Familienfreundlichkeit:

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1 Familienfreundlichkeit: blosses Marketing oder betriebswirtschaftliche Notwendigkeit Familienplattform Ostschweiz 27. März Christoph Müller, Head Human Resources AXA Winterthur Yvonne Seitz, Head Diversity & Family Care AXA Winterthur

2 AXA Winterthur Moderne Arbeitgeberin Schweiz: 4300 MA (+ 300 GA mit 2800 MA) AXA-Gruppe: 220'000 MA in 52 Ländern Auszeichnungen 2011: Prix Balance, HR Award, Friendly Workspace Gründungsjahr 1875 Mehr als 100 Berufe Versicherung Nr. 1 versichert 3 von 4 Unternehmen in der Schweiz hat 1,6 Millionen Kunden bietet ihren Kunden über 200 Produkte für die umfassende finanzielle Sicherheit ist der einzige Schweizer Versicherer mit eigener Unfallforschung und setzt sich seit Jahren für mehr Sicherheit im Strassenverkehr ein 2

3 Inhalt Was versteht man unter Diversity? Warum muss man sich mit Diversity beschäftigen? Wie sieht die Situation bei der AXA Winterthur aus? Fragen, Diskussion 3

4 KERNDIMENSIONEN (Auswahl) Diversity-Dimensionen Alter Geschlecht Nationalität (ethnisch-kulturelle Herkunft) Behinderung Religion Die Kerndimensionen stellen Faktoren dar, die Menschen von Natur aus gegeben sind respektive ihre Lebenswelten prägen 4

5 Mitarbeitende sind vielfältig Pensionierung in 10 Jahren. Gerade Vater geworden. Weiterbildung VR-Mandat 2.Standbein aufbauen Pensenreduktion von 100% auf 80% Pensenreduktion (Ziel: Karriere) Telearbeit oder Pensenreduktion Unternehmensziele: Nachhaltige Profitabilität, gutes Image, attraktiver Arbeitgeber 5

6 Vielfalt bringt Gewinn Potential älterer Mitarbeitenden: Know-How & Kundenbeziehungen erhalten Vereinbarkeit Beruf und Familie Prognos-Studie: Return on investment: 8% Ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Mgt: Mc Kinsey-Studie: Ca. 50%bessere Performance Unternehmen positionieren: Gewinn für MA, Kunden & Aktionäre Anstehende Pensionierung Elternschaft Weiterbildung Verwaltungsratsmandate Unternehmensziel : Profitabilität, gutes Image, attraktiver Arbeitgeber 6

7 Facts and figures Demographische Veränderung: Die Potentiale aller Beschäftigten müssen genutzt und gefördert werden sowie veränderte Lebenssituationen im Markt beachtet werden. Training & development: Unternehmen müssen ein von Akzeptanz geprägtes Arbeitsumfeld bieten und spezifische Bedürfnisse berücksichtigen, um für weibliche Führungskräfte attraktiv zu sein. Erwerbsmodelle: Unternehmen mit familienfreundlichen Massnahmen sind im Vorteil, da sie den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen. Studien: Verschiedene Studien zeigen, dass Firmen mit Teams, die sich aus Männern und Frauen zusammensetzen, finanziell erfolgreicher sind. 7

8 Demographische Kalibrierung der AXA Winterthur Branding Kultur Gesellschaft Beeinträchtigte / Nicht Beeintr. Frauen / Männer Markt D & I Politik Ausländer / Schweizer Altersgruppen <50 / 50+ Strategie 8

9 Entwicklung Entwicklung Anzahl Führungskräfte (Stand ) 700 Männliche Führungskräfte 600 Weibliche Führungskräfte % + 9% + 8% + 23% Der Anteil weiblicher Führungskräfte ist innert 4 Jahren um 33% gestiegen Kultur Women on the move Lunch & Learns Gender-Mentoring / Netzwerk / Women back to business Struktur Vertrauensarbeitszeit, Homeoffice, Möglichkeit zu Teilzeit, Seniorflex Telearbeit Leitbild Vereinbarkeit Beruf-Familie Child Care Family Care (Child + Elder Care): Subventionen, eigene Krippenplätze, Kidsday Väterforum Kidsferien Kommunikation Interne und externe Kommunikation via Flyer, Intranet / Internet, Print, TV, Radio, Online Referate Auszeichnungen 9

10 Diversity-Ziele Diskriminierungsfreies Umfeld Work-Life-Balance Gesundheit erhalten Potential älterer Mitarbeitenden Vereinbarkeit Beruf Familie Ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Management Unternehmen positionieren 10

11 Diversity-Ziele und Massnahmen AXA Winterthur Gender-Mentoring Diversity Council Lunch & Learn Lunch & Learn Arbeitsgruppe Job/Topsharing Women on the move Gender-Mentoring Diskriminierungsfreies Umfeld Work-Life-Balance Lunch & Learn Women back to business Lunch & Learn Lunch & Learn Zertifizierung Kidsday Ferienwoche Netzwerk Intranetseite Väterforum Family Care (Child- und Elder Care Ausgewogenes Geschlechterverhältnis Vereinbarkeit Beruf Familie Seniorflex Elder Care Analyse 55+ Diversity Potential älterer Mitarbeitenden Pilotprojekt "Neuorientierung" Gesundheit fördern & erhalten Unternehmen positionieren Nationalfond-Projekt Wissenstransfer alt-jung Masterarbeit demograph. Wandel Buchbeitrag Beirat Kt ZH Fachstelle Gesundheits-Mgt Zertifizierung Kidsday Referate / Podiumsdisskussionen Medienarbeit Sponsoring 11

12 Gender Mentoring? Women on the Move: 60 Frauen aus verschiedenen Stufen und Bereichen Entfernen von Stolpersteinen Betroffene zu Beteiligten machen Commitment und Engagement Geschäftsleitung / Top Mgt Visibiltät der Frauen erhöhen Austausch mit anderen Ressorts Netzwerk / Mentoring Gender Mentoring Mentees erhalten individuelle Einblicke ins Topmanagement Mentors erhalten neue Perspektiven auf das Unternehmen Program: 1 Jahr, ca. 6 Sitzungen an ca. 1.5 Stunden Einzigartigkeit: Diversity erleben: verschiedene Blickwinkel disktutieren und daraus Mehrwert erkennen. Resultate: Mentees: 77% erhielten neue Einblicke und bei 70% steigerte sich die Motivation, sich beruflich weiterzuentwickeln. Mentors: 88% erhielten neue Perspektiven Unternehmen: Grosses mediales Echo => Positionierung AXA als innovative Firma 12

13 Unterstützung durch Diversity & FC HR-Prozesse Nutzen einer diversity-freundlichen Personalpolitik Personal- Gewinnung Betreuung Entwicklung Entlöhnung Trennung Personal- Marketingargument Positionierung als moderner, Arbeitgeber Trumpf im Kampf um gut qualifizierte Arbeitskräfte Effizienzsteigerung dank Stressentlastung Steigerung der Motivation Hohe Loyalität gegenüber Arbeitgeber Unternehmen kann Entwicklungsmöglichkeiten anbieten, auch wenn sich persönliche / private Situation verändert Senkung von Fehlzeiten Positionierung des Angebots als Fringe benefit Komponente Einkommensabhängiges Subventionssystem Reduktion der Personalfluktuation Know-how bleibt im Unternehmen Erhöhung Rückkehrquote nach Mutterschaftsurlaub Vermeidung von Burnouts 13

14 Mehrwert durch Diversity Mitarbeitende Familienfreundliche Massnahmen Massnahmen 50 Plus Segment: Young families Segment: 50 Plus AXA Winterthur Vertrauen Kunden Öffentlichkeit 14

15 Spezielle Momente im 2011 Kids-Ferien: Zirkuswoche Auszeichnungen: Kids-Ferien: Zirkuswoche Prix Balance und HR Award Positionierung Lancierung Kidskoffer 15

16 Fazit Diversity ist eine Realität: Der Umgang damit muss allerdings geübt werden Diversity birgt Chancen: für die Mitarbeitenden, die Kunden und die Öffentlichkeit Diversity hat das Ziel, sich selbst wieder abzuschaffen Diversity ist ein Garant für nachhaltige Unternehmensentwicklung 16

17 Thank you! 17

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