Fusion zum PF GF MS. Andreas Häggi

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1 Fusion zum PF GF MS Andreas Häggi

2 Themen-Übersicht Einführung - Begriffe Entwicklungen in der Pensionskassenwelt Fusion PK Agie und PK Charmilles per Leistungen und Finanzierung ab Beteiligung Arbeitgeber Resultat der Massnahmen Verwaltung Fragen 2

3 Pensionskassen Übersicht + Begriffe Pensionskassen gibt es verbreitet seit dem Anfang 20. JH Die Entwicklung vieler Kassen erfolgte ohne Regulierung durch ein Bundesgesetz Das BVG (Berufliche Vorsorge Gesetz) trat 1985 in Kraft Ist ein Rahmengesetz Legt Minimumstandard fest Solange diese Standards eingehalten werden, haben die Kassen in der Ausgestaltung ihrer Pläne grosse Freiheiten 3

4 Pensionskassen Umwandlungssatz Der Umwandlungssatz (UWS) gibt an, wie das Sparkapital in eine lebenslängliche Rente umgewandelt wird CHF Sparkapital bei UWS = 6.8% ergibt CHF Rente (p.a.) Beispiele von UWS: 6.8% BVG (heute) 6.8% Agie (heute) 6.4% Charmilles (heute) 6.0% BVG (gemäss Altersreform 2020)/PF GF MS (neu) 7.56% GF (bis 2003) 5.8% GF (ab ) 5.22% SBB (ab ) 5.0% Axa Winterthur (für Überobligatorium ab ) 4

5 5

6 Ertragslage Entwicklung Rendite 10 J Eidg

7 Entwicklung Lebenserwartung Lebenserwartung im Alter 65 Frauen Männer Erwartung

8 Konsequenz aus Rückgang Ertrag und Zunahme Langlebigkeit Sofern keine Massnahmen Zu hohe Renten führen zu Verlusten Ungewollte Finanzflüsse von den Aktiven zu den Rentner Zu tiefe Verzinsung der Sparguthaben der Aktiven Hohes Sanierungsrisiko Reduktion des Umwandlungssatzes (UWS) Ab UWS 6.0% UWS CT momentan bei 6.4% Senkung UWS bei CT von 6.8% auf 6.4% im 2013 UWS Agie momentan bei 6.8% 8

9 Fusion PK CT + PK AGIE zu PF GF MS (1) Gleichbehandlung der Mitarbeiter GF MS / one team Wohlerworbene Rechte sind für alle garantiert Einheitliche Bewertung der Vermögen und Verpflichtungen Ausgleich des Deckungsgrades durch Verteilung der überschüssigen Mittel der PK mit dem höheren Deckungsgrad, allenfalls Reduktion Deckungsgrad auf 114% für beide Kassen Verbesserte Destinatärstruktur bei der PK Charmilles und besserer Risikoausgleich dank höherem Versichertenbestand Zusammenführung bringt Vergleichbarkeit, Vereinfachungen und Kostenersparnisse 9

10 Fusion PK CT + PK AGIE (+ Liechti) zu PF GF MS (2) PK CT PK AGIE Liechti PF GF MS Aktive Rentner Vermögen in Mio Liegenschaften 38% 21% 28% Erwarteter Deck- 114% ungsgrad Fusion 10

11 Leistungen ab 1. Januar 2016 Schlussalter Männer 65 / Frauen 64 (CT bis anhin 65/65) Flexibel ab Alter 58 (unverändert) Weiterversicherung bis max. Alter 70/69 (CT bis anhin 70/70) Rente und/oder Sparkapital bis 100% (unverändert) Versicherung Boni + Schichtzulagen 11

12 Altersleistungen ab 1. Januar 2016 Leistungsniveau der Altersrente mit gesenktem Umwandlungssatz im Rahmen der alten Regelung CHF = 69% (inkl. AHV) CHF = 62% " CHF = 60% " CHF = 56% " (Altersleistung abhängig vom vorhandenen Altersguthaben und Umwandlungssatz) Tod bei Rentnern = 60% von Rentenleistung Alterskinderrenten frühestens ab Schlussalter 65/64 AHV - Überbrückungsrente 12

13 Altersleistungen Übergangsgeneration PK Charmilles Für Personen 55 und älter Einmal Einlage in das Sparkapital Rente mit 65 verbleibt auf gleichem Niveau PK AGIE Für Personen 60 und älter (Jahrgang 1956), sofern Entscheid für Rentenbezug Einmal Einlage in das Sparkapital Rente mit 65 verbleibt auf gleichem Niveau 13

14 Risikoleistungen ab 1. Januar 2016 (1) IV-Rente Tod bei Aktiven = 50% vom versicherten Jahreslohn Kinderrente = 10% = 30% vom versicherten Jahreslohn Waisenrente = 10% Gesetzliche Wohneigentumsförderung unverändert Einkauf einmal im Jahr unverändert 14

15 Risikoleistungen ab 1. Januar 2016 (2) Jahreslohn CHF CHF Vers. Lohn CHF CHF IV-Rente CHF CHF Kind CHF CHF Ehegatte CHF CHF Waise CHF CHF

16 Finanzierung ab 1. Januar 2016 (1) Wahl zwischen 3 Beitragstabellen (jährliche Wechselmöglichkeit) Maxiplan = gleicher Beitrag AN / AG Mediumplan = zwischen Maxi und Standard Beiträge AN bleiben in Summe etwa gleich hoch (Standardplan) Versicherter Jahreslohn CT für tiefe Saläre tiefer AGIE für tiefe Saläre höher Arbeitgeber bezahlt mehr (v.a. bei AGIE) Sparbeiträge kontinuierlich ansteigend von 7% bis 21.5% (im Alter 55; ca. 1/3 AN, 2/3 AG) 16

17 Finanzierung ab 1. Januar 2016 (2) Wahl des Beitragssatzes Vorgehen sofern vom Versicherten keine Wahl getroffen wird: PK Charmilles Die gewählte Variante wird weiter angewandt PK AGIE Der Standardplan wird gewählt Die Versicherten wurden angefragt. Bitte Änderung bis am an Pensionskasse Georg Fischer 17

18 Finanzierung ab 1. Januar 2016 / Arbeitnehmer (AN)-Beiträge AN-Beiträge im Jahr für Frau/Mann, Alter 40 Versicherter Jahreslohn AN- AN- Beitrag AN- AN- Beitrag AN- Beitrag AN- Beitrag Jahreslohn PF Beitrag PK CT Beitrag PF MS PF MS PF MS MS PK CT erhöht Agie Stand. Medium Maxi 50'000 35'000 2'813 3'188 1'595 2'100 2'538 2'975 70'000 49'000 3'938 4'463 2'855 2'940 3'553 4'165 90'000 68'850 5'164 5'852 4'115 4'131 4'992 5' '000 88'850 6'664 7'552 5'375 5'331 6'442 7'552 18

19 Beteiligung Arbeitgeber Erhöht seine Beteiligung auf 157% Absolut gleich hohe Beteiligung bei den 3 Beitragstabellen, das heisst (Alter 45, Jahreslohn = ), Standard Medium Maxi Arbeitnehmer Arbeitgeber immer

20 Resultat der veränderten Leistungen und Finanzierung ab 1. Januar 2016 Erhöhte Sicherheit der Mitarbeitenden und erhöhtes Altersguthaben das heisst, trotz reduziertem Umwandlungssatz gleiches Leistungsniveau für Altersrente dank reduziertem Umwandlungssatz mehr Generationengerechtigkeit 20

21 Stiftungsrat PS GF MS (gegenwärtige Funktion) Arbeitgebervertreter Pascal Renfer Präsident (AG Vertreter + Präsident PK CT) Susanne Kessler (AG Vertreter PK AGIE) Jean-Marc Hug (neu) Guido Romanin (neu) Andreas Häggi (AG Vertreter PK CT) Arbeitnehmervertreter Orio Sargenti Vizepräsident (AN Vertreter + Vizepräsident PK AGIE) Andreas Bandi (AN Vertreter PK AGIE) Cristina Milimatti (AN Vertreter PK AGIE) Ulrich Hemsteg (AG Vertreter PK CT) Pierre Niederhauser (AN Vertreter PK CT) 21

22 Team Pensionskasse PK GF zuständig auch für PF GF MS Stefano Cammarota Eidg. diplomierter Pensionskassenleiter Claudia Geel Kaufmännische Angestellte Geschäftsführer Kontakt: +41 (0) Vorsorgeadministration Kontakt: +41 (0)

23 Fragen? 23

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