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1 Identity-Management im Fokus: Quick-Wins identifizieren! Michael Watzl Leiter Vertrieb TESIS SYSware GmbH Stand A50/2

2 TESIS SYSware Kernkompetenz und Portfolio Portfolio: Identity-Management und IT-Sicherheit Bewährte Produkte Kompetente Beratung Kundenspezifische Lösungen Qualifizierter Support und Betrieb Die TESIS SYSware gestaltet seit 15 Jahren Unternehmensabläufe durch IT-Einsatz nachhaltig wirtschaftlicher, transparenter und sicherer Referenzkunden: 2

3 Eine Definition des Begriffs Identity-Management Was versteht man unter Identity-Management (IdM)? Weitestgehend automatisierte Verwaltung und Realisierung von Identitäten und deren zugehörigen Attributen, Konten, Rollen und Rechten Bereitstellung und Entzug von Ressourcen Logisch-zentral, plattform- und anwendungsübergreifend Nicht nur Verwaltungssoftware, sondern auch Prozesse, Vorgehensweisen, Strategien und Technologien 3

4 IdM bei <kes>/microsoft-sicherheitsstudie 2008 Was erwarten Unternehmen vom Einsatz eines IdM-Systems? Realisierung einer konsistenten Rechtevergabe 94% Steigerung der Unternehmenssicherheit 91% hoher Automatisierungsgrad 87% Nachvollziehbarkeit (Revisionierbarkeit) 84% Compliance 70% Kostenersparnis (ROI) 68% Wie verbreitet sind IdM-Systeme in der Praxis? realisiert 11% geplant 26% nicht vorgesehen 62% Quelle: <kes>/microsoft-sicherheitsstudie

5 IdM bei <kes>/microsoft-sicherheitsstudie 2008 Welche Faktoren hemmen IdM-Projekte? Technische Komplexität: 89% Hohe Systemheterogenität, hoher Schutzbedarf und hohe Verfügbarkeitsanforderungen Organisatorische Komplexität: 92% IdM-Projekt geht über Abteilungs- und Bereichsgrenzen hinweg große Abstimmungsaufwände. Große Durchsetzungskraft des Projekts erforderlich Quelle: <kes>/microsoft-sicherheitsstudie

6 Über Identity-Management und dessen Einführung Dilemma: Hemmnisse blockieren die Verwirklichung von gewünschten Effekten. Inkrementelle Vorgehensweise Herausgreifen einzelner IdM-Prozesse Untersuchen, Konzipieren und Umsetzen. Strategisches IdM-Konzept bzw. IdM-Vision Systematische Auswahl von IdM-(Teil-)Prozessen (Evaluation) Begründete Hemmnisse vermeiden Einfach zu erreichende Effekte schnell(er) realisieren Projektrisiken senken 6

7 Beispiele für Identity-Management-Bausteine Automatisierter Passwort-Reset (nicht nur) im User-Self-Service Problembeschreibung Wird ein Passwort pro Mitarbeiter pro Jahr vergessen, so ergibt das bei Mitarbeitern und 25 Vollkosten pro Passwort-Reset eine jährliche Belastung von ! Hohe System-Privilegien für Helpdesk-Mitarbeiter oder Verzögerung bei der Übergabe an Administratoren Keine systemübergreifende, zentral auditierbare Dokumentation von erfolgten Passwort-Resets Lösungsansatz: Einführung einer Passwort-Reset-Lösung mit geringen Rollout-Aufwänden Abdeckung des Großteils der Passwort-Reset-Fälle über User-Self-Service Fallback-Verfahren über Helpdesk ebenfalls über das PWR-System Bewertung und Konsequenzen Passwort-Reset stellt optimalen IdM-Einstiegsprozess dar: Geringe Komplexität, schnelle Implementierung, kaum Wechselwirkungen und schneller RoI 7

8 Ablauf eines Passwort-Resets: Manuell am Helpdesk Manueller Prozess Aufwändige Prüfung der Identität des Anrufers Keine einheitliche technische Durchführung auf den Zielsystemen Compliance Kosten Ausfallzeiten Revision? Applikation AD LDAP SAP z/os Helpdesk Administration Oracle Custom 8

9 Ablauf eines Passwort-Resets: Automatisiert mit TESIS ASPR Reports / Accounting WebClient (Internet Explorer, Firefox, etc.) HTTPS Web-/Application-Server Audit-DB TESIS ASPR Password Reset LDAP- Verzeichnis Active Directory SAP z/os DB 9

10 Beispiele für Identity-Management-Bausteine Delegierte Berechtigungsverwaltung für Dateiserver Problembeschreibung Helpdesk ist Ansprechpartner für Anwender, Administratoren richten Berechtigungen ein, Team-, Projekt- oder Abteilungsleiter verantworten Berechtigungsvergabe Ergebnis: langsame und unsichere Prozesse Große Dateiserver-Umgebung: über 1,25 Mio. verwaltete Berechtigungen auf über verwalteten Verzeichnissen mit ca Anträgen pro Monat Lösungsansatz: Kombination von User-Self-Service mit delegierter Administration Delegierte Administration: Berechtigungsverwaltung durch die verantwortliche Stelle User-Self-Service: Entlastung des Helpdesks und mehr Benutzerfreundlichkeit Bewertung und Konsequenzen Drastische Verringerung der Prozesslaufzeiten und Kosteneinsparungen Revisionssichere, zentral protokollier- und auditierbare Berechtigungsprozesse 10

11 Access Management für Fileserver In der Praxis/manueller Prozess keine einheitlichen organisatorischen Vorgaben zu Antrag und Freigabe keine einheitlichen technischen Vorgaben zur Durchführung Dateiserver Administration Helpdesk 11

12 Access Management für Fileserver Vollautomatisiert (User-Self-Service) mit TESIS DIVA Prozess ist als Web- und -gestützter Workflow realisiert, der per User-Self-Service gestartet wird. Dateiserver TESIS DIVA 12

13 Bewertung des inkrementellen IdM-Ansatzes Umsetzungsdichte bei IdM noch immer sehr gering Nur 11% der Befragten haben IdM realisiert 26% haben es geplant 62% sehen eine IdM-Einführung nicht vor Passwort-Reset Phase I Passwort-Reset Phase II Single Sign-On Phase I Passwort-Reset Phase III Single Sign-On (PKI) Single Sign-On (Federation) IdM-Projekte werden als sehr komplex eingeschätzt (technisch und organisatorisch) Der Ansatz: Teile und herrsche Entlang einer IdM-Vision werden IdM-Prozesse ausgewählt und umgesetzt Schnelles Erreichen von klar gesteckten Zielen Vermeiden von komplexitätsbedingten Projektrisiken Deprovisioning * ) Quelle: <kes>/microsoft-sicherheitsstudie 2006 User Provisioning 13

14 Identity-Management im Fokus: Quick-Wins identifizieren! Michael Watzl Leiter Vertrieb TESIS SYSware GmbH Stand A50/2

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