Mehr Übergänge in der beruflichen Bildung Aufstiegsperspektive oder Qualitätsrisiko?

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1 Mehr Übergänge in der beruflichen Bildung Aufstiegsperspektive oder Qualitätsrisiko? (Beitrag zur Round Table-Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) -18. Juni 2008 Berlin) Martin Baethge (SOFI Göttingen)

2 Gliederung Drei Übergangsschwellen Von der allgemeinbildenden Schule in die Berufsausbildung Von der Berufsausbildung ins Hoch- und Fachhochschulsystem Zum Zusammenhang von Ausbildungsstand und Weiterbildung Reformperspektiven zur Erhöhung von Durchlässigkeit und Bildungsmobilität

3 Abb. E1-1: Verteilung der Neuzugänge auf die drei Sektoren M des beruflichen Ausbildungssystems 1995, 2000 und 2004 bis ,2% ,9% ,9% ,8% ,4% ,8% ,8% ,9% ,3% ,6% ,9% ,5% ,5% ,8% ,7% in Tsd. Duales System Schulberufssystem Übergangssystem Erläuterungen vgl. Tab E1-1A. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnungen und Schätzungen auf Basis der Schulstatistik; Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen.

4 Abb. H3-1: Verteilung der Neuzugänge* auf die drei Sektoren des beruflichen Ausbildungssystems 2000, 2004 und 2006 nach schulischer Vor-bildung** (in %) in % 100 5,4 3,8 4, ,9 84,3 78,7 45,2 52,7 50,8 25,5 27,3 28,2 20,4 24,6 24,4 24,8 28,7 28, ,3 0,5 0,5 7,5 47,3 8,0 8,0 39,4 41,2 54,1 48,1 47,4 69,7 67,5 67, ,8 15,2 20, ohne Hauptschulabschluss mit Hauptschulabschluss mit mittlerem (Real-) Schulabschluss mit Hochschul- oder Fachhochschulreife Duales System Schulberufssystem Übergangssystem * Neben den Absolventen aus den allgemeinbildenden Schulen des gleichen Jahres sind auch solche aus früheren Entlassjahrgängen enthalten, die zunächst in Einrichtungen des Übergangssystems oder in privaten Feldern untergekommen waren. * Ohne Neuzugänge mit sonstigen Abschlüssen. Erläuterungen vgl. Tab H3-1A. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnungen und Schätzungen auf Basis der Schulstatistik; Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen.

5 Abb. H3-4: Verteilung der Neuzugänge in voll qualifizierende Ausbildung (Duales und Schulberufssystem) und Übergangssystem 2006 nach Geschlecht und schulischer Vorbildung* mit sonstigem Abschluss mit Hochschul- oder Fachhochschulreife mit Realschul- oder gleichwertigem Abschluss weiblich männlich Schulberufs- und duales System weiblich männlich Übergangssystem mit Hauptschulabschluss ohne Hauptschulabschluss * Erläuterungen vgl. Tab. H3-1A. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnungen und Schätzungen auf Basis der Schulstatistik; Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen.

6 Abb. H3-10A: Wahrscheinlichkeit der Einmündung in eine vollqualifizierende Ausbildung (einschließlich Studium) Jugendliche nach Verlassen des allgemeinbildenden Schulsystems insgesamt* nach Schulabschluss nach Geschlecht nach Migrationshintergrund 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% maxi mal Hauptschul -abschluss Männer Fr auen Insgesamt kei n M i gr ati onshi nter gr und mittler er Schul -abschluss mit Migr ations-hinter gund (Fach-)Hoch-schul r ei f e Median (gewichtet) max. Hauptschulabschluss 13 Monate, mittlerer Schulabschluss 3 Monate, Hoch-/Fachhochschulreife 4 Monate Median gewichtet 7 Monate ungewichtet 7 Monate Median (gewichtet) Männer 13 Monate Frauen 4 Monate Median (gewichtet) kein Migrationshintergrund 4 Monate mit Migrationshintergrund 14 Monate * Kumulierte Einmündungsfunktion (gewichtet). Quelle: BiBB-Übergangstudie.

7 Abb. H3-7: Wahrscheinlichkeit der Einmündung in eine betriebliche Berufsausbildung Jugendliche, die bei Verlassen des allgemeinbildenden Schulsystems eine betriebliche Ausbildung suchten 100% nach Schulabschluss nach Geschecht nach Migrationshintergrund 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% maximal Hauptschul -abschluss mi tt l er er Schul -abschl uss Männer Fr auen Insgesamt kei n M i gr ati ons-hi nter gr und mit Migr ations-hinter gund (Fach-)Hoch-schulr eif e Median (gewichtet) max. Hauptschulabschluss 13 Monate mittlerer Schulabschluss 3 Monate Hoch-/Fachhochschulreife 3 Monate Median (gewichtet) Männer 3 Monate Frauen 14 Monate Median (gewichtet) kein Migrationshintergrund 3 Monate mit Migrationshintergund17 Monate * Kumulierte Einmündungsfunktion (gewichtet). Quelle: BiBB-Übergangstudie. Datengrundlage: Die Daten können durch Doppelklick auf die Grafiken eingesehen und kopiert werden.

8 Abb. H3-8: Wahrscheinlichkeit der Einmündung in eine Ausbildung in einem Schulberuf - Jugendliche, die bei Verlassen des allgemeinbildenden Schulsystems eine schulische Ausbildung suchen nach Schulabschluss nach Geschlecht nach Migrationshintergrund 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% kein Migr ations-hinter gr und maximal Hauptschul -abschluss (Fach-)Hoch-schul r ei f e mittler er Schul -abschluss Männer Fr auen Insgesamt mit Migr ations-hinter gund * Kumulierte Einmündungsfunktion (gewichtet) Quelle: BiBB-Übergangstudie

9 Abb. H3-9: Übergangsstationen von Jugendlichen mit maximal Hauptschulabschluss 6, 18 und 30 Monate nach Verlassen des allgemeinbildenden Schulsystems Quelle: BiBB-Übergangsstudie.

10 Abb. H4-1: Übergangsquoten studienberechtigter Schulabsolventinnen und Schulabsolventen von 1980 bis 2006 nach Geschlecht (in %) 100 in % bis 2006: Erwartete Übergangsquoten auf Basis der HIS-Studienberechtigtenbefragungen (angegeben sind Bandbreiten von Minimalund Maximal-quote) bis 2001: Übergangsquoten berechnet vom Statistischen Bundesamt // // // // Insgesamt Männer Frauen Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Hochschulstatistik; HIS Studienberechtigtenpanel

11 Abb. H4-2: Beteiligung an der Hochschulbildung 2005 nach sozialer Zusammensetzung* und akademischer Herkunft** (nur Deutsche, absolut und in %) Nach beruflicher Stellung. Angegeben ist die durchschnittliche Größe eines Jahrgangs dieser Altersgruppe ( ). ** Die akademische Herkunft wird über den Hochschulabschluss des Vaters bestimmt. In der Gruppe der Arbeiter kann für Väter mit Hochschulabschluss keine differenzierte Quote ausgewiesen werden. Quelle: DSW/HIS 18. Sozialerhebung 2006

12 Abb. H4-3: Angestrebte Bildungswege der Studienberechtigten* des Jahrgangs 2002 nach Art der besuchten Schule (in %) Studienberechtigte aus: Gymnasien/Gesamtschulen Berufliche Gymnasien Berufliche Schulen (z. B. FOS oder Fachschule) OHNE abgeschlossene Ausbildung Berufliche Schulen (z. B. FOS oder Fachschule) MIT abgeschlossener Ausbildung Abendgymnasien/Kollegs Zweiter Bildungsweg (in %) Studium in Anschluss an die Studienberechtigung Nur Berufsausbildung bzw. Rückkehr in Beruf "Doppelqualifizierer" (Studienberecht. -> Ausbildung -> Studium) Nur Studienberechtigung * Zweite Befragung der Studienberechtigten 2002, 3,5 Jahre nach dem Schulabgang (n=6.787). Quelle: HIS Studienberechtigtenpanel 2002

13 Abb. H4-5: Deutsche Studienanfängerinnen und -anfänger an Universitäten und Fachhochschulen im Wintersemester 2006/07 nach Herkunft der Studienberechtigung* (in %) Studienanfängerinnen und anfänger an: Universitäten Fachhochschulen Gymnasium, Fachgymnasium, Gesamtschule; 92,1% berufliche Schulen: 2,5% 2. Bildungsweg: 2,2% 3. Bildungsw.:0,6% Sonstige: 2,5% berufliche Schulen: 42,0% Gymnasium, Fachgymnasium, Gesamtschule: 48,2% 2. Bildungsweg: 5,5% 3. Bildungsw. 1,9% Sonstige: 2,4% * Berufliche Schulen: Fachoberschule, Berufsfachschule, Fachschule, Fachakademie 2. Bildungsweg: Abendgymnasien, Kollegs 3. Bildungsweg: Begabtenprüfung sowie Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte Sonstige: Eignungsprüfung für Kunst/Musik, ausländische Studienberechtigung, sonstige Studienberechtigungen, ohne Angabe Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Hochschulstatistik

14 Abb. G1-1: 40% Teilnahme an allgemeiner und beruflicher Weiterbildung 1991 bis 2007 im Ost-West-Vergleich (in %) 35% 30% 25% 20% 15% Deutschland Allgemeine Weiterbildung Deutschland Berufliche Weiterbildung Westdeutschland Allgemeine Weiterbildung Westdeutschland Berufliche Weiterbildung Ostdeutschland Allgemeine Weiterbildung Ostdeutschland Berufliche Weiterbildung Quelle: TNS Infratest Sozialforschung, Berichtssystem Weiterbildung (BSW), vgl. Tab. G1-1A im Anhang.

15 Teilnahme an allgemeiner und beruflicher Weiterbildung 1997 bis 2007 nach beruflicher Qualifikation (in %) Allgemeine Weiterbildung Berufliche Weiterbildung Keine Berufsausbildung Lehre/Berufsfachschule Meister-, andere Fachschule Hochschulabschluss Quelle: TNS Infratest Sozialforschung, Berichtssystem Weiterbildung (BSW)

16 Fazit Zu lösende Probleme Stark gestörte und zeitlich ausgedehnte Übergänge aus der unteren, zum Teil auch der mittleren Allgemeinbildung in die Berufsausbildung Hohe soziale Zugangsbarrieren in der Berufsbildung am stärksten für Jugendliche mit Migrationshintergrund Niedrige Effektivität des Übergangssystems Sehr geringe Durchlässigkeit von der Berufsbildung in die Hoch- und Fachhochschulen Wenig Bildungsmotivation und mobilität für die unteren Qualifikationsgruppen

17 Lösungsperspektive I Neustrukturierung des Zusammenhangs Sekundarstufe I Übergangssystem voll qualifizierende Berufsbildung durch Anhebung des allgemeinbildenden Mindestniveaus auf den mittleren Abschluss Verstärkung von Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung in der Sekundarstufe I Koordinierung von Übergangs- und voll qualifizierendem Berufsbildungssystem durch Anerkennung von Leistungen im Übergangssystem in der Berufsbildung Beschränkung des Übergangssystems auf echte Berufsvorbereitung Flexibilisierung von Ausbildungszeiten und -curricula

18 Lösungsperspektive II Neustrukturierung der Schnittstelle Sekundarstufe II Berufsbildungs- und Hochschulsystem durch Vereinheitlichung der vielfältigen Länder-Sonderregelungen zum Hochschulzugang für Berufstätige in Richtung eines Berufsabiturs Anerkennung von Leistungen aus der Berufsbildung im Hochund Fachhochschulstudium

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