Bring Your Own Device - to school (Projekttitel)

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1 Wettbewerbsjahr: 2012 Bundesland: Sparte: Fachgebiet: Betreuer: Thüringen Jugend forscht Arbeitswelt Hans-Dietrich Kirmse, Erasmus-Reinhold-Gymnasium Bring Your Own Device - to school (Projekttitel) 1. Teilnehmer/in Vorname: Florian Name: Steiinbock Geb.-Datum: Schule/Betrieb/Uni: Erasmus-Reinhold-Gymnasium Der/die Teilnehmer versichere/n, dass er/sie die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs unter und die Vorgaben des Veranstalters anerkenne/n. Er/Sie hat/haben die Arbeit selbstständig angefertigt und alle verwendeten Quellen sowie alle unterstützenden Unternehmen, Institutionen und Personen und die Art der Unterstützung in der Arbeit genannt. Bei Forschungsarbeiten mit Tieren wurden alle Vorgaben der Tier-, Natur- und Artenschutzgesetze eingehalten und insbesondere das "Formular für Forschungsarbeiten mit Tieren" unterschrieben eingereicht.

2 Projektarbeit Jugend forscht Bring Your Own Device - to school Name: Florian Steinbock Betreuer: Hans Dietrich Kirmse

3 1. Inhaltsverzeichnis Seite 2. Kurzfassung 3 3. Einleitung 4 4. Methode 5 5. Ergebnisse 9 6. Diskussion Literaturverzeichnis 12 Anlagen: Erläuterung des Servers am ERG 13 Erläuterung Shell 14 Anleitung Einrichten von Filezilla 15 Anleitung Einrichten von andftp 17 Anleitung Einrichten von SuperFiles Lite 19 ~2~

4 2. Kurzfassung Jeden Tag werden es mehr Laptops, Smartphones und Tablet-PCs, die mit in die Schule oder auf Arbeit genommen werden. In Firmen ist es bereits üblich, dass eigene Geräte im Netzwerk verwendet werden, und das auch sichere Lösungsvorschläge existieren, um die Sicherheit nicht zu gefährden. Doch auch immer mehr Schüler möchten mit eigenen Geräten im Schulnetzwerk arbeiten. Doch von den meisten Administratoren wird dies verboten, denn diese fürchten um die Sicherheit ihre Server. Den meisten Administratoren ist es zu viel Aufwand sich mit diesem Thema auseinander zu setzen oder nach Lösungen zu suchen. Einige sind sogar der Meinung, dass es gar nicht nötig ist, Schülern dieses Recht zu gewähren. Ich habe mich näher mit dem Thema beschäftigt, da ich selber einer dieser Schüler bin und mit dem Notebook in der Schule arbeite. Im Laufe meiner Jugend-forscht Arbeit bin ich auf verschiedene Probleme gestoßen und habe versucht, Lösungen zu finden, dass sowohl der Netzwerkadministrator als auch der User mit den Möglichkeiten zufrieden sind und endlich ein Arbeiten im Schulnetzwerk möglich ist. Mir ist es gelungen, dass arbeiten im Schulnetzwerk sicher zu machen und trotzdem ein qualitativ hochwertiges Arbeiten zu ermöglichen. Die Sicherheit des Servers ist nicht gefährdet, da nur ein Leserecht auf die Laufwerke gegeben wird. Lediglich auf das eigene Verzeichnis darf geschrieben werden. Dadurch ist eine Manipulation des Servers nicht möglich. Im weiteren habe ich mich damit beschäftigt, wie man dem Schüler mehr sinnvolle Rechte gewährt, die die Arbeitsergebnisse qualitativ steigern und eine einfachere Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler ermöglicht. Somit wird am Erasmus Reinhold Gymnasium bereits die Möglichkeit des Secure Shells erprobt. Damit ist es möglich, über eine sichere Verbindung auch von außerhalb auf den Schulserver zu arbeiten. Dies bringt den Vorteil, dass der Schüler Daten auch einfach von zu hause oder unterwegs mit einem Smartphone oder Tablet-PC aufrufen kann, um an diesenn weiterzuarbeiten. Diese Möglichkeit kann ebenfalls genutzt werden, um dem Lehrer Hausaufgaben oder andere Daten zukommen zu lassen. Natürlich kann der Lehrer auch den Schülern Daten und Aufgaben auf diese Art und Weiße hinterlegen. Dabei bleibt zu sagen, dass die Installation und das Einrichtungen der erprobten Lösungen zum großen Teil sowohl für den Administrator als auch für den Schüler verhältnissmäßig einfach ist. Außerdem fallen keine zusätzlichen Kosten für die Schule an. ~3~

5 2. Einleitung Jeden Tag werden es mehr Laptops, Smartphones und Tablet-PCs, die mit in die Schule oder auf Arbeit genommen werden. Dies ermöglicht dem User und der Firma viele Vorteile, wie z.b. er kann Zuhause weiterarbeiten, die Firma muss keine Geräte anschaffen. Da der User den PC selber eingerichtet hat und sich bestens mit seinem System auskennt, wird auch selten Hilfe bei Fehlern benötigt. Außerdem bieten die eigenen Geräte meistens mehr Features als die der Firma oder Schule Aber ebenso bilden solche Geräte mögliche Einfallsorte und undichte Stellen im Netzwerk, was zu unerwünschten Zugriffen bis hin zu Datendiebstahl führen kann. Auch Viren können auf diese Weise in das Netzwerk gelangen. In Firmen gibt es dafür mittlerweile Lösungen. Doch die Netzwerkadminstratoren von Schulnetzwerken machen es sich einfach und verbieten grundsätzlich die Nutzung von eigenen Geräten in der Schule. Auf der anderen Seite stehen die Nutzer und die Firma/Schule. Sie interessieren sich weniger dafür ob das Netzwerk sicher ist. Sie wollen lediglich mit ihren Geräten arbeiten. Dabei sollen für sie die gleichen Möglichkeiten bestehen, wie für jemanden, der an einem Schulcomputer sitzt. Sie wollen in der Schule auf ihre Daten zugreifen und mit diesen arbeiten. Doch gibt es eine Möglichkeit, diese beiden Standpunkte in Einklang zu bringen und sowohl den Administrator als auch den Nutzer zufrieden zu stimmen? Mit genau diesem Problem setze ich mich in meiner diesjährigen Jugend-forscht Arbeit ausseinander. Ich versuche, Lösungen zu finden, dass beide Parteien zufrieden sind und ein gutes und sicheres Arbeiten im Schulnetzwerk möglich ist. Daher trägt meine Arbeit den Titel: Bring Your Own Device - to school ~4~

6 3. Methode Ziel der Arbeit war es, eine Möglichkeit zu finden, dass Schüler und Lehrer mit ihren eigenen Geräten im Schulnetz surfen und arbeiten können, dabei aber nicht die Sicherheit des Schulnetzwerkes gefährdet wird. Dabei gilt, dass die Kritikpunkte der Administratoren zu 100% erfüllt werden müssen. Sie sind für die Sicherheit des Netzwerkes zuständig und werden keine halbe Lösung akzeptieren. Auf der anderen Seite war es aber auch notwendig, den User zufrieden zu stellen. Dieser möchte gute Arbeitsergebnisse erzielen und produktiv arbeiten. Darunter zählt, dass er auf die Laufwerke zugreifen möchte, die auch den Computern im Kabinett zur Verfügung stehen. (Changes, Homeverzeichnis, Vorlagen und seine Klasse). Dazu kommt noch, das er einen Zugriff auf den Webserver bekommt und das Schreiben von s über Roundcube im Netzwerk ermöglicht wird. Aus diesem Grund war es nötig, die Probleme aus 2 Seiten zu sehen. Alle Lösungsvorschläge mussten aus Sicht des Users und des Administrators analysiert werden und auf ihre Vor- und Nachteile untersucht werden. Der Administrator wird einer Nutzung des eigenen Gerätes lediglich zustimmen, wenn dieser auf dem Server nichts verändern kann. Darunter zählt z.b. das Hacken von Accounts, das Löschen von Daten, das Überfluten des Servers und dem resultierendem Absturz des Servers, uvm. Daher ist es nötig, diese Sachen zu blockieren. Am einfachsten und sichersten lässt sich das realesieren, indem der User auf dem Server nicht schreiben, sondern nur lesen kann. Damit sind die oben genannten Risiken beseitigt und eine Manipulation des Servers ist nicht möglich. Damit ist auch bereits ein kleiner Wunsch des Nutzers ermöglicht ohne den Einwand eines Administrators. Er kann Abb. 1 Ansicht der Befugnisse via Android Smartphone auf die Laufwerke zugreifen und Daten lesen. Doch das reine Leserecht ermöglicht natürlich noch lange kein produktives Arbeiten. Der Nutzer möchte seinen Fortschritt auch wieder auf dem Server speichern. Dies ist aber nach der obengenannten Möglichkeit nicht machbar. Ein Schreibrecht auf allen Bereichen widerspricht aber dem Administrator, da mit vollem Zugriff eine Manipulation des Serves wieder möglich ist. ~5~

7 Lediglich ein Schreibrecht auf dem Homeverzeichnis ist hier die Lösung. Das Aufspielen von Viren ist somit unmöglich, da der User maximal sein eigenes Verzeichnis infiziert und keine anderen Daten. Ein weiteres Problem, dass bei dem Schreibrecht auf dem Homeverzeichnis auftritt, ist das Überfüllen des Servers. Im schlimmsten Fall könnte das zum Absturz des Serves führen. Dafür ist aber bereits eine Lösung auf dem Schulserver installiert. Quotas sind hier die Lösung. Durch Quotas kann jedem Nutzer ein maximaler Speichplatz auf dem Server zugewiesen werden. Es ist bereits verfügbar aber akutell noch nicht eingestellt. Da das Erasmus Reinhold Gymnasium genügend Speicherplatz zur Verfügung hat, würde ich hier einen Speicherplatz von etwa 2GB vorschlagen. Dies ist genügend Speicherplatz, um Projekte und eigenen Dateien zu abzulegen. Administratoren sollten mit dieser Lösung vermutlich kein Problem haben, da die Sicherheit des Servers weiterhin gewährleistet ist. Diesen Vorschlägen würde ein Administrator vermutlich noch nicht zustimmen, da ein wichtiger Aspekt bisher von mir übersehen wurde. Ein Schüler kann mit den oben genannten Vorschlägen immer noch unkontrolliert an seinem PC und auf dem Server arbeiten. Um mehr Kontrolle zu bekommen, ist eine erzwungene und authentifizierte Anmeldung notwendig. Somit wird über jedes Gerät, was auf den Server zugreift, in das Logfile genommen und kann bei eventuellen Schäden zur Rechenschaft gezogen werden. Abb. 2 Anmeldung am Server via SSH Durch diese Vorschläge sollte jeder Administrator und jeder User mit den Möglichkeiten zufrieden sein und einem Arbeiten im Netzwerk sollte nichts mehr im Wege stehen. Die Sicherheit des Servers ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet und der User kann gute Arbeitsergebnisse erzielen. Dennoch habe ich mir Gedanken gemacht, wie man noch bessere Arbeitsergebnisse erzielen könnte. Gute Arbeiten und Ergebnisse sollten der beste Beweis sein, dass das Arbeiten mit eigenen Geräten sinnvoll ist. Hierbei ist mir aufgefallen, dass alle Nutzer egal ob eigenes Gerät oder das der Schule nur während der Schulzeit auf ihre Daten zugreifen können. Ich denke,bestünde die Möglichkeit, dass man auch von außerhalb auf seine Arbeiten Zugriff hat, sollte die Qualität der Arbeit um ein Enormes steigen. ~6~

8 Der Nutzer kann mehr Zeit investieren und sich näher mit dem Thema ausseinander setzen als in 45 oder 90min Schulunterricht. Doch das ist kein Wunschdenken sondern bereits seit 1996 möglich. Das Schlüsselwort lautet hier Secure Shell kurz SSH. Dadurch hat der Nutzer die Möglichkeit von überall auf seine Daten zuzugreifen und mit diesen zu arbeiten. Die Vorteile, die sich dem Nutzer bzw. der Schule bieten, liegen auf der Hand. Es besteht die Möglichkeit, von außerhalb auf die Daten zuzugreifen. Der Schüler kann so seinem Lehrer Hausaufgaben oder Materialien zukommen lassen. Auch aus Sicht des Lehrers macht dies Sinn. Er kann Unterrichtsmaterial oder Hausaufgaben auf dem Server hinterlegen, die dann vom Schüler aufgerufen werden. Ein weiterer Vorteil, er kann über im internen Netzwerk Daten und Texte verschicken. Dies kann bei einer Projektarbeit in Gruppen von Vorteil sein. Der Vorteil dieser Methode ist, sie kann sowohl von Laptops, Tablet-PC und Smarthphones genutzt werden. Einem Administrator wird diese Methode aber erst mal die Haare zum Streuben bringen. Aber um es dennoch nutzen zu können, müssen lediglich einige Einstellungen getroffen werden. Der Schüler, der einen Shellzugang bekommt, erhält ebenfalls wie bei der lokalen Lösung nur das Leserecht auf alle Verzeichnisse. Hierdurch ist das Löschen von Daten und das Manipulieren des Serves nicht möglich. Um Daten wieder speichern zu können, benötigt er ebenfalls wie bei der lokalen Anwendung ein Schreibrecht auf seinem Homeverzeichnis. Abb. 3 Versuchter Zugriff auf anderes Profil ~7~

9 Arbeitet er dagegen in einer Gruppe, tritt hier das Problem auf, dass er seine Daten mit den anderen nicht teilen kann. Hierfür könnte man das interne netz verwenden. Darüber könnten Daten und Texte in der Schule ausgetauscht werden. Um den User vor Mailbombs und Viren zu schützen, würde sich eine Begrenzung auf 800KB pro Mail anbieten. Dieses Limit ist groß genug, um Projekte auszutauschen und sollte die Versendung von Mailbombs unmöglich machen. Um gegen Viren vorzubeugen, dürfen nur Dateien mit der Endung 7z verwendet werden. Dies ist ein kostenloses Kompremierungsformat und ist bereits in der Schule installiert. Dieses Format untersützt auch die Partitionierung von Dateien, wenn diese die 800KB überschreiten sollten. Doch dem Admin fallen hier Probleme auf, die nicht zu unterschätzen sind. Der Schüler benötigt eine sogenannte Voll Shell, um über einen Tunnel auf das -Protokoll zugreifen zu können. Dadurch können Programme auf dem Server gestartet werden. Über diese Programme kann der Server manipuliert werden, der User kann sich mehr Rechte verschaffen oder im schlimmsten Fall kann der Server gelöscht werden. Dies muss natürlich unterbunden werden. Erste Lösung wäre, eine neue Shell zu schreiben, die das Ausführen von Programmen verbietet bzw. genau konfigurieren lässt. Ein weiterer und deutlich einfacherer Weg, finde ich, ist die Verwendung einer reinen SFTP-Shell. SFTP ist das Protokoll mit dem die Daten ausgetauscht werden. Dadurch kann nur noch auf Daten zugegriffen werden. Ein Nachteil, der für den Nutzer entsteht, ist dass ihm dadurch die Möglichkeit genommen wird, Daten mit seinen Gruppenmitgliedern auszutauschen. Hierfür müsste man eine neue Partition auf dem Server anlegen und nur den jeweiligen Schülern der Gruppe ein Schreib- und Leserecht geben. Das Verwenden von SSH bietet auch den Vorteil, dass sollte das Gerät dem Schüler geklaut werden, so muss lediglich das Nutzungsrecht des SSH Dienstes genommen werden und der Dieb kann nicht mehr auf die Daten des Schülers oder Lehrers zugreifen. Abb. 4 Zugriff auf Roundcube via SSH ~8~

10 4. Ergebnisse Nachdem also alle Ziele erreicht wurden, ging es nun darum, die vorgenommene Forschungstätigkeit auf ihre Praktikabilität, ihre Anwendbarkeit und ihren Nutzen zu überprüfen. Zusammenfassend sollen nun also die Ergebnisse der Arbeit geschildert werden: Das Wichtigste aller Ergebnisse ist, dass es nun möglich ist, Schüler oder Lehrer mit privaten Geräten im Netzwerk arbeiten zu lassen. Sei es nun das eigene Notebook oder ein Tablet-PC bzw. ein Smartphone. Wobei die letzten beiden ein Wlan Netz vorraus setzen, was es am ERG nicht gibt. Die Sicherheit des Servers und damit des Netzwerkes wird nicht gefährdet und der Nutzer kann bequem mit seinem eignen Gerät arbeiten und surfen. Die Qualität der Arbeit sollte durch das Nutzen von eigenen Geräten steigen, da ggf. bessere Software vorhanden Abb. 5 Shellverbindung ist und man auch nach Unterricht an seinen Projekten mit einem Android Smarthphones via weiterarbeiten kann. Connectbot Das Einrichten der Shellverbindung läuft ebenfalls vollautomatisch ab, der Administrator muss lediglich die Schüler oder die Klassen auswählen, denen er den Shellzugang gewährt. Ein weiterer Punkt, der bei uns in der Schule im Moment nicht benötigt wird, für die Zukunft aber eine wichtige Rolle spielen könnte, ist das Ablegen von Privatdaten wie adressen oder Kalenderdaten auf dem Server. Dies spielt die Rolle, wenn ich meinen Laptop mit meinem Smartphone oder Tablet-PC synchronisieren möchte. Im Moment besteht lediglich die Möglichkeit, alles in ein umgängliches Format (z.b. vdi) zu exportieren und auf dem jeweiligem Gerät zu importieren. Ein Vorschlag läge hier im kostenlosen Programm Funambol. Dieses Programm unterstützt die Systeme (Linux, Windows, Android) und bietet kostenlos Abb. 6 Konfiguration des Tunnels ~9~

11 eine Synchronisationsmöglichkeit aller Geräte an. Über die Notwendigkeit dieser Lösung sollte aber grundsätzlich nachgedacht werden. Ich vertrete die Meinung, dass solche Daten auf dem Schulserver nichts zu suchen haben. Abb. 7 Homeverzeichnis über SFTP (Android Smartphone) Abb. 8 Homeverzeichnis über SFTP (Ipad) ~10~

12 5. Diskussion Nachfolgend zu meiner Forschungsarbeit muss man sich natürlich auch Gedanken über die Fehler oder mögliche Verbesserungen machen. Die angebotenen Lösungen funktionieren auf dem Delixs Server, eine Funktionalität auf anderen Servern müsste man im jeweiligen Fall untersuchen und eventuell Veränderungen vornehmen. Eine zusätzliche finanzielle Belastung fällt aber nicht an, da keine zusätzlichen Anschaffungen notwendig sind. Die benötigte Technik sollte bereits ins jeder Schule vorhanden sein. Ein Problem, was mir erst nach Fertigstellung der Arbeit aufgefallen ist, ich habe nur daran gedacht, dass der Schüler auf das Netzwerk zugreifen möchte. Doch sobald ein privates Gerät im Netz ist, besteht die Möglichkeit, dass die Schulcomputer auf diesen zugreifen und somit verbotene Inhalte aufrufen könnten, insofern er einen Webserver auf seinem Laptop hat. Ebenso können so unerwünschte Programme oder Viren in das Schulnetz importiert werden. Aus diesem Grund ist die Arbeit mit dem eigenen Gerät im Netzwerk im Moment noch verboten. Dafür gibt es im Moment noch keine Lösung. Grundsätzlich gilt aber zu sagen, dass die vorgeschlagenen Lösungen effektiv sind und die Sicherheit nicht gefährden. Die Installationen sind sowohl für den Administrator, als auch für den Schüler nicht schwierig. Die benötigten Funktionen sind auf dem Delixsserver bereits vorhanden. Anleitungen für den Schüler befinden sich im Anhang. Dabei gilt auch zu sagen, dass es keinen Einschränkungen für andere Betriebssysteme als Windows gibt. Alle Systeme haben die gleichen Möglichkeiten. Durch viele außerschulische Projekte bekam ich von unserem Netzwerk Administrator das nötige Vertrauen und Rechte, um diese Arbeit zu realisieren. Nur dadurch waren einige Ergebnisse möglich und konnten bereits während der Arbeit Fehler aufdecken. Auch die Möglichkeit, verschiedene Lösungen direkt an der Schule zu erproben, ermöglichten es, realitätsnah und nicht nur theoretisch zu arbeiten. Zur letztlichen Vollendung und zur allgemeinen Anwendung gehören aber noch einige Test und noch weitere Protokolle, um die angebenen Lösungen vollends abzuschließen. Hierbei wird aber die Hilfe weiterer Administratoren benötigt. Mit diesen stehen mein Betreuer und ich aber bereits im Kontakt. Ich denke auch bis zur Präsentation vor der Jury wird es bereits neue Erkenntnisse geben, evtl. auch weitere Fehler. ~11~

13 7. Literaturverzeichnis article_id=262&clang=0;phpsessid=4d2ad6eb8b3e8499b d8c08af5#a20114_ :34 unbekannter Verfasser, Das Phänomen BYOD :56 Roland Messmer, Bring your own Device im Unternehmen :04 Prof. Dr. Sachar Paulus, Neuer Trend aus den USA erobert deutsche IT-Abteilungen :30 Karin Quack, Bring your own Device :41 Holger Trapp, Secure Shell (SSH) :59 unbekannter Verfasser,, Secure Shell :31 Philipp Flesch, Der delixs-schulserver ~12~

14 Anhang Erläuterung des Servers am ERG Der Schulserver des Erasmus Reinhold Gymnasiums in Saalfeld ist ein auf debian-linux basierender Server. Der Delixs-Server zeichnet sich durch viele Vorteile aus, die auf der Homepage des Servers (www.delixs.de) nachgelesen werden können. Am Erasmus Reinhold Gymnasium gibt es 3 Laufwerke die der Schüler nutzen kann. Homeverzeichnis: Das Homeverzeichnis ist ein Laufwerk, auf dem der Schüler seine Daten ablegen kann. Auf dieses Verzeichnis kann lediglich er selber zugreifen. Andere Schüler haben keinen Zugriff darauf. Changes: Das Laufwerk Changes ist ein Austausch Laufwerk Alle Schüler und Lehrer haben darauf die Möglichkeitn Daten abzulegen und zu öffnen. Groups: Auf diesem Laufwerk hat lediglich der Netzwerkadministrator das Schreibrecht. Das Laufwerk wird verwendet,um Unterrichtsmaterialien bereitzustellen. (Quelltexte, Datenbanken, usw.) Ebenso das Verzeichnis der jeweiligen Klasse liegt auf diesem Laufwerk. Abb. 10 Ansicht auf einem Lokalem PC vom Server ~13~

15 Erläuterung Secure Shell Secure Shell oder kurz SSH bezeichnet ein Netzwerkprotokoll. Über dieses Protokoll kann auf verschlüsselte und sichere Art eine Verbindung zu einem entfernten Gerät hergestellt werden. Anfangs konnten nur Befehle in eine Konsole eingegeben werden und diese an das Gerät übermitteln. So werden bis heute die meisten Server gewartet, so auch der Server des Erasmus Reinhold Gymnasiums. Entstanden ist SSH bereits 1995, wurde aber bereits 1996 mit SSH-2 überholt. SSH-2 erlaubt auch im Vergleich zu SSH eine Übertragung von Daten via SFTP. SFTP (Secure Shell File Transfer Protocol) ist eine verschlüsselte Alternative zu FTP. Und spielt eine tragende Rolle in meiner Arbeit. ~14~

16 Anleitung Einrichten von Filezilla FileZilla ist ein modernes, leistungsstarkes und kostenloses FTP-Programm für Windows, MAC und Linux. Einige Vorteile sind z.b. Drag&Drop, Proxy-Support, SFTP-Support, Verwaltung verschiedener FTP-Sites und Firewall-Support. Das Programm kann auf der Homepage heruntergeladen werden. Einrichtung von Filezilla 1. Startbildschirm 2. Konfiguration einer neuen Verbindung Datei Servermanager Neuer Server ~15~

17 Eingabe folgender Daten: Server: erg-saalfeld.dyndns.org Port: 22 Protokoll: SFTP - SSH File Transfer Protocol Danach stellt man die Verbindungsart auf Normal. Nun erfolgt die Eingabe des Benutzers und des Passwortes. 3. Herstellen der Verbindung Mit einem Klick auf Verbinden wird eine Verbindung zum Server aufgebaut und auf die Daten kann zugegriffen werden. ~16~

18 Anleitung Einrichten von andftp AndFTP ist ein FTP-, SFTP-Client für Android-Geräte. Es erlaubt die Verwaltung mehrerer FTP- Server. Er unterstützt ebenfalls den Up- und Download. AndFTP ist ebenfalls wie Filezilla kostenlos und kann im Market heruntergeladen werden. Einrichtung von AndFTP 1. Startbildschirm 2. Konfiguration einer neuen Verbindung Mit einem Klick auf Hinzufügen öffnet sich folgendes Fenster. Hier trägt man folgende Daten ein: Server: erg-saalfeld.dyndns.org Protokoll: SFTP - SSH File Transfer Protocol Port: 22 Benutzer und Password können eingetragen werden. Wenn nicht, werden sie beim Login abgefragt. ~17~

19 Nach der Bestätigung der eingegebenen Daten bekommt die Verbindung noch einen Namen. Dieser kann aber frei gewählt werden. 3. Herstellen der Verbindung Mit einem Klick auf Verbinden startet der Client die Verbindung und das Homeverzeichnis öffnet sich. ~18~

20 Anleitung Einrichten von SuperFiles Lite SuperFiles Lite ist ein IOS Daten & Netzwerkmanager für Google Docs (inkl. Scan, OCR und Übersetzer), idisk (MobileMe), Dropbox, Picasa, Flickr, WebDAV, FTP, SFTP, usw. Lediglich die Lite-Version ist kotstenlos. Die Vollversion kostet 7,99, bietet dann Features, wie mehrere Accounts, Up- und Download von mehreren Dateien und keine Werbung. Das Programm kann im Appstore gekauft oder gedownloadet werden. Einrichten von SuperFiles Lite 1. Startbildschirm 2. Konfiguration einer neuen Verbindung Um eine neue Verbindung zu erstellen, klickt man auf Netzwerk. Dann auf Account hinzufügen und wählt den SFTP Account aus. ~19~

21 Hier trägt man folgende Daten ein: Server: sftp://erg-saalfeld.dyndns.org Port: 22 Benutzer und Password müssen eingetragen werden. Zum Schluss klickt man lediglich noch auf sichern um die Verbindung zu speichern. 3. Herstellen der Verbindung Um eineverbindung zum Server herzustellen, klickt man wieder auf Netzwerk und klickt auf den eben erstellten Eintrag. Das Ipad oder Iphone verbinden nun automatisch in das Homeverzeichnis des Users. ~20~

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