ComfortClass 500 MD Vorstellung des neuen Mitteldeckers und der IAA-Neuheiten Seite 10-21

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1 Nummer 54 Ausgabe 2/14 W o r l d Das Magazin für Menschen mit Leidenschaft für Omnibusse Impressum Herausgeber: EvoBus GmbH Setra Omnibusse Neue Straße Kirchheim unter Teck Tel Fax Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Jens Holger Heinemann Leiter Marketing Kommunikation Setra An dieser Ausgabe haben mitgearbeitet: Christine Denzel, BUS/MPM-S Angelika Miller, BUS/MMM-C Stephan Körger, BUS/MPP-I Konzept, Redaktion, Layout: Newport3 Werbeagentur GmbH & Co. KG Neumann-Reichardt-Str Hamburg Reproduktion: Final Art Production Neumann-Reichardt-Str Hamburg Druck: Druckhaus Waiblingen Albrecht-Villinger-Straße Waiblingen ComfortClass 500 MD Vorstellung des neuen Mitteldeckers und der IAA-Neuheiten Seite Neue Bremsassistenten Alles über ABA 3 und AEBS Seite 08 Gesamtwirtschaftlichkeit Neues Web Special informiert Seite 24 Genuss für unterwegs Kulinarisches aus der Bistro-Küche Seite 26

2 02 Setra Impressionen Setra Editorial 03 Liebe Kunden und Freunde der Marke Setra, Der neue Claim steht für die einzigartige Perfektion, Ästhetik und Leidenschaft der Marke Setra. seit ein paar Monaten prägen nun die Fahrzeuge der Baureihe 500 zunehmend das Straßenbild. So unmittelbar wahrzunehmen, wie sich die Fahrzeugkonzepte der ComfortClass und der TopClass im Alltag bewähren, bereitet uns bei Setra viel Freude. Und es macht uns auch ein bisschen stolz. Ob es sich um Kollegen aus der Entwicklung, der Produktion oder dem Vertrieb handelt: Wir alle ziehen viel Motivation daraus, wenn wir die Fahrzeuge so in Aktion sehen. Das gilt jetzt ganz aktuell auch für den neuen UL business, der ganz erfolgreich seine ersten Schritte im Kundeneinsatz macht. Auf der IAA haben wir nun mit vier Weltpremieren die nächste Runde für das Setra Portfolio eingeläutet: Die neuen Modelle S 511 HD, S 515 MD, S 519 HD sowie S 416 LE business sind ein konsequenter Schritt, unsere Fahrzeugpalette weiter zu vervollständigen, um Ihnen damit eine optimale Auswahl an Omnibussen für Ihr Reise- und Personentransportgeschäft zu bieten. Und es gab noch eine weitere IAA-Neuheit: den Claim The Sign of Excellence., der erstmals weit sichtbar über dem Messestand glänzte. Er steht für die einzigartige Perfektion, Ästhetik und Leidenschaft der Marke Setra. Ein hoher Anspruch, den wir nach langer Überlegung in diesen Leitsatz gegossen haben. Aber genau hier sehen wir die Rolle von Setra: als faszinierende Omnibusmarke für höchste Ansprüche. Es ist unser Anspruch, dass Sie, lieber Leser, diese Excellence auch weiterhin bei jeder Begegnung mit der Marke spüren. Nicht nur beim Besuch einer unserer Messen und Veranstaltungen, sondern auch im täglichen Umgang mit unseren Fahrzeugen und Mitarbeitern. Schließlich sind es besonders unsere Kunden und ihr hoher Anspruch als Unternehmer, die uns anspornen, immer besondere Leistungen zu erbringen und nach dem Hochwertigsten zu streben. Freuen Sie sich jetzt auf ein unterhaltsames und informatives Leseerlebnis mit der neuen SetraWorld. Ihr Till Oberwörder Leiter Marketing, Vertrieb und Aftersales EvoBus GmbH Setra setzt ein Zeichen mit dem neuen Markenclaim, der ab sofort in der Kommunikation eingesetzt wird

3 04 Setra Inhalt Setra Inhalt 05 Thema im Fokus Fahrzeugvorstellung aus Kundensicht: die vier IAA-Neuheiten von Setra bedienen 10 unterschiedlichste Geschäftsmodelle 34 Schwerstarbeit: Busgerippe-Produktion in der Rohbauhalle des Mannheimer EvoBus Werks 36 Der neue Mitteldecker S 515 MD der ComfortClass 500 präsentiert sich auf einer Rundreise durchs österreichische Burgenland als Spezialist für die Kurzstrecke 26 Appetitanregend: Gaumenfreuden aus der Bordküche Wie für Sie gemacht Travel in Style Faszination & Technik Treffpunkte Horizonte Die Entwicklung jedes neuen Omnibusmodells beginnt bei Setra mit einem analytischen Blick auf Sie und Ihr Unternehmen. Die vielfältigen, individuellen Geschäftsmodelle unserer Kunden sind unsere Maßgabe. Das Ziel sind marktgerechte Fahrzeugkonzepte, mit denen Sie erfolgreich wirtschaften können. Vor diesem Hintergrund stehen diesmal bei der Vorstellung der Omnibusneuheiten die besonderen Kundenbedürfnisse im Vordergrund. Lesen Sie, für welchen Einsatzzweck unsere Neuheiten prädestiniert sind und welchen Anforderungen Sie sich im Alltag stellen müssen. Faszination & Technik 10 Passend für Ihr Geschäftsmodell Setra richtet sein Modellprogramm konsequent an den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen aus, was die vier IAA-Neuheiten eindrucksvoll belegen Travel in Style 36 Mal kurz in die Sonne Im österreichischen Burgenland kann die neue Setra ComfortClass 500 MD ihre Stärken im gehobenen Ausflugsverkehr ausspielen 36 Mal kurz in die Sonne Mit der neuen Setra Comfort- Class 500 MD unterwegs im österreichischen Burgenland Maßgeschneidert 31 Einleuchtende Idee Optionaler Schalter für die Fahrzeugreinigungsbeleuchtung 31 Bequem, schnell und sicher Zentralverriegelung für die Serviceklappen 32 Nochmals aufgestockt Doppelstockbus S 431 DT mit vergrößerter Stehhöhe im Oberdeck 08 Jeder Meter zählt Die neue Generation der Notbremsassistenzsysteme 10 Passend für Ihr Geschäftsmodell Vorstellung der vier Setra Weltpremieren zur IAA 34 Werksrundgang Zu Besuch in der Rohbauhalle des Mannheimer EvoBus Werks 48 Setra setzt ein Zeichen Die Marke Setra hat einen neuen Claim 06 Der Marktführer setzt auf Setra Neun Doppelstockbusse für das Baltikum 07 Verkaufsrekord Erfolg für Setra auf dem ungarischen Markt 22 Messerückblick und -vorschau Die wichtigsten Termine im Überblick 42 Setra Oldtimer-Sammlung Der liebe Augustin, ein Setra S Die Wiege der Marke Setra Die historische Ausstellung im Kässbohrer Haus in Neu-Ulm 26 Besser essen an Bord Kulinarische Anregungen für unterwegs Service & Dienstleistungen 24 Total Cost of Ownership Neues Setra Web Special zum Thema Gesamtwirtschaftlichkeit 25 Gold, Silber, Bronze Die neuen Qualitätskategorien für Gebraucht-Omnibusse von BusStore 41 Nicht nur für Setra Fans Neues aus dem Setra Shop 44 Expresslieferung von Ersatzteilen Der OMNIplus BusPort Hoerdt beschleunigt seine Lieferkette

4 06 Setra Treffpunkte Setra Treffpunkte 07 Erfolg Die Nachfrage in Bezug auf Omnibusse der Premiumklasse steigt in Ungarn nach Jahren der Krise deutlich. In diesem Klima kann Setra seine Marktposition mit den Modellen der ComfortClass und TopClass stärken. auf dem ungarischen Markt I n Ungarn konnte Setra in diesem Jahr einen neuen Verkaufsrekord verzeichnen. Drei der größten Reiseunternehmen des Landes sind seit Jahren Stammkunden von Setra und haben 2014 insgesamt neun Fahrzeuge übernommen. Ferienreisen mit Komfort Grand Tours, größter Veranstalter von Ferienreisen mit dem Bus in Ungarn, hat zwei ComfortClass S 516 HD/2 sowie zwei Doppelstockbusse S 431 DT erhalten. Sie ergänzen den Fuhrpark aus bisher sechs S 431 DT. Für uns sind vor allem die flexiblen Ausstattungsvarianten, die Zuverlässigkeit und die große Fahrgastkapazität entscheidende Argumente für Setra, sagt Geschäftsführer Sándor Nagy. Die neuen Fahrzeuge verfügen nicht nur über die aktuellste Ausstattung an Sicherheitssystemen von Mercedes-Benz, sie bieten ihren Fahr- gästen auch eine spezielle Reiseausstattung mit Klimaanlage und Infotainment-System. Außerdem rüstet Grand Tours alle seine Fahrzeuge mit einer Sat-TV-Antenne und für Notfälle mit einem Defibrillator aus. Grand Tours steuert 14 Ferienorte in Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien, der Türkei und in Ungarn an. Estland neun Doppelstockbusse S 431 DT für ECOLINES: Der Marktführer setzt auf Setra E COLINES, der Marktführer bei internationalen Fernbuslinien in Estland, vertraut nun auf Reisebusse von Setra. Das größte internationale Verkehrsunternehmen des Baltikums hat neun Setra Doppelstockbusse der TopClass S 431 DT in Dienst gestellt. Mit den Fahrzeugen will der Setra Neukunde vor allem das Premiumsegment auf seinen Reiserouten stärken. Diese führen von den baltischen Staaten in insgesamt 21 Länder und über 200 Städte in Europa. Bei der Ausstattung legte ECOLINES daher besonderen Wert auf exklusiven Reisekomfort. Die Busse verfügen über je 76 Setra Voyage Sitze, die den Passagieren viel Beinfreiheit bieten. Sie sind außerdem mit einem Infotainment-System inklusive Flachbildschirm an jedem Sitz, 220-Volt-Steckdosen und WLAN sowie mit einer Luxusküche ausgestattet. Durch einen Zusatztank für 220 Liter Kraftstoff können die Fahrzeuge auch sehr lange Strecken von mehr als km ohne Tankstopp bewältigen. Die hohe Wertigkeit der Setra Busse, die gute Betreuung durch den lokalen Generalvertreter und das dichte ServiceNetz von OMNIplus haben uns überzeugt, sagt ECOLINES CEO Andris Podgornijs. Das Unternehmen mit Sitz in Riga ist seit 20 Jahren im internationalen Busverkehr aktiv. Am Steuer seines neuen S 431 DT: Andris Podgornijs, CEO bei ECOLINES Modernste Flotte in Ungarn Ungarns Marktführer bei Städte- und Rundreisen, Fehérvár Travel, hat seine Flotte von neun Luxus-Reisebussen mit einer ComfortClass S 515 HD als neuem Flaggschiff verstärkt. Diese Rolle fiel bisher zwei Setra S 415 GT-HD zu. Mit einem Busdurchschnittsalter von kaum mehr als drei Jahren ist die Flotte die modernste in Ungarn. Das neue Fahrzeug ist mit Toilette, Küche und 48 Setra Voyage Plus Sitzen ausgestattet. Für Kultur- und Städtefahrten in ganz Europa hat der Bus ein Infotainment-System mit Audio-Guides für die Fahrgäste. Mit der ComfortClass kommen wir dem Anspruch unserer Kunden nach hohem Komfort auf langen Reisen von bis zu 14 Tagen entgegen, erklärt Péter Ribi, Geschäftsführer von Fehérvár Travel. Einsatz auf der Langstrecke Mit vier ComfortClass S 517 HD hat der Buslinienbetreiber Trans Tour aus Nyíregyháza im Osten Ungarns seine Setra Flotte aus elf älteren Modellen der ComfortClass und MultiClass erweitert. Trans Tour hat damit die größte Setra Flotte in Ungarn. Die neuen Busse haben eine erweiterte Linienausstattung mit Voyage Plus Sitzen und jeweils drei Monitoren. Zum Einsatz kommen die Fahrzeuge auf der Langstrecken- Linie zwischen Nyíregyháza und Budapest, die Trans Tour zweimal täglich anbietet. Vor allem an Wochenenden ist die 250 km lange Verbindung sehr gefragt, sodass der Veranstalter oft mehrere Busse einsetzen muss. Mit dem S 515 HD und seinen 54 Sitzplätzen können wir die Route nun wirtschaftlicher bedienen, so Tamás Járku, Geschäftsführer von Trans Tour. Bálint Tóth, Setra Vertreter von EvoBus Ungarn, ist überzeugt, dass der Kundenkreis von Setra hier weiter wächst. Immer mehr Bus- unternehmen erkennen die langfristigen Vorteile der Marke Setra wie Qualität, Zuverlässigkeit und Service, sagt er. Im Gebrauchtsegment sei Setra bereits jetzt eine der populärsten Marken in Ungarn.

5 08 Setra Faszination & Technik Setra Faszination & Technik 09 Bei stehenden Hindernissen kann ABA 3 selbstständig eine Vollbremsung einleiten Die neue Generation der Notbremsassistenten: Jeder Meter zählt Notbremsassistenten werden ab Herbst 2015 für Reisebusse Pflicht. Die neuen Assistenzsysteme AEBS und Active Brake Assist 3 für Setra Omnibusse können mehr, als der Gesetzgeber fordert. J eder Omnibusfahrer kennt die Situation: Während der Reisebus dank seiner Kraftreserven souverän eine Steigung hinaufzieht, verliert vor ihm ein Lkw plötzlich deutlich an Geschwindigkeit. Oder ein Pkw schert beim Einfahren in die Autobahn gefährlich nahe ein. Und das berüchtigte Stauende hinter einer Kurve gibt es nicht nur im Verkehrsfunk. Wehe, wenn der Busfahrer von derlei Ereignissen überrascht wird. Und wohl dem, der in einer solchen Situation einen Notbremsassistenten an Bord hat, der selbstständig eine Vollbremsung einleitet. Das sieht auch der Gesetzgeber so: Ab 1. November 2015 wird für neu zugelassene Reisebusse (Klasse 2+3) ein Notbremsassistent und der Spurassistent vorgeschrieben. Der Notbremsassistent ist imstande, bei fahrenden und stehenden Hindernissen automatisch eine Vollbremsung einzuleiten. Eine drohende Kollision kann damit noch sicherer verhindert, beziehungsweise die Aufprallgeschwindigkeit auf das Hindernis deutlich reduziert werden. Wertvolle Unterstützung liefert auch der Spurassistent (SPA). Er erkennt mit Hilfe eines Kamerasystems hinter der Windschutzscheibe einen unbeabsichtigten Spurwechsel. Der SPA wird ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiv. Der neue Notbremsassistent AEBS Die neuen Notbremsassistenten in Setra Reisebussen können sogar mehr, als es die laut Gesetzgebung der Phase 2 ab 2018 verschärften Vorschriften verlangen: Der Notbremsassistent AEBS (Advanced Emergency Braking System) verzögert den Omnibus stärker als gesetzlich gefordert, er kann Unfälle somit noch besser verhindern oder zumindest die Unfallschwere drastisch senken. Ab dem dritten Quartal 2015 wird der AEBS für die MultiClass 400 sowie die ComfortClass 500 ausgeliefert. AEBS basiert wie der bekannte Active Brake Assist auf einem Radarsensor. Seine Reichweite beträgt 200 Meter. Innerhalb dieser Entfernung wird fortlaufend der Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen und die Relativgeschwindigkeit gemessen. Ebenso misst der Radarsensor die Distanz zu stehenden Hindernissen. Wird eine Situation so kritisch, dass unter unveränderten Bedingungen ein Unfall höchstwahrscheinlich ist und der Fahrer zeigt keine Aktivität, erfolgt eine automatische Notbremsung. Währenddessen gibt ein abgestuftes Warnkonzept dem Fahrer die Möglichkeit, einen Unfall aktiv zu verhindern. Zunächst ertönt eine akustische Warnung in Form eines Intervalls, gleichzeitig leuchtet ein rotes Dreieck im Display der Instrumente auf. Bleibt die Situation kritisch und der Fahrer reagiert nicht, leitet AEBS eine Teilbremsung ein. Diese wird mit Rücksicht auf die Fahrgäste kontinuierlich bis 30 Prozent der Bremsleistung erhöht, die Warnungen bleiben bestehen. Reagiert der Fahrer weiterhin nicht und die Situation ist unverändert kritisch, folgt automatisch eine Vollbremsung. Die akustische Warnung verändert sich zu einem Dauerton. Der Fahrer bleibt während des Eingriffs jederzeit Herr der Lage und kann das System übersteuern. Betätigt er den Blinker, gibt er Vollgas oder bremst er in der frühen Phase stärker als der Notbremsassistent, dann werden die Teilbremsung und die akustische Warnung aufgehoben. Die optische Anzeige bleibt bestehen. Neu: der Active Brake Assist 3 Der neue Notbremsassistent AEBS ist ebenso wie der zum Active Brake Assist der dritten Generation (ABA 3) weiterentwickelte Active Brake Assist eine Exklusiv- Entwicklung von Mercedes-Benz. ABA 3 ist ab dem dritten Quartal 2015 für die ComfortClass 500 und die TopClass 500 lieferbar und nochmals leistungsfähiger als die Vorgängerausführung sowie AEBS. Der neue Active Brake Assist 3 kann auf fahrende und jetzt neu auch auf stehende Hindernisse eine Vollbremsung einleiten. Warnkaskade und Bremsreaktion auf bewegte Objekte sind identisch mit AEBS. Der entscheidende Unterschied: Auf stehende Hindernisse erfolgt der Bremseinsatz bei ABA 3 früher. Entsprechend setzt auch die Vollbremsung eher ein. Damit kann ABA 3 die Geschwindigkeit bei einem drohenden Aufprall auf stehende Hindernisse nicht nur verringern, ABA 3 kann durch eine autonome Vollbremsung bis zum Stand auch in dieser Situation erstmals einen Unfall verhindern etwa bei einem unvorhergesehenen Stau. Egal ob AEBS oder Active Brake Assist 3: Beide Notbrems-Assistenten können Menschenleben retten. Tipp für Omnibuskäufer: Warten Sie nicht bis zur gesetzlich notwendigen Einführung. Nutzen Sie jetzt die Verfügbarkeit des aktuellen Active Brake Assist und ab Juli 2015 die neuen Systeme AEBS und Active Brake Assist 3. Bleibt die Situation kritisch und der Fahrer reagiert nicht, leitet AEBS eine Teilbremsung ein. Auf der sicheren Seite Setra und Sicherheit zwei Begriffe, die seit vielen Jahren untrennbar miteinander verbunden sind stellt Setra auf der IAA die erste Einzelradaufhängung mit Luftfederung vor baut Setra als erster Hersteller Retarder als verschleißlose Bremse ein Otto Kässbohrer hatte die Technik bei Zügen entdeckt und auf Omnibusse übertragen hat Setra das Antiblockiersystem ABS bei allen Omnibussen eingeführt ebenfalls eine Premiere präsentiert Setra zusammen mit der Baureihe 300 ein revolutionäres Spiegelsystem wird die neue TopClass 400 serienmäßig mit Xenon- Scheinwerfern eingeführt stattet Setra die Omnibusse der TopClass 400 und ComfortClass 400 serienmäßig mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP aus präsentiert Setra die neuen Sicherheitssysteme Abstandsregeltempomat (ART), Spurassistent (SPA) und Dauerbremslimiter DBL in der TopClass 400 und ComfortClass feiert der Front Collision Guard seine Premiere in der TopClass liefert Setra seinen ersten Reisebus mit dem Notbremsassistenten Active Brake Assist (ABA) aus.

6 10 Setra Faszination & Technik Setra Faszination & Technik 11 So individuell wie Ihr Geschäftsmodell XXL-Hochbodenbus, vielseitiger Mitteldecker, attraktiver Clubbus und wirtschaftlicher Low Entry Setra richtet sein Modellprogramm nach unterschiedlichen Kundenbedürfnissen aus. Im Gespräch mit vier Unternehmerpersönlichkeiten bringen wir Ihnen die Idee hinter den vier Setra Weltpremieren näher. Was macht die Fahrzeugkonzepte aus? Und welche Möglichkeiten bieten sich Ihrem Unternehmen? Eine Fahrzeugvorstellung der etwas anderen Art.

7 12 Setra Faszination & Technik Setra Faszination & Technik 13 Einer für alle: ComfortClass S 515 und 516 MD Der Mitteldecker ComfortClass 500 MD ist ebenso flexibel wie wirtschaftlich. Der Schwerpunkt des Zweiachsers liegt auf Kurzreisen, Shuttle- und Werksverkehr. Doch er kann noch viel mehr. Stirnfläche nochmals den Kraftstoffverbrauch, gleichzeitig bleibt die attraktive Innenstehhöhe von ca Millimetern der ComfortClass erhalten. Damit entpuppt sich der Setra MD als ideale Variante für den Ausflugs- und Shuttleverkehr bis hin zur Kurzreise. Also, für alle Einsätze, bei denen kein maximales Gepäckraumvolumen gefordert ist. Didier Venet: Wir sind ein Vollblut-Familienbetrieb, in dem jeder seine Arbeit liebt, dessen ganze Aufmerksamkeit dem Kunden gilt und jeder seine Fahrer sehr respektiert. Wirtschaftlichkeit ist ihm sehr wichtig: Wir brauchen für diesen Einsatzzweck keinen unnötigen Luxus. Unter diesen Aspekten bietet sich der Setra MD geradezu an. Als vollwertiges Mitglied der ComfortClass 500 verfügt er über alle wesentlichen Merkmale dieser Fahrzeugfamilie. Das beginnt mit dem identischen Längenkonzept, der MD ist wahlweise als S 515 MD (Länge 12,30 Meter) und S 516 MD (13,12 Meter) zu bekommen, beide jeweils Zweiachser. Und damit ein Vorteil für das Unternehmen Venet, denn die Autobahngebühren in Frankreich liegen für Dreiachser deutlich höher. Unser Unternehmenserfolg beruht zum großen Teil auf der vielfältigen Einsatzfähigkeit unserer Omnibusse. D er Fuhrpark des Busunternehmens Voyages Venet im südfranzösischen Duerne bei Lyon besteht aus 32 Omnibussen, davon sind 20 Reisebusse. Auf den Reisebussen lastet dabei das Gros der wirtschaftlichen Verantwortung: Sie sind für 70 Prozent der Umsätze verantwortlich. Da die Einsatzdauer der Venet Reisebusse sehr unterschiedlich ausfällt, die Spanne geht von einem Tag bis zwei Wochen, ist bei dem Einsatz der Fahrzeuge Flexibilität gefragt. Für Didier Venet, Geschäftsführer des gleichnamigen Familienunternehmens in der Region Rhône-Alpes (www.venet-voyages.com), steht daher die Kombination von höchster Wirtschaftlichkeit und Komfort ganz oben auf der Prioritätenliste, wenn es um die Anschaffung neuer Fahrzeuge geht: Unser Unternehmenserfolg beruht zum großen Teil auf der vielfältigen Einsatzfähigkeit unserer Omnibusse. Hier schlägt die Stunde des neuen MD der Comfort- Class 500. Die Buchstabenkombination steht für Mitteldecker. Im Vergleich zum Hochdecker HD sind Karosserie und Fußboden um ca. 21 Zentimeter abgesenkt. Das senkt das Gewicht des Reisebusses und verbessert durch die niedrigere Höhe und die damit verbundene geringere Didier Venet, Geschäftsführer Voyages Venet (Frankreich) Der MD stammt aus dem Baukasten der ComfortClass 500 und kombiniert den Fahrgastraum der ComfortClass Hochdecker mit einem niedrigeren Unterbau Venet betreibt hauptsächlich Schüler- und Reiseverkehr. Seine Reisebusse tragen allesamt das Setra Logo. Die Flotte umfasst unter anderem lange Dreiachser der Multi- Class 400, die ComfortClass und reicht in der TopClass 400 vom S 411 HD bis zum Doppeldecker. Die jungen Reisebusse sind im Durchschnitt nur zwei Jahre alt. Didier Venet, der bei der Ausstattung seiner Fahrzeuge scharf kalkuliert, hat bereits ein Auge auf den Setra MD geworfen: Ein Mitteldecker passt bei uns perfekt für Transferfahrten und Sprachreisen, auch im Anmietverkehr. Plus des vollwertigen Reisebusses: Die Durchgangsbreite im Einstieg entspricht ebenso dem Hochdecker wie der Querschnitt des Fahrgastraums. Das bedeutet eine große Innenstehhöhe von 2,10 Metern und ein üppiger Raumeindruck, geräumige Gepäckablagen und eine hervorragende Sicht durch die großen Seitenfenster. Leseleuchten, Düsenbelüftung, komplette Ausstattung der Innenbeleuchtung mit langlebigen und stromsparenden LED-Lampen, wohnliche Einrichtung der MD ist bis in die kleinste Faser ein echter Setra Reisebus. Die sachliche Seite des Setra MD wird bei der einfacheren Bestuhlung des Typs Setra Route deutlich, ebenso an den Service-Sets ohne Leuchtrahmen. Funktionell ist dies angesichts des typischen Einsatzprofils eines Setra MD kein Nachteil. Didier Venet sucht schließlich keinen Bus mit höchstem Komfort. Auch in puncto Ausstattung zeigt sich der MD von seiner flexiblen Seite. Wer will, kann den MD indes auf Wunsch mit Leuchtrahmen für die Sevice-Sets und Ambientebeleuchtung individuell verfeinern. Ebenso ist der Reisebus mit Küche und Toilette in unterschiedlichen Konfigurationen zu bekommen. Mit dem optionalen Lift und einem entsprechenden Stellplatz im Fahrgastraum eignet sich der

8 14 Setra Faszination & Technik Setra Faszination & Technik 15 Setra MD auch für mobilitätsbehinderte Fahrgäste. Zusammen mit weiteren Features, wie beispielsweise einem Snackautomaten, findet er seinen Weg zum hochwirtschaftlichen Fernlinienbus. Ohnehin ist der vielseitige MD einer für alle. Zum Beispiel hat der Kunde die Wahl zwischen einer Mittel- und Hecktür. Daraus ergeben sich sehr unterschiedliche Layouts im Fahrgastraum. Bei einer Mitteltür wird die Toilette rechts und die Küche links neben dem Einstieg positioniert. Bei einer Hecktür ist die Toilette auf Höhe des Fahrgastraums, die Küche wird gleich nebenan angeordnet, Küche und Toilette sind allerdings kein Muss, Setra liefert den MD auch mit Vollbestuhlung, das bedeutet bis zu 55 Fahrgastsitze im S 515 MD und sogar maximal 59 Sitze im 13,12 Meter langen Setra S 516 MD. Auch die ComfortClass 500 MD hat ein unübertroffenes Sicherheitsniveau Fensterbrüstung beim MD hinten waagerecht ausläuft. Didier Venet ist auf seinen Neuzugang im Fuhrpark gespannt: Wir machen einen Versuch mit einem Setra S 516 MD mit Hecktür, da er bei nur zwei Achsen über einen großen Kofferraum und eine sehr gute Sitzaufteilung verfügt. Die lange Ausführung des MD reizt Venet: Vier Plätze zusätzlich zu fast gleichem Preis. Der neue MD ist nicht nur einer für alle, er ist das Wirtschaftswunder innerhalb der ComfortClass 500. Der Mitteldecker mit den Typen S 515 und S 516 MD feierte auf der IAA in Hannover seine Weltpremiere. Die ersten Varianten werden ab Oktober 2014 ausgeliefert. Die gewohnte Innenstehhöhe von 2,10 m wird man auch beim MD nicht vermissen Die Cockpitvariante Coach Comfort Der MD ist mit unterschiedlichen Lagen für die Tür zwei lieferbar, es gibt ihn wahl weise mit Mitteltür vor der Hinterachse oder Hecktür Ideal für Venet, denn Franzosen speisen bevorzugt im Restaurant, nicht im Bus. Didier Venet ordert stattdessen eine Kaffeemaschine. Der Gepäckraum fällt trotz der geringeren Höhe angemessen aus. Beim Setra MD mit Mitteleinstieg misst er je nach Länge und Ausstattung zwischen 6,1 und 8,0 Kubikmeter. Beim Heckeinstieg sind es sogar zwischen 8,0 und 9,7 Kubikmeter. Weiteres Plus der Hecktür: Der Gepäckraum ist von beiden Seiten bestens zugänglich und auf seiner vollen Länge durchladbar ein Plus für den Fahrer. Halterungen für einen Skikoffer lohnen sich je nach Einsatz trotzdem Venet zum Beispiel bietet Skifahrten in die nahen Alpen an. Auch beim Fahrerarbeitsplatz haben Busunternehmer die Wahl. Das Cockpit in der Serienausführung bietet zahlreiche Setra-typische Ausstattungsmerkmale. Optional ist auch die bereits aus der Comfort- Class HD bekannte, höherwertige Cockpitvariante Coach Komfort verfügbar, die u. a. mit CMS-Unterhaltungselektronik ausgestattet ist. Wirtschaftlichkeit steht auch im Mittelpunkt des Antriebs. Serienmotor ist der kompakte und leichte Mercedes OM 936 mit 7,7 Liter Hubraum. Er leistet im Setra MD 260 kw (354 PS). Optional steht der Mercedes OM 470 mit 265 kw (360 PS) oder 290 kw (394 PS) aus 10,7 Litern zur Verfügung. Alternativ zum Sechsgang-Schaltgetriebe liefert Setra in allen Motorvarianten das automatisierte PowerShift-Achtganggetriebe. Egal welche Kombination: Mit ausgefeilter Aerodynamik, niedrigem Gewicht sowie geringerer Höhe entpuppt sich der neue Setra MD als Verbrauchs-Champion. Auf diesem Weg unterstützt ihn auf Wunsch Predictive Powertrain Control (PPC), der vorausschauende Tempomat kühl rechnende Unternehmen wie Venet legen darauf Wert. Ebenso ist für den Setra MD eine umfangreiche Sicherheitsausstattung verfügbar, wie sie auch für Voyages Venet selbstverständlich ist. Auf Kundenwunsch sind Abstandsregeltempomat, Spurassistent, Attention Assist oder der Notbremsassistent Active Brake Assist integriert auch die ComfortClass 500 MD hat ein unübertroffenes Sicherheitsniveau. Zumal das elektronische Stabilitätsprogramm und der Front Collision Guard ohnehin serienmäßig an Bord sind. Optisch unterscheidet sich der Setra MD nur geringfügig vom bekannten HD. Beide besitzen das Gesicht der ComfortClass 500 nur die Windschutzscheibe fällt beim MD um sein geringeres Höhenmaß von 21 Zentimetern niedriger aus. Kenner entdecken, dass die Leiste der Setra S 515 MD Setra S 516 MD Plattform/Baureihe ComfortClass 500 ComfortClass 500 Länge/Breite/Höhe /2.550/3.560 mm /2.550/3.560 mm Radstand/Wendekreis 6.090/ mm 6.910/ mm Fahrgast-Sitzplätze 55-48/44 (***/****) 59-52/48 (***/****) Gepäckraum 6,1-8,0 m³ 7,8-9,7 m³ Motor Getriebe 260 kw (354 PS), Nm-290 kw (394 PS)/1.900 Nm 6-Gang-Schaltgetriebe/8-Gang PowerShift 260 kw (354 PS), Nm-290 kw (394 PS)/1.900 Nm 66-Gang-Schaltgetriebe/8-Gang PowerShift

9 16 Setra Faszination & Technik Setra Faszination & Technik 17 Kurz und gut: ComfortClass S 511 HD Einer der Vorteile der Setra Clubbusse besteht darin, dass sie den gleichen Komfortstandard wie die großen Fahrzeuge aufweisen. Peter Balmer, Geschäftsführer Grindelwaldbus (Schweiz) Ein kleiner Hochdecker mit großer Klasse: Der neue Clubbus Setra S 511 HD tritt das Erbe legendärer Vorgänger an und überzeugt mit seinem Konzept aus dem Baukasten sowie attraktiven Varianten. F ür Peter Balmer, Geschäftsführer des Schweizer Busunternehmens Grindelwaldbus, sind Clubbusse nicht wegzudenken: Einerseits befahren wir Strecken, die aufgrund der Topografie mit größeren Fahrzeugen gar nicht möglich sind. Andererseits wünschen kleinere Gruppen oftmals auch kleinere Fahrzeuge. Grindelwaldbus (www.grindelwaldbus.ch) ist in den verschiedensten Bereichen des Personentransports auf der Straße tätig. Von den 40 Omnibussen im Unternehmen sind acht Fahrzeuge zwischen 10,0 und 10,6 Meter lang. Die Schweizer bestreiten mit ihnen touristische Linienfahrten, Transfers und Kurzreisen, auch die in der Schweiz beliebten Hochzeitsfahrten. Hinzu kommen regionale Besonderheiten. Setra hat ein großes Herz für kleine Busse. In jeder Omnibusgeneration haben Clubbusse eine besondere Rolle gespielt, vom legendären Setra S 6 der fünfziger Jahre bis zum luxuriösen S 411 HD aus der TopClass 400. Auf diese Erfahrungen baut der neue S 511 HD aus der ComfortClass 500 auf. Die Fahrgäste von Grindelwaldbus können im Clubbus den gleichen Komfort wie in einem großen Bus genießen. Der Vorteil des S 511 HD: Er bietet einerseits den besonderen Charme eines Clubbusses, ist aber andererseits ein ausgewachsener Reisebus aus dem bewährten Setra Baukastensystem. Somit bietet er den kompletten Komfort eines Hochdeckers der Comfort- Class 500 und nutzt deren Großserienkomponenten. Der neue kleinste Setra ist nur 10,47 Meter lang. Dank fünf Meter Radstand ist er ungewöhnlich handlich und dreht fast auf der Hinterachse: Sein Wendekreis beläuft sich auf 17,5 Meter, kaum mehr als bei einem größeren Minibus. Das passt perfekt, nicht nur für die Passstrecken, die Grindelwaldbus befährt. Von außen ist der S 511 HD sehr kompakt, innen aber richtig groß: Ob Cockpit oder Fahrgastraum, alles entspricht der gewohnten Klasse der ComfortClass 500. Das heißt breiter Einstieg, großzügige Stehhöhe im Mittelgang und das damit verbundene angenehme Raumgefühl. Das bedeutet ebenfalls volle Innenbreite und komfortable Bestuhlung ohne jede Einschränkung. Wer will, verwandelt den Setra in einen Luxusbus: Es gibt ihn auf Wunsch mit ebenem Boden, mit einer VIP-Bestuhlung 2+1 und vielen weiteren Sonderausstattungen. Attraktiv ist auch die Wahl der Türvariante, denn Setra liefert den S 511 HD wahlweise mit Mitteltür oder mit Hecktür. Mit der klassischen Mitteltür finden im Hochdecker bis zu 43 Fahrgäste Platz, mit Toilette sind es 41. Der Gepäckraum fasst 6,5 Kubikmeter, mit Toilette sind es immerhin 5,3 Kubikmeter. Zu besonders großer Form läuft der Clubbus mit Hecktür auf: Dann schluckt der Kofferraum üppige 7,5 Kubikmeter und ist bequem von beiden Seiten zu beladen. Die optionale Toilette ist in diesem Fall auf Höhe des Fahrgastraums untergebracht. Beide Varianten lassen sich auf Wunsch attraktiv ausstatten: Mit Mitteltür bietet sich im Heck zum Beispiel eine Clubecke an. Mit Hecktür ist hinten Platz für eine geräumige Küche. Den Wünschen sind bei der Ausstattung Die Clubbus-Legende Setra S 6 also kaum Grenzen gesetzt. Das ist Flexibilität, wie sie auch Grindelwaldbus schätzt, etwa bei Varianten mit demontierbarer Toilette. Auch in der Antriebs- und Sicherheitstechnik ist dieser Kleine richtig groß. Im Heck arbeitet wie bei seinen größeren Geschwistern der Reihensechszylinder Mercedes OM 470. Die Leistung beläuft sich hier auf 290 kw (394 PS), das kräftige Drehmoment auf Nm das genügt auch für anspruchsvolle Passfahrten in der Schweiz. Erstmals beim Clubbus gibt es Auswahl beim Getriebe: Alternativ zum Sechsgang-Schaltgetriebe steht das automatisierte PowerShift-Getriebe mit seinen acht Gängen zur Wahl. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP ist ebenso serienmäßig an Bord wie der Aufprallschutz Front Collision Guard und viele weitere Sicherheitsdetails. Selbstverständlich steht auf Wunsch auch der Active Brake Assist zur Verfügung. Der neue S 511 HD mit einer Länge von nur 10,47 m eignet sich für Clubreisen, als VIP-Shuttle oder für kleinere Reisegruppen Was ist für einen Clubbus besonders wichtig? Peter Balmer von Grindelwaldbus bringt es auf den Punkt: Wendigkeit, Komfort, Zuverlässigkeit. Und er fügt hinzu: Einer der Vorteile der Setra Clubbusse besteht darin, dass sie den gleichen Komfortstandard wie die großen Fahrzeuge aufweisen. Das passt doch bestens zum S 511 HD. Der S 511 HD feierte auf der IAA in Hannover seine Weltpremiere. Die ersten Fahrzeuge werden ab Februar 2015 ausgeliefert. Setra S 511 HD Plattform/Baureihe ComfortClass 500 Länge/Breite/Höhe Radstand/Wendekreis /2.550/3.770 mm 5.005/ mm Fahrgast-Sitzplätze 41/43 34/36 (***/****) Gepäckraum 5,3-7,5 m³ Motor Getriebe 290 kw (394 PS), Nm 6-Gang-Schaltgetriebe/8-Gang PowerShift

10 18 Setra Faszination & Technik Setra Faszination & Technik 19 Sitzplatzriese für Langstrecken: ComfortClass S 519 HD Im Fernlinienverkehr begrüßen wir besonders Optimierungen in den Bereichen Sicherheit und Komfort, aber auch Verbesserungen, die unsere Wirtschaftlichkeit erhöhen. Victor López, Generaldirektor Einkauf ALSA (Spanien) Er ist der längste Setra und Flaggschiff der ComfortClass 500: Der neue S 519 HD imponiert mit 15 Metern Länge, mit vielen Fahrgastplätzen und überraschender Vielseitigkeit. F ahrleistung über Kilometer im Jahr, höchste Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Komfort die Standards für den Einsatz auf den Fernlinien des spanischen Unternehmens ALSA (www.alsa.es) sind anspruchsvoll. Alsa ist in Spanien Marktführer im Personenfernverkehr, erläutert Victor López, Generaldirektor Einkauf und Instandhaltung, Alsa verfügt über 141 nationale und regionale Konzessionen und verbindet durch sein Netz praktisch alle Regionen Spaniens. Von den Omnibussen übernehmen 350 Fahrzeuge den Fernlinienverkehr innerhalb Spaniens, davon allein 136 Setra 419 GT-HD. Auch über zwei Dutzend S 517 HD gehen bis Ende 2014 in Betrieb. Die Rechnung von Victor López: Die 15 Meter langen Fahrzeuge erzielen eine höhere Rentabilität pro Sitzplatz, vorausgesetzt, man erreicht eine angemessene Auslastung. Das passt zur mehr als 600 Kilometer langen Verbindung Madrid Zaragoza Barcelona. Sie wird tagsüber im Stundentakt befahren, die hier eingesetzten Fahrzeuge sind bislang ausschließlich S 419 GT-HD. Für solch ein Szenario kommt der neue Setra S 519 HD wie gerufen. Der längste Setra nutzt das Maximalmaß von 15 Metern fast auf den Zentimeter aus. Im Vergleich zum S 517 HD haben die Entwickler beide Radstände und den hinteren Überhang verlängert. Das Heckmodul stammt von den Zweiachsern der ComfortClass 500, der vordere Radstand ist identisch mit der TopClass S 517 HDH. Somit ist auch der neue Reiseriese ein Beispiel für das Baukastenprinzip von Setra und wie geschaffen für den Fernlinieneinsatz. Bei Drei-Sterne-Sitzabstand bietet der Lange maximal 71 Fahrgastplätze mehr ist bei einem Eindecker nicht möglich. Mit WC und Küche haben 65 Passagiere Platz. Der Variantenreichtum verblüfft: Es gibt den Hochdecker auf Wunsch auch mit ebenem Boden und mit luxuriöser 2+1-VIP-Bestuhlung. Ein Fall für Linien mit Spitzenkomfort. ALSA bietet sie als Servicio Supra und Servicio Premium an. Koffer und Taschen der Fahrgäste kommen angesichts eines Gepäckraums von maximal 12,4 Kubikmetern zwischen den Achsen allemal unter. Zumal weitere Staufächer hinter den Serviceklappen über den Hinterachsen hinzukommen. Auch Gewichtsprobleme kennt der Setra nicht, schließlich wiegt der imponierende Dreiachser sogar rund 200 Kilogramm weniger als sein Vorgänger. Mit Blick auf die stattlichen Abmessungen hat Setra eine angemessene Motorisierung gewählt. Alternativ zum serienmäßigen Mercedes-Benz OM 470 mit 315 kw (428 PS) Leistung kommt der größere OM 471 mit 350 kw (476 PS) aus 12,8 Liter Hubraum zum Einsatz, die Motorisierung der TopClass 500. Immer dabei: das automatisierte Mercedes-Benz PowerShift-Getriebe mit acht Gängen. Der XXL-Hochdecker profitiert wie seine Kollegen von der umfangreichen Spritspartechnik der neuen Omnibusgeneration. Sie umfasst neben dem Antriebsstrang eine herausragende Aerodynamik sowie geregelt arbeitende Nebenaggregate. Optional senkt der vorausschauende Tempomat Predictive Powertrain Control (PPC) den Verbrauch nochmals. Speziell bei Marathonläufern à la ALSA kommt dem Kraftstoffverbrauch enorme Bedeutung zu: Da die Preise auf Spaniens Fernlinien öffentlich reguliert sind, zählt jeder Liter Kraftstoff. Bei Kilometern spart ein Liter Serienmäßig verbaut: der Mercedes-Benz OM 470 Minderverbrauch auf 100 Kilometer Liter Kraftstoff im Jahr. Das entlastet nicht nur die Umwelt, sondern verbessert auch die Bilanz. Fahrverhalten, Sicherheit und Bedienung des neuen S 519 HD sind über alle Kritik erhaben. Die dritte Achse zum Beispiel ist in gewohnter Manier eine Einzelradaufhängung mit Aktivlenkung. Auch ist der Hochdecker mit allen Assistenzsystemen einschließlich Notbremsassistent Active Brake Assist der neuesten Generation zu bekommen. Der Fahrer profitiert in seinem ohnehin ergonomisch vorbildlichen Cockpit vom neuen Bedientableau für Heizung, Lüftung und Klimaanlage aus der TopClass 500. Mit einer Länge von 14,95 m nutzt der neue S 519 HD das maximale Längenmaß von 15 m fast auf den Zentimeter aus und ist der längste Reisebus von Setra Victor López: Alsa hat eine innovative Ausrichtung in Bezug auf Energie-Ersparnis, in Bezug auf aktive und passive Sicherheit und auf die Arbeitsbedingungen der Busfahrer. Im Fernlinienverkehr begrüßen wir besonders Optimierungen in den Bereichen Sicherheit und Komfort, aber auch Verbesserungen, die unsere Wirtschaftlichkeit erhöhen. Das klingt, als würde der neue S 519 HD perfekt ins Anforderungsprofil passen. Der S 519 HD feierte auf der IAA in Hannover seine Weltpremiere. Die ersten Fahrzeuge werden ab Oktober 2014 ausgeliefert. Setra S 519 HD Plattform/Baureihe ComfortClass 500 Länge/Breite/Höhe Radstand/Wendekreis /2.550/3.770 mm / mm Fahrgast-Sitzplätze (***/****) Gepäckraum 9,6-12,4 m³ Motor 315/350 kw (428/476 PS), 2.100/2.300 Nm Getriebe 8-Gang PowerShift

11 20 Setra Faszination & Technik Setra Faszination & Technik 21 Wirtschaftlich und komfortabel: MultiClass LE business Wir schätzen die wartungsfreundliche Hochbodentechnik. Die kennen wir und sie hat sich bewährt. Christian Rader, Sprecher der Geschäftsführung VLP (Deutschland) Die neue MultiClass LE business kombiniert als höchst wirtschaftlicher Low Entry Niederflur- mit Hochbodentechnik. Das rechnet sich für Betreiber und ist bequem für Fahrgäste. M it der vielseitigen MultiClass ist Setra im Segment der Überlandbusse gut aufgestellt. Und jetzt noch besser: Zum UL business gesellt sich der LE business als höchst wirtschaftlicher Low Entry. Ein Überlandbus wie maßgeschneidert zum Beispiel für die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim VLP (www.vl-p.de). Hier in Mecklenburg-Vorpommern ist die Fläche groß und die Besiedelung dünn: Im zweitgrößten Landkreis Deutschlands leben auf fast Quadratkilometern knapp Menschen. Trotzdem müssen Schüler pünktlich zum Unterricht gelangen, Arbeitnehmer in die Firma, Mütter zum Einkauf und Senioren zum Arzt. Allein die Fahrten von Schülern zu 109 Schulen machen vier Fünftel der Beförderungen aus. Das regelt zum überwiegenden Teil die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbh mit Hauptsitz im Städtchen Hagenow. Die VLP betreibt 133 Linien mit einer Gesamtlänge von Kilometern und Haltestellen, erläutert Christian Rader, Sprecher der Geschäftsführung. Der Fuhrpark besteht aus 200 Omnibussen, zwei Drittel sind Setra. Seit mehreren Jahren beschafft die VLP überwiegend Niederflurbusse und Low Entrys. Christian Raders eingängige Argumentation: Auch die kleinen Kinder stehen häufig schon frühmorgens an der Haltestelle. Bei einem Low Entry sitzt der Fahrer quasi auf Augenhöhe mit den einsteigenden Fahrgästen das ist viel entspannter. Häufig tragen schon Grundschüler eine schwere Schultasche und dazu eine Sporttasche, da darf man die drei Stufen eines Hochbodenbusses nicht unterschätzen. Schwerbepackte Schüler, Eltern mit Kinderwagen, zunehmend Senioren mit Rollator, Fahrgäste mit Fahrrad nach Christian Raders Ansicht gibt es viel mehr mobilitätsbehinderte Fahrgäste als den häufig als Beispiel herangezogenen Rollstuhlfahrer. Für sie und für alle anderen Fahrgäste ist der neue MultiClass LE business wie geschaffen. Den Zweiachser gibt es in zwei Längen, die sich dank der modularen Konstruktion nur im Radstand unterscheiden. Setra liefert den LE außerdem wahlweise mit ein- oder zweiflügeliger Tür am Einstieg zwei. Der Vorderwagen ist bis hinter Tür 2 niederflurig. Das bedeutet schon mit der klassischen 295er-Bereifung eine Einstiegshöhe von vorn nur 345 und in der Mitte 380 Millimetern. Mit 275er-Stadtbusreifen reduziert sich die Einstiegshöhe auf 305 Millimeter und mit Kneeling nochmals um weitere 70 Millimeter. Die VLP und Christian Rader plädieren für die höhere Ausführung: Wir arbeiten im ländlichen Raum, da gibt es unter Umständen auch kritische Wegeverhältnisse. Dafür benötigen wir große Bodenfreiheit und Böschungswinkel. Weiteres Plus des LE business ist seine geglückte Raumaufteilung. Die Sitze im Vorderwagen sind auf Podesten angebracht, das bedeutet gute Aussicht. Eine Stehhöhe von mehr als zweieinhalb Metern führt zu einem luftigen Raumgefühl selbst beim voll besetzten Bus. Bei Überlandzulassung führen zwei flache Stufen in den Hochboden-Fond. Laufgangschräge und Podeste entsprechen wie gewohnt dem UL. Die Ausstattung ist betont funktionell, MultiClass business eben. Der neue Low Entry ist durch und durch ein Setra. Das beginnt mit dem typischen freundlichen MultiClass- Beide Einstiege des Setra LE business sind niederflurig ausgelegt Gesicht und führt über das markentypische Designelement über der Vorderachse bis zu den Rückleuchten. Eine bekannte Größe ist der Antriebsstrang: Analog zur MultiClass UL arbeitet im Heck der kompakte Reihensechszylinder Mercedes-Benz OM 936 mit 7,7 Liter Hubraum. Er ist in zwei Leistungsstufen zu bekommen. Und es gibt ihn in Verbindung mit unterschiedlichsten Getrieben: Schaltgetriebe, automatisiertes Getriebe Mercedes PowerShift sowie zwei Wandler- Automatikgetriebe stehen zur Wahl. Christian Rader ist es recht: Wir schätzen die wartungsfreundliche Hochbodentechnik. Die kennen wir und sie hat sich bewährt. Und was kennzeichnet einen guten Überlandbus? Entscheidend ist die Der neue LE business verknüpft Barrierefreiheit mit einem kostengünstigen, wartungsfreundlichen und komfortablen Hochboden im Heck Zufriedenheit der Fahrgäste: bequemer Einstieg, innen übersichtlich und komfortabel. Dann kommt die Fahrerzufriedenheit, der Bus muss sich leicht fahren lassen und einen übersichtlichen Arbeitsplatz besitzen. Als dritten Punkt nenne ich die Werkstattfreundlichkeit, zählt Rader auf. Das klingt unter dem Strich sehr stark nach Setra MultiClass LE business. Die MultiClass LE business feierte auf der IAA in Hannover ihre Weltpremiere. Die ersten Fahrzeuge werden ab Mai 2015 ausgeliefert. Plattform/Baureihe MultiClass 400 Länge/Breite/Höhe Radstand/Wendekreis Setra S 415/416 LE business /2.550/3.295 mm / mm Fahrgast-Sitzplätze 45-49/49-53 Motor 220 kw (299 PS)-260 kw (354 PS), Nm Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe/8-Gang PowerShift/ Wandlerautomatik und Vollautomatikgetriebe 4- oder 6-Gang

12 22 Setra Treffpunkte Setra Treffpunkte 23 Setra Termine Der Reigen der Weltpremieren geht weiter. Und so standen bei den internationalen Messen in diesem Jahr vor allem die Fahrzeugneuheiten im Mittelpunkt. Wir blicken zurück auf die vergangenen Messehighlights und geben eine Vorschau auf die kommenden Setra Veranstaltungen. Messevorschau SetraShow, Neu-Ulm Nach dem Besucherrekord im Vorjahr freut sich Setra auch 2014 darauf, zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland in Neu-Ulm begrüßen zu dürfen. Die Highlights der SetraShow sind natürlich die vier Weltpremieren, die in diesem Jahr auf den internationalen Messen gefeiert wurden: drei neue Varianten der ComfortClass 500, der kompakte S 511 HD, der lange Dreiachser S 519 HD und der Mitteldecker S 515 MD sowie der Niederflurbus der MultiClass, der S 416 LE business. Wie gewohnt haben die Besucher die Möglichkeit, die neuen Modelle zur ausführlichen Probefahrt zu nutzen. Neben der Vorstellung von Produkten und Services erwartet die Besucher erstmalig ein eigenständiger Veranstaltungsschwerpunkt: Buskultur besser essen an Bord. Hierzu bietet die SetraShow ein Forum, um sich mit speziellen Catering-Dienstleistern auszutauschen und ihre kulinarischen Angebote kennenzulernen. Betriebsführungen, Touren durch die Oldtimerhalle und Aktivitäten für Kinder runden das vielfältige Programm ab. BusStore Show, Neu-Ulm Zum zweiten Mal veranstaltet BusStore, die gemeinsame Gebrauchtfahrzeug-Marke von Setra und Mercedes-Benz, die BusStore Show an ihrem Standort in Neu-Ulm. Neben einem großen Angebot an gebrauchten Setra und Mercedes-Benz Omnibussen sind auch viele Fahrzeuge anderer Marken und Hersteller vertreten. Sie wurden von den BusStore Experten bewertet und aufbereitet und stehen in den drei Qualitätsstufen Gold, Silber und Bronze bereit (siehe Beitrag auf S. 25). Die erfahrenen Omnibusexperten von BusStore stehen den Besuchern bei der Auswahl des passenden Gebrauchtfahrzeugs für ihren spezifischen Einsatzzweck und für Probefahrten hilfreich zur Seite. Darüber hinaus können Interessenten vor Ort auch online Fahrzeuge an allen weiteren Standorten des BusStore Netzes suchen. BusStore informiert auf der BusStore Show außerdem über Serviceverträge für junge Gebrauchtomnibusse mit Gold-Klassifizierung. Messerückblick IAA Nutzfahrzeuge, Hannover Die 65. IAA Nutzfahrzeuge lockte in diesem Jahr unter dem Motto Zukunft bewegen wieder Fachbesucher aus aller Welt nach Hannover. Setra war auf der IAA mit einer großen Flotte von sieben Fahrzeugen vertreten. Im Zentrum des Interesses standen vier absolute Weltpremieren: die ComfortClass Modelle S 511 HD, S 515 MD und S 519 HD sowie der Low-Entry-Bus S 416 LE business der MultiClass. Dazu präsentierten sich drei Fahrzeuge in attraktiven Ausstattungen, die in dieser Form erst im letzten Jahr vorgestellt wurden: der Doppelstockbus der TopClass S 431 DT, eine MultiClass S 415 UL business mit dem Rollstuhllift Kinemaxx 300 und eine TopClass S 516 HDH mit der neuen Bestuhlung Voyage Ambassador. Neben ihrer überragend üppigen Polsterung bietet diese den Fahrgästen eine besonders breite Sitzfläche und vermittelt damit ein Höchstmaß an Halt und Sitzkomfort. Kunden und Interessenten konnten sich an den Infotheken über das Telematiksystem FleetBoard und die Leistungen der Servicemarke OMNIplus sowie der Mercedes-Benz Financial Services informieren. Bei Fragen zur Fahrzeuggestaltung standen die Setra Designexperten beratend zur Verfügung. Die Gebrauchtfahrzeugmarke BusStore präsentierte sich zum ersten Mal auf der IAA. Viele Interessierte fanden den Weg auf den neuen Stand im Außengelände. Für eine kleine Pause vom Messerummel war die OMNIplus Cafébar ein beliebter Treffpunkt. Autocar Expo, Lyon (Frankreich) Die Autocar Expo in Lyon ist die nationale Hauptmesse für Schul-, Überland und Reisebusse in Frankreich und erlebte 2014 ihre vierte Auflage. Neben französischen Fachbesuchern z. T. von den Antillen und der Insel Réunion kamen in diesem Jahr auch Gäste aus Italien und der Schweiz zu der Ausstellung sowie viele Journalisten. In Halle 6 des Messegeländes Eurexpo präsentierten sich an den vier Messetagen 90 Aussteller auf einer Fläche von Quadratmetern. Setra war gemeinsam mit der Schwestermarke Mercedes-Benz auf Quadratmetern und mit drei Busmodellen vertreten: dem 10,5 m langen Clubbus S 511 HD und dem Mitteldecker S 516 MD aus der ComfortClass sowie dem neuen Niederflurbus S 416 LE business aus der MultiClass. Zudem konnten sich die Kunden zur Innen- und Außenausstattung ihres künftigen Setra beraten lassen. Auch die Services von OMNIplus und die Gebrauchtfahrzeug-Angebote von BusStore stießen bei den Besuchern auf großes Interesse. Für das leibliche Wohl der Gäste war ebenfalls gesorgt. Auf sie wartete außerdem am 17. Oktober eine Abendveranstaltung, welche die Busweltreise des Freiburger Reiseunternehmens Avanti zum Thema hatte. Persontrafik, Stockholm (Schweden) Skandinaviens wichtigste Messe für den öffentlichen Personenverkehr fand 2014 wieder in der schwedischen Hauptstadt Stockholm statt. Anhand von zwei Doppelstockbussen der TopClass S 431 DT zeigte Setra die ganze Breite an Ausstattungsvarianten vom komfortablen Linienfahrzeug bis hin zum Reisebus der absoluten Luxusklasse. Neben dem S 431 DT in Standard-Linienausführung mit Dacherhöhung (siehe Artikel S. 32) wurde die Fernlinien-Ausführung mit komfortabler 2+1-Bestuhlung und allerlei Extras vorgestellt. Mit dabei waren auch Infopunkte von FleetBoard, OMNIplus, BusStore und den Financial Services von Mercedes-Benz. Im Besuchercafé des Messestands war der Käsekuchen in aller Munde, eine schwedische Spezialität. Ein abendlicher Event am Messestand lud zum entspannten Networking ein. Veranstaltungsort der spanischen Omnibus-Messe FIAA ist Madrid FIAA, Madrid (Spanien) Die internationale Omnibus-Messe FIAA zog in diesem Jahr erneut tausende Fachbesucher nach Madrid. Natürlich war auch Setra mit den neuesten Fahrzeugmodellen vor Ort. Auf der knapp Quadratmeter großen Ausstellungsfläche konnten die Gäste die neue Langversion der ComfortClass 500, den S 519 HD, in Augenschein nehmen des Weiteren einen S 517 HD, einen Doppelstockbus S 431 DT und den beliebten S 516 HDH. Auf dem Außengelände standen zudem der neue Niederflurbus S 415 UL business und ein Mitteldecker S 516 MD für Tests und Probefahrten bereit. Die Dienstleistungsmarke OMNIplus stellte ihr breites Serviceangebot vor. Am Infostand von BusStore bot sich den Besuchern die Gelegenheit, direkt am PC online nach Gebrauchtfahrzeugen mit Hilfe des Verkäufersteams zu suchen. Manche nahmen auch die Gelegenheit wahr, sich die Gebrauchtbusse direkt am nur zehn Kilometer entfernten Madrider Standort von BusStore anzuschauen.

13 24 Setra Service & Dienstleistungen Setra Service & Dienstleistungen 25 Für mehr Orientierung beim Gebraucht-Omnibus-Kauf Das TCO Web Special ist zur Zeit in englisch und deutsch verfügbar. Weitere Sprachen sind in Planung. Kostenlandschaft Die Total Cost of Ownership (TCO) für ein Fahrzeug sind ein wesentliches Thema für jedes Bus- unternehmen. Ein neues Web Special auf gibt vielfältige Anregungen zur Minimierung der Kosten im Fuhrpark. D as Thema Total Cost of Ownership (TCO) war eine der übergreifenden Schwerpunkte von Daimler Buses auf der diesjährigen IAA. Hinter dem Begriff steckt die Betrachtung der laufenden Kosten eines Omnibusses über seine ganze Lebensdauer hinweg. Auch für Setra ist es ein zentrales Anliegen, die Gesamtwirtschaftlichkeit seiner Omnibusse unter Berücksichtigung aller wesentlichen Kostenaspekte zu optimieren. Kraftstoffsparende Motoren, lange Wartungsintervalle und eine zuverlässige Verarbeitung machen sich beispielsweise positiv im Geldbeutel des Unternehmers bemerkbar. Was genau dahinter steckt, aus welchen wesentlichen Faktoren sich die Kosten für Ihren Omnibus zusammensetzen und auf welchen Wegen Sie als Busunternehmen Kosten transparent machen und senken können, erläutert das neue Setra Web Special. (www.setra.de) Vier Kostenkategorien Den Großteil der Kostenbausteine eines Omnibusses lassen sich kaum oder überhaupt nicht beeinflussen. Das betrifft zum Beispiel Steuern oder die Straßengebühren. Andere können dagegen gezielt optimiert werden. Setra teilt diese TCO in vier Kategorien ein: Investition, Kraftstoffverbrauch, Reparatur und Wartung sowie Restwert. Im Web Special werden diese Positionen plakativ in eine Landschaft eingebettet. In den einzelnen Kategorien des Web Specials entdeckt der Betrachter zahlreiche Technologien und Instrumente, die zur Senkung der TCO entwickelt wurden. In der Kategorie Investition findet er zum Beispiel Hinweise auf maßgeschneiderte busspezifische Finanzierungsmodelle durch die Spezialisten der Mercedes-Benz Bank. Oder auf Informationen zu FleetBoard: Hier gibt es zum Beispiel telematikgestützte Verbrauchs- und Einsatzanalysen zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs. In der Kategorie Verbrauch finden sich Hinweise auf einen optimalen Antriebsstrang und die vorbildliche Aerodynamik der Setra Reisebusse. Erklärt wird auch, wie der vorausschauende Tempomat Predictive Powertrain Control Kraftstoff spart. Das FahrerTraining von OMNIplus ist ein weiterer Baustein, denn gut ausgebildete Fahrer bewegen ihren Setra wirtschaftlicher. So spart man nicht nur Kraftstoff, sondern schont auch die Aggregate. OMNIplus spielt auch in der nächsten Kategorie eine Hauptrolle, dort geht es um Reparatur und Wartung. Das dichteste busspezifische Servicenetz Europas, passende Serviceverträge, professioneller Ersatzteilservice, ServiceCard die Liste lässt sich fortsetzen. Weiterführen lässt sich auch der Weg des Omnibusses: BusStore kann den Gebrauchten in Zahlung nehmen, gewährleistet einen fairen Rücknahmewert und eine hohe Transparenz beim Fahrzeugtausch. Käufer und Verkäufer von Omnibussen sind bei dieser Marke in besten Händen. Setra minimiert die Total Cost of Ownership mit einer Kombination aus modernster Fahrzeugtechnik und umfassenden Dienstleistungen. Das neue Web Special präsentiert viele Anregungen, wie Busbetreiber von diesem Angebot profitieren. Mit der neuen Fahrzeugklassifizierung von BusStore wird die Gebrauchtbus- Suche noch übersichtlicher und sicherer. B ei BusStore, der internationalen Gebrauchtfahrzeug-Marke finden Sie schnell und einfach den optimalen Gebraucht-Omnibus der Marken Setra und Mercedes-Benz sowie anderer Hersteller. Für eine bessere Orientierung bei der Auswahl sorgt jetzt die neue Fahrzeugklassifizierung. Bevor sie bei BusStore in den Verkauf gelangen, werden alle Gebrauchtfahrzeuge in einem kompromisslosen Qualitäts-Check fachkundig überprüft und können daraufhin mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet werden. Für junge Gebrauchtfahrzeuge mit Gold-Klassifizierung gibt es in Deutschland ab sofort spezielle OMNIplus ServiceVerträge. Attraktive, feste monatliche Raten sichern Ihnen neben der Wartungsleistung gemäß Herstellervorgaben Instandsetzungsmaßnahmen, deren Umfang individuell auf Ihren Bus abgestimmt werden kann. Die neue Fahrzeugklassifizierung ist an allen 17 BusStore Standorten in Europa eingeführt. Für die Kunden von BusStore ist die Suche nach einem gebrauchten und sicheren Omnibus, der ihren individuellen Qualitätsanforderungen und Preisvorstellungen entspricht, damit einfacher als je zuvor. Dabei können sie sich auf den einwandfreien Zustand der Fahrzeuge absolut verlassen. Unter lassen sich die Angebote aller Standorte durchsuchen. BRONZE SILVER GOLD Bronze: Verlässliche Qualität Die Klassifizierung Bronze gibt es für Gebrauchtfahrzeuge sämtlicher Hersteller und weist folgende Leistungsmerkmale auf: Technische Prüfung ist nach BusStore Standards erfolgt Fahrzeuge sind verkehrssicher und grundgereinigt Silber: Gute Qualität Die Klassifizierung Silber wird für Gebraucht-Omnibusse aller Marken vergeben. Sie beinhaltet diese Leistungsmerkmale: Fahrzeuge sind bis sechs Jahre alt Maximale Laufleistung beträgt km Technische Prüfung ist nach BusStore Standards erfolgt Fahrzeuge sind verkehrssicher und optisch aufbereitet TÜV ist aktuell Reifen weisen mindestens 50 % des Neuzustands auf Gold: Hervorragende Qualität Die Klassifizierung Gold gibt es nur für Gebrauchtfahrzeuge von Setra und Mercedes-Benz. Sie zeichnet sich durch folgende Leistungsmerkmale aus: Fahrzeuge sind bis drei Jahre alt Maximale Laufleistung beträgt km Technische Prüfung ist nach BusStore Standards erfolgt Innen und außen optisch hochwertig aufbereitet Alle notwendigen Reparaturen und Services wurden nach BusStore Standards durchgeführt TÜV ist aktuell Reifen weisen mindestens 60 % des Neuzustands auf ServiceVertrag ist abschließbar Auf den Antriebsstrang gibt es die BusStore Garantie

14 26 Setra Horizonte Setra Horizonte 27 Buskultur: Besser essen an Bord Sie bieten Ihren Gästen echten Premiumkomfort aber wie steht es mit dem kulinarischen Angebot? Kann die Küche da mithalten? Sternekoch Hubert Obendorfer präsentiert zur Wohlfühlreise die Feinschmeckerküche. W ie kann man den Gästen während der Fahrt außergewöhnliche Gaumenfreuden servieren? Wir haben Sternekoch Hubert Obendorfer gefragt, welche Möglichkeiten die Setra Bistrobus-Küche mit ihrer Ausstattung vom Sieder über Mikrowelle bis hin zum Heißluftofen - bietet. Das Ergebnis: Auch auf kleinstem Raum lassen sich große kulinarische Genüsse zaubern, die weit über die Grenzen von Würstchen, Frikadellen, Sandwich oder belegten Brötchen hinausgehen. Der Sternekoch gibt kreative Anregungen für eine originelle Bordküche, mit der Reiseanbieter ihren Gästen maximalen Genuss bieten, die Kundenbindung erhöhen und sich vom Wettbewerb abheben können. Das Stichwort heißt Fingerfood: Edle Süppchen im Glas oder in der Tasse angerichtet, handliche Crêpe-Rouladen mit Dip, delikate Quiche-Variationen aus dem Heißluftofen all das ist möglich. Schon mit wenigen Grundzutaten lassen sich köstliche Kleinigkeiten zubereiten. Der Sternekoch empfiehlt: Wenn man einen kleinen Baukasten an Basiszutaten zusammenstellt, dann kann man relativ viel spielen und die Zutaten unterschiedlich Für Hubert Obendorfer, Hotel-Chef und Sterne-Koch aus dem bayrischen Neunburg ist Gastronomie Berufung und Leidenschaft. Sein Anspruch an hochwertige, frische Produkte zeigt sich u. a. in seinen liebevoll zubereiteten Fingerfood-Kreationen

15 28 Setra Horizonte Setra Horizonte 29 kombinieren. Auf diese Weise muss man nicht allzu viel mitnehmen. Als Grundelemente eignen sich zum Beispiel Quark und Frischkäse, aus denen man feine Cremes oder Dips zubereiten kann. Pesto, Salsa, Senf, Tomatenmark, Kräuter und Gewürze verleihen den Milchprodukten immer wieder einen neuen Geschmack, der durch Gemüse- oder Fruchtstückchen wie Paprika, Rucola, Mango oder Birne eine individuelle Note bekommt. Aus Magerquark, Rucola, Pinienkernen, Pecorino und wenigen Gewürzen kreiert der Sternekoch zum Beispiel eine würzige Creme für kleine, handliche Tramezzini- Sandwiches. Alternativ zum Rucola-Pesto veredelt er den Quark auch mit Crème fraîche, Mayonnaise, Limettensaft, Pernod und Forellenkaviar eine weitere Füllung für die Mini-Tramezzini. Diese Creme eignet sich auch hervorragend als Dip für kleine, mit Räucherlachs gefüllte Crêpe-Rouladen. Eine andere Möglichkeit ist eine Avocado-Gurkencreme. Kulinarische Einstimmung auf internationale Reiseziele Abwechslung bringt ein kulinarisches Angebot, das auf das Reiseziel einstimmt mal italienisch mit Antipasti oder Mini-Calzone, mal französisch mit exklusiven Canapés, die auch anspruchsvolle Gäste begeistern. Die Doppelwellenpizza wird mit Bauchspeck und Zwiebelwürfeln belegt Makrelen-Gurken-Spieße, ein deftig-frischer Appetithappen auf Pumpernickelsand serviert Internationale Einflüsse mit Fingerfood zu kombinieren, macht aus Sicht von Hubert Obendorfer den Reiz aus und erweitert die Möglichkeiten für verschiedene Kreationen. Viele Speisen lassen sich auch sehr gut im Voraus zubereiten. Ideal sind zum Beispiel Ragouts. Wenn man das Ragout in Vakuumbeuteln abfüllt, kann man diese unterwegs sehr gut in der Mikrowelle erhitzen. Dann einfach das Ragout portionieren, eventuell noch nachwürzen oder ein paar frische Kräuter hinzufügen, so der Kochprofi. Derartige Gerichte sind perfekt für unterwegs. Wenn man dazu noch eine Consommé mit Gemüsestückchen reicht, dann ist das richtig toll. Auch eine Blumenkohl-Safran-Suppe mit Schinkenstreifen oder eine kalte Gazpacho mit knackigen Paprikastückchen wird die Gäste begeistern. Generell empfiehlt es sich, öfter eine Kleinigkeit zu präsentieren, weil das die gefühlte Reisezeit im Bus verkürzt und den Verwöhn-Effekt erhöht. Als kleine Amuse-Gueules zwischendurch eignen sich Früchte sehr gut zum Beispiel Melonenwürfel mit Parmesan-Chips und einem Spritzer Balsamico als i-tüpfelchen. Das Auge isst mit Für das appetitliche Anrichten der kleinen Leckereien gibt es mittlerweile eine passende Auswahl an Fingerfood-Zubehör. Dazu Hubert Obendorfer: Jedes Fingerfood zeichnet sich dadurch aus, dass man es in zwei, drei Bissen verzehrt und dazu maximal eine Gabel oder einen Löffel benötigt. Ich finde zum Beispiel Holzbesteck für unterwegs sehr gut geeignet. Auch mit entsprechendem Kunststoffgeschirr hätte ich kein Problem. Mit einem kleinen Plastik-Spießchen würde ich allerdings nicht daherkommen. Eine schöne Holzgabel ist absolut akzeptabel und für 90 Prozent der Gerichte komplett ausreichend. Mit ein wenig Kreativität lassen sich in der Setra Bistrobus- Küche höchste Ansprüche für Reisekomfort erfüllen. Durch qualitativ hochwertige Zutaten können selbst mit einem Würstchensieder anspruchsvolle Gerichte zubereitet werden. So landen Bio-Fleisch und Gemüse zwischen Vollkorn- oder Dinkelbrötchen und verwandeln ein einfaches Würstchen in ein Lifestyle-Produkt. Die professionelle Kaffeemaschine an Bord liefert den nachmittäglichen Cappuccino, der von Muffins oder Cupcakes begleitet wird. So entwickelt sich die Reise für den Gast zum maximalen Wohlfühlerlebnis. Lunchpaket und Wiener waren gestern der neue Trend heißt Road Cuisine. Hubert Obendorfers Gourmet-Restaurant Eisvogel wurde bereits mit einem Michelin- Stern belohnt, der Gault Millau bewertete zuletzt mit 15 Punkten und 2 roten Hauben Quiche-Variationen mit Tomate-Olive, Lachs-Lauch und Thunfisch-Zwiebel Hubert Obendorfer Als ambitionierter Hotelier und vielfach ausgezeichneter Koch lebt Hubert Obendorfer die Gastronomie mit Leidenschaft. Seine berufliche Laufbahn führte ihn in viele Spitzenrestaurants und Sterneküchen. Zuletzt war er stellvertretender Küchenchef im bekannten Luxushotel Rafael München, dem heutigen Hotel Mandarin Oriental bevor er sich vor zwölf Jahren selbstständig machte. Sein Landhotel Birkenhof in Neunburg vorm Wald liegt inmitten der idyllischen Oberpfälzer Seenlandschaft. In seinem Vier-Sterne-Hotel bietet er auch eine Sterneküche: Ende 2008 erhielt Hubert Obendorfer für sein Gourmet- Restaurant Eisvogel einen Michelin-Stern, den er bis heute erfolgreich verteidigt. Darüber hinaus begeisterte er die Hörer des Münchner Senders Radio Charivari in mehr als 150 Kochsendungen mit Tipps aus der Gourmetküche. Als Autor schrieb der Sternekoch zudem mehrere Kochbücher unter anderem Small & Fine Fingerfood, das 2012 im Matthaes Verlag erschienen ist und viele weitere Anregungen für die Busbistro-Küche gibt.

16 30 Setra Treffpunkte Setra Maßgeschneidert 31 Sindbads Setra Flotte wächst weiter D as polnische Reisebusunternehmen Sindbad hat seinen Fuhrpark um fünf Reisebusse der Comfort- Class 500 erweitert: zwei S 515 HD, ein S 516 HD und Auf Wachstumskurs mit Setra Bussen G leich fünf neue Setra Busse vom Typ S 515 HD hat das slowakische Transportunternehmen SAD Prievidza bei der Neu-Ulmer Omnibusmarke bestellt. Bei einem Event in Bratislava nahm Michal Danko, Generaldirektor von SAD Prievidza, den symbolischen Schlüssel für die Fahrzeuge von Andrej Glatz, Generaldirektor von Mercedes-Benz Slovakia, entgegen. Es ist der bislang größte Auftrag für Setra in der Slowakei. Bereits seit 65 Jahren ist SAD Prievidza hauptsächlich im regionalen Personennahverkehr tätig. Nun will das Unternehmen seinen Anteil am ausländischen Reiseverkehr nach Westeuropa erhöhen. Die ComfortClass 500 erfüllt für diesen Einsatzzweck alle Erwartungen, Bedürfnisse und Anforderungen, insbesondere bei Verbrauch, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die Busse sind voll klimatisiert und zwei S 517 HD. Die Fahrzeuge sind Teil eines Auftrags über insgesamt 19 Setra Busse, die Sindbad in diesem Jahr erhält. Das Unternehmen hatte bereits im Juni 2013 sechs neue Reisebusse der ComfortClass 500 in Dienst gestellt. Ryszard Wójcik, Alleininhaber von Sindbad, vertraut bereits seit 16 Jahren auf die herausragende Zuverlässigkeit der Omnibusse aus Neu-Ulm. Der technische Standard der Setra Fahrzeuge sowie der hohe Komfort für Fahrgäste und Fahrer auf den mitunter sehr langen Reisen nach Oslo oder nach Italien sind nicht zu toppen und ein fester Rückhalt für unsere Linienangebote, erklärt Wójcik. Mit einer Flotte von über 200 Setra Omnibussen ist Sindbad einer der größten internationalen Fernlinienanbieter in Europa. Das Langstreckennetz von Sindbad umfasst 320 Städte in 20 europäischen Ländern und rund 200 Städte in Polen. Neben dem Fernlinienverkehr organisiert das 1983 gegründete Unternehmen als traditionsreichstes Reisebüro Polens Tourismus- und Businessveranstaltungen, Schulausflüge und Fahrten zu großen Sportveranstaltungen. mit Komfortsitzen, LCD-Bildschirmen, verdunkelten Seitenscheiben und Kühlschränken ausgestattet. Die Ausrichtung von SAD Prievidza auf neue, hochwertige Omnibusse ist unumgänglich. Besonders, wenn wir einen größeren Anteil im ausländischen Reiseverkehr nach Westeuropa erreichen wollen, erklärte Michal Danko. Bereits im letzten Jahr hat SAD Prievidza seine ersten beiden S 515 HD erworben. Die positiven Erfahrungen mit der ComfortClass 500 ermutigten Danko zum Kauf von weiteren Setra Bussen. Modernste Busflotte in der Schweiz D as Schweizer Busunternehmen Zerzuben Touristik AG aus Visp im Wallis übernahm 15 neue Setra Reisebusse aus Neu-Ulm. Mit den vier Doppelstockbussen S 431 DT und elf Fahrzeugen der Comfort- Class 500 führt der Reiseveranstalter eine Erneuerung seines kompletten Fuhrparks durch. Damit verfügt Zerzuben über die modernste und umweltfreundlichste Busflotte in der Schweiz. Die Busse in Vier-Sterne-Ausführung bieten bei einem Sitzabstand von 83 cm Platz für 44 (S 515 HD), 48 (S 516 HD) und 78 (S 431 DT) Fahrgäste. Vor allem die Kombination aus umweltfreundlicher Euro-VI-Motorentechnologie und umfangreichem Sicherheitspaket wie Elektronisches Stabilitätsprogramm, Active Brake Assist und Spurassistent hat Zerzuben bei seiner Wahl für Setra eingenommen. Die ersten Fahrzeuge sind bereits seit Mai bei sämtlichen Busreisen von Zerzuben europaweit im Einsatz. Dazu zählen Bade-, Musik- und Wallfahrtsreisen sowie individuelle Gruppenreisen. Diese Fahrzeuge sind für mich die absoluten Premiumprodukte. Sie werden uns helfen, den bekannt hohen Standard der von uns durchgeführten Reisen zu steigern, sagt Kurt Zerzuben, Seniorchef des 1966 gegründeten Familienunternehmens. Zerzuben plant künftig alle vier Jahre einen kompletten Flottenwechsel. Einleuchtende Idee W er gibt schon gerne den Zündschlüssel für seinen Setra aus der Hand? Das Cockpit ist für Fachfremde ohne Einweisung nicht einfach zu bedienen. Wer in der Wartungshalle des Busunternehmens Teppiche und Polster auf Vordermann bringt, den Müll entsorgt oder einfach einen Kontrollgang macht, der muss nicht zwingend zum Zündschlüssel greifen. Für diese Fälle kann bei Setra Bussen die Innenbeleuchtung auf Wunsch auch ohne Zündschlüssel eingeschaltet werden. Möglich macht das der auf Kundenwunsch lieferbare, optionale Schalter für die Fahrzeugreinigungsbeleuchtung: An Klemme 30 auf Dauerstrom angeschlossen, lässt sich mit ihm die Innenbeleuchtung des Reisebusses einschalten alles andere bleibt aus. Der Zündschlüssel ist zum Staubsaugen also nicht nötig. Der Schalter hat einen weiteren Vorteil: Er spart Energie, denn außer der Innenbeleuchtung wird kein weiterer Verbraucher eingeschaltet, kein Gebläse läuft unnötig mit und zwingt womöglich die Batterien in die Knie. Wer sich bei der Bestellung seines Setra für den praktischen Schalter für die Fahrzeugreinigungsbeleuchtung entscheidet, kann Spot on: Die Innenbeleuchtung erstrahlt, alles andere bleibt ausgeschaltet der optionale Schalter für die Fahrzeugreinigungsbeleuchtung im Setra Reisebus ist nicht nur praktisch, er spart außerdem Energie. wählen, welche Beleuchtung durch die Betätigung des Schalters aktiviert werden soll. Von der Leselampe über das Raumlicht bis zur Einstiegsbeleuchtung ist alles möglich. Bequem, schnell und sicher Mitgedacht: Die Serviceklappen über den Radläufen der ComfortClass 500 sind serienmäßig mit mechanischen Schlössern verriegelt werden sie häufig benötigt, lohnt sich die Einbindung in die Zentralverriegelung. D ie ComfortClass 500 bietet mit bis zu sechs Serviceklappen den Zugang zum Batteriefach, der Hauptschalttafel und zu zusätzlichen Stauräumen. Diese Stauräume haben serienmäßig ein Schließsystem, bei dem jede Klappe über ein mechanisches Schloss verfügt. Neben dem elektronischen Key zum Starten des Fahrzeuges gibt es einen konventionellen Schlüssel für die Tür vorn und die Serviceklappen. Ein praktisches und effizientes System. Wird häufig auf die Serviceklappen zugegriffen, kann es praktischer und schneller sein, wenn diese optional mit einem handfesten Griff ausgestattet sind. Es handelt sich dabei um den gleichen Griff wie an den Kofferraumklappen. Die Griffe können auf Wunsch entweder mit konventionellen Schlössern versehen, an die Zentralverriegelung angeschlossen oder mit einer Kombination aus Zentralverriegelung und Schloss ausgestattet werden. Die Serviceklappe für den Zugang zu den Fahrzeugbatterien ist zur Notentriegelung bei stromlosem Fahrzeug jedoch auf jeden Fall mit einem mechanischen Schloss ausgerüstet.

17 32 Setra Maßgeschneidert Setra Maßgeschneidert 33 Schweden Doppelstockbus mit Dacherhöhung: Ganz hoch hinaus Geht nicht gibt s nicht: Das gilt sogar, wenn der Kunde wünscht, die magische Höhe von vier Metern beim Omnibus zu überschreiten. Dann stockt Setra den Doppelstockbus eben nochmals auf. D ie hohe Kunst des Reisens manchmal ist sie noch höher als gewohnt. Die Vorgaben klangen einfach, ihre Umsetzung war es jedoch nicht. Das schwedische Unternehmen Bergkvarabuss wollte auf einer Überlandlinie Doppelstockbusse einsetzen, die ausschreibende Behörde verlangte gleichzeitig eine hohe Fahrgastkapazität und eine Mindeststehhöhe von 1,85 Meter. Beides ist üblicherweise in einem Doppelstockbus nicht zu verbinden, denn die Maximalhöhe von vier Metern setzt Grenzen. Die Lösung: Ab durch die Mitte Einzige Möglichkeit, beide Anforderungen zu erfüllen: eine deutliche Dacherhöhung. Das komplette Dach anzuheben wäre indes unverhältnismäßig aufwendig gewesen. Also kam das Entwicklungsteam von Setra auf die Idee, die Dachmitte oberhalb des Mittelgangs Die Stehhöhe des Doppelstockbusses beläuft sich im Oberdeck nun auf 1,86 Meter. anzuheben eine perfekte Kombination in Verbindung mit dem optionalen Glasdach im Panoramadeck. Der Doppelstockbus wächst auf diese Weise auf eine Höhe von 4,20 Meter, wofür in Schweden keine Ausnahmegenehmigung benötigt wird. Die Dacherhöhung um 20 Zentimeter ist äußerlich unauffällig: Seitlich verkleiden Designelemente den zusätzlichen Aufbau. Vorne wie hinten ist die Erhöhung dezent, da sie jeweils erst einen Meter nach der Vorder- bzw. Hinterkante des Dachs einsetzt. Unter dem Glasdach ist die Erhöhung alles andere als unscheinbar: Die Stehhöhe des Doppelstockbusses beläuft sich im Oberdeck nun auf 1,86 Meter sogar mehr als gefordert. Zusammen mit dem Glasdach und schlank gehaltenen Gepäckablagen ergibt sich im Oberdeck ein ungewöhnlich großzügiges Raumgefühl mit auf den ersten Blick überschaubarem Aufwand für die Änderungen im Rohbau und die Innenverkleidungen. Der aufgestockte Doppelstockbus benötigt für den Linienbetrieb in Schweden keine Ausnahmegenehmigung: Sie war jedoch für die Probefahrten mit dem Omnibus und vor allem für seine Überführung bis nach Schweden notwendig Hier spürt man die Erfahrung von mehr als 30 Jahren Doppelstockbusbau von Setra. Passende Aufbauarbeiten Im Hintergrund jedoch ging es nicht ohne Herausforderungen ab: Neue Berechnungen der Festigkeit des Aufbaus waren notwendig. Die Vorrichtungen im Gerippebau mussten für den Riesen angepasst werden, auch auf vermeintliche Details wie die Höhe der Hallentore galt es zu achten. Nicht nur mit seinem angepassten Dach ist dieser Doppelstockbus als Fernlinienbus ganz auf der Höhe. Wohin die Fahrt führt, erfahren die Fahrgäste außen durch eine Fahrtzielanzeige in der Frontblende zwischen den Decks, außerdem durch Anzeigen seitlich rechts und am Heck. Hinzu kommt als weitere Informationsquelle ein Außenlautsprecher. Typisch für die gute Konfigurierbarkeit des Doppeldeckers für den Linienbetrieb: Innen hat Setra die vordere Treppe zum Oberdeck zugunsten des Fahrgastflusses auf die rechte Seite gleich hinter die Tür eins verlegt. Der Begleitersitz entfällt, auf Überlandstrecken dient er ohnehin nur als Notsitz. Die Einrichtung der Küche im Unterdeck entfällt ebenfalls, ebenso ihre Türen. Somit verwandelt sich die Küche in ein Regalsystem und dient den Fahrgästen als Ablage für Gepäck. Die hintere Einstiegstür weist in verbreiterter Variante eine Durchgangsweite von Millimetern auf. Mit einer Faltrampe wird eine Einfahrtsmöglichkeit für Rollstühle geschaffen. Der Rollstuhl-Stellplatz liegt gleich rechts vor der Tür. Er ist mit Airline-Schienen im Boden sowie Haltevorrichtungen ausgestattet. Komfort und Überblick Die Reisebestuhlung vom Typ Setra Voyage geht mit ihrem Komfort über klassische Sitze für Überlandbusse weit hinaus. Den Zeitvertreib unterwegs unterstützen jeweils eine 230-Volt-Steckdose pro Doppelsitz zur Stromversorgung mitgebrachter Geräte. Trotzdem verpassen die Fahrgäste dank Innenanzeigen in Ober- wie Unterdeck nicht ihr Ziel. Dem Fahrer wiederum entgeht nicht, was sich an Bord seines Doppelstockbusses abspielt: Jeweils sieben Kameras überwachen Ober- und Unterdeck. Hier wie an anderen Stellen spürt man die Erfahrung von mehr als 30 Jahren Doppelstockbusbau von Setra. Und ebenso die Routine von Bergkvarabuss, Schwedens größtem privaten Busunternehmen aus Kalmar im südlichen Landesteil mit zwei Omnibussen gegründet, fahren für das rasant wachsende Unternehmen inzwischen mehr als 900 Fahrzeuge, darunter zahlreiche Setra. Auch dieses besondere Exemplar eines Doppelstockbusses ist kein Einzelstück, weitere mit erhöhtem Dach werden ihm folgen.

18 Setra Faszination & Technik 35 Werksrundgang Rohbau: Jetzt lebt der Bus! Mit dem Werksführer Hans-Jürgen Janz durchs Mannheimer EvoBus Werk: Hier werden die Rohkarossen für die Setra Busse gefertigt - von der kompakten MultiClass S 415 UL bis hin zum Doppelstockbus S 431 DT der TopClass. Herr Janz, wir befinden uns hier in der riesigen Rohbauhalle. Am Ende soll das fertige Busgerippe entstehen, doch wo beginnt das Leben des Busses eigentlich? Das Leben jedes Setra Busses beginnt im Supermarkt. So nennen die Arbeiter des Mannheimer EvoBus Werks ihr Teilelager. Auf 500 Quadratmetern gibt es hier Vierkantstähle, Gussteile, Pressteile und Profile in den verschiedensten Losgrößen. Je nach Ausführungsbeschreibung des jeweiligen Fahrzeuges stellen die Supermarkt - Logistiker die Teile auf einem Set-Wagen zusammen und bringen diese zu den Fachschweißern an die Stationen am Fertigungsband, wo diese dann zum Busgerippe zusammengebaut werden so bleibt die Arbeit immer im Fluss. Eine klassische Arbeitsteilung also... genau, wie im gesamten Produktionsverbund bei EvoBus. Unsere Führung folgt nun übrigens dem Weg, den auch der Bus in der Fertigung nimmt. Hier im Dom wird übrigens auch die Eigenschaft als Sicherheitszelle nach modernsten Maßstäben gewährleistet. Was geschieht dann mit den Einzelteilen aus dem Supermarkt? Sie kommen an die Fertigungsstraße. Hier entsteht das sechsteilige Busgerippe. Zunächst der Unterbau, der unter anderem die Fahrzeuglänge, den Achsabstand und die Motorlage bestimmt. In dieser Linie werden die Achssegmente der Vorder-, Antriebs- und bei einigen Fahrzeugen der Nachlaufachse über große Krananlagen in ihre Position gebracht und montiert. Dabei schweben zeitweise 200 Kilo und mehr durch die Luft. Was geschieht mit dem fertigen Fahrgestell? Jetzt kommen im Dom, einer hydraulischen Großvorrichtung, die Seitenwände links und rechts dazu, schließlich werden Vorbau und Heckteil angeflanscht. Die Arbeiter fixieren zum Schluss das Dach mit Spannvorrichtungen, durch das Hämmern werden die Profile zueinander ausgerichtet, dann schweißen sie die Profile fest zusammen. Das ist ein richtiges Puzzle. So entsteht das komplette Busgerippe. Hier im Dom wird übrigens auch die Eigenschaft als Sicherheitszelle nach modernsten Maßstäben gewährleistet. Von der einzelnen Baugruppe bis zum kompletten Gerippe inklusive Achssegmenten dauert das insgesamt rund eine Stunde. Jetzt lebt der Bus! Hans-Jürgen Janz, 66, war über 48 Jahre bei Daimler/EvoBus als Maschinenbautechniker in der Arbeitsvorbereitung, im Vertrieb und später als Leiter des Werksführungsdienstes aktiv Säulenquerschnitten verstärkt auf den Schutz der Insassen ausgerichtet. Durch diese optimierte Rohbaustruktur kann deshalb bereits heute die erst ab 2017 geltende EU-Richtlinie für den Überschlag erfüllt werden. Werden in der Busproduktion auch so viele Roboter wie in der Pkw-Produktion eingesetzt? Nein, sie besteht noch größtenteils aus echter Handarbeit durch unsere Spezialisten. Nur die Punktierung des Busdachs auf die Vierkantprofile des Gerippes wird von großen Maschinen übernommen. Und wo früher gesägt, gefräst oder gehobelt wurde, helfen nun CNC-gesteuerte Laserschneidmaschinen. Was ihnen noch fehlt: das Know-how für die Qualitätskontrolle. Deshalb steht immer am Anfang, in der Mitte und am Ende aller Fertigungslinien ein Mitarbeiter, der die Arbeit der Roboter überwacht. Den eigentlichen Höhepunkt bei der Produktion der Rohkarosserie haben Sie uns aber noch vorenthalten. Ja, denn er kommt erst zum Schluss: das Tauchen des fertig beplankten Gerippes in der kathodischen Tauchlackier-Anlage, der größten in Westeuropa. Ein Bad in dem fast Liter-Becken garantiert die Grundierung für eine hochwertige Lackschicht und sorgt somit für die überragende Korrosionsbeständigkeit der Setra Busse. Denn die Profile des Gerippes können so auch von innen beschichtet werden. Ein weiterer großer Vorteil des elektrostatischen Lackierverfahrens ist dessen Umweltfreundlichkeit: Die Abwasser werden in einer separaten Kläranlage gereinigt und dem Produktions-Prozess wieder zugeführt. Darüber wacht unser Umweltmanagement. Was geschieht nun mit dem fertigen Gerippe? Es wird auf eine Transporteinheit auf den Güterzug verladen, der es über den werkseigenen Gleisanschluss in das Neu-Ulmer Werk der EvoBus bringt, wo das Fahrzeug fertig montiert und lackiert wird. Also sehen die Mitarbeiter hier in Mannheim den kompletten Bus in seiner ganzen Pracht überhaupt nicht? Leider nein. Doch jedem hier ist bewusst, wie fundamental wichtig seine Arbeit für die außergewöhnliche Langlebigkeit und die hohen Sicherheitsstandards aller Setra Busse ist hat Otto Kässbohrer mit diesen Produktionsschritten die revolutionäre Idee des selbsttragenden Aufbaus entwickelt. Was sind die aktuellsten Innovationen beim Gerippe? Bei der 500er-Baureihe ist zum Beispiel die Gerippeproduktion aus hochfesten Stählen, mit neuen Knotenelementen und optimierten

19 36 Setra Travel in Style Setra Travel in Style 37 Mit dem MD mal kurz in die Sonne Das Gute liegt nicht fern: Kurztrips werden immer stärker nachgefragt. Dass es dabei viel zu entdecken gibt, zeigen Rundreisen im österreichischen Burgenland. Wir sind unterwegs mit der neuen Setra ComfortClass 500 MD.

20 38 Setra Travel in Style Setra Travel in Style 39 S cheinbar immer noch uneinnehmbar erheben sich die Mauern von Burg Forchtenstein auf dem Felsen über der gleichnamigen Ortschaft. Seit dem 15. Jahrhundert trotzt die Burg Wind, Wetter und Belagerern. Heute beherbergt Forchtenstein die Ahnengalerie der Fürsten Esterházy und eine so sehenswerte barocke Schatzkammer, dass sie unter den 60 Burgen, Schlössern und Kastellen des Burgenlands als Star gilt. Doch die Attraktionen der Region erschöpfen sich nicht in historischen Bauwerken: Mit seinen zahlreichen kulturellen, landschaftlichen, kulinarischen und sportlichen Erlebnissen zeigt sich der Südosten Österreichs als eine der vielseitigsten Gegenden Mitteleuropas. Zum Beispiel mit seiner malerischen, beinahe toskanisch anmutenden Terrassenlandschaft im Süden und dem Surfund Wassersportmekka Neusiedlersee im Norden. Oder den seltenen Tier- und Pflanzenarten, die sich sonst nur in der asiatischen Steppe finden. Und nicht zuletzt durch die 300 Sonnentage im Jahr, die in der wärmsten Region des Landes für ein beinahe mediterranes Klima sorgen und Weine mit Weltruf entstehen lassen. Die Setra ComfortClass 500 MD: perfekte Lösung für Kurzreisen All dies lässt das Burgenland zur Vorzeigedestination werden, vor allem für aufregende Kurz- und Tagesreisen. Etwa zum UNESCO- Welterbe Simmeringbahn, den Städten Eisenstadt und Rust, Burgen wie Forchtenstein, zu Thermen oder zu den zahllosen preisgekrönten Winzern und Wirten. Von Eisenstadt, der Landeshauptstadt, sind alle Ziele in rund einer Stunde Fahrzeit zu erreichen. Passgenau für diese kompakte Form des Reisens sind die neuen Busse von Setra: der S 515 MD und der S 516 MD als Mitteldecker-Varianten der Comfort- Class 500, des modernsten Reisebuskonzepts der Welt. Auch wenn der Fahrgast nur wenige Stunden am Tag im Bus sitzt: Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Komfort sollen dem Standard der besten Langstreckenbusse entsprechen. Im gehobenen Ausflugsverkehr werden die praktischen Stärken der neuen Setra ComfortClass 500 MD, deren Basisausstattung bereits hohe Ansprüche erfüllt, schnell deutlich: Mit ihrem leicht reduzierten Gepäckvolumen ist sie maßgeschneidert dimensioniert, die Aerodynamik und Technologie des Verbrauchschampions ComfortClass 500 sorgen bei gleichzeitig geringerem Gewicht für hohe Effizienz. Ebenso große Anforderungen an Komfort und Ergonomie erfüllen die serienmäßige Klimatisierung mit Zwei-Zonen-Regelung sowie optionale Features wie ein ebener Boden, Infotainmentausstattung, Setra Reisesitze in mehreren Design-und Bezugsvarianten und die 2+1-VIP-Bestuhlung. Besonders die optionale versetzte Bestuhlung mit ihren Bedienelementen für die Sitzverstellung setzt Maßstäbe in ihrer Klasse. Dazu bieten die Modelle der ComfortClass 500 MD durch ihre Aufbaufestigkeit nach neuestem Standard und den Front Collision Guard (FCG) ein Maximum an passiver Sicherheit. Sie wird unterstützt durch die optionalen aktiven Sicherheitssysteme wie Spurassistent (SPA), Active Brake Assist (ABA 2), Attention Assist (AtAs) und Tire Pressure Monitoring System (TPMS). Dazu garantiert die ComfortClass 500 MD eine hervorragende Variabilität: Mit verschiedenen Mittel- oder Heckeinstiegen und einer breiten Triebstrangauswahl ermöglicht sie eine große Bandbreite an Einsatzzwecken. Genauso überzeugend zeigt sich bereits die Euro-VI-Basismotorisierung: der 260 kw starke OM 936 agiert in den Hügeln des Burgenlands genauso souverän wie auf den Passstraßen der nahen Alpen und überzeugt dabei mit vorbildlichen Verbrauchswerten. Kurzreisen liegen im Trend Der Trend zu Kurzreisen prägt die Reisebranche seit Jahren, jeder fünfte Deutsche ist 2013 gleich mehrfach Im gehobenen Ausflugsverkehr werden die praktischen Stärken der neuen Setra Comfort- Class 500 MD schnell deutlich. verreist. Viele Urlauber sparen am sommerlichen Haupturlaub, um im Herbst und Frühjahr noch einmal ein paar Tage oder ein Wochenende unterwegs zu sein. Lieber häufiger mal ausspannen, lautet die Devise, als wochenlang am Strand zu liegen. Das Angebot an Kurzurlauben und Wochenendarrangements ist deshalb so groß wie nie zuvor. Auch im Burgenland, das der Busreisende auf den Landstraßen als überaus abwechslungsreiche Landschaft kennenlernt: mit saftig grünen Wiesen, weiten Ebenen und sanften Hügelketten. Die Alpenausläufer im Norden schützen vor schlechtem Westwetter und münden in die pannonische Tiefebene, die sich im Osten bis Rumänien und im Süden bis nach Serbien streckt. Es weht der typische leichte Wind, der das Burgenland auch im Sommer angenehm abkühlt. Der Blick des Reisenden schweift weit über Wälder, Kuppen, Burgen und Seen. Durch das tiefe Gefühl der Ruhe stellt sich hier schnell die Erholung ein. Im Nu sind aber auch viele Aktivitäten möglich: Wandern, Reiten, Radfahren, Golfen, Surfen, Segeln oder Birdwatching von über 340 Vogelarten. Das Burgenland: naturnah, kulturell, sportlich und genussvoll Eines der beliebtesten Tagesziele im Burgenland ist die Sonnentherme Lutzmannsburg, rund 50 Kilometer südlich von Burg Forchtenstein gelegen: Innen bietet sie Badevergnügen für die ganze Familie, vor ihrer Tür liegt ein 45 Kilometer langes Wegenetz zum Inline-Skaten oder für Touren mit Segway-Elektrorollern. Wer höher hinaus möchte, plant einen Ausflug über den Alpannonia-Wanderweg, der großartige Panoramen liefert. Verzichten sollte man auf ein bisschen Bewegung nicht, denn die

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