HOGA Wiesbaden-Rheingau- Untertaunus e.v.

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1 Transferpotenziale des Hotel- und Gaststättenverbands für gesundheitliche Prävention in Klein- und Ein-Personen-Unternehmen HOGA Wiesbaden-Rheingau- Untertaunus e.v.

2 Branchenstruktur Hotel- und Gaststättengewerbe: mehr als 1 Mio. Erwerbstätige etwa Unternehmen etwa tätige Inhaber (66%) etwa 85% der Unternehmen haben weniger als 10 Beschäftigte die Unternehmensfluktuation ist hoch 17% 13% 36% > % Größenstruktur nach Beschäftigten

3 Organisationsstruktur des DEHOGA: etwa 600 regionale HOGA-Verbände

4 Arbeitsweise und Themen der HOGA-Betreuung: PräTrans-Beraterbefragung (n=14) Zeitliche Bedeutung von Betreuungsformen bei HOGA-Beratern (N=14) Kurzberatung/ Information per Telefon oder Einzelfallberatung im eigenen Haus/ Büro Erstellen von schriftlichen Informationsbeiträgen Einzelfallberatung vor Ort im Mitgliedsunternehmen Fachbeiträge zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung der Mitglieder Moderation von Gremien/Arbeitskreisen; Erfahrungsaustausch organisieren Informationsveranstaltungen, Gruppenberatungen 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100 % über 50% 25% bis 50% 10% bis 25% unter 10% k.a.

5 Zeitliche Bedeutung von Themen bei HOGA-Beratern (N=14) Rechts- und Versicherungsfragen Qualitätsmanagement Marketing/ Vertrieb/ Außenw irtschaft Finanzierung/ Investitionen Unternehmensführung und -organisation Personalw esen Existenzgründung Betriebsbew ertung/ Unternehmensnachfolge Berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung Rechnungsw esen/ Kostenrechnung Einsatz von EDV und Telekommunikation Planung von Betriebsstätten und -anlagen Umw eltschutz/ Immissionsschutz Einführung innovativer Techniken und Verfahren Arbeits- und Gesundheitsschutz 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% herausragendes Gewicht gar nicht k.a.

6 Interessen der Selbstständigen im Gastgewerbe Kurzbefragung von Selbstständigen im Gastgewerbe (N=45) Wie sehr interessieren Sie sich für diese Themen? Finanzierung, Investition (n=43) Marketing, Vertrieb (n=42) Arbeitsorganisation (n=41) Konfliktmanagement (n=41) Arbeitsplatzgestaltung (n=40) Umgang mit indiv. Risiken (n=40) Absicherung im Alter, Erkrankung (n=19) Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit (n=41) Qualitätsmanagement (n=41) Neue Techniken u. Verfahren (n=41) Gesprächsführung, Rhetorik u. Präsentation (n=40) Rechts- und Versicherungsfragen (n=40) Personalwesen (n=40) Zeitmanagement (n=40) Stressmanagement (n=41) 0% 20% 40% 60% 80% 100% sehr etwas kaum gar nicht

7 Das Thema Arbeit und Gesundheit in der HOGA-Betreuung PräTrans-Beraterbefragung (n=14) Wichtige Aspekte der persönlichen Gesundheit des Unternehmers aus Sicht der HOGA-Berater (N=14) Selbstorganisation, Zeitmanagement Selbstentlastung durch optimale Aufgabenverteilung und Mitarbeiterführung Vereinbarung von Arbeit und Privatleben Gesunder Lebensstil Bewältigung von beruflichen Krisen / Überforderungssituationen Arbeitssicherheit und Ergonomie am persönlichen Arbeitsplatz 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% ja nein keine Angabe

8 Handlungsbedarf von Kleinunternehmern für Gesundheit der Mitarbeiter aus Sicht der HOGA-Berater (N=14) Mitarbeiter orientierter Führungsstil Familiengerechte Arbeitszeitgestaltung, Unterstützung der Work-Life-Balance der Mitarbeiter/innen Gesunder Lebensstil der Mitarbeiter/innen Bewältigung von Stress Gestaltung von Arbeitsaufgaben und Zusammenarbeit Alternsgerechte Organisations- und Personalentwicklung Gesundheitsschutz besonderer Personengruppen Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsumwelt Arbeitssicherheit und Unfallverhütung 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% sehr großer Handlungsbedarf kein Handlungsbedarf k.a.

9 Von wem erwarten Sie mehr Unterstützung im Arbeits- und Gesundheitsschutz / der betrieblichen Gesundheitsförderung? Kurzbefragung von Selbstständigen im Gastgewerbe (N=45) Branchen-/Fachverbände Berufsgenossenschaft 36,4 36,4 Krankenkasse 31,8 öffentliches Gesundheitswesen 27,3 von niemandem 13,6 IHK Betriebsarzt/ Fachkraft für Arbeitssicherheit 9,1 9,1 HWK, Innung Gewerbeaufsicht Betriebs-/Unternehmensberatungen 4,5 4,5 4, (%, Mehrfachantworten)

10 Anknüpfungspunkte für Entwicklungspartnerschaften: 1. Der HOGA organisiert und betreut Klein- und Ein-Personen- Unternehmen auf regionaler Ebene. 2. Die personellen Betreuungskapazitäten auf regionaler Ebene sind gering. 3. In der Betreuung überwiegen betriebswirtschaftliche Themen. 4. Die Bedeutung des Themas Arbeit und Gesundheit wird von den HOGA-Betreuern hoch eingeschätzt. 5. Die Erwartungen der Selbstständigen an den Verband sind hoch, auch im Themenfeld Arbeit und Gesundheit. 6. Regionale Vernetzung und fachliche Zuarbeit können die Betreuung auch im Themenfeld Arbeit und Gesundheit verbessern.

11 Konzept der Entwicklungspartnerschaften: 1. An konkreten Problemlagen anknüpfen 2. Regionale Kompetenzen / Partner einbinden 3. Verfügbare Informationen und Instrumente gemeinsam anpassen bzw. neue entwickeln 4. Bestehende regionale Transferkanäle nutzen 5. Quertransfer zwischen Regionen fördern 6. Themen zentral verankern

12 Entwicklungspartnerschaft HOGA Wiesbaden-Rheingau- Untertaunus e.v. Transferakzent: Professionelle Arbeit im Gastgewerbe Thema: Erfolgreich und gesund im Gastgewerbe Partner: Hotel- und Gaststättenverband Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus Agentur für Arbeit Wiesbaden Amt für Wirtschaft und Liegenschaften Wiesbaden Wirtschaftsförderung Rheingau-Taunus Exina e.v. Wiesbaden IKK Baden-Württemberg und Hessen Lernende Netzwerkregion Rheingau / Taunus Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten, Abt. 9 Gastwirte und Hoteliers aus der Region

13

14 Arbeitsschritte: HOGA Wiesbaden-Rheingau- Untertaunus e.v. 1. Arbeitsgespräch 25. Februar Kurzbefragung von Kleinunternehmen des Gastgewerbes in der Region (lfd.) nächste Schritte: 3. Entwicklung des Arbeitsprogramms mit den Partnern 4. Entwicklung von Informationen, Aktionen und Handlungshilfen 5. Umsetzung und Verbreitung

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