Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2013

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1 Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2013 Bereich Nord Dienstleistungszentrum U25 Bereich Mitte Kompetenzzentrum Pakt50 Bereich Süd Bereich West Wir bewegen Menschen

2 Impressum Herausgeber: Texte: Layout: Jobcenter Nürnberg-Stadt, Geschäftsführung Mitarbeiter des Jobcenters Nürnberg-Stadt und von Netzwerkpartnern Herr Geiger Auflage: 500 Druck: Rechte: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg GmbH Nachdruck auch auszugsweise nur mit Quellenangabe gestattet Stand: Dezember 2012 Titelbild: Copyright by Aerowest GmbH / Google Inc.

3 Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind. Alexander Graham Bell Sehr geehrte Damen und Herren, die strategische Ausrichtung des Jobcenters Nürnberg-Stadt (JCN) war in den vergangenen Jahren geprägt von den Visionen und Ideen des ehemaligen Geschäftsführers Herrn Rückel. Er hatte für sich den o.g. Spruch von Bell verinnerlicht. Zum Erfolg des JCN trug bei, neue Wege zu gehen und ausgetretene Pfade wo möglich zu verlassen. Dafür an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn Rückel und viel Erfolg an seiner neuen Wirkungsstätte. Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm (AIP) für das Jahr 2013 fokussiert sich im Wesentlichen auf drei Aspekte: Die im AIP 2012 erstmals längerfristige (bis zum Jahr 2015) strategische Grundausrichtung, Beteiligung an der Arbeitskräftesicherung anlässlich einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung und Verbesserung bzw. Herstellung der Integrationschancengleichheit für Frauen, wird fortgesetzt und konkretisiert. Da die Instrumentenreform auch im Jobcenter Nürnberg-Stadt nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hat, ist es Ziel im Jahr 2013, neue Wege und Partner zu suchen, die dazu beitragen, die Integrationen zu erhöhen und die Hilfebedürftigkeit der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu mindern. Kooperationen mit verschiedensten Institutionen, deren Interessenslagen sich mit denen des JCN decken, ergänzen, oder zumindest nicht negativ beeinflussen, werden intensiviert, konzeptionell dargestellt, vertraglich geregelt und auf- bzw. ausgebaut. Eine der größten Herausforderungen für das Jahr 2013 ist es, alle zur Verfügung stehen-den Haushaltsmittel wirtschaftlich und wirkungsvoll einzusetzen. Eine kreative und strategische Maßnahmeplanung, sowie eine solide Beschaffungspolitik, bilden die Basis. Unsere Integrationsfachkräfte sind gefordert, die Planungen zu realisieren. Auch die Bildungsträger- und die Kooperationspartner leisten durch ihre Angebote und durch konstruktive Zusammenarbeit mit uns, einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg. Alle Leserinnen und Leser sind aufgefordert bei der Umsetzung des AIP 2013 mitzuwirken. Anton Maier

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5 I n h a l t v e r z e i c h n i s A Allgemeiner Teil des Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramms 1 Auftrag Zielsystem Zielerreichung 2012 und Rückschlüsse hieraus Zielsystem Ziele aus Bundesprogrammen Perspektive 50plus Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen Bürgerarbeit 7 2 Analyse der Situation in Nürnberg Soziale Situation in Nürnberg Bedarfsgemeinschaften Personen in Bedarfsgemeinschaften Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Nicht-erwerbsfähige Leistungsberechtigte SGB II-Quote Kundinnen- und Kundenstruktur Schulabschluss Berufsausbildung Minijobber/-innen Ausländer/-innen Schwerbehinderte Frauen Alleinerziehende Jugendliche (U25) Ältere (Ü50) Kundinnen- und Kundenstruktur nach Profillagen Zielgruppen nach Profillagen Veränderungen der Kundinnen- und Kundenstruktur nach Profillagen Verweildauer im Leistungsbezug SGB II-Hilfequote und Eintrittsrisiken ausgewählter Personengruppen Situation von Langzeitleistungsbezieherinnen und Langzeitleistungsbeziehern (LZB) im Jobcenter Nürnberg-Stadt Bildungsniveau von LZB und Nicht-LZB im Vergleich Soziodemographische Merkmale von LZB 52 I

6 I n h a l t v e r z e i c h n i s 2.4 Arbeitsmarkt in Nürnberg Lohnniveau in Nürnberg Auswirkungen der hohen Beschäftigungsquote Rückgang der Anzahl der Zugänge offener Stellen Arbeitslosen- und Unterbeschäftigungsquote Entwicklung der absoluten Arbeitslosenzahlen Entwicklung der Beschäftigung nach Art der Beschäftigung Matchinganalyse Ressourcen Produkteinsatz Verfügbare Haushaltsmittel (EGT <=> VKB) Drittmittel Personaleinsatz Verfügbares Personal ( atmender Personalkörper ) Kundensegmentierung und Spezialisierung Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterzufriedenheit (Arbeitszufriedenheit), ein wichtiges Handlungsfeld Umfeld Bestehende Netzwerke nutzen Kooperationen ausweiten 79 3 Strategie und Struktur Strategische Ausrichtung für das Geschäftsjahr Strukturen 84 4 Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit Planungsgrundsätze BA-Wirkungsanalyse TrEffeR 87 5 Nachhaltung und Steuerung Controlling (Ziele) Maßnahmecontrolling Finanzcontrolling 91 II

7 I n h a l t v e r z e i c h n i s B Besonderer Teil des Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramms 1 Die Direktvermittlung ein Team als Teamplayer Konzept und strategische Ausrichtung der Direktvermittlung des Jobcenters Nürnberg-Stadt Kooperation mit dem AGS der Agentur Besondere Aktivitäten in 2012 und Ausblicke für Ich bin gut Speeddating Jobbörse Diskussionspapier zur Kooperation zwischen Jobcenter Nürnberg-Stadt und dem Nürnberg Stift (Nüst) Maßnahmeübersicht Integration Qualifizierung Marktersatz Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Strategien bei besonderen Kundengruppen Jugendliche mit ungünstigen Startchancen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren Zielsetzungen für das DLZ U Handlungsfelder Neue Funktionen im DLZ U Persönliche Ansprechpartnerin/persönlicher Ansprechpartner Schwerpunkt Schüler/-innen Persönliche Ansprechpartnerin/persönlicher Ansprechpartner Schwerpunkt Maßnahmequalität Nachbetreuung Erwerbsbeteiligung der Älteren erhöhen Besonderheiten der Kundengruppe 50plus Strategien zur beruflichen Integration Konkrete Maßnahmen/Aktivitäten Verbesserte Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung Ausgangslage Maßnahmen des Jobcenters Nürnberg-Stadt Maßnahme für Hörgeschädigte ESB Maßnahme für Blinde und Sehbehinderte 124 III

8 I n h a l t v e r z e i c h n i s 3.4 Qualifikationsniveau Geringqualifizierter erhöhen Ausgangslage in Deutschland Maßnahmen des Jobcenter Nürnberg-Stadt Ausblick Beschäftigungsmöglichkeiten für Alleinerziehende nutzen und Erwerbsbeteiligung von Frauen steigern Situation der Frauen im SGB II in Nürnberg Situation der Alleinerziehenden im SGB II in Nürnberg Die Strategie Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) AVGS für Schwangere und Frauen in Elternzeit nach 10 SGB II Neue Eingliederungsmaßnahmen Potenziale Selbständiger erkennen und fördern Umsetzung Basiseinheit Selbständige (BEST) Intensivbetreuung selbständiger elb s - Ein Erfahrungsbericht des Jobcenters Nürnberg-Stadt West nach einer 12-monatigen Projektlaufzeit Qualifikationspotenziale von Migrantinnen und Migranten besser nutzen Aktueller Stand der Gesetzgebung zum Aufenthaltsrecht und zur Bildungspolitik von Bund und Land Bayern Durch intensive Betreuung die berufliche Integration von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aus den Staaten Irak, Ukraine und der Russischen Föderation forcieren Aufwärtsmobilität von geringfügig Beschäftigten fördern Projekte des Jobcenters Nürnberg-Stadt zur Umwandlung von Minijobs Minijobber-Erhebung Maßnahme Durchstarten aus dem Minijob Die Minijob-Umwandlungsprämie Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement Vielfalt bei der (sozialen) Integration Vielfältige Anknüpfungspunkte von Fallmanagement in der Organisation Jobcenter Maßnahmen und Aktivitäten Stabilisierende Gruppen MEINS - Mit Eigeninitiative an den BerufsSTART Aktiv leben Projekt B-A-T-Café Resümee 153 IV

9 1 Auftrag 1.1 Zielsystem Zielerreichung 2012 und Rückschlüsse hieraus Das Jobcenter Nürnberg-Stadt konnte auch im Jahr 2012 den Auftrag des Gesetzgebers in vollem Umfang erfüllen. So erreichte man bei allen drei Kennzahlen, die zur Messung der Zielerreichung genutzt werden, gute bzw. sehr gute Werte. Die bisher gültigen Ziele und zugehörigen Kennzahlen: Ziel 1: Verringerung der Hilfebedürftigkeit Ziel 2: Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Ziel 3: Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug gemessen an der Veränderung der Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt zum Vorjahr gemessen an der Veränderung der Integrationsquote zum Vorjahr gemessen an der Veränderung des Bestandes der Langzeitleistungsbeziehern/innen zum Vorjahr Ergebnis JC Nbg. Stadt (Stand Sep. 2012): Soll-Ist VJ: -1,8% ( ) Ergebnis JC Nbg. Stadt (Stand Sep. 2012): Soll-Ist IQ: -16,8% (1.269 Integr.) Ergebnis JC Nbg. Stadt (Stand Sep. 2012): Soll-Ist VJ: -4,0% (905 LZB) Nach der Neu-Organisation und der Umstellung von der ARGE Nürnberg auf die gemeinsame Einrichtung als Jobcenter Nürnberg-Stadt ist es gelungen, den positiven Trend aus dem Jahr 2011 fortzuführen. Die Überführung auf die neue Kundenlogik nach 48 SGB II beeinträchtigte das Jobcenter Nürnberg-Stadt auf mittel- bis langfristige Sicht nicht. Im Gegenteil nach Überwindung der Finanzkrise und dem damit einhergehenden Aufschwung am Arbeitsmarkt ergab sich zunächst eine erfreuliche Entwicklung bei der Zielerreichung. Erst nach Mitte des Jahres kam es bundesweit zu einer Verlangsamung bzw. Stagnation, von der alle Jobcenter bzw. zkt im Clustervergleich gleichermaßen betroffen waren. Summa summarum ist das Jobcenter Nürnberg-Stadt unter Controlling-technischen Aspekten 2012 ein überdurchschnittlich erfolgreiches Jobcenter innerhalb des Vergleichstyps SGB II Typ 1. (Im SGB II Typ 1 befinden sich außer Nürnberg noch 11 andere westdeutsche Städte, die alle durch eine durchschnittliche Arbeitsmarktlage, hohes BIP pro Kopf und überdurchschnittlich hohen Anteil an Langzeitarbeitslosen gekennzeichnet sind.) Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist für das Jobcenter Nürnberg-Stadt von einer konstant positiven Weiterentwicklung bei der Zielerreichung bis zu den Jahresendwerten 2012 auszugehen. (Die bis Redaktionsschluss des vorliegenden Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramms verfügbaren Werte zur Zielerreichung im SGB II bilden den Zeitraum Januar bis September 2012 ab.) Die Zielerreichung 2012 im SGB II Typ 1 stellt sich im SOLL-IST Vergleich wie folgt dar: Wir fairmitteln Menschen 1

10 Ziel 1: Verringerung der Hilfebedürftigkeit (gemessen an der Veränderung der Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt ) Zielindikator Leistungen zum Lebensunterhalt (LLU) kum. Benchmarkbetrachtung Gesamt - Cluster Typ 1 (ohne zkt: Stuttgart und Offenbach/Main) SOLL - IST Abweichung 2012 ; Abweichung (JFW) Jobcenter Nürnberg Berichtsmonat September 2012 JC Nürnberg, Stadt - 1,8 JC München, Landeshauptstadt - 0,3 JC Hamburg, Freie und Hansestadt 0,4 JC Bonn, Stadt 1,5 JC Mannheim, Universitätsstadt 1,5 JC Düsseldorf, Stadt 1,8 JC Köln, Stadt 2,0 JC Frankfurt am Main, Stadt 2,5 JC Mainz, Stadt 3,4 JC Leverkusen, Stadt 3,9 Quelle: SGB II Controlling-Daten der BA / eigene Darstellung Ziel 2: Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit (gemessen an der Veränderung der Integrationsquote) Zielindikator Integrationsquote (IQ) Benchmarkbetrachtung Gesamt - Cluster Typ 1 (ohne zkt: Stuttgart und Offenbach/Main) SOLL - IST Abweichung 2012 ; Abweichung (JFW) Jobcenter Nürnberg Berichtsmonat September 2012 JC Köln, 3,4 JC Düsseldorf, 0,7 JC Leverkusen, 0,0 JC Hamburg, Freie und Hansestadt -6,22 JC Frankfurt am Main, Stadt -6,8 JC Mannheim, Universitätsstadt -8,2 JC Bonn, -9,0 JC München, Landeshauptstadt -9,6 JC Mainz, -11,05 JC Nürnberg, -16,8 Quelle: SGB II Controlling-Daten der BA / eigene Darstellung 2 Wir bewegen Menschen

11 Betrachtet man die Integrationsquote jedoch isoliert, ergibt sich das nachfolgend dargestellte Bild. So liegt zwar beispielsweise Düsseldorf bei der Soll-Ist-Abweichung auf dem dritten Platz, bei der Ist-Integrationsquote auf dem letzten. Ursache dafür sind die unterschiedlichen Sollwerte. Der für Nürnberg am Ende des Jahres 2011 avisierte Zielwert für 2012 war aus heutiger Sicht zu ambitioniert und nicht zu erreichen. Integrationsquote Ist-Wert: Integrationsquote (IQ) Benchmarkbetrachtung Cluster Typ 1 IST - IQ 2012 Jobcenter Nürnberg Berichtsmonat September JC Mannheim, Universitätsstadt JC München, Landeshauptstadt JC Nürnberg, Stadt 20,0 19,7 19, JC Offenbach am Main, Stadt JC Hamburg, Freie und Hansestadt JC Leverkusen, Stadt JC Mainz, Stadt JC Frankfurt am Main, Stadt JC Stuttgart, Landeshauptstadt 18,2 18,1 17,8 17,7 17,6 17, JC Köln, Stadt 16, JC Bonn, Stadt 14, JC Düsseldorf, Stadt 13,1 Quelle: SGB II Controlling-Daten der BA / eigene Darstellung Ziel 3: Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug (gemessen an der Veränderung des Bestandes der Langzeitleistungsbeziehern/innen ) Zielindikator Bestand Langzeitleistungsbezieher/innen (LZB) Benchmarkbetrachtung Cluster Typ 1 (ohne zkt: Stuttgart und Offenbach/Main) SOLL - IST Abweichung der Langzeitleistungsbezieher (JDW) Jobcenter Nürnberg Berichtsmonat September JC Nürnberg, Stadt -4, JC Hamburg, Freie und Hansestadt -2, JC München, Landeshauptstadt -1, JC Mannheim, Universitätsstadt -1, JC Köln, Stadt -1, JC Frankfurt am Main, Stadt -1, JC Bonn, Stadt -0, JC Leverkusen, Stadt 0, JC Mainz, Stadt 0, JC Düsseldorf, Stadt 1,0 Quelle: SGB II Controlling-Daten der BA / eigene Darstellung Wir fairmitteln Menschen 3

12 Das gute Abschneiden des Jobcenters Nürnberg-Stadt im Jahr 2012 schlägt sich in dem Anspruch nieder, auch im Jahr 2013 mit hoher Zielerreichung den gesetzlichen Auftrag im Interesse der Kundinnen und Kunden zu erfüllen. Der Vollständigkeit halber soll abschließend die Entwicklung der Leistungen für Unterkunft und Heizung (LUH) als kommunaler Finanzierungsanteil betrachtet werden. Hier ist eine deutliche Reduzierung der Leistungen zu konstatieren. So verringerte das Jobcenter Nürnberg-Stadt die LUH zum Vorjahr um , was einer Quote von -4,5 Prozent entspricht. Reduzierung LUH Leistungen für Unterkunft und Heizung LUH kum. Benchmarkbetrachtung Cluster Typ 1 Reduzierung LUH kum. zum Vorjahr Jobcenter Nürnberg Berichtsmonat September JC Nürnberg, Stadt -4, JC München, Landeshauptstadt -4, JC Köln, Stadt -2, JC Düsseldorf, Stadt -2, JC Hamburg, Freie und Hansestadt -1, JC Frankfurt am Main, Stadt -1, JC Bonn, Stadt JC Mannheim, Universitätsstadt JC Mainz, Stadt -0,7-0,5-0, JC Leverkusen, Stadt 3,2 Quelle: SGB II Controlling-Daten der BA / eigene Darstellung Zielsystem 2013 Seit Januar 2012 gilt für sämtliche Träger im SGB II ein einheitliches Kennzahlensystem auf Grundlage des 48 SGB II sowie dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Dieses Konzept zur Messung der Zielerreichung hat sich in der praktischen Anwendung in den Jobcentern vor Ort sehr gut bewährt und bildet daher erneut die Grundlage für das Planungsdokument Darin beinhaltet sich folgende Schwerpunktsetzung 2013: Existenzsichernde und nachhaltige Integration von Langzeitleistungsbezieher/-innen und Vermeidung von Langzeitleistungsbezug (incl. Prävention und Beendigung des Langzeitleistungsbezugs). Die Steuerungsziele des Jahres 2012 werden demnach fortgeführt und die dazu notwendigen Kennzahlen mittels geeigneter Kennzahlen und Erwartungsgrößen im Zielsystem beschrieben. Eine Umstellung der Kennzahlenlogik wie von 2011 auf 2012 bleibt den Jobcentern daher erspart. Ab 2014 soll Ziel 3 um eine mehrjährige Steuerung ergänzt werden. 4 Wir bewegen Menschen

13 Das für SGB II maßgebliche Zielsystem ab dem Jahr 2013 sieht wie das bisherige aus: Quelle: Gemeinsames Planungsdokument für die Zielsteuerung 2013 im SGB II Für die gemeinsamen Einrichtungen kommen zusätzlich die Qualitätsstandards hinzu, auf die an dieser Stelle nicht weiter eingegangen wird. Die endgültigen Zielwerte auf Jobcenter-Ebene sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Redaktionsschluss) noch nicht vorhanden; daher dienen an dieser Stelle zur Orientierung die bereits vorhandenen vereinbarten Referenzgrößen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum Thema. Bei Ziel 2 Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit, gemessen an der Höhe der Integrationsquote (IQ), soll bundesweit eine Steigerung der IQ von +1,0% erreicht werden, welche in erster Linie von denjenigen Jobcentern erbracht werden soll, die 2012 eher durchschnittlich oder unterdurchschnittlich performen konnten. Die Jobcenter erhalten dazu auf Bundesebene eine Korridorspannweite zur Abgabe ihrer eigenen Zielwertschätzung von +/-1,0%-Punkte des Referenzwertes. Somit könnte ein fiktives Beispiel-Jobcenter mit einem Referenzwert von +1,0% einen Zielwert von 0,0% oder von +2,0% bei Steigerung der IQ ohne Begründung abgeben. Sollte auf Grund individuell zu berücksichtigender lokaler Besonderheiten für ein Jobcenter die Notwendigkeit bestehen, einen Wert außerhalb dieser Korridorspannweite abzugeben, kann dies nur unter Angabe entsprechender Nachweise und Begründungen erfolgen. Die endgültigen Referenzwerte für die Jobcenter für Ziel 2 werden jedoch erst noch festgelegt. Bei Ziel 3 Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug, gemessen an der Veränderung der Bestandes der Langzeitleistungsbezieher/-innen (LZB) liegt der bundesweite Referenzwert 2013 gültig für alle Jobcenter bei -2,5% (Korridorspannweite von +/- 1,5%). Für Ziel 1 Verringerung der Hilfebedürftigkeit, gemessen an der Veränderung der Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt, wird ein noch zu definierender Prognosewert für die Jobcenter (ge) bekanntgegeben. Wir fairmitteln Menschen 5

14 1.2 Ziele aus Bundesprogrammen Perspektive 50plus Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen Perspektive 50plus Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen ist ein Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser. Neben den Potenzialen der Wirtschaft und der Länder, soll auch die Gestaltungskraft und Kreativität der Regionen stärker als bisher zur beruflichen Eingliederung älterer Langzeitarbeitslose genutzt werden. Das Bundesprogramm befindet sich mittlerweile in der dritten Programmphase. Mit der Fortführung in den Jahren 2011 bis 2015 sollen die Beschäftigungschancen der älteren Langzeitarbeitslosen weiter verbessert werden. Perspektive 50plus bildet das Dach für bundesweit 78 regionale Beschäftigungpakte zur beruflichen Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser. Dieses Modell hat sich etabliert. Mit Beginn der dritten Programmphase sind 421 Jobcenter und damit mehr als 95 Prozent aller Grundsicherungsstellen bundesweit am Bundesprogramm beteiligt. Das Jobcenter Nürnberg-Stadt ist zusammen mit den Jobcentern Fürth Stadt, Nürnberger Land, Roth und Schwabach im Beschäftigungspakt Pakt50 für Nürnberg und Fürth organisiert. Für das Jahr 2013 hat sich der Pakt50 für Nürnberg und Fürth vorgenommen insgesamt 1700 Kundinnen und Kunden zu aktivieren und davon 362 in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln. Hierfür steht den Jobcentern für 2013 ein Bundeszuschuss von 2,29 Mio aus dem Bundesprogramm für die Umsetzung zur Verfügung. Erreicht wurden im Jahr 2012 (Stand ) bisher insgesamt 368 Integrationen. Dies entspricht bereits zu Ende Oktober 2012 einer Gesamtzielerreichung von 106 %. Die Umsetzung des Bundesprogrammes erfolgt in eigenen Strukturen, d.h. mit eigenen Räumlichkeiten und eigenem Personal im Kompetenzzentrum Pakt50. Weitere Informationen zum Bundesprogramm sind unter bzw. zum Pakt50 für Nürnberg und Fürth unter zu finden sowie unter Punkt 3.2 Erwerbsbeteiligung der Älteren erhöhen in Teil B dieses Hefts. 6 Wir bewegen Menschen

15 1.2.2 Bürgerarbeit Seit dem wurden in den Bereichen Süd, Nord und West insgesamt Kundinnen und Kunden im Projekt ABBA für die Bürgerarbeit aktiviert. 757 dieser Kundinnen und Kunden haben allerdings die Aktivierungsphase nicht abgeschlossen, da sie vor dem Ablauf von 6 Monaten aus der Intensivbetreuung genommen werden mussten. Gründe hierfür sind meist Wegfall der Hilfebedürftigkeit, fehlende Weiterbewilligungsanträge, Verzicht auf Leistungen, aber auch Umzüge, Haftantritte, gesundheitliche Probleme oder auch berufliche Weiterbildungsmaßnahmen. Außerdem konnten Kundinnen und Kunden in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen und 87 Kundinnen und Kunden in Berufsausbildungen (zusammen Teilnehmer/-innen) am 1. Arbeitsmarkt integriert werden. Dies bedeutet, dass 67,43% von Kundinnen und Kunden, die die Aktivierungsphase durchlaufen und beendet haben, tatsächlich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden konnten. Von den verbleibenden Kundinnen und Kunden schlossen 736, also 24,40% der Gesamtzahl der zu aktivierenden Kundinnen und Kunden, die 6-monatige Aktivierungsphase ab und erfüllten somit die formalen Voraussetzungen für die Zuweisung einer Bürgerarbeitsstelle. Anbei eine graphische Darstellung: Arbeitsaufnahmen: 47,63% Darstellung der Aktivierungsphase Abbrüche in der Aktivierungsphase: 25,08% Abgeschlossene Aktivierungsphase, für Bürgerarbeit zur Verfügung stehende Kundinnen und Kunden: 24,40% Aufnahmen von Berufsausbildungen: 2,89% 2,89% 24,4% 47,63% Teilnehmer/-innen Integrationen entspricht 47,63% 25,08% Wir fairmitteln Menschen 7

16 Bis zum wurden durch das Bundesverwaltungsamt in Köln 187 Stellen, ausnahmslos bei Freien Trägern, bewilligt, von denen 174 (93%) in der Frist besetzt werden konnten. Zwischenzeitlich wurden auch 4 Bürgerarbeitsstellen von den Einsatzstellen storniert, sodass mittlerweile ein Stellenkontingent von 170 Bürgerarbeitsstellen zur Verfügung steht. 170 Stellen insgesamt Stellenzahl Anteil an Gesamtstellenzahl Anteil Besetzung Kinderpflege 32 18,8 % 93,8 % Altenpflege 17 10,0 % 76,5 % Servicekraft (nicht Gastro) 51 30,0 % Büro/ Verwaltung 3 1,8 % 66,7 % Lager 25 68,0 % Verkaufshilfe 23 13,5 % 91,3 % Leichte Tätigkeiten 9 5,3 % 66,7 % Handwerkliche Tätigkeiten 10 5,9 % 90,0 % Momentan sind von den 170 zur Verfügung stehenden Stellen 145 Stellen durch Bürgerarbeiterinnen und Bürgerarbeiter besetzt, dies entspricht einer Quote von 85%. Bei 16 der übrigen Stellen sind die Besetzungsverfahren laufend, das heißt, dass entsprechende Vermittlungsvorschläge bereits an passende Kundinnen und Kunden ausgehändigt wurden, entsprechende Rückmeldungen von den Trägern gingen bis dato nicht ein. 9 Stellen, also 5,3%, sind aktuell zu besetzen, diese können den Kundinnen und Kunden mit abgeschlossener Aktivierungsphase angeboten werden. Seit wurden insgesamt 240 Kundinnen und Kunden der Bürgerarbeit zugewiesen, v.a. um die Nachbesetzung der Plätze nach Abbrüchen sicherzustellen. Hierfür wurden 465 Vermittlungsvorschläge an geeignete Bewerberinnen und Bewerber ausgegeben. Das bedeutet, dass nur 51,6% der Kundinnen und Kunden die Ihnen angebotene Bürgerarbeitsstelle, immerhin eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, auch tatsächlich angetreten haben, was wiederum Rückschlüsse auf die Motivation der Teilnehmer zulässt. Außerdem sind nicht alle Kundinnen und Kunden für die angebotenen Bürgerarbeitsstellen geeignet. So stellen beispielsweise Einträge im Führungszeugnis oder nicht ausreichend gesicherte Kinderbetreuung oftmals Gründe dar, welche eine Zuweisung auf die real existierenden Stellen wegen der Anforderungen der Einsatzstellen nicht zulassen. 100% Besetzungsquote können aufgrund der laufenden Abbrüche v.a. wegen Kündigungen durch die Arbeitgeber/-innen sowie der damit einhergehenden starken Fluktuation nicht erreicht werden. Der häufigste Grund für die Kündigung: Fehlverhalten, meistens wegen vermehrter unentschuldigter Fehlzeiten oder unentschuldigtem Fernbleibens von der Arbeit. Es wurden bis dato 95 Teilnehmer/-innen aus der Bürgerarbeit abgebrochen, anbei eine Aufschlüsselung der Abbruchgründe: Abbruchgründe totale Anzahl In % Fristlose Kündigung des AG aufgrund v ,1 % Fehlverhalten Arbeitsaufnahmen 21 22,1 % sozialversicherungspflichtige Beschäftigung Aufhebungsverträge/ Eigenkündigungen 15 15,8 % (wg. ges. Probleme) Nichtantritt der Stelle 5 5,3 % Ende nach 12 Monaten Bürgerarbeit 8 8,4 % Nichteignung lt. AG 4 4,2 % Haftantritt 1 1,0 % Fehlende Kinderbetreuung 1 1,0 % 8 Wir bewegen Menschen

17 Besonders erwähnenswert sind hier die 21 Bürgerarbeiterinnen und Bürgerarbeiter, die während der Maßnahme eine andere sozialversicherungspflichtige Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen haben. Dies entspricht lediglich 8,75% der Gesamtteilnahmezahl an der Bürgerarbeit. Diese geringe Integrationsquote zeigt auf, dass die Bürgerarbeiter/-innen aufgrund vorliegender Vermittlungshemmnisse und Minderleistungen relativ weit entfernt vom ersten Arbeitsmarkt stehen. Acht der Teilnehmer/-innen haben bis dato 12 Monate Bürgerarbeit, ohne Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt, absolviert und kehrten so zur Arbeitsvermittlung und in den ALG2-Bezug zurück. Diese Kundinnen und Kunden sind auf dem ersten Arbeitsmarkt grundsätzlich als integrationsfähig eingestuft. Bei neun der teilnehmenden Bürgerarbeiter/-innen wurde das Projekt um ein weiteres Jahr verlängert. Diese Verlängerungen stellen begründete Ausnahmefälle dar, da die Kundinnen und Kunden trotz steter dokumentierter Eigenbemühungen wegen vorliegender Vermittlungshemmnisse und Minderleistungen nicht in der Lage waren, eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Auch die Dauer der Bürgerarbeit bietet interessante Erkenntnisse: Zeitraum Abbrüche davon Abbrüche wegen Arbeitsaufnahmen < 1-3 Monat < 4-6 Monat 25 4 < 7-9 Monat 8 4 < Monat 3 0 nach 12 Monaten Monate 1-3 Monate 4-6 Monate 7-9 Monate Monate erfüllt sonstige Abbrüche Abbrüche wegen Arbeitsaufnahme Demzufolge finden sowohl die meisten Abbrüche als auch die meisten Arbeitsaufnahmen in den ersten 3 Monaten der Bürgerarbeitsphase statt. Es kann hier eine Tendenz zum Fluchtverhalten vor bzw. aus der Maßnahme interpretiert werden. In den Folgemonaten sind sowohl die Abbrüche als auch die Arbeitsaufnahmen rückläufig. Dies zeigt, dass die Bürgerarbeiter/-innen nach dem dritten Monat ihre Bürgerarbeitsstelle auch zuverlässiger wahrnehmen, also keinen Anlass zu einer Kündigung durch die Arbeitgeber/-innen geben. Leider sind daneben die Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt rückläufig. Viele Kundinnen und Kunden äußern hierzu im Beratungsgespräch, dass sie Gefallen an der Bürgerarbeit gefunden haben und zeigen dementsprechend wenig Wir fairmitteln Menschen 9

18 Motivation, diese wieder wegen einer Arbeitsaufnahme zu beenden. Außerdem geben viele Kundinnen und Kunden an, dass sie im Helferinnen- und Helferbereich, v.a. im Zeitarbeitssektor befürchten, innerhalb von kürzester Zeit wieder gekündigt zu werden. Die Bürgerarbeit hingegen ist mindestens auf ein Jahr befristet und wird deshalb als gesichertes Einkommen einer Integration auf dem meist unsteten ersten Arbeitsmarkt von den Kundinnen und Kunden vorgezogen. Coaching Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerarbeit werden von den Intensivbetreuerinnen und Intensivbetreuern während der Bürgerarbeit auch weiterhin betreut. Hierzu findet meist in den ersten 3 Monaten mindestens ein monatlicher persönlicher Kontakt mit den Kundinnen und Kunden statt. Dies kann aber auch, je nachdem wie sehr die Kundinnen und Kunden Unterstützung benötigt, individuell in kürzeren Zeitabständen oder über 3 Monate hinaus erfolgen. Die Kundinnen und Kunden werden hier in verschiedensten Lebensbereichen unterstützt, je nachdem wie sich die persönliche Problemlage darstellt. Dies können u.a. sein: Unterstützung im Zeitmanagement Stabilisierung der Bürgerarbeit Vermittlung zwischen Kundinnen und Kunden und Träger Hilfestellung bei Problemen im Kolleginnen- und Kollegenkreis Hilfestellung bei Erhöhung der Mobilität Verarbeitung von Erfahrungen im Erwerbsleben Hilfe bei Änderungen in der Kinderbetreuung Stabilisierung der gesundheitlichen Situation v.a. Umgang mit Belastungen im Arbeitsleben weiterhin Versorgung mit Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt Nachhaltung der Eigenbemühungen. Grundsätzlich soll den Kundinnen und Kunden eine Hilfestellung gegeben werden, zum einen wieder im Erwerbsleben bzw. in der Bürgerarbeitsstelle Fuß zu fassen, zum anderen sollen die Kundinnen und Kunden auch weiterhin bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt unterstützt werden. Um den Bürgerarbeiterinnen und Bürgerarbeitern eine noch umfassendere Hilfestellung geben zu können, startete ab die neue Maßnahme Coaching von Bedarfsgemeinschaften nach 16 SGB II i.v.m. 45 S.1.Nr. 1,2, 3 und 5 SGB III mit dem Berufsförderzentrum bfz Nürnberg. Momentan wird diese mit passenden Kundinnen und Kunden besetzt. Ziel hierbei ist es, die bisherige Betreuung von Bürgerarbeiterinnen und Bürgerarbeitern mit Hilfe eines umfassenden Coaching zu erweitern, um diese weiterhin in den ersten Arbeitsmarkt integrieren zu können. Die Intensivbetreuer/-innen können hier künftig 60 zu coachende Bürgerarbeiter/-innen und auch zusätzlich deren Bedarfsgemeinschaftsmitglieder dem Träger zuweisen. In wöchentlichen Beratungen (ca. 30 Minuten) werden die Kundinnen und Kunden je nach Handlungsbedarf (s.o.) individuell unterstützt. 10 Wir bewegen Menschen

19 Ein ganzheitlicher Blick auf die Bedarfsgemeinschaft soll es hierbei ermöglichen neue Perspektiven zu finden. Ablaufplan der Maßnahme: Schritt 1: Bestandsaufnahme Zielfindung Schritt 2: Planung und Umsetzung des Coachingprozesses Schritt 3: Suche nach einem festen Arbeitsplatz Schritt 4: Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses Die Maßnahme läuft bis bzw. bis zum individuellen Ende der Bürgerarbeit. Die freigewordenen Plätze können natürlich individuell nachbesetzt werden. Berichte zur Tagesstruktur und dem Arbeitsablauf in der Bürgerarbeit: Bürgerarbeit ABBA Gebrauchtwarenhofmitarbeiter/-in Höfen (Helfer/-in - Lagerwirtschaft, Transport) Ein Kunde des Jobcenters Nürnberg Nord Herr R. ist seit im Gebrauchtwarenhof des Wertstoffhofes Veitsbronn in der Burgbernheimer Straße im Rahmen der Bürgerarbeit als Gebrauchtwarenhofmitarbeiter beschäftigt. Nach gut 3-monatiger Tätigkeit im Gebrauchtwarenhof, der ein umfangreiches Sortiment von Möbeln, Büchern, Geschirr, Haushaltsgeräten, Kleidung usw. führt, wurde Herr R. gebeten in einer persönlichen Befragung seinen Tagesablauf zu schildern. Außerdem sollte er kurz die Auswirkungen und Effekte seiner Tätigkeit als Bürgerarbeiter auf den Alltag von sich selbst sowie auf den seiner Familie beschreiben. Nach Beginn um 8.30 Uhr werden die Mitarbeiter/-innen des Gebrauchtwarenhofs zu einer morgendlichen Besprechung gebeten, in der die Tagestouren mit den abzuholenden Möbeln und Haushaltsgegenständen festgelegt werden. Die Haushalte in ganz Nürnberg können ihren Abholbedarf beim Gebrauchtwarenhof anmelden und der Außendienst prüft, wo und wie viele Waren, in welcher Größe und in welchem Zustand abgeholt werden. Ein Disponent des Gebrauchtwarenhofes legt dann eine logistisch sinnvolle Tagestour fest und die Waren werden mit einem Sprinter (4,5 t) zum Gebrauchtwarenhof transportiert. Je nach Größe und Beschaffenheit müssen diese zerlegt und natürlich auch wieder auf- bzw. zusammengebaut werden. So können pro Tag bis zu acht Fuhren an gebrauchten, noch verkaufsfähigen Waren der weiteren Verwendung und dem Verkauf zugeführt werden. Zu den weiteren Aufgaben von Herrn R. gehören auch die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung und die Einweisung der Fahrerin oder des Fahrers bei schwierigen Verkehrssituationen. Nach den Auswirkungen und dem Nutzen der Bürgerarbeit auf die berufliche und private Lebenssituation befragt, gibt Herr R. an, nach 9-monatiger Arbeitslosigkeit wieder eine Wir fairmitteln Menschen 11

20 sinnvolle und fordernde Tätigkeit ausüben zu können. Für diese Tätigkeit interessiert er sich zudem noch sehr und er besitzt auch die erforderlichen Qualifikationen, wie den Führerschein der Klasse B und den Staplerschein. Auch bei seinem vorherigen Arbeitgeber habe er ähnliche Aufgaben in einem Großlager erledigt. Als Schmankerl für sich selbst bezeichnet er dann noch lächelnd eine Gewichtsreduzierung von satten 20 kg. Des Weiteren werden die Eigenbemühungen des Kunden einen Arbeitsplatz auf dem 1. Arbeitsmarkt zu finden weiter forciert und durch eine Sozialpädagogin unterstützt. Auch die angebotene Stellenbörse des Gebrauchtwarenhofes findet bei den Bürgerarbeiterinnen und Bürgerarbeitern großen Anklang. Die Sozialpädagogin und die verantwortliche Leiterin des Gebrauchtwarenhofes bekräftigen, dass ihre Türen für Gespräche, Lagebesprechungen, Problembesprechungen und sämtliche Belange der Stellenrecherche jederzeit offen stehen. Bevor etwa die Tätigkeit der Bürgerarbeit aus den verschiedensten Gründen abgebrochen werden müsse, ist in jedem Fall ein ausführliches und zielführendes Gespräch notwendig. Dies kann auch in einem Dreiergespräch mit der jeweiligen Integrationsfachkraft des Jobcenters stattfinden. Hr. R. bei der Bürgerarbeit im Gebrauchtwarenhof: Bürgerarbeit ABBA UNS_Umwelthelfer/-in (Helfer/-in - Gartenbau) Bericht und Tagesablauf einer Bürgerarbeiterin oder eines Bürgerarbeiters im Bereich Umwelthelfer/-in (Helfer/-in Gartenbau): Träger: NOA, Reutersbrunnenstraße 34, Nürnberg Um 7 Uhr morgens beginnt die Tätigkeit als Umwelthelfer/-in im Rahmen der Bürgerarbeit bei der NOA-Gärtnerei in der Reutersbrunnenstraße. Die jeweiligen Teams (in der Regel 2 Personen) werden eingeteilt und die Verteilung der Aufgaben besprochen. Es folgt die Werkzeug- und Geräteausgabe, wie z.b. Rechen, Besen, Heckenschere, Rasenmäher und weitere elektrische Gartengeräte. Für den ordnungsgemäßen und unfallfreien Umgang mit diesen Geräten mussten die Teilnehmer/-innen im Vorfeld eine vorschriftsmäßige Einweisung erhalten. 12 Wir bewegen Menschen

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