Die Biostoffverordnung

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Biostoffverordnung"

Transkript

1 Gartenbau-Berufsgenossenschaft GBG 17.1 Die Biostoffverordnung Bedeutung für den Gartenbau

2 Die Biostoffverordnung Die Biostoffverordnung dient dem Schutz der Beschäftigten vor biologischen Gefährdungen Seite 3 Risikogruppen für biologische Arbeitsstoffe Seite 5 Gefährdungs- Beurteilung Seite 8 Arbeitsmedizinische Vorsorge Seite 11 Umgang mit Erden und Substraten Seite 12 Grünpflege in öffentlichen Grünanlagen Seite 14 Erkrankungen durch Zecken Seite 18 Hanta-Virus Seite 20 Kompostierung organischen Materials Seite 22 Pilzzucht Seite 24 Reinigungsarbeiten Taubenkot Seite 25 Organische Düngung Seite 26 Sonstige biologische Gefährdungen Pflanzen Seite 31 Sonstige biologische Gefährdungen Insekten Seite 32 Eichenprozessionsspinner Seite 34 Anhang: Vorschriften, Betriebsanweisungen,... Seite 46 TRBA 500

3 Dieses Merkheft erläutert die Grundzüge der Biostoffverordnung und zeigt anhand von einigen Beispielen deren Anwendung und die Umsetzung von Schutzmaßnahmen im Gartenbau. Die Biostoffverordnung dient dem Schutz der Beschäftigten vor biologischen Gefährdungen. Sie definiert die»biologischen Arbeitsstoffe«als Mikroorganismen, welche als Bakterien, Viren, Pilze und auch als Zellkulturen oder Parasiten vorliegen können. In vielen Bereichen des Produktions- und Dienstleistungsgartenbaues ist naturgemäß ein ständiger, nicht gezielter Umgang mit biologischen Stoffen gegeben. Dennoch ist hierdurch nicht automatisch damit zu rechnen, dass dieser Umgang eine Gesundheitsgefährdung für die Mitarbeiter darstellt. So ist die Anwendung der Biostoffverordnung zwar generell für den Gartenbau gegeben, doch ergeben sich konkrete Gefahren lediglich aus speziellen Tätigkeiten bzw. in Einzelfällen. 1

4 Die Biostoffverordnung Die Biostoffverordnung befasst sich vor allem mit der Infektionsgefahr, aber auch mit den sensibilisierenden und toxischen Eigenschaften von biologischen Arbeitsstoffen. Nicht nur das zielgerichtete Herstellen und Verwenden von biologischen Arbeitsstoffen (»gezielte Tätigkeit«), sondern auch der berufliche Umgang mit Menschen, Tieren, Pflanzen und biologischen Materialien (»nicht gezielte Tätigkeit«), fallen in den Bereich der Biostoffverordnung. Gezielte Tätigkeiten: Sind der gezielte Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, wobei biologische Arbeitsstoffe mindestens einer Spezies nach bekannt sind, und die Tätigkeit mindestens auf einen biologischen Arbeitsstoff unmittelbar ausgerichtet ist, und die Exposition der Beschäftigten im Normalbetrieb hinreichend bekannt und abschätzbar ist. Nicht gezielte Tätigkeiten: Liegt nur eine der drei oben genannten Voraussetzungen nicht vor, handelt es sich um nicht gezielte Tätigkeiten. 2 Für die typischen Tätigkeitsfelder des Gartenbaues ist grundsätzlich davon auszugehen, dass es sich um nicht gezielte Tätigkeiten handelt.

5 Risikogruppen für biologische Arbeitsstoffe Biologische Arbeitsstoffe werden entsprechend dem von ihnen ausgehenden Risiko in vier Gruppen eingeteilt. Aus der Festlegung der Risikogruppe ergibt sich die Ableitung einer dazugehörigen Schutzstufe, die ihrerseits bestimmte Sicherheitsmaßnahmen bedingt. Kriterium Risikogruppe 1 Risikogruppe 2 Risikogruppe 3 Risikogruppe 4 Hervorrufen unwahr- können können rufen einer Krank- scheinlich Krankheiten schwere schwere heit beim hervorrufen Krankheiten Krankheiten Menschen hervorrufen hervor Gefahr keine können können ernste stellen ernste für Gefahren Gefahren Gefahren Beschäftigte darstellen darstellen dar Gefahr der keine unwahr- kann unter Verbreitung scheinlich bestehen Umständen in der groß Bevölkerung Wirksame nicht normalerweise normalerweise normalerweise Vorbeugung erforderlich möglich möglich nicht möglich und Verhütung Die konkrete Einstufung bestimmter»erreger«kann mit Hilfe der Fachliteratur (siehe Anhang) vorgenommen werden. Der Unternehmer hat bei seiner Ermittlung stets den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu berücksichtigen und alle ihm zur Verfügung stehenden Informationen zu nutzen. 3

6 Die Biostoffverordnung Einige Beispiele: Tätigkeit Medium für Im Einzelfall Möglicher Virus Bak- Pilz/ Biostoffe mögliche Aufnahme- terium Parasit gefährliche weg Biostoffe»Normale«Erden, Pflanzen, Tetanus x gärtnerische Kompost, Hantavirus z.b. x Arbeiten Grünanlagen Pilzsporen x x Bakterien x x Grünpflege Grünschnitt, FSME x Laub, Borreliose Über x Pflanzen, Fuchsbandw. verunreinigte x x Entfernung von Hepatitis Fixerbesteck AIDS Hände x in den Erdarbeiten/ Erde Tetanus x Mund Grabaushub Schimmelpilze x Bakterien x Über Umgang mit Leichen Hepatitis kleine x Leichen und TBC sowie x Leichenresten AIDS größere x Milzbrand Haut- x div. Viren verlet- zungen x Bakterien x Tierhaltung Tiere Bandwürmer Über x Tollwut die x Bakterien Atemluft, x Inhalation Kompost- Verrottendes Schimmelpilze x herstellung organisches Bakterien feinster x Material, Stäube Aussortieren von Hepatitis/AIDS x z.b. Fixerbesteck Pilzzucht Kulturpilze, Pilzsporen x Schimmelpilze, org. Stäube x 4 Substrate Bakterien x

7 Gefährdungs- Beurteilung Zu den folgenden Aspekten finden Sie im Anhang eine Checkliste Grundlegend ist beim beruflichen Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen eine Gefährdungsbeurteilung durch den Unternehmer durchzuführen. Die Technische Regel Biologische Arbeitsstoffe, TRBA 400, gibt hier wesentliche Hinweise. Hierbei sind insbesondere folgende Punkte von Interesse: Identität, Einstufung, Infektionspotential und sensibilisierende oder toxische Wirkungen der biologischen Arbeitsstoffe. Betriebsabläufe und Arbeitsverfahren (z.b. mögliche Vermeidbarkeit des Kontaktes). Art und Dauer der Tätigkeit und damit verbundene mögliche Übertragungswege bzw. Expositionen der Beschäftigten (z.b. die Vermeidung der Bildung von Stäuben und Aerosolen und deren Inhalation). Nutzung von Erfahrungen aus vergleichbaren Expositionen. Erkenntnisse aus bekannten tätigkeitsbezogenen Erkrankungen und hieraus resultierende mögliche Vorsorge- bzw. Gegenmaßnahmen. Bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung sind ggf. der Arbeitsmediziner, die Sicherheitsfachkraft sowie der Betriebsrat zu beteiligen. 5

8 Die Biostoffverordnung Durchführung Ebenso wie die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung sind grundlegend immer (unabhängig von der Zuordnung von biologischen Arbeitsstoffen nach Risikogruppen) die allgemeinen Hygienemaßnahmen der Technischen Regel Biologische Arbeitsstoffe 500 (TRBA 500) zu berücksichtigen (Kompletttext im Anhang Seite 47 51). Im Einzelnen sind dies: Sicherheitsmaßnahmen sind in der Reihenfolge ➀ technisch, ➁ organisatorisch und ➂ persönlich durchzuführen. Die Mitarbeiter sind über mögliche Gefährdungen informiert und unterwiesen. Oberflächen sind leicht zu reinigen (Fußböden, Arbeitsmittel usw.). Die Bildung von Aerosolen, Stäuben und Dämpfen ist weitestgehend minimiert. Waschgelegenheiten stehen zur Verfügung. Umkleidemöglichkeiten sind vom Arbeitsplatz getrennt. Vor Eintritt in Pausen und nach Beendigung der Tätigkeiten werden die Hände gewaschen. Pausenverpflegung wird getrennt von Arbeitsstoffen aufbewahrt und eingenommen. Es stehen den Mitarbeitern Mittel zum hygienischen Reinigen und Trocknen der Hände sowie Hautschutz- und Hautpflegemittel zur Verfügung. 6 Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung wird regelmäßig und bei Bedarf gereinigt oder gewechselt.

9 Straßenkleidung ist getrennt von Arbeitskleidung und persönlicher Schutzausrüstung aufbewahrt. Arbeitsräume werden regelmäßig mit geeigneten Methoden und Mitteln gereinigt. Pausen- und Aufenthaltsräume werden nicht mit stark verschmutzter Kleidung betreten. Abfälle mit biologischen Arbeitsstoffen werden in geeigneten Behältnissen gesammelt. Mittel zur Wundversorgung sind bereitgestellt. Abhängig von der Gefährdung werden: Hautschutz und Handschutz, Augen- und Gesichtsschutz, gas- und/oder partikelfiltrierende Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Betriebsanweisungen Erkenntnisse über Gefahren für Mensch und Umwelt aus der Gefährdungsbeurteilung, hieraus resultierende Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln sowie Maßnahmen zur»ersten Hilfe«sollten in Betriebsanweisungen zusammengefasst und den Beschäftigten zur Verfügung gestellt bzw. zu Unterweisungen genutzt werden. Hierbei sind mindestens die grundlegenden Hygienemaßnahmen der TRBA 500 zu berücksichtigen (Kompletttext im Anhang Seite 46 50). Musterbetriebsanweisungen für Tätigkeiten aus dem Gartenbau befinden sich im Anhang (Seite 36 44). 7 Diese können bei der Gartenbau-BG angefordert werden.

10 Die Biostoffverordnung Arbeitsmedizinische Vorsorge Der Arbeitgeber hat nach Arbeitsschutzgesetz grundlegend für eine angemessene arbeitsmedizinische Vorsorge zu sorgen. Da Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen, ähnlich wie Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, eine Besonderheit darstellen, sind hierbei einige spezielle Zusammenhänge zu beachten. Setzt man voraus, dass nicht ausschließlich Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppe 1 ohne sensibilisierende oder toxische Wirkung ausgeübt werden, so muss der Arbeitgeber für alle Beschäftigten eine allgemeine arbeitsmedizinische Beratung sicherstellen. Diese Beratung ist unter Beteiligung eines Arbeitsmediziners bzw. Betriebsarztes durchzuführen. Der für den Gartenbau relevante Bereich, also nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppen 2 und 3, bedarf spezieller arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen. Diese sind als zu veranlassende (Pflichtuntersuchungen) oder anzubietende Untersuchungen (Angebotsuntersuchungen) durchzuführen. Konkret bedeutet das, dass bei folgenden Tätigkeiten, unter folgenden Bedingungen, beim Umgang mit den genannten biologischen Arbeitsstoffen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen (z. B. inhaltlich nach dem Grundsatz G 42 Infektionskrankheiten ) zu veranlassen sind: 8

11 Pflichtuntersuchungen bei: Biologischer Arbeitsstoff FSME-Virus(*) Borrelia burgdorferi Hepatitis-A-Virus(*) Hepatitis-B-Virus(*) Hepatitis-C-Virus Tollwutvirus(*) Bereiche nicht gezielter Tätigkeit Gartenbau Tätigkeiten als Waldund Forstarbeiter Kläranlagen Umgang mit Verstorbenen Gebiete mit Wildtollwut Expositionsbedingungen Regelmäßige Tätigkeiten in niederer Vegetation und in Wäldern, in Risikogebieten Tätigkeiten in niederer Vegetation Tätigkeiten mit regelmäßigem Kontakt mit Stuhl, fäkalienhaltigen Abwässern u.a. Tätigkeiten, bei denen es regelmäßig und in größerem Umfang zu Kontakt mit Körperflüssigkeiten, -ausscheidungen oder -gewebe kommen kann; u.a. Tätigkeiten mit regelmäßigem Kontakt zu freilebenden Tieren Bei biologischen Arbeitsstoffen, die in vorstehender Tabelle als impfpräventabel gekennzeichnet sind (*), hat der Arbeitgeber zu veranlassen, dass im Rahmen der Pflichtuntersuchung, nach entsprechender ärztlicher Beratung, ein Impfangebot unterbreitet wird. Eine Pflichtuntersuchung muss nicht durchgeführt werden, wenn der oder die Beschäftigte bereits über einen ausreichenden Immunschutz gegen diesen biologischen Arbeitsstoff verfügt. Die Ablehnung des Impfangebotes ist allein kein Grund, gesundheitliche Bedenken gegen die Ausübung einer Tätigkeit auszusprechen. Angebotsuntersuchungen bei: nicht gezielten Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppe 3. nicht gezielten Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppe 2, es sei denn, nach der Gefährdungsbeurteilung und aufgrund der getroffenen Schutzmaßnahmen, ist nicht von einer Infektionsgefährdung auszugehen. 9

12 Die Biostoffverordnung Berührungspunkte mit Biostoffen Im Folgenden werden an einigen Beispielen Berührungspunkte mit Biostoffen dargestellt. Zu den beispielhaft abgehandelten Tätigkeitsbereichen sind verschiedene mögliche Gefährdungen und mögliche dazugehörige Schutzmaßnahmen aufgeführt. 10

13 Umgang mit Erden und Substraten In Erden und Substraten sind immer bodenbürtige oder eingetragene Mikroorganismen enthalten. Hierunter befinden sich auch Erreger, die zu Erkrankungen beim Menschen führen können. Das typischste Beispiel hierfür ist der Tetanuserreger (Clostridium tetani), der Wundstarrkrampf verursachen kann. Kleinste Verletzungen der Haut bilden Eintrittspforten für diesen Erreger der Risikogruppe 2. Bei nicht ausreichendem Impfschutz könnte die Gefahr einer Erkrankung an Wundstarrkrampf bestehen. Mögliche Schutzmaßnahmen: Vermeidung von mechanischen Hautverletzungen. Angebot von Schutzimpfungen für die Mitarbeiter. Nach Möglichkeit Verwendung geeigneter Schutzhandschuhe bei starker mechanischer Beanspruchung der Hände. Maßnahmen des Hautschutzes (Hautschutz vor der Arbeit, schonende Hautreinigung, gezielte Hautpflege nach der Arbeit). Wundversorgung auch nach Kleinverletzungen (Pflaster). Der direkte Umgang mit Erden, eine alltägliche Arbeit im Gartenbau. 11

14 Die Biostoffverordnung Grünpflege in öffentlichen Grünanlagen Öffentliche Grünanlagen werden leider auch als Müllabladeplatz oder Hundetoilette missbraucht. Bei Grünpflegearbeiten in derartigen Anlagen kommen Gärtner häufig unfreiwillig in Kontakt mit solchen Relikten (Fixerbesteck, Kondome, Hundekot u.a.). Fixerbesteck in einer Grünanlage Durch Verletzungen an benutztem Fixerbesteck kann z.b. eine Hepatitiserkrankung übertragen werden. Durch Hundekot können zahlreiche Bakterien oder auch z.b. Bandwürmer übertragen werden. 12

15 Mögliche Schutzmaßnahmen: Bei der Möglichkeit der Verletzung durch Fixerbesteck: Benutzung von Hilfsmitteln (Greifzangen) zum Aufsammeln. Nach Verletzungen direkt in ärztliche Behandlung begeben. Verwendung von durchstichsicheren Arbeitshandschuhen in gefährdeten Bereichen. Bei der Möglichkeit des Kontaktes zu Tierkot, insbesondere Hundekot: In besonders belasteten Bereichen Abstimmung des Arbeitsverfahrens, das das Aufwirbeln oder Umherschleudern von Kot reduziert oder vermeidet (möglichst nicht, Laubbläser/-sauger verwenden, bzw. Rasenmäher oder Freischneider mit Schutzkonstruktionen wie Prallschürzen o.ä. ausrüsten). In gefährdeten Bereichen geeigneten Handschutz verwenden (z.b. bei der Laubaufnahme per Hand). Hygiene- und Hautreinigungsmaßnahmen ermöglichen (insbesondere vor der Einnahme von Mahlzeiten). Direkten Kontakt vermeiden. 13

16 Die Biostoffverordnung Erkrankungen, die durch Zecken übertragen werden können Borreliose Durch Wildtiere befinden sich in Grünanlagen und naturnahen Bereichen immer auch Zecken (Holzböcke, Ixodes sp.). Sie halten sich bevorzugt in bis zu 1,50 Meter Höhe in Gras und Strauchwerk auf, insbesondere an Wildwechselbereichen. Zecken treten bei günstiger Witterung ganzjährig auf, wobei Populationshöhepunkte im Frühsommer und Frühherbst zu sehen sind. Zecken sind in der Lage Borrelien oder auch die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) zu übertragen. Die Zecke ist bereit Borreliose Die Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. Sie wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi hervorgerufen. Nach Schätzungen liegt die Durchseuchung der Zecken bei ca. 10 % in Deutschland. Nach einem Zeckenstich liegt das Risiko einer Erkrankung bei 0,3 bis 4 %, steigt jedoch mit der Dauer des Saugaktes an. Das augenfälligste Symptom einer Borreliose ist die so genannte Wanderröte (kreisförmige Rötung der Haut um die Bissstelle). Dieses tritt jedoch nicht bei jeder Infektion auf (ca. 50% der Infizierten). Die Borreliose kann zu dauerhaften Erkrankungen, z.b. der Gelenke und des Nervensystems führen. Die Erkrankung verläuft in drei Stadien. 14

17 Im 1. Stadium (2-4 Wochen nach dem Zeckenstich) kommt es neben grippalen Allgemeinbeschwerden zu der schon erwähnten Wanderröte (Erythema migrans). Im 2. Stadium (nach 3-6 Monaten) treten neben starken Kopf- und Nervenschmerzen auch Lähmungen, insbesondere der Gesichtsmuskulatur, auf. Im 3. Stadium (nach > 6 Monaten) kommt es häufig zu Gelenkentzündungen, die sich meist auf Knie- oder Fußglenke auswirken. Präventiv kommt der frühzeitigen Erkennung einer Zecke am Körper und deren Entfernung eine besondere Bedeutung zu. Da die Erreger der Borreliose im Magen-Darm-Trakt der Zecke zu finden sind, und die saugende Zecke Teile der aufgenommenen Flüssigkeit erst nach ca. 8 bis 10 Stunden in die Stichstelle abgibt, kommt es auch erst nach Stunden zu einer Borrelien-Infektion. Die Zecke hat sich fest in der Haut verankert Hat die Zecke ihren Saugrüssel verankert, beginnt der Saugakt, bei dem winzige Portionen über Tage hinweg aufgenommen werden. Um möglichst viel Nahrung aufzunehmen, wird das Blut im Zeckendarm eingedickt. Flüssigkeit wird unter Beigabe von Speichel in die Wunde zurückgepumpt. Damit gelangen auch Krankheitserreger aus dem Darm der Zecke in den Wirt Borrelien, Ehrlichien, FSME-Viren, Rickettsien, Babesien u.a. Vollgesogene Zecken lassen sich vom Wirt fallen und ziehen sich wieder ins feuchte Erdreich zurück. Zecken nicht mit Fingern, Klebstoff, Ölen oder ähnlichem entfernen. Dadurch würde sich das Infektionsrisiko erhöhen. Der Erreger befindet sich im Darm der Zecke und diese wird durch derartige Maßnahmen zusätzlich angeregt die Wunde zu infizieren. Es gibt derzeit keinen Impfschutz gegen die Borreliose. 15

18 Die Biostoffverordnung Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)

19 Mit FSME-Viren infizierte Zecken treten regional unterschiedlich häufig auf (Risikogebiete). Die aktuellen Risikogebiete können über das Robert-Koch-Institut ( oder ihr regionales Gesundheitsamt erfragt werden. Die FSME wird in der Regel sofort mit dem Zeckenstich übertragen, da das Virus in der Speicheldrüse der Zecke angesiedelt ist. Eine Schutzimpfung ist für gefährdete Mitarbeiter bei Arbeiten in Risikogebieten durchaus zu empfehlen, wobei Risiken und Nebenwirkungen der Impfung mit dem behandelnden Arzt besprochen und abgewogen werden sollten. Nach einem Stich einer mit FSME infizierten Zecke können nach ca Tagen grippeähnliche Symptome auftreten. In einer späteren Krankheitsphase können schwere Störungen des zentralen Nervensystems (Hirnhautentzündung) die Folge sein. Mögliche Schutzmaßnahmen: Information über Risikogebiete (Endemiegebiete) der FSME einholen. Schutzimpfungen für gefährdete Personen in Endemiegebieten. Geschlossene Kleidung (lange Hosen) tragen, ggf. Repellentien (z.b. Azaron oder Autan) verwenden (diese bieten nur dann Schutz, wenn sie häufig (ca. alle 2 Stunden) erneut aufgetragen werden). Absuchen der Kleidung und des Körpers während und nach der Arbeit. Zecken nach einem Stich mit einer Pinzette oder Zeckenkarte entfernen oder einen Arzt aufsuchen. Ggf. den»erste-hilfe«-kasten um eine Pinzette oder Zeckenkarte sowie Desinfektionsmittel ergänzen. Beim Auftreten von Komplikationen nach einem Zeckenstich (Wanderröte, Fieber, Schwellungen u.a.) umgehend einen Arzt aufsuchen. Die Zeckenkarte passt in jede Tasche. Mit den Einkerbungen können Zecken sicher entfernt werden. 17

20 Die Biostoffverordnung Hanta-Virus Ein zwar seltenes, aber nicht zu unterschätzendes Risiko stellt das Hanta-Virus dar. Es wird i.d.r. durch Ausscheidungen von Mäusen und Ratten übertragen. Bei den bisher aufgetretenen Fällen kam es bei Reinigungs- und Aufräumarbeiten in Grünanlagen (Laubberäumung, Entfernen von Komposthaufen, Arbeiten in/an Abwasseranlagen, u.a.) zu Infektionsereignissen. Bei diesen Arbeiten ist verstärkt mit dem Auftreten bzw. mit Nestern von Nagern zu rechnen. Insbesondere der Kot und Urin der Tiere stellt bei Staub- und Aerosolbildung und deren Aufnahme über die Atmung einen wesentlichen Aufnahmepfad dar. Im Süd-Westen Deutschlands ist vermehrt mit dem Auftreten der Erreger dieser Erkrankung zu rechnen. Komposthaufen dienen Nagern oft als Behausung 18

21 Mögliche Schutzmaßnahmen: Ein ständiger, ausreichender Schutz gegen das Hanta-Virus ist in aller Regel nicht in vollem Umfang und permanent möglich. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, beim Bemerken von Nager-Nestern die Grundlagen der Hygiene anzuwenden und neben Arbeitshandschuhen leichten Atemschutz (mindestens FFP 2, bei einmaliger Verwendung, entsprechend der Gefährdungsbeurteilung vor Ort) bei konkretem Anlass zu verwenden. Diese Maus hatte sich im Materialeimer häuslich niedergelassen. Die Information der Mitarbeiter nimmt daher einen besonderen präventiven Stellenwert ein. 19

22 Die Biostoffverordnung Kompostierung organischen Materials Bei der Kompostierung organischen Materials entstehen zahlreiche Pilze und Bakterien, die den Zersetzungsprozess maßgeblich beeinflussen. Einige dieser Bakterien und Pilze haben jedoch auch schädigende Wirkungen auf den menschlichen Organismus. So können sie toxisch (aufgrund ihrer Inhaltsstoffe oder Bestandteile), sensibilisierend oder auch infektiös wirken. Ein wesentlicher Bestandteil der Gefährdung liegt in der Inhalation von organischen Stäuben. Diese kann zu obstruktiven Erkrankungen der Atemwege führen. 20 Ein»organischer«Arbeitsplatz In Abhängigkeit vom angelieferten Material, der Jahreszeit und dem Kompostierungsverfahren u.a. kann das Spektrum der enthaltenen Mikroorganismen und das damit verbundene Infektionspotential unterschiedlich gefährlich sein.

23 Schutzmaßnahmen: Schon bei der Auswahl des Arbeitsverfahrens ist möglichst auf eine Vermeidung und Reduzierung der Staubentwicklung zu achten. Zur Gestaltung der Arbeitsplätze (Sortierarbeitsplätze, Radlader) zählt die Installation von Schutzbelüftungen. Zum persönlichen Körperschutz zählen Atemschutz (FFP 2), Handschutz (u.u. auch stichfest), geeignete Hilfsmittel zur Handsortierung, leicht zu reinigende Arbeitskleidung. Grundlegend sind die Maßgaben der TRBA 500 (siehe Anhang Seite 46-50) umzusetzen. 21

24 Die Biostoffverordnung Pilzzucht Neben der Problematik der Substrataufbereitung (vgl. Kompostierung) stehen die sensibilisierenden Eigenschaften der Kulturpilze im Vordergrund. Entfernung des verbrauchten Substrats aus der Pilzzuchtanlage. Beispiele hierfür sind: der Shiitake-Pilz bzw. Shii-Take (Lentinula edodes) oder der Austernseitling (Pleurotus ostreatus). Bei Personen mit vorgeschädigten Atemwegen kann es durch den Kontakt zu Sporen der Pilze zu allergischen Atemwegserkrankungen kommen (Pilzarbeiterlunge). Substratballen mit Shiitake-Pilzen. Zuchtanlage mit Austernseitlingen 22

25 Mögliche Schutzmaßnahmen: Die Schutzmaßnahmen beginnen mit der Auswahl der Personen, die für die Tätigkeiten und den Arbeitsbereich geeignet sind. Mitarbeiter mit Vorerkrankungen (Allergien, Atemwegserkrankungen) sollten nur nach arbeitsmedizinischer Beratung eingesetzt werden. Weiterhin sollte durch kulturtechnische Maßnahmen das Sporulieren der Kulturpilze und die Entstehung organischer Stäube verhindert werden. Im Hinblick auf die dermale Belastung (Substrat, Feuchtigkeit, Pilze, Desinfektionsmittel), sind in jedem Falle geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden, wobei dem Hautschutz besonderes Augenmerk zu widmen ist. Gegebenenfalls sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach Arbeitsmedizinverordnung durchzuführen. Der Umfang der Untersuchungen kann sich an G 24 (Hauterkrankungen) und G 23 (obstruktive Atemwegserkrankungen) orientieren. Je nach Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung ist Atemschutz (FFP 2) zu verwenden. 23

26 Die Biostoffverordnung Reinigungsarbeiten Taubenkot Bei der Reinigung von Gebäuden sind häufig Verunreinigungen durch Taubenkot zu entfernen. Der Taubenkot enthält eine Vielzahl von Erregern (z.b. Hefen, Schimmelpilze, Bakterien). Eine Gefährdung stellt sich vor allem durch Schmierinfektionen und die Inhalation von Stäuben und Aerosolen dar. Mögliche Schutzmaßnahmen: Arbeitsverfahren sind so zu gestalten, dass das Auftreten von Stäuben und Aerosolen möglichst vermieden wird (Aufwirbeln beim Fegen, Einsatz eines Hochdruckreinigers möglichst vermeiden). Zu Staubquellen»Abstand halten«. Bei den Arbeiten sind Atemschutz (mindestens FFP 2, einmalige Verwendung), Handschutz und Einweganzüge zu verwenden. In Nestern können weiterhin Milben und Taubenzecken vorhanden sein, so dass der direkte Kontakt zu Nestern zu vermeiden ist. 24

27 Organische Düngung Bei der Anwendung von organischen Düngern können Stäube inhaliert werden. Weiterhin können (abhängig vom verwendeten Material) Krankheitserreger inhalativ oder oral aufgenommen werden. Mögliche Schutzmaßnahmen: Aufgrund der allgemeinen Eigenschaften des Hühnermistes sollte bei dessen Ausbringung generell ein Handschutz und leichter Atemschutz (FFP 2) verwendet werden. Weiterhin sollten mindestens körperabdeckende Arbeitskleidung sowie Gummistiefel getragen werden. Ein Beispiel hierfür ist das Ausbringen von Geflügelmist, der u. U. mit Erregern der Geflügelpest (Influenza-A-Virus) kontaminiert sein kann. Infizierte Tiere scheiden das Virus in hohen Konzentrationen insbesondere über den Kot aus. Nach derzeitigen Erkenntnissen kann die Übertragung auf den Menschen über die Luft als auch durch Schmierinfektion über die Schleimhäute erfolgen. 25

28 Die Biostoffverordnung Sonstige biologische Gefährdungen Neben biologischen Arbeitsstoffen im Sinne der Biostoffverordnung können bei gärtnerischen Arbeiten durchaus auch Gefährdungen vorliegen, die zwar auf biologische Einflüsse zurückzuführen sind, im engeren Sinne jedoch keine biologischen Arbeitsstoffe darstellen. Hierfür im Folgenden einige Beispiele. Pflanzen, die körperliche Reaktionen hervorrufen können Einige Wild- sowie Kulturpflanzen verfügen über Wirkmechanismen, die Einfluss auf die Haut oder die Atemwege nehmen können. Weiterhin sind phototoxische Reaktionen, die von Pflanzensäften hervorgerufen werden, bekannt. Die Wirkung kann von allen Pflanzenteilen (Blättern, Wurzeln, Pflanzensaft u.a.) ausgehen. Insbesondere in der Floristik und im Zierpflanzenbau besteht Umgang mit den verschiedensten Pflanzen. 26

29 Wirkung auf die Haut Bei Berührung verschiedener Pflanzen (Pflanzensäfte) mit der Haut können Reizungen entstehen. Bekannte Beispiele hierfür sind: Alpenveilchen (Cyclamen persicum) Chrysanthemen (Chrysanthemum spec.) Primeln (Primula spec.) Weihnachtssterne (Euphorbia pulcherrima) Thuja (Thuja spec.) Efeu (Hedera spec.) Tulpen (Tulipa spec.) Sonnenblumen (Helianthus annuus) Narzissen (Narcissus spec.) Hyazinthen (Hyacinthus spec.) Bestimmte Pflanzensäfte wirken bei Berührung ätzend. Hier sind insbesondere Hahnenfußgewächse wie z.b. Anemone, Christrosen oder die Küchenschelle zu nennen. Auch von Seidelbast und Wolfsmilchgewächsen sind ätzende Wirkungen bekannt. Weihnachtsstern Primel Mögliche Schutzmaßnahmen: Für betroffene Personen ist die Meidung des Kontaktes bzw. der Einsatz von Hautschutz- und Hautpflegemitteln bzw. Schutzhandschuhen zu empfehlen. 27

30 Die Biostoffverordnung Wirkung auf die Atemwege Einige Pflanzen besitzen ätherische Öle oder Pollen, die sich negativ auf die Atemwege auswirken können. Für Pflanzen wie Tomaten oder Zitruspflanzen sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch ihre ätherischen Öle bekannt. Ambrosia Ambrosia Zahlreiche Pflanzen können durch ihre Pollen Allergien auslösen. Besonders in der Grünpflege können Pflanzen wie: Birke (Betula pendula) Grauerle (Alnus incana) Hainbuche (Carpinus betulus) Haselnuss (Coryllus avellana) u.a. problematisch sein. In jüngerer Zeit sorgt das beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) für allergische Reaktionen der Haut, aber auch insbesondere der Atemwege. Die Pollen der Pflanzen zählen zu den stärksten bekannten pflanzlichen Allergieauslösern. Zudem sind die Pflanzen sehr produktiv. Der Kontakt mit der Haut kann zu Hautausschlag mit Wasserblasenbildung führen. Intensiver Pollenkontakt führt oft unweigerlich zu allergischen Atemwegsreaktionen. Mögliche Schutzmaßnahmen: 28 Bei der Bekämpfung der Pflanze oder Grünpflegemaßnahmen ist Handschutz und zur Blütezeit insbesondere Atemschutz (FFP 2 mit Ausatemventil und Dichtlippe) sowie geschlossene Kleidung zu tragen.

31 Phototoxische Reaktionen Eine Sonderstellung unter den Pflanzen, die phototoxische Reaktionen hervorrufen können, nimmt die Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) ein. Durch ihre invasive Verbreitung an Bachläufen, Wegrändern, Ruderalflächen und Gleisanlagen sind insbesondere Mitarbeiter betroffen, die Bekämpfungsmaßnahmen oder Grünpflegemaßnahmen durchführen. Mögliche Schutzmaßnahmen: Immer häufiger anzutreffen: Der Riesenbärenklau Bei Arbeiten jeglichen Hautkontakt mit der Pflanze (insbesondere Pflanzensaft) vermeiden, hierzu geschlossene Kleidung tragen (lange Hosen, langärmlige Oberbekleidung). Bei Mäharbeiten mit dem Freischneider auf die korrekte Einstellung des Prallschutzes achten. Flüssigkeitsdichte Schutzhandschuhe verwenden. Augenschutz (Schutzbrille), bei Freischneidearbeiten Plexiglasvisier verwenden. Beim Umtreten von Keimlingen Gummistiefel tragen. 29

32 Die Biostoffverordnung Mechanische Wirkungen von Pflanzen Einige pflanzliche Stäube können rein mechanisch Atemwegsbelastungen oder Hautreizungen hervorrufen. Ein häufiges Phänomen sind die staubähnlichen Strukturen auf der Unterseite der Blätter des Hirschzungenschneeballes (Viburnum rhytidophyllum). Arbeiten sollten soweit möglich bei hoher Luftfeuchtigkeit und mit geschlossener Kleidung durchgeführt werden. Bei starker Staubentwicklung sollte ein Atemschutz (z.b. FFP 2) zur Verfügung gestellt werden. Platanenblätter (Platanus acerifolia) bilden auf der Unterseite feine haarähnliche Anhänge der Kuticula aus. Mit zunehmendem Alter der Blätter lösen sich diese ab und werden beim Umgang mit den Pflanzen/den Blättern als feiner Staub wahrgenommen. Neben der Atemwegsbelastung setzen sich diese Haare auf die Haut und können zu Hautreaktionen führen. Ähnliche Wirkung haben die haarähnlichen Fasern gealterter Fruchtstände (ähnlich Hagebutten»Juckpulver«). Nach Möglichkeit sollten Schnitt- oder z.b. Häckselmaßnahmen im laublosen Zustand der Bäume ausgeführt werden. Andernfalls sollte geschlossene Arbeitskleidung und gegebenenfalls Atemschutz (z.b. FFP 2) getragen werden. Schnittmaßnahmen an Dachplatanen/Platanen sollten in der laubfreien Jahreszeit durchgeführt werden. 30

33 Stechende Insekten Mit Insektenstichen können u. U. weitere Komplikationen wie Infektionen oder allergische Reaktionen einhergehen. Unter den Übeltätern sind u.a. Wespen, Bremsen, Mücken (Kriebelmücken) und Bienen zu nennen. Die Gartenbau-BG verzeichnet jährlich ca Unfälle durch Insektenstiche oder -bisse. Teilen sich oft den Arbeitsplatz mit Gärtnern: Wespen. Die Übertragungsmöglichkeit der Borreliose über einen Bremsenstich wird derzeit noch diskutiert. Die Wirksamkeit von Repellentien (z.b. Autan oder Azaron) ist nicht immer gegeben. Ein absoluter Schutz gegen stechende Insekten ist nicht möglich. Bei Bienen, Wespen oder Hornissen ist u.u. schon das richtige Verhalten (nicht schlagen oder in Panik 31 geraten) ein ausreichender Schutz.

34 Die Biostoffverordnung Eichenprozessionsspinner (EPS) Das verstärkte Auftreten des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea prozessionea L.) kann nicht nur den Eichen, sondern auch dem Menschen Probleme bereiten. Es sind die giftigen Haarfortsätze der Raupen (ab dem 3. Raupenstadium), die zu allergischen Reaktionen nach Hautkontakt oder Einatmen führen können. Mit dem Beginn der Vegetationszeit schlüpfen die Raupen, durchlaufen 6 Raupenstadien, bis sie sich im Juni/Juli verpuppen. Die späten Raupenstadien legen charakteristische z.t. sehr große, Raupennester an und begeben sich meist nachts als Prozession auf Futtersuche. Nicht nur von den Raupen, sondern auch von den Raupennestern gehen die Gefahren für den Menschen aus. In den Nestern verbleiben nach der Verpuppung die Raupenhäute, die ebenso wie die Raupen langandauernd Brennhaare freisetzen können. Prozession Man nimmt an, dass die Haare noch ca. 1 Jahr ihre schädigende Wirkung behalten können. Zu den Reaktionen zählen Juckreiz und Ausschlag. Hautentzündungen, Quaddeln bzw. anhaltende Knötchen sind oft die Folge. 32 Da sich der EPS besonders in warmen, trockenen Lagen wohlfühlt, ließ sich lange Zeit sein Verbreitungsgebiet mit den Weinanbaugebieten Deutschlands beschreiben. Seit einiger Zeit tritt er jedoch auch in Teilen nördlicherer Regionen auf.

35 Generell ist der Hautkontakt zu allen»haartragenden«raupen (z.b. Schwan, Nonne, Schwammspinner, Kiefern-Prozessionsspinner) zu vermeiden. Hautreaktion Mögliche Schutzmaßnahmen: Kompletter Körperschutz (Einwegschutzanzug, Augenschutz, Atemschutz (FFP 2), Handschutz, Fußschutz). Wenn möglich, Raupen vor dem 3. Raupenstadium bekämpfen. Wenn möglich, befallene Bäume in öffentlichen Anlagen absperren. Spezialisten (z.b. Feuerwehr, Baumpfleger) mit der Entfernung später Raupenstadien oder Raupennester beauftragen. Abbrennen oder Abspülen der Nester mit Wasserstrahl führt zu weiteren Aufwirbelungen der Haare. Das Binden der Haare/ Nester mit Wasserglas oder Sprühkleber sollte dem Fachkundigen vorbehalten sein. Nach der Arbeit gründlich säubern und duschen, Einwegschutzausrüstungen sowie Abfälle in Müllbeuteln fest verschließen und der Entsorgung zuführen. Stärkeres Auftreten des Eichenprozessionsspinners in den Landkreisen der Bundesrepublik Deutschland 33

36 Die Biostoffverordnung Checkliste nach TRBA 400»Gefährdungsbeurteilung«Folgender Fragenkatalog sollte bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach Biostoffverordnung Anwendung finden: 34 Welche biologischen Arbeitsstoffe kommen vor? Welches Mikroorganismenspektrum ist bei einer Mischexposition arbeitsschutzrelevant (Leitkeime)? Welcher Risikogruppe sind die biologischen Arbeitsstoffe (Risikogruppe 1 bis 4) zugeordnet? Welcher Übertragungsweg besteht (z.b. durch die Luft, Körperflüssigkeiten, Schmierinfektion o.ä.)? Gibt es bei biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppe 1 Gefährdungen für besondere Personengruppen (Jugendliche, werdende Mütter, Stillende)? Sind sensibilisierende oder toxische Wirkungen bekannt? Wo treten biologische Arbeitsstoffe auf? Wie ist der Betriebsablauf und das Arbeitsverfahren? Welche typischen Arbeitsschritte werden ausgeführt? Werden Jugendliche, Schwangere oder stillende Mütter beschäftigt? Bei welchen Tätigkeiten/Arbeitsschritten kann Kontakt auftreten? Wie ist die Dauer und der zeitliche Verlauf der Tätigkeit? Wie lange und wie häufig ist die Exposition? Ergeben sich aus der Tätigkeit spezielle Übertragungswege (z.b. zusätzliche Verletzungsgefahren, Blutkontakt)? Liegen Expositionsdaten für Beschäftigte vor (Erfahrungswerte, Messergebnisse)? Wie sind die Erfahrungen aus vergleichbaren Tätigkeiten? Sind bei der betrachteten Tätigkeit bereits Erkrankungen aufgetreten? Liegen Ergebnisse arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen vor? Sind dem Unfallversicherungsträger tätigkeitsbezogene Erkrankungsfälle bekannt? Liegt eine gezielte oder nicht gezielte Tätigkeit vor?

37 Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit sensibilisierenden Arbeitsstoffen TRGS 540 Sensibilisierende Arbeitsstoffe werden weitestgehend gemieden oder ersetzt. Der Hautkontakt mit sensibilisierenden Stoffen ist möglichst vermieden bzw. minimiert. Die Verwendung von sensibilisierenden Stoffen findet möglichst in geschlossenen Anlagen statt. Stationäre Arbeitsplätze, an welchen mit atemwegssensibilisierenden Arbeitsstoffen umgegangen wird, sind von anderen Arbeitsbereichen getrennt und verfügen nach Möglichkeit über eine Lokalabsaugung. Abgesaugte Luft wird nicht zurückgeführt. In Arbeitsbereichen, in welchen mit sensibilisierenden Arbeitsstoffen umgegangen wird, halten sich nur die dafür bestimmten Personen auf. Die Zahl der Mitarbeiter in o.g. Bereichen wird möglichst gering gehalten. Arbeitsmittel aus Arbeitsbereichen, in welchen mit sensibilisierenden Arbeitsstoffen umgegangen wird, werden ggf. bei anderweitigem Gebrauch gereinigt. In Arbeitsbereichen, in welchen mit sensibilisierenden Arbeitsstoffen umgegangen wird, werden soweit möglich, Einwegausrüstungen verwendet. Arbeitsbereiche, in welchen mit sensibilisierenden Arbeitsstoffen umgegangen wird, werden arbeitstäglich gereinigt. Es werden geeignete persönliche Körperschutzmittel zur Verfügung gestellt und verwendet. Es werden geeignete Hautschutz- und Pflegemittel zur Verfügung gestellt. Es ist ein Hautschutzplan erstellt. Bei atemwegssensibilisierenden Stoffen steht geeigneter Atemschutz (FFP2) zur Verfügung. Am Arbeitsplatz oder in räumlicher Nähe stehen Waschgelegenheiten zur Verfügung. Die Arbeitskleidung wird vom Arbeitgeber regelmäßig (mind. 1 x wöchentlich) gereinigt. Arbeitskleidung, Schutzausrüstungen und Straßenkleidung werden getrennt voneinander aufbewahrt. Für den Umgang mit sensibilisierenden Stoffen sind Betriebsanweisungen erstellt. Bei Anzeichen einer körperlichen Reaktion auf sensibilisierende Stoffe (Hautveränderungen, Fließschnupfen, Augenjucken o.ä.) wird sofort ein Arzt (Betriebsarzt) konsultiert. 35

38 Betriebsanweisung nach 12 Biostoffverordnung, TRBA 500 Betrieb/Betriebsteil: Borreliose/FSME Die Biostoffverordnung Gefahren für Mensch und Umwelt Bei der Arbeit in der Natur (Grünpflege, Baumarbeiten, Arbeiten im Straßenbegleitgrün, Reinigungsarbeiten in naturnahen Grünanlagen) besteht die Gefahr, dass Beschäftigte von Zecken gestochen werden. Gefahren ergeben sich durch: Eindringen in die Haut, einfache Entzündungen der Stichstelle. Erkrankung durch FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus) in Risikogebieten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Lähmungserscheinungen u.a. Erkrankung durch Borreliose-Infektion überall möglich, wo Zecken leben, ringförmige Hautrötung wird um die Einstichstelle sichtbar (Wanderröte) u.a. Auch Haustiere, Tiere in Wildgehegen können Wirte für Zecken sein. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln Gartenbau-Berufsgenossenschaft Wildwechselwege meiden. Bei der Arbeit geschlossene Arbeitskleidung tragen. Während und nach der Arbeit Kleidung nach Zecken absuchen. Arbeitspausen nicht im Gras und auf Wiesen durchführen, da u.a. dort Zecken leben. Nach der Arbeit Körper nach Zecken absuchen. Verhalten im Gefahrfall bzw. bei Störungen Zecken möglichst früh (bei Borreliose i.d.r. innerhalb von 24 Stunden) mit Pinzette, Zeckenkarte o.ä. vom Körper entfernen. Die FSME-Infektion vollzieht sich i.d.r. direkt mit dem Stich. Zecke nicht mit den Fingern fassen, da Zecke ausgedrückt wird und Bakterien/Viren (aus Magen und Darm [Borrelien] oder Speicheldrüse [FSME] der Zecke) zusätzlich in die Wunde gelangen können. Ggf. Arzt zum Entfernen der Zecke aufsuchen. Verbleiben Teile von Zecken in der Haut, ggf. Arzt aufsuchen um Entzündungen zu vermeiden. In FSME-Endemiegebieten immer Arzt aufsuchen (Info über das zuständige Gesundheitsamt einholen). Schutzimpfung nur gegen FSME möglich. Zeckenstiche im Verbandbuch notieren. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Ersthelfer: Herr / Frau Notruf: 112 Bei Erkennen sofort behandeln (Zecke abziehen), dann Wunde desinfizieren. Bei Zeckenstich in FSME-Endemiegebieten Arzt aufsuchen. Verbandkasten mit Pinzette oder Zeckenkarte, Desinfektionsmittel und Verbandbuch ausstatten. Unfallanzeige ausfüllen und an die Gartenbau-Berufsgenossenschaft senden. Datum Unterschrift des Unternehmers Es wird bestätigt, dass die Inhalte dieser Betriebsanweisung mit den betrieblichen Verhältnissen und Erkenntnissen der Gefährdungsbeurteilung übereinstimmen. Stand 09/07

39 Betriebsanweisung nach 12 Biostoffverordnung, TRBA 500/Gefahrstoffverordnung Betrieb/Betriebsteil: Biologisch/chemische Gefährdung durch Haare des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) Gefahren für Mensch und Umwelt Brennhaare der Raupen ab dem 2. Larvenstadium können Haut-, Schleimhaut- und Atemwegsreaktionen durch Einwirkung von Thaumetopoein hervorrufen. Auch alte Gespinstnester stellen eine anhaltende Gefahrenquelle dar, da die Raupenhaare eine lange Haltbarkeit (ca. 1 Jahr) besitzen. Allergische und toxische Reaktionen bei Hautkontakt, Schleimhautkontakt und Einatmung. Haut: Juckreiz, Ausschlag (Quaddeln, Knötchen, Entzündung). Augen: Juckreiz, Entzündung. Atemwege: Husten, Atemnot, Asthma-Anfall. Allgemeinreaktion: Kreislaufschwäche, Fieber, Schock. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln Gartenbau-Berufsgenossenschaft Befallene Bäume und Befallsareale nach Möglichkeit meiden, öffentliche Bereiche absperren. Raupen und Gespinste nicht berühren. Örtlich zuständige Stellen (Gemeinde, Feuerwehr, Umweltamt, Gesundheitsamt, Besitzer) informieren. Bei Bekämpfungsmaßnahmen: Einwegschutzanzug (mit Kapuze). Atemschutz (Vollmaske mit FFP 2-Filter). Ggf. Augenschutz (Schutzbrille). Dichter und mechanisch ausreichend belastbarer Handschutz. Fußschutz (Gummistiefel) verwenden. Raupen können vor dem 3. Larven-Stadium mit Bacillus thuringiensis Präparaten behandelt werden. Raupen und Raupennester können mit Bindemittel (Sprühkleber, Wasserglas) behandelt werden, um Brennhaare zu binden und Raupen/Nester zu entsorgen. Raupen (ab dem 3. Larven-Stadium) nicht mit Wasserstrahl abspülen oder abflammen (Aufwirbelung der Brennhaare ). Möglichst Einweg-Schutzausrüstungen verwenden. Verhalten im Gefahrfall bzw. bei Störungen Nach Kontakt schnellstmöglich Kleidung wechseln. Nach Hautkontakt gründlich duschen und Haare waschen. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Ersthelfer: Herr / Frau Notruf: 112 Bei Augenkontakt Augen sofort mit viel Wasser ausspülen (Augenspülflasche verwenden) und Augenarzt aufsuchen. Bei Auftreten von Krankheitserscheinungen Arzt aufsuchen und ihn über Raupenkontakt informieren. Bei schweren allergischen Reaktionen mit Atemnot, Hustenanfällen o.ä. sofort Rettungsdienst bzw. Notarzt verständigen. Unternehmer/Vorgesetzten informieren. Sachgerechte Entsorgung Alle verwendeten Geräte und Hilfsmittel mit viel Wasser reinigen. Spülwasser der Kanalisation zuführen, nicht an der Oberfläche versickern lassen (Konzentration und lange Lebensdauer der Haare). Einweg-Schutzausrüstungen ablegen und entsorgen (in verschließbaren Müllsäcken). Sonstige Schutzausrüstungen und Arbeitskleidung so reinigen, dass keine Raupenhaare mehr anhaften. Datum Unterschrift des Unternehmers Es wird bestätigt, dass die Inhalte dieser Betriebsanweisung mit den betrieblichen Verhältnissen und Erkenntnissen der Gefährdungsbeurteilung übereinstimmen. Stand 09/07 00

40 Betriebsanweisung nach 12 Biostoffverordnung, TRBA 500 Betrieb/Betriebsteil: Grünpflege (Handarbeit) Die Biostoffverordnung Gefahren für Mensch und Umwelt Bei der manuellen Grünpflege (z.b. Unkrautziehen, Abfallbeseitigung, Laubsammeln o.ä.) tritt der Mensch in Kontakt mit Mikro- und Makroorganismen der obersten belebten Bodenschichten. Gefahren für den Menschen können sein: Eindringen in die Haut (z. B. bei Vorschädigungen). Aufnahme der Erreger über Mund Magen Darm. Verschleppung der Erreger durch verschmutzte Kleidung, besondere Gefahr durch staubintensive Arbeiten (Kehren, Fegen, Hacken). Belastung durch Fäkalien (z. B. Hunde, Katzen, Tauben etc.). Gefahr durch Fixerbesteck (z. B. benutzte Spritzen etc.). Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln Gartenbau-Berufsgenossenschaft Bei der Arbeit Arbeitskleidung tragen. Vor, während und nach der Arbeit Hautschutzmittel (Hautschutzpläne) verwenden. Bei normaler Arbeit feuchtigkeitsdichte Handschuhe tragen. Für die Arbeit soweit wie möglich Hilfsmittel verwenden (Greifzangen, Hacken, Schaufeln o.ä.). Essen, Trinken, Rauchen während der Arbeit vermeiden. Arbeitskleidung regelmäßig reinigen oder wechseln. Sonderfall Fixerbesteck: Entfernen mit Schaufeln oder Greifzangen Aufbewahren in gekennzeichneten, durchstichsicheren Behältern, gesondert entsorgen. Handschutz: Schutzhandschuhe möglichst säure-, schnitt-, stichfest. Hautschutz: Hautschutz-, Hautpflege- und Hautreinigungsmittel verwenden. Beschädigte Schutzausrüstung unmittelbar ersetzen. Verhalten im Gefahrfall bzw. bei Störungen Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Ersthelfer: Herr / Frau Notruf: 112 Wunden ausbluten lassen, ggf. Ausbluten anregen! Ggf. bei Verletzungen Arzt aufsuchen. 00 Datum Unterschrift des Unternehmers Es wird bestätigt, dass die Inhalte dieser Betriebsanweisung mit den betrieblichen Verhältnissen und Erkenntnissen der Gefährdungsbeurteilung übereinstimmen. Stand 09/07

41 Betriebsanweisung nach 12 Biostoffverordnung, TRBA 500 Betrieb/Betriebsteil: Radladereinsatz in der Kompostierung Gefahren für Mensch und Umwelt Der Kompostierungsvorgang vollzieht sich durch Mikroorganismen (Pilze, Bakterien), deren Art und Häufigkeit sehr unterschiedlich sein kann. Beim direkten oder indirekten Umgang mit Kompost kommt der Mensch in Kontakt mit diesen Mikroorganismen. Bei Arbeiten in der Kompostierung handelt es sich um nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen unterschiedlicher Risikogruppen. Gefahren für den Menschen sind: Aufnahme über die Lunge in den Körper. Aufnahme über die Haut (z.b. bei vorherigen Stichverletzungen). Aufnahme der Erreger über Mund Magen Darm. Verschleppung der Erreger durch verschmutzte Kleidung. Besondere Gefahr durch staubintensive Arbeiten (Kehren, Fegen, Abkippen u.a.). Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln Gartenbau-Berufsgenossenschaft Bei der Arbeit Arbeitskleidung. Keine Privatkleidung! Radlader o.ä. sind mit Schutzbelüftungen ausgerüstet. Fahrzeuge mit Schutzbelüftungen fahren nie offen. Filtereinheiten werden nach Herstellerangaben ersetzt oder gereinigt. Eintrag in das Filterbuch! Zusteigen nach Möglichkeit nur außerhalb der Kompostierung oder nach Reinigung der Schuhe. Maschinenarbeiten nur mit möglichst niedriger Motordrehzahl ausführen. Förderbänder vorsichtig beschicken, Ladegut nicht aus großer Höhe fallen lassen. Radlader nach jeder Arbeitsschicht reinigen. Atemschutz: ggf. filtrierende Halbmaske FFP 2 S mit Ausatemventil im Außenbereich verwenden. Handschutz: Schutzhandschuhe möglichst säure-, schnitt-, stichfest verwenden. Hautschutz: Hautschutz-, Hautpflege- und Hautreinigungsmittel verwenden. Fußschutz: Sicherheitsschuhe (S2) tragen. Sohle reinigen bei Arbeitsende. Essen, Trinken, Rauchen, Schnupfen während der Arbeit vermeiden. Keine Nahrungs- und Genussmittel in der Fahrzeugkabine aufbewahren. Verhalten im Gefahrfall bzw. bei Störungen Gegebenenfalls verschmutzte Arbeitskleidung wechseln. Vor Pausen und vor Arbeitsende Hände reinigen. Filtereinheiten nach Herstellerangaben ersetzen. Störungen sofort melden! Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich herausfahren. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Ersthelfer: Herr / Frau Notruf: 112 Beschädigte Schutzausrüstung unmittelbar ersetzen. Wunden ausbluten lassen, ggf. Ausbluten anregen! Bei Verletzungen sofort Erstversorgung, erst dann Unfallmeldung machen. Datum Unterschrift des Unternehmers Es wird bestätigt, dass die Inhalte dieser Betriebsanweisung mit den betrieblichen Verhältnissen und Erkenntnissen der Gefährdungsbeurteilung übereinstimmen. 00 Stand 09/07

42 Betriebsanweisung nach 12 Biostoffverordnung, TRBA 500 Betrieb/Betriebsteil: Reinigungsarbeiten in der Kompostierung Die Biostoffverordnung Gefahren für Mensch und Umwelt Der Kompostierungsvorgang vollzieht sich durch Mikroorganismen (Pilze, Bakterien), deren Art und Häufigkeit sehr unterschiedlich sein kann. Beim direkten oder indirekten Umgang mit Kompost kommt der Mensch in Kontakt mit den Mikroorganismen. Bei Arbeiten in der Kompostierung handelt es sich um nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen unterschiedlicher Risikogruppen. Aufnahme über die Lunge in den Körper. Aufnahme über die Haut (z.b. bei vorherigen Stichverletzungen). Aufnahme der Erreger über Mund Magen Darm. Verschleppung der Erreger durch verschmutzte Kleidung. Besondere Gefahr durch staubintensive Arbeiten (Kehren, Fegen, Reinigungsarbeiten mit Hochdruckreinigern, Abkippen u.a.). Sonstige Gefährdungen: Absturz. Umlaufende Werkzeuge. Quetsch-, Scher-, Einzugs- und Fangstellen. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln Gartenbau-Berufsgenossenschaft Bei der Arbeit Arbeitskleidung. Keine Privatkleidung! Atemschutz: ggf. filtrierende Halbmaske FFP 2 S mit Ausatemventil im Außenbereich verwenden. Augenschutz: ggf. Augenschutz (je nach Art der Reinigungsarbeiten) verwenden. Handschutz: Schutzhandschuhe möglichst säure-, schnitt-, stichfest verwenden. Hautschutz: Hautschutz-, Hautpflege- und Hautreinigungsmittel verwenden. Fußschutz: Sicherheitsschuhe (S2) tragen. Sohle reinigen bei Arbeitsende. Essen, Trinken, Rauchen, Schnupfen während der Arbeit vermeiden. Keine Nahrungs- und Genussmittel in der Fahrzeugkabine aufbewahren. Sonstige Schutzmaßnahmen: Geeignete Aufstiege verwenden. Zu reinigende Bereiche/Geräte stillsetzen. Verhalten im Gefahrfall bzw. bei Störungen Gegebenenfalls verschmutzte Arbeitskleidung wechseln. Vor Pausen und vor Arbeitsende Hände reinigen. Störungen sofort melden! Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich herausfahren. Verwendete Maschinen und Geräte sofort stillsetzen. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Ersthelfer: Herr / Frau Notruf: 112 Beschädigte Schutzausrüstung unmittelbar ersetzen. Wunden ausbluten lassen, ggf. Ausbluten anregen! Bei Verletzungen sofort Erstversorgung, erst dann Unfallmeldung machen. 00 Datum Unterschrift des Unternehmers Es wird bestätigt, dass die Inhalte dieser Betriebsanweisung mit den betrieblichen Verhältnissen und Erkenntnissen der Gefährdungsbeurteilung übereinstimmen. Stand 09/07

43 Betriebsanweisung nach 12 Biostoffverordnung, TRBA 500 Betrieb/Betriebsteil: Reinigungsarbeiten (Taubenkot) Umgang mit Erden und Substraten Gefahren für Mensch und Umwelt Reinigungsarbeiten an/in Gebäuden und Einrichtungen, die mit Taubenkot verunreinigt sind, sind nicht gezielte Tätigkeiten Gefahren für Mensch und Umwelt im Sinne der Biostoffverordnung mit Arbeitsstoffen unterschiedlicher Risikogruppen. Im Taubenkot sind viele Infektionserreger In unbehandelten enthalten, die Erden u.a. Lungenund Substraten oder Darmerkrankungen sind immer auch verursachen Mikroorganismen können. (Pilze, Diese Bakterien) Erkrankungen enthalten, können deren z.t. Art erst und nach drei bis Häufigkeit vier Wochen sehr unterschiedlich auftreten. Weiterhin sein kann. können Beim Parasiten direkten wie oder die indirekten Taubenzecke Umgang oder -milbe mit Erden auch und den Substraten Menschen kommt befallen. der Durch Mensch die in Aufwirbelung Kontakt mit den des Mikroorganismen. Taubenkotes beim Gefahren Reinigen für können den Menschen diese Erreger sind: in die Luft gelangen. Mit der Staubbildung können auch Schimmelpilzsporen in hohen Konzentrationen in die Atemluft gelangen. Dies kann zusätzlich zu allergischen Eindringen von Mikroorganismen in die Haut (z.b. bei Vorschädigungen). Reaktionen der Atemwege führen. Taubenkot hat aufgrund seines hohen ph-wertes eine ätzende Wirkung. Aufnahme der Erreger über Mund Magen Darm möglich. Gesundheitsgefahren Besondere Gefahr durch Staubentwicklung bei trockenem Substrat. Lungen- und Darmerkrankungen durch Infektionserreger. Belastung organischer Düngemittel (z.b. Geflügelmist) durch Kolibakterien. Allergische und toxische Wirkung durch Schimmelpilze, Endotoxine und Parasiten. Belastung durch organische Stäube durch organische Dünger (z.b. Hornspäne, Blutmehl, Rizinusschrot). Weitere Gesundheitsgefahren können sich aus der Gefährdungsbeurteilung Zusätzliche Gefahren: ergeben (z.b. Brand- und Explosionsgefahren bei Staubentwicklung). Glassplitter, Kunststoffe, Metall als Rückstände in z.b. Komposterden, Aufnahmepfade die Verletzungen hervorrufen können. Atemluft (Infektionserreger, Stäube). Verbrühungsgefahr bei frisch gedämpfter Erde. Haut, Schleimhaut (besonders bei Riss- und Schnittverletzungen oder vorgeschädigter Haut). Gefahr des Ausrutschens ist gegeben. Mund (Schmierinfektion). Gartenbau-Berufsgenossenschaft Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln Technische Schutzmaßnahmen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln Zum Entfernen des Taubenkots Staubsauger (Kategorie H) verwenden. Für Beim ausreichende Umgang mit Belüftung Erden und sorgen. Substraten ggf. Schutzhandschuhe und festes Schuhwerk tragen. Staubbildung Vor, während und vermeiden nach der (ggf. Arbeit leicht Hautschutzmittel anfeuchten). (Hautschutzpläne) verwenden. Organisatorische Vor Aufnahme von Schutzmaßnahmen Pausen Hände waschen. Nicht Bestehende rauchen, Wunden essen sind und trinken ausreichend im Arbeitsbereich. versorgt (Pflaster). Ggf. Auf Reinigung sollte bei staubintensiven der eingesetzten Arbeiten Arbeitsmittel bzw. bei achten. dem Einsatz von speziellen Zuschlagstoffen Atemschutz Vor Arbeitspausen verwendet Hände werden. und Gesicht reinigen/desinfizieren, Schutzkleidung ablegen. Persönliche Bei staubintensiven Schutzmaßnahmen Arbeiten Substrat bzw. weitere Zuschlagstoffe anfeuchten. Arbeitsbereich nur mit Schutzkleidung betreten (Gummistiefel, Einwegschutzanzug, Schutzhandschuhe (Nitril), Atemschutz) in Verbindung mit dichtsitzendem Augenschutz (ggf. Vollmaske, P 2). Hautschutzmittel verwenden (Hautschutz, Verhalten -reinigung, im Gefahrfall -pflege). bzw. bei Störungen Beschädigte Schutzausrüstung ersetzen. Bei Verletzungen Wunde zum Ausbluten anregen und versorgen. Verhalten im Gefahrfall bzw. bei Störungen Bei Verletzungen ggf. Arzt aufsuchen. Gegebenenfalls verschmutzte Arbeitskleidung wechseln. Vor Pausen und vor Arbeitsende Hände reinigen. Störungen sofort melden! Verwendete Maschinen und Geräte sofort stillsetzen. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Ersthelfer: Herr / Frau Notruf: 112 Auf der Baustelle muss eine Person mit Grundkenntnissen in der Ersten Hilfe (wenn möglich Ersthelfer) ständig anwesend sein. Erste-Hilfe-Material ist staubgeschützt bereitzuhalten. Bei Auftreten von Unwohlsein, Durchfall, Schwindel oder Erbrechen ist der Vorgesetzte zu informieren und der Arzt zu konsultieren. Bei Augenkontakt ist dieses mit Wasser (wenn möglich Augenspülflasche bereithalten) auszuwaschen. Alle Verletzungen in das Verbandbuch eintragen. Datum Unterschrift des Unternehmers Datum Unterschrift des Unternehmers Es wird bestätigt, dass die Inhalte dieser Betriebsanweisung mit den betrieblichen Verhältnissen und Erkenntnissen der Gefährdungsbeurteilung übereinstimmen. Es wird bestätigt, dass die Inhalte dieser Betriebsanweisung mit den betrieblichen Verhältnissen und Erkenntnissen der Gefährdungsbeurteilung übereinstimmen. Stand 09/07 00

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen B.01.17 Biologische Arbeitsstoffe Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Musterbetriebsanweisungen

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen auf die Atemwege Pollen von z. B. Alpenveilchen (Arten der Gattung Cyclamen) Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) Chrysantheme, Margerite (Arten der Gattung Chrysanthemum) Einblatt (Arten

Mehr

Aerosole in der Abwasserbehandlung

Aerosole in der Abwasserbehandlung Aerosole in der Abwasserbehandlung Rechtliche Grundlagen Infektionsgefahren und Gefährdungen durch Aerosole Schutzmaßnahmen zur Vermeidung/Minimierung von Aerosolen Sabine Garbrands, BG ETEM 04.11.2015

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und Krankheit Viren Risikogruppe (FrühsommerMeningoenzephalitis) -Virus (Zentraleuropäisches Zeckenezepahlitis-Virus) 3 Reservoir, Aufnahmepfad, Übertragungsweg

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Krankheit Borreliose Bakterien mit infektiöser Wirkung (Borrelia burgdorferi s. l.) Risikogruppe 2 Reservoir, Aufnahmepfad, Übertragungsweg Eine Infektion kann über einen Zeckenstich (Holzbock Ixodes ricinus)

Mehr

Arbeitskreis erstellt durch: Datum

Arbeitskreis erstellt durch: Datum Arbeitskreis erstellt durch: Datum Anzahl der Beschäftigten Unterschrift der/des Fachverantwortlichen Tabelle A - Grundsätzliches A.1 Es werden alle notwendigen Maßnahmen für die sichere Bereitstellung

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen auf die Atemwege Pflanzenstäube z. B. Runzelblättriger Schneeball Viburnum rhytidophyllum Platane (Arten der Gattung Platanus) auf die Haut Pflanzenstäube z. B. Runzelblättriger Schneeball Viburnum rhytidophyllum

Mehr

Sicherheitshinweise nach GHS

Sicherheitshinweise nach GHS Sicherheitshinweise nach GHS Bei den Sicherheitshinweisen nach GHS (den P-Sätzen) sind im Gegensatz zu den H-Sätzen Kombinationen in dem Maß gestattet, wie sie in der Anhang IV der EG- GHS-Verordnung angegeben

Mehr

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben.

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung Ein complexes Thema einfach erklärt Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung kaum einer entkommt ihr! Eine Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung, von der Sahara bis nach Grönland. Würde

Mehr

Mikro Glasfaservlies

Mikro Glasfaservlies Mikro Glasfaservlies ABSCHNITT 0. ALLGEMEINE ANGABEN Diese Produkte sind Erzeugnisse gemäß Artikel 3.3 der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH). Sie enthalten keine Stoffe welche unter normalen oder vernünftigerweise

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 5 1. Bezeichnung des Stoffes/der Zubereitung und des Unternehmens Bezeichnung des Stoffes/der Zubereitung Handelsnamen DURA OKs 448 Fe, DURA OKs 448 ELK, DURA OKs 448 FD Verwendung des Stoffes/der

Mehr

Symposium Gefahrstoffe 2009 Schlema VI - TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

Symposium Gefahrstoffe 2009 Schlema VI - TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen Fachzentrum für Produktsicherheit und Gefahrstoffe Dr. Ursula Vater Symposium Gefahrstoffe 2009 Schlema VI - TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen 26. -28. Januar 2009 Situation

Mehr

Symbol. Es muss mit dem Auftreten von Biostoffen gerechnet werden. Diese können ernste Erkrankungen auslösen.

Symbol. Es muss mit dem Auftreten von Biostoffen gerechnet werden. Diese können ernste Erkrankungen auslösen. MNS Umgang mit Symbol Warnung vor Biostoffen Dieses Zeichen bedeutet: Es muss mit dem Auftreten von Biostoffen gerechnet werden. Diese können ernste Erkrankungen auslösen. Der Zutritt zu diesen Räumen

Mehr

Krankheiten gibt es überall

Krankheiten gibt es überall Praxisstempel Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Hundebesitzer 030975-D.Oktober 2014 (20.000) 113 Intervet Deutschland GmbH Feldstraße 1a D-85716 Unterschleißheim www.impfung-hund.de Impfen

Mehr

Unterweisungskonzept für Auszubildende

Unterweisungskonzept für Auszubildende Unterweisungskonzept für Auszubildende Erforderliche Unterweisung Vorschrift Inhalte Unterweisung durch Form 1 Allgemein 12 ArbSchG 4 BGV A1 29 JArbSchG -Verhalten bei Unfällen -Erste Hilfe -Verhalten

Mehr

Betriebsanweisungen nach der Biostoffverordnung

Betriebsanweisungen nach der Biostoffverordnung BGI/GUV-I 853 Betriebsanweisungen nach der Biostoffverordnung Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Juni 2010 Vorbemerkung Informationen enthalten Hinweise und Empfehlungen, die die praktische Anwendung

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Krankheit Viren (Leberentzündung) Hepatitis- B-Virus Risikogruppe 3 Reservoir, Aufnahmepfad, Übertragungsweg Eine Infektion kann über Kontakt mit infiziertem Blut und anderen Körperflüssigkeiten erfolgen.

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Druckdatum: 28.11.2011 Seite 1 von 5 1. Bezeichnung des Stoffes bzw. des Gemischs und des Unternehmens Bezeichnung des Stoffes oder des Gemischs Verwendung des Stoffs/des Gemischs Alkalischer Reiniger.

Mehr

Sicherheitshinweise für Gefahrstoffe entsprechend der Verordnung. (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung)

Sicherheitshinweise für Gefahrstoffe entsprechend der Verordnung. (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) Sicherheitshinweise für Gefahrstoffe entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) Diese Datei enthält eine Übersicht über die aktuelle Textfassung der P-Sätze in der CLP-Verordnung,

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. LOMUSOL Augentropfen. Wirkstoff: Dinatriumcromoglicat

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. LOMUSOL Augentropfen. Wirkstoff: Dinatriumcromoglicat Gebrauchsinformation: Information für Anwender LOMUSOL Augentropfen Wirkstoff: Dinatriumcromoglicat Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels

Mehr

Schutzmaßnahmen Der rechtliche Hintergrund und die Umsetzung der TRBA 250

Schutzmaßnahmen Der rechtliche Hintergrund und die Umsetzung der TRBA 250 Schutzmaßnahmen Der rechtliche Hintergrund und die Umsetzung der TRBA 250 Safety first! Schutz vor Nadelstichverletzungen Worauf der Praxisbetreiber achten muss München, März 2011 Regierung von Oberbayern,

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Von zahlreichen Bestandteilen von Pflanzen und Tieren (z. B. Haare, Borsten, Schuppen, Federn, Horn und Pollen) können sensibilisierende, toische (giftige) bzw. irritative (reizende) en ausgehen. Sensibilisierend,

Mehr

(EG) 1907/2006 (REACH)

(EG) 1907/2006 (REACH) Seite 1 von 5 1. BEZEICHNUNG DES STOFFES BZW. DER ZUBEREITUNG UND FIRMENBEZEICHNUNG Handelsname Geruchs- X Bio-/ Abfalltonne Artikelnummer 20 20 00. Verwendung des Stoffes / der Geruchsneutralisierer Zubereitung

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Kamillosan -Mundspray. Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Kamillosan -Mundspray. Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Kamillosan -Mundspray Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Mehr

SICHERHEITSDATENBLATT Verordnung (EG) 1907/2006 (REACH)

SICHERHEITSDATENBLATT Verordnung (EG) 1907/2006 (REACH) 1 von 6 1. Bezeichnung Stoffes und des Unternehmens 1.1 Produktindikator Produktname: Synonym: Aluminiumchlorid-Hexahydrat 1.2 Relevante identifizierte Verwendung des Stoffes und Verwendung von denen abgeraten

Mehr

Tel. : 052 / 234 44 00 Fax : 052 / 234 44 01. 01 / 251 51 51 (Tox-Zentrum) 052 / 234 44 00 (Bürozeit)

Tel. : 052 / 234 44 00 Fax : 052 / 234 44 01. 01 / 251 51 51 (Tox-Zentrum) 052 / 234 44 00 (Bürozeit) S I C H E R H E I T S D A T E N B L A T T Reinigungsverdünner 1. STOFF-/ZUBEREITUNGS- UND FIRMENBEZEICHNUNG Lieferant Steinfels Cleaning Systems Division der Coop, Basel St. Gallerstrasse 180 CH-8411 Winterthur

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt gemäß 91/155/EWG Nummer: 112-053

EG-Sicherheitsdatenblatt gemäß 91/155/EWG Nummer: 112-053 Interne Nummer: 112-053 überarbeitet am: 01.2010 Handelsname: Lubrofilm plus Version: 1.0 Stand: 01.2010 Produkt-Nr.: 112-053-00, 112-054-00 Stoff-Code: 01. Stoff- / Zubereitungs- und Firmenbezeichnung

Mehr

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten Subkutane spezifische Immuntherapie Eine Information für Patienten Spezifische Immuntherapie Die Allergietestung durch Ihren Arzt hat ergeben, dass Sie (oder Ihr Kind) an einer Allergie leiden. Allergische

Mehr

Krankheiten gibt es überall

Krankheiten gibt es überall Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Hundebesitzer www.impfung-hund.de Impfen Ist das wirklich notwendig? Die Antwort ist ein klares JA. Noch immer sterben Hunde an vermeidbaren Infektionskrankheiten

Mehr

Arbeitssicherheit 09.12.2008 Margit Facklam Fachkraft für Arbeitssicherheit Tel. 450 570468 U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N

Arbeitssicherheit 09.12.2008 Margit Facklam Fachkraft für Arbeitssicherheit Tel. 450 570468 U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N Arbeitssicherheit 09.12.2008 Margit Facklam Fachkraft für Arbeitssicherheit Tel. 450 570468 U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N Arbeitsschutz hat das Ziel der Prävention Schutz von Leben

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 5 Sicherheitsdatenblatt gemäß EG-Richtlinie 2001/58/EG

EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 5 Sicherheitsdatenblatt gemäß EG-Richtlinie 2001/58/EG EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 5 Sicherheitsdatenblatt gemäß EG-Richtlinie 2001/58/EG Überarbeitet am: 27.03.2011 Gedruckt am: 31.3.2011 1. Zubereitungs- und Firmenbezeichnung Handelsname: Hersteller

Mehr

Koordinatorentreffen 15.04.09

Koordinatorentreffen 15.04.09 B A D GmbH Arbeitsmedizinische Vorsorge-Verordnung (ArbMedVV) Stand 24.12.2008 Koordinatorentreffen 15.04.09 ArbMedVV: Rechtlicher Rahmen Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) seit dem

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 5 ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens 1.1. Produktidentifikator CAS-Nr.: 7784-26-1 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs

Mehr

6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung

6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen TK Lexikon Arbeitsrecht 6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung HI2516431 (1) 1 Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung

Mehr

Persönliche Hygiene. Handbuch Betriebliche Pandemieplanung Anhang 2 Persönliche Hygiene Seite 1 von 5 H 5. Erregerübertragung.

Persönliche Hygiene. Handbuch Betriebliche Pandemieplanung Anhang 2 Persönliche Hygiene Seite 1 von 5 H 5. Erregerübertragung. Seite 1 von 5 H 5 Erregerübertragung Händereinigung Händedesinfektion Hygiene beim persönlichen Verhalten Merkblatt Schutz vor Atemwegsinfektionen Merkblatt Händehygiene mit Handreiniger und Wasser Merkblatt

Mehr

Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblatt 01. Stoff-/Zubereitungs- und Firmenbezeichnung Verwendung des Stoffes / der Zubereitung : Hersteller/Lieferant : chlorfrei 500 ml REINIGUNGSMITTEL Chemische Werke Kluthe GmbH Straße/Postfach : Mittelgewannweg

Mehr

Folgen Sie dem natürlichen Weg zur Heilung. ORIGINAL ARZNEITEE IN BESTFORM

Folgen Sie dem natürlichen Weg zur Heilung. ORIGINAL ARZNEITEE IN BESTFORM Husten, Bronchitis? Folgen Sie dem natürlichen Weg zur Heilung. ORIGINAL ARZNEITEE IN BESTFORM Husten und Bronchitis sind Krankheits-Dauerbrenner. Eine akute Bronchitis, die oft mit heftigem, quälendem

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 5 ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens 1.1. Produktidentifikator 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen,

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt gemäß 91/155/EWG Edisonite Super Seite 1 von 5

EG-Sicherheitsdatenblatt gemäß 91/155/EWG Edisonite Super Seite 1 von 5 Seite 1 von 5 1. Stoff-/Zubereitung- und Firmenbezeichnung 1.1 Bezeichnung des Stoffes / der Zubereitung Verwendung des Stoffes / der Zubereitung Reinigungsmittel 1.2 Angaben zum Hersteller / Lieferanten

Mehr

Impressum. Zarenga GmbH, Bonn Zarenga GmbH, Pfaffenweg 15, Bonn. Alle Rechte sind vorbehalten.

Impressum. Zarenga GmbH, Bonn Zarenga GmbH, Pfaffenweg 15, Bonn. Alle Rechte sind vorbehalten. BORRELIOSE RATGEBER Impressum Zarenga GmbH, Bonn 2015 Zarenga GmbH, Pfaffenweg 15, 53227 Bonn Alle Rechte sind vorbehalten. Dieses Buch, einschließlich seiner einzelnen Teile ist urheberrechtlich geschützt.

Mehr

1. BEZEICHNUNG DES STOFFES BZW. DER ZUBEREITUNG UND DES UNTERNEHMENS

1. BEZEICHNUNG DES STOFFES BZW. DER ZUBEREITUNG UND DES UNTERNEHMENS 1. BEZEICHNUNG DES STOFFES BZW. DER ZUBEREITUNG UND DES UNTERNEHMENS Handelsname Prod-Nr. 816, 817, 615628 Hersteller / Lieferant Auskunftgebender Bereich Notfallauskunft W. Neudorff GmbH KG An der Mühle

Mehr

S I C H E R H E I T S D A T E N B L A T T. eco allclean A1

S I C H E R H E I T S D A T E N B L A T T. eco allclean A1 S I C H E R H E I T S D A T E N B L A T T gemäss Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 eco allclean A1 1. Bezeichnung des Stoffes/der Zubereitung und des Unternehmens Verwendung des Stoffes/der Zubereitung ökologisches

Mehr

Tipps zur Haltung junger Katzen

Tipps zur Haltung junger Katzen Tipps zur Haltung junger Katzen 1 Liebe Katzenfreunde, wir freuen uns mit Ihnen über Ihr neues Familienmitglied und geben Ihnen gerne ein paar Tipps aus Sicht des Tierarztes zur Haltung und Pflege junger

Mehr

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung (Bekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 15. September 2006; BAnz.

Mehr

Vorsorgemaßnahmen der Feuerwehr bei Ansteckungsgefahren

Vorsorgemaßnahmen der Feuerwehr bei Ansteckungsgefahren Vorsorgemaßnahmen der Feuerwehr bei Ansteckungsgefahren Merkblatt für die Feuerwehren Bayerns 1 Inhaltsverzeichnis 1. Vorsichtsmaßnahmen im Feuerwehrdienst zur Vermeidung einer Ansteckung mit dem Human-Immunschwäche-Virus

Mehr

S 3113. 1.2 Hersteller/Lieferant: Biochrom AG Leonorenstr. 2-6 12247 Berlin / Germany Tel.: 030-7799060 Telefax: 030-7710012 email: info@biochrom.

S 3113. 1.2 Hersteller/Lieferant: Biochrom AG Leonorenstr. 2-6 12247 Berlin / Germany Tel.: 030-7799060 Telefax: 030-7710012 email: info@biochrom. Dateibez.: SDB-S3113-de-01.doc Seite 1 von 5 1. Stoff-/Zubereitungs- und Firmenbezeichnung: 1.1 Kat.Nr.: FBS Fötales Bovines Serum; aktivekohlebehandelt, S 3113 1.2 Hersteller/Lieferant: Leonorenstr. 2-6

Mehr

Handelsname: DMEM mit 3,7 g/l NaHCO 3, mit 4,5 g/l D-Glucose, mit Na-Pyruvat Kat.-Nr.: F 0445 F 0445

Handelsname: DMEM mit 3,7 g/l NaHCO 3, mit 4,5 g/l D-Glucose, mit Na-Pyruvat Kat.-Nr.: F 0445 F 0445 Dok.-Bez.: SDB-F0445-de-02.doc Seite 1 von 5 1. Stoff-/Zubereitungs- und Firmenbezeichnung: 1.1. Handelsname: Kat.-Nr. DMEM mit 3,7 g/l NaHCO 3, F 0445 1.2 Hersteller/Lieferant: Leonorenstr. 2-6 12247

Mehr

Stoff-Nummer, Bezeichnung, Kennzeichnung % CAS:67-64-1 Aceton - F, Xi, R11-36-66-67 50-100

Stoff-Nummer, Bezeichnung, Kennzeichnung % CAS:67-64-1 Aceton - F, Xi, R11-36-66-67 50-100 1. Stoff-/Zubereitungs- und Firmenbezeichnung URL : www.wollschlaeger.de Industriestraße 38c Telefon-Nr. : +49 234-9211-0 44894 Bochum (Germany) Notruf D : verschiedene Giftnotrufzentralen u.a. 0301 92

Mehr

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung Gefährdungsbeurteilung Ziel einer Gefährdungsbeurteilung Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument im Arbeitsschutz. Es handelt sich um die systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen

Mehr

Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt Version 1.0 Revision 09.02.2015 Ausgabe 22.03.2016 Seite 1 von 5 1 Bezeichnung des Stoffes bzw. Gemisches Bezeichnung des Stoffes bzw. des Gemisch Bezeichnung des Stoffes Cefamandole

Mehr

Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt Version 1.0 Revision 26.12.2014 Ausgabe 12.04.2016 Seite 1 von 5 1 Bezeichnung des Stoffes bzw. Gemisches Bezeichnung des Stoffes bzw. des Gemisch Bezeichnung des Stoffes 5-Propyl-2-thiouracil

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Gefährdungen durch weitere organische Stoffe (Ambrosia artemisiifolia) Sensibilisierende Wirkung auf die Atemwege auf die Haut x x Die Beifußblättrige Ambrosie ist ein aus Nordamerika stammender einjähriger

Mehr

Biologische Arbeitsstoffe sind: Als erster Schritt ist ausreichende Informationen zu beschaffen:

Biologische Arbeitsstoffe sind: Als erster Schritt ist ausreichende Informationen zu beschaffen: Anleitung zur Gefährdungsbeurteilung nach der Biostoffverordnung Diese Anleitung geht davon aus, dass im Forschungszentrum nur mit biologischen Arbeitstoffen der Risikogruppen 1 und 2 gearbeitet wird.

Mehr

1. Stoff / Zubereitungs- und Firmenbezeichnung. Fräsrohlinge zur Herstellung von Zahnersatz

1. Stoff / Zubereitungs- und Firmenbezeichnung. Fräsrohlinge zur Herstellung von Zahnersatz Sicherheitsdatenblatt deutsch_2013-05-14.doc 1. Stoff / Zubereitungs- und Firmenbezeichnung Beschreibung: Handelsnamen: Hersteller: Verwendung: Fräsrohlinge zur Herstellung von Zahnersatz nt-trading GmbH

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Gefährdungen durch weitere organische Stoffe (Heracleum mantegazzianum) Toxische Wirkung phototoxisch Der Riesen-Bärenklau, ein aus dem Kaukasus stammender Doldenblütler, ist eine in Deutschland weit verbreitete

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt gemäß 91 / 155 / EWG

EG-Sicherheitsdatenblatt gemäß 91 / 155 / EWG Seite: 1 / 6 überarbeitet am: 31.05.2007 1. Stoff-/Zubereitungs- und Firmenbezeichnung Bezeichnung des Stoffes/Zubereitung: Vorgesehene oder empfohlene Verwendung: Reiniger Firmenbezeichnung/-anschrift:

Mehr

Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt Version 1.0 Revision 08.10.2015 Ausgabe 08.10.2015 Seite 1 von 6 1 Bezeichnung des Stoffes bzw. Gemisches Bezeichnung des Stoffes bzw. des Gemisch Bezeichnung des Stoffes Benzylidene-bis(tricyclohexylphosphine)dichlororuthenium

Mehr

Sicherheitsdatenblatt Gemäß EG-Richtlinie

Sicherheitsdatenblatt Gemäß EG-Richtlinie 1. Stoff- / Zubereitungs- und Firmenbezeichnung Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung Angaben zum Hersteller / Lieferanten Firma: REDESTA GmbH & Co. KG Gottfried-Schenker-Straße 26 09244 Lichtenau

Mehr

EU-SICHERHEITSDATENBLATT gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) DiescoLack Aqua PU-Vorlack Materialnummer 124086DS

EU-SICHERHEITSDATENBLATT gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH) DiescoLack Aqua PU-Vorlack Materialnummer 124086DS Version 1 / Seite 1 von 5 1. Bezeichnung des Stoffes bzw. der Zubereitung und des Unternehmens Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung Handelsname: Verwendung des Stoffes/ der Zubereitung Grundierung/Vorlack

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Der sichere Weg zu einem Leben ohne Brille und Kontaktlinsen! 2 Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für eine Linsenaustauschbehandlung

Mehr

Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisung entsprechend 4 bis 7 sowie 14 der Biostoffverordnung

Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisung entsprechend 4 bis 7 sowie 14 der Biostoffverordnung Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisung entsprechend 4 bis 7 sowie 14 der Biostoffverordnung Grundschule Schule / Standort Die Gefährdungsermittlung erfolgt unter Hinzuziehung des 5 ArbSchG, der Auswahlkriterien

Mehr

1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird

1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird 1. Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens 1.1. Produktidentifikator Handelsname R+M de Wit Enthärter-Flüssigkeit 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs

Mehr

Reinigungsarbeiten mit Infektionsgefahr in medizinischen Bereichen

Reinigungsarbeiten mit Infektionsgefahr in medizinischen Bereichen BG-Regel Reinigungsarbeiten mit Infektionsgefahr in medizinischen Bereichen vom Oktober 2001 aktualisierte Fassung Oktober 2006 Inhaltsverzeichnis Seite Vorbemerkung... 3 1 Anwendungsbereich... 3 2 Begriffsbestimmungen...

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 5 ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens 1.1. Produktidentifikator 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen,

Mehr

INFORMATION zur VERORDNUNG BIOLOGISCHE ARBEITSSTOFFE (VbA) TEIL I Begriffsbestimmungen

INFORMATION zur VERORDNUNG BIOLOGISCHE ARBEITSSTOFFE (VbA) TEIL I Begriffsbestimmungen zu Zl. 61.120/7-4/98 INFORMATION zur VERORDNUNG BIOLOGISCHE ARBEITSSTOFFE (VbA) TEIL I Begriffsbestimmungen Inhaltsverzeichnis: I.1 Arbeitsstoffe I.2 Verwenden I.3 Infektiöse Arbeitsstoffe I.4 Biologische

Mehr

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen 04 /2005 Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen 1. Allgemeine Informationen 2. Spezielle Informationen für Behindertentageseinrichtungen 3. Empfehlungen zum Umgang

Mehr

Arbeitsmedizinische Vorsorge

Arbeitsmedizinische Vorsorge Arbeitsmedizinische Vorsorge Welche Ziele sollten Sie erreichen? Arbeitsbedingte Gesundheitsstörungen und Berufs krankheiten der Beschäftigten werden frühzeitig erkannt und verhütet. Beschäftigte, die

Mehr

Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt Primat EcoLube Fluid Clean N Reinigungsmittel für Kühlschmierstoffsysteme Sicherheitsdatenblatt gemäß 91/155/EWG - ISO 11014-1 - Ausstellungsdatum: 07.10.2008 1. Produkt- und Firmenbezeichnung

Mehr

VOGELGRIPPE HINWEISE FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUM THEMA VOGELGRIPPE

VOGELGRIPPE HINWEISE FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUM THEMA VOGELGRIPPE VOGELGRIPPE HINWEISE FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUM THEMA VOGELGRIPPE Warum eine Broschüre über die Vogelgrippe? Immer, wenn die Weltbevölkerung neuen Gefahren ausgesetzt ist, die die allgemeine Gesundheit

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Druckdatum: 26.07.2013 Seite 1 von 5 ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens 1.1. Produktidentifikator 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs

Mehr

Staubschutzmaßnahmen PRÜFEN ABLEITEN UMSETZEN

Staubschutzmaßnahmen PRÜFEN ABLEITEN UMSETZEN Staubschutzmaßnahmen PRÜFEN ABLEITEN UMSETZEN Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung Fortbildung TRGS- Newsletter Anlass: Neuer Arbeitsplatzgrenzwert für die alveolengängige Staubfraktion Staubschutzmaßnahmen

Mehr

Checkliste Hautschutz in der Altenpflege

Checkliste Hautschutz in der Altenpflege Checkliste Hautschutz in der Altenpflege Handlungsanleitung zur Ermittlung und Bewertung des Hautschutzes im Betrieb Sehr geehrter Arbeitgeber/Verantwortlicher, für Sie als Unternehmer ist es kostspielig,

Mehr

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen

Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen Schutzmaßnahmen, B.01.06 Krankheit Gifte (Toxine) lösen Durchfälle oder Blutvergiftung aus. Borreliose Brucellose Erysipeloid (Rotlauf) Infektion mit Helicobacter pyroli Keuchhusten B.01.14 Legionellose

Mehr

Klassifizierung multiresistenter gramnegativer Stäbchen auf Basis ihrer phänotypischen Resistenzeigenschaften

Klassifizierung multiresistenter gramnegativer Stäbchen auf Basis ihrer phänotypischen Resistenzeigenschaften Hygienemaßnahmen für Rettungs- und qualifizierte Krankentransportdienste Stand: 08.07.13 Diese Empfehlungen gelten für den Rettungs- und qualifizierten Krankentransportdienst gemäß 3 Abs. 4 BbgRettG und

Mehr

Herzlich willkommen zum Vortrag. Zecken & Borreliose Die unterschätzte Gefahr

Herzlich willkommen zum Vortrag. Zecken & Borreliose Die unterschätzte Gefahr Herzlich willkommen zum Vortrag Zecken & Borreliose Die unterschätzte Gefahr Deutsches Grünes Kreuz e.v. 2006 Borreliose Die unterschätzte Gefahr man kann sich überall in Deutschland mit Borrelien infizieren.

Mehr

Arbeitsschutz gemäß ArbMedVV versus Eignungsuntersuchungen

Arbeitsschutz gemäß ArbMedVV versus Eignungsuntersuchungen Arbeitsschutz gemäß ArbMedVV versus Eignungsuntersuchungen Dr. med. Claus Hölzel BGN-Geschäftsbereich Prävention Abteilung Gesundheitsschutz Mannheim Vor der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung (bis

Mehr

Oilbooster. info@pro-tec-deutschland.com www.pro-tec-deutschland.de

Oilbooster. info@pro-tec-deutschland.com www.pro-tec-deutschland.de Seite 1 von 5 1. Stoff-/Zubereitung- und Firmenbezeichnung 1.1 Bezeichnung des Stoffes / der Zubereitung Oilbooster Verwendung des Stoffes / der Zubereitung Ölleistungsverbesserer 1.2 Angaben zum Hersteller

Mehr

MRE-Hygieneplan Pflegeheime

MRE-Hygieneplan Pflegeheime -Hygieneplan Organisatorische Aufgaben Unterbringung des Bewohners Informationspflicht Transport und Verlegung Besucher Kolonisierter Bewohner (besiedelte Bewohner, die das Zimmer verlassen und auch an

Mehr

Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblatt Seite: 1 / 5 1. Stoff-/Zubereitung- und Firmenbezeichnung Angaben zum Produkt Hersteller/Lieferant: Schlüter-Systems KG Schmölestr. 7 58640 Iserlohn Tel.: 02371 / 971-0 Auskunftgebender Bereich: Anwendungstechnik

Mehr

Unterweisungsmodul. Biologische Arbeitsstoffe

Unterweisungsmodul. Biologische Arbeitsstoffe Unterweisungsmodul Biologische Arbeitsstoffe Unterweisungsinhalte - Beispiele Rechtliche Grundlagen Definition Biologischer Arbeitsstoff Risikogruppe Tätigkeit - nicht gezielt versus gezielt Infektionspotenzial

Mehr

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen RSV kennen Kinder schützen RSV Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen zu einem wenig bekannten Virus sowie praktische Ratschläge, wie Sie das Risiko einer RSV-Infektion verringern können.

Mehr

UMFRAGE: Nadelstichverletzungen in der Altenpflege

UMFRAGE: Nadelstichverletzungen in der Altenpflege Berlin, 12. Mai 2014 Hintergrund der Umfrage Seit Inkrafttreten der neuen Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250) im März 2014 sind nun

Mehr

Alte Gefahren neue Zeichen

Alte Gefahren neue Zeichen Alte Gefahren neue Zeichen Partieführerschulung 2011 1 GHS System GHS Globally Harmonized System Angleichung von Einstufungskriterien Global einheitliches System zur Gefahrenkennzeichnung Partieführerschulung

Mehr

Allergie-Ratgeber. Tiere

Allergie-Ratgeber. Tiere Allergie-Ratgeber Tiere Tierische Freundschaften können krank machen Tiere sind für viele Menschen die besten Freunde. Doch wenn der Körper allergisch auf Tierhaare reagiert, wird die Freundschaft auf

Mehr

Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 Sicherheitsdatenblatt Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 Sicherheitsdatenblatt rematitan CL Pulver 1. ZUBEREITUNGS- UND FIRMENBEZEICHNUNG: Produkt-Handelsname: Rematitan CL Pulver Firma: CADdent GmbH

Mehr

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern Schutzimpfungen Im Folgenden finden Sie Informationen zu den wichtigsten Krankheiten, den Risikogebieten und den entsprechenden Impfmaßnahmen. Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Kinderlähmung Gelbfieber

Mehr

EG-Sicherheitsdatenblatt

EG-Sicherheitsdatenblatt Seite 1 von 4 1. Bezeichnung des Stoffes bzw. der Zubereitung und des Unternehmens Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung Verwendung des Stoffes/der Zubereitung Flächenreiniger für alle wasserbeständigen

Mehr

Daunen-Info Nr. 5/2013

Daunen-Info Nr. 5/2013 Daunen-Info Nr. 5/2013 Prof. Karl-Christian Bergmann, Leiter der pneumologisch-allergologischen Ambulanz im Allergie- Centrum-Charité, Berlin Der Winter steht vor der Tür, die Zeit für warme Daunendecken

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

CAS-Nr. EG-Nr. Bezeichnung [Gew-%] Einstufung gemäß 67/548/EWG. -- -- kationische Tenside < 5 Xn R22; C R34

CAS-Nr. EG-Nr. Bezeichnung [Gew-%] Einstufung gemäß 67/548/EWG. -- -- kationische Tenside < 5 Xn R22; C R34 1. Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens Handelsname Hersteller / Lieferant Auskunftgebender Bereich Notfallauskunft Camping Gaz (Schweiz) AG Route du Bleuet 7, CH-1762 Givisiez

Mehr

erstellt durch: Kompetenz im Arbeitsschutz:

erstellt durch: Kompetenz im Arbeitsschutz: Gefährdungsbeurteilung gemäß 5 Arbeitsschutzgesetz Bogen 1.8 Nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen gemäß Biostoffverordnung (Ausgenommen: Tätigkeiten in Laboratorien und sonstigen experimentellen

Mehr

Gefährdung durch Mikroorganismen bei Reinigungsarbeiten.

Gefährdung durch Mikroorganismen bei Reinigungsarbeiten. Gefährdung durch Mikroorganismen bei Reinigungsarbeiten. Bei Reinigungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten (auch im Freien) können Beschäftigte mit gesundheitsschädlichen Mikroorganismen in Kontakt kommen.

Mehr

6-10 GESUNDHEIT ALLERGIEN SACH INFORMATION HAUSSTAUBMILBEN HAUSTIERE

6-10 GESUNDHEIT ALLERGIEN SACH INFORMATION HAUSSTAUBMILBEN HAUSTIERE SACH INFORMATION Ist man gegen Pollen allergisch, weiß man sofort, ob die belastenden Gräser, Bäume oder Sträucher gerade blühen. Doch auch in den eigenen vier Wänden können allergieauslösende Stoffe (Allergene)

Mehr

RAB 33 Stand: 12.11.2003

RAB 33 Stand: 12.11.2003 Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen Allgemeine Grundsätze nach 4 des Arbeitsschutzgesetzes bei Anwendung der Baustellenverordnung RAB 33 Stand: 12.11.2003 Die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen

Mehr

Hygiene. Veranstaltungen des Bildungsinstituts. Folie 1

Hygiene. Veranstaltungen des Bildungsinstituts. Folie 1 Hygiene Folie 1 Krankheitserreger Viren Bakterien Pilze Parasiten Folie 2 Eintrittspforten für Erreger Atemwege Wunden Haut Magen-Darmtrakt Schleimhäute Folie 3 Übertragungswege Kontaktinfektion / Schmierinfektion

Mehr

Einleitung. Wir gegen Viren. www.arbeitsmedizin.de

Einleitung. Wir gegen Viren. www.arbeitsmedizin.de Einleitung Die Influenza gibt es jeden Winter aufs Neue. Doch wie viele Menschen daran erkranken, ist von Jahr zu Jahr sehr verschieden. Im Extremfall kann sich aus der jährlichen, epidemischen Grippewelle

Mehr

Klinikum Friedrichshafen GmbH. Unterweisung Stichverletzungen

Klinikum Friedrichshafen GmbH. Unterweisung Stichverletzungen Unterweisung Stichverletzungen Einleitung Kanülenstichverletzungen sind vermeidbar! Bitte bedenken Sie: Jede gebrauchte Kanüle könnte mit Krankheitserregern behaftet sein. Bei einer Verletzung besteht

Mehr

ZECKEN-ERKRANKUNGEN. VORTRAG SAMARITERVEREIN LAUPEN 14.OKTOBER 2003 Frau Dr.med.L.Meer-Scherrer, Flamatt

ZECKEN-ERKRANKUNGEN. VORTRAG SAMARITERVEREIN LAUPEN 14.OKTOBER 2003 Frau Dr.med.L.Meer-Scherrer, Flamatt ZECKEN-ERKRANKUNGEN VORTRAG SAMARITERVEREIN LAUPEN 14.OKTOBER 2003 Flamatt WIE GEFÄHRLICH SIND ZECKEN WIRKLICH? ZECKEN SIND DARUM GEFÄHRLICH, WEIL SIE KRANKHEITSERREGER ÜBERTRAGEN KÖNNEN ZECKEN KÖNNEN

Mehr

Definition... 1 Entstehung... 1 Häufigkeit... 2 Symptome... 2 Stadium I... 2 Stadium III... 3

Definition... 1 Entstehung... 1 Häufigkeit... 2 Symptome... 2 Stadium I... 2 Stadium III... 3 arztpraxis limmatplatz Definition... 1 Entstehung... 1 Häufigkeit... 2 Symptome... 2 Stadium I... 2 Stadium II... 3 Stadium III... 3 Diagnose... 3 Krankengeschichte und klinischer Befund... 3 Antikörpernachweis

Mehr