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2 Jeanette Piram Diplom Psychologin Mitglied der sozialpsychiatrischen Verbundpraxis Drs. Krieg und Adam, Freiburg Leiterin der >DROBS< und des >Kontaktladen<

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6 :'*5$/2 das Verhalten des eigenen Kindes so fremd wird, dass man als Eltern keinen Namen mehr dafür findet? Schulische Auffälligkeit zusammen mit pubertären Problemen einhergehen? Grenzen austesten in allen Lebensbereichen Suchtmittelkonsum, Sexualität, PC, Glücksspiele zum anecken führt? Ängste der Eltern dominieren, ihr Kind rutscht in falsche Kreise ab. in der Familie reden zum Problem wird?

7 :*' Jugendhilfe Suchthilfe Schulische Hilfen Erzieherische Hilfen Medizinisch-Psychiatrische Hilfen Wie kommt es zu einer Entscheidung??

8 ;/ Es handelt sich um eine Praxis für zwei getrennte Fachrichtungen, welche Tür an Tür (mit gemeinsamem Wartezimmer) eine umfassende Versorgung für eines oder mehrere der folgenden Bereiche anbietet: Kinderheilkunde und Jugendmedizin (Pädiatrie) Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Sozialpädiatrie/Sozialpsychiatrie Psychotherapie

9 ;/<6=> Angebote für Kinder und Jugendliche die von Suchtmittelkonsum betroffen bzw. selbst abhängig sind, sowie für Erwachsene, die von illegalen Drogen abhängig sind. Projektbezogene Prävention Information Beratung Behandlung Systemisches Arbeiten mit Familien Schuldnerberatung

10 ;(' '' ' Ich brauch ein Attest für Sport Hab Bauchweh Ich geh nicht in die Schule Arzt: das hat keine medizinische Ursache! Diese Stimmen, die machen mich verrückt! Beratung: Diese Auffälligkeit ist nicht alleine durch THC zu erklären!

11 ''! ''! *'/'/"?

12 : ' A Hier arbeiten Kinder- u. Jugendpsychiater mit SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, Heilpädagogen, Motopäden... zusammen, die allesamt (mind.) eine systemische Grundausbildung haben die Schnittstelle zu anderen Hilfesystemen bedienen und die mit Hilfe von verschiedenen Testverfahren eine umfassende Diagnostik machen (Leistungs-, emotionale-, soziale - entwicklungspsychologische-)

13 BB Familientherapeutische Ausbildung Hohe Wertschätzung der jeweiligen Profession von Sozialarbeit, Medizin, Psychologie, Motopädie, Heilpädagogik Teamorientiertes, professionsübergreifendes Arbeiten Finanzierung über die Medizin-Praxis

14 . ;' 5: (1) auf multidisziplinärer Diagnostik basierenden Behandlungsplan erstellen (2) Und Vermittlung in das Behandlungssystem mit der größtmöglichen Chance auf erfolgreiche Behandlung

15 2 / 2 Eine Psychologin der Jugend- und Drogenberatungsstelle bietet zu festgelegten Zeiten (2 Tage mit je 4 Stunden) Beratung und Diagnostik in den Räumen der Praxis an. Bei Verdacht auf Substanzmittelkonsum (z.b. über J1) oder wenn die Eltern selbst (Ex-)KonsumentInnen sind, wird den PatientInnen die begleitende Beratung bei der Mitarbeiterin der Drogenberatungsstelle nahe gelegt. Bei Anmeldungen im kinderärztlichen bzw. kinderpsychiatrischen Bereich, wegen Substanzkonsum wird von Anfang an im Kombi-Team behandelt. Bei Anmeldung in der >DROBS< mit Doppeldiagnose-Info wird der Termin gleich über die Praxis vergeben.

16 :(*8 / Im Jahr ,0 15,11 Jahre 16,0 17,11 Jahre 42 Kinder Erreicht über Eingangs-Symptom: 59 Jugendliche - familiär häusliche problematische Situation - Schule/Lehrstelle droht Verlust - Kinderärztliche/kinderpsychiatrische Praxis Verhaltensauffälligkeit, V.a. psychische Störung

17 Wirkungserwartungen von Jugendlichen Kokain Egodroge Speed Leistungsdroge Opiate Wegmachdrogen Drogen Ecstasy Harmoniedroge Haschisch Entspannungsdroge LSD/ Psylo-Pilze Sind Grenzerfahrungsdrogen Alkohol Geselligkeitsdroge Oktober 2004 Information Sucht 4

18 98 I.d.R. fühen Auffälligkeiten in der Schule zur Vorstellung in der Praxis. Anamnese zu Suchtmittelkonsum sehr oft THC! Hochrisikogruppen ADHS Kinder/Jugendliche werden im Kombi-Team behandelt.

19 ' '8 I.d.R. Schulische Meldungen zu Störungen der Gedächtnisfunktionen alle Drogen bis auf Opiate können die Ursache sein Ggfs. geringer bei höherer intellektueller Kapazität persistieren noch lange nach Entzug

20 ''8 I.d.R. auffällig durch depressive Phasen, extremen sozialen Rückzug, soziale Ängste, Ritzen gemeldet über Familien bzw. besorgte LehrerInnen Diese sind vor allem bei Mädchen mit exzessivem Drogengebrauch deutlich zunehmend. Nachgewiesen für - Angststörungen und Panikattacken (Thomas 1996) - Depression (Patton et al 2002, Kubik et al 2003)

21 '' I.d.R. durch THC, Speed, liquid, Pilze induziert In Kooperation ist pharmakologische und sozial-begleitende Therapie sofort möglich.

22 ' Ausschließliche Behandlung im Drogenhilfesystem: -bei aktivem, unkontrolliertem Suchtmittelkonsum -bei fehlendem cleanem Umfeld und fehlender Tagesstruktur -bei nicht gesichertem Einkommen Hinzunahme des Drogenhilfesystems: -justizielle Auflagen -mitbetroffene Kinder -Überschuldung

23 '*' /C/'" Bessere Qualität mehr Erfolge Finanzierung gesichert über Abrechnung KK Fortgesetztes gegenseitiges Lernen Gemeinsame Supervision

24 *!!

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