DIE INITIATIVE FAIR COMPANY Neue Möglichkeiten des Employer Brandings und des Talent Relationship Managements

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1 Foto: stockyimages - Fotolia.com DIE INITIATIVE FAIR COMPANY Neue Möglichkeiten des Employer Brandings und des Talent Relationship Managements Teilnahmebedingungen Praktikanten-Feedback Regelwerk

2 Tue Gutes Zahlreiche Unternehmen sind seit 2004 Fair Company beigetreten, der Initiative für faire Bedingungen für Praktikanten und Absolventen. Fair Company-Unternehmen bekennen sich verlässlich zu anerkannten und überprüfbaren Regeln. Seit 2013 sorgt die Qualitätsoffensive für noch mehr Glaubwürdigkeit und Strahlkraft des Siegels. Fair Company ist Ausdruck für eine wertschätzende Unternehmenskultur: das Entscheidungskriterium der jungen Generation bei der Arbeitgeberwahl große Loyalität unter allen Mitarbeitern hohe Motivation von der Aushilfe bis zur Führungskraft 2

3 und sprich darüber! Nutzen Sie den hohen Bekanntheitsgrad der Initiative und die starke Durchdringung bei der Zielgruppe. Auf der Suche nach Praktika und Einstiegsjobs dient das Fair Company-Gütesiegel den High Potentials als Kompass. Machen Sie deshalb die zukünftigen Fach- und Führungskräfte effektiv auf das besondere Engagement Ihres Unternehmens als Fair Company aufmerksam! Das Fair Company-Logo in Ihrer Unternehmenskommunikation: 3

4 Unternehmen aller Branchen und Größen, deutschlandweit, nehmen an der Fair Company-Initiative teil. Es gelten folgende Teilnahmebedingungen: Freiwillige Selbstverpflichtung zur Einhaltung der Fair Company-Regeln Schriftliches Anmeldeverfahren Die Unternehmen verpflichten sich, das Qualitätsmanagementverfahren zu installieren: Praktikantenfeedback durch Telefoninterviews / mittels anonymer Fragebögen Verlinkung von der Unternehmenshomepage auf faircompany.karriere.de Die Jahresmitgliedschaft verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens zwei Monate vor Vertragsende von einer Partei schriftlich gekündigt wird. Vorteile der Mitgliedschaft: Fair Company-Siegelnutzung und Branding Ihrer Arbeitgebermarke Qualitätsmanagementprozess für Ihr Talentmanagement Qualifizierender Eintrag in der Fair Company-Datenbank Anzeigenschaltung in der Fair Company-Stellenbörse Aktuelle Berichterstattung sowie Fair Company-Specials auf karriere.de 4

5 Qualitätsmanagement über Telefoninterviews: Variante I Das Unternehmen informiert die Praktikanten darüber, dass das Fair Company-Team im Anschluss an das Praktikum Telefoninterviews zur Qualitätskontrolle durchführen wird. Grundlage des Telefoninterviews ist der Fair Company-Fragebogen. Kontaktdaten gehen erst nach Absprache mit dem Praktikanten und mit seinem ausdrücklichen Einverständnis an karriere.de. Die Kontaktaufnahme erfolgt einzig zur Durchführung der Telefoninterviews. Das Interview dauert rund acht bis zehn Minuten und wird generell nicht mitgeschnitten. karriere.de darf die vertraulichen Informationen nur im Projekt Fair Company verwenden und nicht an Dritte weitergeben; als Dritte gelten auch karriere.de verbundene Unternehmen und Berater. Datenschutzerklärung Wenn vom Unternehmen gewünscht, besteht die Möglichkeit der Veröffentlichung einzelner Praktikanten-Interviews auf karriere.de. Dies geschieht nur in Absprache mit dem jeweiligen Unternehmen und dem Praktikanten. 5

6 Qualitätsmanagements mittels anonymer Fragebögen: Variante II Der Fragebogen wird den Praktikanten über die Praktikantenmappe / das Praktikantentool zur Verfügung gestellt. Damit hat jeder Praktikant die Möglichkeit, diesen auszufüllen und eigenverantwortlich an zu senden. Die Abfrage ist somit anonymisiert und fakultativ. Um eine verlässliche Qualitätsaussage zu erreichen, bedarf es einer ausreichenden Anzahl ausgefüllter Fragebögen. Die Unternehmen bemühen sich, einen Rücklauf von mindestens drei bis vier Prozent der Praktikanten sicherzustellen. Sollte nach sechs Monaten der Rücklauf unterdurchschnittlich ausfallen, informiert karriere.de das Unternehmen darüber. Das Unternehmen ist damit aufgefordert, die Qualitätsoffensive erneut anzustoßen. 6

7 Fair Company Regelwerk I 1. Fair Companies bieten Studierenden Praktikumsplätze an, die der beruflichen Orientierung dienen. Praktika dienen dazu, in Unternehmen Erfahrungen und neue Kenntnisse zu sammeln sowie sich während der Ausbildungsphase beruflich zu orientieren. Auch wenn Praktikanten, Hospitanten oder Volontäre in Projekte eingebunden sind und feste Aufgaben übernehmen, ersetzen sie keine festangestellten Mitarbeiter. Praktikumsplätze werden überwiegend für Studierende angeboten. Ein Hochschulabschluss darf keine Bedingung für eine Beschäftigung als Praktikant sein. Freiwillige Praktika nach einem abgeschlossenen Studium (Bachelor oder Master) sind möglich. Das gilt auch für Studierende in einem Zweit- oder Aufbaustudium. 2. Fair Companies geben Praktikanten klar definierte Aufgaben und Ziele und nennen einen festen Ansprechpartner im Unternehmen. Welche Aufgaben oder Projekte ein Praktikant übernehmen soll, in welchem Team er arbeitet und wer sein direkter Vorgesetzter ist, wird spätestens am ersten Arbeitstag festgelegt. Dem neuen Mitarbeiter wird zudem ein fester Ansprechpartner in der Abteilung oder der Personalabteilung genannt. 3. Fair Companies stellen Praktikanten für einen sinnvollen Zeitraum ein. Freiwillige Praktika dauern nicht länger als sechs Monate. Längere Praktikums-Zeiträume von maximal bis zu einem Jahr werden nur dann vereinbart, sofern die jeweilige Studienordnung diese vorsieht. Darüber hinaus verlängern Unternehmen den Praktikumsvertrag nicht, sondern bieten Praktikanten in diesem Fall eine reguläre Stelle an. Bestehende Praktikumsverhältnisse werden nicht mit dem Hinweis ausgeschrieben oder verlängert, dies ebne den Weg in die Festanstellung. 7

8 Fair Company Regelwerk II 4. Fair Companies vertrösten keinen Hochschulabsolventen, der sich auf eine feste Stelle beworben hat, mit einem Praktikum. Bewerber müssen nicht erst mit einem Praktikum einem potenziellen Arbeitgeber beweisen, dass sie für eine Festanstellung geeignet sind. Um sich gegenseitig und die Arbeitsaufgaben kennenzulernen, ist die reguläre Probezeit da. 5. Fair Companies zahlen Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung. Das Aufgabengebiet und die Vorkenntnisse eines Praktikanten sowie seine Einsatzdauer sind entscheidend für die Vergütung des Praktikums. Bei mehrmonatigen Einsätzen sollte sich das Salär am Bafög-Höchstsatz von zurzeit 670 Euro pro Monat orientieren, es sei denn eine gesetzliche Regelung schreibt eine höhere Entlohnung vor. Eine geringere Bezahlung gibt es nur bei kurzen Schnupper- und Schülerpraktika. 6. Fair Companies schaffen Transparenz über Aufgaben, Ansprechpartner und Zielsetzung des Praktikums sowie über das Regelwerk. Die Praktikanten sollen wissen, was Ziel und Inhalt des Praktikums ist, und auf welche Regeln sich das Unternehmen einlässt. Als Fair Company verpflichtet sich das Unternehmen, die Regeln des Fair-Company- Codex an geeigneter Stelle intern (Intranet, als Anhang zum Praktikantenvertrag, Aushang, ) öffentlich zu machen sowie auf die Kontaktmöglichkeit auf karriere.de hinzuweisen. Diese Form der Transparenz ist ein unverzichtbarer Bestandteil des funktionierenden Feedback-Systems. Das Unternehmen verpflichtet sich im Rahmen der Qualitätskontrolle, die Praktikanten aktiv dazu aufzufordern, Ihre Erfahrungen nach ihrem Einsatzzeitraum anhand des Fair Company-Fragebogens mitzuteilen. 8

9 Rote-Karte bei Regelverstoß Foto: eyewave/ fotolia.com Arbeiten Praktikanten in einer Fair Company und das Unternehmen hält sich nicht an die Regeln, können sie mit karriere.de Kontakt aufnehmen: karriere.de kümmert sich vertrauensvoll um das Anliegen und sichert Anonymität zu! 9

10 Ihr Kontakt für Buchungen & Fragen: Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Fair Company-Team Telefon: 02 21/

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