USB-56k-Modem Micronet SP 3000 Best.-Nr.:

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1 CONRAD IM INTERNET BEDIENUNGSANLEITUNG Version 05/00 USB-56k-Modem Micronet SP 3000 Best.-Nr.: Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf! Impressum Eine Auflistung der Inhalte finden Sie in dem Inhaltsverzeichnis mit Angabe der entsprechenden Seitenzahlen auf Seite % Recyclingpapier. Chlorfrei gebleicht. Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH, Klaus-Conrad-Straße 1, D Hirschau. Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV- Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Diese Bedienungsanleitung entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung. Änderung in Technik und Ausstattung vorbehalten. Copyright 2000 by Conrad Electronic GmbH. Printed in Germany. *05-00/MZ

2 Inhaltsverzeichnis Seite 1.Merkmale Lieferumfang Sicherheitshinweise Konfiguration Anschluss an Computer und Telefonleitung Software-Installation DFÜ-Netzwerk für Internet-Zugang einrichten Handhabung Wartung und Reinigung Entsorgung Tips & Hinweise Merkmale USB-Low-Power-Device, Stromversorgung über USB, kein Netzteil nötig Übertragungsrate max. 56kBit, abhängig von der Vermittlungsstelle und der Telefonleitung bis dorthin Mindestens PC mit 166MHz nötig (für Datenaufbereitung für USB-Modem) 2. Lieferumfang Modem USB-Kabel (Stecker Typ A auf B) TAE-Kabel Treiber-CD Dt. Bedienungsanleitung 10 3

3 8. Handhabung Der Einsatz ist nur in trockenen Innenräumen zulässig. Vermeiden Sie folgende widrige Umgebungsbedingungen am Aufstellungsort oder beim Transport: - Nässe oder zu hohe Luftfeuchtigkeit - Extreme Kälte oder Hitze - Staub oder brennbare Gase, Dämpfe oder Lösungsmittel - starke Vibrationen - starke Magnetfelder, wie in der Nähe von Maschinen oder Lautsprechern Trennen Sie möglichst nie die USB-Verbindung zu dem Modem, wenn Daten übertragen werden. Beenden Sie die Internet-Verbindung immer über das DFÜ-Netzwerk bzw. über Ihre Zugangssoftware. Andernfalls könnten beschädigte Dateien auf Ihrer Festplatte zurückbleiben. Bei einem Absturz Ihres Computers könnte die Verbindung über das Telefonnetz aktiviert bleiben. Schalten Sie in diesem Fall Ihren PC aus. Da die Stromversorgung des USB-Modems über die USB- Leitung erfolgt, wird dabei das Modem ausgeschaltet, die aktive Telefon-Verbindung wird getrennt. 5. Anschluss an Computer und Telefonleitung a) Allgemein Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Anschluss besitzen, so lassen Sie den Anschluss von einer FACHKRAFT oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen! Durch unsachgemässen Anschluss werden sowohl das USB- Modem als auch Ihr Computer und alle angeschlossenen Geräte beschädigt. Das USB-Modem darf auch während dem Betrieb Ihres Computers ein- und ausgesteckt werden. Sie sollten dabei allerdings beachten, dass durch eine unterbrochene Datenübertragung z.b. bei einer Verbindung ins Internet Daten beschädigt werden können. Wenn Sie etwa Daten aus dem Internet laden, während Sie das USB-Modem herausziehen, so können Dateien auf der Festplatte nicht mehr lesbar sein. Empfehlung: Stecken Sie das USB-Modem nie dann ab, wenn der Computer eingeschaltet ist. Beenden Sie zuerst alle Anwendungen, fahren Sie dann das Betriebssystem herunter und schalten Sie den Rechner aus. Erst jetzt sollten Sie das USB-Modem abstecken. 9. Wartung und Reinigung Das Produkt ist wartungsfrei. Eine Reparatur darf nur durch eine Fachkraft erfolgen, die mit den damit verbundenen Gefahren bzw. einschlägigen Vorschriften vertraut ist. Verbinden Sie den Westernstecker mit dem LINE -Anschluss auf der Rückseite des USB-Modems. Benutzen Sie NICHT den PHONE -Anschluss! Stecken Sie das TAE-Kabel vorsichtig in eine N-Buchse einer TAE-Dose. Hat Ihre Telefondose keine N-Buchse, so benötigen Sie einen Adapter, den Sie in einem Fachgeschäft bekommen. Zur Reinigung des Produkts reicht ein trockener fusselfreier Lappen. b) Anschliessen an Ihren PC Um einwandfreie USB-Unterstützung zu erhalten, müssen Sie mindestens Windows 98 verwenden. Die letzte Version von Windows 95 (auf der CD steht... mit USB-Unterstützung ) ist normalerweise nicht in der Lage, den Betrieb mit dem USB-Modem sicherzustellen. 8 5

4 Einführung Sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses USB-Modems. Das USB-Modem ist EMV-geprüft und erfüllt die Richtlinie 89/336/EWG. Dieses Produkt erfüllt somit die Anforderungen der geltenden europäischen und nationalen Richtlinien. Die CE-Konformität wurde nachgewiesen, die entsprechenden Erklärungen sind beim Hersteller hinterlegt. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten. Bei Fragen wenden Sie sich an unsere Technische Beratung, Computer-Bereich: Deutschland: Tel. 0180/ Mo. - Fr., 8.00 bis Uhr Österreich: Tel / Mo. - Do bis Uhr, bis Uhr Fr bis Uhr Schweiz:; Tel Mo.- Do bis Uhr, bis Uhr Fr bis Uhr Bestimmungsgemässe Verwendung Das USB-56k-Modem Micronet SP3000 ist für PC-kompatible Computer mit USB- Port vorgesehen, z.b. verfügen die meisten modernen PCs und PC-kompatiblen Notebooks über einen oder zwei USB-Ports. Sie dient dort z.b. zum Aufbau einer Verbindung zu anderen PCs (z.b. ins Internet) über eine analoge Telefonleitung. Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben führt zu Beschädigungen dieses Produkts, ausserdem ist dies mit Gefahren wie z.b. Kurzschluss, Brand, elektrischer Schlag etc. verbunden. Das gesamte Produkt darf nicht geändert bzw. umgebaut werden. Das Gehäuse darf nicht geöffnet werden. Die auf dem Produkt befindlichen Aufkleber dürfen nicht beschädigt oder entfernt werden. 2 11

5 3. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! 10. Entsorgung Entsorgen Sie das unbrauchbar gewordene USB-Modem gemäss den geltenden gesetzlichen Vorschriften. Das Produkt hat scharfe Kanten und hervorstehende Teile - es besteht Verletzungsgefahr bei Berührung. Das Produkt gehört nicht in Kinderhände! Bei Berührung und beim Anschluss sind geeignete Schutzmassnahmen gegen statische Aufladung zu treffen (z.b. Erdungsband, nichtleitende Unterlage usw.). Gehen Sie vorsichtig mit dem USB-Modem um - durch Stösse, Schläge oder dem Fall aus bereits geringer Höhe wird es beschädigt. 4. Konfiguration a) USB-Typ-B-Buchse Verbinden Sie diesen Anschluss über das mitgelieferte USB-Kabel mit dem USB- Anschluss Ihres Computers (oder eines USB-Hubs). b) LEDs Sie zeigen den Betriebsmodus bzw. Datenübertragung auf der Telefonleitung (Tx/Rx- LED) an. c) Westernbuchsen 11. Tips & Hinweise Weitere USB-Geräte, die Daten auf dem USB- Bus übertragen, z.b. USB-Festplatten usw., können die Datenübertragungsrate des USB-Modems verringern. Falls Sie Ihren Computer transportieren und dabei das USB-Modem abstecken, so achten Sie darauf, das USB-Modem später wieder an den gleichen USB-Port anzuschliessen. Sie sparen sich so eine erneute Hardwareerkennung. Die maximal möglichen 56000bits pro Sekunde beim Download werden meist nicht erreicht. Grund ist die Leitungsqualität zur Vermittlungsstelle bzw. die Vermittlungsstelle selbst. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie im Fenster der DFÜ-Verbindung geringere Werte angezeigt bekommen, die sogar bei mehrfachem Verbindungsaufbau unterschiedlich sein können. Nutzen Sie nicht den billigsten CallByCall-Provider. Hier sind die Datenübertragungsraten meist geringer als bei etwas teureren, da sehr viele andere Anwender auch versuchen, mit dem billigsten Anbieter zu surfen. Legen Sie sich einfach mehrere DFÜ-Netzwerkverbindungen an. Bei Drucklegung der Bedienungsanleitung waren bei zahlreiche CallByCall-Anbieter mit ihren Zugangsdaten aufgelistet. Verbinden Sie das beiliegende TAE-Kabel mit der LINE -Buchse. 4 9

6 Schalten Sie Ihren Computer ein und starten Sie das Betriebssystem (z.b. Windows 98). Verbinden Sie das USB-Modem über das mitgelieferte USB-Kabel mit dem USB- Port Ihres PCs. Windows 98 sollte das USB-Modem nun automatisch erkennen. Abschliessend sollten Sie bei der Netzwerkumgebung die TCP/IP-> DFÜ-Adapter - Eigenschaften korrekt einstellen, z.b. den DNS-Server, falls dies von Ihrem Provider gefordert wird (bei den vielen CallByCall-Anbietern nicht nötig). Falls Ihr Internet-Explorer noch nicht installiert ist, sollten Sie auf dem Bildschirm ein entsprechendes Icon für die Installation sehen. Doppelklicken Sie es und folgen Sie allen Anweisungen. 6. Software-Installation Legen Sie die Treiber-CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk ein und folgen Sie allen Anweisungen von Windows. Ggf. ist noch die Installation des DFÜ-Netzwerks nötig, falls es unter Start/Programme/Zubehör/Kommunikation nicht vorhanden ist. Diese Software-Komponente ist in Windows enthalten, installieren Sie es von der Windows-CD. 7. DFÜ-Netzwerk für Internet-Zugang einrichten 6 Normalerweise sollten Sie von Ihrem Provider genaue Informationen erhalten, wie das DFÜ-Netzwerk korrekt eingerichtet wird. Nachfolgend finden Sie dazu einige Tips für Windows 98 (erste Version): Unter Start/Programme/Zubehör/Kommunikation/DFÜ-Netzwerk wählen Sie Neue Verbindung erstellen. Geben Sie der DFÜ-Verbindung einen Namen, z.b. CallByCall1 o.ä. Wählen Sie als Gerät das USB-Modem. Geben Sie die Ortsnetzvorwahl und evtl. die Amtsvorwahl (bei Telefonanlagen) ein, kontrollieren Sie den aktivierten MFV -Modus. Klicken Sie auf Schliessen, geben Sie die Telefonnummer Ihres Providers ein. Klicken Sie auf Weiter. Klicken Sie das nun erstellte DFÜ-Netzwerk mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Eigenschaften. Normalerweise darf nur TCP/IP aktiviert sein, nicht Netbeui oder IPX/SPX. Bei der Option Am Netzwerk anmelden sollte KEIN Häkchen sein. Ihr Provider (Anbeiter des Internet-Zugangs) muss Ihnen für die Installation die entsprechenden Informationen geben. Meist finden Sie diese auch auf der Website des Providers, was Ihnen natürlich in diesem Moment noch nichts hilft, wenn die Internet- Verbindung nicht zustande kommt. Vielleicht können Sie dann bei einem Bekannten ins Internet gehen und sich die Informationen besorgen. Inzwischen gibt es auch genügend freie Provider, bei denen keinerlei Anmeldung o.ä. nötig ist und deren Minutenpreise teils genauso günstig oder gar günstiger sind wie bei grossen Providern wie T-Online oder AOL. Falls diese freien Provider Zugangssoftware erfordern, müssen Sie diese erst z.b. bei einem Bekannten herunterladen oder zum Herunterladen einen anderern Provider nutzen. Solche Provider mit Call by Call -Abrechnung können von Vorteil sein, wenn Sie sich noch nicht auf einen bestimmten Anbieter festlegen wollen. Ausserdem können Sie je nach Tageszeit den gerade günstigsten Internet-Zugang nutzen. Sie sollten dabei allerdings bedenken, dass zahlreiche andere Personen ebenfalls den billigsten Provider für den Internet- Zugang auswählen. So ist es zu manchen Tageszeiten unmöglich, eine Verbindung herzustellen. Dies liegt nicht an dem USB- Modem. Wählen Sie einfach einen anderen CallByCall-Provider. Schliesslich ist nicht nur der Preis pro Minute wichtig, sondern auch die übertragene Datenmenge pro Minute! Deshalb kann es sich beim Herunterladen von grösseren Datenmengen sehr schnell rechnen, die Internet-Verbindung zu einem etwas teureren CallByCall-Provider aufzubauen. 7

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