Umstellung des Schlüsselpaares der EU von A003 auf A004

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1 Umstellung des Schlüsselpaares der EU von A003 auf A004 Kundenleitfaden Ausgabe März 2007 Version: vom SFirm32-Version: 2.0k-SP1 BIVG Hannover, 2007, Kundenleitfaden - Umstellung A003 auf A004

2 1.1 Erstellen eines neuen Schlüsselpaares Inhalt 1 Umstellung des Schlüsselpaares der EU von A003 auf A Erstellen eines neuen Schlüsselpaares Diskette Chipkarte EU Schlüsseländerung Bei Problemen Weitere Informationen & Kontaktdaten Kontaktinformationen...7 Dieses Dokument wurde mit größter Sorgfalt erstellt und nach dem Stand der Technik auf Korrektheit überprüft. Für Schäden, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch des Dokuments ergeben sowie für beiläufige Schäden oder Folgeschäden ist der Herausgeber nicht verantwortlich. Für den Verlust oder die Beschädigung von Hardware oder Software oder Daten infolge direkter oder indirekter Fehler oder Zerstörungen sowie für Kosten, die im Zusammenhang mit dem Dokument stehen sind alle Haftungsansprüche ausdrücklich ausgeschlossen. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler sind Verlag und Herausgeber dankbar. Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt. Die Firma BIVG GmbH & Co. KG, Karlsruher Straße 20, Laatzen/Hannover behält sich alle Rechte vor, die nicht ausdrücklich eingeräumt werden. Ohne vorheriges schriftliches Einverständnis darf dieses Dokument weder bearbeitet, übersetzt oder in sonstiger Weise ganz oder teilweise vervielfältigt, verbreitet noch in sonstiger Weise öffentlich zugänglich gemacht werden. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne besondere Ankündigungen zum Zwecke des technischen Fortschritts geändert werden. Wir weisen darauf hin, dass die im Text verwendeten Bezeichnungen und Markennamen der jeweiligen Firmen dem allgemeinen Warenzeichen-, Marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen. Copyright, Hannover 2007, alle Rechte vorbehalten. BIVG Hannover, 2007, Kundenleitfaden - Umstellung A003 auf A004 2

3 1.1 Erstellen eines neuen Schlüsselpaares 1 Umstellung des Schlüsselpaares der EU von A003 auf A004 Die Elektronische Unterschrift (EU) dient zur Autorisierung und Integritätsprüfung der DFÜ- Aufträge. Wird auf einem Überweisungsbeleg eine manuelle Unterschrift geleistet, erfolgt dies bei unseren Produkten SFirm32/FTAM und SFirm32/WEB auf elektronische Art. Mit der Nutzung der EU kann Ihr Institut feststellen, ob ein Überweisungsauftrag auch von Ihnen kommt, und dass die Daten auf dem Übertragungsweg nicht manipuliert wurden. Um diese Sicherheit zu gewährleisten, wird das Verschlüsselungsverfahren RSA für die Elektronische Unterschrift genutzt. Das Verfahren ist bei elektronischen Verschlüsselungen Stand der Technik, da bei relativ geringem Aufwand sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Die Besonderheit bei RSA ist, dass es ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren ist, d. h. Sender und Empfänger haben verschiedene Schlüssel. Diese beiden Schlüsselteile nennt man Public Key (Öffentlicher Schlüssel) und Private Key (Privater Schlüssel). Sie hängen mathematisch miteinander zusammen und werden aus diesem Grund auch zusammen erzeugt. Man spricht auch von einem Schlüsselpaar. Der Public Key kann an jeden Menschen in der Welt verteilt werden, ohne das Verfahren unsicherer zu machen. Technisch gesehen basiert RSA auf dem mathematischen Problem, dass man zwei sehr große Primzahlen leicht miteinander multiplizieren kann, aber nur durch Probieren das Produkt wieder zerlegen kann. Den Entschlüsselungsfähigkeiten von Computern mit immer stärkerer Rechenleistung begegnet man damit, die Schlüssellänge immer weiter zu erhöhen. Mit der Einführung des A004-Schlüssels (1024 Bit) wird die Verschlüsselung rechnerisch um den Faktor sicherer. Seit dem sollten die Rechenzentren die neuen, längeren Schlüssel unterstützen. SFirm32 unterstützt sowohl die Version A003 als auch - ab der Version 2.0f - die Version A004 der Elektronischen Unterschrift auf Diskette und Chipkarte. Es können dabei Chipkarten genutzt werden, die nach dem RSA - Prinzip arbeiten und somit Platz für asymmetrische Schlüsselpaare haben. Dabei ist es bei älteren Karten möglich, dass nur 768 Bit-Schlüssel unterstützt werden. Neue Modelle wie z. B. die S-Trust-Karte unterstützen auch A004-Schlüssel. Die im Sparkassenbereich verbreiteten DDV- Chipkarten für HBCI können nicht verwendet werden. Um die Sicherheit bei der der Übertragung von Zahlungen und Kontoinformationen mit Hilfe des Übertragungsweges FTAM/Web auch zukünftig zu gewährleisten, ist eine Neuerstellung des Schlüsselpaares erforderlich. Bitte beachten Sie, dass in folgender Beschreibung von FTAM/Web gesprochen wird. Die Umstellung betrifft auch Kunden, wo nur FTAM (via ISDN) frei geschaltet ist und nur dieses im Menu steht. In den entsprechenden Dialogen sollten Sie dann auch FTAM auswählen. Da der öffentliche Schlüssel in SFirm32 pro User hinterlegt wird, müssen alle Institute, die von diesem Benutzer genutzt werden, die A004 Unterschrift unterstützen. Eine parallele Nutzung von A004 und A003 Schlüsselpaaren ist nicht möglich. BIVG Hannover, 2007, Kundenleitfaden - Umstellung A003 auf A004 3

4 1.1 Erstellen eines neuen Schlüsselpaares 1.1 Erstellen eines neuen Schlüsselpaares Als erster Schritt muss ein neues Schlüsselpaar auf dem Sicherheitsmedium erzeugt, bzw. von der Chipkarte ausgelesen werden. Sie finden diesen Menupunkt in SFirm32 unter Extra FTAM/Web EU Schlüsselpaar erzeugen. Da bereits ein Schlüssel existiert erscheint folgender Hinweis: Nachdem Sie diese Frage mit einem <Ja> beantwortet haben, ist nun der Typ des Schlüsselpaares zu bestimmen. 1.2 Diskette In diesem Fall ist der neue Typ A004 (1024 Bit) auszuwählen, wenn Sie den Schlüssel als Datei auf einer Diskette oder ähnlichem Sicherheitsmedium hatten. Nachdem Sie diese Optionen ausgewählt haben, werden Sie anschließend aufgefordert Ihre Diskette einzulegen. Nach der Bestätigung mit <OK> kommt noch ein Warnhinweis, der Sie erinnert, dass noch ein Schlüsselpaar auf der Diskette vorhanden ist. Da Sie das alte Schlüsselpaar nicht mehr verwenden können, bestätigen Sie bitte auch hier mit <JA>. Da auch das neue Schlüsselpaar mit einem Kennwort geschützt werden muss, geben Sie bitte hier ein Kennwort ein und Wiederholen dies in der nächsten Zeile. Sie können auch Ihr altes EU- Kennwort wieder verwenden. Anschließend geben Sie 32 zufällige Zeichen auf der Tastatur ein und bestätigen diesen Dialog mit <OK>. BIVG Hannover, 2007, Kundenleitfaden - Umstellung A003 auf A004 4

5 1.3 Chipkarte Nun wird das neue Schlüsselpaar auf die Diskette geschrieben und damit Ihr altes überschrieben. Das Schlüsselpaar wurde auf die Diskette geschrieben. Sie können nun die Schlüsseländerung bei Ihrem Rechenzentrum durchführen. Eine Bestätigung mit <Ja> führt Sie in den Dialog, wo Sie dieses durchführen können. 1.3 Chipkarte Sollten Sie eine Chipkarte des Typs SPK 2.2 oder 2.3 besitzen, also z.b. eine S-Trust Signaturkarte, wählen Sie bitte den Punkt Chipkarte. Da die Karte mit Ihrer Signatur bereits beschrieben ist, setzten Sie bitte den Haken bei Öffentlichen Schlüssel nur auslesen. Der Punkt A003 (768 Bit) bezieht sich in diesem Dialog ausschließlich auf die Diskette und ist hier nicht relevant. Bitte stecken Sie nun Ihre Chipkarte in den vorhandenen und funktionsfähigen Kartenleser. Anschließend werden Sie aufgefordert Ihre Chipkarten-PIN einzugeben. Nach erfolgreicher Eingabe Ihre PIN kommt nebenstehender Hinweis. Die Karte wurde erfolgreich ausgelesen und Ihr öffentlicher Schlüssel auf die Festplatte geschrieben. Sie können nun die Schlüsseländerung bei Ihrem Rechenzentrum durchführen. Eine Bestätigung mit <Ja> führt Sie in den Dialog, wo Sie dieses durchführen können. 1.4 EU Schlüsseländerung Wenn Sie die Schlüsseländerung bei Ihrer Bank / Sparkasse durchführen wollen, kommen Sie entweder über einen der obigen Dialoge zu Benutzer initialisieren oder über das Menu mit Extra FTAM/Web Benutzer initialisieren Ein manueller Start der Schlüsseländerung ist erforderlich, wenn Sie bspw. bei einer weiteren Bank / Sparkasse die Schlüsseländerung durchführen wollen. BIVG Hannover, 2007, Kundenleitfaden - Umstellung A003 auf A004 5

6 1.5 Bei Problemen Bitte geben Sie hier Ihr DFÜ-Kennwort für die Übertragung Ihres neuen öffentlichen Schlüssels zum Rechenzentrum ein und wählen den Übertragungsweg der in den oben angegebenen Bankparameterdaten hinterlegt ist. Dies ist die FTAM- Übertragung per ISDN oder die Übertragung per FTAM/WEB über das Internet. Nach Bestätigung des Starts mit <OK> startet der Automat, überträgt Ihren öffentlichen Schlüssel zur Bank und der INI-Brief wird gedruckt. Der nebenstehende Hinweis bezieht sich auf den Webvorsatz, der bei der Übertragung per Web genutzt wird. Bitte beachten Sie diesen Hinweis, weil sonst nicht mit Web gearbeitet werden kann. Dieses betrifft keine Kunden, die ausschließlich die Übertragung per FTAM verwenden. WEB Vorsätze erzeugen Sie bitte pro Web-Benutzer über den Menupunkt Extra FTAM/WEB Verschlüsselung WEB WEB Vorsatz generieren. 1.5 Bei Problemen Grundsätzlich führt noch ein anderer Weg zur Änderung Ihres Schlüsselpaares. Hierzu findet dann keine Schlüsseländerung, sondern eine Neuinitialisierung statt (wie bei einer Neuanlage eines Kontos mit FTAM/Web). Als Voraussetzung für die Neuinitialisierung ist, dass die Bank / Sparkasse Sie im Rechenzentrum auf start zurücksetzt. Das Verfahren ist bis zum Dialog FTAM/Web Benutzer initialisieren identisch. Nun müssen Sie EU Schlüssel neu initialisieren auswählen und ein neues DFÜ-Kennwort vergeben, welches Sie in der nächsten Zeile wiederholen. Nach Bestätigung mit <OK> wird dann Ihr Schlüsselpaar übertragen und Ihr INI-Brief ausgedruckt. BIVG Hannover, 2007, Kundenleitfaden - Umstellung A003 auf A004 6

7 2.1 Kontaktinformationen 2 Weitere Informationen & Kontaktdaten Für Informationen und Beschreibungen, die über diesen Leitfaden hinausgehen, steht Ihnen das Elektronische Kundenhandbuch zur Verfügung, das im Rahmen einer SFirm32- Installation automatisch mitinstalliert und in die Online-Hilfe integriert wird. Es bietet Ihnen alle Informationen und Detailbeschreibungen zur Konfiguration von SFirm32. Der Aufruf erfolgt über den Menüweg? Hilfethemen oder mit der F1-Taste an einer beliebigen Stelle im Programm. Nach dem Öffnen der Onlinehilfe klicken Sie im linken Bereich auf das Register Inhalt. Im Ordner Kundenhandbuch werden die Programmfunktionen von SFirm32 in mehreren Ordnern unterteilt aufgeführt. Über die Suchfunktion im Register Suchen ist eine Suche nach beliebigen Stichwörtern möglich. Darbüber hinaus haben Sie über den SFirm32-Internetauftritt Zugriff auf Dokumente zu weiteren Themen rund um SFirm32. Neben Hinweisen zu neuen Modulen erhalten Sie dort auch Informationen zu den aktuellen Entwicklungen. 2.1 Kontaktinformationen Untenstehende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Kontaktdaten des Herstellers von SFirm32, die Firma BIVG Hannover GmbH & Co. KG. Kontaktinformationen Anschrift Hersteller BIVG Hannover Büromaschinen Import und Vertriebs GmbH & Co. KG Karlsruher Straße Laatzen Rufnummer Zentrale 0511 / Internetauftritt SFirm32-Vertrieb Rufnummern 0511 / / / SFirm32-Vertrieb Fax 0511 / / SFirm32-Vertrieb Telefonische Hotline für Endkunden (1,34 /min.). BIVG Hannover, 2007, Kundenleitfaden - Umstellung A003 auf A004 7

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