Zeitschrift des BDÜ-Landesverbandes Bremen und Niedersachsen e. V. Ausgabe 1/13 April 2013

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zeitschrift des BDÜ-Landesverbandes Bremen und Niedersachsen e. V. Ausgabe 1/13 April 2013"

Transkript

1 Zeitschrift des BDÜ-Landesverbandes Bremen und Niedersachsen e. V. Ausgabe 1/13 April 2013 Leichte Sprache: Steigender Bedarf durch Vorgaben des Gesetzgebers Rege Beteiligung beim Neujahrstreffen des Landesverbandes in Celle Elisabeth Edl stellt ihre Neuübersetzung des Klassikers Madame Bovary vor

2 Liebe Leser, Sprachmittler überwinden Grenzen. Dass es diese auch innerhalb der eigenen Mutter sprache gibt, wird uns spätestens in der Ausbildung durch die Vermittlung verschiedener Fach sprachen bewusst gemacht: Rechtliche, technische, medizinische Sprache kann noch lange nicht jeder verstehen, man braucht gewisse Hintergrundinformationen, ein gewisses Vokabular. Bei genauer Betrachtung ist jedoch auch die offizielle Alltagssprache schon ziemlich kompliziert. Es gibt nämlich viele Menschen, die hier Verständnisprobleme haben, die sich scheinbar unüberwindbaren sprachlichen Barrieren gegenüber sehen. Die Initiative für Leichte Sprache hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern. Hier tut sich ein weiteres spannendes Wirkungsfeld für Sprachmittler auf. Prof. Dr. Christiane Maaß berichtet für uns über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich, insbesondere über das Übersetzen in Leichte Sprache als Teil des neuen Masterstudienganges Medientext und Medienübersetzung an der Universität Hildesheim. Beschreibungen und Befindlichkeiten möglichst einfach auszudrücken ist oft auch das Ziel großer Schriftsteller und ihrer Übersetzer und manchmal liegt gerade darin ihre Kunst. Elisabeth Edl hat sich einen berühmten Sprachkünstler des neunzehnten Jahrhunderts vorgenommen und sein bekanntestes Werk in jahrelanger Kleinarbeit neu übersetzt und beleuchtet: Gustave Flauberts Madame Bovary. In unserem Bericht über ihre Lesung können Sie einen interessanten Einblick in ihr Schaffen gewinnen und erfahren, wie radikal und präzise sowohl Flaubert als auch Edl vorgingen. Wenn man allerdings zwischen den Zeilen lesen und den feinen Sinn dahinter entdecken möchte, dann handelt es sich oft um Ironie. Aber was ist das genau, die Ironie? Der französische Moral philosoph Vladimir Jankélévitch hat darüber bereits 1936 ein Buch veröffentlicht, das erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde und viel Aufmerksamkeit in der deutschen Presse bekam. Im Interview erzählt uns der Übersetzer Jürgen Brankel etwas zu den Hintergründen. Impressum Christian Korte Herausgeber BDÜ Landesverband Bremen und Niedersachsen e. V. Adresse der Geschäftsstelle Weender Landstr , Göttingen, Planung und Redaktion Martina Korte, Leuschnerstr. 3, Oldenburg, Tel.: , Janna Burkart, P.O. Box 41, NL-8260 AA Kampen, Tel.: +31 (0) , Gestaltung und Layout Thorsten Weddig Grafik&Layout, Titelfoto Martina Korte Druck DieUmweltDruckerei GmbH, Hannover Anzeigenakquise BDÜ LV Bremen und Niedersachsen e. V., Barbara Crepon, Weender Landstr , Göttingen Tel.: , TransRelations erscheint dreimal jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint im August Redaktions- und Anzeigenschluss Wie Sie sehen, haben wir diesmal einen besonders breiten sprachlichen Bogen für Sie gespannt. Selbstverständlich haben wir auch wieder einige Informationen aus dem Verband, außerdem einen Seminarbericht für Existenzgründer und eine Wörterbuch-Rezension im Gepäck. Ein herzlicher Dank der Redaktion geht an alle Mitwirkenden für die bereichernden Beiträge! Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. Martina Korte Inhalt Unser Verband 3 Unterhaltsames Treffen mit Rekordbeteiligung Neujahrstreffen Freiberuflich übersetzen will gelernt sein! Das BDÜ-Existenzgründungsseminar in Hildesheim 14 Neue Mitglieder unseres LV Januar bis März Aufruf an die Mitglieder Nachfolge gesucht für Schatzmeisterin des Landesverbandes 16 Übersetzer- und Dolmetschertreffen Stammtische von Busdorf bis Göttingen Rezension 5 Wirtschafts-und Steuerrecht (DE FR) Kompaktes Wörterbuch mit Mängeln Universität Hildesheim 6 Leichte Sprache Steigender Bedarf durch Vorgaben des Gesetzgebers 14 In Memoriam Professor Dr. Reiner Arntz Aus dem Bundesverband 8 Anhörung im Rechtsausschuss Übersetzerverbände fordern angemessene Vergütung durch die Justiz 12 Mit dem Export boomt auch die Übersetzungsbranche Online-Umfrage des BDÜ 14 BDÜ richtet 20. FIT-Weltkongress aus Call for Papers veröffentlicht Interview 9 Erstmals auf Deutsch: Die Ironie Interview mit Jürgen Brankel Veranstaltungen 11 Sprachliche Finessen im Geiste Flauberts Lesung mit Elisabeth Edl

3 Unser Verband Unterhaltsames Treffen mit Rekordbeteiligung Das Neujahrstreffen des BDÜ-Landesverbandes Bremen/ Niedersachsen fand diesmal in Celle statt Am 26. Januar 2013 fanden sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im hübschen, verschneiten Celle ein, um bei der Schlossführung und dem anschließenden gemeinsamen Abendessen dabei zu sein. Wie immer bot sich auch hier wieder die Gelegenheit, neue Kollegen kennen zu lernen und sich über die verschiedensten Themen auszutauschen. Die Temperaturen waren zwar nicht gerade heimelig, aber der Schnee ließ das nette Städtchen mit seinen vielen Fachwerkhäusern (s. Titelbild) es sind immerhin 450, die unter Denkmalschutz stehen wirklich sehr malerisch aussehen. Nach einem Spazier gang als erste Teilnehmerin im Café Cellkern angekommen, fiel mir zunächst auf, wie viele wir sein mussten: Der größte Teil des Ladens war eigens für den BDÜ-Landesverband Bremen/Niedersachsen reserviert. Nach und nach füllte sich der Raum mit Kolleginnen und Kollegen, die aus allen Richtungen an gereist waren. Bei Kaffee oder Tee entsponnen sich rasch ange regte Gespräche an allen Tischen. Das älteste, heute noch bespielte Barocktheater Deutschlands findet sich im Celler Schloss Martina Korte Das Neujahrstreffen des Landesverbandes in Celle hatte in diesem Jahr besonders viele Teilnehmer angezogen Eine erstaunliche Zahl von 31 Teilnehmern hatte sich für den nächsten Programmpunkt angemeldet: Eine Führung durchs Celler Schloss, der Wiege des europäischen Hochadels, wie wir später erfuhren. In der großen Gruppe bahnten wir uns also unseren Weg durch die Gässchen hin zum ältesten Gebäude der Stadt, dem majestätisch anmutenden Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Dort wurden wir von der fröhlichen Schlossführerin Anke Maecker empfangen, die uns kompetent und unterhaltsam durchs Gebäude geleitete. Unter anderem berichtete sie, dass die Linie des Welfengeschlechts sogar bis Queen Elisabeth II von England verfolgt werden kann hätten Sie s gewusst, dass nicht nur die Vorfahren des weniger rühmlichen Ernst August sondern sogar die der ehrbaren Queen ursprünglich aus Celle stammen? Nach dieser kleinen Einführung in die Verwobenheiten der europäischen Adelsgeschlechter bekamen wir das älteste, heute noch bespielte Barocktheater Deutschlands zu sehen, das nach aufwendiger Restaurierung, ausgestattet mit state-ofthe-art Bühnentechnik 2012 wieder eröffnet wurde. Beim weiteren Gang durch die wunderschön erhaltenen Schlossräume lernten wir die Bedeutung des französischen Begriffs enfilade: Er geht zurück auf das Verb enfiler (auffädeln, aufreihen) und bezeichnet ein barockes Architekturmittel. Die Räume werden wie an einem Faden hintereinander aufgereiht, sodass die Türöffnungen exakt gegenüber liegen. Man kann also bei geöffneten Türen vom ersten bis zum letzten Raum hindurchblicken. Natürlich gilt: Je mehr Räume hintereinander liegen, je weiter der Blick in die Ferne schweifen kann, desto größer die Macht des Herrschers, der hier residiert. Unsere Führerin versicherte uns, dass wir dieses Prinzip der Raumflucht, die wir in vergleichsweise bescheidenem Umfang in Celle bewundern durften, auf jedes andere barocke Schloss übertragen können so auch auf das Schloss von Versailles, wo die Enfiladen als geradezu schwindelerregend gelten. Die Wiege des europäischen Hochadels: Das Celler Schloss Martina Korte Martina Korte

4 Unser Verband Bei der kompetenten Führung durchs Celler Schloss erfuhren wir viel Wissenswertes Martina Korte Doch nicht nur Wissenswertes aus der Architektur, auch viele Geschichten und Gerüchte rund um Sex and Crime bei den Welfen wusste Anke Maecker zu berichten. Interessant war wieder einmal, wie viele Spuren doch nach Celle zurückführen: So ist der britische Premierminister David Cameron zwar bürgerlich, dennoch ein Nachfahre eines illegitimen Sohns von Wilhelm IV. und dadurch mit dem heutigen englischen Königshaus verwandt. In Filzpantoffeln über das wertvolle Parkett gleitend, konnten wir weiteren Geschichten aus früheren Zeiten lauschen: Es ging um Liebe und Aberglaube, Machthunger und Weissagungen. Frau Maecker machte ihre Ausführungen sehr anschaulich, und brachte Kolleginnen und Kollegen sogar dazu, einen höfischen Knicks zu machen und die Körperhaltung einzunehmen, die damals bei Hofe üblich war. Anschließend erfuhren wir weitere, teils extrem irritierende Details, wie z. B. dass man etwa 300 bis 500 Tiere für einen Hermelinmantel braucht, oder dass Medaillons im Dekolleté der schmucken Barockdamen oftmals blutgetränkte Flohfallen waren: Die Flöhe krabbelten durch die Löcher hinein, saugten sich voll und kamen nicht wieder heraus. Um das Thema Hygiene, insbesondere die Vorstellung davon, wie wertvoll sauberes Wasser ist, eindrucksvoll zu demonstrieren, gab unsere Führerin noch einen alten Celler Spruch zum Besten: Wer mittwochs in die Aller kackt, der wird verhauet, denn Donnerstag ist Waschtag und Freitag wird gebrauet! Oh je, das Bier wurde also tatsächlich mit demselben Wasser gebraut Anschauliche Darstellung schicksalhafter Weissagungen: Schlossführerin Anke Maecker mit Vorstandmitglied Francisco Kuhlmann Geselliges Beisammensein im gemütlichen Weinkeller Postmeister von Hinüber zum Abschluss eines interessanten Tags in Celle Zum Schluss durften wir noch einen Blick auf die beeindruckende Schlosskapelle werfen. Obwohl man zum Schutz der darin enthaltenen Kostbarkeiten nur durch eine Glasscheibe schauen darf, ist der Prunk dahinter dennoch absolut atemberaubend. Tatsächlich handelt es sich um das einzige Gotteshaus nördlich der Alpen mit vollständig erhaltener Renaissance-Ausstattung. Voll von Eindrücken kehrten wir nach einem kurzen Stadtbummel in den gemütlichen Weinkeller Postmeister von Hinüber ein, der tatsächlich komplett mit seinen verschiedenen Gewölben für unsere Gruppe zur Verfügung stand (angemeldet waren jetzt sogar 33 Teilnehmer). Dort begrüßte die erste Vorsitzende Gabriele Karstädt-Groß alle Anwesenden und bedankte sich für die rege Teilnahme. Der Wein und das Essen waren vorzüglich, wenngleich die Speisenauswahl recht übersichtlich gestaltet und mit Vegetariern anscheinend nicht gerechnet worden war. Doch letztendlich konnte der Küchenchef wohl doch für allgemeine Zufriedenheit sorgen. Nach regem Austausch von Informationen und Kontaktdaten traten die meisten wieder die Heimreise an, einige übernachteten im Hotel. Bleibt nur noch zu sagen: Vielen Dank an den Vorstand sowie vor allem an die Kollegin Jutta Zollt aus Celle, die diesen gelungenen Tag mit organisiert hatte! Martina Korte Martina Korte Martina Korte

5 Rezension Wirtschafts- und Steuerrecht Französische und Deutsche Sprache Kompaktes Wörterbuch mit Mängeln Schon auf den ersten Blick erscheint das Buch ein wenig sparsam bemessen für das umfangreiche Feld von Wirtschafts- und Steuerrecht zumal es in beiden Sprachrichtungen (Deutsch Französisch sowie Französisch Deutsch in einem Band) vorliegt. Sehr angenehm und übersichtlich sind die angefügten Tabellen zu Gerichtsbarkeiten und Rechtsverhältnissen sowie zu Verträgen und Gesellschaftsformen in beiden Ländern. Allerdings ist hier eine mangelnde Konsistenz zu bemerken. So sind übliche Übersetzungen für beispielsweise die Gerichte in Deutschland oder Frankreich überhaupt nicht angegeben. Vergleiche der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gesellschaftsformen in Deutschland und Frankreich sucht man vergeblich. Zwar gibt es lange und durchaus fundierte Beschreibungen im Buch selber, allerdings sind die Querverweise nur schwer bis gar nicht zu finden. Als Beispiel sei hier genannt, dass es zwar den Begriff Steuererhebung gibt, die Erhebung selber aber keinerlei Erwähnung findet. Der Entlastungs betrag, den viele Privatrungen finden, ist leute auf Steuererklärungen überhaupt nicht erwähnt, lediglich die Entlastung, wie sie bei einer Aktionärsversammlung für den Vorstand notwendig ist, findet hier Eingang. g. Die Grundtabelle (auch Splittingtabelle) ist zu finden, allerdings sucht man den Grundtarif, wie er von Behörden angeführt wird, vergeblich. Zudem sind leider auch einige weitere Lücken auszumachen. So ist zwar der Bürge als solcher im Deutschen erwähnt, allerdings ist nur eine mögliche Übersetzung dazu angegeben (caution), obgleich es verschiedene Möglichkeiten gibt, wie beispielsweise im Wörterbuch Doucet/Fleck (erschienen im selben Verlag) aufgeführt. Andererseits fehlt der relativ gängige französische Begriff séquestre (Sequestration, Zwangsverwaltung) für sich allein genommen, ist aber im zusammengesetzten Begriff compte séquestre (Anderkonto) wiederum angegeben. So ist häufiges Suchen und Abgleichen mit anderen Wörterbüchern (auch online) unerlässlich, um letztlich fündig zu werden. Das ist sehr mühsam und zeitraubend. Lainé/Warneke, Wörterbuch/Lexikon Wirtschafts- und Steuerrecht: Französisch-Deutsch / Deutsch-Französisch Verlag C.H.Beck Helbing Lichtenhahn, 2012, 2. Auflage, ISBN: , 580 Seiten, 99, Euro (gebunden), ISBN: , 600 Seiten, 68, Euro (broschiert) Es geht zu viel Zeit mit Suchen verloren, und es wäre an dieser Stelle zweckmäßig gewesen, mehr Wert auf Vollständigkeit anstatt auf Kompaktheit zu legen. So angenehm es sein kann, beide Sprachrichtungen in einem Buch vorzufinden, so unmöglich erscheint das Unterfangen. Das Buch ist kaum umfangreicher als einer von zwei Bänden (also jeweils nur eine Sprachrichtung) des Doucet/Fleck (Wörterbuch der Rechts- und Wirtschaftssprache, Band I: Französisch Deutsch und Band II: Deutsch Französisch), der auch schon nicht sämtliche Fachbegriffe anführt, die einem Übersetzer im Laufe seines Berufslebens begegnen. Die Erläuterungen und Erklärungen in französi- scher und deutscher Sprache sind verständ- lich und gut, allerdings sind viele der in den Erläuterungen genannten Begriffe wiederum nicht im Wörterbuch selber zu fin- den, was die Suche leider verkompliziert. Verwendete Abkürzungen und Begriffe sind teilwei- se nur im Erklärungstext zu finden und dort auch erläutert, sind aber im Bedarfsfall kaum zu finden. Die Abkürzungslisten (Französisch und Deutsch) am Beginn des Buches enthalten diese Begriffe nicht, auch die ausgeschriebene Form ist im Wörter buch nicht zu finden. Als Beispiel sei die UPA (Union Professionelle Artisanale) genannt, die unter syndicat professionnel erwähnt und erklärt wird, aber wiederum weder unter der französischen Abkürzungsliste (vorne) noch unter der Buchstabenfolge UPA im Wörterbuch noch unter dem Langbegriff Union Professionnelle Artisanale zu finden ist. C.H.Beck Bildbearbeitung: Thorsten Weddig Dadurch sind zwar sehr viele Informationen im Buch enthalten, die man aber unter Umständen gar nicht findet. Die Effizienz, die man sich als Übersetzer von Wörterbüchern wünscht, ist nicht gegeben. Es wurde eine gute Chance vertan, diesen großen Wissensschatz, der unstrittig vorhanden ist, in eine übersichtliche und effiziente Form zu bringen sowie diesen entsprechend den bereits vorliegenden Angeboten aus demselben Hause zu ergänzen, beziehungsweise diese bereits vorliegenden Angebote entsprechend dadurch zu ergänzen und zu erweitern. Als Zusatz zu bereits vorhandenen Wörterbüchern ist dieses Werk sicherlich schon wegen der Tabellen im Anhang empfehlenswert, als zuverlässiges Fachwörterbuch mit leichter Suchfunktion geht es allerdings nicht durch. Die Ansätze sind gut, allein es fehlt die Konsequenz in der Umsetzung sowie die Konsistenz in der Ausarbeitung. Catherine Stumpp, Hamburg vereidigte Dolmetscherin/Übersetzerin für die französische Sprache

6 Universität Hildesheim Leichte Sprache Steigender Bedarf durch Vorgaben des Gesetzgebers Intralinguale Übersetzung für spezielle Adressatengruppen im neuen Masterstudiengang an der Universität Hildesheim Prof. Dr. Christiane Maaß schildert für uns die derzeitige Lage, neue Entwicklungen, Forschungsansätze und aktuelle Projekte. Leichte Sprache ist eine Sprachform des Deutschen mit wenig komplexer Syntax und reduziertem Wortschatz (s. Informationen auf den folgenden Seiten). Sie ermöglicht einer besonders großen Gruppe von Menschen den Zugang zu Informationen: Lernbehinderten, Hörgeschädigten, aber auch funktionalen Analphabeten, Migranten oder anderen Personengruppen, deren Lesefähigkeit hinter dem Durchschnitt zurückbleibt. Leichte Sprache ist also nicht auf Behinderte beschränkt, sondern erleichtert vielen Menschen den Zugang zu Informationen. Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) schreibt für Umsetzungen in Leichte Sprache 13 Regeln vor, darunter die folgenden: Abkürzungen, Silbentrennung am Zeilenende, Verneinungen sowie Konjunktiv-, Passiv- und Genitiv-Konstruktionen sind zu vermeiden. Die Leserinnen oder Leser sollten, soweit inhaltlich sinnvoll, persönlich angesprochen werden. Abstrakte Begriffe und Fremdwörter sind zu vermeiden oder mit Hilfe konkreter Beispiele zu erläutern. Leichte Sprache derzeitige Lage und neue Entwicklungen Nothing about us without us! Nichts über uns ohne uns Nada sobre nosotros sin nosotros : Dieser alte Rechtssatz wurde in den 1990er Jahren zum Leitspruch der internationalen Behindertenverbände. Er ist zur Grundlage der Inklusionsbewegung geworden, deren Ziel es ist, Behinderten Zugang zu allen Teilen des öffentlichen Lebens zu verschaffen. In rechtlicher Hinsicht hat sich in den vergangenen Jahren viel getan: Das Behindertengleichstellungsgesetz von 2002 spricht nicht nur der Gebärdensprache offiziell Sprachstatus zu, sondern legt u.a. auch fest, dass Internetauftritte von Bundesbehörden barrierefrei gestaltet werden müssen. Dazu gehört u.a. eine Übersetzung in Leichte Sprache. Wie diese auszusehen hat, ist in der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) von 2011 detailliert geregelt. Auch im neuen Patientenrechtegesetz, das im Februar 2013 den Bundesrat passiert hat und bald in Kraft treten wird, ist geregelt, dass Patienten alle nötigen Informationen in Leichter Sprache erhalten müssen. Es zeichnet sich ab, dass hier eine Lawine von Arbeit auf Leichte- Sprache-Übersetzer zurollt. Die ersten Ergebnisse zeigen sich bereits: Im Oktober 2012 ist der Bundestag mit einem Angebot in Leichter Sprache online gegangen (www.bundestag.de/leichte_sprache), die Fachhochschule Köln übersetzt seit Dezember 2012 in Kooperation mit dem Deutschlandfunk Nachrichten in Leichte Sprache (www.nachrichtenleicht.de), die Seiten vieler Ministerien und Bundesbehörden halten bereits Angebote in Leichter Sprache vor. So kann man auf den Seiten des deutschen Außenministeriums Informationen in sieben Fremdsprachen und zusätzlich in Gebärdensprache und Leichter Sprache abrufen. Hier zeigt sich schon recht deutlich, dass zunehmend anerkannt wird, dass es sich auch bei den Realisationen von Zieltexten in Leichter Sprache um Übersetzungen im engeren Sinne des Wortes handelt um intralinguale Übersetzungen. Es ist darum naheliegend, Übersetzungen in Leichte Sprache auch von eigens ausgebildeten Übersetzern ausführen zu lassen. Leichte Sprache: Forschungsansätze European Easy-to-Read Logo: Inclusion Europe. Nähere Information unter Will man ihn einlösen, so genügt es nicht, Bordsteine abzusenken und Rampen anzubringen, denn Barrieren gibt es auch in der Sprache. Man muss also die Kommunikation in eine Form bringen, die auch mit einer Behinderung verstanden werden kann. Das bedeutet z.b., dass Gebärdensprachdolmetscher engagiert werden sollten, wenn ein Gehörloser über einen medizinischen Eingriff informiert wird. Es bedeutet, dass Formulare in Braille-Schrift vorliegen und dass Internetseiten barrierefrei gestaltet werden sollten. Barrierefreie Internetseiten, das bezieht sich auf die technische, aber auch auf die sprachliche Umsetzung. Hier ist neben Gebärdensprachfilmen Leichte Sprache das Mittel der Wahl. Was macht Sprache leicht? Wie wird richtig in Leichte Sprache übersetzt? Wenn die gesetzlichen Forderungen konsequent umgesetzt werden, kommt eine große Aufgabe auf uns zu. Diese sollte auf einem wissenschaftlichen Fundament ruhen. Die bisherigen Regeln für Leichte Sprache sind aus der Praxis im Umgang mit Behinderten, vor allem Lernbehinderten, entstanden. Sie sind u. a. in den Anlagen zur BITV 2.0 festgeschrieben (s. Infobox). Eine Professionalisierung auf wissenschaftlicher Grundlage ist jedoch geboten. So sind die Adressatengruppen für Leichte Sprache heterogen: Von Hörgeschädigten über Lernbehinderte bis hin zu funktionalen Analphabeten und Migranten. Benötigen alle die gleichen Vereinfachungsstrategien? Das ist höchst unwahrscheinlich. Vor allem Hörgeschädigte haben große Schwierigkeiten mit Satzgefügen aller Art, Migranten dagegen beherrschen andere Lautsprachen und tolerieren darum höchstwahrscheinlich eine etwas komplexere Syntax, sind jedoch auf Worterläuterungen in variablem Umfang angewiesen. Gleiches gilt für Lernbehinderte. Bislang gibt es in Deutschland allerdings keine Forschung, die sich speziell mit diesem Thema beschäftigt

7 Universität Hildesheim Übersetzungsproblem: Abstrakte Begriffe Ausgangstext: Der Fachdienst führt Eingangs-, Förderund Verlaufsdiagnostik durch. Zieltext: Der Fach-Dienst schreibt Ihre Probleme vor der Ausbildung auf. Dann schreibt der Fach-Dienst Ihre Verbesserungen in der Ausbildung auf. Mit der Hilfe vom Fach-Dienst lösen Sie Ihre Probleme in Zukunft alleine. Leichte-Sprache-Tag Hildesheim, v.l. Prof. Dr. Christiane Maaß, Universität Hildesheim; Joachim Achtzehn, Direktor des LBZH; Malte Spitzer, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie; Heinz-Günter Hartung, Leiter Berufliche Rehabilitation LBZH. Universität Hildesheim Hildesheimer Masterstudenten übersetzen in Leichte Sprache Übersetzen heißt normalerweise Übertragen von einer Sprache in eine andere. Leichte Sprache ist eine Form des Deutschen, aber wir sprechen auch hier von Übersetzen : von intralingualem Übersetzen, also Übersetzen innerhalb derselben Sprache. Inzwischen gibt es unterschiedliche Formen der intralingualen Übersetzung: Untertiteln, Audiodeskriptionen, Life Subtitling und eben Übersetzen in Leichte Sprache. Wie kann eine solche aussehen? Zum einen muss die einschlägige Forschung zu anderen Sprachen rezipiert werden, denn Leichte Sprache gibt es nicht nur im Deutschen. Vielmehr sind wir sogar recht spät dran mit unseren Bemühungen: Formen von vereinfachter Sprache gibt es u.a. bei unseren nordischen Nachbarn Finnland, Schweden und Norwegen seit Jahrzehnten. Es müssen gezielt Untersuchungen zu den Bedürfnissen der unterschiedlichen Behindertengruppen gemacht werden wer versteht was? Wie sollten Texte aussehen, damit sie von der größtmöglichen Adressatengruppe verstanden werden? Und wie Texte, die auf einen speziellen Adressatenkreis (z. B. Hörgeschädigte) zugeschnitten sind? Übersetzungsproblem: Verneinungen Ausgangstext: Es darf keine Neigung zu Sehnenscheidenentzündungen vorhanden sein. Zieltext: Sie müssen gesunde Hände haben. Das intralinguale Übersetzen, bei dem nicht aus einer Sprache in eine andere, sondern von einem Code in einen anderen übersetzt wird, ähnelt dem interlingualen Übersetzen in vielerlei Hinsicht. Die zur Verfügung stehenden Strukturen in Ausgangs- und Zielcode unterscheiden sich erheblich, ebenso die Adressatenschaft. Da hilft es, wenn man das Übersetzen schon gelernt hat. Übersetzungen in Leichte Sprache sollten also von Übersetzern ausgeführt werden. Wir benötigen übersetzungswissenschaftliche Untersuchungen: Wie kann man am besten in Leichte Sprache übersetzen? Müssen herkömmliche Übersetzungskonzepte angepasst werden? Und wie können wir das Übersetzen in Leichte Sprache lehren? Schließlich müssen Materialien entwickelt werden: Datenbanken, Wortlisten, Lehrmaterialien, Wörterbücher. Übersetzungsproblem: Komplexe Satzgefüge Ausgangstext: Die damit einhergehenden umfassenden beruflichen Qualifikationen sind deshalb in einem neuen Ausbildungsberuf untergebracht, der die Mechanik und Elektronik verbindet und die ehemaligen Ausbildungsberufe Kfz-Mechaniker und Kfz-Elektriker ersetzt. Zieltext: Früher gab es den Beruf Kfz-Mechaniker. Und es gab den Beruf Kfz-Elektriker. Die Berufe Kfz-Mechaniker und Kfz-Elektriker sind jetzt zusammen ein neuer Beruf. Der neue Beruf heißt: Kfz-Mechatroniker. Das Projekt Leichte Sprache ist zu wichtig, als dass wir es hinnehmen könnten, dass alle vor sich hin werkeln und Texte von heterogener Qualität produzieren. Hier ist noch viel zu tun und man darf sich auf die Ergebnisse freuen! Der erste Jahrgang des Hildesheimer Masterstudiengangs Medientext und Medienübersetzung bereitet gerade verschiedene Masterarbeiten zum Themenbereich vor. Promotionsarbeiten werden sich anschließen. Warum Leichte Sprache für Hörgeschädigte? Kinder erlernen Sprache über das Gehör. Gehörlosen Kindern fehlt diese Möglichkeit. Ein gehörloses Kind hat bei der Einschulung ein passives Verständnis von etwa 500 Wörtern, ein hörendes von ca Wörtern. Weitere Wörter werden allein über das Schriftbild erlernt, da die Kontrolle über das Ohr fehlt. Der Erwerb der Syntax ist stark eingeschränkt, es zeigen sich ausgeprägte Probleme mit Flexionselementen, Pronomina und Satzgefügen. Das Textverständnis ist stark beeinträchtigt. Das betrifft auch hörgeschädigte Kinder: Bereits ein Hörverlust von 20 db hat merkliche Auswirkungen auf den Syntaxerwerb. Leichte Sprache ist für prälingual Hörgeschädigte, d.h. mit Hörschädigung schon vor dem Spracherwerb, eine optimale Möglichkeit zur Teilhabe an der Schriftlichkeit in der Gesellschaft. An der Universität Hildesheim startete zum Winter semester 2011/12 ein neuer Masterstudiengang Medientext und Medienübersetzung (TransRelations berichtete). Die hier eingeschriebenen Studierenden sind mehrheitlich bereits ausgebildete Übersetzer. In ihrem Masterstudium lernen sie nun, Medientexte also Filme, aber z.b. auch Internet seiten in ihrer Spezifik zu verstehen und die verbalen Anteile dieser Texte in unterschiedlicher Form zu bearbeiten. Dabei sind durchaus auch Fremdsprachen im Spiel: Die Studierenden untertiteln englische, französische oder spanische Filme auf Deutsch (oder umgekehrt). Ein Schwerpunkt des Studiums ist jedoch auch die intralinguale Übersetzung

8 Universität Hildesheim Im Modul Orientierung von Menschen mit Sinnesbehinderungen lernen die Studierenden u.a. Websites barrierefrei aufzubereiten, und zwar in technischer wie in sprachlicher Hinsicht. Zu letzterem gehört die Übersetzung in Leichte Sprache. Neben einer theoretischen Aufarbeitung des Themas haben wir ein Projekt mit dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (LBZH) Hildesheim durchgeführt. Das LBZH bietet neben dem regulären Schulbetrieb für Hörgeschädigte auch ein großes Spektrum unterschiedlicher Berufsausbildungen an. Die Texte zur Beschreibung dieser Ausbildungen stammen von der Handwerkskammer und sind für Gehörlose normalerweise Anhörung im Rechtsausschuss: Übersetzerverbände fordern angemessene Vergütung durch die Justiz Von der Qualität der Arbeit der Gerichtsdolmetscher und Gerichtsübersetzer kann ein Freispruch oder eine Verurteilung abhängen. Jeder Fehler kann schwerwiegende Folgen haben. Auf diese prägnante Formel bringt André Lindemann, Präsident des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ), die hohe Bedeutung des Berufsstandes für die Justiz anlässlich einer öffentlichen Anhörung am 13. März im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages. Dieser beschäftigt sich mit dem zweiten Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, in dessen Rahmen auch das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) aus dem Jahr 2004 novelliert werden soll. Das JVEG regelt unter anderem die Honorare von freiberuflichen Dolmetschern und Übersetzern, die für Justiz- und Strafverfolgungsbehörden arbeiten. In der Anhörung begrüßt BDÜ-Präsident Lindemann als Sachverständiger und Vertreter der Übersetzerverbände zwar die lange überfällige Überarbeitung der geltenden Vorschriften zur Vergütung. Er fordert jedoch, die Honorare deutlicher als im Entwurf vorgesehen anzuheben. Lindemann fordert außerdem, die Vergütungsvereinbarungen von Justizbehörden mit Dolmetschern und Übersetzern nach 14 JVEG abzuschaffen. Die bisherige Praxis zeige, dass die darin vereinbarten Honorare die gesetzlichen Sätze teilweise um mehr als 50 Prozent unterschreiten. Der vorliegende Entwurf verpasst in weiten Teilen die Chance, notwendige Veränderungen herbeizuführen. Die vorgesehenen Regelungen trügen zu einem Abwandern qualifizierter Dolmetscher und Übersetzer in andere Tätigkeitsfelder bei. Die Berufsverbände befürchten, dass zunehmend Laien als Dolmetscher und Übersetzer zum Einsatz kommen mit negativen Konsequenzen für alle Verfahrensbeteiligte. Ohne rechtssichere Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen können die Verfahrensrechte der Betroffenen nicht sichergestellt werden. Lindemann: Das ist eine Gefahr für die Rechtsstaatlichkeit. Quelle: Pressemitteilung des BDÜ vom nicht verständlich. Die Wahl eines Berufs ist jedoch eine wichtige Entscheidung, die nicht andere für einen treffen sollten. Darum haben die Hildesheimer Master-Studierenden die Seiten mit den Berufsbeschreibungen in Leichte Sprache übersetzt (www.lbzh-hi.de/berufsfelder.html). Die Gehörlosen können sich nun selbst über mögliche Berufe informieren. Uschi Dreiucker / Pixelio Die Übersetzung der Texte erfolgte in Teams, jedes Team kontrollierte dann auch die Texte einer anderen Arbeitsgruppe. Schwierige Probleme wurden in der ganzen Gruppe besprochen; es wurden einheitliche Lösungen für wiederkehrende Probleme gefunden und in einer Datenbank festgehalten. Die Zusammenarbeit mit dem LBZH unter der Leitung von Direktor Joachim Achtzehn war eng: Es gab mehrere Treffen, Werkstattbesuche und Fragestunden, alle Teams hatten einschlägige Ansprechpartner. Die fertigen Texte wurden dann in den Ausbildungsklassen von den Hörgeschädigten geprüft. Die Zieltexte wurden mit illustrierenden Fotos ausgestattet, die der hauseigene Fotograf entsprechend den Wünschen der Übersetzerinnen und Übersetzer direkt im LBZH aufgenommen hatte. Schwierige Wörter wurden mit Erläuterungen in On-Mouse-Over-Boxen versehen. Zur Eröffnung der Website feierten die Studierenden und Dozenten zusammen mit ihren Projektpartnern im LBZH einen Leichte-Sprache-Tag mit mehreren Veranstaltungen, der in der lokalen Presse Beachtung fand. Besonders den Kontakt zu den Hörgeschädigten, die sich zu den Veranstaltungen eingefunden hatten, fanden die Übersetzerinnen und Übersetzer bereichernd. Aus dem Leichte- Sprache-Tag erwuchsen zahlreiche neue Kontakte, u.a. zum Landessozialamt, die Ansatzpunkte für neue Projekte geben. Die Zusammenarbeit mit dem LBZH bleibt über Praktika und Masterarbeiten ebenfalls bestehen. Prof. Dr. Christiane Maaß Prof. Dr. Christiane Maaß, Professorin für Medienlinguistik an der Universität Hildesheim. Studium Übersetzung/ Dolmetschen und Promotion in Romanischer Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig, Habilitation an der Leibniz Universität Hannover, Vertretungs professuren in Göttingen und Hildesheim. In Hildesheim ist sie u.a. verantwortlich für das Master-Modul Orientierung für Menschen mit Sinnesbehinderungen. Sie war die Leiterin des Projekts Intralinguale Übersetzung der Homepage des LBZH. Alle Beispiele in den Infoboxen stammen aus dem Projekt mit dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (mehr Info unter

9 Erstmals auf Deutsch: Die Ironie Interview Interview mit Jürgen Brankel, Übersetzer der Werke von Vladimir Jankélévitch Ironie? Was ist das? Der französische Moralphilosoph Vladimir Jankélévitch ( ) hat über dieses Thema bereits 1936 ein Buch veröffentlicht, das erst jetzt, fast 80 Jahre später, von Jürgen Brankel meisterhaft ins Deutsche übersetzt wurde. Der Grund für diese lange Verzögerung ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Jankélévitch, Abkömmling einer jüdischen Intellektuellenfamilien aus Odessa, die vor dem zunehmenden Antisemitismus nach Frankreich geflüchtet war, sich lange Zeit vehement weigerte, Deutschland die Gräueltaten des Naziregimes zu verzeihen. Die Veröffentlichung der deutschen Übersetzung im Herbst 2012 sorgte für große Resonanz in der deutschsprachigen Presselandschaft: Rezensionen erschienen in den Feuilletons einschlägiger Blätter wie der Zeit, der Süddeutschen, der FAZ, oder der Neuen Zürcher Zeitung. TransRelations hat den Übersetzer Jürgen Brankel zu den Hintergründen befragt. Jürgen Brankel beim BDÜ- Neujahrstreffen in Celle Martina Korte : Lieber Herr Brankel, wie kamen Sie dazu, ein Buch von 1936 zu übersetzen? Ich habe vor etwa zehn Jahren angefangen, Texte von Vladimir Jankélévitch zu übersetzen, und das war das posthum erschienene Werk Penser la mort? (Kann man den Tod denken?) Aber schon 1989 hatte ich in einer Frankfurter Buchhandlung die französische Ausgabe von Erste Philosophie, einem Werk der frühen 50er Jahre, entdeckt, und das fiel zusammen mit einem radikalen Wandel in meinem Leben: vom Arbeiter und Angestellten wurde ich zum Übersetzer. Sehr bald ist die Association Jankélévitch auf mich aufmerksam geworden, und das wiederum hatte zwei Folgen, erstens ich wollte noch mehr von Jankélévitch übersetzen es stand sogar einmal zur Debatte, dass ich Jankélévitchs Hauptwerk Traité des vertus, ein Werk in drei Bänden mit über tausend Seiten, übersetzen könnte, aber ich hatte zunächst das philosophisch schwierige Werk Erste Philosophie zu Ende übersetzt, zweitens bekam ich mehr und mehr den Wunsch, mich nicht so sehr für die deutsch-französische Freundschaft einzusetzen, sondern für die Aufarbeitung der Shoa. In fast allen Werken Jankélévitchs, die zwischen 1945 und seinem Tode im Jahre 1985 erschienen sind, finden sich mehr oder weniger direkte Anspielungen auf die Judenverfolgung und die Vernichtungslager, vor allem in der inzwischen vergriffenen Übersetzung von Irgendwo im Unvollendeten. Vor diesem Hintergrund habe ich dann auch Die Ironie aus dem Jahre 1936 übersetzt. : Wissen Sie etwas darüber, ob der Autor tatsächlich testamentarisch festgelegt hatte, dass seine Werke nicht ins Deutsche übersetzt werden? Francoise Schwab sagte mir, dass sei eine Irrmeinung, und sie hat mir immer bei meinen ersten, vielleicht nicht so glücklichen Übersetzungen Mut gemacht. Es gab ja ohnehin eine Art von Aussöhnung zwischen Jankélévitch und Deutschland, die durch den deutschen Studienrat Wiard Raveling ausgelöst worden war. Der Briefwechsel zwischen beiden soll ja demnächst - leider in einem mir unbekannten Verlag - veröffentlicht werden. Richtig ist aber, dass Jankélévitch nach 1945 nicht mehr nach Deutschland und Österreich reisen wollte, er sich weigerte deutsche Autoren zu lesen oder deutsche Musik zu hören, weil diese in den Konzentrationslagern über die Lautsprecher ausgestrahlt worden war. : Sie sind ja nicht nur Übersetzer, sondern Sie haben auch Philosophie studiert. Für wie wichtig halten Sie diesen theoretischen Hintergrund für die Übersetzung eines Werks wie Die Ironie? Für den Text selbst halte ich die Kenntnis der Philosophie nicht entscheidend, da es doch in diesem Buch mehr um Menschenkenntnis geht als um philosophische Probleme. Allerdings setzt die Übersetzung der altgriechischen Zitate Übersetzung, die der Suhrkamp-Verlag vorgeschrieben hat mehr oder weniger gute Griechischkenntnisse voraus; denn einige Zitate sind noch nicht in vorliegenden deutschen Übersetzungen Aristoteles erschienen, auch wenn ein Zitat nicht auffindbar war, musste ich es selbst übersetzen. So war das altgriechische Wörterbuch Menge-Güthling mein ständiger Begleiter bei der Übersetzung von Die Ironie. : In einer Besprechung des Buchs im Deutschlandradio meinte Carsten Hueck: Viele seiner Sätze möchte man unterstreichen, so griffig sind sie, pointiert, ja, auch unterhaltsam. Das ist natürlich auch ein Kompliment an Ihre Übersetzung. Wie lange haben Sie daran gearbeitet? Hatten Sie eine bestimmte Technik beim Übersetzen? Der Meinung, dass Vladimir Jankélévitch testamentarisch festgelegt hätte, dass er nicht im deutschsprachigen Raum publiziert werden darf, war auch Heidi Paris, die Gründungsmitbesitzerin des Merve-Verlags, daher hatte sie ja meine Übersetzung von Penser la mort? nicht veröffentlichen wollen. Ich habe dann diese Frage der Nachlassverwalterin des Autors vorgelegt, Francoise Schwab, die nur verwaltet, die Rechte liegen freilich bei seiner Tochter Sophie Jankélévitch, Dozentin an der Sorbonne. Ich hatte die Übersetzung von Die Ironie schon einmal in den neunziger Jahren angefangen, aber ich habe dann die alte Version verworfen und alles in den Jahren 2010/2011 neu übersetzt. Ich habe dafür ein dreiviertel Jahr gebraucht. Bei der Übersetzung habe ich eine domestizierende Technik gebraucht, einmal weil der Suhrkamp-Verlag in einem Stylesheet um eine mögliche Nicht-Verwendung von Fremdwörtern

10 Interview Telefonische Rechtsberatung Jeden ersten und dritten Montag im Monat von 15:00 bis 19:00 Uhr durch Rechtsanwalt Dr. Wolfram Velten, Hamburg, Tel.: gebeten hat, dann weil Jankélévitch die Tendenz hat, auch im Französischen Neologismen zu bilden, zum Beispiel eine lateinische oder griechische Wurzel mit französischer Endung. Dazu fallen mir Beispiele aus der Ersten Philosophie ein: haeccéité (die Tatsache, dass etwas dies ist) und hapax (das Einmalige). Bei der Übersetzung von François Wahls Buch Das Perzept habe ich oft einen weniger lesbaren Stil angewandt und die hybride Technik benutzt. Die Ausdrücke domestizierend und hybrid im Zusammenhang mit der Übersetzungstechnik erklärt gut Gudrun Rath in ihrem Buch Zwischenzonen, über das ich eine Besprechung im MDÜ 1/2013 geliefert habe. : Haben Sie einen Lieblingssatz aus diesem Buch? Ich kann keinen Satz als meinen Lieblingssatz bezeichnen, und was die Griffigkeit der Sätze angeht, sehe ich darin ein Lob für Jankélévitch und für meine Art, das Buch übersetzt zu haben. Ich finde es liegt an Anderen, solche Sätze zu kennzeichnen. Ich selbst kann die Qualität meiner Übersetzung schlecht beurteilen, weshalb ich über die überaus freundliche Resonanz in den Medien sehr erfreut bin. Aber vielleicht kann ich hinzufügen, dass trotz des Kaleidoskops aus Literatur und Musik der Reichtum des Buches mich fasziniert hat. Schemmi / Pixelio : Sie scheinen eng verbunden mit dem Autor Vladimir Jankélévitch, gelten als DER deutsche Übersetzer seiner Werke. Was mögen Sie an ihm besonders? Ich mag besonders die Frische seines französischen Stils. Seine Metaphern und seinen Reichtum an Sprachkenntnissen: Neben Französisch und Russisch sprach er auch fließend Griechisch, Spanisch und Deutsch. Letztendlich haben alle seine Werke eine ethische Pointe, und die mag ich besonders. Selbst die Erste Philosophie enthält in den Passagen, ob wir Menschen Halbgötter sind einen unmissverständlich ethischen Apell. Und wie sollte die Ironie, die der Pädagogik, der Menschenerziehung, dient, nicht moralisch sein? : Welcher Leserschaft würden Sie Die Ironie empfehlen? Das ist schwer zu sagen. Ich habe von einem Dr. phil. in Geschichts wissenschaften gehört, dass das Buch keine Lektüre für Eilige ist, dass man Ruhe dafür braucht. Jankélévitch schreibt gleich auf der ersten Seite von Die Ironie: Kunst, Komik und Ironie werden da möglich, wo die vitale Dringlichkeit nachlässt. Vielleicht sollte man Zeit haben, um das Buch zu genießen. Jedoch scheint mir, dass Jankélévitch in Deutschland kaum einen Zugang zur Universität gefunden hat, wenn man einmal von den Jankélévitch-Seminaren unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Konersmann an der Universität Kiel absieht. Ich würde also sagen, dass das Buch sich hauptsächlich an die Studierenden wendet, vor allem diejenigen, die gewillt sind, das Gedächtnis an Auschwitz wach zu halten. : Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen! Martina Korte : Welche Erkenntnis konnten Sie persönlich aus der Lektüre des Buchs ziehen? Dass das Bewusstsein irgendwie gespalten ist zwischen Ich und Vorstellung, dass man den Anderen beurteilen und daher durch eine ironische Übertreibung ihm die Augen öffnen kann, das habe ich mit großer Freude gelesen. Denn mit der Einheit von Bewusstsein und Ding, wie sie bei Hegel zu finden ist, kann ich nichts anfangen. : Für den philosophischen Laien: Was ist der Unterschied zwischen Ironie und Zynismus? Während Ironie eine pädagogische Sache ist, ist Zynismus entweder eine harsche Selbstdarstellung oder er predigt, dass das Schlechte im Grunde gut sei. Vladimir Jankélévitch (Autor), Jürgen Brankel (Übersetzer): Die Ironie Suhrkamp Verlag, 2012, 1. Auflage, ISBN: , 190 Seiten, 19,95 Euro (Taschenbuch) Suhrkamp Bildbearbeitung: Thorsten Weddig

11 Veranstaltungen Sprachliche Finessen im Geiste Flauberts Elisabeth Edl stellt ihre vielgepriesene Neuübersetzung eines Klassikers vor: Gustave Flauberts Madame Bovary von 1857 Madame Bovary ist eines der Lieblingsbücher von Elisabeth Edl. An die 30 Übersetzungen sind im Laufe der rund 150 Jahre seit Veröffentlichung des Romans erschienen. Die Übersetzerin, Germanistin und Romanistin, Trägerin zahlreicher Preise, hat sie ALLE gelesen und beschlossen, dass sie es besser kann. Auf ihrer Lesereise machte sie am 24. Januar 2013 in Oldenburg halt, um diesem Meilenstein der europäischen Literaturgeschichte neues Leben einzuhauchen und über ihre Arbeit zu erzählen. Im Hinterhof der Buchhandlung Thye am Oldenburger Schlossplatz befindet sich ein gemütlicher Literatursalon, dessen 80 Plätze an diesem Donnerstagabend so gut wie ausverkauft waren. Bei ihrer Ansage für die Lesung zitierte die Veranstalterin Susanne Onken eine der zahlreichen begeisterten Kritiken, die Elisabeth Edls Neuübersetzung von Madame Bovary in der deutschsprachigen Presse ausgelöst hat: Dank der neuen «Madame Bovary» wird Flaubert erstmals auch auf Deutsch als Sprachkünstler erlebbar, meinte Edi Zollinger von der Neuen Zürcher Zeitung. Man darf also gespannt sein! Elisabeth Edl ist eine zierliche Frau mit starker Präsenz und sehr angenehmer Stimme, die ihre Zuhörer problemlos in vergangene Zeiten versetzen kann. Zunächst erzählte sie von Gustave Flaubert, der zwar schon mit 15 anfing zu schreiben, in diesem Alter sogar auch schon die Erzählung Bibliomanie veröffentlichte (Bücherwahn in der Übersetzung von Elisabeth Edl), in den darauf folgenden zwei Jahrzehnten jedoch nur für seine eigene Schublade schrieb. Nichts erschien ihm gut genug, seine Ansprüche waren hoch. Sein Ziel war ein Roman mit der Dichte der Lyrik. Ein guter Prosasatz muss unveränderlich sein wie ein guter Vers, ebenso rhythmisch, ebenso klangvoll, konstatierte er einmal. Doch offensichtlich verlangte Flaubert nicht nur sich selbst viel ab, sondern auch seiner Umwelt: Mit Schmunzeln erzählt die Übersetzerin, dass der Romancier einmal eine Verabredung mit seinen Gefährten Maxime Du Camp und Louis Bouilhet traf, ihnen das gesamte Werk La Tentation de St. Antoine (Die Versuchung des heiligen Antonius) vorzulesen: Vier Tage am Stück, jeweils acht Stunden am Tag, unterbrochen jeweils nur durch eine kurze Mittagspause. Erst nach Ablauf der gesamten vier Tage durften die Freunde ihre Kommentare abgeben. Das Urteil war vernichtend: Er solle das Ganze ins Feuer werfen und nie wieder davon reden. Er solle La Bruyères einfaches Rezept beherzigen: Wenn ihr sagen wollt: Es regnet, dann sagt: Es regnet. Man gab ihm schließlich den Rat, sich auf ein einfacheres Sujet der Gegenwart zu besinnen, sozusagen auf etwas, was immer und überall, jederzeit im Haus nebenan passieren kann. So kam er anscheinend auf das Thema Ehebruch, das ihn allerdings von jeher faszinierte wohl, weil er sich schon mit 15 in eine verheiratete Frau verliebt hatte eine Vermutung, die Elisabeth Edl später im Gespräch mit dem Publikum äußerte. Madame Bovary bescherte Flaubert jedenfalls den ersehnten Durchbruch und verhalf ihm zu Weltruhm, natürlich auch durch den Prozess, der ihm 1856 wegen Verletzung der öffentlichen Moral und der Religion gemacht worden war. Zum Entstehungsprozess des Romans erfuhren wir, dass Flaubert sich tatsächlich 55 Monate lang mit dem Verfassen dieses Werks gequält hatte. Vieles wurde offensichtlich verworfen: Das Manuskript umfasste Seiten, der veröffentlichte Roman schließlich nur 400. Legendär auch die Geschichte vom brüllenden Flaubert, der sogar zur Touristenattraktion für Pariser Ausflugsdampfer avancierte. Der Autor wählte seine Worte stets nicht nur mit Bedacht, er musste außerdem Klang und Rhythmus jedes einzelnen Satzes erproben und hatte daher die Gewohnheit entwickelt, seine kunstvollen Prosasätze zum Fenster hinaus auf die Seine zu schreien, so lange, bis sie seinen Ansprüchen genügten. Vor dem Hintergrund dieser fast obsessiven Ambitionen lässt sich erahnen, welch große Aufgabe sich Elisabeth Edl mit der Neuübersetzung der Madame Bovary gestellt hat. Kann man diesen Anspruch des Autors ins Deutsche übertragen? Was ihre Vorgänger betrifft, so konstatiert die Übersetzerin im Nachwort: Keine einzige Übersetzung scheint sich der Herausforderung überhaupt bewusst zu sein. Anhand einiger Beispiele machte Edl dem Publikum deutlich, was sie unter einer Übersetzung im Geiste Flauberts versteht. Sie las folgende Stelle vor, an der Emmas wachsende Abneigung gegenüber ihrem Ehemann und dem gesamten Landleben besonders eindrucksvoll geschildert wird: Elisabeth Edl las in Oldenburg und zog die Zuhörer in ihren Bann Martina Korte

12 Veranstaltungen Online-Umfrage des BDÜ zur Auftragsund Honorarentwicklung 2012 Der BDÜ führte im Januar eine anonyme Online-Umfrage in den Reihen seiner Mitglieder durch. Gefragt wurde nach der Auftragslage 2012 und der Honorarentwicklung. Ergebnis: 45 Prozent der Befragten gaben an, dass das Auftragsvolumen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, bei 23 Prozent blieb es gleich, 32 Prozent verzeichneten einen Auftragsrückgang. Das Honorar stagnierte bei 67 Prozent der Teilnehmer, 24 Prozent erzielten höhere Honorare. Insgesamt beteiligten sich 660 Dolmetscher und Übersetzer an der Kurzumfrage. Ausführliche Informationen unter Quelle: Pressemitteilung des BDÜ vom Doch vor allem zur Stunde der Mahlzeiten, da konnte sie nicht mehr, in diesem kleinen Raum zu ebener Erde, mit dem Ofen, der rauchte, der Tür, die quietschte, den Wänden, die schwitzten, dem feuchten Steinboden; all die Bitternis ihres Daseins schien ihr auf dem Teller serviert, und mit dem Dampf des Suppenfleisches stiegen vom Grund ihrer Seele immer weitere Ekelschwaden. Charles aß und aß; sie knabberte ein paar Haselnüsse oder vertrieb sich die Zeit und ritzte, den Ellbogen aufgestützt, mit der Messerspitze Linien ins Wachstuch. Zunächst machte die Übersetzerin auf die fast obsessive Wiederholung der Satzstruktur aufmerksam: mit dem Ofen, der rauchte, der Tür, die quietschte damit soll die obsessive Abneigung Emmas verdeutlicht werden, durch deren Augen wir auf das Geschehen schauen. Um diese wirklich nachzuempfinden, muss die Satzstruktur also auch im Deutschen so wiedergegeben werden. Dann folgt Emmas ungeduldiger, gereizter Blick auf den Ehemann: Charles aß und aß. Er findet offensichtlich kein Ende. Im Original heißt es hier: «Charles était long à manger», mit unvermeidlicher Betonung auf dem Wörtchen «long». Es erscheint in diesem Lichte tatsächlich unbegreiflich, wie eine ältere Übersetzung Charles aß mit großem Appetit wählen konnte. Ein weiteres schönes Beispiel für Flauberts Spiel mit der Sprache ist der Satz: Charles galoppierte bei Regen bei Schnee über bucklige Wege. Besonders im Gegensatz zu Emmas zuvor geschilderter unerträglicher, ja depressiver Langeweile, erscheint diese Beschreibung des Arbeitsalltags des Ehemanns geradezu fröhlich und lebhaft. Wenn man genau hinsieht, fällt auf: Nicht nur Charles galoppiert, sondern auch der Satz. Die Stelle bei Regen bei Schnee kommt ohne und aus, ohne Komma oder Ähnliches, und muss genauso sein. Schließlich heißt es im Original auch: «Charles, à la neige à la pluie, chevauchait par les chemins de traverse.» Elisabeth Edl berichtete den gespannten Zuhörern, dass aus Flauberts Aufzeichnungen, die ihr während der Arbeit zur Verfügung standen, hervorgeht, dass er zum Schluss tatsächlich noch ein «et» zwischen «à la neige à la pluie» gestrichen hat - wohl um den Effekt des Galoppierens zu unterstreichen. Das Publikum war ganz offensichtlich von der Arbeit der Übersetzerin fasziniert und hatte im Folgenden noch genug Gelegenheit, sich einfach nur aufs Zuhören zu konzentrieren und sich von Flauberts - Pardon: Edls - kunstvoller Sprache hinreißen zu lassen. Nach der Lesung konnte man Fragen stellen, wie z.b., ob sie ihre Übersetzung auch aus dem Fenster gebrüllt habe? Gebrüllt nicht, vorgelesen ja, sagte sie schmunzelnd. Wovon hat Flaubert gelebt in den fast fünf Jahren, die er an dem Buch gearbeitet hat? Genau wisse man das nicht, meinte die Übersetzerin, er kam jedoch aus einer recht wohlhabenden Familie. Wie lange sie ihrerseits für die Neuübersetzung gebraucht habe? Nun, Flaubert habe fast fünf Jahre damit zugebracht, sie immerhin nur vier, so Edl, augenzwinkernd. Gleichzeitig habe sie ja außerdem an dem umfangreichen Anhang gearbeitet. Elisabeth Edl fungiert hier nicht nur als Übersetzerin, sondern auch als Herausgeberin: Erstmals sind beispielsweise auch die Prozessdokumente mit abgedruckt. Und wovon haben Sie in der Zeit gelebt?, fragte ich sie, während sie mein Buch signierte. Zum Glück sei das Projekt vom Deutschen Literaturfonds e.v. gefördert worden, erzählte sie mir. Das ginge schon, wenn man es wirklich wolle. Wie haben die Übersetzerkollegen auf Ihre niederschmetternde Kritik reagiert? Eine Kollegin sei einmal zu einer Lesung gekommen, habe hier und da gemeint, sie sähe das anders, aber ansonsten: gar nicht. Hanser Bildbearbeitung: Thorsten Weddig Gustave Flaubert: Madame Bovary herausgegeben und übersetzt von Elisabeth Edl Hanser Verlag, 2012, 1. Auflage, ISBN , 760 Seiten, 34,90 Euro (Fester Einband) Und so ging ein schöner Abend zu Ende. Ich begann zu ahnen, was Andreas Isenschmid von der Zeit gemeint hatte, als er seinen Artikel begann mit den Worten: Hier kommen zwei Radikale zusammen: ein Autor und seine Übersetzerin. Martina Korte

13 Unser Verband Freiberuflich übersetzen will gelernt sein! Das BDÜ-Existenzgründungsseminar in Hildesheim Am war es wieder soweit: An der Universität Hildesheim fand bereits zum zehnten Mal das Existenzgründungsseminar des BDÜ statt. Fast 30 Studierende aus dem Bachelor-Studiengang Internationale Kommunikation und Übersetzen sowie den Master-Studiengängen Internationale Fachkommunikation Sprachen und Technik und Medientext und Medienübersetzung nahmen dieses Jahr daran teil. Dabei hatten wir ganz unterschiedliche Motive: Die Einen wollten einfach einen Einblick bekommen, die Anderen planen bereits gezielt ihren Weg in die Selbstständigkeit. Die Referentin Michelle White bot mit Ihrem Vortrag einen Rundumblick in alle wichtigen Bereiche und ging auch ausführlich auf unsere Fragen ein. Zunächst wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen thematisiert: Welche Gesetzbücher sind für einen freiberuflichen Übersetzer maßgeblich? Was ist bei der Wahl der Rechtsform und der Namensgebung zu beachten? In welchem Umfang können Übersetzer haftbar gemacht werden und warum ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung so wichtig? Dann ging es um ste uerliche Aspekte und Buchführung, wobei Fragen beantwortet wurden wie: Was kann ein Übersetzer von der Steuer absetzen? Was ist eine Umsatzsteuervoranmeldung? Und was versteht man unter einer Einnahme- Überschuss-Rechnung? Der dritte Teil brachte uns die betriebswirtschaftliche Kalkulation und somit Inhalte wie Kostenermittlung und Berechnung des Zeilenhonorars näher. Im Weiteren lernten wir Grundsätzliches zu Kundengewinnung und Angebotserstellung sowie zu Businessplan und Auftragsabwicklung. S. Hofschlaeger / Pixelio Am Nachmittag gab uns die Referentin Isabel Lama Dios als freiberufliche Dolmetscherin und Übersetzerin einen realen Einblick in die Praxis. Sie zeigte uns die Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit auf und wies auf die zahlreichen Aspekte hin, die es zu beachten gilt, wenn man sich selbstständig machen möchte. Weitere Themen waren unter anderem Marketing, Zusammenarbeit mit Kollegen und Preisberechnung. Zudem stellte uns Frau Lama Dios den BDÜ vor. Es war ein sehr informatives und von einer angenehmen Atmosphäre geprägtes Seminar, das uns mit einem soliden Basiswissen und vielen nützlichen Tipps rund ums Thema Existenzgründung versorgte eine Bereicherung für alle angehenden freiberuflichen Übersetzerinnen und Übersetzer. Deshalb an dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten! Kornelia Schulz Internationale Fachkommunikation Sprachen und Technik, 3. Semester Anzeige

14 Universität Hildesheim In Memoriam: Professor Dr. Reiner Arntz Wenn in Wissenschaft und Lehre der Name eines Autors mit dem bestimmten Artikel verwendet wird, dann hat jemand Grundlegendes auf seinem Fachgebiet geleistet. Der Arntz/Picht ist ein solches grundlegendes Werk in Translationswissenschaft und Terminologielehre. Generationen von Studentinnen und Studenten haben sich mit dem Arntz/Picht nicht allein auf Prüfungen vorbereitet, sondern das Buch dann auch im Berufsalltag zu Rate gezogen. Es ist, was Reiner Arntz stets anstrebte: Wissenschaftlich zuverlässig und praktisch anwendbar. Während der achtziger Jahre widmete sich Professor Arntz hier vor allem dem Aufbau des Diplom-Studiengangs Fachübersetzen am Institut für Angewandte Sprachwissenschaft. Beides war fast synonym mit dem Namen Reiner Arntz. Wenn man irgendwo sagte, man käme aus Hildesheim, so kam es oft wie ein Echo Ach, bei Professor Arntz, nicht wahr? Wohl wahr. Reiner Arntz war der Vater des Hildesheimer Studiengangs. Er hatte schon früh erkannt, dass eine fundierte Doppelkompetenz im sprachlichen und im fachlichen Aspekt beim Übersetzen unerlässlich ist. Er wählte dafür jedoch nicht sein eigenes Fach, Jura, sondern entschied sich für Technik als den Kompetenzbereich, der damals wie heute den Absolventen beste Berufschancen garantiert. Im Laufe der neunziger Jahre weitete sich das Spektrum dann aus: Informationswissenschaft und interkulturelle Kommunikation ergänzten die Technik als Schwerpunkte der Studiengänge Internationale Fachkommunikation und Internationales Informationsmanagement, an deren Ausgestaltung Professor Arntz sich engagiert beteiligte. Wer war Professor Dr. Reiner Arntz? Einige Lebensdaten: Geboren in Beckum (Westfalen), aufgewachsen in Essen und Mühlheim. Nach dem Abitur 1962 Studium in Bonn und Saarbrücken. 1965/66 Diplomprüfung als Übersetzer für Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Niederländisch. Ab 1965 Lehrtätigkeit am damaligen Dolmetscher-Institut der Universität des Saarlandes, daneben Jurastudium, 1. und 2. Staatsexamen, 1971 Promotion zum Dr. jur. Seit 1980 als C4-Professor für Romanische Sprachen an der Universität Hildesheim. Wenn der Satz Nothing motivates a man more than to see his boss put in an honest day s work richtig ist, dann dürfte kaum jemand stärker motivierte Mitarbeiter gehabt haben als Professor Arntz. Seine stete persönliche Anwesenheit am Institut war legendär, wie auch sein sehr realistischer Abschiedsgruß: Wir bleiben im Gespräch. Ebenso legendär waren seine ausgedehnten Sprachkenntnisse: Häufig war zu erleben, wie er, etwa bei einem unerwarteten Telefonanruf, ohne Zögern auf Spanisch oder Dänisch, Niederländisch, Italienisch oder Portugiesisch parlierte. In 15 Sprachen konnte er sich so verständigen. Als Institutsleiter, als Dekan und als langjähriges Mitglied des Senats gestaltete Professor Arntz die Entwicklung der Universität Hildesheim mit. Darüber hinaus war er von 1992 bis 1996 an der Europäischen Akademie in Bozen tätig. Dort hatte er die Leitung des Fachbereichs Sprachen und Recht inne, wirkte mit am Aufbau des Bereichs Ethnische Minderheiten und Regionale Autonomien und war an den Vorarbeiten zur Errichtung der Freien Universität Bozen beteiligt. 1996/97 vertrat er die Professur für Fachkommunikation und Fachsprachenpädagogik an der Wirtschaftsuniversität Dänemark-Süd. Er war seit 1992 Mitglied im Kuratorium des Sprachen & Dolmetscher Instituts München, von 2005 bis 2009 Wissenschaftlicher Direktor des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Lande Bremen und 2010 Gastdozent an der Universität Sakarya in der Türkei. (Selbstverständlich frischte er dafür sein Türkisch wieder auf.) Seine Publikationsliste umfasst mehr als 140 Titel, darunter auch Veröffentlichungen zu Sprachenlernen und Mehrsprachigkeit sowie zu Sprache und Recht. Noch im Prof. i. R. Dr. Reiner Arntz Dezember 2012 erschien die von ihm als Mitherausgeber verantwortete Dokumentation des Dritten Bremer Symposions zum Fremdsprachenlernen und -lehren an Hochschulen. Seine weiteren Pläne, die weiterhin die Türkei, aber auch Russland und Weißrussland betrafen, hat er nicht mehr verwirklichen können. Reiner Arntz starb völlig unerwartet am 10. Dezember 2012 zu Hause in Bad Salzdetfurth. Die Erinnerung an ihn lebt bei vielen Menschen weiter. Rainer Barczaitis, Dresden (ehem. Hildesheim) Hans Krings, Bremen Felix Mayer, München Abdruck mit freundlicher Genehmigung des de Gruyter-Verlags. Dieser Nachruf erscheint in der nächst folgenden Ausgabe Lebende Sprachen (Erscheinungsdatum lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor), sowie auf der Webseite des Verlags 20. FIT-Weltkongress: Call for Papers veröffentlicht Im Call for Papers rufen FIT und BDÜ alle Interessierten auf, Vorträge für dieses bedeutende Branchenereignis einzureichen. Unter dem Titel: Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine Die Zukunft von Übersetzern, Dolmetschern und Terminologen sollen Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops Kollegen und Interessierte aus aller Welt zusammenführen. Weitere Informationen unter Quelle: Pressemitteilung des BDÜ vom Universität Hildesheim

15 Unser Verband Neue Mitglieder unseres LV Beltrami, Sabrina (1.1.13) Dot.ssa. Übersetzerin u. Dolmetscherin Vor dem Queenbruch Braunschweig Tel.: Italienisch (M), Deutsch, Englisch, Spanisch Weigel, Friedeman (1.1.13) staatl. gepr. Übersetzer, M.A. Malletstr Osterholz-Scharmbeck Tel.: Deutsch (M), Englisch Rönnau, Julia (1.1.13) Dipl.-Dolmetscherin Bundesstr Hamburg Tel.: Deutsch (M), Englisch, Spanisch Schneider, Melanie (1.1.13) Dipl.-Übersetzerin Königsberger Str Nörten-Hardenberg Tel.: Deutsch (M), Französisch, Englisch Atakora, Joel (1.1.13) Dolmetscher u. Übersetzer, M.A. Försterweg Hamburg Tel.: Französisch (M), Deutsch Folz-Jørgensen, Caroline (1.2.13) staatl. gepr. Übersetzerin Mühlendamm Flensburg Tel.: Deutsch (M), Englisch Neue -Adresse? Neue Bank verbindung? Neue Rufnummer? Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden! Aktualisieren Sie Ihre Daten direkt unter oder per Mitteilung an Vielen Dank! Huljus, Dr. Reinhard (1.2.13) Übersetzer Domovinskog Rata 35 HR Podstrana Tel.: Deutsch (M), Englisch, Kroatisch Berkholz von, Anna-Clara (1.3.13) staatl. anerk. Übersetzerin Hauptstr Südergellersen Tel.: Deutsch (M), Englisch Lehnich, Elizabeth (1.3.13) Übersetzerin, Dip. Trans.(IoL) Am Ree Hamburg Tel.: Englisch (M), Deutsch Scholz, Elena (1.3.13) Dolmetscherin u. Übersetzerin Fiedelerstr Hannover Tel.: Russisch (M), Deutsch Gurjanov, Alla (1.3.13) gepr. Übersetzerin Gartenheimstr Hannover Tel.: Russisch (M), Deutsch Schuttenberg-Elbing, Elisabeth (1.3.13) staatl. anerk. Übersetzerin Fallsteinblick Braunschweig Tel.: Polnisch (M), Deutsch Rönspeck, Nadja (1.3.13) Dipl.-Übersetzerin Helenenstr Braunschweig Tel.: Deutsch (M), Englisch, Französisch Rodríguez Franco, Karmele (1.3.13) Dipl. Übersetzerin u. Dolmetscherin Pommernweg Seevetal Tel.: Spanisch (M), Deutsch, Französisch Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Jahr 2014 übe ich das Amt der Schatzmeisterin seit acht Jahren aus und ich bin der Meinung, es ist Zeit für einen Wechsel. Daher werde ich bei der Jahresmitgliederversammlung im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl der Schatzmeisterin zur Verfügung stehen. Ich möchte bereits frühzeitig interessierten Mitgliedern die Möglichkeit bieten, sich mit dem Amt und seinen Aufgaben vertraut zu machen. Das Tätig keitsprofil des Schatzmeisteramtes habe ich im Folgenden stichpunktartig aufgeführt: Führen und Pflegen der Mitgliederdatei Erstellen und Versenden der Jahresbeitragsrechnung Beitragseinzug per Lastschriftverfahren Überwachen der Zahlungs eingänge (Jahresbeiträge) Zahlungserinnerungen/Mahnungen Erstellen und Versenden von Beitragsrechnungen für Neumitglieder im Jahresverlauf Prüfen und Begleichen eingehender Rechnungen Überwachen der Zahlungs eingänge für Seminarrechnungen Kontrolle der Seminarkosten (ausgeglichene Bilanz) Monatliches Kontieren und Buchen in Buchungssoftware (anhand von Kontoauszügen und Belegen) Versenden der kontierten Unterlagen an Buchungsbüro (Vier-Augen-Prinzip) Bearbeiten von Bildungsgutscheinen Erstellen des Jahresabschlusses (in Kooperation mit Buchungsbüro) Aufstellen des Jahresetats (in Kooperation mit dem Vorstand) Kooperation mit Finanzamt (nur einmal jährlich) Es zeigt sich, dass dieses Amt vielfältige, interessante Aufgaben bereithält, die einer sorgsamen Bearbeitung bedürfen. Mitglieder, die Interesse an der Mitarbeit im Vorstand unseres Berufsverbandes haben und sich vorstellen könnten, das Amt der Schatzmeisterin/ des Schatz meisters zu übernehmen, sind herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden. Nutzen Sie die Chance zur Mitgestaltung durch die Mitarbeit im Vorstand des BDÜ LV Bremen und Niedersachsen e. V. Mit herzlichen Grüßen Antje Günther Schatzmeisterin BDÜ LV Bremen und Niedersachsen e.v

16 Termine Übersetzer- und Dolmetschertreffen Braunschweig Hamburg Lüneburg NEU! Übersetzer- und Dolmetschertreff Seit über fünf Jahren treffen wir uns in lockerer, immer wieder neu gemischter Runde zum Austausch von nicht nur fachlichen Erfahrungen. Termin: Jeden 2. Mittwoch im Monat. Uhrzeit: 19:30 Uhr Ort: Prinz Albrecht Das Stadtparkrestaurant, Jasperallee 42, Braunschweig Ansprechpartnerin: Gabriele Karstädt-Groß, Tel.: , Übersetzer und Dolmetschertreff Offenes, verbandsunabhängiges Kollegentreffen für selbstständige Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen. Termin: Alle zwei Monate immer am 5. eines geraden Monats. Uhrzeit und Ort: Bitte bei den Ansprechpartnerinnen erfragen. Ansprechpartnerinnen: Susanne Elfferding, Tel.: , Isabel Lama Dios, Tel.: , Wir möchten auch in unserer Region für einen produktiven und kollegialen Austausch sorgen weitere Kollegen sind herzlich willkommen. Termin: Jeden 1. Dienstag in ungeraden Monaten. Uhrzeit: 19:00 Uhr Ort: Bar/Restaurant News, Schröderstr. 5, Lüneburg Ansprechpartnerin: Melanie Stössel, Tel.: , Oldenburg Paderborn Dinter / Pixelio Bremen Übersetzer- und Dolmetschertreff Termin: Jeden 1. Mittwoch in unge raden Monaten und jeden 1. Donnerstag in geraden Monaten. Uhrzeit: 19:00 Uhr Ort: Leo s Restaurant und Bar, Parkallee 1, Bremen Ansprechpartnerinnen: Anke Wiersch, Tel.: , Nadja Grimm, Tel.: , Bitte vorher per bei Nadja Grimm oder Anke Wiersch anmelden, da sich kurzfristig Termin änderungen ergeben können. Göttingen Übersetzer- und Dolmetschertreff Der Stammtisch Göttingen ist eine gesellige Runde, wo sich Übersetzer/ Dolmetscher näher kommen und in einer lockeren Atmosphäre Kontakte knüpfen und bei Bedarf Probleme/ Neuigkeiten besprechen können. Termin: Dienstags am Monatsende Uhrzeit: 20:00 Uhr Ort: Sambesi, Wendenstr. 8, Göttingen (unterhalb der Stadthalle, Parkplätze an der Stadthalle) Ansprechpartner: Daniel F. Whybrew, Tel.: , Hannover Übersetzer- und Dolmetschertreff Die Kollegen aus Hannover und Umland treffen sich in lockerer Runde. Termin: Jeden 3. Montag im Monat. Uhrzeit: 20:00 Uhr Ort: Meiers Lebenslust, Osterstr. 64, Hannover Ansprechpartnerin: Antje Günther, Tel.: , Hildesheim Gemeinsamer Übersetzer- und Dolmetschertreff der BDÜ-Regionalgruppe Hildesheim und des iplus- Alumni e. V. (ehemals Klartext e. V.) Wir treffen uns in ungezwungener Atmosphäre zur Pflege und zum Knüpfen von Kontakten sowie zum Austausch über berufliche und andere Themen und Fragen. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Termin: Jeden 2. Dienstag im Monat. Uhrzeit: 19:30 Uhr Ort: Cafe und Restaurant Amadeus, Marktstr. 17, Hildesheim Ansprechpartnerin: Stephanie Grammel, Tel.: , Übersetzerstammtisch Wir pflegen in einem entspannten, informellen Rahmen den beruflichen und privaten Austausch zwischen Kollegen. Termin: Jeden 2. Mittwoch im Monat. Uhrzeit: 19:00 Uhr Ort: Bitte beim Ansprechpartner erfragen. Ansprechpartner: Hans Christian v. Steuber, Tel.: , Osnabrück Verbandsunabhängiger Übersetzerstammtisch Wir wollen Kontakte knüpfen, Informationen und Tipps austauschen und ein gut funktionierendes Netzwerk (auch mit geografisch benachbarten Stammtischen) bilden. Termin: Jeden letzten Dienstag in geraden Monaten. Uhrzeit: 19:00 Uhr Ort: Restaurant CUP & CUPs, Neuer Graben 13, Osnabrück, Tel.: Ansprechpartnerin: Gabriele François, Tel.: , Übersetzer- und Dolmetschertreff Verbandsunabhängiges Treffen von Übersetzern und Dolmetschern in Ostwestfalen-Lippe. Termin: Am letzten Freitag in geraden Monaten. Uhrzeit: 19:00 Uhr Ort: Gaststätte Libori-Eck, Liboristraße 5, Paderborn Ansprechpartnerin: Gabriele Ginzkey, Tel.: , Schleswig-Holstein Übersetzer- und Dolmetschertreff Verbandsunabhängiges Treffen von Übersetzern und Dolmetschern in Schleswig-Holstein. Termin: Jeden 1. Donnerstag in geraden Monaten. Uhrzeit: 19:30 Uhr Ort: ODINs Historisches Gasthaus Haddeby, Haddebyer Chaussee 13, Busdorf (bei Schleswig) Ansprechpartnerin: Susanne Rosenberg, Tel.: , Bitte beachten Sie die farblich hervorgehobenen Änderungen. Die Termine finden Sie auch unter: Terminkalender.htm

Leichte Sprache Eine kritisch konstruktive Auseinandersetzung. Marko Altstädt und Karen Kohlmann

Leichte Sprache Eine kritisch konstruktive Auseinandersetzung. Marko Altstädt und Karen Kohlmann Leichte Sprache Eine kritisch konstruktive Auseinandersetzung Marko Altstädt und Karen Kohlmann Wie kommen wir zu diesem Thema? Allgemeine Lesebegeisterung Schwierigkeiten und Verständnisprobleme bei Behördenangelegenheiten

Mehr

Erfahrungsbericht. Vorbereitung

Erfahrungsbericht. Vorbereitung Erfahrungsbericht Name: Katsiaryna Matsulevich Heimathochschule: Brester Staatsuniversität namens A.S. Puschkin Gasthochschule: Pädagogische Hochschule Weingarten E-Mailadresse: kitsiam16@gmail.com Studienfach:

Mehr

Sehr geehrter Herr Zoller

Sehr geehrter Herr Zoller Sehr geehrter Herr Zoller Da Sie, wie Sie schreiben, der "Transparenz" verpflichtet sind, und diese eine "unabdingbare Voraussetzung ist für eine glaubwürdige, vertrauensvolle Politik ist", habe ich zu

Mehr

Was ist Leichte Sprache?

Was ist Leichte Sprache? Was ist Leichte Sprache? Eine Presse-Information vom Verein Netzwerk Leichte Sprache in Leichter Sprache Leichte Sprache heißt: So schreiben oder sprechen, dass es alle gut verstehen. Leichte Sprache ist

Mehr

DOM IV (Deaf Online Meeting) ~ GL-C@fe 5 Jahre Jubiläum

DOM IV (Deaf Online Meeting) ~ GL-C@fe 5 Jahre Jubiläum DOM IV (Deaf Online Meeting) ~ GL-C@fe 5 Jahre Jubiläum Es sind 5 Jahre vergangen, als GL-C@fe, ein großes Internetforum für Gehörlose, gegründet wurde. Dieses Jubiläum muss natürlich gefeiert werden!

Mehr

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese Radio D Folge 10 Erkennungsmelodie des RSK Titelmusik Radio D Herzlich willkommen zur zehnten Folge des Radiosprachkurses Radio D. Wie Sie sich vielleicht

Mehr

Juristische Übersetzungen Legal Translations. Fremdvergabe von juristischen Übersetzungen. Tipps für Rechtsanwälte ein kurzer Leitfaden

Juristische Übersetzungen Legal Translations. Fremdvergabe von juristischen Übersetzungen. Tipps für Rechtsanwälte ein kurzer Leitfaden Fremdvergabe von juristischen Übersetzungen Tipps für Rechtsanwälte ein kurzer Leitfaden Mit der Zunahme des internationalen Geschäftsverkehrs wächst auch der Bedarf an grenzüberschreitender Rechtsberatung.

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

T H E M E N S E R V I C E

T H E M E N S E R V I C E Themenservice Märchen-App fürs Sprachenlernen Ein Gespräch mit dem Deutschlandstipendiaten Jerome Goerke Jerome Goerke ist aufgeregt. Seit ein paar Wochen wirbt er per Crowdfunding-Plattform für eine ungewöhnliche

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

Erasmus-Erfahrungsbericht Kopenhagen SoSe 2012

Erasmus-Erfahrungsbericht Kopenhagen SoSe 2012 Erasmus-Erfahrungsbericht Kopenhagen SoSe 2012 Ich verbrachte das Sommersemester 2012 als Austauschstudentin an der Universität Kopenhagen, bevor ich genauer auf bestimmte Aspekte eingehe, möchte ich festhalten,

Mehr

Erfahrungsbericht. Ursula Verónica Krohmer Walker

Erfahrungsbericht. Ursula Verónica Krohmer Walker Erfahrungsbericht Ursula Verónica Krohmer Walker Email Adresse: Heimathochschule: Gasthochschule: ukakrohmerw@hotmail.com Deutsches Lehrerbildungsinstitut Wilhelm von Humboldt Pädagogische Hochschule Heidelberg

Mehr

Ein Vortrag von Ralph Raule Gebärdenwerk

Ein Vortrag von Ralph Raule Gebärdenwerk Barrieren im Internet - auch für gehörlose Menschen Ein Vortrag von Gebärdenwerk auf dem Webkongress Erlangen 2006 Agenda I. Theoretischer Teil: Begriffe, Erklärungen zu...... gehörlose Menschen... Gebärdensprache...

Mehr

CHINA IM LANGE-FIEBER

CHINA IM LANGE-FIEBER Auktionshaus Dr. Crott in Shanghai CHINA IM LANGE-FIEBER Am Donnerstag, den 22. Mai, wurde in der Wempe Boutique Peking die chinesische Ausgabe des Buches A. Lange & Söhne Feine Uhren aus Sachsen vorgestellt.

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Die Wahl der Suchbegriffe

Die Wahl der Suchbegriffe Die Wahl der Suchbegriffe Der erste wichtige Schritt für eine effektive Literaturrecherche ist die Wahl der Suchbegriffe. Auf der Suche nach Literatur kommt es häufig vor, dass man keine oder nur sehr

Mehr

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Lernt ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen, dann ist das eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Leistungen in der

Mehr

Wie bewerten. LehrerInnen & SchülerInnen. die MindMatters-Materialien?

Wie bewerten. LehrerInnen & SchülerInnen. die MindMatters-Materialien? Wie bewerten LehrerInnen & SchülerInnen die MindMatters-Materialien? Ergebnisse zur Initialtestung Wer hat an der Initialtestung teilgenommen? Befragt wurden 24 LehrerInnen (14 Frauen, 8 Männer) und 400

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht Übung 1: Auf der Suche nach Edelweiß-Technik Jojo will endlich herausfinden, was Lukas zu verbergen hat. Sie findet eine Spur auf seinem Computer. Jetzt braucht Jojo jemanden, der ihr hilft. Schau dir

Mehr

Konfuzius (551-479 v.chr.), chin. Philosoph

Konfuzius (551-479 v.chr.), chin. Philosoph Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus.

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus. Karlshochschule International University Daten & Fakten seit 2005 staatlich anerkannt vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg alle Studiengänge (acht Bachelor, ein Master) akkreditiert von der FIBAA

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten 1 Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten Paradiek-Ulrich, - im Folgenden kurz Kirsten genannt! Liebe

Mehr

Die Geschäfte des Michael S. Der vermeintliche Investor

Die Geschäfte des Michael S. Der vermeintliche Investor 1 Goran Cubric Philip Weihs Die Geschäfte des Michael S. Der vermeintliche Investor Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit Ebozon Verlag * Alle Namen geändert 2 2. Auflage Juni 2014 Veröffentlicht

Mehr

Redemittel für einen Vortrag (1)

Redemittel für einen Vortrag (1) Redemittel für einen Vortrag (1) Vorstellung eines Referenten Als ersten Referenten darf ich Herrn A begrüßen. der über das/zum Thema X sprechen wird. Unsere nächste Rednerin ist Frau A. Sie wird uns über

Mehr

Doppelte Buchhaltung

Doppelte Buchhaltung (Infoblatt) Heute möchte ich euch die Geschichte von Toni Maroni erzählen. Toni, einer meiner besten Freunde, ihr werdet es nicht glauben, ist Bademeister in einem Sommerbad. Als ich Toni das letzte Mal,

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der TU München (Name der Universität) Alter: 24 Studiengang und -fach: Architektur In welchem Fachsemester befinden Sie sich

Mehr

Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3

Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Von: sr@simonerichter.eu Betreff: Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Datum: 15. Juni 2014 14:30 An: sr@simonerichter.eu Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Gefunden in Kreuzberg Herzlich Willkommen!

Mehr

Die Stiftung nattvandring.nu

Die Stiftung nattvandring.nu Die Stiftung nattvandring.nu Die Stiftung Nattvandring.nu wurde von E.ON, einem der weltgrößten Energieversorger, in Zusammenarbeit mit der Versicherungsgesellschaft Skandia gebildet auf Initiative der

Mehr

Monatsbericht Januar 2014

Monatsbericht Januar 2014 Llipin Yahuar-Todas las Sangres Allerlei Herzblut - Lifeblood Monatsbericht Januar 2014 Inhalt Überblick... 1 Details... 2 Training zum Thema Persönliche Hygiene... 2 Gesundheitsversorgung... 3 Artesanía...

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Passende Reden für jede Gelegenheit Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Rede des Paten zur Erstkommunion Liebe Sophie, mein liebes Patenkind, heute ist

Mehr

Königstettner Pfarrnachrichten

Königstettner Pfarrnachrichten Königstettner Pfarrnachrichten Folge 326, Juni 2015 Nimm dir Zeit! Wer hat es nicht schon gehört oder selber gesagt: Ich habe keine Zeit! Ein anderer Spruch lautet: Zeit ist Geld. Es ist das die Übersetzung

Mehr

Befragung von medax-kunden. März 2012. "Zufriedenheit mit medizinischen Übersetzungsbüros"

Befragung von medax-kunden. März 2012. Zufriedenheit mit medizinischen Übersetzungsbüros Befragung von medax-kunden März 2012 "Zufriedenheit mit medizinischen Übersetzungsbüros" Durchführung: Institut für Marktforschung im Gesundheitswesen - München www.-institut.de 1 Studiendesign Fragestellungen

Mehr

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette in leichter Sprache Liebe Leserinnen, Liebe Leser, die Leute vom Weser-Kurier haben eine Fortsetzungs-Geschichte

Mehr

Das»Prinzip Evernote«

Das»Prinzip Evernote« Das»Prinzip Evernote« Die Rede von der»informationsflut«ist in unserer Gesellschaft schon fast zu einer Standardklage geworden. In Zeiten des Internets schwirren so viele Informationen umher wie nie zuvor

Mehr

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz

Optimal A1/Kapitel 4 Tagesablauf-Arbeit-Freizeit Wortschatz Wortschatz Was ist Arbeit? Was ist Freizeit? Ordnen Sie zu. Konzerte geben nach Amerika gehen in die Stadt gehen arbeiten auf Tour sein Musik machen Musik hören zum Theater gehen Ballettmusik komponieren

Mehr

Van K.Tharp Brian June BERUF: TRADER. Unabhängig traden, selbstständig handeln. Aus dem Amerikanischen von Horst Fugger.

Van K.Tharp Brian June BERUF: TRADER. Unabhängig traden, selbstständig handeln. Aus dem Amerikanischen von Horst Fugger. Van K.Tharp Brian June BERUF: TRADER Unabhängig traden, selbstständig handeln Aus dem Amerikanischen von Horst Fugger FinanzBuch Verlag Kapitel 1 Die Reise zur Meisterschaft im Trading Tief im Inneren

Mehr

Lektion 4: Wie wohnst du?

Lektion 4: Wie wohnst du? Überblick: In dieser Lektion werden die Lerner detaillierter mit verschiedenen Wohnformen in Deutschland (am Beispiel Bayerns) vertraut gemacht. Die Lektion behandelt Vor- und Nachteile verschiedener Wohnformen,

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Auswertung des Datensatzes vom 17.08.12. Alle Teilnehmende besuchen BWL im grossen NF (60 KP).

Auswertung des Datensatzes vom 17.08.12. Alle Teilnehmende besuchen BWL im grossen NF (60 KP). BWL Auswertung des Datensatzes vom 17.08.12. Generelles 5 Teilnehmende mit Nebenfach (NF) BWL. Alle Teilnehmende besuchen BWL im grossen NF (60 KP). Alle Teilnehmende sind im Bachelorstudium. Die Anzahl

Mehr

Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln.

Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln. Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln. Naomi war nicht depressiv. Es gab dieses neue Lächeln,

Mehr

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Von Johannes Fröhlich Boleslav Kvapil wurde 1934 in Trebic in der Tschechoslowakei geboren. Er arbeitete in einem Bergwerk

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

MHMM Evaluation des 1. Semesters. Präsenztage 08. - 10. März und 22. - 24. März 2013

MHMM Evaluation des 1. Semesters. Präsenztage 08. - 10. März und 22. - 24. März 2013 04.04.04 MHMM Evaluation des. Semesters Präsenztage 08. - 0. März und. - 4. März 0 Was hat Sie zur Teilnahme motiviert? Persönliches Interesse Neuerwerb von medizinischem Wissen 4 4 Anpassungsfernstudium

Mehr

$#guid{28 155E CC-460 1-4978-936 F-01A54 643094 C}#$ U we T i m m Vortrag von Marie-Luise Jungbloot & Sven Patric Knoke 2009

$#guid{28 155E CC-460 1-4978-936 F-01A54 643094 C}#$ U we T i m m Vortrag von Marie-Luise Jungbloot & Sven Patric Knoke 2009 Uwe Timm Vortrag von Marie-Luise Jungbloot & Sven Patric Knoke 2009 Gliederung 1. Was bedeuten die 68er für uns? 2. Wie entwickelte sich Timms Leben? 2.1. Kindheit 2.2. Abitur und Studium 2.3. politisches

Mehr

Studiert Medizin. Kann aber auch Rasenmähen.

Studiert Medizin. Kann aber auch Rasenmähen. Studiert Medizin. Kann aber auch Rasenmähen. Wohnen für Mithilfe. Mehr als nur Mieter. GEMEINSAM LEBEN Wohnen für Mithilfe. Gemeinsam besser leben. Mit dem Projekt Wohnen für Mithilfe gibt das Studentenwerk

Mehr

Spring@WilmerHale Erfahrungsbericht Berlin

Spring@WilmerHale Erfahrungsbericht Berlin Spring@WilmerHale Erfahrungsbericht Berlin Eine ausgesprochen tolle Zeit von Viktoria Salehi Durch Zufall ist mir in der Humboldt-Universität zu Berlin ein Flyer in die Hände gefallen mit Werbung für ein

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien Ein Tag im Leben eines Studenten Lukas Rübenach studiert Chemie. Zusätzlich zu seinen Vorlesungen an der Universität macht er auch ein Praktikum, in dem er das theoretische Wissen anwenden kann. Durch

Mehr

Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge)

Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge) Friedrich Nietzsche Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten (Universitätsvorträge) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Institut für Bildungswissenschaft Seminar: Bildung des Bürgers Dozent: Dr. Gerstner

Mehr

Redewiedergabe: Er sagt, er hat die Frau gesehen. Lokalangaben: Das war im 7. Stock Ich bin da hochgefahren, also in den 7. Stock

Redewiedergabe: Er sagt, er hat die Frau gesehen. Lokalangaben: Das war im 7. Stock Ich bin da hochgefahren, also in den 7. Stock Paula und Philipp hatten in der letzten Folge die Leute vom Optikwerk informiert, dass jemand in ihrem Labor mit Laserstrahlen experimentiert. Dadurch konnte die Sache mit dem Laserterror endlich aufgeklärt

Mehr

Deutsch als Fremdsprache - Lernen mit Computer

Deutsch als Fremdsprache - Lernen mit Computer Deutsch als Fremdsprache - Lernen mit Computer Yamaguchi Masumi 1. Einleitung Der Computer ist ein relativ neues Medium. In der Gegenwart benutzen es die meisten Leute jeden Tag. Er hat viele Möglichkeiten

Mehr

Behindert ist, wer behindert wird

Behindert ist, wer behindert wird Behindert ist, wer behindert wird Alle Menschen müssen lernen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt sind Auf der ganzen Welt leben sehr viele Menschen mit Behinderungen: über 1 Milliarde Menschen

Mehr

Der Konjunktiv II 1. Forum Wirtschaftsdeutsch. Gebrauch Der Konjunktiv II wird u.a. verwendet

Der Konjunktiv II 1. Forum Wirtschaftsdeutsch. Gebrauch Der Konjunktiv II wird u.a. verwendet Der Konjunktiv II 1 Gebrauch Der Konjunktiv II wird u.a. verwendet 1. als Höflichkeitsform (Bitte oder Aufforderung in Form einer Frage): Könnten Sie mir einmal kurz helfen? Hätten Sie heute Abend Zeit?

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Erkennen Sie die Rollen der Personen auf dem Team Management Rad anhand der kurzen Beschreibungen?

Erkennen Sie die Rollen der Personen auf dem Team Management Rad anhand der kurzen Beschreibungen? Wer bin ich? Erkennen Sie die Rollen der Personen auf dem Team Management Rad anhand der kurzen Beschreibungen? René Ich habe ein sehr schlechtes Gefühl bei dem Projekt, dass wir jetzt gestartet haben.

Mehr

Der Markt für gute bi-nationale Juristen bietet nach wie vor großes Potential

Der Markt für gute bi-nationale Juristen bietet nach wie vor großes Potential Der Markt für gute bi-nationale Juristen bietet nach wie vor großes Potential Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Jochen Bauerreis 1 über seine Tätigkeit als deutscher Rechtsanwalt und französischer Avocat stud.

Mehr

Dieses Jahr war die Austauschschule jedoch nicht mehr das Lycée FranVois Villon in Beaugency, sondern das Lycée Charles Péguy in Orléans.

Dieses Jahr war die Austauschschule jedoch nicht mehr das Lycée FranVois Villon in Beaugency, sondern das Lycée Charles Péguy in Orléans. Austausch Orléans (F) - Begegnung 2007 in Orléans Vive l'échange! Auch dieses Schuljahr fand der bereits seit nun fünf Jahren eingerichtete Austausch der FranzösischschülerInnen der Oberstufe mit DeutschschülerInnen

Mehr

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude. 26 Und wie finde ich ein freiwilliges Engagement? Leichte Sprache Herr Müller möchte etwas Gutes für andere Menschen tun. Weil es ihm Spaß macht. Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt

Mehr

Aus Industrie wird Kunst

Aus Industrie wird Kunst ERIC SHAMBROOM PHOTOGRAPHY Aus Industrie wird Kunst Wollten Sie immer schon mal wissen, wie ein studierter Philosoph fotografiert? Dann haben Sie jetzt die Chance, denn der US-Amerikaner Eric Shambroom

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

Die Ausstellung begleitende Publikationen

Die Ausstellung begleitende Publikationen Die Ausstellung begleitende Publikationen Titel: "Das Schicksal jüdischer Rechtsanwälte in Deutschland nach 1933 Herausgeber: Bundesrechtsanwaltskammer Erschienen im be.bra Verlag zum Preis von 29,90 und

Mehr

Moritz Freiherr Knigge und Michael Schellberg. Wie wir uns und anderen das Leben zur Hölle machen

Moritz Freiherr Knigge und Michael Schellberg. Wie wir uns und anderen das Leben zur Hölle machen Moritz Freiherr Knigge und Michael Schellberg Wie wir uns und anderen das Leben zur Hölle machen J e d e r n i c k t u n d k e i n e r f ü h lt s i c h a n g e s p r o c h e n Da bin ich ganz bei Ihnen.

Mehr

Beraterprofil: Bewertung und Feedback

Beraterprofil: Bewertung und Feedback Beraterprofil: Bewertung und Feedback Name: Frau Ute Herold tätig seit: 1990 positive Bewertungen (207 Kundenmeinungen) Schwerpunkte: Qualifikationen: Beratungsphilosophie: Private Krankenversicherung

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Ein Bildband zum Thema Bindung Babys verstehen lernen Für Eltern, Mütter und Väter

Ein Bildband zum Thema Bindung Babys verstehen lernen Für Eltern, Mütter und Väter Bindung macht stark! Ein Bildband zum Thema Bindung Babys verstehen lernen Für Eltern, Mütter und Väter Vorwort Liebe Eltern, Von Paderbornern für Paderborner eine sichere Bindung Ihres Kindes ist der

Mehr

Die Ausstellung begleitende Publikationen

Die Ausstellung begleitende Publikationen Titel: "Das Schicksal jüdischer Rechtsanwälte in Deutschland nach 1933 Herausgeber: Bundesrechtsanwaltskammer Erschienen im be.bra Verlag zum Preis von 29,90 und erhältlich im Buchhandel - ISBN: 978-3-89809-074-2.

Mehr

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Meet the Germans Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Handreichungen für die Kursleitung Seite 2, Meet the Germans 2. Lerntipp

Mehr

Praktikumsbericht. Informationen zum Praktikumsort:

Praktikumsbericht. Informationen zum Praktikumsort: Praktikumsbericht Das letzte Jahr des Medizinstudiums ist das sogenannte Praktische Jahr. In diesem soll man, das vorher primär theoretisch erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Es besteht die Möglichkeit

Mehr

ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH

ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH ERFAHRUNGSBERICHT AUS ZÜRICH ROMANA HAUSER ERASMUSSEMESTER 14.9. 17.12.2010 Organisatorische und fachliche Betreuung an der Gasthochschule, Kontakt zu Dozierenden und Studierenden Die Organisation und

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der Universität Augsburg Studiengang und -fach: Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre (ibwl) In welchem Fachsemester

Mehr

Warum ist die Schule doof?

Warum ist die Schule doof? Ulrich Janßen Ulla Steuernagel Warum ist die Schule doof? Mit Illustrationen von Klaus Ensikat Deutsche Verlags-Anstalt München Wer geht schon gerne zur Schule, außer ein paar Grundschülern und Strebern?

Mehr

Stellungnahme des AWO Bundesverbandes zum Antrag der Fraktion PIRATEN Mehr Leichte Sprache in Schleswig-Holstein Drs. 18/496 und zum Änderungsantrag

Stellungnahme des AWO Bundesverbandes zum Antrag der Fraktion PIRATEN Mehr Leichte Sprache in Schleswig-Holstein Drs. 18/496 und zum Änderungsantrag Stellungnahme des AWO Bundesverbandes zum Antrag der Fraktion PIRATEN Mehr Leichte Sprache in Schleswig-Holstein Drs. 18/496 und zum Änderungsantrag der Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN und der Abgeordneten

Mehr

Sachbericht. Sachbericht Inhalte:

Sachbericht. Sachbericht Inhalte: Sachbericht Sachbericht Inhalte: Aus- und Fortbildung von Teamer-innen und Jugendleiter-inne-n, speziell für blinde, sehbehinderte und sehende Jugendliche; Durchführung einer integrativen Ferienfreizeit;

Mehr

[Type text] Lektion 7 Schritt A. Lernziel: über Fähigkeiten sprechen

[Type text] Lektion 7 Schritt A. Lernziel: über Fähigkeiten sprechen Lektion 7 Schritt A Lernziel: über Fähigkeiten sprechen Zeit Schritt Lehrer-/ Schüleraktivität Material/ Medien 2 Std. Einstimmung auf Der Lehrer stellt Fragen zu den Bildern A, B und C KB das Thema Bild

Mehr

Newsletter 1/2014. Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Bettinaschule,

Newsletter 1/2014. Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Bettinaschule, Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Bettinaschule, wir hoffen, Sie hatten einen guten Jahresbeginn, und wünschen Ihnen ein gutes, zufriedenes, erfolgreiches und nicht zuletzt

Mehr

Hilfe, die bewegt. Eine Information für sozial engagierte Unternehmen und Unternehmer

Hilfe, die bewegt. Eine Information für sozial engagierte Unternehmen und Unternehmer Das Blindenmobil Hilfe, die bewegt Eine Information für sozial engagierte Unternehmen und Unternehmer Helfen Sie uns helfen! Mit unserem kostenlosen Blindenmobil Die Zukunft soll man nicht voraussehen

Mehr

Fächergruppe 1: Plastische Chirurgie. Universitätsklinikum Maribor (Slowenien)

Fächergruppe 1: Plastische Chirurgie. Universitätsklinikum Maribor (Slowenien) Fächergruppe 1: Plastische Chirurgie Universitätsklinikum Maribor (Slowenien) 09.07.2012 17.08.2012 Gal Ivancic Kontaktaufnahme und Organisation: Zur Kontaktaufnahme schrieb ich eine kurze e-mail an den

Mehr

Erlebnisbericht Showcase der "Rolling Thunder Bern" an der Streethockey-WM in Zug

Erlebnisbericht Showcase der Rolling Thunder Bern an der Streethockey-WM in Zug Erlebnisbericht Showcase der "Rolling Thunder Bern" an der Streethockey-WM in Zug Die Funk Gruppe Schweiz unterstützte am 27. Juni 2015 den E-Hockey Showcase an der Streethockey WM in Zug. Auf den folgenden

Mehr

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden. von Berufsangehörigen mit dem Ziel der Interessenvertretung des Berufsstandes.

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden. von Berufsangehörigen mit dem Ziel der Interessenvertretung des Berufsstandes. 7Seiten über Ihren Berufsverband 1 auf Wort Ihr Verband stellt sich vor Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.v. ist ein Zusammenschluss von Berufsangehörigen

Mehr

2. einen Fehler b halten 5. sich die Langeweile e bewältigen. 3. sich an die Regeln c weitergeben 6. sich die Zukunft f begehen

2. einen Fehler b halten 5. sich die Langeweile e bewältigen. 3. sich an die Regeln c weitergeben 6. sich die Zukunft f begehen 1. Wortschatz: Sport gegen Gewalt. Was passt? Orden Sie zu. 1. Wissen a vertreiben 4. Stress-Situationen d verbauen 2. einen Fehler b halten 5. sich die Langeweile e bewältigen 3. sich an die Regeln c

Mehr

Smartphone-Diebstähle in Europa:

Smartphone-Diebstähle in Europa: Smartphone-Diebstähle in Europa: Was wirklich passiert, wenn das Telefon gestohlen wird Es lässt sich nicht leugnen: Seit es Smartphones gibt, ist deren Diebstahl ein ernstes Thema. Das Problem wird von

Mehr

Willkommen zu Praxis & Studium 2012!

Willkommen zu Praxis & Studium 2012! Fachrichtung 4.6 Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen Amicale Verein der Freunde der Fachrichtung 4.6 e.v. Praxis & Studium 2012 Programm Fr./Sa., 22./23. Juni 2012 Gebäude A

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Fotografieren lernen Band 2

Fotografieren lernen Band 2 Fotografieren lernen Band 2 Cora und Georg Banek leben und arbeiten in Mainz, wo sie Mitte 2009 ihr Unternehmen um eine Fotoakademie (www.artepictura-akademie.de) erweitert haben. Vorher waren sie hauptsächlich

Mehr

Sie als gehörlose Eltern wirklich denken Ihre persönliche Meinung e-mail-adresse Post Adresse Fax bis Ende Oktober/Anfang November

Sie als gehörlose Eltern wirklich denken Ihre persönliche Meinung e-mail-adresse Post Adresse Fax bis Ende Oktober/Anfang November Andrea Burkhardt Moselbrunnenweg 52 69118 Heidelberg Tel: 06221/801722 Liebe Eltern! Fax: 07944/ 1207 e-mail: andreaburkhardt@gmx.de Mein Name ist Andrea Burkhardt und ich studiere an der Pädagogischen

Mehr

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen ALEMÃO Text 1 Lernen, lernen, lernen Der Mai ist für viele deutsche Jugendliche keine schöne Zeit. Denn dann müssen sie in vielen Bundesländern die Abiturprüfungen schreiben. Das heiβt: lernen, lernen,

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr