bi BayernInfo der exporttag 2014 in MÜnchen ab in die neuen 4 wände umzug der geschäftsstelle die cloud zukunft Mit risiko

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1 bi BayernInfo BDÜ aktuell a a der exporttag 2014 in MÜnchen b ab in die neuen 4 wände umzug der geschäftsstelle t die cloud zukunft Mit risiko MitgliederMagazin des BdÜ-landesverBandes Bayern e.v. ausgabe MÄrz BdÜ lv Bayern e.v. rottmannstr MÜnchen

2 bi BayernInfo Inhalt BDÜ aktuell 3 Editorial b a Blickpunkt t Blickpunkt: Technologie 14 Ab in die neuen vier Wände Der Umzug unserer Geschäftsstelle Tatjana Otto 16 Die Cloud Zukunft mit Risiko Thomas Goldberg Service a a BDÜ aktuell s Service 4 Landesverband auf dem Exporttag 2014 Isabelle Hofmann 17 Neumitglieder 6 Der Neujahrsempfang im Theresiensaal 19 Adressen der Gruppen Ines Kunzmann 20 Pinnwand 8 Workshop Auftragsverhandlung in Zeiten knapper Ressourcen 22 Vorstand, Referenten, Geschäftsstelle Sarah Swift 22 Impressum, Bildnachweis Service 11 Damals im FIM heute im FIM-Förderverein Benjamin Auernhammer Z Zu guter Letzt 13 Fortbildung im Museum Radica Schenck 21 Eine neue Sprachgruppe Spanisch Ines Kunzmann 18 Nachruf Renate Thumbs Ingrid Eberwein-Hetz 21 MOX Alejandro Moreno

3 Editorial bi Bayern Geneigte Leserinnen und Leser, E inige werden sich an diese Zeile erinnern: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Ja, der Winter zieht sich nun langsam zurück, und die ersten Sonnenstrahlen erwärmen das Gemüt. Da die lauen Sommerabende aber noch ein wenig auf sich warten lassen, bleibt noch etwas Zeit, um ein bisschen in unserer neuen Ausgabe des bi BayernInfo zu schmökern. Nach längerer Suche nach neuen Räumlichkeiten ist nun pünktlich zum neuen Jahr Tatjana Otto samt der Geschäftsstelle in das neue Büro in der Rottmannstraße 11 eingezogen. In der Rubrik Blickpunkt geht es daher dieses Mal um Freud und Leid beim Umzug, das befreiende Ausmisten und einen Blick in die neuen Räume. Der Exporttag war wieder eine wichtige Veranstaltung mit Außenwirkung für den Landesverband. Dank eines Vortrags von Ralf Lemster, Vizepräsident des Bundesverbandes, konnte den potenziellen Auftraggebern näher gebracht werden, welche Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit wichtig sind (S. 4). Bei dem traditionellen Neujahrsempfang des Landesverbandes konnten wieder viele Mitglieder und externe Gäste begrüßt werden. Es gab wie immer viel zu erzählen, viel zu berichten und viel zu essen. Für einige Mitglieder dürfte es auch interessant sein zu lesen, dass eine neue Gruppe in der Riege der Sprachgruppen aktiv geworden ist. Die Spanisch-Sprachgruppe traf sich Anfang Februar zum ersten Mal, und die Organisatorinnen freuten sich über viel Resonanz aus ines Kunzmann den Reihen der Mitglieder. Auf Seite 21 finden Sie eine Zusammenfassung mit dem Hinweis auf zukünftige Treffen. Datenspeicherung in der Cloud ist zurzeit in aller Munde. Unser Technologiereferent Thomas Goldberg wägt in der Rubrik Blickpunkt Technik Pro und Contra dieser neuen Möglichkeit gegeneinander ab. Er wird mit einer Präsentation zukünftig auch verschiedene Regionalgruppen besuchen (S. 16). Bis dahin hat der Frühling dann hoffentlich endgültig Einzug gehalten und Sie sind wieder auf dem neusten Stand. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre! Ines Kunzmann bi BayernInfo

4 a BDÜ aktuell Landesverband auf dem Exporttag 2014 von Isabelle Hofmann Im Schulterschluss mit dem Bundesverband konnte der Landesverband Bayern auf dem Exporttag 2014 der IHK München und Oberbayern und der DAHK dank des Vortrags von Vize- Präsident Ralf Lemster optimal auftreten. S eit 2010 war der Landesverband mit einem Stand auf dem Europa- Forum der IHK München und Oberbayern und der DAHK (Deutsche Außenhandelskammern) aufgetreten, zuletzt 2013 in Rosenheim mit Unterstützung der dortigen Regionalgruppe. Weil aber die Resonanz Wir haben uns daher entschieden, zukünftig auf dem Exporttag präsent zu sein. bei den Unternehmen des Mittelstands, die angesprochen werden sollten, 2012 in München und noch viel mehr 2013 in Rosenheim sehr mau war, hat sich die IHK München und Oberbayern dazu entschlossen, diese Veranstaltung in Zukunft in einem neuen, kleineren Format ohne Aussteller und Vorträge zu gestalten. Wir haben uns daher entschieden, zukünftig auf dem Exporttag präsent zu sein. Während das Europaforum sich auf das Exportgeschäft im europäischen Ausland beschränkt, bietet der Exporttag Unternehmen des Mittelstands Unterstützung für ihre Aktivitäten auf der ganzen Welt. Zahlreiche Außenhandelsvertretungen sowie Vertreter der DAHK aus Berlin, des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und der IHKs aus ganz Bayern kommen bei dieser Veranstaltung zusammen, um interessierten Betrieben Raum für Beratung zu geben sowie Vorträge zu nützlichen Themen anzubieten. Aussteller und Sponsoren sind u. a. Banken und Germany Trade & Invest, die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing. Diese Gesellschaft vermarktet den Wirtschaftsund Technologiestandort Deutschland im Ausland, informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland. Also auch unsere Zielgruppe. Erfahrung mit den verschiedensten Veranstaltungsarten gesammelt Mittlerweile hat der Landesverband Bayern über Jahre Erfahrung mit den verschiedensten Veranstaltungsarten gesammelt. Ob Juristentag, Ökonomiekongress, START- Messe oder eben Europa-Forum um nur diese zu erwähnen wir sind je nachdem als Aussteller oder als Sponsor mit oder ohne Vortrag aufgetreten. Als einfacher Aussteller ist man vor Ort lediglich mit einem Stand vertreten, wird zwar in der Liste der Aussteller erwähnt, aber nicht an prominenter Stelle in den Veranstaltungskatalogen oder auf den Webseiten der Veranstalter. Bei sehr großen Veranstaltungen sind die Kosten allerdings so hoch, dass das Preis-Nutzen-Verhältnis keine andere Wahl als diese Form des Auftritts zulässt. Als Sponsor aufzutreten lohnt sich mehr wenn erschwinglich, z.b. bei den Veranstaltungen der IHKs, weil diese als Multiplikatoren wirken. So bleibt auch nach den Veranstaltungen unsere Datenbank im Gedächtnis, sie wird weiterempfohlen, weil sie einen Nutzen für die Klientel der IHKs und So wurden aktuell die Tipps der IHK München und Oberbayern für die Suche nach Dolmetschern und Übersetzern in unserem Sinne aktualisiert. AHKs darstellt. So wurden aktuell die Tipps der IHK München und Oberbayern für die Suche nach Dolmetschern und Übersetzern in unserem Sinne aktualisiert. Offensichtlich haben unsere Argumente überzeugt, sie sind im Prinzip eins zu eins übernommen worden, schaut selbst nach: https://www.muenchen.ihk.de/de/ international/service-international/ Uebersetzer-Dolmetscherkartei Einen Vortrag halten zu wollen, zwingt einen zwar, als Sponsor der oberen Klasse 4

5 abdü aktuell a am stand: isabelle hofmann, ralf lemster und sanatsu uesawa-itaya aufzutreten, was teurer ist, bietet aber im Gegenzug eine ausgezeichnete Plattform, um seine eigene Botschaft direkt zu präsentieren. Daher haben wir schon 2013 beim Europa-Forum in Rosenheim einen Vortrag gehalten, der unseren Bekanntheitsgrad bei den dort vertretenen IHKs und AHKs deutlich erhöht hat wie erwähnt waren wenige Betriebe vor Ort und die Vertreter der IHKs und AHKs hatten daher Zeit, sich für uns zu interessieren mit Vortrag auf dem Exporttag vertreten Als 2014 der Exporttag anstand, haben wir uns dazu entschlossen, auch hier mit einem Vortrag das Interesse des Fachpublikums auf unsere Sache zu lenken. Um die hohen Kosten besser verkraften zu können, haben wir um Unterstützung beim Bundesverband angefragt. So kam Vize-Präsident Ralf Lemster eigens aus Frankfurt angereist, um seinen Vortrag Erfolgreich auf internationalen Märkten kommunizieren Sprachprofis für Ihr Geschäft vor einem größeren Publikum zu halten. Seine Ausführungen stießen auf großes Interesse, wie die anschließenden Anfragen am Stand bewiesen. Der Vortrag von Ralf Lemster erläuterte durch anschauliche Beispiele, warum Übersetzer Zeit und eine gute Kommunikation mit dem Auftraggeber brauchen. Er gab den Zuhörern und potenziellen Auftraggebern Tipps, worauf sie bei der Beauftragung von Erfolgreich auf internationalen Märkten kommunizieren Sprachprofis für Ihr Geschäft Fachübersetzern achten sollen und warum sich Übersetzer spezialisieren müssen. Die Datenbank wurde ebenso wie die Fachlisten, die am Stand auslagen, vorgestellt. Viele Interessierte kamen anschließend auch zum Stand, um sich Exemplare davon und weiteres Informationsmaterial zu holen. Die drei bisher erschienen Business-Knigge für Brasilien, Italien und Polen erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit. Einweihung des neuen modularen Stands A propos Stand: Der Exporttag war die Feuertaufe für unseren neuen, modularen Stand. Die neue Ausführung ist viel leichter zu transportieren, viel leichter aufzubauen und ermöglicht eine bessere Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten. Sie besteht aus drei Elementen, die auch unabhängig voneinander verwendet werden können. Die größere Theke bietet Stauraum während der Veranstaltung. Umrahmt von unseren Prospektständern bildete das Ganze eine repräsentative Plattform, die unseren Berufsstand in einem professionellen Licht erscheinen ließ. Zum Schluss möchte ich meinen Mitstreitern noch ausdrücklich danken, denn ein solcher Kraftakt wäre ohne Team nicht zu stemmen. Nicht nur BDÜ-Vizepräsident Ralf Lemster mit seinem Vortrag und der BDÜ-Bundesverband mit seiner Unterstützung haben diesen erfolgreichen Auftritt ermöglicht, sondern vor allem drei Mitglieder des bayerischen Vorstands, Andrea Balzer mit ihrem Lebensgefährten für Auf- und Abbau sowie Lothar Bernert und Markus Schmitz für den Standdienst. Und last but not least unsere junge Kollegin Sanatsu Uesawa-Itaya, die als Ansprechpartnerin für eine etwas exotischere Sprache den ganzen Tag zur Verfügung stand. Allen gebührt unser Dank für ihren ehrenamtlichen und selbstlosen Einsatz für den Verband. bi BayernInfo

6 a BDÜ aktuell Der Neujahrsempfang im Theresiensaal von Ines Kunzmann Der alljährliche Neujahrsempfang des Landesverbandes Bayern ist immer ein Höhepunkt schon am Anfang des Jahres. Das zeigt auch die stets hohe Teilnehmerzahl. Der typische Übersetzer redet wohl in seinem beruflichen Alltag nicht gar so viel, dieser Redemangel wird jedoch regelmäßig am zweiten Sonntag im Jahr durch den Besuch des alljährlichen Neujahrsempfangs des Landesverbandes Bayern umgehend ausgeglichen. schon vor der tür zeigt der BdÜ Flagge Man hat sich lange nicht gesehen, und schon eine Weile vor dem offiziellen Beginn sammelt sich eine dicke Traube von Menschen kurz vor und hinter dem Eingangsportal und treibt den Geräuschpegel in die Höhe. Es wird von den Weihnachtstagen Präsident André Lindemann hielt eine Rede über die Errungenschaften des BDÜ im letzten Jahr und die Herausforderungen der Zukunft. berichtet und letzte Neuigkeiten werden ausgetauscht. Nach einiger Zeit verteilen sich die Teilnehmer im Saal, der wieder wunderbar geschmückt ist. Vorstandsvorsitzende Martina Hesse-Hujber eröffnet die Veranstaltung und begrüßt zahlreiche besondere Teilnehmer. Ich bin dieses Jahr erst zum zweiten Mal dabei und bin wieder begeistert von der Vielzahl an Kollegen, die den Weg aus ganz Bayern nach München auf sich nehmen. Zusätzlich waren dieses Jahr auch einige andré lindemann überbringt grüße des Bundesvorstands Vertreter des Bundesvorstandes aus Berlin angereist und der Präsident André Lindemann hielt eine Rede über die Errungenschaften des BDÜ im letzten Jahr und die Herausforderungen der Zukunft. Er betonte, dass ein vorrangiges Ziel der Verbandsarbeit der Einsatz und die Verbesserung der Situation für Dolmetscher im Gesundheitswesen sein soll. Die Schlacht am Buffet wird eröffnet und es schmeckt wie immer sehr gut. 6

7 a BDÜ aktuell a immer wieder ein schöner rahmen für den neujahrsempfang: der theresiensaal in der Münchner schrannenhalle angeregte gespräche im festlich geschmückten theresiensaal auch organistorin tatjana otto (oben rechts im gespräch mit BdÜ-Mitgliedern) genoss die veranstaltung sichtlich. Später stellt uns Andrea Balzer, die im Verband nicht nur für den Kontakt zu Ausbildungsinstituten, sondern auch für die Existenzgründer zuständig ist, die neuen Mentoring-Paare vor, denn das bayerische Mentoring-Programm geht in die zweite Runde. Es haben sich sechs neue Paare zusammengefunden, die in den kommenden zwei Jahren eng zusammenarbeiten werden: Annette Hunger (Mentorin) Nina Leiße Kristin Lohmann (Mentorin) Vera Parth Veronika Streitwieser (Mentorin) Jessica Anthony Susanne Vollmer (Mentorin) Paola Brychcy-Rodríguez Ilona Klepickij (Mentorin) Claudia Heinsonn Andrea Haftel (Mentorin) Kristina Bröckling Auch wir von der Redaktion wünschen den neuen Paaren eine produktive Zusammenarbeit! Am Nachmittag lichten sich so langsam die Reihen, doch nachdem das Buffet geplündert ist, sitzen einige Unermüdliche noch zusammen und genießen diese eine der seltenen Möglichkeit, so viele Kolleg- Innen einmal wieder zu sehen. Nicht umsonst ist dieser Termin ein Jour fixe im Kalender vieler Mitglieder. Nicht umsonst ist dieser Termin ein Jour fixe im Kalender vieler Mitglieder. Ich schlage am späten Nachmittag den Heimweg ein und denke noch eine ganze Weile über die vielen Gespräche und Kollegen nach, während ich durch den Schnee stapfe. i! INFO MENTORINGPROGRAMM ansprechpartnerin: Andrea Balzer Kontakt: download der Formulare: ueber-uns/mentoring.html EXISTENZGRÜNDER leiterin: Andrea Balzer termine und informationen: ueber-uns/sprach-fachgruppen/ existenzgruendergruppe.html#c538 bi BayernInfo

8 a BDÜ aktuell Workshop Auftragsverhandlung in Zeiten knapper Ressourcen vom 28. bis 29. November 2014 in Schmerlenbach von Sarah Swift Ressourcen von Arbeitgebern oder von Arbeitnehmern? F rühstück gab es kurz vor Mitternacht, denn um vier Uhr früh wollte ich mich nur vielschichtig anziehen, den Scheinwerfer meines Fahrrads anknipsen und in die oberfränkische Nacht eintauchen. Nichts sehend und nichts ahnend fuhr ich also in die Finsternis hinaus und in die Ungewissheit hinein: Was würde mich denn bloß in Schmerlenbach erwarten? Von Bamberg aus fuhr ich erst durch die Nacht am Main entlang, wechselte in der Morgendämmerung zur Wern und am späten Vormittag zurück zum Main. Im fahlen Licht eines Novembernachmittags gelangte ich über den Spessarthauptkamm. Ein paar Kurven weiter eröffnete sich mir schon ein Blick über eine langgestreckte Wiese, an deren Ende eine anmutige Klosterkirche aus rötlichem Sandstein mit einem schmalen Turm stand. Es ist schön in Schmerlenbach. Dort wird nicht nur getagt, sondern auch gern geheiratet. Standortbestimmung Wir aber waren nicht zum Heiraten da und mussten schließlich von der Kaffeetafel aufstehen und unseren Seminarraum aufsuchen. Im Raum stand zunächst eine durchaus knifflige Frage: Was am Seminarthema hatte uns bewogen, uns anzumelden? Knifflig deswegen, weil viele von uns sich angemeldet hatten, bevor das Seminarthema überhaupt feststand. Jetzt mussten unsere Entscheidungen also irgendwie nachträglich gerechtfertigt werden: Denn die Inhalte bei den Schmerlenbacher Tagen werden von allen Teilnehmern gemeinsam mit der Moderatorin erarbeitet. Zur Teilnahme hat mich bewogen weil ich halt immer hier bin. Oder, wie in meinem Fall, weil ich noch nie hier war. Diese Standortbestimmung am Anfang des Seminars war wichtig, da die Inhalte bei den Schmerlenbacher Tagen von allen Teilnehmern gemeinsam mit der Moderatorin erarbeitet werden. Die Struktur ist flexibel, die Gespräche sind offen, und nur die Essenszeiten sind fix: Essen spielt in Schmerlenbach eben keine ganz geringe Rolle. Also überlegten wir, wo wir uns aktuell beruflich sehen, mit welchen Erwartungen an das Seminar wir gekommen waren und wie zuversichtlich wir in die Zukunft blicken. Es wurde von Höhen und Tiefen berichtet, von herben Erfahrungen und von Höhenflügen. Insgesamt herrschte, so unser Stimmungsbarometer, eine relative Zufriedenheit. Nach dem Abendessen stiegen wir in den klösterlichen Wein- und Bierkeller hinab und ließen unser Stimmungsbarometer bei Schmerlenbacher Wein und Bier ein Stück steigen. Kenner freuten sich über den magischen Bierautomaten, der Heyland s versprach, aber Schlappeseppel rausrückte. Am Folgetag befanden wir uns immer noch in Hochstimmung: Beim obligatorischen Gruppenfoto zeigte sich unser Fotograf derart überrascht von der besonders heiteren Atmosphäre, dass wir eine Erklärung nachliefern mussten, nämlich dass wir als Einzelkämpfer gewöhnt sind, tagelang leise und konzentriert vor uns hin zu arbeiten und schließlich einiges loszuwerden haben, wenn wir wieder mal auf Kollegen treffen. Die Suche nach dem Mehrwert Einiges loszuwerden hatten wir nicht nur in den Pausen; auch im Tagungsraum wurde intensiv diskutiert. Das Seminarthema Unser Mehrwert Auftragsverhandlungen in Zeiten knapper Ressourcen wurde von 8

9 abdü aktuell a verschiedenen Seiten her beleuchtet. Es wurde hinterfragt, ob Ressourcen heute tatsächlich so viel knapper bemessen sind als in der Vergangenheit oder ob man nicht auch andere Gründe für den zunehmenden Preisdruck am Markt ausmachen könne. Genannt wurde etwa der gewachsene Einfluss der Controlling-Abteilungen größerer Unternehmen. Es wurde problematisiert, dass manche Unternehmen ihre tatsächlichen Übersetzungskosten vermutlich gar nicht kennen, weil die Fachabteilungen unzureichende Übersetzungen tendenziell intern selbst ausbessern, anstatt das Problem an den Einkauf zurückzureichen. Kurzfristig ist es für die betreffende Abteilung nämlich sehr sinnvoll, dringend benötigte Übersetzungen eben selbst zu überarbeiten, an der Stelle im Unternehmen, wo relevante Fachkenntnisse vorhanden sind, und sich dafür langwierige Diskussionen mit dem Einkauf über das richtige Spezifizieren von Übersetzungsdienstleistungen zu ersparen. Mittelfristig schneidet man sich damit allerdings ins eigene Fleisch: Wenn die Qualitätsdiskussion in der Fachabteilung geführt wird, aber nicht zum Einkauf durchdringt, wird der Preis bei der Entscheidungsfindung immer mehr zum allein maßgeblichen Faktor, während das Preis-Leistungs-Niveau zunehmend in den Hintergrund gerät. Als qualitätsbewusste Dienstleister haben wir in solchen Konstellationen natürlich ein Problem: Wie machen wir auf unsere Kompetenz, unsere Fachlichkeit, unseren Mehrwert aufmerksam, wenn der Kunde nur Zahlen von uns hören möchte? Wir stellten gemeinsame Überlegungen dazu an, wie andere Dienstleister mit dem Problem umgehen. Feilscht man etwa mit einem Architekten, einer Friseurin, einer Rechtsanwältin? Oder gelten da starre Preislisten oder gar feste Gebührenordnungen? Wir kamen zum Schluss, dass man letzlich fast immer handelt, wenn man einen Dienstleister beauftragt, und zwar spätestens beim Wir Übersetzer müssen in der Lage sein, Paketlösungen zu schnüren und im Dialog mit unseren Kunden zu erörtern, was genau wir ihnen anbieten können und wie genau wir für beide Seiten optimale Arbeitsabläufe organisieren können. genauen Spezifizieren des Auftrags. Auch bei Dienstleistern mit festen Stundensätzen und Preislisten haben Kunden immer die Möglichkeit, Einfluss auf die Höhe ihrer Rechnung zu nehmen, und zwar durch ihre spezifische Auswahl bestimmter Komponenten aus der Leistungspalette des Dienstleisters. Auch wir Übersetzer müssen in der Lage sein, Paketlösungen zu schnüren und im Dialog mit unseren Kunden zu erörtern, was genau wir ihnen anbieten können und wie genau wir für beide Seiten optimale Arbeitsabläufe organisieren können. Wer fragt, führt das Gespräch, also sollten wir unsere Fragenvorlagen stets parat halten, und zwar am besten auf einem laminierten Panikzettel, der stets neben dem Telefon liegt. entwurf eines Panikzettels Marke Ich Bei aller Skepsis gegenüber Preisdiskussionen muss man auch anerkennen, dass jede Preisdiskussion an sich bereits einen Erfolg darstellt. In dem Moment, in dem man überhaupt mit einem möglichen Auftraggeber redet, hat man schon die erste Hürde genommen: wahrgenommen zu werden. Wie bringt man es überhaupt so weit? Wie kann ich eine Marke Ich aufbauen, mein Profil schärfen? Auch darauf gingen wir in Schmerlenbach ein. Jede Marke Ich beginnt mit der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal. Bei kleinen Sprachen trägt die Sprache an sich schon einiges zur Profilbildung bei, bei großen Sprachen ist die fachliche Spezialisierung entscheidend. Darüber hinaus sollte man sich aber auch seiner persönlichen Stärken bewusst werden. Hier kann es helfen, Familienangehörige und Freunde zu befragen (Um die Hyperkritischen sollte man dabei aber Mit einem Beitrag auf MeinBDÜ erreicht man beispielsweise bis zu siebentausend Kollegen. einen großen Bogen machen.). Dann kann man noch herausstreichen, wie man sich fortbildet etwa durch Aufenthalte im Zielland, Seminare, Messebesuche, Lektüre (Erst lesen, dann rezensieren!). Man kann gezielt an seiner Sichtbarkeit im Kollegenkreis arbeiten, vor Ort und auch im Internet. Mit einem Beitrag auf MeinBDÜ erreicht man beispielsweise bis zu siebentausend Kollegen. Wer öfter auf MeinBDÜ Fachfragen hilfreich beantwortet oder nützliche Ressourcen vorschlägt, festigt mit der Zeit seinen Ruf als gefragter und gern empfohlener Spezialist. Ist man sich erst darüber klar geworden, welche Inhalte man kommunizieren will, kann man darüber nachdenken, welche bi BayernInfo

10 a BDÜ aktuell (v.l.n.r.) corinna timm, Margareta Kießling, anita Müller, sarah Baumgart, claudia schmidt, Francisco Javier ortiz Barranco, susan grimmette, ione schneider, Martina hesse-hujber, andrea Mojzis, susanne henke, alexandra Blatz, lothar Bernert, christiane wagner, sonja wilhelmi, stefanie stimpert, norma Keßler, sarah swift, christine heßler Kommunikationskanäle sich dafür anbieten und wie sie miteinander geschickt kombiniert werden können. Ein aktueller Datenbankeintrag (z. B. in der BDÜ-Datenbank oder auch in einer speziellen BDÜ-Fachliste) wirkt anziehender, wenn er einen Link zu einem überzeugenden Internetauftritt enthält. Ein Messebesuch lohnt sich eher, wenn man vorab recherchiert und mögliche Interessenten anschreibt, damit man auf der Messe Warmakquise machen kann und nicht bei Null anfangen muss. Es lohnt sich auch, sich über scheinbare Kleinigkeiten Gedanken zu machen: Wirkt meine -Adresse professionell? Sind meine Telefonanschlüsse sinnvoll aufgeteilt, so dass ich mich immer professionell melden kann, wenn ein Kunde anruft? Für manche Kollegen ist es wichtig, Privatanschluss und Bürotelefon zu trennen, während andere Wert darauf legen, dass das Kindertelefon unbedingt vom Büroanschluss getrennt wird, während andere Privatgespräche durchaus über das Bürotelefon laufen können. Bei alledem steht immer auch die Frage mit im Raum, wieviel Aufwand man dabei betreiben soll. Die Antworten darauf fielen ermunternd aus: Heutzutage, so die allgemeine Meinung, nehme sich kaum einer noch die Zeit, üppige Faltprospekte durchzublättern. Hochpreisige, besonders repräsentative Werbemittel Wer gute Ideen hat und schnell und wendig agiert, kann durchaus punkten, ohne besonders viel Geld für Werbung auszugeben. sind zunehmend out; in sei es, mit weniger mehr zu erreichen. Wer gute Ideen hat und schnell und wendig agiert, kann durchaus punkten, ohne besonders viel Geld für Werbung auszugeben. Einige Kollegen berichteten von recht guten Erfahrungen mit kleinen, pfiffigen Werbeaktionen, zum Beispiel dem Verschicken von Postkarten die ja fast nichts kosten oder von kleinen Aufmerksamkeiten wie Sonnenblumensamen (als netten Frühlingsgruß) oder Süßigkeiten aus dem Zielland (wenn man gerade von dort zurückkommt). Abends im Gewölbekeller kam das Thema Twitter im kleinen Kreis auf, mit ähnlichem Tenor: Der erforderliche zeitliche Einsatz sei überschaubar, die Wirkung beeindruckend. Auch für die eigene Homepage gilt, dass man mit schlichten Mitteln, gekonnt eingesetzt, verhältnismäßig viel erreichen kann. Einige Seminarteilnehmer schwärmten in diesem Zusammenhang besonders eifrig von den Möglichkeiten, die Wordpress bietet. Bei der Ressourcenfrage wurde auch daran erinnert, dass es hilfreich sein kann, die Arbeit an der Marke Ich gemeinsam mit Kollegen anzugehen. BDÜ-Mitglieder können bei ihren Akquisebemühungen natürlich auch noch die Ressourcen einbeziehen, die vom Verband zur Verfügung gestellt werden. Info-Materialien wie etwa die Business-Knigge-Versionen für verschiedene Länder kann man sich auch in kleineren Mengen zusenden lassen, und wenn man gute Argumente etwa in einer Pressemitteilung des Verbands entdeckt, darf man diese durchaus unter Angabe der Quelle in den eigenen Texten zitieren. 10

11 abdü aktuell a Fortsetzung von Seite 10 Fazit Ich werde keinen Versuch anstellen, einen gemeinsamen Lernerfolg aller Teilnehmer zu skizzieren, denn möglicherweise ist jeder mit einem völlig anderen Aha-Erlebnis nach Hause gegangen, das kann in Schmerlenbach schon passieren. Sicher bin ich jedoch, dass wir alle unsere berufliche Handlungskompetenz erweitert haben und 2015 hoffentlich noch überzeugender als 2014 mit unserer Kompetenz, Freundlichkeit und Fachlichkeit bei Kunden und Kollegen punkten werden (Am Punkt Freundlichkeit werde ich, habe ich mir vorgenommen, noch etwas arbeiten.) Wir waren alle am Ende des Seminars ein Stück zuversichtlicher, was die Resignation ist das Allerblödeste! Zukunft angeht; wenn der Optimismus mal wieder ins Wackeln geraten sollte, werde ich mir einen hilfreichen Satz Norma Keßlers in Erinnerung rufen: Resignation ist das Allerblödeste! Dank gebührt Norma Keßler für die hervorragende Moderation und Christine Heßler für die hervorragende Organisation des Seminars. Einen Dank möchte ich auch an die Mitglieder der Aschaffenburger Regionalgruppe aussprechen, die uns Teilnehmer von etwas weiter weg sehr herzlich in ihrer Mitte aufgenommen haben. Das Format der Schmerlenbacher Tage hat sich wieder einmal bewährt. Es sei also an dieser Stelle betont, dass man seinen Platz für 2015 zeitig reservieren soll, am besten lange bevor das Thema steht. Denn auf die Frage, was sie bewogen hat, am Seminar teilzunehmen, werden am nächsten 1. Advent-Wochenende viele Leute antworten mit Ich bin jedes Jahr hier, weil es einfach schön ist. Damals am FIM heute im FIM-Förderverein von Benjamin Auernhammer Gute Freunde kann ja bekanntlich niemand trennen. Allein aufgrund seines 70-jährigen Bestehens dürfte das Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München bereits über einen beträchtlichen Freundeskreis verfügen. Seit einigen Jahren ist es nun auch möglich, diese Freundschaft im Rahmen des Freunde und Förderer des Fremdspracheninstituts (F3) e.v. offiziell zu bekunden. Unterstützung für die derzeitigen Studierenden Der Zweck des FIM-Fördervereins, der in der Satzung formell mit den Worten Förderung von Bildung und Erziehung, von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Schülerinnen und Schüler bzw. Absolventinnen und Absolventen des Fremdspracheninstituts beschrieben wird, hat in der Praxis ein sehr vielseitiges Gesicht. Seit Jahren setzt sich der Förderverein in unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedliche Arten für die Kontaktpflege mit Institutsabgängern, vor allem aber für eine anspruchsvolle, interessante wie auch gemeinschaftsförderliche Lernumgebung für die aktuellen Studierenden der städtischen und somit gebührenfreien Einrichtung ein. Ganz konkret trägt der Förderverein beispielsweise seit einigen Jahren die Kosten für das äußerst beliebte Seminar Sprecherziehung. Dass es sich hierbei um eine sehr gute Investition handelt, konnte bereits in der Praxis und im Beisein der Institutsverantwortlichen unter Beweis gestellt werden: Aufbauend auf diesem Seminar wurden nämlich 14 Studierende einer professionellen Redeschulung unterzogen und eröffneten unter Anwendung ihrer neu erworbenen linguistischen Fähigkeiten im Jahr 2013 die neue deutsche Bibliothek mit einer beeindruckenden Lesung. Regelmäßige Veranstaltungen, die neben der Vermittlung von Wissen auch die Förderung des Gemein- bi BayernInfo

12 a BDÜ aktuell der vorstand des Fördervereins v. l.: Johanna wolfermann, ursula Fischer-rossade, gerhard Klaus, Mary-lou eisenberger, Melanie Michaelis, christa hohenadl Regelmäßige Veranstaltungen, die neben der Vermittlung von Wissen auch die Förderung des Gemeinsinns zum Gegenstand haben, werden von dem Förderverein berücksichtigt. sinns zum Gegenstand haben, werden von dem Förderverein ebenso berücksichtigt. So werden gerade bei Klassenfahrten beispielsweise Fahrkarten oder Museumseintritte bezuschusst. Zur Anerkennung besonderen Engagements wie auch herausragender Leistung vergibt der Förderverein jedes Jahr im Rahmen der Abschlussfeier Prämien an bestimmte Mitglieder der Schülermitverwaltung wie auch an die jeweils besten Absolventen der Fachakademie und der Berufsfachschule. Das neuste Vorhaben ist ein Kreativwettbewerb anlässlich des 70. Geburtstags des Fremdspracheninstituts, an dem alle Studierenden teilnehmen können. Der Förderverein wird hier in Zusammenarbeit mit der Institutsleitung die Organisation des Wettbewerbs übernehmen, als Jury für die Auswahl der besten Beiträge fungieren und die Preise für die Gewinner stellen. Treffen der Ehemaligen, Freunde und Förderer Einmal im Jahr findet das Ehemaligentreffen statt, bei dem man viele bekannte Gesichter aus früheren Tagen wiedersehen kann. Auch hier tritt der Förderverein in Erscheinung. Gibt es doch unter den Ehemaligen viele, die den Förderverein selbst durch ihre Mitgliedsbeiträge unterstützen. Aus diesem Grund bietet dieser Plaudertreff die ideale Gelegenheit, sich bei den Mitgliedern zu Einmal im Jahr findet das Ehemaligentreffen statt, bei dem man viele bekannte Gesichter aus früheren Tagen wiedersehen kann. bedanken und ihnen hier eine Plattform zu bieten, wo sie sich auch beruflich austauschen und eventuell neue Kontakte knüpfen können. Auch zukünftig müssen die Unterstützung der Studierenden und die Kontaktpflege mit Absolventen sichergestellt sein oder sogar ausgebaut werden. Daher freut sich der Förderverein des Fremdspracheninstituts stets über neue Mitglieder. Wer also gute Erinnerungen mit der Alma Mater verbindet, kann einen Mitgliedschaftsantrag bei stellen. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei 15 Euro pro Jahr. der verein "Freunde und Förderer des Fremdspracheninstituts (F3) e.v." hilft, den Kontakt zur "alma mater" aufrecht zu erhalten. i! INFO Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München Verein Freunde u. Förderer des Fremdspracheninstituts der Landeshauptstadt München e.v. (F3) amalienstr München Kontakt telefon: Mitgliedsbeitrag 15 euro pro Jahr In der nächsten Ausgabe des bi BayernInfo stellen wir an dieser Stelle dann den Förderverein des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde (IFA) in Erlangen vor. 12

13 a BDÜ aktuell a Fortbildung im Museum von Radica Schenck Die BDÜ-Fachgruppe Medizin besucht das Deutsche Museum in München und nimmt an einer Fachführung Pharmazie und Biotechnologie teil. W eg vom Schreibtisch und einmal wieder einen fachlichen Blick über den Tellerrand werfen das sagten sich zwölf Mitglieder der BDÜ- Fachgruppe Medizin und kamen am 11. Oktober 2014 aus ganz Bayern nach München, um gemeinsam das Deutsche Museum zu besuchen. Das Deutsche Museum ist das größte deutsche Museum für Naturwissenschaft und Technik und bietet auch Fachführungen für Interessierte an. Es ist also genau der Das Deutsche Museum ist genau der richtige Ort für Dolmetscher und Übersetzer, die sich im naturwissenschaftlichen Bereich fachlich und sprachlich fortbilden wollen. richtige Ort für Dolmetscher und Übersetzer, die sich im naturwissenschaftlichen Bereich fachlich und sprachlich fortbilden und dabei auch die Grundlagen ihrer Tätigkeit noch besser verstehen wollen. Gebucht hatten wir eine zweistündige Fachführung Pharmazie und Biotechnologie, zu der wir uns voller Erwartung am Samstagnachmittag im Eingangsbereich des Museums trafen. Dort erwartete uns der die Fachgruppe Medizin bei der Fachführung im deutschen Museum in München Diplom-Physiker Alexander Lucas, der uns durch das Museum führte und uns zunächst im Ehrensaal des Museums mit historischen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung vertraut machte. Dann wurden wir in die Entstehungsgeschichte der Mikroskopie eingeführt, und es wurde uns gezeigt, wie ein Raster-Elektronenmikroskop funktioniert. Anschließend ging es in den Bereich Heilpflanzen und Phytopharmaka, in dem sich auch eine historische Apotheke befindet. Wir erfuhren unter anderem, dass sich von den heute verwendeten synthetischen Wirkstoffen etwa 40 % von Naturstoffen ableiten. Besonders spannend war für uns das Kapitel Infektionskrankheiten, welches uns Herr Lucas ausführlich am Beispiel der Tuberkulose erläuterte. Höhepunkt der Führung war aber die begehbare Zelle, das begehbare Modell einer fach vergrößerten menschlichen Körperzelle, dem Ort also, an dem die biochemischen Vorgänge in unserem Körper stattfinden. Alexander Lucas erklärte uns hier plastisch die Grundzüge der Gentechnik und ihrer Anwendung in der Entwicklung und Produktion moderner Arzneimittel. Das Museum zeigt auch, Höhepunkt der Führung war das begehbare Modell einer fach vergrößerten menschlichen Körperzelle. wie heute Arzneimittel entwickelt werden, wie lange der Entwicklungsprozess dauert, welche Kosten damit verbunden sind, wie die Sicherheit getestet wird, welche Bedeutung gentechnische Methoden haben hier war ganz klar ein sehr enger Bezug zu unserer täglichen Arbeit ersichtlich. Alle Teilnehmer waren von der Fachführung begeistert. Der unterhaltsame und kurzweilige Nachmittag wurde anschließend in ein nahegelegenes Café verlegt, wo der bi BayernInfo

14 a BDÜ aktuell Fortsetzung von Seite 13 fachliche Austausch und das persönliche Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen fortgesetzt wurden. Manche der Teilnehmer waren so begeistert von dem Fortbildungsangebot des Deutschen Museums, dass sie sich schon bald zu weiteren Veranstaltungen anmeldeten, wie beispielsweise zur interaktiven Führung Zellen der Stoff, aus dem die Menschen sind, die am 12. November 2014 Wir führten jeder selbst Versuche durch und arbeiteten wie ein Wissenschaftler. im Zellwald des Deutschen Museums stattfand. Auch beim Workshop Antigen- Nachweis mittels Antikörper-ELISA-Test am 3. Dezember 2014 kamen wieder einige der Fachgruppenmitglieder zusammen. Wir führten bei diesem Immunbiologie- Workshop jeder selbst Versuche durch und arbeiteten wie ein Wissenschaftler, machten einmal selbst das, was wir sonst nur theoretisch z.b. aus Patentübersetzungen kannten. Die BDÜ-Fachgruppe Medizin trifft sich alle zwei Monate in München und hat derzeit rund 20 Mitglieder. Das nächste Treffen ist für Ende Februar geplant, Interessierte können sich gerne bei melden. i! INFO Fachgruppe Medizin Ansprechpartnerin: Radica Schenck siehe auch S. 19 Ab in die neuen vier Der Flur in der Luisenstraße von Tatjana Otto Liebe Mitglieder, wie Sie ja sicherlich schon wissen, sind wir mit unserer Geschäftsstelle vom Hauptbahnhof in die Nähe des Stiglmaierplatzes umgezogen. So ein Umzug ist einerseits furchtbar anstrengend, andererseits aber auch befreiend, denn man mistet mal wieder so richtig aus. Genau das tat auch ich in den letzten Wochen des alten Jahres. Ich kann gar nicht zählen, wie viele schwarze und blaue Tonnen sich füllten, wie viele Unterlagen aus Ordnern geschreddert wurden, die wir nun (nach 10 Jahren) nicht mehr aufbewahren müssen. Da wir bei unserem Einzug eine Wand im Seminarraum hatten entfernen lassen, mussten wir diese natürlich nun wieder einziehen lassen. In der Geschäftsstelle gab ein Handwerker dem anderen die Türklinke in die Hand, ständig war die Eingangstür offen, man wusste nie, ob jemand reinkommt, es zog den ganzen Tag und war kalt. Während dieser ganzen Zeit lief der normale Betrieb der Geschäftsstelle aber weiter. Es kamen neue Mitglieder ins Büro, s, Post und Anrufe wurden beantwortet. Das ein oder andere Neumitglied musste seinen Aufnahmeantrag auf Umzugskisten vorlegen. (Wer sich angesprochen fühlt, bitte gerne noch einmal in Ruhe vorbeikommen.) Am um 7 Uhr wurde dann alles von der Umzugsfirma abgeholt, der Hausbesitzer schwirrte schon im Haus herum und kaum war die letzte Kiste im Hausgang (noch nicht einmal auf dem LKW), wurde die Geschäftsstelle übergeben. Zum Glück ohne Beanstandung. Da wir erst Mitte Januar unsere neuen Räume in der Rottmannstraße 11 beziehen durften, machte ich in der Zwischenzeit Homeoffice. Leider klappte die Umstellung des Telefons nicht so wie geplant aber wen wundert es? In der 3. Kalenderwoche 2015 durften wir in die neue Geschäftsstelle. Nun hieß es, wieder alles auspacken und einräumen. Auch hier musste wieder eine Wand entfernt werden, damit unser Seminarraum größer ist. Also erneut Handwerker vier Tage Hämmern, Klopfen, Parkettschleifen, überall der Feinstaub nun reicht es! Aber es hat sich gelohnt! Die neuen Räume sind wunderschön. Wir haben auch sehr nette Nachbarn (Rechtsanwälte), die mir vom ersten Tag an gleich extrem herzlich begegneten. Endlich sind wir von dem Hauptbahnhof-Flair weg und immer noch sehr zentral. Ich bin überzeugt, dass sich unsere Mitglieder hier sehr wohl fühlen werden. 14

15 Blickpunkt b Wände Der Umzug unserer Geschäftsstelle oben links: Büro von Frau otto während des umzugs der alte seminarraum in der luisenstraße (unten Mitte) und der neue seminarraum in der rottmannstraße (oben rechts) Bei den Seminaren kann man endlich die Fenster öffnen, da diese zum begrünten, ruhigen Innenhof zeigen. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal auf unsere Bibliothek aufmerksam machen. Unsere Mitglieder können für anderen BDÜ-Mitgliedern. Die Termine finden Sie in MeinBDÜ unter Treffen/Versammlungen. Bis bald mal in unserer neuen Geschäftsstelle, ich freue mich auf Sie! Tatjana Otto Ich bin überzeugt, dass sich unsere Mitglieder hier sehr wohl fühlen werden. Bei den Seminaren kann man endlich die Fenster öffnen, da diese zum begrünten, ruhigen Innenhof zeigen. einen Monat kostenlos Bücher ausleihen. Wir haben in der Geschäftsstelle alle Bücher, die die BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbh im Sortiment anbietet. Auf unserer Homepage (www.by.bdue.de) finden Sie eine Liste. Einfach zu den Geschäftszeiten (Mo Fr: 09:00 13:00 Uhr) vorbeikommen und ausleihen! Besuchen Sie eine der vielen Gruppen, die sich regelmäßig in der Geschäftsstelle treffen. Bestimmt ist auch für Sie etwas dabei. Inzwischen finden von folgenden Gruppen Treffen in der Geschäftsstelle statt: Sprachgruppe Französisch, Sprachgruppe Italienisch, Fachgruppe Community Interpreting, Fachgruppe Existenzgründer, Fachgruppe Medizin, Fachgruppe Recht, Fachgruppe Technik etc. Gerade als Neumitglieder zögern Sie bitte nicht, die Gruppen zu besuchen so haben Sie gleich Anschluss zu i! INFO Neue Adresse rottmannstraße München Öffnungszeiten Mo. Fr.: uhr bi BayernInfo

16 t Blickpunkt: Technologie Die Cloud Zukunft mit Risiko von Thomas Goldberg Unter dem Stichwort Blickpunkt: Technologie wird in loser Folge nach Möglichkeit in jeder Ausgabe des BayernInfo Neues und Interessantes aus der weiten Welt der beim Übersetzen nützlichen Tools vorgestellt und allgemein über die Arbeit des Referenten für Sprachtechnologie berichtet. E ine Entwicklung, an der nach derzeitigem Stand offenbar kein Weg vorbeiführt, ist die Verlagerung von Alltag und Arbeitsleben in die Cloud. Auch wir Übersetzer sind natürlich davon betroffen, da die großen CAT-Tool-Hersteller zunehmend Cloud-Lösungen in ihre Programme integrieren und auch viele Kunden sehr an dieser Arbeitsweise interessiert sind. Cloud? Was ist das überhaupt? Mit dem Begriff Cloud bezeichnet man ganz allgemein ein Remote-Serverzentrum, in dem Dateien gespeichert und Anwendungen ausgeführt werden können. Der Zugriff auf die Cloud erfolgt vom heimischen Rechner aus über das Internet, je nach Serverstandort auch über ein Intranet oder anderes internes Netzwerk. Dateien und Anwendungen werden also nicht lokal auf jedem Client-Computer gespeichert bzw. installiert, sondern befinden sich auf dem Server. Vor- und Nachteile der Cloud Diese Vorgehensweise bietet einige Vorteile: Der Zugriff auf Dateien und Anwendungen ist von jedem Gerät und von überall aus möglich, solange eine Verbindung zum Netzwerk besteht. Man hat also praktisch seine Dateien und Programme immer und überall dabei, kann darauf zugreifen und arbeiten. Technologie-Referent Thomas Goldberg bereitet Informationsveranstaltungen zum Thema Cloud für die Regionalgruppen vor. Anfragen unter: bdue.de Für den Übersetzerbereich heißt das konkret, dass TMs und Terminologiedatenbanken nicht mehr auf dem Computer des Übersetzers liegen, sondern auf einem Server, sodass bei der Bearbeitung von Großaufträgen mehrere Übersetzer gleichzeitig darauf zugreifen können. Das TM wird in Echtzeit mit der Arbeit aller Übersetzer aktualisiert und die mitarbeitenden Kollegen können neue Übersetzungseinheiten sofort verwenden, was natürlich die Übersetzungskonsistenz verbessert. Allerdings bringt die Cloud auch gravierende Nachteile mit sich. Da der Server, auf dem die zu übersetzenden Dateien sowie TMs und Terminologiedatenbanken liegen, in der Regel dem Kunden gehört, hat der Übersetzer nicht mehr die Kontrolle über die TMs und somit seine Arbeit. Ein weiterer Schwachpunkt der Cloud ist die Netzwerkverbindung. Wer schon einmal im Zug, etwa auf der Fahrt zu einem Kongress, versucht hat, eine stabile Internetverbindung aufzubauen, dürfte festgestellt haben, dass unterwegs Arbeiten in Deutschland noch Zukunftsmusik ist, weil mobiles Breitband-Internet praktisch nur in Großstädten verfügbar ist. Das Hauptrisiko der Cloud liegt jedoch in den Zugriffsmöglichkeiten selbst: Über das Netzwerk sind gespeicherte Daten möglicherweise Unbefugten zugänglich. Gerade im Bereich Übersetzung kann das heikel werden, wenn es was ja oft der Fall ist um vertrauliche Inhalte geht. Die Server stehen häufig in den USA, was die Kontrolle und die Durchsetzung europäischer bzw. deutscher Datenschutzgesetze erschwert. Außerdem ist jedes Netzwerk und jeder Server Bedrohungen durch Cyberangriffe ausgesetzt. Behandlung des Themas in den Regionalgruppen Aus diesen Gründen ist beim Thema Cloud Vorsicht geboten. Kunden und Kollegen sollten entsprechend sensibilisiert werden. Da das Interesse am Thema Cloud in unserem Landesverband anscheinend groß ist, bereite ich derzeit einen Vortrag vor, um ihn bei interessierten Regionalgruppen zu halten und anschließend über das Thema Cloud zu diskutieren. Interessierte Regionalgruppenleiterinnen und -leiter können mir gerne zur Terminabsprache eine an schreiben. 16

17 Service: neumitglieder s Herzlich willkommen bei uns - Neumitglieder im BDÜ Landesverband Bayern von November 2014 bis Februar 2015 Letizia Mainetti sprachmittlerin, Übersetzerin günzburg Italienisch Ü/M, Englisch Ü: zeugnisse, diplome, sprachwissenschaft, Messen und ausstellungen, werbung, erneuerbare energien, nahrungs- und genussmittel, Bekleidung und Mode, Politik, umwelt Jessica Mayer staatl. gepr. Übersetzerin, diplom-volkswirtin Burghausen Chinesisch Ü: wirtschaft allgemein, sport, Freizeit und touristik, recht und verwaltung, Politik, Medien und Kunst, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, industrie und technik allgemein, Medizin und Pharmazie, Belletristik Christine Schacht M.a. Fachübersetzerin regensburg Englisch Ü, Spanisch Ü: industrie und technik allgemein, erneuerbare energien, geothermie, windenergie, energiewirtschaft und energieerzeugung, tourismus, druckindustrie, umwelt Elke Haberzettl diplom-übersetzerin München Englisch Ü: industrie und technik allgemein, Kfz-technik, informationstechnologie, anwendungsprogramme, webtechnik, softwarelokalisierung, europäische union, Forstwirtschaft, tourismus Anna Hermann staatl. gepr. Übersetzerin erlangen Russisch Ü/M: Kultur, erziehung, Bildung, werbung, Bürokommunikation, gesundheitswesen, recht und verwaltung, urkunden, wirtschaft, handel, Finanzen, Marketing, sport, Freizeit und touristik Olivier Feltesse staatl. gepr. Übersetzer waldkirchen Französisch D/ Ü/M: Bürokommunikation, internet, wirtschaft, handel, Finanzen, Personalwesen, Marketing, geschäftsberichte, Bilanzen, versicherungen, tourismus, hotel- und gaststättengewerbe Elisabeth Mayer staatl. gepr. Übersetzerin Moosburg Englisch Ü: Markenrecht, gewerblicher rechtsschutz, wettbewerbsrecht, wirtschaft, handel, Finanzen, wirtschaft allgemein, Bankwesen, Börsenwesen Robin Böhm staatl. gepr. Übersetzer sontheim Englisch Ü: wettbewerbsrecht, wirtschaft, handel, Finanzen, wirtschaft allgemein, wirtschaftspolitik Cécile Halkola staatl. gepr. Übers. und dolm. Fi tuusula Französisch D/Ü: europäische union, eu-institutionen, eu-politik, humanmedizin, ernährungswissenschaft, umwelt, naturwissenschaften, essen, trinken und Kochen, tourismus Christoph Hannig M.a. translatologie München Englisch Ü, Russisch Ü: wirtschaft, handel, Finanzen, Betriebswirtschaft, volkswirtschaft, Finanzen allgemein, geschäftsberichte, Bilanzen, rechnungswesen, Bankwesen, Börsenwesen, versicherungen Inesa Zakharych staatl. gepr. Übersetzerin oberndorf am lech Russisch Ü/M: wirtschaft, handel, Finanzen, tourismus, hotel- und gaststättengewerbe, urkunden, Betriebswirtschaft, humanmedizin Eva Lachenmayr staatl. gepr. Übers. u. dolm München Spanisch D/Ü: industrie und technik allgemein, energiewirtschaft und energieerzeugung, erneuerbare energien, Freizeit, essen, trinken und Kochen, tourismus, reise- und restaurantführer Gwendolyn de Vries diplom-übersetzerin, am Faltenbach 3, oberstdorf Französisch Ü, Spanisch Ü, Englisch Ü: Marketing, sport allgemein, sport, Freizeit und touristik Carolin Geyer staatl. gepr. Übersetzerin Bad Brückenau Englisch Ü: astronomie, Biologie, anorganische chemie, organische chemie, geologie, Physik Sandra Demmeler staatl. gepr. Übersetzerin Boos Englisch Ü: wirtschaft, handel, Finanzen, Politik, geistes- und sozialwissenschaften, Medien und Kunst, industrie und technik allgemein Katrin Klein Übersetzerin ebersberg Englisch Ü, Spanisch Ü: Privatrecht, allgemeine geschäftsbedingungen, vertragsrecht, wirtschaft allgemein, Betriebswirtschaft, geschäftsberichte, Bilanzen, Jahresabschlüsse Florian Graetz staatl. gepr. Übersetzer großostheim Englisch Ü: geistes- und sozialwissenschaften, computerspiele Dagmar Kienlein diplom-übersetzerin, lehramtsassessorin würzburg Englisch Ü, Spanisch Ü: wirtschaft allgemein, außenhandel, import, export, Ökologie, tourismus, Pädagogik, esoterik, literaturwissenschaft, sprachwissenschaft Laura Ritenberga Übersetzerin und dolmetscherin, M.a. (Personalentwicklung) augsburg Lettisch D/ Ü/M, Russisch D/ Ü: zeugnisse, diplome, industrie und technik allgemein, Kultur, erziehung, Bildung, Medien und Kunst, Bürokommunikation, internet, recht und verwaltung, wirtschaft, handel, Finanzen, tourismus Iván Ignacio Fustero Sánchez staatl. gepr. Übers. u. dolm., B.a. (Übersetzen), MBa München Spanisch D/ Ü/M: zeugnisse, diplome, esoterik, informationstechnologie, internet, Personal computer, urkunden, Finanzen allgemein, yoga, tourismus 18 bi BayernInfo

18 s Service: neumitglieder nachruf Herzlich willkommen bei uns - Neumitglieder im BDÜ Landesverband Bayern von November 2014 bis Februar 2015 Sara Wallner staatl. gepr. Übersetzerin Fürstenfeldbruck Französisch Ü: zeugnisse, diplome, Bürokommunikation, urkunden, yoga, sport, Freizeit und touristik, wirtschaft, handel, Finanzen Judith Höcherl staatl. gepr. Übers. u. dolm Kelheim Englisch D/ Ü: wirtschaftspolitik, reise- und restaurantführer, schul- und hochschulwesen, Berufsausbildung, Kultur, erziehung, Bildung, Politik allgemein, internationale organisationen, europäische union, europäische union, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Michael Waldmüller staatl. gepr. Übers. u. dolm titting Englisch D/Ü: wirtschaft allgemein, wirtschaftspolitik, Börsenwesen, Film, Fernsehen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Journalismus, geschichte, drehbücher, Politik allgemein Ani Meyer staatl. gepr. Übers Mainhausen Bulgarisch Ü/M: industrie und technik allgemein, naturwissenschaften, recht und verwaltung, wirtschaft, handel, Finanzen, Politik Carolin Popp staatl. gepr. Übers. u. dolm hollfeld Englisch D/ Ü: zeugnisse, diplome, nahrungs- und genussmittel, Bekleidung und Mode, Medizin und Pharmazie, ophthalmologie, zahnmedizin, Pharmakologie, essen, trinken und Kochen Julia Rönnau diplom-dolmetscherin München Englisch D/KDA, Spanisch D/KDA Dr. phil. Sophie Müllner gepr. Übersetzerin a wien Spanisch Ü: wirtschaft, handel, Finanzen, recht und verwaltung, Politik, Bürokommunikation, untertitelung, drehbücher, verlagswesen Irina Sophie Laaser staatl. gepr. Übers. zugspitzstr. 87, augsburg Russisch Ü/M: wirtschaft, handel, Finanzen, außenhandel, import, export, handel, logistik, Marketing, urkunden, zeugnisse, diplome, Kosmetikindustrie Anna-Louisa Reitz B.a. (sprache, Kultur, translation) augsburg Englisch Ü, Italienisch Ü: Philatelie, industrie und technik allgemein, wirtschaft allgemein, Fahrzeugbau Cristina Sala Pujol licenciada en traducción e interpretación würzburg Englisch Ü, Spanisch Ü/M, Katalanisch Ü/M, Deutsch Ü: Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, werbung, wirtschaft allgemein, untertitelung, industrie und technik allgemein, umwelt, Medizintechnik, sport, Freizeit und touristik Claudia Wagner staatl. gepr. Übers. u. dolm untershofen Spanisch D/ Ü: wirtschaft, handel, Finanzen, Medizintechnik, humanmedizin, umwelt, energiewirtschaft und energieerzeugung, recht und verwaltung, Kultur, erziehung, Bildung, industrie und technik allgemein Nachruf Renate Thumbs von Ingrid Eberwein-Hetz Am 4. Dezember 2014 ist ganz plötzlich während des Unterrichtens unsere Kollegin Renate Thumbs aus Münchberg (Arbeitssprachen Englisch und Französisch) im Alter von 71 Jahren von uns gegangen. Renate hat unsere Regionalgruppe Hof (später Hof/Bayreuth) mit aufgebaut und tatkräftig unterstützt. Wir werden unserer hilfsbereiten, allseits beliebten und geschätzten Kollegin, die wir auf dem letzten Weg begleitet haben, ein ehrendes Andenken bewahren. 18

19 Service: regionalgruppen Fachgruppen sprachgruppen s FACHGRUPPEN 1 1 aschaffenburg 3 würzburg 2 hof 2 Bayreuth FACHGRUPPE EXISTENZGRÜNDER andrea Balzer tel nürnberg FACHGRUPPE RECHT corinna schlüter-ellner tel regensburg 4 FACHGRUPPE TECHNIK Manfred Braun tel augsburg 8 6 landshut erding FACHGRUPPE COMMUNITY INTERPRETING (CI) Monica allara tel MÜnchen Murnau allgäu 5 9 rosenheim 5 FACHGRUPPE MEDIZIN radica schenck tel SPRACHGRUPPEN REGIONALGRUPPEN 1 SPRACHGRUPPE ENGLISCH Joachim Braun tel ASCHAFFENBURG lothar Bernert tel NÜRNBERG FÜRTH ERLANGEN BAMBERG ankica-lesja staniç tel ERDING louise s. Mathieu tel SPRACHGRUPPE FRANZÖSISCH nathalie Maupetit tel HOF BAYREUTH heike simon tel REGENSBURG diether tartler tel ROSENHEIM annette hunger tel SPRACHGRUPPE ITALIENISCH natalie Padovan tel WÜRZBURG UNTERFRANKEN sebastian zgraja tel LANDSHUT Jeannette lakèl-obradović tel MURNAU OBERLAND Maristella Baum tel SPRACHGRUPPE RUSSISCH nadezda oberkampf tel Martin Kuchenmeister tel. folgt in der nächsten Ausgabe 7 AUGSBURG SCHWABEN timothy slater tel ALLGÄU Markus schmitz tel SPRACHGRUPPE SPANISCH Paola Brychcy-rodríguez tel bi BayernInfo

20 s Service: Pinnwand Änderung in der Systemadministration Stanislaw Gierlicki wird in den nächsten Wochen nicht als 1. Systemadministrator zur Verfügung stehen. Seine Aufgaben wird Nadine Wies übernehmen. Bitte senden Sie alle s die Systemadministration betreffend an die allgemeine Adresse und nicht an die persönlichen Adressen der beiden Kollegen. So wird sichergestellt, dass sämtliche Anliegen an Herrn Gierlicki wie auch Frau Wies gehen. ARTIKEL ÜBER HUGH CAIRNS IN MAIN-POST ERSCHIENEN In der Printausgabe vom erschien ein interessanter Artikel über den Gründer der Regionalgruppe Unterfranken Hugh Cairns. Der Artikel kann online gelesen werden unter: Vier-Jahrzehnte-unterrichtete-ein-Schotte-in- Wuerzburg;art735, Daten der Telefonsprechstunde des Rechtsanwalts: 2. di. im Monat, uhr, , , Bernhard Schmidt rechtsanwalt ludwigstr d Kolbermoor Tel Fax Sind Ihre Daten noch auf dem neuesten Stand? Bitte prüfen und aktualisieren sie gegebenenfalls ihre persönlichen daten in MeinBdÜ. und so gehts: > in der linken spalte unter Menüpunkt Einrichtung den Punkt Meine Daten bearbeiten wählen. dort können verschiedene daten bearbeitet werden. Daten der Telefonsprechstunde des Steuerberaters: 2. Do im Monat, Uhr, , , Tel Fax Manfred Peters Steuerberater Steuerkanzlei Schiffmann & Peters Ludwigstr Kolbermoor Interessantes Interview mit Norma Keßler BDÜ-Vizepräsidentin Norma Keßler spricht über die notwendigkeit von Übersetzern und dolmetschern. Hören Sie den Beitrag unter: elektronische-uebersetzungen-ein-computerwird-das-nie.1008.de.html?dram: article_id=

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