Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz AIFM-UmsG)

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1 Deutscher Bundestag Drucksache 17/ Wahlperiode Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz AIFM-UmsG) A. Problem und Ziel DieRichtlinie2011/61/EUdesEuropäischenParlamentsunddesRatesvom 8.Juni2011überdieVerwalteralternativerInvestmentfondsundzurÄnderung derrichtlinien2003/41/egund2009/65/egundderverordnungen (EG) Nr.1060/2009und (EU)Nr.1095/2010 (ABl.L174vom ,S.1) (AIFM-Richtlinie)istbiszum22.Juli2013innationalesRechtumzusetzen. ZielderRichtlinieistes,gemeinsameAnforderungenfürdieZulassungvonund dieaufsichtüberverwalteralternativerinvestmentfonds (AIF)festzulegen,um fürdenumgangmitdamitzusammenhängendenrisikenfüranlegerundmärkte in der Europäischen Union ein kohärentes Vorgehen zu gewährleisten. DieAIFM-RichtlinieregeltzunächstdieVerwaltervonAIFfürprofessionelle Anleger.DanebenstehtesdenMitgliedstaatennachderAIFM-Richtliniefrei, AIFauchalsAnlagemöglichkeitfürPrivatanlegerzuzulassen.SoweitdieMitgliedstaatenvondieserMöglichkeitGebrauchmachen,geltendieVorschriften deraifm-richtliniealsmindeststandards.dieaifm-richtliniestelltesden Mitgliedstaatenfrei,sowohlfürdieManagervonPublikums-AIFalsauchfür diepublikums-aifselbststrengereregelungenaufzustellen.auchimhinblick aufmanagervonaiffürprofessionelleanlegerunddieseaifräumtdie AIFM-RichtliniedenMitgliedstaatendasRechtein,zusätzlicheRegelungenfür ihrefondsmanageroderfondszutreffenbzw.beizubehalten.zuberücksichtigenistdabei,dassdieseregelungennichtdiefunktionsfähigkeitdesinder AIFM-RichtlinievorgesehenenEU-Passesbeschränkendürfen.VordemHintergrunddieserRegelungenderAIFM-RichtliniewerdenindiesemGesetzzum einenausgründendesanlegerschutzeszusätzlicheregelnfürverwaltervon Publikums-AIFundProduktregelnfürPublikums-AIFselbstaufgenommen. ZumanderenwerdenausdemInvestmentgesetzbestehendeProduktregulierungenfürsog.Spezialfondsübernommen,umdemBedürfnis insbesonderevon SozialkapitalwieVersicherungenundPensionskassen anderbeibehaltung vonbewährtenproduktregelnundgesetzlichenrahmenbedingungenfürdie steuerliche und bilanzielle Einstufung Rechnung zu tragen. DarüberhinauswirdaufeuropäischerEbenederVorschlagfüreineVerordnung deseuropäischenparlamentsunddesratesvom7.dezember2011übereuropäischerisikokapitalfonds (InstitutionellesDossier:2011/0417 (COD))undder VorschlagfüreineVerordnungdesEuropäischenParlamentsunddesRatesvom 7.Dezember2011überEuropäischeFondsfürsozialesUnternehmertum (InstitutionellesDossier:2011/0418 (COD))verhandelt.ZieldieserEU-Verordnungenistes,durcheinenEU-einheitlichenRahmendenKapitalflussankleinere

2 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode undmittlereunternehmenbzw.sozialunternehmenzuverbessern.dadieeu- Verordnungenebenfallsam22.Juli2013inKrafttretensollen,werdenimnationalenRechtdiefürdieAnwendungdieserVerordnungennotwendigenRegelungen geschaffen. NebendiesenneuenRegulierungsmaßnahmengibtesimInvestmentfondsbereichbereitsdieRichtlinie2009/65/EGdesEuropäischenParlamentsunddes Ratesvom13.Juli2009zurKoordinierungderRechts-undVerwaltungsvorschriftenbetreffendbestimmteOrganismenfürgemeinsameAnlageninWertpapieren (OGAW) (ABl.L302vom ,S.1) (OGAW-Richtlinie).Die OGAW-RichtlinieistinderBundesrepublikDeutschlandimInvestmentgesetz umgesetzt. Zielistes,eininsichgeschlossenesRegelwerkfürInvestmentfondsundihre Managerzuschaffen.DurchdiesesRegelwerkwirdderAufsichts-undRegulierungsrahmenfortentwickeltundandiegeänderteneuropäischenVorgabenangepasst.DadurchsolleinBeitragzurVerwirklichungdeseuropäischenBinnenmarktesimInvestmentfondsbereichgeleistetwerdenundgleichzeitigder Anlegerschutz einen einheitlichen hohen Standard erreichen. B. Lösung DurchdasvorliegendeGesetzwirdeinKapitalanlagegesetzbuchgeschaffen,in welchessämtlichederobengenannteneuropäischenregulierungsmaßnahmen aufgenommen werden. Im neuen Kapitalanlagegesetzbuch wird die AIFM-Richtlinie umgesetzt, werdenunteraufhebungdesinvestmentgesetzesdieregelungenzurumsetzung der OGAW-Richtlinie integriert und werdendieregelungenaufgenommen,diefürdieanwendungdereuropäischenverordnungüberrisikokapitalfondsunddereuropäischenverordnungübereuropäischefondsfürsozialesunternehmertumerforderlichsind. DasKapitalanlagegesetzbuchumfasstsowohldieRegulierungderManagervon OGAWundderManagervonAIFalsauchdieRegulierungderoffenenundgeschlossenenInvestmentfondsselbst.Esbildetdahereininsichgeschlossenes RegelwerkimInvestmentbereich,d.h.sowohlfürsämtlicheFondsalsauchfür ihre Manager. C. Alternativen Keine. D. Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand DemBundentstehenkeineunmittelbarenHaushaltsausgabenohneErfüllungsaufwand. DenLändernundKommunenentstehenkeineHaushaltsausgabenohneErfüllungsaufwand. E. Erfüllungsaufwand ImHinblickaufdensog.EU-PassmitDrittstaatenbezuggibtesinsgesamt 69Pflichten,dieErfüllungsaufwandfürdieWirtschaftoderdieVerwaltungverursachen.DieVorschriftenzumEU-PassmitDrittstaatenbezugunddiedamit verbundenenpflichtentretenjedocherstabdemzeitpunktinkraft,derindem vondereuropäischenkommissionnachartikel67absatz6deraifm-richt-

3 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 3 Drucksache 17/12294 liniezuerlassendendelegiertenrechtsaktgenanntist.dennochschreibtdie AIFM-Richtlinievor,dassdieseVorschriftenbereitsinnationalesRechtumgesetztwerdenmüssen.Daheutenochnichtgenaubekanntist,obundwanndiese VorschrifteninKrafttreten,wurdefürdiesePflichtenaufeineSchätzungverzichtet.DieKostenwerdenbeiInkrafttretenderentsprechendenVorschriften berechnet. E.1 Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger Es fällt kein Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger an. E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft DerErfüllungsaufwandfürdieWirtschaftbeläuftsichinsgesamtauf85,3Mio. Euro.DabeientfallenauflaufendeKosten49,1Mio.Euro,diesichwiederum auf42,6mio.euroauserfüllungsaufwandimengerensinneund6,4mio.euro auskostenvoninformationspflichtenverteilen.alseinmalaufwandentstehen 36,2Mio.EuroKosten,davon31,3Mio.EuroausErfüllungsaufwandimengerenSinneund4,9Mio.EuroausKostenvonInformationspflichten.DieKosten sind jeweils nach einem standardisierten Modell geschätzt. E.3Erfüllungsaufwand der Verwaltung FürdieVerwaltungergebensicheinlaufenderErfüllungsaufwandvon5,0Mio. EuroundeineinmaligerUmstellungsaufwandvon4,5Mio.Euro,geschätzt nach einem standardisierten Modell. F. Weitere Kosten ImRahmenderFinanzierungderBundesanstaltfürFinanzdienstleistungsaufsichtkönnendenUnternehmenderFinanzbranchezusätzlicheKostendurchdie Erhöhung der genannten Umlage oder durch Einbeziehung in diese entstehen. AnderenWirtschaftsunternehmen,insbesonderemittelständischenUnternehmen, und sozialen Sicherungssystemen entstehen keine zusätzlichen Kosten. DurchdiesesGesetzentstehendenUnternehmenundVerbrauchernkeineunmittelbarenKosten.AuswirkungenaufdieEinzelpreiseunddasPreisniveau, insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau, sind daher nicht zu erwarten.

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5 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 5 Drucksache 17/12294

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7 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 7 Drucksache 17/12294 Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz AIFM-UmsG) * Vom Anlage 1 Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen: Inhaltsübersicht Artikel 1Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) Artikel 2 Aufhebung des Investmentgesetzes Artikel 3 Änderung des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes Artikel 4 Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs Artikel 5 Änderung des Unterlassungsklagengesetzes Artikel 6 Änderung des Handelsgesetzbuchs Artikel 7 Änderung des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch Artikel 8 Änderung des Wertpapierhandelsgesetzes Artikel 9 Änderung des Wertpapierprospektgesetzes Artikel 10 Änderung des Börsengesetzes Artikel 11 Änderung des Vermögensanlagengesetzes Artikel 12 Änderung des Aktiengesetzes Artikel 13ÄnderungdesGesetzesüberUnternehmensbeteiligungsgesellschaften Artikel 14 Änderung des Depotgesetzes Artikel 15 Änderung des Strafgesetzbuchs Artikel 16ÄnderungdesGesetzesgegenWettbewerbsbeschränkungen Artikel 17 Änderung der Gewerbeordnung Artikel 18 Änderung des Kreditwesengesetzes Artikel 19ÄnderungdesEinlagensicherungs-undAnlegerentschädigungsgesetzes *DiesesGesetzdientderUmsetzungderRichtlinie2009/65/EGdes EuropäischenParlamentsunddesRatesvom13.Juli2009zurKoordinierungderRechts-undVerwaltungsvorschriftenbetreffendbestimmteOrganismenfürgemeinsameAnlageninWertpapieren (OGAW) (ABl.L302vom ,S.1),derRichtlinie2011/61/ EUdesEuropäischenParlamentsunddesRatesvom8.Juni2011über dieverwalteralternativerinvestmentfondsundzuränderungder Richtlinien2003/41/EGund2009/65/EGundderVerordnungen (EG) Nr.1060/2009und (EU)Nr.1095/2010 (ABl.L174vom , S.1)sowiederAnpassungandieVerordnung (EU)Nr. /2013des EuropäischenParlamentsunddesRatesvom [ ]2013überEuropäischeRisikokapitalfonds (ABl.L [ ]vom [ ]2013,S. [ ])unddie Verordnung (EU)Nr. /2013desEuropäischenParlamentsunddes Ratesvom [ ]2013überEuropäischeFondsfürsozialesUnternehmertum (ABl. L [ ] vom [ ] 2013, S. [ ]). Artikel 20ÄnderungdesFinanzdienstleistungsaufsichtsgesetzes Artikel 21 Änderung des Finanzstabilitätsgesetzes Artikel 22ÄnderungdesZahlungsdiensteaufsichtsgesetzes Artikel 23ÄnderungdesGesetzesüberdieDeutscheBundesbank Artikel 24 Änderung des Pfandbriefgesetzes Artikel 25 Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes Artikel 26 Änderung des Bausparkassengesetzes Artikel 27 Folgeänderungen in Rechtsverordnungen Artikel 28Inkrafttreten Artikel 1 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) Inhaltsübersicht Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen für Investmentvermögen und Verwaltungsgesellschaften Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften 1Begriffsbestimmungen 2Ausnahmebestimmungen 3Bezeichnungsschutz 4Namensgebung; Fondskategorien 5Zuständige Behörde; Aufsicht; Anordnungsbefugnis 6Besondere Aufgaben 7Sofortige Vollziehbarkeit 8Verschwiegenheitspflicht 9Zusammenarbeit mit anderen Stellen 10AllgemeineVorschriftenfürdieZusammenarbeitbei der Aufsicht 11BesondereVorschriftenfürdieZusammenarbeitbei grenzüberschreitenderverwaltungundgrenzüberschreitendem Vertrieb von AIF

8 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 12MeldungenderBundesanstaltandieEuropäische KommissionunddieEuropäischeWertpapier-und Marktaufsichtsbehörde 13InformationsaustauschmitderDeutschenBundesbank 14AuskünfteundPrüfungenbezüglichbedeutendbeteiligter Inhaber 15Einschreiten gegen unerlaubte Investmentgeschäfte 16Verfolgung unerlaubter Investmentgeschäfte Abschnitt 2 Verwaltungsgesellschaften Unterabschnitt 1 Erlaubnis 17Kapitalverwaltungsgesellschaften 18Externe Kapitalverwaltungsgesellschaften 19InhaberbedeutenderBeteiligungen;Verordnungsermächtigung 20Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb 21ErlaubnisantragfüreineOGAW-Kapitalverwaltungsgesellschaft und Erlaubniserteilung 22ErlaubnisantragfüreineAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft und Erlaubniserteilung 23VersagungderErlaubniseinerKapitalverwaltungsgesellschaft 24AnhörungderzuständigenStelleneinesanderen MitgliedstaatesderEuropäischenUnionodereines anderenvertragsstaatesdesabkommensüberden EuropäischenWirtschaftsraum;AussetzungoderBeschränkungderErlaubnisbeiUnternehmenmitSitz in einem Drittstaat 25Kapitalanforderungen Unterabschnitt 2 Allgemeine Verhaltens- und Organisationspflichten 26AllgemeineVerhaltensregeln;Verordnungsermächtigung 27Interessenkonflikte; Verordnungsermächtigung 28AllgemeineOrganisationspflichten;Verordnungsermächtigung 29Risikomanagement; Verordnungsermächtigung 30Liquiditätsmanagement; Verordnungsermächtigung 31Primebroker 32Entschädigungseinrichtung 33Werbung 34AnzeigepflichtenvonVerwaltungsgesellschaftengegenüber der Bundesanstalt 35Meldepflichten von AIF-Verwaltungsgesellschaften 36Auslagerung 37Vergütungssysteme; Verordnungsermächtigung 38Jahresabschluss,Lagebericht,Prüfungsberichtund AbschlussprüferderexternenKapitalverwaltungsgesellschaft; Verordnungsermächtigung Unterabschnitt 3 Weitere Maßnahmen der Aufsichtsbehörde 39 Erlöschen und Aufhebung der Erlaubnis 40Abberufung von Geschäftsleitern 41Maßnahmen bei unzureichenden Eigenmitteln 42Maßnahmen bei Gefahr 43Insolvenzantrag,UnterrichtungderGläubigerimInsolvenzverfahren Unterabschnitt 4 Pflichten für registrierungspflichtige AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften 44Registrierung und Berichtspflichten 45ErstellungundBekanntmachungvonJahresberichten 46 Inhalt von Jahresabschlüssen und Lageberichten 47 Prüfung und Bestätigung des Abschlussprüfers 48VerkürzungderhandelsrechtlichenOffenlegungsfrist Unterabschnitt 5 Grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr bei OGAW-Verwaltungsgesellschaften 49Zweigniederlassungundgrenzüberschreitender DienstleistungsverkehrdurchOGAW-Kapitalverwaltungsgesellschaften; Verordnungsermächtigung 50BesonderheitenfürdieVerwaltungvonEU-OGAW durch OGAW-Kapitalverwaltungsgesellschaften 51InländischeZweigniederlassungenundgrenzüber- schreitenderdienstleistungsverkehrvoneu-ogaw- Verwaltungsgesellschaften 52BesonderheitenfürdieVerwaltunginländischer OGAWdurchEU-OGAW-Verwaltungsgesellschaften Unterabschnitt 6 Grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr und Drittstaatenbezug bei AIF-Verwaltungsgesellschaften 53VerwaltungvonEU-AIFdurchAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften 54Zweigniederlassungundgrenzüberschreitender DienstleistungsverkehrvonEU-AIF-Verwaltungsgesellschaften im Inland 55BedingungenfürAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften,welcheausländischeAIFverwalten,die wederindenmitgliedstaatendereuropäischen UnionnochindenVertragsstaatendesAbkommens

9 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 9 Drucksache 17/12294 überdeneuropäischenwirtschaftsraumvertrieben werden 56BestimmungderBundesrepublikDeutschlandals ReferenzmitgliedstaateinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft 57ZulässigkeitderVerwaltungvoninländischenSpezial-AIFundEU-AIFsowiedesVertriebsvonAIF gemäßden 325,326,333oder334durchausländische AIF-Verwaltungsgesellschaften 58ErteilungderErlaubnisfüreineausländischeAIF- Verwaltungsgesellschaft 59BefreiungeinerausländischenAIF-VerwaltungsgesellschaftvonBestimmungenderRichtlinie2011/ 61/EU 60UnterrichtungderEuropäischenWertpapier-und MarktaufsichtsbehördeimHinblickaufdieErlaubniseinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft durch die Bundesanstalt 61ÄnderungdesReferenzmitgliedstaateseinerausländischen AIF-Verwaltungsgesellschaft 62Rechtsstreitigkeiten 63VerweismöglichkeitenderBundesanstaltandieEuropäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde 64VergleichendeAnalysederZulassungvonundder AufsichtüberausländischeAIF-Verwaltungsgesellschaften 65VerwaltungvonEU-AIFdurchausländischeAIF- Verwaltungsgesellschaften,fürdiedieBundesrepublik Deutschland Referenzmitgliedstaat ist 66InländischeZweigniederlassungundgrenzüberschreitenderDienstleistungsverkehrvonausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaften,derenReferenzmitgliedstaatnichtdieBundesrepublikDeutschland ist 67 Jahresbericht für EU-AIF und ausländische AIF Abschnitt 3 Verwahrstelle Abschnitt 4 Offene inländische Investmentvermögen Unterabschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für offene inländische Investmentvermögen 91Rechtsform Unterabschnitt 1 Vorschriften für OGAW-Verwahrstellen 68BeauftragungundjährlichePrüfung;Verordnungsermächtigung 69Aufsicht 70Interessenkollision 71AusgabeundRücknahmevonAnteilenoderAktien eines inländischen OGAW 72Verwahrung 73Unterverwahrung 74Zahlung und Lieferung 75Zustimmungspflichtige Geschäfte 76Kontrollfunktion 77Haftung 78GeltendmachungvonAnsprüchenderAnleger;Verordnungsermächtigung 79Vergütung, Aufwendungsersatz Unterabschnitt 2 Vorschriften für AIF-Verwahrstellen 80Beauftragung 81Verwahrung 82Unterverwahrung 83Kontrollfunktion 84Zustimmungspflichtige Geschäfte 85Interessenkollision 86Informationspflichten gegenüber der Bundesanstalt 87Anwendbare Vorschriften für Publikums-AIF 88Haftung 89GeltendmachungvonAnsprüchenderAnleger;Verordnungsermächtigung 90 Anwendbare Vorschriften für ausländische AIF Unterabschnitt 2 Allgemeine Vorschriften für Sondervermögen 92Sondervermögen 93Verfügungsbefugnis,Treuhänderschaft,Sicherheitsvorschriften 94Stimmrechtsausübung; Verordnungsermächtigung 95Anteilscheine 96AnteilklassenundTeilinvestmentvermögen;Verordnungsermächtigung 97Sammelverwahrung, Verlust von Anteilscheinen 98Rücknahme von Anteilen, Aussetzung 99 Kündigung und Verlust des Verwaltungsrechts 100Abwicklung des Sondervermögens 101Jahresbericht 102Abschlussprüfung 103Halbjahresbericht 104Zwischenbericht 105Auflösungs- und Abwicklungsbericht 106Verordnungsermächtigung

10 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 107VeröffentlichungderJahres-,Halbjahres-,Zwischen-, Auflösungs- und Abwicklungsberichte Unterabschnitt 3 Allgemeine Vorschriften für Investmentaktiengesellschaften mit veränderlichem Kapital 108Rechtsform, anwendbare Vorschriften 109Aktien 110Satzung 111Anlagebedingungen 112Verwaltung und Anlage 115Gesellschaftskapital 116 Veränderliches Kapital, Rücknahme von Aktien 118 Firma und zusätzliche Hinweise im Rechtsverkehr 119Vorstand, Aufsichtsrat 121PrüfungdesJahresabschlussesunddesLageberichts; Verordnungsermächtigung 122Halbjahres- und Liquidationsbericht 123 Offenlegung und Vorlage von Berichten Unterabschnitt 4 Allgemeine Vorschriften für offene Investmentkommanditgesellschaften 124Rechtsform, anwendbare Vorschriften 125Gesellschaftsvertrag 126Anlagebedingungen 127Anleger 128Geschäftsführung 129Verwaltung und Anlage 131Gesellschaftsvermögen 134 Firma und zusätzliche Hinweise im Rechtsverkehr 135Jahresbericht; Verordnungsermächtigung 136Abschlussprüfung; Verordnungsermächtigung 137Vorlage von Berichten 138Auflösung und Liquidation Abschnitt 5 Geschlossene inländische Investmentvermögen Unterabschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für geschlossene inländische Investmentvermögen 139Rechtsform Unterabschnitt 2 Allgemeine Vorschriften für Investmentaktiengesellschaften mit fixem Kapital 140Rechtsform, anwendbare Vorschriften 141Aktien 142Satzung 143Anlagebedingungen 144Verwaltung und Anlage 146Firma 147Vorstand, Aufsichtsrat 148Rechnungslegung Unterabschnitt 3 Allgemeine Vorschriften für geschlossene Investmentkommanditgesellschaften 149Rechtsform, anwendbare Vorschriften 150Gesellschaftsvertrag 151Anlagebedingungen 152Anleger 153Geschäftsführung, Beirat 154Verwaltung und Anlage 113ErlaubnisantragundErlaubniserteilungbeider externverwaltetenogaw-investmentaktiengesellschaft 114UnterschreitungdesAnfangskapitalsoderderEigenmittel 117Teilgesellschaftsvermögen;Verordnungsermächtigung 120JahresabschlussundLagebericht;Verordnungsermächtigung 130UnterschreitungdesAnfangskapitalsoderderEigenmittel 132Teilgesellschaftsvermögen;Verordnungsermächtigung 133VeränderlichesKapital,KündigungvonKommanditanteilen 145UnterschreitungdesAnfangskapitalsoderderEigenmittel 155UnterschreitungdesAnfangskapitalsoderderEigenmittel 156Gesellschaftsvermögen 157Firma 158Jahresbericht 159Abschlussprüfung 160 Offenlegung und Vorlage von Berichten 161Auflösung und Liquidation

11 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 11 Drucksache 17/12294 Kapitel 2 Publikumsinvestmentvermögen Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für offene Publikumsinvestmentvermögen Unterabschnitt 1 Allgemeines 162Anlagebedingungen 163Genehmigung der Anlagebedingungen 164ErstellungvonVerkaufsprospektundwesentlichen Anlegerinformationen 165Mindestangaben im Verkaufsprospekt 166Inhalt,FormundGestaltungderwesentlichenAnlegerinformationen; Verordnungsermächtigung 167 Information mittels eines dauerhaften Datenträgers 168Bewertung; Verordnungsermächtigung 169Bewertungsverfahren 170VeröffentlichungdesAusgabe-undRücknahmepreises und des Nettoinventarwertes Unterabschnitt 2 Master-Feeder-Strukturen 171Genehmigung des Feederfonds 172BesondereAnforderungenanKapitalverwaltungsgesellschaften 173Verkaufsprospekt, Anlagebedingungen, Jahresbericht 174Anlagegrenzen,Anlagebeschränkungen,Aussetzung der Anteile 175Vereinbarungen bei Master-Feeder-Strukturen 176PflichtenderKapitalverwaltungsgesellschaftundder Verwahrstelle 177Mitteilungspflichten der Bundesanstalt 178Abwicklung eines Masterfonds 179 Verschmelzung oder Spaltung des Masterfonds 180UmwandlunginFeederfondsoderÄnderungdes Masterfonds Unterabschnitt 3 Verschmelzung von offenen Publikumsinvestmentvermögen 181GegenstandderVerschmelzung;Verschmelzungsarten 182Genehmigung der Verschmelzung 183VerschmelzungeinesEU-OGAWaufeinOGAW- Sondervermögen 184Verschmelzungsplan 185PrüfungderVerschmelzung;Verordnungsermächtigung 186Verschmelzungsinformationen 187Rechte der Anleger 188Kosten der Verschmelzung 189Wirksamwerden der Verschmelzung 190Rechtsfolgen der Verschmelzung 191VerschmelzungmitInvestmentaktiengesellschaften mit veränderlichem Kapital Abschnitt 3 Offene inländische Publikums-AIF Abschnitt 2 Investmentvermögen gemäß der OGAW-Richtlinie 192Zulässige Vermögensgegenstände 193Wertpapiere 194Geldmarktinstrumente 195Bankguthaben 196Investmentanteile 197Gesamtgrenze; Derivate; Verordnungsermächtigung 198Sonstige Anlageinstrumente 199Kreditaufnahme 200Wertpapier-Darlehen, Sicherheiten 201Wertpapier-Darlehensvertrag 202Organisierte Wertpapier-Darlehenssysteme 203Pensionsgeschäfte 204Verweisung; Verordnungsermächtigung 205Leerverkäufe 206Emittentengrenzen 207 Erwerb von Anteilen an Investmentvermögen 208Erweiterte Anlagegrenzen 209Wertpapierindex-OGAW 210Emittentenbezogene Anlagegrenzen 211Überschreiten von Anlagegrenzen 212Bewerter;HäufigkeitderBewertungundBerechnung 213Umwandlung von inländischen OGAW Unterabschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für offene inländische Publikums-AIF 214Risikomischung, Arten 215 Begrenzung von Leverage durch die Bundesanstalt 216Bewerter 217HäufigkeitderBewertungundBerechnung;Offenlegung

12 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode Unterabschnitt 2 Gemischte Investmentvermögen 218Gemischte Investmentvermögen 219Zulässige Vermögensgegenstände, Anlagegrenzen Unterabschnitt 3 Sonstige Investmentvermögen 220Sonstige Investmentvermögen Unterabschnitt 4 Dach-Hedgefonds 225Dach-Hedgefonds 226Auskunftsrecht der Bundesanstalt 227Rücknahme 228Verkaufsprospekt 229Anlagebedingungen Abschnitt 4 Geschlossene inländische Publikums-AIF 221ZulässigeVermögensgegenstände,Anlagegrenzen, Kreditaufnahme 222Mikrofinanzinstitute 223SonderregelungenfürdieAusgabeundRücknahme von Anteilen oder Aktien 224AngabenimVerkaufsprospektundindenAnlagebedingungen Unterabschnitt 5 Immobilien-Sondervermögen 230Immobilien-Sondervermögen 231Zulässige Vermögensgegenstände; Anlagegrenzen 232Erbbaurechtsbestellung 233VermögensgegenständeinDrittstaaten;Währungsrisiko 234Beteiligung an Immobilien-Gesellschaften 235Anforderungen an die Immobilien-Gesellschaften 236ErwerbderBeteiligung;WertermittlungdurchAbschlussprüfer 237Umfang der Beteiligung; Anlagegrenzen 238BeteiligungenvonImmobilien-Gesellschaftenan Immobilien-Gesellschaften 239VerbotundEinschränkungvonErwerbundVeräußerung 240Darlehensgewährung an Immobilien-Gesellschaften 241 Zahlungen, Überwachung durch die Verwahrstelle 242Wirksamkeit eines Rechtsgeschäfts 243Risikomischung 244Anlaufzeit 245Treuhandverhältnis 246Verfügungsbeschränkung 247Vermögensaufstellung 248Sonderregeln für die Bewertung 249Sonderregeln für das Bewertungsverfahren 250Sonderregeln für den Bewerter 251 Sonderregeln für die Häufigkeit der Bewertung 252Ertragsverwendung 253Liquiditätsvorschriften 254Kreditaufnahme 255SonderregelnfürdieAusgabeundRücknahmevon Anteilen 256ZusätzlicheAngabenimVerkaufsprospektundin den Anlagebedingungen 257Aussetzung der Rücknahme 258Aussetzung nach Kündigung 259Beschlüsse der Anleger 260VeräußerungundBelastungvonVermögensgegenständen Unterabschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für geschlossene inländische Publikums-AIF 261Zulässige Vermögensgegenstände, Anlagegrenzen 262Risikomischung 263 Beschränkung von Leverage und Belastung 264Verfügungsbeschränkung 265Leerverkäufe 266Anlagebedingungen 267Genehmigung der Anlagebedingungen 268ErstellungvonVerkaufsprospektundwesentlichen Anlegerinformationen 269Mindestangaben im Verkaufsprospekt 270Inhalt,FormundGestaltungderwesentlichenAnlegerinformationen 271Bewertung, Bewertungsverfahren, Bewerter 272HäufigkeitderBewertungundBerechnung;Offenlegung Kapitel 3 Inländische Spezial-AIF Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für inländische Spezial-AIF 273Anlagebedingungen 274Begrenzung von Leverage 275Belastung

13 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 13 Drucksache 17/ Leerverkäufe 277 Übertragung von Anteilen oder Aktien Abschnitt 2 Vorschriften für offene inländische Spezial-AIF Unterabschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für offene inländische Spezial-AIF 278Bewertung, Bewertungsverfahren und Bewerter 279Häufigkeit der Bewertung, Offenlegung 280Master-Feeder-Strukturen 281Verschmelzung Unterabschnitt 2 Besondere Vorschriften für allgemeine offene inländische Spezial-AIF 282Anlageobjekte, Anlagegrenzen Unterabschnitt 3 Besondere Vorschriften für Hedgefonds 283Hedgefonds Unterabschnitt 4 Besondere Vorschriften für offene inländische Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen 284Anlagebedingungen, Anlagegrenzen Abschnitt 3 Vorschriften für geschlossene inländische Spezial-AIF Unterabschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für geschlossene inländische Spezial-AIF 285Anlageobjekte 286Bewertung,BewertungsverfahrenundBewerter; Häufigkeit der Bewertung Unterabschnitt 2 Besondere Vorschriften für AIF, die die Kontrolle über nicht börsennotierte Unternehmen und Emittenten erlangen 287Geltungsbereich 288Erlangen von Kontrolle 289Mitteilungspflichten 290 Offenlegungspflicht bei Erlangen der Kontrolle 291BesondereVorschriftenhinsichtlichdesJahresabschlusses und des Lageberichts 292Zerschlagen von Unternehmen Kapitel 4 Vorschriften für den Vertrieb und den Erwerb von Investmentvermögen Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften für den Vertrieb und den Erwerb von Investmentvermögen 293Allgemeine Vorschriften 294AufdenVertriebunddenErwerbvonOGAWanwendbare Vorschriften 295AufdenVertriebunddenErwerbvonAIFanwendbare Vorschriften 296VereinbarungenmitDrittstaatenzurOGAW-Konformität Unterabschnitt 1 Vorschriften für den Vertrieb und den Erwerb von AIF in Bezug auf Privatanleger und für den Vertrieb und den Erwerb von OGAW 297Verkaufsunterlagen und Hinweispflichten 298VeröffentlichungspflichtenundlaufendeInformationspflichten für EU-OGAW 299VeröffentlichungspflichtenundlaufendeInformationspflichten für EU-AIF und ausländische AIF 300Zusätzliche Informationspflichten bei AIF 301Sonstige Veröffentlichungspflichten 302Werbung 303Maßgebliche Sprachfassung 304Kostenvorausbelastung 305Widerrufsrecht 306ProspekthaftungundHaftungfürdiewesentlichen Anlegerinformationen Unterabschnitt 2 Vorschriften für den Vertrieb und den Erwerb von AIF in Bezug auf semiprofessionelle und professionelle Anleger 307Informationspflichtengegenübersemiprofessionellen und professionellen Anlegern und Haftung 308Sonstige Informationspflichten Abschnitt 2 Vertriebsanzeige und Vertriebsuntersagung für OGAW Unterabschnitt 1 Anzeigeverfahren beim Vertrieb von EU-OGAW im Inland 309 Pflichten beim Vertrieb von EU-OGAW im Inland 310 Anzeige zum Vertrieb von EU-OGAW im Inland 311UntersagungundEinstellungdesVertriebsvon EU-OGAW

14 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode Unterabschnitt 2 AnzeigeverfahrenfürdenVertriebvoninländischenOGAW in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum 312Anzeigepflicht; Verordnungsermächtigung 313Veröffentlichungspflichten Abschnitt 3 Anzeige, Einstellung und Untersagung des Vertriebs von AIF 314Untersagung des Vertriebs 315 Einstellung des Vertriebs von AIF Unterabschnitt 1 Anzeigeverfahren für den Vertrieb von Publikums-AIF, von EU-AIF oder von ausländischen AIF an Privatanleger im Inland 316AnzeigepflichteinerAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftbeimbeabsichtigtenVertriebvoninländischen Publikums-AIF im Inland 317ZulässigkeitdesVertriebsvonEU-AIFodervonausländischen AIF an Privatanleger 318VerkaufsprospektundwesentlicheAnlegerinformationenbeimVertriebvonEU-AIFodervonausländischen AIF an Privatanleger 319VertretungderGesellschaft,GerichtsstandbeimVertriebvonEU-AIFodervonausländischenAIFan Privatanleger 320AnzeigepflichtbeimbeabsichtigtenVertriebvon EU-AIFodervonausländischenAIFanPrivatanleger im Inland Unterabschnitt 2 Anzeigeverfahren für den Vertrieb von AIF an semiprofessionelle Anleger und professionelle Anleger im Inland 321AnzeigepflichteinerAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftbeimbeabsichtigtenVertriebvonEU-AIF odervoninländischenspezial-aifansemiprofessionelle und professionelle Anleger im Inland 322AnzeigepflichteinerAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftbeimbeabsichtigtenVertriebvonausländischenAIFodervoninländischenSpezial-Feeder- AIFoderEU-Feeder-AIF,derenjeweiligerMaster- AIFkeinEU-AIFoderinländischerAIFist,dervon einereu-aif-verwaltungsgesellschaftodereiner AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaftverwaltetwird, ansemiprofessionelleundprofessionelleanlegerim Inland 323AnzeigepflichteinerEU-AIF-VerwaltungsgesellschaftbeimbeabsichtigtenVertriebvonEU-AIF odervoninländischenspezial-aifansemiprofessionelle und professionelle Anleger im Inland 324AnzeigepflichteinerEU-AIF-VerwaltungsgesellschaftbeimbeabsichtigtenVertriebvonausländischenAIFodervoninländischenSpezial-Feeder- AIFoderEU-Feeder-AIF,derenjeweiligerMaster- AIFkeinEU-AIFoderinländischerAIFist,dervon einereu-aif-verwaltungsgesellschaftodereiner AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaftverwaltetwird, ansemiprofessionelleundprofessionelleanlegerim Inland 325AnzeigepflichteinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft,derenReferenzmitgliedstaatdie BundesrepublikDeutschlandist,beimbeabsichtigtenVertriebvonEU-AIFodervoninländischenSpezial-AIFansemiprofessionelleundprofessionelle Anleger im Inland 326AnzeigepflichteinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft,derenReferenzmitgliedstaatdie BundesrepublikDeutschlandist,beimbeabsichtigtenVertriebvonausländischenAIFansemiprofessionelle und professionelle Anleger im Inland 327AnzeigepflichteinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft,derenReferenzmitgliedstaatnicht diebundesrepublikdeutschlandist,beimbeabsichtigtenvertriebvoneu-aifodervoninländischen Spezial-AIFansemiprofessionelleundprofessionelle Anleger im Inland 328AnzeigepflichteinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft,derenReferenzmitgliedstaatnicht diebundesrepublikdeutschlandist,beimbeabsichtigtenvertriebvonausländischenaifansemiprofessionelle und professionelle Anleger im Inland 329AnzeigepflichteinerEU-AIF-VerwaltungsgesellschaftodereinerAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftbeimbeabsichtigtenVertriebvonvonihr verwalteteninländischenspezial-feeder-aifoder EU-Feeder-AIF,derenjeweiligerMaster-AIFkein EU-AIFoderinländischerAIFist,dervoneiner EU-AIF-VerwaltungsgesellschaftodereinerAIF- Kapitalverwaltungsgesellschaftverwaltetwird,oder ausländischenaifansemiprofessionelleundprofessionelle Anleger im Inland 330AnzeigepflichteinerausländischenAIF-VerwaltungsgesellschaftbeimbeabsichtigtenVertriebvon vonihrverwaltetenausländischenaifodereu-aif ansemiprofessionelleundprofessionelleanlegerim Inland Unterabschnitt 3 Anzeigeverfahren für den Vertrieb von AIF an professionelle Anleger in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum 331AnzeigepflichteinerAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftbeimVertriebvonEU-AIFoderinländischen AIFanprofessionelleAnlegerinanderenMitgliedstaatenderEuropäischenUnionoderinVertragsstaatendesAbkommensüberdenEuropäischenWirtschaftsraum; Verordnungsermächtigung

15 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 15 Drucksache 17/ AnzeigepflichteinerAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftbeimVertriebvonausländischenAIFodervon inländischenfeeder-aifodereu-feeder-aif,deren jeweiligermaster-aifkeineu-aifoderinländischeraifist,dervoneinereu-aif-verwaltungsgesellschaftodereineraif-kapitalverwaltungsgesellschaftverwaltetwird,anprofessionelleanleger inanderenmitgliedstaatendereuropäischenunion oderinvertragsstaatendesabkommensüberden Europäischen Wirtschaftsraum 333AnzeigepflichteinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft,derenReferenzmitgliedstaatdie BundesrepublikDeutschlandist,beimVertriebvon EU-AIFodervoninländischenAIFanprofessionelle AnlegerinanderenMitgliedstaatenderEuropäischenUnionoderinVertragsstaatendesAbkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum 334AnzeigepflichteinerausländischenAIF-Verwaltungsgesellschaft,derenReferenzmitgliedstaatdie BundesrepublikDeutschlandist,beimVertriebvon ausländischenaifanprofessionelleanlegerinanderenmitgliedstaatendereuropäischenunionoder invertragsstaatendesabkommensüberdeneuropäischen Wirtschaftsraum 335Bescheinigung der Bundesanstalt Unterabschnitt 4 Verweis und Ersuchen für den Vertrieb von AIF an semiprofessionelle und professionelle Anleger 336VerweiseundErsuchennachArtikel19derVerordnung (EU) Nr. 1095/2010 Kapitel 5 Europäische Risikokapitalfonds 337Europäische Risikokapitalfonds Kapitel 6 Europäische Fonds für soziales Unternehmertum 338 Europäische Fonds für soziales Unternehmertum Kapitel 7 Straf-, Bußgeld- und Übergangsvorschriften Abschnitt 1 Straf- und Bußgeldvorschriften 339Strafvorschriften 340Bußgeldvorschriften 341BeteiligungderBundesanstaltundMitteilungenin Strafsachen Abschnitt 2 Übergangsvorschriften Unterabschnitt 1 Allgemeine Übergangsvorschriften für AIF-Verwaltungsgesellschaften 342Beschwerde-undSchlichtungsverfahren;Verordnungsermächtigung 343ÜbergangsvorschriftenfürinländischeundEU-AIF- Verwaltungsgesellschaften Unterabschnitt 2 Besondere Übergangsvorschriften für offene AIF und für AIF-Verwaltungsgesellschaften, die offene AIF verwalten 344ÜbergangsvorschriftenfürausländischeAIF-Verwaltungsgesellschaften 345ÜbergangsvorschriftenfüroffeneAIFundAIF-Verwaltungsgesellschaften,dieoffeneAIFverwalten, diebereitsnachdeminvestmentgesetzreguliertwaren 346BesondereÜbergangsvorschriftenfürImmobilien- Sondervermögen 347BesondereÜbergangsvorschriftenfürAltersvorsorge-Sondervermögen 350BesondereÜbergangsvorschriftenfürHedgefonds und offene Spezial-AIF 348BesondereÜbergangsvorschriftenfürGemischte SondervermögenundGemischteInvestmentaktiengesellschaften 349BesondereÜbergangsvorschriftenfürSonstigeSondervermögenundSonstigeInvestmentaktiengesellschaften 351ÜbergangsvorschriftenfüroffeneAIFundfürAIF- Verwaltungsgesellschaften,dieoffeneAIFverwalten,dienichtbereitsnachdemInvestmentgesetzreguliert waren 352Übergangsvorschrift zu 127 des Investmentgesetzes Unterabschnitt 3 Besondere Übergangsvorschriften für AIF-Verwaltungsgesellschaften, die geschlossene AIF verwalten, und für geschlossene AIF 353BesondereÜbergangsvorschriftenfürAIF-Verwaltungsgesellschaften,diegeschlosseneAIFverwalten, und für geschlossene AIF 354Übergangsvorschrift zu 342 Absatz 3 Unterabschnitt 4 Übergangsvorschriften für OGAW-Verwaltungsgesellschaften und OGAW 355ÜbergangsvorschriftenfürOGAW-Verwaltungsgesellschaften und OGAW

16 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen für Investmentvermögen und Verwaltungsgesellschaften Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften 1 Begriffsbestimmungen (1)InvestmentvermögenistjederOrganismusfürgemeinsameAnlagen,dervoneinerAnzahlvonAnlegernKapitaleinsammelt,umesgemäßeinerfestgelegtenAnlagestrategiezumNutzendieserAnlegerzuinvestierenundder keinoperativtätigesunternehmenaußerhalbdesfinanzsektorsist.eineanzahlvonanlegernimsinnedessatzes1ist gegeben,wenndieanlagebedingungen,diesatzungoder dergesellschaftsvertragdesorganismusfürgemeinsame AnlagendieAnzahlmöglicherAnlegernichtaufeinenAnleger begrenzen. (2)OrganismenfürgemeinsameAnlageninWertpapieren (OGAW)sindInvestmentvermögen,diedieAnforderungen derrichtlinie2009/65/egdeseuropäischenparlamentes unddesratesvom13.juli2009zurkoordinierungder Rechts-undVerwaltungsvorschriftenbetreffendbestimmte OrganismenfürgemeinsameAnlageninWertpapieren (OGAW) (ABl. L 302 vom , S. 1) erfüllen. (3)AlternativeInvestmentfonds (AIF)sindalleInvestmentvermögen, die keine OGAW sind. (4) Offene Investmentvermögen sind 1.OGAW und 2.AIF,diedieVoraussetzungenvonArtikel7Absatz1der Verordnung (EU)Nr. /2013 [VerordnungaufGrundlagevonArtikel4Absatz4derRichtlinie2011/61/EU]erfüllen. (5)GeschlosseneAIFsindalleAIF,diekeineoffenenAIF sind. (6)Spezial-AIFsindAIF,derenAnteileaufGrundvon schriftlichenvereinbarungenmitderverwaltungsgesellschaftoderaufgrundderkonstituierendendokumentedes AIF nur gehalten werden dürfen von 1.professionellenAnlegernimSinnedesAbsatzes19 Nummer 32 und 2.semiprofessionellenAnlegernimSinnedesAbsatzes19 Nummer 33. AlleübrigenInvestmentvermögensindPublikumsinvestmentvermögen. (7)InländischeInvestmentvermögensindInvestmentvermögen, die dem inländischen Recht unterliegen. (8)EU-InvestmentvermögensindInvestmentvermögen, diedemrechteinesanderenmitgliedstaatesdereuropäischenunionodereinesanderenvertragsstaatesdesabkommensüberdeneuropäischenwirtschaftsraumunterliegen. (9)AusländischeAIFsindAIF,diedemRechteinesDrittstaates unterliegen. (10)SondervermögensindinländischeoffeneInvestmentvermögeninVertragsform,dievoneinerVerwaltungsgesellschaftfürRechnungderAnlegernachMaßgabedieses GesetzesunddenAnlagebedingungen,nachdenensichdas RechtsverhältnisderVerwaltungsgesellschaftzudenAnlegern bestimmt, verwaltet werden. (11)InvestmentgesellschaftensindInvestmentvermögen inderrechtsformeinerinvestmentaktiengesellschaftoder Investmentkommanditgesellschaft. (12)InternverwalteteInvestmentgesellschaftensindInvestmentgesellschaften,diekeineexterneVerwaltungsgesellschaft bestellt haben. (13)ExternverwalteteInvestmentgesellschaftensindInvestmentgesellschaften,dieeineexterneVerwaltungsgesellschaft bestellt haben. (14)VerwaltungsgesellschaftensindAIF-Verwaltungs- gesellschaftenundogaw-verwaltungsgesellschaften.aif- VerwaltungsgesellschaftensindAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften,EU-AIF-VerwaltungsgesellschaftenundausländischeAIF-Verwaltungsgesellschaften.OGAW-VerwaltungsgesellschaftensindOGAW-Kapitalverwaltungsgesellschaften und EU-OGAW-Verwaltungsgesellschaften. (15)OGAW-KapitalverwaltungsgesellschaftensindKapitalverwaltungsgesellschaftengemäß 17,diemindestens einen OGAW verwalten oder zu verwalten beabsichtigen. (16)AIF-KapitalverwaltungsgesellschaftensindKapitalverwaltungsgesellschaftengemäß 17,diemindestens einen AIF verwalten oder zu verwalten beabsichtigen. (17)EU-VerwaltungsgesellschaftensindUnternehmen mitsitzineinemanderenmitgliedstaatdereuropäischen UnionodereinemanderenVertragsstaatdesAbkommens überdeneuropäischenwirtschaftsraum,diedenanforderungen 1.aneineVerwaltungsgesellschaftoderaneineinternverwalteteInvestmentgesellschaftimSinnederRichtlinie 2009/65/EG oder 2.aneinenVerwalteralternativerInvestmentfondsimSinne derrichtlinie2011/61/eudeseuropäischenparlaments unddesratesvom8.juni2011überdieverwalteralternativerinvestmentfondsundzuränderungderrichtlinien 2003/41/EGund2009/65/EGundderVerordnungen (EG)Nr.1060/2009und (EU)Nr.1095/2010 (ABl.L174 vom , S. 1) entsprechen. (18)AusländischeAIF-Verwaltungsgesellschaftensind UnternehmenmitSitzineinemDrittstaat,diedenAnforderungenaneinenVerwalteralternativerInvestmentfondsim Sinne der Richtlinie 2011/61/EU entsprechen. (19)DiefolgendenBegriffewerdenfürdieZweckedieses Gesetzes wie folgt bestimmt: 1.Anfangskapital sind a)beiaktiengesellschaftendaseingezahltegrundkapitalohnedieaktien,diemiteinemnachzuzahlenden VorzugbeiderVerteilungdesGewinnsausgestattet sind (Vorzugsaktien), und die Rücklagen, b)beigesellschaftenmitbeschränkterhaftungdaseingezahlte Stammkapital und die Rücklagen,

17 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 17 Drucksache 17/12294 c)beikommanditgesellschaftendaseingezahltegeschäftskapitalunddierücklagennachabzugder EntnahmenderpersönlichhaftendenGesellschafter und der diesen gewährten Kredite. AlsRücklagenimSinnederBuchstabenabiscgelten diepostenimsinnedesartikels24absatz1buchstabebbisdinverbindungmitartikel24absatz2 bis4derverordnung (EU)Nr. /2013desEuropäischenParlamentsunddesRatesvom [ ]überdie AufsichtsanforderungenanKreditinstituteundWertpapierfirmen (ABl.L [ ]vom [ ],S. [ ]) [CRR- Verordnung]. 2.ArbeitnehmervertretersindVertreterderArbeitnehmer imsinnevonartikel2buchstabeederrichtlinie2002/ 14/EGdesEuropäischenParlamentsunddesRatesvom 11.März2002zurFestlegungeinesallgemeinenRahmensfürdieUnterrichtungundAnhörungderArbeitnehmerinderEuropäischenGemeinschaft (ABl.L80vom , S.29). 3.AufnahmemitgliedstaateinerOGAW-KapitalverwaltungsgesellschaftisteinandererMitgliedstaatderEuropäischenUnionodereinandererVertragsstaatdesAbkommensüberdenEuropäischenWirtschaftsraum,in dem eine OGAW-Kapitalverwaltungsgesellschaft a)einezweigniederlassungunterhältoderimwegedes grenzüberschreitendendienstleistungsverkehrstätig wird, oder b)dieabsichtanzeigt,anteileoderaktienaneineminländischenogaw-investmentvermögenzuvertreiben. 4.AufnahmemitgliedstaateinerAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftisteinandererMitgliedstaatderEuropäischenUnionodereinandererVertragsstaatdesAbkommensüberdenEuropäischenWirtschaftsraum,indem eine AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft a) einen EU-AIF verwaltet oder b) Anteile oder Aktien an einem AIF vertreibt. 5.DrittstaatensindalleStaaten,dienichtMitgliedstaatder EuropäischenUnionoderandererVertragsstaatdesAbkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind. 6.EinebedeutendeBeteiligungbesteht,wennunmittelbar odermittelbarübereinodermehreretochterunternehmenoderübereingleichartigesverhältnisoderimzusammenwirkenmitanderenpersonenoderunternehmen mindestens10prozentdeskapitalsoderderstimmrechteeinerverwaltungsgesellschaftimeigen-oder FremdinteressegehaltenwerdenoderwennaufdieGeschäftsführungeinerVerwaltungsgesellschafteinmaßgeblicherEinflussausgeübtwerdenkann.FürdieBerechnungdesAnteilsderStimmrechtegelten 22Absatz1bis3adesWertpapierhandelsgesetzesinVerbindungmitderRechtsverordnungnach 22Absatz5und 23desWertpapierhandelsgesetzesentsprechend.Die mittelbargehaltenenbeteiligungensinddenmittelbarbeteiligtenpersonenundunternehmeninvollemumfang zuzurechnen. 7.CarriedinterestistderAnteilandenGewinnendesAIF, deneineaif-verwaltungsgesellschaftalsvergütung fürdieverwaltungdesaiferhält;dercarriedinterest umfasstnichtdenanteilderaif-verwaltungsgesellschaftandengewinnendesaif,dendieaif-verwaltungsgesellschaftalsgewinnfüranlagenderaif-verwaltungsgesellschaft in den AIF bezieht. 8.DauerhafterDatenträgeristjedesMedium,dasdenAnlegerngestattet,InformationenfüreinedenZwecken derinformationenangemessenedauerzuspeichern, einzusehen und unverändert wiederzugeben. 9.EigenmittelsindEigenmittelgemäßArtikel69derVerordnung (EU) Nr. /2013 [CRR-Verordnung]. 10.EineengeVerbindungbesteht,wenneineKapitalverwaltungsgesellschaftodereineexternverwalteteInvestmentgesellschaftundeineanderenatürlicheoder juristische Person verbunden sind a)durchdasunmittelbareodermittelbarehaltendurch einodermehreretochterunternehmenodertreuhändervonmindestens20prozentdeskapitalsoder der Stimmrechte oder b)alsmutter-undtochterunternehmen,durchein gleichartigesverhältnisoderalsschwesterunternehmen. 11.FeederfondssindSondervermögen,InvestmentaktiengesellschaftenmitveränderlichemKapital,TeilgesellschaftsvermögeneinerInvestmentaktiengesellschaft mitveränderlichemkapitalodereu-ogaw,diemindestens85prozentihresvermögensineinemmasterfonds anlegen. 12.MasterfondssindOGAWoderSonstigeInvestmentvermögengemäß 220,dieAnteileanmindestenseinen Feederfondsausgegebenhaben,selbstkeineFeederfonds sind und keine Anteile eines Feederfonds halten. 13. Feeder-AIF bezeichnet einen AIF, der a)mindestens85prozentseineswertesinanteilen eines Master-AIF anlegt, oder b)mindestens85prozentseineswertesinmehrals einemmaster-aifanlegt,diejeweilsidentischeanlagestrategien verfolgen, oder c)anderweitigeinengagementvonmindestens 85 Prozent seines Wertes in einem Master-AIF hat. 14.Master-AIFsindAIF,andemeinFeeder-AIFAnteile hält. 15.GeschäftsleitersinddiejenigennatürlichenPersonen, dienachgesetz,satzungodergesellschaftsvertragzur FührungderGeschäfteundzurVertretungeinerKapitalverwaltungsgesellschaftberufensindsowiediejenigennatürlichenPersonen,diedieGeschäftederKapitalverwaltungsgesellschaft tatsächlich leiten. 16.GesetzlicherVertretereinerausländischenAIF-VerwaltungsgesellschaftistjedenatürlichePersonmitWohnsitzinderEuropäischenUnionoderjedejuristische PersonmitsatzungsmäßigemSitzodersatzungsmäßigerZweigniederlassunginderEuropäischenUnion,die voneinerausländischenaif-verwaltungsgesellschaft ausdrücklichdazuernanntwordenist,imnamendieser

18 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode ausländischenaif-verwaltungsgesellschaftgegenüber Behörden,Kunden,EinrichtungenundGegenparteien derausländischenaif-verwaltungsgesellschaftinder EuropäischenUnionhinsichtlichderVerpflichtungen derausländischenaif-verwaltungsgesellschaftnach der Richtlinie 2011/61/EU zu handeln. 17.HerkunftsmitgliedstaatdesOGAWistderMitgliedstaat dereuropäischenunion,indemderogawzugelassen wurde. 18. Herkunftsmitgliedstaat des AIF ist a)dermitgliedstaatdereuropäischenunion,indem deraifzugelassenoderregistriertist,oderimfall dermehrfachenzulassungoderregistrierungder Mitgliedstaat,indemderAIFzumerstenMalzugelassen oder registriert wurde, oder b)fürdenfall,dassderaifinkeinemmitgliedstaat dereuropäischenunionzugelassenoderregistriert ist,dermitgliedstaatdereuropäischenunion,in demderaifseinensitzoderseinehauptverwaltung hat. 19.HerkunftsmitgliedstaatderOGAW-VerwaltungsgesellschaftistderMitgliedstaatderEuropäischenUnion,in demdieogaw-verwaltungsgesellschaftihrensitzhat. 20.HerkunftsmitgliedstaatderAIF-Verwaltungsgesellschaft ist, a)imfalleinereu-aif-verwaltungsgesellschaftoder eineraif-kapitalverwaltungsgesellschaftdermitgliedstaatdereuropäischenunion,indemdiese AIF-Verwaltungsgesellschaftihrensatzungsmäßigen Sitz hat, b)imfalleinerausländischenaif-verwaltungsgesellschaftderreferenzmitgliedstaatimsinnevonartikel 37 der Richtlinie 2011/61/EG. 21.ImmobiliensindGrundstücke,grundstücksgleiche RechteundvergleichbareRechtenachdemRechtanderer Staaten. 22.Immobilien-GesellschaftensindGesellschaften,die nachdemgesellschaftsvertragoderdersatzungnur ImmobiliensowiediezurBewirtschaftungderImmobilien erforderlichen Gegenstände erwerben dürfen. 23.Immobilien-SondervermögensindSondervermögen, dienachdenanlagebedingungendasbeiihneneingelegte Geld in Immobilien anlegen. 24.KollektiveVermögensverwaltungumfasstdiePortfolioverwaltung,dasRisikomanagement,administrativeTätigkeiten,denVertriebvoneigenenInvestmentanteilen sowiebeiaiftätigkeitenimzusammenhangmitden Vermögensgegenständen des AIF. 25.LeverageistjedeMethode,mitderdieVerwaltungsgesellschaftdenInvestitionsgradeinesvonihrverwaltetenInvestmentvermögensdurchKreditaufnahme, Wertpapier-Darlehen,inDerivateeingebetteteHebelfinanzierungenoderaufandereWeiseerhöht.Kriterien a)zurfestlegungdermethodenfürleveragevonaif, einschließlichjeglicherfinanz-oderrechtsstrukturen,andenendrittebeteiligtsind,dievondembetreffenden AIF kontrolliert werden, und b) darüber, wie Leverage von AIF zu berechnen ist, ergebensichausdenartikeln6bis10derverordnung (EU)Nr. /2013 [Level-2-VerordnunggemäßArtikel4 Absatz 3 der Richtlinie 2011/61/EU]. 26.MutterunternehmensindUnternehmen,dieMutterunternehmenimSinnedes 290desHandelsgesetzbuchs sind. 27.NichtbörsennotiertesUnternehmenisteinUnternehmen,dasseinensatzungsmäßigenSitzinderEuropäischenUnionhatunddessenAnteileimSinnevonArtikel4Absatz1Nummer14derRichtlinie2004/39/EG deseuropäischenparlamentsunddesratesvom 21.April2004überMärktefürFinanzinstrumente (ABl.L145vom ,S.1)nichtzumHandelauf einem regulierten Markt zugelassen sind. 28.ÖPP-ProjektgesellschaftensindimRahmenÖffentlich- PrivaterPartnerschaftentätigeGesellschaften,dienach demgesellschaftsvertragoderdersatzungzudem Zweckgegründetwurden,AnlagenoderBauwerkezu errichten,zusanieren,zubetreibenoderzubewirtschaften,diedererfüllungöffentlicheraufgabendienen. 29.OrganisierterMarktisteinMarkt,deranerkanntundfür daspublikumoffenistunddessenfunktionsweiseordnungsgemäßist,sofernnichtausdrücklichetwasanderes bestimmt ist. 30.PrimebrokeristeinKreditinstitutimSinnedesArtikels4 Nummer1derVerordnung (EU)Nr. /2013 [CRR- Verordnung],eineWertpapierfirmaimSinnedesArtikels4Absatz1Nummer1derRichtlinie2004/39/EG odereineandereeinheit,dieeinerregulierungsaufsichtundständigenüberwachungunterliegtundprofessionellenanlegerndienstleistungenanbietet,in ersterlinie,umalsgegenparteigeschäftemitfinanzinstrumentenimsinnederrichtlinie2011/61/euzu finanzierenoderdurchzuführen,unddiemöglicherweiseauchanderedienstleistungenwieclearingund AbwicklungvonGeschäften,Verwahrungsdienstleistungen,Wertpapier-DarlehenundindividuellangepassteTechnologienundEinrichtungenzurbetrieblichen Unterstützung anbietet. 31.PrivatanlegersindalleAnleger,diewederprofessionelle noch semiprofessionelle Anleger sind. 32.ProfessionellerAnlegeristjederAnleger,derimSinne vonanhangiiderrichtlinie2004/39/egalsprofessionellerkundeangesehenwirdoderaufantragalsein professioneller Kunde behandelt werden kann. 33.Semiprofessioneller Anleger ist a)jeder Anleger, aa)dersichverpflichtet,mindestens200000euro zu investieren, bb)derschriftlichineinemvomvertragüberdieinvestitionsverpflichtunggetrenntendokument angibt,dassersichderrisikenimzusammenhangmitderbeabsichtigtenverpflichtungoder Investition bewusst ist,

19 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 19 Drucksache 17/12294 cc)dessensachverstand,erfahrungenundkenntnissedieaif-verwaltungsgesellschaftbewertet,ohnevonderannahmeauszugehen,dassder AnlegerüberdieMarktkenntnisseund-erfahrungenderinAnhangIIAbschnittIderRichtlinie 2004/39/EG genannten Anleger verfügt, dd)beidemdieaif-verwaltungsgesellschaftunter BerücksichtigungderArtderbeabsichtigten VerpflichtungoderInvestitionhinreichenddavonüberzeugtist,dasserinderLageist,seine Anlageentscheidungenselbstzutreffenunddie damiteinhergehendenrisikenverstehtunddass einesolcheverpflichtungfürdenbetreffenden Anleger angemessen ist, und ee)demdieaif-verwaltungsgesellschaftschriftlichbestätigt,dasssiedieunterdoppelbuchstabeccgenanntebewertungvorgenommenhat unddieunterdoppelbuchstabeddgenannten Voraussetzungen gegeben sind, b)einin 37Absatz1genannterGeschäftsleiteroder MitarbeiterderAIF-Verwaltungsgesellschaft,sofernerinvonderAIF-Verwaltungsgesellschaftverwaltete AIF investiert. 34.Sitz eines a)aifistdersatzungsmäßigesitzoder,fallsderaif keineeigenerechtspersönlichkeithat,derstaat, dessen Recht der AIF unterliegt; b)gesetzlichenvertreters,dereinejuristischeperson ist,istdersatzungsmäßigesitzoderdiezweigniederlassung der juristischen Person; c)gesetzlichenvertreters,dereinenatürlicheperson ist, ist sein Wohnsitz. 35.TochterunternehmensindUnternehmen,dieTochterunternehmenimSinnedes 290desHandelsgesetzbuchs sind. 36.VerbriefungszweckgesellschaftensindGesellschaften, dereneinzigerzweckdarinbesteht,eineodermehrere VerbriefungenimSinnevonArtikel1Absatz2derVerordnung (EG)Nr.24/2009derEuropäischenZentralbankvom19.Dezember2008überdieStatistiküber dieaktivaundpassivavonfinanziellenmantelkapitalgesellschaften,dieverbriefungsgeschäftebetreiben (ABl.L15vom ,S.1),undweiterezurErfüllungdiesesZwecksgeeigneteTätigkeitendurchzuführen. 37.VerschmelzungenimSinnediesesGesetzessindAuflösungenohneAbwicklungeinesSondervermögensoder einerinvestmentaktiengesellschaftmitveränderlichem Kapital a)durchübertragungsämtlichervermögensgegenständeundverbindlichkeiteneinesodermehrerer übertragenderoffenerinvestmentvermögenaufein anderesbestehendesübernehmendessondervermögenodereinenanderenbestehendeneu-ogaw oderaufeineanderebestehendeübernehmendeinvestmentaktiengesellschaftmitveränderlichemkapital (Verschmelzung durch Aufnahme) oder b)durchübertragungsämtlichervermögensgegenständeundverbindlichkeitenzweierodermehrerer übertragenderoffenerinvestmentvermögenaufein neues,dadurchgegründetesübernehmendessondervermögenoderdadurchgegründetenübernehmenden EU-OGAWoderdadurchgegründeteübernehmendeInvestmentaktiengesellschaftmitveränderlichem Kapital (Verschmelzung durch Neugründung) jeweilsgegengewährungvonanteilenoderaktiendes übernehmendeninvestmentvermögensandieanleger oderaktionäredesübertragendeninvestmentvermögenssowiegegebenenfallseinerbarzahlunginhöhe vonnichtmehrals10prozentdeswerteseinesanteils odereineraktieamübertragendeninvestmentvermögen. 38.ZweigniederlassungistinBezugaufeineVerwaltungsgesellschafteineBetriebsstelle,dieeinenrechtlichunselbstständigenTeilderVerwaltungsgesellschaftbildet unddiediedienstleistungenerbringt,fürdiederverwaltungsgesellschafteinezulassungodergenehmigungerteiltwurde;allebetriebsstelleneinerverwaltungsgesellschaftmitsatzungsmäßigemsitzineinem anderenmitgliedstaatodereinemdrittstaat,diesichin einunddemselbenmitgliedstaatbefinden,geltenals eine einzige Zweigniederlassung. 2 Ausnahmebestimmungen (1) Dieses Gesetz ist nicht anzuwenden auf 1.Holdinggesellschaften,dieeineBeteiligunganeinem oder mehreren anderen Unternehmen halten, a)derenunternehmensgegenstanddarinbesteht,durch ihretochterunternehmenoderverbundenenunternehmenoderbeteiligungenjeweilseinegeschäftsstrategiezuverfolgen,denlangfristigenwertder Tochterunternehmen,derverbundenenUnternehmen oder der Beteiligungen zu fördern, und b)die aa)entwederaufeigenerechnungtätigsindundderenanteilezumhandelaufeinemorganisierten MarktimSinnedes 2Absatz5desWertpapierhandelsgesetzesinderEuropäischenUnionzugelassen sind, oder bb)ausweislichihresjahresberichtsoderanderer amtlicherunterlagennichtmitdemhauptzweck gegründetwurden,ihrenanlegerndurchveräußerungihrertochterunternehmenoderverbundenen Unternehmen eine Rendite zu verschaffen; 2.EinrichtungenderbetrieblichenAltersversorgung,die unterdierichtlinie2003/41/egdeseuropäischenparlamentsunddesratesvom3.juni2003überdietätigkeitenunddiebeaufsichtigungvoneinrichtungen derbetrieblichenaltersversorgung (ABl.L235vom , S. 10) fallen, gegebenenfalls einschließlich a)derinartikel2absatz1derrichtlinie2003/41/eg aufgeführtenzugelassenenstellen,diefürdieverwaltungsolchereinrichtungenverantwortlichundin ihrem Namen tätig sind, oder

20 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode b)dernachartikel19absatz1derrichtlinie2003/41/ EGbestelltenVermögensverwalter,sofernsienicht Investmentvermögen verwalten; 3.dieEuropäischeZentralbank,dieEuropäischeInvestitionsbank,derEuropäischeInvestitionsfonds,dieeuropäischenEntwicklungsfinanzierungsinstituteundbilaterale Entwicklungsbanken,dieWeltbank,denInternationalen WährungsfondsundsonstigesupranationaleEinrichtungenundvergleichbareinternationaleOrganisationen,soweit diese Einrichtungen oder Organisationen jeweils a)investmentvermögen verwalten und b)dieseinvestmentvermögenimöffentlicheninteresse handeln; 4.nationale Zentralbanken; 5.staatlicheStellenundGebietskörperschaftenoderandere Einrichtungen,dieGelderzurUnterstützungvonSozialversicherungs- und Pensionssystemen verwalten; 6.ArbeitnehmerbeteiligungssystemeoderArbeitnehmersparpläne; 7.Verbriefungszweckgesellschaften. (2)FinanzdienstleistungsinstituteundKreditinstitute,die übereineerlaubnisnachdemkreditwesengesetzverfügen, bedürfenfürdieerbringungvonwertpapierdienstleistungen imsinnevon 2Absatz3desWertpapierhandelsgesetzes für AIF keiner Erlaubnis nach diesem Gesetz. (3)DiesesGesetzistnichtanzuwendenaufAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften,soweitsieeinenodermehrere AIF verwalten, deren Anleger 1. ausschließlich eine der folgenden Gesellschaften sind: a)die AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft selbst, b)einemuttergesellschaftderaif-kapitalverwaltungsgesellschaft, c)einetochtergesellschaftderaif-kapitalverwaltungsgesellschaft oder d)eineanderetochtergesellschafteinermuttergesellschaft der AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft und 2. selbst keine AIF sind. (4)AufeineAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaftsind nurdie 1bis17,42,44sowiedie 343,345,346,350, 351 und 353 anzuwenden, wenn 1.dieAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaftentwederdirekt oderindirektübereinegesellschaft,mitderdieaif-kapitalverwaltungsgesellschaftübereinegemeinsamegeschäftsführung,eingemeinsameskontrollverhältnisoder durcheinewesentlicheunmittelbareodermittelbarebeteiligungverbundenist,ausschließlichspezial-aifverwaltet, 2.dieverwaltetenVermögensgegenständederverwalteten Spezial-AIF a)einschließlichderdurchdeneinsatzvonleverageerworbenenvermögensgegenständeinsgesamtnicht den Wert von 100 Millionen Euro überschreiten oder b)insgesamtnichtdenwertvon500millioneneuro überschreiten,sofernfürdiespezial-aifkeinleve- rageeingesetztwirdunddieanlegerfürdiespezial- AIFkeineRücknahmerechteinnerhalbvonfünfJahrennachTätigungdererstenAnlageausübenkönnen, und 3.dieAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaftnichtbeschlossenhat,sichdiesemGesetzinseinerGesamtheitzuunterwerfen. DieBerechnungderinSatz1Nummer2Buchstabeaundb genanntenschwellenwerteunddiebehandlungvonaif- KapitalverwaltungsgesellschaftenimSinnedesSatzes1,derenverwalteteVermögensgegenständeinnerhalbeinesKalenderjahresgelegentlichdenbetreffendenSchwellenwert über-oderunterschreiten,bestimmensichnachdenartikeln 2bis5derVerordnung (EU)Nr. /2013 [Level-2-VerordnunggemäßArtikel3Absatz6BuchstabeaderRichtlinie 2011/61/EU]. (5)AufeineAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaftsindnur die 1. 1 bis 17, 42, 2. 26bis28,wobeisichdieAusgestaltungderindiesen VorschriftengefordertenVerhaltens-undOrganisationspflichtennachdemPrinzipderVerhältnismäßigkeitrichtet,indemdieArt,derUmfangunddieKomplexitätderGeschäftederAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftunddervonderAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft verwalteten AIF berücksichtigt werden, bis 48, bis 90, , 261 bis 270, 271 Absatz 1 und 4 sowie 272, ,295bis297,300bis306,314und316mitder Maßgabe,dassindemVerkaufsprospektundden wesentlichenanlegerinformationendieanlegerdrucktechnischherausgestelltanhervorgehobenerstelle daraufhinzuweisensind,dassdieaif-kapitalverwaltungsgesellschaftnichtübereineerlaubnisnachdiesem GesetzverfügtunddaherbestimmteAnforderungen diesesgesetzesnichteingehaltenwerdenmüssensowie , 343, 353 und 354 entsprechend anzuwenden, wenn 8.dieAIF-KapitalverwaltungsgesellschaftentwederdirektoderindirektübereineGesellschaft,mitderdie AIF-KapitalverwaltungsgesellschaftübereinegemeinsameGeschäftsführung,eingemeinsamesKontrollverhältnisoderdurcheinewesentlicheunmittelbareoder mittelbarebeteiligungverbundenist,ausschließlichinländische geschlossene AIF verwaltet, 9.dieverwaltetenVermögensgegenständederverwalteten inländischengeschlossenenaifeinschließlichder durchdeneinsatzvonleverageerworbenenvermögensgegenständeinsgesamtnichtdenwertvon 100 Millionen Euro überschreiten und 10.dieAIF-Kapitalverwaltungsgesellschaftnichtbeschlossenhat,sichdiesemGesetzinseinerGesamtheit zu unterwerfen. DieBerechnungdesinSatz1genanntenSchwellenwertes unddiebehandlungvonaif-kapitalverwaltungsgesellschaftenimsinnedessatzes1,derenverwaltetevermögensgegenständeinnerhalbeineskalenderjahresgelegentlich

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