Hyper-V Windows Server 2008 R2

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1 Hyper-V-Architektur Insiderwissen für Administratoren Neue Features in Windows Server 2008 R2 Expertentipps, best practices Installation von Hyper-V und Server Core Konfiguration von Hyper-V Hyper-V MMC Best practices in der Virtualisierung Migration von virtuellen Computern Disk Images erstellen, benutzen und aktualisieren Failover-Clustering Schnelle vs. LiveMigration Konfiguration eines Clusters Verwalten von virtuellen Computern in Clustern WMI, Scripting und Hyper-V verstehen Aufgaben automatisieren Die neue R2-Bibliothek SCVMM nutzen, Architektur und Vorlagen DPM-Speicher Schutz virtualisierter Umgebungen System Center Operational Manager 2007: Kernkomponenten Monitoring und Reporting Mit der Veröffentlichung von Windows Server 2008 verfügt Microsoft über eine integrierte Virtualisierungslösung namens Hyper-V. Hyper-V ist eine Windows Server 2008-Funktion, mit deren Hilfe Administratoren multiple virtuelle Maschinen konfigurieren können. Eine virtuelle Maschine ist eine eigenständige, isolierte Umgebung, die ein eigenes Betriebssystem sowie eigene Anwendungen ausführt. Außerdem zum Thema bei mitp: ISBN Die Technologie der virtuellen Maschine ist nichts Neues von Microsoft gibt es sie als Virtual PC und Virtual Server seit Ende 2003 und von anderen Herstellern seit den 1970ern. Durch die Übernahme dieser Technologie ins eigene Betriebssystem ist Microsoft nun in der Lage, ein funktionsreiches Produkt ohne zusätzliche Kosten anzubieten. Das Erscheinen von Windows Server 2008 R2 brachte entscheidende Verbesserungen auch bei Hyper-V, denen dieses Buch Rechnung trägt. Die beiden Autoren John Kelbley und Mike Sterling arbeiten bei Microsoft, sind also absolute Insider. Von ihrem Expertenwissen werden nicht nur (angehende) Serveradministratoren profitieren. John Kelbley Mike Sterling ISBN Die Autoren setzen lediglich voraus, dass sich die Leser mit Windows auskennen und etwas Erfahrung mit Windows Server 2008 bzw. Windows Server 2008 R2 gesammelt haben. Sie müssen keine großartigen Kenntnisse der Serververwaltung besitzen, Sie sollten nur den Willen und den Ehrgeiz mitbringen, Hyper-V und dessen Verwendung etwas besser kennenzulernen. ISBN Hyper-V Windows Server 2008 R2 Hyper-V-Szenarien Windows Server 2008 R2 Kelbley Sterling Aus dem Inhalt: Hyper-V Windows Server 2008 R2 (D) 44,95 ISBN ISBN _umschlag.indd 1 SC 17 x 24 cm :49:03

2 Danksagungen Ein Buch über eine neue Technologie zu schreiben, ist eine komplexe Aufgabe und in diesem Fall war s Teamwork. Wie Sie anhand des Buchcovers erkennen können, gibt es für dieses Buch (mindestens) zwei Autoren, und viele andere haben etwas dazu beigetragen. Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten sowie ihren Familien, die genau wie meine darunter gelitten haben! Indem wir das Buch in mehrere Abschnitte aufteilten, konnten wir viel schneller ein (hoffentlich) besseres Buch kreieren, als wir es alleine gekonnten hätten. Bevor man loslegt, klingt das Schreiben eines Buches wie eine tolle Idee und das ist sie auch, aber ein Buch zu Ende zu schreiben, dauert viel länger und erfordert viel mehr Aufwand, als ich mir je hätte vorstellen können. Meine Frau Sylvia und meine Söhne Andrew und Alexander haben mir in den letzten Jahren viel Geduld entgegengebracht, während ich andere Verpflichtungen abgesagt und die Computerleistung aus unserer Infrastruktur zu Hause abgezwackt habe. Viele Kollegen und Freunde haben geholfen (darunter viele Mitglieder von Virtualization Nation), aber der größte Dank für ihre verschiedenen Rückmeldungen geht an die technischen Titanen, die sich bereit erklärt haben, verschiedene Kapitel zu lesen, zu rezensieren oder eigene Beiträge zu diesen Kapiteln zu leisten (Manjnath Ajjampur, Jason Buffington, Arno Mihm, Alexander Lash, James O Neill, Ben Herman, Alex Kibkalo, Matt Lavallee und einen Typen namens Bob). Die Dialoge mit James und Ben vor allem in den Kapiteln über das Scripting waren toll für das Buch (und für mich); ich bin fast traurig, dass wir nicht das ganze Buch dem Thema Hyper-V-Scripting gewidmet haben. Zwei Kapitel bieten nicht annähernd genug Platz, um die ganzen Vorschläge von James, Ben und Alex unterzubringen. Vielen Dank auch an die geduldigen, professionellen Lektoren der ersten und zweiten Auflage (Agatha Kim, Stef Jones und Liz Britten) sowie an andere bei Wiley, die unsere Ideen, Sätze und Klassendiagramme auf Servietten in etwas Verständlicheres umgewandelt haben. Der Redaktionsprozess ist mir immer noch größtenteils ein Rätsel und das sagt sehr viel über die Qualität ihrer Arbeit aus! John Kelbley Als ich mich mit John zum Abendessen in Houston getroffen habe, hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt.»hey Mike, hilfst du mir, ein Buch zu schreiben?«nach ein paar Gläsern Wein hatte er mich davon überzeugt, dass es eine tolle Idee sei, ein Buch zu schreiben. Jetzt, da das Buch fertig ist, stimme ich ihm herzlich zu. 13

3 Über die Autoren Weil ich seit den Anfängen von Virtual PC für den Macintosh mit der Virtualisierung gearbeitet habe, durfte ich riesige Fortschritte in der Nutzung der Virtualisierungstechnik miterleben. Die Virtualisierung ist nicht mehr nur ein lustiges Tool für die Freunde, die deinen Mac benutzen inzwischen geht es um die Servervirtualisierung und die noch größere Akzeptanz einer ehemaligen Nischentechnologie. Ich betrachte dieses Buch als eine Möglichkeit, einige der Informationen, die ich seit 13 Jahren im Kopf herumtrage, auf Papier zu bannen. Keine Danksagung wäre komplett ohne eine Liste der Menschen, denen ich danken möchte. Zu allererst möchte ich meiner Frau Nancy und meinem Sohn Maxwell danken sie sind der Grund dafür, dass ich ausreichend Zeit gefunden habe, meinen Anteil des Buches zu schreiben. Vielen Dank dafür, dass ihr mich in den ganzen Nachtschichten unterstützt habt, die notwendig waren, um diese Arbeit fertig zu stellen. Mein Co-Autor John war eine riesige Hilfe, indem er sichergestellt hat, dass wir alle Themen abgedeckt haben. Unsere technischen Rezensenten Manjnath und James haben tolle Arbeit geleistet und darauf geachtet, dass wir mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben. Die Mitglieder meines Teams, denen ich unzählige Ideen zugeworfen habe und die viele meiner Gedanken nachgeprüft haben, verdienen ebenfalls großen Dank. Nicht zuletzt möchte ich mich beim Redaktionsteam Agatha, Stef und Liz bedanken, die eine hervorragende Arbeit geleistet haben, indem sie unsere Wörter übernommen und in etwas verwandelt haben, das die Menschen lesen wollen. Über die Autoren Mike Sterling John Kelbley arbeitet als Senior Technical Product Manager mit der Microsoft Plattform-Technologie Strategieteam und ist im Nordosten der USA beheimatet. Nachdem er bei vielen Großunternehmen als Management Consultant, IT Manager und Infrastrukturarchitekt gearbeitet hat, stieß er 2002 zu Microsoft. John verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Computerbranche mit Spezialisierung auf die Infrastrukturarchitektur. Es ist das erste Buch, das John seit Verlassen der Grundschule geschrieben hat. Mike Sterling ist Programmmanager im Windows-Server-Team von Microsoft und ausschließlich auf die Virtualisierung spezialisiert. Bevor er diese Stelle angenommen hat, verbrachte Mike zehn Jahre in der Softwareerprobung, wo er an Produkten wie Virtual PC, Virtual Server und Hyper-V gearbeitet hat. Wenn er nicht gerade bei der Arbeit ist, spielt er gerne World of Warcraft oder geht seinem Hobby Fotografieren nach. 14

4 Einführung Willkommen zum besten Buch, das wir jemals über die Hypervisor-Technologie von Microsoft, Hyper-V, geschrieben haben! Hyper-V ist eine grundlegende Virtualisierungstechnologie, die 2008 von Microsoft veröffentlicht wurde. Dieses Buch ist als Ressource für Systemadministratoren gedacht, die diese Technologie kostenwirksam und effizient einsetzen wollen. Wir haben viel Arbeit in die Aktualisierung des Buchs investiert, um die Änderungen und Verbesserungen der Windows-Server-2008-R2-Version von Hyper-V widerzuspiegeln. In diesem Buch finden Sie alles Wesentliche über die Nutzung von Hyper-V und die Informationen, die Sie benötigen, um schnell die ersten Schritte hinter sich zu bringen. Dieses Buch umfasst einige technische Details, die an anderer Stelle nicht zu finden sind; es ist jedoch nicht als allumfassender Ratgeber für alle Aspekte von Hyper-V konzipiert. Was bedeutet Virtualisierung? Einfach ausgedrückt, handelt es sich bei der Virtualisierung um die Abstraktion der Datenverarbeitung vom Computer. Die Trennung von Software und Hardware ist kein neues Konzept. Administratoren auf verschiedenen Plattformen wenden diese Technik schon seit Jahren an. Fast jedes System bzw. jede Systemkomponente lässt sich von der Hardware bzw. Software trennen, von der sie abhängt. In einer Windows-zentrierten Umgebung lassen sich komplette Betriebssysteminstanzen mithilfe von Hyper-V, Virtual Server und Virtual PC virtualisieren. Windows-Systeme können auch mithilfe von Produkten anderer Hersteller virtualisiert werden darunter VMware. Die Virtualisierung eines kompletten Systems ist nur eine Art der Computing-Abstraktion. Die Virtualisierung kann an fast jeder Computing-Schnittstelle innerhalb eines Systems stattfinden. Die generische Definition und Interpretation der Virtualisierung hat zu einem Virtualisierungsrausch in verschiedenen Gestalten geführt. Anscheinend besitzt jedes Software- bzw. Hardwareunternehmen ein wie auch immer geartetes Virtualisierungsangebot. Ob sinnvoll oder sinnentstellend wurde das Wort Virtualisierung mit verschiedenen Produkten und Lösungen in der gesamten IT-Branche verknüpft. Es klingt so, als wäre die Virtualisierung die kommende tolle Errungenschaft in der Computerwelt, aber es gibt die Virtualisierung bereits, also war sie in Wirklichkeit die kommende tolle Errungenschaft. 15

5 Einführung In allen aktuellen Ausprägungen schafft die Virtualisierung einen Mehrwert für Unternehmen und Einzelpersonen, und das seit einiger Zeit. Der Virtualisierungsansatz von Microsoft Manche Softwarehersteller gehen die Virtualisierung aus einer einzigen Richtung an. Beispielsweise fokussiert VMware auf die Virtualisierung und Verwaltung von Betriebssysteminstanzen. Microsoft hat sich hierzu mehr Gedanken gemacht, und der gewählte Ansatz ist dementsprechend weniger kurzsichtig. Die erklärte Virtualisierungsausrichtung bei Microsoft lässt sich in fünf Schlüsselbereiche einteilen: Server Hyper-V und Virtual Server 2005 für Serverdienste Desktop Virtual PC für clientzentrierte, lokale Betriebssysteminstanzen Präsentation Terminaldienste (inzwischen Remote-Desktop-Services bei Windows Server 2008 R2), die den Zugriff auf Remote-Desktops sowie Anwendungen unterstützen Applikation SoftGrid/AppV für die Verkapselung von Anwendungen Profil Mobile Profile für die Verkapselung der persönlichen Benutzererfahrung Alle diese Ansätze werden durch Windows als Plattform verknüpft und durch die System Center-Produktfamilie verwaltet, um die Verwaltung der virtuellen und physikalischen Ressource zu ermöglichen. Sie können von diesem mehrgleisigen Ansatz in Sachen Virtualisierung profitieren, der durch eine gemeinsame Plattform und eine gemeinsame Management-Suite vereinheitlicht wird. Windows auf ganzer Breite Das Tolle an der Virtualisierungstechnologie von Microsoft ist, dass sie in Windows integriert ist. Windows ist eine sowohl für Administratoren als auch für Benutzer bekannte Plattform. Man benötigt kein spezielles Training, um das Virtualisierungsangebot von Microsoft zu nutzen, weil man die Umgebung bereits kennt. Man muss kein Virtualisierungsexperte sein, um Hyper-V, die RDS-Terminaldienste oder AppV zu verwenden (was bei VMware unter Umständen der Fall ist). Man kann einfach von der Virtualisierung als Fähigkeit profitieren, genau wie man in anderen Bereichen der Windows-Administration profitiert. System Center Die perfekte Verwaltung für alle Welten Man verwaltet und überwacht alle diese Virtualisierungsangebote mit den gleichen System-Center-Tools, die Sie unter Umständen schon in der eigenen Umgebung zum Verwalten von physikalischen Systemen einsetzen. Manche Tools 16

6 Immer die passende Virtualisierung im Handgepäck für das Virtualisierungsmanagement bieten lediglich einen Einblick in die Virtualisierungsebene und halten keine Möglichkeit vor, sich über die laufenden Betriebssysteme bzw. Anwendungen zu informieren (im Grunde genommen ist man da auf einem Auge blind). Indem man eine einheitliche und bekannte Reihe von Tools verwendet, die in der Lage sind, die Daten zwischen der physikalischen und virtuellen Ebene sowie der Anwendungssoftware abzugleichen, kann man die Vorteile der Virtualisierung vervielfachen. Immer die passende Virtualisierung im Handgepäck Sie können diese unterschiedlichen Ausrichtungen der Virtualisierung mit anderen kombinieren, um einen Mehrwert zu schaffen. Sie können die unterschiedlichen Brennpunkte der Virtualisierung Server, Desktop, Darstellung, Anwendung und Profil kombinieren, um die Bedürfnisse und Anforderungen eines sich ändernden Unternehmens zu erfüllen. Warum sollte man nicht schnell mal virtuelle Maschinen als Thin-Clients auf Basis von Hyper-V auf die Beine stellen, um dynamischen Anforderungen gerecht zu werden? Wie wär s mit einer Kombination aus AppV mit den Terminaldiensten RDS, um Probleme mit der Koexistenz von Anwendungen zu lösen und die Anzahl der Server zu reduzieren? Wo Hyper-V passt Bei Hyper-V handelt es sich um den effizienten Hypervisor von Microsoft, der die Virtualisierung des Betriebssystems in einer Serverumgebung ermöglicht. Hyper- V ist als Kerntechnologie ein Eckpfeiler in der Virtualisierungsstrategie von Microsoft und außerdem das Thema dieses Buchs. Es handelt sich dabei um ein installationsfähiges Feature von Windows Server 2008/Windows Server 2008 R2, das in Form von Hyper-V Server 2008 R2 als kostenloses Download erhältlich ist. Auch dann, wenn Sie eine andere Virtualisierungslösung installiert haben, kann Hyper-V aufgrund der Verfügbarkeit und des Preises Bestandteil von jeder zeitgemäßen Windows Server-Infrastruktur sein. Warum wir dieses Buch geschrieben haben Kurz vor dem Release von Hyper-V haben wir erkannt, dass sich nur wenige Bücher auf dem Markt mit dieser wichtigen Technologie befassen, die einen Paradigmenwechsel in der Branche auslöst. Wir waren uns einig, dass man ein Buch schreiben sollte, um die verfügbaren Informationen und das verfügbare Wissen zusammenzutragen, die wir aus der Entwicklung, Nutzung und Verwaltung von Hyper-V gesammelt hatten. Wir haben bereits alle Bücher gelesen, die andere Technikautoren geschrieben hatten, und waren der Meinung, dass die Einsichten 17

7 Einführung von Menschen, die enger mit der Materie verbunden sind (sprich keine Profiautoren), den Bedürfnissen der Administratoren besser gerecht werden können. Kurz bevor Windows Server 2008 R2 veröffentlicht wurde, haben wir erkannt, dass es wesentliche Erweiterungen in Hyper-V gegeben hatte. Unsere Reaktion auf diese Aktualisierungen war eine Überarbeitung des ersten Buchs, was letztlich zu dieser zweiten Auflage geführt hat. Wer dieses Buch lesen sollte Jeder vor allem jeder, der sich dafür interessiert, Hyper-V und dessen Verwendung zu verstehen, sollte dieses Buch lesen. Wir haben den Inhalt gezielt für Windows-Administratoren konzipiert. IT-Profis, die etwas Erfahrung in der Verwaltung von Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008 mitbringen, werden am stärksten von diesem Buch profitieren. Manche Kapitel sind gehen mehr auf die Technik ein als andere, aber es gibt Bemerkungen, Tipps und Hinweise auf die erforderlichen Ressourcen, um die Lektüre für jeden (angehenden Serveradministrator) zu einem produktiven Erlebnis zu machen. Wir setzen voraus, dass sich unsere Leser mit Windows auskennen und etwas Erfahrung und Wissen mit und über Windows Server 2008 bzw. Windows Server 2008 R2 gesammelt haben. Sie müssen keine großartigen Kenntnisse der Serververwaltung besitzen, um von diesem Buch zu profitieren; Sie müssen nur den Willen mitbringen, mehr über Hyper-V und dessen Verwendung kennenzulernen. Wie dieses Buch organisiert ist Beim Organisieren und Schreiben dieses Buches hatten wir eine bestimmte Philosophie vor Augen:»Krabbeln, Laufen, Rennen«. Sie erhalten zunächst eine Einführung in die Server-Virtualisierung sowie die Administration von Hyper-V. Von dort aus führen wir Sie durch die verschiedenen Managementkonzepte sowie Virtualisierungstools im Unternehmen. Das Buch wurde bewusst in drei Abschnitte eingeteilt, um den unterschiedlichen Interessensebenen gerecht zu werden und Ihnen drei unterschiedliche Betrachtungsweisen auf Hyper-V zu geben. Im ersten Teil (Kapitel 1 bis 5, dem Abschnitt»Krabbeln«) geht es darum, Ihnen so schnell wie möglich die produktive Arbeit mit Hyper-V zu eröffnen. Diese Kapitel befassen sich mit einer Einführung in Hyper-V, der Einrichtung und der effizienten sowie sicheren Ausführung von virtuellen Hosts mit kaum mehr als der Hyper-V-Konsole gewappnet. Kapitel 1: Einführung in Hyper-V Kapitel 2: Installation von Hyper-V und Server Core 18

8 Ein paar Gedanken zum Schluss Kapitel 3: Konfiguration von Hyper-V Kapitel 4: Best Practices in der Virtualisierung Kapitel 5: Die Sicherheit von Hyper-V Im zweiten Teil (»Laufen«, Kapitel 6 bis 10) wird auf dem Wissen aus den früheren Kapiteln aufgebaut. Der Mittelteil des Buchs befasst sich mit tiefer gehenden manuellen Administrationsaufgaben und -konzepten. In diesem Teil nehmen wir komplexe, aber notwendige Themen wie beispielsweise die Migration von virtuellen Maschinen, die Datensicherung und Wiederherstellung, das Failover-Clustering sowie die Automatisierung mithilfe von Scripting in Angriff. Wir zeigen Ihnen, wie Sie fortgeschrittene Administrationsaufgaben manuell oder mithilfe einer aufgabenspezifischen Automatisierung meistern können. Kapitel 6: Migration von virtuellen Computern Kapitel 7: Sicherung und Wiederherstellung von virtuellen Maschinen Kapitel 8: Hohe Verfügbarkeit Kapitel 9: WMI, Scripting und Hyper-V verstehen Kapitel 10: Aufgaben automatisieren Im letzten Abschnitt dieses Buches (Kapitel 11 bis 13) geht s um das»rennen«oder vielmehr ums»fliegen mit den Adlern«. In diesen Kapiteln stellen wir auf Basis verschiedener Mitglieder der Microsoft-System-Center-Familie die effektivste Verwaltungsmethode für eine Virtualisierungsumgebung im Unternehmen vor. Je ein Kapitel befasst sich mit den drei Produkten, die typischerweise für das Server-Virtualisierungsmanagement eingesetzt werden (Operations Manager, Virtual Machine Manager und Data Protection Manager): Kapitel 11: System Center Virtual Machine Manager 2008 nutzen Kapitel 12: Der Schutz der virtualisierten Umgebung mit dem System Center Data Protection Manager Kapitel 13: Verwendung des System Center Operations Manager 2007 Ein paar Gedanken zum Schluss Die beste Methode, um Hyper-V kennenzulernen, ist im praktischen Einsatz. Wenn Sie die Möglichkeit haben, nehmen Sie sich etwas Zeit, um Windows Server 2008 R2 mit Hyper-V auf einem geeigneten System zu installieren. Dieses Buch bietet eine Menge tolle Tipps und Tricks für den Einsatz von Hyper-V. Wenn Sie diese gleich ausprobieren, können Sie Ihr Fachwissen am besten entwickeln. 19

9 Einführung Heute umfassen auch kostengünstige Systeme hardwarebasierten Support für die Virtualisierung (neben x64-support) und sind damit als Hyper-V-Testsystem bestens geeignet. Sie müssen nicht unbedingt ein neues System für Hyper-V haben nur einen Host mit Intel-VT- oder AMD-V-Support. Viele der Beispiele in diesem Buch wurden auf Notebooks und Desktops entwickelt und getestet, die über drei Jahre alt sind. Ein älterer Desktop- bzw. Laptop-Computer ist sicherlich nicht für den produktiven Einsatz mit Hyper-V geeignet, aber er kann für Sie die perfekte Lösung bieten, während Sie Ihr Wissen um diese wichtige und nützliche Virtualisierungstechnologie ausbauen. 20

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