Fondsvertrieb Europa Teil 3

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fondsvertrieb Europa Teil 3"

Transkript

1 1741 Fund Letter 4/2015 Fondsvertrieb Europa Teil 3 Editorial Seite 1 EU-Finanzdienstleistungs-Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten Seite 2 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Partner Mit der aktuellen Ausgabe schliessen wir unsere dreiteilige Reihe über die wichtigsten Finanzmarktrichtlinien in der Europäischen Union und werfen einen vertieften Blick auf die jüngste der vorgestellten EU-Richtlinien: die Richtlinie 2011/61/EU vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Richtlinie oder englisch AIFMD für Alternative Fund Manager Directive). Seit ihrem Inkrafttreten am 22. Juli 2013 und spätestens mit Ablauf der Übergangsfrist am 22. Juli 2014 hat die AIFM-Richtlinie sämtliche Verwalter alternativer Investmentfonds (z.b. Private Equity Manager) vor eine grosse regulatorische Herausforderung gestellt. Der bis dato nicht harmonisierte Bereich des Finanzmarkts wurde mit neuen Anforderungen konfrontiert, die mit der Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes im März 2013 auch in der Schweiz Konsequenzen nach sich zogen. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse Markus Wagner, CEO 1741 Fund Management AG Benedikt Czok, Head Legal 1741 Asset Management AG

2 1741 Fund Letter 4/ EU-Finanzdienstleistungs- Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten (Teil 3: AIFM-Richtlinie) Mag. iur. Markus Wagner, Dr. Benedikt W. Czok Im aktuellen Fund Letter beschäftigen wir uns mit der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds, auch AIFM-Richtlinie genannt (englische Bezeichnung: Alternative Investment Fund Manager Directive). Sie ist die jüngste der drei dominierenden Finanzdienstleistungsrichtlinien, die in der untenstehenden Tabelle ersichtlich sind. In diesem Dokument gehen wir auf die wesentlichen Inhalte der Richtlinie ein und zeigen deren Einfluss auf die schweizerische Gesetzgebung auf. Die Intention des Schweizer Gesetzgebers war es, mit der Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes im Jahre 2012 (in Kraft getreten am 1. März 2013) ein mit der AIFM-Richtlinie weitgehend kompatibles Gesetz zu schaffen. AIFMD im Überblick Die Bedeutung von AIFMD innerhalb und ausserhalb EU/EWR Bereits die Bezeichnung der AIFM-Richtlinie lässt erahnen, dass es sich hierbei um eine Regulierung der Asset Manager handelt. Gleichzeitig ist dieser Umstand auch der wesentliche Unterschied zur UCITS-Richtlinie, welche ganz klar das Produkt, das heisst also den Fonds und seine Anlagemöglichkeiten, in den Vordergrund stellt. Der Gesetzgeber hat frühzeitig erkannt, dass im Bereich der alternativen Anlagen die Regulierung einzelner Produkte kaum Sinn machen würde, da das Instrumentenspektrum zu vielfältig ist, als dass man eine sinnvolle Produktregelung statuieren könnte. Vor diesem Hintergrund hat man richtigerweise erkannt, dass man sich auf die Regulierung des Managers fokussieren muss. Also auf denjenigen, der die Verantwortung für Anlageentscheide hat. Es ist jedoch anzunehmen, dass in weiterer Folge doch einzelne Produktkategorien reguliert werden. Mit der Regulierung der Manager alternativer Investmentfonds wurde auch die letzte Lücke geschlossen und nun werden sämtliche Dienstleister, welche Vermögen verwalten, europäisch einheitlich reguliert. Das heisst, der Verwalter benötigt unabhängig davon ob er ein individuelles Portfolio oder eine kollektive Kapitalanlage verwaltet innerhalb der EU bzw. des EWR eine Bewilligung für diese Tätigkeit und untersteht einer prudentiellen 4 Aufsicht. Wenn man die Regulierung der alternativen Asset Manager als eine Hürde ansehen mag, darf man nicht vergessen, dass ein Tabellarische Übersicht MiFID 1, UCITS 2 und AIFMD 3 MiFID RL 2004/39/EG Reguliert Einzelportfolioverwaltung für professionelle und nicht-professionelle Kunden Beschränkt auf übertragbare Wertpapiere UCITS RL 2009/65/EG Reguliert Anlagefonds und deren Verwaltungsgesellschaften, die in gesetzlich festgelegte (liquide) Wertpapiere investieren Anlagefonds auf liquide Finanzinstrumente beschränkt. AIFMD RL 2011/61/EU Reguliert Manager alternativer Investmentfonds Kerntätigkeiten: Asset und Risk Management Anlagebeschränkungen richten sich nach nationalem Recht Mandatsgeschäft, z.b. Managed Accounts UCITS sind klassische Anlagefonds Ein AIFM verwaltet Anlagefonds für professionelle Kunden (AIFs) Dienstleister profitieren vom EU-Passporting Manager und Märkte-Regulierung, Finanzinstrumentekatalog Sowohl Gesellschaft, als auch Anlagefonds profitieren vom EU-Passporting Produkt und Gesellschaftsregulierung Sowohl Gesellschaft, als auch Anlagefonds profitieren vom EU-Passporting Manager-Regulierung, nahezu keine Regulierung des Produktes 1 richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Märkte für Finanzinstrumente. 2 richtlinie 2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW). Diese Richtlinie ersetzt die Richtlinie 85/611/EWG. 3 richtlinie 2011/61/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds. 4 auch wenn es keine allgemein anerkannte Definition des Begriffs «prudentielle Aufsicht» gibt, wird gemeinhin doch gleichbleibend mit dem Begriff ein Aufsichtssystem verstanden, welches die Solvenz der beaufsichtigten Institute sowie die Stabilität des Finanzsystems gewährleisten soll.

3 1741 Fund Letter 4/ AIFM innerhalb der EU bzw. des EWR mit einer entsprechenden Bewilligung im Gegenzug vom europäischen Passporting profitiert. Dem AIFM ist es dadurch erlaubt, die eigenen Finanzdienstleistungen bzw. die eigenen Produkte ohne weitere Zulassung in sämtlichen Ländern der EU bzw. des EWR im Rahmen eines einfachen Notifikationsverfahrens anzubieten. Dies stellt einen Quantensprung gegenüber der rechtlichen Situation vor Einführung der AIFM-Richtlinie dar, als der Vertrieb alternativer Investmentfonds eine Bewilligung in jedem einzelnen Vertriebsland voraussetzte, sofern dies überhaupt möglich war. Was regelt die AIFM-Richtlinie? Wie bereits eingangs beschrieben, regelt die AIFM-Richtlinie unter welchen Voraussetzungen ein Verwalter alternativer Investmentfonds seine Tätigkeiten innerhalb der EU bzw. des EWR ausüben darf. Darüber hinaus regelt die AIFM-Richtlinie zusätzlich die Voraussetzungen des grenzüberschreitenden Tätigwerdens und der Beziehungen zu Drittstaaten. Im Folgenden die wichtigsten Kernpunkte der AIFM-Richtlinie: Portfolio- und Risikomanagement als Kernaufgaben Im Gegensatz zur UCITS-Richtlinie sieht die AIFM-Richtlinie ausschliesslich das Portfolio- und Risikomanagement als Kernaufgabe des AIFMs an. Die Aufgaben der Administration und des Vertriebs zählen zu den komplementären Aufgaben, welche ein AIFM ergänzend ausüben darf. Dies verdeutlicht nochmals den Willen des Gesetzgebers, die Asset Manager alternativer Anlagefonds in die Verantwortung zu nehmen. Grundsätzlich können auch weitere Aufgaben an einen dafür zugelassenen und befähigten Dienstleister delegiert werden. Wobei aber mindestens eine der beiden Kernaufgaben (das Portfolio- oder das Risikomanagement) zwingend beim AIFM verbleiben muss. Fixlohn gegenüber dem variablen Lohn immer noch beherrschend sein muss. Jeder AIFM ist verpflichtet eine interne Richtlinie («Remuneration Policy») in Kraft zu setzen, in welcher er die Entschädigung festlegt und somit deren Einfluss auf allfällige Interessenkonflikte einschränkt. Zusätzlich sind Bestimmungen zur Berechnung der variablen Lohnanteile zu formulieren und diese dem Anleger transparent aufzuzeigen. Wichtig dabei ist auch, dass bei der Auslagerung von Asset Management-Aufgaben davon ausgegangen werden muss, dass die herangezogenen Dienstleister ebenfalls den Grundsätzen dieser Bestimmungen unterliegen. Abkehr vom Fondsleitungsprinzip War es unter der UCITS-Richtlinie noch die Verwaltungsgesellschaft (Pendant zur schweizerischen Fondsleitung), welche neben dem Produkt Gegenstand der Regulierung war, so vollzog die AIFM-Richtlinie einen Paradigmenwechsel, indem nun der Asset Manager ins Zentrum rückte. Unter UCITS wurde die Aufgabe des Asset Managements von der Verwaltungsgesellschaft an dafür zugelassene Asset Manager delegiert. Unter der AIFMD ist es nun der Asset Manager, in seiner Funktion als AIFM, der die Aufgaben der Administration und des Risikomanagements an dafür zugelassene und spezialisierte Dienstleister, zum Beispiel an eine Verwaltungsgesellschaft, delegiert. Der damit vollzogene Fokus auf die Kernkompetenzen kommt einem Haftungsausgleich gleich. Denn der haftungsrelevante Anlageentscheid liegt nun «ex lege» beim AIFM selbst und nicht mehr bei der Verwaltungsgesellschaft. In der Praxis konnte sich dieser Paradigmenwechsel jedoch bisher nur in wenigen Fällen durchsetzen; de facto wurden zahlreiche Verwaltungsgesellschaften ebenfalls als AIFM zugelassen, sodass weiterhin nicht der Asset Manager, sondern die Verwaltungsgesellschaft als Delegationsgeber auftritt. Entschädigungspolitik und Bonus-Bestimmungen Mit dem Umstand, dass nunmehr der Asset Manager im Fokus der Regulierung steht, wurden auch gleichzeitig Bestimmungen eingeführt, welche insbesondere die variable Entschädigung («Bonus») des Asset Managers reglementieren sollen. Das Ziel des Regulators dabei war, den Risikoappetit der Asset Manager einzudämmen, indem die variable Entschädigungskomponente, welche traditionell an den Erfolg gebunden ist, reglementiert wird. Bislang wartet man jedoch noch vergeblich auf konkrete Bestimmungen, wie hoch der variable Lohnanteil nun tatsächlich sein darf. In der Richtlinie bzw. der entsprechenden ESMA- Guideline 1 kommt jedoch sehr klar zum Ausdruck, dass der Haftung der Depotbank unter AIFMD AIFMD brachte neben der Neuregulierung des alternativen Asset Managers, insbesondere auch neue und verschärfte Bestimmungen für die Verwahrstelle bzw. Depotbank mit sich. Auch unter der UCITS-Richtlinie fanden sich bereits einzelne Bestimmungen für die Verwahrstellen. Diese wurden jedoch lange Zeit nicht mehr konkretisiert bzw. verschärft. Verwahrstellen alternativer Investmentfonds, die von einem AIFM verwaltet werden, müssen unter AIFMD eine Erweiterung ihrer Überwachungspflichten und eine Verschärfung ihrer Haftung akzeptieren. Insbesondere die Vorschrift für die segregierte Verwahrung der Fondsvermögen bei Unterverwahrern, führt zu einem sehr hohen Durchführungs- und Überwachungs- 1 europäische Aufsichtsbehörde mit Sitz in Paris

4 1741 Fund Letter 4/ aufwand, mit denen nun AIFM-Verwahrstellen zu kämpfen haben. Diese Verschärfung gilt mit Inkrafttreten der Umsetzungserlasse zu UCITS V auch für Verwahrstellen von UCITS-Fonds. Europäisches Passporting unter AIFMD Wie bereits tabellarisch dargestellt, soll auch ein AIFM vom europäischen Passporting profitieren können. Ein AIFM, welcher in einem Mitgliedsstaat die Bewilligung erhalten hat, kann seine Dienstleistungen innerhalb der gesamten EU bzw. im gesamten EWR im Rahmen des Notifikationsverfahrens grenzüberschreitend ausüben. Wichtig dabei ist jedoch, dass es sich beim Notifikationsverfahren unter der AIFM-Richtlinie nicht um ein reines Produkteverfahren handelt, sondern der AIFM selbst und nicht nur seine Fonds (im Gegensatz zu UCITS) im jeweiligen Mitgliedsland notifiziert werden. Ansonsten orientiert sich das AIFM-Passporting sehr stark am bereits bekannten Passporting unter UCITS, wonach die Notifikationsanzeige an die Aufsichtsbehörde des Herkunftsstaates zu übermitteln ist, welche die Anzeige mitsamt den notwendigen Unterlagen an die Aufnahmestaatsbehörde weiterleitet. Zusammenspiel von AIFMD, UCITS und MiFID Mit dem Erhalt einer AIFM-Bewilligung ist es einem Manager erlaubt, alternative Investmentfonds zu verwalten. Er übernimmt in erster Linie die Verantwortung für das Portfolio- und Risikomanagement des alternativen Anlagefonds («AIF»). Erfahrungsgemäss wird der AIFM aber nur eine der beiden Aufgaben selbst übernehmen und entweder das Portfolio- oder das Risikomanagement an einen dafür zugelassenen Provider delegieren. Für die Administration der AIFs kann der AIFM auch eine UCITS-Verwaltungsgesellschaft als externer Bewerter einsetzen, wobei es einer UCITS-Verwaltungsgesellschaft jedoch nicht erlaubt ist, selber im eigenen Namen und auf eigene Verantwortung AIFs aufzulegen bzw. zu verwalten. Hierfür benötigt die UCITS-Verwaltungsgesellschaft eine zusätzliche Bewilligung als AIFM. Die Tätigkeit eines AIFM beschränkt sich grundsätzlich auf die Verwaltung von Investmentfonds. Individuelle Portfolios darf der AIFM per se nicht verwalten. Hierfür benötigt er eine Zusatzbewilligung, welche aber in der AIFM-Richtlinie bereits vorgesehen ist und keiner separaten MiFID-Bewilligung bedarf. Ebenfalls ist es einem AIFM erlaubt, die Aufgabe des Portfoliomanagements an eine dafür zugelassene MiFID-Wertpapierfirma auszulagern. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass eine MiFID-Wertpapierfirma ausschliesslich in MiFID-Finanzinstrumente investieren darf. Handelt es sich beim AIF jedoch um einen Fonds, welcher nicht mit im Finanzinstrumentekatalog der MiFID aufgenommenen Finanzinstrumenten (z.b. physische Rohstoffe, Immobilien etc.) handelt, kann das Portfoliomanagement nicht an eine MiFID-Wertpapierfirma delegiert werden. In einem solchen Fall ist eine AIFM-Bewilligung Voraussetzung, womit sich der Kreis zu MiFID wieder schliesst. Bedeutung der AIFM-Richtlinie für die Schweiz Am 1. März 2013 trat in der Schweiz das revidierte Kollektivanlagengesetz («KAG») in Kraft. Die Mehrheit der Änderungen sollte eine Angleichung des KAG an die AIFM-Richtlinie bewirken. Insbesondere sind seit 2013 sämtliche Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen dem KAG unterstellt. Das frühere Privileg für Asset Manager, die ausschliesslich ausländische Fonds verwaltet haben, wurde damit aufgehoben. Auch die Vorschriften für Schweizer Depotbanken wurden an die AIFM-Richtlinie angeglichen, um eine Kompatibilität sicherzustellen. Diese Kompatibilität ist für den Schweizer Markt entscheidend, um in den kommenden Jahren von den Drittstaatenregeln der AIFM-Richtlinie zu profitieren. Nur sofern die EU das KAG und die Beaufsichtigung der Schweizer Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen als gleichwertig anerkennt, wird auch ein Schweizer AIFM (gemäss Richtlinientext: ein «Nicht-EU-AIFM») von den Passporting- und damit von den Vertriebsmöglichkeiten der von ihm verwalteten AIFs profitieren können. Ebenfalls wurden die Vorschriften für den Vertrieb von ausländischen AIFs in der Schweiz verschärft. Typischerweise werden ausländische AIFs nur an qualifizierte Anleger vertrieben. Damit erfüllte man in der Vergangenheit die Voraussetzungen für den nahezu unregulierten «nicht-öffentlichen» Vertrieb. Ausländische AIFs, die in der Schweiz ausschliesslich an qualifizierte Anleger vertrieben werden, benötigen zwar weiterhin keine Vertriebsgenehmigung durch die FINMA, müssen sich aber neuerdings den sonstigen vertriebsrechtlichen Bestimmungen der Schweiz voll unterstellen. Insbesondere sind folgende Vorschriften zu beachten: Ernennung eines Schweizer Vertreters Ernennung einer Schweizer Zahlstelle Anpassung der massgeblichen Fondsdokumente Abschluss eines schriftlichen Vertriebsvertrags mit dem Schweizer Vertreter Beachtung der SFAMA-Richtlinie betreffend Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen Zudem darf der Schweizer Vertreter nur noch mit solchen Vertriebsträgern einen Vertriebsvertrag abschliessen, die für den

5 1741 Fund Letter 4/ Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen zugelassen und angemessen beaufsichtigt sind. Nicht zuletzt diese Vorschrift führt seit 2013 zu einem deutlichen Anstieg von Gesuchen zur Bewilligung als Vertriebsträger nach KAG. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Leistungen im Zusammenhang mit AIFs bzw. der AIFM-Richtlinie, welche von Schweizer Finanzintermediären erbracht werden können: Schweizer Finanzintermediär Verwaltung des Vermögens eines AIFs Vertrieb von AIFs in der EU bzw. dem EWR Bank Zulässig Nicht zulässig Zulässig Effektenhändler Zulässig Nicht zulässig Zulässig Versicherung Zulässig Nicht zulässig Zulässig Fondsleitung Zulässig Nicht zulässig Zulässig Vermögensverwalter nach KAG 1 Zulässig Nicht zulässig Zulässig Vertriebsträger nach KAG Nicht zulässig Nicht zulässig Zulässig Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen nach KAG Nicht zulässig Nicht zulässig Zulässig Vermögensverwalter (SRO) 2 Nicht zulässig Nicht zulässig Nicht zulässig Vertrieb von AIFs in der Schweiz 1 vermögensverwalter, die der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA unterstellt sind. 2 vermögensverwalter, die der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA nicht unterstellt sind. IMPRESSUM Ausgabe 1741 Fund Letter, April 2015 Herausgeber 1741 Asset Management AG, St. Gallen Redaktion Dr. Benedikt Czok, Head Legal Periodizität 1741 Fund Letter erscheint quartalsweise Schweiz Dr. Benedikt Czok, Head Legal 1741 Asset Management AG Multergasse 1 3, 9000 St. Gallen , Liechtenstein Mag. iur. Markus Wagner, CEO 1741 Fund Management AG Kirchgasse 79, 9490 Vaduz , Rechtlicher Hinweis Die Angaben in dieser Publikation dienen lediglich zu Informationszwecken und sollten nicht als Rechtsberatung missverstanden werden. Alle Meinungen und Schätzungen basieren auf bestem Wissen und Gewissen zum Veröffentlichungszeitpunkt und können sich ohne vor herige Ankündigung ändern. Da einige der Informationen in diesem Dokument von Drittquellen stammen, kann die Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen nicht garantiert werden. Die 1741 Asset Management AG sowie die 1741 Fund Managment AG übernehmen keine Gewähr für die Vollständigkeit und Korrektheit der hier dargestellten Informationen.

Fondsvertrieb Europa Teil 2

Fondsvertrieb Europa Teil 2 1741 Fund Letter 3/2014 Fondsvertrieb Europa Teil 2 Editorial Seite 1 EU-Finanzdienstleistungs-Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten Seite 2 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Partner

Mehr

Management Private-Equity-Strukturen in und aus Liechtenstein. Dr. Marcel Lötscher Leiter Bereich Wertpapiere, Mitglied der Geschäftsleitung

Management Private-Equity-Strukturen in und aus Liechtenstein. Dr. Marcel Lötscher Leiter Bereich Wertpapiere, Mitglied der Geschäftsleitung Management Private-Equity-Strukturen in und aus Liechtenstein Dr. Marcel Lötscher Leiter Bereich Wertpapiere, Mitglied der Geschäftsleitung 03. Juli 2013 Inhalt 1 Fondsstandort und Anzahl Fonds in Liechtenstein

Mehr

Fondsvertrieb Europa Teil 1

Fondsvertrieb Europa Teil 1 1741 Fund Letter 2/2014 Fondsvertrieb Europa Teil 1 Editorial Seite 1 EU-Finanzdienstleistungs-Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten Seite 2 SFAMA: Die «Transparenzrichtlinie» im Zusammenspiel

Mehr

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Seite i Inhaltsverzeichnis 1 EU-Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds...1 2 Ziel der AIFM-Richtlinie...1 3 Ansatz der Regulierung: Der Fondsmanager...2

Mehr

Informations- und Merkblatt

Informations- und Merkblatt Informations- und Merkblatt Dekotierung der Inhaberaktien der, St.Gallen A. Ausgangslage Am 26. Juni 2012 hat die Generalversammlung der, St.Gallen ( Gesellschaft oder MSA ), den Verwaltungsrat der Gesellschaft

Mehr

Newsletter 05/21/2012

Newsletter 05/21/2012 Newsletter 05/21/2012 Revision KAG: Erste Kontouren des neuen Gesetzes Der Bundesrat hat am 2. März 2012 die Botschaft zur Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes (KAG) verabschiedet. Der vorliegende

Mehr

Abkürzungsverzeichnis. Literaturverzeichnis. I. Einleitung 1

Abkürzungsverzeichnis. Literaturverzeichnis. I. Einleitung 1 Inhaltsübersicht Vorwort Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Materialien- und Quellenverzeichnis XV XXI XXIX I. Einleitung 1 II. Erster Teil: Alternative Anlagen 3 A. Begriff der alternativen Anlagen

Mehr

Rundschreiben 2013/xy Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen

Rundschreiben 2013/xy Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen 15. April 2013 Rundschreiben 2013/xy Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen Erläuterungsbericht Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.ch A225844/00097/1046297

Mehr

Regulierung und. Kapitalanlagen. Aufsicht über kollektive. für alternative Anlagen. Schweizer Schriften. Schulthess.

Regulierung und. Kapitalanlagen. Aufsicht über kollektive. für alternative Anlagen. Schweizer Schriften. Schulthess. Band 104 Schweizer Schriften zum Finanzmarktrecht Herausgegeben von Prof. Dr. Dieter Zobl Prof. Dr. Mario Giovanoli Prof. Dr. Rolf H. Weber Dr. iur. Lukas Lezzi Regulierung und Aufsicht über kollektive

Mehr

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament November 2010 Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament Das Europäische Parlament hat am 11. November die Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (Directive

Mehr

KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT. Antworten auf regulatorische Herausforderungen für Vermögensverwalter

KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT. Antworten auf regulatorische Herausforderungen für Vermögensverwalter KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT Antworten auf regulatorische Herausforderungen für Vermögensverwalter KONGRESSHAUS ZÜRICH, 29. MÄRZ 2012 KLIMAWANDEL IM ASSET MANAGEMENT Antworten auf regulatorische Herausforderungen

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München 3. Funds Forum Frankfurt 14. Mai 2009 Patricia Volhard EU-RICHTLINIE ZUR REGULIERUNG VON MANAGERN ALTERNATIVER INVESTMENT FONDS

Mehr

Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken

Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken Vaduz, 24. September 2013 Annette von Osten Herausforderungen im derzeitigen Umfeld Neuer Wettbewerb zwischen europäischen Fondsstandorten Neue Gesetzgebungen

Mehr

Q&A zum Vertrieb ausländischer Fonds an qualifizierte Anleger

Q&A zum Vertrieb ausländischer Fonds an qualifizierte Anleger SECA Private Equity & Corporate Finance Conference 2015 Q&A zum Vertrieb ausländischer Fonds an qualifizierte Anleger von Christian Koller Rechtsanwalt, LL.M. Q: Müssen ausl. Kollektivanlagen für den Vertrieb

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München Produkt-, Management- und Vertriebs- REGULIERUNG 2012/2013 5. Hamburger Fondsgespräch Mittwoch, 7. November 2012 Uwe Bärenz, EU-Richtlinie zur Regulierung

Mehr

KAG Revision: Was ändert sich für den gesetzlichen Vertreter?

KAG Revision: Was ändert sich für den gesetzlichen Vertreter? KAG Revision: Was ändert sich für den gesetzlichen Vertreter? KAG Revision / AIFM Umsetzung 2013 Academy for best execution, 30. Januar 2013 Dr. Dominik Oberholzer LL.M. Dienstag, 5. Februar 2013 1 Einleitung:

Mehr

Fondsvertrieb schweiz

Fondsvertrieb schweiz 1741 Fund Letter 1/2014 Fondsvertrieb schweiz Editorial Seite 1 Vertriebsregeln für Anlagefonds in der Schweiz Seite 2 Genehmigung zum Vertrieb von ausländischen Anlagefonds in der Schweiz Seite 4 Notifikation

Mehr

AIFM Liechtenstein bietet Lösungen. Fund Services

AIFM Liechtenstein bietet Lösungen. Fund Services AIFM Liechtenstein bietet Lösungen Fund Services Agenda 2 Der Finanzplatz Liechtenstein Liechtenstein ein erstklassiger Fondsstandort Kurzportrait LLB Fund Services Kurzportrait LLB AG Ihr Mehrwert eine

Mehr

AIFM-Richtlinie Grundsatzfragen der Umsetzung in Österreich und Deutschland. AIF: Auswirkungen auf Investmentfonds und Versicherungen

AIFM-Richtlinie Grundsatzfragen der Umsetzung in Österreich und Deutschland. AIF: Auswirkungen auf Investmentfonds und Versicherungen AIFM-Richtlinie Grundsatzfragen der Umsetzung in Österreich und Deutschland AIF: Auswirkungen auf Investmentfonds und Versicherungen Martin Bruckner, Allianz Investmentbank AG Dr. Armin Kammel, LL.M.,

Mehr

Mitteilung an die Anleger

Mitteilung an die Anleger Mitteilung an die Anleger Swisscanto Asset Management AG (neu: Swisscanto Fondsleitung AG), als Fondsleitung, und die Zürcher Kantonalbank, als Depotbank, beabsichtigen die Fondsverträge der nachfolgend

Mehr

Ausschuss für Wirtschaft und Währung ARBEITSDOKUMENT. über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds

Ausschuss für Wirtschaft und Währung ARBEITSDOKUMENT. über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds EUROPÄISCHES PARLAMENT 2009-2014 Ausschuss für Wirtschaft und Währung 23.9.2009 ARBEITSDOKUMENT über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds Ausschuss für Wirtschaft

Mehr

COMMISSION DE SURVEILLANCE

COMMISSION DE SURVEILLANCE COMMISSION DE SURVEILLANCE DU SECTEUR FINANCIER Nicht amtliche Übersetzung des französischen Originaltextes Luxemburg, den 10. Januar 2011 An alle Luxemburger Organismen für gemeinsame Anlagen sowie an

Mehr

ALTERNATIVE INVESTMENT FUND MANAGERS RICHTLINIE

ALTERNATIVE INVESTMENT FUND MANAGERS RICHTLINIE ALTERNATIVE INVESTMENT FUND MANAGERS RICHTLINIE AKTUELLER STAND UND ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN DI Ursula Federsel, CAIA Aufsicht über Veranlagungsgemeinschaften Finanzmarktaufsicht FMA Aufsichtskonferenz

Mehr

Mitteilung an die Anleger

Mitteilung an die Anleger Publikation für die Schweiz: S. 1 Publikation für Liechtenstein: S. 8 Publikation für die Schweiz Mitteilung an die Anleger Swisscanto Asset Management AG (neu: Swisscanto Fondsleitung AG), als Fondsleitung,

Mehr

- ENTWURF - Verordnung zum elektronischen Anzeigeverfahren für inländische Investmentvermögen und EU-Investmentvermögen nach dem

- ENTWURF - Verordnung zum elektronischen Anzeigeverfahren für inländische Investmentvermögen und EU-Investmentvermögen nach dem Vorblatt Verordnung zum elektronischen Anzeigeverfahren für inländische Investmentvermögen und EU-Investmentvermögen nach dem A. Problem und Ziel Sowohl die Richtlinie 2011/61/EG des Europäischen Parlaments

Mehr

WEGLEITUNG. Zweck. Geltungsbereich. für den Vertrieb (Anzeigeverfahren)

WEGLEITUNG. Zweck. Geltungsbereich. für den Vertrieb (Anzeigeverfahren) WEGLEITUNG für den Vertrieb (Anzeigeverfahren) von Anteilen deutscher kollektiver Kapitalanlagen, welche der Richtlinie 2009/65/EG (UCITS IV) entsprechen, in oder von der Schweiz aus Ausgabe vom 6. Januar

Mehr

Zu 2 Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften:

Zu 2 Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften: Begründung Verordnung über Risikomanagement und Risikomessung beim Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften in Investmentvermögen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (Derivateverordnung

Mehr

Botschaft über die Änderung des Kollektivanlagengesetzes

Botschaft über die Änderung des Kollektivanlagengesetzes 12.037 Botschaft über die Änderung des Kollektivanlagengesetzes (KAG) vom 2. März 2012 Sehr geehrter Herr Nationalratspräsident Sehr geehrter Herr Ständeratspräsident Sehr geehrte Damen und Herren Mit

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München ANFORDERUNGEN VON DEUTSCHEN INSTITUTIONELLEN INVESTOREN AKTUELLE RECHTLICHE UND STEUERLICHE ENTWICKLUNGEN Infrastructure Investment

Mehr

Willkommen auf der Seite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Willkommen auf der Seite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Willkommen auf der Seite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Sie sind hier: Startseite Daten & Dokumente Merkblätter Merkblatt Ausnahme für

Mehr

FINMA-Mitteilung 55 (2014) 6. Januar 2014. Märkte. Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.

FINMA-Mitteilung 55 (2014) 6. Januar 2014. Märkte. Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma. FINMA-Mitteilung 55 (2014) 6. Januar 2014 Märkte Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.ch /A58690 Inhaltsverzeichnis Vereinbarung zwischen der FINMA und

Mehr

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Delegation von Aufgaben durch die Fondsleitung und die SICAV

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Delegation von Aufgaben durch die Fondsleitung und die SICAV EBK-RS 07/xxx Delegation durch Fondsleitung / SICAV Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Delegation von Aufgaben durch die Fondsleitung und die SICAV (Delegation durch Fondsleitung / SICAV)

Mehr

AIFMD-Studie. Zusammenfassung

AIFMD-Studie. Zusammenfassung In Zusammenarbeit mit Kepler Partners LLP Zusammenfassung Die Umsetzung der Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD) ist in vollem Gange. Die Richtlinie stellt organisatorische Prozesse und

Mehr

Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie)

Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie) Richtlinie Richtlinie für Pflichten im Zusammenhang mit der Erhebung von Gebühren und der Belastung von Kosten sowie deren Verwendung (Transparenzrichtlinie) 22. Mai 2014 I Zielsetzungen und Geltungsbereich

Mehr

Leitlinien. Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08.

Leitlinien. Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08. Leitlinien Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08.2013 ESMA/2013/611 Datum: 13.08.2013 ESMA/2013/611 Inhalt I. Anwendungsbereich 3

Mehr

Registrierungs- und Konzessionsverfahren gemäß AIFMG

Registrierungs- und Konzessionsverfahren gemäß AIFMG Registrierungs- und Konzessionsverfahren gemäß AIFMG Dr. Othmar Berger Aufsicht über Veranlagungsgemeinschaften Finanzmarktaufsicht Symposium AIFMG Universität Wien 3. Oktober 2013 Agenda I. Rechtsquellen

Mehr

Legal Update Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions

Legal Update Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions Legal Update Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions AIFM-Richtlinie Dr. Karla Gubalke, Dr. Oliver Zander Berlin, 04.07.2011 Am 11. November 2010 hat das Europäische Parlament die AIFM-Richtlinie verabschiedet.

Mehr

SERI-VALUE FUNDS - America Equity (USD) Liechtenstein (FMA) prudenziell beaufsichtigt.

SERI-VALUE FUNDS - America Equity (USD) Liechtenstein (FMA) prudenziell beaufsichtigt. SERI-VALUE FUNDS LI0008826435 Teilfonds America Equity (USD) Anlagefonds nach liechtensteinischem Recht des Typs Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW) Mitteilung an die Anteilinhaber

Mehr

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens:

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens: 1 von 6 Vorblatt Ziel(e) - Einschränkung des übermäßigen Rückgriffs auf Ratings Inhalt Das Vorhaben umfasst hauptsächlich folgende Maßnahme(n): - Adaptierung des Risikomanagementprozesses In den Wirkungsdimensionen

Mehr

AIFM-Richtlinie. Übersicht über den Entwurf der EU KOM. 3.Funds Forum Frankfurt am 14.Mai Uwe Wewel, Berlin

AIFM-Richtlinie. Übersicht über den Entwurf der EU KOM. 3.Funds Forum Frankfurt am 14.Mai Uwe Wewel, Berlin AIFM-Richtlinie Übersicht über den Entwurf der EU KOM Aufbau der RL In 56 Artikel in 9 Kapiteln 1.Kapitel: Allgemeine Bestimmungen 2.Kapitel: Zulassung der AIFM 3.Kapitel: Ausübung der Tätigkeiten 4.Kapitel:

Mehr

Checkliste zum Vermögensverwaltungsvertrag. 25. Oktober 2001

Checkliste zum Vermögensverwaltungsvertrag. 25. Oktober 2001 Checkliste zum Vermögensverwaltungsvertrag 25. Oktober 2001 Grundlagen Gemäss Ziff. 2 der Verhaltensregeln für die schweizerische Fondswirtschaft vom 30. August 2000 hält die Fondsleitung die an Dritte

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München Regulierung von geschlossenen Fonds unter dem neuen Kapitalanlagegesetzbuch 5. Hamburger Fondsgespräch Mittwoch, 7. November

Mehr

ANLAGERICHTLINIEN RISK BUDGETING LINE 5

ANLAGERICHTLINIEN RISK BUDGETING LINE 5 ANLAGERICHTLINIEN RISK BUDGETING LINE 5 29.06.2011 Anlagegruppe Prisma Risk Budgeting Line 5 (RBL 5) Charakteristika der Anlagegruppe 1. RBL 5 ist eine Anlagegruppe, welche in elf verschiedene Anlagekategorien

Mehr

Legal Update Bank- und Kapitalmarktrecht 12.12.2012

Legal Update Bank- und Kapitalmarktrecht 12.12.2012 Legal Update Bank- und Kapitalmarktrecht 12.12.2012 Das Bundeskabinett hat am 12.12.2012 den mit Spannung erwarteten Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der AIFM-Richtlinie beschlossen. Dabei hat das Kabinett

Mehr

Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz

Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz Verordnung 952.111 über die ausländischen Banken in der Schweiz (Auslandbankenverordnung, ABV) vom 21. Oktober 1996 (Stand am 14. Januar 1997) Die Eidgenössische Bankenkommission (Bankenkommission), gestützt

Mehr

Meldeformat BA POS 095 Kreditnehmer-Ergänzungsschlüssel

Meldeformat BA POS 095 Kreditnehmer-Ergänzungsschlüssel Meldeformat BA POS 095 Kreditnehmer-Ergänzungsschlüssel Der Kreditnehmer-Ergänzungsschlüssel ist für Kreditnehmer, die Investmentvermögen, geschlossene Fonds, Verbriefungstransaktionen oder Monoliner sind,

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München 4. Funds Forum Frankfurt 29. April 2010 Dr. Andreas Rodin AKTUELLE ENTWICKLUNGEN DER RAHMENBEDINGUNGEN FÜR REAL ESTATE PRIVATE

Mehr

Rundschreiben 1/2014 über die interne Qualitätssicherung in Revisionsunternehmen (RS 1/2014)

Rundschreiben 1/2014 über die interne Qualitätssicherung in Revisionsunternehmen (RS 1/2014) Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde RAB Rundschreiben 1/2014 über in Revisionsunternehmen (RS 1/2014) vom 24. November 2014 Inhaltsverzeichnis I. Ausgangslage Rz 1-2 II. Revisionsunternehmen mit der

Mehr

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung

Rundschreiben 2009/1 Eckwerte zur Vermögensverwaltung Banken Finanzgruppen und -kongl. Andere Intermediäre Versicherer Vers.-Gruppen und -Kongl. Vermittler Börsen und Teilnehmer Effektenhändler Fondsleitungen SICAV KG für KKA SICAF Depotbanken Vermögensverwalter

Mehr

AIFM-RL & KAGB: Neue Regeln als Schneise durch den Dschungel HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK. Mit einem Knoten den Deal zusammenhalten Moderation:

AIFM-RL & KAGB: Neue Regeln als Schneise durch den Dschungel HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK. Mit einem Knoten den Deal zusammenhalten Moderation: AIFM-RL & KAGB: HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK Neue Regeln als Schneise durch den Dschungel Mit einem Knoten den Deal zusammenhalten Moderation: Adi Seffer Dr. Christoph Gringel Deutsche Investorenkonferenz

Mehr

Richtlinie zur Berechnung und Offenlegung der Total Expense Ratio (TER) von kollektiven Kapitalanlagen

Richtlinie zur Berechnung und Offenlegung der Total Expense Ratio (TER) von kollektiven Kapitalanlagen Richtlinie Richtlinie zur Berechnung und Offenlegung der Total Expense Ratio (TER) von kollektiven Kapitalanlagen 16. Mai 2008 (Stand: 20. April 2015) I Grundlagen, Zielsetzungen und Verbindlichkeit Gemäss

Mehr

* (Zitate stammen aus dem Finma-Anhörungsbericht, siehe Link am Schluss dieses Abschnitts)

* (Zitate stammen aus dem Finma-Anhörungsbericht, siehe Link am Schluss dieses Abschnitts) Tel. +41 44 444 37 08 Fax +41 44 444 35 35 www.bdo.ch franco.straub@bdo.ch matthaeus.denotter@bdo.ch BDO AG Fabrikstrasse 50 8031 Zürich KAG-News Nr. 2/2014 A. News von der FINMA Totalrevidierte KKV-FINMA

Mehr

Anlagereglement. der [ ] SICAF. [allenfalls Warnklausel (Art. 102 KKV)]

Anlagereglement. der [ ] SICAF. [allenfalls Warnklausel (Art. 102 KKV)] Anlagereglement der [ ] SICAF [allenfalls Warnklausel (Art. 102 KKV)] Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit wird im vorliegenden Anlagereglement nur die männliche Form verwendet. Selbstverständlich

Mehr

Fondsvertrieb Wie vermeiden wir die operationelle Sackgasse?

Fondsvertrieb Wie vermeiden wir die operationelle Sackgasse? Public Fondsvertrieb Wie vermeiden wir die operationelle Sackgasse? Tim Gutzmer, Credit Suisse Funds AG Swiss Fund Day 9. November 2015 Credit Suisse Investor Services CSIS 1) Fondspromoter / Sponsor Investor

Mehr

Inhalte. Risikomanagement. Richtlinien für Risikomanagement und Interessenkonflikte für SIFs. Seite 2

Inhalte. Risikomanagement. Richtlinien für Risikomanagement und Interessenkonflikte für SIFs. Seite 2 Richtlinien für Risiko und Interessenkonflikte für SIFs Präsentation 22. Juni 2012 Inhalte 1. Einleitung 2. Immobilienfonds 3. Private Equity Fonds 4. Hedgefonds 5. Richtlinien zu Interessenkonflikten

Mehr

MIFID II & MIFIR INTENSIVKURS

MIFID II & MIFIR INTENSIVKURS MIFID II & MIFIR INTENSIVKURS TEIL 1: 28. 30. JANUAR 2016 TEIL 2: 25. 27. FEBRUAR 2016 Einführung in die für Vermögensverwalter, vermögensverwaltende Banken und Fondsgesellschaften maßgeblichen Rechtsquellen

Mehr

Vermögensverwaltung mit Anlagefonds eine Lösung mit vielen Vorteilen. Swisscanto Portfolio Invest

Vermögensverwaltung mit Anlagefonds eine Lösung mit vielen Vorteilen. Swisscanto Portfolio Invest Vermögensverwaltung mit Anlagefonds eine Lösung mit vielen Vorteilen Swisscanto Portfolio Invest Swisscanto Portfolio Invest einfach und professionell Das Leben in vollen Zügen geniessen und sich nicht

Mehr

Neue Ideen für die Fonds- und Asset Management Industrie

Neue Ideen für die Fonds- und Asset Management Industrie Neue Ideen für die Fonds- und Asset Management Industrie 1 Operative Beratung Strategische Beratung Wir beraten Sie in strategischen Fragen und überlassen nichts dem Zufall. Unsere zielgerichteten Tools

Mehr

5. Fonds Forum Frankfurt

5. Fonds Forum Frankfurt 5. Fonds Forum Frankfurt Wie geht es mit der AIFM RL weiter? Uwe Wewel, Berlin 25. Jan.2011 Frankfurt 1 Hinweis Der Vortrag entspricht meiner fachlichen Einschätzung und ist keine Darstellung der Haltung

Mehr

Die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA

Die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA Göttinger Schriften zum Wirtschaftsrecht 8 Die Regulierung von Hedge-Fonds und Private Equity in Europa und den USA Bearbeitet von Sara Tancredi 1. Auflage 2016. Buch. L, 260 S. Hardcover ISBN 978 3 631

Mehr

AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetzes

AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetzes AIFMD und Revision des Kollektivanlagengesetzes Zusammenfassung Die AIFMD ist am 21. Juli 2011 in Kraft getreten. Als Antwort darauf soll in der Schweiz das Kollektivanlagengesetz revidiert werden. Die

Mehr

GAM. Unsere Dienstleistungen als Management Company

GAM. Unsere Dienstleistungen als Management Company GAM Unsere Dienstleistungen als Management Company Eine Zusammenarbeit mit GAM sichert Ihnen die folgenden Vorteile: Wir stellen Verwaltungsgesellschaftssubstanz und -Dienstleistungen in Luxemburg zur

Mehr

Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A.

Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A. Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A. 1. Einleitung Aufgrund der Umsetzung der UCITS IV Richtlinie 2009/65/EG und ihrer Verordnungen, der Umsetzung der AIFM-Richtlinie 2011/61/EU, des Gesetzes

Mehr

Auswahl und Pflichten der Verwahrstelle

Auswahl und Pflichten der Verwahrstelle Auswahl und Pflichten der Verwahrstelle Agenda 2 Zulässige Verwahrstellen Aufgaben der Verwahrstelle Aufgabenübertragung Der Verwahrstellen-Vertrag Haftung Weitere Informationen Need to know 3 Öffnung

Mehr

Auftakt-Konferenz Solvency II am 24. Mai 2011 in Schaan

Auftakt-Konferenz Solvency II am 24. Mai 2011 in Schaan Es gilt das gesprochene Wort Auftakt-Konferenz Solvency II am 24. Mai 2011 in Schaan Grussadresse von Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher Sehr verehrte Damen und Herren, ich begrüsse Sie im Namen der

Mehr

Allgemeine MiFID-Informationsbroschüre

Allgemeine MiFID-Informationsbroschüre Allgemeine MiFID-Informationsbroschüre Impressum, Vaduz Ausgabe September 2007 Einleitung Mit Datum vom 21. April 2004 hat die Europäische Union (EU) die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Markets

Mehr

Die nationale Umsetzung der AIFM-Richtlinie Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)

Die nationale Umsetzung der AIFM-Richtlinie Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) Die nationale Umsetzung der AIFM-Richtlinie Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) Uwe Schwarz Inhalt Überblick... 2 Übergangsbestimmungen nach Inkrafttreten des KAGBs... 3 Risikomanagement Anforderungen an

Mehr

Investmentrecht Update

Investmentrecht Update Februar 2013 Investmentrecht Update In Deutschland tritt Mitte 2013 das KAGB in Kraft Seite 1 Wichtige Begriffe des KAGB Skizze der wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge Seite 2 Handlungsbedarf Identifikation

Mehr

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts zum 01.07.2012 BaFin-Workshop 04. und 05.06.2012 Dr. Kerstin Henningsen und Dr. Marcus Assion Überblick Änderung von Schwellenwerten Neuregelungen zum qualifizierten

Mehr

Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer

Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer 18. März 2015 / Trendtage Gesundheit Luzern Markus Geissbühler, Leiter Abteilung Krankenversicherung 2 31. Januar 2014 3 31. Januar 2014 Inhalte Aufgaben

Mehr

Vermögensverwaltung V

Vermögensverwaltung V Sonderdruck aus Europa Institut Zürich Band 130 Vermögensverwaltung V Herausgeber: Peter R. Isler, Romeo Cerutti Die unabhängigen Vermögensverwalter vor grossen Veränderungen Elemente der KAG-Teilrevision

Mehr

SEPA - Der Europäische Zahlungsverkehr

SEPA - Der Europäische Zahlungsverkehr SEPA - Der Europäische Zahlungsverkehr IBAN - International Bank Account Number Alexander Ortner, Cash Management Stand: August 2013 IBAN statt Kontonummer ab 1. Februar 2014 Die IBAN finden Sie auf Ihrer

Mehr

MIFID und der Entwurf des WAG 2007. Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte

MIFID und der Entwurf des WAG 2007. Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte MIFID und der Entwurf des WAG 2007 Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte MIFID - Rechtsgrundlage und Ziel EG- RL 2004/39/EG und Durchführungsbestimmungen auf der Basis des 1999 erstellten Financial

Mehr

Happy Hour mit AIFMD. Herzlich willkommen! Primecoach GmbH Marco Chinni Beatrix Jäger www.primecoach.ch. Vaduz, 5. März 2013

Happy Hour mit AIFMD. Herzlich willkommen! Primecoach GmbH Marco Chinni Beatrix Jäger www.primecoach.ch. Vaduz, 5. März 2013 Happy Hour mit AIFMD Herzlich willkommen! Vaduz, 5. März 2013 Primecoach GmbH Marco Chinni Beatrix Jäger www.primecoach.ch 1 Agenda 16:00 Türöffnung 16:30 Vorstellen Agenda 16:40 Umsetzungsstrategien AIFMD

Mehr

Teilrevision der Kollektivanlagenverordnung (KKV)

Teilrevision der Kollektivanlagenverordnung (KKV) CH-3003 Bern A-Post Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Generalsekretariat Rechtsdienst 3003 Bern Referenz: A311871/114980/5413287 Kontakt: Ehrensperger Claude Bern, 7. Januar 2013 Teilrevision der Kollektivanlagenverordnung

Mehr

von Jens Gutsche Erstauflage Diplomica Verlag 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 182 9

von Jens Gutsche Erstauflage Diplomica Verlag 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 182 9 Vergleich der luxemburgischen SICAV mit der deutschen Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital unter dem Aspekt der Umsetzung der Europäischen Investmentrichtlinie von Jens Gutsche Erstauflage

Mehr

LAB V: MIFID II: AUSGEWÄHLTE FOLGEN FÜR UNABHÄNGIGE VERMÖGENSVERWALTER UND FAMILY OFFICES

LAB V: MIFID II: AUSGEWÄHLTE FOLGEN FÜR UNABHÄNGIGE VERMÖGENSVERWALTER UND FAMILY OFFICES LAB V: MIFID II: AUSGEWÄHLTE FOLGEN FÜR UNABHÄNGIGE VERMÖGENSVERWALTER UND FAMILY OFFICES Dr. Nero Knapp Geschäftsführender Verbandsjustiziar VuV e.v. Agenda 1. Überblick 2. Neuerung bei der Anlageberatung

Mehr

12.08.2013. Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz (AIFM-G)

12.08.2013. Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz (AIFM-G) Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen EBK-RS 03/1 Öffentliche Werbung / Kollektive Kapitalanlagen Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Öffentliche Werbung im Sinne der Gesetzgebung über die kollektiven Kapitalanlagen (Öffentliche

Mehr

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Universität Hamburg, WS 2012/2013 von Rechtsanwalt Dr. Ingo Janert Dr. Ingo Janert, 2012 1. Bedeutung und rechtliche Grundlagen des Investmentrechts a. Investmentfonds

Mehr

Erfolgreich investieren oder "Anlegen ist einfach, aber nicht leicht" (Warren Buffet)

Erfolgreich investieren oder Anlegen ist einfach, aber nicht leicht (Warren Buffet) Erfolgreich investieren oder "Anlegen ist einfach, aber nicht leicht" (Warren Buffet) Gerhard Kraft UBS Nürnberg 09 6. BVMW Pecha Kucha Nacht 7. Juni 2011 Vineria Nürnberg Unsere Niederlassungen in Deutschland

Mehr

CENTRE DE FORMATION. Diplom Compliance Spezialist KAG

CENTRE DE FORMATION. Diplom Compliance Spezialist KAG CENTRE DE FORMATION Diplom Compliance Spezialist KAG Kurse in Zürich Diplom Compliance Spezialist KAG Zielsetzung Die Teilnehmer dieses Lehrgangs erwerben die Kompetenzen, um die regulatorische Konformität

Mehr

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A.

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Stand Oktober 2014 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 2. Anwendungsbereich... 3 3. Ziel... 3 4. Grundsätze... 4 5. Weiterleitung von Aufträgen

Mehr

FMA - Richtlinie 2015/01 betreffend Mindestangaben des Halbjahresberichts von alternativen Investmentfonds (AIF)

FMA - Richtlinie 2015/01 betreffend Mindestangaben des Halbjahresberichts von alternativen Investmentfonds (AIF) FMA - Richtlinie 2015/01 betreffend Mindestangaben des Halbjahresberichts von alternativen Investmentfonds (AIF) Publikation: Website FMA 1. Anwendungsbereich Diese Richtlinie legt die Gliederung sowie

Mehr

Stellungnahme der AVCO zum Entwurf Alternative Investmentfonds Manager Gesetz (AIFMG)

Stellungnahme der AVCO zum Entwurf Alternative Investmentfonds Manager Gesetz (AIFMG) Stellungnahme der AVCO zum Entwurf Alternative Investmentfonds Manager Gesetz (AIFMG) Die vorliegende Stellungnahme zum Alternative Investmentfonds Manager Gesetz AIFMG gibt die Position der AVCO als Österreichischer

Mehr

Kollektive Kapitalanlagen. Märkte. FINMA-Mitteilung 16 (2010) 1. Dezember 2010

Kollektive Kapitalanlagen. Märkte. FINMA-Mitteilung 16 (2010) 1. Dezember 2010 FINMA-Mitteilung 16 (2010) 1. Dezember 2010 Kollektive Kapitalanlagen Märkte Einsteinstrasse 2, 3003 Bern Tel. +41 (0)31 327 91 00, Fax +41 (0)31 327 91 01 www.finma.ch /A44839 Inhaltsverzeichnis Aufsicht...

Mehr

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen IBR INSTITUT FÜR BETRIEBS- UND REGIONALÖKONOMIE Thomas Votruba, Leiter MAS Risk Management, Projektleiter, Dozent

Mehr

AIFMD in Österreich. Dr. Oliver Grabherr AVCO & GCP gamma capital partners

AIFMD in Österreich. Dr. Oliver Grabherr AVCO & GCP gamma capital partners AIFMD in Österreich AVCO & GCP gamma capital partners PE-Investments in % des BIP in 2011 Quelle: EVCA/PEREP_Analytics; Yearbook 2012 Österr. Unternehmen Österreichische Unternehmen sind nach wie vor überwiegend

Mehr

MobiFonds. Ihre Intelligente Anlage:

MobiFonds. Ihre Intelligente Anlage: Ihre Intelligente Anlage: MobiFonds. Flexibel und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Es gibt drei Möglichkeiten, wie sich die MobiFonds kombinieren lassen: Die Fondsgebundene Sparversicherung mit Garantie,

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München AIF-STRUKTUREN I GP-PERSPEKTIVE KAGB- KONFORME STRUKTUREN UND VERTRÄGE 7. Hamburger Fondsgespräch Hamburg, 6. November 2014 Patricia

Mehr

Die Delegationvon Aufgaben beioffenenkollektiven Kapitalanlagengemäss KAG

Die Delegationvon Aufgaben beioffenenkollektiven Kapitalanlagengemäss KAG St. Galler Schriften zum Finanzmarktrecht Herausgegeben von Prof. Urs Bertschinger FabioPelli Band 7 Die Delegationvon Aufgaben beioffenenkollektiven Kapitalanlagengemäss KAG Inhaltsverzeichnis Inhaltsübersicht...

Mehr

SWISS PRIVATE BROKER MANAGED FUTURES, ASSET MANAGEMENT UND BROKERAGE

SWISS PRIVATE BROKER MANAGED FUTURES, ASSET MANAGEMENT UND BROKERAGE MANAGED FUTURES, ASSET MANAGEMENT UND BROKERAGE DAS UNTERNEHMEN Die Swiss Private Broker AG mit Sitz in Zürich bietet unabhängige und massgeschneiderte externe Vermögensverwaltung und -beratung in alternativen

Mehr

Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der TER und PTR von kollektiven Kapitalanlagen

Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der TER und PTR von kollektiven Kapitalanlagen Swiss Funds Association Richtlinien zur Berechnung und Offenlegung der TER und PTR von kollektiven Kapitalanlagen Vom : 16.05.2008 Stand : 12.08.2008 Die FINMA anerkennt diese Selbstregulierung als Mindeststandard

Mehr

Kapitalmarktrecht. Kollektivanlagen: Einführung und Überblick. Tizian Troxler. Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.1

Kapitalmarktrecht. Kollektivanlagen: Einführung und Überblick. Tizian Troxler. Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.1 Kapitalmarktrecht Kollektivanlagen: Einführung und Überblick Tizian Troxler Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.1 Tizian Troxler Vorlesung Kapitalmarktrecht FS 2015 9.2 HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG DES

Mehr

Baloise Asset Management Werte schaffen Werte schützen. Vermögensverwaltung der Baloise Group

Baloise Asset Management Werte schaffen Werte schützen. Vermögensverwaltung der Baloise Group Baloise Asset Management Werte schaffen Werte schützen Vermögensverwaltung der Baloise Group Baloise Asset Management Solide und erfolgreich Seit mehr als 150 Jahren bewirtschaftet die Basler Versicherung

Mehr

Vereinfachter Prospekt zum Teilvermögen SGKB (CH) Fund Multi Fokus (CHF) August 2009

Vereinfachter Prospekt zum Teilvermögen SGKB (CH) Fund Multi Fokus (CHF) August 2009 SGKB (CH) Fund Multi Fokus (CHF) August 2009 Vertraglicher Anlagefonds schweizerischen Rechts (Art übriger Fonds für traditionelle Anlagen) Anlagefonds mit Teilvermögen (Umbrella-Fonds) Fondsleitung: UBS

Mehr

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter Asset management Vertraulich Präsentation Asset Management Andreas Schlatter 12. Juni 2012 Asset Management als Tätigkeit Anlageuniversum Asset Manager als Intermediär Anleger - Kunden «Public» Markets

Mehr