Risikomanagement in der Landwirtschaft Winterschulung AS Pirna

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1 Risikomanagement in der Landwirtschaft Winterschulung AS Pirna

2 Inhalt Risikomanagement Übersicht und Erklärung Projekt zur Untersuchung zum Stand des Risikomanagement in den Neuen Bundesländern, Bericht von Prof. Dr. Ludwig Theuvsen - Georg-August-Universität Göttingen, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Checklisten zur Unternehmensfitness Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

3 Risikomanagement als Kreislauf Risikomanagementsystem ät des Themas und Risikocontrolling Organisation Planung Kontrolle Information Koordination... Risikoidentifikation Risikosteuerung Risikomessung Risikoarten Marktrisiken Ausfallrisiken Betriebsrisiken Absatzrisiken... Instrumente Vorsorge Abwälzung Kompensation Diversifikation... Kennzahlen Maximalverlust Volatilität Sensitivität Value at Risk Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 3

4 Risikomanagement - Systematik Unternehmensrisiken Leistungswirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken Beschaffungsrisiken Betriebsrisiken Absatzrisiken Marktpreisrisiken Kreditrisiken Liquiditätsrisiken Bedarfsdeckungsrisiken Transportrisiken Lagerrisiken Lieferrisiken - Ausfallrisiken - Mängelrisiken - Preisrisiken Interne Betriebsrisiken - Personenrisiken - Prozessrisiken - IT-Risiken Externe Betriebsrisiken - Naturrisiken - Rechtsrisiken - Delikte Dritter Erfüllungsrisiken Lagerrisiken Transportrisiken Abnahmenrisiken Verkaufsrisiken - Ausfallrisiken - Preisrisiken - Mengenrisiken Systematik der Unternehmensrisiken Zinsänderungsrisiken Wechselkursrisiken Aktienkursrisiken Immobilienpreisrisiken Ausfallrisiken Länderrisiken Portfoliorisiken Aktivische Liquiditätsrisiken - Investitions- u. Geschäftsrisiken - Liquidationsrisiken - Terminrisiken Passivische Liquiditätsrisiken - Substitutionsrisiken - Prolongationsrisiken - Finanzierungskostenrisiken Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 4

5 Risikoidentifikation Landwirtschaft Produktionsrisiken Personenrisiken Finanzrisiken Anlagerisiken betreffen die Erzeugung der landwirtschaftlichen Produkte im Betrieb betreffen die familieneigenen und familienfremden Arbeitskräfte des Betriebs betreffen die Liquiditätsund Erfolgslage des Betriebs betreffen Gebäude, Anlagen, Maschinen, Feldinventar und Viehbestand des Betriebes Witterung Schädlinge Tierkrankheiten Betriebsunterbrechung Flächenverfügbarkeit Ausfall von Maschinen Unfall Berufsunfähigkeit Krankheit/Tod Arbeitsleistung Mitarbeiter Liquiditätsschwierigkeiten Fremdkapitalbelastung Gewinnschwankungen Rating Brand Diebstahl Bruch/Beschädigung Marktrisiken Politikrisiken Sonstige Risiken betreffen die Beschaffung von Betriebsmitteln und die Vermarktung von Produkten betreffen die Veränderung politischer Bedingungen und gesetzlicher Vorschriften andernorts nicht erfasste Risiken Systematik der Risiken im landwirtschaftlichen Betrieb Volatilität der Agrarpreise Abnahmerisiko Zahlungsunfähigkeit von Handelspartnern Beschaffungspreis Pachtpreise Senkung der Direktzahlungen Abbau von Marktstützungsmechanismen Verschärfung Cross Compliance Entstehung eines Haftpflichtschadens/ Haftungsrisiken Rechtsstreitigkeiten Datenverlust (EDV) Anwohnerproteste gegen Investitionsvorhaben Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 5

6 Produktionsrisiken Ertragsentwicklung von Marktfrüchten in Sachsen dt/ha Kö.mais/CCM 80 Winterweizen 70 Wintergerste 60 Winterroggen 50 Sommergerste Winterraps Körnererbsen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann Quelle: StaLA Kamenz 6

7 Markt- und Preisrisiken Entwicklung des durchschnittlichen Milchpreises in der EU in EUR/100 kg: Jul 90 Jul 92 Jul 94 Jul 96 Jul 98 Jul Quelle: Daten der Europäischen Kommission Aussagen der Politik: Die Landwirte werden jetzt allerdings die Verantwortung für das Management derjenigen Risiken übernehmen müssen, die vorher durch die Markt- und Preispolitik aufgefangen wurden. Europäische Kommission, KOM (2005) 74, S. 1. Die massive staatliche Regulierung der Agrarmärkte gehört der Vergangenheit an. Wichtig ist: Marktsignale frühzeitig zu erkennen und zu reagieren ; Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 7

8 Markt- und Preisrisiken aktuelle Preisentwicklungen in Deutschland Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 8

9 Markt- und Preisrisiken aktuelle Preisentwicklungen in Deutschland Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 9

10 Risikobewertung Qualitative oder quantitative Bewertung der zuvor identifizierten Risiken in Hinblick auf eine einheitliche Zielgröße (z.b. den Gewinn). Qualitative Bewertung: Mitarbeiter des Unternehmens bewerten die identifizierten Risiken anhand einer Relevanz-Skala, geringerer Aufwand, allerdings auch schlechtere Ergebnisse, Problem: Abhängigkeiten zwischen einzelnen Risiken, die dazu führen können, dass sich mehrere unbedeutende Einzelrisiken zu einem existenzgefährdenden Risiko verstärken, werden nicht berücksichtigt, Problem: Das Gesamtrisiko des Unternehmens kann nicht aus den Einzelrisiken abgeleitet werden Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 10

11 Risikobewertung Quantitative Bewertung: Ermittlung einer Wahrscheinlichkeitsverteilung für jedes identifizierte Risiko, Größerer Aufwand, aber auch bessere Ergebnisse, Schwierigkeit: Finden der passenden Wahrscheinlichkeitsverteilungen für die Einzelrisiken und der richtigen Verteilungsparameter, Gesamtrisiko des Unternehmens kann aus Einzelrisiken abgeleitet werden. Einzelrisiken Gesamtrisiko Wahrscheinlichkeit Risiko- aggregation Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 0 Gewinn am Jahresende 11

12 Schadensausmaß Risikomatrix Bewertung von Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit Fehlende Mitarbeitermotivation Schwankend e Milchpreise Verschärfung von Cross Compliance Hohe Arbeitsbelastung Tierseuchen Ausfall des Betriebsleiters Liquiditätsschwierigkeiten Eintrittswahrscheinlichkeit Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

13 Risikosteuerung Herrscht Klarheit über das Gesamtrisiko und über die Bedeutung der Einzelrisiken, wird eine Strategie zur Risikosteuerung erarbeitet. Hierbei stehen vier grundsätzliche Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung: Risikovermeidung: Geschäftsverzicht Risikoreduzierung: Innerbetriebliche Anpassung Risikotransfer: Übertragung von Risiken auf Dritte Tragen von Risiken: Risikovorsorge erforderlich Die Ausgestaltung der Risikosteuerungsstrategie ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 13

14 Zunehmende Bedeutung des betrieblichen Risikomanagements steigende Risiken Risikomanagement begrenzte Risikotrag -fähigkeit Stabilität und nachhaltiger Erfolg ldw. Unternehmen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

15 Risikosteuerung Beispiel Trockenheit: Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 15

16 Risikosteuerung Beispiel Trockenheit: Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 16

17 Risikosteuerung Beispiel Trockenheit: Risikovermeidung: Verzicht auf den Anbau von trockenintolleranten Fruchtarten (Raps?) Bewässerung mit hoher Wassernutzungseffizienz Risikoreduzierung: Verstärkter Anbau trockentolleranter Fruchtarten (Roggen, Wintergerste, Sudangras, Zuckerhirse, Luzerne) Konservierende Bodenbearbeitung zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit Nachhaltige Humuswirtschaft zur Steigerung der Wasserspeicherkraft Risikotransfer: Indexbezogene Versicherungen (Wetterderivate, Ertragsversicherung) Schadenbezogene Versicherungen (Eingefahren-, Mehrgefahren-, Ertragsversich.) Tragen des Risikos: Sinnvoll in Regionen (Vor- und Mittelgebirgslagen im Süden von Sachsen), die auch zukünftig ausreichende Niederschläge erwarten können Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 17

18 Risikosteuerung Beispiel Markt-/ Preisrisiken: Maßnahmen im Rahmen eines Risikomanagementsystems: 1. Feststellung der Risikotragfähigkeit des Unternehmens Wo liegt das preisliche Gleichgewicht? Bei welchem Preisniveau ist die Liquidität des Unternehmens gesichert? Welches Marktpreisrisiko kann das Unternehmen maximal verkraften? Orientierung an den zur Verfügung stehenden Kreditlinien und am Eigenkapital z.b. max. 10% des EK Betrag in EUR Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen den Märkten? z.b. Marktfrucht-Veredlungsbetrieb 2. Marktrisiko begrenzen Warenterminkontrakte Terminkontrakte Kassamarkt Langfristige Vertragsbeziehungen Änderung der terminlichen Abverkaufsstruktur Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 18

19 Risikosteuerung - Finanzrisiken: Finanzrisiken sind zum einen mit betrieblichen Investitionen und deren Finanzierung verknüpft. Des Weiteren gehören dazu auch starke Liquiditäts- und Renditeschwankungen als Folge eines hohen Verschuldungsgrades sowie Forderungsausfall und Kapitalstrukturrisiko. Wie erkennt man finanzielle Risiken? fehlende Rücklagenbildung keine Ausgleich des Bankkontos im Jahresverlauf Anhäufung unbezahlter Rechnungen Fremdkapitalanstieg ohne Investitionstätigkeit Zunahme von Lieferanten- und Händlerfinanzierungen bei ausgeschöpfter Kreditlinie bei der Bank Ersatzinvestitionen von Maschinen zu 100 Prozent fremdfinanziert Fehlende Inanspruchnahme von Skonto Steuernachzahlungen können nicht fristgerecht erbracht werden Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 19

20 Risikosteuerung - Finanzrisiken Maßnahmen im Rahmen eines Risikomanagementsystems: Liquiditätsbeobachtung und -vorsorge betreiben Kreditlinien für Marktpreisschwankungen Liquiditätspuffer im Unternehmen Marktschwankungen in Wachstumsplanungen berücksichtigen Fristenkongruente Tilgungsstrukturen: Finanzierung von langfristigem Anlagevermögen mit langfristigen Darlehen Finanzierung von kurzfristigem Vermögen aus dem Eigenkapital oder mit kurzfristigen Darlehen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 20

21 Risikomanagement - Fazit Ein funktionierendes Risikomanagementsystem sorgt für Transparenz über die bestehenden Risiken und die von diesen ausgehenden Gefahren, versetzt die Unternehmensführung in die Lage, Risikoaspekte bei der Unternehmensplanung zu berücksichtigen, ermöglicht ein Abwägen von prognostizierten Erträgen und dafür einzugehenden Risiken, kann somit einen wertvollen Beitrag dabei leisten, in risikobehafteten Situation die richtigen unternehmerischen Entscheidungen zu treffen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 21

22 Studie und Unternehmensbefragung Frage: Wie ist der Entwicklungsstand des Risikomanagements in landwirtschaftlichen Unternehmen? Empirische Erhebung bei landwirtschaftlicher Unternehmen aller Produktionsrichtungen in den Bundesländern Sachsen Sachsen-Anhalt Thüringen Mecklenburg-Vorpommern Entwicklung von Handlungsempfehlungen für landwirtschaftliche Unternehmen Politik und Verwaltung Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

23 Stichprobe und Teilnehmer der Studie Stichprobe: Regionale Verteilung: Sachsen: 272 ldw. Unternehmen (49,8 %) Thüringen: 110 ldw. Unternehmen (20,1 %) Sachsen-Anhalt: 108 ldw. Unternehmen (19,8 %) Mecklenburg-Vorpommern: 56 ldw. Unternehmen (10,3 %) Teilnehmer: 92 % Geschäftsführer oder Betriebsleiter 3,3 % Hofnachfolger 1,7 % Leiter eines Betriebszweiges Bewirtschaftungsweise: 91,5 % konventionell 8,5 % ökologisch (einschl. ein Betrieb in der Umstellungsphase) Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

24 Betriebszweige der Studie 126 reine Ackerbaubetriebe (23 %) 420 Betriebe mit Tierhaltung (77 %) Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

25 Studie: Risikowahrnehmung Wichtigste Risiken: Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

26 Studie: Risikowahrnehmung Weitere Beobachtungen: Aktuelle Risiken werden als besonders bedrohlich wahrgenommen. Beispiele: Steigende Pacht- und Kaufpreise für Land; volatile Preise Risiken mit geringerem aktuellem Bezug geraten dagegen leicht aus dem Blick. Beispiel: Tierseuchen (Platz 21) Externe Risiken, auf die Geschäftsführer und Betriebsleiter keinen Einfluss haben, werden als bedrohlich wahrgenommen. Agrarpolitik; Marktentwicklungen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

27 Studie: Risikowahrnehmung Was sagen unsere Experten? Politik: Fachkräftemangel: Akzeptanzprobleme: Investitions- und Finanzierungsmanagement: Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

28 Studie: Risikobewertungen Durchführung von Risikobewertungen: Mehrmals im Jahr: 21,2 % Einmal im Jahr: 11,5 % Bei Bedarf: 59,7 % Nie: 7,6 % 92,4 % der befragten ldw. Unternehmen beschäftigen sich mit den Risiken, die sie bedrohen! Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

29 Studie: Risikomanagementstrategien Beobachtungen: Das Risiko Nr. 1 (Pachtpreise) schlägt sich auch in der Risiko-steuerung nieder (Sicherung von Betriebsflächen). Betriebswirtschaftliche Instrumente stark im Vordergrund. Liquiditätsmanagement, Management von Preisrisiken, Diversifikation, Aus- und Weiterbildung Etablierte Instrumente der Risikosteuerung im Mittelfeld. Verfahrenswahl, Versicherungen, Vorverträge usw. Einsatz ist eine Selbstverständlichkeit, nichts Besonderes! Komplexe Instrumente wie Warenterminbörsen werden eher abgelehnt. Nicht ldw. Unternehmen, sondern Handel und Verarbeitung nutzen WTB! Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

30 Studie: Risikomanagementstrategien Was sagen unsere Experten? Diversifikation: Management von Preisrisiken: Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

31 Studie: Risikomanagementstrategien Management von Preisrisiken: Vorverträge: 90,5 % der Geschäftsführer und Betriebsleiter sichern Teile ihrer Ernte im Voraus ab. Nutzung der WTB: 12,1 % der Unternehmen bei der Vermarktung pflanzlicher Produkte, 2,1 % bei tierischen Produkten. Absicherung des Mineraldüngerbedarfs: bis 20 %: 15,3 % 21 bis 40 %: 8,1 % 41 bis 60 %: 22,0 % 61 bis 80 %: 28,2 % über 80 %: 19,1 % Risikobereitschaft sehr unterschiedlich ausgeprägt! Futtermittel: ähnliche Situation Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

32 Studie: Risikomanagementstrategien Liquiditätsmanagement: Nutzung der Bilanz: 83,5 % der ldw. Unternehmen Liquiditätsvorschau: 63,6 % Anlegen von Liquiditätsreserven: 43,8 % Erweiterte Kontokorrentkreditlinie: 35,7 % Hauptansprechpartner: Hausbank Gespräch zur Geschäftsentwicklung mit Bankberater: a) bei Bedarf: 28,0 % b) einmal im Jahr: 28,3 % c) zwei bis drei Mal im Jahr: 24,8 % d) mehr als drei Mal im Jahr: 18,9 % Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

33 Studie: Risikomanagementstrategien Versicherungen: Lücken bei Ertragsschadenversicherungen und im privaten Bereich (Familienbetriebe) Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

34 Studie: Größe und Risikomanagement Größe des Unternehmens: Insgesamt vergleichsweise geringe Auswirkungen auf die Risikosteuerung. Tendenziell steigt die Intensität des Einsatzes von Risikomanagementinstrumenten mit der Unternehmensgröße an. Am deutlichsten ist der Unterschied in Bezug auf die Diversifikation der Unternehmensaktivitäten. Sehr große landwirtschaftliche Unternehmen sind im Mittel etwas risikofreudiger und probieren Neues eher aus Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

35 Studie: Tierhaltung und Risikomanagement Andere Eintrittswahrscheinlichkeiten bei Betrieben mit Tierhaltung: Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

36 Studie: Stand des Risikomanagements Die Strategie, einen ausgewogenen Mix aus Chancen und Risiken zu suchen, überwiegt. Einfache (z.b. Vorverträge) werden gegenüber komplexen Risikomanagementinstrumenten (z.b. WTB) bevorzugt. Diversifikation und Liquiditätsmanagement kommt eine zentrale Bedeutung im Rahmen des Risikomanagements zu Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

37 Studie: Handlungsempfehlungen Handlungsfeld Risikobewertung : Bei der Risikobewertung ist die Langfristperspektive zu stärken. Handlungsfeld Sicherung des Produktionsfaktors Boden : Kontinuierliche Flächenakquise, langfristige Pachtverträge und eine intensive Verpächterpflege sollten eine hohe Priorität genießen. Je geringer die Zahl der Verpächter ist, desto stärker sind sie individualisiert anzusprechen. Die Nutzung von Pachtpreisanpassungsklauseln zur Flexibilisierung von Pachtverträgen ist zu prüfen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

38 Studie: Handlungsempfehlungen Handlungsfeld Management von Preisrisiken : Speziell kleinere ldw. Unternehmen sollten die Eignung von Kooperationen im Ein- und Verkauf prüfen. Alle Unternehmen sollten regelmäßig prüfen, inwieweit volatile Preise Einfluss auf die Ergebnis- und Liquiditätslage haben können. Die Höhe der Liquiditätspuffer zur Abfederung volatiler Preise ist regelmäßig zu überprüfen. Einkaufs- und Verkaufsstrategien sollten durch klare Zieldefinitionen in Bezug auf Mengen und Preise unterlegt werden Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

39 Studie: Handlungsempfehlungen Handlungsfeld Politikrisiken : Im Rahmen von Szenarioanalysen sollten verschiedene Politikoptionen auf die Auswirkungen auf das eigenen Unternehmen überprüft werden. Handlungsfeld Liquiditätsmanagement : Ein systematisches Liquiditätsmanagement sollte selbstverständlicher Bestandteil des Risikomanagements sein. Ggf. ist die Kontaktpflege mit den Partnerbanken zu verstetigen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

40 Studie: Handlungsempfehlungen Handlungsfeld Personalrisiken : Aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist eine langfristige Personalbedarfsplanung erforderlich (Nachfolgeplanung). Die Attraktivität als Arbeitgeber in der Region ist durch geeignete Maßnahmen im regionalen Umfeld zu steigern ( employer branding ). Handlungsfeld Versicherungsmanagement : Speziell Unternehmen mit Tierhaltung sollten prüfen, inwieweit ihr Versicherungsschutz für den Fall eines Seuchenausbruchs ausreicht Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

41 Studie: Handlungsempfehlungen Handlungsfeld Familienbetriebe : Familienbetriebe sollten über ein vollständiges Notfallhandbuch verfügen. Im Gespräch mit Versicherungsberatern sollten eventuelle Lücken im Versicherungsbestand geklärt werden. Lücken sind vor allem bei Berufsunfähigkeit und Unfallversicherungen zu erkennen Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

42 Hilfsmittel zur Unternehmensanalyse Z. B. Checklisten zur Unternehmensfitness Ziel der Unternehmensanalyse ist es die Ursachen für die wirtschaftliche Situation des Unternehmens aufzuzeigen, Vorschläge zur Verbesserung zu fixieren, Strategien für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu entwickeln Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

43 Vorhandene Checklisten Unternehmensfitness Verzeichnis der Checklisten: 1 Bilanzanalyse 2 Analyse der kurzfristigen Liquidität 3 Analyse der Rentabilität 4 Analyse der Stabilität 5 Analyse des Managements 5.1 Analyse Management 5.2 Analyse Personalmanagement 5.3 Analyse der betrieblichen Kooperation 6 Analyse der Betriebsorganisation 7 Betriebsplanung Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

44 Checkliste: Beispiel Betriebsplanung Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

45 Links zum Risikomanagement Seite Risikomanagement (inkl. MLP): Schriftenreihe zum Projekt Unternehmensbefragung: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13811 Checklisten Unternehmensfitness: Benchmarkingergebnisse: Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann

46 Vielen Dank. und immer den richtigen Blickwinkel Januar 2013 LfULG, R24, Eva-Maria Neumann 46

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