Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen"

Transkript

1 Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen Aus Fehlern lernen! Wirtschaftsprüfung.Steuerberatung.Consulting.Corporate Finance.

2 Dieser Text basiert auf einer Veröffentlichung des Deloitte Centers for Banking Solutions, die im Herbst 2008 unter dem Titel Risk management in the age of structured products Lessons learned for improving risk intelligence erschienen ist. Die englischsprachige Originalfassung ist im Internet verfügbar unter: Deloitte AG Alle Rechte vorbehalten.

3 Inhaltsverzeichnis Einführung 2 Ein Rückblick 3 Ein kurzer historischer Überblick über das Risikomanagement im 3 Finanzdienstleistungssektor Die Kreditkrise und strukturierte Kreditprodukte 6 Der Kollaps Eine Synopse 9 Aus Fehlern lernen 10 Governance, Risikoidentifikation und Risikomanagement 10 Integration von Risiko und Rendite in die Entscheidungsfindung 13 Aufbau von Risikomanagementressourcen 14 Transparenz und Offenlegung 17 Empfehlungen der Regulatoren 18 Schlussfolgerungen 19 Zusammenfassung der gesammelten Erfahrungen 20 Risikointelligente Unternehmen 21 Ansprechpartner 22 Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen 1

4 Einführung Man ist versucht, die Schuld an der gegenwärtigen Situation den strukturierten Kreditprodukten 1 zuzuweisen, wobei die Ursachen jedoch viel tiefgreifender erscheinen. Grundlegende Probleme der jüngsten Kreditkrise sind unter anderem: Die dauerhaft niedrigen Zinssätze für kurzfristige Laufzeiten, die daraus resultierende und schließlich geplatzte Immobilienpreisblase in den USA, eine geänderte Kreditvergabepolitik mit niedrigeren Bonitätsanforderungen, ein hoher Leverage in vielen Bereichen des Finanzsystems, Bewertungs- und Risikomanagementverfahren, die mit der Produktkomplexität nicht Schritt halten konnten, sowie Zweifel an der Wirksamkeit des Risikomanagements. Wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist, mit veränderter Sichtweise auf die Risikomanagementkompetenzen der Finanzinstitute und die implementierten Prozesse zu blicken, die das Finanzrisikomanagement unterstützen Dies ist nicht das erste Mal, dass einzelne Firmen oder der Finanzsektor einen Abschwung erlebt haben, der auf solche Probleme zurückzuführen ist. Es ist das Ausmaß der Verluste und die Anzahl Unternehmen, die scheinbar nicht das volle Gefährdungspotenzial verstanden, die diesen Kollaps so besonders machen. Angesichts der enormen Verluste sollte das globale Finanzsystem vor einer Wiederholung geschützt werden. Das Finanzwesen hat sich noch nicht von den Auswirkungen des breiten Abschwunges erholt. Eine Deloitte-Umfrage unter Senior Executives, inklusive der Chief Risk Officers, der weltweit führenden Finanzunternehmen hat ergeben, dass mehr als 91% der Befragten glauben, dass die Wahrscheinlichkeit sowie die potenzielle wirtschaftliche Auswirkung systemischer Risikoereignisse zugenommen haben. 2 Ein Drittel der Executives erwarten keine Verbesserung der Finanz-, Kredit- und Liquiditätskrise in Die vier meistgenannten Ursachen des systemischen Risikos waren: Zunehmende Fremdkapitalaufnahme, um Investitionen zu finanzieren (44%) Kreditrisikozyklen und Bewertungsblasen (40%) Die Schwierigkeiten bei der Identifikation exzessiv angehäufter Risiken (39%) Die zunehmende Vernetzung des Marktes durch die Globalisierung (30%) Wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist, mit veränderter Sichtweise auf die Risikomanagementkompetenzen der Finanzinstitute und die implementierten Prozesse zu blicken, die das Finanzrisikomanagement unterstützen. 3 Es scheint, dass es manchem Unternehmen an klaren Vorgaben hinsichtlich Risikophilosophie, Risikoappetit, einer relevanten Risikopolitik und an den notwendigen Kapazitäten und Kenntnissen fehlt, um ein akkurates, aggregiertes und unternehmensweites Verständnis der Risiken, denen sie begegnen, zu schaffen. Andere Institute gingen unmittelbar auf diese Risikomanagementprobleme ein. Diese Unternehmen sehen das Risikomanagement nicht als Bremsklotz, sondern als einen Teil der strategischen Diskussion, in der die Entscheidungsträger Risiko und Rendite gleichzeitig betrachten. Der Risikoappetit wurde klar definiert, verstanden und in die Prozesse eingebettet. Das Risiko ist ein Teil der täglichen Diskussionen und wird aus einer unternehmensweiten Perspektive betrachtet. In diesen Unternehmen ist das Risikomanagement ein aktiver Teilnehmer bei allen Schlüsselentscheidungen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen sorgfältigen Review und die Einführung der notwendigen Organisations- und Prozessänderungen, um ein wirksames Risikomanagement zu gewährleisten. In vielen Institutionen erscheint eine Anpassung der Methodik und der Abläufe des Risikomanagements dringend notwendig und soll den Unternehmen helfen, sich von einer Position der Verwundbarkeit weg zu bewegen, das Risikomanagement ganzheitlicher anzuwenden und das Unternehmen vor unbekannten aber wesentlichen Risiken besser zu schützen. 1 Als Strukturierte Kreditprodukte sollen im Folgenden ganz allgemein die Palette von klassischen und/oder synthetischen Kreditderivaten verstanden werden, die im Rahmen der Beschaffung, Distribution und Handel von kreditsensitiven Anlagen gebraucht werden, um etwa Werte zu generieren (z.b. cash collaterized debt obligations; CDOs ), Arbitrage zu betreiben (z.b. single tranche synthetic CDOs für Korrelationshandel), Bilanzmanagement vorzunehmen (z.b. synthetic CDOs mit der Absicht der Kapitalreduktion), oder um als Kreditintermediär aufzutreten (z.b. credit default swaps für den Handel von super senior Risiken mit unterschiedlichen Kontrahenten). 2 Systemic Financial Risk, Surveying the Markets, Deloitte Touche Tohmatsu, Risikomanagement kann umfassend verstanden werden und beinhaltet alle Risiken, denen ein Unternehmen ausgesetzt ist. Dies schließt Finanzrisiken wie Kredit- und Liquiditätsrisiken ebenso ein wie allgemeinere Risikokategorien (Compliancerisiken, operationelle, strategische und Reputationsrisiken, Rechtsrisiken etc.) Für die Zwecke dieses Beitrags soll sich der Begriff Risikomanagement jedoch in erster Linie auf das Management von Marktpreis-, Kredit-, Liquiditäts- und operationellen Risiken im Zusammenhang mit dem Handel von Finanzinstrumenten beziehen. 2

5 Ein Rückblick Ein kurzer historischer Überblick über das Risikomanagement im Finanzdienstleistungssektor Regulatorische Rahmenbedingungen Vor der Kreditkrise wurden die Praxis und die Erwartungshaltung im Risikomanagement oft hauptsächlich von den regulatorischen Anforderungen getrieben, da sich die Aufsichtsbehörden einige Zeit lang darauf fokussiert hatten, Finanzinstitute zu einer Verbesserung des Gesamtbankrisikomanagements anzutreiben. Eines der bedeutendsten Programme der Bankenaufsicht war die Verstärkung der risikoorientierten Kapitalausstattung und Regulierung in Form der Basler Akkorde. Basel I, veröffentlicht 1988, war die erste international standardisierte regulatorische Eigenmittelanforderung. Durch Basel I wurde erstmals weltweit eine konsistente regulatorische Kapitalanforderung für Kreditrisiken eingeführt. Nach einiger Zeit wurde aber deutlich, dass diese einfache Herangehensweise im Zusammenhang mit Finanzinnovationen und der Schaffung neuer Produkte, wie strukturierte Kreditprodukte, unzureichend war. Basel I hat das Wachstum von Verbriefungstransaktionen und anderen Methoden zur Reduzierung der Kapitalkosten begünstigt, da die Grenzen des Regelwerks ausgenutzt und Aufsichtsarbitrage unter Basel I zum Alltag wurde wurde Basel I durch Regeln zum Marktpreisrisiko ergänzt. Zudem wurde den Banken zum ersten Mal gestattet, intern entwickelte Risikomodelle, welche auf Value at Risk (VaR) Methoden und damit statistischen Daten basieren, für die Kapitalberechnung zu benutzen. Nicht zuletzt als Konsequenz der Basler Marktrisikoanforderungen haben die größten globalen Banken den VaR in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre als Standardverfahren für die Messung des Marktrisikos übernommen. Es gibt jedoch Einschränkungen des Value at Risk. Der VaR ist kein voraussagendes Instrument. Er kann insbesondere keine Katastrophen infolge von sogenannten Stress-oder Tailevents prognostizieren, weil er normalerweise auf historischen Daten basiert. Dadurch zeichnet der VaR ein überoptimistisches Bild in anhaltenden Aufschwungzeiten. Basel II 4 war das Ergebnis ausgiebiger Diskussionen unter den Mitgliedern des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht. Diverse Konsultationspapiere und Vorschläge wurden herausgegeben, die in den 2004 veröffentlichten Akkord mündeten, welcher zwischenzeitlich bereits revidiert und abgeändert wurde. Das erklärte Ziel des Basler Komitees bei der Überarbeitung des Regelwerks von 1988 war die Entwicklung eines Rahmens, der die Zuverlässigkeit und Stabilität des internationalen Bankensystems weiter stärken soll. Dabei soll gleichzeitig eine ausreichende Konsistenz beibehalten werden, um zu verhindern, dass die Regulierung der Kapitalanforderungen zu signifikanten Wettbewerbsnachteilen bei international tätigen Banken führt. 5 Durch Basel II wurden anspruchsvollere Messverfahren für Kreditrisiken und auch Regeln für komplexere Produkte wie z.b. verbriefte Transaktionen eingeführt. Da das Basel II-Regelwerk der individuellen Umsetzung in den einzelnen Staaten unterlag, war es zum Zeitpunkt der Kreditkrise weltweit noch nicht in vollem Umfang implementiert. In den USA war Basel II beispielsweise noch nicht in Kraft getreten. Infolge des US-Systems der unterschiedlichen Beaufsichtigung von Geschäftsbanken einerseits und Investment Banken andererseits hat die Securities and Exchange Commission ( SEC ) im Jahr 2004 für Investment Banken eigene Regelungen zur angemessenen Kapitalausstattung eingeführt; diese als Consolidated Supervisory Entity ( CSE ) bekannten Regeln 6 sind im Wesentlichen vergleichbar mit Basel II. Die Solvency II genannten Vorschläge der Europäischen Union haben dazu geführt, dass sich auch die Risiko- und Kapitalmanagementprozesse vieler Versicherungsunternehmen verändern. Die Auswirkungen von Solvency II auf das Risikomanagement in der Versicherungsbranche können durchaus mit den Veränderungen durch Basel II auf die Kreditwirtschaft verglichen werden. 4 Internationale Konvergenz der Eigenkapitalmessung und Eigenkapitalanforderung, Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Juni Internationale Konvergenz der Eigenkapitalmessung und Eigenkapitalanforderung, Umfassende Version, Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, Juni Alternative Net Capital Requirements for Broker-Dealers That Are Part Consolidated Supervised Entities, Securities and Exchange Commission, final rule effective date August 20, Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen 3

6 Die Methoden der Risikomessung Die Risikomessmethoden für handelbare Produkte basieren vorwiegend auf dem VaR, insbesondere für Marktpreisrisiken. Verwandte Techniken werden bei Kontrahentenrisiken eingesetzt. Im Allgemeinen wurden die unterschiedlichen Risikoarten wie Kredit- und Marktpreisrisiken mit eigenständigen Methoden und risk engines gemessen. Manche Risikomessmethoden nutzten vereinfachende Faktoren für die Risikoeinschätzung anstatt eine vollumfängliche Neuberechnung der einzelnen Positionen durchzuführen. Jedoch neigt eine Vereinfachung häufig zu einer Unterschätzung des Risikos, da die speziellen Risiken aus den Besonderheiten bestimmter Produkte unter Umständen nicht sauber abgebildet werden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass verschiedene Risikomanagementsysteme sowohl hinsichtlich der verschiedenen Risikoarten als auch der verschiedenen Handelsbereiche innerhalb eines Instituts oft unabhängig voneinander operierten. In der Folge mussten die für das Risikomanagement verantwortlichen Personen die einzelnen Daten teilweise manuell zum Gesamtbild zusammenfügen. Dies wiederum führte dazu, dass die Risiken für komplexe Produkte nicht immer richtig erfasst und eingeschätzt wurden und es oft nicht möglich war, einen Gesamtüberblick über alle relevanten Risiken zu bekommen. Für Marktpreis- und Kreditrisiken wurden häufig isolierte und unterschiedliche Methoden angewandt, sodass Risikoabgleiche erschwert wurden. Die Modellierung der zugrundeliegenden Sicherheiten von komplexen Kreditprodukten, wie z.b. collateralised debt obligations (CDOs), haben häufig Faktoren wie die Korrelationen der zugrundeliegenden Sicherheiten, die Auswirkungen eines möglichen Anstieges von Zahlungsausfällen oder Änderungen der Verwertungsquote nicht berücksichtigt. In einigen Banken ging man wohl davon aus, dass diese Risiken erfasst würden, obwohl dies nicht zutraf. Dieses Problem begann aber nicht erst mit der Einführung der strukturierten Produkte: Auch in der Vergangenheit neigte die Qualität der Daten und Datenprozesse, die einigen Risikomanagern zur Verfügung standen, zu Ungenauigkeit und Inkonsistenz. Dies erschwerte die Aggregation und verminderte die Glaubwürdigkeit der resultierenden Bewertungen und Analysen. In einigen Unternehmen wurde die Datenaufbereitung durch die Handels- und Abwicklungsinfrastruktur erschwert, die keinen konsolidierten Blick auf die Geschäfte zuließ. Dies war die Folge einer nur eingeschränkten Erfassung aller relevanten Geschäftsdaten zum Zeitpunkt der Ausführung als auch aufgrund von Lücken bei der Zusammenführung von erfassten Daten. Die strukturierten Kreditprodukte waren für viele Finanzinstitute unter der herrschenden Vorgehensweise im Risikomanagement angesichts der getrennten Messung von Marktpreis- und Kreditrisiko eine echte Herausforderung. Da viele dieser Produkte im Handelsbuch gehalten wurden, unterlagen sie nicht den regulatorischen Vorschriften für das Anlagebuch sondern den Marktpreisrisikoregeln. Da solche gehandelten Produkte nicht nur Marktpreisrisiken ausgesetzt sind, sondern auch eine fundamentale Kreditrisikoanalyse erfordern, wäre jedoch ein stärker integrierter Ansatz erforderlich gewesen. All zu oft schien die Verantwortung für das Risikomanagement dieser Produkte zwischen den Markt- und Kreditrisikofunktionen hindurch zu fallen. Diese fehlende Koordination zwischen den Risikofunktionen blieb unbemerkt, bis es zu spät war und Verluste eintraten. Zudem variierten die Investitionen in Risikomanagementtechnologien erheblich, nicht nur von Unternehmen zu Unternehmen, sondern auch unter den verschiedenen Risikomanagementbereichen in ein und derselben Bank. Während sich neue Produkte vermehrten, wurden die Grenzen der technischen Infrastruktur immer kritischer. Neue Produkte wurden viel schneller eingeführt als die Entwicklung der IT- Verfahren voranschritt, die notwendig gewesen wären, um diese Produkte zu bewerten. Auch dieser Umstand erschwerte mancherorts die Erfassung aller relevanten Risiken. 4

7 Organisation und Führung Obwohl viele Institute stolz auf ihre Risikomanagementprozesse waren, war das Risikomanagement rückblickend wohl doch nicht immer ausreichend entwickelt bzw. nicht gut integriert. In einigen Instituten wurde die zentrale Steuerung in größerem Umfang an die Geschäftsbereiche selbst abgegeben, welche dann zu einer eher autonomen Steuerung neigten. Die Geschäftsbereiche waren auf die Steigerung der Erträge fokussiert; Investitionen in Risikomanagementinfrastruktur und -prozesse hatten offenbar geringere Priorität. Die Genehmigungen für den Handel neuer Produkte wurden möglicherweise gegeben, ohne wirklich ein ausreichendes Verständnis der Risiken oder der notwendigen Systemunterstützung zu haben. Die möglichen Auswirkungen einer Überbetonung kurzfristiger Erträge zu Lasten des Risikomanagements sollten nicht unterschätzt werden: Bedingt durch den Druck, die Quartalserträge und Aktienkurse zu steigern, war es für einige Unternehmen offensichtlich schwierig, aus dieser Spirale auszusteigen. Auch als die Warnzeichen immer zahlreicher wurden und erste Banken ihre Verluste bekannt gaben, waren nur wenige Marktteilnehmer im Stande, ihre Steuerungsmodelle anzupassen. Andere Erwägungen Es bestehen ein paar weitere bemerkenswerte Faktoren, die zu Größe und Ausmaß der Kreditkrise beigetragen haben. Erstens liegt bei größeren Geschäftstransaktionen meist ein Anreizproblem ( agency problem ) vor, wodurch für die Händler eine Asymmetrie zwischen Risiko und Rendite besteht: Im Erfolgsfall erhält der Mitarbeiter erhebliche Prämien und Bonifikationen, während im Falle eines ungünstigen Ausgangs sein Risiko begrenzt ist (zum Beispiel auf den Verlust des Arbeitsplatzes), wobei das Kreditinstitut in diesem Fall massiv gefährdet sein könnte. Demzufolge standen die Anreize für diejenigen, die die Risiken eingehen und managen (= die Händler), nicht immer im Einklang mit denen der Aktionäre und der Institute selbst. Zweitens scheint der Fokus auf die Risikomanagementbereiche generell zyklisch zu sein. Die Aufmerksamkeit für Risikomanagementthemen erhöht sich normalerweise nach größeren Verlustereignissen und vollzieht sich deshalb meistens mit einer gewissen Verzögerung. Ein gutes Beispiel dafür sind die großen Risikoevents, welche nacheinander in den Jahren 2000 und 2001 passierten: Die Technologiekrise, die Zusammenbrüche von Enron, WorldCom und Tyco sowie die Anschläge vom 11. September Der Bilanzbetrug im Zusammenhang mit einigen dieser Vorfälle richtete den Blick auf die Rechnungsprüfung und Unternehmenssteuerung und gipfelte in den Vereinigten Staaten schlussendlich 2002 im Sarbanes-Oxley-Act. Bereits kurz darauf folgte darauf eine längere freundliche Periode. Ein Boom begann, welcher bis vor kurzem anhielt. In dieser Periode lag der Fokus viel weniger auf dem Risikomanagement als zu Zeiten von Unsicherheit und Volatilität was im Einklang mit dem erwarteten zyklischen Risikomanagementfokus steht. Drittens wurden der Ausbau des Risikomanagements und die Budgets in den letzten Jahren tendenziell von der Erfüllung regulatorischer Anforderungen getrieben, wie beispielsweise durch Basel II oder Sarbanes-Oxley. Während diese Anstrengungen zweifellos richtig und wichtig waren, hatten sie nichtsdestotrotz den Effekt, den Fokus von vielen Risikomanagementressourcen zu dominieren bis die Kreditkrise unausweichlich wurde. Die möglichen Auswirkungen einer Überbetonung kurzfristiger Erträge zu Lasten des Risikomanagements sollten nicht unterschätzt werden Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen 5

8 Die Kreditkrise und strukturierte Kreditprodukte Die Bewertung von strukturierten Kreditprodukten ist zwangsläufig komplex, wenn man an die anspruchsvollen Modellierungsverfahren denkt, die notwendig sind, um das Korrelationsrisiko tausender zugrundeliegender Anlagen unterschiedlicher Qualität einzubeziehen. Während diese Komplexität im Allgemeinen bereits ein großes Hindernis hinsichtlich eines umfassenden Risikoverständnisses darstellt, haben sehr spezifische Entwicklungen im Geschäft mit strukturierten Produkten zur Krise beigetragen. Erwartung eines steigenden Wohneigentumsmarktes in den USA Die Wertsteigerungen vergangener Perioden und die historisch niedrigen Ausfallquoten haben die Bewertung und Risikoeinschätzung der strukturierten Kreditprodukte signifikant beeinflusst. Analytische Modelle, abhängig von historischen Daten, wurden oftmals erdrückt durch den Effekt der steigenden Immobilienpreise, welche über ein halbes Jahrhundert kontinuierlich zunahmen (vgl. S&P Case- Shiller Immobilienindex 7 ). Im März 2007, als sich die Kreditkrise anzukündigen begann, fielen die Preise aber erstmals. S&P/Case-Shiller Home Price Index Home Price Index /1987 1/1989 1/1991 1/1993 1/1995 1/1997 1/1999 1/2001 1/2003 Source: Standard & Poor s, Composite-10 CSXR; January 1987 May /2005 1/2007 Auf historischen Daten beruhende, analytische Modelle waren in vielen Fällen mit dem Effekt steigender Preise von Eigenheimen überfordert 7 Der Case-Shiller Eigenheimpreisindex misst den nominalen Wert des Eigenheimmarktes in den Vereinigten Staaten von Amerika basierend auf 10 grossen städtischen Gebieten. 8 The Rating Charade, David Evans and Richard Tomlinson, Bloomberg Markets, July Ertragsziele des Managements Produktinnovation und Produktkomplexität entwickelten sich sehr schnell, größtenteils getrieben durch die Profitabilität der neuen Produkte. Anfangs gab es oft nur wenige Begrenzungen und, unterstützt durch den Erfolg, konnten sich die Marktbereiche einer zu engen Aufsicht entziehen und sich gegen die Einwände des Risikomanagements durchsetzen. Wie oben bereits erwähnt hinkte die Technik zur Unterstützung der Risikoanalyse der Entwicklung neuer Produkte hinterher. Dies schränkte die Möglichkeiten diverser Institute bei Überwachung und Kontrolle ihrer Risikoexposures in diversen Produkten ein. Einfache Refinanzierung und hohe Renditen Vereinfacht gesprochen gab es ein Überangebot an Geld zu sehr günstigen Konditionen, das zur Finanzierung von allem genutzt werden konnte: von den zugrundeliegenden Hypotheken bis zu den Transaktionen strukturierter Produkte selbst. Risikoprämien, also die Spreads über risikolosen Investitionen wie Staatsanleihen, waren auf einem historischen Tief Beweis eines Überangebotes an Geld und eines ungezügelten Risikoappetits. Viele der Investment Grade gerateten CDOs versprachen Renditen jenseits von alternativen Investitionsmöglichkeiten. Im Jahr 2006 generierten die BBB gerateten CDOs eine Rendite von 7 bis 9 Prozentpunkten über LIBOR, was in etwa einer Rendite von 13% p.a. entspricht. 8 Zur gleichen Zeit entfernten sich die Kreditvergabestandards für Immobilienfinanzierungen von den bisherigen Bonitätsanforderungen, was den Weg ebnete für Subprime- und andere nichtstandardisierte Finanzierungen. Zu diesen nichtstandardisierten Darlehens- bzw. Subprime-Kategorien gehörten in den USA auch Hypotheken mit variablen Zinssätzen (sog. Adjustable-Rate-Mortgages, kurz ARMs ), bei denen der Kreditzins alle zwei Jahre neu bestimmt wurde. Ebenso zu dieser Kategorie zählten so genannte low documentation Darlehen, für die oftmals kein Einkommensnachweis erforderlich war. Es wurden sogar Darlehen vergeben, bei denen der Schuldner die Zahlungsbeträge selbst festlegen konnte (sog. option ARMs oder pick-a-payment Produkte). 6

9 Noch wichtiger war, dass das Verhältnis zwischen dem Wert einer Immobilie und der Höhe der Hypothek (sog. Beleihungsauslauf oder loan-to-value-ratio, kurz LTV- Ratio) für viele der zwischen 2005 und 2006 begebenen Hypotheken bei ca. 90% lag. Somit war die Hypothek nur durch sehr wenig Eigenkapital des Schuldners gedeckt. 9 Des Weiteren gab es in einigen Instituten Mängel bei der Berücksichtigung bestimmter Risiken im Rahmen des Risk Pricing. In der Folge wurde versucht, durch große Exposures bei kleinen Margen Erträge zu generieren, was weiter zum Leverage-Effekt beitrug. Diese wachsenden Positionen setzten die Institute einem enormen Klumpenrisiko aus. Verbriefung Bei den Verbriefungstransaktionen fand förmlich eine Explosion statt, durch die große Mengen an komplexen Wertpapieren, abgesichert durch Hypotheken und andere Forderungen, geschaffen wurden. Das Modell der Verbriefung erlaubte die Verschiebung des Risikos von der Bilanz des Emittenten zum Enderwerber, wobei der Veräußerer zumeist nur einen kleinen Teil des Risikos zurückbehalten hat. Am Ende sammelten sich bei den Originatoren nicht nur viele nicht beabsichtigte Finanzierungen, auch die Investoren, die in hochkomplexe Instrumente mit hohen Erträgen investiert hatten, litten unter einer hohen Konzentration an Immobilienrisiken. Die durch die Verbriefung von Forderungen beabsichtigte Risikodiversifizierung stellte somit keine Absicherung dar, weder vor dem Absturz der Immobilienpreise noch vor einer unerwarteten Risikokorrelation und - konzentration. ABX 06-1 Implied Spreads bps 1,400 1,200 1, AAA AA A Das Modell der Verbriefungsindustrie ging davon aus, dass die Risiken nicht in den Bilanzen der Banken liegen würden. Mit der Zeit stellte sich diese Annahme aber als falsch heraus, da die Institute immer öfter am Markt nicht platzierbare Tranchen einbehalten mussten. Letztlich konnten auch neu angebahnte Geschäfte nicht mehr in den Markt gegeben werden. Daraus resultierte, dass die Banken substanzielle Risiken selbst übernehmen mussten, welche im ursprünglichen Geschäftsmodell nicht antizipiert wurden /2006 5/2006 8/ /2006 2/2007 5/2007 Quelle: Lehman Brothers/Markit Partners 8/ /2007 2/2008 5/2008 8/2008 Darüber hinaus wurden verbriefte Vermögenswerte auf Investoren in der ganzen Welt mit unterschiedlichem Erfahrungsschatz verteilt. Die ständige Suche der Investoren nach Überrenditen brachte einige Emittenten dazu, zunehmend komplexere Produkten mit immer exotischeren Eigenschaften und letztlich mit fragwürdigen zugrunde liegenden Sicherheiten zu schaffen. Die Käufer dieser Wertpapiere hatten nicht immer das Wissen oder die Möglichkeiten, um den Wert der Transaktionen bzw. der eingekauften Risiken unabhängig zu ermitteln. Daher wurde den Rating- Agenturen zu viel Vertrauen geschenkt. Eine Schätzung ergab, dass etwa die Hälfte der 412 Milliarden US- Dollar CDOs, die 2006 in den USA emittiert wurden, Subprime-Finanzierungen enthielten und dass von diesen im Durchschnitt 45% durch Subprime-Kredite gedeckt waren Why We Are Still in the Early Innings of the Bursting of the Housing and Credit Bubbles, T2 Partners LLC, March 16, The Rating Charade, David Evans and Richard Tomlinson, Bloomberg Markets, July Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen 7

10 Bewertung Handelspositionen, einschließlich strukturierter Kreditprodukte, sind von Marktbewertungen (mark-to-market) abhängig. Als die Neuemissionen und der Handel mit diesen Produkten zurückgingen, sank auch die Liquidität des Markts für strukturierte Kreditprodukte. Aus diesem Grund verschob sie die Bewertung der strukturierten Produkte von transaktionsbasierten Informationen zu modellbasierten Preisen, die sich aus allgemeineren Indizes berechnen lassen. Daraus resultierten weniger verlässliche Bewertungen und größere Bepreisungsrisiken. Die Bewertung der strukturierten Produkte war aufgrund der Komplexität der Produkte und anderer Faktoren eine Herausforderung für sich, unter anderem wegen der unzuverlässigen Ratings, der unvollständigen Besicherungsannahmen und der zusätzlich erforderlichen unterstützenden Analysen. Quarterly CDO Issuance in $ Billions Q1 2004Q2 2004Q3 2004Q4 2005Q1 2005Q2 2005Q3 2005Q4 2006Q1 2006Q2 2006Q3 2006Q4 2007Q1 2007Q2 2007Q3 2007Q4 2008Q1 2008Q2 Source: SIFMA, Global CDO Market Issuance Data; Total Issuance; first quarter 2004 second quarter Die Bewertung der strukturierten Produkte war aufgrund der Komplexität der Produkte und anderer Faktoren eine Herausforderung für sich, unter anderem wegen der unzuverlässigen Ratings, der unvollständigen Besicherungsannahmen und der zusätzlich erforderlichen unterstützenden Analysen 8

11 Der Kollaps Eine Synopse Die rasche Weiterentwicklung in der Komplexität der strukturierten Kreditprodukte wurde begleitet von einem Rückgang in der Qualität der zugrunde liegenden Sicherheiten und einem Liquiditätsrückgang auf den Kreditmärkten. Diese Kombination überforderte in vielen Fällen die sich noch entwickelnden Methoden und die Einstellung im Risikomanagement. Der Zusammenbruch der Finanzmärkte, der sich fortsetzte als die Verluste in den strukturierten Kreditprodukten weithin bekannt wurden, deckte zuvor verborgene Schwächen im Risikomanagement auf. Bis zum Ende der Krise könnten sich die Gesamtverluste der Branche nach verschiedenen Schätzungen zu einer Summe von 2 Billionen US-Dollar oder mehr aufsummieren. Bis Mitte Januar 2009 beliefen sich die weltweiten Abschreibungen bereits auf 780 Milliarden US-Dollar, wovon knapp ein Fünftel auf Banken der Euro-Zone entfällt. 11 Es steht zu befürchten, dass weitere Wertberichtigungen und Abschreibungen folgen werden. Die große Spannbreite der Verlustschätzungen könnte auf unterschiedliche Meinungen zurückzuführen sein, welche Verluste tatsächlich auf die Subprime-Krise zurückzuführen sind. Gleichzeitig ist dies auch ein weiterer Beweis für die andauernden Herausforderungen bei der Bewertung der zugrunde liegenden Finanzinstrumente. Eines der größten Probleme scheint der unvollständige Überblick von Finanzinstituten über den tatsächlichen Umfang der Risiken in den genannten Produkten gewesen zu sein: Die verwendeten Methoden zur Bewertung, Messung und Überwachung strukturierter Kredithandelspositionen konnten oft die zugrundeliegenden Sicherheiten nicht sauber bewerten, was zur Unterschätzung der Risiken führte. Neuere, komplexere Produkte wurden oft nicht in die vorhandene Risikoinfrastruktur einbezogen und stattdessen über Tabellenkalkulationsprogramme oder mit vereinfachten Risikoansätzen überwacht. Diese Methoden vernachlässigten bestimmte spezifische Risiken, wie z.b. Kredit- und Vorauszahlungsrisiken der jeweiligen zugrunde liegenden Darlehen. Die Analyseansätze in verschiedenen Bereichen, z.b. Strukturierungsmodelle, Bewertungsmodelle des Front Office, Marktrisikomodelle und Kontrahentenrisikomodelle, haben zum Teil inkonsistente Ergebnisse ergeben, sodass der Vergleich der Ergebnisse erschwert wurde. Angesichts der Grenzen einiger Risikomanagementmethoden stellte sich die Frage nach der Tauglichkeit der Modelle. Es zeigte sich deutlich die Abhängigkeit von historischen Daten, in denen die Zeiten des billigen Geldes, der unkritischen Kreditvergabe und der rapide gestiegenen Eigenheimpreise enthalten waren. In der Folge wurden die inhärenten Risiken strukturierter Kreditprodukte, die zwischen 2004 und 2007 begeben wurden, häufig unterschätzt. Es war jedoch die mangelnde Marktliquidität, die die Aufmerksamkeit auf die gefährlichen Risikokonzentrationen und die überhöhten Risikoexposures lenkte. Ohne beobachtbare Marktpreise wurde die Bewertung dieser Instrumente wie beschrieben zu einer großen Herausforderung. Als die Größe und der Umfang dieser Positionen identifiziert wurden, waren Finanzinstitute gezwungen, noch nie da gewesene Abschreibungen vorzunehmen. Die Kombination dieser Ereignisse erhöhte das Potential systemischer Risiken und eines Kollapses des globalen Finanzsystems. Dies wiederum führte zu noch nie da gewesenen Eingriffen diverser Regierungen und Notenbanken, um den Märkten ausreichend Liquidität zur Verfügung zu stellen, sie zu entlasten und so die systemischen Risiken zu reduzieren. Was können wir aus diesen Ereignissen lernen? Was können wir anders machen? Worauf sollten sich Finanzinstitute konzentrieren, um die Wirksamkeit ihres Risikomanagements zu verbessern? 11 Vgl. Gertrude Tumpel-Gugerell: The financial crisis looking back and the way forward, BIS Review 8/2009. Risikomanagement im Zeitalter strukturierter Produkte: Aus Fehlern lernen 9

CSR und Risikomanagement

CSR und Risikomanagement CSR und Risikomanagement Bedeutung der Risiken aus ökologischen und sozialen Sachverhalten im Rahmen der Prüfung des Risikoberichts und des Risikomanagements XX. April 2010 Risk Management Solutions Agenda

Mehr

Banken tun sich mit der Umsetzung von BCBS 239 schwer

Banken tun sich mit der Umsetzung von BCBS 239 schwer Banken tun sich mit der Umsetzung von BCBS 239 schwer Andreas Bruckner Das Baseler Komitee für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 23. Januar 2015 den Bericht über den Umsetzungsstand der Grundsätze für die effektive

Mehr

_Factsheet. MaRisk VA stellen das Risikomanagement von Versicherern auf den Prüfstand. Machen Sie Ihr Risikomanagement fit für Solvency II

_Factsheet. MaRisk VA stellen das Risikomanagement von Versicherern auf den Prüfstand. Machen Sie Ihr Risikomanagement fit für Solvency II _Factsheet MaRisk VA stellen das Risikomanagement von Versicherern auf den Prüfstand Machen Sie Ihr Risikomanagement fit für Solvency II Severn Consultancy GmbH, Phoenix Haus, Berner Str. 119, 60437 Frankfurt

Mehr

Grundsätze für bankweite Aggregation von Risikodaten und Risiko-Reporting

Grundsätze für bankweite Aggregation von Risikodaten und Risiko-Reporting Grundsätze für bankweite Aggregation von Risikodaten und Risiko-Reporting Henning Heuter und Rainer Zammernig Inhalt Hintergrund... 1 Governance und Infrastruktur... 2 Fähigkeit zur Aggregation von Risikodaten...

Mehr

Krise, welche Krise? Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche

Krise, welche Krise? Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche Krise, welche Krise? Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche Dr. Dirk Schlochtermeyer Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche Ursachen und Verlauf der Finanzmarktkrise

Mehr

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Inhalt 1: Revision als Manager von Risiken geht das? 2 : Was macht die Revision zu einem Risikomanager im Unternehmen 3 : Herausforderungen

Mehr

Helaba Risk Advisory

Helaba Risk Advisory Helaba Kapitalmärkte Helaba Risk Advisory Frankfurt Finance September 2009 Helaba Landesbank Hessen-Thüringen MAIN TOWER Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main Ihr Ansprechpartner: Jürgen Sedlmayr

Mehr

Halbjahresrechnung. Helvetia Holding AG 2014. Ihre Schweizer Versicherung.

Halbjahresrechnung. Helvetia Holding AG 2014. Ihre Schweizer Versicherung. Halbjahresrechnung Helvetia Holding AG 2014 Ihre Schweizer Versicherung. Halbjahresrechnung der Helvetia Holding AG Erfolgsrechnung 30.6.2014 1 31.12.2013 2 Veränderung in Mio. CHF Beteiligungsertrag 66.6

Mehr

Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der. Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main

Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der. Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main 1.) Einleitung Die Bankenaufsicht verlangt nach 26 des

Mehr

2008/2009: Rück- und Ausblick Wertpapiersparen. für Sparen-3- und Freizügigkeitskonti

2008/2009: Rück- und Ausblick Wertpapiersparen. für Sparen-3- und Freizügigkeitskonti 2008/2009: Rück- und Ausblick Wertpapiersparen für Sparen-3- und Freizügigkeitskonti Rückblick 2008 Die Kursausschläge an den Märkten nahmen im Jahr der Finanzmarktkrise extreme Ausmasse an. Von Ausfällen

Mehr

Asset Management. Rundschreiben 5/2010 (WA) vom 30.6.2010 zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften InvMaRisk

Asset Management. Rundschreiben 5/2010 (WA) vom 30.6.2010 zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften InvMaRisk Asset Management Rundschreiben 5/2010 (WA) vom 30.6.2010 zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften InvMaRisk Die neuen Vorschriften im Überblick Die neuen Vorschriften

Mehr

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Operative Risiken eines Unternehmens unter dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Ziele von Basel II Die Ziele von Basel II sind: Förderung von Solidität und Stabilität des Finanzsystems Förderung gleicher

Mehr

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten

Grundsatz I und Basel II basierte Konzeption eines Produktmodells zur Abbildung von Kreditderivaten Grundsatz I und Basel II basierte onzeption eines Produktmodells zur Abbildung von reditderivaten I. Einleitung An den Finanzmärkten werden mittlerweile neben dem standardisierten Credit Default Swap unterschiedlichste

Mehr

RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS

RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS ABSICHERUNG, AKTIVE RISIKOSTEUERUNG UND HANDEL MIT CREDIT DEFAULT SWAPS (CDS) Einführungsprozess zur schnellen und effizienten Produktnutzung VERÄNDERTES UMFELD FÜR DAS KREDITGESCHÄFT

Mehr

Risikotragfähigkeit g einer Bank als Ausgangspunkt g der Betrachtung des Risikomanagements. Risikoträger

Risikotragfähigkeit g einer Bank als Ausgangspunkt g der Betrachtung des Risikomanagements. Risikoträger Risikomanagement und Steuerung der Bank (WS 2013/14) Kapitel 1 Folie 1 Risikomanagementik und Steuerung der Bank Vorlesung Kapitel 1 Grundlagen des Risikomanagements Risikomanagement und Steuerung der

Mehr

Risikomanagement bei Banken nach Basel II Kann die Assekuranz davon lernen?

Risikomanagement bei Banken nach Basel II Kann die Assekuranz davon lernen? Risikomanagement bei Banken nach Basel II Kann die Assekuranz davon lernen? Prof. Dr. Jörg Prokop Finance and Banking 3. Oldenburger Versicherungstag, 25. August 2009 Agenda Agenda 1. Basel II und MaRisk

Mehr

Wesentliche Risikopositionen an den Kreditmärkten (Auszüge aus dem Zwischenbericht)

Wesentliche Risikopositionen an den Kreditmärkten (Auszüge aus dem Zwischenbericht) Wesentliche Risikopositionen an den Kreditmärkten (Auszüge aus dem Zwischenbericht) Die anhaltenden Verwerfungen an den Kreditmärkten und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe könnten sich auf die

Mehr

Corporate Risk Management

Corporate Risk Management Corporate Risk Management Titel Unternehmensweites Risikomanagement als Führungsaufgabe Präsentation an xxxxx Ort, Datum Teammitglied 1 Teammitglied 2... Billrothstraße 4 1190 Wien www.contrast.at Wien,

Mehr

Deutsche Bank Dr. Josef Ackermann Vorsitzender des Vorstands. Frankfurt, 29. Mai 2008

Deutsche Bank Dr. Josef Ackermann Vorsitzender des Vorstands. Frankfurt, 29. Mai 2008 Deutsche Bank Dr. Josef Ackermann Vorsitzender des Vorstands Frankfurt, 29. Mai 2008 Schwieriges Marktumfeld seit dem 2. Halbjahr 2007 Erhöhte Unsicherheit auf den Kreditmärkten 700 130 Auswirkungen auf

Mehr

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter

Präsentation Asset Management. Andreas Schlatter Asset management Vertraulich Präsentation Asset Management Andreas Schlatter 12. Juni 2012 Asset Management als Tätigkeit Anlageuniversum Asset Manager als Intermediär Anleger - Kunden «Public» Markets

Mehr

Compliance, Risikomanagement & Interne Kontrollsysteme in der Praxis. Prof. Alexander Redlein, Dr. Barbara Redlein

Compliance, Risikomanagement & Interne Kontrollsysteme in der Praxis. Prof. Alexander Redlein, Dr. Barbara Redlein Compliance, Risikomanagement & Interne Kontrollsysteme in der Praxis Prof. Alexander Redlein, Dr. Barbara Redlein Begriffe: Compliance und Risikomanagement Compliance = Einhaltung aller externen und internen

Mehr

Pensionskasse des Bundes Caisse fédérale de pensions Holzikofenweg 36 Cassa pensioni della Confederazione

Pensionskasse des Bundes Caisse fédérale de pensions Holzikofenweg 36 Cassa pensioni della Confederazione Compliance-Reglement 1. Grundsätze und Ziele Compliance ist die Summe aller Strukturen und Prozesse, die sicherstellen, dass und ihre Vertreter/Vertreterinnen alle relevanten Gesetze, Vorschriften, Codes

Mehr

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Kommunikation und Medien Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030 202 25-5115 Telefax 030 202 25-5119 S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband

Mehr

Enterprise Risk Management Due Diligence

Enterprise Risk Management Due Diligence Enterprise Risk Management Due Diligence.proquest Die richtigen Antworten auf die entscheidenden Fragen! A-4661 Roitham/Gmunden OÖ, Pfarrhofstraße 1 Tel. +43.7613.44866.0, Fax - DW 4 e-mail. office@proquest.at

Mehr

579/AB XXII. GP. Dieser Text ist elektronisch textinterpretiert. Abweichungen vom Original sind möglich.

579/AB XXII. GP. Dieser Text ist elektronisch textinterpretiert. Abweichungen vom Original sind möglich. 579/AB XXII. GP - Anfragebeantwortung textinterpretiert 1 von 6 579/AB XXII. GP Eingelangt am 18.08.2003 BM für Finanzen Anfragebeantwortung Auf die schriftliche parlamentarische Anfrage Nr.550/J vom 18.

Mehr

Einlagen bei Sparkassen sind sicher

Einlagen bei Sparkassen sind sicher S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband Einlagen bei Sparkassen sind sicher Information für Kunden der Sparkassen Fragen und Antworten zu den Störungen auf den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Modernes Design einer agilen und integrierten Finanz- und Risikoarchitektur

Modernes Design einer agilen und integrierten Finanz- und Risikoarchitektur Modernes Design einer agilen und integrierten Finanz- und Risikoarchitektur ifb group, 07.07.2014 Neue regulatorische Anforderungen für Finanzdienstleister Zusätzliche Einflüsse durch das Basel Committee

Mehr

Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte

Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte Basel II und Konsequenzen für Land- und Forstwirte Herbstseminar 2005 Zukunftsperspektiven der Land- und Forstwirtschaft / Neue Bewirtschaftungsformen / Finanzierungsfragen Montag, 21.11.2005 Dr. Christian

Mehr

System-Tool MaRisk Light

System-Tool MaRisk Light Unser Angebot System-Tool MaRisk Light Von der Strategie bis zum Risikolimitsystem! Das System-Tool MaRisk Light umfasst die Module Risikoreport, Adressen- Risikomanagement, Interne Revision und IKS, Marktpreisrisikomanagement,

Mehr

Betriebswirte des Handwerks 02. Februar 2009

Betriebswirte des Handwerks 02. Februar 2009 Betriebswirte des Handwerks 02. Februar 2009 Auswirkungen der Finanzkrise auf kleine und mittelständische Unternehmen Matthias Schröder Vorstand der Hamburger Volksbank Die Hamburger Volksbank in Zahlen

Mehr

Börsengehandelte Finanzderivate

Börsengehandelte Finanzderivate Börsengehandelte Finanzderivate Bestand und Handel*, in in absoluten Zahlen, Zahlen, 1990 weltweit bis 20081990 bis 2008 Bill. US-Dollar 2.200 2.288,0 2.212,8 Handel 2.000 1.800 1.808,1 1.600 1.400 1.408,4

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Sophia Völkl 01.02.2010 1 / 19 Übersicht 1 Historische Entwicklung von Basel I zu Basel II 2 Ziele und

Mehr

Jahresmedienkonferenz

Jahresmedienkonferenz Bundesamt für Privatversicherungen BPV Jahresmedienkonferenz Bundesamt für Privatversicherungen BPV Zürich, 17. April 2008 Inhalt TEIL 1: Globales Marktumfeld und Schweizerische Versicherungsunternehmen

Mehr

Risk Management. Überblick RIM 1.5.100

Risk Management. Überblick RIM 1.5.100 Risk Management Überblick - 1 - OMNITRACKER Risk Management im Überblick Effizientes Risikomanagement mit dem OMNITRACKER Risk Management Ein Werkzeug zur Abdeckung des gesamten Prozesses von der Risikoerfassung

Mehr

Leverage-Effekt = Hebelwirkung des Verschuldungsgrads bei der Eigenkapitalrendite, wenn die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzins liegt

Leverage-Effekt = Hebelwirkung des Verschuldungsgrads bei der Eigenkapitalrendite, wenn die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzins liegt Leverage-Effekt lever (engl.) = Hebel leverage (engl.= = Hebelkraft Leverage-Effekt = Hebelwirkung des Verschuldungsgrads bei der Eigenkapitalrendite, wenn die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzins

Mehr

Prüfung der Kapitalanlagen

Prüfung der Kapitalanlagen Prüfung der Kapitalanlagen Welche Aspekte muss die IR berücksichtigen? www.q-perior.com Agenda 1. Revision Grundlagen 2. Prüfgebiete 3. Risikoorientierte Prüfung 4. Ausgesuchte Prüfgebiete im Detail www.q-perior.com

Mehr

Commerzbank kann Kapitalanforderungen der European Banking Authority (EBA) aus eigener Kraft erfüllen

Commerzbank kann Kapitalanforderungen der European Banking Authority (EBA) aus eigener Kraft erfüllen Commerzbank kann Kapitalanforderungen der European Banking Authority (EBA) aus eigener Kraft erfüllen Pressegespräch Commerzbank hat in den letzten drei Jahren Risiken stark reduziert Bilanzsumme Deutliche

Mehr

Risikomanagement. Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen. Folie 1. Stand: Dezember 2007

Risikomanagement. Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen. Folie 1. Stand: Dezember 2007 Risikomanagement Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen Stand: Dezember 2007 Folie 1 Inhalt Gesetzliche Regelungen Bedeutung von Risikomanagement Leitlinien für die Gestaltung eines

Mehr

Die derzeitige Entwicklung der Banken und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft

Die derzeitige Entwicklung der Banken und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft Die derzeitige Entwicklung der Banken und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft Univ.-Prof. Dr. Ewald Aschauer ewald.aschauer@jku.at Die Rolle von Banken im Wirtschaftsleben Zentrale Rolle in

Mehr

SOLUTION Q_RISKMANAGER 2.0. Das Risikomanagementsystem für den Mittelstand

SOLUTION Q_RISKMANAGER 2.0. Das Risikomanagementsystem für den Mittelstand SOLUTION Q_RISKMANAGER 2.0 Das Risikomanagementsystem für den Mittelstand Q4/2012 Q_Riskmanager als webbasierte Lösung des Risikomanagements unter Solvency II Solvency II stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen

Mehr

Neue Anforderungen an Risikomessung bei kollektiven Kapitalanlagen in der Schweiz. 31. Mai 2007 Dimitri Senik

Neue Anforderungen an Risikomessung bei kollektiven Kapitalanlagen in der Schweiz. 31. Mai 2007 Dimitri Senik Neue Anforderungen an Risikomessung bei kollektiven Kapitalanlagen in der Schweiz Dimitri Senik Agenda Risikomanagement bei Fonds: neue regulatorische Vorschriften Risikomessung gemäss KKV-EBK Risikomanagement

Mehr

Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft. Universität Frankfurt 02. Juli 2002 Commercial Banking

Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft. Universität Frankfurt 02. Juli 2002 Commercial Banking Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft Universität Frankfurt 02. Juli 2002 Commercial Banking Agenda! Aktuelle Entwicklungen! Ziele und Spannungsfelder! Fünf Kernbereiche! Nutzen 2 Karlheinz Bölz,

Mehr

Basel II. Herausforderung und Chance für KMU

Basel II. Herausforderung und Chance für KMU Basel II Herausforderung und Chance für KMU SCHMIDT CONSULTING BAS GmbH SCHMIDT CONSULTING Business Advisors 7500 St. Moritz & 8044 Zürich www.schmidt-consulting.ch - 0 - Grundlagen von Basel II - 1 -

Mehr

Risikomanagement und Statistik. Raimund Kovacevic

Risikomanagement und Statistik. Raimund Kovacevic Risikomanagement und Statistik Raimund Kovacevic Dieses Werk ist Urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung ohne Einverständnis des Autors ist verboten. Risiko hazard, a chance of bad consequences,

Mehr

Finanzkrise 2007-2008. von Verena Köck

Finanzkrise 2007-2008. von Verena Köck Finanzkrise 2007-2008 von Verena Köck Inhalt Ursachen Niedrige Zinsen Änderungen im Bankensystem Billige Kredite und Immobilienboom Chronologie Verstärkungsmechanismen Loss Spiral und Margin Spiral Interbankenmarkt

Mehr

Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach

Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach Frank Hansen Risk Practice Leader, SAS Deutschland Agenda Situation und Herausforderungen - Integrierte Risikosteuerung Stresstests

Mehr

Überblick über das Compliance Management System von Seves

Überblick über das Compliance Management System von Seves Überblick über das Compliance Management System von Seves 1. Chief Compliance Officer und Compliance-Beauftragte 2. Risikoanalyse und Risikobewertung 3. Unterlagen 4. Schulungen 5. Compliance-Bestätigungen

Mehr

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Ein Thema für das Gesundheitswesen? 26.07.2004 2004 Dr. Jakob & Partner, Trier www.dr-jakob-und-partner.de 1 Was bedeutet Basel II? Nach 6-jährigen

Mehr

Krisenverursacher oder Helfer bei deren Bewältigung?

Krisenverursacher oder Helfer bei deren Bewältigung? Verbriefungsstrukturen Folie 1 1. Traditionelle Kreditvergabe Bank Kredit Unternehmen 8 % 92 % (Refinanzierung) Eigenkapital Interbanken (beispielhaft) Bezogen auf: Rendite: Satz: Einheit: Festlegung auf

Mehr

Commercial Banking. Kreditportfoliosteuerung

Commercial Banking. Kreditportfoliosteuerung Commercial Banking Kreditportfoliosteuerung Dimensionen des Portfoliorisikos Risikomessung: Was ist Kreditrisiko? Marking to Market Veränderungen des Kreditportfolios: - Rating-Veränderung bzw. Spreadveränderung

Mehr

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust Basel II und Rating Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft Geschichtlicher Überblick Basel I Basel II -Ziele -Die drei Säulen Rating -Geschichte und Definition -Ratingprozess und systeme -Vor-

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

Für eine nachhaltige Zukunft

Für eine nachhaltige Zukunft Für eine nachhaltige Zukunft Corporate Responsibility Übersicht 2014 Wir sind stolz auf die Rolle, die wir im weltweiten Finanzsystem spielen und wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Geschäfte so verantwortungsvoll

Mehr

" Wer steuert die Prozessrisiken "

 Wer steuert die Prozessrisiken Unabhängig seit 1674 " Wer steuert die Prozessrisiken " Harald Illy - Leiter Controlling & Compliance Tegernseer Fachtage, Januar 2004 Metzler ist eine unabhängige Privatbank mit dem Leistungsspektrum

Mehr

SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013

SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 Medienmitteilung 28. August 2013 SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 SIX Selnaustrasse 30 Postfach 1758 CH-8021 Zürich www.six-group.com Media Relations: T +41 58 399 2227

Mehr

Liquiditätsrisikocontrolling nach InvMaRisk

Liquiditätsrisikocontrolling nach InvMaRisk Asset Management Consulting Liquiditätsrisikocontrolling nach InvMaRisk Aufsichtsrechtliche Anforderungen an das Liquiditätsrisikomanagement in Kapitalanlagegesellschaften Die InvMaRisk sind in den Kontext

Mehr

Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems in mittelständische Unternehmen

Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems in mittelständische Unternehmen Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems März 2002 Andreas Henking www.risk-sim.de 1 Einleitung Wichtiger Erfolgsfaktor bei der Einführung von Risikomanagementsystemen ist die richtige

Mehr

Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2014

Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 Portigon AG Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 Veröffentlichung auf Basis der freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung der Portigon AG unter Bezugnahme auf die Instituts-Vergütungsverordnung

Mehr

Urs Fischer, dipl. WP, CRISC, CISA, CIA Fischer IT GRC Beratung & Schulung

Urs Fischer, dipl. WP, CRISC, CISA, CIA Fischer IT GRC Beratung & Schulung Urs Fischer, dipl. WP, CRISC, CISA, CIA Fischer IT GRC Beratung & Schulung 5. November 2012 2012 ISACA & fischer IT GRC Beratung & Schulung. All rights reserved 2 Agenda Einführung Konzepte und Prinzipien

Mehr

Basel II. Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung

Basel II. Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung Basel II Ist Ihr Unternehmen fit für Kredit? Rico Monsch Mitglied der Geschäftsleitung Ängste vor Basel II Restriktivere Kreditpolitik Verschärfte Bonitätsprüfung Wirtschaftsbremse Steigende Kapitalkosten

Mehr

Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010

Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010 Zürich, 10. November 2010 Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010 Mit Prämieneinnahmen von CHF 15,9 Milliarden in den ersten neun Monaten 2010 erzielte die Swiss Life-Gruppe

Mehr

InfraEnergy Advisors GmbH

InfraEnergy Advisors GmbH InfraEnergy Advisors GmbH Energiewende und Lösungsvorschläge Dezember 2014 1 Aktuelle Herausforderungen für Energieunternehmen Die Energiewende hat durch ihren Paradigmenwechsel zu signifi- Kanten Auswirkungen

Mehr

VORTRAGSREIHE. 8. Mai 2008 Ratingagenturen: Zensuren für Oberlehrer? B E R I C H T zum Vortrag von Arne Wittig

VORTRAGSREIHE. 8. Mai 2008 Ratingagenturen: Zensuren für Oberlehrer? B E R I C H T zum Vortrag von Arne Wittig VORTRAGSREIHE Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Standortbestimmung und Perspektiven 8. Mai 2008 Ratingagenturen: Zensuren für Oberlehrer? B E R I C H T zum Vortrag von Arne Wittig von wiss. Mitarbeiter

Mehr

Finanzierungsmöglichkeiten in der Krise Unternehmensfinanzierung und Finanzmanagement. Torsten Arnsfeld. Prof. Dr. Torsten Arnsfeld 1

Finanzierungsmöglichkeiten in der Krise Unternehmensfinanzierung und Finanzmanagement. Torsten Arnsfeld. Prof. Dr. Torsten Arnsfeld 1 Finanzierungsmöglichkeiten in der Krise Unternehmensfinanzierung und Finanzmanagement Torsten Arnsfeld Prof. Dr. Torsten Arnsfeld 1 Agenda 1. Situationsanalyse a) Marktumfeld b) Grundpfeiler des Finanzmanagements

Mehr

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN GLIEDERUNG Intro Risiko-Management Was bedeutet Risiko-Managment? Wie wird Risiko-Management umgesetzt? Nutzen von Risiko-Management Relevanz

Mehr

Regimewechsel Währungsabsicherung als strategische Notwendigkeit Zusammenfassung* J. Benetti, Th. Häfliger, Ph. Valta

Regimewechsel Währungsabsicherung als strategische Notwendigkeit Zusammenfassung* J. Benetti, Th. Häfliger, Ph. Valta Regimewechsel Währungsabsicherung als strategische Notwendigkeit Zusammenfassung* J. Benetti, Th. Häfliger, Ph. Valta PICTET STRATEGIC ADVISORY GROUP JUNI 2004 Fremdwährungsanlagen nehmen in der modernen

Mehr

European Commission DG Internal Market and Services. markt-crd2008-survey@ec-europa.eu

European Commission DG Internal Market and Services. markt-crd2008-survey@ec-europa.eu ZENTRALER KREDITAUSSCHUSS MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER BANKEN DEUTSCHLANDS

Mehr

IFRS 9: Neue Regelungen für Finanzinstrumente

IFRS 9: Neue Regelungen für Finanzinstrumente IFRS 9: Neue Regelungen für Finanzinstrumente Rechnungslegung Versicherungen UpDate 2010 23. November 2010 / Thomas Smrekar Änderung des IAS 39 in Folge der Finanzmarktkrise - Vermeidung prozyklischer

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Frankfurt School of Finance & Management Determinanten und Konsequenzen der Finanzkrise

Frankfurt School of Finance & Management Determinanten und Konsequenzen der Finanzkrise Frankfurt School of Finance & Management Determinanten und Konsequenzen der Finanzkrise Workshop III: Risikoadäquate Finanzberichterstattung von Banken PwC Agenda Einführung Anforderungen an die Finanzberichterstattung

Mehr

Corporate Finance. Kreditderivate: Anreizprobleme aus dem Kreditrisikohandel

Corporate Finance. Kreditderivate: Anreizprobleme aus dem Kreditrisikohandel Corporate Finance Kreditderivate: Anreizprobleme aus dem Kreditrisikohandel 1 Corporate Finance Kreditderivate: Anreizprobleme aus dem Kreditrisikohandel 2 Kreditderivate: Anreizprobleme aus dem Kreditrisikohandel

Mehr

Verlauf und Auswirkungen der Finanzkrise in Deutschland

Verlauf und Auswirkungen der Finanzkrise in Deutschland Verlauf und Auswirkungen der Finanzkrise in Deutschland Vortrag an der Akademie für Volkswirtschaft Moskau, 24. März 2009 Prof. Dr. Peter Reichling Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Lehrstuhl für

Mehr

KuppingerCole und Beta Systems untersuchen in aktueller Studie die Treiber von Identity Access Management und Governance in der Finanzindustrie

KuppingerCole und Beta Systems untersuchen in aktueller Studie die Treiber von Identity Access Management und Governance in der Finanzindustrie P R E S S E M I T T E I L U N G KuppingerCole und Beta Systems untersuchen in aktueller Studie die Treiber von Identity Access Management und Governance in der Finanzindustrie KWG und MaRisk sind die mit

Mehr

Studie zum Management und Controlling von Reputationsrisiken. Kurzzusammenfassung

Studie zum Management und Controlling von Reputationsrisiken. Kurzzusammenfassung Studie zum Management und Controlling von Reputationsrisiken Kurzzusammenfassung August 2014 Studienziele und -inhalte Nicht zuletzt durch die Finanzmarktkrise und eine zunehmende Wettbewerbsverschärfung

Mehr

Reform der Bankenregulierung - Überblick und Analyse -

Reform der Bankenregulierung - Überblick und Analyse - Reform der Bankenregulierung - Überblick und Analyse - Michael Schröder Frankfurt School of Finance & Management und Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Frankfurt, 16. Mai 2011 Überblick Warum

Mehr

Der CIO der Zukunft Forschungsbericht

Der CIO der Zukunft Forschungsbericht Der CIO der Zukunft Forschungsbericht Der Weg zum Entwickler innovativer Geschäftsmodelle Bericht weitergeben Der CIO der Zukunft: Der Weg zum Entwickler innovativer Geschäftsmodelle 2 Wie eine vor Kurzem

Mehr

Timo Boldt Berlin, 7. Mai 2014. Alles neu für die Compliance? Erfahrungen mit der Umsetzung der neuen MaRisk-Compliance-Funktion

Timo Boldt Berlin, 7. Mai 2014. Alles neu für die Compliance? Erfahrungen mit der Umsetzung der neuen MaRisk-Compliance-Funktion Timo Boldt Berlin, 7. Mai 2014 Alles neu für die Compliance? Erfahrungen mit der Umsetzung der neuen MaRisk-Compliance-Funktion v Agenda 1. Einleitung 2. Umsetzung der MaRisk-Compliance 3. Ausblick und

Mehr

Das Management von Marktpreis- und Kreditrisiken im europäischen Stromgroßhandel

Das Management von Marktpreis- und Kreditrisiken im europäischen Stromgroßhandel Andreas Pschick Das Management von Marktpreis- und Kreditrisiken im europäischen Stromgroßhandel OR1N Verlag Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Infrastrukturkreditfonds

Infrastrukturkreditfonds 12. Februar 2014 Seite 1 Infrastrukturkreditfonds Frankfurt, 12. Februar 2014 12. Februar 2014 Seite 2 Warum sind Infrastrukturkredite interessant? (1/2) Eigenkapital Fremdkapital Aktien Beteiligungen

Mehr

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiken Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiko Gliederung Adressenausfallrisiko Basel II EU 10 KWG/ Solvabilitätsverordnung Adressenausfallrisiko Gliederung Rating Kreditrisikomodelle

Mehr

Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25.

Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25. Kapitalkostensatz des Emittenten Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25. Wert des Unternehmens:

Mehr

PricewaterhouseCoopers Management operationeller Risiken in der Versicherungsindustrie Trends und zukünftige Anforderungen 17.

PricewaterhouseCoopers Management operationeller Risiken in der Versicherungsindustrie Trends und zukünftige Anforderungen 17. Management operationeller Risiken in der Versicherungsindustrie Trends und zukünftige Anforderungen 17. Juni 2004 Inhalt Was sind operationelle Risiken? Stand und Entwicklung des ORM Integration von ORM

Mehr

6522: Capital Markets and Risk Management

6522: Capital Markets and Risk Management (Bitte in Blockschrift) Name... Vorname... Matrikelnummer... Punkte Aufgabe 1:... Aufgabe 2:... Aufgabe 3:... Aufgabe 4:... Aufgabe 5:... Aufgabe 6:... Total :... UNIVERSITÄT BASEL Dr. Patrick Wegmann

Mehr

ORSA. Mag. Sibylle Scaria Grazer Wechselseitige Versicherung AG

ORSA. Mag. Sibylle Scaria Grazer Wechselseitige Versicherung AG ORSA Mag. Sibylle Scaria Grazer Wechselseitige Versicherung AG ORSA The heart of Solvency II (EIOPA) xxx Folie 2 ORSA rechtliche Anforderungen Teil des System of Governance Geregelt in Artikel 45 der Rahmenrichtlinie

Mehr

Analyse von Normen/Regelwerken zur Ermittlung von Auditkriterien /-forderungen am Beispiel der Unternehmenspolitik.

Analyse von Normen/Regelwerken zur Ermittlung von Auditkriterien /-forderungen am Beispiel der Unternehmenspolitik. Forderungen zur Unternehmenspolitik aus diversen Normen und Regelwerken Feststellung und Dokumentation der Forderungen zur Unternehmenspolitik verschiedener Normen und Regelwerke. Schritt 1: Hier auszugsweise

Mehr

Aufbau eines Compliance Management Systems in der Praxis. Stefanie Held Symposium für Compliance und Unternehmenssicherheit Frankfurt, 15.11.

Aufbau eines Compliance Management Systems in der Praxis. Stefanie Held Symposium für Compliance und Unternehmenssicherheit Frankfurt, 15.11. Aufbau eines Compliance Management Systems in der Praxis Stefanie Held Symposium für Compliance und Unternehmenssicherheit Frankfurt, 15.11.2012 Gliederung Kapitel 1 - Festlegung des Compliance-Zielbilds

Mehr

IKS, Compliance, Risikomanagement. Wie Sie angemessene und wirtschaftliche Kontrollen installieren

IKS, Compliance, Risikomanagement. Wie Sie angemessene und wirtschaftliche Kontrollen installieren IKS, Compliance, Risikomanagement Wie Sie angemessene und wirtschaftliche Kontrollen installieren Das Interne Kontrollsystem (IKS) rückt immer stärker in den Fokus der Bankenaufsicht Damit steht es auch

Mehr

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken VDE Südbayern AK Unternehmensmanagement Innung für Elektro- und Informationstechnik Haus II, Seminarraum 3 / 5.

Mehr

Montag, 29. Oktober 2007

Montag, 29. Oktober 2007 1 von 7 25.02.2010 17:32 Montag, 29. Oktober 2007 "Toxic Waste-Giftmüll Subprime übersetzt man gerne mit zweitklassige Hypotheken. Das ist jedoch schon die reinste Beschönigung. Subprime ist minderwertig,

Mehr

Commercial Banking. Kreditderivate

Commercial Banking. Kreditderivate Commercial anking Kreditderivate Commercial anking Wahrenburg 1 Financial Engineering: Zerlegung eines Corporate onds Emittent C Company Nominal USD 100 Mio. Laufzeit 10 Jahre Coupon 6% p.a., jährliche

Mehr

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe Stand: 14 07 2011 IAuf auden nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe ausgabe 03 2010 AUSGANGSPUNKT Die Finanzmärkte Lebensadern moderner Volkswirtschaften Die Krise der internationalen

Mehr

Comprehensive Quantitative Impact Study 2010

Comprehensive Quantitative Impact Study 2010 Comprehensive Quantitative Impact Study 2010 Handelsbuch (Trading Book) Karsten Stickelmann Zentralbereich Banken und Finanzaufsicht Deutsche Bundesbank Frankfurt am Main, 18. Februar 2010 Wesentliche

Mehr

Krise, welche Krise? Die Finanzkrise aus Sicht der Banken. Zum 10. Versicherungswissenschaftlichen Fachgespräch

Krise, welche Krise? Die Finanzkrise aus Sicht der Banken. Zum 10. Versicherungswissenschaftlichen Fachgespräch Krise, welche Krise? Die Finanzkrise aus Sicht der Banken Zum 10. Versicherungswissenschaftlichen Fachgespräch Heutige Situation in den Kapitalmärkten Die EZB erhöht den Leitzinssatz um 25 Basispunkte.

Mehr

Anforderungen an das Margining nicht zentral geclearter Derivate

Anforderungen an das Margining nicht zentral geclearter Derivate Anforderungen an das Margining nicht zentral geclearter Derivate 2.Diskussionspapier des Baseler Ausschuss zur Bankenaufsicht (BCBS) und der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Strategien zum Hedging des Credit Valuation Adjustment

Strategien zum Hedging des Credit Valuation Adjustment Strategien zum Hedging des Credit Valuation Adjustment Raffaela Handwerk Inhalt Einleitung... 1 CVA als Formel... 1 Ziele des CVA-Hedgings... 2 Sensitivitäten des CVA... 3 Hedging-Möglichkeiten... 4 Alternativen

Mehr

Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer

Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer Berlin, 11. Januar 2008 Zusammenfassung Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand blieben 2007 relativ

Mehr

Close Brothers Seydler Bank AG. Offenlegung. gemäß. Solvabilitätsverordnung (SolvV) und. Kreditwesengesetz (KWG) für das Geschäftsjahresende

Close Brothers Seydler Bank AG. Offenlegung. gemäß. Solvabilitätsverordnung (SolvV) und. Kreditwesengesetz (KWG) für das Geschäftsjahresende Close Brothers Seydler Bank AG Offenlegung gemäß Solvabilitätsverordnung (SolvV) und Kreditwesengesetz (KWG) für das Geschäftsjahresende Close Brothers Seydler Bank AG (im folgenden CBSB ) Offenlegungsvorschriften

Mehr

Bilanz-Medienkonferenz 04. Februar 2009

Bilanz-Medienkonferenz 04. Februar 2009 Bilanz-Medienkonferenz 04. Februar 2009 Referat von Erich Hunziker Stellvertretender Leiter der Konzernleitung Finanzchef (es gilt das gesprochene Wort) Guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren

Mehr

Factoring Mit Sicherheit liquide

Factoring Mit Sicherheit liquide Mit Sicherheit liquide Mehr Flexibilität dank. Ihr Unternehmen soll aus eigener Kraft wachsen, Sie möchten ins Ausland expandieren oder einfach Ihren finanziellen Handlungsspielraum vergrössern? Dann ist

Mehr