen Namen, der mit Drucker- beginnt. Damit finden Sie die Druckerrichtlinien immer schnell. Orientieren Sie sich beim Namen immer am Standort, nicht am Drucker. Drucker ändern sich eher als komplette Räume. Für den zuvor erstellten Drucker im Computerraum 1 wäre Drucker-Computerraum 1 also ein passender Name. -> Weiter>> Wählen Sie als Typ iprint. -> Weiter>> Seite 63 von 116

64 Nun müssen Sie die Informationen zum zu installierenden Drucker angeben. Wählen Sie dazu mit Klick auf das Lupensymbol oben links Ihren Drucker aus. Nun öffnet sich ein Feld, indem Sie sich als edirectory Admin authentifizieren müssen. Der admin Benutzer sollte schon vorgegeben sein. Wenn nicht, tippen Sie ihn in LDAP Schreibweise ein. Dann noch das Passwort und auf Suchen klicken. Nun können Sie wieder im edirectory bis zu Ihrem Drucker browsen. Klicken Sie sich mit den blauen Pfeilen auf der linken Seite bis zu Ihrem Drucker. Den gewünschten Drucker klicken Sie dann direkt an. Der Drucker erscheint nun im vorigen Feld. Klicken Sie auf Weiter Seite 64 von 116

65 Sollte der Drucker spezielle Funktionen bereitstellen, wie z.b. Duplex, können Sie die Option hier anwählen. Auch eine gewünschte Druckqualität können Sie hier als Standardwert definieren. Klicken Sie auf Weiter Die folgenden Häkchen sollten Sie beide setzen. Damit wird der Drucker zum Standarddrucker und alle anderen Drucker (manuell installiert, durch Software installiert, wie z.b. Office Image Writer) etc. werden entfernt. Nun wird Ihnen noch eine Zusammenfassung angezeigt. Prüfen Sie alles nochmal und klicken auf Fertig stellen. Damit haben Sie die Richtlinie erfolgreich erstellt. Druckerrichtlinie zuweisen Öffnen Sie die erstellte Druckerrichtlinie im ZCC und wählen Sie das Register Beziehungen. Klicken Sie auf Hinzufügen allerdings im oberen Feld Gerätezuweisungen. Wir möchten den Drucker schließlich einem Raum mit PC s zuweisen. Wählen Sie unter Arbeitsstationen den gewünschten Raum aus und klicken auf OK. In der nun angezeigten Zusammenfassung klicken Sie auf Fertig stellen. Damit ist der Drucker erfolgreich zugewiesen und sie sollten den Raum unter Gerätezuweisungen sehen. Der Drucker wird beim nächsten Neustart der Client-PC s in diesem Raum installiert. Seite 65 von 116

66 Wie kann ich einen Druckertreiber hinzufügen? Druckertreiber werden einmalig in die Treiberdatenbank aufgenommen. Anschließend kann er für beliebig viele Drucker verwendet werden. Es gibt für diese Aufgabe zwei Voraussetzungen: 1. Der imanager muss im Internet Explorer ausgeführt werden. 2. Sie können Druckertreiber nur für das Betriebssystem hochladen, das auf ihrer Verwaltungsworkstation läuft. Wenn sie also Treiber für Windows XP hochladen möchten, müssen Sie diesen Vorgang auf einem XP Rechner durchführen. Starten Sie den imanager. Melden Sie sich als NDS- Admin an. Wählen Sie im Funktionsmenü links den Menüpunkt iprint aus. Seite 66 von 116

67 Um einen Druckertreiber hinzuzufügen, klicken Sie im iprint Menü auf Treiberablage verwalten. Wählen Sie die Treiberablage aus. Bestätigen Sie mit OK. Sie sehen nun die Statusanzeige der Treiberablage Seite 67 von 116

68 Wechseln Sie in das Register Treiber. Hier können sie nun für verschiedene Betriebssysteme Druckertreiber hinzufügen. Wählen sie dafür das gewünschte Betriebssystem aus und klicken Sie auf Aus Datei hinzuf. Bestätigen Sie die folgende Meldung mit OK. Wählen Sie nun einen bereits installierten Drucker aus oder klicken Sie auf Datenträger, wenn Sie den Treiber heruntergeladen haben. Wählen Sie den Treiber aus und klicken Sie auf OK Es erscheint eine Liste mit den installierbaren Treibern. Wählen Sie einen aus. Es können nur komplett ausgepackte Treiberdateien (.inf) verwendet werden, keine Treibersetup-Dateien. Bestätigen sie mit OK um den neuen Treiber zu verwenden. Der neue Treiber kann nun einem Drucker zugewiesen werden. Dies wird auch im imanager unter Drucker verwalten durchgeführt. Seite 68 von 116

69 Installieren und konfigurieren eines Client-PC s Als Client-Betriebssystem für vce kann Windows XP Professional oder Windows 7 Professional/Enterprise/Ultimate verwendet werden. Windows Vista oder Home-Versionen werden nicht unterstützt. Linux oder Mac OSX können nur auf Dateien am Server zugreifen und Netzwerkdrucker verwenden. Eine komplette Integration und Steuerung dieser Betriebssysteme ist derzeit nicht möglich. (Nähere Informationen zur Vorbereitung des Datenzugriffs von diesen Betriebssystemen finden Sie unter Installation von Windows 7 Die Image-Reihenfolge Wenn Sie Windows 7 verwenden, gibt es auf dem Server schon vorgefertigte Images. Das sind sogenannte Sysprep-Images, da Windows 7 im Gegensatz zu Windows XP nicht ohne weiteres geklont werden kann. Windows 7 möchte richtig installiert werden. Dazu gibt es den Sysprep Prozess. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass die Windows7 Images hardwareunabhängig sind. Dazu gibt es ein Basisimage und mehrere Addon-Images. Eines davon enthält Treiber, die ggf. notwendig sind. Nur dieses müssen Sie anpassen, wenn Sie den Imagesatz auf neuer Hardware installieren möchten. Das Basisimage bleibt immer dasselbe. Auf Ihrem ZCM Server finden Sie mehrere Images, die aufeinander aufbauen. Basisimage optionales Treiber Image Sysprep Image Novell Client Image vce Client Image Zenworks Agent Image Die Images sind eine gepackte Sammlung von Dateien (ähnlich eines ZIP-Archivs), die nacheinander ausgepackt und auf die Festplatte kopiert werden. Eine Datei eines späteren Images überschreibt eine ggf. vorhandene Datei eines vorigen Images. Wenn alle Images auf die Platte geschrieben wurden ist der Prozess beendet. Seite 69 von 116

70 Das ZENWorks Imagescript Es wurde im Kapitel über das Imaging schon mehrmals das Imagescript erwähnt. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Imagebundle, in dem ein Script hinterlegt ist, das beim Imagen abgearbeitet wird. Ein Beispielscript finden Sie im Anhang. Die Imagedateien Die Imagedateien liegen auf dem ZENWorks Server. Dafür gibt es eine Samba Freigabe images. Sie können mit dem Windows Explorer ein Laufwerk verbinden nach: \\<zenworks-server>\images Geben Sie als Passwort das root-passwort des ZEN-Servers ein. Dann sollten Sie in etwa folgende Verzeichnisse und Dateien finden: Die Dateien mit der Endung.zmg sind die gepackten Imagedateien. Diese werden über das Imagescript installiert. In den gleichnamigen Verzeichnissen sind die Quelldateien enthalten. Wenn Sie also ein Image anpassen möchten, müssen Sie die Quelldateien aktualisieren und daraus eine neue Imagedatei erstellen. Dies können Sie mit dem Image-Explorer tun, dazu später mehr. In der Regel werden Sie ein bereits vorhandenes Image überarbeiten, indem Sie z.b. neue Software installieren, Windows Updates installieren, usw. Deshalb sollten Sie genau wissen, welches Image Sie bearbeiten müssen. Seite 70 von 116

71 Basisimage und Addon-Images Es gibt generell zwei Arten von Images. Das Windows Basisimage und die Addon-Images. Das Basisimage wird durch wegsichern der Windowsinstallation eines Muster-PC s erstellt. Dabei gibt es zwei verschiedene Varianten. Dazu gleich mehr. Die Addon-Images werden mit Hilfe des Image-Explorers erstellt. Der Image Explorer Der Image-Explorer sollte als Bundle im NAL verfügbar sein. Ist dies nicht der Fall, können Sie ihn unter: und Imaging-Tools herunterladen. Wenn Sie das MSI installieren, wird allerdings keine Verknüpfung erzeugt. Sie finden den Image Explorer unter: WindowsXP: Windows 7 32 Bit: Windows 7 64 Bit: C:\Programme\Novell\ZENworks\bin\preboot\zmgexp.bat C:\Program Files\Novell\ZENworks\bin\preboot\zmgexp.bat C:\Program Files (x86)\novell\zenworks\bin\preboot\zmgexp.bat Öffnen Sie über Datei-Öffnen ein bestehendes Image. Die einzelnen Dateien werden Ihnen nun dargestellt. Sie können per Drag&Drop Dateien hinzufügen oder auch Dateien löschen. Wenn Sie ein neues Image erstellen achten Sie darauf, eine zweite Partition zu erstellen (Menü Image ). Windows 7 ist immer in der zweiten Partition installiert, die erste Partition ist als Bootpartition reserviert. Kopieren Sie nun alle gewünschten Dateien in die zweite Partition. Speichern Sie das Image mit der Endung.zmg Seite 71 von 116

72 Arbeits-Image und finalisiertes Image Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass im Imageverzeichnis zwei Dateien sind, die das Windows- Basisimage beinhalten. Im Bild auf der vorigen Seite ist das die Datei w7-32-work.zmg und die Datei w7-32-final.zmg. Klar ist die Bezeichnung w7, es ist ein Windows 7 Image. Das 32 bedeutet, es ist ein 32 Bit Image. Das Image mit dem Namen work ist das sogenannte Arbeitsimage. In diesem Image werden Änderungen gemacht, danach wird der erste Teil des Sysprep Prozesses gestartet. Dadurch wird das Image finalisiert. (Dieser Prozess wird in anderen Dokumentationen auch versiegeln genannt). Dieses finalisierte Image kann nicht mehr verändert werden. Sie dürfen die Workstation nach dem finalisieren auch unter keinen Umständen mehr neu in Windows starten. Nach dem Finalisieren wird die Workstation über PXE gebootet und als xx-xx-final.zmg am Server weggeschrieben. Die Bezeichnung -final steht also für finalisiert und benennt das Image, das auf die Workstation ausgebracht wird. Sie dürfen allerdings nicht vergessen, das überarbeitete work -Image vor dem Finalisieren erneut wegzusichern. Nur so können Sie sich das Arbeitsimage für zukünftige Veränderungen aufbewahren. Nochmals der Hinweis: Sobald das Image finalisiert wurde, ist keine Änderung mehr möglich. Der Ablauf ist also wie folgt: 1. Restore des Arbeitsimage 2. Änderungen durchführen 3. PXE Boot und als Arbeitsimage sichern 4. Windows Start und Durchführen der Sysprep-Finalisierung (siehe Finalisierungsprozess ) 5. PXE Boot und als finalisiertes Image sichern Der Finalisierungsprozess Der Finalisierungsprozess wird wie folgt durchgeführt: Prüfen Sie, ob im Verzeichnis C:\Windows\system32\sysprep\ die Datei unattend.xml vorhanden ist. Wenn nicht kopieren Sie sie vom Image Verzeichnis am Server aus sysprep-32\windows\system32\sysprep\ dorthin. Öffnen Sie nun die cmd.exe und führen folgenden Befehl aus: C:\Windows\System32\sysprep\sysprep.exe /generalize /oobe /quit /unattend:c:\windows\system32\sysprep\unattend.xml Fahren Sie nun die Workstation herunter und starten Sie sofort über PXE das Imaging System. Seite 72 von 116

73 Installieren eines Client-PC s mit dem Client-Configurator Wenn Sie einen fertigen Windows PC haben, den Sie manuell einbinden möchten, können Sie das mit dem vce Client Configurator machen. Eine Doku dazu finden Sie in unserem WIKI unter: Der Client Configurator hilft Ihnen auch beim Einbinden eines Windows XP Basis-Images. Details zu den einzelnen Komponenten auf einem Client-PC Normalerweise sollte die Installation mit dem Client-Installer problemlos funktionieren, ohne dass weiteres Hintergrundwissen zu den einzelnen Komponenten nötig ist. Manchmal ist es jedoch nötig einzelne Anpassungen zu machen. Hier werden die einzelnen Komponenten nun näher beschrieben. - Folgende Komponenten werden benötigt: o Novell-Client Der Client ist grundlegender Bestandteil zur Anmeldung am Server. o ZENWorks Agent (gleiche Sprache wie Novell Client verwenden) Dies ist die zentrale Komponente für die Anwendungssteuerung und das Imaging o Novell IPrint Client Der iprint Client wird für die Druckersteuerung benötigt. o SUN Java RE (1.7 oder neuer) Die Java Runtime wird nicht nur für vce sondern auch für sehr viele andere Programme benötigt. o vceclient Der vceclient ist ein Dienst, über den der PC von vce komplett gesteuert werden kann. o Ultra-VNC wird für die Remotesteuerung und Bildschirmübertragung benötigt. o UPH-Clean (nur Windows XP) Dies ist ein Microsoft Patch zur sauberen Entfernung von Benutzerprofilen. Seite 73 von 116

74 Hinweise zu den einzelnen Komponenten: Natürlich können Sie auch die Einzelkomponenten per Hand installieren, ob dies nun sinnvoll ist, oder nicht Nachfolgend sind alle Komponenten für Windows XP beschrieben. Unter Windows 7 sieht das Vorgehen nahezu identisch aus. Alle Installationsdateien finden Sie im Client-Install Verzeichnis am Server (meist unter DAT) Installation des Novell Client Wechseln Sie an einem bestehenden PC ins Verzeichnis NWClient und kopieren Sie sich dieses auf einen USB-Stick oder brennen es auf eine CD (Sie können auch das ganze vce-tools Verzeichnis auf CD brennen). Starten Sie auf dem neuen PC die Datei SETUPNW.EXE aus dem Novell Client Verzeichnis. (Von USB-Stick oder CD) Sie sehen folgendes Fenster: Wählen Sie Benutzerdefinierte Installation Klicken Sie auf Weiter Setzen Sie bei beiden Optionen das Häkchen zum Installieren Klicken Sie auf Weiter Seite 74 von 116

75 Wählen Sie die oberen beiden Optionen: NMAS und NICI Die untere Option NetIdentity-Agent darf nicht installiert werden! Klicken Sie auf Weiter Belassen Sie die Standardeinstellung auf Nur IP Klicken Sie auf Weiter Belassen Sie die Standardeinstellung auf NDS Klicken Sie auf Weiter Seite 75 von 116

76 Klicken Sie auf Fertig stellen um die Installation zu beginnen. Nach Abschluss der Installation muss der PC neu gestartet werden. Anschließend können Sie sich bereits am Netz anmelden. Dann haben Sie Zugriff auf die weiteren Komponenten im vce-tools Verzeichnis. Konfiguration des Novell Client Es sollten einige Anpassungen am Novell Client gemacht werden. Zum Beispiel wird der richtige Baum und Server eingetragen, für Schüler werden Funktionen ausgeblendet, etc. Der Client Installer macht dies automatisch. Hier können Sie diese Schritte manuell nachvollziehen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das rote Symbol rechts unten in der Taskleiste. Wählen Sie dort Novell Client Eigenschaften oder Novell Client properties (falls der englische Client installiert ist). Seite 76 von 116

77 Folgende Optionen sollten konfiguriert werden: Klicken Sie auf das Register: Client Wählen sie als erstes Netzlaufwerk : H Tragen Sie bei Bevorzugter Server den Servernamen ein Tragen Sie bei Bevorzugter Baum den Baumnamen ein Klicken Sie auf das Register: Standortprofile Das Standortprofil definiert, wie das Anmeldefenster beim Start von Windows aussehen soll. Klicken Sie das Standortprofil Default an Klicken Sie dann auf Eigenschaften Seite 77 von 116

78 Klicken Sie erneut auf Eigenschaften Sie sehen das Register Berechtigungsnachweis Löschen Sie das Häkchen bei Profil nach erfolgter Anmeldung speichern Prüfen Sie, dass das Feld Benutzername leer ist Klicken Sie auf das Register: edirectory Tragen Sie bei Baum den Baumnamen ein Tragen Sie bei Server den Servernamen ein Seite 78 von 116

79 Klicken Sie auf das Register: Einwählen Löschen Sie das Häkchen bei Register aktivieren Klicken Sie auf das Register: NMAS Löschen Sie das Häkchen bei Register aktivieren (Enabe Tab) Klicken Sie auf OK Klicken Sie auf das Register: Erweiterte Anmeldung Wählen Sie in der Liste den Eintrag NMAS Beglaubigung Stellen Sie die Einstellung auf Aus Seite 79 von 116

80 Klicken Sie auf das Register: Kontextlose LDAP Anmeldung Der Novell Client bietet eine Funktion an, um sich kontextlos anzumelden. Dies bedeutet, die Benutzer (Schüler, Lehrer und Administratoren) müssen bei der Anmeldung nur ihren Benutzernamen angeben. In welchem Kontext (SchülerInnen oder Lehrkräfte) dieser liegt, wird automatisch ermittelt. In den Einstellungen des Novell-Clients wählen Sie: LDAP Kontextlose Anmeldung, bzw. LDAP Contextless Login. Aktivieren Sie Enable LDAP Contextless Login und Enable LDAP Context Search Scope. Tragen Sie den Baumnamen ein und klicken Sie auf Add Es öffnet sich folgendes Fenster: Tragen Sie hier im Format o=schulzentrum den Namen Ihres Schulzentrums ein. Klicken Sie dann auf Add. Tragen Sie nun noch o=server ein und klicken nochmals auf Add. Bestätigen Sie alles mit OK Nun sind sie wieder im vorherigen Fenster. Tragen Sie bei Servers die IP-Adresse Ihres Servers ein und klicken Sie auf Add. Das folgende Fenster bestätigen Sie einfach mit OK. Jetzt können Sie die Einstellungen mit Klick auf OK abschließen. Sie können die Einstellungen des Novell-Client mit Klick auf OK schließen. Sobald Sie den Rechner neu starten, sind die Einstellungen aktiv. Seite 80 von 116

81 ZENWorks Agent Den ZENWorks Adaptive Agent (so der offizielle Name von Novell). Finden Sie auf dem ZCM Server unter : Verwenden Sie den Einzelserver Client, für den.net erforderlich ist. (ca 180MB)..NET 4.0 haben Sie ja bereits auf den Clients installiert. Achten Sie auf die richtige Architektur (32/64 Bit) Die Installation geht ohne Benutzereingriff vonstatten, dauert aber einige Minuten. Achten Sie auf die Anzeige rechts unten im Systemtray. Nach Abschluss der Installation muss der PC neu gestartet werden. SUN Java RE Es ist erforderlich, die Java Engine von Oracle (ehem. SUN) zu verwenden. Installieren Sie die aktuelle JAVA JRE von Bei 64 Bit Windows 7 sollten Sie beide Versionen, sowohl 32 Bit als auch 64 Bit installieren. Sie können die Installation mit den vorgegebenen Standardeinstellungen durchführen. vceclient Der vce Client wird als MSI Paket geliefert. Nähere Informationen bietet der vce 3 Client Configurator Seite 81 von 116

82 Ultra-VNC Ultra-VNC wird zur Bildschirmübertragung verwendet. Installation: Die Installation ist auf allen Clients gleich, egal ob Lehrer- oder Schüler-PC. Bevor Sie das eigentliche Setup von Ultra-VNC starten, ist es nötig einen sogenannten VNC Mirror Driver zu installieren. Durch diesen Treiber wird die Performance der Bildschirmübertragung deutlich gesteigert. Diesen Treiber finden Sie unter UltraVNC/driver/install_silent.bat Führen sie diese Datei aus um den Treiber zu installieren. Starten Sie nun das Setup von UltraVNC Gehen Sie bei der Installation wie folgt vor: Wählen Sie Vollständige Installation an, um den VNC-Server und den VNC- Viewer zu installieren Klicken Sie auf Weiter Da kein Windows Vista verwendet wird, den Haken nicht setzen. Klicken Sie auf Weiter Seite 82 von 116

83 Der Mirror Driver wurde schon vor dem Setup installiert, deshalb auch hier den Haken nicht setzen. Klicken Sie auf Weiter Es ist wichtig den VNC-Server als Dienst zu registrieren und zu starten, damit er ständig im Hintergrund läuft. Setzen Sie deshalb die beiden Hacken bei Server Konfiguration. Klicken Sie auf Weiter Vergeben Sie ein VNC Passwort. (Beachten Sie den nachfolgenden Absatz!!) Setzen sie die Optionen wie rechts beschrieben. Bestätigen Sie alles mit OK Seite 83 von 116

84 Hinweise zum Passwort von Ultra-VNC ACHTUNG: Dieses Passwort muss auch in der vce.properties Datei gesetzt sein. Die Datei vce.properties liegt am Server im Verzeichnis /opt/campuslan/vce/web-inf/classes und ist die zentrale Konfigurationsdatei von vce. Sie wird von der vce-installation angelegt und vorkonfiguriert. Meist ist in der vce.properties schon ein Passwort für VNC gesetzt. Dies wird bei der vce- Installation festgelegt. Ändern Sie dieses Passwort nicht wenn es schon gesetzt ist, da es von anderen Client-PC s verwendet wird. Tragen Sie stattdessen dieses Passwort hier bei der Konfiguration von UltraVNC ein. Wie prüfe ich ob das zentrale Passwort bereits gesetzt ist? Suchen Sie in der Datei vce.properties folgenden Absatz: # Ultra-VNC with Password RCStartParam=[IPADDR] -password <password> RVStartParam=[IPADDR] -password <password> -viewonly -notoolbar -fullscreen RMStartParam=[IPADDR] -password <password> -viewonly -scale 1/4 -notoolbar Steht hier anstelle von <password> ein richtiges Passwort, ändern Sie es auf keinen Fall. Steht hier nur <password>, tragen Sie anstelle dem Platzhalter das gewünschte Passwort ein. Das Passwort muss nicht in Anführungszeichen o. ä. stehen. Wo werden die Einstellungen von UltraVNC am Client-PC gespeichert? Die Einstellungen von UltraVNC werden im Verzeichnis C:\Programme\UltraVNC in der Datei ultravnc.ini gespeichert. Sie können diese Datei editieren und damit Einstellungen verändern. Der Client-Installer verwendet eine vorkonfigurierte ultravnc.ini in der bereits ein Passwort gesetzt ist. Diese liegt im Client-Install Verzeichnis unter UltraVNC\UltraVNC. Dieses Passwort ist remote (ohne Anführungszeichen) und ist dort verschlüsselt abgelegt. Sie können die ultravnc.ini von einem PC, den Sie konfiguriert haben, in das Client- Install\UltraVNC\UltraVNC kopieren und die dort existierende Datei austauschen. Damit verwendet der Client-Installer zukünftig Ihre vorkonfigurierte ultravnc.ini mit Ihrem Passwort. Natürlich können Sie auch nur den Absatz mit dem Passwort per Copy&Paste in die bestehende Ultravnc.ini im Client-Install Verzeichnis übernehmen. Der Eintrag sieht in etwa so aus: [ultravnc] passwd=bf27fb81f51e3021c6 Seite 84 von 116

85 Auf jeden Fall muss das Passwort, das hier gesetzt wird, mit dem Eintrag in der vce.properties Datei am Server übereinstimmen, sonst wird keine Bildschirmübertragung funktionieren. Der Unterschied besteht nur darin, dass das Passwort am Client-PC verschlüsselt und am Server im Klartext steht. Dies ist nicht kritisch, da die Datei am Server nur der Benutzer root lesen darf. Wichtig: Das UltraVNC Passwort kann maximal 8 Zeichen lang sein. Mehrere Zeichen werden einfach abgeschnitten. UPHClean (nur bei Windows XP) Dies ist ein Tool von Microsoft, um einige Windows-Probleme mit Profilen von Netzwerkbenutzern zu beheben. Der UPH-Cleaner liegt in vce-tools\uphclean\uphclean-setup.msi Installieren Sie den UPHCleaner ohne Änderung der Standardeinstellungen. Als Defaultverzeichnis wird das folgende verwendet: Weitere Einstellungen sind hier nicht vorzunehmen. Seite 85 von 116

86 Das Firefox Profil FF.Profile (nur wenn kein ZAV verwendet wird) Alle Einstellungen des Firefox werden in einem sog. Profil zusammengefasst. Dort werden auch temporäre Cache-Dateien abgelegt. Standardmäßig liegt dieses Verzeichnis im Benutzerprofil eines jeden Benutzers unter C:\Benutzer\<Benutzer>\Appdata\roaming\Mozilla\Firefox\Profiles und hat einen Namen wie z.bsp.: uw0mk03y.default. Firefox legt dieses Verzeichnis automatisch beim ersten Start an. Das Problem dabei ist, dass Firefox dann immer komplett neu konfiguriert werden muss, vor allem wenn - wie bei vce üblich - die Benutzerprofile bei der Abmeldung des Benutzers gelöscht werden. Aus diesem Grund haben wir ein Profil komplett vorkonfiguriert und legen dies unter C:\Windows ab. Bei jedem Aufruf von Firefox (aber auch bei vce selbst) wird dieses Profil mit dem Parameter -profile C:\Windows\FF.Profile mitgegeben. Dadurch verwendet Firefox immer das Profil und die Konfiguration, die vorgesehen ist. Der Client-Installer kopiert das Profil automatisch. Manuell wird es einfach von Client- Install\FF.Profile nach C:\Windows\FF.Profile kopiert. Damit ist die Installation und Konfiguration der grundlegenden Komponenten abgeschlossen. Jedoch werden meist noch Anwendungen vorinstalliert und das Default-User Profil erstellt. Dies wird im nächsten Absatz erklärt. Seite 86 von 116

87 Installation von Anwendungen Installieren Sie nun die Anwendungen, die verfügbar sein sollen (zum Beispiel Acrobat Reader oder Microsoft Office). Normalerweise liegt die Installations-CD auf Laufwerk P: ( Programme -Verzeichnis). Wenn nicht, kopieren Sie diese vorher dort hin und installieren Sie von Laufwerk P: aus. Am besten installieren Sie die Anwendungen als vceadmin. Passen Sie auch die Konfiguration der Anwendungen entspr. an. Das Microsoft Office-Paket kann zentral über Gruppenrichtlinien konfiguriert werden. Hier genügt es also, die einzelnen Anwendungen (Word, Excel, ) einmal zu starten. Alle anderen Anwendungen sollten sie so konfigurieren, wie es erforderlich ist. Säubern der RUN-Keys in der Registry - Starten Sie Regedit. - Wechseln Sie in den Key HKEY_LOCAL_MACHINE/Software/Microsoft/Windows/Current Version/Run - Entfernen Sie dort alle Einträge, die Sie eindeutig als unwichtig identifizieren können. Unwichtige Einträge sind z. B.: - CTFMON.EXE, MOBSYNC.EXE, NeroCheck.EXE, HKEYCMD.EXE, SunJavaUpdateScheduler, RealScheduler - Wechseln Sie in den Key HKEY_LOCAL_USER/Software/Microsoft/Windows/Current Version/Run - Entfernen Sie auch dort alle entspr. Einträge Erstellen des Default User -Profil s: (nur Windows XP) Normalerweise wird bei der Installation von vce ein Default User-Profil erzeugt und zentral am Server abgelegt. Dieses liegt dann unter vce-tools\default User (Bei älteren Installationen ggf. unter <Campus>\Administratoren\_Tausch ). Ist dies der erste Client im Netz, der installiert wird, muss das Default User Profil erst erstellt werden. Löschen Sie den Inhalt des Verzeichnisses Default User in C:\Dokumente und Einstellungen\. Löschen Sie nicht das Verzeichnis selbst. Kopieren Sie den Inhalt des Server-Verzeichnisses vce-tools\default User nach C:\Dokumente und Einstellungen\Default User\. Stellen Sie sicher, dass sich im Root des Default-User Profils (d. h. direkt im Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\Default User\ ) die Datei.java.policy befindet. Wenn nicht, kopieren Sie diese aus vce-tools dorthin. Nun haben Sie ein auf ihre Umgebung angepasstes Default User Profil. Was muss ich machen wenn noch kein Default User Profil für vce vorhanden ist? Sie sollten mit einem User alle Programme installieren (wie weiter oben erklärt). Normalerweise ist dies der vceadmin. Seite 87 von 116

88 - Melden Sie sich mit diesem Benutzer an. - Konfigurieren Sie nun alle Windows-Desktop-Settings so, wie es auch für die anderen User (Schüler/Lehrer) sein soll. Z. B auch das Erscheinungsbild des Windows-Explorers. - Starten Sie den Internet Explorer einmal an und konfigurieren diesen. Wir empfehlen Ihnen, den Ordner für Temporary Internet Files auf C:\Temp\ zu legen. Dann haben alle Benutzer dasselbe Cache-Verzeichnis und es werden keine temporären Internetdaten im Benutzerprofil gespeichert. - Säubern Sie auch den Autostart-Ordner des Benutzers. - Wenn alles konfiguriert ist, melden Sie sich ab und melden sich mit einem anderen, unabhängigen Benutzer an. Zum Bsp. als lokaler Administrator und als NDS-Admin. - Wechseln Sie nun in das Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\. Dort sollte das Verzeichnis vceadmin liegen. Wenn es dort nicht ist, finden Sie im Homeverzeichnis des Users vceadmin das Verzeichnis Windows NT 5.1 Workstation Profile. Das ist dann das Verzeichnis, das wir brauchen. - Erstellen Sie am Server unter vce-tools ein Verzeichnis Default User. Kopieren Sie nun den Inhalt des Verzeichnisses vceadmin (bzw. Windows NT 5.1 Workstation Profile ) dorthin. - Kopieren Sie die Datei.java.policy aus vce-tools ins Root des Default User Verzeichnisses. - Säubern Sie alle Verzeichnisse des Profils von offensichtlichen TEMP-Dateien, unwichtigen Programmverknüpfungen im Verzeichnis Startmenü, usw. Nun haben Sie eine Vorlage für das Default User-Profil. Kopieren Sie dieses nun wie weiter oben unter Erstellen des Default User -Profil s: beschrieben. Hinweis: Bei Windows 7 kann das Default User Profil nicht mehr ohne weiteres kopiert werden. Im Internet finden sich zwar einige Anleitungen dazu, allerdings wird das von Microsoft nicht supported und kann zu Problemen führen. Das Benutzerprofil wird bereits bei der Installation des Windows 7 Arbeitsimages erstellt und konfiguriert. Nachträgliche Änderungen sind nur durch Anpassung des Arbeitsimages oder über Regkeys und ZCM möglich. Abschließende Arbeiten: - Säubern Sie den PC von TEMP-Dateien, überflüssigen Anwendungen, etc. (Dazu empfehlen wir das Tool CCleaner, es liegt unter vce-tools\ccleaner oder ) - Entfernen Sie überflüssige Dienste, etc. (Dazu empfehlen wir, das Tool XP-AntiSpy zu verwenden, es liegt unter vce-tools\xp-antispy oder ) - Defragmentieren Sie das Laufwerk (Explorer -> Eigenschaften von Laufwerk C: -> Extras -> Defragmentieren ) - Abmelden und PC herunterfahren Dieser PC kann nun per Image gesichert werden. Seite 88 von 116

89 Wie werden Richtlinien erstellt und geändert? Was sind Richtlinien? Es müssen generell zwei Arten von Richtlinien (engl.: Policies) unterschieden werden: Microsoft Windows verwendet so genannte Gruppenrichtlinien (auch GPOs genannt) Mit diesen Richtlinien können Standardeinstellungen für viele Windows-Komponenten zentral vorgegeben werden. Diese Einstellungen können dann Benutzern oder Workstations zugewiesen werden. Mithilfe von ZENWorks kann dies auch im Novell edirectory zentral konfiguriert werden (Windows alleine kann das nur lokal bzw. über ActiveDirectory). Novell ZENWorks beinhaltet verschiedene Arten von Richtlinien, die im ZCC konfiguriert werden. Auch GPOs können mit ZENWorks konfiguriert werden. Welche Richtlinien gibt es in ZENWorks Configuration Management? Starten Sie die das ZCC und melden Sie sich an. Oben links sehen Sie im Hauptmenü den Punkt Richtlinien. Klicken Sie darauf, dann erscheinen alle definierten Richtlinien in der Mitte: Seite 89 von 116

90 Sie sehen in der Spalte Typ, dass es verschiedene Arten von ZCM Richtlinien gibt. Dies sind die wichtigsten: Richtlinie für dynamische lokale Benutzer Dies ist die wohl wichtigste Richtlinie, die im Normalfall für alle Benutzertypen konfiguriert ist (Administratoren, Lehrer, Schüler). Sie definiert, in welcher Form sich ein Benutzer beim Anmelden am lokalen Windows-System registriert, insbesondere mit welchen Rechten ob als Administrator, Hauptbenutzer, oder Benutzer. Anders als bei einer reinen Windows-Server Umgebung gibt es in einem campuslan Netz keine Windows Domäne. Deshalb wird auf Windows Ebene mit der lokalen Authentifizierung gearbeitet. Um dies zu automatisieren, wird diese Richtlinie verwendet. Alles weitere erledigt dann der ZenWorks Agent auf der Workstation. Windows Gruppenrichtlinie Die Gruppenrichtlinien werden weiter unten in einem separaten Kapitel genauer erläutert. Grundlegend ist hier nur, dass es für jedes Betriebssystem eigene Gruppenrichtlinien gibt. Diese müssen auch mit dem jeweiligen Betriebssystem konfiguriert werden. D.h. dass eine GPO für Windows 7 auf einer Windows 7 Workstation konfiguriert werden muss und dasselbe gilt für Windows XP. Es spielt allerdings keine Rolle ob es ein 32 Bit oder 64 Bit System ist. Druckerrichtlinie Mit dieser Richtlinie werden bestehende iprint Drucker zugewiesen. Die Zuweisung erfolgt in der Regel an Workstations, die meist zu Gruppen zusammengefasst sind (Computerraum). ZENWorks Explorer Konfigurationsrichtlinie Diese Richtlinie gibt es im System meist nur einmal und konfiguriert das Aussehen des NAL (Novell Application Launcher) und der Integration der ZENWorks Bundles ins Windows Startmenü. Richtlinie für zentral gespeicherte Profile Mit dieser Richtlinie kann das Benutzerprofil am Server gespeichert werden, z.b. im Homeverzeichnis des Benutzers. Im Normalfall wird kein zentrales Benutzerprofil verwendet, da die An- und Abmeldung dann sehr lange dauern kann. Das Profil wird dabei immer zwischen Windows Workstation und Server hin- und her kopiert. Im Benutzerprofil sind keine wichtigen Benutzerdaten gespeichert. Wenn der Desktop bei allen gleich aussehen soll, ist die Verwendung dieser Richtlinie nicht notwendig. Es gibt noch einige weitere Richtlinientypen, diese sind im Moment aber nicht relevant. Seite 90 von 116

91 Wie werden Richtlinien im ZCC erstellt? Im Menü Richtlinien können Sie mit Klick auf Neu->Richtlinie eine neue Richtlinie erstellen. Wählen Sie nun die Plattform Windows und danach als Kategorie Windows- Konfigurationsrichtlinien. Nun können Sie den Richtlinientyp wählen. Wählen Sie einen passenden Namen für die Richtlinie. Orientieren Sie sich dabei an den schon vorhandenen Richtlinien. Die DLU Richtlinie (Dynamischer lokaler Benutzer) Sämtliche DLU Richtlinien (Admin, Lehrer, Schüler) werden nach demselben Prinzip konfiguriert. Klicken Sie in der Richtlinie auf das Register Details : Setzen Sie die Häkchen bei Bestehendes Benutzerkonto verwalten und Dynamischer Benutzer. Letzteres bewirkt, dass der lokale Benutzer samt Profil bei Abmeldung von der Workstation wieder gelöscht wird. Wenn Sie Cache für dynamische Benutzer aktivieren anhaken, wird das lokale Profil erst nach einer Anzahl Tagen gelöscht. Dies empfiehlt sich vor allem bei Lehrern. Dadurch wird die Anmeldezeit verringert. Darunter definieren Sie nun, welche Rechte die Benutzer auf dem Windows PC bekommen sollen. Standard für Lehrer und Schüler sollte Benutzer oder Hauptbenutzer sein. Speichern Sie das Ganze über Anwenden ganz unten. Seite 91 von 116

92 Wie werden Windows Gruppenrichtlinien erstellt oder angepasst? Was sind Windows-Gruppenrichtlinien? Mit diesen Richtlinien können Standardeinstellungen für viele Windows-Komponenten zentral vorgegeben werden. Diese Einstellungen können dann Benutzern oder Workstations zugewiesen werden. Mithilfe von ZENWorks kann dies auch im Novell edirectory zentral konfiguriert werden (Windows alleine kann das nur lokal bzw. über ActiveDirectory). Beispiel: Mithilfe der Gruppenrichtlinien können Elemente im Startmenü ausgeblendet werden oder Einstellungen des Internet-Explorers (z.b. Proxyserver) vorgegeben werden. Ferner kann durch bestimmte Richtlinien verhindert werden, dass ein Benutzer diese Vorgaben ändern kann. Gruppenrichtlinien sind eine Sammlung von sog. ADM-Dateien. Diese enthalten die Menüstruktur der Gruppenrichtlinien (so wie die Richtlinien im Richtlinieneditor dargestellt werden) und die zu ändernden Registry-Keys. Windows enthält Standard ADM-Dateien, die grundsätzlich in den Gruppenrichtlinieneditor eingebunden sind. Es können aber auch weitere ADM-Dateien eingebunden werden. Konfiguriert werden die Richtlinien über den Gruppenrichtlinieneditor von Windows: Einfach gesagt tun Gruppenrichtlinien nichts anderes als dynamisch Registry-Keys zu setzen oder zu ändern. Seite 92 von 116

93 Wann werden Gruppenrichtlinien aktiv? Wird eine Gruppenrichtlinie einem Benutzer zugewiesen, wird diese bei der Anmeldung aktiv. Wird die Gruppenrichtlinie über eine ZENWorks-Richtlinie im ZCC zugewiesen, gilt als Aktivierung der entsprechende Zeitplan. Dies ist normalerweise die Benutzeranmeldung. Wie werden Gruppenrichtlinien über das ZCC eingerichtet? Da das vce Netzwerk kein Active Directory verwendet wird können Gruppenrichtlinien eigentlich nur lokal verwaltet werden. Dies wäre allerdings sehr umständlich, da jeder einzelne PC separat konfiguriert werden müsste. Abhilfe schafft hier Novell ZENWorks. Mithilfe der Richtlinien können die Gruppenrichtlinien zentral über edirectory verwaltet und am Server abgelegt werden. Generelle Vorgehensweise: Über das ZCC wird eine Richtlinie editiert und daraus (automatisch) der lokale Windows- Gruppenrichtlineneditor gestartet. Die gewünschten Einstellungen werden gemacht und der Windows-Gruppenrichtlineneditor einfach beendet. Das ZCC nimmt nun die gemachten Einstellungen und speichert sie zentral am Server. Lokal wird nichts geändert. Hinweis: Da Gruppenrichtlinien Betriebssystemabhängig sind (W7 <-> XP) müssen sie immer von einer Workstation aus erstellt werden, auf der das zu konfigurierende Betriebssystem läuft. Eine z. Bsp. unter Windows 7 erstellte Gruppenrichtlinie läuft nicht sauber unter Windows XP. Ablauf Starten Sie das ZCC und wählen Sie eine bestehende GPO Richtlinie. Alternativ können Sie auch eine neue Richtlinie erstellen. Wichtig: Starten Sie das ZCC unbedingt mit dem Internet Explorer, andernfalls können keine Gruppenrichtlinien editiert werden (normalerweise ist das im NAL so hinterlegt). Wenn Sie eine neue Richtlinie erstellen wählen Sie Windows->Windows-Konfigurationsrichtlinie -> Windows-Gruppenrichlinie. Benennen Sie die Richtlinie nach demselben Schema wie die bestehenden Richtlinien. Also z.b. GPO-xxx. Seite 93 von 116

94 Wechseln Sie nun auf das Register Details : Als erstes muss der Gruppenrichtlinien-Helper installiert werden (einmalig pro Workstation, an der Sie arbeiten). Klicken Sie auf die Aufforderung und lassen die Installation zu: Nun wird der Konfigurieren Button in der Mitte aktiv. Wenn Sie darauf klicken wird der GPEdit gestartet. Lassen Sie das ZCC im Hintergrund unbedingt geöffnet! Sie können nun im unteren Teil bei Benutzerkonfiguration die GPOs editieren. Editieren Sie nicht die Computerkonfiguration. Diese wird nicht ausgelesen! Wenn Sie alle Richtlinien konfiguriert haben, schließen sie den GPEdit über das X rechts oben. Nun übernimmt ZENworks die Richtlinien und Sie können Sie hochladen. Danach erscheint wieder das ZCC. Klicken Sie auf Anwenden. (to be continued ) Seite 94 von 116

95 Wie wird der Import von Benutzern konfiguriert? Natürlich werden Benutzer in vce nicht nur manuell angelegt, sondern über ein eigenes Modul importiert. Es können sowohl Schüler als auch Lehrer importiert werden. Der User-Import wird im Schulzentrum konfiguriert. Hier können Import-Optionen festgelegt werden sowie der Aufbau der Import-Datei definiert werden. Bei Verwendung eines Welt-Objektes (mehrere Schulzentren unterhalb eines gemeinsamen Organization Objekts), kann der Import entweder im Weltobjekt konfiguriert werden, oder einzeln bei den Schulzentren. Wird der Import am Weltobjekt durchgeführt, werden die Homeverzeichnisse allerdings alle am selben Server angelegt. Deshalb ist es sinnvoller, die Benutzer am Schulzentrum zu importieren, da dort die standortspezifischen Servereinstellungen hinterlegt sind. Zur Sicherheit kann die Schul-ID verwendet werden. Dies ist ein Feld in der vce Konfiguration mit einer eindeutigen Identifizierung des Schulzentrums. Dieselbe ID wird dann in der Importdatei erwartet, um abzugleichen, dass auch die richtigen Benutzer importiert werden. Nämlich die dieses Schulzentrums. Details dazu finden Sie etwas später in diesem Kapitel. Seite 95 von 116

96 Wo finden Sie den Import? Melden Sie sich als vceadmin in vce an. (oder als anderer Administrator) Browsen Sie auf das Schulzentrum. Klicken Sie auf Datenimport Benutzer-Import Einstellungen: Die Importdatei vce braucht natürlich eine Datenquelle, um Schüler und Lehrer zu importieren. Diese Importdatei ist eine Bestandsliste (Schüler-/Lehrerliste) und kann mit der Export-Funktion, die in fast allen Schulverwaltungssystemen enthalten ist, erzeugt werden. Grundsätzlich ist jede Datenquelle im sog. "CSV-Format" (Die Felder sind in einer bestimmten Reihenfolge, Felder sind durch ein bestimmtes Zeichen getrennt), als Bestandsliste für vce geeignet. Jede Microsoft Excel-Tabelle kann im CSV Format abgespeichert werden. Bestandslisten, die für den vce-import verwendet werden sollen, dürfen keine Überschriften in der ersten Zeile enthalten und müssen folgende Mindestinformationen beinhalten: Kontentyp, Nachname, Vorname, Klasse, Geburtsdatum Als Trennzeichen kann ein beliebiges Zeichen verwendet werden. Im Allgemeinen wird ein Semikolon verwendet (;). Die Reihenfolge der Felder ist egal und kann konfiguriert werden. Eine gültige Schülerliste sieht also z. Bsp. wie folgt aus: 431;Maier;Hans;10a; ;Huber;Michael;10a; ;Schwarz;Andrea;11b; Optionale Angaben sind: Anschrift, PLZ, Telefon, *, Schul-ID, Import-ID, Passwort, Kurse, Projekte (* die Adresse wird beim Einsatz von Groupwise automatisch eingetragen.) Seite 96 von 116

97 Vielleicht ist Ihnen die Zahl 431 in der ersten Spalte aufgefallen. Das ist der sog. Kontentyp. Dies ist ein Indikator für die Art des Benutzers. Damit weiß vce, ob es sich um einen Schüler oder Lehrer handelt. Mehr dazu später. Hinweis: Bei Import von Lehrkräften muss natürlich keine Klasse angegeben werden. Es genügt der Kontentyp (411), Name, Vorname und Geb.-Datum. Sind die Geburtsdaten der Lehrer nicht bekannt, kann ein Dummywert verwendet werden. ( 1234, etc. es muss kein gültiges Datum sein.) Beim Import gilt für alle Felder: Umlaute werden umgesetzt (ä=ae, ß=ss, usw ), diakritische Zeichen werden entfernt (aus é wird e). Bindestriche (z.b. bei Doppelnamen) bleiben erhalten. Leerzeichen werden in NDS-Objekten entfernt, in vce aber angezeigt. (z. Bsp.: Klasse 10 A wird als Klasse10A im edirectory angelegt, in vce aber als Klasse 10 A angezeigt) Import konfigurieren Wenn Sie auf Import konfigurieren klicken (siehe Bild auf der vorigen Seite), gelangen Sie zur Importkonfiguration. Hier kann (nahezu) der gesamte Import konfiguriert werden. In der oberen Hälfte sind die globalen Einstellungen. Was für ein Dateiformat, wie soll das Passwort generiert werden, etc. Eine komplette Beschreibung finden Sie in der folgenden Tabelle. Sämtliche Importoptionen werden in edirectory gespeichert und gelten für alle Importvorgänge. Auch wenn diese mit einem anderen Administrations Benutzer durchgeführt werden. Seite 97 von 116

98 Beschreibung der Optionsfelder Feld Dateityp Passwörter für neue Konten Import-ID Schülerkonten, die nicht in der Importdatei vorhanden sind Alle Konten, die bereits im System vorhanden sind Leere Klassen/Kurse/Proje kte Prüfung der Schul- ID Beschreibung Liegt die Import-Datei im ASCII oder ANSI Format vor? Standard ist ANSI Sollen Passwörter aus dem Geburtsdatum erzeugt werden oder zufällig generiert werden? Hinweise dazu: Bei Geburtsdatum werden alle Punkte entfernt. Ein Geburts-Datum wird zum Passwort: Bei zufälligem Generieren wird eine Liste mit den Passwörtern im Homeverzeichnis des angemeldeten vceadmin abgelegt. Soll die Import-ID von vce generiert werden (aus Name, Vorname und Geb.-Datum) oder ist sie in der Import-Datei enthalten? Durch die Import-ID wird ein Benutzer eindeutig identifiziert. Allein der Name ist nicht eindeutig, da es mehrere Hans Müller geben kann. Kombiniert mit dem Geburtsdatum wird es allerdings zu 99,9% eindeutig, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es zwei Schüler mit exakt demselben Namen gibt, die beide am selben Tag geboren sind, ist sehr gering. Diese Variante hat sich bewährt, als Alternative können Sie die Schüler allerdings auch über eine ID (eindeutige Schüler- Identifikationsnummer) identifizieren, welche Sie in der Importdatei mitgeben. Ihre Schulverwaltung muss dieses Feld natürlich bereitstellen. Sollen in der NDS existierende Schüler, die nicht in der Importdatei enthalten sind, gelöscht werden? Alternativ können diese Accounts deaktiviert oder einfach belassen werden, wie sie sind ( ignorieren ). Beachten Sie diese Einstellung, wenn Sie keine komplette Schülerliste importieren, sondern nur eine Teilliste. Dann muss dieser Wert auf Ignorieren stehen, da sonst alle Schüler weg sind, die nicht in der Teilliste stehen. Überarbeiten: Bestehende Schüler werden überprüft und mit Accounts in der Import-Datei verglichen. Klassen- und Kurszugehörigkeiten werden aktualisiert, die Schüler ggf. neu zugeordnet. Überspringen: Bestehende Schüler werden nicht überprüft, sondern einfach belassen, wie sie sind. Wenn alle Schüler aus einer Klasse oder Kurs/Projekt gelöscht werden, soll dann die Klasse selbst erhalten bleiben? Oder soll sie samt Tauschverzeichnissen gelöscht werden. Beachten Sie, dass alle Dateien im Klassentauschordner (Daten und Vorlagen) gelöscht werden, wenn der letzte Schüler aus der Klasse gelöscht wurde. Soll die Schul-ID überprüft oder ignoriert werden? Bei Prüfung muss der Wert in der Import-Datei vorhanden sein und mit dem Wert im NDS-Objekt der Schule übereinstimmen. Die Schul-ID ist auch bei großen Netzten mit Welt-Objekt optional. Seite 98 von 116

99 Beschreibung der Datenfelder Hier wird definiert, in welcher Spalte der Bestandsliste (Import-Datei) die entsprechenden Attribute zu finden sind. Es müssen nur die vorhandenen Attribute eingetragen werden. Felder von nicht verwendeten Attributen können leer bleiben. Wenn Sie auf Eintrag speichern klicken, gelangen Sie wieder zurück ins Hauptmenü des Datenimports. Die detaillierte Beschreibung der einzelnen Datenfelder finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. Seite 99 von 116

100 Feld Pflichtangaben Name Vorname Geburtsdatum Klasse Kontentyp Optionale Angaben Import-ID Schul-ID Kurse Projekte Trennzeichen für Spalten Trennzeichen für Mehrfachwerte Beschreibung Nachname des Benutzers Vorname des Benutzers. Mehrere Vornamen werden übernommen. Geburtsdatum 10-stellig: TT.MM.JJJJ Name der Klasse, welcher der Schüler zugeordnet wird Dadurch wird der Typ des Benutzers festgelegt. Mögliche Werte sind: 411 Lehrer 421 Administratoren 431 Schüler Durch den Kontentyp wird auch automatisch festgelegt, in welchem Container die Benutzer erzeugt werden. (Administratoren, Lehrkraefte, SchuelerInnen) Eine eindeutige ID (Schülernummer), mit welcher der Benutzer identifiziert wird. Stellt die Schulverwaltung keine ID zur Verfügung, die auch bei Schuljahreswechsel gleich bleibt, kann vce auch eine ID generieren. Eindeutige Schulnummer. Gibt es mehrere Schulen in einer vce Struktur, empfiehlt es sich die Schul-ID einzutragen. Dadurch wird gewährleistet, dass die richtige Bestandsliste importiert wird. Hier können Kurse eingetragen werden, in die der Schüler automatisch hinzugefügt wird. Noch nicht vorhandene Kurse werden automatisch angelegt. Es können auch mehrere Kurse auf einmal eingetragen werden, diese werden durch das Mehrfachtrennzeichen getrennt. (siehe Feld Trennzeichen für Mehrfachwerte ) siehe Kurse Mit diesem Zeichen werden die Datenfelder getrennt. (default: ; ) Mit diesem Zeichen werden Werte in den Feldern Kurse und Projekte getrennt. ) Seite 100 von 116

101 Import starten Nachdem Sie die Konfiguration des Imports fertiggestellt haben, können Sie den Import starten. Wählen Sie über Datei auswählen Ihre Importdatei aus. Sie sehen beim Punkt Ausführung drei Optionen: Import starten: Der Import wird geprüft und durchgeführt. Import simulieren: Der Import wird geprüft. vce berechnet wie viele Benutzer bei einem Import angelegt, verschoben oder gelöscht werden würden. Man könnte auch sagen, eine was wäre wenn Analyse Dies sollten Sie in jedem Fall immer vor einem Import durchführen. Auch die Syntaxprüfung wird hier gemacht (siehe nächster Punkt) Syntax prüfen: Die Syntax und Konsistenz der Importdatei wird überprüft. Es werden keine Benutzer angelegt. Mit Eintrag speichern wird die gewählte Import-Aktion gestartet. Ein neues Fenster wird geöffnet und die vce-oberfläche geschlossen. Dies ist ein Sicherheitsfeature, damit Sie den Importprozess unbeaufsichtigt laufen lassen können, ohne dass jemand mit Administrationsrechten Zugriff auf das System erhält. Seite 101 von 116

102 Überprüfung des Imports über die Simulation Wenn Sie den Import simulieren, erhalten Sie ein Ausgabefenster mit allen Meldungen und an Ende des Checks eine Meldung ob die Simulation erfolgreich war, oder ob es Fehler gab. Dies sieht in etwa so aus: Wenn es Fehler gibt, werden diese in roter Schrift angezeigt. (Ausnahme ist die zweite Zeile im Log, die ist immer rot). Am Anfang des Logs finden Sie den Syntaxcheck: 15/08/12 14:50 - vce: Using Linux file writing for password list and log --> 15/08/12 14:50 - vce-import: Registering StoragePlugin LinuxFS (2) 15/08/12 14:50 - Logging import to /usr/share/tomcat6/webapps/vce/log/vce- Import_ log 15/08/12 14:50 - Passwords are written to /usr/share/tomcat6/webapps/vce/log/vce- Passwords_ log 15/08/12 14:50 - ===================================================================== 15/08/12 14:50 - vce-import: /usr/share/tomcat6/webapps/vce/upload/abdb3e6a7b58ddfb5a7916cd01e538fb.imp 15/08/12 14:50 - ===================================================================== 15/08/12 14:50 - Query ID's from SchoolCenters and Schools: 15/08/12 14: found: ou=berufsschule,o=schulnetz as vce-root 15/08/12 14: found: ou=berufsschule,o=schulnetz with ID: BS 15/08/12 14:50 - The value for "Pre-Name" is expected in column 4 15/08/12 14:50 - The value for "Family-Name" is expected in column 3 15/08/12 14:50 - The value for "Date of Birth" is expected in column 5 15/08/12 14:50 - The value for "Class" is expected in column 2 15/08/12 14:50 - The value for "Courses" is expected in column 6 15/08/12 14:50 - The value for "Account-Type" is expected in column 1 15/08/12 14:50 - Delimiter for fields is ";" (59) 15/08/12 14:50 - Delimiter for multi-values is "," (44) 15/08/12 14:50 - thread startup 15/08/12 14:50 - Available memory at entrance: /08/12 14:50 - The configuration meets all required definitions 15/08/12 14:50 - Configured as "Simulate data after syntax-check" 15/08/12 14:50 - Checking existance of /usr/share/tomcat6/webapps/vce/upload/ 15/08/12 14:50 - Checking syntax of /usr/share/tomcat6/webapps/vce/upload/ 15/08/12 14:50 - Using charset "ISO " on the import file while checking 6982 bytes 15/08/12 14: lines processed for syntax-check so far... 15/08/12 14:50 - Lines total in Inport-File: /08/12 14:50 - Syntax-errors total: 0 Seite 102 von 116

103 Am Ende des Logs finden Sie das Ergebnis: 15/08/12 14:50 - Found 186 user accounts, 0 having import-id problems 15/08/12 14:50 - Retrieving existing groups (classes, courses, projects 15/08/12 14:50 - Found 8 groups of type 311 in edirectory 15/08/12 14:50 - Found 8 group accounts, 0 having import-id problems 15/08/12 14:50 - Found 6 groups of type 321 in edirectory 15/08/12 14:50 - Found 6 group accounts, 0 having import-id problems 15/08/12 14:50 - Found 2 groups of type 331 in edirectory 15/08/12 14:50 - Found 2 group accounts, 0 having import-id problems 15/08/12 14:50 - Available memory after directory-check: /08/12 14:50 - Checking accounts and import-file entries 15/08/12 14:50 - Using charset "ISO " on the Import-File 15/08/12 14:50 - New user: König, Max, with cn=koenigma 15/08/12 14:50 - New user: Schwarz, Markus, with cn=schwarzma 15/08/12 14:50-6 existing existing teacher- or admin-accounts will not be touched 15/08/12 14:50-3 existing pupils have no entry in import-file and cause LEAVE 15/08/12 14: existing accounts have an entry in import-file and cause REDO 15/08/12 14:50-2 accounts do not exist and will be created 15/08/12 14:50 - Lines total in Inport-File: /08/12 14:50 - Integrity-errors total: 0 15/08/12 14:50 - Available memory after comparization: /08/12 14:50 - Task "Do simulation" is finished 15/08/12 14:50 - SUCCESS - All required tasks using this Import-File have ended successful! Sie können sehen, wie viele Benutzer es bereits gibt, wie viele Gruppen (Klassen/Kurse/Projekte in Summe), und welche Benutzer angelegt werden würden. Genauso sehen Sie eine Zusammenfassung: 6 existing existing teacher- or admin-accounts will not be touched 3 existing pupils have no entry in import-file and cause LEAVE 177 existing accounts have an entry in import-file and cause REDO 2 accounts do not exist and will be created Damit wissen Sie genau, was beim Import passieren wird. Hinweis: Lehrer- und Adminaccounts werden NIE gelöscht werden, egal was konfiguriert ist. Wenn Sie alles geprüft haben, können Sie mit dem Button Zurück zu vce wieder in das Anmeldefenster und den Import nochmal starten dieses Mal aber in echt. Nach dem Import sehen Sie das gleiche Fenster wieder, prüfen Sie genau die Loginformationen. Die Logfiles des Imports werden genauso wie die Passwortdateien im vce Log am Server abgelegt. Wenn alles geklappt hat, sollten Sie jetzt Ihre Schüler in vce unter Klassen sauber einsortiert sehen. Als Administrator sehen Sie auch alle Schüler im SchuelerInnen Ordner. Seite 103 von 116

104 Wo werden Logdateien abgelegt? Wenn irgendetwas in vce nicht funktioniert, können Logdateien helfen, den Fehler zu finden und zu beheben. Es gibt zwei Arten von Logdateien: Logdatei auf dem lokalen PC des Schülers oder des Lehrers Logdatei am Server Logdatei auf dem lokalen PC des Schülers (vceclient.log) Der vceclient (dieser Dienst läuft auf jedem PC im Hintergrund) erzeugt eine Logdatei. Diese Datei heißt vceclient.log und liegt im Verzeichnis C:\vCEClient. Dort wird jede Aktion protokolliert, die über vce gesteuert wird. Das sind z.b. folgende: Zuweisen von Anwendungen Sperren des Internets oder Dunkelschalten des Bildschirms Starten einer Reservierung oder Prüfung etc Wie sieht diese Logdatei aus? Es folgt ein Beispiel einer vceclient.log Datei: :37:10 Previous Logfile was cleared! :37:10 ===================== :37:10 Starting up vceclient :37:10 ===================== :37:10 vceclient for Windows :37:10 Loading Service Handler :37:10 Loading Service Configuration :37:10 Enabling Service Control Mode :37:10 Starting vceclient Service Handler :37:10 vceserver: :37:10 vceport: :37:10 vcebase: O=Welt :37:10 vceuser: cn=vceclient,ou=administratoren,ou=sz,o=welt :37:10 vcewksta: cn=test-pc1,ou=ws,o=zen :37:10 vceclient: Signalling alive each 5 minutes :37:10 Ldap connection established after 20 secs :37:10 Testing for vcexprops :37:10 Using good ol' vceprops :37:10 Checking Workstation Registration :37:10 WARNING: Error in ldapsettypeerror on cn=test-pc1,ou=ws,o=zen :37:10 (The given index is invalid.) :37:10 Registered this computer as vceclient Workstation :37:11 Use standard LDAP commands for associating/unassociating applications :37:11 Checking License :37:11 reading license from 'O=Welt' attribute 'vceprops' :37:11 Read 234 bytes of license code :37:11 Init Feature: SERV Print (active, normal) :37:11 Init Feature: SERV CDDVD (inactive, inverted) :37:11 Init Feature: SERV Internet (inactive, normal) :37:11 Init Feature: SERV Floppy (inactive, inverted) :37:11 Init Feature: SERV USB (inactive, inverted) :37:11 Init Feature: INTE Logout (inactive, normal) :37:11 Init Feature: INTE Shutdown (inactive, normal) :37:11 Init Feature: INTE Restart (inactive, normal) Seite 104 von 116

105 :37:11 Init Feature: INTE Message (inactive, normal) :37:11 Init Feature: INTE Screen (inactive, inverted) :37:11 Init Feature: INTE Reservation (inactive, normal) :37:12 Init Feature: INTE Login (inactive, inverted) :37:12 Init Feature: INTE LogoutImmediately (inactive, normal) :37:12 Init Feature: PROC RCStart (inactive, normal) :37:13 Init Feature: PROC RVStart (inactive, normal) :37:14 Init Feature: PROC RVStop (inactive, normal) :37:14 Init Feature: INTE RegVCE (inactive, normal) :37:14 Init Feature: INTE RefreshApps (inactive, normal) :37:14 vceclient Service is Up and Running... Wichtig sind folgende Informationen: vceclient for Windows Dies ist die Versionsnummer des vceclient. Sollten Probleme auftreten wird Sie der CampusLAN Support nach der Versionsnummer fragen. vceserver: vceport: 389 vcebase: O=Welt vceuser: cn=vceclient,ou=administratoren,ou=sz,o=welt vcewksta: cn=test-pc1,ou=ws,o=zen Dies ist die sog. LDAP Konfiguration. Hier muss die IP-Adresse des Servers und der richtige Benutzer zur Anmeldung am Server stehen. Wichtig ist auch der Eintrag vcebase. Hier muss das Schulzentrum oder, wenn ein Welt-Objekt verwendet wird, das Weltobjekt stehen. vcewksta ist das Workstation-Objekt. Der Name sollte eigtl. mit dem PC-Namen übereinstimmen. Ldap connection established after 20 secs Am wichtigsten ist diese Zeile. Hat die LDAP-Verbindung zum Server geklappt oder nicht. established bedeutet, alles ist in Ordnung. failed bedeutet, die Verbindung konnte nicht hergestellt werden. Dann sollten die Einträge der LDAP Konfiguration geprüft werden. Ist der richtige Server eingetragen? das richtige Schulzentrum bei vcebase? The given index is invalid Diese Meldung stellt keinen Fehler oder Problem dar. Es bedeutet lediglich, das ein bestimmter Wert hier nicht ausgelesen werden konnte. Meist, weil er hier einfach nicht vorhanden ist. Checking License reading license from 'O=Welt' attribute 'vceprops' Read 234 bytes of license code Seite 105 von 116

106 Hier wird die Lizenz ausgelesen. Wenn eine Lizenz gefunden wurde, ist die Verbindung zum vce Server hergestellt und das Schulzentrum wurde erkannt. Wie kann man diese Datei von Schüler-PC bekommen? Wenn eine Funktion auf einem der PC s nicht funktioniert, auf anderen aber schon, benötigt man die Logdatei dieses PC s. Ein Schüler oder Lehrer sieht normalerweise ja das Laufwerk C (lokale Festplatte) nicht, deshalb kann er nicht auf die Logdatei zugreifen. Um diese zu bekommen, müssen Sie folgendes tun: Der Schüler meldet sich ab. Wichtig: Den PC nicht neu starten, da sonst die Logdatei gelöscht wird, nur abmelden. Als vceadmin an diesem PC anmelden. Die Datei C:\vCEClient\vCEClient.log öffnen oder am besten gleich auf den Server kopieren. Dies ist auch die Vorgehensweise, wenn der CampusLAN Support Sie dazu auffordert, die vceclient.log Datei des betroffenen PC s zu mailen. Logdatei auf dem vce Server Die vce-serverapplikation erzeugt ebenfalls Logdateien, wenn dies in der Grundkonfiguration aktiviert ist. VCE ist in folgendem Verzeichnis am Server installiert: Linux: Netware: /opt/campuslan/vce SYS:/Tomcat/4/webapps/vCE Die Grundkonfiguration steht in der Datei vce.properties und liegt im vce-verzeichnis auf dem Server im Unterverzeichnis WEB-INF/classes In der Datei vce.properties gibt es folgenden Eintrag: #Beware that log-levels above 3 will cause huge log-files and should only be used for debug issues on single operations! loglevel=3 syslog=false # log file settings logpath=log Folgende Parameter für loglevel sind möglich: 0 es wird kein Logfile geschrieben 1 es werden nur schwerwiegende Fehler protokolliert 3 es werden Standardaktionen und Fehler protokolliert (default) Seite 106 von 116

107 5 es werden alle Aktionen, Dateioperationen und Fehler protokolliert 9 Debugmodus es wird jegliche Funktion von vce protokolliert. (Nur auf Aufforderung des CampusLAN Supports aktivieren). Der Parameter logpath definiert das Unterverzeichnis, in dem die Logfiles abgelegt werden. Standardmäßig ist das das Verzeichnis log. vce erzeugt für jeden angemeldeten Benutzer eine eigene Logdatei. Arbeiten also zwei Lehrer gleichzeitig, wird für jeden eine eigene Logdatei geschrieben. Das ist übersichtlicher und erleichtert die Fehlersuche. Im Dateinamen einer Logdatei ist die IP-Adresse des PC s enthalten, an welcher der Lehrer arbeitet. Ein Dateiname des Logfiles sieht z. B. so aus: log Die IP-Adresse des Lehrer-PC s ist in diesem Fall also Es folgt ein Beispiel einer vce Serverlog-Datei (loglevel 3): 02 February :31:23 CET - (2) Ending Session 02 February :31:25 CET - (1) Property Holder is vcexprops 02 February :31:25 CET - (1) February :31:25 CET - (1) List of passed parameters for action Login : 02 February :31:25 CET - (1) February :31:25 CET - (1) Owner: not logged in ( - ) 02 February :31:25 CET - (1) Name: vceadmin 02 February :31:25 CET - (1) Action: Login 02 February :31:25 CET - (1) Password: [hidden] 02 February :31:25 CET - (1) OK: Absenden 02 February :31:25 CET - (1) Login 02 February :31:39 CET - (2) vce: Using new Cifs-replacement. 02 February :31:39 CET - (1) edirldapconnection: connected to :389 base o=schulzentrum tree TREE_VCE 02 February :31:39 CET - (1) Property Holder is vcexprops 02 February :31:39 CET - (1) February :31:39 CET - (1) List of passed parameters for action Navigate : 02 February :31:39 CET - (1) February :31:39 CET - (1) Owner:vceAdmin (cn=vceadmin,ou=admins,o=schulzentrum) 02 February :31:39 CET - (1) Action: Navigate 02 February :31:39 CET - (1) FDN: ou=lehrkraefte,o=schulzentrum Ab vce Version 1.2 werden Logdateien automatisch bei einer bestimmten Größe oder nach einigen Tagen gelöscht. Bei Versionen vor 1.2 müssen Sie darauf achten, dass Logdateien nicht so groß werden, dass das System-Volume volläuft. Seite 107 von 116

108 Systemlogdateien Es gibt auch eine Systemlogdatei, die bei jedem Start der vce Web-Applikation erzeugt wird. Diese trägt einen zufällig vergebenen Namen mit Hexadezimalwert, z.b.: D8B AB4FA772543DFBA8CF3.log Diese Dateien werden im Normalfall nicht benötigt und von vce nach einigen Tagen wieder gelöscht. Seite 108 von 116

109 Anhang 1 Druckobjekte manuell erstellen Druckerbenutzer erstellen um Druckjobs zu löschen Dieser Benutzer wird benötigt um als Lehrer Druckjobs zu löschen. Wenn Sie in vce auf einen Drucker klicken, werden normalerweise die Druckjobs angezeigt, die noch in der Queue stehen. Dazu muss man sich mit einem Benutzer authentifizieren. Normalerweise existiert hier ein Benutzer drucker mit Passwort drucker. Der Benutzer ist im Servercontainer zu finden. Sollte er nicht existieren, können Sie ihn wie folgt anlegen. Starten Sie den imanager. Wählen Sie im Funktionsmenü links den Menüpunkt Benutzer aus. Um einen Benutzer zu erstellen, klicken Sie im Benutzer Menü auf Benutzer erstellen. Seite 109 von 116

110 Vergeben Sie als Benutzername und Nachname Drucker ein. Geben Sie bei Kontext Server an. Geben Sie als Passwort drucker ein. Setzen sie den Hacken bei Einfaches Passwort festlegen Bestätigen Sie mit OK. Der Benutzer wurde nun erstellt. Nun ist es noch notwendig, dem Druckerbenutzer die erforderlichen Rechte zu vergeben. Wechseln sie dazu in das Funktionsmenü iprint Seite 110 von 116

111 Klicken Sie auf Druckmanager verwalten Wählen Sie den Manager aus. Bestätigen Sie mit OK. Sie sehen nun die Statusanzeige des Druckmanagers. Wechseln Sie in das Register Zugriffssteuerung. Um den Druckerbenutzer hinzuzufügen, klicken sie auf hinzufügen Seite 111 von 116

112 Wählen Sie den Benutzer Drucker aus. Der Benutzer Drucker wurde nun als Manager hinzugefügt und ist berechtigt Druckjobs zu löschen. Treiberablage erstellen und konfigurieren Die Einrichtung einer Treiberablage und des Druckmanagers wird standardmäßig bei der vce- Installation vorgenommen. Sollten diese Dienste nicht vorhanden sein, werden Sie wie folgt installiert: Starten Sie den imanager.. Um eine Treiberablage anzulegen klicken Sie im iprint Menü auf Treiberablage erstellen. Seite 112 von 116

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