Wave 8 The Language of Content

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1 Wave 8 The Language of Content Warum teilen Onliner Content miteinander? Und welcher Content wird geteilt? Wo können Marken die Chance ergreifen und in diesem Austausch neue Kommunikationsstrategien entwickeln? Das alles sind Fragen, die mit der aktuelle UM Studie Wa e 8 ea t ortet werden können und die uns helfen die Bedürfnisse der Konsumenten noch besser zu verstehen und ihre Sprache zu sprechen The Language of Content. Content wird zur Sprache! Und die Wave 8 ist unser Wörterbuch Bereits seit 2006 führt die UM Gruppe den So ial Media Tra ker Wa e dur h und ist mit über befragten Internetnutzern in 65 Ländern die umfangreichste Studie dieser Art.

2 Besonders ausdrucksstark für die aktuellsten Entwicklungen sind natürlich aktive Onliner also Personen die täglich oder fast täglich das Internet nutzen da genau diese Personen mitbestimmen, welche Plattformen und Geräte an Bedeutung gewinnen und diese durch ihre intensive Nutzung mit gestalten und entwickeln. Die Wave Studie fokussiert bei ihrer Befragung genau auf diese Personen. Jedes Jahr widmet sich die Wave einem speziellen Thema in diesem Jahr ist es The La guage of Co te t. De i er ehr I halte erde i de verschiedensten sozialen Netzwerken gepostet, geteilt und geliked, so dass wir bereits eine neue Art der Kommunikation beobachten können. Und um eine noch effektivere Social Media Strategie umsetzten zu können, gibt uns die Wa e 8 u Ei li ke i diese eue Spra he, die auf de folge de grundlegenden Erkenntnissen beruhen. Fünf Kernbedürfnisse motivieren unser Handeln auch wenn wir online sind

3 Welchen Content sich User wünschen unterscheidet sich je nach Interesse und Branchen-Kontext Um in einem ersten Schritt zu erfahren, welcher Content für wen interessant sein könnte, wurden die österreichischen Onliner gefragt für welche Branchen oder Produkte sie sich interessieren und worüber sie auch mit anderen sprechen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Top 3 Kategorien Musik, Essen und Filme sind, wobei etwas mehr als zwei Drittel der befragten Onliner auch mit anderen darüber sprechen. Weniger interessant sind hingegen Autopflegeprodukte, Pay-TV Angebote und Baby- & Kinderpflegeprodukte: Dafür interessieren sich etwa ein Drittel, aber nur 16% bis 19% sprechen mit anderen darüber. Nachdem wir das Interesse an verschiedenen Branchen kennen, möchten wir jedoch genauer erfahren, welche Arten von Inhalten eigentlich von Unternehmen gewünscht werden. In der unteren Grafik haben wir beispielsweise Unternehmen und Marken aus den Bereichen Mobile Dienstleistungen & Telekommunikation, Persönliche Finanzen und PC & Konsolen Spiele verglichen. Wir können sehen, dass Personen, die an PC & Konsolen Spielen interessiert sind, sich in den meisten Fällen unterhaltsamen Content wünschen, der Spaß macht. Unternehmen im Bereich Mobiler Dienstleistungen & Telekommunikation sollten jedoch eher Content

4 bereitstellen, der nützliche Infos und praktische Tipps anbietet, da Personen mit Interesse an dieser Branche diesen am meisten schätzen. Es ist wichtig den Unterschied zu kennen zwischen Content, der geschätzt wird und Content, der geteilt wird das sind nämlich nicht automatisch dieselben Inhalte. Wie wir in der unteren Grafik sehen, interessieren sich beispielsweise 52% der befragten Onliner für Content, der nützliche Infos und praktische Tipps bietet, aber nur 32% würden diesen Content auch mit anderen teilen. Umgekehrt teilen 36% Content, der ihre eigene Meinung zum Ausdruck bringt, doch nur 16% geben an diesen Content zu schätzen.

5 Wenn Menschen Content mit anderen teilen, sind sie emotional engagiert. Unser emotionales Engagement sagt einiges darüber aus, wer wir selbst sind und wie wir uns in sozialen Netzwerken positionieren. Verstehen Marken dieses emotionale Moment ermöglicht das ganz neue Ansätze. So sagen beispielsweise über 50% der Befragten, dass sie glücklich sind, wenn jemand einen interessanten Kommentar über Inhalte abgibt, die sie mit anderen geteilt ha e. Ei Gefällt ir oder ei e äh li he Werts hätzu g sti t 45% der Onliner glücklich. Andererseits sind wiederum 20% unglücklich, wenn jemand den geteilten Inhalt vollständig ignoriert. Wollt ihr auch diese neue Sprache sprechen? In Kürze werden wir euch hier noch tiefere Einblicke in diese besondere Studie geben. Wir werden euch zeigen, warum wir auf mobile Strategien in Zukunft nicht verzichten sollten, was verschiedene Inhalte bei den Konsumenten auslösen und welche Motive dazu führen unterschiedliche Inhalte zu teilen. Wenn ihr dazu allerdings jetzt schon Fragen habt: Nicht zögern, sondern einfach melden!

6 Wave 8 Facts Bereits seit 2006 führt die UM Gruppe den Social Media Tracker Wa e dur h, der sich mit der Nutzung und Bedeutung sozialer Medien auseinandersetzt, wobei die Wave 8 mit mehr als befragten Internetnutzern in 65 Ländern die umfangreichste Studie dieser Art ist. In unserem letzten Post (LINK ZU BLOGPOST??) haben wir die Hintergründe der Wave 8 beschrieben und versprochen euch noch einen tieferen Einblick in die Ergebnisse der Wave 8 zu geben, was wir nun tun wollen. Zuletzt haben wir bereits festgestellt, dass wir emotional engagiert sind, wenn wir Inhalte mit anderen Menschen teilen. Wir freuen uns über Likes & Kommentare und sind unglücklich wenn wir ignoriert werden. Dieses emotionale Engagement ist ein zentraler Faktor um das Verhalten der User besser zu verstehen und in weiterer Folge eine gute Content Strategie verfolgen zu können.

7 Was ist der richtige Content? Doch warum sagt jede zweite befragte Person, dass sie darüber glücklich ist, wenn ein von ihr geteilter Inhalt kommentiert wird? Weil jeder Mensch bestimmte Bedürfnisse hat, die unser Handeln motivieren auch wenn wir online sind. Und wenn Marken in den Austausch von Content involviert sind, ist es besonders wichtig zu wissen, welcher Content welche Bedürfnisse anspricht und was dieser Content beim Konsumenten auslöst. In der unten angeführten Grafik haben wir dazu ein Beispiel für euch: Die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie Content, der von Unternehmen oder Marken zur Verfügung gestellt wird, am meisten schätzt, wenn er ihnen nützliche Infos oder praktische Tipps liefert.

8 Fragen wir in einem zweiten Schritt danach, wie der Konsumenten darauf reagiert, wenn ein Unternehmen solchen Content mit ihm teilt, erfahren wir, dass 50% eine Marke oder ein Produkt ausprobieren würden und 41% mehr Informationen zur Marke oder zu dem Unternehmen wollen. Ebenso viele geben an, durch Content mit nützlichen Infos oder praktischen Tipps ein genaueres Verständnis über die Marke zu erhalten. Eine Karte zeigt uns den richtigen Weg

9 Sobald diese Kette von Zusammenhängen für Unternehmen verständlich wird, ist es möglich den richtigen Content für die jeweiligen Ziele zu identifizieren. Letztlich können wir eine Karte anfertigen, die es uns ermöglicht einen Überblick zu erhalten, welcher Content geschätzt wird und inwiefern dieser Content dazu geeignet ist bestimmte Ziele zu erreichen. Die folgende Grafik verdeutlich das noch einmal: Angenommen mein Ziel ist es die Bekanntheit einer Marke oder eines Produktes zu steigern, würde sich Content besonders eignen, der kontrovers ist und der eine Diskussion auslösen kann. Dieser Content wird aber nicht von den meisten Menschen geschätzt. Das bedeutet, je nach Kontext und Zielgruppe könnte es besser sein unterhaltsamen Content zur Verfügung zu stellen: Dieser eignet sich geringfügig weniger um die Awareness zu steigern, aber er wird von einem Drittel der Onliner geschätzt. Das war noch nicht alles! Wie gesagt, ist die Wave 8 eine besonders umfangreiche, internationale Studie zu der wir noch einiges erzählen können. Also schaut wieder vorbei, denn bald werden wir euch noch mehr interessante Insights geben. Und solltet ihr diesen Beitrag kommentieren oder teilen, dann achtet bitte darauf wie euer eigenes emotionales Engagement euer Handeln motiviert!

10 Wave 8 Das ganze Bild ist entscheidend Zusammenhänge zu erkennen ist in vielen Bereichen entscheidend. So ist es au h ei der UM Studie So ial Media Tra ker Wa e, zu der ir eu h ereits einmal einen Überblick zu den Hintergründen der Studie und den verschiedenen Arten von Content gegeben haben. In einem zweiten Schritt haben wir euch tiefere Einblicke in die Zusammenhänge gegeben, die zwischen den Bedürfnissen von Konsumenten, dem passenden Content und den Zielen von Unternehmen bestehen. Jetzt ist es an der Zeit unseren Blick noch einmal zu erweitern und alle Informationen zusammenzutragen, die uns helfen eine erfolgreiche Content Strategie umzusetzen. Was wir bis jetzt erfahren konnten In unserem ersten Post haben wir euch den Hintergrund zur Studie gezeigt und dargestellt, wie die fünf Kernbedürfnisse nach Beziehungen, Abwechslung, Entwicklung, Anerkennung und der Möglichkeit zu Lernen unser Handeln motivieren. Wir wissen also, dass wir je nach Kontext unterschiedlichen Content schätzen, der diese Bedürfnisse anspricht. In unserem zweiten Post haben wir festgestellt, dass wir emotional engagiert sind, wenn wir Content mit anderen teilen oder diesen kommentieren und liken. Daher mussten wir die Frage stelle, as de der ri htige Co te t ist. Um diese Frage zu beantworten, konnten wir euch die Zusammenhänge zeigen, die zwischen diesen fünf Bedürfnissen von Konsumenten und der Reaktion, die auf den entsprechenden Content entsteht, bestehen. Verbunden mit den jeweiligen Zielen, die ein Unternehmen oder eine Marke anstrebt, können wir dadurch den passenden Content identifizieren.

11 Wissen wir jetzt schon alles? Was wir bereits wissen, ist, dass wir emotional engagiert sind, wenn wir Inhalte mit anderen teilen. Ebenso wissen wir, welchen Einfluss verschiedene Inhalte auf Konsumenten haben und wir haben festgestellt, dass wir den richtigen Content erkennen können um verschiedene Ziele zu erreichen. Um eine ganzheitliche Content Strategie umsetzen zu können, fehlen uns aber immer noch wichtige Informationen. Denn was nützt uns der beste Content, wenn wir nicht wissen wo wir ihn platzieren sollen? Die zentrale Frage muss also lauten: Wo teilen wir denn nun diese Inhalte? In der folgenden Grafik sehen wir, dass Social Networks im Durchschnitt über alle abgefragten Inhalte bereits häufiger genutzt werden um Content zu teilen, als in der Face-to-Face Kommunikation. Doch wie gesagt: Hier betrachten wir den Durchschnitt über verschiedene Inhalte. Der Kanal macht den Unterschied Sehen wir uns die verschiedenen Arten von Content genauer an, erkennen wir auch hier wieder Unterschiede. So werden beispielsweise Inhalte, die Kenntnisse über die Marke vermitteln eher Face-to-Face geteilt, als über soziale

12 Netzwerke. Hingegen teilen 57% der Befragten Inhalte, die ihre Meinung zum Ausdruck bringen in sozialen Netzwerken gegenüber 48%, die dies eher Faceto-Face tun. Angenommen ich habe nun Content, der Kenntnisse über die Marken vermittelt: Über welche Online Plattformen werden die meisten Personen diesen Inhalt teilen? Also wo hat mein Content die beste Chance viral verbreitet zu werden? Die Antwort darauf sehen wir in der unteren Grafik: Bewertungs-Websites eignen sich beispielsweise am besten für diese Art von Content, denn die meisten Personen, die derartige Inhalte mit anderen teilen, tun dies auf Bewertungs-Websites. Soziale Netzwerke eignen sich wiederum besonders um Content zu teilen, der sich einem Zweck widmet, (z.b. Charity oder politischen Organisationen), der den Menschen am Herzen liegt, denn 61% der Personen teilen solchen Inhalt in Social Networks.

13 Und wir können auch wieder hinterfragen, was es bei unseren Konsumenten auslöst, wenn Unternehmen oder Marken beispielsweise Content zur Verfügung stellen, der sich einem besonderen Zweck (z.b. Charity oder politischen Organisationen), widmet, der den Menschen am Herzen liegt: Unten sehen wir, dass 66% das Unternehmen oder Produkt empfehlen würden und je 43% würden es begehrenswerter finden bzw. mehr Informationen darüber haben wollen.

14 Haben wir jetzt alle Informationen? Fast! Jetzt haben wir fast alle Informationen, die uns helfen eine erfolgversprechende Content Strategie umzusetzen nur einen wichtigen Aspekt haben wir noch nicht angesprochen: Mobile! Denn die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet PCs darf man nicht außer Acht lassen. In der folgenden Grafik sehen wir, wie sich der Geräte Besitz der österreichischen Onliner in den letzten drei Jahren verändert hat und welchen Zuwachs wir bei Smartphones und Tablet PCs beobachten können.

15 Und mit dem steigenden Besitz verändert sich natürlich auch die Nutzung. Als Beispiel seht ihr in der unten angeführten Grafik wie sich die Nutzung von Video Clips und Social Networks verändert hat: Weg von Desktop und Laptop und hin zu Smartphone und Tablet PC.

16 Unser Conclusio muss also lauten: Wer nicht an die Optimierung für mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet denkt, schafft sich selbst einen Nachteil. Noch Fragen? Einfach melden! In den drei Blog Posts, in denen wir euch hier zur Wave 8 informiert haben, wollten wir versuchen euch diese umfangreiche Studie nahe zu bringen und die Möglichkeiten aufzuzeigen mit diesen Informationen eine durchdachte und virale Content Strategie durchzuführen. Solltet ihr noch mehr darüber wissen wollen, dann meldet euch doch einfach bei uns und wir beantworten gerne eure Fragen.

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