ERP und Globalisierung

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1 6 Jun. 08 ERP und Globalisierung Globalisierung ist ein Megatrend - und er macht auch vor kleinen und mittleren Betrieben nicht halt. Doch für viele Mittelständler ist Wachstum und Globalisierung keine Option, sondern ein Zwang. Moderne ERP-Systeme müssen auch dieser Entwicklung Rechnung tragen. ISSN X P.B.B ZUL.NR. 02Z031040M VERLAGSORT WIEN, VERLAGSPOSTAMT 1110 WIEN ERP-Markt: Wachstum um jeden Preis Softwareentwicklung: Methodenstreit um Sicherheit Marktübersicht: Scanner Konica Minolta. The skills to win. Hier sollte Ihr Name stehen. Fragen Sie uns nach einem Abo. Tel

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3 Editorial Bewegter ERP-Markt Auf über 25 Seiten präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe die aktuellen Trends am ERP-Markt. Ein gut etabliertes Instrument dabei ist die nun zum dritten Mal in Österreich laufende ERP-Zufriedenheitsstudie von i2s, bei der MONITOR exklusiver Medienpartner ist. Machen Sie mit bei der Befragung, die wichtigsten Ergebnisse können Sie dann im Oktober in der Ausgabe 10a des MONITOR lesen. In seiner Betrachtung der Trends am ERP- Markt hat sich i2s-chef Dr. Eric Scherer diesmal ganz auf die Globalisierung konzentriert. Für viele Mittelständler ist Wachstum und Globalisierung nämlich keine Option, sondern vielmehr ein Zwang: Entweder man expandiert und sucht die Nähe zu Lieferanten- und Kundenmärkten, oder man überlebt nicht - zumindest nicht mehr als selbständiges Unternehmen. Die damit verbunden Unternehmensprozesse finden zuvorderst in der eigenen ERP-Systemlandschaft ihren Niederschlag. Internationale ERP- Projekte sollen aber Kosten sparen und die Prozesseffizienz steigern. Das Zauberwort lautet hier Diversifizierung, d. h. eine klare Trennung zwischen globalen, harmonisierten und standardisierten Prozessen und Informationen und lokalen, individuellen und flexibel-anpassbaren. Lesen Sie den ganzen Text ab S. 12. Wachstum um jeden Preis Unsere US-Korrespondentin Alexandra Riegler hat sich (ab S. 22) unter den Großen im ERP-Business umgesehen und dabei eine Gemeinsamkeit festgestellt: Langsameres Wachstum ist für keinen der Anbieter eine Alternative. Wenn die Performance- Zahlen etwas nachgeben, wie etwa in Oracles drittem Quartal, dann stehen Investoren gleich die Sorgenfalten auf der Stirn. Getrieben von Wachstumserwartungen wiederholt auch SAP laufend seine hohen Ziele. Etwa, dass man bis 2010 einen Kundenstock von erreicht haben will. Die Marktforscher von IDC prophezeien dem weltweiten ERP-Markt bis 2011 ein Wachstum auf 45,2 Mrd. Dollar belief sich das Volumen auf 30,6 Mrd. Dollar. Auf der heurigen SAP Kundenveranstaltung SAPPHIRE in Berlin drehten sich die Diskussionen um die Migration auf ERP 6.0, die Integration von Business Objects und eine Verschiebung des Terminplans von Business by Design. Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der deutschsprachigen Anwendervereinigung DSAG, Prof. Dr. Karl Liebstückel, erfuhr ich, dass der Umstieg auf 6.0 auch das Thema des im September in Leipzig stattfindenden Jahreskongresses sein werde. Benno F.Weißmann, seit Anfang des Jahres Managing Director von SAP Österreich, erläuterte mir im Interview, warum er die Führungsqualität gegenüber Mitarbeitern als besonders wichtig erachte und welche Unterstützung seine Mitarbeiter in Zukunft erwarten können. Lesen Sie mehr dazu ab S. 16. Erstmals können Sie in dieser Ausgabe ab S. 20 auch einen Blick auf Microsoft Dynamics AX 2009 werfen. Das neue Produkt soll Unternehmen im globalen Wettbewerb durch Kostenkontrolle, Risikomanagement und höhere Mitarbeiterproduktivität unterstützen. Die ERP-Lösung folgt in Design und Funktion den bekannten Microsoft- Standards und ist natürlich mit anderen Produkten des Herstellers leicht integrierbar. Sichere Softwareentwicklung Das sichere Programmieren mit Hilfe statischer Analyseverfahren gilt als relativ neue Disziplin.Wie weit es gegenüber klassischen Programmierstandards sowie Methoden des Fuzzing als probates Mittel gilt, um sicherheitsrelevante Defizite im Source Code aufzuspüren, ist unter Experten noch umstritten. MONITOR-Autor Lothar Lochmaier hat bei seinen Recherchen zum Thema herausgefunden, dass rund 80% aller webbasierten Applikationen als löchriges Einfallstor für Malware aller Art gelten. Als einer der probaten Notnägel, um nachträglich Schwachstellen beim Software-Design aufzuspüren, gilt bislang Fuzzing. Fuzzing allein ist jedoch keine zuverlässige Methode zur Qualitätssicherung von Dipl.-Ing. Rüdiger Maier, Chefredakteur Software, meint dazu Sicherheitsberater Brian Chess, Unternehmensgründer von Fortify Software. Der Trend gehe dahin, nicht nur von außen auf die Applikationen zu schauen, sondern die Schwachstellen früher zu erkennen. Er läutet somit eine neue Runde im Wettstreit um die beste Methode in der sicheren Softwareentwicklung ein. Den ganzen Überblick finden Sie ab S. 37. Im Moniskop wirft MONITOR-Autor Conrad Gruber im Rahmen unserer Serie 25 Jahre MONITOR einen Blick zurück in das Jahr 1992, der Geburtsstunde von Linux. Auf S. 53 stellt er dar, wie der Finne Linus Torvalds die Monopolisten mit seiner Entwicklung schockte. Auf der darauf folgenden Seite stellen wir Ihnen wieder einige der wertvollen Gewinne unseres Jubiläums-Gewinnspiels vor. Spielen Sie mit und bestellen Sie dazu einfach den Newsletter auf unserer Homepage Das Gewinnspiel läuft noch bis 25.6., die Gewinner stellen wir in unserer Jubiläumsausgabe 7/8 vor. Viel Glück beim Mitspielen und eine interessante Lektüre wünscht Ihnen Ihr monitor Juni

4 Inhalt Juni 2008 Wirtschaft REBOOT Dubai Internet City Lösungen Sicherheit für Universität Innsbruck Thema ERP ERP-Trend Globalisierung SAPPHIRE 2008 Berlin: Weiteres Wachstum SOA - mehr als ein Technologie-Hype Unternehmenslösung schafft Vorteile im globalen Wettbewerb ERP-Markt: Wachstum um jeden Preis Thema Pflichtenheft: Können Sie die Dokumentenarchivierung scannen? Case Study: Scheucher mit ACP und MS Dynamics NAV Barcode-Scanner funkt an ERP-System Serviceleistungen im Griff Softwareumstellung ohne Kopfschmerzen Strategien Methodenstreit um sichere Softwareentwicklung Das SOA-Fitnessprogramm Green-IT-Kolumne D im Walzertakt Per Daten-Analyse in die Zukunft schauen Netz & Telekom Fünf Jahre Drei in Österreich Hundertprozent Sicherheit ist nicht praktikabel Security-Kolumne: Achtung!! Identitätsdiebstahl!! HSPA+: Mobiles Internet soll bald schneller werden Hard & Software Fahrzeugflotte online überwachen Marktüberblick: Scanner Marktübersicht: Scanner Digitale Dokumentenkamera Moniskop 25 Jahre MONITOR: Das Jahr MONITOR Jubiläums-Gewinnspiel Aus der Redaktion Editorial Inserentenverzeichnis Impressum Unternehmungslösung schafft Vorteile im globalen Wettbewerb Die Qual der Wahl: Methodenstreit um sichere Softwareentwicklung 37

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6 Wirtschaft News Karriere Umsatzplus für IKT- und Beratungsbranche Umsatzplus von 10,5% sichert Jobs REBOOT Die Fußballwelt steht bald Kopf, und da werden unter anderem auch die vielen Goals, die Österreichs Team bekommen wird, übers Handy-TV übertragen werden. Zahlt man dafür eigentlich Rundfunkgebühr? Conrad Gruber Mit einem Umsatzplus von 10,5% lagen Information, Kommunikation und Consulting auch 2007 deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 5,8%, erklärt WKO-Bundespartenobmann Hans-Jürgen Pollirer. Besonders erfolgreich waren die Technischen Büros mit +18%,Werbung mit +16% sowie Unternehmensberatung/IT mit +13,9%. Pollirer sieht in der seit nunmehr fünf Jahren anhaltenden Umsatzdynamik auch den schlagenden Beweis dafür, dass die Wachstumssektoren Information, Kommunikation und Consulting weltweit wirtschaftlich den Ton angeben und der Wandel von der Produktions- zur Dienstleistungsgesellschaft nicht mehr aufzuhalten ist. Die Exportquote hat sich mit 15,8% des Gesamtumsatzes gegenüber 2006 neuerlich erhöht. Die Umsatzzuwächse haben ein Beschäftigtenplus von 7,9% ermöglicht. Insgesamt gewährleisten die mehr als Mitgliedsunternehmungen der Sparte Information und Consulting Arbeitsplätze. Dazu kommen rund Ein- Personen-Unternehmungen, die sich laut Pollirer ihren Arbeitsplatz quasi selbst sichern. Die Diskussion mutet etwas befremdlich an: Eigentlich ist die Übertragung von Rundfunksendungen, sofern sie vom ORF kommen, in Österreich gebührenpflichtig und sollte beim Gebühren-Inkasso-Service (GIS) gemeldet werden.wie jeder weiß, fallen Fernseher und Radios zuhause und im Büro unter diese GIS-Pflicht, und wer braver Bürger ist, zahlt dem Staatsfunk halt seinen Obulus, damit er weiter staatsfunken kann, nicht soviel Werbung senden muss und seinem öffentlich-rechtlichen Kulturauftrag nachkommen darf. So weit, so gut. Geht es aber nach den heimischen Mobilfunk- und Contentfirmen, ist der Fernseher zuhause sowieso schon ein Relikt aus grauer technischer Vorzeit. Die Zukunft gehört nämlich dem Handy-TV oder DVB-H, also der Übertragung von Fernsehinhalten auf ein dafür geeignetes Mobiltelefon. Die diesbezügliche Lizenzvergabe ist in Österreich schon vollzogen, derzeit laufen die bei solchen Ausschreibungen üblichen Klagen. Wenn also alles gut geht, werden wir die heurige EM, wohlfeil von der ORF-Kamera aufgenommen, auch am Handy genießen können, aber hoppla:was sagt eigentlich die GIS dazu? Der offizielle Wortlaut ist, dass bei der Verwendung von DVB-H- oder UMTS- Mobiltelefonien (egal, ob sie echtes Handy-TV oder Streaming empfangen) solange keine Gebühr anfällt, solange die Geräte mobil verwendet werden. Das ist soweit noch verständlich.wenn sie allerdings an fixen Standorten wie Wohnungen oder Häusern betrieben werden, besteht laut GIS wiederum Meldepflicht. Wenn man also zuhause das Handy beim TV-Gucken in der Hand herumträgt, kann man folglich argumentieren, dass man es sozusagen mobil betreibt, wenn man das Gerät aber zum Beispiel an die Wand nagelt oder in einer Halterung auf die TV-Kommode stellt, dann gilt es als mehr oder weniger fix betrieben und man müsste sofort ein GIS-Meldeformular ausfüllen - sofern man kein anderes TV oder Radio zuhause stehen hat. Aus diesen Bestimmungen geht in Wirklichkeit hervor, dass es vollkommen egal ist, wenn man sein Handy-TV nicht anmeldet. Der ORF stößt mit der Kontrolle dieser neuartigen Empfangsmöglichkeit nämlich an seine überwachungstechnischen Grenzen. Dasselbe trifft im Übrigen auch auf Notebooks mit TV-Karte zu. Allerdings sei zu alledem eine eindeutige Regelung in Vorbereitung, heißt es von der GIS. Denn schließlich seien solche neuen Möglichkeiten ja offen für Missbrauch. Das wollen wir hier einmal so unkommentiert stehen lassen. Karriere Christian T. Retinger, 42, wurde zum Director IT Business bei Samsung Electronics Austria befördert. In den Verantwortungsbereich des Directors für IT Business fallen die Länder Österreich, Slowenien und die Schweiz. Judith Ecker, 39, EMEA Sales Director für Computer Components, übernimmt gleichzeitig die Rolle des ATS Country Managers für Österreich. Judith Ecker sammelte seit 1989 umfassende Erfahrungen im Bereich Computer Components und baute für Avnet Technology Solutions das Osteuropageschäft auf. Dr. Jürgen Müller, 51, wurde zum neuen Area General Manager Novell in Zentraleuropa bestellt. Er wird den Fokus auf den Ausbau des Partnervertriebs legen. Er leitete zuletzt als Vice President Hospital und Clinical Information Systems bei AGFA Health Care die internationalen Geschäfte dieser Bereiche. Elisabeth Polanyi, 38, hat den Bereich Servicemanagement in der S&T Region DACH übernommen. Sie wechselte von First Data Austria zu S&T, wo sie als Key- Account-Managerin und Projekt-Portfolio-Koordinatorin aktiv war. S&T reagiert mit dieser Teamerweiterung auf die steigende Anzahl an Managed-Services-Aufträgen. Reinhard Eder, 34, wurde zum neuen Enterprise Account Manager von Sun Microsystems Österreich ernannt. Er war zuletzt im Key Account Management bei Bull tätig. 6 monitor Juni 2008

7 Ein Service der Wiener Zeitung ++ Kunden- und Lieferantenmonitoring: Geschäftsführerwechsel + Konkurse + Kapitalaufstockung + Insolvenzen + Firmenneugründung + Adressänderung Verständigung bei allen Änderungen + Tagesaktuell + Zuverlässig + Maßgeschneiderte Suchaufträge + nur 14 Euro* im Monat

8 Wirtschaft Dubai Internet City Dubai Internet City, ein Erfolgsprojekt im Wüstensand Die Internet-Oase Das Emirat Dubai boomt ohne Ende, und das beileibe nicht wegen seines vermeintlichen Ölreichtums. Da sich Dubai nämlich nicht wie das benachbarte Abu Dhabi mit seinen Ölquellen einfach auf sprudelnde Einnahmequellen aus dem Wüstensand verlassen kann, verfolgt das Emirat seit einigen Jahren seinen bekannten, beispiellosen Entwicklungsplan, der bis jetzt ziemlich viele Früchte getragen hat. Arno Maierbrugger Ein Zaubermittel für diesen Boom sind neben der Steuerfreiheit vor allem unkomplizierte Betriebsansiedelungen unter Gewährleistung einer hervorragenden Infrastruktur. Eines der herausragenden Beispiele ist die Dubai Internet City (DIC), eine riesige Freihandelszone etwa 20 km südwestlich vom Stadtzentrum Dubais entfernt. Konzipiert als Zentrum für Internet-, Software und Telekomfirmen, ist die Internet-City seit der Gründung im Oktober 2000 zum Magnet für große und kleine Firmen aus der Branche geworden. Mittlerweile ist die DIC als Techno-Metropole im Wüstensand zum wichtigen Mideast-Sitz für Konzerne wie Cisco, Sun, Microsoft, Hewlett-Packard, Nokia, Sony Ericsson, Oracle oder Siemens und sogar Mastercard geworden. Der besondere Reiz der DIC ist aber die Ansammlung vieler verschiedener kleiner Unternehmen. Denn die unbürokratische Firmengründung hat viele Startups und auch Freelancer angezogen, die von der Steuerfreiheit im Emirat und den niedrigen bürokratischen Schranken profitieren. Mittlerweile ist die DIC Heimat für mehr als Firmen und rund IT-Spezialisten. Die DIC gilt als erste E-Business-Freihandelszone der Welt. Die räumliche Nähe der Firmen sorgt für Erfahrungsaustausch und Know-how-Transfer. Außer im Silicon Valley gibt es keine so große Zusammenballung von Branchenunternehmen weltweit mit 33% Wachstum Allein im vergangenen Jahr sei die DIC um 33% gewachsen, sagt Malek Al Malek, Manager für Partner Relations der DIC. 112 neue Firmen haben sich 2007 neu angesiedelt, so Malek. Neben der 100%igen Steuerfreiheit sei auch die Tatsache, dass die Firmen vollständig im Besitz ihrer Gründer bleiben, ein Argument für die Neuankömmlinge. Außerhalb der Freihandelszonen müssen nämlich Firmen in den Emiraten stets einen einheimischen Mehrheitspartner haben, was in der DIC aber eben nicht der Fall sei. Zu den neuen Firmen, die 2007 neu dazu gestoßen sind, gehören die British Telecom, Verisign, Qualcomm und Google, erzählt Malek. Diese fühlen sich auch durch die sensationellen Wachstumsraten des IT-Business in den Vereinigten Arabischen Emiraten angezogen, die 2007 laut Gartner 20% betrugen. Der gesamte Branchenumsatz stand bei einem Volumen von 850 Mio. Dollar. Um 2011, so Malek, sollte die Milliardengrenze erreicht sein, das zweistellige Wachstum werde aus heutiger Sicht weitergehen. Das Angenehme an der DIC beginnt schon bei der Firmengründung: Es steht ein One Stop Shop zur Verfügung, bei dem alle Formalitäten erledigt werden können. Die Behörden kommen in Dubai also zu den Gründern und nicht so wie andernorts, vor allem auch in Österreich, umgekehrt. Um eine Firma in der DIC zu gründen, gibt es keine Laufereien, keine Wartezeiten, keine unfreundlichen Schalterbeamten und keine Stempelmarken. Man erhält die Firmenpapiere, seine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung, seine Zollpapiere und so weiter an ein und derselben Stelle.Viele Sachen können auch bequem per Web erledigt werden. Die Büros sind auf dem letzten technischen Stand, und die Community der DIC stellt auch ausreichend nicht-technische Infrastruktur wie Nahversorgung, Cafés, Banken, Reisebüros, Autovermietungen, Apotheken, Kliniken, Sportmöglichkeiten und sogar Beauty Salons zur Verfügung. Das Leben und Arbeiten in der DIC muss man sich sozusagen als Breitband-Alltag vorstellen. Alles wird über High-Speed- Ethernet abgewickelt, Breitbandfernsehen 8 monitor Juni 2008

9 Wirtschaft Dubai Internet City zum Beispiel oder IP-Telefonie. Eine 2 MBit/s-Verbindung gehört in der gesamten DIC zum Standard, sagt Farid Faraidooni, DIC-Telekommunikationschef. 16 Bürohäuser zu 80% belegt Insgesamt gibt es derzeit 16 große Bürohäuser in der Internet City, die Belegungsrate beträgt mehr als 80%. Die gesamte Anlage ist trotz der wüstenhaften Umgebung mit grünem Rasen, Seen und Gärten ausgestattet. Bisher wurden in die DIC von der Regierung Dubais etwa 700 Mio. Dollar investiert, weitere 800 Mio. werden folgen. Das schließt die Erweiterung der Bürokapazitäten durch nicht weniger als 14 neue Gebäude mit ein sowie den Bau eines Residential Districts namens Dubai Pearl, ein Projekt mit Wohnbauten, Hotels, Büros, Kinos, Restaurants, Boutiquen und Shopping Malls. Die Immobilien werden bereits jetzt vorab angeboten und - wie in Dubai üblich - von solventen Käufern wie die warmen Semmeln vom Plan weg gekauft, um sie später mit ordentlicher Rendite weiter zu veräußern - ohne die Immobilie je in echt gesehen oder gar benutzt zu haben. Mit einer Niederlassung in der DIC profitieren Firmen auch von einem Netzwerk zu ähnlichen Einrichtungen im Mittleren Osten: So partnert die DIC mit IT-Zentren in Bahrain und im Oman, in Kuwait und in Ägypten sowie auch mit indischen IT-Zentren in der Region Kerala. Hinter der DIC steht als Investor die Tecom, eine Tochter der Dubai Holding von Scheich Mohammad Bin Raschid Al Maktoum, Herrscher von Dubai. Diese viele Milliarden schwere Holding ist der zentrale Investor für alle visionären Projekt in Dubai, und die Tecom spezialisiert sich auf Technik, Medien und Startup-Branchen. So hat die Tecom neben der DIC auch die Dubai Media City realisiert, die International Media Production Zone, die Dubai Studio City, die Dubai Outsourcing Zone, den Dubai Biotechnology and Research Park, die Dubai Academic City und zuletzt den Environment and Energy Park. Durch den Gründungs- und Firmenboom in der DIC und den anderen Tecom-Projekten ergeben sich für Spezialisten gute Arbeits- und Aufstiegsmöglichkeiten. Doch wird in der DIC erzählt, dass leider in der letzten Zeit die Lebenshaltungskosten in Dubai überdurchschnittlich gestiegen seien und sich die Firmen schwerer tun, ausländische Arbeitskräfte ohne üppige Gehaltspakete anzulocken. Dies treibt zwar die Gehälter in die Höhe, aber auch vor allem die Nachfrage am Immobilienmarkt und damit die Wohnpreise und letzten Endes die Inflation. Die Regierung von Dubai hat sich damit beholfen, eine verpflichtende Mietsteigerungsgrenze von 5% einzuführen, nachdem die Mietpreise zuletzt jährlich im zweistelligen Bereich gestiegen sind. Damit dürfte sich die Situation wieder beruhigen, hofft man vor Ort. monitor Juni

10 Lösungen Universität Innsbruck ESET Sicherheit für die Universität Innsbruck NOD32, die Antivirensoftware des Herstellers ESET, schützt die Uni-Workstations der Universität Innsbruck. An der Universität Innsbruck kommt seit Anfang des Jahres die Antivirensoftware NOD32 zum Einsatz Lizenzen für jeweils drei Jahre wurden von der Tiroler Traditions-Institution geordert, auf bereits PCs und Workstations sorgt ESET NOD32 Antivirus v3.0 nun schon für Schutz vor Viren oder Trojanern. Sicherheit in heterogenem IT-Umfeld Im Bereich von Bildung und Forschung ist IT nicht mehr wegzudenken. Sie spielt eine zentrale Rolle und muss einfach funktionieren, erklärt Michael Redinger, IT- Sicherheitsverantwortlicher des Zentralen Informatikdienstes (ZID) der Universität Innsbruck. Unzureichend geschützte Workstations oder gar ein Ausfall der IT-Infrastruktur hätten gravierende Folgen für die Qualität der Forschung - vom finanziellen Schaden innerhalb knapper Uni-Budgets noch gar nicht gesprochen. Dass dies nicht passiert, dafür ist der ZID verantwortlich. Als IT-Dienstleister für alle Universitätseinrichtungen und -angehörigen betreibt er unter anderem das Telefon- und Datennetz der Universität inklusive der Anbindung der Studentenheime und serviciert die für alle Studierenden offenen PC-Räume mit rund 700 Arbeitsplätzen. Dementsprechend umfangreich und komplex stellte sich die Implementierung und Universität Innsbruck Die Universität Innsbruck wurde 1669 gegründet und ist heute mit über Studierenden und mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte und wichtigste Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich. Sie ist Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol, Liechtenstein und für Luxemburg.An den 15 Fakultäten forschen Integration der neuen Software in die IT- Landschaft dar. Aufgrund der Größe und Vielzahl an unterschiedlichen Aufgaben sowie durch die bei uns besonders gepflegte Kultur der Freiheit von Forschung und Wissenschaft sind wir mit einem sehr offenen und inhomogenen IT-Umfeld konfrontiert, fasst Redinger die größte Herausforderung bei diesem Projekt zusammen. Das Ziel: zentrales Management der Software durch den ZID und einfache Vorkonfiguration mit geringen Einschränkungen für das Roll-out auf den heterogen aufgesetzten Clients an den einzelnen Arbeitsplätzen. Zentrales Management im Fokus und lehren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den verschiedensten Bereichen der Geisteswissenschaften, der Naturwissenschaften, der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Theologie, der Rechtswissenschaften sowie der Bauingenieurwissenschaften und der Architektur. Nachdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZID einige Antivirenprogramme getestet hatten, fiel die Wahl auf NOD32. ESET gewährt Bildungseinrichtungen in Österreich einen Preisnachlass im Vergleich zur Einzellizenz. Ein positiver Aspekt, der aber für die Entscheidung eine eher untergeordnete Rolle spielte. Ausschlaggebend war vor allem die einfache Handhabung. Bei vielen Mitbewerbern stellte sich das zentrale Management der Software als zu komplex und damit zu zeitaufwändig dar, beschreibt Redinger die Hintergründe. Nicht so bei NOD32: Der Remote Administrator, über den die slowakische Antivirensoftware verwaltet wird, ist klar und einfach strukturiert und bietet darüber hinaus zusätzliche Informationen zu den täglichen Angriffen und Attacken aus dem Internet. Zudem lässt sich NOD32 einfach vorkonfigurieren und damit schneller auf den einzelnen PCs implementieren.weiteres Plus: Die NOD32- Update-Mirror-Funktion beschleunigt die Updates auf den PCs und spart Bandbreite in der Übertragung. Hindernisse durch schnellen Service erfolgreich überwunden Dass in einem solch umfangreichen und ehrgeizigen Projekt kleinere Hindernisse auftauchen, scheint vorprogrammiert. Es kann schon einmal vorkommen, dass sich zwei Programme nicht richtig vertragen und damit das ganze System verlangsamen, wie es hier passiert ist. Da wir aber wissen, was NOD32 kann, waren wir optimistisch und überzeugt, dass wir diese Hürden überspringen können, erklärt Martin Penzes, Technischer Direktor von Sicontact, dem exklusiven Vertriebspartner für ESET NOD32 Antivirus in Österreich. Das Ergebnis gab der Einschätzung von Penzes recht: Nach einer intensiven Analyse und dem Einspielen eines eigens für die Universität geschriebenen Updates überzeugt NOD32 heute sowohl mit geringem Ressourcenverbrauch als auch technologisch. Insbesondere die Heuristik, sprich der integrierten Technologie, die noch gänzlich unbekannte Viren und Schadprogramme aufspürt, konnte bereits im Echt-Betrieb punkten. Auch wenn wir NOD32 erst kurz im Einsatz haben, ist schon eine deutlich bessere Erkennungsrate im Vergleich zur Vorgängerlösung zu erkennen. Diese Einschätzung wird auch durch das Feedback der User, das wir bislang erhalten haben, bestätigt, fasst Redinger zusammen. 10 monitor Juni 2008

11 Und ein Sicherheitskonzept für das Fußballfest Fan Zone Wien Vom Juni ist die Fan Zone zwischen Rathausplatz und Heldenplatz täglich von 9 24 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei! Wien hat das Mehr. Gulasch-Kanone im Anmarsch! Sicherheit abseits der EM Wiens Einsatzkräfte sorgen nicht nur an den Schauplätzen der EM für Sicherheit. Polizei, Feuerwehr und Wiener Rettung sind natürlich wie gewohnt rasch überall dort, wo Hilfe benötigt wird. Sanitätsteam Wien bereit Wien feiert das größte Fußballfest Europas. Das Sanitätsteam Wien ist auf die EM bestens vorbereitet. 700 SanitäterInnen, 60 NotärztInnen, 25 Sanitätshilfstellen und 28 mobile Sanitätsteams werden Fans während der EM medizinisch versorgen. Miau WERBUNG PID-Wien Polizei bekennt Farbe Infos in U-Bahn-Stationen Damit Fußball-Fans und WienerInnen wie gewohnt sicher und pünktlich an ihr Ziel kommen, setzen die Wiener Linien 100 EM-BegleiterInnen und 200 BahnsteigabfertigerInnen ein. Damit Europas größtes Fußballfest friedlich über die Bühne geht, werden an Spieltagen bis zu PolizistInnen und rund Sicherheitsordner im Einsatz sein, Mitfiebern und Farbe bekennen ist dabei erlaubt. Faninfo Wien 01/ Fotos: Wiener Linien; Illustrationen: Tim Maresch

12 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware ERP-Trend Globalisierung Während Integration das Trendthema seit Mitte der Neunziger Jahre war, stellt sich im Thema Globalisierung die zentrale organisatorische Herausforderung Globalisierung ist ein Megatrend. Kaum eine Wirtschaftszeitung, bei der nicht über die Globalisierung der Lieferanten-, Wertschöpfungs- oder Kundenmärkte berichtet wird. Für viele Mittelständler ist Wachstum und Globalisierung dabei keine Option, sondern ein Zwang: Entweder man expandiert und sucht die Nähe zu Lieferanten- und Kundenmärkten, oder man überlebt nicht - zumindest nicht mehr als selbständiges Unternehmen. Dr. Eric Scherer Da stellt sich schnell die Frage, wie sich Globalisierung auf die Unternehmensprozesse auswirkt. Wenn man es genauer wissen will, stellt sich aber die Frage, wie sich Globalisierung auf die eigene ERP-Systemlandschaft auswirkt. Denn letztlich gilt auch im Kontext der Globalisierung: Unternehmensprozesse finden zuvorderst in der eigenen ERP-Systemlandschaft ihren Niederschlag. Betrachtet man das Thema ERP und Globalisierung etwas genauer, muss man jedoch feststellen, wie schwer sich gerade Mittelständler damit tun. Man lässt sich treiben und übt sich ganz nebenbei als Jäger und Sammler - als Sammler von ERP- Systemen. So gilt häufig die Faustregel Anzahl Länder = Anzahl ERP-Systeme - in solchen Fällen ist der Begriff Synergie quasi ein Fremdwort. Kritische Punkte internationaler ERP-Projekte Harmonisierte Prozesse Internationale ERP-Projekte sollen Kosten sparen und die Prozesseffizienz steigern. Einen ERP-Roll-out in zahlreiche Länder kann man jedoch nur dann in einem nützlichen Kosten- und Zeitrahmen durchführen, wenn man Prozesse konsequent harmonisiert und standardisiert. Das Zauberwort lautet hier jedoch Diversifizierung, d. h. eine klare Trennung zwischen globalen, harmonisierten und standardisierten Prozessen und Informationen und lokalen, individuellen und flexibel-anpassbaren. Abbildung der Organisationsstrukturen Ein globales ERP-Projekt hat in aller Regel das Ziel, die unternehmensinterne Integration, die das ERP bisher auf der lokalen Ebene eines Standortes zwischen all seinen Abteilungen hergestellt hat, nun auch auf globaler Ebene zwischen allen Ländern zu erreichen. Damit kommt ein neues Ordnungskriterium hinzu. Es ist wichtig, die so doch recht komplex gewordene Organisationsstruktur sauber und einheitlich zu definieren und im ERP umzusetzen. Dabei muss man darauf achten, inwieweit das ERP-System überhaupt in der Lage ist, die Organisationsstrukturen abzubilden. Nichts ist schlimmer, als wenn sich ein polnischer Mitarbeiter im Telefonverkauf durch einen Adressstamm wühlen muss, der gar nicht auf ihn zutrifft, um nachher aus Versehen einen Artikel zu verkaufen, der in Polen gar nicht im Sortiment ist. Sicherstellung der gruppenweiten Datenpflegeprozesse Mit harmonisierten Prozessen und unternehmenseinheitlichen Organisationsstrukturen werden ERP-Systeme gegliedert. Damit nun alles rund läuft, muss die Datenqualität stimmen. Datenqualität entspricht quasi der Oktanzahl in einem auf Hochleistung gezüchteten ERP-Motor. Stimmt die 12 monitor Juni 2008

13 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware Datenqualität nicht, dann klopft und knallt es. Die Ansprüche an die Datenqualität sind in globalen ERP-Installationen in aller Regel weitaus größer, als man es sich irgendwie je zu denken gewagt hat. Es hilft nichts: Der Datenpflegeprozess - auf ERP-Deutsch spricht man neu auch von MDM oder Master Data Management - muss organisiert werden. Sprachstrategie Eines der leidigsten Themen ist das Thema Sprache. Mit einer globalen ERP-Installation muss man eine Unsumme von Sprachen managen. Häufig gilt:anzahl der Länder = Anzahl der Sprachen. Damit kommt man nicht nur an die Grenzen des eigenen Supports sondern auch an die Grenzen vielen ERP-Systeme. Zwar sind heute nahezu alle Systeme grundsätzlich mehrsprachig, in zahlreichen Sprachen erhältlich und unicode fähig, wirklich auf einen multilingualen Betrieb ist so gut wie kein ERP-System ausgerichtet. So fehlen in aller Regel Prozesse, um etwa ein Übersetzungsbüro über eine Portal in den ERP-Prozess mit einzubinden oder auch nur vor dem Druck eines komplexen Dokuments, etwa einer Offerte, abzufragen, ob alle gezogenen Konditionentexte und all das Kleingedruckte auch schon in der Fremdsprache gepflegt wurde. Am Ende stehen häufig recht peinliche Dokumente, wie etwa jenes wichtige Angebot an einen russischen Investor, das teilweise Russisch war mit deutschen und englischen Versatzstücken. Die Sprachstrategie betrifft jedoch nicht nur das System an sich, sondern auch die eigene Projektorganisation. Hier nur ein kleiner Tipp: Der vorschnelle Griff zum Patentrezept Englisch als Projektsprache sollte sehr, sehr gründlich überlegt werden. Die Projekteffizienz wird keinesfalls gesteigert, wenn die Mehrheit der Projektmitarbeitenden sich ständig in einer Fremdsprache stammelnd abmühen. Beachtung der Lokalisierungsanforderungen Ein gefährlicher Fallstrick ist das Thema Lokalisierung. Damit beschreiben ERP- Anbieter all jene Funktionen v. a. in den Bereichen Buchhaltung und gesetzliches Reporting, die jeweils länderspezifisch sind. Hier ist grundsätzlich eine gewisse Vorsicht geboten: Viele Anbieter preisen hier halbfertige Einstellungen als vorhandene Lokalisierung an. In vielen Fällen sind diese unvollständig und die notwendigen Zertifikate fehlen oder sind schon lange nicht mehr aktuell. Bei einigen Softwareanbietern werden die Lokalisierungen von Drittpartnern erstellt und haben sehr unterschiedliche Qualität. Doch selbst bei jenen Softwareanbietern, die dieses Thema kompetent angehen und ausgereifte Lokalisierungen anbieten, kann man schnell ein böses Erwachen erleben, denn noch immer gibt es Länder mit Gesetzgebungen und Kontrollorganen, die einem ERP-Projektleiter das Leben einfach nicht einfach machen wollen. Projektleiter, die schon einmal mit Lokalisierungen in Ländern wie Brasilien, Ungarn oder Griechenland gesammelt haben, wissen, worum es geht. SEE IT TO BELIEVE IT monitor Juni

14 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware Abbildung von echten Intercompany-Prozessen Auch globale ERP-Projekte haben ihre eigenen Buzzwords. Diese lauten Multisite und Intercompany und beschreiben die vereinfachte Abwicklung des Material- und Werteflusses zwischen den verschiedenen Gesellschaften einer Unternehmensgruppe. Leitbild ist es dabei, die gesamten Unternehmensprozesse über die einzelnen Gesellschaftsgrenzen hinweg durchgängig zu planen, abzuwickeln, zu steuern und zu kontrollieren. Hierzu gibt es soviel konzeptionelle Ansätze wie es Systeme gibt, nein falsch, wie es Berater gibt. Bis auf wenige ERP-Anbieter ist dieses Thema jedoch nur halbherzig gelöst und ein Ort für wilde Improvisation. Am Ende stehen dabei in der Regel halbdurchgängige Systeme, was eigentlich nicht Ziel der Übung war. Leider haben die wenigsten dieses Thema überhaupt verstanden. Klare Kriterien gibt es letztlich nicht und allzu häufig wurde das Thema in der Vergangenheit vom Themenfeld Supply Chain Management an den Rand gedrängt. In einer Evaluation und einem Projekt muss es im Zentrum stehen - und zwar nachhaltig. Berücksichtigung der lokalen Anwenderkultur Ein echter Engpass stellen die verschiedenen Anwenderkulturen aber auch die sehr unterschiedlichen Arbeitsumgebungen dar. Eine Vier-Personen-Verkaufsabteilung in Singapur ist nun einmal anders organisiert, wie der 40-Personen-Verkauf am Hauptsitz. Die Anwenderkulturen sind dabei ebenfalls sehr verschiedenen und hängen von der Kultur des Landes, vom Ausbildungssystem und der Führungspraxis ab. Die eher pedantische deutsche Anwenderkultur eignet sich dabei kaum als Vorlage für eine globale ERP-Kultur. Dies wiederum Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer der i2s consulting Zürich und Wien. Die i2s beschäftigt sich seit Jahren mit den spezifischen Anforderungen von internationalen ERP-Roll-out- Projekten und globalen ERP-Installationen. Aktuell untersucht die i2s unter dem Titel ERP goes East die Erfahrungen von mittelständischen Unternehmen aus dem gesamten DACH-Raum in China. Informationen finden Sie unter führt schnell zu Konflikten und zu einem jener Probleme, mit denen ERP-Installationen seit je her kämpfen: ERP ist ein basisdemokratisches System und daher letztlich nur so gut, wie die Anwender es nutzen. Brennpunkt Lokalisierung: Das Beispiel des Golden Tax Systems in China. Das Golden Tax System ist die in China einzig zulässige Software zur Erstellung von steuerfähigen Rechnungen. Dazu wird eine eigens vom Staat und den Behörden entwickelte Software genutzt.. Man spricht von einer sog. Fiskal-Software, d.h. nur mit dieser können Rechnungsbelege mit steuerrelevanten Angaben erstellt werden.. Einfach erkenntlich ist in China die manuelle Variante des Golden Tax Systems. Dabei handelt es sich um nummerierte Durchschlagblöcke, die bei den Steuerbehörden bezogen werden müssen. Der Verkäufer/Händler erstellt von Hand oder mit Schreibmaschine den Rechnungsbeleg und sendet den Durchschlag an die Steuerbehörden. Es müssen alle Durchschläge retourniert werden - auch solche von verschriebenen Rechnungen.. Ähnliche Systeme gibt es auch in anderen Ländern neben China, so etwa in Ungarn. Diese können sich jedoch auch auf bestimmte Branchen, z. B. Einzelhandel, beschränken.. Für das Golden Tax System ist ein gesonderter Hardware-Rechner notwendig, dieser muss in China stehen.. Innerhalb von China wird von Geschäftspartnern in der Regel nur die offizielle Faktura aus dem Golden Tax System akzeptiert, da dieses System die Basis für jede Steuerrückerstattung darstellt.. Der lokale Rechner ist in jedem Fall direkt mit dem zentralen System der zuständigen Finanzbehörde verbunden, d. h. die Steuerbehörden haben zu jeder Zeit Zugriff auf die im firmeneigenen Golden Tax System gespeicherten Daten.. Das Layout des offiziellen Belegs und die Anzahl der Positionen auf einem Beleg sind genau festgelegt.. Des Weiteren gilt ein Maximalbetrag je Beleg. Bei Überschreitung muss ein neuer Beleg erstellt werden. D. h. dass in vielen Fällen mehrere Belege notwendig sind, um einen einzigen Rechnungsbetrag zu fakturieren.. Eine direkte, d. h. Online Datenschnittstelle zwischen ERP und dem Golden- Tax-System ist seitens der Behörden untersagt. Stattdessen muss der Datenaustausch über eine Datei (.txt -Format) erfolgen.. Für eine ERP-Kopplung gilt des Weiteren, dass die Prozesslandschaft und die Funktionalität gezielt angepasst werden muss. Themen sind u. a. die Anzahl Belegzeilen, der Maximalbetrag aber auch das Druck- und Dokumentenmanagement im ERP auf grund der asynchronen Schnittstelle. Davon ist auch die Überleitung von Belegen in die Finanzbuchhaltung betroffen.. Weitere Themen sind die Abbildung von abweichenden Geschäftsjahren (Golden- Tax: Kalenderjahr).. Die Kopplung zwischen ERP und Golden Tax System kann von den Finanzbehörden zertifiziert werden. Die Zertifizierung bezieht sich dabei immer auf die Installation und nicht auf das System und eine Standard-Schnittstelle im Generellen.. Die effektiven Anforderungen variieren je nach Provinz. In aller Regel ist die Begleitung durch einen erfahrenen und in China zugelassenen Wirtschaftsprüfer unerlässlich.. Für einzelne ERP-Systeme, etwa SAP ERP, haben sich China-Experten etabliert. Diese sind mit den Problemen von Lokalisierungen in China gut vertraut. Die Mehrheit der Beratungspartner sind auf den Einsatz solcher Drittpartner angewiesen. 14 monitor Juni 2008

15 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware Universelle Lösung für Digitale Signatur und E-Rechnung Mit der neue premium option des hotsign-clients für Digitale Signatur bringt BDC ein universelles Tool für E-Rechnung, BKU (E-Government und E-Banking) mit e-card auf den Markt. Zielgruppe dieser Lösung sind kleinere und mittlere Unternehmen mit geringem Rechnungsvolumen, die dadurch mit einem Werkzeug alle Signaturanwendungen abdecken können. BDC hat damit seine Lösungen zur elektronischen Rechnungslegung um ein Produkt erweitert, das das bisherige Portfolio (hotbill: E-Rechnung für mittlere Unternehmen und hotinvoice für Großunternehmen, Konzerne) ergänzt. HotSign ist eine Lösung zur Erstellung qualifizierter elektronischer Signaturen im E-Commerce und E-Government-Bereich. Durch die Verbindung von Web-Technologie mit dem PDF-Format hat BDC die Funktionalität seiner Lösung maßgeblich erweitert: Sie bietet sich jetzt zur Umsetzung von E-Contracting-Lösungen an, die auch für die elektronische Rechnungslegung genützt werden können. Vor allem Unternehmen mit geringem Rechnungsaufkommen möchte der Anbieter dadurch eine kostengünstige Möglichkeit schaffen, elektronische Rechnungslegung zu nutzen. Mit der qualifizierten Signatur über PDF-Dokumente wird hotsign damit zur Universal-Software für die Erstellung von qualifizierten Signaturen am Arbeitsplatz, so Helmut Biely, Geschäftsführer BDC. Folgende Formate werden für die Anzeige unterstützt: XHTML, XML, PDF (premium option), Plain Text. Abgesehen von den Signaturdaten werden auch Signaturattribute angezeigt, nämlich das Signaturzertifikat und der Zeitpunkt der Signaturerstellung. Neben der Anzeige von Textinformationen im XHTML-Format unterstützt hotsign auch die Einbindung von Bildern in den Formaten JPEG und GIF. Interessenten können die premium option 30 Tage lang kostenlos zu testen. Innerhalb dieses Zeitraums können sie entscheiden, ob sie die Optionen benötigt werden. Werden diese nicht benötigt, werden sie nach Ablauf dieser Zeit deaktiviert. part of your business Wer passt ERP perfekt an Ihr Business an? ACP. Unsere Passion ist die nahtlose Integration von ERP in Ihre IT. Und vor allem in Ihr Business. Denn Ihre Unternehmenslösung muss so perfekt passen wie ein Maßanzug. 100 ACP Spezialisten in 7 ACP Lösungszentren stehen für Ihren Service bereit. ACP ist der größte Microsoft-Integrator unter Österreichs Systemhäusern und schafft Business-Lösungen, die alle wichtigen Microsoft-Plattformen verbinden. Und alle Ihre Abläufe unterstützen. Die Branche spricht von ERP, CRM, ECM, SharePoint, Enterprise Application Integration, BizTalk, Business Intelligence. ACP spricht von Ihrem Business. Sprechen Sie mit uns! ACP Business Solutions Tel. 0316/

16 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware SAPPHIRE 2008 Berlin Weiteres Wachstum SAP gab sich auf der heurigen Kundenmesse SAPPHIRE in Berlin optimistisch: Ein Großauftrag von der Daimler AG wurde vorgestellt, die Integration von Business Objects diskutiert und eine Verschiebung des Terminplans von business by design verkündet. Arbeitet an der Umstrukturierung der DSAG: Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Karl Liebstückel Rüdiger Maier Heute haben wir von SAP bestätigt bekommen, dass die Business-Objects-Lösungen und die bestehenden Business-Intelligence-Module (BI) bis 2011 zusammengeführt werden, erklärt der DSAG- Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Karl Liebstückel. Der Zeitplan für die erst Anfang des Jahres erfolgte Übernahme von Business Objects sei mit einer geplanten Integration bis 2011 allerdings durchaus ehrgeizig. Natürlich bieten die Business-Objects-Produkte viele neue Möglichkeiten an BI-Anwendungen, aber die Aufnahme bei den SAP- Anwendern können wir nicht vorhersagen. Eine eigene DSAG-Arbeitsgruppe wurde dazu aber bereits eingerichtet, die sich um eine Verfeinerung der Integrationspläne im Gespräch mit dem Hersteller kümmern soll. Weiteres wichtiges Thema derzeit sei auch die Migration auf ERP 6.0: Das ist auch Thema unseres im September in Leipzig stattfindenden Jahreskongresses, da ja heuer noch weitere 44% der Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Upgrade planen! (Dazu siehe auch den Kommentar von Wolfgang Honold,Vertreter des DSAG-Vorstands für Österreich und CIO der Getzner-Gruppe). Die Kernbotschaft auf der SAPPHIRE war für Liebstückel die Bestätigung der SAP, dass die Entwicklung von 6.0 als neuer Plattform mit sogenannten Enhancement Packages bis zum Package 5 (2010) schon festgelegt sei und bis mindestens 2012 weiter gehen soll. Im Rahmen der SAPPHIRE fand heuer auch wieder ein Treffen für den wechselseitigen Austausch zwischen den weltweiten Anwenderorganisationen statt, was unsere Wahrnehmung bei SAP deutlich gesteigert habe. Besonders auch das seit vier Jahren agierende PIT (Product Influencing Team) oder der CIO-Circle seien wichtige Instrumente zur Einbringung der Nutzer-Wünsche. In sogenannten Themengruppen arbeite man darüber hinaus gemeinsam mit SAP über ein halbes oder ganzes Jahr an bestimmten Funktionen. 32 Arbeitskreise mit über 130 Arbeitsgruppen erstellen konsolidierte und priorisierte Entwicklungs- Anträge, um Anwenderwünschen zur Verwirklichung zu verhelfen. Durch das starke Wachstum der DSAG laufe aber derzeit auch ein interner Umstrukturierungsprozess, der auf der Jahresversammlung zur Abstimmung kommen werde. Wir sind bemüht, Prozesse zu straffen und zu beschleunigen und die interne wie die Kommunikation weiter zu SAP zu verbessern! Das Konzept soll für die nächsten zehn Jahre bestehen können. Die Aktivitäten in Österreich sollen über das bisherige Vorstandsressort weiter verstärkt werden. Stolz auf den Pinnacle Award 2008 in der Kategorie Software Solutions: Field Engagement : Hans-Gerd Schaal, General Manager SAP Applications EMEA bei OpenText Partner ausgezeichnet In Berlin wurde zur Anerkennung der Leistungen der Partner an 29 Preisträger der SAP Pinnacle Award 2008 (www.sap.com/ecosystem/partners/recognitionprograms/pinnacleaward.epx) verliehen. Die Auszeichnung wird Partnern verliehen, die Unternehmen in besonderer Weise unterstützt haben - sei es, um die Innovationskraft der gemeinsamen Kunden zu stärken oder deren Rendite zu steigern. Wir sind stolz darauf, heuer den Preis in der Kategorie Software Solutions: Field Engagement gewonnen zu haben, erläuterte dazu Hans-Gerd Schaal, General Manager SAP Applications EMEA bei OpenText.Als nach eigenen Angaben größtes unabhängiges Enterprise-Content-Management-Unternehmen (ECM) sei man in Österreich besonders durch den Kauf von ixos bekannt geworden. Durch gezielte Zukäufe können wir heute dem Kundenwunsch nach einem umfassenden Lösungs- Portfolio aus einer Hand gerecht werden. Seit etwa einem Jahr verbindet die beiden Unternehmen ein Reseller-Abkommen, in dessen Rahmen ECM-Lösungen des Herstellers von SAP weltweit vertrieben werden. Unsere Lösungen für sichere Langzeitarchivierung und Dokumentenzugriff ergänzen die bestehenden Funktionalitäten von SAP-Anwendungen im Bereich Dokumentenmanagement, erklärt Schaal. Neben der hauseigenen Messe werde damit die SAPPHIRE zu einer zentralen Veranstaltung, um den Markt über die gemeinsamen Aktivitäten zu unterrichten. In Zukunft wolle man etwa die osteuropäischen Märkte fokussieren, in denen SAP schon vertreten ist: Damit wird auch Österreich für uns noch wichtiger, da wir von Wien aus die guten Beziehungen zu Osteuropa nutzen können, unterstreicht Schaaf. In den osteuropäischen Märkten agiere man über ein Partner-Netz: Wir haben parallel mit der SAP-Partnerschaft unsere Partner-Strategie neu festgelegt. Wichtiger Punkt dabei ist etwa der hohe Schutz der Partnergeschäfte sowie ein eigenes SAP Kompetenz Partner Programm Daher werde das Partnerumfeld weiter stark erweitert, auch um Branchengrößen wie Capgemini oder Accenture. Durch die enge Kooperation mit SAP ist es für uns nun deutlich leichter, auch große Partner in unser Netzwerk zu integrieren, ist Schaaf stolz. 16 monitor Juni 2008

17 Mitarbeiter im Fokus Seit gut zehn Jahren hat Benno F. Weißmann bei SAP Österreich viele berufliche Stationen durchlaufen, mit Anfang des Jahres übernahm er von Wolfgang Schuckert die Position des Managing Directors. Rüdiger Maier Es ist heute in international tätigen Unternehmen nicht mehr so üblich, interne Nachbesetzungen wichtiger Positionen durchzuführen. Ich bin da fast schon eine Ausnahme, aber insgesamt suchen auch wir hier neue Mitarbeiter nach bestimmten Profilen, erläutert Weißmann. In seiner neuen Rolle ist er für die strategische Planung sowie das operative Geschäft inklusive Vertrieb, Services und Support der SAP in Österreich verantwortlich. Die Entwicklung der Mitarbeiter und ihr Wohlbefinden liegt dem neuen Chef ganz besonders am Herzen: In international agierenden und börsennotierten Unternehmen sind viele Ziele ganz klar festgelegt und müssen erreicht werden. Aber die Führungsqualität gegenüber den Mitarbeitern ist für mich eine zentrale Aufgabe eines Länder-Verantwortlichen. So betreibe das Unternehmen ein Trainings-Programm für Universitäts-Absolventen, steure konkrete Fallbeispiele für die SAP Business School in Klosterneuburg bei und betreibe ein eigenes Trainingscenter im Haus. Angesichts der zunehmenden Zahl an Burn-out-Fällen gelte es heute, die richtigen Schritte zum viel zitierten Ausgleich von Arbeit und Freizeit zu setzen. Wir bieten Gesundheitstage und Fitness-Gutscheine und beziehen über eine externe Stelle auch die Familien mit ein, setzt Weißmann auf Vielfalt. Wichtig sei letztlich ein ehrlicher Umgang miteinander, der den Mitarbeiter zu einem Dialog einlade. Östrreich soll eigenständige Einheit bleiben Legt großen Wert auf das Wohlbefinden und die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter: Benno F. Weißmann, seit Jahresanfang Managing Director von SAP Österreich Österreich solle als eigenständige Einheit innerhalb der CEE-Gruppe erhalten bleiben und auch weiterhin möglichst viele Entscheidungen selbst fällen. Die Intelligenz der Landesorganisationen ist auch im globalisierten Umfeld wichtig für den Gesamterfolg des Unternehmens! Gerade auch mit der Einführung von Business by Design gebe es hohe Erwartungen, da dies für das Unternehmen ein ganz neuer Markt sei. Das voll gehostete System werde daher auch weiter in ausgewählten Märkten entsprechend getestet, bevor es in Österreich verfügbar sei. Zielgruppe für dieses Angebot seien kleinere, schnell wachsende Unternehmen, für die die IT strategisch nicht wichtig ist: Für Unternehmen, für die die IT zentraler Teil der Unternehmensstrategie ist, passt diese Lösung nicht. Derzeit laufe bereits die Zertifizierung der Partner, damit es zum offiziellen Start möglichst auch schon erste heimische Anwender gibt. Auch intern werde bereits eine eigene Gruppe für das neue Geschäftsmodell aufgebaut. Aber auch im gehobenen Mittelstand sieht der Österreich-Chef noch großes Potenzial: Wir gehen von etwa relevanten Unternehmen aus, haben hier aber erst Kunden, gibt sich Weißmann expansiv. Takeit easy! Pinguine bekommen keine kalten Füße! Die Evolution hat Pinguine mit einem gesonderten Blutkreislauf nur für die Füße ausgestattet. Heute nennt man das: Einführung paralleler Prozesse in schwierigem Terrain. Ein perfektes Beispiel dafür, dass bewährte Systeme durch Anpassungen an die individuellen Bedürfnisse optimale Lösungen ergeben. itelligence entwickelt auf Basis der sicheren Struktur der SAP -Anwendungsumgebung individuelle Branchenlösungen. Maßgeschneidert für den Mittelstand damit Sie auch bei komplexen oder parallelen Prozessen keine kalten Füße bekommen. itelligence. Zeit für Zukunft!

18 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware SOA - mehr als ein Technologie-Hype Firmenzusammenschlüsse, die Expansion in neue Märkte, die Integration neuer Vertriebskanäle und immer kürzere Produktzyklen sind kennzeichnend für die moderne Wirtschaftswelt. Oft bilden dabei die bestehenden - zwar bewährten, jedoch inflexiblen - Applikationen ein Hindernis für die Anpassung der IT an neue Geschäftsanforderungen. Ein Kommentar von Wilfried Gschneidinger Sich stetig an neue Marktbedingungen anpassen zu können verlangt jedoch Flexibilität. Nur sind viele installierte IT-Umgebungen in den Unternehmen nicht gerüstet, neue Vorhaben wie die Erschließung neuer Märkte zu unterstützen. Nach wie vor kommt oftmals veraltete Software zum Einsatz, die Systeme sind zu unflexibel und die Organisationsstrukturen zu starr. Eine Lösung, die vor allem für mehr Flexibilität steht, verbirgt sich hinter dem Akronym SOA. Konsequent auf offene Standards setzende Integrationstechnologien und -konzepte kennzeichnen Serviceorientierte Architekturen. Nicht umsonst verbinden viele Unternehmen mit dem aktuellen Zauberwort SOA eine größere Effizienz. Diese ist auch dringend nötig, denn die Globalisierung fordert ihren Tribut - und das gilt auch für die IT, die unmittelbar das operative Geschäft unterstützt. Flexibilität ist eine der entscheidenden Stärken des SOA-Konzepts, denn das Ziel ist die permanente Optimierung der Geschäftsprozesse zu minimalen Kosten. Der SOA-Ansatz ergänzt sich daher ideal mit den Anforderungen an moderne Unternehmenssoftware, speziell ERP-Lösungen. Eine SOA-gerechte ERP-Lösung basiert nicht mehr wie bei herkömmlichen Systemen auf großen monolithischen Blöcken, sondern wird in Form von kleinen Prozessbausteinen, den Services, bereitgestellt. Diese Servicebausteine lassen sich sehr flexibel ohne Programmieraufwand je nach Bedarf zu branchen- und unternehmensspezifischen Anwendungen zusammensetzen. Da diese Applikationen aus vielen kleinen konfigurierbaren Modulen bestehen, können sie rasch an die erforderlichen Geschäftsprozesse angepasst werden, die etwa durch eine neue Marktsituation erforderlich werden. Die komplette oder partielle Umstellung der IT auf eine SOA-basierte Umgebung ist nur bedingt mit herkömmlichen IT-Projekten vergleichbar. - Wilfried Gschneidinger ist Geschäftsführer IFS Central Europe, Soweit die Theorie. Die komplette oder partielle Umstellung der IT auf eine SOAbasierte Umgebung ist aber nur bedingt mit herkömmlichen IT-Projekten vergleichbar. SOA beeinflusst alle Ebenen des Unternehmens, sowohl technisch als auch organisatorisch. Betroffen sind Management, Geschäftsprozesse, Anwendungen und IT-Infrastruktur. Die Umsetzung einer aus Services bestehenden Architektur erfordert folglich eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen und IT-Management. SOA ist somit mehr ein Konzept und weniger eine Technologie, auch wenn manche ERP- Anbieter ihre Lösungen heute verstärkt als SOA-fähig vermarkten. Durch den Siegeszug der Web-Services in den letzten Jahren hat das Thema SOA an Auftrieb gewonnen. Die ERP-Branche ist auf diesen Zug aufgesprungen und will den Kunden nun möglichst schnell entsprechende Lösungen anbieten. Nur Branchenkennern wird es aufgefallen sein, dass das SOA-Konzept eigentlich gar nicht mehr so neu ist. IFS hat als aufstrebender Anbieter im ERP-Geschäft bereits früh den richtigen Trend erkannt und bietet seit fast zehn Jahren mit IFS Applications eine durchgängig komponentenorientierte ERP-Lösung an. Damit stand die ideale Basis bereit, um eine ERP-Lösung zu realisieren, die auf einer Serviceorientierten Architektur aufbaut. Der Vorteil der stark branchenspezifisch ausgerichteten Lösung, die mittlerweile in Version 7 vorliegt: Der Kunde führt nach und nach - bedarfsgerecht - genau die Komponenten ein, die er aktuell wirklich benötigt. Jede Komponente für sich produziert sofort einen eindeutig messbaren Returnon-Investment. Im Gegensatz dazu offenbaren groß angelegte ERP-Einführungsprojekte nach konventionellem Muster ihren Nutzwert oft erst nach Jahren. Je aufwändiger zudem die Basistechnologie und je übergreifender die Lösungsmodule konzipiert sind, desto schwieriger ist das Ziel zu erreichen, dass jede einzelne spezialisierte Fachabteilung von der ERP-Lösung auch profitiert. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Vorteile und Möglichkeiten steht die Abkürzung SOA heute für Konsolidierung, Integration, Flexibilität und Agilität unternehmensweiter IT-Umgebungen. Mit der Umstellung auf ein Serviceorientiertes System können zudem unproduktive Redundanzen beseitigt werden. Einer der wesentlichen Pluspunkte besteht darin, dass sich die Applikationslandschaft wesentlich freier an bestehende Geschäftsprozesse anpassen lässt. Ebenso können neue Prozesse mit geringem Aufwand abgebildet werden. Übergeordnetes Ziel ist ein perfekter Datenfluss und die bedarfsgerechte Bereitstellung von Anwendungen. Eine auf dem SOA-Modell basierende ERP-Lösung schafft dafür die ideale Grundlage. 18 monitor Juni 2008

19 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware Releasewechsel SAP ERP 6.0 Releasewechsel optimieren - neue Funktionalitäten nutzen Ein Kommentar von Wolfgang Honold In einer Investitionsumfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.v. vom Frühjahr 2008 gaben bereits 37% der befragten Unternehmen in der Region DACH an, auf das neue SAP-Kernprodukt SAP ERP 6.0 zu setzen. Heuer befassen sich nach unserer Einschätzung weitere 25% der österreichischen SAP-Anwenderunternehmen mit einem Umstieg. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die auslaufende Standardwartung der im Einsatz befindlichen Systeme. Es gibt allerdings drei weitere gute Gründe für einen Releasewechsel. Mehr Zeit für Kernprozesse Das Kernrelease 6.0 basiert auf der SAP-Net- Weaver-Plattform. Sämtliche Geschäftsprozesse lassen sich somit durchgängig abbilden. Zudem ist das Release SOA-fähig und erlaubt damit, einzelne IT-gestützte Prozessschritte aneinanderzureihen und komplette Geschäftsprozesse zu modellieren. Mit der Verlängerung der Standardwartung für dieses Release bis 2013, die auch durch die Einflussnahme der DSAG verwirklicht werden konnte, erhalten Unternehmen nicht nur einen höheren Investitionsschutz. Sie haben dadurch auch mehr Zeit, den für ihr Unternehmen optimalen Zeitpunkt für ein Upgrade-Vorhaben zu bestimmen. Mit Hilfe optionaler Erweiterungspakete, sogenannter SAP Enhancement Packages, können Unternehmen künftig ihre Kernlösung schneller und ohne großen Aufwand aktualisieren und funktional erweitern. Damit sind sie in der Lage, sich aus dem jährlichen Wettrennen der vergleichsweise aufwändigen Releasewechsel zu verabschieden. Systemkomplexität reduzieren Mit der neuen Plattform sind Unternehmen künftig in der Lage, ihre Geschäftsprozesse flexibler und standardisiert abzubilden. So können diese zügig technisch umgesetzt, Stand-alone-Systeme integriert und innerhalb einer Standardumgebung mit vordefinierten Szenarien schnell implementiert werden. Wir bei der Getzner-Gruppe nutzen die neue SAP-Technologie beispielsweise, um vorerst in einem Teilbereich die Betriebsdatenerfassung in unser SAP-System zu integrieren. Damit können wir unsere Prozesse im Fertigungsbereich von der Planungsebene bis zur Steuerungs- und bei Bedarf auch bis zur Maschinenebene durchgängig realisieren. Die Integration der Daten auf der Fertigungsebene in das SAP-System hat für uns einen maßgeblichen Vorteil: Unser komplettes Master-Data-Management erfolgt in unserem zentralen SAP-System, in dem sämtliche Stammdaten, wie beispielsweise Material- und Personalstamm oder Fertigungsaufträge ohne Schnittstellen verwaltet werden. Durch den Einsatz von NetWeaver können wir die Komplexität unserer heterogenen IT-Systemlandschaften reduzieren. Die Option, über das neue Release Fremdsysteme zu integrieren, ohne dabei eine aufwändige Schnittstellenversorgung betreiben zu Wolfgang Honold ist Vertreter des DSAG-Vorstands für Österreich und CIO der Getzner-Gruppe müssen, ermöglicht uns den Betrieb eines zentralen ERP-Systems. Kern flexibel erweiterbar Neben der Integrationsfähigkeit von 6.0, ist als weiterer Vorteil eines Umstieges die neue Release-Strategie zu nennen. Früher war die Migration auf ein höheres Softwarerelease für Anwenderunternehmen immer mit großem personellen und finanziellen Aufwand verbunden - vergleichbar mit einem Rundumschlag -, da sie sich über das gesamte System erstreckten. Das hat sich mit der Enhancement-Strategie geändert. Die meisten Releasewechsel werden heute als rein technische Upgrades durchgeführt. Neue Funktionen werden erst in einem zweiten Schritt aktiviert. Mit Hilfe der Enhancement- Packages sind Unternehmen in der Lage, zur Verfügung stehende Funktionen nach Bedarf einzuspielen und nicht benötigte Erweiterungen auszusparen. Mit der Abkehr von den herkömmlichen Upgrade-Zyklen können Anwenderunternehmen ihre Geschäftsprozesse individuell gestalten. Damit lässt sich die Bedienbarkeit des Systems nachhaltig verbessern.nicht zuletzt können dadurch Kosten gesenkt, Entscheidungsprozesse vereinfacht sowie der Kern der SAP-Lösung langfristig stabil gehalten werden. consulting I software I acceptance testing SICHER & FLEXIBEL: DIE E-RECHNUNG VON BDC. BDC EDV-Consulting GmbH, 1020 Wien, +43 (1) , > Elektronische Rechnungen sollte man besser nicht dem Zufall, sondern BDC überlassen. BDC bietet Signaturlösungen für jede Unternehmens- und Umsatzgröße. Das garantiert technische & rechtliche Sicherheit übrigens auch in Verbindung mit der E-Card. monitor Juni

20 Thema Betriebswirtschaftliche Standardsoftware Unternehmenslösung schafft Vorteile im globalen Wettbewerb Besser bestehen in der globalen Wirtschaft durch Kostenkontrolle, Risikomanagement und höhere Mitarbeiterproduktivität: Das neue Microsoft Dynamics AX 2009 hat die Funktionalitäten der ERP-Software noch stärker auf die Anforderungen von wachsenden Unternehmen im internationalen Wettbewerb ausgerichtet. Menschen sind der Schlüssel zum Erfolg von Unternehmen. Microsoft Dynamics stellt Mitarbeitern integrierte und flexible Unternehmenslösungen bereit, die zum langfristigen Erfolg beitragen und es Unternehmen ermöglichen schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen. Diese Lösungen folgen in Design und Funktion den bekannten Microsoft-Standards und sind mit anderen Microsoft-Produkten leicht integrierbar.automation täglicher Aufgaben und Verbesserung von zentralen Geschäftsprozessen des Finanzmanagement, des Customer Relationship Managements (CRM) und des Supply Chain Managements: Microsoft Dynamics bietet Softwareprodukte für nahezu alle Geschäftsanforderungen. Mehr Nutzen für IT-Investment Microsoft Dynamics AX 2009 ist voll in führende Microsoft-Technologien integriert. Mittelständische Unternehmen können damit den Nutzen ihres IT Gesamtinvestments vergrößern.. Microsoft Dynamics AX 2009 mit SQL Server 2008 ergibt eine Verbesserung bei Sicherheit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit. Zum Beispiel kann Microsoft Lösungen für Finanzmanagement Mit den Lösungen für das Finanzmanagement können Klein- und Mittelbetriebe in Echtzeit auf alle ihre Zahlen zugreifen und ihre Unternehmensdaten mit leistungsfähigen Werkzeugen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Dadurch werden zum Beispiel Prozesse für den Monatsabschluss verkürzt und Unternehmer können Dynamics AX 2009 zwischen 60-80% der Datenbankgröße komprimieren.. Die Integration mit Microsoft Office Project Server verbessert die Projektadministration und das Projektmanagement.. Vereinfachte Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten durch Integration mit Microsoft Unified Communication. sich dabei auf solide Daten verlassen. Mit Software, die jeder drauf hat, trifft auch jeder bessere Finanzentscheidungen. Lösungen für Customer Relationship Management Unternehmen bekommen neue Einblicke in ihre Geschäftsbeziehungen und erhöhen den Wert jedes Kundenkontaktes. Sie erhalten Kundeninformationen auf einen Blick und die Möglichkeit, Fragen schnell und kompetent zu beantworten. CRM-Software, die jeder drauf hat, kann dazu beitragen, dass die Kundenzufriedenheit im Unternehmen und somit auch die Umsätze steigen. Lösungen für Supply Chain Management Mittelständische Unternehmen und Niederlassungen großer Organisationen bekommen Werkzeuge, damit sie ihre Lieferkette von Anfang bis Ende effektiv steuern können. Damit werden Lagerbestände auf 20 monitor Juni 2008

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