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1 F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT Matrikelnummer: Name: Vorname: MODULKLAUSUR: TERMIN: PRÜFER: Block A Aufgabe 1 (Wahl) 2 (Wahl) maximale Punktzahl erreichte Punktzahl gewählte Aufgabe Block B Aufgabe 1 (Wahl) 2 (Wahl) maximale Punktzahl erreichte Punktzahl gewählte Aufgabe Gesamtpunktzahl: /100 Note: Datum: Unterschrift(en) der/des Prüfer(s):

2 FernUniversität in Hagen 2 Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Modulklausur am im Modul Bearbeitungshinweise: 1. Die Klausur beinhaltet Aufgaben zu den Kursen 41671, und Von Ihnen sind aus jedem Aufgabenblock jeweils eine der beiden Wahlaufgaben zu je 50 Punkten zu bearbeiten. Insgesamt sind maximal 100 Punkte erreichbar. 3. Bitte kreuzen Sie auf dem Deckblatt unbedingt in jedem Block die von Ihnen gewählte Wahlaufgabe an. 4. Die Klausur besteht mit dem Deckblatt aus 17 Seiten. Prüfen Sie bitte die Vollständigkeit. 5. Die Klausur muss komplett abgegeben werden. 6. Die Heftklammern der Klausur dürfen nicht gelöst werden. 7. Für Notizen können Sie die Rückseiten der Lösungsbögen verwenden. 8. Vergessen Sie bitte nicht, die Klausur mit Ihrem Namen und Ihrer Matrikelnummer zu versehen, und unterschreiben Sie die Klausur auf der letzten Seite des Lösungsteils. Denken Sie daran: Nummerieren Sie Ihre Antworten entsprechend der Aufgabenstellungen! Begrenzen Sie Ihre Antworten je Aufgabe auf ca. 5 Seiten, aber: Begründen Sie Ihre Antworten! Formulieren Sie keine Stichpunkte, sondern ganze Sätze! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

3 Termin: Univ.-Prof. Dr. E. Scherm 3 Hinweis: Sie müssen aus jedem Block jeweils nur eine Wahlaufgabe auswählen und bearbeiten! Block A: Wahlaufgabe 1, 50 Punkte: Entscheidungen in Unternehmen unterliegen unternehmenskulturellen und durch Machtbeziehungen geprägten Einflüssen. Setzen Sie sich mit diesen Phänomenen auseinander indem sie folgendermaßen vorgehen: 1. Beschreiben Sie kurz, was unter Unternehmenskultur zu verstehen ist. 2. Erläutern Sie die drei Ebenen der Unternehmenskultur, indem Sie eine Abbildung in Anlehnung an Schein (1984) erstellen. Beschreiben Sie in diesem Zusammenhang kurz die unterschiedlichen Ebenen. 3. Nennen und erläutern Sie die drei Kriterien, anhand derer die Stärke der Unternehmenskultur operationalisiert werden kann. 4. In Unternehmen sind durch Machtbeziehungen vermittelte Einflüsse allgegenwärtig. Setzen Sie sich mit dem Verlauf politisch geprägter Strategiebildungsprozesse auseinander, indem sie die fünf Phasen nach Narayanan und Fahey nennen und jeweils kurz (Stichworte/max. ein Satz) beschreiben. 5. Nehmen Sie begründet zu folgender Aussage Stellung: Nur die Mitarbeiter und Shareholder können Einfluss auf ein Unternehmen ausüben. Falls Sie der Aussage widersprechen, beschreiben Sie einen Ansatz, der auch anderen Einflüssen Rechnung trägt.

4 Block A: Wahlaufgabe 2, 50 Punkte: 4 Die Formulierung von Strategien ist der nächste logische Schritt nach der strategischen Analyse. Setzen Sie sich mit dieser Phase auseinander, indem Sie wie folgt vorgehen: 1. Stellen Sie kurz dar, was nach Porter unter horizontalen Strategien zu verstehen ist. Nennen Sie in diesem Zusammenhang den Kerngedanken horizontaler Strategien. 2. Nennen und erläutern Sie kurz, welche Formen der Kooperation es auf Gesamtunternehmensebene gibt. Verzichten Sie dabei auf eine Darstellung der rechtlichen Grundlagen. 3. Beschreiben Sie drei Kriterien, anhand derer sich strategische Geschäftseinheiten abgrenzen lassen. Gehen Sie in diesem Zusammenhang auf die Probleme ein, die durch strategische Segmentierung auftreten können. 4. Auf Geschäftsbereichsebene ist die Miles/Snow-Typologie weit verbreitet. Nennen Sie die drei Grundannahmen nach Miles/Snow und stellen sie den Anpassungskreislauf dar. 5. Nehmen Sie begründet zu folgender Aussage Stellung: Weder in der Typologie nach Porter, noch nach Miles/Snow werden hybride Wettbewerbsstrategien betrachtet. Beschreiben Sie in diesem Zusammenhang kurz die jeweiligen Strategietypen nach Porter sowie Miles/Snow.

5 Block B: Wahlaufgabe 1, 50 Punkte: 5 als erste logische Phase des Managementprozesses kann als der Versuch betrachtet werden, durch ein strukturiertes Vorgehen die Effektivität und Effizienz zukünftigen Handelns zu steigern. Ein wesentliches Merkmal der ist die Rationalität, welche allerdings sehr unterschiedlich verstanden werden kann und gewissen Relativierungen unterliegt. Diskutieren Sie dies, indem Sie wie folgt verfahren: 1. Nennen Sie zunächst die drei Handlungsebenen, in welche das Unternehmen als Handlungsfeld in funktionaler Sicht gegliedert werden kann. 2. Beschreiben Sie das entscheidungslogische Rationalitätsverständnis und gehen Sie dabei auf die Schritte ein, in welchen die nach diesem Verständnis erfolgt. 3. Schildern Sie die Grundgedanken des Konzepts der praktischen Rationalität. 4. Nennen und erläutern Sie daran anknüpfend drei grundlegende Dimensionen sozialer Rationalität. Erwähnen Sie auch, durch welche Prinzipien diese Dimensionen eine Ergänzung erfahren. 5. Das Konzept der synoptischen slogik weist einen gesellschaftswissenschaftlichen Hintergrund auf. Schildern Sie in diesem Zusammenhang knapp die Überlegungen des Soziologen Mannheim (1958) und auch die Kritik, die an dessen Sichtweise geübt wurde. 6. Erklären Sie kurz die Grundgedanken des Neoinstitutionalismus und nehmen Sie anschließend kritisch Stellung zu folgender Aussage: Aus der Sicht des Neoinstitutionalismus ist jede letztlich Fassade.

6 Block B: Wahlaufgabe 2, 50 Punkte: 6 als Funktion des Managements bedient sich verschiedener unterstützender Instrumente. Diese stellen systematische Werkzeuge dar, welche differenzierte Analysen, Entscheidungen und Maßnahmen ermöglichen und im Rahmen der Generierung, Auswahl und Implementierung von Strategien zum Einsatz kommen. Befassen Sie sich mit ausgewählten Aspekten solcher Instrumente, indem Sie wie folgt vorgehen: 1. Nennen und erläutern Sie kurz die drei wesentlichen Merkmale von Kennzahlen als Basisinstrument der Strategieimplementierung. 2. Nennen Sie stichpunktartig die Kriterien, anhand derer sich verschiedene Arten bzw. Formen von Kennzahlen unterscheiden lassen. 3. Schildern Sie, was unter einem Kennzahlensystem zu verstehen ist und welche Vorteile durch seine Verwendung erzielt werden können. Gehen Sie auch auf die Unterscheidung anhand der Art der Beziehungen ein. 4. Beschreiben Sie das DuPont-Kennzahlensystem. Skizzieren Sie in diesem Zusammenhang die verwendeten Kennzahlen und deren Berechnung, idealerweise anhand einer Grafik. 5. Erläutern Sie das Konzept der Nutzwertanalyse als Instrument der Strategiebewertung. Schildern Sie auch den zugrunde liegenden Rationalitätsbegriff und nennen Sie kurz die wesentlichen Schritte der Durchführung. 6. Neben der Nutzwertanalyse gibt es noch eine Reihe weiterer Instrumente zur Bewertung von Strategiealternativen. Allerdings verbleiben in realen betriebswirtschaftlichen Situationen erhebliche Informationsdefizite, weshalb mitunter von einem bösartigen Problem gesprochen wird. Diskutieren Sie vor diesem Hintergrund die Grenzen der Strategiebewertung durch Instrumente und schildern Sie, inwiefern die dialektische Debatte eine mögliche Alternative darstellt.

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