Fondsvertrieb Europa Teil 3

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1 1741 Fund Letter 4/2015 Fondsvertrieb Europa Teil 3 Editorial Seite 1 EU-Finanzdienstleistungs-Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten Seite 2 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Partner Mit der aktuellen Ausgabe schliessen wir unsere dreiteilige Reihe über die wichtigsten Finanzmarktrichtlinien in der Europäischen Union und werfen einen vertieften Blick auf die jüngste der vorgestellten EU-Richtlinien: die Richtlinie 2011/61/EU vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Richtlinie oder englisch AIFMD für Alternative Fund Manager Directive). Seit ihrem Inkrafttreten am 22. Juli 2013 und spätestens mit Ablauf der Übergangsfrist am 22. Juli 2014 hat die AIFM-Richtlinie sämtliche Verwalter alternativer Investmentfonds (z.b. Private Equity Manager) vor eine grosse regulatorische Herausforderung gestellt. Der bis dato nicht harmonisierte Bereich des Finanzmarkts wurde mit neuen Anforderungen konfrontiert, die mit der Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes im März 2013 auch in der Schweiz Konsequenzen nach sich zogen. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse Markus Wagner, CEO 1741 Fund Management AG Benedikt Czok, Head Legal 1741 Asset Management AG

2 1741 Fund Letter 4/ EU-Finanzdienstleistungs- Richtlinien und deren Bedeutung für Drittstaaten (Teil 3: AIFM-Richtlinie) Mag. iur. Markus Wagner, Dr. Benedikt W. Czok Im aktuellen Fund Letter beschäftigen wir uns mit der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds, auch AIFM-Richtlinie genannt (englische Bezeichnung: Alternative Investment Fund Manager Directive). Sie ist die jüngste der drei dominierenden Finanzdienstleistungsrichtlinien, die in der untenstehenden Tabelle ersichtlich sind. In diesem Dokument gehen wir auf die wesentlichen Inhalte der Richtlinie ein und zeigen deren Einfluss auf die schweizerische Gesetzgebung auf. Die Intention des Schweizer Gesetzgebers war es, mit der Teilrevision des Kollektivanlagengesetzes im Jahre 2012 (in Kraft getreten am 1. März 2013) ein mit der AIFM-Richtlinie weitgehend kompatibles Gesetz zu schaffen. AIFMD im Überblick Die Bedeutung von AIFMD innerhalb und ausserhalb EU/EWR Bereits die Bezeichnung der AIFM-Richtlinie lässt erahnen, dass es sich hierbei um eine Regulierung der Asset Manager handelt. Gleichzeitig ist dieser Umstand auch der wesentliche Unterschied zur UCITS-Richtlinie, welche ganz klar das Produkt, das heisst also den Fonds und seine Anlagemöglichkeiten, in den Vordergrund stellt. Der Gesetzgeber hat frühzeitig erkannt, dass im Bereich der alternativen Anlagen die Regulierung einzelner Produkte kaum Sinn machen würde, da das Instrumentenspektrum zu vielfältig ist, als dass man eine sinnvolle Produktregelung statuieren könnte. Vor diesem Hintergrund hat man richtigerweise erkannt, dass man sich auf die Regulierung des Managers fokussieren muss. Also auf denjenigen, der die Verantwortung für Anlageentscheide hat. Es ist jedoch anzunehmen, dass in weiterer Folge doch einzelne Produktkategorien reguliert werden. Mit der Regulierung der Manager alternativer Investmentfonds wurde auch die letzte Lücke geschlossen und nun werden sämtliche Dienstleister, welche Vermögen verwalten, europäisch einheitlich reguliert. Das heisst, der Verwalter benötigt unabhängig davon ob er ein individuelles Portfolio oder eine kollektive Kapitalanlage verwaltet innerhalb der EU bzw. des EWR eine Bewilligung für diese Tätigkeit und untersteht einer prudentiellen 4 Aufsicht. Wenn man die Regulierung der alternativen Asset Manager als eine Hürde ansehen mag, darf man nicht vergessen, dass ein Tabellarische Übersicht MiFID 1, UCITS 2 und AIFMD 3 MiFID RL 2004/39/EG Reguliert Einzelportfolioverwaltung für professionelle und nicht-professionelle Kunden Beschränkt auf übertragbare Wertpapiere UCITS RL 2009/65/EG Reguliert Anlagefonds und deren Verwaltungsgesellschaften, die in gesetzlich festgelegte (liquide) Wertpapiere investieren Anlagefonds auf liquide Finanzinstrumente beschränkt. AIFMD RL 2011/61/EU Reguliert Manager alternativer Investmentfonds Kerntätigkeiten: Asset und Risk Management Anlagebeschränkungen richten sich nach nationalem Recht Mandatsgeschäft, z.b. Managed Accounts UCITS sind klassische Anlagefonds Ein AIFM verwaltet Anlagefonds für professionelle Kunden (AIFs) Dienstleister profitieren vom EU-Passporting Manager und Märkte-Regulierung, Finanzinstrumentekatalog Sowohl Gesellschaft, als auch Anlagefonds profitieren vom EU-Passporting Produkt und Gesellschaftsregulierung Sowohl Gesellschaft, als auch Anlagefonds profitieren vom EU-Passporting Manager-Regulierung, nahezu keine Regulierung des Produktes 1 richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Märkte für Finanzinstrumente. 2 richtlinie 2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW). Diese Richtlinie ersetzt die Richtlinie 85/611/EWG. 3 richtlinie 2011/61/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds. 4 auch wenn es keine allgemein anerkannte Definition des Begriffs «prudentielle Aufsicht» gibt, wird gemeinhin doch gleichbleibend mit dem Begriff ein Aufsichtssystem verstanden, welches die Solvenz der beaufsichtigten Institute sowie die Stabilität des Finanzsystems gewährleisten soll.

3 1741 Fund Letter 4/ AIFM innerhalb der EU bzw. des EWR mit einer entsprechenden Bewilligung im Gegenzug vom europäischen Passporting profitiert. Dem AIFM ist es dadurch erlaubt, die eigenen Finanzdienstleistungen bzw. die eigenen Produkte ohne weitere Zulassung in sämtlichen Ländern der EU bzw. des EWR im Rahmen eines einfachen Notifikationsverfahrens anzubieten. Dies stellt einen Quantensprung gegenüber der rechtlichen Situation vor Einführung der AIFM-Richtlinie dar, als der Vertrieb alternativer Investmentfonds eine Bewilligung in jedem einzelnen Vertriebsland voraussetzte, sofern dies überhaupt möglich war. Was regelt die AIFM-Richtlinie? Wie bereits eingangs beschrieben, regelt die AIFM-Richtlinie unter welchen Voraussetzungen ein Verwalter alternativer Investmentfonds seine Tätigkeiten innerhalb der EU bzw. des EWR ausüben darf. Darüber hinaus regelt die AIFM-Richtlinie zusätzlich die Voraussetzungen des grenzüberschreitenden Tätigwerdens und der Beziehungen zu Drittstaaten. Im Folgenden die wichtigsten Kernpunkte der AIFM-Richtlinie: Portfolio- und Risikomanagement als Kernaufgaben Im Gegensatz zur UCITS-Richtlinie sieht die AIFM-Richtlinie ausschliesslich das Portfolio- und Risikomanagement als Kernaufgabe des AIFMs an. Die Aufgaben der Administration und des Vertriebs zählen zu den komplementären Aufgaben, welche ein AIFM ergänzend ausüben darf. Dies verdeutlicht nochmals den Willen des Gesetzgebers, die Asset Manager alternativer Anlagefonds in die Verantwortung zu nehmen. Grundsätzlich können auch weitere Aufgaben an einen dafür zugelassenen und befähigten Dienstleister delegiert werden. Wobei aber mindestens eine der beiden Kernaufgaben (das Portfolio- oder das Risikomanagement) zwingend beim AIFM verbleiben muss. Fixlohn gegenüber dem variablen Lohn immer noch beherrschend sein muss. Jeder AIFM ist verpflichtet eine interne Richtlinie («Remuneration Policy») in Kraft zu setzen, in welcher er die Entschädigung festlegt und somit deren Einfluss auf allfällige Interessenkonflikte einschränkt. Zusätzlich sind Bestimmungen zur Berechnung der variablen Lohnanteile zu formulieren und diese dem Anleger transparent aufzuzeigen. Wichtig dabei ist auch, dass bei der Auslagerung von Asset Management-Aufgaben davon ausgegangen werden muss, dass die herangezogenen Dienstleister ebenfalls den Grundsätzen dieser Bestimmungen unterliegen. Abkehr vom Fondsleitungsprinzip War es unter der UCITS-Richtlinie noch die Verwaltungsgesellschaft (Pendant zur schweizerischen Fondsleitung), welche neben dem Produkt Gegenstand der Regulierung war, so vollzog die AIFM-Richtlinie einen Paradigmenwechsel, indem nun der Asset Manager ins Zentrum rückte. Unter UCITS wurde die Aufgabe des Asset Managements von der Verwaltungsgesellschaft an dafür zugelassene Asset Manager delegiert. Unter der AIFMD ist es nun der Asset Manager, in seiner Funktion als AIFM, der die Aufgaben der Administration und des Risikomanagements an dafür zugelassene und spezialisierte Dienstleister, zum Beispiel an eine Verwaltungsgesellschaft, delegiert. Der damit vollzogene Fokus auf die Kernkompetenzen kommt einem Haftungsausgleich gleich. Denn der haftungsrelevante Anlageentscheid liegt nun «ex lege» beim AIFM selbst und nicht mehr bei der Verwaltungsgesellschaft. In der Praxis konnte sich dieser Paradigmenwechsel jedoch bisher nur in wenigen Fällen durchsetzen; de facto wurden zahlreiche Verwaltungsgesellschaften ebenfalls als AIFM zugelassen, sodass weiterhin nicht der Asset Manager, sondern die Verwaltungsgesellschaft als Delegationsgeber auftritt. Entschädigungspolitik und Bonus-Bestimmungen Mit dem Umstand, dass nunmehr der Asset Manager im Fokus der Regulierung steht, wurden auch gleichzeitig Bestimmungen eingeführt, welche insbesondere die variable Entschädigung («Bonus») des Asset Managers reglementieren sollen. Das Ziel des Regulators dabei war, den Risikoappetit der Asset Manager einzudämmen, indem die variable Entschädigungskomponente, welche traditionell an den Erfolg gebunden ist, reglementiert wird. Bislang wartet man jedoch noch vergeblich auf konkrete Bestimmungen, wie hoch der variable Lohnanteil nun tatsächlich sein darf. In der Richtlinie bzw. der entsprechenden ESMA- Guideline 1 kommt jedoch sehr klar zum Ausdruck, dass der Haftung der Depotbank unter AIFMD AIFMD brachte neben der Neuregulierung des alternativen Asset Managers, insbesondere auch neue und verschärfte Bestimmungen für die Verwahrstelle bzw. Depotbank mit sich. Auch unter der UCITS-Richtlinie fanden sich bereits einzelne Bestimmungen für die Verwahrstellen. Diese wurden jedoch lange Zeit nicht mehr konkretisiert bzw. verschärft. Verwahrstellen alternativer Investmentfonds, die von einem AIFM verwaltet werden, müssen unter AIFMD eine Erweiterung ihrer Überwachungspflichten und eine Verschärfung ihrer Haftung akzeptieren. Insbesondere die Vorschrift für die segregierte Verwahrung der Fondsvermögen bei Unterverwahrern, führt zu einem sehr hohen Durchführungs- und Überwachungs- 1 europäische Aufsichtsbehörde mit Sitz in Paris

4 1741 Fund Letter 4/ aufwand, mit denen nun AIFM-Verwahrstellen zu kämpfen haben. Diese Verschärfung gilt mit Inkrafttreten der Umsetzungserlasse zu UCITS V auch für Verwahrstellen von UCITS-Fonds. Europäisches Passporting unter AIFMD Wie bereits tabellarisch dargestellt, soll auch ein AIFM vom europäischen Passporting profitieren können. Ein AIFM, welcher in einem Mitgliedsstaat die Bewilligung erhalten hat, kann seine Dienstleistungen innerhalb der gesamten EU bzw. im gesamten EWR im Rahmen des Notifikationsverfahrens grenzüberschreitend ausüben. Wichtig dabei ist jedoch, dass es sich beim Notifikationsverfahren unter der AIFM-Richtlinie nicht um ein reines Produkteverfahren handelt, sondern der AIFM selbst und nicht nur seine Fonds (im Gegensatz zu UCITS) im jeweiligen Mitgliedsland notifiziert werden. Ansonsten orientiert sich das AIFM-Passporting sehr stark am bereits bekannten Passporting unter UCITS, wonach die Notifikationsanzeige an die Aufsichtsbehörde des Herkunftsstaates zu übermitteln ist, welche die Anzeige mitsamt den notwendigen Unterlagen an die Aufnahmestaatsbehörde weiterleitet. Zusammenspiel von AIFMD, UCITS und MiFID Mit dem Erhalt einer AIFM-Bewilligung ist es einem Manager erlaubt, alternative Investmentfonds zu verwalten. Er übernimmt in erster Linie die Verantwortung für das Portfolio- und Risikomanagement des alternativen Anlagefonds («AIF»). Erfahrungsgemäss wird der AIFM aber nur eine der beiden Aufgaben selbst übernehmen und entweder das Portfolio- oder das Risikomanagement an einen dafür zugelassenen Provider delegieren. Für die Administration der AIFs kann der AIFM auch eine UCITS-Verwaltungsgesellschaft als externer Bewerter einsetzen, wobei es einer UCITS-Verwaltungsgesellschaft jedoch nicht erlaubt ist, selber im eigenen Namen und auf eigene Verantwortung AIFs aufzulegen bzw. zu verwalten. Hierfür benötigt die UCITS-Verwaltungsgesellschaft eine zusätzliche Bewilligung als AIFM. Die Tätigkeit eines AIFM beschränkt sich grundsätzlich auf die Verwaltung von Investmentfonds. Individuelle Portfolios darf der AIFM per se nicht verwalten. Hierfür benötigt er eine Zusatzbewilligung, welche aber in der AIFM-Richtlinie bereits vorgesehen ist und keiner separaten MiFID-Bewilligung bedarf. Ebenfalls ist es einem AIFM erlaubt, die Aufgabe des Portfoliomanagements an eine dafür zugelassene MiFID-Wertpapierfirma auszulagern. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass eine MiFID-Wertpapierfirma ausschliesslich in MiFID-Finanzinstrumente investieren darf. Handelt es sich beim AIF jedoch um einen Fonds, welcher nicht mit im Finanzinstrumentekatalog der MiFID aufgenommenen Finanzinstrumenten (z.b. physische Rohstoffe, Immobilien etc.) handelt, kann das Portfoliomanagement nicht an eine MiFID-Wertpapierfirma delegiert werden. In einem solchen Fall ist eine AIFM-Bewilligung Voraussetzung, womit sich der Kreis zu MiFID wieder schliesst. Bedeutung der AIFM-Richtlinie für die Schweiz Am 1. März 2013 trat in der Schweiz das revidierte Kollektivanlagengesetz («KAG») in Kraft. Die Mehrheit der Änderungen sollte eine Angleichung des KAG an die AIFM-Richtlinie bewirken. Insbesondere sind seit 2013 sämtliche Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen dem KAG unterstellt. Das frühere Privileg für Asset Manager, die ausschliesslich ausländische Fonds verwaltet haben, wurde damit aufgehoben. Auch die Vorschriften für Schweizer Depotbanken wurden an die AIFM-Richtlinie angeglichen, um eine Kompatibilität sicherzustellen. Diese Kompatibilität ist für den Schweizer Markt entscheidend, um in den kommenden Jahren von den Drittstaatenregeln der AIFM-Richtlinie zu profitieren. Nur sofern die EU das KAG und die Beaufsichtigung der Schweizer Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen als gleichwertig anerkennt, wird auch ein Schweizer AIFM (gemäss Richtlinientext: ein «Nicht-EU-AIFM») von den Passporting- und damit von den Vertriebsmöglichkeiten der von ihm verwalteten AIFs profitieren können. Ebenfalls wurden die Vorschriften für den Vertrieb von ausländischen AIFs in der Schweiz verschärft. Typischerweise werden ausländische AIFs nur an qualifizierte Anleger vertrieben. Damit erfüllte man in der Vergangenheit die Voraussetzungen für den nahezu unregulierten «nicht-öffentlichen» Vertrieb. Ausländische AIFs, die in der Schweiz ausschliesslich an qualifizierte Anleger vertrieben werden, benötigen zwar weiterhin keine Vertriebsgenehmigung durch die FINMA, müssen sich aber neuerdings den sonstigen vertriebsrechtlichen Bestimmungen der Schweiz voll unterstellen. Insbesondere sind folgende Vorschriften zu beachten: Ernennung eines Schweizer Vertreters Ernennung einer Schweizer Zahlstelle Anpassung der massgeblichen Fondsdokumente Abschluss eines schriftlichen Vertriebsvertrags mit dem Schweizer Vertreter Beachtung der SFAMA-Richtlinie betreffend Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen Zudem darf der Schweizer Vertreter nur noch mit solchen Vertriebsträgern einen Vertriebsvertrag abschliessen, die für den

5 1741 Fund Letter 4/ Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen zugelassen und angemessen beaufsichtigt sind. Nicht zuletzt diese Vorschrift führt seit 2013 zu einem deutlichen Anstieg von Gesuchen zur Bewilligung als Vertriebsträger nach KAG. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Leistungen im Zusammenhang mit AIFs bzw. der AIFM-Richtlinie, welche von Schweizer Finanzintermediären erbracht werden können: Schweizer Finanzintermediär Verwaltung des Vermögens eines AIFs Vertrieb von AIFs in der EU bzw. dem EWR Bank Zulässig Nicht zulässig Zulässig Effektenhändler Zulässig Nicht zulässig Zulässig Versicherung Zulässig Nicht zulässig Zulässig Fondsleitung Zulässig Nicht zulässig Zulässig Vermögensverwalter nach KAG 1 Zulässig Nicht zulässig Zulässig Vertriebsträger nach KAG Nicht zulässig Nicht zulässig Zulässig Vertreter ausländischer kollektiver Kapitalanlagen nach KAG Nicht zulässig Nicht zulässig Zulässig Vermögensverwalter (SRO) 2 Nicht zulässig Nicht zulässig Nicht zulässig Vertrieb von AIFs in der Schweiz 1 vermögensverwalter, die der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA unterstellt sind. 2 vermögensverwalter, die der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA nicht unterstellt sind. IMPRESSUM Ausgabe 1741 Fund Letter, April 2015 Herausgeber 1741 Asset Management AG, St. Gallen Redaktion Dr. Benedikt Czok, Head Legal Periodizität 1741 Fund Letter erscheint quartalsweise Schweiz Dr. Benedikt Czok, Head Legal 1741 Asset Management AG Multergasse 1 3, 9000 St. Gallen , Liechtenstein Mag. iur. Markus Wagner, CEO 1741 Fund Management AG Kirchgasse 79, 9490 Vaduz , Rechtlicher Hinweis Die Angaben in dieser Publikation dienen lediglich zu Informationszwecken und sollten nicht als Rechtsberatung missverstanden werden. Alle Meinungen und Schätzungen basieren auf bestem Wissen und Gewissen zum Veröffentlichungszeitpunkt und können sich ohne vor herige Ankündigung ändern. Da einige der Informationen in diesem Dokument von Drittquellen stammen, kann die Genauigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen nicht garantiert werden. Die 1741 Asset Management AG sowie die 1741 Fund Managment AG übernehmen keine Gewähr für die Vollständigkeit und Korrektheit der hier dargestellten Informationen.

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