Herpes Pferdekrankheiten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Herpes Pferdekrankheiten"

Transkript

1 Herpes Pferdekrankheiten Die Infektionen mit Herpesviren treten weltweit bei Equiden auf und führen zu ansteckenden Erkrankungen. In Deutschland lässt sich aufgrund serologischer Untersuchungen sagen, dass 70-80% der Pferdepopulation bis zum Ende des dritten Lebensjahres mit diesem Virus Kontakt hatte. Das Virus wird vor allem mit Sekreten der Atemwege (Husten, Aerosol, Nasenausfluss) ausgeschieden und über die Atemwege aufgenommen (sog. Tröpfcheninfektion). Nach überstandener Infektion und Erkrankung ist das Virus nicht vom körpereigenen Abwehrsystem vollständig eliminiert worden, sondern der Erreger bleibt lebenslang im Körper des Pferdes. Das Virus zieht sich zurück in die Nervenzellen (sog. Ganglienzellen, v.a. Trigeminusganglion, aber auch periphere Lymphknoten, Nüsternschleimhaut, Bronchial-, Alveolarepithel). An diesen Lokalisationen ist das Virus für das körpereigene Immunsystem nicht zugänglich und kann vom Körper nicht erkannt und bekämpft werden. Man spricht von einer Latenz des Virus. Das betroffene Pferd bleibt lebenslang Virusträger und intermettierender Virusausscheider. Bei einer Schwächung des Immunsystems des betroffenen Tieres durch Stress beispielsweise in Form von Transport, Stallwechsel, Turnierstart, Absetzen des Fohlens, Operation oder anderer Erkrankung wird das ruhende Virus erneut aktiviert, freigesetzt und ausgeschieden. Die Pferde selbst weisen bei der Aktivierung des Virus nicht immer klinische Symptome auf, stellen jedoch eine Infektionsquelle für andere Pferde dar. Zusammenfassend bestehen somit zwei Gefahren für das Auftreten der Erkrankung: Eine Tröpfcheninfektion von Pferd zu Pferd oder eine Aktivierung des im Körper des Pferdes zurückgezogenen, ruhenden Virus.

2 Die Herpesinfektionen sind weder anzeige- noch meldepflichtig und werden durch verschiedene Herpesviren ausgelöst. Die Nummerierung der Herpesviren erfolgte in der Reihenfolge ihrer Entdeckung. Es werden 8 Herpesviren beschrieben, dabei kommen die equinen Herpesviren der Typen EHV-1, -2, -3 und -4 bei Pferden und EHV-5 bis EHV-8 in der Regel nur bei Eseln vor. Krankheitsbilder Die verschiedenen Herpesviren können unterschiedliche Organsysteme betreffen und führen somit zu verschiedenen Krankheitssymptomen. Es treten Entzündungen der Atemwege (Rhinopneumonitis), Spätabort, Paretisch- paralytische Verlaufsform, Keratokonjunktivitis und Equines Herpesexanthem auf. Entzündung der Atemwege (Rhinopneumonitis) Zu respiratorischen Erkrankungen kommt es meist nur bei Jungtieren oder geschwächten Tieren durch Tröpfcheninfektion. Es sind in der Regel zunächst die oberen Atemwege (Rhinitis, Pharyngitis) betroffen, aber auch Manifestation im Bereich der Bronchien sind nicht selten. Die Entzündung der Atemwege wird durch Infektionen des Equinen Herpesvirus 1 und 4 ausgelöst. Bei Erkrankungen der oberen Luftwege spielt v.a. bei Fohlen auch das Equine Herpes Virus 2 eine Rolle. Die klinischen Symptome reichen von inapperenten Fällen über subklinische Verläufe bis zu hochgradigen Zuständen. Symptome: Die Inkubationszeit beträgt 2-10 Tage. Erstes Symptom einer Herpeserkrankung ist meist Fieber bis über 39 C. Während der ca. 1-7 Tage andauernden Fieberphase fallen Mattigkeit und verringerter Appetit auf. Die Mandibularlymphknoten sind umfangsvermehrt und

3 druckempfindlich. Kurz nach dem Auftreten des Fiebers folgen Nasen- und Augenausfluss begleitet von zeitweisem Husten. Unter sehr guten Haltungsbedingungen und ohne das Auftreten von Komplikationen beispielsweise in Form von bakteriellen Sekundärinfektionen od. viralen Mischinfektionen können die Symptome nach etwa zwei Wochen abklingen. Bei bakteriellen Sekundärinfektion oder Ausbreitung des Krankheitsgeschehens auf die Bronchien kann die Erkrankungsdauer bis zu fünf Wochen betragen. Spätabort Der Virusabort der Stuten durch EHV-1 tritt in der Spätträchtigkeit zwischen dem siebten und elften Trächtigkeitsmonat auf. Die Aborte können einzeln auftreten oder mehrere Stuten eines Bestandes betreffen. Die Stute zeigt dabei in der Regel keine Krankheitssymptome. Es treten normalerweise keine Vorzeichen auf und der Abort verläuft sehr schnell. Der Virus befällt die Schleimhäute der Gebärmutter und Plazenta, die Plazenta löst sich von der Uteruswand, so dass die Nährstoffversorgung des ungeborenen Fohlens unterbrochen wird, und es abstirbt. Neben dem Abort kann es in Folge von Herpesinfektionen mit EHV-1 auch zur Geburt toter oder lebensschwacher Fohlen kommen, die dann meist innerhalb der ersten Lebenstage aufgrund einer virusbedingten Pneumonie oder Ausfälle anderer Organe (Leber, Niere) verenden. Paretisch- paralytische Verlaufsform (Lähmungen, "Parese- Paralyse-Syndrom") EHV-1-Infektionen können auch zu neurologischen Erkrankungen führen. Pferde jeden Alters können betroffen

4 sein. In der Regel wird ein perakuter oder akuter Verlauf beobachtet. Die Erkrankung geht also nur über wenige Tage. Nach einem initialen Fieberanstieg auf bis über 40 C treten oft zunächst respiratorische Symptome in Form von Nasen-, Augenausfluss und Husten auf. Das Bewusstsein ist ungestört. Zeitlich geringgradig versetzt sind Bewegungsstörungen der Hinterhand zu beobachten. Es kommt zu Blutungen in die Nervensubstanz des Rückenmarks (ischämische Vaskulitits im Rückenmark). Daraus resultieren Koordinationsstörungen der Hinterhand (Ataxie), Sensibilitätsstörungen, reduzierte Schweifspannung (sog. Lämmerschwanz ), Bewegungsunwillen, über hundesitzige Stellung kann es bis hin zu Bewegungsunfähigkeit, Festliegen und Tod des betroffenen Pferdes kommen. Je nachdem, in welchen Bereichen die Blutungen in das Nervengewebe erfolgen, stellen sich außerdem Lähmungen von Penis, Anus oder Blase ein. Keratokonjunktivitis Das Equine Herpesvirus 2 kann zur Entzündung der Bindehaut und Hornhaut des Auges (sog. Keratokonjunktivitis) führen. Equines Herpesexanthem Das Equine Herpesvirus 3 löst eine Genitalinfektion aus, die auch als Equines Herpesexanthem, Equines Koitalexanthem (ECE), Deckexanthem oder Bläschenausschlag bzw. Mosaikausschlag bezeichnet wird. Die Übertragung erfolgt über den Deckakt. Symptome sind gerötete, vermehrt durchblutete Scheidenschleimhaut, stecknadelkopf- bis erbsengroße Bläschen, Pusteln oder Erosionen des Scheidenvorhofs bzw. des Penis oder der Vorhaut.

5 Wegen der Vollständigkeit werden alle Formen kurz angeschnitten, der Schwerpunkt wurde jedoch auf die drei zuerst genannten gelegt, auf die sich auch die nachfolgenden Abschnitte beziehen. Herpes-Testmethoden für Pferde Die Diagnose wird aufgrund der klinischen Symptome zunächst als Verdachtsdiagnose gestellt. Um den Verdacht zu untermauern, sollte ein direkter und indirekter Virusnachweis erfolgen. Bei dem direkten Nachweis wird der Virus selbst, das Antigen nachgewiesen, bei dem indirekten Nachweis werden die gegen das Virus gerichteten Antikörper nachgewiesen. Für den direkten Virusnachweis wird von dem klinische Symptome zeigenden Patienten ein Tupfer der Nüsternschleimhaut entnommen. Die Probe wird mittels einer sog. PCR (Polymerase Kettenreaktion) untersucht und für eine Zellkultur zum direkten Virusnachweis verwendet. Diese Untersuchungsmethode dauert mehrere Tage, und es ist nicht immer der Nachweis des Virus möglich. Das bedeutet, dass ein positiver Test (Virus konnte nachgewiesen werden) eine eindeutige Aussage beinhaltet (Virus liegt vor), ein negativer Test (Virus konnte nicht nachgewiesen werden) jedoch eine Herpesinfektion nicht völlig ausschließt. Zusätzlich sollte parallel ein indirekter Virusnachweis über den Nachweis von Antikörpern gegen Herpesviren im Blut des Patienten durchgeführt werden. Für den Virusneutralisationstest werden Serumproben gewonnen. Es wird ein sogenanntes Serumpaar untersucht. Das bedeutet, dass eine Blutprobe zu Krankheitsbeginn und eine zweite 14 Tage später untersucht werden. Da Herpesviren unter der Pferdepopulation wie bereits anfangs erwähnt weit verbreitet sind, ist in der Regel immer ein Antikörpergehalt nachzuweisen. Hinzu kommt, dass ein aufgrund einer Impfung erworbener Antikörpertiter nicht von einem aufgrund einer Feldinfektion entstandenen Antikörpertiter

6 zu unterscheiden ist, da es keinen sog. Markerimpfstoff gegen Herpesviren gibt. Sinn dieser Untersuchung besteht daher darin, aufgrund der zweiten Probe einen signifikanten Anstieg des Herpestiters nachzuweisen, der dann zeigt, dass der betroffene Patient sich aktuell mit dem Erreger auseinandersetzt und neue Antikörper gebildet hat. Bei Krankheitssymptomen steigt der Antikörpertiter in der Regel deutlich an. Da bei der paretischen-paralytischen Verlaufsform der Titer in kurzer Zeit sehr schnell und hoch ansteigt, ist bei dieser Form der Herpesinfektion eine mehrmalige Gewinnung von Serumproben in 2-4 tägigen Abständen zu empfehlen. Bei grenzwertigen Ergebnissen sollte die Diagnostik andere Erkrankungen nicht ausschließen Eine Sektion ist bei abortierten Fohlen, verendeten oder euthanasierten Pferden anzuraten, um einen direkten Virusnachweis aus Blut, Sekreten oder Gehirnflüssigkeit vornehmen zu können. Quarantäne Aufgrund der Tröpfcheninfektion und der horizontalen Übertragung des Virus von Pferd zu Pferd muss bei Verdacht auf Herpes das betroffene Pferd oder der entsprechende Stalltrakt sofort isoliert werden. Wenn es der Personalschlüssel zulässt, ist es empfehlenswert, dass die Personen, die die isolierten Pferde versorgen, nicht die Stallungen mit gesunden Tieren betreten. Hygienemaßnahmen sind unbedingt einzuhalten, um die Gefahr der Verbreitung des Erregers zu minimieren. Es sollte daher Schutzkleidung beim Umgang mit erkrankten oder verdächtigen Tieren getragen werden, nach dem Verlassen der Tiere sollten die Hände gewaschen u. desinfiziert werden. Ein Wechseln der Schuhe oder Desinfizieren ist anzuraten. Arbeitsgeräte im Umgang mit den isolierten Pferden sollten im entsprechenden Stalltrakt

7 verbleiben. Die Quarantäne bleit bis drei Wochen nach dem Auftreten der letzten Krankheitssymptome bestehen. Der Isolationsbereich sollte anschließend gründlich gereinigt und desinfiziert werden, da sich das Virus auch außerhalb seines Wirtes ansteckungsfähig bleibt und mehrere Monate nachweisbar ist. Die Reinigung und Desinfektion von Putzzeug und Arbeitsgeräten ist anzuraten. Therapie Eine spezifische antivirale Therapie, bei der das Virus selbst bekämpft wird, gibt bei Herpeserkrankungen nicht. Somit können die betroffenen Pferde nur symptomatisch therapiert werden. Im Vordergrund der Behandlung steht die Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems. Somit ist eine gute Haltung und Fütterung sowie Schonung der betroffenen und verdächtigen Patienten von großer Wichtigkeit. Es können sog. Paraimmunitätsinducer (z. B. Zylexis, früher Baypamun ) oder entsprechende Futterzusatzmittel eingesetzt werden. Je nach aufgetretenen Symptomen kommen entzündungshemmende Präparate (NSAIDs, Kortison) und kreislaufunterstützende Maßnahmen (Infusionen) zum Einsatz. Beim Auftreten bakterieller Sekundärinfektionen werden Antibiotika eingesetzt. Sinnvoll ist es, erst eine bakterielle Untersuchung durchzuführen, um den vorhandenen Keim zu isolieren und mit Hilfe eines Antibiogramms ein Antibiotikum auszuwählen, für das das aufgetretene Bakterium sensibel ist. Bei der paretisch-paralytischen Verlaufsform werden B- Vitamine und gerinnungsfördernde Medikamente empfohlen. Aus der Humanmedizin wird auch ein Virostatikum (Aciclovir) eingesetzt, dass die Vermehrung des Virus hemmen soll. Eine Notimpfung ist kritisch zu sehen, da sie bei vorhandenen Symptomen zur Verschlechterung des Krankheitsgeschehens führen kann.

8 Prophylaxe Das Allgemeinbefinden des Pferdes soll gefördert werden durch eine gute Haltung und Fütterung. Da Stress eine wichtige Rolle bei der Erkrankung mit Herpesviren spielt, ist eine Reduktion stressfördernder Faktoren sehr wichtig. Dazu gehören beispielsweise das Unterlassen unnötiger Transporte und der Konstitution des Pferdes angepasstes Training. Das Immunsystem sollte außerdem gestärkt werden, beispielsweise durch mehrmalige intramuskuläre Injektionen eines Paraimmunitätsinducers wie beispielsweise Zylexis oder die Zufütterung entsprechender Präparate. Vorbeugende regelmäßige Impfungen gegen Herpes sind sinnvoll. Hierauf wird im nachfolgenden Abschnitt Impfungen näher eingegangen. Sollten neue Tiere eingestallt werden, sind diese zunächst unter Quarantäne zu stellen, um sicher zu stellen, dass keine Krankheitssymptome auftreten. Ställe, in denen erkrankte Pferde aufgetreten sind, sind zu meiden, um eine direkte oder indirekte Verbreitung des Erregers zu vermeiden. Impfung (Vakzinierung) Wichtigstes Bekämpfungsmittel gegen Herpeserkrankungen stellt die vorbeugende Impfung dar. Durch eine Impfung wird die Bildung von gegen EHV-1 und EHV-4 gerichtete Antikörper induziert. Die Impfung schützt das geimpfte Pferd nicht vor einer Infektion und einer daraus resultierenden Erkrankung, doch der Verlauf ist in der Regel nicht so drastisch und Virusaborte treten kaum auf. Geimpfte Pferde scheiden außerdem bei einer Neuinfektion oder Reaktivierung des latenten Virus nur ca. 10% des Virus aus im Vergleich zu einem nicht geimpften Pferd. Durch die deutliche Reduktion der Virusausscheidung wird das Feldvirus minimiert. Der

9 Infektionsdruck wird auf diese Weise entscheidend gesenkt. Es ist sinnvoll, den gesamten Bestand zu impfen. Momentan existieren nur gegen EHV-1 und EHV-4 Impfstoffe, die als Lebend- und Totimpfstoff verfügbar sind. Der attentuierte Lebendimpfstoff Prevaccinol enthält abgeschwächtes, noch vermehrungsfähiges EHV-1,die inaktivierten Impfstoffe Resequin NN plus (Kombinationsimpfstoff gegen Herpes und Influenza) und Duvaxyn EHV1,4 führen zur Antikörperbildung gegen Herpesvirus 1 und 4. In der Regel werden sogenannte inaktivierte Impfstoffe eingesetzt. Geimpft werden können Fohlen ab einem Lebensalter von 5 Monaten, wenn bekannt ist, dass die Mutterstute NICHT gegen Herpes geimpft worden ist. Fohlen geimpfter Mutterstuten sollten erst ab dem 8. Lebensmonat erstmalig geimpft werden. Ein zu frühes Impfen in Gegenwart mütterlicher, passiv über das Kolostrum erhaltener, homologer Antikörper führt zu Wechselwirkungen mit den maternalen Antikörpern und einer Unterdrückung der Immunreaktion. Die Grundimmunisierung erfolgt durch zwei Impfungen im Abstand von 4-8 Wochen und einer dritten Impfung nach 6 Monaten. Die nachfolgenden Wiederholungsimpfungen finden alle 6 Monate statt. Trächtige Stuten sollten dreimalig während der Trächtigkeit (4., 6., 8. Trächtigkeitsmonat) mit Duvaxyn 1,4 geimpft werden. Früher wurde meist Prevaccinol im 3./4. Trächtigkeitsmonat und 7./8. Trächtigkeitsmonat eingesetzt. Die Impfungen trächtiger Stuten sollen einem Virusabort vorbeugen und den heranwachsenden Embryo vor einer Herpesinfektion schützen. Die von der Stute aufgrund der Impfungen produzierten Antikörper werden außerdem in die Kolostralmilch abgegebenen und von dem neugeborenen Fohlen mit dem Kolostrum aufgenommen. Das Fohlen einer gut geimpften Mutterstute erhält somit eine passive Immunität, die es bei ausreichender Kolostrumaufnahme in den ersten Lebensmonaten schützt.

10 Es ist auf die Impffähigkeit des Pferdes zum Impftermin zu achten. Es sollte nach Möglichkeit vorher entwurmt worden und unbedingt frei von Infektionsanzeichen sein. Nach der Impfung sollte das Pferd 2-3 Tage geschont werden, eine völlige Boxenruhe ist normalerweise nicht erforderlich. Kurz vor einem Wettkampf sollte keine Impfung erfolgen.

Aktueller Nachweis von EHV-1 bei Pferden in Österreich

Aktueller Nachweis von EHV-1 bei Pferden in Österreich Aktueller Nachweis von EHV-1 bei Pferden in Österreich R. Brunthaler, D. Thaller, G. Loupal, S. Berger, P. De Heuse, U. Schröder, S. Hofberger und A. Iglseder Veterinärmedizinische Universität Wien Veterinärmedizinische

Mehr

Impfungen für Esel und Maultiere

Impfungen für Esel und Maultiere Impfungen für Esel und Maultiere Impfungen sind für die Gesundheit der Esel und Maultiere wichtig und wirken gegen eine Reihe ernstzunehmender Infektionskrankheiten. Eine Impfung ist eine Injektion, die

Mehr

Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen bei Katzen

Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen bei Katzen Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen bei Katzen SOBJ Clubhöck, 08. August 2009 Flurin Tschuor, Dr.med.vet. cand ACVIM 1. Allgemeines zum Katzenschnupfen Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen

Mehr

Akute infektiöse Atemwegserkrankungen beim Pferd. Tierärztin Dorothea Weber 28.01.2

Akute infektiöse Atemwegserkrankungen beim Pferd. Tierärztin Dorothea Weber 28.01.2 Akute infektiöse Atemwegserkrankungen beim Pferd Tierärztin Dorothea Weber 28.01.2 Inhalt Anatomie Begriffsbestimmung Virale Erkrankungen Bakterielle Erkrankungen Therapie Anatomie Die sauerstoffreiche

Mehr

Impfungen bei der Zuchtstute und beim Fohlen

Impfungen bei der Zuchtstute und beim Fohlen Vereinigung Schweizer Vollblutzüchter VSV Union Suisse des éleveurs de pur-sang USEP Swiss Thoroughbred Breeders Association STBA Impfungen bei der Zuchtstute und beim Fohlen Hanspeter Meier, Pferdeklinik

Mehr

Pferdeimpfung im Fokus

Pferdeimpfung im Fokus Pferdeimpfung im Fokus Ist Impfen beim Pferd wirklich nötig? Die Antwort ist ein klares Ja! Impfen ist nach wie vor das effizienteste Mittel um Infektionskrankheiten, deren Erreger überall lauern, vorzubeugen.

Mehr

TGD MERKBLATT. zur equinen Herpesinfektion. Der Tierseuchenkasse

TGD MERKBLATT.  zur equinen Herpesinfektion. Der Tierseuchenkasse MERKBLATT des PferdeGesundheitsdienstes www.tsk-bw-tgd.de Seite 1 Was ist unter der Herpesvirusinfektion des Pferdes zu verstehen? Im Wesentlichen werden beim Pferd vier verschiedene Herpesviren im Zusammenhang

Mehr

Bestandsweise auftretende virale Erkrankungen und deren Prophylaxe

Bestandsweise auftretende virale Erkrankungen und deren Prophylaxe Bestandsweise auftretende virale Erkrankungen Ch. Seeh Pferdegesundheitsdienst Stuttgart Tierseuchenkasse Baden-Württemberg www.tsk-bw.de Gliederung 1. Pferdehustenkomplex 1. 1 equine Influenzaviren 1.

Mehr

Bösartiges Katarrhalfieber

Bösartiges Katarrhalfieber Bösartiges Katarrhalfieber Tierseuchenrechtliche Bestimmungen: - BKF ist meldepflichtig Info-Box: Familie Herpesviridae Subfamilie alpha-herpesviridae - schnelles Wachstum - Lyse der infizierten Zellen

Mehr

Rindergrippe Vorbeugen und Therapie. Carl-Christian Gelfert, Wien

Rindergrippe Vorbeugen und Therapie. Carl-Christian Gelfert, Wien Rindergrippe Vorbeugen und Therapie Carl-Christian Gelfert, Wien Warum bleibt die Rindergrippe? Die Erreger sind schon da Vorkommen von Bakterien im Atmungstrakt Warum bleibt die Rindergrippe? 1 8 3 2

Mehr

Impfen wir zuviel? Dr. Ricarda Steinheuer Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH

Impfen wir zuviel? Dr. Ricarda Steinheuer Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH Impfen wir zuviel? Dr. Ricarda Steinheuer Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH Wie Wie oft oft wollen wollen Sie Sie denn denn noch noch impfen? impfen? Impfen Sie zuviel? Warum handelsüblich oder bestandsspezifisch?

Mehr

Medizin der Mönche - Kapuzinerkresse und Meerrettich gegen Erkältungen

Medizin der Mönche - Kapuzinerkresse und Meerrettich gegen Erkältungen Medizin der Mönche - Kapuzinerkresse und Meerrettich gegen Erkältungen Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, die Nase läuft, der Hals tut weh, Sie frösteln und fühlen sich insgesamt müde und niedergeschlagen?

Mehr

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen RSV kennen Kinder schützen RSV Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen zu einem wenig bekannten Virus sowie praktische Ratschläge, wie Sie das Risiko einer RSV-Infektion verringern können.

Mehr

Ich und meine Gesundheit Lehrerinformation

Ich und meine Gesundheit Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch diskutieren, welche Infektionskrankheiten sie bereits gehabt haben und wie ihr Körper auf diese Krankheiten reagiert hat. Die LP erklärt die einzelnen Symptome und Auswirkungen

Mehr

Der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin. informiert. Aufklärung über die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln

Der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin. informiert. Aufklärung über die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln Der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin informiert Aufklärung über die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln M den folgenden Informationen möchten wir über die Impfung gegen Masern, Mumps und

Mehr

Bereit für die Welt! Die MERIAL Impfschutz- Tipps für Ihren Hund

Bereit für die Welt! Die MERIAL Impfschutz- Tipps für Ihren Hund Bereit für die Welt! Die MERIAL Impfschutz- Tipps für Ihren Hund E I N F A C H M O D E R N G E I M P F T! MEIN HUND MACHT MIR GROSSE FREUDE Gewiss haben Sie so oder so ähnlich auf eine entsprechende Frage

Mehr

Aktuelle Informationen zu Druse-Erkrankungen bei Pferden

Aktuelle Informationen zu Druse-Erkrankungen bei Pferden Aktuelle Informationen zu Druse-Erkrankungen bei Pferden Univ.Prof. Dr. René van den Hoven, PhD, Dipl. ECEIM Dr. Sonja Berger, Dipl. ECEIM Klinik für Pferde der Veterinärmedizinischen Universität Wien,

Mehr

Cytomegalie & Co. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft. Deutsches Grünes Kreuz e.v.

Cytomegalie & Co. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft. Deutsches Grünes Kreuz e.v. Cytomegalie & Co Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft Schwangerschaft Eine ganz besondere Zeit der Vorfreude Verantwortung Sorge Die werdenden Eltern möchten alles richtig machen für das Wohl

Mehr

Tipps zur Haltung junger Katzen

Tipps zur Haltung junger Katzen Tipps zur Haltung junger Katzen 1 Liebe Katzenfreunde, wir freuen uns mit Ihnen über Ihr neues Familienmitglied und geben Ihnen gerne ein paar Tipps aus Sicht des Tierarztes zur Haltung und Pflege junger

Mehr

Grippe. (Virusgrippe; Influenza)

Grippe. (Virusgrippe; Influenza) Grippe (Virusgrippe; Influenza) Beschreibung Krankheitsbild Die echte Grippe, Influenza genannt, ist eine durch Viren ausgelöste Infektionserkrankung. Sie hat nichts zu tun mit einem grippalen Infekt oder

Mehr

PRESSEINFORMATION Wels, Jänner 2016

PRESSEINFORMATION Wels, Jänner 2016 PRESSEINFORMATION Wels, Jänner 2016 Große und kleine Schnupfennasen: Warum man manchmal die Nase voll hat Die akute Rhinitis zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen. Kinder erkranken

Mehr

BIS Infobrief November 2014

BIS Infobrief November 2014 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit BIS Infobrief November 2014 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre aktive Teilnahme am

Mehr

Fachzentrum für Pferdeosteopathie (ZePo)

Fachzentrum für Pferdeosteopathie (ZePo) Impfprophylaxe bei Pferden Pferdeinfluenza In jedem Impfpass ist von einem Tierarzt zu bestätigen, dass das betreffende Pferd als Grundimmunisierung gegen Pferdeinfluenza drei Impfungen erhalten hat. Der

Mehr

Influenza. eine nicht zu unterschätzende Erkrankung in unseren Schweinebetrieben. Dipl. med. vet. Jürgen Grohme

Influenza. eine nicht zu unterschätzende Erkrankung in unseren Schweinebetrieben. Dipl. med. vet. Jürgen Grohme Influenza eine nicht zu unterschätzende Erkrankung in unseren Schweinebetrieben 1. Allgemeines Dipl. med. vet. Jürgen Grohme Die wirtschaftlich bedeutenden Infektionen der Atemwege des Schweines lassen

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

Kleiner Impfberater für Hundehalter

Kleiner Impfberater für Hundehalter Kleiner Impfberater für Hundehalter Für die meisten Tierbesitzer ist der jährliche Impftermin ein regelmäßiger Vorgang. Aber sind alle verabreichten Impfungen immer notwendig und sinnvoll? Die folgenden

Mehr

L-Lysin. Informationen für den Katzenhalter. Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze

L-Lysin. Informationen für den Katzenhalter. Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze L-Lysin Informationen für den Katzenhalter Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze Katzenschnupfenkomplex Katzenschnupfenkomplex Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für einen

Mehr

Impfungen beim Pferd 1. Warum impfen? 1.1. Ist impfen riskant?

Impfungen beim Pferd 1. Warum impfen? 1.1. Ist impfen riskant? Impfungen beim Pferd 1. Warum impfen? 1.1. Ist impfen riskant? 2. Wogegen impfen? 3. Voraussetzungen für einen guten Impfschutz 4. Besonderheiten für Turnierpferde 5. So impft man Fohlen richtig 6. Impf-Schemata

Mehr

Steckbrief: Legionärskrankheit

Steckbrief: Legionärskrankheit Im Juli 1976 fand in einem großen Hotel in Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania, USA, ein Treffen von Veteranen der American Legion statt. Während des Treffens erkrankten ca. 180 Legionäre an einer

Mehr

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin MS und Impfungen Christian Lampl Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin DAS KLEINE IMPF-1x1 Impfungen stellen sehr wirksame und wichtige präventivmedizinische Maßnahmen dar. Das unmittelbare

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION

GEBRAUCHSINFORMATION GEBRAUCHSINFORMATION Equilis Tetanus-Vaccine Injektionssuspension für Pferde, Rinder, Schafe, Schweine und Hunde Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der

Mehr

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt!

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippe die unterschätzte Gefahr. Jedes Jahr suchen viele Personen wegen einer Influenza oder einer grippeähnlichen Erkrankung eine Arztpraxis

Mehr

Knifflige Impffragen. Masern. 29.April 2008. Masern - Verlauf. Masern. Masern - Verlauf. Masern - Verlauf. Konjunktivitis, bestehen weiter.

Knifflige Impffragen. Masern. 29.April 2008. Masern - Verlauf. Masern. Masern - Verlauf. Masern - Verlauf. Konjunktivitis, bestehen weiter. Hochansteckende virale Kinderkrankheit mit Entzündung der oberen Luftwege und grobfleckigem Hautausschlag Knifflige Impffragen 29.April 2008 Übertragung: Tröpfcheninfektion; nur von Mensch zu Mensch Eintrittspforten

Mehr

Die Neue Grippe A/H1N1

Die Neue Grippe A/H1N1 Die Neue Grippe A/H1N1 TIPPS UND INFORMATIONEN, WIE SIE SICH VOR DER NEUEN GRIPPE SCHÜTZEN KÖNNEN AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL Abteilung 23 - Gesundheitswesen PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO

Mehr

Obduktionsbericht. Im Bereich des Atlanto-Okzipitalgelenkes zeigt sich bilateral eine 4cm x 6cm große, subkutane, rote Verfärbung.

Obduktionsbericht. Im Bereich des Atlanto-Okzipitalgelenkes zeigt sich bilateral eine 4cm x 6cm große, subkutane, rote Verfärbung. Obduktionsbericht Das zur Obduktion vorliegende Tier ist ein weiblicher Fohlen-Abort einer Quarter- Horse-Stute. Das Gewicht beträgt mit Fruchthüllen 11 kg. Die Scheitel-Steiß-Länge mißt 63 cm. Am Kopf

Mehr

Formblatt Impfinfo Masern-, Mumps-, Röteln Kombinationsimpfung

Formblatt Impfinfo Masern-, Mumps-, Röteln Kombinationsimpfung Formblatt Impfinfo Masern-, Mumps-, Röteln Kombinationsimpfung (MMR) Name Vorname Geburtsdatum Patienteninfo Masern-, Mumps-, Röteln- Kombinationsimpfung (MMR) Masern Bei Masern handelt es sich um eine

Mehr

Definition... 1 Entstehung... 1 Häufigkeit... 2 Symptome... 2 Stadium I... 2 Stadium III... 3

Definition... 1 Entstehung... 1 Häufigkeit... 2 Symptome... 2 Stadium I... 2 Stadium III... 3 arztpraxis limmatplatz Definition... 1 Entstehung... 1 Häufigkeit... 2 Symptome... 2 Stadium I... 2 Stadium II... 3 Stadium III... 3 Diagnose... 3 Krankengeschichte und klinischer Befund... 3 Antikörpernachweis

Mehr

Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec

Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec Beschreibung Auch als Lippenherpes bekannt Viruserkrankung durch Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV Typ1) kleine nässende Bläschen, empfindlich,

Mehr

1) Warum sollten Sie die Bindehautentzündung grundsätzlich vom Arzt behandeln lassen? 4. 2) Was ist eine Bindehautentzündung? 5

1) Warum sollten Sie die Bindehautentzündung grundsätzlich vom Arzt behandeln lassen? 4. 2) Was ist eine Bindehautentzündung? 5 1) Warum sollten Sie die Bindehautentzündung grundsätzlich vom Arzt behandeln lassen? 4 2) Was ist eine Bindehautentzündung? 5 3) Durch welche Symptome kann sich eine Bindehautentzündung bemerkbar machen?

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION Eurican SHPPi2L Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension, für Hunde

GEBRAUCHSINFORMATION Eurican SHPPi2L Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension, für Hunde GEBRAUCHSINFORMATION Eurican SHPPi2L Lyophilisat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension, für Hunde 1. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS UND, WENN UNTERSCHIEDLICH,

Mehr

VOGELGRIPPE HINWEISE FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUM THEMA VOGELGRIPPE

VOGELGRIPPE HINWEISE FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUM THEMA VOGELGRIPPE VOGELGRIPPE HINWEISE FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUM THEMA VOGELGRIPPE Warum eine Broschüre über die Vogelgrippe? Immer, wenn die Weltbevölkerung neuen Gefahren ausgesetzt ist, die die allgemeine Gesundheit

Mehr

Impfungen Parasitenprophylaxe

Impfungen Parasitenprophylaxe Impfungen Parasitenprophylaxe Richtig Impfen und entwurmen aktuelle Standards Dr. Kai Kreling Pferdegesundheit im Fokus GmbH Tierklinik Binger Wald Waldalgesheim Stammtisch in Waldesch 26.01.2016 Impfungen

Mehr

Informationen für Schwangere. Grippeimpfung. Impfung in der Schwangerschaft schützt Mutter und Kind.

Informationen für Schwangere. Grippeimpfung. Impfung in der Schwangerschaft schützt Mutter und Kind. Informationen für Schwangere Grippeimpfung Impfung in der Schwangerschaft schützt Mutter und Kind. Gesund durch die Schwangerschaft Das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mutter und Kind stehen in der

Mehr

Impfprophylaxe bei Pferden

Impfprophylaxe bei Pferden Impfprophylaxe bei Pferden von Prof. Dr. Dr. habil. Peter Thein Einleitung In diesem Impfpaß ist von einem Tierarzt, der nicht Besitzer des jeweiligen Pferdes ist, bestätigt, daß das betreffende Pferd

Mehr

HIV-Infektion und AIDS. Seminar aus funktioneller Pathologie

HIV-Infektion und AIDS. Seminar aus funktioneller Pathologie HIV-Infektion und AIDS Seminar aus funktioneller Pathologie Retroviren des Menschen Lentiviren von Primaten Das Virion des HI-Virus schematisch und elektronenmikroskopisch Virale Gene Bindungssequenzen

Mehr

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Nachweis von Infektiösen Fortpflanzungsstörungen beim Schwein K.-H.

Mehr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Quicklebendiger Start Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr mit der neuen Empfehlung zur Rotavirus-Impfung Deutsches Grünes Kreuz e.v. Warum so früh impfen? Mamis Nestschutz hält nur kurz an, manchmal gibt

Mehr

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten Subkutane spezifische Immuntherapie Eine Information für Patienten Spezifische Immuntherapie Die Allergietestung durch Ihren Arzt hat ergeben, dass Sie (oder Ihr Kind) an einer Allergie leiden. Allergische

Mehr

Die Labordiagnose der Virushepatitis

Die Labordiagnose der Virushepatitis Seite 1 von 6 Die Labordiagnose der Virushepatitis Die primär hepatotropen Erreger HepatitisAVirus (HAV) HepatitisBVirus (HBV) HepatitisCVirus (HCV) HepatitisDVirus (HDV) (HepatitisDeltaVirus) HepatitisEVirus

Mehr

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe?

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? copy 11pt Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? Wo viele Menschen zusammenkommen, können sie besonders leicht übertragen werden: Die Erreger der Lungenentzündung. Niesen und Husten, ein Händedruck

Mehr

04.02.2015. Atemwegserkrankungen. Entstehung von Atemwegserkrankungen

04.02.2015. Atemwegserkrankungen. Entstehung von Atemwegserkrankungen Atemwegserkrankungen Entstehung von Atemwegserkrankungen 1 Die Atemluft gelangt über die oberen Atemwege (Nase, Maul, Rachen) in die unteren Atemwege (Kehlkopf, Luftröhre), schließlich in die Lunge, und

Mehr

Lungenentzündung noch immer tödlich? Dr. Christian Pox. WAZ-Nachtforum Wenn die Luft wegbleibt...

Lungenentzündung noch immer tödlich? Dr. Christian Pox. WAZ-Nachtforum Wenn die Luft wegbleibt... WAZ-Nachtforum Wenn die Luft wegbleibt... Lungenentzündung noch immer tödlich? Dr. Christian Pox Medizinische Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus Bochum Lungenentzündung Bedeutung In Deutschland:

Mehr

Gefahren bei unsterilem Arbeiten. Dr. Gerhard Eich Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene Stadtspital Triemli

Gefahren bei unsterilem Arbeiten. Dr. Gerhard Eich Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene Stadtspital Triemli Gefahren bei unsterilem Arbeiten Dr. Gerhard Eich Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene Stadtspital Triemli Injektion von Bakterien Pyrogene Reaktion Beispiel: Infusion von bakteriell kontaminierten

Mehr

Krankheiten beim Schaf, welche Maßnahmen sind zu setzen?

Krankheiten beim Schaf, welche Maßnahmen sind zu setzen? Krankheiten beim Schaf, welche Maßnahmen sind zu setzen? Dr. Michael Dünser Institut für Veterinärmedizinische Untersuchungen LINZ www.ages.at Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit

Mehr

Beschluss. des Bewertungsausschusses nach 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 195. Sitzung

Beschluss. des Bewertungsausschusses nach 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 195. Sitzung Beschluss des Bewertungsausschusses nach 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 195. Sitzung zur Finanzierung der Diagnostik bei konkreten Verdachtsfällen der Infektion mit der sogenannten neuen Grippe (Schweineinfluenza)

Mehr

Infektiöse bovine Rhinotracheitis (IBR)

Infektiöse bovine Rhinotracheitis (IBR) Infektiöse bovine Rhinotracheitis (IBR) Allgemeines (1): - aufgrund von IBR-Bekämpfungsprogrammen ist das Vorkommen der Krankheit deutlich reduziert - derzeitig in Bayern ca. 98% der Betriebe IBR-frei

Mehr

Erkrankung Symptome Ansteckungsgefahr Kontaktpersonen Schutz vor Ansteckung Besuch vom Kindergarten Akute Mittelohrentzündung

Erkrankung Symptome Ansteckungsgefahr Kontaktpersonen Schutz vor Ansteckung Besuch vom Kindergarten Akute Mittelohrentzündung Erstelldatum 25.11.2008 15:19:00 1 von 5 Freiburger Kinderhausinitiative e.v. Liebe Eltern: Die Fachkräfte unserer Kitas sind befugt, die Aufnahme eines sichtbar kranken Kindes zum Schutz des Erkrankten

Mehr

Impfempfehlungen Hund

Impfempfehlungen Hund Impfempfehlungen Hund Allgemeines: Viele Hundekrankheiten sind aufgrund von guter Durchimpfung der Population selten geworden. Das heisst aber nicht, dass sie nicht mehr existieren! Deswegen ist es nach

Mehr

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun Impfen Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007 Dr. med. R. Christen; Thun Themata Fast historische Infektionskrankheiten warum Impfen Neue und zukünftige Impfungen Aktueller Impfplan Poliomyelitis

Mehr

Krankheiten gibt es überall

Krankheiten gibt es überall Praxisstempel Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Hundebesitzer 030975-D.Oktober 2014 (20.000) 113 Intervet Deutschland GmbH Feldstraße 1a D-85716 Unterschleißheim www.impfung-hund.de Impfen

Mehr

Ein Katzenwelpe kommt ins Haus Empfehlungen für das Impfen und Entwurmen

Ein Katzenwelpe kommt ins Haus Empfehlungen für das Impfen und Entwurmen Tierärztliche Praxis Dr. Heinz Janowitz Grappensteiner Damm 41 Tel.: 05741/370009 32312 Lübbecke-Gehlenbeck Fax: 05741/370091 e-mail: Janowitz-Luebbecke@t-online.de Ein Katzenwelpe kommt ins Haus Empfehlungen

Mehr

Informationen zum Schmallenberg-Virus

Informationen zum Schmallenberg-Virus Informationen zum Schmallenberg-Virus SHGD Freiburg Tierseuchenkasse Baden-Württemberg Schafherdengesundheitsdienst Dr. Dieter Spengler Eine neue Krankheit der Wiederkäuer Im Sommer und Herbst 2011 waren

Mehr

Infektionen und Schutzmaßnahmen beim Pferd

Infektionen und Schutzmaßnahmen beim Pferd Information für Pferdehalter Infektionen und Schutzmaßnahmen beim Pferd Infektionen und Schutzmaßnahmen beim Pferd 3 Inhaltsverzeichnis Pferdeinfluenza 4 Herpesvirus-Infektionen 6 Tetanus (Wundstarrkrampf)

Mehr

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Johannes Liese Pädiatrische Infektiologie und Immunologie / Universitäts-Kinderklinik Würzburg Kinderklinik und Poliklinik Direktor: Prof.

Mehr

Katzenschnupfen. Organzentrierter Unterricht Oberer Respirationstrakt 7. Oktober 2015

Katzenschnupfen. Organzentrierter Unterricht Oberer Respirationstrakt 7. Oktober 2015 Katzenschnupfen Organzentrierter Unterricht Oberer Respirationstrakt 7. Oktober 2015 Klinik Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Niesen Nasenausfluss, Augenausfluss; zunächst serös, später eitrig Allenfalls Fieber

Mehr

Wir stimmen mit Ihnen den Impftermin ab. Betr.: INFLUENZA Grippeimpfung. Hamburg, 01.08.2009. Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir stimmen mit Ihnen den Impftermin ab. Betr.: INFLUENZA Grippeimpfung. Hamburg, 01.08.2009. Sehr geehrte Damen und Herren, Betr.: INFLUENZA Grippeimpfung Hamburg, 01.08.2009 Sehr geehrte Damen und Herren, Krankheitsprävention ist in 2009 noch wichtiger als in den Jahren zuvor. Wir empfehlen daher auch in 2009 Ihre Mitarbeiter

Mehr

Hantavirus-Diagnostik

Hantavirus-Diagnostik Hantavirus-Diagnostik A. Lucht, D. Münstermann, R. Geisel --------------------------------------------- Labor Dr. Krone & Partner Medizinaluntersuchungsstelle Bad Salzuflen, Herford Hanta-Virusstruktur

Mehr

Impfschutz für Frettchen

Impfschutz für Frettchen Impfschutz für Frettchen Wichtige Informationen für Frettchenfreunde Staupe Staupe ist eine virale Infektionserkrankung, die bei verschiedenen Fleisch fressern auftritt. Frettchen sind besonders empfänglich

Mehr

Legionellose-Surveillance und technische Prävention

Legionellose-Surveillance und technische Prävention -Surveillance und technische Prävention Bonita Brodhun Robert Koch Institut Berlin Benedikt Schaefer Umweltbundesamt Bad Elster Überblick Teil I Legionellose - Surveillance in Deutschland Teil II Technische

Mehr

Leitlinie zur Impfung von Pferden

Leitlinie zur Impfung von Pferden Ständige Impfkommission Vet. im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. (bpt) Leitlinie zur Impfung von Pferden Aktualisierungen der Impfempfehlungen werden in der tierärztlichen Fachpresse veröffentlicht

Mehr

Enterovirus/Parechovirus Infektionen. Daniela Huzly Institut für Virologie Freiburg

Enterovirus/Parechovirus Infektionen. Daniela Huzly Institut für Virologie Freiburg Enterovirus/Parechovirus Infektionen Daniela Huzly Institut für Virologie Freiburg Virologie Beide gehören zur Familie der PICORNAVIRIDAE Enteroviren werden traditionell unterteilt in: Poliovirus 1 3 Echoviren

Mehr

Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Die Infektion verläuft in mehreren Stadien:

Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Die Infektion verläuft in mehreren Stadien: HIV / Aids Was bedeutet HIV, was Aids? HIV steht für Human Immunodeficiency Virus (menschliches Immunschwächevirus). Dieses Virus schwächt das Immunsystem, mit dem der Körper Krankheiten abwehrt. Mit Aids

Mehr

Grippe-Pandemie. Was Sie über eine Grippe-Pandemie (Weltgrippe) wissen sollten.

Grippe-Pandemie. Was Sie über eine Grippe-Pandemie (Weltgrippe) wissen sollten. Grippe-Pandemie Was Sie über eine Grippe-Pandemie (Weltgrippe) wissen sollten. Was finden Sie in dieser Broschüre? Diese Broschüre enthält Informationen über eine Pandemiegefahr (Weltgrippe). Sie gibt

Mehr

aktive / passive Immunisierung

aktive / passive Immunisierung FS 2010 aktive / passive Immunisierung DTP-Impfstoff Michelle, Andrea 3Ma Überblick Wo befinden wir uns eigentlich? 10 000 Mia. Zellen Nerven-, Muskel-, Bindegewebsoder Blutzellen weißes BK (Leukozyt)

Mehr

RATGEBER VOR DIESEN INFEKTIONEN KANN MAN KINDER SCHÜTZEN KOSTENLOS GESUNDE ENTWICKLUNG. Mitnehmen. zum. Hat Impfen heute noch einen Sinn?

RATGEBER VOR DIESEN INFEKTIONEN KANN MAN KINDER SCHÜTZEN KOSTENLOS GESUNDE ENTWICKLUNG. Mitnehmen. zum. Hat Impfen heute noch einen Sinn? RATGEBER GESUNDE ENTWICKLUNG Hat Impfen heute noch einen Sinn? Manche Erreger können gefährlich werden VOR DIESEN INFEKTIONEN KANN MAN KINDER SCHÜTZEN KOSTENLOS zum Mitnehmen Kinderkrankheiten sind nicht

Mehr

Gebärmutterhalskrebs vorbeugen! EINE INFORMATION FÜR ALLE FRAUEN

Gebärmutterhalskrebs vorbeugen! EINE INFORMATION FÜR ALLE FRAUEN Gebärmutterhalskrebs vorbeugen! EINE INFORMATION FÜR ALLE FRAUEN Inhalt Vorwort... 01 01 EINLEITUNG... 03 Eine große Herausforderung... 03 02 FRAGEN UND ANTWORTEN... 05 Wie entsteht Gebärmutterhalskrebs?...

Mehr

EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN.

EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN. EURE KINDER HABEN WIR AM LIEB- STEN. MASERN SIND KEIN KINDER- SPIEL. Warum Sie sich und Ihre Kinder schützen sollen. MIT DER MMR- GRATIS- IMPFUNG Foto: Corbis MASERN SIND KEIN KINDERSPIEL! Masern sind

Mehr

1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten

1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten 1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten 2/ U.S. DEPARTMENT OF HEALTH AND HUMAN SERVICES (US-GESUNDHEITSMINISTERIUM) Centers for Disease

Mehr

Influenza des Schweines

Influenza des Schweines Influenza des Schweines Historie: - erstmals beobachtet 1918 in USA, China, Ungarn - zeitgleich mit der Pandemie beim Menschen (> 20 Mill. Tote) - Virus-Subtyp H1N1 - Übertragung sehr wahrscheinlich vom

Mehr

Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht

Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2010 Institut für Virologie B-37 Institut für Virologie B-37.1 Allgemeine Angaben : Institut für

Mehr

Krankheiten gibt es überall

Krankheiten gibt es überall Praxisstempel Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer 035946-D. Oktober 2014 (50.000) 113 Die Wissenschaft für gesündere Tiere Intervet Deutschland GmbH ein Unternehmen der MSD

Mehr

Impfen/Entwurmen. Impfschema für Katzen Art der Impfung

Impfen/Entwurmen. Impfschema für Katzen Art der Impfung Impfen/Entwurmen Impfschema für Katzen Art der Impfung 8 10 Wochen 1.Impfung Katzenseuche/-schnupfen evtl. Blutentnahme für Leukose- Test und evtl. Leukose-Impfung 12 14 Wochen 2.Impfung Katzenseuche/-schnupfen

Mehr

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: September 2015)

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: September 2015) Fragen und Antworten zur Grippeimpfung (Stand: September 2015) Krankheitsausbreitung 1. Wie wird die Grippe übertragen? Die Grippe (Influenza) wird durch Viren verursacht, die auf zwei Wegen von Mensch

Mehr

Equine Infektiöse Anämie

Equine Infektiöse Anämie Equine Infektiöse Anämie Zur aktuellen Lage Auf einem Reiterhof im Landkreis Weimarer Land (Thüringen) wurden in der letzten Septemberwoche neun Fälle von Infektiöser Anämie nachgewiesen. Im Regierungsbezirk

Mehr

Hygiene im Alltag. Massnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (CF)

Hygiene im Alltag. Massnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (CF) Hygiene im Alltag Massnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (CF) Luzia Vetter, Rolf Kuhn Spitalhygiene LUKS 1 0 2 Bakterien - Pseudomonas aeruginosa - Burkholderia cepacia - Staphylococcus aureus

Mehr

Fruchtbarkeitsstörungen. Fruchtbarkeitsstörungen durch Virusinfektionen

Fruchtbarkeitsstörungen. Fruchtbarkeitsstörungen durch Virusinfektionen Tierärzte-Konferenzen 26., 27. und 29. Januar 2009 Fruchtbarkeitsstörungen durch Virusinfektionen Gezielte Diagnostik und abgeleitete Maßnahmen Dr. Gabriele Schagemann Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH

Mehr

Krankheiten gibt es überall

Krankheiten gibt es überall Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Hundebesitzer www.impfung-hund.de Impfen Ist das wirklich notwendig? Die Antwort ist ein klares JA. Noch immer sterben Hunde an vermeidbaren Infektionskrankheiten

Mehr

Q-Fieber in der Schweiz: Seroprävalenz beim Kleinwiederkäuer und Risikoabschätzung für den Menschen

Q-Fieber in der Schweiz: Seroprävalenz beim Kleinwiederkäuer und Risikoabschätzung für den Menschen Q-Fieber in der Schweiz: Seroprävalenz beim Kleinwiederkäuer und Risikoabschätzung für den Menschen Untertitel, Autoren etc. J. Hunninghaus, I. Magkouras, M.M. Wittenbrink, G. Schüpbach Jahreskonferenz

Mehr

Hepatitis B. Also vor allem durch ungeschützten Geschlechtverkehr mit Virusträgern.

Hepatitis B. Also vor allem durch ungeschützten Geschlechtverkehr mit Virusträgern. Hepatitis B Was ist Hepatitis? Hepatitis ist eine Entzündung der Leber. Dabei werden die Leberzellen geschädigt, die Leistungsfähigkeit des Organs sinkt und schliesslich versagt es ganz. Der Krankheitsverlauf

Mehr

Erkältung / Pharyngitis häufig: Adenoviren, EBV, Influenza-Viren, Parainfluenza-Viren, Picornaviren, RSV seltener: Bordetella pertussis

Erkältung / Pharyngitis häufig: Adenoviren, EBV, Influenza-Viren, Parainfluenza-Viren, Picornaviren, RSV seltener: Bordetella pertussis Arthritis (Reaktiv) Borrelien, Campylobacter, Chlamydia trachomatis, Salmonellen, Streptokokken (ASL), Yersinien seltener: Brucellen, Hepatitis B-Virus, Mykoplasma hominis, Parvovirus B19, Röteln-Virus,

Mehr

Leptospirose. Service der. HUNDE - Krankheiten

Leptospirose. Service der. HUNDE - Krankheiten Service der HUNDE - Krankheiten Staupe Eine gefürchtete Erkrankung mit vielen Gesichtern. Die Staupe wird durch ein Virus verursacht. Die Ansteckung erfolgt zumeist durch direkten Kontakt von Hund zu Hund,

Mehr

8669/J XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. ANFRAGE

8669/J XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. ANFRAGE 8669/J XXIV. GP - Anfrage (elektr. übermittelte Version) 1 von 6 8669/J XXIV. GP Eingelangt am 24.05.2011 ANFRAGE der Abgeordneten Jannach und weiterer Abgeordneter an den Bundesminister für Gesundheit

Mehr

Von AIDS spricht man erst dann, wenn harmlose Infektionskrankheiten aufgrund der Abwehrschwäche lebensbedrohlich werden.

Von AIDS spricht man erst dann, wenn harmlose Infektionskrankheiten aufgrund der Abwehrschwäche lebensbedrohlich werden. arztpraxis limmatplatz Was ist HIV?... 1 Was ist AIDS?... 1 Wie entsteht AIDS... 2 Welche Symptome treten bei der HIV-Infektion auf?... 2 Welche Symptome treten bei AIDS auf?... 2 Wie wird das Virus übertragen?...

Mehr

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben.

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung Ein complexes Thema einfach erklärt Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung kaum einer entkommt ihr! Eine Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung, von der Sahara bis nach Grönland. Würde

Mehr

TIERARZTPRAXIS AM MÜHLGRUND

TIERARZTPRAXIS AM MÜHLGRUND Dipl.Tzt. Eva Panner-Frisch TIERARZTPRAXIS AM MÜHLGRUND Langobardenstr 44, A 1220 Wien Telefon & Fax 01 / 283 27 79 - www.kleintierdoktor.com Pflicht- und Wahlimpfungen Bei den Pflichtimpfungen, die in

Mehr

INFORMATIONSBLATT FÜR PATIENTINNEN DYSPLASIE 1. Diagnose Dysplasie

INFORMATIONSBLATT FÜR PATIENTINNEN DYSPLASIE 1. Diagnose Dysplasie INFORMATIONSBLATT FÜR PATIENTINNEN DYSPLASIE 1 Diagnose Dysplasie Was bedeutet das für mich? Was ist eine Dysplasie? Eine Dysplasie bedeutet Zellveränderungen an den Oberflächenzellen des Gebärmutterhalses.

Mehr

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer

Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer Krankheiten gibt es überall Ein Impfratgeber für Katzenbesitzer www.msd-tiergesundheit.de Impfen Ist das wirklich notwendig? Die Antwort ist ein klares JA. Noch immer sterben Katzen an vermeidbaren Infektionskrankheiten

Mehr

Virus-Infektionskrankheiten

Virus-Infektionskrankheiten Virus-Infektionskrankheiten Hunde Staupe Infektionsmodus direkt und indirekt über Menschen/Geräte. Staupevirus hält sich in Räumen und an Kleidern einige Tage. Desinfektion ist mit virusabtötenden Desinfektionsmitteln

Mehr

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Dr. med. Tina Ganzenmüller Institut für Virologie Humanes Cytomegalievirus

Mehr