Motiv Nr S 52 Auflage : Motiv Nr K 930 A Auflage : Motiv Nr K 930 B Auflage : 3.000

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1 Motiv Nr S 52 Auflage : Motiv Nr K 930 A Auflage : Motiv Nr K 930 B Auflage : Motiv Nr Visitenkarte Auflage :

2 Offensichtlich war dieser verlegerische Vorstoß in einen neuen Geschäftsbereich von Erfolg gekrönt, denn schon die nächste Schalterkarte (Motiv Nr. 3) wurde in einer er Auflage produziert, und zwar bereits im August Diesmal war Wäschers Dschungelheld Tibor an der Reihe. Wie schon im ersten Set verwendete Hethke eng an die alten Piccolohefte angelehnte Neuzeichnungen. Ausgewählt wurde das Cover der Nr. 92 vom Juni Auch die Auflagen der beiden Kundenkarten, deren Varianten A und B diesmal verschiedene Bilder zeigen, wurden auf Exemplare erhöht. Als Vorlagen dienten die Tibor- Piccolos Nr. 17 vom Januar 1960 und Nr. 93 vom Juni Auf der Visitenkarte wurde das Bild der Variante B wiederholt. Sie erschien diesmal in einer Auflage von 500 Stück. Die Rückseiten dieser Karten griffen in drei Variationen auf eine Zeichnung aus dem Tibor-Großband Nr. 85 zurück. Interessant ist die erneute Abwandlung des Hefttitels bei Motiv Nr. 4. Tibor-Piccolo Nr. 92, Juni 1961 Nr. 17, Januar 1960 Nr. 93, Juni 1961 Tibor-Großband Nr. 85, August 1964, in dem die Piccolos Nr. 14 und Nr. 15 der ersten Piccoloserie nachgedruckt wurden, vgl. die Kartenrückseiten. 18

3 Motiv Nr S 60 Auflage : Motiv Nr K 134 A Auflage : Motiv Nr K 134 B Auflage : Motiv Nr Visitenkarte Auflage :

4 Während sich die ersten Sigurd-Karten noch auf zwei verschiedene Zeichnungen beschränkten, erweiterte Hethke nun das Spektrum auf drei Motive. Nach dem gleichen Schema verfuhr er auch beim nächsten Set, das diesmal dem Weltraumhelden Nick gewidmet war. Die Schalterkarte (Motiv Nr. 6) kam im November 1992 wieder in einer Auflage von Stück heraus, während die Auflage der Kundenkarten erneut erhöht wurde, und zwar auf je Von der Visitenkarte wurden 500 Exemplare produziert. Während die Abweichungen zu den Vorlagen bei den bisherigen Karten nur minimal waren, musste das Motiv Nr. 6 stärker bearbeitet werden. Die Vorlage lieferte diesmal das Titelbild des Nick-Großbandes Nr. 69. Es zeigt die Zerstörung des Sternenschiffes durch fliegende Untertassen des Galaktischen Imperiums. Bei der Kundenkarte A mit Motiv Nr. 7 wurden die beiden Piccolotitelbilder der Nr. 52 und Nr. 80 von 1959 zu einer Illustration verschmolzen. Motiv Nr. 6 und das Nick-Piccolo Nr. 80 zeigen übrigens, dass die Erfindung des Kugelraumers keine originäre Perry- Rhodan-Schöpfung ist, sondern von Hansrudi Wäscher schon Jahre vor dem Start der großen SF-Roman-Serie verwendet wurde. Motiv Nr. 8 (Kundenkarte B und Visitenkarte) bezog sich auf ein bei Comic- und Science-Fiction-Fans legendäres Abenteuer: Reise in den Mikrokosmos. Der Worttitel stammt vom Nick-Piccolo Nr. 45, die Illustration selbst greift auf das Titelbild von Piccoloheft Nr. 90 zurück, in dem es um andere Abenteuer in einem Ameisenstaat geht. Die Zeichnung auf der Rückseite der Visitenkarte zeigt einen Ausschnitt aus dem Nick-Großband Nr. 64. Nick-Großband Nr. 69, August 1961 die Nick-Piccolohefte Nr. 52, Januar 1959 und Nr. 80, August 1959 Nick-Großband Nr. 64, Juni 1961 Nick-Piccoloheft Nr. 90, Oktober

5 Motiv Nr S 76 Auflage : Motiv Nr K 324 A Auflage : Motiv Nr K 324 B Auflage : Motiv Nr Visitenkarte Auflage :

6 Nach Dschungel- und Weltraumhelden kehrte Hethke im Mai 1993 mit den Motiven Nr. 9 bis Nr. 11 wieder zum Rittergenre zurück. Bei Falk handelt es sich um eine kaum weniger populäre Figur. Für die Karten dienten die Cover der Piccolos Nr. 31, Nr. 17 und Nr. 134 von 1960 bzw als Vorlage. Insbesondere Hansrudi Wäschers Neuinterpretation des Piccolocovers Nr. 61 für die Visitenkarte zeigt deutlich die künstlerische Entwicklung, die der Zeichner in den zwischen diesen Motiven liegenden Jahrzehnten genommen hat. Obwohl der Ausschnitt auf der Karte viel kleiner ist als auf dem Heft, wirkt die Szenerie wesentlich plakativer und dynamischer. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Wäscher statt des Jungen für die Karte eine Frau gezeichnet hat. Falk-Piccolohefte Nr. 31, September 1960, Nr. 17, Juni 1960, Nr. 134, September 1962, Nr. 61, April

7 Motiv Nr S 116 Auflage : Motiv Nr K 396 A Auflage : Motiv Nr K 396 B Auflage : Visitenkarte K 398 Auflage : (davon 500 signiert) 23

8 Im gleichen Monat begann Peter Skodziks Roman- Boutique, die ersten Telefonkarten mit Wäscher-Illustrationen herauszubringen. Ausgabe 2 mit den beiden Fliegerhelden Bob und Ben unter dem Titel Die Federschnur bezieht sich inhaltlich auf den Bob-und-Ben-Großband Nr. 2, Auf der Sandbank, der 1963 veröffentlicht wurde. Skodziks erste Telefonkarte zeigte eine Akim-Zeichnung von Augusto Pedrazza. Im Juli 1993 zog Skodzik mit einer neuen Kundenkarte nach, die diesmal das Titelbild des Jim-Piccolos Nr. 1 (1960) adaptierte. Nach eher unbekannteren Arbeiten Hansrudi Wäschers veröffentlichte die Roman-Boutique im September 1993 schließlich ein Motiv, das von Comicfans hoch geschätzt wird. Es handelt sich um ein Frühwerk des Künstlers. Gegenüber seinen routinierteren Arbeiten, mit denen Wäscher nur wenig später zu seinem unverwechselbaren Stil finden sollte, zeigt es einen deutlich jugendlicheren Helden. Dessen ungeachtet strahlt dieses Heft aber bereits die unnachahmliche Aura eines typischen Wäscher- Comics aus. Die Neuinterpretation des Sigurd-Piccolos Nr. 3 vom Oktober 1953 auf der Skodzik-Karte hielt sich zwar an den Bildaufbau der Piccolovorlage, verpasste dem Helden jedoch das nicht mehr ganz so jugendliche Aussehen der späteren Zeit, wodurch die Gestaltung einiges vom Charme dieser Anfangstage verlor. Bob-und-Ben-Großband Nr. 2, April 1963 Bob-und-Ben-Großband Nr. 1, April 1963 von dem der Titel für die Karte verwendet wurde. Jim-Piccoloheft Nr. 1, Oktober 1960 Sigurd-Piccoloheft Nr. 3, Oktober

9 Ausgabe K 397 Auflage : Ausgabe K 731 Auflage : Ausgabe O 255 Auflage : Sigurd-Piccolo Nr. 3, Oktober

10 Norbert Hethke hatte bereits im Jahr zuvor neben seiner ersten Telefonkartenserie, die sich mit der Comic-Kunst beschäftigte, eine zweite Serie unter dem Titel Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur gestartet. Diese Serie verklärte Luigi Colani als einen modernen Leonardo da Vinci. Anfang 1993 brachte er die dritte Serie Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts heraus. In ihr wurden wichtige politische Wendepunkte im Leben Willy Brandts nachgezeichnet (siehe dazu auch Seite 12). In seiner ersten, der Comic-Kunst gewidmeten Serie erschienen als Motive Nr. 12 bis Nr. 14 Karten mit Illustrationen des berühmten Tarzan-Zeichners Burne Hogarth. Auch die Nr. 15 bis Nr. 17 gehörten einem Dschungelhelden. Neben Peter Skodzik brachte auch Hethke Akim-Karten heraus. Erklärtermaßen gehörte Pedrazzas Akim für Norbert Hethke neben den Wäscher-Piccolos zu den prägenden Einflüssen seiner Jugend. Erst ab Motiv Nr. 18 kehrte die Produktion zum Werk Hansrudi Wäschers zurück. Silberpfeil, der deutlich an Winnetou angelehnte indianische Held, wird mit vier Illustrationen in einem drei Karten umfassenden Set plus Visitenkarte gewürdigt. Sie entsprechen den Piccoloheften Nr. 4, Nr. 3, Nr. 23 und Nr. 7 aus dem Jahr Silberpfeil-Piccolos Nr. 4, April 1957, Nr. 3, April 1957, Nr. 7, Mai 1957 Nr. 23, September 1957, 26

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