Eldercare Services in Europa Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen

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1 Annette Angermann Eldercare Services in Europa Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen Hotel Aquino, Berlin Gemeinnütziger e. V.

2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 1. Konferenzbericht Einleitung Bericht der Konferenz Zusammenfassungen der Workshops Workshop 1 Staatliche Rahmenbedingungen Workshop 2 Unternehmen Workshop 3 Dienstleistungserbringer / Dienstleistungsempfänger Workshop 4 Zentrale Anlaufstellen / Dienstleisternetzwerke Workshop 5 Fördermodelle / Gutscheine Workshop 6 Informations- und Kommunikationstechnologien als innovatives Instrument Fazit Anhang (Konferenzbeiträge Es gilt das gesprochene Wort.) Konferenzprogramm Teilnehmer/innen / Referent/innenliste Teilnehmer/innen Referent/innenliste Eldercare Services Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Deutschland Begrüßung durch den Deutschen Verein Barbara Syrbe Begrüßung und Eröffnung durch das BMFSFJ Dieter Hackler Eldercare Services Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen auf europäischer Ebene Halina Potocka Einführung und Überblick: Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Europa Werner Eichhorst Workshop 1 Staatliche Rahmenbedingungen Marianne Skov Iversen (DK) Valentina Hlebec (SL) Anni Vilkko (FI) Workshop 2 Unternehmen Cornelia Upmeier (DE) Madeleine Starr (UK) Karsten Gareis (EU) 109

3 2.8 Workshop 3 Dienstleistungserbringer / Dienstleistungsempfänger Jürgen Griesbeck (DE) Marie Beatrice Levaux (FR) Heike Nordmann (DE) Workshop 4 Zentrale Anlaufstellen / Dienstleisternetzwerke Kai Pagenkopf & Mechthild Konerding (DE) Hannie Burcksen (NL) Peter Raeymaekers (BE) Workshop 5 Fördermodelle / Gutscheine Antoine Dumurgier (FR) Jean-François Lebrun (EU) Greger Bengtsson (SE) Workshop 6 Informations- und Kommunikationstechnologien als innovatives Instrument Susanne Duus (DK) Axel Sigmund (DE) Cristina Rodríguez-Porrero Miret (ES) Impressum 224

4 Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, unterstützende Dienstleistungen für ältere Menschen in all ihrer Vielfalt zu diskutieren dies war der Leitgedanke der am der internationalen Konferenz Eldercare Services in Europa Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen, die von der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa veranstaltet wurde. Die insgesamt 175 teilnehmenden Expert/innen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, die aus 15 verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten und der Türkei angereist waren, kamen an den beiden Konferenztagen zusammen, um sich über unterstützende Dienstleistungen in Deutschland, in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten und auf europäischer Ebene zu informieren, um über europäische gute Praxisbeispiele zu diskutieren und sich zu vernetzen. In den parallel stattfindenden Workshops wurden gute Praxisbeispiele aus insgesamt zehn verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten unterteilt in Akteure sowie soziale und technische Infrastrukturen vorgestellt und lebhaft mit den Teilnehmenden diskutiert. Diese Dokumentation fasst die wichtigsten Ergebnisse der zweitägigen internationalen Konferenz zusammen. Darüber hinaus können die einzelnen Beiträge der Referent/innen sowie das Konferenzprogramm im Anhang nachgelesen werden. 1 Die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung und aktive Mitwirkung derjenigen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre: den Eröffnungsredner/innen, den Hauptreferent/innen, den Referent/innen der Workshops, den Moderator/innen der Workshops sowie der Gesamtmoderatorin. Ein großer Dank geht auch an die Dolmetscher/innen und Übersetzer/innen, ohne die weder eine dreisprachige Konferenz (deutsch, englisch, französisch) noch eine zweisprachige Dokumentation (deutsch, englisch) möglich wäre. Ein weiterer Dank geht an die zuständigen Mitarbeiter/innen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2 die Kolleg/ innen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.v. sowie an die Kolleg/innen des Projektteams Frankfurt/Main der Beobachtungsstelle für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Konferenz. Für die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa (Projektteam Berlin) Annette Angermann 1 In der deutschen Dokumentation sind die Beiträge in deutscher Sprache, in der englischen Version auf Englisch angehängt. 2 Zudem möchten wir dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Finanzierung der internationalen Konferenz danken. 1

5 1. Konferenzbericht 1.1 Einleitung Jeder Mensch braucht im Laufe seines Lebens einmal Unterstützung. Hilfe ist demnach etwas Alltägliches, etwas Selbstverständliches. Obwohl es viele Vorteile einer alternden Gesellschaft gibt beispielsweise die Chance, ein längeres und gesünderes Leben führen zu können bestehen auch einige Herausforderungen, denn die erhöhte Anzahl älterer Menschen kann durch eine sinkende Zahl jüngerer Menschen nicht mehr ausreichend unterstützt werden. Unterstützende Dienstleistungen pflegerische, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen, auch Eldercare Services genannt können nicht nur die Älteren selbst, sondern auch ihre Angehörigen entlasten und ein Stück weit zu einem selbstbestimmten Leben, in den eigenen vier Wänden, beitragen. Doch wie kann diese Unterstützung gewährleistet und organisiert werden? Dieser Frage ging die internationale Konferenz Eldercare Services in Europa Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen, die am 15. und 16. September 2011 in Berlin stattfand, nach. 3 Das Thema Eldercare Services kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden: Aus der Akteurperspektive gibt es Dienstleistungen von staatlicher, unternehmerischer oder privater Seite. Zudem kann das Thema anhand unterschiedlicher Infrastrukturen betrachten werden. Es gibt sogenannte Dienstleisternetzwerke oder zentrale Anlaufstellen, an die sich Dienstleistungsnutzer/innen wenden können. Des Weiteren können Dienstleistungen durch strukturelle Fördermodelle und Gutscheine benutzerfreundlich gestaltet werden. Nicht zuletzt kann Technik als innovatives Instrument die Möglichkeiten und die Reichweite verschiedener unterstützender Dienstleistungen erhöhen. Ziel der Konferenz war es, den verschiedenen Akteuren eine Plattform für den internationalen Erfahrungsaustausch anhand guter Praxisbeispiele, auch und gerade über ihre eigene Fachrichtung hinweg, zu bieten und sich untereinander zu vernetzen. 1.2 Bericht der Konferenz Die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema unterstützende Dienstleistungen. Während die internationale Konferenz im Jahr den Schwerpunkt auf familienunterstützende Dienstleistungen für eine 3 de/03-events/2011/gruppe6/p /. 4 Familienunterstützende Dienstleistungen in Europa: aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in Europa, 29. Januar 2011 in Berlin (http://www.deutscher-verein.de/03-events/2010/gruppe6/f /, veroeffentlichungen/andere-veroeffentlichungen.html). 2

6 Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie legte, war es das Ziel der aktuellen internationalen Konferenz, alle unterstützenden Dienstleistungen pflegerische, familienunterstützende sowie haushaltsnahe Dienstleistungen mit einzubeziehen und den Fokus auf die Zielgruppe der älteren Menschen zu legen. Unterstützende Dienstleistungen werden auf nationaler und europäischer Ebene derzeit intensiv diskutiert. In Deutschland wird diese Art der Dienstleistungen bei denen es sich um die institutionalisierte Form der Tätigkeiten handelt, die zuvor in den eigenen Haushalten privat erbracht wurden jedoch zögerlicher in Anspruch genommen, als es beispielsweise in Frankreich der Fall ist. 5 Nichtsdestotrotz wird die Inanspruchnahme unterstützender Dienstleistungen wegen des Wunsches länger in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben und damit ein selbst bestimmteres Leben führen zu können auch augrund der Notwendigkeit Beruf und familiäre Sorgeverpflichtungen zu vereinbaren in den kommenden Jahren noch steigen. Unterstützende Dienstleistungen bestimmen daher auch zunehmend die Qualität von Lebenslagen im Alter. 6 Unterstützende Dienstleistungen für ältere Menschen in Deutschland Die Altenpflege in Deutschland wird überwiegend öffentlich finanziert. Diese Finanzierung in ihrer jetzigen Form stößt jedoch an ihre Grenzen. 7 Deutschland liegt bezüglich der Anzahl der Pflegebedürftigen im europäischen Durchschnitt. Allerdings gibt es im deutschen Pflegesystem relativ wenige Beschäftigte im Bereich der Altenpflege, was dazu führt dass das Verhältnis zwischen Anzahl der Beschäftigten und Anzahl der älteren Pflegebedürftigen ungünstig ist. Das fehlende Fachkräftepotenzial, die hohe Fluktuation der Beschäftigten sowie die kurze Verweildauer der Altenpfleger/innen in ihrer Tätigkeit 8 verdeutlichen die Problematiken auf der Seite der pflegerischen Dienstleistungen. Bei den familienunterstützenden und haushaltsnahen Dienstleistungen lässt sich ein sehr großes Potenzial an Beschäftigten ausmachen. Diese Dienstleister/ innen erbringen ihre Leistungen jedoch oft im Bereich der Schattenwirtschaft. Es gilt also, sie in den formalen Arbeitsmarkt zu integrieren was zudem einen Professionalisierungs- und Qualitätsschub dieser Dienstleistungen mit sich bringen könnte. Hier sei über Kosten aus Sicht der Nachfrager und über die Verdienstmöglichkeiten aus Sicht der Anbieter/innen nachzudenken, so Werner Eichhorst vom Institut zur Zukunft der Arbeit. 9 5 Dies gründet sich neben den staatlichen Unterstützungsleistungen auch in Mentalitätsunterschieden bezüglich der Inanspruchnahme von unterstützenden personenbezogenen Dienstleistungen. 6 Naegele, Gerhard (2011): Soziale Dienste für ältere Menschen. In: Evers, A./Heinze, R.G./Olk, T. (Hrsg.): Handbuch Soziale Dienste, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S Aufgrund der Lohnkostenproblematik ist die Möglichkeit, Beiträge zu erhöhen, begrenzt. 8 Dies ist vermutlich den relativ unattraktiven Arbeitsbedingungen geschuldet. 9 Die hier genannten Daten basieren auf dem am 15. September 2011 in Berlin gehaltenen Vortrag Einführung und Überblick: Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Europa sowie der Power Point Präsentation Pflege und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Europa von Werner Eichhorst (siehe Präsentation Eichhorst im Anhang). 3

7 Dieter Hackler vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) betonte, dass es die geschenkte Lebenszeit der älteren Menschen zu gestalten gelte. Wenn viele Menschen gesünder und gebildeter älter werden, bestünde die Möglichkeit, spezifische Dienste anzubieten oder auch über neue Dienstformen nachzudenken. Einfach nur so weitermachen wie bisher, trage nicht zu Innovationen in Deutschland bei. Er stellte dar, dass die deutsche Bundesregierung das staatliche Gefüge der haushaltsnahen Dienstleistungen in den letzten Jahren durch verbesserte steuerliche Absetzbarkeit weiterentwickelt hat, um die Inanspruchnahme unterstützender Dienstleistungen zu erleichtern. 10 Seit der letzten Legislaturperiode sollen Pflegestützpunkte die Leistungserbringer und Nutzer/innen miteinander ins Gespräch bringen sowie Pflegeberatung leisten. Das Programm der Mehrgenerationenhäuser ein Beispiel für zentrale Anlaufstellen für die unterschiedlichen Formen von Dienstleistungen für ältere Menschen vor Ort werde fortgesetzt und soll nun auch verstärkt bei der Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen aktiv werden. Als ein Meilenstein sei die Familienpflegezeit zu sehen. Sie wird am 1. Januar 2012 eingeführt und kann durch ihre (zeitlich begrenzte) Arbeitszeitreduktion mit gleichzeitiger Fortzahlung des Lohnes zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf beitragen. 11 Des Weiteren könne das Servicetelefon sowie das Informationsportal Wege zur Pflege ab dem 1. Dezember 2011 in Anspruch genommen werden. 12 Unterstützende Dienstleistungen für ältere Menschen auf europäischer Ebene Vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaften europäischer Staaten wird das Thema unterstützende Dienstleistungen für ältere Menschen auch auf europäischer Ebene wahrgenommen, und Lösungsansätze werden diskutiert. Die Europa 2020 Strategie hat fünf Zielsetzungen, die auch auf Eldercare Services Auswirkungen haben können: Beschäftigung, Innovation, Bildung, soziale Integration und Klima. Unter dem Aspekt der Beschäftigung müssen viele Fragen gestellt und noch mehr Lösungen gefunden werden. Beispielsweise sollen mehr Frauen arbeiten und die Beteiligung der 50- bis 60-Jährigen am Arbeitsmarkt soll erhöht werden. Diese beiden Gruppen stellen jedoch die überragende Mehrheit der pflegenden Angehörigen. Wie können zur Entlastung dieser Gruppen mehr Arbeitsstellen im Bereich der unterstützenden Dienstleistungen geschaffen werden? Wie können Innovationen und neue Technologien besser genutzt werden, um Dienstleistungen zu verbessern? Wie können der Zugang, die Qualität verbessert und die Erschwinglichkeit gesichert werden? 10 Die Bundesregierung hat mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung im Jahr 2006 für eine bessere steuerliche Berücksichtigung von haushaltsnahen Dienstleistungen, Pflegediensten und Handwerkerleistungen gesorgt wurde diese Regelung durch das Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen erweitert (http://www.deutscherverein.de/03-events/2010/gruppe6/pdf/dokumentation_internationale%20konferenz_fud%20in%20europa_ pdf, S. 6). 11 Berufstätige, die nahe Angehörige pflegen, haben die Möglichkeit ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von zwei Jahren zu reduzieren und erhalten während der Pflegzeit ein im Verhältnis zu ihrer in diesem Zeitraum real geleisteten Arbeitszeit höheres Entgelt. Nach Ablauf der Pflegezeit werden die Wert- und Arbeitskonten wieder ausgeglichen (http://www.familien-pflege-zeit.de/, BMFSFJ/aeltere-menschen,did= html)

8 Die Europäische Kommission hat eine Konsultation zu Pflegezeiten eröffnet, um herauszufinden, welche Maßnahmen getroffen werden können, um pflegende Angehörige bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege besser zu unterstützen. Eine dieser Maßnahmen könnte eine Pflegefreistellung als ein Teil eines breiten Paktes zu den EU-Vorschriften für Urlaube, neben dem Mutterschutz, dem Vaterschaftsurlaub sowie dem Elternurlaub sein. Derzeit ist eine Pflegefreistellung auf europäischer Ebene nicht geregelt. Zwischen den EU-Mitgliedsstaaten bestehen große Unterschiede, sowohl was das Vorhandensein von Pflegefreistellungen als auch die Bezahlung und die Dauer der Pflegefreistellung betrifft. Letztere können sich von zwei Tagen bis hin zu zwei Jahren erstrecken, so Halina Potocka von der AGE Platform Europe. 13 Insgesamt bestehe die Notwendigkeit einer integrierten Vorgehensweise, bei der zugängliche, erschwingliche und qualitativ hochwertige Pflegedienstleistungen mit angemessen vergüteten Pflegefreistellungen für pflegende Angehörige kombiniert werden. Das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 bietet einen guten Ansatzpunkt, die Debatte auszudehnen und nicht nur auf europäischer Ebene, sondern auch auf nationaler, kommunaler und lokaler Ebene zu diskutieren. Nationale Modelle und Maßnahmen in europäischen Mitgliedstaaten Die hier beschriebenen Arten von Dienstleistungen sind die institutionalisierte Form der Tätigkeiten, die früher in den Haushalten privat erbracht wurden. Zum einen in Form von Altenpflege medizinische und pflegerische Dienstleistungen und zum anderen in Form von haushaltsbezogenen Tätigkeiten. Diese Dienstleistungen ergeben keine 100%-ige Schnittmenge, müssen in der Realität dennoch zusammen betrachtet werden, denn für viele der Nutzer/innen und ihre Angehörigen gehört eine Mischung beider Dienstleistungen zum alltäglichen Leben. Werner Eichhorst führte aus, dass diese Formen der Dienstleistungen in den meisten europäischen Ländern nicht gut bezahlt seien und aufgrund dessen die Mobilisierung des vorhandenen Fachkräftepotenzials schwer falle. Als wichtige Rahmenbedingungen seien die Entlohnungsstrukturen zu nennen. Des Weiteren fließen Qualifizierungsprozesse ein, die es den Dienstleistungsanbietern überhaupt ermöglichen, ihre spezifische Form der Dienstleistung anzubieten. Dies gelte für beide Bereiche, den der pflegerischen und den der haushaltsnahen Dienstleistungen. Während in zentraleuropäischen EU-Mitgliedstaaten eine relativ starke Lohnkompression herrscht und die hohen Lohnnebenkosten die Nachfrage solcher Dienstleistungen ohne öffent- 13 Die hier genannten Daten basieren auf dem am 15. September 2011 in Berlin gehaltenen Vortrag Eldercare Services Home Care, Family Support and Domestic Services for Older People on the European Level sowie der dazugehörigen Power Point Präsentation von Halina Potocka (siehe Präsentation Potocka im Anhang). 5

9 liche Zuschüsse erschweren, ist das angelsächsische Modell der Dienstleistungserbringung vornehmlich über den Markt geregelt. Gleichzeitig wird dort versucht die Kosten und die Rigiditäten des Arbeitsmarktes über die flexiblen Strukturen des Marktes zu begrenzen. In Skandinavien sind pflegerische und haushaltsnahe Dienstleistungen hauptsächlich über Steuern finanziert. In den kontinentaleuropäischen Staaten, in denen die Dienstleistungen traditionell überwiegend privat oder informell erbracht werden, ist zu beobachten, dass diese Dienstleistungen in den letzten Jahren zunehmend öffentlich gefördert wurden, was laut Werner Eichhorst die einzige Möglichkeit zu sein scheint, um den formalen Arbeitsmarkt zu mobilisieren. Im Bereich der pflegerischen Dienstleistungen ist in Dänemark in wesentlichem Maße der Staat tätig, der infolgedessen entsprechend hohe Pflegeausgaben verzeichnet. Das System ist vornehmlich auf kommunale Verantwortung ausgerichtet und nimmt den einzelnen potenziell Pflegenden aus der Verantwortung. Im Gegensatz zu Deutschland ist im dänischen Pflegesystem die Personalrelation zwischen Anzahl der Pflegebedürftigen und der tatsächlich vorhandenen Personalressource im Pflegebereich relativ günstig. Das Vereinigte Königreich hebt hauptsächlich auf private und Marktkräfte ab und bezieht daher auch überwiegend private Anbieter in die Altenpflege mit ein. Frankreichs Mischsystem hingegen kombiniert öffentliche Finanzierung mit einer privaten Pflegeversicherung sowie teils persönlicher Altersvorsorge. Als Beispiel für ein eher traditionell orientiertes europäisches Land ist Polen, mit seiner überwiegend familiären Organisation der Altenpflege. In diesem System liegt der Schwerpunkt stark auf privat eingesetzten Mitteln. Betrachtet man nun die Lage der haushaltsnahen Dienstleistungen in den europäischen Mitgliedstaaten, so ist insgesamt festzuhalten, dass es kaum Beschäftigte in privaten Haushalten gibt. Lediglich in Südeuropa gibt es noch etwas mehr angestelltes Personal, welches jedoch ebenfalls rückläufig ist. Hier stechen zwei EU-Mitgliedstaaten besonders in der Art, haushaltsnahe Dienstleistungen zu organisieren, heraus. Zum einen Frankreich, welches die längste Tradition hat, diese Dienstleistungen formal zu organisieren. Frankreich fördert die Nachfrage nach Dienstleistungen über ein Gutschein- bzw. Schecksystem, 14 das über die deutschen steuerlichen Abgeltungsmöglichkeiten hinausgeht und zusätzlich über eine spezielle Förderung für ältere Menschen verfügt. Diese Unterstützung umfasst auch pflegerische Dienstleistungen. Zum anderen das belgische Schecksystem, das durch seine starke öffentliche Förderung noch ein Stück weiterführt. Diese Förderung zielt darauf ab, den Lohnnebenkostenanteil sowie einen großen Teil der Arbeitskosten zu übernehmen. Das bedeutet, der/die Nutzer/in trägt letztlich nur ein Viertel der Kosten. 15 Interessant ist auch das dänische Förder- 14 Das Schecksystem wird vom Arbeitgeber kofinanziert, die wiederum steuerlich gefördert werden, wenn sie ihren Beschäftigten die Nutzung von Dienstleistungsschecks ermöglichen. 15 Grundprinzip dieses Systems ist eine staatliche Bezuschussung in Höhe von 2/3 der real anfallenden Kosten für die Arbeitsstunden. Hinzu kommt die darauf zusätzliche Steuererstattung, so dass der/die Endverbraucher/in nur etwa ¼ der Kosten tragen muss. 6

10 beispiel, denn dessen Entwicklungen seit Mitte der 1990er-Jahre lassen erkennen, dass bestimmte Rahmenbedingungen nötig sind, um ein System erfolgreich zu gestalten. Das dänische Home Service Programme wurde 2004 auf die Zielgruppe ältere Menschen eingegrenzt. Mit der Fokussierung auf diese spezielle Altersgruppe ist gleichzeitig auch der Förderbetrag reduziert worden, was dazu geführt hat, dass in diesem Bereich die zugrunde liegenden Strukturen sich als nicht mehr tragfähig erwiesen haben Zusammenfassungen der Workshops Akteure Workshop 1 Staatliche Rahmenbedingungen Workshop eins diente der Darstellung und Diskussion allgemeiner Rahmenbedingungen, die die jeweiligen Nationalstaaten ihren betroffenen Bürger/innen anbieten können, wie z.b. Freistellungen von der Arbeit zur Ausübung von Pflegetätigkeiten. Marianne Skov Iversen vom National Board for Social Services, der staatlichen Behörde für Sozialwesen in Dänemark, berichtete vom System der allgemeinen Anspruchsberechtigung und der zumeist kostenfreien Dienstleistungen. In Dänemark seien vor allem Gemeinden für die Pflege zuständig und entwickeln zudem ihre eigenen Qualitätsstandards für die häusliche Pflege. Mit der Reform der freien Wahl im Jahr 2004 habe sich der Markt geöffnet: nun seien neben den staatlichen Anbietern auch Dienstleistungsangebote von privaten Anbietern möglich. Zudem habe sich das System von der kompensierenden Pflege hin zur Alltagsrehabilitation entwickelt. Das heißt, es greift das Selbsthilfeprinzip: jeder soll Manager seines eigenen Lebens sein können. Marianne Skov Iversen resümierte, dass große Herausforderungen dazu zwängen innovativ zu sein, um neue Lösungen zur Erbringung qualitativ hochwertiger Pflege zu finden. Anni Vilkko vom National Institut for Health and Welfare stellte die systematische Förderung informeller Pflege in Finnland vor. Sie betonte die gemeinsame Verantwortung zwischen den Kommunen, den pflegenden Angehörigen und den Pflegeempfänger/innen und wies auf die allgemeine Anspruchsberechtigung hin. Die Unterstützung für pflegende Angehörige ist in Finnland nicht an die Pflege älterer Menschen gekoppelt. Pflegende haben einen gesetzlichen Anspruch auf Sozialdienstleistungen sowie auf drei Tage Urlaub monatlich. Dem finnischen System liegt die Annahme zugrunde, dass über 90% der älteren Menschen zu Hause wohnen bleiben könnten, sofern sie passende Gesundheits- und Fürsorgeleistungen nutzen. Dieses 16 Die hier genannten Daten basieren auf dem am 15. September 2011 in Berlin gehaltenen Vortrag Einführung und Überblick: Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Europa sowie der Power Point Präsentation Pflege und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Europa von Werner Eichhorst (siehe Präsentation Eichhorst im Anhang). 7

11 Ziel der staatlichen Rahmenbedingungen sei allerdings noch nicht erreicht. Die Herausforderung bestünde darin, das Unterstützungssystem für pflegende Angehörige weiterzuentwickeln, aus dem Familien in den verschiedensten Lebenssituationen Unterstützungen und Leistungen erhalten. Valentina Hlebec von der Universität Ljubljana berichtete von dem Verständnis der gemeinsamen Verantwortung des Einzelnen, der Familien, der Kommunen und des Staates für die Pflege älterer Menschen in Slowenien. Pflegende Angehörige haben das Recht auf Freistellung von der Arbeit für sieben Tage 17, wenn sie in demselben Haushalt wie ihre pflegebedürftigen Angehörigen wohnen. Zudem ist der Erhalt von Barleistungen und Aufwandsentschädigungen möglich. Es wird unterschieden zwischen der sozialen häuslichen Pflege 18 und der häuslichen Krankenpflege. Die häusliche Sozialpflege steht allen offen, die Mehrheit der Nutzer/innen ist jedoch über 65 Jahre alt. Die medizinische und häusliche Krankenpflege unterteilt sich in präventive und kurative Krankenpflegebesuche. Es existiert eine größere Anzahl von Rechten und Leistungen, die Anlaufstellen dafür sind jedoch unterschiedlich 19, so dass die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle laut Hlebec dem/der potentielle/n Nutzer/in vermutlich helfen würde Workshop 2 Unternehmen Im zweiten Workshop wurde die Rolle der Unternehmen in ihrer Funktion als Arbeitgeber von pflegenden Angehörigen diskutiert und gute Praxisbeispiele vorgestellt. Cornelia Upmeier vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag erläuterte die allgemeinen Rahmenbedingungen, die in Deutschland für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege beitragen sollen. Es gibt die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten und sich von der Arbeit freistellen zu lassen. 20 Weitere Maßnahmen die auch im Rahmen der Kinderbetreuung in Anspruch genommen werden können sind flexible Arbeitszeiten (v.a. Gleitzeit), Telearbeit sowie Jobsharing. Besonders wichtig Angestellte ist laut Upmeier die Bereitstellung bzw. der Zugang zu Informationen ob in Form von Informationshotlines, Beratungen und Vermittlung von unterstützenden Dienstleistungen, Pflegetischen oder Seminaren. Des Weiteren gibt es haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen und für pflegende Angehörige, wie beispielsweise ein Wäscheservice, die Möglichkeit Essen aus der Kantine mitnehmen zu können oder Einkaufsservices 21 in den Betrieben. Cornelia Upmeier ist allerdings der Ansicht, dass die Unterstützung im Bereich der Pflege noch ausbaufähig ist. 17 In Ausnahmefällen ist dies auch 14 Tage möglich. Es besteht Anspruch auf Gehaltsentschädigung von 80%. 18 Hierbei handelt es sich um Hilfen im Haushalt, bei täglichen Aufgaben sowie bei der Pflege von sozialen Kontakten. Die Kommune ist verpflichtet 50% der Kosten abzudecken. Bis Ende 2011 fördert die Landesregierung dieses Programm durch Subventionierung (sie bezahlt die Gehälter der arbeitenden Pflegenden, einen Teil der Kosten trägt der/die Empfänger/in). 19 Sozialarbeit, Arzt, medizinischer Dienst, Krankenversicherung, Rentenversicherung etc. 20 Das Pflegezeitgesetz gestattet es dem/der Arbeitnehmer/in sich für zehn Tage sowie bis zu sechs Monaten von der Arbeit unvergütet freistellen zu lassen. Als eine Art vergütetes Mischsystem ist die Familienpflegezeit zu sehen, die ab dem in Anspruch genommen werden kann (weitere Erläuterungen siehe Fußnote 11). 21 wöchentliche Bäckerei- und Obsteinkäufe usw. möglich 8

12 Madeleine Starr von Carers UK verdeutlichte, dass es sich bei den arbeitenden pflegenden Angehörigen aufgrund des demografischen Wandels um uns alle handelt bzw. handeln wird. Da zukünftig nicht mehr die Wahl zwischen Arbeit und Pflege bestehe, würden zunehmend betriebliche Unterstützungsleistungen für pflegende Angehörige als Bedingung für Beschäftigungsverhältnisse gesehen. Im Vereinigten Königreich haben Beschäftigte Anspruch auf Betreuungsurlaub, um sich kurzfristig 22 um Angehörige kümmern zu können. Zudem können flexible Arbeitszeiten angefragt werden. Nach dem Gleichstellungsgesetz werden Pflegende geschützt. Die Öffentlichkeit ist für die Nöte von pflegenden Angehörigen sensibilisiert. Ein Arbeitgeberforum Employers for Carers, die pflegefreundliche Arbeitsplatzrichtlinien und verhaltensweisen entwickeln möchten, bietet praktische Dienstleistungen für Arbeitgeber an. Derzeit setzt sich die Organisation dafür ein, dass alle Kommunen dazu verpflichtet werden, sicherzustellen, dass genügend Angebote an Pflegedienstleistungen zur Verfügung stehen. Karsten Gareis von der empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung ist Mitautor der EUROFOUND 23 -Studie 24 und berichtete von Unternehmensinitiativen aus verschiedenen europäischen Staaten, die zu einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf beitragen. Auf der einen Seite gibt es arbeitsbezogene Maßnahmen wie beispielsweise (temporäre) Arbeitszeitreduktionen/Teilzeitarbeit, Flexibilisierung der Arbeitszeit und Telearbeit. Auf der anderen Seite gibt es pflegebezogene Angebote, konkrete Hilfen und allgemeine Maßnahmen. Bislang war Auditierung von Familienfreundlichkeit auf Elternschaft begrenzt, nun nutzen Arbeitgeber diese Zertifikate universeller, um Angestellte zu rekrutieren Workshop 3 Dienstleistungserbringer / Dienstleistungsempfänger Workshop drei beschäftigte sich mit denjenigen, die die Dienstleistungen bereitstellen und denjenigen, die sie letztendlich nutzen. In diesem Workshop vertrat Heike Nordmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die Seite der Dienstleistungsnutzer/innen. Der Bereich der ambulanten pflegerischen Hilfen in Deutschland sei relativ stark reglementiert, während die haushaltsnahen Dienstleistungen im Gegensatz dazu kaum reguliert seien. Im Rahmen der Pflege- und Wohnberatung stellte sich zudem heraus, dass Pflege ein Stigma mit sich zu bringen scheint und daher Haushaltsdienstleistungen möglichst nicht im Kontext von Pflege, sondern eher als eine Art Lebens- 22 zwei bis fünf Tage 23 Europäische Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen 24 Die Studie Company initiatives for workers with care responsibilities for disabled children or adults beinhaltet 50 Fallstudien aus elf europäischen Staaten, wie z.b. Deutschland, Belgien, Frankreich, die Niederlande, Österreich und das Vereinigte Königreich sowie Polen, Slowenien und Portugal (http://www.eurofound.europa.eu/publications/htmlfiles/ef1147.htm). 9

13 komfort angeboten werden sollten. Dies würde die potentiellen Nutzer/innen eher dazu motivieren unterstützende Dienstleistungen frühzeitig anzunehmen und so auch einem möglichen Pflegebedarf vorbeugen zu können. Die verschiedenen Dienstleistungen müssen nicht aus ein und derselben Hand angeboten werden, es sollte allerdings eine/n feste/n Ansprechpartner/in geben. Jürgen Griesbeck vom Familienservice PME erläuterte im Anschluss seine Erfahrungen aus der Sichtweise einer deutschen Dienstleistungsagentur, die unterstützende Dienstleistungen für ältere Menschen anbietet. Er berichtete, dass vor einigen Jahren noch das schlechte Gewissen seiner Kund/innen im Vordergrund stand dies sei nun der Frage der Finanzierbarkeit gewichen. Um die unterschiedlichsten Dienstleistungen bundesweit anbieten zu können, sei neben einer großen Datenbank viel Personal notwendig, welches gewährleistet, dass jede/r vermittelte Dienstleistungsanbieter/in geprüft wird. Die Beratung kann persönlich, am Telefon oder auch mittels einer Teleakademie oder In-House-Schulungen der Arbeitgeber/innen erfolgen. Er wies zudem darauf hin, dass neben dem Organisatorischen auch die psychologische Komponente der Unterstützungsleistung nicht zu unterschätzen sei, denn durch die Pflegebedürftigkeit können sich die zwischenmenschlichen Beziehungen von Angehörigen und Pflegebedürftigen verändern. Marie Beatrice Levaux von der Fédération des Particuliers Employers de France stellte dar, dass die Familienbeschäftigung im Jahr 2020 potentiell 20 Millionen Beschäftigungsverhältnisse in Europa bereithalte und dass das französische Modell der Familienbeschäftigung in den letzten Jahren dazu beigetragen habe, nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse zu reduzieren. Das Modell der Familienbeschäftigung sieht ein Beschäftigungsverhältnis zwischen zwei Privatpersonen vor. Die Familienbeschäftigung hat laut Levaux drei große Ziele: die Bezahlbarkeit der unterstützenden Dienstleistungen sicherzustellen, eine vereinfachte organisatorische Abwicklung zu ermöglichen, wie beispielsweise die Anmeldung der Beschäftigung durch den/die Familienarbeitgeber/in sowie eine Professionalisierung der Arbeitnehmer/innen. Dieses Jahr wurde eine europäische Initiative ins Leben gerufen, die versucht den Sektor der Familienbeschäftigung als eine soziale Entwicklungskraft sichtbar zu machen sowie den sozioökonomischen Herausforderungen mit einer innovativen Familienpolitik zu begegnen: die Europäische Föderation zur Familienbeschäftigung. 10

14 Soziale und technische Infrastrukturen Workshop 4 Zentrale Anlaufstellen / Dienstleisternetzwerke Im vierten Workshop wurden gute Praxisbeispiele für zentrale Anlaufstellen thematisiert. Kai Pagenkopf stellte für die Handwerkskammer Münster zwei Projekte aus Nordrhein- Westfalen vor. Zum einen das Projekt Wohnen im Wandel und zum anderen das Projekt Service Welten. Beide deutschen Projekte bieten Wohnraumanpassungen nach individuellem Bedarf, wie beispielsweise Herstellung von Barrierefreiheit, an und versuchen eine Vernetzung handwerklicher und personen- bzw. haushaltsnaher Dienstleistungen zu fördern. Ein ganz wesentliches Moment beider Projekte sei die Erschließung von Marktchancen für Handwerker, Planer und Dienstleister/innen. Aufgrund der Marktausrichtung handele es nicht um einen sozialpolitischen, sondern um einen unternehmerischen Ansatz. Laut Pagenkopf soll eine Art Kooperationsatlas erstellt werden, in dem sich die Dienstleister/innen kundig machen können, mit wem sie wie zusammenarbeiten und wo sie konkret Unterstützung erhalten können. Mechthild Konerding berichtete von ihrer täglichen Arbeit in ihrem Unternehmen Zauberfrau Münster 25. Im Rahmen des Netzwerks Service Welten. Ihr Ansatzpunkt für die Gründung von Zauberfrau war es, eine legale Möglichkeit für private Haushalte Putz- und Haushaltshilfen zu schaffen. Hanni Burcksen vom niederländischen LekkerLeven 26, einer Mittlerorganisation zwischen den Dienstleistungsnachfrager/innen und den Dienstleistungsanbieter/innen, erläuterte, dass die fünf meistbestellten Dienstleistungen Wohndienste, Haushaltshilfen, Gartenarbeiten, Frisur- und Fußpflege sowie Alltagsbegleitung und Auskunft seien. LekkerLeven wurde Mitte der 1990er Jahre von Privatpersonen gegründet und erhielt dafür eine staatliche Anschubfinanzierung mittlerweile finanziert sich das Unternehmen allein. Der Kundenkreis besteht u.a. aus Versicherungen, Wohnungsvermieter/innen und Pflegeorganisationen, die die Vermittlungsdienste von LekkerLeven in Anspruch nehmen möchten. LekkerLeven betreut den gesamten Dienstleistungsprozess, dass heißt, sie sind von Anfang an der Ansprechpartner und sind 24 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche über Telefon und Internet erreichbar. Während die guten Praxisbeispiele zuvor lokaler Natur waren, verhält es sich bei Flanders Care etwas abstrakter. Peter Raeymaekers stellte die interregionale Initiative der flämischen Regierung vor und betonte, dass das Spielfeld viel größer sei und über die lokale und regionale Umgebung hinausgehe. Die Basis sei zwar das regionale Beispiel, die Initiative zur Förde- 25 Zauberfrau Münster bietet z.b. haushaltsnahe Dienstleistungen wie Reinigung der Wohnung, Wäschepflege, Einkäufe sowie Holund Bringdienste an. 26 LekkerLeven bedeutet gutes Leben. 11

15 rung von Pflege 27 in der Region, dennoch ginge es darum Gedanken und Wissen im europäischen Rahmen auszutauschen. Hierzu wurde eine Partnerschaft in 13 europäischen Regionen, wie beispielsweise Nord-Brabant, Gent, Schottland, Süddänemark, Katalonien gebildet Workshop 5 Fördermodelle / Gutscheine Workshop fünf setzte sich mit den verschiedenen Arten staatlicher Förderung, den Förder- und Gutscheinmodellen, auseinander und zeigte gute Praxisbeispiel auf. Antoine Dumurgier von Edenred, einem Unternehmen das vorfinanzierte Gutscheine vertreibt, erläuterte das französische Beispiel eines Gutscheinmodells. In Frankreich werden ältere Menschen bereits seit Jahren unterstützt, um länger in ihrem Zuhause bleiben zu können. Sie erhalten eine personalisierte Zuwendung für Selbständigkeit. 28 Der universelle Gutschein 29 dient als Zahlungsmittel und kann für haushaltsnahe Dienstleistungen u.ä. eingesetzt werden, nicht jedoch für medizinische Pflege. Der Vorteil von Gutscheinen besteht v.a. in ihrer zweckgebundenen Verwendung. Greger Bengtsson von der schwedischen Lokal- und Regionalbehörde stellte das Fördermodell der freien Wahl in der schwedischen Altenpflege vor. Seit den 1990er Jahren wurde über Effizienz und Qualität diskutiert und mit dem Gesetz zur neuen Wahlfreiheit aus dem Jahr 2009, hat der/die Dienstleistungsnutzer/in nach dem der soziale Dienst den Bedarf vor Ort ermittelt hat die Wahl, ob die Dienstleistung von der Gemeinde oder einem privaten Dienstleister erbracht werden soll. Da die Leistungen in gleicher Höhe entlohnt werden, herrsche hier kein Preiswettbewerb. Zudem gibt es seit ca. drei Jahren Steuererleichterungen, 30 das bedeutet, dass der/die Dienstleistungsnutzer/in 50% der Arbeitskosten trägt und der Staat die anderen 50%. Jean-François Lebrun von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten und Integration) wies zu Beginn seines Beitrages darauf hin, dass die folgende leicht provokative Betrachtung haushaltsnaher Dienstleistungen 31 nicht der offiziellen Sichtweise der Europäischen Kommission entspräche. Lebrun stellte die Frage: Gehe ich arbeiten oder erfülle ich die haushaltsbezogene Tätigkeiten selbst? Die Lösung zur Überbrückung der Differenz zwischen dem Schwarzmarkt- und dem legalen Dienstleistungspreis könnte in öffentlicher Unterstützung in Form von Steuerentlastungen, Gutscheinen oder einem Marktwettbewerb liegen. 27 Mobilität, häusliche Pflege etc. 28 Allocation Personnalisée d Autonomie 29 Chèque Emploi Service Universel 30 Die Möglichkeit haushaltsnahe Dienstleistungen gibt es also nicht für Rentner/innen. 31 Der Themenbereich Pflege wurde hier bewusst ausgespart. 12

16 1.3.6 Workshop 6 Informations- und Kommunikationstechnologien als innovatives Instrument In Workshop sechs wurden Erfahrungen guter Praxis im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien ausgetauscht. Susanne Duus vom dänischen Finanzministerium stellte die Arbeit des Public Welfare Technology Fund (PWT-Fund) vor. Der PWT-Fund testet neue unterstützende Technologien, wie beispielsweise das telemedical treatment, das die Zusammenarbeit zwischen Pfleger/in, Ärzt/ innen und Patient/innen fördert oder die Online-Pflege, bei der der Kontakt zum Pflegepersonal und zur Familie mittels Internetkamera gehalten wird. Zu bedenken ist laut Duus jedoch, dass es aufgrund von Testreihen längere Zeit benötigt diese Innovationen einzuführen. Axel Sigmund vom VDI/VDE Innovation + Technik beleuchtete nationale und europäische Programme von Ambient Assistent Living (AAL). Die technischen Hilfsmittel seien nicht nur auf ältere Menschen ausgerichtet, diese sollen die Produkte jedoch ebenfalls anwenden können. In Deutschland gibt es verschiedene Programme, um Informations- und Kommunikationstechnologien für ältere Menschen nutzbar zu machen, wie z.b. mit den Altersgerechten Assistenzsystemen für ein gesundes und unabhängiges Leben. Auf europäischer Ebene werden im Rahmen des AAL Joint Programme, das noch bis 2013 läuft, Technologien in Zusammenhang mit Dienstleistungen gefördert. Cristina Rodríguez-Porrero Miret von CEAPAT-IMSERSO 32 beschrieb einige spanische Beispiele guter Praxis. Sie zeigte beispielsweise auf, wie technologische Innovationen zur Ortung, zur kognitiven Stimulation, zur Unterstützung von Parkinsonkranken und zum Gedächtnistraining genutzt werden können. Des Weiteren gibt es technische Möglichkeiten die negativen Auswirkungen von Entfernungen im ländlichen Raum durch Informations- und Kommunikationstechnologien zu reduzieren, beispielsweise durch das Programm der enclave rural 33, in dem Wissen transferiert und emotionale Unterstützung gewährleistet wird. Ein allgemeines Problem von technologischen Innovationen bestehe darin, dass viele Verbraucher/innen nicht ausreichend über die Möglichkeiten informiert seien. 1.4 Fazit Der europäische Vergleich zeigt, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, die Lebenssituation für alle Beteiligten, aber vor allem für die Dienstleistungsnutzer/innen zu verbessern. Aus Akteursperspektive wäre dies durch eine Verbesserung der staatlichen Rahmenbedingungen z.b. durch die Schaffung von integrierten Diensten 34, durch eine verstärkte Einbindung 32 CEAPAT (Centro de Referencia Estatal de Autonomía Personal y Ayudas Técnícas) - IMSERSO (Instituto de Mayores y Servicios Sociales) Unter integrierten Diensten sind die auf Einzelfälle bezogene Zusammenarbeit der jeweils beteiligten Dienste, Institutionen, und Einzelakteure zu verstehen (Naegele, Gerhard (2011): Soziale Dienste für ältere Menschen. In: Evers, A./Heinze, R.G./Olk, T. (Hrsg.): Handbuch Soziale Dienste, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 418). 13

17 der Unternehmen mittels ihrer betrieblichen Regelungen innerhalb der Rahmengesetzgebungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für die Arbeitnehmer/innen sowie beispielsweise durch eine Vereinfachung der Beschäftigung von Privatpersonen als unterstützende Dienstleister, möglich. In Hinblick auf die unterschiedlichen Infrastrukturen lässt sich zusammenfassen, dass zentrale Anlaufstellen, gerade in fragmentierten Unterstützungssystemen als (erster) Ansprechpartner fungieren können, dass zur Steigerung der legalen Nachfrage von Dienstleistungen besonders Gutschein- oder andere Fördermodelle geeignet sind und dass Informations- und Kommunikationstechnologien innovative Lösungsansätze zur Unterstützung von älteren Menschen bieten können. Die Konferenz hat gezeigt, dass sich die Diskussionen um unterstützende Dienstleistungen in einem Spannungsfeld zwischen Professionalisierung und Formalisierung bzw. Legalisierung der unterstützenden Tätigkeiten bewegen. Teilweise verbleibt die Erbringung der Dienstleistung allerdings in der Schattenwirtschaft, wie es auch in Deutschland der Fall ist. Wenn die Dienstleistungen jedoch in den formalen Arbeitsmarkt integriert, also legale Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden sollen, ist es unerlässlich, die Bruttokosten der Nutzer/innen und die Nettoverdienste der Dienstleister/innen in Relation zu setzen. Es gibt gute Gründe, eine Subventionierung dieses Wirtschaftszweiges zu rechtfertigen. Eine Subventionierung hätte die Legalisierung informeller Beschäftigungsverhältnisse, höhere Steuereinkommen, die Professionalisierung der Dienstleistungen durch die sich die Arbeitsbedingungen der Dienstleistungserbringer/innen und damit auch die Qualität der Dienste verbessern würden, zur Folge. Diese Ansätze aus dem internationalen Vergleich sind insbesondere für Deutschland interessant, denn dies spräche für eine Förderung der Nachfrage mit Hilfe eines Scheck- bzw. Gutscheinsystems verbunden mit einer steuerlichen Förderung. Als wichtige flankierende Maßnahme wäre eine Einbindung der Arbeitgeber als Sponsoren möglich. Diese kann ebenfalls zu einer Legalisierung der Dienstleistungen, aber auch zur Mitarbeiterbindung beitragen. Des Weiteren könnten Dienstleistungsagenturen oder private Anbieter, die bestimmte Qualifikationsstandards erfüllen, sich zertifizieren lassen und Zugang zum System erhalten. Es gilt nun, für die jeweiligen Staaten passgenaue Rahmenbedingungen zu finden, um pflegerische, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen neu zu gestalten und die demografischen Veränderungen als Chance zu sehen, innovative Lösungen für die derzeitigen ökonomischen und sozialen Herausforderungen zu finden. Unsere Gesellschaft wird sich an die Bedürfnisse ihrer alternden Bevölkerung anpassen müssen, es bietet sich jedoch auch die Chance, das Konzept eines Designs für alle zu entwickeln. 14

18 2. Anhang (Konferenzbeiträge Es gilt das gesprochene Wort.) 2.1 Konferenzprogramm Vereinbarkeit von Pflege und Beruf im europäischen Vergleich Internationale Konferenz Eldercare Services in Europa Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen Donnerstag, und Freitag, Hotel Aquino, Berlin Programm (Stand: ) Donnerstag, :00 Anmeldung mit kleinem Begrüßungsimbiss 13:30 Eldercare Services Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Deutschland Begrüßung durch den Deutschen Verein Barbara Syrbe, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.v. Begrüßung und Eröffnung Dieter Hackler, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 14:00 Eldercare Services - Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen auf europäischer Ebene Halina Potocka, AGE Platform Europe 15

19 14:30 Einführung und Überblick: Pflege, familienunterstützende und haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in Europa Werner Eichhorst, Institut zur Zukunft der Arbeit 15:10 Rückfragen und Publikumsdiskussion 15:40 Kaffeepause 16:15 Parallele Workshops 1. Block: Akteure Workshop 1 Staatliche Rahmenbedingungen Marianne Skov Iversen, National Board of Senior Services, Senior Citizen Services (Dänemark) Valentina Hlebec, Universität Ljubljana (Slowenien) Anni Vilkko, National Institute for Health and Welfare (Finnland) Moderation: Christopher Gess, Rambøll Management Consulting GmbH Workshop 2 Unternehmen Cornelia Upmeier, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (Deutschland) Madeleine Starr, Carers UK/Employers for Carers (Vereinigtes Königreich) Karsten Gareis, empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung mbh (EU) Moderation: Regina Held, Zentrum Frau in Beruf und Technik Workshop 3 Dienstleistungserbringer / Dienstleistungsempfänger Jürgen Griesbeck, pme Familienservice (Deutschland) Marie Beatrice Levaux, Fédération des Particuliers Employers de France (Frankreich) Heike Nordmann, Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen (Deutschland) Moderation: Brigitte Bührlen, WIR! Stiftung pflegender Angehöriger 18:15 Ausklang im Plenum 2 16

20 18:30 Ende des ersten Veranstaltungstages - Abendessen Freitag, :00 Begrüßungskaffee 09:15 Begrüßung und Berichte aus den Workshops des ersten Veranstaltungstages (Workshops 1-3) 09:45 Parallele Workshops 2. Block: soziale und technische Infrastrukturen Workshop 4 Zentrale Anlaufstellen / Dienstleisternetzwerke Kai Pagenkopf (ServiceWelten + Wohnen im Wandel), NeumannConsult / Handwerkskammer Münster und Mechthild Konerding (Zauberfrau Münster) (Deutschland) Hannie Burcksen, Lekker Leven (Niederlande) Peter Raeymaekers, Flanders Care (Belgien) Moderation: Sven Hallscheidt, Deutscher Industrie- und Handelskammertag Workshop 5 Workshop 6 Fördermodelle / Gutscheine Antoine Dumurgier, Edenred (Frankreich) Jean-François Lebrun, Europäische Kommission (EU) Greger Bengtsson, Sveriges Kommuner och Landsting (Schweden) Moderation: Dominik Enste, Institut der Deutschen Wirtschaft Köln Informations- und Kommunikationstechnologien als innovatives Instrument Susanne Duus, Public Welfare Technology-Foundation (Dänemark) Axel Sigmund, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Deutschland) Cristina Rodríguez-Porrero Miret, Centro de Referencia Estatal de Autonomía Personal y Ayudas Técnicas - Insituto de Mayores y Servicios Sociales (Spanien) Moderation: Sibylle Meyer, SIBIS - Institut für Sozialforschung 3 17

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