Es kann nur den Einen geben und der ist 3. Wir sind 3. Viele Facetten der Malerei. Der Barockengel von der Isar. Kulmbach.

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1 4. Jahrgang Nummer 37 Kunst, Kultur und mehr immer monatlich Kulmbach Wir sind 3 Deutschland Viele Facetten der Malerei Aus aller Welt Mitarbeiter direkt vor Ort Bayern Der Barockengel von der Isar Es kann nur den Einen geben und der ist 3 und vieles mehr! Foto: Meile

2 Seite 2 Unser Chefredakteur gibt auch immer ALLES... Erfreulich ist das immer stärker aufkommende Engagement unserer Jugendredaktion. In eigener Sache: Wir sind 3 Filmzitat aus Highlander 1: Aus der Dämmerung der Zeit kamen wir, bewegten uns lautlos durch die Jahrhun derte, lebten viele geheime Leben, fochten, um die Zeit der Versammlung zu erreichen, wenn die wenigen, die übrig bleiben, bis zu - letzt kämpfen werden. Niemand hat jemals gewusst, dass wir unter euch waren bis jetzt. Oktober vor drei Jahren: Eine Handvoll Entschlossener traf sich um den Bierstädter ins Leben zu rufen und vermochte nicht zu erahnen, welche Lawine damit ausgelöst werden sollte. Das Wagnis einzugehen, sich der Herausforderung zu stellen Kunst und Kultur der Region The - men, die unser Interesse finden unkonventionell, frei von Richtlinien, verständlich für jedermann, dabei stets qualitativ hochwertig in den Mittelpunkt einer monatlichen kostenfreien Zeitung zu rücken wurde im Vorfeld als naiv und zum Scheitern verurteilt, abgetan. Banges Warten auf Reaktionen der Leser folgte, als die erste Ausgabe in den Brief - kästen landete. Umso glücklicher waren wir, als Telefonanrufe, Mails und Briefe bestätigten, dass der Bierstädter, als Bereicherung und mittlerweile auch, laut Leser, als Trend - setter zu sehen ist. Dies zeigt sich auch da - ran, dass ehemalige Leser zu unentgeltlich arbeitenden Mitarbeitern wurden, die Sie und uns fachmännisch und informativ, mitnehmen zu zahlreichen Veranstaltungen und Un - ter nehmungen, die sie selbst planen, besuchen und damit neue Akzente setzen. Auf diese Weise ist der Ruf unserer und Ihrer Zei - tung inzwischen weit über das geplante Gebiet hinausgegangen wie positive Reaktio - nen von Hamburg bis München zeigen(!). Spannend geworden ist dadurch auch für uns, jedes mal aufs Neue, wie der Bierstädter nach Redaktionsschluss aussehen wird: Eine abwechslungsreiche bunte Mischung, quer durch alle Kunst- und Kulturrichtungen oder thematische Schwerpunkte? Und so soll es weiter gehen. Dafür arbeiten wir, auch im nächsten Lebensjahr. Ihre Bierstädter Vorschläge und Diskussionspunkte werden auf Männerart gelöst. Hier zeigt sich, dass die Chefetage durchaus den längeren Hebel besitzt......meistens......oder auch nicht. Fotos: V. Hermsdörfer, Meile (1) Inh. Jürgen Bredemeyer Wir Einzelhändler öffnen für Sie unsere Geschäfte! Verkaufsoffener Sonntag 28. Oktober 2012 von Uhr Am Holzmarkt Kulmbach Tel /3222 Wir gratulieren dem Bierstädter zum 3. Geburtstag!

3 Seite 3 Sonntag, es ist Nachmittag, das Wetter passt. Etwas Sonne und wenig Wind locken die Spaziergänger aus den Häusern. Viele ha ben ein Ziel, zumindest in Ködnitz, nämlich den heimischen Sportplatz. Seit den Mit - tagsstunden stehen sich die Reservemann - schaf ten der einheimischen Gelb-Schwarzen Der ist unverkäuflich: Jens Rohleder Von Roland Hermsdörfer, Fotos: Hermsdörfer/Privat/Schwarz kots und Hosen. Endlich, das Reserveteam gewinnt hoch verdient und die zweiundzwanzig erschöpften Spieler, manche um die vierzig (!) trollen sich vom Feld. Wenig später werden sie sich zu ihren Fanblocks begeben und das Hauptspiel als Zuschauer verfolgen. Ort, wurden zwar Spielgemeinschaften, mal mit Harsdorf, mal mit Trebgast, eingegangen, doch die Gefahr, die bei solchen Kon - stellationen oft bestehen, dass dadurch die kleineren Vereine ihre Nachwuchsleute verlieren könnten, bestand bei Rohleder nie. Die Liebe zum Fußballsport hat er wahrscheinlich vom Vater, der sowohl Spieler, später Trainer der Junioren, heute nur noch Schriftführer beim TSV Ködnitz ist, geerbt. Als das Spiel angepfiffen wird ist schnell klar, weshalb Rohleders Trainer auf vorsichtige Nachfrage sofort bestimmend, fast warnend erklärt: Der ist zur Zeit unverkäuflich!. Rohleder ist im offensiven Bereich da - heim, seine Ballbeherrschung, seine Beidfü - Spiel, das ist die halbe Miete, klang es allent halben, auch von einem ehemaligen BSC-Jugendbetreuer, der in Ködnitz oftmals verzweifelte. Er ist der optimale Mannschaftsspieler, so der Coach. Er kann sich Rohleder durchaus in Mannschaften die zwei, drei Klassen höher spielen vorstellen. An diesem Tag gelingt ihm zwar kein Treffer, aber zum verdienten 4:1 Sieg hat er wesentlich mit beigetragen, denn alleine nur vorne zu stehen, ist nicht seine Art. Rohleder will den Ball. Wenn er oder sein Nebenspieler das Leder an den Gegner verlieren, gibt es gar keine Überlegung. Der Vor - sprung des Guttenbergers ist schnell egalisiert, der Mann wird abgedrängt, nach au - ßen, gestört und verliert die Kugel. Es folgt das schnelle Zuspiel zum Kameraden und schon ist Jens wieder vorne. Wer von Sportplatz zu Sportplatz wechselt, erkennt nicht nur, dass der Fußballsport noch immer seine Freunde findet, sondern auch, welch ansprechende Talente in den Ver einen schlummern. Ködnitz darf sich, zu - mindest noch ein paar Jahre, so der junge Mann, am Spiel eines Jens Rohleder erfreuen. ßig keit und die enorme Schnelligkeit machen sich sofort bemerkbar. Er reißt Lücken auf, spielt seine Mitspieler gekonnt an, täuscht den Gegner und erkennt raffiniert Möglich - keiten individueller Vorstöße und bindet sich dennoch vollends ins Mannschaftsgefüge. Die Stanicher vom dortigen TSV wollten den jungen Mann, dessen Talente überall und schon seit der Jugend bekannt sind: Deck den Rohleder, halt den aus dem und aus Guttenberg gegenüber. Ein Warm - machen für die Anhänger beider Lager, die dem wichtigen Spiel der beiden Ersten entgegenfiebern. Die Aktiven aus dem Trebgas - ter Verwaltungsbereich machen sich inzwischen warm, in tiefschwarzen Trainingstri - In der Ködnitzer ersten Elf steht ein junger einundzwanzigjähriger Mann, schlank, fast schüchtern wirkend und dennoch mit verschmitztem Grinsen: Jens Rohleder, seit jüngsten Jahren im Verein, ein sogenanntes Eigengewächs. Mangels Mitspielern aus dem FAC Mainleus/Kulmbach Siegerehrung für die Meister aus 2011 im idea DschungelParadies Neuenmarkt Neuenmarkt Der Foto-Amateur-Club Main - leus/kulmbach e. V. ist Gründungsmit glied im Kunstverein Kulmbach und war aufgrund der engagierten Zusammenarbeit am 27. Sep tember d. J. Gastgeber im idea Dschun - gelparadies Neuenmarkt mit dem hauptsächlichen Inhalt einer Kunstausstellungser - öff nung mit Werken des jungen Kulmbacher Malers Niki Lang. Im Rahmen dieser Vernis - sage nutzte der FAC die Gelegenheit der gut besuchten Veranstaltung, die Meister und Preis träger des letzten Jahres auszuzeichnen. Wenn auch nicht alle zu Ehrenden an diesem Abend zugegen sein konnten, war es doch dem zahlreichen Publikum möglich, die engagierte Vereinsarbeit auf dem Gebiet der künstlerischen Fotografie im FAC Mainleus/ Kulm bach zu erkennen. Von den sechs Pokalen holte sich Christine Ströhlein (Erste von links) gleich drei Trophäen, daneben noch sechs Urkun - Nicki Lang, der vor über zwei Jahren vom Bierstädter einem breiten Publikum vorgestellte und seitdem begleitete Künstler, darf nun auch die Besucher des idea-dschungelparadieses von seinem Können überzeugen. Links daneben Manfred Ströhlein (FAC Mainleus). den (verbunden mit kleinen Geldpreisen). Christine Ströhlein gewann den Pokal der FAC-Frauenliga sowie den Kulmbach- Cup (für das best benotetste Bild aus der Vereinsmeisterschaft 2011, aus der Region Kulmbach stammend) und sie holte sich den GRAND PRIX (einstmals gestiftet von Alt - landrat und FAC-Ehrenmitglied Herbert Hof - mann) als die im vergangenen Jahr im FAC- Team vereinsintern und bei DVF-Meister - schaf ten erfolgreichste Teilnehmerin. Für die Zweite Vorsitzende Silke Kreß (Zweite von rechts) gab es die Auszeichnung Frau des Jahres 2011 in Form eines besonders gestalteten Porzellantellers. Zweiter von links und Erster von rechts: Urkundengewin - ner Dr. Joachim Hildebrandt und Karl-Heinz Oberländer; in der Mitte FAC-Vorsitzender Manfred Ströhlein (der übrigens auch eine Urkunde innerhalb der TOP 10 gewann). Ein weiterer mit Urkunde ausgezeichneter Fotofreund war Peter Heidl, der Fotograf dieses Bildes. M.S. Langgasse 3 Kulmbach Tel

4 Seite 4 Ausstellung mit Werken Hans Wackers bietet Überraschung In den Räumen des historischen Badhauses zeigt der Kunstverein Kulmbach e.v. eine umfangreiche Ausstellung mit Werken des Düs seldorfer Malers Hans Wacker. Die Vernis - sage ist am 8. November um 18 Uhr, die be - deutende Präsentation vom 9. bis zum 30. November zu sehen. Die gezeigten Gemälde, Grafiken und andere Exponate werden fast ausschließlich von dem Kulmbacher Sammlerehepaar Frie - derike und Klaus Köstner sowie von Michael Voigt zur Verfügung gestellt. Sie wurden bisher zum Großteil weder in Ausstellungen noch in Galerien gezeigt und werden damit in Kulmbach zum ersten Mal öffentlich präsentiert! Die Ausstellung im Badhaus überrascht mit einer kleinen Sensation: Erstmals wird dokumentiert, dass Hans Wacker, der seinen Namen häufig mit dem Zusatz Elsen er - gänzte, identisch ist mit dem Maler Jan Ten - hagen, der bisher in der entsprechenden Lite - ratur als eigenständiger Holländischer Künst - ler geführt wurde! Den Beweis für diese The - se liefert Klaus Köstner: In dem Skizzenbuch aus seinem Besitz mit dem Titel Mein Uni - versum 1919, in das Hans Wacker eigenhändig rund 500 Skizzen eingeklebt hat, finden sich einige Grafiken, die sowohl die Sig - na tur Hans Wacker als auch Jan Tenha - gen aufweisen. Was Hans Wacker mit dieser Namensänderung bezweckte, ist unklar. Möglicherweise wollte er damit während seines Aufenthalts in Holland den Verkaufserlös für seine Bilder steigern. Noch bedeutsamer ist, dass Hans Wacker in den größten Kunst - fälscher-skandal der Geschichte verwickelt wurde. Sein Sohn Otto wurde zu Beginn der 30er Jahre in Berlin wegen des Verkaufs von rund dreißig gefälschten Van-Gogh-Gemälden verurteilt. Sie trugen alle Expertisen der be - deutendsten Kunstsachverständigen der da - ma ligen Zeit. Während Otto Wacker zu - nächst angab, er hätte die Gemälde von ei - nen aus Russland emigrierten Sammler er - wor ben, nannte er später seinem Arzt gegenüber seinen Vater Hans Wacker als Schöpfer der perfekt gefälschten Bilder. In der Kulmbacher Ausstellung wird je eine Reproduktion des Gemäldes Sämann von Van Gogh einem ähnlichen Motiv aus der Hand Hans Wackers gegenüber gestellt und es bleibt dem Betrachter überlassen, sie dem jeweiligen Künstler zuzuordnen. Viele der Wa cker-fälschungen wurden vernichtet, bei einigen ist der Verbleib nicht gesichert. Man darf aber davon ausgehen, dass einige da - von heute noch in berühmten Privatsamm - lungen bzw. Galerien zu finden sind und den ganzen Stolz der Besitzer bilden! Hans Wacker wurde 1868 in Düsseldorf geboren und ist 1958 in Ferch am Schwielo - wesee verstorben. Bei seinem Vater erlernte er das Handwerk eines Kunstschmieds traf er erstmals mit Hubert Salentin, einem Düsseldorfer Maler zusammen, der seine künstlerische Begabung erkannte. In Holland studierte er die Malweise der bedeutenden flämischen und niederländischen Künstler, so auch den besonderen Stil Van Goghs. Nach seiner Rückkehr nach Düssel - dorf wurde er ab dem Jahr 1892 von Hubert Salentin und Andreas Achenbach in der Mal - kunst ausgebildet und gefördert. Hans Wacker ist vor allem durch seine impressionistisch gestalteten Landschaften, Schiffs-, Fischer- und Seebilder bekannt, die eine hohe Konturensicherheit und ein exquisites Kolorit auszeichnen. Seine Palette reicht darüber hinaus von Portraits und Stillleben bis hin zu allegorischen Szenen. Der erste Raum in der Ausstellung ist dem Künstler und seiner Familie gewidmet. Neben einer Reihe von Selbst- und Fami lien - bildern sind auch einige Familienfotos zu se - hen. Den Hauptraum dominieren zwei sehr ähnliche, holländische Hafenansichten mit Segelbooten, die unterschiedlich mit Hans Wacker und Jan Tenhagen signiert sind. Ein kleineres Gemälde mit dem gleichen Motiv ist mit Hans Wacker-Elsen signiert. Breiten Raum nimmt das Skizzenbuch Hans Wackers ein, das in einer Vitrine neben einer Reihe von Reproduktionen zu sehen ist. Die Entwicklung Hans Wackers hin zum mutmaßlichen Fälscher Van Goghs wird ausführlich dargestellt und ist für den Besucher nachvollziehbar. Gemälde und Skizzen von Stra - ßen arbeitern zeigen auf, dass sich auch Hans Wacker ebenso wie sein Vorbild Vincent van Gogh den sozialen Problemen zu Be - ginn des 20. Jahrhunderts zuwendete. In einer Vitrine sind einige handbemalte Teller aus der Porzellanmanufaktur zu sehen, die der Künstler zeitweilig in Düsseldorf betrieb. Auch die entsprechende Literatur ist zu sehen. Als Besonderheit der Kulmbacher Aus - stellung darf gelten, dass zu einigen Ölgemälden auch die Vorstudien und Skizzen ausgestellt werden, die einen tieferen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers Hans Wacker gestatten. Gemälde Hans Wackers sind in einigen großen Museen und Galerien präsent. Nach dem Krieg wurden bisher vier Sonderausstel - lungen mit seinen Werken veranstaltet, so auch in Düsseldorf, Potsdam und Berlin. Die Leihgeber der bedeutenden Kulmbacher Aus - stellung haben eine umfangreiche Broschüre erarbeitet, die während der Präsentation zu erwerben ist. K. K.

5 Seite 5 Neuseeland Es gibt viele Gründe, Neuseeland zu bereisen! Atemberaubende Landschaften, wie das Fjordland und das alpine Hochgebirge, dessen Gletscher durch den Regenwald bis zur Küste hinunterreichen. Eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zum Beispiel die seltenen Gelbaugenpinguine auf der Otago-Halbinsel! Die faszinierende Kultur der Maori. Ihre Schnitz- und Tätowierkünste, Mythologie und Lebensweise entdecken Sie vor allem auf der Nordinsel. Und wenn Sie noch ein wenig Zeit haben, empfehlen wir Ihnen im Anschluss an die Rundreise eine Badeverlängerung auf den Fiji-Inseln. Kia Ora im Land der langen weißen Wolke Besuch einer Kiwi Plantage und Mittagessen auf einer Farm Traditionelles Hangi & Concert Möglichkeit zum Whale Watching in Kaikoura Die schrillen Pfiffe des Kiwi sind in der Nacht bis zu fünf Kilometer weit zu hören. Er wird etwa 65 Zentimeter lang, 35 Zentimeter groß und etwa fünf Kilogramm schwer, der Stolz der Inseln vom anderen Ende der Welt, dem jüngsten Staat der Erde. Wenn sich die morgendlichen Nebel über Auckland der Zweiinselrepublik Neuseeland lichten findet man auf kleinstem Raum alle möglichen, vorstellbaren Landschaftsformen. Vom europäisch anmutenden Alpengebiet mit imposanten schneebedeckten Dreitausendern über die der Viehzucht dienenden hügeligen Weiden bis zum subtropischen Regenwald, Reisetermin: einer bizarren Felsenwelt um die im milden Norden des Landes gelegenen Vulkane. Diese Möglichkeiten nutzte Regisseur Peter Jackson, selbst ein Kiwi, für seine berühmte und erfolgreiche Verfilmung der Tolkien- Reihe Herr der Ringe. Die sensationellen Landschaftsaufnahmen führten zu einem regelrechten Tourismusboom in Wellington, der Hauptstadt, wo auch sämtliche Studio - auf nahmen entstanden, über Matamata, dem hügeligen Gebiet in dem sich die Hobbitsiedlung befindet (man musste für diese besonderen Szenerien den kleinen Hügeln nur Türen und Fenster einsetzen), bis zum Mount Ngauruhoe (im Film der Schicksals - berg) im Tongariro-Nationalpark. Die Regie - rung veredelte den Filmerfolg diesbezüglich auch für sich, vermarktete die Kulissen in dem eine spezielle Briefmarkenserie sowie Münzreihe in Umlauf gebracht wurden. Das von Ian Brodie veröffentlichte Buch The Lord of the Rings Location Guidebook soll inzwischen sogar über Mal verkauft worden sein. Das jüngste Werk Sir Peter Jacksons, die aktuelle neuseeländische Verfilmung Der kleine Hobbit, wird Reisepreis pro Person im DZ: 4.399, Haere Mai Willkommen in Neuseeland Mussel Farms in Marlborough Sounds, NZ Von Roland Hermsdörfer, Fotos ReiseCenter Schaffranek voraussichtlich im Dezember in den Kinos zu sehen sein. Wer einmal in Neuseeland war, den zieht es immer wieder dort hin. Sei es um stunden- und tagelange Wanderungen durch die abwechslungsreiche Flora zu unternehmen, Pinguine, Delphine und Wale zu beobachten oder die Lust an Extremsportarten in der al - ten am Lake Wakatipu gelegenen Goldgrä - ber stadt Queenstown auszuleben. Ob Berg - stei ger oder Strandläufer, jede Vorliebe kann optimal bedient werden. Nebenbei kann man dabei erfahren, dass es im schottisch geprägten Südteil der Süd - insel mehr Dudelsäcke geben soll, als in den schottischen Highlands. Im Land, das einst wegen seines Män - ner überschusses mit besonderen Anwerbe - maß nahmen an die Weltöffentlichkeit ge - tre ten war, wurde am 18. April 1840 mit der New Zealand Gazette die erste neuseeländische Zeitung veröffentlicht begann man mit der Entwicklung eines landesweit em pfangbaren Rundfunksenders. Elf Jahre spä ter war dieses Vorhaben abgeschlossen. Auch im TV-Bereich waren die Inseln etwas Fox Glacier Village hinterher startete das erste schwarz/weiße Fernsehprogramm nur in der Stadt Auckland. 1971, als das Land Zugang zu einem Satelliten erhielt, erweiterte sich das Empfangsgebiet enorm und 1974, an - lässlich der British-Commonwealth-Games, wurden die Bilder dann bunt. Die 1960 eingeführten Rundfunkgebüh - ren wurden 1999 wieder abgeschafft!! Vorsprung haben die Neuseeländer auch im sportlichen Bereich. Seit Jahren sind die All Blacks, die nationale Rugbymannschaft an der Spitze der Weltrangbesten, zur Zeit wieder Nummer Eins. Dominant sind auch die Segler. Bruce McLaren war es, der 1966 das gleichnamige Formel-Eins-Team begründete. Die motorsportbegeisterten Neuseelän - der stellten mit Denis Hulme auf Brabham 1967 den entsprechenden Weltmeister. Ein weiterer erfolgreicher Star der Boliden war Chris Amon, der 1967 bis 1969 sogar bei Ferrari unter Vertrag stand. Geothermal Landscape Hätte sie damals den Einwand, der ihr doch die ganze Zeit auf der Zunge lag, ausgesprochen, den einen Satz nur gesagt, alles wäre anders gekommen. ZEHN MINUTEN UND EIN GANZES LEBEN VON MANUELA REICHART Über das Sterben nachzudenken, darüber zu reden ist nicht unbedingt jedermanns Sache, warum sich mit etwas auseinandersetzen was sowieso unausweichlich eines Tages auf uns alle zukommen wird. Und trotzdem wagen sich Autoren immer wieder an dieses Thema, mit Erfolg wie auch sicherlich Manuela Reichart, die mit ihren Kurz - geschichten Zehn Minuten und ein ganzes Leben die letzten zehn Minuten einer Sterbenden begleitet. Das Leben ist kein Roman, es ist eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger pointenlosen Kurzgeschichten. Diese Erkennt nis der namenlosen Frau auf dem Ster be bett hat die Schriftstellerin mit der Form ihres Büchleins umgesetzt. 70 Erin ne - rungsstücke einer ganz normalen, unauffälligen Person, auf 110 Seiten, an der das Le - ben noch einmal vorbeizieht und sie in die Kindheit zurückversetzt in die leuchtende Stadt mit dem vielen Schnee und dem Schlit ten mit dem alten Pferd Großvater, der die Prinzessin schneller und schneller durch die Gegend zieht. Dann der erste Liebesschmerz. Du bist eine dicke fette Rau pe, flüstert ihr die magere Nebenbuh - lerin ins Ohr, als sie ihr den vierjährigen Geliebten ausspannt und mit ihm verschwindet. Und der Hund Timo, der nicht alt und krank werden durfte. Mit 14, nach dem kläglichen Versagen als Schauspielerin im Krip penspiel und der ersten wirklichen großen Liebe, endlich erwachsen, wünscht sich die Jugendliche ihr Leben mit einer Kamera festzuhalten. Mit 40 sagt sie zur Freun - din ist sowieso nicht mehr viel los, dann setzt man sich in einen Sessel, wird künstlich ernährt und schaut, wie man gelebt hat. Ehe, drei Kinder, verpasste Chancen, Scheidung und als Krönung der Ex-Ehe - mann, der nie die Windeln der gemeinsamen Kinder gewechselt hatte, ihr nun anbietet mit in die Ferien zu fahren, sozusagen als Großmutter des Kleinen seiner neuen jüngeren Verbindung. Am Ende bleibt das Bedauern nicht oft genug getanzt zu haben. Das wäre es also. Das war es. Kühl und doch sensibel, ohne Senti men - talitäten, wertungslos, verfasst in minimalistischer Weise, Lesezeit ca. eine Stunde, zeigt Manuela Reichart den Weg einer Frau von der Vergangenheit in die Vergänglich - keit. Wenn man sich erst einmal auf das Buch einlässt, man sollte es wirklich wagen, zwingt die Erzählung über das Leben und dessen Ende dieser Tochter, Ehefrau, Mutter und Großmutter, der Geliebten, Verschmäh - ten dazu, sich Gedanken über die eigene Le - bensweise zu machen, ob man mag oder nicht, um zumindest eines nicht passieren zu lassen: Das Bedauern, Dinge, die man liebt, nicht oft genug getan zu haben. Am Rhein geboren, an der Spree aufgewachsen lebt und arbeitet Manuela Reichart in Berlin als Radioautorin und Radiomode - ratorin, Filmemacherin und Herausgeberin. Die frühe Liebe zu Literatur, Theater und Film und besonders für das Radio ist bis heute geblieben. Nach Moderationen von Aspekte im ZDF und der Büchersendung des WDR über elf Jahre hinweg entschloss sie sich dem Radio verstärkt zuzuwenden. Weiterhin betätigt sie sich als Literatur-Kri - tikerin für Print-Medien; Fea tureautorin für WDR, BR, rbb, Moderatorin beim SWR und rbb und nicht zuletzt als He rausgeberin und nun auch Autorin eigener Bü cher. VH köstlich genießen Auserwählte und erlesene Spezialitäten VOM FASS Bayreuth Von-Römer-Straße Bayreuth senay öcal-acar georg-türk-straße kulmbach tel fax Ihr Inserat 4 Wochen im Internet:

6 Seite 6 STARKe Geschichte Fünf Minuten vor Zwölf Baudenkmäler in Gefahr! Pl.-Nr. 59 Steinfels (Waldung) Grünlas Haus-Nummer 6 Das Gros der in der Denkmalliste eingetragenen bäuerlichen Wohn- und Wirtschaftsge - bäu de im Frankenwald entstammt dem 19. Jahrhundert. Groß war deshalb meine Freu - de, als ich unter den Baudenkmälern der Ge - meinde Grafengehaig, im Ortsteil Grünlas, ein aus dem späten 18. Jahrhundert stammendes Bauernhaus eingetragen fand: Grünlas 6; 6a: Wohnstallhaus, eingeschossiger Satteldachbau, Sandsteinrahmungen, bez. 1788, so heißt es kurz im amtlichen Verzeichnis. So war ich schon recht gespannt, als ich bei der Großrehmühle die von Marktleugast nach Grafengehaig führende Straße verließ, um nach kurzer Fahrt über den bewaldeten Talhang die Rodungsinsel des Dorfes Grünlas auf der Frankenwaldhochfläche zu erreichen. Die sich um die s-förmige Dorfstraße reihenden Anwesen machten an dem sonnigen Tag, an dem ich dem Ort einen Besuch ab - stat tete, einen besonders gepflegten Ein - druck. Der Anblick des gesuchten Anwesens brachte dann aber die Ernüchterung. Schon der Eintrag in der Denkmalliste, in dem ja die beiden Hausnummern 6 und 6a genannt wer den, lässt auf ein geteiltes Anwesen schließen. Und während ich die Nordseite des längsgeteilten Wohnhauses sie trägt die Hausnummer 6b in gutem Zustand und mit einer noch aus dem 19. Jahrhundert stammenden schönen Haustür antraf, war das Dach über dem Stallteil der südlichen Haushälfte bereits eingestürzt. Und auch der vis à vis des Wohnhauses gelegene Stadel liegt bereits in Trümmern. Es ist die Haustür der Südhälfte, deren Gewände die erwähnte Bezeichnung trägt. Die Inschrift lautet: Johannes Burger Zwischen Varell und Guttenberg Bis 1765 gehörte der größere Teil von Grün - las, nämlich 6 Höfe, der Familie von Varell auf Untersteinach. 2 Höfe im Dorf, sowie zwei Trüpfhäuser und zwei Sölden in dem damals zur Grünlaser Ortsflur gehörigen Wei - ler Schindelwald, waren Eigentum der Frei - herrn von Guttenberg. Die genannten 6 Höfe waren 1608 aus Guttenbergschem Besitz zu sammen mit Untersteinach, einem Teil des Schlosses Guttenberg und dem Wale zu Trie - benreuth an Friedrich Hilderich von Varell auf Burghaig verkauft worden. Dieser war 1603 zusammen mit Markgraf Christian aus der Mark Brandenburg ins Land gekommen und bekleidete das hohe Amt des markgräflichen Kanzlers. Nachdem 1765 mit Georg Adam von Varell der letzte seiner Familie im Unter - steinacher Schloss für immer seine Augen geschlossen hatte, gelangte dessen Besitz wieder in Guttenbergsche Hände zurück. 1 Der Stallteil des Anwesens Grünlas Nr. 6 ist bereits eingestürzt 1767 ließen die Brüder Philipp Anton, Carl Dietrich, Christoph Philipp und Franz Wilhelm Freiherrn von Guttenberg den vom Hochstift Bamberg erkauften und zu Ritter - mannlehen genommenen vormals Varell - schen Besitz in einem umfangreichen, mit zahlreichen farbigen Übersichts- und Detail - plänen versehenen Urbar- und Lehenbuch do - ku mentieren. Darin findet sich auch der älteste Ortsplan von Grünlas. Der uns hier inte - ressierende Hof mit der heutigen Haus-Num - mer 6 bzw. 6a ist darin mit dem Buchstaben B bezeichnet. Wie es in der dazugehörigen Beschreibung im Urbarbuch heißt, handelte es sich dabei um ein Frohngut mit einem Hauß, Stadel und Nebengebäu mit 1 Morgen Hofraith und Garten. Insgesamt bebaute Johann Burger, der schon damals Besitzer des Anwesens war, 33 Morgen und 11 Ruthen Feld, Wiesen und Gehölz. Ein Morgen entspricht einer Fläche von 4600 Quadratmetern. Johann Burger war es nach der Inschrift am Türgewände des Ge - bäudes der das Wohnhaus des Anwesens 1788 neu errichten ließ. Am 16. Oktober 1805 übergab er es seinem Sohn Adam. 2 Als 1811 auch in dem inzwischen bayrisch gewordenen Grünlas die Erhebungen zur Berechnung der Rustikalsteuer liefen, gab Adam Burger an, dass er das Anwesen einen halben Frohnhof 1806 aus der vä - terlichen Erbschaft im Anschlag um 2500 fl. übernommen habe, mit Dreinschlag 1 paar Ochsen, 1 Kuh, 3 Schock langes und kurzes Stroh, 1 Claffter Heu, 2 Simra Erd - äpfel. Seither sei aus dem Gut nichts verkauft worden; die Gebäude seien in gutem Zustand. Diese Gebäude bestanden damals in einem Wohnhaus, ganz gemauert, ist No. 6, mit Stallung, Scheune, Schupfe, Die andere Haushälfte des Anwesens zeigt sich noch in recht gutem Zustand Back ofen, Hofraith und ein Schorgärtlein. Das Anwesen war der Gutsherrschaft Gutten - berg lehen- und zinsbar und war der Gerichts - barkeit des Patrimonialgerichts Guttenberg Grünlas im Panoramabild unterworfen. Bei einem Besitzwechsel mussten 10 % des geschätzten Wertes als Hand - lohn an die Gutsherrschaft abgeführt werden. Starb der Lehensmann hatte der Erbe zusätzlich 5 % des Gutswertes als Todtenfall ab - füh ren. Die Besitzer des Anwesens leisteten den Guttenbergern ungemessene Handfron, wofür sie die gewöhliche Kost und Lohn er - Skizze hielten. Außerdem lieferten sie den Getreideund Schmalsaatzehnten. Der Blutzehnt je - doch war nicht hergebracht. Aus 200 Gulden Steuerfuß hatte Adam Burger 8 Gulden Steuern und 1 Gulden 22 2/7 Kreuzer Ser - vis zu entrichten. 3 Das Haus wird geteilt 1836 übergab Adam Burger das Anwesen seinen beiden Söhnen Johann senior und Johann junior. Dabei wurde das Wohnhaus der Länge nach geteilt. Johann Burger senior wurde Besitzer der Morgenseite (= Ost - seite) des in Hinsicht der Stube und Stallung, dann der darauf befindlichen Boeden excl. des obern Bodens, in dem hintern und vordern bestehend, horizontal getheilten 72 Schuh (= rund 21 m) langen und 34 Schuh (= rund 10 m) breiten Wohnhauses, welche ihren eigenen Eingang hat und wozu die darunter befindlichen 2 Keller gehören. Der Bru der Johann Burger junior erhielt die die Der älteste bekannte Ortsplan von Grünlas wurde 1767 gefertigt. Er stammt aus dem Schlossarchiv Guttenberg und wird heute im Staatsarchiv Bamberg (G 67, B 304) verwahrt. Das heutige Anwesen Haus-Nr. 6 ist darauf mit dem Buchstaben B bezeichnet. Abendseite (= Westseite) des bei der Johann Burger senior Haushälfte beschriebenen Hauses, welche ebenfalls einen eigenen Ein - gang hat und wozu die unter derselben be - findlichen 2 Keller gehören. Der zum Hof ge hörige Stadel wurde ebenfalls in eine West- und eine Ostseite geteilt; Backofen und Röhrenbrunnen blieben gemeinschaftlich. Jede Hälfte des Anwesens wurde auf ei - nen Wert von 1250 fl. taxiert. 4 Während sich die Westseite, inzwischen mit der Hausnummer 6a bezeichnet, noch 1855 in den Händen des Bauern Johann Bur - ger befand, hatte dessen Bruder seinen An - teil 1837 um 1161 fl. an den aus Weidmes stammenden Johann Rödel verkauft. Johann Burgers Besitz wird im 1855 erstellten Urka - taster folgendermaßen beschrieben: Ein Viertelshof: Pl.-Nr. 14a Wohnhaus mit Keller u. Stall, Sta del und Hofraum 04,1 Ar Pl.-Nr. 14b Grasgarten, das vordere Gärtchen 03,7 Ar Pl.-Nr. 15 Wiese hinter dem Stadel 07,5 Ar Pl.-Nr. 34 Heimatwiese 35,8 Ar Pl.-Nr. 51 Breite Wiese 52,5 Ar Pl.-Nr. 51 ½ Langer Stückacker 1 Ha 39,7 Ar 1 Ha 30,5 Ar Pl.-Nr. 65 Bei der Lohmühle (Waldung) 1 Ha 20,6 Ar Pl.-Nr. 100 Weisensteineggerten (Weide) 83,5 Ar Pl.-Nr. 101 Weisensteinerwiese (Wiese) 80,1 Ar Pl.-Nr. 113 Gartenacker 49 1,0 Ar Pl.-Nr. 116 Langer Acker 1 Ha 64,6 Ar Summe: 8 Ha 71,7 Ar Johann Rödels Hofanteil (Haus-Nr. 6b) um - fasste: Ein Viertelshof: Pl.-Nr. 16 Wohnhaus mit Keller u. Stall, Sta del und Hofraum 02,4 Ar Pl.-Nr. 17 Der Garten (Wiese) 12,6 Ar Pl.-Nr. 35 Heimatwiese 32,7 Ar Pl.-Nr. 49 Brunnrangen (Wiese) 31,0 Ar Pl.-Nr. 50 Wiesenstückfeld (Acker) 94,4 Ar Pl.-Nr. 64 Langes Holz (Waldung) 2 Ha 51,1 Ar Pl.-Nr. 80 Der Berg (Waldung) 1 Ha 51,3 Ar Pl.-Nr. 81 Am Berg (Acker) 54,9 Ar Pl.-Nr. 98 Weisensteiner Eggerten (Wiese mit Weiher) 1 Ha 14,1 Ar Pl.-Nr. 99 Weisensteiner Eggerten (Weide) 1 Ha 08,0 Ar Pl.-Nr. 114 Gartenstück (Acker) 1 Ha 44,1 Ar Pl.-Nr. 115 Lange Höhe (Acker) 87,6 Ar Summe 10 Ha 84,2 Ar Dazu gehörte noch jeweils das Gemein de - recht zu einem halben Nutzantheil an den noch unvertheilten Gemeindebesitzungen. 5 Johann Burgers Tochter Katharina brachte ihren Viertelshof 1863 in die Ehe mit Joseph Will ein und übergab ihn schließlich 1894 ihrem Sohn Andreas. Dieser errichtete 1907 eine neue Scheune und übergab das Anwesen 1932 seinem Sohn Johann Will. Die andere Haushälfte verkaufte Johann Rödel 1865 um 1700 fl. an den Weber Christoph Schübel, von dem sie 1902 wohl an seinen Sohn Johann Nicolaus Schübel ge - langte. Auch dieser erbaute 1909 einen neuen Stadel und 1934 erfolgte ein weiterer Scheunenanbau. Bis 1951 blieb das Anwe - sen Grünlas 6b in den Händen der Familie Schübel. 6 Heute erscheint das Gebäude unbewohnt und ist zum Teil bereits eingestürzt. Es wäre schön, wenn dieses geschichtsträchtige alte Bauernhaus auch eine Chance für die Zukunft erhalten würde, doch ist es fraglich, ob darin wieder neues Leben einziehen wird. Harald Stark 1 Hans Fick: Varell jetzt und nimmermehr Varell! Ein friesisches Geschlecht in Franken, in: Aus der Fränkischen Heimat, Nr. 12/ 1959; Hellmut Kunstmann: Schloss Gutten - berg und die früheren oberfränkischen Burgen des Geschlechts, Würzburg 1966, S StA. Bamberg G 67, Nr. 304, fol. 310r 3 StA. Bamberg K 234, Nr. 20, Lfd. No StA. Bamberg G 67, Nr. 304, fol. 310r 5 StA. Bamberg K 234, Nr StA. Bamberg K 234, Nr. 92 Tel / Fax 09221/

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