Nr. 304 (40. Jg.) Juni 2010 B uniulm intern. Das Ulmer Universitätsmagazin

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1 Nr. 304 (40. Jg.) Juni 2010 B 1293 uniulm intern Das Ulmer Universitätsmagazin Richtfest bei Halbzeit: Neubau Chirurgie im Zeitplan Seite 4 Neuer Schwerpunkt: Prof. Katharina Janus soll Gesundheitsmanagement aufbauen Seite 16 Zwölf Jahre SFB 518: Die Bauchspeicheldrüse weiter enträtselt Seite 28 Beratungsbedarf wächst: Psychosoziale Beratungsstelle jetzt am Campus Seite 34

2 2 Editorial Foto: Eberhardt/kiz» Ein Klassiker zum Muttertag?«Mit dieser Fragestellung als Blickfang warb Anfang Mai der Online-Shop eines bekannten Nachrichtenmagazins für ein neues Buch (»Tatort Universität«) des ehemaligen Hochschulrektors Professor Wolf Wagner mit dem Untertitel:»Vom Versagen deutscher Hochschulen und ihrer Rettung.«Der Autor, zuvor schon mit»uni-bluff«erfolgreich, plädiert hier unter anderem für eine Förderung»innovativer Köpfe«durch die Verlängerung der Bachelor-Studiengänge um ein»kreativjahr«, mehr institutionell verankertes verrücktes Denken statt»stoffhuberei und Prüfungswahn als Zutaten der Ver-Bildung«. Zum Erwerb von»wissen als Mittel zur kreativen Problemlösung«insbesondere. Ob seine Vorschläge in die Reformen zur Bologna-Reform einfließen werden? Lassen wir es offen. Vergleichbar beeindruckt haben dürfte die Politik Mitte April eine Pressemitteilung des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Ulm an die Adresse des Bundesgesundheitsminis ters.»landarztquote und Abschaffung des NC lösen Ärztemangel nicht!«, befanden die Ulmer Nachwuchsmediziner auf eineinhalb eng bedruckten Seiten, untermauerten ihre Ablehnung mit durchaus plausiblen Argumenten und fanden sich damit auch mit einer Notiz in der Lokalpresse wieder. Nur: Für die schnelllebige Welt der Medien war das Thema bald wieder»kalt«. Aschewolke und Euro-Krise drängte die Gesundheitsversorgung auf dem flachen Land aus den Schlagzeilen. Vorläufig jedenfalls. Denn der Ärztemangel dürfte uns auch in Zukunft beschäftigen und nicht nur jener in Landarztpraxen. Aus gutem Grund hat deshalb eine Projektgruppe des Ulmer Universitätsklinikums unter Leitung von Professor Jörg Fegert mit einer landesweiten online-befragung von Medizinstudenten zur Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie begonnen. Mehr dazu in dieser Ausgabe, im Herbst dann auch über die Ergebnisse. Ebenfalls auf den folgenden Seiten: Ein Beitrag über die Psychosoziale Beratungsstelle für Studierende des Studentenwerks Ulm, fraglos eine wichtige Institution mit wachsender Bedeutung. Nicht nur einer Zunahme von Suchtproblemen wegen und mitnichten auf Großbritannien beschränkt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schon vor einiger Zeit berichtet hatte.»studieren wie im Rausch«überschrieb sie ihren Beitrag über Alkoholmissbrauch bis zur Bewusstlosigkeit und»saufttouren als Ritual für Erstsemes - ter«. Jenseits des Kanals wohlgemerkt. Allerdings: Auf wenigen Zeilen im letzten Absatz wird die Problematik auf deutsche Verhältnisse projiziert. Demnach nehmen hierzulande 44 Prozent der männlichen und 19 Prozent der weiblichen Studenten regelmäßig Alkohol in einer schädlichen Dosis zu sich. Und noch ein Blick über den medialen Gartenzaun mit Bezug auf dieses Uni-Magazin. Zwei Fotos illustrierten im vergangenen Herbst einen Beitrag der Medical Tribune, Wochenzeitung für Schweizer Ärzte und Ärztinnen, über die Gesundheitsreform in den USA: Das Porträt eines mehr als nachdenklichen Barack Obama und das Foto einer freundlich lächelnden Wissenschaftlerin, Professorin Katharina Janus nämlich, seit einigen Wochen nun an der Uni Ulm. Über die renommierte Universität im kalifornischen Berkeley und die Columbia University in New York führte sie ihr bemerkenswerter Karrierebogen in die Ulmer Helmholtzstraße. Wo Frauen bekanntlich noch ziemlich unterrepräsentiert sind. Große Freude deshalb nicht nur in der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, sondern auch bei der neuen Gleichstellungsbeauftragten Dr. Lucia Jerg-Bretzke. Beide Frauen können wir auf den folgenden Seiten vorstellen. Dazu wie immer viele andere hoffentlich lesenswerte Themen mehr. Willi Baur EDWIN SCHARFF HAUS Ihr Brillenspezialist in Söflingen Neue Gasse Ulm-Söflingen Telefon 07 31/

3 Inhalt 3 uniulm intern Editorial Erscheinungsweise: Sechs Hefte pro Jahr; Auflage Herausgeber: Universität Ulm Redaktion: Willi Baur () Anschrift der Redaktion: Universität Ulm, Pressestelle, Helmholtzstraße 16, Ulm Briefpost: Ulm, Tel.: /22021, Fax: o20 Layout: Zambrino & Schick, Ulm Gesamtherstellung: Biberacher Verlagsdruckerei GmbH & Co. KG, Biberach Anzeigenverwaltung: Biberacher Verlagsdruckerei GmbH & Co. KG, Leipzigstraße 26, Biberach Tel.: , Fax: Anzeigenleitung: Harald Ries, Biberacher Verlagsdruckerei GmbH & Co. KG, Leipzigstraße 26, Biberach Tel.: , Fax: Anzeigen-Preisliste: Nr. 16, gültig ab 1. Januar Jahresabonnement Euro 20,00 (einschl. Versandkosten) Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers bzw. der Redaktion wieder. Der Nachdruck von Textbeiträgen ist unter Quellenangabe kostenlos. Die Redaktion erbittet Belegexemplare. ISSN X; Postvertriebs-Nr. B 1293 Online-Ausgabe des Ulmer Universitätsmagazins uni ulm intern: Beilage in dieser Ausgabe: BaumInvest Titel: Richtfest bei Halbzeit: Neubau Chirurgie im Plan uni ulm aktuell: Wieder Zuwachs bei Einschreibezahlen Kooperation mit Lomonossow-Universität Moskau Neue Herzklappe durch die Herzspitze eingesetzt Komitee für Klinische Ethikberatung eingerichtet Communications Technology: Mehr Interessenten aus mehr Ländern Video der Internationalen Graduiertenschule Mehr als 300 Teilnehmer: UFW-Fachtagung Gegen Ärztemangel und Karriereknick: online-befragung Personalien: Neuer Schwerpunkt Gesundheitsmanagement: Prof. Katharina Janus Neue Gleichstellungsbeauftragte Dr. Lucia Jerg-Bretzke Dr. Barbara Mez-Starck-Preise vergeben Forschungspreis für Kardiologen Prof. Jochen Wöhrle Veranstaltungen Impressionen vom Master-Informationstag Forschung: Zwölf Jahre SFB 518: Die Bauchspeicheldrüse weiter enträtselt Die schönsten künstlichen Moleküle des 20. Jahrhunderts Faszination Faszien: Nicht nur Muskelkater und Rückenschmerzen auf der Spur.. 30 Bedeutsamer Fund in China: Älteste bekannte Krebslarven Ein Netz zum Schutz von Kindern: Neues Werkbuch vorgestellt Panorama: Beratungsbedarf wächst: Psychosoziale Beratungsstelle umgezogen Ungewöhnliches Lehrbuch: Mathematik der digitalen Medien Girls und Boys Day an der Universität und Klinikum Spendable Uni: Freude bei Ulmer Schulen über Mikroskope Roboter-Auto: Lust und Frust beim Carolo-Cup Internet goes Ländle: Medienkompetenz für Senioren immer wichtiger Vielseitiges Programm: China-Wochen Wieder GUC-Delegationen in Ulm Titelbild: Grußwort vor eindrucksvoller Kulisse: Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele beim Richtfest für den Neubau Chirurgie Foto: Grandel Das nächste Heft erscheint Anfang August 2010

4 Foto: Grandel Gemeinsame Freude bei strahlendem Sonnenschein: Gastgeber und Ehrengäste beim Richtfest, unter ihnen (vorne v. l.) Universitätspräsident Prof. Karl Joachim Ebeling, Hartmut Schrade (MWK), Finanzminister Willi Stächele, Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Dr. Albrecht Häberle, Vorstand der BAM Deutschland AG, in der hinteren Reihe Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner (2. v. l.), Dekan Prof. Klaus-Michael Debatin (5.v.l.) und Leitender Ärztlicher Direktor Prof. Reinhard Marre Richtfest Neubau Chirurgie: Operation gelungen, Rohbau steht Halbzeit und Richtfest auf der Großbaustelle für die neue Chirurgie auf dem Oberen Eselsberg: Knapp zwei Jahre nach der Grundsteinlegung feierte das Universitätsklinikum am letzten April-Mittwoch mit vielen Beteiligten die Fertigstellung des eindrucksvollen Rohbaus. Natürlich auch mit Ehrengästen, unter ihnen Finanzminister Willi Stächele und Sozialministerin Dr. Monika Stolz als Vertreter der Landesregierung.»Der Bau befindet sich im Kosten- und Zeitplan und das bei hoher Qualität«, erklärte der Leitende Ärztliche Direktor des Klinikums, Professor Reinhard Marre, bei strahlendem Sonnenschein. Demnach soll die neue Chirurgie 2012 in Betrieb genommen werden.»mit dem Neubau Chirurgie und der Inbetriebnahme der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie werden dann neun Kliniken auf dem Oberen Eselsberg ihren Betrieb aufnehmen und somit drei Viertel aller Einrichtungen des Universitätsklinikums hier vereint sein«, sagte Marre. Zum Vorteil für die Patienten und Beschäftigten, zum Vorteil aber auch von Forschung und Lehre. Denn:»Sie leben vom Dialog und von gelebter Interdisziplinarität.«Überdies könne das Klinikum künftig auf die unwirtschaftliche Doppelvorhaltung von Geräten und Diensten verzichten und die Logistik der Versorgung, mit Medikamenten und Speisen zum Beispiel, deutlich vereinfachen. Professor Marre weiter:»wir erreichen damit ein Mehr an Qualität ohne ein Mehr an Kosten.«Zudem bekomme der Standort mit dem Neubau und dann insgesamt rund 1500 Betten bei voraussichtlich über stationären und ambulanten Patienten einen erheblichen Wachstumsschub.»Die Strahlkraft der Gesundheitsstadt Oberer Eselsberg mit dem Universitätsklinikum, den Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm, dem RKU, und dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm wird weit über die Region hinaus sichtbar sein.«für den Leitenden Ärztlichen Direktor»Chance und Herausforderung zugleich, an kreativen Konzepten für die Weiterentwicklung zu arbeiten«. Mit einer noch engeren Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten etwa, von einer gemeinsamen ärztlichen Weiterbildung über eine gemeinsame Sicherstellung des Apothekenbedarfs bis zu einem Ärztehaus auf dem Campus. Daten und Fakten Entworfen hat das 190 Meter lange,170 Meter breite und 25 Meter hohe Gebäude das Münchner Architekturbüro KSP Jürgen Engel. Aufnehmen wird es ab 2012 neben den chirurgischen Kliniken auch die Radiologie, Anästhesiologie sowie die Dermatologie und Allergologie. Für die Krankenversorgung werden dann 235 Normalpflegebetten zur Verfügung stehen, ferner 80 Intensiv- und Überwachungsbetten und nicht zuletzt 15 Operationssäle. Der Rettungshubschrauber kann künftig direkt auf dem Dach landen. Bis zum Richtfest sind für das Gebäude rund 6500 Tonnen Stahl verbaut worden.

5 uni ulm aktuell 5 Und Marres Blick in die Zukunft ging noch weiter. Dem Chirurgie- Neubau werde die Sanierung der Inneren Medizin folgen, mit geschätzten Kosten von rund 50 Millionen Euro. Ferner soll ein neues Biomedizinisches Lehrgebäude gebaut werden und der zwei Bauabschnitt des Klinischen Forschungsgebäudes bis 2012 bezugsfertig sein.»die außerordentlich erfolgreiche Forschung, insbesondere im Bereich der Lebenswissenschaften, macht es erforderlich, bereits jetzt in neue Planungen für ein weiteres Forschungsgebäude einzusteigen«, so Professor Reinhard Marre weiter. Auch dazu gebe es bereits»intensive Diskussionen und konzeptionelle Überlegungen«. Zu denen sich Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele beim Richtfest naturgemäß noch nicht äußerte.»die Förderung medizinischer Forschung und Lehre sowie die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung sind wichtige Ziele der Landesregierung. Der Neubau der Chirurgie leistet hierzu einen bedeutenden Beitrag«, sagte Stächele, der die reinen Baukosten auf 170 Millionen Euro bezifferte, jeweils zur Hälfte finanziert durch Land und Uni-Klinikum. Letzteres erbringe zudem einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag in Höhe von 20 Millionen Euro. Und was künftige Bauvorhaben betreffe: Nach den enormen Steuerausfällen müsse das Land deutlich machen, welche Vorhaben Vorrang und welche Nachrang haben. Das Richtfest sei insofern eine Zeichensetzung:»Es ist schön, dass hier eine Priorität des Landes sichtbar wird.«foto: Eberhardt/kiz Vor der 190 Meter langen Fassade des Neubaus hatten sich zahlreiche Handwerker sowie Beschäftigte und Gäste des Klinikums versammelt Wertstück Langlebigkeit ist eine kostbare Eigenschaft - USM Möbelbausysteme schaffen Einzelstücke mit bleibendem Wert. Fragen Sie nach detaillierten Unterlagen beim autorisierten Fachhandel. buchbrunnenweg 16, ulm-jungingen, tel dreiköniggasse 20, ulm-innenstadt

6 6 uni ulm aktuell Verbunden übrigens mit einem Novum, wie Hartmut Schrade vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst feststellte:»erstmals wird ein Bauvorhaben dieser Größenordnung in eigener Regie eines Universitätsklinikums errichtet.«dabei habe die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg die beratende Projektsteuerung übernommen, so der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums. Dr. Albrecht Häberle, Vorstand des mit dem Neubau beauftragten Generalunternehmers BAM-Deutschland, dankte allen Beteiligten für»die gute und konstruktive Zusammenarbeit«, dem Richtfestgedanken folgend zuvorderst den Handwerkern. Besonders erfreulich nicht nur aus seiner Sicht:»Dass wir dieses Etappenziel bislang ohne schwere Unfälle erreicht haben.«foto: Eberhardt/kiz Feier bei Halbzeit: In zwei Jahren, 2012 also, soll an gleicher Stelle wieder gefeiert werden, dann die Inbetriebnahme der Chirurgie Erfreulicher Trend Wieder Zuwachs bei Einschreibezahlen Vor dem Hintergrund weiter wachsender Einschreibezahlen hat die Universität Ulm Mitte April das Sommersemester eröffnet.»das unterstreicht die hohe Attraktivität unseres Studienangebots«, sagte Universitätspräsident Professor Karl Joachim Ebeling, der die neu eingeschriebenen Studenten begrüßt und ihnen ihre Ausbildungsstätte vorgestellt hat. Gleichwohl könne von den aktuellen Zahlen noch kein genereller Trend abgeleitet werden, da erfahrungsgemäß rund 80 Prozent der Erstsemester in Ulm ihr Studium im Herbst aufnehmen. Von seinen neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen eine intensive Mitarbeit in der Studierendenvertretung wünschte sich bei der Begrüßung der ASTA-Vorsitzende Benedikt Weggler. Die momentan vorliegenden Einschreibungen analysiert hatte Ende vergangener Woche schon der Vizepräsident für die Lehre, Professor Ulrich Stadtmüller:»Insgesamt bin ich ganz zufrieden«, stellte er fest, wollte indes vor allem zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen differenzieren.»die Bachelor-Zahlen sind verglichen mit dem Vorjahr weitgehend sehr erfreulich«, erklärte Stadtmüller, besonders positiv seien die Zuwachsraten in der Informatik und Medieninformatik, aber auch im internationalen Masterstudiengang Communications Technology. Demgegenüber sei die Entwicklung bei den konsekutiven Masterstudiengängen noch schwer einzuschätzen, nachdem die eigenen Bachelor-Absolventen ihr Studium noch nicht abgeschlossen hätten.»wir sehen der Entwicklung mit Spannung entgegen und wollen mit dem Master-Informationstages am Samstag ein Zeichen setzen«, sagte der Vizepräsident. Der ersten Veranstaltung dieser Art folgte am Mittwoch danach eine weitere Premiere: Eine Erstsemester-Party im Ulmer Museum nämlich, Führungen durch die Einrichtung inklusive. Dazu hatte Professor Guido Adler (»Es gibt viele andere wichtige Dinge im Leben außerhalb des Studiums. Dazu gehört auch die Kunst«) die neu Eingeschriebenen eingeladen. Nicht als Vizepräsident der Uni allerdings, sondern als Vorsitzender des Vereins Freunde des Ulmer Museums. Fotos: Eberhardt/ kiz Links:»Eine Meile lang, eine halbe Meile breit«universitätspräsident Prof. Karl Joachim Ebeling erläutert den neu Eingeschriebenen die Wissenschaftsstadt. Rechts: ASTA-Vorsitzender Benedikt Weggler begrüßt seine neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen mit dem Wunsch nach einer aktiven Mitarbeit in der Studierendenvertretung. Aufmerksame Zuhörer im Hintergrund: Unipräsident Prof. Karl Joachim Ebeling (links) und Vizepräsident Prof. Guido Adler

7 uni ulm aktuell 7 Gemeinsames Institut angestrebt Kooperation mit Lomonossow-Universität Moskau ausbauen Mit der Gründung eines gemeinsamen Instituts wollen die Universität Ulm und die Lomonossow-Universität Moskau ihre bereits seit Jahren bestehende punktuelle Zusammenarbeit auf eine breitere Basis stellen.»wir werden den im Vorjahr in Moskau unterzeichneten Kooperationsvertrag mit noch mehr Leben füllen«, bilanzierte Professor Paul Ziemann ein zweitägiges Treffen in Ulm, an dem dieser Tage jeweils knapp ein Dutzend Wissenschaftler beider Universitäten teilgenommen haben. Ziemann zufolge wollen die Partner künftig ein neues Forschungsgebiet im Zusammenhang mit Energie-bezogenen Biomaterialien aufbauen. Foto: Eberhardt/kiz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), wie er hofft. Die Vorbereitungen immerhin seien schon mal aus diesen Mitteln unterstützt worden. UUG: Öffentliche Vortragsreihe Wissen erleben Uni in der Stadtmitte Wissenschaftler der Uni Ulm und der Lomonossow-Universität Moskau bei ihrem Treffen in Ulm als Auftakt einer verstärkten Zusammenarbeit Der Ulmer Wissenschaftler, Direktor des Instituts für Festkörperphysik und Sprecher des Sonderforschungsbereichs (SFB) 569, setzt hohe Erwartungen in das Projekt mit der ältesten und größten Universität Russlands:»Wir sollten diese Chance nutzen, von der beide Seiten nur profitieren können«, sagt Ziemann,»wir von der großen Erfahrung der Russen in der Elektrochemie, in den Materialwissenschaften, in der Organischen Chemie und auf dem Gebiet der Theoretischen Simulation, unsere Partner vom hohen Niveau unserer Nanowissenschaften und dem enormen praktischen Wissen des Zentrums für Sonnenenergieund Wasserstoff-Forschung (ZSW)«. Letzteres nämlich soll Ziemann zufolge ebenfalls in die Kooperation einbezogen werden, die mit dem Aufbau einer organisatorischen Infrastruktur bereits angelaufen ist. Auf wissenschaftlicher Ebene sogar schon vor vielen Jahren. Vor allem im Rahmen des SFB 569 und personifiziert durch Professor Alexei Khokhlov, hier Leiter des Instituts für Polymerwissenschaften und eines Teilpro- jekts im SFB, in seiner Heimat Lomonossow- Mitglied und vor zwei Jahren mit dem russischen Staatspreis geadelt, der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung des Landes. Bei Simulationen in der Polymerphysik gilt er als einer der weltweit führenden Wissenschaftler. Nicht ohne Stolz verweist Professor Ziemann auf weitere konkrete Ergebnisse der Zusammenarbeit. Unter anderem mehr als ein halbes Dutzend gemeinsame Promotionen, ausschließlich russischer Doktoranden bislang, aber in Moskau wie in Ulm ausgebildet.»darauf können wir aufbauen«, meint Ziemann. Zumal bei dem Treffen zahlreiche inhaltliche Schnittstellen identifiziert und gemeinsame Forschungsziele formuliert worden seien. Auch die konkreten Themen natürlich: Brennstoffzellen, Organische Solarzellen, Batterie- und Thermoelektrische Materialien.»Eine hervorragende Basis jedenfalls für eine erfolgreiche deutsch-russische Zusammenarbeit«, ist der Ulmer Physiker überzeugt. Und für die Aufnahme in ein spezielles Förderprogramm Mit einer öffentlichen Vortragsreihe will die Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG) ab Ende Juni wieder eine alte Tradition aufnehmen und der Bürgerschaft sozusagen im Herzen der Stadt vermitteln, welche hervorragenden Wissenschaftler an ihrer Universität tätig sind. Zudem soll damit der Kontakt zwischen Uni und Bürgern gepflegt und vertieft werden. Alle drei Vorträge finden samstags im Studio der Sparkasse Ulm in der Neuen Mitte statt (Hans- und Sophie-Scholl-Platz 2) und beginnen jeweils um 11 Uhr. Vorgesehen sind folgende Vorträge: Samstag, 26. Juni: Prof. Anita Ignatius, Direktorin des Instituts für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik:»Knochenheilung: Den Mechanismen auf der Spur.«Samstag, 3. Juli: Prof. Martin Plenio, Direktor des Instituts für Theoretische Physik:»Die Zähmung der Quanten Quantentechnologien für das 21. Jahrhundert.«Samstag, 10. Juli: Prof. Florian Gebhard, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Chirurgie, Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum:»Moderne Stabilisierungsmethoden bei Brüchen von osteoporotischen Knochen.«Weiteres unter

8 8 uni ulm aktuell Schonendes OP-Verfahren für schwerkranke Patienten Neue Herzklappe durch die Herzspitze eingesetzt Das Universitätsklinikum Ulm kann mit dem innovativen Verfahren, das nur an wenigen Kliniken in Baden-Württemberg angeboten wird, schwerkranken Patienten nun eine schonende Therapie anbieten, bei der die neue Herzklappe über einen Katheter eingesetzt und damit eine Eröffnung des gesamten Brustkorbs vermieden wird. Foto: Grandel in der Leiste eingesetzt.»bei Patienten, deren Gefäße in der Leistengegend für diesen Eingriff nicht geeignet sind, bietet der Zugang über die Herzspitze eine weitere Option, die das Klinikum nun anbieten kann«, erklärt Professor Jochen Wöhrle, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin II. Eine Einengung der Aortenklappe führt dazu, dass das Herz nur noch mit großer Anstrengung Blut aus der linken Herzkammer in die Brustschlagader pumpen kann. Es drohen eine Überanstrengung oder Schwächung des Herzmuskels sowie eine unzureichende Sauerstoffversorgung, Folge können Herzrhythmusstörungen, Herzschmerzen oder Ohnmachten sein. Petra Schultze Dem 78-jährigen Patienten Rolf Vogel geht es nach dem Einsatz der neuen Herzklappe mit dem innovativen Verfahren wieder gut Die Aortenklappen-Einengung ist einer der häufigsten Herzklappenfehler, besonders bei älteren Menschen.»Bei rund einem Drittel der Patienten, die wegen einer Verengung eine neue Aortenklappe benötigen, aber sehr alt sind oder an Vorerkrankungen leiden, birgt eine herkömmliche Operation mit Einsatz der Herz-Lungen-Maschine zu hohe Risiken«, erläutert Dr. Peter Guilliard, Leitender Oberarzt der Klinik für Herzchirurgie.»Der minimal-invasive Eingriff durch die Herzspitze, die transapikale Aortenklappenimplantation, bietet nun auch ihnen die Chance, durch eine neue Herzklappe ihre Lebensqualität zu verbessern«, so Guilliard. Genau diese Möglichkeit haben zwei ältere Patienten, die in den vergangenen Wochen am Universitätsklinikum Ulm über die Herzspitze eine neue Herzklappe erhielten. Beiden Patienten geht es sehr gut. Durch den Schnitt im Zwischenraum der fünften und sechsten Rippe der linken Brustkorbhälfte schafft der Chirurg bei dem Eingriff einen Zugang zur Herzspitze, in die er einen Katheter einführt.»über den Katheter weiten wir den Bereich der verengten Aortenklappe mit einem Ballon, stabilisieren ihn und setzen die neue Herzklappe aus biologischem Material ein«, beschreibt Dr. Gerd-Uwe Gallmeier, Oberarzt der Ulmer Herzchirurgie, das Vorgehen. Der Eingriff wird mit Hilfe verschiedener Bildgebungsverfahren geplant und überwacht.»computertomographen und Herzultraschall helfen uns zu beurteilen, für welche Patienten der Eingriff geeignet ist, und leiten die Chirurgen bei der Aufdehnung und bei der Einführung der neuen Herzklappe exakt«, betont Professor Martin Hoffmann, Leitender Oberarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie. Bereits im Mai 2008 hatte ein fachübergreifendes Team von Herzchirurgen, Kardiologen und Radiologen des Universitätsklinikums Ulm erstmals in Baden-Württemberg mit der transkutanen Aortenklappenimplantation eine Herzklappe über einen Katheter ZKRD Ort der Ideen Aktionstag in der Hirschstraße Das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) ist für sein neues Analyse-Programm»OptiMatch«als»Ort im Land der Ideen«ausgezeichnet worden. Das Programm vereinfacht die Suche nach geeigneten Blutstammzellspendern für eine Transplantation deutlich. Und eine Transplantation bedeutet bei Leukämie bekanntlich oftmals die letzte Chance auf Heilung. Bei einem Aktionstag will das ZKRD die berühmte Suche nach der»nadel im Heuhaufen«mit einem Gewinnspiel demonstrieren und über seine Arbeit informieren. Vorgesehen ist der Aktionstag am 17. Juli in der Ulmer Hirschstraße und zwar auf Höhe des Berblinger-Brunnens von 10 bis 16 Uhr.

9 uni ulm aktuell 9 Komitee für Klinische Ethikberatung eingerichtet Bessere Patientenversorgung durch Hilfe bei schwierigen Fragen Ende April ist am Universitätsklinikum Ulm offiziell ein»komitee für klinische Ethikberatung«eingerichtet worden. Aktuelle Entwicklungen in der modernen Krankenversorgung, unterschiedliche Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft, aber auch ökonomische Diskussionen stellen Klinikmitarbeiter immer häufiger vor die Aufgabe, ethisch schwierige und anspruchsvolle Entscheidungen treffen zu müssen. Was spricht für den Abbruch einer Therapie am Lebensende, wie könnte der mutmaßliche Patientenwille aussehen, wie kann man auf besorgte Angehörige eingehen? Das sind nur einige Fragen, die im klinischen Alltag immer wieder beantwortet werden müssen. Der nun mittels klinischer Ethikberatung strukturierte Erwerb von Kompetenzen, der jederzeit mögliche Austausch mit Fachleuten in einem sehr vielschichtigen (Krisen-)Umfeld, das keine»einfachen Antworten«kennt, kommt dem pflegerischen und ärztlichen Personal und damit letztlich auch Patienten und ihren Angehörigen zugute. Foto: Grandel aus weitere Angebote zur Fort- und Weiterbildung unterbreiten«, führt Professor Fangerau weiter aus. Dazu zählen unter anderem die Weiterentwicklung konkreter ethischer Handlungsempfehlungen in Form eines Kriterienkataloges für den Verzicht auf Wiederbelebungsmaßnahmen oder die inhaltliche Ausgestaltung von Patientenverfügungen. Professor Fangerau unterstreicht:»die Ethikberatung soll und kann Behandelnden und Behandlungsteams die Entscheidungsbefugnis und -verantwortung nicht abnehmen. Sie stellt vielmehr ein Angebot an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar, sich bei der Klärung ethischer Konflikte unterstützen zu lassen. Darin sehen wir einen überaus praxisrelevanten Beitrag zur besseren Versorgung unserer Patienten.«Jörg Portius Prof. Heiner Fangerau»Das Universitätsklinikum Ulm entspricht mit der Einrichtung dieses Gremiums den Empfehlungen der Bundesärztekammer zur besseren Versorgung von Patienten. Das Komitee orientiert sich bei seiner Tätigkeit unter anderem an den Standards für Ethikberatung in Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie sie aktuell von der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) erarbeitet wurden«, erläutert Professor Heiner Fangerau, Direktor des Institutes für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm (gegründet Ende 2008), den übergeordneten Hintergrund. Sein Institut war federführend an der Einrichtung des Komitees beteiligt und unterstützt es nun weiterhin fachlich und organisatorisch.»damit verfügt die Ulmer Universitätsmedizin jetzt nicht nur bei Bedarf über das Angebot einer an Beratungsstandards gebundenen klinischen Ethikberatung, sondern sie kann über die eigentliche Fallberatung hin- 43. Jahrestag am 2. Juli Festvortrag von Professor Wolfgang Heckl Drei Antrittsvorlesungen am Vormittag, die traditionellen Promotionsfeiern am frühen Nachmittag und der anschließende Festakt sind die Programmelemente des 43. Jahrestags, den die Universität am Freitag, 2. Juli, feiern wird. Reichlich Abwechslung verspricht die thematische Mischung der Antrittsvorlesungen (Hörsaal Medizinische Klinik/10 bis 12 Uhr). Vorstellen wird sich dabei zunächst Professor Frank Slomka, Direktor des Instituts für Eingebettete Systeme/Echtzeitsysteme, mit dem Thema:»Eingebettete Echtzeitsysteme: Vom Entwurf pünktlicher Computer.«Im Anschluss an den Informatiker in eine ganz andere Welt führen wird das Audito - rium dann Prof. Stefan Britsch, Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie, mit seinem Vortrag über»genetische Kontrolle Neuronaler Differenzierung«.»Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin: L art pour l art oder biomedizinische Grundlagenforschung?«Diese Fragestellung be antworten will schließlich Professor Heiner Fangerau, im Vorjahr nach Ulm berufener Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Im Mittelpunkt des Festakts an gleicher Stelle (Beginn 16 Uhr) stehen wird neben der Verleihung der Promotionspreise der Ulmer Universitätsgesellschaft der Festvortrag von Professor Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums München und Inhaber des Oskar von Miller-Lehrstuhls für Wissenschaftskommunikation der Technischen Universität München. Sein hoch aktuelles Thema:»Nano-/ Naturwissenschaftliche Bildung als Wohlstandsfaktor.«Gegen 18 Uhr soll der von einem Ensemble des Universitätsorchesters umrahmte Festakt mit einem Stehempfang ausklingen.

10 10 uni ulm aktuell Communications Technology (CT): Mehr Interessenten aus mehr Ländern und eine hohe Erfolgsquote Das traditionelle T-Shirt gab es, eine kurze Vorstellung und einen Händedruck der Verantwortlichen: Der englischsprachige Masterstudiengang Communications Technology (CT) der Universität Ulm hat Mitte April seinen neuen Jahrgang begrüßt. Gleichzeitig wurden die besten Absolventen der beiden ersten Studiensemester mit den Förderpreisen der Sparkasse Ulm ausgezeichnet. Vom»ältesten und erfolgreichsten internationalen Studiengang der Universität«sprach deren Vizepräsident für die Lehre, Professor Ulrich Stadtmüller, in seinem Grußwort.»Die hohe Erfolgsquote ist auch das Ergebnis einer bewährten wie sorgfältigen Vorauswahl«, sagte Stadtmüller. Erfreulich sei neben einem für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge in Deutschland überdurchschnittlich hohen Frauenanteil ferner, dass sich die sehr qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber aus einem weiter wachsenden Länderspektrum rekrutierten. Professor Hermann Schumacher als Fakultätsbeauftragter für den Studiengang freute sich zum einen über eine verglichen mit dem Vorjahr (31) deutlich höhere Zahl von neu Eingeschriebenen, 42 nämlich, zum anderen über eine mit 66 Prozent der Zulassungen sehr hohe Einschreibquote. Und natürlich über den mit mehr als 80 Prozent»konstant hohen Anteil erfolgreicher Masterabschlüsse«. Mit 14 Prozent liegt der erfahrungsgemäß stark schwankende Frauenanteil Schumacher zufolge zwar unter dem langjährigen Durchschnitt (21 Prozent),»aber immer noch deutlich über dem anderer ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge«. Erneut erweitert habe sich die Zahl der Herkunftsländer:»Zum ersten Mal können wir junge Leute aus dem Jemen und Usbekistan begrüßen«, so Schumacher. Bemerkenswert auch, dass gezielte Aktivitäten vor Ort inzwischen offenbar Früchte tragen. Das gelte vor allem für Bangladesh mit sieben Neueinschreibungen, berichtete der Fakultätsbeauftragte. Derweil resultiere das große Interesse junger Ägypter (13) vor allem aus der Partnerschaft mit der German University in Cairo (GUC).»Ingesamt haben beziehungsweise hatten wir bisher Studierende aus 54 Ländern, mit Ausnahme Australiens übrigens von allen Fotos: Ott Kontinenten«, stellte Dr. Katrin Reimer fest, die für die Betreuung des Studiengangs Verantwortliche. Drei Preisträger teilten sich diesmal in den Förderpreis der Sparkasse Ulm, den Direktor Rainer Lang und Professor Schumacher wieder an hoch qualifizierte Nachwuchsin- genieure überreichen konnten: Miroslav Masar von der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava erhielt den ersten Preis, Rania Moustafa Morsi von der GUC und Wang Kun von der Shandong University Jinan (China) gemeinsam den zweiten. Oben: Gruppenbild mit den diesjährigen Preisträgern, v.l. Prof. Hermann Schumacher, Wang Kun, Rania Moustafa Morsi (sie erhielten gemeinsam den zweiten Preis), Miroslav Masar (1. Preis) und Direktor Rainer Lang (Sparkasse Ulm) Unten: Der neue Jahrgang des Masterstudiengangs Communications Technology mit Prof. Hermann Schumacher (1. v. r.) und Dr. Katrin Reimer (2. v. r.)

11 uni ulm aktuell 11 Video der Internationalen Graduiertenschule Die Antwort liegt in den Zellen Mit einem DFG-produzierten Video präsentiert die International Graduate School in Molecular Medicine Ulm ab sofort ihr innovatives Ausbildungs- und Betreuungskonzept für Doktoranden der Öffentlichkeit und gewährt Einblicke in ihre zukunftsträchtigen Forschungsthemen. Die Schule wird seit 2007 von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert und hat sich mit rund 100 Teilnehmern aus aller Welt als bedeutendes Zentrum der strukturierten Doktorandenausbildung etabliert. Ob Krebs oder Alterung die jungen Wissenschaftler sind direkt an der Erforschung der molekularen und zellulären Ursachen von Krankheiten beteiligt. Zellen sind die Bausteine des Lebens. Wenn sie Defekte erwerben, ist der ganze Körper in Gefahr. Ein besseres Verständnis der Zelle hilft Ärzten und Forschern deshalb dabei, bessere Therapien für Krankheiten wie Krebs zu entwickeln. An der Ulmer Graduiertenschule für Molekulare Medizin werden sie für diese Aufgabe ausgebildet. Eines ihrer Ziele ist, die Chemotherapie für Krebspatienten effektiver zu machen. Dazu untersuchen die Forscher den programmierten Zelltod, die sogenannte Apoptose. Denn der Erfolg der Therapie hängt unter anderem davon ab, die Tumorzellen dazu zu bringen, sich selbst zu zerstören. Professor Klaus- Michael Debatin ist Direktor der Ulmer Kinderklinik und Dekan der Medizinischen Fakultät. Er erforscht die Apoptose an der Graduiertenschule und schätzt ihre enge Zusammenarbeit mit Klinik und Labor.»Der Arzt, der hier jemanden behandelt, weiß, dass 50 Meter entfernt im Labor die Zellen des Patienten untersucht werde«, sagt er.»das ist für ihn sicherlich eine Inspiration und ein Ansporn.«Inspiration und Ansporn auch für die Studenten, die an der Graduate School an den interdisziplinären Projekten mitarbeiten. Sie profitieren besonders von dem breiten Themenspektrum der Forschung. Von der Krebsbekämpfung über Stammzellen bis zur Zellalterung: in Ulm werden viele Aspekte der Zelle erforscht. Und das schon seit 1967, als die Universität als Medizinische Hochschule gegründet wurde. Langjährige Erfahrung und intensive Betreu- Foto: Eberhardt/kiz Foto: Eberhardt/kiz Gute Voraussetzungen, um die großen Zukunftsthemen der Forschung anzugehen: Prof. Michael Kühl, Sprecher der Internationalen Graduiertenschule für Molekulare Medizin (links) ung ihrer Studenten machen die kleine Ulmer Universität auch für internationale Bewerber interessant.»klein ist fein«, bringt es Professor Michael Kühl, Sprecher der Graduiertenschule, auf den Punkt.»Die Leute treffen sich häufiger und können dann aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein- und dasselbe Problem diskutieren.«gute Voraussetzungen, um die großen Zukunftsthemen der Forschung anzugehen. Dieter Brockmann Video unter: (deutsche Version) (englische Version) Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm hat der Universität für ihr Engagement in der Ausbildung gedankt und ihr das»ausbildungszertifikat 2010 plus«verliehen. Dabei steht das»plus«für das Engagement bei den IHK-Prüfungen. Über die Auszeichnung freut sich die Ausbildungsleiterin der Universitätsverwaltung, Elisabeth Lamparter (rechts), hier stellvertretend für die vielen Uni-Azubis mit Vanessa Bär.

12 12 uni ulm aktuell UFW-Fachtagung 2010 Raffelhüschen: Massiver Anstieg der Staatsschulden nur durch Leistungskürzungen zu erreichen Das Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) e. V. veranstaltete Anfang Mai in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm die neunte UFW-Fachtagung, in diesem Jahr zu aktuellen Themen aus dem Steuerrecht. Der Teilnehmerkreis umfasste mehr als 300 Praxisvertreter aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Studierende der Universität Ulm. Professorin Brigitte Zürn, Vorsitzende des Vorstands des UFW, eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung der Teilnehmer und Referenten. Im Anschluss daran zeigte Professor Ulrich Stadtmüller, Vizepräsident für Lehre der Universität Ulm, die aktuellen Herausforderungen und Chancen für die Universität Ulm auf. Ferner stellte Professorin Zürn das UFW vor, das mittlerweile aus über 300 Mitgliedern besteht und weiterhin hohe einstellige Wachstumsraten aufweist. Professor Frank Richter, Prodekan der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, der zusammen mit Professorin Zürn durch die Veranstaltung führte, war es vorbehalten, den ersten Vortragsteil einzuleiten. Im ersten Vortrag stellte Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Forschungszentrums für Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die»nachhaltigkeit der sozialen Sicherung: Eine Generationenbilanz«dar. Er erläuterte auf sehr anschauliche Weise, dass neben den expliziten Staatsschulden in Höhe von 1,7 Billionen Euro vielfach höhere Belastungen aufgrund der Zusicherung von Renten-, Pensions-, Kranken- und Pflegeleistungen bestehen. Diese impliziten oder unverbrieften Staatsschulden entsprechen zukünftigen Belastungen, für welche der Staat jedoch keine ausreichenden Rückstellungen bildet. Raffelhüschen betonte, dass es sich dabei zwar um zukünftige Zahlungsverpflichtungen handelt, diese jedoch sicher eintreten werden. Sollte die Regierung keine Leistungskürzungen vornehmen, kann der geplante Leistungsumfang in den genannten Bereichen aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland nicht von der arbeitstätigen Bevölkerung finanziert werden. Darüber hinaus führen andere Faktoren wie etwa der technische Fortschritt im Gesundheitswesen oder die Aufstockung des Beamtenapparats in den Fotos: Eberhardt/kiz 1970er-Jahren in Zukunft zu weiteren Kostenerhöhungen im Gesundheits-, Pflegeund Renten- sowie Pensionswesen. Deshalb bedarf es weiterer Kürzungen diverser Leistungszusagen, um einen massiven Anstieg der Staatsschuld zu vermeiden. Von diesen Kürzungen wären vor allem diejenigen Generationen betroffen, die maßgeblich für den negativen Saldo zwischen Erwerbstätigen und Leistungsempfängern verantwortlich sind. Die Belastung könnte auf diese Weise weitestgehend verursachungsgerecht verteilt werden. Im Anschluss referierte Dr. Wolfgang Spindler, Präsident des Bundesfinanzhofs, zum Thema»Vertrauensschutz im Steuerrecht«. Schwerpunkt seines Vortrags war die Darstellung und Würdigung der Rückwirkung Oben: Mehr als 300 Teilnehmer konnte Prof. Ulrich Stadtmüller, Vizepräsident der Universität, im vollen Hörsaal 22 zur UFW-Fachtagung begrüßen. Unten: Gruppenbild der Verantwortlichen und Referenten mit Dame: (v. l.) Prof. Frank Richter, Prodekan der Fakultät, Prof. Brigitte Zürn, Vorstandsvorsitzende UFW, FAZ-Wirtschaftsredakteur Georg Giersberg, Uni-Vizepräsident Prof. Ulrich Stadtmüller, Dr. h.c. Wolfgang Spindler, Präsident des Bundesfinanzhofs, Prof. Dieter Truxius und Prof. Bernd Raffelhüschen (Universität Freiburg)

13 uni ulm aktuell 13 Fotos: Eberhardt/kiz Oben: Hochbetrieb an der Anmeldung: Viele fleißige Hände bei der Ausgabe der Tagungsunterlagen. Mitte: Lebhafte Diskussionen auch in der Kaffeepause: (v. l.) Senator Artur Maccari, Prof. Ulrich Stadtmüller, Prof. Kai-Uwe Marten und Prof. Dieter Truxius. Unten: Heiterkeit im Auditorium: In der ersten Reihe (v. l.) Dr. Karin Stadtmüller, Prof. Klaus Müller, Dr. Reiner Veidt, Geschäftsführer der Wirtschaftsprüferkammer und Hansgünter Oberrecht, Vizepräsident des Vorstands der Wirtschaftsprüferkammer von Änderungen im Steuerrecht anhand einer Reihe anschaulicher Beispiele. In diesem Rahmen erläuterte er den Unterschied zwischen der echten Rückwirkung, bei der für einen abgelaufenen Veranlagungszeitraum die steuerlichen Rahmenbedingungen nachträglich geändert und somit vergangene Sachverhalte erfasst werden, und der unechten Rückwirkung, bei welcher die Rechtsfolge aus der Gesetzesänderung lediglich für die Zukunft erfasst wird. Modifikationen mit echter Rückwirkung sind grundsätzlich untersagt, jedoch wurden sie in einer Vielzahl an Fällen mit für das Gemeinwohl zwingenden Gründen gebilligt. Unechte Rückwirkungen sind im Regelfall zulässig, um die Handlungsfähigkeit des Staats zu wahren. Da diese Praxis in breitem Maße beanstandet wurde, wird abzuwarten sein, wie in einer Vielzahl ausstehender Urteile entschieden wird. Dr. Spindler empfahl, die echte Rückwirkung auf einen Notstandsvorbehalt zu beschränken, die Anpassungen mit unechter Rückwirkung im Sinne des Vertrauensschutzes weiter einzuschränken und auch über abmildernde Übergangsregelungen nachzudenken. Obgleich Dr. Spindler den Fokus seines Vortrags auf die Gesetzgebung legte, betonte er zudem, dass der Vertrauensschutz Aufgabe aller drei Gewalten ist und folglich auch Finanzverwaltung und Rechtsprechung gefordert sind, den Steuerpflichtigen Planungssicherheit in wirtschaftlichen Dispositionsentscheidungen zu gewähren. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde unter Leitung von. Georg Giersberg, Diplom- Kaufmann und Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zum Thema»Elemente eines gerechteren und transparenteren Steuersystems«diskutiert. Dabei hielten Professor Dieter Truxius, Professor Dietmar Wellisch (Universität Hamburg) sowie Dr. Wolfgang Spindler zunächst kurze Impulsvorträge, deren Inhalte anschließend von Giesberg geschickt zu einer tiefergehenden Debatte aufgegriffen wurden. Professor Truxius wies in seinem Statement auf die Problematik der hohen Komplexität im Steuerrecht aus Sicht eines Unternehmers hin. Darüber hinaus legte er Vorschläge zur Vereinfachung des Steuersystems dar. Er empfahl eine drastische Reduzierung der Anzahl verschiedener Bemessungs-

14 14 uni ulm aktuell grundlagen selbst auf Kosten eines angemessen steigenden Steueraufwands für die Unternehmen. Anschließend verteidigte Professor Wellisch anhand von Beispielen die Notwendigkeit einer gewissen Komplexität im Steuerrecht durch parallel gültige Sonderregelungen zum Schutz der Verlässlichkeit. Die nötigen Anpassungen des Steuerrechts an sich stetig verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen erzeugen dabei neue steuerliche Regelungen, die jedoch keinen Einfluss auf frühere Dispositionsentscheidungen der Unternehmen haben dürfen. Dr. Spindler verdeutlichte in seinem Statement, dass verfassungsrechtliche Vorgaben im Steuerrecht und deren Beachtung im Rahmen der Gesetzgebung unerlässlich sind. So müssen steuerliche Verpflichtungen aus dem Gesetz klar abzuleiten sein und dürfen grundsätzlich keine umfangreichen Stellungnahmen des Bundesministeriums für Finanzen erfordern, was in der Realität in vielen Fällen nicht vollständig gegeben ist. Im Nachgang an die Kurzvorträge wurde über die verschiedenen Ansätze zur Verbesserung des Steuerrechts diskutiert, beispielsweise die versuchte Abschaffung der Pendlerpauschale, den Vorschlag zur Einführung einer Reichensteuer oder eine rechtsformunabhängige Besteuerung. Einstimmig wurde die derzeit existierende Komplexität kritisiert und die Problematik der Definition eines gerechten Steuersystems aufgezeigt. Dabei lagen differenzierte Ansichten bezüglich des optimalen Umfangs an Einzelregelungen im Steuerrecht vor. Während die einzelfallbezogene Auslegung von Gesetzesbestimmungen subjektiv als gerecht empfunden wird, ist dies insbesondere im Hinblick auf Massenurteile einer konsistenten Anwendung und damit einer gerechten Wirkung grundsätzlich abträglich. Hier muss dem Einzelnen ein gewisser Grad an Ungerechtigkeit zugemutet werden, was gerade in Deutschland nur über einen Wandel in der Steuermoral durchgesetzt werden kann. Des Weiteren wurde die übermäßige politische Vereinnahmung des Steuerrechts zur Lösung verschiedener Probleme, wie zum Beispiel der Einschränkung überzogener Bonifikationen an Manager, welche nicht in den Aufgabenbereich des Steuersystems gehören, kritisiert. eb Landesweite online-befragung Gegen Ärztemangel und Karriereknick Arzt oder Ärztin zu werden und gleichzeitig eine Familie zu gründen ist sowohl im Studium als auch später im Berufsleben schwierig. Das Land aber braucht Ärztinnen und Ärzte. Wie Aus- und Weiterbildung familienfreundlicher gestaltet werden könnten, soll eine großflächige online-befragung aller Medizinstudenten mit Kind(ern) in Baden-Württemberg herausfinden, die Anfang Mai gestartet ist und vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium für zwei Jahre mit Euro gefördert wird. 60 Prozent der Medizinstudenten sind Frauen, ihr Anteil steigt seit Jahren und sie werden gebraucht. Generell gibt es aber keinen idealen Zeitpunkt zur Familiengründung, weder in der rein als Vollzeitstudium angelegten Ausbildung noch in der Zeit der Facharztweiterbildung oder späteren Berufsausübung. Das Medizinstudium in seiner derzeitigen Organisationsform ohne strukturierte Teilbarkeit wird von betroffenen Eltern als eher familienunfreundlich charakterisiert. Klinische Lehre wird oft nur als ganztägige Blockveranstaltungen oder am späten Nachmittag nach dem Klinikbetrieb angeboten. Dieser Mangel an Vereinbarkeitsstrukturen führt zu Nachwuchssorgen und verstärkt gleichzeitig die so genannte»gläserne Decke«, welche Frauen mit Kindern häufig von herausragenden Karrierepositionen trennt. Der Mangel an überdurchschnittlich engagierten jungen Medizinerinnen und Medizinern, die sich für aufwändige Karrierewege in der Universitätsmedizin oder für fordernde Tätigkeiten zum Beispiel als Landarzt entscheiden, wird zunehmend beklagt. Der Wunsch nach Teilzeitbeschäftigung nimmt rasch zu Teilzeitmodelle in Aus- und Weiterbildung sind aber noch immer eine Seltenheit. Die strukturellen Rahmenbedingungen in der Aus- und Weiterbildung von Medizinerinnen und Medizinern müssen dringend verbessert werden, damit Familiengründung und berufliche Karriereentwicklung vereinbart werden können und der Arztberuf attraktiv bleibt. Die nun gestartete online-befragung setzt hier an: Sie soll knapp 1000 Medizinstudenten mit Kind(ern) in Baden-Württem- berg erreichen und ihre Lebens- und Studienbedingungen erfassen. Darauf aufbauend sollen nötige Veränderungen für ein familienfreundliches Medizinstudium erarbeitet werden. Die Studie möchte mit ihren Ergebnissen einen Beitrag leisten zur aktuellen Vereinbarkeitsdebatte in der Medizin, die unter anderem die Folgen des Ärztemangels und die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen betont. Die landesweite Befragung setzt eine Pilotstudie der Ulmer Projektgruppe des Universitätsklinikums fort, in der unter der Leitung des Familienforschers Professor Jörg Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, durch Einzelinterviews mit 95 Studierenden die Studien- und Lebensbedingungen studierender Eltern erhoben wurden. Petra Schultze Weiteres unter: - Einzel- und Gruppentraining - Firmentraining - Business English - TestDaF - Deutschkurse aller Niveaustufen - Übersetzungsbüro Mitten in Ulm

15 14. Juli: Universitätsorchester Modernes und Beethovens Pastorale Ganz unterschiedliche Werke zeitgenössischer Komponisten und Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie in F-Dur»Pastorale«erwarten die Besucher des Semesterabschlusskonzerts des Universitätsorchesters am Mittwoch, 14. Juli, im Edwin-Scharff- Haus Neu-Ulm (Beginn 20 Uhr). Aufgeführt werden unter Leitung von Burkhard Wolf ferner Gottfried von Einems»Nachtstück«,»denn Nacht ist jetzt schon bald (UA)«von Christian Pfeifer, das Konzertstück für Harfe und Orchester in g-moll von Gabriel Pierné (Solistin Juliane Horvath). Weiteres unter 4. Juli: Uni-Chor Große Gefühle in romantischen Klängen Romantik pur verspricht das Sommerkonzert des Universitätschors am Sonntag, 4. Juli, im Haus der Begegnung (Beginn 20 Uhr). Unter Leitung von Universitätsmusikdirektor Albrecht Haupt mitwirken werden dabei Universitätsorchester, Solisten und Pianisten. Die Programmfolge: Die Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms, Türkisches Liederspiel von Joseph Rheinberger und die Kantate»Miriams Siegesgesang«von Franz Schubert. Weiteres unter unichor.html Große Nachfrage erwartet: Im Sommer wieder Ferienprogramme Für die Kinder von Universitätsmitgliedern wird auch in diesem Sommer wieder ein vielseitiges und attraktives Ferienprogramm angeboten. Vom 2. bis zum 6. August sowie vom 9. bis zum 13. gibt es unterschiedliche altersgerecht gestaltete Betreuungsangebote wie Forschungsferien, Summer Science Camp und Advanced Summer Science Camp. Themen der Forschungsferien sind zum einen Bewegung, zum anderen Natur. Weiteres unter familie ratiopharm die beliebteste Arzneimittelmarke Deutschlands. Höchste Qualität zum günstigen Preis Das größte Arzneimittelsortiment der Branche: über 750 Präparate Enorme Kostensenkung im Gesundheitswesen durch die Entwicklung und Produktion eigener patentfreier Produkte 170 Millionen verkaufte Packungen jährlich, das macht statistisch gesehen über 4 Packungen pro Haushalt ratiopharm GmbH, Ulm

16 Foto: Eberhardt/kiz Prof. Katharina Janus und der Dekan der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, Prof. Werner Kratz Neuer Schwerpunkt Gesundheitsmanagement Prof. Katharina Janus: Über Berkeley und New York an die Uni Ulm Die Freude in der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm über ihren auch im wahrsten Sinne des Wortes jüngsten Neuzugang beruht auf Gegenseitigkeit:»Wir setzen große Hoffnungen in sie«, sagt Dekan Professor Werner Kratz.»Wir sind stolz darauf, dass wir im harten Wettbewerb um die besten Talente wieder erfolgreich waren«, äußert sich Prodekan Professor Frank Richter.»Ich freue mich über die professionelle und herzliche Atmosphäre«, erwidert Professorin Katharina Janus die Komplimente und versichert:»ich habe mich hier sofort wohl gefühlt.«mit Beginn des Sommersemesters hat sie ihre Arbeit in Ulm aufgenommen, als Professorin für Gesundheitsmanagement und Controlling. Mit hohen Erwartungen ihrer neuen Umgebung auch. Durchaus begründeten, wie die Biografie der Wissenschaftlerin belegt, zuvor Juniorprofessorin an der Columbia University in New York. Ihr wird sie weiterhin verbunden bleiben, unter anderem mit Blockunterricht in den Ulmer Semesterferien. Beteiligt bleibt sie ferner an Projekten der nicht minder renommierten Universität im kalifornischen Berkeley, an der sie ebenfalls mehrere Jahre tätig war. Davon soll auch ihr neues Umfeld profitieren:»ich möchte mein Fach noch stärker international etablieren und die besten Leute zusammenbringen, um etwas zu bewegen«, so Janus, Jahrgang 1975, mit Studium der Betriebswirtschaftslehre in Hamburg und an der Pariser Sorbonne, Promotion und Habilitation an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Dass die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ihren Wechsel nach Ulm im Rahmen des Programms»Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland«mit einer respektablen Summe gefördert hat, unterstreicht ebenfalls die Reputation der jungen Professorin, die sich schon früh auf ihr Spezialgebiet konzentriert hat. Damals noch eine wissenschaftliche Nische gewissermaßen, aber mit wachsender ökonomischer wie politischer Bedeutung, nicht zuletzt der problematischen Entwicklung von Gesundheitssystemen in vielen Ländern weltweit geschuldet. Kaum überraschend insofern die zahlreichen Einladungen für Katharina Janus zu Vorträgen oder Diskussionen bei Kongressen, Konferenzen und sonstigen Plattformen, eine entsprechende Medienresonanz inklusive. Verschiedene Beratungsaufträge beteiligter Organisationen nicht zu vergessen. Wobei die Wissenschaftlerin freilich nicht selten auf einen wichtigen Unterschied verweisen muss: Zwischen der rein volkswirtschaftlich orientierten Gesundheitsökonomie nämlich, Janus

17 Personalien 17 zufolge mit Schwerpunkt auf die Bewertung bestehender Phänomene, und dem Gesundheitsmanagement, ihrem Fach also, das als anwendungsorientierte Spezialisierung der Wirtschaftswissenschaften gilt und zu dessen Pionieren sie fraglos zählt. Schließlich hat sie schon in den USA und an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) interdisziplinär angelegte Forschungsprojekte geleitet, unter anderem zur Arbeitszufriedenheit und Motivation von Ärzten. Naheliegend mithin, dass sie auch in Ulm mit der Medizin intensiv zusammenarbeiten will.»ich bin schon mitten in viel versprechenden Gesprächen«, berichtet Professorin Janus,»es gibt sogar Ansätze zu ersten interdisziplinären Promotionen«. Gleichwohl verbinde sich mit dem Gesundheitsmanagement als relativ junger Disziplin noch Erklärungsbedarf:»Dabei werden Führungstechniken, Steuerungsinstrumente und Organisationsprinzipien, die in Unternehmen selbstverständlich sind, auf Krankenhäuser und Arztpraxen übertragen.«der Einsatz von Management- Techniken also, auch um Prozesse oder menschliche Verhaltensweisen zu verändern. Vorreiter seien hier einmal mehr die USA gewesen mit dem als»managed Care«bezeichneten Versuch, im Gesundheitswesen Kosten zu sparen und die Qualität zu verbessern, indem Hausund Fachärzte sowie Kliniken besser zusammenarbeiten und nach ihrer Leistung bezahlt werden. Nur begrenzt erfolgreich allerdings, weiß Katharina Janus,»aber der Forschungsansatz besteht weiterhin«. Den sie auch weiterhin nicht nur theoretisch betreiben will.»ich beschäftige mich vor allem mit den Entscheidern, den Ärzten. Sie beeinflussten rund 70 Prozent der Gesundheitsausgaben,«erklärt die Wissenschaftlerin,»und wenn man ihr Verhalten nicht versteht, kann man es auch nicht beeinflussen«. Wohl sei dazu die Beherrschung der Ökonomie als theoretische Basis eine wichtige Voraussetzung.»Aber oft ist man näher an der Psychologie«, räumt Janus ein, an der Organisationspsychologie zumal. Jedenfalls sei die Methodenvielfalt komplex und reiche von klassischen statistischen Ansätzen über psychometrische Verfahren bis hin zu qualitativen Untersuchungen. Ihr sei durchaus bewusst, dass sie sich mit ihren Arbeiten mitunter auf dünnem Eis bewege, im Einflussbereich verschiedener Interessengruppen etwa oder bei ideologisch geprägten Gesundheitssystemen.»Ich betreibe keine Mainstream-Forschung, sondern untersuche durchaus kontroverse Themen.«Wichtig deswegen:»man muss an das glauben, was man macht.«spannende Themen verspricht Katharina Janus auch für die Lehre. Im Bachelorstudiengang möchte sie die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen vielfach mit Beispielen aus dem Gesundheitswesen vermitteln oder anreichern.»im Masterstudiengang werde ich die Gewichtung mehr in Richtung Gesundheitsmanagement verschieben.«der Studiengang werde damit noch attraktiver, sind die Verantwortlichen der Fakultät überzeugt. Bereichern wird die Professorin überdies Vorlesungen der Mediziner, mit»wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen«nämlich. Denn:»Auch sie brauchen Management- Kompetenzen.«Foto: Fischer Nach 13 Jahren als Mitglied des Personalrats, davon zehn als dessen Vorsitzender, ist Wolfgang Schüle (links) Ende April durch Universitätspräsident Prof. Karl-Joachim Ebeling aus diesem Amt verabschiedet worden. Der Universität wird er jedoch noch fünf Monate erhalten bleiben, als Mitarbeiter des Hochschulsports insbesondere zur Vorbereitung der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Marathon im Zusammenhang mit dem Einstein- Marathon in Ulm im September, ferner bei einem Projekt zur Gesundheitsförderung. Anschließend will Schüle, der im Oktober 60 Jahre alt wird, in die Freistellungsphase der Altersteilzeit wechseln.»weitestgehend sachlich«sei die Zusammenarbeit mit der Universitätsleitung in den zehn Jahren als Personalratsvorsitzender gewesen, so Wolfgang Schüle, vor seiner Freistellung für die Aufgaben in der Personalvertretung Technischer Angestellter in der Neurobiologie. Positiv für seine Amtszeit bilanzierte er, dass ungeachtet mitunter harter Verhandlungen nur ein Mal ein Verfahren erst in der Stufenvertretung entschieden worden sei.»zunehmend Sorge bereitet«habe ihm allerdings die Zahl von fast 100 unbesetzten Stellen zur Mittelschöpfung.»Das tut dem Personal nicht gut«, kritisierte Schüle. Auch die hohe Zahl befristeter Verträge, inzwischen mehr als 50 Prozent, wirke sich»nachteilig auf das Miteinander aus«. Seine Pläne für den Ruhestand?»Erstmal Urlaub machen, Radfahren und Tauchen vor allem und eine Italien-Rundreise.«

18 18 Personalien Neue Gleichstellungsbeauftragte Dr. Lucia Jerg-Bretzke: Noch viel zu tun, aber auf dem richtigen Weg»In den vergangenen Jahren ist es uns durch eine vernünftige Arbeit gelungen, viele Vorurteile abzubauen«, sagt Dr. Lucia Jerg-Bretzke, die neue Gleichstellungsbeauftragte der Universität und Nachfolgerin von Professorin Franziska Lamott, die sich nach München verändert hat. Dabei weiß die Wissenschaftlerin in der Sektion Medizinische Psychologie, wovon sie spricht. In den acht Jahren zuvor hatte sie schließlich als Stellvertreterin der jeweiligen Amtsinhaberin fungiert.»acht Jahre, in denen sich schon viel in Sachen Gleichstellung verändert hat.«gleichwohl bleibe noch viel zu tun.»das zeigt allein ein Blick in die Statistik«, macht Jerg-Bretzke deutlich, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert und in Ulm zum Dr. hum. biol. promoviert hat. In die Geschlechterverteilung vom Studienbeginn bis zur Professur vor allem.»bei den Erstsemestern wie bei den Absolventenzahlen liegen Männer und Frauen noch fast gleichauf«, so die Expertin, aber spätestens bei den Promotionen öffne sich die Schere: Mehr als 58 Prozent der Doktoranden männlich, bei den Habilitationen bereits fast 76 und bei den Professuren mehr als 84 Prozent.»Hier geht viel Potenzial verloren«, bedauert Lucia Jerg-Bretzke,»und das betrifft auch Männer«. Was nicht zwangsläufig so sein müsse.»entscheidend ist die Unterstützung in der Familienphase«, hat die Gleichstellungsbeauftragte erkannt, nicht zuletzt aus eigener Erfahrung. Für sie selbst übrigens auch ein Motiv für ihr Engagement. Ein»klassisches Gleichstellungsstipendium«habe ihr 2001 den Wiedereinstieg an der Uni ermöglicht, nach fast zehn Jahren in der Wirtschaft. Fraglos mit wertvollen Erfahrungen,»aber Forschung und Lehre sind doch eher meine Welt«. Wobei im Gegensatz zur Lehre (»sie würde mir fehlen«) die eigene Forschung künftig wohl etwas leiden werde, bedauert die Wissenschaftlerin,»doch das ist mir die Aufgabe wert«. Deren gesellschaftspolitische Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte.»und zukunftsorientiert ist das Amt auch.«dies belegten allein die deutlichen Gleichstellungsvorgaben inzwischen fast aller potenziellen Drittmittelgeber.»Eine unserer wichtigsten Aufgaben kurz- und mittelfristig«sei denn auch eine enge Vernetzung von Gleichstellungsaktivitäten in den Sonderforschungsbereichen, den Graduiertenschulen und -kollegs sowie in größeren Foto: Könnecke/SWP Dr. Lucia Jerg-Bretzke, die neue Gleichstellungsbeauftragte der Universität Ulm Forschungsprojekten. Nicht nur mehr Familienfreundlichkeit wegen.»sie alle verfügen über Mittel für Gleichstellungsmaßnahmen, die sinnvoll eingesetzt werden müssen«, so Jerg-Bretzke,»und das würde ich gerne bündeln und koordinieren«. Wohl sieht sie die Universität wie das Klinikum in Sachen Familienfreundlichkeit»auf Ringvorlesung Als wichtiges Element ihrer Arbeit sieht Dr. Lucia Jerg-Bretzke wie ihre Vorgängerin im Amt die Ringvorlesungen zur Gleichstellungsthematik. Die Veranstaltungen des laufenden Semesters unter dem Begriff»Perspektivenwechsel Blick über den Tellerrand«werden am 6. Juli mit einem Vortrag von Dr. Peter Döge abgeschlossen (Hörsaal 6/O 25, Beginn 18 Uhr). Sein Thema:»Auch Männer haben ein Geschlecht Von der Frauenforschung über die Männerforschung zur Geschlechterforschung«. dem richtigen Weg«. Dennoch gebe es noch»baustellen«genug. Einige Fächer etwa mit viel zu geringem Frauenanteil, die Ingenieurwissenschaften unter anderem oder die so genannten MINT-Fächer. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik also, ausgenommen die Biologie.»Hier heißt es mit Gleichstellungsmaßnahmen schon früh zu beginnen«, ist die Beauftragte überzeugt. Auch davon, wie sie ihre neue Aufgabe möglichst Erfolg versprechend angehen werde. Stipendien zur Frauenförderung seien wichtig, die Vergabe von Preisen und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung der Verantwortlichen. Auch künftig mit hoch interessanten Ringvorlesungen wie schon in den vergangenen Jahren erfolgreich praktiziert. Und natürlich auch mit der Teilnahme an Berufungsverfahren verbunden damit, noch mehr Frauen zu Bewerbungen zu ermuntern. Das in den vergangenen Jahren Erreichte jedenfalls möchte sie gerne»als Standard etablieren«, nennt Dr. Lucia Jerg-Bretzke ein erstes Ziel.»Und wenn wir schaffen, was wir uns darüber hinaus vorgenommen haben, hätten wir schon viel gewonnen.«

19 Personalien 19 Dr. Barbara Mez-Starck-Preise vergeben Verdiente Auszeichnungen: Drei Mal die Traumnote 1,0 erzielt Einer der Höhepunkte des Studienjahres im Fachbereich Chemie ist sicherlich das Festkolloquium, bei dem die besten Diplomabschlüsse mit dem nach der Stifterin benannten Dr. Barbara Mez-Starck-Preis auszeichnet werden. Unter Leitung von Studiendekan Professor Boris Mizaikoff wurden Mitte Mai drei hervorragende Diplomanden geehrt. Die Dr. Barbara Mez-Starck-Stiftung (Freiburg) wurde dabei durch das Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Vogt (AG Chemieinformationssysteme, ehemals Sektion Spektren- und Strukturdokumentation) vertreten. Jürgen Vogt stellte kurz das Leben und das Werk von Dr. Barbara Mez-Starck vor, die als eine der wenigen Frauen in der Nachkriegszeit Chemie studiert hat. Nach der Gründung der Universität Ulm wurde sie als Leiterin der Sektion Spektren- und Strukturdokumentation berufen, der sie weltweit hohe Anerkennung verschaffte. Offiziell ging sie 1987 krankheitsbedingt vorzeitig in den Ruhestand, arbeitete aber auch dann mit der Sektion 14 weitere Jahre lang auf freiwilliger Basis weiter, bis sie im Mai 2001 verstarb. Knapp drei Jahre vor ihrem Tod richtete sie ihre Stiftung ein, die weltweit Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Chemie und Physik fördert, so auch an der Universität Ulm. Um hervorragende junge Chemiker und Chemikerinnen am Anfang ihres Berufslebens zu fördern, zeichnet die Stiftung seit 2005 in Ulm jährlich die besten Absolventen in den Studiengängen Chemie und Wirtschaftschemie aus. Dieses Jahr wurden drei Preise mit je 800 Euro an Cornelia Weber, Hannes Keller und Martin Weidelener vergeben. Die Preisträger legten ihre Diplome in der Regelstudienzeit von zehn Semestern mit der Traumnote 1,0 ab. Für den anschließenden Festvortrag konnte Professor Hans-Ullrich Siehl mit Dr. Bernhard Nick (Präsident Verbund Site Management Europa BASF) einen hochkarätigen Industrievertreter gewinnen. Nick, der nach seiner Promotion in Chemie auch noch ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolvierte, gab in seinem Vortrag zum Thema»Chemische Produktion: Die Kunst, Komplexität zu managen«einen tiefen Einblick, wie in einem global vernetzten chemischen Produktionssystem chemische, technische und wirtschaftliche Anforderungen auch angesichts der Wirtschaftskrise optimiert werden. Der Vortrag Fotos: Eberhardt/kiz war nicht nur für die Wirtschaftschemiestudenten hoch interessant, sondern zeigte auch den Chemiestudenten, welchen Herausforderungen sie in ihrem späteren Berufsleben begegnen werden. Vor dem Festvortrag stand Dr. Bernhard Nick den Chemie- und Wirtschaftschemiestudenten bei einem Brezelimbiss für Diskussionen zur Verfügung. Die Dr. Barbara Mez-Starck-Preisträger des Studienjahres 2008/2009 Martin Weidelener (links) und Hannes Keller (Zweiter von rechts) mit Prof. Boris Mizaikoff (Zweiter von links) und Dr. Jürgen Vogt (rechts). Die Preisträgerin Cornelia Weber war verhindert Dr. Bernhard Nick (Zweiter von rechts) mit Prof. Hans-Ullrich Siehl (links), den Vertretern der Fachschaft Nina-Hanna Stein (Chemie) und Julius Gröne (Wirtschaftschemie) sowie Dr. Jürgen Vogt (rechts)

20 20 Personalien Foto: Grandel Stammzelltherapie nach Herzinfarkt: Forschungspreis für den Kardiologen Prof. Jochen Wöhrle Professor Jochen Wöhrle, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin II, ist bei der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung für seine wissenschaftliche Arbeit über Stammzelltherapien nach Herzinfarkt mit dem Karl- Ludwig-Neuhaus-Forschungspreis ausgezeichnet worden. Prof. Jochen Wöhrle In einer qualitativ hochwertigen Studie überprüfte der Ulmer Kardiologe, ob die Gabe von Stammzellen über einen Herzkatheter in das vom Herzinfarkt betroffene Gefäß die Regeneration des durch den Infarkt geschädigten Gewebes fördert. Bei einem Infarkt verschließt sich ein Herzkranzgefäß, der Herzmuskel wird nicht mehr richtig durchblutet und dadurch geschädigt, so dass das Herz oft nicht mehr seine volle Pumpleistung erbringen kann.»bis heute ist die Stammzelltherapie keine Standardtherapie«, erläutert Professor Wöhrle.»Das Prinzip erscheint vielversprechend, aber Behandlungserfolge sind bisher nicht eindeutig und wissenschaftlich weiter in der Diskussion.«Die Studie wurde in der Klinik für Innere Medizin II in Kooperation mit dem Institut für Transfusionsmedizin und dem Institut für klinische Transfusionsmedizin und Immunogenetik durchgeführt. Die Bedeutung der Ulmer Studie liegt vor allem in ihrer Qualität, denn nur durch genaueste Bewertung lassen sich wissenschaftliche Fragen dauerhaft klären.»wir haben in unsere Studie Patienten mit gro- Foto: privat ßen Herzinfarkten eingeschlossen, eine hohe Zahl von Stammzellen zu genau definierten Zeiten nach dem Herzinfarkt gegeben. Mithilfe unserer hochwertigen Bildgebung durch unser Kardio-MRT (Magnetresonanztomographie) konnten wir die Entwicklung am Herzen engmaschig und sehr genau verfolgen«, erklärt der Preisträger. Die Zuordnung der Patienten zur Therapie- oder Placebogruppe erfolgte durch ein externes Institut nach dem Zufallsprinzip (randomisiert, Placebo-kontrolliert). Das Prinzip der Doppelblindheit gewährleistete, dass weder Patienten noch Ärzte in der Auswertungsphase wussten, welcher Patient welcher Gruppe zugeordnet war. Die ausgezeichnete Studie, die in der Fachzeitschrift»The American Journal of Cardiology«im März veröffentlicht wurde, zeigte keine Hinweise auf eine Verbesserung der Herzfunktionen durch die Stammzelltherapie.»Für ein relativ junges Forschungsgebiet ist dies angesichts der hohen Qualität der Studie ein wichtiges Ergebnis«, erklärt Professor Wöhrle.»Es zeigt uns, dass wir an den verwendeten Stammzellen arbeiten müssen, um sie zur Standardtherapie weiter zu entwickeln.«der Karl- Ludwig-Neuhaus-Forschungspreis wird seit 2002 von der Arbeitsgemeinschaft Leitende Kardiologische Krankenhausärzte e. V. (ALKK) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie Herz und Kreislaufforschung e.v. (DKG) für herausragende Forschungen auf dem Gebiet des Herzinfarktes verliehen. Er ist benannt nach dem langjährigen Forschungskoordinator und Präsidenten der ALKK. Petra Schultze Mit zwei der drei in diesem Jahr verliehenen Gauss-Nachwuchspreise sind kürzlich junge Wissenschaftler der Universität Ulm ausgezeichnet worden: Marius Hofert (rechts), der bei Professor Ulrich Stadtmüller (Institut für Zahlentheorie und Wahrscheinlichkeitstheorie) promoviert hat und inzwischen an der ETH Zürich arbeitet, und Matthias Börger (Mitte), Doktorand bei Professor Hans-Joachim Zwiesler (links) am Institut für Versicherungswissenschaften.»Ein sehr schöner Erfolg unserer Fakultät, zumal die Preise in einem verdeckten Gutachterverfahren vergeben worden sind«, freute sich Zwiesler über die beiden Auszeichnungen durch die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik sowie die Deutsche Aktuarvereinigung. Hofert erhielt sie für seine Dissertation, in der er sich mit der Modellierung, Beschreibung und Simulation von Abhängigkeiten bei hochdimensionalen zufälligen Größen beschäftigt hat. Die Ergebnisse seiner Arbeit ermöglichen eine wirklichkeitsnähere Risikobeschreibung von Finanzprodukten, die von vielen Anlagen abhängen. Zur Risikovorsorge nämlich sollte man wissen, wie stark die einzelnen Anlagen voneinander abhängen. Börger ist für eine Arbeit im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Sterblichkeitsmodelle ausgezeichnet worden, in der er sich mit den Auswirkungen veränderter Sterblichkeitsraten auf die notwendige Eigenkapitalausstattung von Lebensversicherungen beschäftigt und zwar vor dem Hintergrund der voraussichtlich ab 2012 geltenden EU-Rahmenrichtlinien Solvency II.

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