7.2. So findest du den geeigneten Ausbildungsberuf für dich

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1 7.2. So findest du den geeigneten Ausbildungsberuf für dich Jasmine: Sven: Jasmine: Sven: Na, Sven, wie sieht s aus, hast du schon Bewerbungen geschrieben? Ja, ein paar. Ich muss echt sagen, ich bin froh, dass ich den IHK-Wirtschaftsführerschein mitgemacht habe, denn jetzt weiß ich genau, wie man Online- Bewerbungen schreibt und worauf es ankommt. Gut. Du kannst mich übrigens beglückwünschen! Ich hab nämlich einen Ausbildungsplatz als Einzelhandelskauffrau gefunden. Ich glaube, dabei hat mir der IHK-Wirtschaftsführerschein auch geholfen. Mein Chef sagte beim Bewerbungsgespräch, dass er es gut findet, dass ich da mitgemacht habe. Echt? Ist ja klasse! Hoffentlich fällt das den Chefs, die meine Bewerbungen bald lesen werden, auch auf. Ich muss mich mal bei der IHK informieren, welche Unternehmen hier im Umkreis Industriemechaniker ausbilden. Dann lasse ich mich noch fotografieren und es kann losgehen. Ich freu mich auf mein erstes selbst verdientes Geld! Der Eintritt in das Berufsleben. 7. Was geht mich Wirtschaft an? 93

2 Das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Wiesbaden Es befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes der Agentur für Arbeit Wiesbaden und bietet an vielen Computern die Möglichkeit, sich über Berufe zu informieren und nach Ausbildungsplätzen zu suchen. Berufsinformationszentrum, Agentur für Arbeit Klarenthaler Str. 34, Wiesbaden Telefon: Jasmine und Sven wissen schon, was sie werden wollen. In Deutschland gibt es 350 Ausbildungs berufe. Da fällt die Wahl vielleicht schwer. Bist du noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsberuf, dann solltest du überlegen, welche Berufe gerade gefragt sind. Denn damit erhöhst du deine Chancen, einen Ausbildungsplatz und später einen Arbeitsplatz zu finden. Überlege genau, wo deine Interessen liegen, denn dein Beruf soll dir ja auch Spaß machen! So ist Arzthelferin der falsche Beruf für dich, wenn du kein Blut sehen kannst, oder Koch, wenn du Lebensmittelallergien hast. Du solltest dich ebenfalls bei Freunden oder Verwandten informieren. Vielleicht kennen die Berufe, von denen du noch nie etwas gehört hast. Den Talente-Check hast du ja bereits gemacht und dich mit den Mitarbeitern der IHK unterhalten. Gerne kannst du sie immer wieder ansprechen. Die IHK zeigt dir Möglichkeiten, wie du den geeigneten Ausbildungsplatz findest. So kannst du in der IHK-Lehrstellenbörse nach Ausbildungsplätzen in der Region suchen. Zudem gibt es viele interessante Informa tionen, wie Berufe- Steckbriefe, Videos und Fotos. Du kannst dich auch selbst als Ausbildungssuchende/er eintragen, so dass die Unter nehmen Kontakt mit dir aufnehmen können. Und kennst du schon die einmal pro Jahr stattfindende Ausbildungs messe in Wiesbaden? Sie findet in der IHK Wiesbaden statt. Hier kannst du dich über 150 Berufe informieren und Kontakte zu Ausbildungsunternehmen knüpfen. Auch die Ausbildungsberater der IHK helfen dir bei Fragen während deiner Entscheidungsfindung. Infor mationen zu den Ansprechpartnern, der IHK-Lehrstellenbörse und der IHK Ausbildungsmesse findest du auf der Homepage der IHK Wiesbaden. 94 Was geht mich Wirtschaft an?. 7. Der Eintritt in das Berufsleben

3 Diese und weitere Fragen kannst du dir auch selbst stellen, um deinen passenden Beruf zu finden: Was mache ich besonders gerne in meiner Freizeit? Welche Schulfächer mag ich? Arbeite ich gerne mit Menschen zusammen? Fallen mir handwerkliche Tätigkeiten leicht? Wofür loben mich andere? Wie gut kann ich rechnen? Wie gut kann ich mich ausdrücken? Welche Dinge fallen mir besonders leicht? Kann ich gut mit Computern umgehen? Bin ich einfallsreich und habe ich ausgefallene Ideen? Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR) Der Eintritt in das Berufsleben. 7. Was geht mich Wirtschaft an? 95

4 Wie du ohne Abitur studieren kannst, zeigt dir der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR). Bleibe bei deinem Berufsziel flexibel. Das erleichtert dir die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Findest du beispielsweise keine Ausbildungsstelle als Industrie mechaniker, könntest du vielleicht auch eine Ausbildung als Anlagenmechaniker machen. Hast du für dich den passenden Beruf gefunden, kann es losgehen. Offene Ausbildungsplätze findest du zum Beispiel in Stellenanzeigen in deiner Tageszeitung, bei der IHK, in Jobbörsen im Internet oder bei der Ausbildungsvermittlung der Agentur für Arbeit. Höre dich auch bei Verwandten und Bekannten um. 7.3 Was erwartet die Wirtschaft von mir? Drahtesel AG Wir sind deutschland- und europaweit tätig und produzieren hochwertige Fahrräder, die auf die individuellen Kundenwünsche zugeschnitten sind. Die Zufriedenheit unserer Kunden und Mitarbeiter stehen für uns an erster Stelle. Zur Verstärkung unserer Vetriebsabteilung suchen wir eine / einen Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement Ihre Aufgaben Auftragsbearbeitung/-abwicklung, Terminkoordination und -organisation, Bearbeitung des allgemeinen Schriftverkehrs, Durchführung allgemeiner Bürokommunikation und -organisation, Kundenbetreuung. Ihre Qualifikationen Sie verfügen über eine Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann für Büromanagement, beherrschen die gängigen MS-Office-Anwendungen und haben sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie gute Englischkenntnisse. Sie sind in der Lage, selbständig zu arbeiten, sind teamfähig und ein Organisationstalent. Sie mögen den Umgang mit Menschen, sind zuverlässig und interessiert an neuen Themengebieten. Wir bieten Ihnen Eine übertarifliche Bezahlung, gute Aufstiegschancen und einen abwechslungsreichen Büroalltag. Bitte richten Sie Ihre schriftliche und aussagekräftige Bewerbung bist spätestens 26. Juli 2015 an die Personalabteilung oder per an Herrn Velo Fix. Drahtesel AG. Musterstr Musterstadt Tel Was geht mich Wirtschaft an?. 7. Der Eintritt in das Berufsleben

5 Was ein Arbeitgeber von dir erwartet, kannst du schon aus seiner Stellenanzeige entnehmen. Hast du viel mit Kunden zu tun, beispielsweise im Einzelhandel, wird häufig ein gepflegtes Erscheinungsbild und ein freundliches Auftreten vorausgesetzt. Interessierst du dich für das Arbeiten in einem Büro, zum Beispiel als Kaufmann/-frau für Büromanagement, so solltest du dich in Wort und Schrift gut ausdrücken können und ausreichende Computerkenntnisse besitzen und gut rechnen können. Wenn du Fremdsprachen sprichst, solltest du das auch unbedingt in deiner Bewerbung angeben. Ein Plus ist auch dein IHK-Wirtschaftsführerschein, denn die Arbeitgeber begrüßen es sehr, wenn du schon eine Ahnung von Wirtschaft hast. Vor allem zeigst du damit, dass du bereit bist, dich zu engagieren und weiterzubilden! Das ist eine Eigenschaft, die jeder Arbeitgeber sehr gerne sieht. Du musst nicht alles können, aber bereit sein, es dir anzueignen. Um deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, kannst du auch den Europäischen Computerführerschein machen. Er ist international anerkannt und bescheinigt dir Computerwissen und die Fähigkeit, die Standard-Computeranwendungen, beispielsweise Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Datenbanken und weitere Programme anwenden zu können. Du siehst, es gibt für jeden Beruf Anforderungen, die man erfüllen sollte. Unabhängig von dem angestrebten Berufsziel gibt es noch verschiedene weitere Qualifikationen, so genannte Schlüsselqualifikationen, die ein Arbeitgeber erwartet. Du solltest pünktlich, zuverlässig und interessiert sein. Teamfähigkeit ist gefragt, da du meist mit anderen Kollegen zusammen arbeitest. Du hast ja gelernt: jedes Unternehmen will Gewinn machen. Und auch du bist als Teil des Unternehmens daran beteiligt, Gewinne zu erwirtschaften. Geht es dem Unternehmen gut, dann hast du natürlich auch einen Vorteil. Denn du hast einen sicheren Arbeitsplatz und eine ausreichende Bezahlung. Der Eintritt in das Berufsleben. 7. Was geht mich Wirtschaft an? 97

6 7.4 Zeitreise mit Jasmine und Sven Du hast es geschafft! Schulabschluss und Berufsausbildung liegen hinter dir und du hast allen gezeigt, was du kannst mit einer guten Note in deiner Abschlussprüfung und einer guten Beurteilung von deinem Ausbildungsbetrieb. Vielleicht musstest du auch ein paar Kompromisse eingehen, weil du nicht genau den Ausbildungsplatz bekommen hast, den du wolltest. Aber jetzt ist es soweit. Du verdienst dein eigenes Geld und kannst dir ein Auto oder eine Wohnung leisten. Mache eine Zeitreise mit Jasmine und Sven. Sie stehen mittlerweile mit beiden Beinen im Berufsleben und unterhalten sich über ihre ersten Erfahrungen. Sven: Jasmine: Hallo Jasmine! Toll, dass du Zeit auf nen Kaffee hast, wir haben uns ja schon so lange nicht gesehen. Stimmt. Arbeiten ist halt doch was anderes als Schule. Und wegen unserer langen Öffnungszeiten in der Boutique komm ich immer erst nach acht Uhr abends heim. Dafür hab ich den Montagvormittag frei und kann richtig schön ausschlafen. Außerdem fällt ja auch noch die ganze Lernerei weg. Ich bin froh, dass ich mich so dahintergeklemmt habe. Ich hatte eine Eins in der Abschlussprüfung. 98 Was geht mich Wirtschaft an?. 7. Der Eintritt in das Berufsleben

7 Sven: Toll, Glückwunsch! Ich hatte übrigens eine 2, bin aber auch zufrieden. Ich wusste, jetzt kommt s drauf an und da hab ich so richtig gelernt. Vor allem ist mein Chef sehr zufrieden mit mir und ich wurde von meinem Ausbildungsbetrieb gleich übernommen. Ich hab übrigens Industriemechaniker gelernt, wie ich es vorhatte. Meine Eltern haben mir zur Prüfung sogar ein Auto geschenkt. Jasmine: Oh super, da können wir nachher gleich mal eine Probe fahrt machen. Ich spare gerade auf mein Auto. Denn ich hab mir gleich nach der Ausbildung ein Zimmer in einer WG gesucht und deshalb hat das Geld dann nicht ganz gereicht. Aber jetzt verdien ich ja schon seit einem Jahr. Wenn nur nicht immer so tolle Klamotten in der Boutique hängen würden! Da muss ich aufpassen, dass ich nicht so viel Geld dafür ausgebe. Zum Glück krieg ich auch Prozente. Allerdings wird vom Gehalt auch einiges abgezogen. Das hätte ich echt nicht gedacht. Da verdient man endlich mal richtig und dann geht ein Viertel davon an den Staat. Was Jasmine da erzählt, klingt auf den ersten Blick erst einmal unfair. Du arbeitest und bekommst dann am Ende nur einen Teil von dem, was du eigentlich verdienst. Aber das hat alles seinen Sinn. Denn von deinem Bruttolohn werden noch Steuern und Versicherungen abgezogen, was ja am Ende wieder der Bevölkerung, also auch dir zugute kommt. Der Betrag, der dir dann ausgezahlt wird, nennt sich Nettolohn. Ein großer Betrag der Abzüge ist die Lohnsteuer. Von Steuern hast du ja schon in Kapitel 4 gelesen. Steuern sind die Einnahmequelle des Staates, damit finanziert er seine Leistungen für die Gemeinschaft, wie beispielsweise für Polizei und Schulen. Außerdem zahlst du Kirchensteuer, wenn du Kirchenmitglied, also römisch-katholisch oder evangelisch bist. Dieses Geld fließt direkt an die Kirche, damit diese ihre Aufgaben wahrnehmen kann. Der Eintritt in das Berufsleben. 7. Was geht mich Wirtschaft an? 99

8 Die Lohnsteuer berechnet sich nach deiner jeweiligen Lohnsteuerklasse. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Lohnsteuerklassen. Sie richten sich jeweils nach deiner Lebenssituation. Das heißt ob du verheiratet bist, wie viele Kinder du hast, ob du geschieden bist oder verwitwet. Dann zahlst du noch einen Solidaritätszuschlag von derzeit 5,5 Prozent auf deine Lohnsteuer. Der Solidaritätszuschlag wurde am 1. Januar 1995 für alle Steuerpflichtigen eingeführt. Er finanziert die höheren Kosten, die durch die Wiedervereinigung im Jahr 1989 entstanden sind. Du beginnst dein Arbeitsverhältnis in Lohnsteuerklasse I, wenn du weder verheiratet bist und Kinder hast. Du kannst deine Steuern selbst berechnen, und zwar mit dem Abgabenrechner des Bundesfinanzministeriums: Von deinem Bruttolohn wird neben der Steuer auch die Sozialversicherung abgezogen. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein so genannter Sozialstaat. Das bedeutet, dass der Staat dazu verpflichtet ist, für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu sorgen. Rund die gleiche Höhe der Abgaben, die von deinem Bruttolohn abgezogen werden, zahlt auch noch mal dein Arbeitgeber an die jeweilige Sozialversicherung. Das sind die Stellen, die Leistungen zur sozialen Sicherheit erbringen, wie die Krankenkassen, Pflegekassen, die Deutsche Rentenversicherung, die Unfallkassen und die Agentur für Arbeit. 100 Was geht mich Wirtschaft an?. 7. Der Eintritt in das Berufsleben

9 Deutschland hat rund 80 Mill ionen Einwohner. Mehr als 70 Millionen sind gesetzlich krankenversichert. Dabei steigt der Beitrag, der für die Kranken ver siche rung zu leisten ist, prozentual an. Das heißt, je mehr du verdienst, desto höher ist dein Wieso soll ich eigentlich Sozialversicherung bezahlen? Früher war es häufig so, dass die Menschen, die krank wurden oder ihre Arbeit verloren, durch ihre Familie abgesichert waren. Denn noch vor 150 Jahren lebten die Menschen in Großfamilien, wo sich jeder um jeden kümmerte. Doch heute leben viele Menschen allein oder in Kleinfamilien. Werden sie krank oder arbeitslos, dann müssten sie hungern oder säßen auf der Straße, wenn es keine soziale Absicherung gäbe. Da grundsätzlich jeder in eine solche Situation kommen kann, muss auch jeder, der arbeitet, Abgaben zahlen. Einen Teil der Abgaben zahlt jedoch der Arbeitgeber. Diese sind auf deiner Gehaltsabrechnung nicht vermerkt. Der Eintritt in das Berufsleben. 7. Was geht mich Wirtschaft an? 101

10 Versicherungsbeitrag. Das nennt man Beitragssolidarität. Denn wer mehr verdient, leistet durch seinen höheren Beitrag einen Dienst an der ärmeren Bevölkerung. Von der Rentenversicherung werden Altersrenten und Hinterbliebenenrenten bezahlt. In die Arbeitslosenversicherung zahlen alle Arbeitnehmer ein. Mit diesen Beiträgen finanziert der Staat das Arbeitslosengeld. Die 1995 eingeführte Pflegeversicherung sichert das Risiko der Pflegebedürftigkeit ab. Die Unfallversicherung, die vom Arbeitgeber gezahlt wird, versichert dich während der Arbeit sowie auf deinem direkten Weg zur Arbeit und wieder nach Hause. Wie viel Prozent an Sozialversicherungsbeiträgen von deinem Lohn jeweils abgezogen werden, kann sich ändern. Im Jahr 2015 sind dies die geplanten Werte: Krankenversicherung 14,6 Du zahlst 7,3 Prozent Rentenversicherung 18,9 Du zahlst 9,45 Prozent Arbeitslosenversicherung 3 Du zahlst 1,5 Prozent Pflegeversicherung 2,35 Du zahlst 1,175 Prozent Dein Eigenanteil gesamt 19,425 Prozent Die Unfallversicherung wird von deinem Arbeitgeber bezahlt. 102 Was geht mich Wirtschaft an?. 7. Der Eintritt in das Berufsleben

11 Das ist die Gehaltsabrechnung von Jasmine: Bruttogehalt Lohnsteuer Solidaritätszuschlag Kirchensteuer 1.800,00 Euro 164,33 Euro 9,03 Euro 14,78 Euro Sozialversicherungsbeiträge Arbeitnehmeranteil Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung Nettogehalt 131,40 Euro 21,16 Euro 170,10 Euro 27,00 Euro 1.276,98 Euro Der Eintritt in das Berufsleben. 7. Was geht mich Wirtschaft an? 103

12 Jasmine: Sven: Jasmine: Wie geht s? Bist du zufrieden mit deiner Arbeit? Ja, nur am Anfang gab s Probleme mit dem Arbeitsvertrag, denn dort war mein Urlaubsanspruch nicht vermerkt. Zum Glück weiß ich ja, was in so einem Vertrag alles drin stehen muss. Es hatte sich dann herausgestellt, dass der Sachbearbeiterin ein Fehler unterlaufen war und jetzt ist alles o.k. Na dann ist ja gut. Ich hatte mit der Boutique- Besitzerin erst mal nur einen mündlichen Vertrag geschlossen, denn die gehört entfernt zur Familie. Aber dann hat sie gesagt, ich brauche jetzt auch einen schriftlichen Vertrag, weil der einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses vorliegen muss. Jetzt ist alles ok. Sobald du ein Arbeitsverhältnis eingehst, erhältst du einen Arbeitsvertrag. Wie dessen Aussehen und Inhalt sein muss, ist nicht vorgeschrieben, aber er sollte schriftlich abgefasst sein. Wird der Arbeitsvertrag nur mündlich geschlossen, muss er dir jedoch spätestens einen Monat nach Beginn deines Arbeitsverhältnisses schriftlich ausgehändigt werden. Der Arbeitsvertrag wird von dir und von deinem Arbeitgeber unterschrieben und enthält die wichtigsten Arbeitsbedingungen. 104 Was geht mich Wirtschaft an?. 7. Der Eintritt in das Berufsleben

13 Boutique InStyle Kira Bergmann Musterstrasse Wiesbaden Arbeitsvertrag Zwischen der Boutique InStyle, Inhaberin Kira Bergmann, Wiesbaden (Arbeitgeber) und Frau Jasmine Hoffmann (Arbeitnehmer), wohnhaft in Wiesbaden, Beispielstrasse 44, wird folgender Arbeitsvertrag geschlossen: 1 Beginn des Arbeitsverhältnisses, Tätigkeit Die Arbeitnehmerin wird zum als Einzelhandelskauffrau eingestellt. Sie übernimmt die Tätigkeiten einer Kundenberaterin. Die Arbeitnehmerin verpflichtet sich, im Bedarfsfall auch andere ihr zumutbare Tätigkeiten im Betrieb zu übernehmen. Der Arbeitsvertrag ist unbefristet. 2 Probezeit / Kündigungsfristen Die ersten 3 Monate des Arbeitsverhältnisses gelten als Probezeit. Die Kündigungsfristen bestimmen sich nach dem BGB. 3 Vergütung Die monatliche Vergütung richtet sich nach dem gültigen Tarifvertrag. Der Arbeitsplatz ist in die Gehaltsgruppe II eingestuft. Die Zahlung erfolgt bargeldlos jeweils zum Ende des Monats. Die Zahlung von etwaigen Sondervergütungen erfolgt freiwillig und ohne Begründung eines Rechtsanspruchs für die Zukunft. 4 Arbeitszeit / Überstunden Die Arbeitszeit richtet sich nach der betriebsüblichen Zeit und beträgt derzeit wöchentlich 40 Stunden ohne Pausen. Näheres findet sich in der Betriebsvereinbarung. Der Arbeitgeber ist berechtigt, aus dringenden betrieblichen Bedürfnissen Überstunden anzuordnen. Bis zu 15 Überstunden im Monat kann die Arbeitnehmerin nach Absprache mit ihrer Vorgesetzten durch Freizeit ausgleichen. Darüber hinausgehende Überstunden werden vergütet. 5 Urlaub Der Jahresurlaub beträgt 30 Werktage. Die zeitliche Lage des Urlaubs muss mit dem Abteilungsleiter abgestimmt werden. Nimmt der Arbeitnehmer an Veranstaltungen der Weiterbildung teil (Verkaufsschulungen u. Ä.), ist der Betrieb bereit, dafür bezahlten Sonderurlaub zu gewähren. 6 Betriebliche Regelungen/Tarifvertrag Ergänzend gelten die bestehenden Betriebsvereinbarungen und die Regelungen des Tarifvertrages in seiner jeweils gültigen Fassung. Diese Unterlagen können bei der Geschäftsleitung eingesehen werden. 7 Nebenabreden Nebenabreden und Änderungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Rechtsgültigkeit der Schriftform. Kira Bergmann Unterschrift des Arbeitgebers Jasmine Hoffmann Unterschrift des Arbeitnehmers Beispiel: Arbeitsvertrag von Jasmine Der Eintritt in das Berufsleben. 7. Was geht mich Wirtschaft an? 105

14 Warum sollte ein Arbeitsvertrag schriftlich abgefasst sein? Ein Arbeitsvertrag sollte in schriftlicher Form vorliegen, weil laut Nachweisgesetz die wichtigsten Vertragspunkte schriftlich formuliert werden müssen (vgl. 2 NachwG). Folgende Punkte sollten in deinem Arbeitsvertrag enthalten sein: 1. Dein Name und deine Anschrift sowie die deines Arbeitgebers 2. Der Beginn deines Arbeitsverhältnisses sowie die Dauer deiner Probezeit 3. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen: Die Dauer des Arbeitsverhältnisses 4. Dein Arbeitsort 5. Eine kurze Beschreibung der von dir zu leistenden Tätigkeit 6. Die Zusammensetzung und Höhe deines Gehalts mit Tag der Zahlung 7. Die vereinbarte Arbeitszeit 8. Die Dauer deines Jahresurlaubs 9. Die Fristen für die Kündigung deines Arbeitsverhältnisses 10. Ein Hinweis auf Tarifverträge sowie Betriebs- oder Dienstvereinbarungen Erkläre, was man unter dem Begriff Arbeitsmarkt versteht. Erläutere, für was das Arbeitsrecht wichtig ist. Erkläre, welche Möglichkeiten es gibt, den passenden Ausbildungsbetrieb zu finden. Stelle dar, warum du Sozialversicherungsbeiträge bezahlen musst. Liste alle Abgaben auf, die von deinem Bruttoentgelt abgezogen werden. Auf welcher Internetseite kannst du deine Abgaben berechnen lassen? Erkläre, warum ein Arbeitsvertrag schriftlich abgefasst sein sollte. 106 Was geht mich Wirtschaft an?. 7. Der Eintritt in das Berufsleben

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