Wertschöpfungssysteme schaffen! Lean Management ein ganzheitlicher Ansatz

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1 Wertschöpfungssysteme schaffen! Lean Management ein ganzheitlicher Ansatz 8. Lean Management Summit Schweiz 13. Mai 2014 am GDI in Rüschlikon bei Zürich Einführende Workshops am 12. Mai 2014 Vertiefende Workshops am 14. Mai swiss Center for Automotive Research of ETH Zurich

2 2 «Wir sollten an den Prozessen selbst, und nicht am Resultat der Prozesse arbeiten.» William Edwards Deming, amerikanischer Pionier im Bereich des Qualitätsmanagements

3 3 VORWORT Mit dem richtigen Ansatz Lean erfolgreich einführen Liebe Lean-Interessierte Für die erfolgreiche Einführung von Lean Management ist ein wichtiger Faktor der ganzheitliche Ansatz. Effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind die Voraussetzung für ein Wertschöpfungssystem, das für Ihre Kunden Werte ohne Verschwendung schafft. Sie möchten die Erfolgsfaktoren für die Einführung von Lean kennenlernen, verstehen, wie Sie die Lean-Philosophie in allen Bereichen des Unternehmens implementieren können, Lean-Bewusstsein über alle Führungsebenen hinweg wecken, erfahren, wie Sie Lean Führungsdenken und -verhalten entwickeln, die Integration von KAIZEN und dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) als Kultur- und Führungselement in der Praxis erleben Lassen Sie sich inspirieren und diskutieren Sie mit Lean Experten im Rahmen des 8. Lean Management Summits Schweiz! Vor allem wollen wir Ihnen anhand erfolgreicher Beispiele aus der Praxis aufzeigen, wie Lean Management in der Schweiz in verschiedenen Branchen nicht nur in grossen, sondern auch in klein- und mittelständischen Unternehmen erfolgreich eingeführt werden kann. Wir laden Sie herzlich ein, aktiv an den Diskussionen und Gesprächen am Lean Management Summit teilzunehmen, unsere Plattform zu nutzen sowie Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Wir freuen uns, Sie gemeinsam mit den Referenten in Rüschlikon bei Zürich zu begrüssen. Dr. Bodo Wiegand Lean Management Institut Dr. Anja Schulze ETH Zürich, swiss CAR

4 LEAN GRAD 4 Erfolgsfaktoren Lean Management Zahlreiche Unternehmen in der Schweiz haben die Vorteile des Lean Managements bereits erkannt, um die zentralen Wettbewerbsfaktoren Verfügbarkeit, Qualität, Individualität und Kosten gemeinsam mit Lean-Methoden zu verbessern. Lean ist aber nicht die Sammlung von Methoden und Tools, sondern eine Denkweise ja eine Management-Philosophie. Werte ohne Verschwendung schaffen, nur das produzieren was der Kunde will, die Herstellung fliessender Prozesse und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sind die Ideale, nach denen wir streben. Wie schafft man es nun, diese Ideale zu erreichen und alle auf dem Weg mitzunehmen? Hierfür gibt es fünf Erfolgsfaktoren für die nachhaltige Lean-Einführung: Gute Planung Commitment der Führung Ganzheitlicher Ansatz Durchdringung Veränderung des Mindsets Messen des Erfolges Gute Planung Eine Planung ohne Zielvorgabe geht nicht. Die Planung setzt das grundsätzliche Commitment zur Lean-Einführung voraus. Die Planung bezieht sich auf die Vorgabe des zeitlichen Ablaufs sowie die Auswahl eines Pilotbereichs und die Beschreibung des Rollouts. Die Abschätzung der externen Unterstützung und internen Kosten für die Lean-Einführung über die nächsten Jahre runden die Planung ab. Commitment der Führung Das Commitment der Führung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Merken die Mitarbeiter, dass nicht die gesamte Führung hinter dem Projekt steht, werden sie den Projekterfolg in Frage stellen. Mit der Einführung der Lean Management-Philosophie ist ein Umdenken im Führungsverhalten verbunden. Hier sollten Führungskräfte Vorbildfunktion übernehmen und das Projekt durch ihre Verhaltensweise unterstützen. Veränderung der Handlungsweise der Führung und die Ausrichtung auf das mit dem Programm einhergehende langfristige Ziel ist für die Mitarbeiter wichtig. Dabei reicht es nicht über die Ziele zu reden, sondern die Mitarbeiter müssen spüren, dass man an dem Ziel arbeitet. Ganzheitlicher Ansatz Ein Unternehmen wird immer nur in seiner Gesamtheit wahrgenommen. Die Kunden verbinden mit ihrer Erfahrung nicht die Person oder die Organisation sondern das Produkt. Der Produktionsprozess stört sich nicht an Funktionen oder Schnittstellen sondern läuft quer zur Organisation durch alle Abteilungen. Es reicht nicht, in der Produktion einen Fluss zu erzeugen, wenn nicht das ganze Unternehmen auf die Produkterstellung ausgerichtet ist und diesen Prozess unterstützt. Das heisst, nur die ganzheitliche Sichtweise auf alle Prozessbeteiligte und alle Abläufe führt zu einem wirklichen Optimum. Die Anwendung der Lean Management-Methoden in allen Bereichen ist die Herausforderung, um dem Grundsatz Werte ohne Verschwendung schaffen Geltung zu verschaffen. Durchdringung Veränderung des Mindsets Einer gegen alle das hat noch nie funktioniert. Wir schicken einen Lean-Experten ins Rennen, um 100 oder

5 5 gar 1000 Mitarbeiter zu überzeugen, zu verändern, an Lean zu glauben, Erfolgsstories zu generieren und die Verhaltensweise der Mitarbeiter zu verändern. Die maximale Führungsspanne, also die Anzahl, die er führen kann, beträgt nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen 20 Mitarbeiter. Wenn wir also das Verhalten und das Denken der Mitarbeiter verändern wollen, müssen wir diese involvieren und für Durchdringung auf allen Hierarchieebenen sorgen. Ein Lean Senior Expert sollte 10 Lean Experts, der wiederum maximal 10 Lean Junior Experts, unter sich haben. Der Lean Junior Expert sollte 15 20% seiner Zeit dazu widmen maximal 20 Mitarbeitern die Lean-Philosophie zu vermitteln und dabei von 4 6 Lean Assistants unterstützt werden. Nur so schafft man Durchdringung, nur so wird es gelingen sich ständig zu verbessern und die Organisation zu einer lernenden Organisation zu entwickeln. Wollen Sie sich messen und Ihren Lean-Grad bestimmen? Dann absolvieren Sie einen kleinen Test. Die Anleitung und das Formular dazu finden Sie zum Download unter Autor: Heiko von Damnitz, Lean Management Institut Messen des Erfolges Man hat keinen Erfolg, wenn man ihn nicht misst. Das Messen beginnt damit, dass wir den Ausgangspunkt feststellen müssen. Hier können wir die ersten Messgrössen ableiten und festschreiben. Mit der Festlegung eines Zielzustandes haben wir einen zweiten Messwert, zu dem wir uns vergleichen können. Auf dem Weg dorthin sollten wir Kennzahlen finden, die so ausgewählt sind, dass sie durch denjenigen, der sie zu verantworten hat, auch selbst beeinflusst werden können. Dies gilt vom Shopfloor bis zur Unternehmensspitze. Ist dies nicht der Fall, sind die Messgrössen sinnlose Statistik und keine Motivation das Ziel zu erreichen.

6 Get the latest lean news 6 Dienstag, 13. Mai 2014 ab Moderation: Ivo Lenherr Begrüssungskaffee Lean Management Institut Dr. Bodo Wiegand «Der Weg zur Lean Company» Mentor Mentee: eine Erfolgsgeschichte Führung als Vorbild Gleichzeitig lernen gleichzeitig handeln Geschwindigkeit macht erfolgreich Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH Dr. Andreas Werner «Operational Excellence am Pfizer Produktionsstandort Freiburg» Transformation des Standortes zu einem OPEX Referenz Werk 5S Implementierung TPM Deployment Programm Continuous Improvement Culture am Standort ca Kaffee Ringele AG Andreas Zurbrügg «Ist industrielle Produktion in der Schweiz noch möglich?» Lean als Strategie Wandel der Unternehmenskultur Nachhaltigkeit und kontinuierliche Weiterentwicklung Hilti AG Hans-Karl Moser Hilti The Way To Operational Excellence» Our strategy and the strategic imperative The Lean Guiding Principles are suitable for all processes Leadership and CIP two key enablers to sustain a Lean-Culture ca Mittagessen

7 7 PROGRAMM ca Lean Management Institut Heiko von Damnitz / Martin Zentarra «Simulation: Lean Administration hautnah erleben!» Aufdecken von typischen Problemen in administrativen Prozessen mit Hilfe des Lean Administration Tools Analyse der Ist-Situation aus Lean Gesichtspunkten, Optimierung des Prozesses und Erleben der Effekte Messung der Verbesserung mit Hilfe von Kennzahlen (Output, Durchlaufzeit, Kundenzufriedenheit ) Das Potenzial, welches in administrativen Prozessen schlummert, ist erheblich überzeugen Sie sich selbst! Siemens Schweiz AG, Building Technologies Division Dr. Pascal Iten «Aufbau von Lean Know-how und dessen Anwendung in der Produktenwicklung: Vorgehen, Praxisbeispiele und Erkenntnisse» Was ist Verschwendung in der Produktentwicklung? Wie kommen wir zu Awareness und Know-how in der Organisation? Wie funktioniert eine problem- und anwendungsorientierte Umsetzung? Welches sind unsere Erfahrungen und Erkenntnisse? ca Kaffee ETH Zürich/swiss CAR Dr. Anja Schulze «Lean in der Produktentwicklung Wie Set-Based Engineering das Erreichen von Projektzielen ermöglicht» Was ist Set-Based Engineering? Wann ist der Einsatz von Set-Based Engineering sinnvoll? Was sind Herausforderungen und Umsetzungsstrategien von Set-Based Engineering? Post AG Thomas Baur/Marco Schöpf «KAIZEN bei der Schweizerischen Post AG 3 Jahre auf dem Weg» Die Zustellung der Post CH KAIZEN in der Zustellung Erfolge und Erfahrungen nach 3 Jahren Neue Wege KAIZEN vom Zustelldorf in die Konzernwelt ca Apéro

8 Know-how-Träger als Referenten Der 8. Lean Management Summit der Schweiz präsentiert zum wiederholten Mal renommierte Referenten aus Wissenschaft und Praxis. Lernen Sie ganzheitliche und zukunftsweisende Ansätze des Lean Managements anhand ausgewählter Branchen und Beispiele kennen. Es erwarten Sie Themen wie Lean Product Development, Lean Production und Lean Administration. 1 Ivo Lenherr hat einen EMBA HSG, ist dipl. Arch. HTL, Unternehmer und führt verschiedene Firmen mit den Schwerpunkten Architektur und Baurealisation. Er sammelte jahrelang Praxiserfahrung in renommierten Firmen in der Anwendung von Lean Construction und war in der akademischen Lehre und Forschung tätig. 2 Dr. Bodo Wiegand ist der Gründer des Lean Management Instituts Schweiz. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Einführung von Lean-Business-Systemen und der Anwendung von Lean-Management- Methoden, die er aus der Industrie auch erfolgreich auf Netzbetreiber, Dienstleistungs- und Serviceunternehmen übertragen hat. 3 Dr. Andreas Werner ist seit 24 Jahren in der pharmazeutischen Produktion und Entwicklung tätig. Seit 2000 hat er als Verantwortlicher den Produktionsstandort Freiburg kontinuierlich als OPEX Referenzwerk weiter entwickelt. Der Standort erhielt 2011 als erstes Pharmawerk den 5S Best in Class Continuity Award für die gesamte Operation. Zuvor war er für Novartis in den USA und in der Schweiz tätig. 4 Andreas Zurbrügg ist seit 1995 Mitglied der Geschäftsleitung bei der Firma Ringele AG. Dort leitet er die drei Geschäftsfelder Medizintechnik, Industrie und Umformtechnik, die sich jeweils aus den Marktorganisationen und Produktion zusammensetzen. Im Rahmen der Einführung von Lean Management bei der Ringele AG ist er zuständig für Schulungen im Bereich der Verwaltung. 5 Hans-Karl Moser ist gelernter Maschinenbauingenieur und seit mehr als 30 Jahren im Hilti-Konzern beschäftigt. Seit vier Jahren ist er Head of Lean Management bei der Hilti AG in Schaan. Zuvor sammelte er Erfahrungen im Bereich Engineering, Technik und Logistik, war Leiter Qualitätsmanagement, Werksleiter und verantwortlich für Supply Management Hilti-Geräte in Deutschland und Liechtenstein. 6 Heiko von Damnitz ist seit 2007 verantwortlich für das Lean Management Institut in der Schweiz. Er ist Lean Senior Expert und verfügt über umfang-

9 9 REFERENTEN reiche Erfahrungen im Bereich Lean Management aus Projekten von Unternehmen in verschiedenen Branchen der Industrie, Dienstleistungs- und Serviceunternehmen sowie kommunale Verwaltung. 7 Martin Zentarra ist Prokurist des Lean Management Instituts Deutschland und Dozent an der Hochschule Ruhr West. Er ist Lean Senior Expert und verantwortet komplexe Beratungsprojekte in verschiedenen Branchen mit dem Schwerpunkt Prozessoptimierung von Produktion-, Instandhaltungs- und Dienstleistungsprozessen. SA und Senior Consultant bei ERNI Schweiz im Bereich Prozess und Qualität. Nach Aufbau und Leitung des Project Office R&D ist Pascal Iten heute als Lean Development Manager für die Business Unit CPS bei Siemens in Zug tätig. 9 Dr. Anja Schulze ist Leiterin des swiss Center for Automotive Research (swiss CAR) am Department Management, Technology and Economics der ETH Zürich. Zuvor war sie an der Universität St. Gallen tätig. Sie beschäftigt sich mit Fragen der Anwendung von Lean Management in der Produktentwicklung. 11 Marco Schöpf leitet seit 2009 das Qualitätsmanagement von PostMail mit den Schwerpunktthemen Business Excellence (EFQM), Prozessmanagement und Ideenmanagement. Seit 2011 ist er für die Einführung und Betreuung von KAIZEN bei PostMail verantwortlich. Davor leitete er Service & Qualität bei Swiss Life und absolvierte die Studien zum Bachelor of Business Administration und Dipl. Qualitätsmanager NDS HF. 8 Dr. Pascal Iten ist verantwortlich für die Einführung von Lean in der Entwicklungsorganisation der Business Unit CPS «Control Products and Systems» bei Siemens Building Technologies Division. Mit Abschluss in Betriebs- und Produktionswissenschaften an der ETH folgten Beratertätigkeit bei Andersen Consulting, eine Promotion an der ETH über Wissensmanagement im Innovationsprozess, Aufgaben als Produktmanager und Leiter Quality Management Operations bei ESEC 10 Thomas Baur ist Leiter der Zustellung Post- Mail bei der Schweizerischen Post. Vom Informatiker über den Logistiker als Leiter Logistik bei der Expresspost AG und danach bei der Briefpost wurde er zum «Menschenfreund» und ist seit 8 Jahren Chef von über Mitarbeitenden. Nach bisher klassisch geführten Veränderungsprozessen ist er nun Initiator der KAIZEN- bzw. Lean-Initiative im Bereich Zustellung bei Post- Mail in der gesamten Schweiz.

10 PRAKTIKERTAG 10 Learning to implement Lean Montag, 12. Mai 2014 Montag, 12. Mai 2014, Uhr Veranstaltungsort: ETH Zürich Workshop «Lean Product Development Training/Simulation» Der zweite Teil des Seminars widmet sich der Simulation eines Product Development Workshops. Die Vorträge von Dr. Garcia werden in Englisch gehalten. Die Simulation und die Diskussionen finden auf Deutsch statt. Lean Product Development trägt das erfolgreiche Managementkonzept Lean Production in die Entwicklung und den ganzheitlichen Produktentstehungsprozess. Das Seminar vermittelt zu Beginn ausführlich die Grundlagen der Lean-Prinzipien wie Kundenwert, Wertstrom und -fluss, Pull und kontinuierliche Verbesserung im Lean Product Development. Im Vordergrund stehen dabei folgende Anwendungsbereiche anhand konkreter Praxisbeispiele: Process incl. Concept Phase, Frontloading, Concurrent Engineering, Problem Solving People incl. Role of the Chief Engineer, Skills Management, Coaching & Mentoring Soft Tools & Communication incl. Organization Alignment, Obeya Room, A3 Problem Solving Im Anschluss an die Präsentation wird das Erlernte in einer Diskussionsrunde sogleich vertieft und gefestigt. Anhand eines Engineering Prozesses werden die verschiedenen Etappen eines Workshops von Anfang bis Ende durchgeführt und die folgenden Ergebnisse aufgezeigt: Identifizierung der Kunden und deren Erwartungen Current State Map: Wertstromanalyse des heutigen Prozesses Gap Analysis: Schwachstellenanalyse des heutigen Prozesses Future State Map: Aufbau des künftigen Prozesses Kennzahlen Benefits der Prozessverbesserung Die Lean Product Development Methodology wird detailliert erklärt und appliziert. Der Fokus liegt dabei auf den praxisnahen Übungen und einem regen Austausch. Workshopleitung: Dr. Patrick Garcia, Director Lean Transactional bei Tenneco und seit 2011 verantwortlich für die Einführung von Lean Transactional in der Tenneco-Gruppe.

11 11 Montag, 12. Mai 2014, Uhr Veranstaltungsort: ETH Zürich Workshop «Lean erfolgreich einführen» Viele Lean-Situationen versanden im Alltag des täglichen Geschäftes. Am Anfang grosse Erfolge und danach Wir zeigen Ihnen, wie man Lean erfolgreich einführt, wie man Lean nachhaltig in Ihrem Unternehmen verankert. Hierbei greifen wir auf 20 Jahre Lean- Erfahrung zurück. Gerne dürfen Sie auch Ihre Situation schildern und gemeinsam mit uns einen Weg finden, wie man Ihre Probleme lösen kann. Die identifizierten Erfolgsfaktoren sind ein Teil der Reise Beispiele aus der erlebten Praxis bilden eine weitere Erfahrung für Sie. Lernen von Anderen, Fehler vermeiden und auf die richtige Strategie setzen, sind die Deliverables aus diesem spannenden Tag. Die 5 Erfolgsfaktoren zur Lean Excellence Veränderungsprojekte richtig planen SPREAD-Cycle A3-Report PDCA-Zyklus Lean Leadership: Veränderungsprojekte erfolgreich führen Workshopleitung: Dr. Bodo Wiegand, Lean Management Institut

12 PRAKTIKERTAG 12 Learning to implement Lean Mittwoch, 14. Mai 2014 Mittwoch, 14. Mai 2014, Uhr Veranstaltungsort: ETH Zürich Workshop «Lean Management im Bereich Dienstleistung und Service» Mittwoch, 14. Mai 2014, Uhr Veranstaltungsort: ETH Zürich Workshop «Wertstromdesign in der Prozessindustrie» Die Dienstleistungsbranche steht vor der Herausforderung, ihre Leistungserstellungsprozesse und administrativen Abläufe zu optimieren und hierbei die Kostentreiber zu eliminieren. Die Herausforderung besteht darin, Leistungen zu standardisieren und zu modularisieren, um Kontrolle und Qualität im Leistungserstellungsprozess an beliebigen Orten zu gewährleisten. Aus dem Seminarangebot des LMI, haben wir für Sie ein branchenspezifisches Seminar zusammengestellt, in dem Sie über die verschiedenen Ansätze und dem Zusammenwirken der Methoden zu einem Business System geführt werden. Die Transparenz der Dienstleistung steht im Fokus der Betrachtung. Die Leistung, die der Kunde erhält, sollte so genau wie möglich beschrieben sein. Mit dem US-patentierten Ansatz «MO- SAIK» lassen sich die Leistungen und Prozesse modular zusammenstellen. Die Module sind die Grundlage, von der Planung bis hin zur Nachkalkulation. Die Zusammenstellung von Komplettleistungen und Integration der Fachlinien an einem Objekt zu fachlinienübergreifenden Teams reduziert den Aufwand und erhöht die Qualität der Ausführung. Das Seminar vermittelt Ihnen die Methode «MOSAIK» und praktische Ansätze für die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette von der Planung bis zur Nachkalkulation. Die Modularisierung von Dienstleistungen zusammen mit der Methode Lean Administration hilft Ihnen die gesamte Wertschöpfungskette der Dienstleistung zu optimieren. Mit «Wertstromdesign in der Prozessindustrie» wurde diese in der Stückgutfertigung bewährte Methode, die branchenübergreifend erfolgreich eingesetzt wird, weiterentwickelt, so dass die besonderen Herausforderungen eines kontinuierlichen Produktionsflusses in den Bereichen Chemie, Pharma, Nahrungsmittel etc. berücksichtigt werden. In diesem Seminar wird auf die speziellen Rahmenbedingungen der Prozessindustrie eingegangen, dazu zählen vor allem die Anforderungen an die Anlagenbetreuung, wie Massnahmen zur Reinigung und Instandhaltung, sowie die Dokumentation bei der Produktion, die die Möglichkeiten der Prozessunterbrechung einschränkt. Der Praxisworkshop vermittelt die Anwendung des Wertstromdesigns für die Anforderungen der Prozessindustrie und zeigt spezielle Ansätze für die Prozessgestaltungund -optimierung nach Lean Gesichtspunkten auf. Mit dem neu entwickelten Simulationsspiel werden Produktionsabläufe aus der Prozessindustrie simuliert, um so die konkrete Anwendung der Methoden branchenspezifisch zu trainieren und die Effekte der Umgebung zu verfolgen. Workshopleitung: Lean Management Institut Workshopleitung: Lean Management Institut

13 13 Mittwoch, 14. Mai 2014, Uhr Veranstaltungsort: ETH Zürich Workshop «Lean Management nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit: Auch in KMU!» Eignet sich Lean Management für kleine und mittelständische Unternehmen? Obwohl die Lean Prinzipien und die Erfolge von Lean in zahlreichen Grossunternehmen schon seit vielen Jahren bekannt und relativ einfach sind, trifft man ihre Anwendung in den KMU noch eher selten. Hier werden Verbesserungen meist als Projekte mit begrenzter Zeit- und Ressourcenbereitstellung angepackt. Die oft pragmatisch orientiert arbeitende Unternehmensführung steht oft selbst in der Verantwortung für die Verbesserungsaktivitäten und es herrscht die Sorge vor, dass die Einführung von neuen Management-Ansätzen die Mitarbeiter und das Unternehmen insgesamt überfordern könnten. Die ständigen Veränderungen in der Wettbewerbsumwelt führen aber auch KMU zu neuen Anforderungen an das mit der Auftragsabwicklung betraute Unternehmen und die Wettbewerbsfaktoren Verfügbarkeit, Qualität, Individualität der Leistungen und Kosten gerade im Hochlohnland Schweiz sind entscheidender als je zuvor. Lean Management ist ein Ansatz, diesen Herausforderungen zu begegnen. Eine «Eins-zu-eins»-Übertragung bei der Einführung aus Grossunternehmen ist aber kaum möglich. Im Rahmen des Workshops erfahren Sie, wie Sie die Potenziale des Lean Management für Ihren Unternehmenserfolg im KMU erschliessen können. Welches sind die Erfolgsfaktoren und welches Vorgehen ist geeignet? Im Vordergrund steht dabei die Verbesserung der gesamten Wertschöpfungskette und nicht isolierte Optimierungen. Der Workshop gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Lean-Methoden, die in KMU Anwendung finden und zeigt auf, wie Sie die Mitarbeiter zu einem Prozess der kontinuierlichen Verbesserung führen. Neben Vorträgen, Fallbeispielen und Simulationen wird der Diskussion zur Übertragung der Ansätze auf die jeweilige Situation der Teilnehmer ausreichend Raum gegeben. Workshopleitung: Lean Management Institut

14 PRAKTIKERTAG 14 Forum für Lean Management Kompetenz für Lean Management Mit Expertise und Praxiserfahrung unterstützt das Lean Management Institut Schweiz Unternehmen vor Ort mit Coaching und Beratung bei der Einführung von Lean Management und der Anwendung von Lean-Methoden. Unsere Projekterfahrung bei der Gestaltung und Einführung von Lean-Business-Systemen nutzen Unternehmen aus Industrie- und Dienstleistungsbranchen sowie auch Netzbetreiber, Spitäler oder Verwaltungen. Beispiele für Kooperationen sind: Einzelmassnahmen zur Factory Fitness mit der wertstromorientierten Positionsbestimmung in einer Woche, das Programm zur Rüstzeitreduzierung, Company Fitness, praxisorientierte Trainings oder eine umfassende Unterstützung bei der Einführung von Lean Management. Praxisorientierte Weiterbildung Mit erprobten Methoden des Lean Managements steigern Unternehmen weltweit ihre Wettbewerbsfähigkeit, um den Anforderungen des Marktes zu entsprechen. Der sichere Umgang mit den Tools sorgt dafür, dass die Umsetzung vor Ort schnell und nachhaltig möglich ist. Das notwendige Know-how für die Anwendung von zentralen Lean-Methoden können Sie und Ihre Mitarbeiter in den Seminaren und Workshops des Lean Management Instituts in der Schweiz und Deutschland erwerben. Das Seminarprogramm bietet ein breites Themenspektrum, wie z.b.: Lean Management Basics Lean Management Change Management Shopfloor Management Lean-Prozesse kontinuierlich verbessern (KVP) Lean Production Basics Lean Production (mit Simulation / Planspiel) Wertstromdesign (Value Stream Mapping) Rüstzeitreduzierung Cell-Design: Kontinuierlichen Fluss in der Montage organisieren Wertströme kombinieren Lean Administration Basics Lean Administration (mit Planspiel) Wertstromdesign in der Administration Methoden der Lean Administration (z.b. Tätigkeitsstrukturanalyse) Lean Service Lean Maintenance Lean Service Weitere Seminarthemen aus anderen Themenfeldern sind z.b. Lean Development oder Lean Cost Management. Darüber hinaus bieten wir branchenspezifische Seminare, Lean Circles oder Management-Seminare an, wie z.b. Lean Management für KMU, Betriebsräte, Geschäftsführer oder Manager.

15 15 Praxisworkshops Inhouse Alle Seminare werden von praxiserfahrenen Referenten geleitet, die das theoretische Wissen mit viel Praxisbezug ergänzen, so dass die Teilnehmer rasch Anknüpfungspunkte zu ihren vorhandenen Erfahrungen finden. Die Veranstaltungen sind geprägt von einem Methoden-Mix, der Abwechslung garantiert. Dazu gehören: kurze theoretische Einführungen in die Themen Fallstudien und Praxisbeispiele Planspiele praktische Anwendung im Unternehmen Die Veranstaltungen können als individuelle Inhouse- Seminare in Ihrem Unternehmen durchgeführt werden, die in Form, Inhalt und Dauer massgeschneidert sind auf die Bedürfnisse des Unternehmens. Bei den Inhouse-Seminaren, die vor Ort in der Produktion stattfinden, wird der Praxisbezug noch verstärkt. Hier können die Teilnehmer die Methoden (z.b. 5S, Rüstzeitoptimierung, Wertstromdesign oder Cell-Design) anhand einer konkreten Aufgabenstellung sofort anwenden. Häufig werden bereits im Seminarverlauf Handlungsfelder identifiziert und konkrete Massnahmenvorschläge erarbeitet. Auf Basis des Seminarprogramms ist eine Zertifizierung zum Lean Expert möglich. Das Zertifikat ist vierstufig: Lean Assistant (mit e-learning/blended learning) Lean Junior Expert Lean Expert Lean Senior Expert Eine vollständige Übersicht über die Seminarthemen und Details zu den einzelnen Trainings sowie die Zertifikatausbildung «Lean Expert» und weitere Veranstaltungen finden Sie in unseren Infobroschüren oder im Internet unter Ihr Ansprechpartner für Beratung, Coaching und Training am Lean Management Institut Schweiz: Heiko von Damnitz Telefon: +41 (0)

16 PRAKTIKERTAG 16 Learning to implement Lean Lean Assistant oder Lean Office Management kostenfrei Der Lean Assistant wird in einer neuen Lernform angeboten, welche von unserem Kooperationspartner, der Lean International AG, in der Schweiz entwickelt wurde. In einem mehrstündigen, internetbasierten Kurs (2-4 Stunden) werden anhand von anschaulich illustrierten Beispielen die elementaren Grundlagen des Lean Managements erklärt und mit Videobeispielen sowie Erläuterungen unterlegt. Themenschwerpunkte sind dabei: Werte ohne Verschwendung schaffen Business on Demand Sechs Prinzipien des Lean Managements Zwölf Arten der Verschwendung 5S Der Kurs bietet die kostengünstigste Möglichkeit, eine schnelle Durchdringung, Verbreitung und Akzeptanz des Lean-Gedankens innerhalb Ihrer Organisation zu schaffen. Die Vorteile dieser neuen Lernform sind: Interaktiv Anschaulich Zeitlich flexible Einteilung für den Anwender Kostengünstig im Vergleich zu Präsenztrainings Dem Lernenden wird mittels aufwendig animierter Videos und anschliessenden Übungen der theoretische Hintergrund vermittelt und er wird befähigt Lean in seiner Arbeitsumgebung selbst anzuwenden. Mit dem bestandenen abschliessenden Test wird ein Zertifikat zum Lean Assistent erlangt. Im Rahmen Ihrer Anmeldung zum 8. Lean Management Summit erhalten Sie einen kostenfreien Einblick in die neue Lernwelt. Zu Ihrer Auswahl steht eines der folgenden Lernmodule aus dem Lean Office Management: Lean Assistant Administration Basiswissen Lean Administration oder -Leitfaden Prinzipien und Regeln zur effektiven und effizienten Kommunikation mit s oder Leitfaden Meetingkultur Verhaltensweisen und Regeln zur Gestaltung verschwendungsfreier Meetings. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand der Lean International AG. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über das neue Lernsystem.

17 17 NETZWERK Join the network ETH Zürich und das Departement Management, Technology and Economics (D-MTEC) Die ETH Zürich ist der Studien-, Forschungs- und Arbeitsplatz von über Menschen aus 80 Nationen. Rund 350 Professuren in 16 Departementen tragen die weltweit anerkannte, hoch stehende Forschung und Lehre. Die ETH Zürich hat den Auftrag, im internationalen Wettbewerb der Spitzenuniversitäten mitzuwirken und neue, zukunftsweisende Gebiete zu erschliessen. Sie erfüllt diesen Auftrag im Dienst der Schweiz als national verankerte, international ausgerichtete Hochschule. swiss Center for Automotive Research (swiss CAR) Das swiss Center for Automotive Research (swiss CAR) erforscht und erarbeitet praxisgerechte Lösungen für Managementfragen in Forschung und Neuproduktentwicklung. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet das Thema «Lean Product Development» mit der Applikation von Lean-Management-Prinzipien in Produktentwicklung und Innovation. swiss CAR ist weltweit vernetzt mit führenden Forschungseinrichtungen, die im Bereich Lean Development arbeiten. Weitere Informationen und Kontakt unter Lean Management Institut (LMI) Das Lean Management Institut Schweiz wurde 2007 gegründet. Aufgabe des Lean Management Instituts ist es, das Lean-Management-Konzept und die Tools zu verbreiten, weiterzuentwickeln und anzupassen, um sie für Unternehmen und Institutionen aus möglichst allen Branchen zu öffnen. Zu den Aktivitäten zählen Forschungsprojekte, Veröffentlichungen, Kongresse sowie ein umfangreiches Seminarprogramm. Mit Coaching- und Beratungsleistungen begleitet das Institut regelmässig die Einführung von Lean Management in Unternehmen vor Ort. Weitere Informationen und Kontakt unter Lean International AG Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Lean Management Institut und der Lean International AG wird ein interaktives, multimediales Lernsystem für firmeninterne Seminare und weitere Ausbildungsprogramme entwickelt. Ziel ist mithilfe von Blended Learning die Ausbildung von Fachkräften nachhaltig, qualitativ hochwertig, zeit- und ortsunabhängig anzubieten und damit den Bedürfnissen der Unternehmen nach ressourcenschonenden Ausbildungsangeboten entgegenzukommen, um vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels eigene Mitarbeiter zielgerichtet fortzubilden und flexibel weiter qualifizieren zu können.

18 18 «Das Problem kennen ist wichtiger, als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt automatisch zur richtigen Lösung.» Albert Einstein, deutscher Physiker

19 19 APERO UND ORGANISATION Let s work together Praktikertag ETH Summit Apéro Praktikertag ETH Location und Anfahrt Kongressgebühr Montag, 12. Mai Uhr, zwei parallele Workshops Dienstag, 13. Mai Uhr Konferenztag Dienstag, 13. Mai 2014 Ab Uhr Austausch in ungezwungener Atmosphäre Mittwoch, 14. Mai Uhr, drei parallele Workshops Gottlieb Duttweiler Institute, Langhaldenstrasse 21, CH-8803 Rüschlikon/Zürich Anfahrtsbeschreibung unter Lean-Paket I (Konferenztag + 1 Praktikertag) CHF Lean-Paket II (Konferenztag + 2 Praktikertage) CHF Summit CHF Praktikertag CHF Frühbucherrabatt bis 14. April % Spezialpreis: Bei drei oder mehr Anmeldungen aus einem Unternehmen werden pro Teilnehmer 20% des Normalpreises zurückerstattet. Im Preis enthalten sind die Tagungsunterlagen, Mittagessen und Pausenerfrischungen sowie die Abendveranstaltung. Bei Stornierung der Anmeldung bis zum 30. April 2014 berechnen wir CHF 150. für unseren Verwaltungsaufwand. Bei späteren Stornierungen stellen wir die volle Teilnahmegebühr in Rechnung. Gerne können Sie einen Ersatzteilnehmer benennen. Elektronische Anmeldung Auf der Startseite unter dem Link «Anmeldung» Unter «Kongresse» und dem Link «Anmeldung» Kontakt Bei organisatorischen Fragen: Sandra Cueni, ETH Zürich, swiss CAR, Tel. +41 (0) , Bei Fragen zum Praktikertag: Dipl. oec. Heiko von Damnitz, Lean Management Institut, Tel. +41 (0) ,

20 Alle Wirtschaftsmagazine sind kostenlos unter abrufbar. Concept by Our partners Das Wirtschaftsmagazin Praxiswissen von Unternehmern für Unternehmer Nutzen Sie die Chancen der digitalen Markenführung? Wer in der digitalen Welt zu spät kommt, den bestraft der Markt. Oft sind die Besonderheiten von digitalen Medien nicht genutzt. Erlebnisse bieten Marken im Internet kaum und doch sind sie enorm wichtig, um sich von Mitbewerbern zu unterscheiden und Kunden zu binden. Die digitale Zukunft von Marken hat bei grossen Unternehmungen schon längst begonnen. Immer mehr KMUs wagen den Schritt in die digitale Welt, denn immer öfter informieren und kaufen Konsumenten im Internet oder bestellen per Smartphone. Wir entwickeln für Sie ein passendes Kommunikations- und Gestaltungskonzept. KMU-Magazin Das KMU-Magazin richtet sich an Geschäftsleitung und Verwaltungsrat von Unternehmen mit 10 bis 250 Beschäftigten. Die einzigartige Praxisorientierung, der moderne Wissensansatz, das fundierte Know-how der Autorinnen und Autoren aus Praxis, Forschung und Entwicklung, Hochschulen und Universitäten sowie die gelebten hohen ethischen Ansprüche machen das KMU-Magazin zum Premium-Fachmagazin für Entscheider. Sponsoren

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