Die Wirtschaft. Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg 70. Jahrgang Nr Mai Lkw-Maut gefährdet die Nahversorgung

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1 Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg 70. Jahrgang Nr Mai 2015 Lkw-Maut gefährdet die Nahversorgung Nein zu einer flächendeckenden Lkw-Maut auf niederrangigen Straßen. S. 4 Foto: Thinkstock Die nächste Ausgabe erscheint am 22. Mai SPINNEN SIE MIT UNS Ihre IT-Netzwerke, Telefonie, Wlan- & Securitylösungen! IC: Gutes Geschäftsjahr Ein reales Umsatzwachstum von zwei Prozent gab es 2014 in der Sparte Information & Consulting. Seite 5 Im Zeichen des Exports Beim Vorarlberger Exporttag am 24. Juni 2015 werden Wirtschaftsdelegierte aus 23 Ländern zu Gast sein. Seiten 6-7 -Elektrowerkzeug und Zubeh r online kaufen auf 10% Rabatt

2 2 Nr Mai 2015 Magazin Inhalt Themen der Woche 8-12 Die Gäste bewegen. Die Sommersaison 2015 steht im heimischen Tourismus unter dem Motto In Bewegung. Urlaub in Vorarlberg soll unverwechselbar sein. 8 Start in die Freibadsaison. Am 9. Mai öffnet der Großteil der Vorarlberger Freibäder. In Nenzing und Klösterle (Bild) gibt es ganz neue Anlagen für die Besucher. 10 Verkaufen macht kreativ. Julia Eienbach gewann mit ihrer Schaufensterdekoration den diesjährigen Junior Sales ART DECO der Vorarlberger Handelslehrlinge. 12 Kommentar Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit! Von WKV-Präsident KommR Manfred Rein So viel Export-Know-how auf einen Fleck gab es wohl noch nie in Vorarlberg. 25 Wirtschaftsdelegierte aus 23 Ländern werden beim Vorarlberger Exporttag am 24. Juni 2015 im Montforthaus Feldkirch unseren Unternehmen in diversen themenspezifischen Workshops oder persönlichen Beratungsgesprächen zur Verfügung stehen. Der Export war in den letzten Jahrzehnten der Wohlstandsbringer und Wachstumsmotor für Vorarlberg. Damit die heimische Wirtschaft auch in Zukunft erfolgreich wächst und Arbeitsplätze auf lange Zeit gesichert werden können, braucht es Exportoffensiven und die Erschließung chancenreicher Märkte in Übersee und Fernost. Der Fokus muss sich neben bestehenden Märkten auf neue Wachstumsmärkte konzentrieren. Ein Einstieg ist diese ist aber alles andere als leicht. Zur bestmöglichen Unterstützung hat die Wirtschaftskammer daher ein umfangreiches Netzwerk an Experten jeweils vor Ort - die sogenannten AußenwirtschaftsCenter - aufgebaut. Mit dem Vorarlberger Exporttag bieten wir erstmals ein Format in dieser Größenordnung und Ausrichtung. Nutzen Sie diese Gelegenheit für Ihren Exporterfolg! Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg Herstellung: Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/ , F 05522/ , E W Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). nachname. Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.h., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/ , F 05523/ , E W Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/ , E Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: (2. HJ 2014) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder von der Bildagentur Thinkstock. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form. Foto der Woche Eurovision Song Contest-Lok in Bregenz. Über 200 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schultypen in ganz Vorarlberg haben sich mit dem diesjährigen Song Contest-Motto Building Bridges im Unterricht kreativ beschäftigt. Sie fahren am 20. Mai 2015 zum Eurovision Youth Contest in die Wiener Stadthalle und werden dort mit insgesamt Jugendlichen Song Contest-Flair hautnah erleben. Die ÖBB haben für das Mega-Spektakel eine eigene Taurus-Lok gebrandet, diese machte vergangenen Dienstag Station in Bregenz.

3 3 Zahl der Woche 6,4 Mrd. Das Programm Beschäftigungsinitiative für junge Menschen der Europäischen Union sieht bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 6,4 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit vor. Mai 2015 / Ausgabe Standpunkte für Wirtschaft und Gesellschaft Industrie: Ausbildung auf Top-Niveau Tolles Ergebnis beim Lehrlingsleistungswettbewerb Elektronik Die Lehrlingsleistungswettbewerbe der Industrie wurden vor über 40 Jahren ins Leben gerufen und finden jeweils am Ende des zweiten Lehrjahres statt. Sie werden laufend an die aktuellen Ausbildungserfordernisse angepasst, wobei Lehrlinge und Ausbilder doppelt profitieren: einerseits können sich die Lehrling mit ihren Kollegen messen und werden dadurch motiviert. Andererseits werden sie dadurch optimal auf die Prüfungssituation ihres Lehrabschlusses vorbereitet. Die Betriebe erhalten zudem wertvolle Informationen über den Ausbildungsstand im Sinne einer Qualitätskontrolle und es werden mögliche Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Beinahe jeder Vorarlberger Industriebetrieb spürt den Mangel an technischen Fachkräften. Die Lehrlinge sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und die langfristige Sicherstellung der hohen Ausbildungsqualität hat oberste Priorität! Elektronik Im Bereich Elektronik fanden die diesjährigen Bewerbe am 21. April im WIFI Dornbirn statt. Die sehr erfreuliche Bilanz: Von 18 Kandidatinnen und Kandidaten, die zum Bewerb angetreten sind, schlossen 10 mit einem sehr guten Erfolg ab und 8 erzielten einen guten Erfolg. Dieses Gesamtergebnis unterstreicht den hohen Level der technischen Lehrausbildung in den heimischen Industriebetrieben. n Thema Vorarlberg: Jetzt Gratis-Abo bestellen! Printausgabe von Thema Vorarlberg - Standpunkte für Wirtschaft und Gesellschaft im Gratis-Abo bestellen: Sie suchen eine erfahrene Lager- oder Produktionsmitarbeiterin im Großraum Dornbirn? Ausgebildete Einzelhandelskauffrau, 50 Jahre alt, mit langjähriger Erfahrung in Kommissionierung, Warenmanagement und Maschinenführung, sucht Vollzeitanstellung zum sofortigen Eintritt. einen Hausmeister mit handwerklichem Geschick im Raum Dornbirn? 50-jähriger gelernter Maurer mit viel Erfahrung in handwerklichen Tätigkeiten sucht Stelle als Hausmeister oder in einem Bauhof einer Gemeinde. Weitere 51 BewerberInnen online! Landwirtschaft Vision und Realität In welche Richtung soll sich Vorarlbergs Landwirtschaft entwickeln? Eine Debatte. Seite 6 Gesellschaft in Angst Soziologe Heinz Bude im Interview. Seite 12 Vor-Urteile Eine Abrechnung Die Denkfabrik Agenda Austria untersucht TTIP. Seite 16 Gerald Fleischs Unwort? Selbstverständlich Seite 21 Drogen und Waffen Brisante Funde in Vorarlberg. Seite 35 Diese Woche im Personalpool Mehr unter: personalvermittlung Kontaktieren Sie uns: T n Jawohl! Spüren und erleben dürfen Einmal hinter die Kulissen eines interessanten Unternehmens blicken und dabei gleich lernen, ob der Beruf zu einem passt das und noch vieles mehr war Ziel der Berufsorientierungs- Aktion up2work von 5. und 6. Mai. Zum bereits vierten Mal organisierte die VVG auf Initiative der Wirtschaftskammer diesen Aktionstag. Über Schüler aus 31 Schulen hatte so in rund 120 Unternehmen die Möglichkeit, die berufliche Vielfalt mit den eigenen Fähigkeiten kennenzulernen. Mehr denn je ist es entscheidend, Vorarlberger Jugendliche im Rahmen einer direkten Berufsorientierung zu informieren, in welchen Berufen ein entsprechender Bedarf besteht und wie die Chancen stehen. Das Engagement der beteiligten Unternehmen quer durch das ganze Land kann an dieser Stelle nicht hoch genug geschätzt werden. Über Kinder und Jugendliche konnten seit Beginn der Aktion vor sieben Jahren diese Art der Berufsorientierung erleben. Daumen nach oben! (moh)n n Nein danke! Fehlendes Grundverständnis Grünen-Chef Johannes Rauch findet langsam Gefallen an seinem neuen Amt. Dass er dabei aber Freude an der Arbeit mit Dreistigkeit verwechselt, zeigt seine Forderung nacheinerflächendeckenden Maut für Lkw und auch Kleinlaster. Dreist ist diese Forderung allein schon deswegen, da sie auf einen Schlag die Bemühungen einer regional orientierten Nahversorgung zunichte macht. Wenn dann noch sein Klubobmann vonpositiveneffektenfürdie regionale Wirtschaft spricht, ist endgültig klar, dass den beiden Herren das wirtschaftliche Grundverständnis fehlt. Es geht hier um die Vielzahl an Produkten, die durch eine Weiterverrechnung der Kosten verteuert würde. Die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft steht auf dem Spiel. Warum sich auch die AK ohne jegliche Notwendigkeit zu höheren Kosten für Konsumenten ausspricht und so eigentlich gegen die Interessen ihrer eigenen Mitglieder agiert, anstatt ihnen die Entlastungen durch die Steuerstrukturreform in der Geldtasche zu lassen, ist völlig unverständlich. Daumen nach unten! (moh)n

4 4 Nr Mai 2015 Thema n meinung Lenkungseffekt durch die Einführung einer flächendeckenden Lkw-Maut sehe ich keinen. Das ist keine Maßnahme, die zur Verbesserung der Umweltsituation in unserem Land beiträgt. Der LKW-Kilometer kostet heute bereits so viel Geld, dass jedes Unternehmen schon alles unternimmt, die Anzahl der gefahrenen Kilometer so gering wie möglich zu halten. Das heißt, zusätzliche Einsparungspotenziale im Bereich Transportkilometer werden durch die Einführung einer solchen Maut keine gehoben. Vielmehr führt eine derartige Maßnahme dazu, dass der Kostendruck auf die Unternehmen weiter steigen wird und in einigen Branchen diese Zusatzkosten schlussendlich an die Konsumenten weitergegeben werden müssen. Eine Maßnahme zur Ökologisierung wäre eine europaweite Belastung aller fossilen Energieträger mit gleichzeitiger Entlastung der Menschen durch eine radikale Steuersenkung in anderen Bereichen. Diese würde dazu führen, dass endlich alternative Technologien zur Stromerzeugung und beim Antrieb von Fahrzeugen zu einem Forschungsschwerpunkt werden würden, neue Arbeitsplätze geschaffen und schließlich Fortschritte in der Wirtschaftlichkeit erreicht werden könnten. Ein oben genannter Vorschlag einer flächendeckenden Maut führt einfach nur insgesamt zu einer Teuerung. Gerhard Ritter, Spar-Vorarlberg- Geschäftsführer Absolutes Nein zur flächendeckenden Lkw-Maut Wirtschaftskammer-Präsident KommR Manfred Rein: Eine flächendeckende Lkw-Maut wäre ein Anschlag auf die Regionen und eine Massensteuer, die am Ende des Tages die Bürgerinnen und Bürger zu zahlen hätten. Wir unterstützen daher LH Markus Wallner voll in seiner ablehnenden Haltung. Ein solche, von den Landesverkehrsreferenten angedachte und jetzt auch von den Grünen geforderte Maut, dürfe nicht kommen, weil sie eine reine Geldbeschaffungsaktion auf dem Rücken der Transportwirtschaft und damit letztendlich der Konsumenten wäre, argumentiert Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein. Was großartig über die Steuerreform an Entlastung den Bürgerinnen und Bürgern versprochen wurde, würde ihnen damit wieder durch verteuerte Konsumgüter aus der Tasche gezogen. Nachteil für Regionen Strukturschwache Regionen würden zusätzlich belastet, statt gefördert werden. Nahversorgung finde eben nur statt, wenn sie auch wirtschaftlich vertretbar ist. Unternehmen aller Branchen werden sich daher genau überlegen, ob der Betriebsstandort in einer abgelegenen Region noch rentabel ist. Damit stehen Arbeitsplätze auf Wir unterstützen LH Wallner in seiner ablehnenden Haltung. WK-Präs. Manfred Rein dem Spiel. Wer das nicht bedenkt, handelt fahrlässig, betont der Wirtschaftskammer-Präsident. Aber nicht nur die Auswirkungen der Maut, ganz zu schweigen von den Umsetzungskosten, sondern auch die Gründe für die Einführung, sind bedenklich, so Rein. Eine Beteiligung der Lkw-Unternehmen bei der Sanierung von Straßenschäden der Landes- und Gemeindestraßen und die Suche nach neuen Einnahmequellen sei völlig unbegründet. Die Forderung nach einer flächendeckenden Lkw-Maut werde immer mit fehlenden Mitteln begründet doch der Blick in die Budgets zeigt: Diese Gelder sind vorhanden. Der heimische Verkehr zahle nicht nur bereits 11,2 Mrd. Euro pro Jahr in Form von Steuern, der Ertragsanteil der Bundesländer habe sich seit 2002 (als die Bundesstraßen an die Länder gingen) auch um fast 130 Prozent gesteigert. Rein: Seither sind die Gesamtausgaben der Länder um 46 Prozent gestiegen, jene für den Straßenbau aber um zwei Prozent gesunken. Es gibt also auch hier wieder einmal kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Wir unterstützen daher LH Wallner in seiner ablehnenden Haltung und erwarten uns ein Beibehalten dieser Linie, erklärt Manfred Rein. (moh)n

5 Information & Consulting/Werbung 5 Heimische Consultingunternehmen sind weiterhin Exportmeister Die rund aktiven Mitgliedsbetriebe der Sparte Information & Consulting der WKV haben mit einem realen Umsatzwachstum von rund zwei Prozent ein gutes Geschäftsjahr hinter sich. Mit einem realen Umsatzwachstum von 2,1 Prozent gegenüber 2013 haben die rund aktivenmitgliedsunternehmen der Spar- te Information und Consulting in Vorarlberg 2014 ein solides Geschäftsjahr hinter sich. Deutlich über dem Spartendurchschnitt liegen der Umsatzzuwachs der Werbebranche (+ 7,6 Prozent) und das der Unternehmensberater, Buchhalter und Informationstechnologen (+ 4 Prozent). Exportleistung weiterhin top Fachgruppen/ aktive Mitglieder f Entsorgungs- und Ressourcenmanagement/ 207 f Finanzdienstleister/ 232 f Werbung und Marktkommunikation/ 735 f UBIT/ 1464 f Ingenieurbüros/ 163 f Druck/ 113 f Immobilien- und Vermögenstreuhänder/ 318 f Buch- u. Medienwirtschaft/ 81 f Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten/ 163 f Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen/ 34 Weiterhin erfreulich ist die Ex- n Facts zur Sparte portquote der Vorarlberger Consulting- und Dienstleistungsunternehmen, die mit 19,1 Prozent über dem Österreichdurchschnitt (14 Prozent) liegt. Exportmeister sind die Ingenieurbüros, die mit 31,2 Prozent beinahe jeden dritten Euro im Ausland verdienen und die Werbebranche, die mit 27,2 Prozent mehr als jeden vierten Euro auf einem Exportmarkt erwirtschaftet. Es sind längst nicht nur die Absatzmärkte im Grenzgebiet Deutschland, Schweiz und Liechtenstein, auf denen sich Vorarlberger Beratungsunternehmen erfolgreich bewegen Vorarlberger Dienstleistungs-Knowhow ist weltweit gefragt, freut sich Spartenobmann Dieter Bitschnau und verweist auf die erfolgreichen Förderprojekte der go international-förderung für den Dienstleistungsexport. Die Investitionen der Dienstleistungssparte beliefen sich 2014 in Vorarlberg auf durchschnittlich 6,7 Prozent des Gesamtumsatzes. Für das aktuelle Jahr planen die Unternehmen der Sparte Information und Consulting mit beinahe derselben Investitionsquote (geringfügige Reduktion um - 0,2 Prozent). Zuversichtliche Stimmung für 2015 Weiterhin optimistisch stimmt die Aussicht auf das laufende Jahr Die aktuelle Auftragslage (Status: Februar - März 2015) wird seitens der Unternehmerinnen und Unternehmer mit eher gut beurteilt. Für das Gesamtjahr rechnet die Branche sogar mit einem satten Umsatzplus von 4,9 Prozent. Die Umsatzerwartungen finden auch in den Personalplänen der Unternehmen ihren Niederschlag. Im laufenden Jahr 2015 ist eine Erhöhung des derzeitigen Beschäftigtenstandes um 2,0 Prozent geplant. Per Ende Jänner waren in der Branche in Vorarlberg Dienstnehmer beschäftigt. EPU- Anteil Ungebrochen hoch bleibt mit 56,5 Prozent der Anteil an EPU. Für Spartenobmann Dieter Bitschnau ist das angesichts der hervorragenden Branchendurchschnittswerte ein deutliches Zeichen, dass mit individuellen Dienstleistungen, Innovationen und Spezialisierung neue Märkte entste- hen und von Kleinst- unternehmen er- folgreich genutzt werden können. Foto: Thinkstock n Süddeutsche Zeitung Das Ländle im Focus der Süddeutschen Zeitung Die Journalisten der Süddeutschen Zeitung berichten am 28. Oktober in einem ansprechenden und interessanten Spezial über das rege Schaffen und die zahlreichen Facetten Vorarlbergs. SZ-Special Vorarlberg erscheint am 28. Oktober 2015 Deutschland ist der größte Quellmarkt treuer Urlaubsgäste, gut ausgebildeter Fachkräfte und gleichzeitig bedeutendster Absatzmarkt. Die Süddeutsche Zeitung ist die Nummer 1 unter den Qualitätszeitungen Deutschlands. Die fachkundig zusammengestellten redaktionellen Beiträge richten sich gezielt an die 1,29 Millionen Lesern (davon Führungskräfte), die sich als überdurchschnittlich kaufkräftig und konsumstark erweisen.* Ob Tourismus, Handel, Industrie, HRM, Standortmarketing, Finanz-, Anlage- oder Lifestyle-Branche: Kaum zuvor bot sich Vorarlberger Betrieben eine so effektive Möglichkeit zur Präsentation ihres Angebotes. Profitieren auch Sie von der hohen Reichweite der größten überregionalen Qualitätstageszeitung Deutschlands. Redaktionelle Themen, Beratung und Buchung: Medienservice Roland Gojo Frau Andrea Matt (BA) Tel , Promotion Quelle: *MA 2014T; Führungskräfte: Selbstständige, Freie Berufe, leitende Angestellte und Beamte im höheren Dienst (jetziger Beruf)

6 6 Vorarlberger Exporttag Der 24. Juni 2015 steht ganz im Zeichen des Exports. Beim Vorarlberger Exporttag werden - erstmalig in dieser Form - 25 Wirtschaftsdelegierte aus 23 Ländern von vier Kontinenten die Markt- und Exportchancen für Vorarlberger Unternehmen in ihrem jeweiligen Land präsentieren. Gerne laden wir Sie zu dieser größten Export- Informationsveranstaltung Vorarlbergs ein, bei der die Welt zu Gast in unserem Land sein wird. Dr. Helmut Steurer (Direktor Wirtschaftskammer) Mag. Christina Marent (Außenwirtschaft Vorarlberg) 23 L Experteninformation Den ganzen Tag über informieren Expertinnen und Experten an Informationsständen über wesentliche Fragen rund um Themen wie Förderungen/Finanzierung, Zoll, Transport und Vertragsstrategien. f Export-Förderwelt: Mag. Sandra Haid, WKV und Jürgen De Costa, Land Vorarlberg f Finanzierung und Absicherung im Export: Mag. Helga Pauser, Bank Austria f Transport + Logistik: Elke Böhler, Scheffknecht Transporte GmbH und Angelina Fend, SCHENKER & CO AG f Zoll - Heinrich Vonbun: Zollamt Feldkirch Wolfurt f Vertragsstrategien/Produktpiraterie/Streitbeilegung: Dr. Maximilian Burger-Scheidlin, ICC Austria USA f Mag. Michael Friedl (New York) f Mag. Peter Sedlmayer (Chicago) f Dr. Rudolf Thaler (Los Angeles) Brasilien f Dr. Ingomar Lochschmidt (Sao Paulo) Chile f Mag. Wolfgang Köstinger (Santiago) Kanada f Dr. Robert Luck (Toronto) Mexiko f Mag. Friedrich Steinecker (Mexiko) Argentinien f Mag. Andreas Meindl (Buenos Aires) Uhr Workshops Bei spezifischen Export-Workshops erhalten Sie Export-Know-how aus Expertenhand. Stündlich werden länderspezifische und allgemeine Außenhandelsthemen behandelt. Wählen Sie online Ihre Interessensgebiete flexibel aus. f Der Nahe Osten: Tor zu ungeahnten Geschäftschancen: Mag. Richard Bandera (Abu Dhabi), Mag. Pierre Prunis, (Riyadh), Mag. Isabel Schmiedbauer (Amman) f Korruption - ein vermeidbares Übel: Dr. Maximilian Burger-Scheidlin, Geschäftsführer ICC Austria f Onlinehandel Schweiz - Rechtliche Rahmenbedingungen: Mag. Gudrun Hager (Bern), Stefan Lang MA (Zürich) f USA - Vermeidung von Haftungsfallen und Anfängerfehlern: Mag. Michael Friedl (New York), Tycho Stahl, Partner Arnall (Golden Gregory LLP Atlanta) f Exportförderungen go-international, Internationalisierungsförderung Land Vorarlberg: Mag. Sandra Haid, (Abt. Außenwirtschaft WKV), Jürgen De Costa (Abt. Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten Land Vorarlberg) Kolumbien f Mag. Alexander Solar (Bogotá) Venezuela f Mag. Franz Bachleitner (Caracas) Deutschland f Dr. Michael Scherz (München)

7 Vorarlberger Exporttag 7 er Beratungsgespräche Holen Sie sich bei individuellen Beratungsgesprächen Ihren persönlichen Vorteil für Ihren Exporterfolg. Die anwesenden Wirtschaftsdelegierten stehen Ihnen für Fragen zu aktuellen Wirtschafts- und Marktsituationen, aber auch für konkrete Projektanfragen zur Verfügung. f AFRIKA UND NAHOST - Abu Dhabi, Johannesburg, Lagos, Riyadh, Algier, Tripolis, Amman/Damaskus, Tel Aviv, Casablanca, Kairo f NORD- UND LATEINAMERIKA - New York, Chicago, Los Angeles, Toronto, Sao Paulo, Mexiko, Santiago, Buenos Aires, Bogota, Caracas, Vertrauensanwalt von Arnall Golden Gregory LLP Atlanta f ASIEN - Singapur, Seoul, Tokio f EUROPA - Bern/Zürich, München Uhr Vereinigte Arabische Emirate f Mag. Richard Bandera (Abu Dhabi) Nigeria f Mag. Gerrit Hengstler (Lagos) Jordanien f Mag. Isabel Schmiedbauer (Amman/Damaskus) Südafrika f Mag. Johannes Brunner (Johannesburg) Saudi Arabien f Mag. Pierre Prunis (Riyadh) Algerien f Mag. Markus Haas (Algier) Vorarlberger Exporttag 24. Juni 2015, Montforthaus Feldkirch Israel Anmeldung: Israel f Mag. Günther Schabhüttl (Tel Aviv) Marokko f Mag. Christoph Plank (Casablanca) Ägypten f Dr. Kurt Altmann (Kairo) Libyen f Mag. Martin Woller (Tripolis) Japan f Mag. Michael Otter (Tokio) Schweiz f Mag. Gudrun Hager (Zürich) Singapur f Mag. Volker Ammann (Singapur) Südkorea f Dr. Franz Schröder (Seoul)

8 8 Tourismus Vorarlberg Tourismus präsentiert die Sommersaison 2015 unter dem Motto In Bewegung. Urlaub in Vorarlberg soll unverwechselbar sein. Nr Mai 2015 Vorarlberger Tourismussommer 2015 wird seine Gäste bewegen Nach einem Gästerekord im Sommer 2014 mit 1,1 Millionen Gästeankünften (+2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 3,68 Mio. Übernachtungen (+0,5 Prozent) sowie einer guten Winterbilanz mit 1,05 Mio. Gästeankünften (+1,8 Prozent) und 4,42 Mio. Nächtigungen (-0,3 Prozent) blicken Tourismuslandesrat Karlheinz Rüdisser und Vorarlberg-Tourismus-Geschäftsführer Christian Schützinger optimistisch auf die diesjährige Saison. Im Sommer 2015 machen Angebote unter dem Motto In Bewegung auf sich aufmerksam. Etwa die zwölf neuen Rundwege, die unter dem Namen Umgang Bregenzerwald die regionalen Besonderheiten und Eigenheiten vermitteln. Im Montafon feiert man das 150-Jahr-Jubiläum der Piz-Buin-Erstbesteigung mit Ausstellungen, geführten interaktiven Wanderungen und vielem mehr. Zusätzlich kann der Besucher mit dem neuen Teil der Montafon App die kulturhistorischen Hintergründe der Silvretta- Region kennenlernen. Für Tourismusdirektor Christian Schützinger ist dies ein innovatives Beispiel, das nicht nur die spannende Grenzsituation Vorarlbergs im Vierländereck, sondern Auf Bewegung setzt Vorarlberg Tourismus im Sommer auch die Faszination Hochgebirge begreifbar macht. Fahrradfahrer werden sich über die laufenden Optimierungen im Vorarlberger Radwegenetz und über die Verbesserung des Angebotes für E-Biker freuen. Als spezieller Tipp sei in diesem Sommer die E-Bike-Tour vom Bodensee zum Piz Buin genannt die App von Vorarlberg Tourismus gibt es unter zum download. Gut die Hälfte der Vorarlberg- Urlauber kommt aus Deutschland, knapp 20 Prozent aus Österreich, 12,8 Prozent aus der Schweiz, gefolgt von den Niederlanden, Frankreich, Italien, Belgien und dem Vereinigten Königreich. Diese Länder entsprechen in etwa den Märkten, auf denen Vorarlberg Tourismus und die sechs Destinationen mit Werbung aktiv sind. n Foto: VT/Peter Mathis n Spartenkonferenz Hans-Peter Metzler als Spartenobmann Tourismus bestätigt, Andrew Nussbaumer neuer Stellvertreter Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft wählte auf der Spartenkonferenz das neue Präsidium. Hans-Peter Metzler (Hotel Das Schiff, Hittisau), wird als Obmann an der Tourismusspitze bleiben. Elmar Herburger (Hotel Restaurant Mohren, Rankweil) ist auch in der neuen Periode einer der Stellvertreter von Metzler. Andrew Nussbaumer (Palast, Hohenems) ist weiterer Stellvertreter von Metzler. Er ersetzt Jutta Frick (Bad Reuthe). Neben den Projekten der Strategie 2020 will sich die Sparte künftig auch verstärkt Projekten im Rahmen der Interessenvertretung widmen. Dazu zählen Maßnahmen gegen die Belastungen des Tourismus im Zuge der Steuerreform oder die Allergenverordnung. Genussforum Alpen nennt sich eine Veranstaltungsreihe im Juni im Rahmen der Strategie 2020, die Nachhaltigkeit und Regionalität in den Vordergrund stellt. Spartenobmann Hans-Peter Metzler (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Andrew Nussbaumer (l.) und Elmar Herburger.

9 Werbung 9 Multichannel-Offensive bei PAGRO DISKONT JUGENDRÜCKHOL- AKTION. PAGRO DISKONT ist der Ansprechpartner für Papier, Büro und Haushalt und bietet ein umfassendes Sortiment in Top-Qualität zu günstigen Preisen. Mit landesweit rund 140 Standorten und 670 Mitarbeitern ist der österreichische Handelsexperte vor allem für Kleine und mittelgroße Unternehmen ein idealer Partner. Jetzt expandiert PAGRO DISKONT digital und startet mit einem bedienungsfreundlichen Online- Shop, um das Einkaufen noch einfacher zu gestalten! Neuer Online-Shop Mit einem neuen Online-Shop im benutzerfreundlichen Look macht PAGRO DISKONT jetzt das gesamte Sortiment zu jeder Zeit 24 h lang und 7 Tage die Woche für Kunden verfügbar. Kunden können nun ganz einfach Onlinebestellungen tätigen und zum Beispiel auch größere Produktmengen an eine gewünschte Adresse liefern lassen. Bonuskarte für Unternehmen Wer bereits von einer Firmen- Bonuskarte Gebrauch macht, hat nun noch mehr gute Gründe, um bei PAGRO DISKONT einzukaufen. Bei PAGRO DISKONT zahlt sich für jeden Unternehmer und jede Unternehmerin nämlich nicht nur das Einkaufen, sondern auch die Treue aus: Je nach Höhe der Summe der getätigten Jahreseinkäufe werden rückwirkend bis zu 12 % Bonus lukriert! Weitere Informationen unter SEAT MACHT JUNG! DER NEUE SEAT ALHAMBRA AB , TECHNOLOGY TO ENJOY MIT SEAT-MACHT-JUNG-BONUS IN HÖHE VON 1.750, Verbrauch: 4,9-7,1 l/100 km. CO 2 -Emission: g/km. Symbolfoto. Unverbindl., nicht kart. Richtpreise inkl. MwSt. und NoVA. Der angegebene Bonus besteht aus SEAT-macht-jung-Bonus und Porsche Bank Finanzierungsbonus. SEAT-macht-jung-Bonus bis zu 1.000, (Höhe modellabhängig) gültig bei Neuwagenkauf/Finanzierung und Zulassung bis Nur bei teilnehmenden Betrieben. Porsche Bank Finanzierungsbonus gültig bis (Kaufvertrags-/Antragsdatum) bei Porsche Bank Finanzierung , Bonus für Neuwagen (ausg. Mii und Ibiza 500, ), Mindestlaufzeit 36 Monate, Mindest-Nettokredit 50% vom Kaufpreis. Ausgenommen Sonderkalkulationen für Flottenkunden und Behörden. Stand 04/2015. Der Bonus ist ein unverbindl., nicht kartellierter Nachlass inkl. MwSt. und NoVA und ist bereits vom angegebenen Listenpreis abgezogen. RUDI LINS 6714 Nüziders Tel / AUTOHAUS MUCHA * 6842 Koblach Tel / PORSCHE DORNBIRN 6850 Dornbirn Tel / WÄLDERGARAGE MEUSBURGER GMBH 6861 Alberschwende Tel /4141 * Autorisierte Verkaufsagentur Mein 3D Print Shop Businessplan? crossselling Was zählt, sind die Menschen. Marketing und Werbung? Förderung?

10 10 Tourismus und Freizeitwirtschaft Nr Mai 2015 Mit Schwung in die neue Freibadsaison n

11 Werbung 11 Weiteres Josef Ressel Zentrum an der FH Vorarlberg eröffnet Angewandtes wissenschaftliches Rechnen in Energie, Finanzwirtschaft und Logistik wird durch Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und regionale Unternehmenspartner gefördert. FHV kann Forschung zur Simulation und Optimierung komplexer Systeme in den Bereichen Energie, Finanzwirtschaft und Logistik vertärken. An der FH Vorarlberg wurde das Josef Ressel Zentrum für angewandtes wissenschaftliches Rechnen in Energie, Finanzwirtschaft und Logistik eröffnet. Mit dem neuen Josef Ressel Zentrum kann die Hochschule die Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet weiter ausbauen. Finanziert wird das Zentrum vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und den Unternehmenspartnern Hypo Landesbank Vorarlberg, Infeo, mypex, Vorarlberger Kraftwerke und Vorarlberger Landesversicherung. Josef Ressel, der Erfinder der Schiffsschraube und des Kugellagers, ist der Namensgeber des Forschungsförderungsprogrammes der neuen Forschungseinrichtung. Die öffentlichen Fördermittel für das Projekt stellt das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) zur Verfügung. In Josef Ressel Zentren können Fachhochschulen gemeinsam mit regionalen Unternehmen mehrjährige Forschungsarbeiten durchführen. Das schafft einen Mehrwert für alle Beteiligten. Der jeweilige Partner profitiert von der Forschungskompetenz der Fachhochschulen, die wiederum das praktische Know-how des Unternehmens optimal nützen können, betont Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. Damit ein Forschungsvorhaben als Josef Ressel Zentrum geführt werden kann, braucht es hervorragende Forscherinnen und Forscher sowie innovative Unternehmen. Landesrätin Dr. Bernadette Mennel betonte in ihren Grußworten den ausgezeichneten Ruf Vorarlbergs als attraktiven Standort für innovative, wettbewerbsfähige Unternehmen und als interessanten Arbeitsplatz für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. MR Dr. Ulrike Unterer, Vizepräsidentin der Christian Doppler Forschungsgesellschaft und zuständige Abteilungsleiterin im BMWFW, unterstrich bei der Eröffnung das wichtigste Ziel der Josef Ressel Zentren: Wir wollen Forschung mit Nutzen für Fotos: Darko Todorovic die Wirtschaft ermöglichen. Das geschieht, wenn die Fragestellungen, an denen die Forscherinnen und Forscher arbeiten, aus den Unternehmen und Institutionen der Region kommen. Ebenso müssen die Erkenntnisse aus der Forschung wieder in die Arbeit der Unternehmen einfließen. Für die Förderung dieser Zusammenarbeit gilt die Christian Doppler Forschungsgesellschaft international als Best Practice Beispiel. Komplexe Systeme simulieren und optimieren Mit dem neuen Josef Ressel Zentrum widmet sich die FH Vorarlberg in den kommenden Jahren verstärkt der Simulation und Optimierung komplexer Systeme in den Bereichen Energie, Finanzwirtschaft und Logistik. n Kontakt Josef Ressel Zentrum für angewandtes wissenschaftliches Rechnen in Energie, Finanzwirtschaft und Logistik FH Vorarlberg Tel n Spannende Vorträge beim Energie Update 2015 Studierende, Gemeinde- und Unternehmensrepräsentanten beim Energie Update Fotos: Darko Todorovic Energie Update 2015 an der FH Vorarlberg Energie ist ein weitreichendes und vielfältiges Thema, das sowohl in der Technik und Wirtschaft, als auch in der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielt. Mit dem diesjährigen Energie Update informierte die FH Vorarlberg über aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Studium im Bereich Energie. Vertreter von Vorarlberger Unternehmen und Gemeinden berichteten von ihren Maßnahmen im Bereich Energie und Studierende stellten ihre Masterarbeitsthemen vor.

12 12 Handel Verkaufen macht kreativ Julia Eienbach (Sparmarkt Bernhard Metzler, Bregenz) gewann mit ihrer Schaufensterdekoration den Junior Sales ART DECO. Kreativ, originell und ungewöhnlich so beschrieben die Juroren beim Dekorationswettbewerb die Schaufenstergestaltungen der Vorarlberger Handelslehrlinge. Die beste Idee und Umsetzung zum diesjährigen Thema Colourful World lieferte dabei Julia Eienbach. Den zweiten Platz erreichte Theresa Koller, die ihre Ausbildung zur Großhandelskauffrau bei der Inhaus Handels GmbH in Hohenems absolviert. Eine überzeugende Leistung lieferten auch die übrigen Teilnehmer ab, die ex aequo auf den vierten Platz gereiht wurden: Sabrina Moosbrugger (BayWa Vorarlberg HandelsGmbH, Lauterach), Tanja Müller (Sajas B & I Handels GmbH, Feldkirch), Julia Sohm (Messerle GmbH, Mäder), Annabella Veith (Garzon GmbH, Feldkirch) und Dominic Zugg ( Silvretta Center Sporthandels GmbH, Schruns). Die Finalisten des diesjährigen Dekorationswettbewerbs der Vorarlberger Handelslehrlinge mit Christian Gut, Bildungssprecher Handel (links), LSI Franz-Josef Winsauer (2. v.l.), LR Bernadette Mennel (2. v.r.) und Mag. Michael Tagwerker, Spartengeschäftsführer Handel (rechts). Foto: Udo Mittelberger n News Handel verzeichnet Umsatzplus Im ersten Quartal 2015 sind die Umsätze im stationären Einzelhandel in Österreich nominell um 1,4 Prozent gestiegen. Real, d. h. unter Berücksichtigung des Preiseffekts, bedeutet dies ein Umsatzplus von 0,7 Prozent. Damit hat sich der Einzelhandel deutlich besser als in den beiden Vorquartalen entwickelt und die Erlöse liegen erstmals seit dem zweiten Quartal 2014 sowohl nominell als auch real über dem Vorjahresniveau. Vorarlberg toppt Österreichzahlen Diesen positiven Trend kann der stationäre Einzelhandel in Vorarlberg noch toppen: Mit einem nominelle Umsatzplus von drei Prozent, das entspricht einem realen Plus von 2,3 Prozent, liegt das Ergebnis deutlich über dem österreichweiten Durchschnitt. Weiterbildungsförderungen für Betriebe Diverse Fachgruppen der Sparte Handel haben eine Erhöhung der Weiterbildungsförderung für ihre Mitgliedsbetriebe beschlossen. In der Fachgruppe des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels wurde die Förderung pro Betrieb für eine fachspezifische Kursförderung für Firmenmitglieder und Mitarbeiter um 200 Euro auf nun 700 Euro pro Unternehmen und Kalenderjahr erhöht. In der Fachgruppe des Handels mit Maschinen, Computersystemen, technischem und industriellem Bedarf werden ebenfalls 50 Prozent der Netto-Kurskosten bis zu 700 Euro pro Betrieb erstattet. Mitglieder der Fachgruppe Elektrofachhandel werden mit bis zu 300 Euro bei Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt. Im Einrichtungsfachhandel besteht für Mitglieder und Mitarbeiter außerdem die Möglichkeit, eine Kursförderung in der Höhe von maximal 500 Euro für den Besuch der EBS Kuchl in Anspruch zu nehmen Website-Check verlängert Aufgrund der großen Nachfrage wurde außerdem die Förderung des kostenlosen Website-Checks verlängert. Mitglieder können kostenlos Website oder Webshop auf deren rechtmäßige Richtigkeit überprüfen lassen. Die Kosten von etwa 150 Euro werden je zur Hälfte vom Wirtschaftsministerium und der jeweiligen Fachgruppe übernommen. Die Fachgruppe des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels unterstützt den Erwerb des von einer renommierten Innsbrucker Anwaltskanzlei angebotenen Rechtspakets mit 500 Euro. Evelyn Dorn, Dorn Lift GmbH Bereits seit dem Jahr 2010 nützen wir die Weiterbildungsförderung der Fachgruppe. Die Mitarbeiter/- innen können so zusätzlich fachspezifische Weiterbildungskurse besuchen und dadurch ihre Fähigkeiten und Talente stärken. Ich kann jedem Unternehmer/-in empfehlen, die Weiterbildungsförderungen in Anspruch zu nehmen: Weiterbildung ist die Basis für den Betriebserfolg und heutzutage unerlässlich angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Sie kann persönliche Weiterentwicklung mit sich bringen oder innerhalb des Betriebes neue Möglichkeiten und Chancen eröffnen. Christian Gut, Monacor Electronic Vertriebs-GmbH Ich habe die Bildungsförderung des Gremium Elektrohandel für einen Chinesisch-Sprachkurs in Anspruch genommen. Da ich jedes Jahr beruflich China besuche, ist die Kommunikation deutlich einfacher der Zugang zur Bevölkerung hat sich wesentlich verändert. Die Abwicklung der Förderung ist sehr einfach und die Kombination aus Rechnung und Kursbesuchsbestätigung als Grundlage finde ich sehr gut. Ich empfehle allen Betrieben, die Förderung im Unternehmen anzubieten und Weiterbildung zu fördern.

13 Werbung 13 Neue Uni-Lehrgänge im Bereich Management mit MBA-Abschluss Die Universität Innsbruck bietet mit Schloss Hofen ab Herbst neue Management-Lehrgänge mit einem optionalen MBA- Abschluss an. Eingebettet in ein neues modulares Gesamtkonzept werden die bewährten Uni-Lehrgänge für Marketing, Controlling und Personal- und Organisationsentwicklung ab Herbst neu beginnen. Erstmals besteht die Möglichkeit aufbauend auf diesen Spezialisierungen eine weiterführende MBA-Stufe zu absolvieren. Grundlagenstufe Unternehmen verstehen und gestalten In der gemeinsamen Grundlagenstufe gilt es, die zentralen Aufgaben und Funktionen des Managements zu verstehen und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und deren Wirkungen einschätzen zu können. Spezialisierungsstufen Marketing, Controlling bzw. Personal- und Organisationsentwicklung Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich in einem Bereich zu spezialisieren. So werden in der Spezialisierungsstufe Marketing die gängigen Ansätze und Werkzeuge des Marketings unterrichtet, um diese erfolgsorientiert in verschiedenen Branchen unterschiedlicher Größe anwenden zu können. In der Spezialisierungsstufe Controlling liegt der Schwerpunkt in der Steuerung von Organisationen. Das dazu notwendige Rüstzeug im Bereich des Kostenund Leistungsmanagements, der Budgetierung und des Forecastings bis hin zum Performance Measurement wird in der Spezialisierungsstufe vermittelt. Ein umfassendes Verständnis für individuelle, soziale und organisationale Veränderungsprozesse erlernen die Studierenden in der Spezialisierungsstufe Personal- und Organisationsentwicklung. Sie erhalten praxiserprobte Theorien, Modelle, Instrumente und Vorgehensweisen, um Entwicklungen zu initiieren und zu gestalten. MBA-Stufe Aufbauend auf der Grundlagenund Spezialisierungsstufe ist optional eine weiterführende MBA- Stufe möglich. Diese vermittelt jene Kompetenzen und Fähigkeiten, die für eine moderne und situationsangepasste Führung von Unternehmen, Abteilungen oder Profit Centers erforderlich sind. n Studienbeginn Grundlagenstufe: Juli 2015, Dauer: 2 Monate Spezialisierungsstufen: September bzw. Oktober 2015, Dauer: 16 Monate MBA-Stufe: Juli 2016, Dauer: 6 Monate Infos: Kontakt: Schloss Hofen MMag. Rainer Längle MPH Tel Schloss Hofen als das Weiterbildungszentrum des Landes Vorarlberg und der FH Vorarlberg bietet berufsbegleitende, akademische Weiterbildungen in folgenden Programmbereichen*: GESUNDHEIT UND SOZIALES Pädagogik - berufsbegleitendes Studium Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Psychotherapeutisches Propädeutikum Psychologie Aufnahmetest - Intensivwoche Psychosomatische Medizin - ÖÄK-Diplom Sexualberatung und -therapie MAS Supervision und Coaching MSc (ÖVS) VERWALTUNGSAKADEMIE Aus- und Weiterbildungen für Landes- und Gemeindebedienstete, Gemeindemandatare und KommunalpolitikerInnen WIRTSCHAFT UND RECHT NEU Personal- und Organisationsentwicklung (MBA) Organisationsberatung und -entwicklung MSc NEU Marketing (MBA) NEU Controlling (MBA) Innovation und Produktmanagement MSc Standort- und Regionalmanagement MSc NEU Universitätskurs: Unternehmen verstehen und gestalten TECHNIK UND GESTALTUNG Seilbahnen - Engineering & Management MSc Überholz - Lehrgang für Holzbaukultur MSc EUREM-Lehrgang * Auszug aus dem Weiterbildungsprogramm SCHLOSS HOFEN Wissenschaft und Weiterbildung Land Vorarlberg FH Vorarlberg

14 14 Branchen Nr Mai 2015 n Kurz notiert Spartenpräsidium Bank und Versicherung einstimmig wiedergewählt Bei der konstituierenden Sitzung der Spartenkonferenz Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Vorarlberg wurde das Spartenpräsidium (Spartenobmann und SO-Stellvertreter) einstimmig wiedergewählt. Alter und gleichzeitig neuer Spartenobmann der Vorarlberger Banken und Versicherungen ist Betr.oec. Wilfried Hopfner von der Raiffeisenlandesbank. Weitere Vertreter im Spartenpräsidium sind neuerlich Robert Sturn (VLV), Werner Böhler (Dornbirner Sparkasse) und Dr. Michael Grahammer (Hypo Vorarlberg). Zentrales Thema der ersten Spartenkonferenz war die große Bedeutung der Regionalbanken, deren Geschäftsmodell V.l.n.r.: Dir. Mag. Dr. Michael Grahammer Hypo Vorarlberg, Dir. Werner Böhler Dornbirner Sparkasse, SO Dir. Betriebsökonom Wilfried Hopfner RLB und Dir. Robert Sturn VLV. (Spareinlagen und Kreditvergabe) durch regulatorische Maßnahmen und Negativzinsen zunehmend gefährdet erscheint. WK-Präsident Manfred Rein betonte die zentrale Funktion der Regionalbanken für die heimische Wirtschaft. Er dankte allen Mitgliedern der Spartenkonferenz für ihr Engagement in der WK und ihren Unternehmen. Staatspreis Design: Jetzt einreichen! Mit der Vergabe des Staatspreis Design zeichnet das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Zwei- Jahres-Rhythmus herausragende dreidimensionale Gestaltung aus Österreich aus und möchte damit dem hohen Stellenwert, den Design in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur innehat, Rechnung tragen. Die Einreichungen werden von einer internationalen Jury in vier Kategorien begutachtet: Produktgestaltung (Industrial Design), Konsumgüter, Produktgestaltung (Industrial Design), Investitionsgüter, Räumliche Gestaltung, DesignConcepts (noch nicht umgesetzte Diplomarbeiten, Konzepte, Prototypen, unveröffentlichte Projekte). Die Einreichfrist endet am 29. Mai f JGV-Spende für den Elternverein einzigartig Auch dieses Jahr spendet das Junge Gastgewerbe Vorarlberg die Einnahme aus der Tombola des JGV Balles im Montforthaus in Feldkich. Dieses Mal ging der Erlös in der Höhe von rund Euro den Elternverein einzigartig. Der Verein einzigartig ist ein Elternverein für Menschen mit Behinderungen. V.l.n.r. Manuela Dreier (GF JGV), Claudia Pichler (Obfrau Verein einzigartig ), Michaela Herburger (Vorstand JGV), Michael Gallaun (Obmann JGV). Energieeffizienzgesetz Umsetzung in der Praxis und Nutzen für KMU und Industrie Das Energieeffizienzgesetz gilt seit 2015 und verpflichtet große Unternehmen sich entweder alle vier Jahre einem Energieaudit zu unterziehen oder ein Energie- bzw. Umweltmanagementsystem einzuführen. Die Fachgruppe der Vorarlberger Ingenieurbüros informiert Sie in Kooperation mit dem Energieinstitut Vorarlberg im Rahmen dieser kostenlosen Veranstaltung, worauf Sie achten müssen: Informationsveranstaltung f Donnerstag, 21. Mai 2015 f bis Uhr f WKV, Wichnergasse 9, Feldkirch f Moderation: Mag. Marco Tittler, WKV f Begrüßung: KommR Walter Pflügl, FGO Ingenieurbüros f Vorträge von Bernhard Mennel (Beratender Ingenieur/ Unternehmensberater), Emanuel Gstach (Inhaber ee-consult, Energieeffizienz Planung Coaching) und Christian Häusle (Geschäftsführer Wirkungsgrad Energiecontracting GmbH) f Anmeldung: Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens 19. Mai 2015 unter Digitaler Stammtisch bei zerodivision Um neue Möglichkeiten durch Bewegtbildkommunikation im Internet geht es beim Digitalen Stammtisch am 21. Mai 2015 bei zerodivision in Lustenau. Wolfgang Berlinger, Experte für visuelle Medien, wird über Bewegtbildkommunikation bei Unternehmens- und Produktfilmen im Social Media Zeitalter sprechen. Mit den Stammtischen geben wir Unternehmer/- innen, Kommunikationsexpert/- innen, Webspezialist/-innen und Marketer/-innen eine Informations- und Diskussionsplattform, informiert Martin Hundertpfund, Marketingleiter der WKV. Stammtisch Bewegtbildkommunikation im Internet : f am 21. Mai 2015, um 18 Uhr f Reichsstraße 72, Lustenau f Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung unter digitale-perspektiven.at

15 Branchen 15 n Kurz notiert Constantinus Award 2015: 116 Einreichungen Sparte Information und Consulting: Dieter Bitschnau als Obmann bestätigt Im April endete die Frist für Österreichs IT-Dienstleister und Unternehmensberater, um ihre Top-Projekte beim Constantinus Award einzureichen. Für UBIT- Fachverbandsobmann Alfred Harl ist die Vielfalt der Einreichungen beeindruckend: Mehr als 110 Einreichungen dokumentieren die unterschiedlichsten Spezialisierungen unserer wissensbasierten Dienstleister und zeigen, dass kontinuierliche Höherqualifizierung und Marktverständnis State-of-the-Art für erfolgreiche Projekte sein müssen. Nach der Online-Bewertung durch 70 Juroren, kommt die Jury am 20. und 21. Mai 2015 live zusammen, um die Nominierungen festzulegen. Am 25. Juni 2015 findet dann die feierliche Verleihung der Awards in der Veranstaltungslocation Cubus in Wolfurt statt. Als Obmann der Sparte Information und Consulting wurde Dieter Bitschnau bestätigt. Der 40-jährige Geschäftsführer der Kommunikationsagentur wikopreventk mit Standorten in Bregenz, Innsbruck und Wien steht Bitschnau der Sparte Information und Consulting in Vorarlberg seit 2012 vor. Zu seinen Stellvertretern wurden der Altacher Vermögensberater Markus Salzgeber und der Bregenzer PR-Berater Wolfgang Pendl gewählt. Der Sparte Information und Consulting gehören rund aktive Mitgliedsunternehmen, vorwiegend aus dem Bereich der wissensbasierten Consulting- und Kommunikationsdienstleister an. Die Branche beschäftigt aktuell rund Dienstnehmer. V.l.n.r.: Obmann-Stellvertreter Markus Salzgeber, Spartenobmann Dieter Bitschnau und Obmann-Stellvertreter Wolfgang Pendl. T-Shirts für Hilfstransport Die Betriebsfeuerwehr der Firma Getzner, die freiwilligen Feuerwehren aus Frastanz, Altach, Sulzberg, Riefensberg und Hittisau fahren Ende Mai mit einem Hilfstransport nach Rumänien und Moldawien. Hilfsgüter und GeschenkewerdenvorOrtoffiziell übergeben, die16feuerwehrleute fliegen mit Handgepäck wieder zurück. Weil ein einheitliches Auftreten auch vor Überfällen schützt, hat das Gewerbe und Handwerk T-Shirts für die Helfer gesponsert. KommR Walter Eberle, Initiator Dietmar Mathis und Stephanie Hollenstein, WKV. JGV-Ausflug: Würziges Salzburg Der Großraum Salzburg war das Ziel der Exkursion der Jungen Gastronomie Vorarlbergs. Die erste Station des JGV-Ausflugs war das WIBERG-Werk in Freilassing. Nach der informativen Führung ging es weiter in die neu umgebaute WIBERG-Zentrale in Salzburg. Es folgte der sehr inspirierende Vortrag Gewürze - ganz großes Kino. Um den Tag gebührend ausklingen zu lassen, gab es in der Stiegl Brauwelt eine kurze Führung mit einer Bierverkostung. Am darauffolgenden Tag ging es zum bekannten Hangar 7 und es wurde ein sehr exquisites Frühstück serviert. Ebenso gab es dort sehr interessante Einblicke in die Küche und in den gesamten Hangar. Die nächste JGV Veranstaltung (Red Summer Night) findet am 9. Juni 2015 um Uhr im Schützenhaus Feldkirch statt. UBIT: Persönlichkeiten im Gespräch Manfred Zumtobel (unten rechts im Bild) gab seinen Berufskollegen einen Einblick in seinen Werdegang, in sein Unternehmen und sein Arbeitsfeld, das ihn fesselt: Die Gestaltung von zukunftsfähigen sozialen Systemen. Sein Denken und Handeln ist von der Überzeugung bestimmt: Unsere Gesellschaft verfügt über genügend Potenzial zur Veränderung. Was wir für den Erfolg benötigen, sind zukunftsfähige Perspektiven, qualifizierte Akteure und professionelles Change Management.

16 16 Gewerbe und Handwerk/Industrie Nr Mai 2015 Foto: Eva Rauch Die neuen Meister und Absolventen der Befähigungsprüfung posierten für ein Gruppenbild im Montforthaus. Fast 150 neue Meister im Land Das Gewerbe und Handwerk lud zur Meisterfeier. 89 junge Menschen haben in 15 verschiedenen Berufen im Jahr 2014 die Meisterprüfung abgelegt. Darüber hinaus haben 58 Kandidaten in 10 Berufen die Befähigungsprüfung absolviert, die den gleichen Stellenwert hat. 12 Kandidaten können sogar zwei Meister- bzw. Befähigungsprüfungen vorweisen - Grund genug für eine große Meisterfeier im Montforthaus in Feldkirch. Im Rahmen der Meisterfeier wurden die neuen Selbstständigen im Land für ihren erfolgreichen Prüfungsabschluss geehrt. Auch Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser, WKV-Direktor Dr. Helmut Steurer und Spartenobmann Ing. Bernhard Feigl konnten sich ein Bild von den neuen Meistern machen. Als künstlerisches Highlight entpuppte sich der Auftritt von Feeding The Fish, die mit ihrer farbenprächtigen Kaleidoscope-Show begeisterten. Die drei Artis-ten zeigten visuelle Illusionen, gepaart mit perfekt choreografierten Bewegungsabläufen. Die neuen Meister sind bestens auf die Selbstständigkeit vorbereitet. Denn der Meister bzw. die abgelegte Befähigungsprüfung ist die wichtigste fachliche Qualifikation, um Jungunternehmer zu werden. Die Meisterprüfung stellt einen Qualitätsbeweis für die Ausbildung im Gewerbe und Handwerk dar. Außerdem bestätigt der Prüfungserfolg Fachkompetenz und bedeutet einen Qualitätsbeweis für Kunden. n 6. Internationaler Jungtextiler-Kongress im Zeichen intelligenter textiler Materialien Rund ums Textile ging es beim Treff von über 280 Lehrlingen der Textil- und Bekleidungsindustrie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Friedrichshafen. Beim 6. Jungtextiler-Kongress, der dieses Jahr unter der Federführung von Südwesttextil in Zusammenarbeit mit der WKV, dem Schweizer Textilverband und dem bayerischen Verband der Textil- und Bekleidungsindustrie organisiert wurde, erfuhren die Jungtextiler in den Räumen des Dornier-Museums unter anderem, wie intelligente textile Materialien in Transportsystemen der Zukunft eingesetzt werden können. Hausherr Peter D. Dornier präsentierte den jungen Gästen sein 1950 gegründetes Unternehmen. Das jüngste Geschäftsfeld ist die Verarbeitung von Faserverbundwerkstoff. Eindrucksvoll zeigte er, wie auf Jacquardwebmaschinen Carbongarne zu Rotorblättern für die Flugzeugindustrie gewoben werden. Die Textilindustrie gewinne derzeit immer mehr an Bedeutung. Wenn mittlerweile sogar IT-Unternehmen das Weben anfangen, ist das auch eine Aussage, meinte er zum Ende seines Vortrags. Knapp 300 Jungtextiler trafen sich zum 6. Jungtextiler-Kongress im Dornier-Museum in Friedrichshafen.

17 Energieeffizienz 17 Live im Betrieb 4 - Das Erfahrungsnetzwerk von Unternehmern für Unternehmer Bereits zum vierten Mal teilen engagierte Vorarlberger Unternehmer ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte, welche sie in der beispielhaften Umsetzung im Bereich Energieeffizienz gemacht haben. Dabei stehen auch die ausführenden Firmen Rede und Antwort und bieten interessierten Unternehmen Erfahrungswissen zu den Fragen: Wie geht s konkret? Was kostet es? Was bringt s? Dorfelektriker - Konsequentes Mobilitätsmanagement und Elektrofahrzeuge für KMUs Für viele KMU ist der Fuhrpark ein relevanter Kostenfaktor. Durch Kundenbesuche und Fahrten zur Baustelle fallen viele Kilometer an. Bei Dorfelektriker in Götzis wird darüber berichtet, wie diese durch konsequentes Mobilitätsmanagement und die Einbindung der Mitarbeiter reduziert werden können. Die Referenten zeigen, wie Elektroautos durch niedrige Energiekosten und geringen CO2 Ausstoß überzeugen und gleichzeitig bei den Kunden Eindruck hinterlassen. Gleichzeitig beantworten sie wirtschaftliche und steuerliche Aspekte zum Thema E-Mobilität. Kindergarten Muntlix Preisgekrönte und nachhaltige Architektur Der neue Kindergarten in Muntlix setzt architektonische Akzente im Ortszentrum und bietet mehr als 50 Kindern modernes Wohl- KG Muntlix fühlambiente. Dafür wurde das Gebäude mit dem Österreichischen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2015 ausgezeichnet. In der Begründung heißt es: konsequent bis zum kleinsten Detail, räumlich feinsinnig und ausdifferenziert und von großem atmosphärischem Zauber. Die Gemeinde Zwischenwasser stellte mit diesem Passivhaus mit Lehmstampfboden KW LukaDavi zum wiederholten Mal ihr vorbildliches Engagement für nachhaltige Baukultur unter Beweis. f Dorfelektriker Dorfelektriker n Frühjahr 2015 Live bei... Götzis, Lastenstraße 37 Konsequentes Mobilitätsmanagement und Elektrofahrzeuge für KMUs Dienstag, , Uhr Referenten: - Stephen Kaltheier, Geschäftsführer Planungsteam E-Plus GmbH, - Herbert Mittelberger, Geschäftsführer Dorfelektriker - Philipp Österle, Projektleiter E-Mobilität illwerke vkw f Kindergarten Muntlix Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich selbst davon zu überzeugen. Kleinwasserkraftwerk LukaDavi - Das Potenzial von Kleinwasserkraftwerken erkennen und optimieren Kleinwasserkraftwerke können wirtschaftlich errichtet und betrieben werden. Doch dafür ist einiges an Know-how notwendig: wasserrechtliche Bestimmungen, technische Ausführungen, Ertragsprog-nosen oder Einspeisevergütungen verdeutlichen beispielhaft das breite Themenfeld. Experten berichten in Bürs,in welchen Schritten das Potenzial eines Fließgewässers oder einer Trinkwasserdruckleitung zu beurteilen ist. Zudem kommen rechtliche Bestimmungen und das Thema Förderung zur Sprache. Erfahrene Kleinwasserkraftwerksbetreiber berichten von technischen Varianten und Optimierungsmöglichkeiten. n Zwischenwasser, Fidelisgasse 1a Preisgekrönte Architektur mit nachhaltigem Gebäude- und Materialkonzept Donnerstag, , Uhr Referenten: - Kilian Tschabrun, Bürgermeister Gemeinde Zwischenwasser - Matthias Hein, Geschäftsführer HEIN architekten - Bernd Niehoff, Passivhausplaner Bernhard Weithas GmbH f Kleinwasserkraftwerk LukaDavi Bürs, Gemeindeamt, Dorfplatz 5 Das Potenzial von Kleinwasserkraftwerken erkennen und optimieren Dienstag, , Uhr Referenten: - Rainer Salomon, Abteilungsleiter Engineering Kleinwasserkraftwerke VKW AG - Franz Karl Meusburger, Energiekostenberater, Sprecher Kleinwasserkraft Österreich Anmeldung unter: Betrieb/

18 18 Branchen Nr Mai 2015 Beck als Obmann der Vorarlberger Seilbahnen bestätigt Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel: Wechsel Gewerbliche Dienstleister: Nachbaur ist Obmann Vorarlberger Reisebüros: Herburger wieder als Obmann bestellt InderFGder Seilbahnen in Vorarlberg wurde Mag. Wolfgang Beck, Damülser Seilbahnen GmbH & Co KG, als Obmann wiedergewählt. Seit 2000 ist er im Fachgruppenausschuss, davon zehn Jahre als Obmann und fünf Jahre als Stellvertreter. Seit 2005 war er außerdem als Spartenvertreter im Wirtschaftsparlament und Spartenobmann-Stellvertreter Transport und Verkehr. Als Stellvertreter wurden Ing. Augustin Kröll (Kleinwalsertaler Bergbahn AG) und Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein Ges.m.b.H.) wiedergewählt. Die Fachgruppe Baustoff-, Eisen-, Hartwarenund Holzhandel hat einen neuen Obmann gewählt: An der Spitze vertritt nun Robert Küng, Firma Inhaus, Hohenems, die Interessen der Fachgruppe mit viel Schwung und hoch professionellem Engagement. Als Stellvertreter bestätigt wurden Helmut Khüny, Firma Tschabrun in Rankweil und Dr. Reinhard Lutz, Firma Rädler in Wolfurt. Damit stehen der Fachgruppe drei profunde Branchenkenner für die Vertretung der vielfältigen Interessen zur Seite. Pius Nachbaur wurde zum Fachgruppenobmann der gewerblichen Dienstleister gewählt. Nachbaur ist seit zwei Jahren Direktor der ÖWD Security in Vorarlberg. Seit 2014 bringt er sich für Unternehmens- und Wirtschaftsthemen als Funktionär der WKV ein. Als Stellvertreter wurden Manfred Kritzer, der seit 2002 als selbstständiger Personaldienstleister tätig ist, und Colette Neyer-Thil, die seit 1981 ihr eigenes Übersetzungsbüro betreibt, bestellt. Klaus Herburger von Herburger Reisen GmbH wurde in seinem Amt als Fachgruppenobmann der Vorarlberger Reisebüros bestätigt. Er ist seit 2000 im Ausschuss der Reisebüros tätig. Zwischen 2006 und 2010 erfüllte er die Aufgaben des Obmann- Stellvertreters in der Fachgruppe wurde Herburger erstmals zum Fachgruppenobmann gewählt. Die beiden Stellvertreter wurden ebenfalls wieder gewählt. Michael Nachbaur (High Life Reisen GmbH) ist seit 2010 Obmann-Stellvertreter. Roland Geiger (Geiger Reisen GmbH) bekleidet das Amt seit Lebensmittelgewerbe: Innungsmeister Fitz wiedergewählt Fachgruppe des Direktvertriebes: Obmann bestätigt Fachgruppe des Energiehandels: Egon Reiner bleibt Obmann Neuer Innungsmeister bei Vorarlberger Mechatronikern Die Stellvertreter-Funktion in der Fachgruppe des Direktvertriebs werden Bartholomäus Düringer (Andelsbuch) und Robert Weiss (Buch) übernehmen. Wolfgang Fitz wurde erneut zum Innungsmeister der Vorarlberger Lebensmittelgewerbe gewählt. Er ist bereits seit dem Jahr 2012 in der Obmann-Funktion tätig. Wolfgang Fitz betreibt die Fitz Bäckerei in Wolfurt. Als seine Stellvertreter wurden Bernd Fenkart vom Schlosskaffee Fenkart GmbH in Hohenems sowie Gerold Hosp von der Meistermetzgerei Hosp Gerold in Rankweil bestellt. In der Fachgruppe des Direktvertriebes der Sparte Handel wurde Gebhard Hämmerle als Fachgruppenobmann wieder gewählt. Hämmerle ist seit dem Jahr 2000 als Funktionär in der Wirtschaftskammer engagiert. Egon Reiner (ESW Reiner Logistik, Höchst) wurde im Amt des Fachgruppenobmanns des Vorarlberger Energiehandels bestätigt. Reiner kann auf eine lange Funktionärstätigkeit zurückblicken: Seit 1993 engagiert er sich in der WKV. Gerhard Mattle (Mathis Brennstoffe, Rankweil) wurde als Obmann-Stellvertreter bestätigt, er erfüllt die Funktion seit Neu als Obmann-Stellvertreter wurde Ernst Mähr (Tankstellenbetreiber) gewählt. Walter Bösch (Walter Bösch Maschinenbau) wurde zum neuen Innungsmeister der Mechatroniker gewählt. Zuvor war Bösch Innungsmeister- Stellvertreter und übernahm mit der Wahl das Amt des Obmanns von Jürg Hagleitner. Walter Bösch ist auch in den Prüfungskommissionen von Lehrabschlussund Meisterprüfungen tätig. Jürg Hagleitner (Kiechl & Hagleitner) wird fortan das Stellvertreteramt mit Kurt Valcanover (Valcanover Engineering) übernehmen.

19 Werbung 19 2 x 20: Wohin geht die Gestaltung? Bei der FHV-Vortragsreihe geben GestalterInnen Einblicke in ihre Arbeitsweisen und referieren zu richtungsweisenden Fragen des Designs. Am 8. Mai kommen um 18:00 Uhr Philipp Maul und Florian Wille von Dominic Schindler Creations an die FH Vorarlberg und bringen zwei Beiträge mit. Warum behaupten sich bestimmte Unternehmen auf scheinbar gesättigten Märkten und welche Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle? Philipp Maul Philipp Maul spricht zum Thema Bedeutung gestalten. Er beschreibt, warum Bedeutung Geschäftsmodelle viel mehr beeinflusst als Produktportfolios. Dabei zeigt er Hintergründe und Faktoren für diese Entwicklung auf und nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Zeitalter des Wandels. Der zweite Impulsvortrag an diesem Abend kommt von Florian Wille. Er geht der Frage nach, woraus Designer gemacht sind. Wie müssen Designer mit einem sich ständig verändernden Umfeld umgehen? Welche Kompetenzen müssen sie mitbringen, um komplexe Herausforderungen meistern zu können? Unterhaltsam und abwechslungsreich - so darf man sich die Impulsvorträge bei 2x20 vorstellen. Anschließend gibt es immer eine Frage- und Diskussionsrunde. Und abschließend einen Umtrunk, bei dem noch in die Design-Tiefe getaucht werden kann. Philipp Maul studierte Industrial und Service Design in Wien, Kopenhagen und Shanghai. Bis Durch die veränderten Ausgangslagen in der Wirtschaft werden die Aufgaben von Designerinnen und Designern immer vielschichtiger. Florian Wille 2014 war er mit der Analyse, Entwicklung und Optimierung von design-technischen Lösungen und Serviceprozessen für Kunden wie Deutsche Bank, Do&Co oder Turkish Airlines betraut. Seit Anfang 2014 ist er bei Dominic Schindler Creations hauptverantwortlich für Projekte im Bereich Service Design. Florian Wille studierte Industrial Design in Wien und Interaction Design in Zürich. Bis 2012 forschte und unterrichtete er an der Zürcher Hochschule der Künste und ist seither Design Lead für Interactionund Industrialdesign bei Dominic Schindler Creations Schweiz. n Vortrag 2 x 20: Wohin geht die Gestaltung? Vortragsreihe des Departments für Gestaltung FH Vorarlberg, 8. Mai, 18 Uhr n Messe Friedrichshafen Messe für Industrieautomation speziell für die Bodenseeregion Automatisierungsanwender rund um den Bodensee können sich auf die zweite Ausgabe der all about automation friedrichshafen am 09. und 10. Juni 2015 freuen. Die Messe verzeichnet Wachstum in Fläche und Ausstellerzahl. Über 100 Komponenten- und Systemhersteller, Händler, Distributoren und Dienstleister industrieller Automatisierungstechnik werden ihr Know-how in der Messe Friedrichshafen präsentieren. Im Fokus stehen erfolgreiche Produkte, einsatzbereite Lösungen und leistungsfähige Konzepte rund um die Themen Antriebstechnik, Steuerungstechnik, Industrieelektronik, Sicherheitsgerichtete Automation, Industrielle Kommunikation, Visualisierung und Sensorik sowie Komponenten, Dienstleistungen und Engineering für die Automation. Den Elektronikentwicklern, Konstrukteuren und Automatisierungsverantwortlichen aller Industriezweige bietet die Messe ein Konzept, das auf Qualität in der individuellen Beratung setzt und dies mit den Vorteilen einer nah am Lebens- und Arbeitsort stattfindenden Messe kombiniert. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www. automation-friedrichshafen.de

20 20 Nr Mai 2015 Österreich Forschung: Wirtschaft leistet ihren Beitrag Heuer soll die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze bei den Forschungsausgaben geknackt werden. Dabei leistet die Wirtschaft einen wachsenden Beitrag. Von den 10,1 Milliarden Euro, die heuer laut Prognose der Statistik Austria in Forschung und Entwicklung investiert werden, werden gut 60 Prozent von forschenden Unternehmen finanziert. Allein 4,76 Milliarden Euro davon kommen aus der heimischen Wirtschaft (2014 waren es 4,15 Milliarden). Gleichzeitig lenken ausländische Unternehmen F&E-Mittel von annähernd 1,5 Milliarden Euro nach Österreich. Wird die psychologisch wichtige 10 Milliarden-Euro-Marke überschritten, dann erreicht die Forschung einen Anteil von mehr als 3,0 Prozent des BIP in Österreich. Damit liegen wir auf dem respektablen vierten Platz der EU. Ein Ergebnis, das hoffen lässt, wenn man bedenkt, dass im Jahr vor der Krise - die For- schungsquote bei 2,37 Prozent gelegen ist, betont Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Maßnahmen-Mix zur Förderung von Forschung und Entwicklung Jetzt gelte es jedenfalls auf einen breiten Mix an Maßnahmen zu setzen, um die Position Österreichs im internationalen F&E- Vergleich weiter abzusichern. Leitl: Wir müssen den Fokus weiter nach vorne und auf zukunftsorientierte Schwerpunkte in der Forschung richten, wenn wir weiter in Richtung der Innovation Leader unterwegs sein wollen. Notwendig wäre aus seiner Sicht eine Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte, um verstärkt internationale Hochschulabsolventen im Land halten zu können. Auch der Zuzugsfreibetrag wäre ein wichtiger Schritt, ebenso wie weitere Verbesserungen der Bedingungen für Start-ups und beim Crowdfunding, so Leitl. n Last Call: Rasch den Meisterbonus sichern! Wer sich jetzt noch dafür entscheidet, seine Meister- oder Befähigungsprüfung bis zum 30. Juni abzulegen, profitiert noch vom Meisterbonus. Mit dieser Aktion sollen junge Fachkräfte ermuntert werden, noch einen Schritt in ihrer Qualifikation zu gehen. Denn neben dem Schritt in die Selbstständigkeit eröffnen sich damit auch Führungsaufgaben in einem Betrieb, betont die Obfrau der WKÖ-Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. Mit der Aktion Meisterbonus werden ein Drittel der - je nach Gewerbe unterschiedlich hohen - Prüfungsgebühren der Meisterprüfungsstellen der Landes-Wirtschaftskammern für erfolgreich abgelegte Prüfungen in Handwerk und Gewerbe vom Wirtschaftsministerium übernommen. Wir benötigen unsere gut ausgebildeten Fachkräfte, denn sie werden die Betriebe von morgen leiten. Vor diesem Hintergrund ist dies ein Last Call, um all jene zu motivieren, jetzt noch eine Stufe auf der Karriereleiter hinaufzuklettern, so die Gewerbe-Obfrau. Förderungsansuchen können jene Absolventinnen und Absolventen stellen, die ihre Meister- bzw. Befähigungsprüfung im Zeitraum 1. November 2011 bis 30. Juni 2015 in Österreich positiv abgeschlossen haben. Ausschlaggebend ist die zuletzt bestandene Teilprüfung. Das Antragsformular ist zusammen mit einer Kopie des (Gesamt-) Prüfungszeugnisses und einem Nachweis über die Bezahlung der Prüfungsgebühren per E- Mail gv.at), per Post (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Meisterbonus, 1010 Wien, Stubenring 1) oder per Fax (+43(0)1/ ) zu senden. Förderungsansuchen können bis längstens 31. August 2015 beim BMWFW eingereicht werden. n

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