Österreichisches Jahrbuch für Risikomanagement 2015

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Österreichisches Jahrbuch für Risikomanagement 2015"

Transkript

1 Österreichisches Jahrbuch für Risikomanagement 2015

2 Impressum Österreichisches Jahrbuch für Risikomanagement 2015 Herausgegeben vom TÜV AUSTRIA in Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich Medieninhaber: TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH Leitung: Mag. (FH) Christian Bayer 1100 Wien, Gutheil-Schoder-Gasse 7a Tel.: +43 (1) Fax: +43 (1) Idee, Konzeption und Produktionsleitung: DI (FH) Mag. Thomas Goiser, MA und Michael Thomas Layout, Satz & Grafiken: Markus Rothbauer, Lukas Drechsel-Burkhard Fotos: fotolia.com, Andreas Amsüss, Franz Dollinger, Rudi Feuser, Luiza Puiu, IV/Markus Prantl, Simon Jiménez, Martin Lachmair, Gerry Rohrmoser Druck: Paul Gerin GmbH & Co. KG 2015 TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die Rechte der Verbreitung, der Vervielfältigung, der Übersetzung, des Nachdrucks und der Wiedergabe bleiben auch bei nur auszugsweiser Verwertung dem Verlag vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anders Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Medieninhabers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Haftungsausschluss: Trotz sorgfältiger Prüfung sämtlicher Beiträge in diesem Werk sind Fehler nicht auszuschließen. Die Richtigkeit des Inhalts ist daher ohne Gewähr. Eine Haftung des Herausgebers oder des Autors ist ausgeschlossen. Zur leichteren Lesbarkeit wurde die männliche Form gewählt. Selbstverständlich gelten alle Formulierungen für Männer und Frauen in gleicher Weise. Produziert nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens, UZ 24 Druckerzeugnisse. UW 756 Paul Gerin GmbH & Co. KG

3 Mag. a Johanna Mikl-Leitner Innenministerin Hinreichende Kapazitäten in Sachen Risikomanagementfähigkeit Angesichts immer häufiger auftretender Naturkatastrophen, die Europa in den vergangenen Jahren heimgesucht haben, ist man in der EU in der Katastrophenprävention deutlich aktiver geworden. Katastrophen sollen nicht mehr bloß bekämpft, sondern es sollen von allen Mitgliedstaaten Risiken besser erfasst und gemanagt werden. Mit Inkrafttreten des neuen Unionsverfahrens für den Katastrophenschutz müssen daher alle Mitgliedstaaten nationale Risikoanalysen erstellen und der Kommission ab Ende 2015 periodisch über wesentliche Punkte ihrer Analysen berichten. Zudem müssen die Mitgliedstaaten ihre Risikomanagementfähigkeiten laufend bewerten. In Österreich gab es schon in der Vergangenheit zahlreiche hoch entwickelte Elemente der Risiko- und Gefahrenausweisung sowie des Risikomanagements. Am weitesten fortgeschritten ist die Bewertung des Risikos von Naturgefahren, die in Österreich vorherrschend sind, vor allem des Hochwasserrisikos. Das BMI hat daher im Rahmen des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement (SKKM) im Vorjahr einen staatlichen Risikoanalyseprozess für Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen etabliert, an dem alle Bundesministerien, die Bundesländer und auch diverse Einsatzorganisationen beteiligt sind. Was die Risikomanagementfähigkeit anbelangt, verfügt Österreich über hinreichende Kapazitäten, etwa eine flächendeckende Versorgung mit ehrenamtlichen Einrichtungen des Katastrophenschutzes, eine gesetzlich geregelte Finanzierung der Naturgefahrenvermeidung mittels des Katastrophenfonds und eine durchgängige Verpflichtung zur gefahrenbasierten Katastrophenschutzplanung auf den Ebenen Gemeinde, Bezirk, Land und Bund. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem staatlichen und dem privaten Sektor sei es im Bereich der Bewältigung von Naturkatastrophen, aber auch im Bereich Schutz kritischer Infrastrukturen oder im Bereich der Cybersicherheit. Diese Partnerschaft wird das Innenministerium auch in Zukunft weiter vorantreiben und forcieren. In diesem Sinne wünsche ich eine interessante Lektüre des Österreichischen Jahrbuchs für Risikomanagement.

4 Inhalt Gerhart Ebner, Christian Theuermann Risikomanagement: Bei Top-Management und Controlling angekommen.. 8 Zoran Kostic Risikomanagement eine Variation der Bedürfnisse Christoph Jördens Neue Risiken, neue Möglichkeiten! Brigitta John Navigieren in stürmischen Gewässern Panta Rhei! Reinhard Preiss Kategorisierung von Methoden in der Risikoanalyse Christoph Neumayer Information und Risiko Die Grundlagen unseres modernen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems Erwin Hameseder/Alexander Janda Cyber-Sicherheit die unterschätzte Herausforderung Nathalie Glas Risiko Klimawandel Vorsorge schützt vor Schaden Werner Müller Naturkatastrophen und Wetter kapriolen in Österreich: Aktueller Stand der Risikoforschung und nachhaltige Versicherungslösungen Karin Kneissl Mögliche geopolitische Entwicklungen 2015: Der Erste Weltkrieg ist noch nicht zu Ende Thomas Rochowansky Goldene Eier oder Hühnergacksi? Über die Chance, mit der ISO 9001:2015 wirtschaftlich erfolgreich zu sein Alexander Petsche/Caroline Toifl Vom Aberglauben eines wirksamen Compliance-Management-Systems Harald Katzmair Zur Resilienz von Organisationen und Netzwerken Thomas Goiser Mittendrin statt nur dabei? Risikomanagement und Unternehmenskommunikation Gernot Nischler, Heinz Stigler Die strategische Rolle des Verbundnetzes im aktuellen Systemwandel der europäischen Stromversorgung Werner Wutscher, Elisabeth Witzani Die Wirtschaft von morgen neue Formen von Kooperationen erfordern ein geändertes Risikomanagement

5 Dipl.-Ing. Dr. Stefan Haas CEO TÜV AUSTRIA Gruppe Nachhaltiges Risikomanagement sichert Unternehmenserfolg Über den Begriff und die Definition Risiko gibt es in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur unterschiedliche Auffassungen. Das reicht von Gefahr einer Fehlabweichung bis zur mathematischen Definition Risiko gleich Wahrscheinlichkeit mal Ausmaß. Interessant ist auch, dass die Begriffe Risiko, Gefahr und Wagnis oft synonym verwendet werden. Mit dem nun vorliegenden Österreichischen Jahrbuch für Risikomanagement 2015 zeigen namhafte Autorinnen und Autoren, dass es sich auszahlt ein leistungsfähiges und effizient geführtes Corporate Risk Management zu haben. Das gilt im Übrigen nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Organisationen, Bundes-, Landes- beziehungsweise kommunale Einrichtungen. Die Publikation will mithelfen, die vielen Facetten von Risikomanagement zu beleuchten und gibt Anleitung, Fehler zu vermeiden. Das Jahrbuch will aber auch dazu einladen, den Blick über den so genannten Tellerrand hinaus in die Überlegungen des eigenen Risikomanagements miteinzubeziehen. Ein richtig gestaltetes und durchgängig gelebtes Risikomanagementsystem schützt und steigert Unternehmenswerte. Dazu ist es wichtig, Risikoaspekte nicht nur für einzelne Unternehmensfunktionen und Prozesse zu betrachten, sondern die Risikobewertung in der Strategie zu verankern, in der Planung zu berücksichtigen und in allen relevanten Prozessen umzusetzen. Nur das gewährleistet die optimale Nutzung der Chancen am Markt und die Bewältigung der damit verbundenen Risiken und bestimmt maßgeblich den Erfolg eines Unternehmens. Ich freue mich, dass dieses Jahrbuch in Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich, der wichtigsten heimischen Vernetzungs- und Informationsplattform im Sicherheitsbereich, erarbeitet wurde und wünsche der Publikation eine gute Aufnahme am Markt.

6

7 Teil 1 Risikomanagement für und in Unternehmen

8 Gerhart Ebner Christian Theuermann Risikomanagement: Bei Top-Management und Controlling angekommen Die Studie Risikomanagement im Mittelstand 2014 zeigt bereits eine deutliche Weiterentwicklung der Unternehmen in ihrer Einstellung zum Risikomanagement, es braucht aber Koordination und weitere Professionalisierung. Unternehmerisches Handeln ist unweigerlich mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Der englische Ausdruck für riskieren, to take a chance, drückt diesen unternehmerischen Ansatz, etwas einsetzen, um eine Chance wahrzunehmen, nahezu perfekt aus. Umso mehr brauchen daher mittelständische Unternehmen die tragenden Säulen unserer Wirtschaft Risikomanagement und verankern es derzeit auch immer mehr als zusätzlichen Erfolgsfaktor in der Firmenkultur. Unsere Studie zeigt auch, dass Österreichs Mittelständler aktuell Risikomanagement vermehrt für sich entdecken. In diesem Beitrag werden einige zentrale Ergebnisse und Kern aussagen aus unserem Forschungsprojekt von 2013/14 zusammengefasst (siehe Kasten). Über das Studienprojekt Risikomanagement im österreichischen Mittelstand Befragt wurden zwischen November 2013 und Jänner 2014 insgesamt Unternehmen mit Beschäftigten, 270 Antworten langten ein. Als Zielpersonen in den Unternehmen wurden die Geschäftsführung sowie leitende Mitarbeiter aus den Fachbereichen Rechnungswesen/ Controlling und Risikomanagement ausgewählt. 76 % der Unternehmen, die geantwortet haben, beschäftigten zwischen 25 und 100 Mitarbeiter, fast 15 % zwischen 101 und 200, 3 % zwischen 301 und 400, 6 % zwischen 200 und 300, und 1 % 400 und 500 Mitarbeiter. Die Studienpublikation und eine kurze Zusammenfassung finden Sie auf und auf zum Download. 8 Gerhart Ebner Christian Theuermann

9 Bekenntnis zum Risikomanagement steigt Heute beschäftigen sich über 70 % der befragten Unternehmen mit Risikomanagement, und nahezu die Hälfte der Studienteilnehmer seit über fünf Jahren (2012 waren es noch lediglich ein Drittel der Unternehmen). Hier stellt sich allerdings die Frage nach Umfang, Vernetzung und Qualität der Aktivitäten. Bei jenen 29 %, die angaben sich noch nicht mit Risikomanagement auseinandergesetzt zu haben, zeigt sich ein erheblicher Nachholbedarf. Bei detaillierter Betrachtung zeigt sich jedoch, dass in einigen Fällen das Management unbewusst Risikovermeidung bzw. Risikominimierung betreibt. Die Anwendungsbereiche des Risikomanagements sind in mittelständischen Unternehmen mit jeweils mehr als 50 % die Geschäftsführung sowie das Rechnungswesen/Controlling. Mit über 30 % ist das Qualitäts-/Umwelt-/Sicherheitsmanagement der drittstärkste Bereich. Der Vergleich mit 2012 ergibt hier eine klare Tendenz und zeigt eindeutig auf, dass das Controlling immer wichtiger für ein erfolgreiches Risikomanagement wird (2012 knapp 40 %). Geschäftsführung Rechnungswesen/Finanzen/Controlling Qualitäts-/Umwelt-/Sicherheitsmanagement Produktion Arbeitssicherheit Vertrieb EDV/IT Einkauf Kein Einsatzbereich Personal In der gesamten Unternehmung Forschung und Entwicklung PR/Kommunikation/Marketing Haustechnik Sonstige Betriebsrat/Personalvertretung % Abbildung 1: Unternehmensbereiche, in denen Risikomanagement betrieben wird (Mehrfachnennungen möglich; Es wurden hier durchschnittlich mehr als drei verschiedene Bereiche genannt. Dies indiziert, dass sich Risikomanagement über mehrere Unternehmensbereiche erstreckt und somit ein qualitätsfokussiertes Risikomanagement etabliert ist.) Gerhart Ebner Christian Theuermann 9

10 Chefs und Controller sind zuständig Wird nach der Zuständigkeit für das Risikomanagement gefragt, lässt sich eine eindeutige Tendenz erkennen: Risikomanagement ist überwiegend Chefsache, der Risikomanager bzw. das Risikomanagementteam hat im Vergleich zu 2012 massiv an Bedeutung gewonnen und fast in jedem Unternehmen ist die Zuständigkeit klar definiert. Pro Unternehmen wurden durchschnittlich zwei bis drei Bereichszuständigkeiten genannt. Häufig wird in der Praxis ein Führungsbereich genannt, z. B. das Controlling, der hauptverantwortlich für dieses Thema ist und durch die anderen Bereiche unterstützt bzw. begleitet wird. Mit über 20 % ist das Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement der drittstärkste Zuständigkeitsbereich. Vielfach werden in mittelständischen Unternehmen die Abteilungsleiter direkt mit dem Risikomanagement beauftragt. Dies erfolgt in ca. 20 % der Unternehmen des österreichischen Mittelstandes. Deutlich erkennbar ist das Potenzial einer eigenen Risikoabteilung, dem Trend folgen bereits mehr als 13 % der Studienteilnehmer (2012 waren es ca. 5 %). Als sonstige Zuständigkeiten (ca. 3 %, wurden zusätzlich Linienverantwortliche, Prozessmanager, Krisenstab (Geschäftsführer, Jurist, Standortleiter), Produktionsleiter, Projektleiter und Forschung & Entwicklung genannt. RM ist Chefsache Controlling Finanzmanagement Qualitätsmanagement Sicherheitsfachkraft Abteilungsleiter EDV/IT-Abteilung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Bedarf Niemand Risikomanager/Risikomanagementteam Sonstige Rechtsabteilung % Abbildung 2: Zuständigkeit für das Risikomanagement im Unternehmen (Mehrfachnennungen möglich) 10 Gerhart Ebner Christian Theuermann

11 In den Unternehmen stellen mit rund 70 % die Verhinderung von Schäden und das (Ab-)Sichern der Unternehmensziele die primären Risikozielsetzungen dar. Weiters die Reduzierung von Haftungspotenzialen und das Aufspüren von Verlustquellen bzw. -potenzialen mit jeweils nahezu 45 %. Der häufigste Planungszeitraum dafür ist heute der Einjahreszyklus (in 42 % der Unternehmen), verstärkt gibt es auch einen Trend zur unterjährigen Planung (29 %). Allerdings kann gute Planung durch schlechte Dokumentation zunichte gemacht werden. Ein Sechstel der Unternehmen gibt an, über gar keine schriftliche Dokumentation des Risikomanagements zu verfügen. Im Ernstfall steht damit ein betroffenes Unternehmen planlos und ohne Nachweis seiner Bemühungen da hier drohen massive Haftungsrisiken! Die Alternative dazu ist eine Einbindung ins interne Kontrollsystem, wie es in 44 % der Fälle Anwendung findet, das Qualitätsmanagement-Handbuch (28 %) oder das Organisations- bzw. ein spezielles Risikomanagementhandbuch. Risikokennzahlen und Spezialsoftware kaum verbreitet Nur durch ein kontinuierliches und aussagekräftiges Monitoring aller potenziellen Risiken kann das Management zeitgerecht geeignete Maßnahme einleiten. Identifizierte Risiken werden mithilfe von Kennzahlen, Systemen und verschiedenen finanzwissenschaftlichen Modellen quantifiziert und transparent gemacht. Zur Risikoidentifizierung verwenden lediglich 30 % (Studie 2012: 23 %) der befragten Unternehmen spezielle Risikokennzahlen, der Rest setzt noch keine ein. Um den Risikomanagementprozess zu vereinfachen, greifen erst 11 % der Studienteilnehmer auf eine spezielle Software zurück. Größere Bedeutung hinsichtlich einer Risikoidentifizierung und -auswertung werden dem Erfahrungswissen, individuellen Einschätzungen, bereits bestehenden Managementsystemen (z. B. Balanced Scorecard) sowie ausgewählten Kreativitätstechniken zugeschrieben. Ebenfalls noch sehr gering ausgeprägt ist im Mittelstand das Business Continuity Planning: Nur 29 % der Unternehmen geben an, über eine Betriebsfortführungsplanung bzw. Notfallvorsorgeplan zu verfügen. Gegenüber 2012 ist das zwar ein Anstieg um 8 Prozentpunkte, aber noch immer fehlen damit Konzepte, Handlungsanweisungen und Checklisten, die nach einem schwerwiegenden Ereignis eine möglichst rasche Fortführung des Betriebs ermöglichen. Gerhart Ebner Christian Theuermann 11

12 Risikomanagement entlang der Wertschöpfungskette Ein Unternehmen sollte zur Risikoidentifikation auch vor- und nachgelagerte Stufen der Wertschöpfungskette in den Risikomanagementprozess einbinden. Im günstigsten Fall sind so benötigte Güter und Dienstleistungen ausreichend und zu kalkulierbaren Preisen vorhanden. Gerade die Hälfte der befragten Unternehmen (51 %) bindet heute Zulieferer von Rohstoffen und Vorprodukten in das Risikomanagement ein, 35 % die Vertriebspartner, 28 % Transport- und Logistik-Dienstleister. Die Bedeutung der (End-)Konsumenten liegt bei 23 %. Sowohl die Risikoeinschätzung im Einkaufsbereich als auch jene im Vertriebsbereich hat sich gegenüber 2012 gesteigert. Bei 32 % der befragten Unternehmen wird allerdings keine Einbindung von vor- oder nachgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette im Risikomanagement vorgenommen. Externes und internes Wissen richtig vernetzen Im Risikomanagement fließen eine Vielzahl an Informationen von internen und externen Fachbereichen und Personen zusammen, jeweils mit sehr unterschiedlicher Intensität. Mehr als 80 % der Unternehmen greifen auf das interne Wissen der Geschäftsführung zurück, nahezu drei Viertel nutzen das Wissen der Controlling- bzw. Rechnungswesenabteilung. Mitunter bedeutet dies, dass der Controllingbereich zum internen Risikokompetenzträger und damit zum KMU-Risikomanager wird. In einer Reihe von Unternehmen wird gezielt auf andere Bereiche wie das Qualitätsmanagement, den Vertrieb, das Personalwesen, die EDV-IT-Abteilung, die Arbeitssicherheit oder den Einkauf zurückgegriffen. PR-, Kommunikations- und Marketingabteilungen werden dagegen nur in einem von zehn Fällen eingebunden. 12 Gerhart Ebner Christian Theuermann

13 Geschäftsführung Rechnungswesen/Finanzen/Controlling Qualitäts-/Umwelt-/Sicherheitsmanagement Vertrieb Personal EDV/Informationstechnologie Arbeissicherheit Einkauf Produktion Forschung und Entwicklung PR/Kommunikation/Marketing Haustechnik Sonstige Betriebsrat/Personalvertretung % Abbildung 3: Internes Know-how im Risikomanagement: Auf wessen Know-how greifen Sie beim Risikomanagement zurück? (Mehrfachnennungen möglich) Im externen Bereich wird heute mit 52 % vor allem auf das Wissen der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater vertraut (Studie 2012: 59 %). Auch das Know-how von externen Beratern, wie Unternehmensberater (18 %) oder Risikomanagement-Berater (10 %), wird bewusst in Anspruch genommen. Banken (29 %) haben hier ebenfalls eine entsprechende Wertigkeit, dies mitunter bedingt durch die Situation, dass der Bankkredit die häufigste Finanzierungsform im KMU-Bereich darstellt. Der Bereich der Versicherungen Versicherungsunternehmen und Versicherungsmakler hat gegenüber 2012 insgesamt an Bedeutung gewonnen. Hier wird von den Unternehmungen eine entsprechende Kompetenz im Risikomanagement erwartet, welche über eine klassische Abarbeitung von versicherungsrelevanten Risikothemenstellungen und Risikomanagementmethoden hinaus geht. Gerhart Ebner Christian Theuermann 13

14 Steuerberater/Wirtschaftsprüfer Bank Versicherungsmakler Rechtsanwalt Informationstechnologieanbieter Versicherungsunternehmen Unternehmensberater Dienstleister im Qualitätsmanagement Behörden/Einsatzorganisationen Sonstige Risikomanagement-Berater Ausbildungseinrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen) Personalberater/Coach/Arbeitspsychologe PR-Berater/-Agentur % Abbildung 4: Externes Know-how im Risikomanagement: Auf wessen Know-how greifen Sie beim Risikomanagement zurück? (Mehrfachnennungen möglich) Erfolgsfaktoren und Handlungsbedarf beim Faktor Mensch Der Faktor Mensch ist gleichzeitig das größte Risiko (vgl. Fachkräftemangel, Fluktuation, Datensicherheit) und der wichtigste Faktor für erfolgreiches Risikomanagement. Das zeigt sich auch in den Antworten zu den Erfolgsfaktoren: Am wichtigsten erscheint den Studienteilnehmern Information und Kommunikation, gefolgt von guter Risikoerkennung und ehrlicher Beurteilung. Dieser Faktor steht unmittelbar in Zusammenhang mit einer offenen Kommunikationskultur. Weiters finden bereichsübergreifendes Teamwork, das Commitment der Unternehmensführung, die Ursachenanalyse sowie die Verfügbarkeit von guter Information überwiegend die Zustimmung der Studienteilnehmer. Nahezu die Hälfte der befragten Unternehmen charakterisierten ihr Wissen sowie ihre Kompetenz in Bezug auf Risikomanagement als ausreichend. Ein weiteres Drittel ist der Ansicht, teilweise mit diesem Thema vertraut zu sein generell ein optimistisches Bild. Aktuell hat erst die Hälfte der befragten Unternehmen (nach Eigenangaben) eigene Mitarbeiter, die im Risikomanagement geschult sind. 14 Gerhart Ebner Christian Theuermann

15 Zukünftige Erwartungen wichtigste Risiken Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer sehen ihre Mitbewerber/Konkurrenz als zukünftiges Top-Risiko, gefolgt von Konjunktur/Arbeitsmarkt (40 %) und Problemen mit Kunden (24 %). Mangel an qualifiziertem Personal und Qualitätsmängel sind für mehr als ein Fünftel der Befragten eine zukünftige Herausforderung, gefolgt von den Themen Beschaffung und Energiepreise. Unter Sonstiges (ca. 4 %) wurden die Abhängigkeit von Großkunden, Probleme mit Schlüsselmärkten, Import- und Exportrisiken sowie die Brand- und Explosionsgefahr erwähnt. Mitbewerb/Konkurrenz Konjunktur/Arbeitsmarkt Probleme mit Kunden Mangel an qualifiziertem Personal Qualitätsmängel der Produkte Beschaffung Energiepreise Fehler in der Unternehmenskommunikation Mängel bei der Einhaltung von Regeln Fehler im Fertigungsprozess Unternehmenssituation Haftungen Regulierung Währungsrisiken Sonstiges Informationsverlust, Datendiebstahl Neues Management/Generationswechsel Betrug Einbruch und Diebstahl Lage des Unternehmens Naturgefahre Wirtschafts- und Industriespionage % Abbildung 5: Zukünftige Risikofaktoren aus der Sicht der mittelständischen Unternehmen (Mehrfachnennungen möglich) Zur Optimierung des Risikomanagements sehen nahezu zwei Drittel der Studienteilnehmer die Verbesserung der Risikosensibilität ihrer Mitarbeiter als maßgeblich. Mehr als die Hälfte der Befragten halten die Verbesserung der Methoden zur Risikoerfassung und Risikobewertung für erforderlich. Jeweils über 30 % gehen davon aus, dass die Integration des Risikomanagements in die Unternehmensplanung und -steuerung sowie die Implementierung von Gerhart Ebner Christian Theuermann 15

16 Frühwarnindikatoren in ihrem Unternehmen einen entsprechenden Handlungsbedarf erfordert. Weitere 30 % sehen in der Verbesserung des Berichtswesens zukünftigen Handlungsbedarf. Eine lückenlose Dokumentation ist für das Risikomanagement unumgänglich. Verbesserung der Risikosensibilität der Mitarbeiter Verbesserung der Methoden zur Risikoerfassung und Risikobewertung Integration des Risikomanagements in die Unternehmensplanung und -steuerung Implementierung von Frühwarnindikatoren Verbesserung des Risikoberichtswesens Berücksichtigung von qualitativen Risiken Erstellen und Testen von Krisenmanagementplänen Entwicklung eines unternehmensweiten Risikoprofils (Risikoaggregation) Verbesserungen in der Risikoorganisation (Delegation der Verantwortlichkeiten) Implementierung geeigneter RM-Software % Abbildung 6: Zukünftiger Handlungsbedarf im Risikomanagement der österreichischen KMU (Mehrfachnennungen möglich) Fazit: Wandel in Unternehmen für den Umgang mit dem Wandel Aktuell befindet sich der Mittelstand hinsichtlich des Risikomanagements in einer Umbruchphase und dessen Wertigkeit wird für die österreichischen Unternehmen immer zentraler. Die Befragung hat ergeben, dass die Bedeutung des Risikomanagements für die Zukunft nach Meinung der Befragten massiv steigt. Gleichzeitig werden aber derzeit noch kaum allumfassend integrierte Systeme angewandt. Ähnliches gilt für die personellen Ressourcen, welche einerseits qualitativ und quantitativ noch eine unterentwickelte Rolle einnehmen. Hier muss zukünftig ein Umdenken stattfinden, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Das heißt: Die Grundlagen sind im Mittelstand da, die guten Vorsätze auch. Das Bewusstsein ist zwar grundsätzlich vorhanden, aber bei der praktischen Umsetzung gibt es enormen Aufholbedarf. In den nächsten Jahren kommt es auf die professionelle Umsetzung an. 16 Gerhart Ebner Christian Theuermann

Studie: Risikomanagement im Mittelstand 2014 im Fokus von Top-Management und Controlling angekommen

Studie: Risikomanagement im Mittelstand 2014 im Fokus von Top-Management und Controlling angekommen Studie: Risikomanagement im Mittelstand 2014 im Fokus von Top-Management und Controlling angekommen Umfrage von FH Campus 02 und Risk Experts zeigt: Deutliche Weiterentwicklung in den vergangenen Jahren,

Mehr

Risikomanagement bei zertifizierten österreichischen Unternehmen Hedwig Pintscher

Risikomanagement bei zertifizierten österreichischen Unternehmen Hedwig Pintscher Risikomanagement bei zertifizierten österreichischen Unternehmen Hedwig Pintscher Umfrage Risikomanagement Im Sommer 2010 wurde in Zusammenarbeit von Quality Austria und Mag. Hedwig Pintscher eine Umfrage

Mehr

Risikomanagement-Studie für Österreich. Status und Trends in Enterprise-Risikomanagement mit Konnex zu IT-Risiken

Risikomanagement-Studie für Österreich. Status und Trends in Enterprise-Risikomanagement mit Konnex zu IT-Risiken Risikomanagement-Studie für Österreich Status und Trends in Enterprise-Risikomanagement mit Konnex zu IT-Risiken 1 Umfrage Risikomanagement Im Sommer 2010 wurde in Zusammenarbeit mit Quality Austria eine

Mehr

RISIKOMANAGEMENT IM ÖSTERREICHISCHEN MITTELSTAND

RISIKOMANAGEMENT IM ÖSTERREICHISCHEN MITTELSTAND RISIKOMANAGEMENT IM ÖSTERREICHISCHEN MITTELSTAND VERGLEICH 2012/2014: VERBREITUNG, BEDEUTUNG UND ZUKÜNFTIGE ERWARTUNGEN MÄRZ 2014 PROF. (FH) DIPL.-ING. DR. CHRISTIAN THEUERMANN DIPL.-ING. GERHART EBNER

Mehr

> pm k.i.s.s. Projektmanagement

> pm k.i.s.s. Projektmanagement Christian Sterrer > Projektmanagement keep it short and simple Projektplanung in 120 Minuten Christian Sterrer > Projektmanagement keep it short and simple Projekte effizient managen, das ist eine der

Mehr

GrECo JLT Risk Consulting GmbH

GrECo JLT Risk Consulting GmbH www.greco.eu GrECo JLT Risk Consulting GmbH Ihr unabhängiger Partner für Operatives Risikomanagement Januar 2013 Über GrECo JLT Risk Consulting GrECo JLT Risk Consulting ist eine eigenständige Gesellschaft

Mehr

Wilken Risikomanagement

Wilken Risikomanagement Wilken Risikomanagement Risiken bemerken, bewerten und bewältigen Nur wer seine Risiken kennt, kann sein Unternehmen sicher und zielorientiert führen. Das Wilken Risikomanagement hilft, Risiken frühzeitig

Mehr

MMag. Evelyn Braumann, FRM Research & Teaching Associate WU Wien Institut für Corporate Governance. www.controller-institut.at

MMag. Evelyn Braumann, FRM Research & Teaching Associate WU Wien Institut für Corporate Governance. www.controller-institut.at MMag. Evelyn Braumann, FRM Research & Teaching Associate WU Wien Institut für Corporate Governance www.controller-institut.at Organisatorische Ausgestaltung des Risikomanagements Wie schon 2013, liegt

Mehr

Promotion-Strategien am Point of Sale

Promotion-Strategien am Point of Sale Promotion-Strategien am Point of Sale Anforderungen von Handel und Konsumgüterindustrie Forschung Konferenzen Verlag Messen Impressum Copyright 2010 Verlag: EHI Retail Institute GmbH Spichernstraße 55

Mehr

Christian Sterrer, Gernot Winkler. > setting milestones. Projektmanagement Methoden Prozesse Hilfsmittel

Christian Sterrer, Gernot Winkler. > setting milestones. Projektmanagement Methoden Prozesse Hilfsmittel Christian Sterrer, Gernot Winkler > setting milestones Projektmanagement Methoden Prozesse Hilfsmittel > setting milestones setting milestones wurde als Leitfaden für das Management von Kleinprojekten,

Mehr

Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems in mittelständische Unternehmen

Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems in mittelständische Unternehmen Organisatorische Einbindung eines Risikomanagementsystems März 2002 Andreas Henking www.risk-sim.de 1 Einleitung Wichtiger Erfolgsfaktor bei der Einführung von Risikomanagementsystemen ist die richtige

Mehr

Leseprobe. Thomas Hummel, Christian Malorny. Total Quality Management. Tipps für die Einführung. ISBN (Buch): 978-3-446-41609-3

Leseprobe. Thomas Hummel, Christian Malorny. Total Quality Management. Tipps für die Einführung. ISBN (Buch): 978-3-446-41609-3 Leseprobe Thomas Hummel, Christian Malorny Total Quality Management Tipps für die Einführung ISBN (Buch): 978-3-446-41609-3 ISBN (E-Book): 978-3-446-42813-3 Weitere Informationen oder Bestellungen unter

Mehr

TÜV NORD Akademie Personenzertifizierung. Zertifizierungsprogramm: Merkblatt Risikomanager (TÜV )

TÜV NORD Akademie Personenzertifizierung. Zertifizierungsprogramm: Merkblatt Risikomanager (TÜV ) TÜV NORD Akademie Personenzertifizierung Zertifizierungsprogramm: Merkblatt Risikomanager (TÜV ) Merkblatt Risikomanager (TÜV ) Personenzertifizierung Große Bahnstraße 31 22525 Hamburg Telefon: 040 8557-2557

Mehr

Prof. Dr. Rainer Elschen

Prof. Dr. Rainer Elschen Risikomanagement II - Vorlesung 4 - Prof. Dr. Rainer Elschen Prof. Dr. Rainer Elschen 66 Inhaltsübersicht 1. Unternehmerisches Risiko 1.1 Kausalitätsstruktur von Risiken 1.2 Risikokategorien 1.3 Risikostrategien

Mehr

Die Bedeutung von People Skills in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Die Bedeutung von People Skills in kleinen und mittelständischen Unternehmen Die Bedeutung von People Skills in kleinen und mittelständischen Unternehmen Unternehmerbefragung 2011 Messbare Steigerung des Unternehmenserfolgs durch Verbesserung der persönlichen Leistung Über diese

Mehr

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015 Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen Great Place to Work September 2015 Wie eine vertrauensbasierte Unternehmenskultur den Erfolg von Veränderungsprozessen unterstützt Eine von Great

Mehr

In 12 Schritten zu wirksamen Kontrollen im mittelständischen Unternehmen

In 12 Schritten zu wirksamen Kontrollen im mittelständischen Unternehmen S e i t e 3 Internes Kontrollsystem (IKS ) In 12 Schritten zu wirksamen Kontrollen im mittelständischen Unternehmen Krzysztof Paschke 4 S e i t e IKS Definition Weitere Informationen zum Thema Governance

Mehr

Repräsentative Befragung bei mittelständischen Unternehmen zum Thema Risiken managen Gefahren abwehren

Repräsentative Befragung bei mittelständischen Unternehmen zum Thema Risiken managen Gefahren abwehren TÜV Rheinland Cert GmbH (Hrsg.) Repräsentative Befragung bei mittelständischen Unternehmen zum Thema Risiken managen Gefahren abwehren TÜV Rheinland Risikostudie TÜV Rheinland Risikostudie Impressum Herausgeber:

Mehr

Netzwerkorientiertes Supply Chain Controlling und Risikomanagement

Netzwerkorientiertes Supply Chain Controlling und Risikomanagement Kiril Kiryazov Netzwerkorientiertes Supply Chain Controlling und Risikomanagement Diplomica Verlag Kiril Kiryazov Netzwerkorientiertes Supply Chain Controlling und Risikomanagement ISBN: 978-3-8428-0997-0

Mehr

MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ

MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ Lehrstuhl für Public & Nonproft Management MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND,

Mehr

Grundlagen des Risikomanagements im Unternehmen ebook

Grundlagen des Risikomanagements im Unternehmen ebook Grundlagen des Risikomanagements im Unternehmen ebook von Werner Gleißner 1. Auflage Grundlagen des Risikomanagements im Unternehmen ebook Gleißner wird vertrieben von beck-shop.de Thematische Gliederung:

Mehr

Normenkonformer Betrieb medizinischer IT-Netzwerke neue Aufgaben des IT- Peter Grünberger 07.03.2012

Normenkonformer Betrieb medizinischer IT-Netzwerke neue Aufgaben des IT- Peter Grünberger 07.03.2012 Normenkonformer Betrieb medizinischer IT-Netzwerke neue Aufgaben des IT- Systemlieferanten Peter Grünberger 07.03.2012 Vorstellung COMPAREX COMPAREX versteht sich als unabhängiger IT Lösungsanbieter 2000

Mehr

Vgl. Ehrmann, Harald: Kompakt-Training Risikomanagement: Rating - Basel II, Ludwigshafen (Rhein), 2005, S.52, 188, 201.

Vgl. Ehrmann, Harald: Kompakt-Training Risikomanagement: Rating - Basel II, Ludwigshafen (Rhein), 2005, S.52, 188, 201. Ausfallwahrscheinlichkeit: Die Ausfallwahrscheinlichkeit Probability of Default (PD) gibt die prozentuale Wahrscheinlichkeit für die Nichterfüllung innerhalb eines Jahr an. Beispiele: Forderungsausfälle,

Mehr

Qualitätsmanagementsysteme im Gesundheitswesen

Qualitätsmanagementsysteme im Gesundheitswesen Paul Rudnick Qualitätsmanagementsysteme im Gesundheitswesen Anforderungen für die Zertifizierung von Medizinprodukten Diplomica Verlag Paul Rudnick Qualitätsmanagementsysteme im Gesundheitswesen: Anforderungen

Mehr

Präventive Planung - Ereignisbewältigung und Rückführung. Brandschutz/ Inspektionsstelle. Arbeitssicherheit/ Security. Umweltsicherheit/ Naturgefahren

Präventive Planung - Ereignisbewältigung und Rückführung. Brandschutz/ Inspektionsstelle. Arbeitssicherheit/ Security. Umweltsicherheit/ Naturgefahren Präventive Planung - Ereignisbewältigung und Rückführung Blanche Schlegel, Swissi AG 11. September 2014 Workshop "Integriertes Risikomanagement in der Prozessindustrie" 11.09.2014 Swissi AG 2 Fachbereiche

Mehr

RISK is our Business. 23.01.2014 Test

RISK is our Business. 23.01.2014 Test RISK is our Business 23.01.2014 Test 1 Sicherheit ist ein Grundbedürfnis Sicherheit kann allerdings nicht isoliert betrachtet werden. Die Basis, um Sicherheit schaffen zu können, ist das Verständnis für

Mehr

Risiko-Management im Krankenhaus Implementierung eines Managementsystems zur Minimierung von Risiken

Risiko-Management im Krankenhaus Implementierung eines Managementsystems zur Minimierung von Risiken Katholische Stiftungsfachhochschule München, Abteilung München Risiko-Management im Krankenhaus Implementierung eines Managementsystems zur Minimierung von Risiken Eingereicht als Diplom- und Prüfungsarbeit

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

Quantitatives Risikomanagement

Quantitatives Risikomanagement FaRis Forschungsstelle aktuarielles Risikomanagement Herzlich Willkommen zum 9. FaRis & DAV-Symposium Quantitatives Risikomanagement Köln, 4. Dezember 2015 Eröffnungsvortrag TH Köln, Institut für Versicherungswesen

Mehr

FINEX SCHWEIZ BIETET EINEN PROFESSIONELLEN ANSATZ ZU VERSICHERUNG UND RISK MANAGEMENT

FINEX SCHWEIZ BIETET EINEN PROFESSIONELLEN ANSATZ ZU VERSICHERUNG UND RISK MANAGEMENT FINEX SCHWEIZ BIETET EINEN PROFESSIONELLEN ANSATZ ZU VERSICHERUNG UND RISK MANAGEMENT FINEX SCHWEIZ BIETET EINEN PROFESSIONELLEN ANSATZ ZU VERSICHERUNG UND RISk MANAGEMENT >> WER SIND WIR FINEX Schweiz

Mehr

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken VDE Südbayern AK Unternehmensmanagement Innung für Elektro- und Informationstechnik Haus II, Seminarraum 3 / 5.

Mehr

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen IT-DIENST- LEISTUNGEN Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen TÜV SÜD Management Service GmbH IT-Prozesse bilden heute die Grundlage für Geschäftsprozesse.

Mehr

RISK is our Business. www.riskexperts.at

RISK is our Business. www.riskexperts.at RISK is our Business 1 Sicherheit ist ein Grundbedürfnis Sicherheit kann allerdings nicht isoliert betrachtet werden. Die Basis, um Sicherheit schaffen zu können, ist das Verständnis für mögliche Risiken.

Mehr

Enterprise Risikomanagement nach ISO 31000. MSc Eckehard Bauer, RM-Trainer und Prokurist, Quality Austria

Enterprise Risikomanagement nach ISO 31000. MSc Eckehard Bauer, RM-Trainer und Prokurist, Quality Austria Enterprise Risikomanagement nach ISO 31000 MSc Eckehard Bauer, RM-Trainer und Prokurist, Quality Austria Basis des operativen Risikomanagement Was ist unter dem Begriff Risiko zu verstehen? GEFAHR? Begutachtung

Mehr

Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion

Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion Michael Ristau Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion Diplomica Verlag Michael Ristau Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion ISBN: 978-3-8428-1586-5 Herstellung: Diplomica Verlag GmbH,

Mehr

Christian Kremer. Kennzahlensysteme für Social Media Marketing. Ein strategischer Ansatz zur Erfolgsmessung. Diplomica Verlag

Christian Kremer. Kennzahlensysteme für Social Media Marketing. Ein strategischer Ansatz zur Erfolgsmessung. Diplomica Verlag Christian Kremer Kennzahlensysteme für Social Media Marketing Ein strategischer Ansatz zur Erfolgsmessung Diplomica Verlag Christian Kremer Kennzahlensysteme für Social Media Marketing: Ein strategischer

Mehr

Der kleine Risikomanager 1. Karin Gastinger 29.05.2008

Der kleine Risikomanager 1. Karin Gastinger 29.05.2008 Risikomanagement Eine Chance zur Unternehmenswertsteigerung Der kleine Risikomanager 1 2 Der kleine Risikomanager 2 3 Der kleine Risikomanager 3 4 Risiko Risiko ist die aus der Unvorhersehbarkeit der Zukunft

Mehr

mehr rausholen: RatingBeratung für Unternehmen.

mehr rausholen: RatingBeratung für Unternehmen. mehr rausholen: RatingBeratung für Unternehmen. Der Integrated Corporate Finance -Ansatz der Bank Austria. Der Markt für Unternehmensfinanzierungen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Galt

Mehr

Die Spezialisten für externe Projektunterstützung www.solcom.de. SOLCOM Marktstudie Freiberufler in der (Haft)Pflicht

Die Spezialisten für externe Projektunterstützung www.solcom.de. SOLCOM Marktstudie Freiberufler in der (Haft)Pflicht Die Spezialisten für externe Projektunterstützung www.solcom.de 2 Über diese Marktstudie Ende September dieses Jahres befragten wir 5.697 Abonnenten des SOLCOM Online Magazins zur individuellen Vorsorge

Mehr

Supply Chain Management

Supply Chain Management Guntram Wette Supply Chain Management in kleinen und mittleren Unternehmen Können KMU erfolgreich ein SCM aufbauen? Diplomica Verlag Guntram Wette Supply Chain Management in kleinen und mittleren Unternehmen

Mehr

Agieren statt Reagieren. Risikomanagement das Werkzeug der Zukunft

Agieren statt Reagieren. Risikomanagement das Werkzeug der Zukunft Agieren statt Reagieren Risikomanagement das Werkzeug der Zukunft alps... arbeitet seit mehr als 10 Jahren erfolgreich mit regionalen, nationalen und internationalen Behörden im Bereich Risikomanagement

Mehr

Stefan Kundelov. Balanced Scorecard. Anwendung in der stationären Altenpflege. Diplomica Verlag

Stefan Kundelov. Balanced Scorecard. Anwendung in der stationären Altenpflege. Diplomica Verlag Stefan Kundelov Balanced Scorecard Anwendung in der stationären Altenpflege Diplomica Verlag Stefan Kundelov Balanced Scorecard: Anwendung in der stationären Altenpflege ISBN: 978-3-8428-3523-8 Herstellung:

Mehr

GmbH Geschäftsführerstudie 2011. Schwerpunkt Vermögensschutz. Kanzlei Dick & Partner / DTO Consulting GmbH

GmbH Geschäftsführerstudie 2011. Schwerpunkt Vermögensschutz. Kanzlei Dick & Partner / DTO Consulting GmbH GmbH Geschäftsführerstudie 2011 Schwerpunkt Vermögensschutz Executive Summary Warum muss sich der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH bzw. ein Unternehmer überhaupt mit dem Thema Vermögensschutz

Mehr

Ergebnisse: Online- Fundraising Studie 2011 von Thomas Seidl & Altruja GmbH

Ergebnisse: Online- Fundraising Studie 2011 von Thomas Seidl & Altruja GmbH Ergebnisse: Online- Fundraising Studie 2011 von Thomas Seidl & Altruja GmbH Im Folgenden stellen wir Ihnen die Resultate der von Thomas Seidl und der Altruja GmbH durchgeführten Studie zum Thema - vor.

Mehr

Albina Ayupova. Projektcontrolling. Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard. Diplomica Verlag

Albina Ayupova. Projektcontrolling. Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard. Diplomica Verlag Albina Ayupova Projektcontrolling Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard Diplomica Verlag Albina Ayupova Projektcontrolling: Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen der Balanced Scorecard

Mehr

RISIKOMANAGEMENT IM UNTERNEHMEN

RISIKOMANAGEMENT IM UNTERNEHMEN RISIKOMANAGEMENT IM UNTERNEHMEN Studie zum Einsatz von Risikomanagement-Vorgehensweisen in Unternehmen Risikomanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Aber in welchen Firmen

Mehr

Business Intelligence SAP Anwenderbefragung

Business Intelligence SAP Anwenderbefragung Business Intelligence SAP Anwenderbefragung Status Quo und zukünftige Anforderungen in Kooperation mit dem AK BW Prof. Dr. Andreas Seufert (I-BI) Prof. Dr. Thomas Becker (I-BI) Prof. Dr. Peter Lehmann

Mehr

POCKET POWER. Change Management. 4. Auflage

POCKET POWER. Change Management. 4. Auflage POCKET POWER Change Management 4. Auflage Der Herausgeber Prof.Dr.-Ing. GerdF.Kamiske, ehemalsleiter der Qualitätssicherung im Volkswagenwerk Wolfsburg und Universitätsprofessor für Qualitätswissenschaft

Mehr

IT-Governance. Standards und ihr optimaler Einsatz bei der. Implementierung von IT-Governance

IT-Governance. Standards und ihr optimaler Einsatz bei der. Implementierung von IT-Governance IT-Governance Standards und ihr optimaler Einsatz bei der Implementierung von IT-Governance Stand Mai 2009 Disclaimer Die Inhalte der folgenden Seiten wurden von Severn mit größter Sorgfalt angefertigt.

Mehr

Compliance für den Mittelstand bedarfsgerechte Einführung. Mandantenveranstaltung Oldenburg 1. Dezember 2011

Compliance für den Mittelstand bedarfsgerechte Einführung. Mandantenveranstaltung Oldenburg 1. Dezember 2011 Compliance für den Mittelstand bedarfsgerechte Einführung Mandantenveranstaltung Oldenburg 1. Dezember 2011 Referent Vita Jahrgang 1963 1983 1987 Sparkassenkaufmann 1988 1993 Studium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Mehr

Auditcheckliste. für Systemaudits nach ISO/TS 16949:2009 DIN EN ISO 9001 ISO/TS 16949. Martin Zander

Auditcheckliste. für Systemaudits nach ISO/TS 16949:2009 DIN EN ISO 9001 ISO/TS 16949. Martin Zander 2010 Auditcheckliste für Systemaudits nach ISO/TS 16949:2009 DIN EN ISO 9001 ISO/TS 16949 Martin Zander 2 M. Zander Auditcheckliste Für Systemaudits nach ISO/TS 16949 DIN EN ISO 9001 ISO/TS 16949 Dieses

Mehr

Risikomanagement 2.0. Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung in mittelständischen deutschen Unternehmen Anhang

Risikomanagement 2.0. Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung in mittelständischen deutschen Unternehmen Anhang Risikomanagement 2.0 Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung in mittelständischen deutschen Unternehmen Anhang November 2011 Risikomanagement 2.0 Ergebnisse und Empfehlungen aus einer Befragung

Mehr

POCKET POWER. Wissensmanagement. 4. Auflage

POCKET POWER. Wissensmanagement. 4. Auflage POCKET POWER Wissensmanagement 4. Auflage Der Herausgeber Prof. Dr.-Ing. Gerd F. Kamiske, ehemals Leiter der Qualitätssicherung im Volkswagenwerk Wolfsburg und Universitätsprofessor für Quali - täts wissenschaft

Mehr

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary

Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Social Media Strategie oder taktisches Geplänkel? Management Summary Sind Social Media schon strategisch in den Unternehmen angekommen oder bewegen sie sich noch auf der Ebene taktisches Geplänkel? Wie

Mehr

LEAN MANUFACTURING. Teil 7 Lean und Six Sigma. Ein Quick Guide für den schnellen Einstieg in die Möglichkeiten der Lean Philosophie.

LEAN MANUFACTURING. Teil 7 Lean und Six Sigma. Ein Quick Guide für den schnellen Einstieg in die Möglichkeiten der Lean Philosophie. 2009 LEAN MANUFACTURING Ein Quick Guide für den schnellen Einstieg in die Möglichkeiten der Lean Philosophie Teil 7 Lean und Six Sigma Martin Zander 2 M. Zander Lean Manufacturing Ein Quick Guide für den

Mehr

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung S. 2 Einleitung... S. 3 Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit... S. 5 Versorgungssicherheit und Energiepreise... S. 6 Gestaltung

Mehr

Compliance-Management

Compliance-Management Julia Stehmann Compliance-Management in mittelständischen Unternehmen Eine Analyse aus der ressourcenorientierten Sichtweise Diplomica Verlag Julia Stehmann Compliance-Management in mittelständischen Unternehmen:

Mehr

Werttreiber in Unternehmen

Werttreiber in Unternehmen Rheinbacher MBA-Studie 008 Werttreiber in Unternehmen Christoph Wamser Klaus Deimel Karsten Heinrich University of Applied Sciences Rheinbacher MBA-Studie: Werttreiber in Unternehmen : Werttreiber in Unternehmen,

Mehr

Prozessmanagement Scan

Prozessmanagement Scan Prozessmanagement Scan Autoren und Ansprechpartner: DI Dr. Karl W. Wagner (Geschäftsführender Gesellschafter der procon Unternehmensberatung GmbH) Mag. Yosef Schaban (Berater der procon Unternehmensberatung

Mehr

1 von 6 27.09.2010 09:08

1 von 6 27.09.2010 09:08 1 von 6 27.09.2010 09:08 XaaS-Check 2010 Die Cloud etabliert sich Datum: URL: 26.08.2010 http://www.computerwoche.de/2351205 Eine Online-Umfrage zeigt: Viele Unternehmen interessieren sich für das Cloud

Mehr

Christina Janning. Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation zur Reduzierung innerbetrieblicher Widerstände. Diplomarbeit

Christina Janning. Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation zur Reduzierung innerbetrieblicher Widerstände. Diplomarbeit Christina Janning Change Management Möglichkeiten der Kommunikation zur Reduzierung innerbetrieblicher Widerstände Diplomarbeit Janning, Christina: Change Management: Möglichkeiten der Kommunikation zur

Mehr

Risikogrundsätze Version 2, Stand 10/2011

Risikogrundsätze Version 2, Stand 10/2011 Version 2, Stand 10/2011 1. RISIKOGRUNDSÄTZE 1.1 Verantwortung des Vorstandes Der Vorstand der Schoellerbank Invest AG ist für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und deren Weiterentwicklung verantwortlich.

Mehr

Scholz (Hrsg.) / Krämer / Schollmayer / Völcker. Android-Apps. Konzeption, Programmierung und Vermarktung

Scholz (Hrsg.) / Krämer / Schollmayer / Völcker. Android-Apps. Konzeption, Programmierung und Vermarktung Scholz (Hrsg.) / Krämer / Schollmayer / Völcker Android-Apps entwickeln Konzeption, Programmierung und Vermarktung Vom Entwurf bis zum Einstellen bei Google Play und Co. So entwickeln Sie native Apps für

Mehr

Risikomanagement in sozialen Unternehmen

Risikomanagement in sozialen Unternehmen EDITION SOZIALWIRTSCHAFT Robert Bachert/Andre Peters/ Manfred Speckert (Hrsg.) Risikomanagement in sozialen Unternehmen Theorie Praxis Verbreitungsgrad Nomos INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 5 Strukturierung

Mehr

Projektanleitung zum

Projektanleitung zum Web Business Manager Projektanleitung zum Diploma-Abschlussprojekt.......................................................... Offizielles Curriculum des Europäischen Webmasterverbandes Web Business Manager

Mehr

www.pwc.de Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen Juli 2014

www.pwc.de Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen Juli 2014 www.pwc.de Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen Hintergrund und Untersuchungsansatz Hintergrund Der Berichtsband stellt die Ergebnisse einer Online-Studie zum Thema Einkauf Die neue Macht in den Unternehmen

Mehr

Risikomanagement Leitfaden zur Umsetzung eines Risikomanagement-Systems für die wertorientierte Steuerung von Unternehmen

Risikomanagement Leitfaden zur Umsetzung eines Risikomanagement-Systems für die wertorientierte Steuerung von Unternehmen Risikomanagement Leitfaden zur Umsetzung eines Risikomanagement-Systems für die wertorientierte Steuerung von Unternehmen Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann TCW Transfer-Centrum für Produktions-Logistik

Mehr

IIR Compliance Maßnahmen Index (CMIX)

IIR Compliance Maßnahmen Index (CMIX) IIR Compliance Maßnahmen Index (CMIX) Auswertung Juni 2015 Herausgegeben von Institute for International Research Linke Wienzeile 234 1150 Wien www.iir.at/cmix 01/891 59-0 Inhaltsverzeichnis 1. Definition...

Mehr

ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014

ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014 ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014 Übersicht 1. Risikomanagement - Hintergrund 2. Risikomanagement ISO 9001: 2015 3. Risikomanagement Herangehensweise 4. Risikomanagement Praxisbeispiel

Mehr

EHI-Studie PR im Handel 2015

EHI-Studie PR im Handel 2015 EHI-Studie PR im Handel 215 Empirische Studie zu Bedeutung, Strategie, Themen und Trends Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird immer komplexer. Es ist längst

Mehr

Taktik vor Strategie. Elektronische Prozesse im Einkauf

Taktik vor Strategie. Elektronische Prozesse im Einkauf Elektronische Prozesse im Einkauf Taktik vor Strategie Weil Lieferanten heute tief in die Wertschöpfungskette eingreifen, hat der moderne Einkauf ein großes strategisches Potential. Viele Unternehmen haben

Mehr

Customer Journey Online

Customer Journey Online Erstelldatum: November 2013 / Version: 01 Customer Journey Online Mafo-News 30/2013 Oberösterreich Tourismus Daniela Koll, BA Tourismusentwicklung und Marktforschung Freistädter Straße 119, 4041 Linz,

Mehr

CHECKLISTE MARKETING-MIX

CHECKLISTE MARKETING-MIX CHECKLISTE MARKETING-MIX Heutzutage stehen Ihrem Unternehmen durch das Internet mehr Möglichkeiten der Kommunikation mit Ihren Kunden zu Verfügung als jemals zuvor. Gleichzeitig verlangen diese zusätzlichen

Mehr

Qualitätsmanager Schlüsselfunktion oder Auslaufmodell. Tag der Schweizer Qualität, 16. Juni 2009. Beat Häfliger, Geschäftsführer SAQ-QUALICON AG

Qualitätsmanager Schlüsselfunktion oder Auslaufmodell. Tag der Schweizer Qualität, 16. Juni 2009. Beat Häfliger, Geschäftsführer SAQ-QUALICON AG Qualitätsmanager Schlüsselfunktion oder Auslaufmodell Tag der Schweizer Qualität, 16. Juni 2009 Beat Häfliger, Geschäftsführer SAQ-QUALICON AG 1 Der «Qualität» gehört die Zukunft! auch ohne Qualitätsmanager/innen!

Mehr

Effizientes Risikomanagement in KMU Welche Instrumente sind wirklich zielführend?

Effizientes Risikomanagement in KMU Welche Instrumente sind wirklich zielführend? Effizientes Risikomanagement in KMU Welche Instrumente sind wirklich zielführend? RCRC Universität Münster Effizientes Risikomanagement in KMU 2 Kontakt RCRC Universität Münster Bastian Neyer, M.Sc. WWU

Mehr

Die Zukunft gestalten! Rettungsdienst und die Einführung von ganzheitlichen Risikomanagementsystemen bei Non-Profit-Organisationen

Die Zukunft gestalten! Rettungsdienst und die Einführung von ganzheitlichen Risikomanagementsystemen bei Non-Profit-Organisationen Risikomanagement Die Zukunft gestalten! Rettungsdienst und die Einführung von ganzheitlichen Risikomanagementsystemen bei Non-Profit-Organisationen Dr. Klaus Bockslaff Hohenroda, den 17. November 2006

Mehr

CSR und Risikomanagement

CSR und Risikomanagement CSR und Risikomanagement Bedeutung der Risiken aus ökologischen und sozialen Sachverhalten im Rahmen der Prüfung des Risikoberichts und des Risikomanagements XX. April 2010 Risk Management Solutions Agenda

Mehr

TomR.Koch. Lean Six Sigma. Die Automobilindustrie im Wandel. Diplomica Verlag

TomR.Koch. Lean Six Sigma. Die Automobilindustrie im Wandel. Diplomica Verlag TomR.Koch Lean Six Sigma Die Automobilindustrie im Wandel Diplomica Verlag Tom R. Koch Lean Six Sigma: Die Automobilindustrie im Wandel ISBN: 978-3-8428-3118-6 Herstellung: Diplomica Verlag GmbH, Hamburg,

Mehr

Lisa Fritz. Bildungscontrolling. Ein wichtiger Bereich der Personalentwicklung. Diplomica Verlag

Lisa Fritz. Bildungscontrolling. Ein wichtiger Bereich der Personalentwicklung. Diplomica Verlag Lisa Fritz Bildungscontrolling Ein wichtiger Bereich der Personalentwicklung Diplomica Verlag Lisa Fritz Bildungscontrolling: Ein wichtiger Bereich der Personalentwicklung ISBN: 978-3-8428-2404-1 Herstellung:

Mehr

RISIMA Consulting: Beratung, Planung, Produkte und Services für kleine und mittelständische Unternehmen. www.risima.de

RISIMA Consulting: Beratung, Planung, Produkte und Services für kleine und mittelständische Unternehmen. www.risima.de RISIMA Consulting: Beratung, Planung, Produkte und Services für kleine und mittelständische Unternehmen. www.risima.de RISIKEN MINIMIEREN. SICHERHEIT MAXIMIEREN. CHANCEN OPTIMIEREN. ERHÖHEN SIE DIE SICHERHEIT

Mehr

Risikomanagement. Ein Vortrag von Katharina Schroer. Juristisches IT-Projektmanagement WS 2013/2014

Risikomanagement. Ein Vortrag von Katharina Schroer. Juristisches IT-Projektmanagement WS 2013/2014 Risikomanagement Ein Vortrag von Katharina Schroer Juristisches IT-Projektmanagement WS 2013/2014 Inhalt 1. Einleitung 2. Risikomanagementprozess 3. Juristische Hintergründe 4. Fazit Inhalt - Risikomanagement

Mehr

Templates für Joomla! 1.6

Templates für Joomla! 1.6 Know-how ist blau. Templates für Joomla! 1.6 Design und Implementierung > Grafische Freiheit für Joomla!-Websites: verschiedene Designs in einem Template > So entwerfen Sie ein Template-Design mit Photoshop

Mehr

Auswertungsergebnisse der ÖBVP-Daten zur Situation der Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Institutionen

Auswertungsergebnisse der ÖBVP-Daten zur Situation der Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Institutionen ÖBIG Forschungs- und Planungsgesellschaft Auswertungsergebnisse der ÖBVP-Daten zur Situation der Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Institutionen A-1010 Wien, Stubenring 6, Telefon +43 1 515 61-0

Mehr

Planungswerkzeuge und Controlling-Systeme

Planungswerkzeuge und Controlling-Systeme INFOSOFT Schriftenreihe Planungswerkzeuge und Controlling-Systeme Marktübersicht Hersteller und Produkte INFOSOFT AG Herstellerneutrale Software-Beratung Impressum Herausgeber Autoren Redaktion Druck INFOSOFT

Mehr

Design for Six Sigma umsetzen POCKET POWER

Design for Six Sigma umsetzen POCKET POWER Design for Six Sigma umsetzen POCKET POWER Der Herausgeber Prof. Dr.-Ing. Gerd F. Kamiske, ehemals Leiter der Qualitätssicherung im Volkswagenwerk Wolfsburg und Universitätsprofessor für Quali - täts wissenschaft

Mehr

RECHNUNGSWESEN UND IKS BEI HEIMEN UND INSTITUTIONEN. Swiss GAAP FER 21, Internes Kontrollsystem (IKS), Riskmanagement im Fokus praktischer Anwendung

RECHNUNGSWESEN UND IKS BEI HEIMEN UND INSTITUTIONEN. Swiss GAAP FER 21, Internes Kontrollsystem (IKS), Riskmanagement im Fokus praktischer Anwendung RECHNUNGSWESEN UND IKS BEI HEIMEN UND INSTITUTIONEN PUBLIC PRIVATE CONCEPT Swiss GAAP FER 21, Internes Kontrollsystem (IKS), Riskmanagement im Fokus praktischer Anwendung Was für ein Schock für die Bewohner

Mehr

bima -Studie 2012: Schwerpunkt Personalcontrolling

bima -Studie 2012: Schwerpunkt Personalcontrolling è bima -Studie 2012: Schwerpunkt Personalcontrolling Zusammenfassung Steria Mummert Consulting AG è Wandel. Wachstum. Werte. bima -Studie 2012: Schwerpunkt Personalcontrolling Datum: 20.09.12 Team: Björn

Mehr

Spezielle Fragen zu Facebook!

Spezielle Fragen zu Facebook! ggg Welches sind Ihre, bzw. mögliche Ziele für eine Unternehmenspräsentation im Social Web / Facebook? Spezielle Fragen zu Facebook! Social Media Wie präsentiere ich mein Unternehmen erfolgreich bei facebook?

Mehr

Projektmanagement. WEKA Business Dossier. Projekte erfolgreich planen, umsetzen und abschliessen. Sofort-Nutzen. Dossier-Themen.

Projektmanagement. WEKA Business Dossier. Projekte erfolgreich planen, umsetzen und abschliessen. Sofort-Nutzen. Dossier-Themen. Projekte erfolgreich planen, umsetzen und abschliessen Dossier-Themen Unternehmens führung Personal Führung Erfolg & Karriere Kommunikation Marketing & Vertrieb Informatik Recht, Steuern & Finanzen Sofort-Nutzen

Mehr

Seniorenbüros im Land Brandenburg

Seniorenbüros im Land Brandenburg Nancy Bauer Seniorenbüros im Land Brandenburg Innovative und zukunftsorientierte Kommunalpolitik unter dem Aspekt des demographischen Wandels Diplomarbeit BACHELOR + MASTER Publishing Bauer, Nancy: Seniorenbüros

Mehr

Marktforschungsstudie Spiegel ECM Status 2008 und Ausblick 2010

Marktforschungsstudie Spiegel ECM Status 2008 und Ausblick 2010 Spiegel ECM Marktforschungsstudie Spiegel ECM 1 Anwender vs. Hersteller oder welche Angebote spiegeln die Bedürfnisse der Anwender wirklich? 2 Christoph Tylla, Analyst Guido Schmitz, Mitglied des Vorstandes

Mehr

Bachelorarbeit. Risikomanagement. Instrumente des Controllings. Christoph Ficher. Bachelor + Master Publishing

Bachelorarbeit. Risikomanagement. Instrumente des Controllings. Christoph Ficher. Bachelor + Master Publishing Bachelorarbeit Christoph Ficher Risikomanagement Instrumente des Controllings Bachelor + Master Publishing Christoph Ficher Risikomanagement: Instrumente des Controllings Originaltitel der Bachelorarbeit:

Mehr

Herausforderungen der Evaluation im Feld Wirtschaft eine Fallstudienanalyse

Herausforderungen der Evaluation im Feld Wirtschaft eine Fallstudienanalyse Herausforderungen der Evaluation im Feld Wirtschaft eine Fallstudienanalyse 12. September 2014 17. Jahrestagung der DeGEval gemeinsam mit der SEVAL Dr. Sonja Kind, Dr. Julia Hapkemeyer, Dr. Martin Rost

Mehr

Spar- und Ausgabeverhalten der Rheinländer Online-Trendstudie unter 1.000 Rheinländern zwischen 18 und 65 Jahren. Seite 1

Spar- und Ausgabeverhalten der Rheinländer Online-Trendstudie unter 1.000 Rheinländern zwischen 18 und 65 Jahren. Seite 1 Spar- und Ausgabeverhalten der Rheinländer Online-Trendstudie unter 1.000 Rheinländern zwischen 18 und 65 n Seite 1 Impressum Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt.

Mehr

Cloud Governance in deutschen Unternehmen

Cloud Governance in deutschen Unternehmen www.pwc.de/cloud Cloud Governance in deutschen Unternehmen Eine Zusammenfassung der gemeinsamen Studie von ISACA und PwC. Cloud Governance in deutschen Unternehmen eine Studie von ISACA und PwC Die wichtigsten

Mehr

Christoph Merte Marktstrategien im Mobile Banking Smartphones als neuer Absatzkanal der Finanzindustrie

Christoph Merte Marktstrategien im Mobile Banking Smartphones als neuer Absatzkanal der Finanzindustrie Christoph Merte Marktstrategien im Mobile Banking Smartphones als neuer Absatzkanal der Finanzindustrie ISBN: 978-3-8428-0793-8 Herstellung: Diplomica Verlag GmbH, Hamburg, 2011 Dieses Werk ist urheberrechtlich

Mehr

Die Cloud wird die Automation verändern

Die Cloud wird die Automation verändern Die Cloud wird die Automation verändern Dr.-Ing. Kurt D. Bettenhausen Vorsitzender der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) Statement zum VDI-Pressegespräch anlässlich des Kongresses

Mehr

RISIKOMANAGEMENT IM ÖSTERREICHISCHEN MITTELSTAND VERBREITUNG, BEDEUTUNG UND ZUKÜNFTIGE ERWA WARTUNGEN

RISIKOMANAGEMENT IM ÖSTERREICHISCHEN MITTELSTAND VERBREITUNG, BEDEUTUNG UND ZUKÜNFTIGE ERWA WARTUNGEN RISIKOMANAGEMENT IMM ÖSTERREICHISCHEN MITTELSTAND VERBREITUNG, BEDE EUTUNG UND ZUKÜNFTIGE ERWARTUNGENN APRIL 2012 DIPL.-ING. DR. CHRISTIAN THEUERMANN DIPL.-ING. GERHART EBNER RUDOLF GRÜNBICHLER, B.A. ANITA

Mehr

PRAXISLEITFADEN RISIKOMANAGEMENT

PRAXISLEITFADEN RISIKOMANAGEMENT PRAXISLEITFADEN RISIKOMANAGEMENT ISO 31000 und ONR 49000 sicher anwenden Von Dr. Bruno Brühwiler und Frank Romeike unter Mitarbeit von Dr. Urs A. Cipolat; Dr. Werner Gleissner; Dr. Peter Grabner; Dr. Otto

Mehr

Thesenpapier zu Qualitätskriterien für den Gesundheits- und Umweltschutz

Thesenpapier zu Qualitätskriterien für den Gesundheits- und Umweltschutz Thesenpapier zu Qualitätskriterien für den Gesundheits- und Umweltschutz (zur Vorbereitung des Begleitkreistreffens am 30. April 2009) 1.1 Intention von Qualitätskriterien Qualitätskriterien sollen helfen,

Mehr