Nebenwegübertragungen von Holzständerwänden und von Massivholzwänden im Vergleich

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1 n Angaben in CHF ftszeichen Schweizer Holz zu ver wenden? ung tritt mit der Abgabe der dazugehörigen e, elektronische Logovorlagen) in Kraft. m Produkt oder Objekt selbst angebracht. itdokumenten wie Rechnung oder en. Der Nutzer darf die auf ihn lautende arke in seine Werbung einbeziehen. Rufen Sie uns an! Unterstützt von: Lignum I Holzwirtschaft Schweiz Herkunftszeichen Schweizer Holz Evelyn Pöhler I Geschäftsstelle Falkenstrasse 26 I CH-8008 Zürich Tel I Fax I Schweizer Schreiner und Holzbauer wählen das Herkunftszeichen Schweizer Holz. für 5 Jahre erteilt. Nebenwegübertragungen von Holzständerwänden und von Massivholzwänden im Vergleich Christoph Geyer 1

2 Schallübertragungswege Luft- und Trittschall zwischen zwei Räumen werden auf zwei F1 D F2 Wegen übertragen Direkte Schallübertragung über das trennende Bauteil Schallübertragung über die flankierenden Bauteile für die Prognose des Schallschutzes von Raum zu Raum müssen diese beiden Wege getrennt werden 2

3 Direktschalldämmung Zunächst wird die Direktschalldämmung für jede Decke gemessen F1 D F2 Hierfür werden die massiven Wände mit Vorsatzschalen abgedeckt Massivholz-Wandelemente mit sehr geringer Flankenschallübertragung eingebaut diese werden als Defaultelemente bezeichnet R w, D n,w C, C ,.. 3

4 Flankenschalldämmung Für eine zweite Messung wird die F1 D F2 Prüfwand eingebaut Die Messung wird wiederholt, um die direkte und die Flankenübertragung über diese Wand zu bestimmen Aus der Differenz der beiden Messungen wird dann die Flankenübertragung der Testwand berechnet R w, D n,w C, C ,.. 4

5 Messgrößen Luftschallschutz direkte Übertragung der F1 D F2 Geschossdecke die bewertete Normschallpegeldifferenz D n,w (C, C ) Übertragung über flankierende Wände die bewertete Norm- Flankenschallpegeldifferenz D nf,w (C, C ) D n,w (C, C ) D nf,w (C, C ) 5

6 Messgrößen Trittschallschutz direkte Übertragung der F1 D F2 Geschossdecke der bewertete Normtrittschallpegel L n,w (C I, C I, ) Übertragung über flankierende Wände der bewertete Norm- Flankentrittschallpegel L nf,w (C I, C I, ) L n,w (C I ; C I, ) L nf,w (C I ; C I, ) 6

7 Deckenkonstruktion Die Messungen werden mit folgender Decke durchgeführt 80 mm Zementestrich 2 x 20/17 mm Trittschalldämmung 294 mm Hohlkasten mit 160 mm Splittschüttung abgehängte Decke 120 mm Abhänger mit Gummielementen 2 x 15 mm Gipsfaserplatte Luftschall D n,w (C; C ) > 85(-4; -8) db Trittschall L n,w (C I ; C I, ) = 21(1; 19) db 7

8 Testwände Messung der Flankenübertragung für Massivholzwände Holzständerwände 8

9 Flankenluftschalldämmung der Massivholzwand mit Decke mit Splittfüllung > 84(-4; -12) db 77(-3; -5) db 79(-2; -5) db D nf,w (C; C ) = 64(-1; -1) db 9

10 Flankenluftschalldämmung der Holzständerwand mit Decke mit Splittfüllung > 84(-5; -15) db 71(-2; -3) db 71(-4; -4) db D nf,w (C; C ) = 62(-2; -2) db 10

11 Einzahlangaben Flankenluftschalldämmung in db Luftschall Massivholzwand > Massivholz Dnf,w Massivholz Dnf,w+C Massivholz Dnf,w+C

12 Einzahlangaben Flankenluftschalldämmung in db Vergleich Luftschall Massivholz- und Holzständerwand > Massivholz Dnf,w Massivholz Dnf,w+C Massivholz Dnf,w+C Holzständer Dnf,w Holzständer Dnf,w+ C Holzständer Dnf,w+C

13 Flankentrittschalldämmung der Massivholzwand mit Decke mit Splittfüllung 20(1; 20) db 38(-4; 3) db 31(-5; 9) db L nf,w (C I ; C I, ) = 39(-5; 3) db 13

14 Flankentrittschalldämmung der Holzständerwand mit Decke mit Splittfüllung 23(1; 17) db 32(-5; 8) db 32(-2; 9) db L nf,w (C I ; C I, ) = 40(-8; 2) db 14

15 Einzahlangaben Flankentrittschalldämmung in db Trittschall Massivholzwand Massivholz Lnf,w Massivholz Lnf,w+CI Massivholz Lnf,w+CI

16 Einzahlangaben Flankentrittschalldämmung in db Vergleich Trittschall Massivholz- und Holzständerwand Massivholz Lnf,w Massivholz Lnf,w+CI Massivholz Lnf,w+CI Holzständer Lnf,w Holzständer Lnf,w+ CI Holzständer Lnf,w+CI

17 Fazit Luft- und Trittschallschutz ergibt ähnliche Werte für flankierende Holzständerwände Massivwände Luft- und Trittschallübertragung kann mit einfachen baulichen Maßnahmen soweit reduziert werden, dass sie wesentlich geringer sind als die direkte Schallübertragung über die Geschossdecke Für den tieffrequenten Trittschallschutz ist die Übertragung über die Geschossdecke entscheidend 17

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