Alternatives aus Luxemburg

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1 Im Gespräch Cornelius Bechtel Ulrich L. Binninger Fernand Grulms Gert Reinhard Jonke Thomas Langer Wolfgang Sauer Alternatives aus Luxemburg Richtige Alternative zu deutschen vehikeln? Frank Thery Julien Zimmer august 2011 portfolio plattform

2 Julien Zimmer, Generalbevollmächtigter Investmentfonds, DZ Privatbank S.A. Wolfgang Sauer, Partner, SAI Structured Alternative Invest S.à r.l Cornelius Bechtel, Executive Director, United International Management S.A. Moderation: Ulrich L. Binninger, ULB Consult 2 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

3 Fernand Grulms, CEO, Luxembourg for Finance Thomas Langer, Senior Sales Manager, Ethenea Independent Investors S.A. Frank Thery, Head of Alternative Investments, Carl Kliem S.A. Per Videokonferenz zugeschaltet: Gert Reinhard Jonke, Managing Director, Gain Capital Participations GmbH portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August

4 Herzlich willkommen zum ersten Roundtable von portfolio plattform in Luxemburg. Unser Thema sind alternative Investments in Luxemburg oder Alternativen aus Luxemburg. Dazu haben wir eine Reihe unterschiedlicher Dienstleister und Initiatoren am Tisch versammelt. Herr Grulms, die Aufgabe von Luxembourg for Finance ist es, den Finanzplatz Luxemburg zu fördern. Warum steht der Finanzplatz heute da, wo er steht, und welche Bedeutung wird er in zehn oder 20 Jahren haben? Grulms: Es gibt heute am Finanzplatz Luxemburg etwas mehr als regulierte Finanzdienstleister, die Mitarbeiter beschäftigen und jährlich einen Mehrwert von 15 Milliarden Euro erzielen. Der Finanzplatz ist sukzessive gewachsen. Er war schon immer ein Connecting Hub. Das ist die erste Charakteristik für Luxemburg. Wir machen fast ausschließlich internationales Geschäft. Am Anfang war es beschränkt auf Europa, aber es hat sich mehr und mehr ausgeweitet auf andere Gegenden. Dadurch ist ein riesiges Know-how im grenzüberschreitenden Finanzgeschäft entstanden, was auch dem Kunden zugute kommt. Wo steht der Finanzplatz in 20 Jahren? Ich weiß es nicht. Er wird sicherlich anders aussehen als heute, das Finanzgeschäft ändert sich sehr schnell. Vor 20 Jahren hatten wir um die Beschäftigten. Ich möchte nicht sagen, dass wir in den nächsten 20 Jahren diese Zahl noch mal vervierfachen können. Die Grundstimmung ist aber optimistisch. Ein Komitee, das der Finanzminister leitet, hat fünf zentrale Bereiche benannt. Das sind die Fondsindustrie, das Wealth Management, Versicherungen und Rückversicherungen, strukturierte Produkte und Corporate Finance. Ich glaube, in diesen Bereichen können wir noch weiter wachsen. Herr Zimmer, Sie sind nicht nur Generalbevollmächtigter der DZ Privatbank, sondern unter anderem auch im Verwaltungsrat des Luxemburger Fondsverbands Alfi. Der neue Präsident des Verbands, Marc Saluzzi, will die Erfolgsstory der Ucits- Fonds auf die alternativen Investments übertragen. Was macht die Industrie? Zimmer: Die Finanzindustrie in Luxemburg hat die ihr zur Verfügung stehenden Mittel bestens genutzt und ist dadurch sehr groß geworden. Wir haben nichts erfunden, was die anderen Länder um uns herum nicht auch gekannt hätten. Wir haben es geschafft, in fast allen Ländern der Welt die Fondsprodukte und die Marke Ucits bekanntzumachen. Luxemburg war aber seit jeher auch im sogenannten Teil-II-Bereich mit anderen Produkten unterwegs. Der Erfolg kam, weil wir immer gefragt haben, was der Kunde will. Der Kunde ist in Luxemburg meist nicht der Investor, sondern der Initiator, der das Produkt Investmentfonds auflegt. Der Fondsverband hat sehr viel Energie darauf verwendet, die Alfi besser bekanntzumachen - nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Asien. Wir versuchen, vor Ort herauszufinden, was die Kunden benötigen, um dann gemeinsam mit dem Luxemburger Gesetzgeber und der Aufsicht diese Bedürfnisse in Produkte zu gießen. Alternative Investmentfonds sind für Luxemburg eine ganz große Chance. Wir haben schon relativ hohe Volumina, bei Real Estate sind es rund 22 Milliarden Euro, bei Private Equity 10,7 Milliarden Euro. Luxemburger Hedgefonds und Dach-Hedgefonds verwalten rund 147 Milliarden Euro. Wir werden die Rahmenbedingungen der AIFM-Richtlinie best möglich nutzen, um die Bedürfnisse und Interessen der Investoren zu erfüllen, und dabei stark auf Qualität achten. Herr Bechtel, United Trust als Luxemburger Arm eines internationalen Unternehmens konzentriert sich in Luxemburg auf die Zentralverwaltung von Fonds im Bereich der alternativen Investments. Kann Luxemburg das, was es aus dem Retail- Geschäft mit Fonds gelernt hat, einfach für die Alternatives-Seite kopieren? Bechtel: Ich glaube nicht, dass wir einfach nur kopieren können. Dafür unterscheiden sich Alternatives zu sehr von den Retail-Produkten. Aber das Know-how, das wir in den vergangenen 20 Jahren aufgebaut haben, können wir trotzdem nutzen. Luxemburg kann eine breite Plattform an Möglichkeiten für den Bereich der alternativen Investments bieten. Die Nachfrage wird sicherlich nicht so groß sein wie bei den klassischen Produkten, da alternative Anlagen von einem viel kleineren Investorenkreis gesucht werden. Sie sind kein Massenprodukt. Herr Sauer, Ihr Unternehmen SAI ist ein Strukturierer. Was fordern Ihre Kunden? Sauer: Wir schauen ein wenig durch die deutsche Brille, da viele unserer Ansprechpartner in Deutschland zu Hause sind. Einige Kunden suchen nach einer vernünftigen Strukturierung von Vorhaben im Bereich Immobilien. 4 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

5 Aber darüber hinaus gehen wir auch auf die Asset-Klassen, die ich im alternativen Bereich in den nächsten Jahren sehe. Das ist alles, was unter die Großthematik Sachwertanlagen fällt. Vor allem die Themen erneuerbare Energien und Infrastruktur sind zurzeit sehr stark im Kommen. Hier wird nach der richtigen Verpackung gefragt. Ein Ucits-Fonds ist nicht möglich, daher wählen wir eine Strukturierung im SIF oder im Sicar. Die Anfragen kommen ausschließlich aus dem institutionellen Bereich. Herr Langer, Ethna ist kein alternativer Asset Manager. Sie haben sich aber ganz bewusst Luxemburg als Standort ausgesucht. Warum? Langer: Unsere Fonds waren schon immer über andere Partner in Luxemburg verwaltet. Im vergangenen Jahr haben wir eine eigene KAG in Luxemburg gegründet. Durch unseren Erfolg im Privatkundengeschäft haben wir jetzt auch vermehrt Anfragen aus dem institutionellen Bereich erhalten, die gerne einen Individualfonds mit einem ähnlichen Managementansatz hätten. Dank unserer eigenen KAG haben wir die Möglichkeit, für institutionelle Kunden ein individuelles, ganz nach den Bedürfnissen des Kunden geprägtes Risiko-Reporting zu erstellen. Wir machen keine alternativen Investments in Luxemburg, aber wir sind eine wirkliche Alternative. Wir sind kein Benchmark-Investor. Kapitalerhalt und die Erwirtschaftung stetiger Returns sind unser primäres Ziel. Herr Thery, Carl Kliem ist ein alteingesessener Interbank-Security Broker. Was haben Sie mit alternativen Investments zu tun? Thery: Wir haben vor mehr als sechs Jahren eine Abteilung für alternative Investments gegründet. Während in Luxemburg lange das Retail-Geschäft dominierte, wenden wir uns im Bereich der alternativen Investments überwiegend an institutionelle Investoren. Die erste Generation der Alternatives, also Private Equity, Real Estate und Hedgefonds, bilden weiterhin das Rückgrat dieses Segments. Innerhalb der Asset-Klassen gibt es zum Teil sehr spezielle Themen, wie die Altenpflege oder Kinderwelten, im Bereich Real Estate. Herr Jonke, Ihr Wiener Beratungsunternehmen Gain Capital bietet zwei in Luxemburg aufgelegte Private-Equity-Dachfonds an. Warum haben Sie Luxemburger Investmentgesellschaften für Ihre Produkte gewählt? Jonke: Für uns war eines der wesentlichen Kriterien, dass wir beim Endkunden eine hohe Akzeptanz und Transparenz erreichen. Unsere Kunden sind institutionelle Investoren, etwa Versicherungen, Pensionskassen oder

6 Banken. Diese fordern ein professionelles Umfeld. Dazu gehören auch technische Details. Ein Beispiel: Versicherer bevorzugen deckungsstockfähige Papiere. Man kann also eine S.A. Sicar wählen, bei der unsere Investoren Aktionäre sind und gegebenenfalls entsprechenden Einfluss nehmen können. Ein anderes Beispiel: Wir können Dividenden und Zinserträge, die wir nicht weiter investieren, auch unterjährig an unsere Investoren ausschütten. Von der technischen, aber auch von der rechtlichen Seite her ist Luxemburg ein fantastischer Standort, der international eine hohe Akzeptanz genießt. Unseren nächsten Fonds werden wir ebenfalls in Luxemburg auflegen, da wir in dieser Struktur bereits heute sehr viele Erfordernisse der AIFM-Richtlinie erfüllen. Stichwort Regulierung : Die Aufsichts- und Regulierungsvorschriften in Luxemburg sind sehr anspruchsvoll, die Finanzaufsicht CSSF ist äußerst konsequent. Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Behörde? Zimmer: Die Behörde hat sich mit dem Markt entwickelt, ist mit ihm gewachsen. Sie ist sehr positiv auf Marktbedürfnisse eingegangen, ohne ihre eigentliche Rolle zu vergessen. Viele wissen gar nicht, was die CSSF in ihrer Bandbreite abdeckt. Sie muss immerhin rund zwei Billionen Euro Fondsvermögen überwachen. Luxemburg hat beispielsweise als erstes Land den Long-Form-Report für Fonds eingeführt, um einen vollständigen Überblick über die Aktivitäten des Fonds zu bekommen. Viele Länder haben damit mittlerweile nachgezogen. Die Behörde war zudem die erste, die in der Lage war, elektronisch mit dem Markt Dokumente auszutauschen. Gibt es neue Themen im Markt, setzt sich die CSSF konsequent mit diesen auseinander, wie beispielsweise schariakonforme Investments. Sauer: Die Luxemburger Regulierung - wenn ich sie mit anderen Ländern vergleiche - ist sicherlich vollständig. Vollständig im Sinne einer ganzen Kette von zentralen Aufsichtsinstrumenten. Das ist auch übertragbar auf die alternativen Investments. Aber sie hat nicht den Anspruch der vollumfänglichen Regelung. Es gibt immer noch Spielraum. Würde man jedes Detail regeln, würde man sehr viel länger brauchen, bis die Regelung steht, und durch eine zu enge Regelung manche Entwicklung verhindern. Das heißt nicht, dass die Luxemburger Regulierungen laxer sind. Der konkrete Einzelfall steht mehr im Mittelpunkt und wird angeschaut. Vor allem die Themen erneuerbare Energien und Infrastruktur sind zur zeit sehr stark im Kommen. Hier wird nach der richtigen Verpackung gefragt. Wolfgang Sauer Luxemburg ist mit vielen Mythen verbunden. Es ist für viele ein Hafen der Glückseligkeit, wo keine Steuern zu zahlen sind, weder von den Unternehmen noch von den Einwohnern. Bechtel: Das ist definitiv ein Mythos. Die Unternehmensbesteuerung liegt bei knapp 30 Prozent, die für natürliche Personen in der Spitze bei knapp 40 Prozent. Aber Luxemburg hat es verstanden, europäisches Recht konsequent umzusetzen und dabei attraktiv zu werden und zu bleiben. Wir können Fondsstrukturen anbieten, die komplett von der Steuer befreit sind oder deren Bemessungsgrundlage auf null zugeht. Unser Netzwerk an Doppelbesteuerungsabkommen ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. In anderen Ländern versucht man, das Finanzamt zu meiden. Hier besprechen wir aktiv mit der Finanzverwaltung bestimmte Sachverhalte. Wir sind in der privilegierten Situation, dass wir eine Finanzverwaltung haben, die gerne mit uns zusammenarbeitet. Dadurch können wir den Investoren alles bieten, was notwendig ist. Grulms: Wie stabil der Finanzplatz Luxemburg ist, haben wir in der Krise gesehen. Die Krise ist fast an uns vorbeigegangen. Die Luxemburger Banken sind insgesamt immer in schwarzen Zahlen geblieben. Natürlich haben wir gelitten, die Assets in der Fondsindustrie und im Privatkundengeschäft sind gesunken. Das hat zu Restrukturierungen geführt. Obwohl Luxemburg stark auf die Finanzindustrie exponiert ist, hat das Land nur eine Staatsverschuldung von 19 Prozent. Die ist zwar in der Krise leicht gestiegen, aber die Regierung hat sofort gegengesteuert. Es gab auch Steuererhöhungen. Diese wurden mitgetragen von den Unternehmen und den Privatleuten. Luxemburg ist eines der wenigen Länder in der EU, in denen die Sozialversicherungssysteme 6 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

7 Überschüsse haben. Natürlich gibt es auch Herausforderungen, aber das Luxemburger Rentensystem steht im Moment auf soliden Füßen. Die steuerliche Situation und das rechtliche Umfeld sind voraussehbar und planbar. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für Investoren. Zimmer: Die Luxemburger Regierung ist sehr daran interessiert, gemeinsam mit den Interessenverbänden sich den stetig steigenden Herausforderungen zu stellen. Das ist ein wichtiger Faktor. Wir haben es in Luxemburg da sicher leichter als in anderen Ländern, denn größenbedingt findet ein schneller und direkter Austausch zwischen Finanzindustrie, Behörden und Politik statt. Man trifft sich bei fachlichen und kulturellen Veranstaltungen, man kennt und unterhält sich. So bürgernah kann ein großer Staat natürlich nicht sein. Da sind die Wege deutlich länger und schwieriger. Blind Blind Wolfgang Sauer Cornelius Bechtel Julien Zimmer Thery: Im Vertrieb merken wir schon, wie viel zum Beispiel Alfi oder Luxembourg for Finance für den Finanzplatz in der letzten Zeit geworben und getan haben. Ich musste selten im Vertrieb so wenig über den Standort Luxemburg erzählen wie jetzt. Man kennt Luxemburg, und man weiß die Qualität des Finanzplatzes zu schätzen. Sauer: Anfang der 90er Jahre war die Frage, wie eine Investmentidee in Luxemburg darstellbar ist, oft noch mit einem Augenzwinkern verbunden. Dieses Augenzwinkern gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Jonke: Unsere Investoren sind namhafte Institute im Versicherungs- und Bankenbereich, die einen Standort bevorzugen, der dem europäischen Recht unterliegt. Es geht in keiner Weise darum, Steuern nicht abzuführen. Es geht vielmehr darum, dass Kapital aus unterschiedlichen Ländern und eventuell unterschiedlichen Währungen in einer Struktur nach europäischem Recht zusammengeführt wird und dass an die Investoren transparent, unmittelbar und unbürokratisch ausgeschüttet werden kann. Dafür ist das Luxemburger Modell prädestiniert. Auch in den schwierigen Jahren 2008 und 2009 konnten wir die geforderte Transparenz abbilden. Das Bankgeheimnis ist ein großes Thema für Investoren. Wie geht Luxemburg heute und in Zukunft damit um? Bechtel: Die ganze Diskussion um das Bankgeheimnis und der Wille sowohl von der Regierung als auch von den Marktteilnehmern, auf dieses Bankgeheimnis quasi zu verzichten, hat meines Erachtens den Finanzplatz Luxemburg gestärkt. Durch diesen Schritt bekommen wir eine weißere Weste. Für Investoren aus dem Ausland stellt es überhaupt kein Problem dar, Luxemburg als Plattform zu nutzen. Grulms: Nur zur Klarheit: Das Bankgeheimnis wurde nicht abgeschafft, es wurde neu geordnet. Luxemburg hat seine Doppelbesteuerungsabkommen neu geregelt, Artikel 26/5 der OECD-Konvention wurde übernommen. portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August

8 Ulrich L. Binninger Frank Thery Das heißt, das Bankgeheimnis besteht nach wie vor. Allerdings wird es gegenüber dem Finanzamt bei berechtigtem Verdacht aufgehoben. Wenn dieser Verdacht nicht besteht, dann gilt das Bankgeheimnis. Gegenüber institutionellen Investoren besteht eine komplette Steuertransparenz. Langer: Das Bankgeheimnis ist ohnehin nur ein Thema für die Privatkundenseite. Unternehmen sind global agierende Institutionen mit absoluter Transparenz, die die internationalen Finanzplätze nutzen. Investoren kommen mit Ideen in allen möglichen Bereichen. Welche neuen Themen sehen wir in Luxemburg und welche Herausforderungen sind damit verbunden? Bechtel: Nehmen wir das Beispiel Immobilie. Hier müssen sehr komplexe Zahlungsströme verwaltet werden. Mieterträge, Steuerzahlungen, Kapitaldienste und so weiter müssen genau dargestellt werden, damit am Ende eine ordentliche Bewertung stattfinden kann. Zudem sind je nach Land unterschiedliche Buchhaltungsnormen zu berücksichtigen. Das ist ein extrem komplexer Bereich. Hier müssen die Kommunikationswege klappen mit den Investoren, der Depotbank und dem Wirtschaftsprüfer. Dann muss das Ganze in einer verständlichen Art und Weise an die Aufsichtsbehörde weitergegeben werden. Die CSSF will in regelmäßigen Abständen Zahlen sehen. Daher ist es wichtig, dass wir uns als Marktteilnehmer spezialisieren und so die entsprechende Qualität liefern können. Sauer: Komplexe Zahlungsströme gibt es ebenfalls bei anderen Asset-Klassen. Eine der größten Herausforderungen im Moment ist es, wie wir die sehr Asset-Klassen-spezifischen Zahlungsströme und Cashflow-Muster so darstellen und verpacken, dass sie letztlich in die Anlegerwelt passen. Da gehen die Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse sehr stark auseinander. Ein weiteres Thema ist die Streuung. Kann ich diese in einer Anlage darstellen oder muss ich die Assets auf mehrere Objektgesellschaften verteilen? Hier kann die Gesetzesgestaltung noch klarer werden. Auch die Bewertung ist ein ganz zentraler Punkt. Zimmer: In der AIFM-Direktive ist das Thema Haftung und Verantwortung der Depotbank sehr zentral. Auch in der anstehenden Ucits-V-Richtlinie spielt die Haftung der Depotbank eine Rolle. Die Haftung beginnt bei der Lagerstelle. Wie weit ist die Depotbank für diese verantwortlich? Wie habe ich die Lagerstelle an mich angebunden, wie sind die Verträge? Dafür gibt es eine Reihe von Empfehlungen, die ich grundsätzlich alle für gut halte. Die Praxis wird zeigen, wie sie tatsächlich umsetzbar sind. Das Thema Bewertung ist dabei ein wesentlicher Faktor, es hat aus 2008 heraus eine ganz neue Wertigkeit bekommen. Früher hat ein Spezialist eine Bewertung dargestellt und diese plausibilisiert. Heute gelten dort andere Anforderungen. Die Bewertung muss eindeutig festgelegt und dokumentiert werden. Dieses Verfahren bedeutet für die Fondsindustrie einen erheblichen administrativen Mehraufwand, ist jedoch im Sinne des Anlegers wichtig. Die Konsequenz ist, dass sich dieser Mehraufwand auch in den Kosten des Produkts niederschlägt. Thery: Wir sind jetzt in der zweiten oder schon dritten Generation von alternativen Investments angekommen. Es wird immer exotischer. Infrastruktur ist ein Thema, ebenso erneuerbare Energien aller Art. Aber auch Wein-, Auto- oder Lokomotiven-Fonds bis hin zu Pferden werden zunehmend angefragt. Es geht in Welten hinein, wo das Thema Bewertung sehr schwierig wird. Wie bewerten Sie ein Pferd oder ein Kunstwerk? Die Frage ist oft: Wie kann der Initiator eine Bewertung darstellen, und wie kann der Wirtschaftsprüfer oder die Depotbank diese dann umsetzen? Wer haftet für die Bewertung im alternativen Bereich? Bechtel: Das ist schwer zu sagen. Ich glaube, der Investor muss bereit sein, auf ein gewisses Maß an Sicherheit in der Bewertung zu verzichten. Hauptsache ist, dass die Prozesse bekannt, abgestimmt und vertrauenswürdig 8 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

9 sind. Deshalb sind alternative Investments grundsätzlich in Strukturen, die nur sogenannten informierten Investoren zugänglich sind, die die Risiken kennen. Alle Parteien müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Bewertung von alternativen Anlagen der zweiten und dritten Generation eine unsichere Wissenschaft mit Risiken ist. Zimmer: Für unser Haus ist es wichtig, vorher zu klären, in was investiert wird und welche Parameter wer zuliefern kann. Ich muss mit dem Wirtschaftsprüfer die Key Points für diese Bewertung erarbeiten, bevor das Produkt startet. Wenn ich sie definiert habe, muss die Behörde den Methoden der Bewertung zustimmen. Danach ist es Mathematik-Know-how, richtig damit umzugehen. Bei Assets wie Pferden hingegen wäre ich vorsichtig. Sauer: Die Bewertung muss sicherlich richtig kommuniziert werden. Wichtig ist, dass das Asset zu seiner Struktur passt. In Deutschland wurde der Fehler gemacht, Immobilien in offene Fonds zu verpacken. Als sich die Bewertungen am Markt änderten und die Anleger ihr Kapital zurückziehen wollten, wurden diese plötzlich zu geschlossenen Fonds. Am Anfang wurde versäumt, diese Möglichkeit dem Investor klar zu kommunizieren. Wenn eine solche Aufklärung allerdings vor Auflegung der Anlage stattfindet, wird sie zwar nicht unwichtig, sie tritt aber ein wenig in den Hintergrund. Jonke: Im Private-Equity-Bereich halte ich die Fair-Market-Value-Methode für sehr gut. Wie bei Immobilien steht hinter der Anlage ein realer Wert, nämlich das Unternehmen. Hier kann ein Fair Market Value mit dem Wirtschaftsprüfer erarbeitet werden. Man muss allerdings aufpassen, dass diese Methode nicht verwendet wird, um künstliche Volatilität entstehen zu lassen, wie wir es in der Historie bei anderen Produkten bereits gesehen haben. Kommen wir zum Thema Positionierung. Früher gab es vor allem Vollanbieter, die von der Administration bis zur Depotbank alles in einem Haus gemacht haben. Heute ist das Angebot differenzierter. Ist das ein guter Trend? Zimmer: Die Branche lebt von der Vielfalt und der gegenseitigen Konkurrenz. Es muss auch verschiedene Modelle geben. Der Großkonzern allein, zum Beispiel unsere Gruppe, ist grundsätzlich in der Lage, die gesamte Bandbreite abzudecken. Der Kunde kann bei uns alles aus einer Hand bekommen. Ich glaube, die Master-KAG hat ihre Daseinsberechtigung ebenso wie der Vollanbieter. In der Finanzmarktkrise hat sich jedoch gezeigt, dass ein großes Unternehmen durchaus Vorteile hat. Zum Beispiel beim Thema Bewertung oder der Gewährung von Anlegerschutz. Je größer das Unternehmen, desto mehr Möglichkeiten hat man, aus der Konzerngruppe heraus Lösungen zu generieren. Sauer: Eine Ausdifferenzierung bei den Dienstleistungen, die in einem Markt zusammenspielen, halte ich für sehr positiv für einen Standort. Sie ist ein ganz klares Zeichen einer weit fortgeschrittenen Professionalisierung und Thomas Langer Fernand Grulms portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August

10 eine Reife des Finanzplatzes. Außerdem bringt sie den Markt weiter nach vorn, da durch die Konkurrenz für den Einzelnen der ständige Druck besteht, besser zu werden. Bechtel: Das Vier-Augen-Prinzip ist ganz wichtig in der Aufteilung der verschiedenen Dienstleistungen. Investoren müssen Möglichkeiten haben, Alternativen zu suchen. Die Unabhängigkeit der Dienstleistung bietet Schutz für die Investoren. Man kann das an einem ganz berühmten Fall zeigen. Bei Madoff kam alles aus einem Haus: Management, Depotbank, Verwaltung. Keiner hat dem anderen auf die Finger geschaut. Das war für den Investor schädlicher, als einen etwas höheren Kostenblock zu akzeptieren. Langer: Ein weiteres berühmtes Beispiel ist der Fall Nick Leeson. Hier hat man gesehen, dass Front- und Backoffice nicht zusammen sein dürfen. Viele institutionelle Investoren wollen gar keinen Vollanbieter, denn sie wollen die einzelnen Dienstleister austauschen können, wenn diese nicht performen. Luxemburg hat es verstanden, europäisches Recht konsequent umzusetzen und dabei attraktiv zu werden und zu bleiben. Cornelius Bechtel Jonke: Für unsere Investoren ist die Wahl verschiedener unabhängiger Dienstleister eine angenehme, aber auch luxuriöse Angelegenheit, die ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet. Ich halte es für sehr wichtig, dass nicht alles in einem Haus ist. Thema Liquidität. Es gibt sehr gute Anlageideen, die Investoren investieren trotzdem nicht. Ist das auch Ihre Erfahrung? Sauer: Ich würde hier unterscheiden. Schaut man sich die Termineinlagen bei den Banken an, trifft diese Aussage 100-prozentig auf den Privatanleger zu. Er sitzt auf Liquidität und hat Angst zu investieren. Im institutionellen Bereich sehe ich es etwas anders. Dort wird nach klar definierten und prognostizierbaren Cashflows gesucht. Damit kann man zurzeit Institutionelle begeistern. Hat man ein solches Produkt, spielen selbst eingeschränkte Ausstiegsmöglichkeiten nur eine nachgeordnete Rolle. Jonke: Wir erweitern gerade unsere Investorenbasis. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass institutionelle Investoren darunter leiden, dass 2008 und 2009 relativ wenige Kapitalabrufe stattgefunden haben und somit für Neuinvestitionen ein geringerer Anreiz besteht. Die Institutionellen haben in letzter Zeit ihr Kapital vor allem an große Häuser zugesagt und die kleineren und mittleren vernachlässigt. Das könnte im Einzelfall zu einem Cluster- Risiko führen war ein fantastisches Jahr für die Exit-Seite, so dass Investoren heute wieder bereit sind, Geld an kleinere Private-Equity-Häuser zu dotieren. Ein Hindernis ist allerdings die geforderte Kapitalhinterlegung nach Solvency II und Basel III. Das führt zu einer Verknappung des frei verfügbaren Kapitals. Thery: Es kommen viele Leute zu uns mit einer tollen Idee, die sie gerne in einer Luxemburger Struktur verpackt sehen würden. Es gibt für kleine Anbieter sehr viel mehr Hemmschwellen, an die erforderliche Liquidität heranzukommen als für große, zum Beispiel die Fondsgröße oder Mindestanlagerichtlinien. Größere Gesellschaften haben es hier, bedingt durch ihre Historie, ihren Track Record und ihr Startkapital, um ein Vielfaches einfacher. Wer sich neu auf dem Markt positionieren will, hat es nicht immer leicht. Dadurch fallen leider viele gute Ideen durchs Sieb. Bechtel: Es ist bitter, aber zurzeit kommen eigentlich überhaupt keine neuen Projekte zustande. Viele Initiatoren haben eine gute Idee, finden aber nicht den direkten Zugang zu den Investoren. Die Pflicht, diese Investments mit fast 100 Prozent Eigenkapital zu unterlegen, sorgt dafür, dass nicht genügend Mittel zur Verfügung gestellt werden können, um in die Asset-Klasse hineinzugehen. Ein aktuelles Problem vieler Initiatoren ist, dass sie gar nicht an die Liquidität rankommen, die eigentlich vorhanden ist. Zum Beispiel hat ein großer Institutioneller, der zehn Prozent in Private Equity investieren will, diese Quote oft mit seinem Bestand schon erfüllt, da sein Gesamtvermögen in der Bewertung extrem geschrumpft ist. Auch wenn die Liquidität da ist, kann er aufgrund seiner Anlagerichtlinien nicht mehr investieren. Zudem wurden im Private-Equity-Bereich, wie Herr Jonke bereits sagte, viele Commitments noch gar nicht abgerufen. Zunächst versuchen die Fondsmanager also erst einmal, das Geld 10 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

11 zu investieren, das sie sowieso noch abrufen können, und warten, bis sie eine neue Fondsgeneration aufsetzen gehen hoffentlich wieder neue, auch kleinere Fonds an den Markt. Sauer: Wir hatten direkt nach der Finanzkrise eine groteske Situation. Alternative Anlagen, speziell Private Equity, hatten sich relativ zu traditionellen Assets stabil entwickelt. Ob das durch längere Bewertungsrhythmen oder eine tatsächlich höhere Stabilität kam, sei dahingestellt. Aber die Quoten der Alternatives sind dadurch entsprechend nach oben geschnellt, und die Produkte mussten aufgrund der Anlagerichtlinien zum Teil verkauft werden, weil sie die besseren Investments waren. Diese Stabilität ist auf lange Sicht aber sicher ein Plus für alternative Investments. Welche Möglichkeiten könnte ein Zweitmarkt bieten? Sauer: Wir haben ja Zweitmärkte. Alles, was an Börsen gehandelt wird, ist im Zweitmarkt. In Deutschland haben wir den Begriff speziell für die geschlossenen Fonds. Es wäre wünschenswert, so was für den breiten Bereich der alternativen Investments in Luxemburg zu haben - möglichst reguliert, möglichst mit viel Liquidität. Das wäre auch etwas sehr Positives aus Sicht des Marktplatzes. Es könnten die Luxemburger Vehikel aus ganz Europa zentriert in Luxemburg gehandelt werden. Thery: Man sagt, dass durch einen bestehenden Zweitmarkt der Vertrieb einfacher wird. Man sollte bei der Auflegung eines geschlossenen Produkts daher sehr genau überlegen, ob und wie ein solcher Zweitmarkt darstellbar ist. Die letzte Krise hat mal wieder gezeigt, dass man eventuell kurzfristig Cash bereitstellen muss. Ein funktionierender Zweitmarkt ist hierfür sicherlich sehr nützlich. Bechtel: Das ist zwar alles richtig. Es ist aber schade für den Fondsmanager, wenn es einen Zweitmarkt gibt, gerade im Alternatives-Bereich. Denn er versucht ja, eine Bindung aufzubauen zu seinen Investoren. Dafür ist ein Zweitmarkt schädlich, da dort unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Vor diesem Hintergrund halte ich einen Zweitmarkt nicht für wünschenswert. Andererseits ist es natürlich richtig, dass man Investoren leichter gewinnen kann, wenn man ihnen eine Möglichkeit bietet, im Notfall wieder aussteigen zu können. Thery: Ich gebe Ihnen recht. Normalerweise werden geschlossene Produkte ohne Ausstiegsmöglichkeit gestaltet. Es sollte aber immer möglich sein, einen gewissen Prozentsatz des Investments veräußern zu können. Natürlich immer vorausgesetzt, dass primär die anderen Investoren dadurch nicht benachteiligt werden. Langer: Der Kunde muss sich aber darüber im Klaren sein: Liquidität und Alternatives beißt sich. Wenn für ihn Liquidität im Vordergrund steht, sollte er nicht in Alternatives investieren. portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August

12 Was sind Ihre Erwartungen an den Finanzplatz Luxemburg? Thery: Ein wichtiges Merkmal des Finanzplatzes Luxemburg ist seine hohe Qualität in allen Bereichen. Wenn wir diese Qualität halten und weiter innovativ und vorausahnend unseren Weg gehen, sind wir in Luxemburg gut aufgestellt. Meine Erwartung an den Finanzplatz ist es daher, dass er sich auch künftig an den Bedürfnissen der Kunden orientiert und diese dann auch wie bisher in einer praktikablen Art umsetzt. Langer: Die Finanzkrise hat dem Finanzplatz indirekt gut zugespielt. Sie hat Großbanken sehr viel Vertrauen gekostet. Luxemburger Investmentvehikel bieten für den Unternehmer und den institutionellen Investor eine gewisse Sicherheit, da sich seine Anlagen außerhalb der Bankbilanz in einem gesicherten und regulierten Investmentvehikel befinden. Dies ist ein eindeutiger Vorteil für den Finanzplatz Luxemburg. Sauer: Mein Wunsch wäre, dass Luxemburg es weiterhin schafft, den europäischen Konsens hier nach Luxemburg zu holen und gleichzeitig immer früh neue Nischen und Potenziale erkennt. Das Thema Bewertung ist ein wesentlicher Faktor, es hat aus 2008 heraus eine ganz neue Wertigkeit bekommen. Dort gelten heute höhere Anforderungen. Julien Zimmer Jonke: Luxemburg sollte bemüht sein, das hohe Ansehen weiterhin zu erhalten und die große Akzeptanz als international aktiver Finanzplatz innerhalb der Europäischen Union durch geeignete Maßnahmen zu gewährleisten. Luxemburg steht im Wettbewerb mit anderen Ländern, auch dort gibt es Strukturen für Private Equity. Vielleicht gelingt es Luxemburg, hier dominant zu werden. Die Anforderungen steigen. Man muss einen vernünftigen Weg finden, der zu keiner Überregulierung führt. Bechtel: Ich halte die Regulierung für notwendig, aber sie muss sinnvoll und verständlich formuliert sein. Die Qualität muss aufrechterhalten werden, der Dialog zwischen Marktteilnehmer und Gesetzgeber muss weiter stattfinden. Wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen und müssen uns so positionieren, dass wir das Gateway to Europe sind. In Märkten außerhalb Europas, vor allem in Asien, wird zurzeit enorm viel Vermögen geschaffen. Wenn wir dieses Geld anziehen wollen über Strukturen, dann sollten wir aufpassen, dass wir uns weiterhin gut positionieren. Ich glaube, wir können die Plattform darstellen, über die man Europa erreichen kann. Ich fasse zusammen: Die Stimmung in Luxemburg ist gut, der Finanzplatz ist auf dem Weg zu globaler Akzeptanz, und alternative Investments bieten eine große Chance. Ich danke Ihnen für das Gespräch und würde mich über einen zweiten Roundtable von portfolio plattform in Luxemburg freuen. 12 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

13 Im Bild zu sehen von links nach rechts: Ulrich L. Binninger, ULB Consult Julien Zimmer, Generalbevollmächtigter Investmentfonds, DZ Privatbank S.A. Fernand Grulms, CEO, Luxembourg for Finance Cornelius Bechtel, Executive Director, United International Management S.A. Wolfgang Sauer, Partner, SAI Structured Alternative Invest S.à r.l Frank Thery, Head of Alternative Investments, Carl Kliem S.A. Thomas Langer, Senior Sales Manager, Ethenea Independent Investors S.A. portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August

14 Unsere größte Herausforderung ist es, Luxemburg als globalen Hub darzustellen Fernand Grulms, CEO von Luxembourg for Finance, nimmt Stellung zu sieben Fragen zum Finanzplatz Luxemburg. Welche Rolle spielt der Finanzsektor für die Luxemburger Wirtschaft? Anders als in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, ist die Finanzindustrie nicht das einzige Standbein der Luxemburger Wirtschaft. Der Finanzsektor erwirtschaftet etwa 26 Prozent des Luxemburger BIPs. Mittlerweile haben sich hier neben den 144 Banken etwa Finanzdienstleister niedergelassen. Diese stellen neben den Finanzinstitutionen den Großteil des Sektors dar. Der Finanzsektor erwirtschaftet 15 Milliarden Euro im Jahr, die letzten Endes der Luxemburger Wirtschaft zukommen. Außerdem finden Fachkräfte von etwa Arbeitnehmern insgesamt in Luxemburg einen Arbeitsplatz in diesem Sektor. Welches sind die wichtigsten Geschäftsfelder des Finanzplatzes? In den 70er Jahren war das Firmenkundengeschäft das erste Geschäftsfeld des Finanzplatzes. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt verlagert. Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarkts haben sich Möglichkeiten ergeben, die zu Beginn der Geschichte des Finanzplatzes in diesem Ausmaß noch nicht vorstellbar waren. Der Finanzplatz wird mittlerweile von drei Hauptpfeilern gestützt: das Privatkundengeschäft, Investmentfonds und Versicherungen. Der Finanzplatz Luxemburg ist das größte Private-Banking-Zentrum der Eurozone und das größte Investmentfondszentrum Europas. Zudem sind hier im europäischen Vergleich die meisten Rückversicherer domiziliert. Sie haben eben gesagt, dass das Privatkundengeschäft und die Fondsindustrie die wichtigsten Pfeiler sind. Haben diese beiden Bereiche noch Entwicklungspotenzial? Das Privatkundengeschäft ist stark im Wandel. Die neuen Kunden sind heute vornehmlich international agierende Unternehmer, die ihre Angelegenheiten, sei es geschäftlicher oder privater Natur, professionell von einem Private Banker oder einem Family Office regeln lassen. Diese neuen Kunden gilt es, mit individuellen Lösungen zu überzeugen. Bei Themen wie Nachfahrenregelung oder Vermögensverwaltung in einer Stiftung sehe ich noch großes Potenzial. Die Luxemburger Fondsindustrie ist, anders als das Privatkundengeschäft, schon weltweit etabliert. Hier sind etwa die Ucits-Produkte zu nennen, welche in kurzer Zeit zu einem internationalen Markennamen geworden sind. Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss der Finanzplatz sich außerdem geografisch diversifizieren. Wir konzentrieren uns in erster Linie auf den gesamteuropäischen Markt, aber auch zunehmend auf asiatische, arabische und südamerikanische Schwellenländer. Ist der Finanzplatz attraktiv genug für neue Akteure? Der Finanzplatz ist weiterhin attraktiv für Finanzinstitutionen. Um nur drei Beispiele zu nennen: Die ICBC, die International and Commercial Bank of China, hat vergangenes Jahr Luxemburg als Standort für ihren europäischen Hub gewählt. Die gleiche Entscheidung hat kürzlich auch die deutsche DZ Bank getroffen. Erst im Juni hat die Qatar National Bank beschlossen, eine Tochtergesellschaft in Luxemburg zu gründen. Das Hauptproblem ist jedoch, Europa als solches glaubhaft in den Schwellenländern darzustellen. Wir haben uns immer als Hub für Europa verkauft. Allerdings steckt Europa augenblicklich in einer Krise, was sich natürlich 14 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

15 auch auf das Image der europäischen Finanzplätze insgesamt auswirkt. Unsere größte Herausforderung besteht also darin, Luxemburg als globalen Hub darzustellen. Was sind die wichtigsten Standortvorteile des Luxemburger Finanzplatzes aus Ihrer Sicht? Der wichtigste Standortvorteil ist das Vertrauen unserer Kunden in die Expertise der hiesigen Akteure, welches auch während der Finanzkrise nicht verloren gegangen ist. Dazu kommen natürlich noch Faktoren wie die Stabilität der Luxemburger Wirtschaft was gerade jetzt im Hinblick auf die Schwierigkeiten einiger EU-Haushalte eine immer wichtigere Rolle spielt. Die Berechenbarkeit des politischen Umfeldes ist ein wichtiger Standortfaktor. Zudem garantieren Aufsichtsbehörden einen Ablauf der Geschäfte innerhalb der internationalen Normen, was ebenso zum guten Ruf des Finanzplatzes beiträgt. Wie wird der Finanzplatz in zehn Jahren aussehen? Wir müssen uns diversifizieren, so viel ist klar. Das gilt auch für andere Finanzplätze. Die Konkurrenz nimmt immer weiter zu, was zum einen an den Entfernungen liegt, die heute keine mehr sind, als auch an den sich angleichenden Regulierungsmaßnahmen. Letzteres unterstützt Luxemburg mit Nachdruck. Vergangenes Jahr haben wir ein Fünf-Säulen-Prinzip erarbeitet, das uns weiterhin auf sicherem Pfad in die Zukunft leiten soll. Der Finanzplatz wird zukünftig seine Aktivitäten in den Bereichen Wealth Management, Vermögensverwaltung und Investmentfonds, internationale Kredite, Versicherungen und strukturierte Finanzprodukte ausbauen. Wenn wir dieses Ziel mit Nachdruck verfolgen, sehe ich eine positive Zukunft für den Finanzplatz. Welches sind die Herausforderungen für den Finanzplatz Luxemburg? Es gilt vor allen Dingen, weiterhin Talente aus dem Ausland anzuziehen und zu fördern. Luxemburg ist ja mit seinen niedrigen Lohnsteuern und Lohnnebenkosten ein attraktiver Arbeitsplatz sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Das lokale Luxemburger Arbeitsreservoir ist jedoch zu klein für die steigenden Bedürfnisse der hiesigen Akteure, besonders wenn es um spezialisierte Tätigkeiten geht. Aber da bin ich ganz zuversichtlich, dass Luxemburg als Arbeitsplatz attraktiv bleibt, nicht zuletzt wegen der hohen Lebensqualität in unserem Land. Eine größere Herausforderung sehe ich in der Bündelung von Tätigkeiten, die nicht strategisch sind, wie Reporting oder Compliance. Hier ziehen wir noch nicht genügend an einem Strang, um die Kosten zu senken. portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August

16 AIFM-Richtlinie: Zentrale Aspekte und Auswirkungen auf den Finanzplatz Luxemburg Julien Zimmer, Generalbevollmächtigter Investmentfonds, DZ Privatbank S.A. Die AIFM-Richtlinie (AIFMD) zielt durch die Regulierung der alternativen Investmentfonds insbesondere darauf ab, systemische Risiken zu reduzieren und mehr Transparenz zu schaffen, um damit den Investorenschutz zu erhöhen. Das Europäische Parlament verabschiedete die Richtlinie im November 2010, der EU-Rat stimmte ihr am 27. Mai zu Sie ist bis Sommer 2013 in nationales Recht umzusetzen. Der Richtlinientext enthält rund 90 Hinweise auf weiterführende Regelungen, welche die neue Wertpapier-Aufsichtsbehörde Esma im Rahmen sogenannter Durchführungsverordnungen (Level-II-Maßnahmen) spezifizieren muss. Die Esma muss ihre Vorschläge bis zum 16. November 2011 der Europäischen Kommission vorlegen. Anwendungsbereich und zentrale Regelungsaspekte Die Richtlinie ist anwendbar auf alle Manager alternativer Investmentfonds (AIFM) in der Europäischen Union. Die Regulierung erfasst alle Fondsmanager, die einen oder mehrere alternative Investmentfonds (AIF) verwalten und alle Nicht-EU-Fondsmanager, die EU-AIF verwalten und/oder AIF in der EU vertreiben. Unter die Richtlinie fallen alle Fonds, die keine Publikumsfonds entsprechend dem Ucits-Gesetz sind. Damit gilt für Luxemburg, dass die Richtlinie grundsätzlich für Teil-II-Fonds, Spezialfonds und Sicars Anwendung findet. Kleinere AIFM sind zwar grundsätzlich ausgenommen, unterliegen aber mindestens einer Registrierung durch die zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedsstaats und müssen gewisse Auskunftspflichten erfüllen. Es steht den Mitgliedsstaaten frei, strengere Regeln in Bezug auf solche kleineren AIFM zu erlassen. Unter kleinere AIFM fallen solche, die Aktiva (unter Einbezug des eingesetzten Fremdkapitals) von insgesamt nicht mehr als 100 Millionen Euro verwalten. Wenn das Portfolio nur aus nicht fremdfinanzierten sowie mindestens fünf Jahre für Rückgaben geschlossener AIF besteht, erhöht sich die Grenze auf 500 Millionen Euro. Europäischer Pass: Eine der zentralen Neuregelungen der Richtlinie ist der Europäische Pass. Dieser erlaubt es Nicht-EU-AIFM, ihre EU- oder Nicht-EU-AIF in der EU zu vertreiben, sobald diese von der Behörde des Herkunftslandes genehmigt sind. Der Europäische Pass soll bis 2015 für alle AIFM gültig sein. Im Detail bedeutet dies: - Autorisierte EU-AIFM erhalten einen Europäischen Pass, der es ihnen erlaubt, EU-AIF an professionelle Investoren in der EU zu vertreiben. Das nationale Private-Placement-Regime wird abgeschafft. - Für Nicht-EU-AIF, die durch EU-AIFM verwaltet werden, und Nicht-EU-AIFM, die EU-AIF und Nicht-EU-AIF verwalten, wird zunächst das nationale Private-Placement-Regime erhalten bleiben (mindestens bis 2018) und gegebenenfalls anschließend durch den Europäischen Pass ersetzt. - Der Nicht-EU-AIFM muss für den Vertrieb seiner EU-AIF oder Nicht-EU-AIF vorab eine Genehmigung seiner Heimataufsicht erhalten, die die Bedingungen der Richtlinie erfüllen muss. Vergütung: Die Vergütungspolitik muss im Einklang mit dem Risikomanagementsystem stehen. Sie darf nicht dazu verleiten, Risiken aufzunehmen, die dem Risikoprofil und der Anlagepolitik des Fonds widersprechen. Depotbank: Alle AIFM müssen für ihre AIF eine Depotbank bestimmen. Für EU-AIF muss die Depotbank im Domizilland des Fonds sein. Für Nicht-EU-AIF ist die Depotbank im Domizilland des Fonds oder des Managers ansässig. Die Depotbank hat folgende Aufgaben: 16 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

17 - Zahlungsstromüberwachung - Verwahrung der Vermögensgegenstände - Eigentumsnachweis für Nicht-Finanzinstrumente anhand anerkannter Beweismittel - Verkauf, Ausgabe und Einbeziehung von Anteilen/Aktien in Übereinstimmung mit geltendem Recht sowie den Fondsbestimmungen - Berechnung des Wertes der Anteile/Aktien des AIF in Übereinstimmung mit dem anwendbaren nationalen Recht und den Bestimmungen des AIF Die Depotbank haftet gegenüber dem AIFM und den Investoren des AIF für den Verlust der verwahrten Finanzinstrumente durch die Verwahrstelle oder einem Dritten, dem die Aufgabe der Verwahrung übertragen wurde. Verhaltensregeln und Risikomanagement: Ein AIFM muss bestimmte Verhaltensregeln beachten (Grundsatz der Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit, etc.) sowie alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Der AIFM muss das Risikomanagement von den operativen Einheiten (insbesondere auch vom Portfoliomanagement) funktional und hierarchisch trennen. Er muss angemessene Risikomanagementsysteme einführen, die es erlauben, die Risiken und die Natur des AIF zu erkennen, zu messen und zu verwalten. Bei jedem Investment ist ein Due-Diligence-Prozess durchzuführen. Zudem muss der AIFM ein Liquiditätsmanagementsystem einführen, mit dem die Liquiditätsrisiken des Fonds überwacht und gesteuert werden können. Bewertung: Die Bewertung des Vermögens des AIF muss mindestens einmal im Jahr und im Falle eines geschlossenen AIF bei jedem Verkauf und jeder Akquisition erfolgen. Der AIFM hat außerdem sicherzustellen, dass der Nettoinventarwert pro Fondsanteil beziehungsweise Aktie berechnet und den Investoren offengelegt wird. Die Bewertung muss entweder durch einen unabhängigen externen Gutachter erfolgen oder durch den AIFM selbst, wenn gewährleistet ist, dass die Bewertung funktional vom Portfoliomanagement getrennt ist und die Vergütungspolitik und andere Maßnahmen sicherstellen, dass Interessenkonflikte abgeschwächt und unzulässige Einflussnahmen durch den AIFM vermieden werden. Der AIFM haftet für die angemessene Bewertung der Vermögensgegenstände des Fonds. Transparenzanforderungen: Investoren müssen vor der Investition über folgende Aspekte informiert werden: Anlagepolitik, Risikoprofil, Informationen über den AIFM, die Depotbank und weitere Dienstleister, Delegationsvereinbarungen, Bewertungsprozess des AIF, Risikomanagementprozess, Vergütungspolitik sowie über Kaufund Verkaufsbedingungen der Fondsanteile. Spätestens sechs Monate nach Ende des Geschäftsjahres ist den Investoren der Jahresbericht zur Verfügung zu stellen. Dieser muss unter anderem alle Änderungen oben genannter Aspekte beinhalten. Darüber hinaus enthält er das aktuelle Portfolio, eine Übersicht der ausgezahlten Gebühren sowie das aktuelle Risikoprofil des Fonds. Exkurs Ucits V Nachdem die Ucits-IV-Direktive im Jahr 2009 und die AIFM-Direktive 2010 finalisiert waren, hat sich gezeigt, dass beide Richtlinien insbesondere zu den Regelungsaspekten Depotbank und Fondsmanagementgebühren weiteren Anpassungsbedarf aufwiesen. Es wurde entschieden, diese Themenkomplexe im Rahmen einer weiteren Richtlinie (Ucits V) für Publikumsfonds nochmals detaillierter zu regeln. Aus diesem Grund hat die EU-Kommission im Dezember 2010 eine Konsultation zu Ucits V mit den Schwerpunkten Depotbank und Fondsmanagementvergütung durchgeführt. Es hat sich herausgestellt, dass die Marktteilnehmer eine genauere portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August

18 Definition der Depotbankverpflichtungen, deren Haftung, der Regelungen für Fondsmanagementvergütungen sowie eine Anpassung der Regime für AIF und Publikumsfonds begrüßen würden. Die EU-Kommission hatte zum Ziel, im Juli 2011 einen Richtlinienentwurf zu Ucits V in Umlauf zu geben. Dieser Zieltermin wurde im März 2011 verschoben, da die Kommission entschieden hat, zusätzliche Maßnahmen bezüglich des Ucits sanctioning regimes, (das heißt eine EU-weite Vereinheitlichung der nationalen Sanktionsmaßnahmen bei Verletzung von EU-Regulierungen) im Finanzsektor in den Richtlinienentwurf aufzunehmen. Auswirkungen der AIFMD auf Luxemburg Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die AIFMD erhöhte Kosten für alternative Investmentfonds mit sich bringen wird. Für die Fondsmanager steigt insbesondere die Anforderung an das Risiko- und Liquiditätsmanagement sowie an die Bewertung der Vermögensgegenstände. Die Administratoren werden dementsprechend erhöhte Berichtsanforderungen erfüllen müssen. Die verpflichtende Einführung von Depotbanken und deren erweiterte Aufgaben erfordern eine Vielzahl von Anpassungen. Insbesondere aber auch für sonstige Dienstleister, wie zum Beispiel Wirtschaftsprüfer, bringt die Richtlinie neue Herausforderungen. Eine Vielzahl der Marktteilnehmer geht derzeit davon aus, dass die AIFMD eine Chance für die Luxemburger Fondsindustrie bedeutet. Dies ist insbesondere durch folgende Aspekte begründet: 1. Domizilierung von AIF: Es ist davon auszugehen, dass Fondsmanager, die bislang ihre AIF in einem Offshore-Staat domizilierten, verstärkt an Onshore-Märkte drängen werden, um über den Europäischen Pass eine Vertriebszulassung zum Fundraising für den europäischen Markt zu bekommen. Diese Entwicklung ist bereits an den Märkten zu erkennen. 2. Depotbanken: Luxemburg hat den großen Vorteil, dass bereits in der Vergangenheit ein verhältnismäßig strenges Depotbankregime vorlag. Alle Investmentfonds sind dort gesetzlich verpflichtet, eine Depotbank mit der Verwaltung der Vermögensgegenstände zu beauftragen. Die AIFMD verschärft die Anforderungen an die Depotbanken. Um diese zu erfüllen, müssen die Depotbanken neue Standards für die Verwahrung der Vermögensgegenstände sowie die damit verbundenen Prüfungen einführen. Dies könnte zu einer Konsolidierung des Marktes führen, da voraussichtlich nur die großen Marktteilnehmer die Anforderungen umsetzen können. 3. Fondsadministratoren: Aufgrund der zunehmenden Anforderungen und der Regulierung des Marktes für alternative Fonds erwarten Administratoren eine erhöhte Anforderung an das Reporting. Um dieser gerecht zu werden, benötigen sie IT-basierte Systeme, die ein standardisiertes Reporting auch für alternative Fonds ermöglichen. Es ist davon auszugehen, dass Administratoren verstärkt versuchen werden, zusätzliche Services als Unterstützung der Fondsmanager anzubieten. Hierzu zählen vor allem Dienstleistungen im Front- und Middleoffice sowie das Risikomanagement-Reporting. Diese Entwicklungen werden voraussichtlich auch hier zu einer Konsolidierung des Marktes führen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Luxemburg seine Stellung als führender Fondsstandort Europas trotz der neuen Regulierungen (Ucits IV, Ucits V, AIFMD, etc.) halten und sogar weiter ausbauen kann. Es wird sicherlich auch in Luxemburg zu Konsolidierungen im Markt kommen. Aufgrund dieser Skaleneffekte sollten Investoren mittelfristig durch niedrigere Gebührenstrukturen profitieren können. 18 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

19 Sie möchten einen Fonds auflegen, mit dem Sie erfolgreich neue Zielgruppen ansprechen? Der sich deutlich von der Masse der Standardprodukte abhebt? Der maßgeschneidert zu Ihren Vorstellungen passt? Dann sind Sie bei IPConcept an der richtigen Adresse. Wir setzen Ihr Briefing in kreative Fondskonzepte um, die auf die aktuelle Marktsituation zugeschnitten sind, die modernsten Finanzinstrumente nutzen und verkaufsstarke Produktvorteile bieten. Unser Spektrum reicht vom Publikumsfonds bis hin zu Spezialfonds für Ihr privates Vermögen, Family Office oder für Ihr Unternehmen. Ihre erste Adresse für kreative Fondsgestaltung Auf Wunsch bieten wir Ihnen noch weitere Serviceleistungen. Von der Auflegung des Fonds über die Verwaltung bis zur Depotbank. Damit Sie sich auf die Anlagestrategie, Kundenbetreuung und den Vertrieb konzentrieren können. Gesamtlösungen aus einer Hand. Nutzen Sie unsere kreativen Ideen, unser Abwicklungs-Know-how und unsere Erfahrung aus über 400 realisierten Fondsprojekten. Gerne beraten wir Sie persönlich. Sprechen Sie uns an. Tel / , werbeagentur frankfurt

20 Neue Generationen von alternativen Investments Innovationsschub durch Luxemburger Rechtsrahmen Wolfgang Sauer, Partner, SAI Structured Alternative Invest S.à r.l Seit vielen Jahren reagiert die Asset-Management-Landschaft auf Kursrückgänge an den Märkten, Spekulationsblasen und die fortschreitende globale Vernetzung der Kapitalmärkte mit der Suche nach weiteren Renditequellen. Zusätzliche Asset-Klassen bringen zusätzliches Diversifikationspotenzial und verringern die Abhängigkeit von Investoren und Asset Managern von den traditionellen Asset-Klassen Aktien, Renten und Cash. Es entwickelten sich und diese Entwicklung ist noch lange nicht zum Stillstand gekommen alternative Asset- Klassen. Teils sind diese geprägt durch alternative Asset-Management-Techniken in den traditionellen Asset- Klassen. Hedgefonds sind dafür ein Beispiel. Oder sie investieren abseits der eingeführten, liquiden Eigenkapitalmärkte. Dafür steht zum Beispiel der gesamte Bereich der Private-Equity-Investitionen. Hedgefonds und Private-Equity-Anlagen sind wiederum innerhalb ihres Segments hoch ausdifferenziert, und auch diese Entwicklung scheint noch viel Potenzial für neue Managementtechniken und Produktgruppen in sich zu bergen. Ergänzt werden Hedgefonds und Private-Equity-Fonds durch Immobilienanlagen. Zusammen bilden sie eine Art erste Generation an alternativen Investments. Bei Immobilienanlagen stellt sich sicherlich die Frage, ob dies speziell aus deutscher Sicht eine alternative Investmentklasse ist. So hat doch der deutsche Markt hierfür sogar für den Privatanleger seit den 60er Jahren Fonds im Angebot. Offene Immobilienfonds waren schon immer neben Aktien- und Rentenanlagen Teil der Fondspalette der Asset-Management-Industrie. Gerade aber die offenen Immobilienfonds führen uns eine für alternative Investments wichtige Entwicklung sehr deutlich vor Augen. Fondslösung muss zu den Charakteristika der Asset-Klasse passen Der offene Fonds war und ist eine Verpackung für die diversifizierte Anlage in die an etablierten Zweitmärkten (Börsen) handelbaren Aktien und Rentenpapiere. Immobilien können dagegen weder täglich mehrfach gehandelt werden, noch verläuft die Bewertung ähnlich wie bei Aktien und Renten. Dennoch hat man Immobilien auch in offenen Fonds angeboten, und das verursachte über Jahrzehnte kaum Probleme. Die Problematik wurde erst offen ersichtlich, als offene Immobilienfonds im großen Umfang mit durch die jüngste Finanzmarktkrise bedingten Anteilsrückgaben konfrontiert wurden, ohne dass diesen neues Geld gegenüberstand. Die offenen Fonds mussten die Rücknahme von Anteilen einstellen und wurden zu quasi geschlossenen Fonds. Hier wird sehr deutlich, dass die Charakteristika der Assets die Verpackung bestimmen müssen und nicht umgekehrt eine Asset-Klasse so lange verbogen werden kann, bis eine existierende Verpackung diese dann aufnehmen muss. Immobilien gehören nicht in einen offenen Fonds mit täglicher Anteilsrückgabe-Möglichkeit! Ähnliche Diskrepanzen zwischen originären Charakteristika einer Asset-Klasse und gegenüberstehenden eingeschränkten Möglichkeiten von vorgegebenen Fondslösungen können bei Hedgefonds beobachtet werden. Zu alternativen Investments gehören demnach auch passende alternative Fondslösungen. Diese Erkenntnis ist wichtig für den Umgang mit und den Erfolg von alternativen Investments. Weitere alternative Investments drängen auf den Markt. Bereits vor der Finanzkrise waren Multi-Asset-Ansätze stark im Trend, oftmals in Kombination mit einer Absolute-Return-Ausrichtung. Dies war ein Katalysator für die 20 portfolio plattform: Alternatives aus Luxemburg August 2011

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