Herzlich willkommen zum Vortrag Führen auf Distanz als Herausforderung für Führungskräfte und Mitarbeiter

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1 Herzlich willkommen zum Vortrag Führen auf Distanz als Herausforderung für Führungskräfte und Mitarbeiter 1/24

2 Dr. Lothar Bildat, Diplompsychologe Tätigkeiten Leuphana Universität Lüneburg Institut für Elektronische Geschäftsprozesse Dresden International University Hamburg School of Logistics 2/24

3 Dr. Lothar Bildat, Diplompsychologe Interessen Motivation in Organisationen Wissensmanagement E-Learning Kontakt: 3/24

4 Agenda 1. Was heißt Führen? 2. Telearbeit und virtuelle Teams 3. Management virtueller Teams 4. Wissensmanagement 5. Diskussion 4/24

5 Work is becoming something you do, not a place where you go. Davenport & Pearlson (1998) 5/24

6 1. Was heißt Führen? Definition I: Führung... -= Interaktion zwischen zwei oder mehr Gruppenmitgliedern - Fokus: Strukturieren von Situationen - Agents of change : Handeln beeinflusst andere Personen mehr als umgekehrt (Bass, 1990) 6/24

7 2. Telearbeit und virtuelle Teams Telearbeit (Konradt & Hertel, 2002, auch das Folgende) Erwerbstätigkeiten, die zumindest teilweise außerhalb der bisherigen Betriebsstätten durch elektronische Informationstechnologien und deren Dienste ( , WWW) verrichtet werden 7/24

8 2. Telearbeit und virtuelle Teams Vorteile von Telearbeit (Auswahl) (+) Produktivität (+) Konzentration (kein Großraumbüro, Biorhythmus) (-) Fluktuation und Krankenstand 8/24

9 2. Telearbeit und virtuelle Teams Nachteile von Telearbeit (Orga.) (-) Führung (-) Informationsaustausch (+) Spannungen (-) Committment 9/24

10 2. Telearbeit und virtuelle Teams Nachteile von Telearbeit (MA) (-) Persönliche Kommunikation ( Flurfunk ) (+) Selbstausbeutung (-) Trennung Berufs-/ Privatleben 10/24

11 2. Telearbeit und virtuelle Teams Virtuelle Teams Standortverteilt und ortsunabhängig Gemeinsame Zielen Arbeitsaufträge ergebnisorientiert Informationstechnische Vernetzung 11/24

12 2. Telearbeit und virtuelle Teams Differenzierungen (Auswahl) Grad der Autonomie Zeitperspektive Komplexität... 12/24

13 3. Management virtueller Teams Phasen und Aufgaben des Managements Phase 1: Aufbau (Auswahl der Teamleiter, MA, Zuschnitt von Aufgaben etc.) Phase 2: Start und Initiierung (Kick-Off, Regeln) Phase 3: Erhaltung und Regulation (Motivation, Vertrauen, Konfliktmanagement) 13/24

14 3. Management virtueller Teams Phasen und Aufgaben des Managements Phase 4: Optimierung und Korrektur (Prozessentwicklung, Evaluation, Trainings) Phase 5: Beendigung der Telearbeit (Würdigung, Neuorientierung und Reintegration der MA) 14/24

15 3. Management virtueller Teams Start und Initiierung v. T. Kick-Off, Ziele: Mitarbeiter sollen kennen: Aufgaben, Ziele, Kontaktdaten... Regeln: Treffen, Entscheidungen, Feedback, Kritik... Vorstellungsrunde: Verdeutlichung des Einzelbeitrags 15/24

16 3. Management virtueller Teams Motivation und Vertrauen: Kritische Punkte Isolation Ziele aus dem Blick verlieren Zielerreichung überprüfbar machen 16/24

17 3. Management virtueller Teams Aufbau und Konfiguration Für Erfolg wichtig: Person des Teamleiters und der MitarbeiterInnen Welche Eigenschaften sind wichtig? 17/24

18 3. Management virtueller Teams Ergebnisse von Lehmann (2003); Vorhersage von Erfolg (Fremdratings) Selbstmanagement Lernbereitschaft Kreativität Selbständigkeit Selbstmotivation 18/24

19 3. Management virtueller Teams Pflichtbewusstsein Loyalität Integrität Gewissenhaftigkeit Interkulturelle Fähigkeit 19/24

20 Führen auf Distanz und Wissensmanagement: The missing link Wissensmanagement beinhaltet ein umfassendes Konzept, das [...] die Arbeitsgruppen und Teams in ihren Zielen und Normen sowie die Individuen in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten, in ihren Motiven und Emotionen, in ihren Einstellungen und Kompetenzen sowie in ihrem Handeln betrifft. von Rosenstiel (2004, S. 34) 20/24

21 4. Wissensmanagement The Knowledge Stair (North, 1998 in Kalmring, 2004, p.13) Signs Strategic Knowledge Management Data Information Knowledge + meaning Skills Action + practical use + context, experiences Competencies + will Competitiveness + act correctly + uniqueness IuK Data-, Information-and operative Knowledge Management Manag. PA/PE 21/24

22 4. Wissensmanagement Bausteine nach Probst et al. (1997, in Kalmring, 2004, S. 55): 22/24

23 4. Wissensmanagement IT um Wissen zu dokumentieren und zu verteilen Menschen verbinden (Virtuelle Teams!) Lernen beschleunigen (E-Learning) Wissen erfassen CRM, Workflow-Management... 23/24

24 4. Wissensmanagement Führende müssen u.a. kennen: Arbeits-Charakteristika Arbeits- und Anforderungsanalyse (auf Verhaltensund Erlebensebene, TBS etc.) Kompetenzen der MitarbeiterInnen! Gesamtzusammenhang der Arbeitshandlung/des Arbeitsablaufs 24/24

25 Literaturauswahl Bach, V., Österle, H. & Vogler, P. (Hrsg.) (2000). Business Management in der Praxis. Prozessorientierte Lösungen zwischen Knowledge Portal und Kompetenzmanagement. Berlin: Springer. Erpenbeck, J. & von Rosenstiel, L. (2003). Handbuch Kompetenzmessung. Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis. Stuttgart: Schäffer-Poeschel. Kanning, U. P. (2003). Diagnostik sozialer Kompetenzen. Göttingen: Hogrefe. Konradt, U. & Hertel, G. (2002). Management virtueller Teams. Von der Telearbeit zum virtuellen Unternehmen. Beltz: Weinheim. Lehmann, K. (2003). Auswahl von Mitgliedern virtueller Teams. Entwicklung und Validierung eines Online-Testverfahrens. Wiesbaden: Deutscher Universitätsverlag. Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (ohne Jahr). Telearbeit. Ein Leitfaden für Beschäftigte. Landesinitiative Chancengleichheit im Beruf. TA Geilenkirchen. 25/24

26 Literaturauswahl Probst, G. J. B., Deussen, A. Eppler, M. J. & Raub, S. P. (2000). Kompetenzmanagement. Wie Individuen und Organisationen Kompetenz entwickeln. Wiesbaden: Gabler. Reinmann-Rothmeier, G. & Mandl, H. (2000). Individuelles Wissensmanagement. Strategien für den persönlichen Umgang mit Information und Wissen am Arbeitsplatz. Bern: Hans Huber. Renkl, A. (1996). Träges Wissen: Wenn Erlerntes nicht genutzt wird. Psychologische Rundschau, 47, Rosenstiel, L. v. (2004). Management und Führung aus psychologischer Sicht. In G. Reinmann und H. Mandl (Hrsg.), Psychologie des Wissensmanagements (S ). Göttingen: Hogrefe. Wall, A., Kirk, R. & Martin, G. (2004). Intellectual Capital. Measuring the Immeasurable? Amsterdam: Elsevier. 26/24

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