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1 mitgliederzeitschrift des konsumentenforums kf info mitgliederzeitschrift des konsumentenforums kf Wie konsumentenfreundlich ist unser Gesundheitswesen wirklich? Andi Melchior Das Schweizer Gesundheitswesen ist mit seiner hohen Qualität zwar sehr patientenfreundlich, bezüglich Konsumentenfreundlichkeit besteht aber Handlungsbedarf. Dies wurde an einer Podiumsdiskussion des Konsumentenforums deutlich. Fazit: Es braucht mehr Markt, mehr Transparenz und vermehrt «best practice» bei der Behandlung von kostenintensiven Volkskrankheiten Verschiedene Studien zeigen, dass das Schweizer Gesundheitswesen bezüglich Qualität im internationalen Vergleich Bestnoten erhält. Der Preis für diese Qualität ist allerdings sehr hoch und wird für die Konsumenten in Form von Krankenkassenprämien immer mehr zur Last. kf-präsidentin Franziska Troesch-Schnyder kritisierte die mangelnde Transparenz im Gesundheitswesen. «Die Menschen möchten wissen, wo sie welche Leistung für welches Geld bekommen. Nur so können sie als mündige Konsumenten Entscheide treffen.» Wahlmöglichkeit, Preis und Qualität Bei der Frage, was ein konsumentenfreundliches Gesundheitssystem ausmache, stehen für den Zürcher Gesundheitsdirektor Dr. Thomas Heiniger die Faktoren Wahlmöglichkeit bei den Leistungserbringern, Preis und Qualität im Vordergrund. Heiniger sprach sich für eine nationale Gesundheitsstrategie aus. Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, forderte die Aufhebung des Vertragszwangs zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen. In fünf Jahren zu wenige Hausärzte? Allgemeinpraktiker Dr. Josef Widler warnte vor einem sich anbahnenden Engpass bei der ärztlichen Versorgung. «In 5 Jahren wird es ein Problem sein, einen Hausarzt zu finden!» Laut Dr. Panko Georgiev vom Beratungsunternehmen McKinsey zeigen Beispiele aus verschiedenen Ländern, dass spezielle Programme bei der Behandlung von chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes Kosten und Qualität günstig beeinflussen. Nr. 40, April 2011 «grüezi» Das kf wird dieses Jahr 50 Jahre alt. Dieses Jubiläum wollen wir feiern, aber auch Rückschau halten. Leider kann eine unserer profiliertesten Präsidentinnen daran nicht mehr teilnehmen: Dr. Emilie Lieberherr. Sie ist am 3. Januar dieses Jahres gestorben. Emilie Lieberherr war von 1965 bis 1978 Präsidentin des Konsumentinnenforums. In ihre Zeit fiel «Der Marsch auf Bern» zur Forderung des Frauenstimmrechts und die Lancierung von «prüf mit», eine der ersten Konsumentenzeitschriften. Wichtige Forderungen waren das Verbot von Phosphaten in Waschmitteln, der Kampf gegen Wegwerfflaschen, Abfälle, Zusatzstoffe in Lebensmitteln und Antibiotika im Fleisch. Solange es ihre Gesundheit zuliess, hat Emilie Lieberherr an unseren Anlässen regelmäs sig teilgenommen. Ihre geistige Präsenz, ihre Fröhlichkeit und ihr feiner Humor sind unvergessen. Wir werden sie stets in dankbarer Erinnerung behalten. Zum Auftakt unseres Jubiläumsjahres haben wir an einer vielbeachteten Medienkonferenz die Impfbroschüre diese stösst übrigens auf grosses Interesse und wird rege bestellt wie auch die Resultate des Pulsmessers und unsere Schwerpunktthemen für 2011 vorgestellt. Am 29. Juni wird unsere Jubiläums-GV im Zunfthaus zur Waag in Zürich stattfinden. Über weitere Jubiläumsanlässe werden wir Sie frühzeitig informieren. Wie es scheint, können wir einen Erfolg verbuchen. Die Subkommission, welche eingesetzt wurde, um für die Swissnessvorlage einen mehrheitsfähigen Kompromiss zu finden, hat offenbar unsere vor einem Jahr eingebrachte Idee aufgenommen: 80 % Rohstoffanteil für einfach verarbeitete Produkte. Bei hochverarbeiteten Produkten soll auch die Wertschöpfung in die Berechnung miteinbezogen werden, analog der Regelung im Non-Food- Bereich. So fand unser Vorschlag im politischen Bern offenbar Gehör. Weitere politische Schwerpunkte sind der Kampf gegen die Einheitskasse und die Unterstützung von noch konsumentenfreundlicheren Öffnungszeiten in Tankstellenshops. Auch ist das kf dem Referendumskomitee «Nein zu überteuerten Büchern!» beigetreten. Franziska Troesch-Schnyder Präsidentin

2 inhalt Im Fokus: Wie konsumentenfreundlich ist unser Gesundheitswesen wirklich? Thema: Das kf im Jahr 2011 mit fokussierten Schwerpunkten. Aktuell: Pulsmesser 2010 Konsumentensorge Nr. 1: hohe Krankenkassenprämien Aktuell: Broschüre «Geschichten aus dem Internet» für mehr Sicherheit in der Informationsgesellschaft Neue Konsumenteninformation über Allergene in Lebensmitteln Das kf vernetzt: Ein Besuch bei der Ombudsfrau der schweizerischen Hotellerie Spannende Fälle aus der Beratungsstelle Persönlich: Zehn Fragen an Susanne Staub Herausgegepickt: Auszug aus der Pressemitteilung 50 Jahre kf Agenda/Impressum 12 Kf ist im Referendumskomitee «Nein zu überteuerten Büchern!» Das Konsumentenforum kf setzt sich für einen liberalen und fairen Markt ein. Deshalb zeigt es sich enttäuscht über die Annahme der Buchpreisbindung in der Schlussabstimmung der eidg. Räte vom 18. März Das kf wird weiterhin für die freie Wahlmöglichkeit der Konsumenten kämpfen und hat sich deshalb dem überparteilichen Referendumskomitee «Nein zu teuren Büchern» angeschlossen. Das kf setzt sich für einen liberalen und fairen Markt ein. Staatliche Preisbindungen liegen quer in der Landschaft. Das kf geht nicht davon aus, dass die Konsumenten Dank Buchpreisbindung von tieferen Preisen profitieren werden, im Gegenteil: Preisvorgaben halten die Preise in der Regel hoch. Die Bücher werden also teurer, die Motivation einen guten Service zu bieten reduziert. Die Buchpreisbindung wird den Trend hin zu elektronischen Büchern zusätzlich fördern. Wie die Buchpreisbindung im Internethandel umgesetzt werden soll, ist für uns mit einem grossen Fragezeichen verbunden. Letztlich zahlen wir nicht nur über die erhöhten Bücherpreise mehr, sondern auch noch via Steuern für die Durchsetzung überholter Vorschriften. Die Konsumenten sind erfahrungsgemäss bereit, für einen Mehrwert auch einen angemessenen Preis zu bezahlen: eine freundliche Beratung, innovative Angebote, Dienstleistungen und Lesungen werden honoriert. Das kf ist der Auffassung, dass Händler frei über den Preis und Umfang ihres Angebotes entscheiden und Konsumenten ebenso frei entscheiden sollen, wie viel sie für welche Produkte und Dienstleistungen bezahlen wollen. Wir erachten es als wenig sinnvoll, wenn künftig noch mehr Konsumenten bei Einkäufen ins grenznahe Ausland ausweichen und nicht nur Fleisch und Lebensmittel, sondern auch Bücherpakete über die Grenze karren. Ebenso fragwürdig erscheint uns die mit der Preisbindung verbundene Förderung elektronischer Bücher zu Lasten herkömmlicher Erzeugnisse. Das kf ist überzeugt, dass die Wiedereinführung der Buchpreisbindung weder den Schweizer Autoren, noch dem Schweizer Buchhandel, noch den Konsumentinnen und Konsumenten dienlich ist. Mit Sicherheit profitieren werden Grossbuchhandlungen und ausländische Verlage. Damit stellt die Preisbindung auch keinen Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt des Bücherangebots dar. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine gezielte Kulturförderung ein sehr viel wirksameres und sinnvolleres Mittel als die Subventionierung von Grossverlagen und Buchhandlungen nach dem Giesskannenprinzip und zu Lasten der Konsumenten. Aus all diesen Gründen unterstützen wir mit Vehemenz das Referendumskomitee und sagen «Nein zu überteuerten Büchern!». Die Unterschriftensammlung dauert noch bis zum 7. Juli Wer das Referendum unterstützen will, wende sich bitte an die Geschäftsstelle des kf. Weitere Informationen unter 2

3 Patientenfreundlichkeit sehr gut Konsumentenfreundlichkeit höchstens genügend Josef Widler Ein Problem ist schon die Definition: Wir haben ein patientenfreundliches Gesundheitswesen und ein konsumentenfeindim fokus Unter der Leitung von Andi Melchior diskutierten: Hans-Ulrich Bigler Direktor Schweizerischer Gewerbeverband Dr. Thomas Heiniger Regierungsrat, Vorsteher Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich Dr. Panco Georgiev, MD, PhD McKinsey & Company Franziska Troesch-Schnyder Präsidentin Konsumentenforum kf Lässt sich die hohe Qualität unseres Gesundheitswesens auch mit tieferen Kosten aufrecht erhalten oder sind Abstriche unvermeidbar? Die kf-forumsdiskussion zum Thema «Wie konsumentenfreundlich ist unser Gesundheitssystem wirklich?» brachte pointierte Statements und zeigte die ganze Komplexität der Thematik auf. Nachfolgend ein Zusammenzug der Diskussion. Andi Melchior Was verstehen Sie unter einem konsumentenfreundlichen Gesundheitswesen? Thomas Heiniger Für mich stehen drei Faktoren im Vordergrund: Erstens geht es um die Freiheit und Vielfalt bei der Wahl der Leistungserbringer, also Spitälern und Ärzten. Dann geht es um den Preis bzw. um die Möglichkeit, den Preis selbst zu beeinflussen. Drittens muss die Qualität stimmen. Die Frage der Qualität und Patientenzufriedenheit ist ausserordentlich wichtig. Allerdings: Das Gesundheitswesen ist nur etwa zu einem Fünftel verantwortlich für die Gesundheit der Bevölkerung. Den Rest bestimmen Faktoren wie Bildung, Kultur, Kompetenz der Patienten oder Hygiene und Klima. kf info 40 Andi Melchior liches Zahlsystem. Anders gesagt: 80 Prozent unseres Lebens sind wir «Zahler» und nur 20 Prozent «Konsumenten.» Sprechen wir nun von denjenigen, die wir versorgen oder denjenigen, die das bezahlen? Wenn wir schlussendlich einmal wissen, wer was bezahlt, können wir auch über die Qualität diskutieren. Andi Melchior Jeder Franken, der im Gesundheitswesen ausgegeben wird, muss zuerst erarbeitet werden. Wie beurteilt das Gewerbe die Konsumentenfreundlichkeit? Hans-Ulrich Bigler Wir haben eine Prämienexplosion. Das bedeutet einen Kaufkraftschwund für die Konsumenten. Bei den KMU sind wir mit steigendem Lohndruck konfrontiert. Aus KMU- Sicht besteht also Handlungsbedarf, um die Kosten zu senken. Andi Melchior Die Menschen sind zufrieden mit den Leistungen. Gleichzeitig zeigt der kf-pulsmesser jedes Jahr, dass die Gesundheitskosten ganz oben auf der Sorgenliste stehen. Franziska Troesch-Schnyder Mir fehlt die Transparenz. Wenn ich heute ein Stück Fleisch kaufe, weiss ich mehr über die Qualität und Herkunft als wenn ich entscheiden muss, in welchem Dr. med. Josef Widler Allgemeinpraktiker, Ärztehaus Zürich-West Spital ich mich behandeln lassen soll. Das kf vertritt den mündigen Konsumenten und der will wissen, wo er die besten Leistungen bekommt und welches Spital «best practice» bietet. Es gibt solche Qualitäts-Erhebungen. Sie werden aber nicht veröffentlicht. Hans-Ulrich Bigler: «Fehlender Wettbewerb hemmt Leistung und Qualität.» Andi Melchior Im Vortrag von Herrn Georgiev haben wir gehört, dass spezifische krankheitsbasierte Massnahmenpakete viel Sparpotential bringen. Die Möglichkeiten, am System zu «schrauben», seien eher beschränkt. Panco Georgiev Leider werden in der Politik immer wieder Einzelmassnahmen diskutiert, die an sich nicht viel bewirken können, ohne die 3

4 Potential zum weltweit besten Gesundheitssystem 4 Panco Georgiev: «Leider wird zu viel über Einzelmassnahmen ohne grosse Wirkung diskutiert.» Qualität zu schmälern. Es braucht beides: Optimierungen am System und gleichzeitig einen vermehrt krankheitsbasierten Zugang. Josef Widler Ein bösartiger Slogan lautet: «Helfen Sie Kosten sparen, sterben Sie lieber heute als morgen». Heute leben die Patienten dank besserer Behandlungsmöglichkeiten länger. Dafür kennen wir neue Krankheiten, wie beispielsweise Alzheimer. Prävention ist wunderbar und verlängert unsere Lebenszeit. Aber: Am Schluss wird gestorben und diese letzte Zeit ist einfach die teuerste Zeit. Mir konnte noch niemand belegen, dass durch Prävention die «Gesamtkosten eines Lebens» gesenkt werden können. Das ist die Krux. Prävention heisst nicht Kosten sparen, sondern Kosten auf später verschieben. Andi Melchior Ist das ein Plädoyer für mehr Rauchen und Trinken? Josef Widler Ganz und gar nicht. Es geht einfach darum, wer diese Kosten trägt. In der Politik streiten Links und Rechts darum, wer bezahlen soll. Wenn jemand dann krank ist, will der Betroffene ganz einfach die beste Behandlung, ganz egal ob Links oder Rechts. Er fragt nie mehr nach den Preisen. Hans-Ulrich Bigler Viele Menschen denken, Gesundheit ist ein Konsumgut. Wir sind zufrieden, bis jeweils die neuen Prämien bekannt gegeben werden. Dann steigt die Unzufriedenheit kurz an, bevor wieder vom System profitiert wird. Als Einleitung zur Podiumsdiskus sion referierte Panco Georgiev von der Beratungsfirma McKinsey & Company zum Thema «Best Practice Behandlung chronischer Krankheiten wo steht die Schweiz?». Erkenntnis 1: Das Schweizer System gilt als erfolgreich, effizient, ist aber sehr teuer. Erkenntnis 2: Ein krankheitsbasierter Ansatz für die wichtigsten Krankheiten in der Schweiz birgt Sparpotential. Die Schweizer Bevölkerung ist gesund und hat eine der weltweit höchsten Lebenserwartungen. Eine erstklassige medizinische Versorgung ist breit verfügbar. Dies hat seinen Preis. Verschiedene Hypothesen, die hohen Kosten zu erklären, sind gemäss Panco Georgiev aber nicht stichhaltig. So gehen die Schweizerinnen und Schweizer im OECD-Vergleich eher wenig zum Arzt, der Leistungskatalog in der Spitzenmedizin Thomas Heiniger: «In der Schweiz fehlt eine nationale Gesundheitsstrategie.» Bei den Kosten liegt das Problem im intransparenten Wettbewerb. Wir müssen uns ernsthaft über die Vertragsfreiheit bei den Versicherern und Leistungserbringern unterhalten. entspricht dem Durchschnitt und für Medikamente wird vergleichsweise wenig ausgegeben. Wo aber können Kosten eingespart werden? Georgiev ortet vor allem bei krankheitsbasierenden Behandlungsansätzen für die wichtigsten chronischen Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder bestimmte Krebsarten, grosses Potential. Ein Beispiel dafür sei die Behandlung von Patienten mit «Raucherlunge» in Frankreich. Durch ein optimales Zusammenspiel von medikamentöser Behandlung, Rehabilitationsmöglichkeiten, Impfungen und Spezialisten- Know-how konnte die Behandlungsqualität markant gesteigert werden. Dies sei nur ein Beispiel von «best practice.» Die Qualität der Behandlung chronisch Kranker in der Schweiz sei zwar gut aber nicht grossartig. Die Diskussion um Gesundheitsreformen sollte daher auf die Steigerung der Qualität bei der Behandlung dieser Krankheiten fokussieren. Dies führe zu tieferen Systemkosten. Langfristig, so Georgiev, sollte die Schweiz in der Lage sein, mit bestehendem Ressourceneinsatz das qualitativ beste Gesundheitssystem zu etablieren. Andi Melchior Die Ärztedichte in der Schweiz wird immer wieder als Kostentreiber bezeichnet. Josef Widler Sofortige Verfügbarkeit wird erwartet, aber möglichst günstig soll es auch noch sein. Ich habe keine Probleme mit der Abschaffung des Vertragszwangs. Das Problem mit vermeintlich zu vielen Ärzten wird sich von selbst lösen. In den nächsten drei bis vier Jahren sind rund ein Drittel der Grundversorger nicht mehr da. Es ist nicht so, dass die Ärzte einfach herumstehen und warten. Die Krankenkassenprämien sind ein Problem. Ein mindestens so grosses Problem wird es in einigen Jahren sein, einen Arzt zu finden.

5 im fokus Panko Georgiev Wir haben zwar viele Ärzte, diese haben aber nicht unbedingt die richtige Facharztrichtung. Die Grundversorger sterben aus. Franziska Troesch-Schnyder In Bern diskutiert man Managed Care-Modelle. Mich stört, dass dabei das Hausarztmodell untergeht. Das kf setzt sich für eine Förderung der Hausarztmedizin ein. Frankziska Troesch-Schyder: «Das kf setzt sich für die Förderung der Hausarztmedizin ein.» Hans-Ulrich Bigler Der fehlende Wettbewerb hemmt Leistung und Qualität. Gute Qualität wird nicht belohnt, schlechte Qualität nicht bestraft. Wir haben keine Steuerung im Wettbewerb. Das ist der Ursprung des Problems. Fragestellungen: Welche Ergebnisse wollen wir? Wie wollen wir finanzieren? Wie solidarisch soll unser System sein? Andi Melchior Können wir unseren Standard halten und gleichzeitig die Kosten in den Griff bekommen? Oder ist dies einfach Utopie? Franziska Troesch-Schnyder Es ist richtig, dass wir ein Mehrklassensystem haben. Alles andere ist Augenwischerei. Unsere Grundversicherung hat den Versicherungscharakter längst verloren. Versichern tut man sich gegen einen Schaden, den man selber nicht bezahlen kann, weil er das Budget übersteigt. Daher sollten wir uns schon einmal den Grundleistungskatalog anschauen und unterscheiden, was tatsächlich nötig oder nur «nice to have» ist. Bei den Medikamenten ist man bereits soweit, dass Originalpräparate, wenn sie nicht medizinisch begründet sind, einen höheren Selbstbehalt auslösen. Das sollte man auch auf weitere Bereiche ausdehnen, z.b. auf Kaiserschnittgeburten. Wenn wir eine starke Grundversicherung aufrecht erhalten möchten, müssen wir uns auf das unbedingt Nötige beschränken. Viele Vorschläge werden im Parlament eingebracht, scheitern aber an unheiligen Allianzen. Es gibt anscheinend nur den Weg der kleinen Schritte. Andi Melchior Kann die Einheitskasse etwas bewirken? Hans-Ulrich Bigler Dann gibt es überhaupt keinen Wettbewerb mehr, die Kosten steigen unkontrolliert. Panco Georgiev In der Schweiz gibt es keinen zwingenden Grund, in diese Richtung zu gehen. Thomas Heiniger Ich lehne die Einheitskasse als Einheitsbrei ab. Aber wir müssen über einen Risikoausgleich sprechen. Es darf nicht sein, dass dieselben Leistungen an einem Ort 200 Franken und am anderen Ort 450 Franken kosten. Franziska Troesch-Schnyder Wir sind gegen die Einheitskasse. Eine staatliche Einheitskasse verhindert den Wettbewerb zwischen den Kassen und damit den Anreiz, mit schlanken Strukturen und attraktiven Modellen zu punkten. Das kf setzt sich auch im Gesundheitswesen für Wettbewerb und Wahlfreiheit ein. Josef Widler Wir haben eine Mehrklassenmedizin und leugnen dies. Daher kann unser Kostenmodell nicht stimmen. Wir müssen dazu stehen, dass ein Mehrklassensystem existiert. Der Staat muss in diesem System dafür sorgen, dass die Grundleistungen versichert sind. Den Rest kann man kaufen. In unserem System hat der Generaldirektor den Sozialtarif. Das System kann so nicht funktionieren. Thomas Heiniger Es fehlt in der Schweiz an einer nationalen Gesundheitsstrategie bzw. Gesundheitspolitik. Wir haben zwar ein Krankenversicherungsgesetz für die Finanzierung. Mit diesem Gesetz kommen wir nicht weiter. Wir haben auch keinen Verfassungsartikel, der sich der Gesundheit als Ganzes widmet. Hier müssen wir ansetzen und gelangen so zu wichtigen kf info 40 Josef Widler: «In unserem System hat der Generaldirektor den Sozialtarif.» Hans-Ulrich Bigler Dafür braucht es aber eine Strategie. Im Moment machen wir zwar kleine Schritte. Aber nach links und rechts und im Zickzack. 5

6 thema Das kf im Jahr 2011 mit fokussierten Schwerpunkten Am 7. Januar 2011 hat das Konsumentenforum kf seine Agenda für das Jahr 2011 an einer Presse konferenz vorgestellt. Das Medien echo war überwältigend. Im Folgenden seien die sechs Hauptpunkte mit ihren Forderungen kurz skizziert. 1. EU-konforme Konsumentenrechte Das kf fordert klare Rechtsgrundlagen und die Anpassung der Konsumentenrechte auf EU- Niveau. In der EU sind die Konsumentenrechte nach jedem Öffnungsschritt und laufend der technischen und elektronischen Entwicklung angepasst worden. Das kf fordert deshalb, dass die entsprechenden Gesetze und Bestimmungen diesen Entwicklungen angepasst werden. AGB, Rückgaberechte und -fristen, elektronischer Handel und Verträge verlangen nach rechtlichen Regelungen, welche den Konsumenten gleich lange Spiesse, insbesondere gegenüber den zunehmend aggressiv und unlauter agierenden Anbietern, gewähren. 2. Gesundheitspolitik: Nein zur Einheitskasse! Die Einführung einer staatlichen Einheitskasse löst die aktuellen Probleme im Gesundheitswesen nicht. Sie ist kein probates Mittel im Kampf gegen die steigenden Gesundheitskosten seit Jahren die Konsumentensorge Nr. 1. Im Gegenteil: eine staatliche Einheitskasse verhindert den Wettbewerb zwischen den Kassen und damit den Anreiz, administrativen Aufwand schlank zu halten und mit attraktiven Modellen und möglichst tiefen Prämien, Kunden zu gewinnen. 3. Swissness Markenschutzgesetz: Für Schweizerqualität als Wettbewerbsvorteil Um der Vorlage trotz der gegenwärtig festgefahrenen politischen Debatte zum Durchbruch zu verhelfen, braucht es Kompromissbereitschaft. Unbestritten ist, dass Produkte, bei denen ein Rohstoff massgebend ist z.b. Käse 80 % des Rohstoffes aus der Schweiz stammen muss, um als Schweizer Produkt ausgezeichnet zu werden. Bei hochverarbeiteten, in der Schweiz produzierten Lebensmitteln sollen jedoch die gleichen Bestimmungen gelten, wie bei Produkten im Non-Food-Bereich: nicht nur der Rohstoffanteil ist ausschlaggebend, sondern auch die in der Schweiz erfolgte Wertschöpfung. Schweizerische Qualitätsmerkmale wie Innovation, Exklusivität und Sicherheit der Erzeugnisse sowie soziale Arbeitsbedingungen und umweltgerechte Produktion, gehören ebenso zur Marke Schweiz wie die Rohstoffe. Es versteht sich von selbst, dass Produkte mit der Marke Schweiz auch im Zeitalter von Cassisde-Dijon nach Schweizerischem Recht hergestellt sein müssen. 4. Für nachvollziehbare Gebühren und konsumentenfreundliche Tarife im Service Public Bei den Gebühren und Tarifen setzt das kf sein Augenmerk auf Radio und Fernsehen, die Postversorgung, den öffentlichen Verkehr, die Banken und den Telekommunikationsmarkt. 5. Wahljahr 2011: Gezielte Sensibilisierung von bürgerlichen Parlamentariern für Konsumentenanliegen Durch Information und Netzwerkbildung setzt sich das kf im Wahljahr 2011 für die Sensibilisierung bürgerlicher Parlamentarier für Konsumentenfragen ein. Das kf ist überzeugt, dass es dafür kein Rating der Parlamentarier braucht. Wichtig ist die gezielte Information und Überzeugung durch Argumente, dass Konsumentenpolitik kein «linkes» Thema ist. Im 2011 wird sich das kf aktiver denn je dafür einsetzen. 6. Kohärente Konsumpolitik Schweiz: Gegen Bürokratie auf Kosten der Konsumenten Das kf fordert seit Jahren eine kohärente Konsumpolitik Schweiz (KoKoS). Dies bedeutet neben klaren, verständlichen und einfach zugänglichen Rechtsgrundlagen, die Zusammenlegung der Bundesämter, welche sich mit Konsumfragen im weitesten Sinne befassen, in einem Bundesamt. Der Vollzug erfolgt bei Bund und Kantonen einheitlich und kann evaluiert und optimiert werden. Über die Wirksamkeit der Gesetze besteht Transparenz. Diese Forderung wird das kf angesichts der vom Bundesrat für dieses Jahr vorgesehenen Departementsreform erneut einbringen. Mit Freuden nimmt das kf zur Kenntnis, dass die FDP ebenfalls Handlungsbedarf erkannt hat, und unterstützt deren Initiative gegen Bürokratie. 6

7 Pulsmesser 2010 Konsumentensorge Nr. 1: hohe Krankenkassenprämien aktuell Die steigenden Kran kenkassenprämien lösen bei der Schweizer Bevölkerung wachsende Besorgnis und Unmut aus. Im «Pulsmesser» des Konsumentenforums kf setzten die Befragten das Thema Gesundheitskosten erneut an die Spitze. Sorgenfalten bereiten ausserdem der Alkoholmissbrauch und die zunehmende Gewaltbereitschaft der Jugend, Werbebelästigungen sowie dubiose Geschäftspraktiken im Internet. Die hohen Gesundheitskosten bzw. steigenden Krankenkassenprämien entpuppen sich ganz klar als Dauerbrenner auf der Sorgenliste von Herr und Frau Schweizer. Seit Beginn der Erhebungen vor vier Jahren erzielt das Thema auf der Sorgenskala jeweils Höchstwerte. Die Befragten benoteten die steigenden Gesundheitskosten auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht besorgniserregend) bis 6 (sehr besorgniserregend) mit einer knappen 5. Damit zeigt sich im Mehrjahresvergleich, dass der Unmut genauso kontinuierlich ansteigt wie die Prämien selbst. Jugendgewalt rüttelt auf Fälle von Jugendgewalt und Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen beschäftigen die Schweizerinnen und Schweizer. Das Thema liegt mit einer Note von 4,8 auf Platz zwei der Sorgenskala. Für Isopublic-Geschäftsführer Matthias Kappeler ist dies nicht zuletzt auf die Medienpräsenz des Münchner «Schlägerprozesses» zurückzuführen. Platz 3 und 4 des Pulsmessers belegen zwei Themen, die seit Jahren ganz oben zu finden sind: «Aggressive und belästigende Werbung» (4,5) und «Dubiose Geschäftspraktiken im Internet» (4,4). Auffällig ist, dass bei allen Spitzenthemen die Unzufriedenheit bzw. Sorge im Vergleich zu den vergangenen Jahren nochmals teils deutlich anstieg. Das breite Mittelfeld der Befragung belegen mit einer Benotung um 4 die Themen «Überschuldung», «steigende Strom- und Energiekosten», «Pornographie im Internet und anderen Medien», «Preiserhöhungen bei Post und SBB» sowie Gebühren und Abgaben der öffentlichen Hand. Datenschutz kaum ein Thema Datenschutz im Zusammenhang mit den neuen Medien ist bei der Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer kaum Anlass zur Sorge. Das Thema «Gefahren im Umgang mit neuen Social Media-Netzen wie Facebook» erhielt nur gerade die Note 3,5 und landete auf dem zweitletzten Platz des Pulsmessers. Damit wird die Vorjahresbefragung bestätigt. Eine allfällige Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch die Aufweichung des Datenschutzes am Beispiel von Google Street View war damals auf der Sorgen- Hitliste nur unter «ferner liefen» zu finden. Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic befragte zwischen dem 24. November und dem 8. Dezember 2010 rund 1000 Schweizerinnen und Schweizer. Die Untersuchung wurde im zuverlässigen ISOPUBLIC INHOME-Omnibus durchgeführt. Die detaillierten Ergebnisse sind unter abrufbar. Alle Themen (Mittelwerte) Den befragten Personen wurden die verschiedenen Themen vorgelesen. Sie mussten jedes Thema in eine Notenskala von 1 bis 6 einordnen. 6 bedeutet «sehr besorgniserregend» und 1 «überhaupt nicht besorgniserregend». Mit den Zwischenwerten war eine Abstufung möglich. (2009 n = 1003) / (2010 n = 1003). Gesundheitskosten/Kassenprämien 4,9 (4,7) Alkoholmissbrauch und Gewaltbereitschaft der Jugend 4,8 (4,5) Aggressive und belästigende Werbung 4,5 (4,3) Dubiose Geschäftspraktiken im Internet 4,4 (3,9) Pornografie im Internet und anderen neuen Medien 4,2 (4,0) Steigende Strom-/Energiekosten 4,2 Überschuldung durch unkontrollierten Konsum 4, Leistungsabbau und/oder Preiserhöhungen bei der Post oder bei den SBB (Service Public) 4,2 Gebühren und Abgaben der öffentlichen Hand 4,1 Suchtverhalten wie Kaufsucht, Ess-/Magersucht, Alkohol etc. 3,8 Gefahren im Umgang mit neuen Social Media-Netzen wie Facebook 3,5 Probleme bei Flugreisen oder mit Fluggesellschaften 2,8 Die Zahlen in Klammern betreffen die Umfrage 2009 kf info 40 7

8 aktuell Broschüre «Geschichten aus dem Internet» für mehr Sicherheit in der Informationsgesellschaft Stellen aus Bund und Kantonen haben eine gemeinsame Publikation «Geschichten aus dem Internet die man selber nicht erleben möchte» veröffentlicht. Die Comics zeigen gefährliche Situa tionen im Web auf und wie sie erkannt und vermieden werden können. Ziel ist, die Sicherheit und das Vertrauen der Bevölkerung im Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu stärken. Die «Geschichten aus dem Internet» sind Comics, die von unerfreulichen Vorfällen aus dem Leben mit den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erzählen so, wie sie den beteiligten Stellen aus Bund und Kantonen von ihrer täglichen Arbeit her bekannt sind. Sie berichten von der Weitergabe persönlicher Daten, von kriminellen Aktivitäten im Internet, ungenügendem Kinder- und Jugendschutz, hinters Licht geführten Konsumentinnen und Konsumenten, ungesicherten Computern und WLAN-Netzen. Zu jeder der Geschichten werden Links von Organisationen aufgeführt, die vertiefte Informationen anbieten. Internet, Computer und Handy gehören mittlerweile zum täglichen Leben. Die Vorteile der Internetnutzung sind aber stets mit Gefahren verbunden. Anders als bei einem Spaziergang durch die Strassen sind die dunklen Ecken im Internet nicht auf den ersten Blick erkennbar. Erlebt werden diese Geschichten beispielsweise von Eltern, Kindern, Jugendlichen, Polizeikräften und Büroangestellten. In den Comics wird so aufgezeigt, dass die gesamte Bevölkerung ob jung oder alt den Gefahren im Internet begegnen kann. Download der Broschüre unter oder bestellen mit frankiertem Rückantwortkuvert bei: Konsumentenforum kf, Belpstrasse 11, 3007 Bern. Neue Konsumenteninformation über Allergene in Lebensmitteln Was steckt hinter Begriffen wie «Modifizierte Stärke» oder «Emulgator E322»? Für Personen mit einer Nahrungsmittelallergie oder -intoleranz können diese Inhaltsstoffe unerwünschte Reaktionen hervorrufen. In einem praxisorientierten Faltblatt und einer Broschüre haben das Bundesamt für Gesundheit und das Schweizerische Zentrum für Al lergie, Haut und Asthma «aha!» die wichtigsten Informationen zusammengestellt, welche Al lergikerinnen und Allergiker bei den Angaben auf Verpackungen von Lebensmitteln beachten müssen. An der Erarbeitung dieses Ratgebers hat auch das kf mitgewirkt. In der Schweiz leiden über eine Million Menschen an einer Nahrungsmittelallergie oder -intoleranz. Kleinste Mengen an allergieauslösenden Stoffen können bei betroffenen Personen starke Reaktionen hervorrufen. Sie sind deshalb auf eine vollständige, korrekte und verständliche Deklaration der Zutaten auf Lebensmittelverpackungen angewiesen. Zudem müssen sie über mögliche unbeabsichtigte Vermischungen informiert werden. Deshalb enthält die Lebensmittelgesetzgebung strenge Bestimmungen zur Deklaration von Allergenen. Die Broschüre, sowie ein Faltblatt finden Sie zum herunterladen unter: allergene. 8

9 das kf vernetzt Ein Besuch bei der Ombudsfrau der schweizerischen Hotellerie Dr. Muriel Uebelhart Geschäftsführerin kf Gemäss der Vereinbarung über die verstärkten Zusammenarbeit zwischen der hotelleriesuisse und dem kf tauschen sich die Ombudsfrau und die Geschäftsführerin des kf regelmässig aus. Das erste Treffen hat im Februar 2011 bereits statt gefunden. Ein Besuchsbericht. In einem kleinen Büro in einer Bürogemeinschaft in einem Hochhaus von Wittikofen, ausserhalb von Bern, wirkt und arbeitet die kompetente Brigitta Schaffner, Leiterin der Ombudsstelle. Brigitta Schaffner ist eidg. diplomierte Tourismus-Expertin und hat sich in Mediation weitergebildet. An drei Vormittagen nimmt sie die Telefone entgegen und hört den meist sehr entrüsteten Hotelgästen erst einmal zu. Es brauche sehr viel Fingerspitzengefühl, damit sich die Gäste in ihrem Anliegen auch ernst genommen fühlen, berichtet sie. Ihre Aufgabe sei es, die Sachlage neutral zu beurteilen. Die Beratung ist kostenlos, auch für Gäste von Hotels, welche nicht dem Verband hotelleriesuisse angeschlossen sind. Die meisten Reklamationen brauchen von Schaffner differenzierte Abklärungen. Rücksprachen mit den Hotels sind unumgänglich. Schaffner versucht mit viel Geschick, einen Kompromiss heraus zu arbeiten, der für beide Seiten tragbar scheint. Am Ende gilt, dass beide Seiten zufrieden sind und der Gast auch wieder mit positiven Gefühlen ein Hotelzimmer in der Schweiz bucht. Oft braucht es von Seiten des Hoteliers nur eine kleine persönliche Geste und der Gast ist zufrieden. Brigitta Schaffner hält sich nicht zurück, den Hoteliers mit Nachdruck Vorschläge zu unterbreiten, wie sie den Gast wieder zufrieden stellen können. noch der englischen Sprache mächtig und der Hotelangestellte konnte das Problem nicht vor Ort lösen. Der Gast suchte danach persönlich die Ombudsstelle in Bern auf, damit er zu seinem Recht komme. Schaffner gelang es, sich über eine Übersetzerin am Telefon Klarheit zu verschaffen, und konnte den Mann schliesslich beruhigen. Wie oft, ging es in diesem Falle um keine grossen Beträge, sondern um falsche Kommunikation, Missverständnisse und Unverständnis. Diesen Fall konnte Schaffner lösen, indem sie den Hotelier bat, für die Unannehmlichkeiten doch eine kostenlose Übernachtung anzubieten. Noch heute übernachtet der griechische Gast wieder gerne in demselben Hotel. Brigitta Schaffner versucht aber auch bei den Gästen für die entstandene Situation Verständnis zu schaffen. Oft merken die Gäste nicht, dass es auch teilweise an Ihnen liegt, dass sie rechtzeitig melden, wenn beispielsweise bei einer Gruppenreservation nur die Hälfte der Gruppe anreist. Das Hotel blockiert die Hotelzimmer in der Annahme, dass alle kommen. Für die sogenannte «No-show-Gebühr» fehlt den Gästen oft jedes Verständnis. der Gäste, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der Hotelklassifikation. Gefolgt von Problemen bei Annulationen, Rechnungen, Gebühren sowie Essen, Freundlichkeit und Lärmemissionen. Ombudsstelle der Schweizer Hotellerie Brigitta Schaffner Jupiterstrasse 9, CH-3015 Bern Telefon jeweils Mittwoch, Donnerstag und Freitag Vormittag Einmal hat sich beispielsweise ein Gast in einem genfer Hotel fürchterlich darüber aufgeregt, dass ihm etwas aus der Minibar berechnet wurde, was er gar nicht konsumiert hatte. Der Gast, ein Grieche, war leider weder unserer kf info 40 Die Ombudsstelle ist eine Erfolgsgeschichte: so beträgt die Quote der gefundenen Lösungen der letzten sieben Jahre zwischen 90 und 97 %. Die meisten Gründe für die Reklamation liegen in der Differenz zwischen Angebot und Erwartung 9

10 aus der beratungsstelle Spannende Fälle kompetente Beratung 10 Schadenfall in Sachen Umzugsgüter Vergangenen Freitag sind wir umgezogen und die Umzugsfirma hat dabei Schäden an unseren Umzugsgütern sowie in der Eingangshalle und an der Wand des Hausflurs verursacht. Im Vertrag steht, dass Schäden sofort nach dem Umzug den Umzugsmitarbeitern mitgeteilt und schriftlich auf dem Schadenmeldungsformular mit der Unterschrift des Kunden und des Umzug chefs festgehalten werden müssen. Spätere Schadensmeldungen könnten nicht mehr berücksichtigt werden. Da die Arbeiter kein Schadenmeldungsformular bei sich hatten, haben wir die Reklamationen mündlich festgehalten. Bis heute aber haben wir von der Firma nichts mehr gehört. kf-beratungsstelle Grundsätzlich haften Umzugsfirmen für Schäden, die sie verursachen. In der Realität so auch in Ihrem Fall liegt das Problem jedoch darin, die Schuld der Zügelmänner auch beweisen zu können. Wie Sie bereits richtig erkannt haben, sind der konkrete Vertragsinhalt sowie die dazugehörenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) massgebend. Die Bedeutung der AGB ist für beide Seiten sehr hoch und diese sollten bereits beim schriftlichen Kostenangebot durch die Umzugsfirma vorgelegt werden. Kunden sollten die AGB aufmerksam lesen und sie sich in jedem Falle aushändigen lassen. In Ihrem Fall können Sie für das Transportgut nur Schadenersatzleistungen in Anspruch nehmen, wenn die Fristen sowie die Form zur Meldung von Schäden gemäss den AGB eingehalten worden sind. Sie hätten daher gut daran getan, Ihnen die verursachten Schäden zumindest schriftlich auf einem gewöhnlichen Blatt Papier bestätigen zu lassen. Da die mündlichen Abmachungen nicht bewiesen werden können, stehen Ihre Chancen diesbezüglich leider schlecht. Christa Baumgartner und Christian Dreier schildern Fragen und Antworten aus dem Beratungsalltag. Anders sieht es mit den Schäden an der Wohnung, Hausflur sowie an sonstigen Gütern, die nicht Umzugsgüter sind, aus. Solche Schäden sind in den AGB üblicherweise unter dem Begriff Vermögensschäden aufgeführt. Sollten Sie in Ihrem Fall diesbezüglich keine Regelung finden, so gilt das Obligationenrecht und die Umzugsfirma muss für die verursachten Schäden einstehen. Üblicherweise verfügt ein Unternehmen über eine entsprechende Haftpflichtversicherung. Sollte die Firma nicht kooperieren, so müssten Sie den Rechtsweg beschreiten, um die zivilrechtlichen Ansprüche geltend zu machen. Setzen Sie dem Unternehmen daher eine Frist, bis zu welcher Sie eine Antwort erwarten, und machen Sie deutlich, dass Sie sich rechtliche Schritte vorbehalten. Kostenüberschreitung bei Autoreparatur Mein Garagist machte mir für die Reparatur an meinem Auto eine schriftliche Offerte für Fr und sicherte mir schriftlich eine Zahlungsfrist bis Ende Mai zu. Als ich mein Auto abholen wollte, bin ich sehr erschrocken. Der Rechnungsbetrag belief sich auf Fr Der Werkstattleiter bestand auf sofortige Barbezahlung. Da ich diesen Betrag nicht sofort aufbringen konnte, behielt er als Sicherheit mein Auto zurück. Was kann ich tun? kf-beratungsstelle Im Obligationenrecht (OR) sind lediglich jene Fälle von Werkverträgen geregelt, in denen der Preis genau definiert wurde. Dies ist in der Praxis jedoch nur selten der Fall. Oft wird eine Zwischenregelung mit einer ungefähren Preisangabe getroffen. In Ihrem Fall wurde eine schriftliche Offerte von ca. Fr gestellt. Als Kunde müssen Sie dabei eine Überschreitung des Voranschlags bis zu 10% in Kauf nehmen. Grundsätzlich wird der unverbindliche Kostenvoranschlag aber nicht zum Vertragsbestandteil des Werkvertrages. Deshalb wird der Werklohn zunächst gemäss dem effekti ven Aufwand berechnet (Art. 374 OR). Wird der Kostenvoranschlag dabei überschritten, ist der Mehrbetrag, der die Toleranzgrenze von 10% übersteigt, nach einer Faustregel hälftig von den beiden Vertragsparteien zu tragen. Dieser Regelung nach, müssten Sie daher von den Fr zusätzlich die Hälfte übernehmen und kämen daher total auf einen Maximalbetrag von Fr Allerdings ist der Unternehmer durch die in Art. 364 Abs. 1 statuierte Sorgfaltspflicht dazu verpflichtet, Sie unverzüglich zu informieren, wenn eine Überschreitung des Kostenvoranschlages zu erwarten ist. Verletzt der Unternehmer diese Anzeigepflicht, so hat er Ihnen den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen, wonach er Ihnen beim Preis wiederum angemessen entgegen kommen müsste. Die Fälligkeit eines Werklohnes tritt normalerweise mit der Ablieferung des Werkes (also Ihres Autos) ein. Da Ihnen in der Offerte aber schriftlich eine Zahlungsfrist bis Ende Mai zugesichert wurde, ist dieses Datum gültig. Dass die Garage Ihr Auto zurückbehält, ist daher unrechtmäs sig. Denn ein Retentionsrecht (Zurückbehalten des Autos) gem. Art. 895 ZGB darf nur ausgeübt werden, wenn eine fällige Forderung besteht. Am besten schreiben Sie dem Unternehmer einen eingeschriebenen Brief, in welchem Sie die Forderung bestreiten. Ausserdem können Sie, nebst der sofortigen Herausgabe des Fahrzeuges, auch den Ersatz des entstandenen Verspätungsschadens (Mietfahrzeug, ÖV, etc.) fordern. Ob das Zurückbehalten des Autos zudem den Straftatbestand der Sachentziehung gem. Art. 141 Strafgesetzbuch (StGB) erfüllt, wird in der Lehre unterschiedlich diskutiert. Unter Umständen hätten Sie daher sogar mit einer Strafanzeige Erfolg. Beratungszeiten: Montag Freitag, Uhr und Uhr Hotline: Anfrage: Für Auskünfte zur Energieeffizienz bei Haushaltgeräten eae-hotline Anfragen:

11 persönlich Zehn Fragen an Susanne Staub Susanne Staub ist seit 2010 Geschäftsleitungsmitglied des kf und Dossierverantwortliche für Landwirtschaft. Die gelernte Bäuerin lebt mit ihrem Mann auf einem Bauernhof in Murzelen (BE). Sie hat drei Kinder (Simone, Stefan und Fabian). Susanne Staub ist zudem Kirchgemeinderätin in Wohlen und betreut das Ressort «Jugend». kf info Worauf würden Sie nur sehr ungern oder überhaupt nicht verzichten? Einerseits auf meine Freiheit, für mich selbst zu entscheiden, was gut ist für mich und was nicht. Dann natürlich meine Familie, d.h. meine Kinder Simone, Stefan und Fabian, meinen Mann Bernhard und nicht zuletzt den Familienhund Boby, ein Entlebucher-Labrador-Mischling. kf info Als wie konsumfreudig würden Sie sich bezeichnen? Ich würde mich als nicht besonders konsumfreudig bezeichnen was Lebensmittel angeht. Es freut mich mehr, wenn ich die Produkte zum Beispiel aus meinem Garten holen kann. Ich leiste mir gerne auch mal so ein «Trösterli» oder als Belohnung etwas Feines oder Schönes. Reise frühmorgens um 6 Uhr das Meer sahen, war das ein Hochgefühl, welches ich nie mehr vergessen konnte. kf info Worüber haben Sie letztmals herzhaft gelacht? Ich würde mich als fröhlichen Menschen betrachten. Die Sequenz von Herrn Bundesrat Merz mit seiner Bündnerfleisch-Verordnung ist wirklich überaus witzig. Im Alltag lache ich gerne über Situationskomik, meist hat man dann einen Tag später schon wieder vergessen, um was es eigentlich ging. Aber im Moment war es sehr lustig. kf info Worauf achten Sie beim Einkaufen speziell? Auf das Preis-Leistung-Verhältnis. Auf die Herkunft des Produktes und natürlich auf die Qualität. kf info In welchen Situationen werden Sie ungeduldig? Beim Basteln, Nähen oder bei überkomplizierten Menschen reisst mir schon mal der Geduldsfaden... kf info Was darf in Ihrem Kühlschrank nie fehlen? Milch, Eier und Käse. Beim Fleisch sind wir Selbstversorger. Wir haben Natura Beef durch unsere Mutter-Kuh-Herde und wir haben Schweine mit Auslauf. Auch Äpfel und Gemüse haben wir aus Eigenproduktion und Garten. kf info Worauf sind Sie stolz? kf info Wen würden Sie gerne einmal zum Essen einladen? George Clooney zum Kaffee, who else im Moment macht er Werbung mit dem Himmel. Ich denke mit ihm könnte man sicher über Gott und die Welt sprechen (lacht). kf info Was ist Ihre Motivation, beim kf mitzuarbeiten? Ich schätze es sehr, wenn ich als Konsumentin ernst genommen werde und ich mich umfassend informieren kann. Das kf deckt dieses Bedürfnis ab, ohne mich zu bevormunden. Ich lerne viele interessante Leute kennen und bin am Puls des Geschehens. Dazu gekommen bin ich über meine Tochter Simone, welche schon seit rund zwei Jahren im Büro des kf arbeitet. kf info An welchen Traum werden Sie sich immer erinnern? Als ich mit 16 Jahren das erste Mal das Meer sah. Als Kinder hatten wir nicht die Mittel, Ferien im entfernten Ausland zu verbringen. So habe ich mir die Reise zusammen mit Kollegen nach Südfrankreich selbst finanziert. Als wir nach langer kf info 40 Ich bin dankbar in einem so privilegierten Land wie der Schweiz gesund und glücklich leben zu dürfen. Speziell stolz bin ich auf meine Kinder, welche sich alle zu Persönlichkeiten entwickelt haben und alle einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten. 11

12 mitgliederzeitschrift des konsumentenforums kf info mitgliederzeitschrift des konsumentenforums kf Nr. 40, April 2011 herausgepickt Auszug aus dem Pressetext zum 50-jährigen Bestehen des kf, welcher im Internet unter konsum.ch nachgelesen werden kann. In den 60er Jahren steigt, mit der Forderung nach dem Frauenstimmrecht, das Bedürfnis der Schweizerinnen nach wirtschaftspolitischen Informationen. Insbesondere die Vielzahl der Hausfrauen sind in verstärktem Masse mit den aufkommenden Massengütern konfrontiert. Am 1. Dezember 1961 gründen 13 Frauenzentralen und 11 gesamtschweizerische Frauenverbände das Konsumentinnenforum Schweiz. Das Ziel ist Information für kritische Konsumentinnen. Themen sind Tests um Öle, Fette und Margarine, Phosphate in Waschmitteln, Gewässerschutz, das Spritzen und Düngen von Obst und die Qualitätsbezeichnung wird die Zeitschrift «prüf mit» lanciert, die sechs Mal jährlich mit einer Auflage von Exemplaren erscheint. Neben der Problematik von Zusatzstoffen in Lebensmitteln und der Rolle von Fertigprodukten (Büchsenravioli) wird die Abfallentsorgung ein grosses Thema. Von 1970 bis 1975 verfügt das Konsumentinnenforum Schweiz bereits über acht Sektionen. Die Beratungsstelle bearbeitet 5000 Fälle pro Jahr. Wichtige Forderungen sind das Verbot von Phosphaten in Waschmitteln, der Kampf gegen Wegwerfflaschen, Abfälle, Zusatzstoffe in Lebensmitteln und Antibiotika im Fleisch. Erfolge werden erzielt durch die grosse Nachfrage nach den Dienstleistungen des Konsumentinnenforums Schweiz, die Preisüberwacher-Initiative wird lanciert, hormonhaltiges Kalbfleisch wird zum öffentlich diskutierten Thema. P. P Bern agenda konsum.ch Konsumentenforum kf Dachverband T , Mittwoch, 29. Juni 2011, 16 Uhr 50 Jahre-Jubiläums-GV, Zunfthaus zur Waag, Zürich Mittwoch, 31. August 2011, 18 Uhr kf forum, Podiumsgespräch, Bern im Restaurant zur Schmiedestube. Montag, 17. Oktober 2011, 11 Uhr kf forum, Podiumsgespräch an der Olma, St. Gallen Konsumentenforum Ostschweiz KFO T , Donnerstag, 12. Mai 2011, ab Uhr Besichtigung der Knecht & Müller AG, Mühlenstr. 12, 8260 Stein am Rhein. Konsumentenforum Schaffhausen kf SH T , Donnerstag, 12. Mai 2011, ab Uhr Besichtigung der Knecht & Müller AG, Mühlenstr. 12, 8260 Stein am Rhein. Konsumentenforum Zürich T Dienstag, 12. April 2011, 14 Uhr Hauptversammlung der kf Sektion Zürich, mit Vortrag «Gesunde Wohnräume» (Baubiologe). Haus am Lindentor, Hirschengraben 7, Zürich. Keine Anmeldung nötig. Mittwoch, 18. Mai 2011, Uhr Spargeln in Küche und Garten. Strickhof, Winterthur-Wülflingen. Anmeldung bis 2. Mai Kurse, Haushalt & Betrieb. Auskunft Tel Donnerstag, 30. Juni 2011, 15 Uhr Das Geheimnis der Shiitake-Pilze aus Gossau, Rundgang durch die Pilzzucht der Firma Romanens, Tannenbergstr. 17, Gossau, Anmeldung bis 18. Juni Mittwoch, 24. August 2011, Uhr in Unterstammheim, Hopfentropfen, alles rund um Hopfen und Bierbrauen. Donnerstag, 29. September 2011, 14 Uhr Besichtigung von Mosterei und Obstgarten der Brunner AG in Steinmaur. impressum Herausgeber Konsumentenforum kf Belpstr. 11 CH-3007 Bern T F Hotline: Anfrage: Spendenkonto PC Präsidentin Franziska Troesch-Schnyder Redaktion Konsumentenforum kf vector communications ag, Zürich Gestaltung Edith Roth, Uster Druck Druckerei Zimmermann, Uster Auflage 1700 Expl.

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