6. Aktien. Aktien sind Wertpapiere, in denen das Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft ist. Rechtsgrundlage: Aktiengesetz

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1 6. Aktien Aktien sind Wertpapiere, in denen das Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft ist. Rechtsgrundlage: Aktiengesetz

2 Kennziffern für Aktien Kennzahlen für Aktien Ertragskennzahlen Risikokennzahlen KGV Dividendenrendite Volatilität Beta und Korrelationskoeffizient

3 Ertragskennzahlen 1) KGV Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (oder auch Price/Earnings Ratio) errechnet sich gemäß folgender Formel: KGV = aktueller Kurs Unternehmensgewinn je Aktie

4 Ertragskennzahlen 2) Rendite Die Rendite einer Aktie wird allgemein definiert als Gewinn, bezogen auf das eingesetzte Kapital. Der Gewinn setzt sich zusammen aus den Kurswertveränderungen (K 1 -K 0 ) einer Periode und der ausgeschütteten Dividende (D): r = D + (K 1 - K 0 ) K 0

5 Risikokennzahlen 1) Volatilität Die Volatilität entspricht der Standardabweichung einer Aktienrendite und beschreibt das Ausmaß der historischen Renditeschwankungen einer Aktie. Die Deutsche Börse berechnet regelmäßig Volatilitälten und gibt diese für einen historischen Zeitraum, entweder 30 Börsentage oder 250 Börsentage, an. Üblicherweise werden Volatilitäten auf ein Jahr bezogen, wobei nur die 30-Tage-Volatilität annualisiert werden muss, da ein Jahr 250 Börsentage beinhaltet. Unter der Annahme, dass die zukünftige Entwicklung einer Aktie ähnlich verläuft wie die bisherige, dient die Volatilität zur Beurteilung des Risikogehalts einer Aktie. Je höher die Volatilität ist, desto stärker fallen Kursschwankungen eines Titels aus. Risiko wird dabei aber sowohl als negative wie auch als positive Abweichung von geplanten Größen interpretiert.

6 Risikokennzahlen 2) Beta und Korrelation Während die Volatilität ausschließlich die Veränderung der Rendite einer einzelnen Aktie betrachtet, setzen der Betafaktor und der Korrelationskoeffizient die Renditeveränderung der Aktie in Bezug zur Veränderung eines anderen Faktors, meist der Veränderung der Rendite eines Aktienindex, wie beispielsweise des Deutschen Aktienindex DAX. Der Betafaktor drückt aus, um das Wievielfache sich die Rendite einer Aktie im Durchschnitt verändert, wenn sich die Rendite des Aktienindex um eine Einheit verändert. Der Korrelationskoeffizient bestimmt zusätzlich die Richtung der Renditeänderung und die Stärke des Zusammenhangs zwischen der Renditeänderung der Aktie und der Renditeänderung des Index.

7 Quelle: Bloomberg

8 Quelle: FAZ v Erläuterungen zum Kursteil

9 Quelle: FAZ v

10 Quelle:

11 Quelle:

12

13

14 Börsenwert = Kurswert x Anzahl der Aktien Quelle: DIB Deutsche Informations Börse AG, 1999

15 Quelle: DIB Deutsche Informations Börse AG, 1999

16 Quelle: DIB Deutsche Informations Börse AG, 1999

17 Dow Jones Industrial Average (USA) Der wichtigste und gleichzeitig bekannteste amerikanische Börsenindex ist der Dow Jones Industrial Average, der seit 1884 berechnet wird. Er beinhaltet 30 Standardaktien, sog. blue chips, aus dem Bereich der Industrie und der Dienstleistung. Der relative Anteil einer einzelnen Aktie am Index wird durch deren Kurs bestimmt. Der Dow Jones entspricht damit dem arithmetischen Mittel der Aktienkurse der im Index enthaltenen Gesellschaften zu einem bestimmten Zeitpunkt. Heutige Abweichungen vom tatsächlichen arithmetischen Mittel sind auf die Korrektur von stock splits und auf Korrekturen bei der Veränderung der Indexzusammensetzung zurückzuführen. Eine Bereinigung bei Dividendenausschüttungen erfolgt hingegen nicht.

18 Quelle: Bloomberg

19 S&P 500 (USA) Die Rating-Agentur Standard & Poor s berechnet aus 500 an der New York Stock Exchange notierten Aktien den S&P 500, wobei überwiegend Industrieunternehmen, aber auch Versorgungs-, Finanz- und Transportwerte berücksichtigt werden. Die einzelnen Unternehmen werden entsprechend ihrer Börsenkapitalisierung gewichtet. Der Basiswert von 10 wurde am fixiert.

20 FT.SE 100 (Großbritannien) Dem von der Financial Times und der London Stock Exchange berechneten FT.SE 100, umgangssprachlich Footsie, liegen 100 Aktien der größten börsennotierten Unternehmen Großbritanniens zugrunde. Zugehörigkeitskriterium ist die Börsenkapitalisierung.

21 CAC 40 (Frankreich) Im CAC 40 sind die 40 umsatzstärksten, an der Pariser Börse amtlich gehandelten Aktien enthalten. Auch hier erfolgt die Gewichtung nach Börsenkapitalisierung.

22 Europäische Indizes - Dow Jones STOXX Europäischer Benchmark Index (entspricht dem Dow Jones Global Indexes Europe) - Dow Jones STOXX 50 Europäischer blue chip Index (umfaßt 50 Aktien aus dem Dow Jones STOXX) - Dow Jones EURO STOXX Euro Benchmark Index (enthält alle Gesellschaften des Dow Jones STOXX aus Ländern der EWU) - Dow Jones EURO STOXX 50 Euro blue chip Index (umfaßt 50 Aktien aus dem Dow Jones EURO STOXX)

23 Quelle: FAZ v

24 Nikkei Index (Japan) Der Nikkei wird seit von der japanischen Finanzzeitung Nihon Keizai Shimbun veröffentlicht. Ihm liegen 225 an der Börse in Tokio notierte Aktien zugrunde. Der Indexstand entspricht dem arithmetischen Mittel der ungewichteten Börsenkurse zu einem bestimmten Zeitpunkt. Problematisch ist, dass die Aktienauswahl nicht mehr die tatsächliche Struktur des japanischen Aktienmarktes widerspiegelt.

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