Kostenfaktor Stress Vortrag IHK Darmstadt, Matthias Hall, KL NDL Darmstadt

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1 Kostenfaktor Stress Vortrag IHK Darmstadt, Matthias Hall, KL NDL Darmstadt

2 Vorstellung Mercedes-Benz-Niederlassung Darmstadt seit 1955 an der Rheinstrasse in Darmstadt das Kerngeschäft ist der Vertrieb und Service von Mercedes-Benz PKW und NFZ und Smart die Niederlassung Darmstadt hat insgesamt sechs Standorte DA Rheinstrasse PKW-Verkauf und Service Weiterstadt Nutzfahrzeug-Zentrum (Verkauf und Service) Dieburg PKW- und NFZ-Verkauf und Service Pfungstadt Vertriebscenter Gross-Gerau Vertriebscenter Rüsselsheim Vertriebscenter Personalstand aller Standorte derzeit 284 Mitarbeiter davon sind 34 Auszubildende 81% der Mitarbeiter sind männlich, 19% weiblich das Durchschnittsalter gesamt beträgt 36,7 Jahre Folie 2

3 Erkrankungen der Atmungsorgane und von Skelett/Muskel sind am häufigsten, psychische Erkrankungen treten dagegen relativ selten auf Vgl. BKK-BV/KFZ-Werkst.: Muskel-/Skeletterkr.: 15,6% Atmungserkr.: 32,9% Verg./Verletzgn.: 10,9%, Verdauungserkr.: 12,8% psych. Erkr.: 2,6% Herz-/Kreislauferkr.: 2,0% Gesamt GB NL 2010: Anteil AU-Fälle nach Diagnose Verletzungen/Verg. 10% Sonstige 8% Atmungsorgane 29% Harn/Geschlecht 2% Verdauungsorgane 11% Haut/Zellgewebe 1% unb. Sympt./Aff. 4% Infektionen/p. 9% Skelett/Muskel 20% Quelle: Daimler BKK Gesundheitsbericht 2010 Psychiatrie 3% Kreislauf 3% Folie 3

4 Gemessen an den Ausfalltagen haben psychische Erkrankungen eine deutlich höhere Bedeutung Vgl. BKK-BV/KFZ-Werkst.: Muskel-/Skeletterkr.: 24,9% Atmungserkr.: 18,2% Verg./Verletzgn.: 18,0%, Verdauungserkr.: 6,7% psych. Erkr.: 8,0% Herz-/Kreislauferkr.: 3,5% Gesamt GB NL 2010: Anteil AU-Tage nach Diagnose Sonstige 10% Atmungsorgane 17% Harn/Geschlecht 1% Verletzungen/Verg. 15% Haut/Zellgewebe 1% Infektionen/p. 5% Verdauungsorgane 6% Kreislauf 4% unb. Sympt./Aff. 4% Psychiatrie 8% Skelett/Muskel 29% Quelle: Daimler BKK Gesundheitsbericht 2010 Folie 4

5 Die Häufigkeit psychischer Erkrankungen hat kaum zugenommen, der Anteil an den Ausfalltagen ist allerdings deutlich angewachsen Anteil AU-Fälle Anteil AU-Tage 8 % 4 % 5 % 6 % 2 % 2 % 2 % 3 % Quelle: Daimler BKK Gesundheitsberichte Folie 5

6 Psychische Erkrankungen treten in allen Altersstufen auf, mit zunehmendem Alter steigt jedoch die Anzahl der Ausfalltage Gesamt GB NL 2010: AU-Tage/100 nach kategorisiertem Alter und Haupterkrankungsarten AU-Tage pro 100 AU-Tage pro 100 AU-Tage pro 100 AU-Tage pro 100 AU-Tage pro ,2 673,7 456,8 257,7 271,2 148,7 226,3 65,4 284,9 108,3 275,2 358,5 299,7 111,4 271,7 25,2 76,2 254,6 121,1 24,0 255,7 72,3 11,9 21,1 171,5 80,1 165,0 319,1 207,3 255,9 0,0 500,0 1000,0 1500,0 2000,0 2500,0 Quelle: Daimler BKK Gesundheitsbericht 2010 Skelett/Muskel Atmungsorgane Verdauungsorgane Verletzungen/Verg. Kreislauf Psych. Erkrank. Folie 6

7 Insbesondere bei älteren Mitarbeitern ist die Anzahl der Ausfalltage aufgrund psychischer Erkrankungen deutlich gestiegen , ,1 1, ,8 4,2 Quelle: Daimler BKK Gesundheitsberichte AU-Tage/100 MA Folie 7

8 Gesundheitsmanagement hat bei Mercedes Darmstadt eine lange Tradition und setzt auf breit angelegten Aktivitäten, z.b. Kampagne Gesunder Schlaf (in Vorbereitung) Rückenfitness 1x pro Woche, Dauer: 8 Wochen, 10 Teilnehmer Ergonomietraining-Vortrag, 19 Teilnehmer Fahrsicherheitstraining bei ADAC, 15 Teilnehmer Nichtraucherseminar easywell, keine Teilnehmer Gesundheitsmanagement-Aktivitätenwettbewerb, alle Mitarbeiter Azubi-Gesundheitstag, Teilnehmer alle Azubis Allergiemobil, 36 Teilnehmer Kochkurs Gesunde Ernährung für Berufstätige, zwei Abende,17 Teilnehmer Entspannungskurs (Aufbaukurs), Dauer 6 Wochen, 9 Teilnehmer Kurs zur Vorbeugung von Schulter- und Nackenverspannungen, 10 Teilnehmer Mobile Massagen, halbstündige Massage einmal wöchentlich Umstellung Kantinenbetrieb, Salatbuffet und täglich wechselndes Vitalmenü Folie 8

9 Direkt verwertbare oder messbare Ergebnisse aus dem betrieblichen Gesundheitsmanagement sind eher Ausnahme als Regel es ist sehr schwer, die richtigen Zielgruppen zur Teilnahme zu motivieren Teilnehmer sind in der Regel diejenigen, die sich auch ohne Gesundheitsmanagement gesundheitsbewusst verhalten Gesundheitsmanagement führt nicht zwangsläufig zu einer Reduzierung des Krankenstands Aufwand und Nutzen des Gesundheitsmanagements stehen manchmal in einem fragwürdigen Verhältnis Oft erzeugt das betriebliche Gesundheitsmanagement keine nachhaltige Verhaltensänderung Die Attraktivität der Maßnahmen hängt auch damit zusammen, ob diese während oder außerhalb der Arbeitszeit angeboten werden Dennoch: ein betriebliches Gesundheitsmanagement ist sinnvoll Folie 9

10 Seit Mitte 2011 steht Mitarbeitern und Führungskräften das Pilotprojekt sob.net zur Verfügung Lebenssinn für Leben und Arbeiten in Balance für ein vitales Unternehmen Ziele der SOB-Mitarbeiterberatung Stärkung von Selbstbefähigung und Eigenverantwortung Lebensbewältigung, Lebensgelingen Überwinden von Krisen Erhalt, Sicherung der materiellen Existenzgrundlage persönliche Weiterentwicklung Arbeitszufriedenheit Arbeitszufriedenheit psychische Stabilität Selbst- Zufriedenheit zeitsparende, qualifizierte Vermittlung ins externe Netz psychologischer und psychosozialer Unterstützung Lebenszufriedenheit Profitabilität Störungsfreie, reibungslose Produktions- und Arbeitsabläufe. Verbesserung Anwesenheitsquote Wettbewerbsfähige Belegschaft Psychosoziale Gesundheit Ganzheitliches Gesundheitsmanagement Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft Zukunftsweisende Führungskompetenz Souveränität in besonders schwierigen Führungssituationen Psychosoziale Führungskompetenz Attraktiver Arbeitgeber Work-Life-Balance Verantwortung und Solidarität Professionelle Organisation Unternehmensorientiertes Dienstleistungsspektrum Folie 10

11 Für die Beratung von Mitarbeitern und Führungskräften nutzt sob.net vorhandene Strukturen innerhalb der Daimler AG und bietet eine zusätzliche, lokale Anlaufstelle Mitarbeiter in Lebenskrise Betriebsarzt Vorgesetzter Personalabteilung Betriebsrat breites Beratungsspektrum (Burnout, Alkohol, Konflikte am Arbeitsplatz, Schulden etc.) Kontakt via Telefon oder Standards der Daimler-Sozialberatungen (23 Sozialberater in D) sob.net- Berater (Sindelfingen) Kooperat. Elisabethenstift (DA) Psychosoziale Erstversorgung Analyse der individuellen Situation des MA Termin innerhalb von zwei Wochen Empfehlung zum weiteren Vorgehen Folie 11

12 Folie 12

13 Unternehmensorientierte Sozialberatung heißt.. Früh handeln Eskalation verhindern, Kosten sparen 100 % Auffälligkeiten K O S T E N Berater-Klient Berater-Klient zentrierter zentrierter Ansatz Ansatz Klassisches Vorgehen Klassisches Vorgehen Leistungsabfall LEISTUNG Vorlauf 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr 6. Jahr Reaktionsfeld Reaktionsfeld üblicher üblicher Personalmaßnahmen Personalmaßnahmen LEISTUNG 100 % Auffälligkeiten Vorlauf 1. Jahr Präventiv Präventiv - - unternehmensorientiert unternehmensorientiert ausgerichtete SOB - Interventionen ausgerichtete SOB - Interventionen Präventiver Präventiver Ansatz: Ansatz: Führungskräfteseminare Führungskräfteseminare - frühes Erkennen - frühes Erkennen - - Handlungssicherheit Handlungssicherheit Führungskräftecoaching Führungskräftecoaching - Begleitung im Lösungsprozess - Begleitung im Lösungsprozess Folie 13

14 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Folie 14

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