Mein Mitarbeiter geht in Rente Wie sichere ich sein Wissen?

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1 Mein Mitarbeiter geht in Rente Wie sichere ich sein Wissen? - Vorgehen beim Wissenstransfer zwischen Jung und Alt - Prof. Dr. BrigiBe SDeler- Lorenz, S$eler- Lorenz Business Consult Impulsvortrag bei der GILDE Wirtscha=sförderung Detmold Arbeitsgruppe Lipper sind fifer am 6.März 2014 S$eler- Lorenz Busisness Consult

2 SDeler- Lorenz & Partner Business Consult Alfred Randt - Str. 30, Berlin Tel: / Handy: Mail: lorenz.de web: hfp://www.s$eler- lorenz.de hfp://www.s$eler- lorenz.de/cbd/ hfp://www.diwis.net hfp://www.praekonet,de S$eler- Lorenz Busisness Consult

3 Quelle: eckardt&koop.-partner (Internet) S$eler- Lorenz Busisness Consult

4 Employer Branding Quelle: web-werkstatt-breckerfeld.de (Internet) S$eler- Lorenz Busisness Consult

5 Fragen, die sich Unternehmen in Zeiten des FachkräQemangels stellen sollten Womit kann unser Unternehmen punkten? Worin sind wir einzigardg? Worin unterscheiden wir uns von unseren WeFbewerbern? Was können wir besser als die Großen? Was schätzen unsere Mitarbeiter an unserem Unternehmen? S$eler- Lorenz Busisness Consult

6 Was schätzen unsere Mitarbeiter nicht, was könnte Bewerbungen behindern? Haben wir verständliche und mo$vierende Stellen- /Arbeitsplatzbeschreibungen, die unsere Vorzüge zum Ausdruck bringen? Was wissen wir über die Leistungs- PotenDale und Erwartungen der Bewerber, die wir suchen? Woher können / sollten die Bewerber kommen? S$eler- Lorenz Busisness Consult

7 Worum geht es? Es geht nicht darum, TOP- AFrak$vitätsfaktoren Anderer für das eigene Unternehmen zu übertragen, sondern einerseits die beruflichen WertorienDerungen der gesuchten Zielgruppe und andererseits, die eigenen unternehmensinternen beruflichen Werthaltungen genau zu kennen. Das Unternehmen sollte wissen, Was es poten$ellen Bewerbern unternehmensseidg realis$sch anbieten kann und worauf die Bewerber überhaupt Wert legen. S$eler- Lorenz Busisness Consult

8 Das Ziel des Employer Brandings sollte es sein Nicht die Besten sondern die besten Bewerber, die zum Unternehmen auf allen Ebenen passen zu suchen und zu finden. Quelle: mehr davon auf hfp://blog.recrutainment.de/2010/01/04/gastbeitrag- von- dominik- a- hahn- erfolgreiche- hr- pr- eine- frage - des- fits/#ixzz2v10u9fg0 S$eler- Lorenz Busisness Consult

9 Was erfordert die Beantwortung dieser Fragen?? Systema$sche Analyse (Befragungen von Mitarbeitern, aber auch von Ausscheidenden und Neuen!) zum Erkennen und Nutzen sowohl von bewerbungswirksamen Stärken als auch zur Reduzierung von - die ABrakDvität des Unternehmens behindernden - Schwachstellen. Ein Vorgehen, dass geprägt ist von Transparenz, gemeinsamen Interessen sowie Beeinflussbarkeit durch die Beteiligten. S$eler- Lorenz Busisness Consult

10 Wie sichere und nutze ich das Wissen Ausscheidender? Zunächst wieder Fragen, die Sie sich stellen sollten: S$eler- Lorenz Busisness Consult

11 Welche Rolle spielt das Erfahrungswissen in Ihrem Unternehmen? Kennen Sie Ihr Unternehmenswissen, das es zu bewahren gilt? Wer sind Ihre Wissensträger? Wie lange sind diese noch im Unternehmen? Was kann das Unternehmen tun, dass bei deren Weggang das wertschöpfende Erfahrungswissen im Unternehmen bleibt? S$eler- Lorenz Busisness Consult

12 Wissen entsteht durch die Benutzung bereits vorhandener Überzeugungen und Hintergrundannahmen. Dadurch besteht aber die Gefahr von sich selbsterfüllenden Prophezeiungen. (Man sieht nur, was man kennt und handelt auch danach.) Die Entstehung von innovativem, neuem Wissen erfordert daher die Reflexion der vorhandenen Überzeugungen und Hintergrundannahmen. Quelle: Abstraktionsleiter nach Senge et al. (1996) S$eler- Lorenz Busisness Consult

13 Was ist Wissen? Daten Fakten 36 neue Kunden im letzten Jahr Informationen Bewertungen gutes Ergebnis Wissen Allgemeine Schlussfolgerungen im Kontext Für den Vertrieb heißt das... Erfahrungswissen Personen- spezifische Schlussfolgerungen Beim Kunden XYZ gehe ich so vor... Beim Austausch welcher Tiefe von Wissen soll angesetzt werden? S$eler- Lorenz Busisness Consult

14 1. Erfassen von dokumentiertem Wissen: Akten, elektr. Ordner, Ablagen, Kontaktdaten Gestaltung eines Dialogs vom expliziten Faktenwissen zum impliziten Erfahrungswissen Was, Wo, Wie Entstehungszusammenhang Wofür in Zukunft relevant? Hinweise auf Erfahrungswissen Mängelprotokolle, Gelbe Aktenordner bei Sekr. Fr. Z. Zugänglich für A III und Vorgesetzte Audits / Prüfungen von Partner- Unternehmen Seit 2001 Auswahl von Kooperationspartn ern Outsourcing- Debatten Interne Konflikte zw. Einkauf und Abt. Herr Schmidt S$eler- Lorenz Busisness Consult

15 S$eler- Lorenz Busisness Consult

16 S$eler- Lorenz Busisness Consult

17 EinseiDge Wissensweitergabe Quelle: Klemens Keindl, CBD Berlin? S$eler- Lorenz Busisness Consult

18 BeidseiDger Wissensaustausch Quelle: Klemens Keindl, CBD Berlin Neue Box sor$ert Meinst du das so? Ja, so ähnlich, aber das musst du noch wissen:... FeedbackorienDerter Dialog S$eler- Lorenz Busisness Consult

19 Lernprozess Wissens-Gewinn 1. Aufnehmen: Wahrnehmen 2. Differenzieren: Reflektieren, Feedback 3. Integration: in eigenen Kontext/ Handeln einbetten Quelle: Frei et.al. Die kompetente Organisation 1996 Zeit S$eler- Lorenz Busisness Consult

20 Weitergabe von Erfahrungswissen erfordert WissenskommunikaDon im feebackorienderten Dialog Das ermöglicht die ReflekDon und Bewertung des jeweils neuen Wissens an eigenem Wissen und Erfahrungen zwischen den kommunizierenden Wissensträgern Gemeinsame Erarbeitung des für das Unternehmen wertschöpfenden Wissens, seiner Bewahrung und Nutzung im weiteren Unternehmensprozess S$eler- Lorenz Busisness Consult

21 Vorgehen / Ablauf der Wissensweitergabe zwischen Erfahrungsgeber und Erfahrungsnehmer 1. Übergabe des dokumen$erten (ecxpliziten) Wissens anhand von Wissenslandkarten, aber auch DokumentaDonen (Hardcopie und elektronisch Ablagen) 2. FeedbackorienDerter Dialog über die bisherige Entwicklung unternehmensrelevanter Kompetenzen (Wissensbaum) 3. FeedbackorienDerter Dialog für gemeinsame Lösungen zur prakdschen Umsetzung des relevanten wertschöpfenden Wissens des Unternehmens 4. Begleitung und Coaching des Erfahrungsnehmers durch den Erfahrungsgeber bei der Umsetzung des übergebenen Wissens im Prozess der Einarbeitung S$eler- Lorenz Busisness Consult

22 Einige Regeln der WissenskommunikaDon 1. Wir disku$eren (discutere = zerschlagen) nicht, sondern führen miteinander einen feedbackorienderten Dialog (dia logos = durch das Wort gehen). 2. Wir kommunizieren miteinander wertschätzend, d.h. wir stellen keine bewertenden Fragen und geben auch keine bewertenden Antworten. 3. Wir gehen gemeinsam durch die Worte desjenigen der spricht. Wir versuchen zu verstehen, warum der andere diese Auffassung / das Denkmuster hat. D.h. wir erkunden die Hintergrundannahmen und fragen danach. S$eler- Lorenz Busisness Consult

23 4. Wir legen Wert darauf, verstanden zu werden. Wir wissen, dass unsere Worte bei den Gesprächspartnern auf unterschiedliche Wissensbestände und Erfahrungen treffen. 5. Deshalb holen wir uns von unseren Gesprächspartnern ein Feedback darüber, wie sie uns verstanden haben. 6. Wir bestehen nicht darauf, Recht zu haben, sondern sind daran interessiert, auch andere Meinungen kennen zu lernen, um daraus für uns selbst neues Wissen zu bekommen. 7. Wir erarbeiten uns Konsens zum gemeinsamen Wissen und seiner Umsetzung S$eler- Lorenz Busisness Consult

24 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ich wünsche Ihnen Erfolg und auch Freude bei der Wissensweitergabe und der Sicherung Ihres FachkräQebedarfes! Stieler Lorenz & Partner Business Consult Prof.Dr.Brigitte Stieler-Lorenz Alfred-Randt-Str Berlin - Köpenick Tel: Handy: Mail: S$eler- Lorenz Busisness Consult

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