gemäß DZI-Leitlinie 7a) Transparenz zu KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe e.v., kurz KIN

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1 (1) Veröffentlichung dieses Berichts auf der Webseite (2) Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Gemäß Satzung werden zum jeweils allein- und einzelvertretungsberechtigten Vorstand im Sinne von 26 BGB der Vorsitzende und ein stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Vereins bestellt. Die Bestellung des Vorstandsvorsitzenden erfolgt auf Vorschlag der Mitgliederversammlung gemäß 6 Abs. 7e durch den Generalrat der gesamtkirchlichen Vereinigung. Seine Amtszeit beträgt sechs Jahre. Sie beginnt mit dem Eintrag ins Vereinsregister. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende wird aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder von diesen gewählt. Der vertretungsberechtigte Vorstand ist kraft seines Amtes persönliches Mitglied des Vereins. Vorstand: Antonia Willemsen (Vorsitz) Dr. Hans Thomas (Stellv. Vorsitz) Norbert Geis Dr. Josef Dohrenbusch Geschäftsführung: Karin Maria Fenbert (3) Die Organe arbeiten ehrenamtlich. KIN als weltweites Hilfswerk ist Teil der internationalen päpstlichen Stiftung Aiuto alla Chiesa che soffre mit Sitz im Vatikanstaat. Stiftungspräsident ist Mauro Kardinal Piacenza, Geschäftsführender Präsident ist Johannes Freiherr Heereman. Das Generalsekretariat liegt in Königstein im Taunus und hat als zivilrechtlichen Träger die Kirche in Not gemeinnützige GmbH (vormals Kirche in Not e.v.). KIN ist verbunden mit der Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung, die von KIN verwaltet wird. 1

2 (4) Zielsetzung: Hilfe für verfolgte, bedrängte und notleidende Christen und die Neuevangelisierung. Strategie: Aufrufen zur Hilfe in Form von Gebet, Information und Spende in oben genannter Zielsetzung. KIN arbeitet unabhängig und selbstständig. KIN erhält keine Subventionierung aus Kirchensteuermitteln und keine flächendeckenden Kollekten in Kirchen. Ebenso werden keine Personal- oder sonstigen Kosten in ausgegliederte Gesellschaften ausgelagert. Chancen/Risiken: Der Spendenerfolg hängt ab von der demografischen Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland, von allgemeinen Wirtschaftsfaktoren und weiteren Faktoren, welche die Spendenbereitschaft beeinflussen. Kontrollmechanismen intern: - Interne Richtlinien für wesentliche Geschäftsvorfälle - Geschäftsführung überprüft die laufenden Geschäftsvorfälle - Vorstand entlastet Geschäftsführung - Mitglieder entlasten Vorstand Kontrollmechanismen extern: Laufende Buchung und Prüfung durch externes Steuerbüro Prüfung des Jahresabschlusses durch unabhängige Wirtschaftsprüfer (derzeit KPMG) Ergebnis: uneingeschränktes Testat nach HGB. Weitere prüfende Instanzen: - DZI Ergebnis: Spendensiegel bis 3. Quartal 2014 erteilt. - Finanzamt Ergebnis: aktueller Freistellungsbescheid in 2013 erteilt. - Wirtschaftsauskunftei creditreform Ergebnis: sehr guter Bonitätsindex. 2

3 (5) Internationale Projektierung und Mittelherkunft nach Ländern (gesamtes internationales Werk). 3

4 (6) Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder zum : 12 Hauptamtliche Mitarbeiter: 21 Ehrenamtliche Mitarbeiter: 12 (7) Entlohnung der Mitarbeiter angelehnt an kirchlichen Tarif AVR. Die höchsten drei Gehälter betragen in Summe 206 T. Einzelveröffentlichung aus Datenschutzgründen nicht möglich. (8) Es werden keine Aufwandsentschädigungen gemäß Definition DZI an Organmitglieder gezahlt. (9) Zusammenarbeit mit Dienstleistern und Unternehmern: Keine Zurverfügungstellung des Logos von KIN an Dritte zu gewerblichen Zwecken. Wesentliche Partner im Fundraising in 2012: Computershare, P-Direkt, Creakom, Deutsche Post Direkt. (10) KIN betreibt keine erfolgsabhängige Vergütung von Spendenwerbung. (11) KIN ist verbunden mit der Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung, die von KIN verwaltet wird. (12) Wesentliche Werbeformen: Direktanschreiben per Brief, Beilagen und Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Internetbanner/soziale Netzwerke 4

5 (13) Erläuterung Zweckgebundene Vermögensgegenstände: Mittel, die KIN von Wohltätern zu Lebzeiten anvertraut wurden und erst mit deren Ableben an KIN fließen. Sie können zwischenzeitlich zurückgefordert werden (siehe Passiva-Position: B). 5

6 Erläuterung Rücklagen: Freie RL: Sicherung der Liquidität Betriebsmittel-RL: Vorgeschriebene Reserven für 3 Monate lfd. Betrieb Erläuterung Rückstellungen: Für Jahresabschluss, Berufsgenossenschaft, Urlaub, Sonstiges. Erläuterung Ergebnisvortrag: Überschüsse aus dem Berichtsjahr werden im Folgejahr gemäß der zeitnahen Mittelverwendung laut Abgabenordnung weitergeleitet. Bescheinigung durch aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamtes vom April

7 Erläuterung Ergebnisvortrag: Überschüsse aus dem Berichtsjahr werden im Folgejahr gemäß der zeitnahen Mittelverwendung laut Abgabenordnung weitergeleitet. Bescheinigung durch aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamtes vom April Details zur Mittelherkunft und -verwendung finden Sie auf der nächsten Seite. 7

8 Erläuterungen: Normale Schwankung bei Geldspenden und Nachlässen Sachspenden werden nicht beworben Wirtschaftlicher Zweckbetrieb: Verkauf von Kinderbibeln etc. Zins und Vermögenseinnahmen 2011: Neubewertung der Altersvorsorge, gleicht sich aus mit Ausgaben für die Verwaltung, Sach- und sonstige Ausgaben: Neubewertung der Rückstellungen für Altersvorsorge. Diese rein rechnerischen Einnahmen und Ausgaben werden nicht im internationalen Jahresabschluss unter Punkt (5) aufgeführt. Projektförderung: Mittel, die für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben wurden. Werbung/Öffentlichkeitsarbeit: Sach- und sonstige Ausgaben: Erhöhung wegen Einführung der Umsatzsteuer auf Infopost. Sinkende Ausgaben für Werbung und Fundraising wegen verstärktem Einsatz für Satzungszwecke in (14) Mehr als die Hälfte der Projektausgaben gingen 2012 an das internationale Sekretariat KIRCHE IN NOT e.v. (jetzt Kirche in Not gemeinnützige GmbH) in Königstein im Taunus, welches die internationale Vergabe der Projektgelder übernimmt. 8

9 (15) Die Wirtschaftsprüfergeselleschaft KPMG hat den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Ergebnisrechnung und Anhang des Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e.v., München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Aufgabe von KPMG war es, auf der Grundlage der durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. KPMG hat die Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Vereins sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. KPMG ist der Auffassung, dass die Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Die Buchführung vermittelt lt. KPMG ein den tatsächlichen Umständen entsprechendes Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Vereins. Ein uneingeschränktes Testat nach HGB wurde sowohl dem KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe Deutschland e.v. als auch der gesamten päpstlichen Stiftung erteilt. 9

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