Organisation. der Volksbank Wittgenstein eg. 2 Geschäftsbericht 2013 I Organisation. Vorstand. Verbandszugehörigkeit

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2 2 Geschäftsbericht 2013 I Organisation Organisation der Volksbank Wittgenstein eg Vorstand Verbandszugehörigkeit Manfred Hausner Kerstin Lauber Kai Wunderlich Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.v., Berlin Landesverband Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.v., Düsseldorf Zentralbank WGZ BANK AG, Düsseldorf Aufsichtsrat Dipl.-Ing. Klaus Busch Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Hartmann stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Harald Bernhardt Hans-Werner Grauel Dipl.-Bw. Bodo Müller Rainer Pöppel Jürgen Wied Prokurist Thomas Dienst Die Volksbank Wittgenstein eg ist der Sicherungs- einrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.v., Berlin angeschlossen. Hauptgeschäftsstelle Volksbank Wittgenstein eg Poststr. 30 a Bad Berleburg Telefon: Telefax: Internet: BLZ: Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Kurzfassung. Der vollständige Jahresabschluss wurde vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e.v. mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Offenlegung gemäß 340 I HGB i.v.m. 325 HGB erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

3 Geschäftsbericht 2013 I Bericht des Vorstandes 3 Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2013 Mit der geschäftlichen Entwicklung der Bank im Jahr 2013 sind wir zufrieden. Unter Berücksichtigung des weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes konnten wir nahezu in allen Teilbereichen unsere für das Geschäftsjahr aufgestellten Ziele erreichen. Bilanzsumme Die Bilanzsumme konnte zum um 3,6 % auf 171,5 Mio. gesteigert werden. Das Wachstum ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung der Kundeneinlagen zurückzuführen. Aktivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR % Barreserve ,9 Bankguthaben ,0 Kundenforderungen ,1 Wertpapieranlagen ,5 Kreditgeschäft Die Kundenforderungen sind in 2013 solide angestiegen. Wie in den Vorjahren dienten die Kreditmittel der Finanzierung von Bau- und Investitionsvorhaben unserer Kunden in der Region. Neben den Wohnhausfinanzierungen nahm die Nachfrage nach Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen bei den Privatkunden zu. Für den heimischen Mittelstand haben wir Betriebsmittel zur Verfügung gestellt und Investitionen in die Standorte begleitet. Von den Kundenforderungen entfallen unverändert nahezu 61,5 % auf das Privatkundengeschäft und 38,5 % auf das Firmenkundengeschäft. Die Streuung der Kredite nach Branchen und Größenklassen ist ausgewogen. Für alle erkennbaren Risiken in den Kreditengagements haben wir entsprechende Risikovorsorge getroffen. Die vorgeschriebenen Höchstkreditgrenzen nach den gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen wurden eingehalten. Zusätzlich wurden Kundenkredite durch unsere Partner der genossenschaftlichen Finanzgruppe ausgegeben. Inklusive dieser nicht in unserer Bilanz wirksamen Kredite betreuen wir ein Kundenkreditvolumen in Höhe von 119 Mio.. Wertpapiere Der gesamte Wertpapierbestand ist dem Umlaufvermögen zugeordnet und wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Fällige Wertpapieranlagen haben wir nur zum Teil wieder in dieser Anlageklasse angelegt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen gliedert sich in Grundstücke und Gebäude in Höhe von 1,2 Mio. und in Betriebsund Geschäftsausstattung in Höhe von 0,2 Mio.. In 2013 haben wir vorwiegend in die technische Ausstattung der Bank investiert.

4 4 Geschäftsbericht 2013 I Bericht des Vorstandes Passivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR % Bankrefinanzierungen ,3 Kundengelder ,2 Spareinlagen ,5 Täglich fällige Einlagen Einlagen mit vereinbarter Laufzeit und Kündigungsfrist Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten , ,1 Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten zum überwiegenden Teil zinsgünstige, langfristige Refinanzierungsmittel für unsere Kunden. Eigenkapital Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR % gezeichnetes Kapital ,8 Rücklagen ,5 Fonds für allgemeine Bankrisiken Eigenkapital ,0 Das gezeichnete Kapital unserer Mitglieder wuchs um 26 T. Die Rücklagen konnten aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres gestärkt werden, somit verfügen wir über eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Mit der Entwicklung unserer Eigenmittel als Grundlage einer soliden Geschäftspolitik sind wir zufrieden. Mitglieder Einlagengeschäft Die Kundengelder haben sich in der Summe positiver als unsere Planung entwickelt. Die Kunden haben vermehrt Umschichtungen von Einlagen mit vereinbarten Laufzeiten oder Kündigungsfristen in täglich fällige Einlagen vorgenommen. Wie schon in den Vorjahren bevorzugten unsere Kunden bei den Spareinlagen Sparformen mit Sonderzinsausstattungen. Die Kundeneinlagen stellen mit 84,4 % der Bilanzsumme unsere wichtigste Refinanzierungsquelle dar. Ein wesentlicher Teil der Kundeneinlagen ist bei unseren Partnern der genossenschaftlichen Finanzgruppe in Form von Wertpapierdepots, Versicherungsrückkaufswerten, Fondsanlagekonten und Bausparguthaben angelegt. Inklusive dieser nicht in unserer Bilanz wirksamen Anlageformen betreuen wir ein Kundeneinlagenvolumen in Höhe von 221 Mio.. Sicherheit Das Vertrauen unserer Kunden in die Sicherheit ihrer Einlagen ist ein hohes Gut. Durch die Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken verfügen unsere Kunden über einen garantierten 100-prozentigen Schutz ihrer Einlagen. Die Mitgliederzahl hat sich im vergangenen Geschäftsjahr auf Mitglieder erhöht. Insgesamt waren unsere Mitglieder mit Geschäftsanteilen an unserer Bank beteiligt. Ertragslage Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR % Zinsüberschuss ,8 Provisionsüberschuss ,1 Personalaufwand ,3 Andere Verwaltungsaufwendungen Ertragslage ,9 Das Zins- und Dienstleistungsergebnis konnte leicht gesteigert werden. Im Dienstleistungsgeschäft standen neben der Abwicklung des Zahlungsverkehrs und der Kontoführung die Vermittlung von Geschäften zu unseren Partnern im genossenschaftlichen Finanzverbund und das Wertpapiergeschäft im Vordergrund. Die Personalaufwendungen und allgemeinen Verwaltungskosten liegen auf Vorjahresniveau. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein zufriedenstellender Jahresüberschuss in Höhe von 385 T auf Vorjahresniveau erwirtschaftet werden.

5 Geschäftsbericht 2013 I Bericht des Vorstandes 5 Gewinnverwendung In Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat schlägt der Vorstand der Vertreterversammlung folgende Gewinnverwendung vor: 5,5 % Dividende EUR Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war während des gesamten Berichtszeitraums jederzeit gegeben. Die bankenaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung haben wir stets eingehalten. Zuweisung in die gesetzlichen Rücklagen Zuweisung an andere Rücklagen EUR EUR Ausblick Vorbehaltlich der Zustimmung durch unsere Vertreterversammlung im Juni 2014 werden sich die Eigenmittel der Bank weiter erhöhen, um den steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen zu entsprechen. Mitarbeiter Nach unseren Planungsrechnungen, die von einem weiterhin niedrigen Zinsniveau sowie von einer guten konjunkturellen Entwicklung der regionalen Wirtschaft ausgehen, erwarten wir für 2014 eine gegenüber dem Berichtsjahr gleichbleibende Nachfrage für das Kreditund Einlagengeschäft. Wir haben unterstellt, dass der zunehmende Bedarf an privater Altersvorsorge sich positiv auf das Vermittlungsgeschäft von Versicherungen und Investmentfondsanteilen auswirkt. Insgesamt rechnen wir im kommenden Jahr mit einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf. Schlusswort Auch im Geschäftsjahr 2013 konnten unsere Mitglieder und Kunden auf unsere kompetente, ihren Bedürfnissen entsprechende Beratung vor Ort setzen. Dies gewährleisten unsere insgesamt 46 Mitarbeiter (davon 4 Auszubildende). Die Mitarbeiter sind unser größtes Kapital, deshalb investieren wir permanent in ihre Aus- und Weiterbildung. Nur mit gut ausgebildetem Personal können wir den Ansprüchen unserer Mitglieder und Kunden jederzeit gerecht werden. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir in 2013 insgesamt 169 Arbeitstage für Fortbildungen zur Verfügung gestellt. Vermögenslage Die Vermögensverhältnisse der Bank sind geordnet und die Bilanzstruktur ausgewogen. Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen bewertet. Die Wertberichtigungen und Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Die gute Geschäftsentwicklung und der damit verbundene Erfolg sind nur durch die Kundentreue und das entgegengebrachte Vertrauen möglich. Wir danken unseren Mitgliedern, Kunden und Partnern innerhalb des genossenschaftlichen Finanzverbundes für ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr. Besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement zum Wohl unserer Mitglieder und Kunden. Darüber hinaus danken wir dem Aufsichtsrat für die jederzeit vertrauens- und verantwortungsvolle Zusammenarbeit. Der Vorstand Manfred Hausner Kerstin Lauber Kai Wunderlich

6 6 Geschäftsbericht 2013 I Bericht des Aufsichtsrates Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2013 Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Im Jahr 2013 hat der Aufsichtsrat sieben Sitzungen und eine Schulung abgehalten. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2013 mit Lagebericht wurde vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e.v. geprüft. Gemäß 58 GenG hat der Aufsichtsrat das Ergebnis der Prüfung in einer gemeinsamen Sitzung mit den Abschlussprüfern und dem Vorstand besprochen. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften unserer Satzung. Wir empfehlen der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 festzustellen und die vorgeschlagene Gewinnverwendung zu beschließen. Mit Ablauf der diesjährigen Vertreterversammlung endet die Amtsdauer der Aufsichtsratsmitglieder Rainer Pöppel, Bodo Müller und Jürgen Wied. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig. Der Aufsichtsrat dankt insbesondere allen Vertreterinnen und Vertretern für ihre Tätigkeit im Interesse der Volksbank Wittgenstein eg und ihrer Mitglieder. Dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spricht der Aufsichtsrat für die im abgelaufenen Geschäftsjahr zum Wohle der Bank und ihren Mitgliedern geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus. Bad Berleburg, im Mai 2014 Für den Aufsichtsrat Dipl.-Ing. Klaus Busch Vorsitzender Mitarbeiterjubiläen Während einer Feierstunde wurden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Betriebszugehörigkeit geehrt. Erfahrene Mitarbeiter sind unverzichtbar für den Erfolg eines Unternehmens. Sie beraten Kunden, erbringen Serviceleistungen und handeln stets zum Wohle unserer Kunden. Wir danken Christel Eckhardt, die bereits seit 40 Jahren für die Kunden der Volksbank Wittgenstein da ist, sowie Michael Afflerbach (35 Jahre), Bernd Stremmel (30 Jahre), Marion Lichy-Wetter (30 Jahre), Karin Schanze (25 Jahre), Andreas Böhl (20 Jahre) und Thorsten Hoberg (10 Jahre) für ihre langjährige Treue.

7 Geschäftsbericht 2013 I Vor-Ort-Bilanz 7 Starke Mitglieder - Starke Region Wir vor Ort - Wir in Wittgenstein Aktives Mitglieder-Mehrwertprogramm Unsere Mitglieder können aus einem vielfältigen Mehrwertprogramm auswählen. Neben Reisen, Betriebsbesichtigungen und Informationsabenden waren die Wanderungen auf dem Rothaarsteig stark nachgefragt. Wir haben uns vorgenommen, den Rothaarsteig von Brilon bis Dillenburg gemeinsam mit unseren Mitgliedern zu erkunden. in Elspe sowie die Ausbildung der Junior-Ranger am Rothaarsteig. Die I-Männchen im Geschäftsgebiet der Volksbank Wittgenstein erhielten zum Schulanfang einen Satz Buntstifte sowie Warnwesten für einen sicheren Schulweg. Um den jungen Menschen beim Start in die Zukunft zu helfen, führen wir Betriebserkundungstage durch und sind auf Berufsbildungsmessen vertreten. Jedes Jahr bieten wir jungen Menschen, die Freude am Umgang mit Kunden haben, eine hohe Motivation besitzen und bereit sind Verantwortung zu übernehmen, Ausbildungsstellen an. Zur Begrüßung der neuen Auszubildenden waren wir zum Klettern im Hochseilgarten. Nach wie vor ist die Sparwoche bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Als Belohnung für die fleißige Sparleistung dürfen sich alle Sparer ein Geschenk aussuchen. Bei den vielfältigen Preisausschreiben und dem Malwettbewerb "Jugend creativ" können die Teilnehmer attraktive Preise gewinnen. Junge Kunden Unseren jungen Kunden bieten wir im Jahresverlauf besondere Aktionen an. In den Sommerferien haben wir zahlreiche Aktionen der Ferienspiele der Stadt Bad Berleburg und der Gemeinde Erndtebrück unterstützt. Wir begleiteten den Besuch der ZOOM-Erlebniswelt, des Hochseilgartens in Hilchenbach und der Festspiele Engagement für die Region Beim Wittgensteiner Firmenlauf war die Volksbank Wittgenstein mit einem Laufteam vertreten. Zum Südwestfalentag haben wir rund um die Bank verschiedene Aktionen wie "Südwestfalen von oben" und den Rothaarsteig präsentiert. Innerhalb des Jahres haben wir unsere Räumlichkeiten für Ausstellungen heimischer Künstler zur Verfügung gestellt. Beim Gewinnsparen konnten sich in 2013 drei Kunden über Gewinne in Höhe von je freuen. Ebenso konnten wir Sachpreise in Form von ipads und Autos an unsere Kunden übergeben. Als Genossenschaftsbank sind wir der Region verbunden und haben im vergangenen Jahr Schulen, Bildung, Sport und kulturelle Veranstaltungen gefördert. Wir unterstützten die ehrenamtliche Arbeit der Vereine und Hilfsorganisationen, das Engagement der Ortschaften in unserem Geschäftsgebiet bei der Ausrichtung ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten und bei diversen Projekten. Den Ortschaften Aue-Wingeshausen und Elsoff bieten wir mit der Bereitstellung von zwei Defibrillatoren in unseren Geschäftsräumen eine schnelle Erstversorgung bei einem Notfall an.

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