Im Vergleich mit der Benchmark war die Übergewichtung von Rohstoffen im abgelaufenen Monat nachteilig.

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1 KEPLER Fonds aktuell Marktpositionierung Februar 2016 Auf einen Blick: Wachstumssorgen um China und fallende Rohstoffnotierungen waren zu Jahresbeginn hauptverantwortlich für die äußerst schwache Marktentwicklungen. Mit Ausnahme von Euro- Staatsanleihen lagen alle von uns beobachteten Assetklassen auf Monatssicht im Minus. Im Vergleich mit der Benchmark war die Übergewichtung von Rohstoffen im abgelaufenen Monat nachteilig. von Rudolf Gattringer, Leiter Aktienfondsmanagement Die e Positionierung des Aktienanteils brachte keine nachteiligen Effekte. Innerhalb der Aktienquote waren leicht negative Abweichungen durch die Übergewichtung von Emerging Markets die Folge. Positiv entwickelten sich lediglich Staatsanleihen. Die Übergewichtungen von High-Yield-Unternehmensanleihen und inflationsgesicherten Anleihen waren leicht negativ

2 Summary Die Aktienmärkte sind auffällig schwach ins neue Jahr gestartet. Grund für uns, in die Vergangenheit zu blicken: Als Basis nahmen wir den US-Markt, der die längste Historie besitzt. Wir suchten in einem Zeitraum von fast 90 Jahren nach ähnlich schlechten Monaten. Der Jänner 2016 war tatsächlich ein außergewöhnlicher Monat. Der Standard & Poors 500 Index wies nur einmal einen schlechteren Performancewert aus. Dies war der Jänner Worin ist die ausgeprägte Schwächephase zu begründen? Am monetären Umfeld hat sich wenig verändert. Die US-Notenbank hat die Leitzinsen im Dezember leicht angehoben. Die EZB und Bank of Japan bleiben weiter expansiv. Liquidität ist somit in Hülle und Fülle vorhanden. Auch die Makroindikatoren brachten wenig Überraschungen. Für die USA wird ein ansprechendes Wachstum erwartet. Die BIP-Erwartungen für Europa liegen hinter jenen der USA. Die Industriestaaten zeigen sich insgesamt relativ stabil. Fragiler ist das Bild in den Schwellenländern. Chinas Schwäche hat nicht nur die Aktienmärkte belastet. Teilweise wird die Volksrepublik auch für den Preisverfall bei vielen Rohstoffen verantwortlich gemacht. Einige Indikatoren aus dem Bereich der Behavioral Finance haben ins positive Terrain gedreht. Der Anteil an en, nicht aussagekräftigen Signalen ist aber weiter sehr hoch. Es gab zuletzt keine neuen Erkenntnisse, um eine Änderung in der Asset Allokation zu begründen. Die Kursrückgänge an den Aktienmärkten führten zu einer leichten Verbesserung bei der Bewertung. Einige Kennzahlen liegen wieder unter den langjährigen Durchschnittswerten. Von eindeutigen Kaufsignalen kann jedoch nicht gesprochen werden. Insgesamt wurde keine Umstellung auf der Allokationsebene vorgenommen. Aktien werden im Vergleich zur Benchmark gehalten. Die Beimischung von Rohstoffen zulasten der Anleihen bleibt aufrecht. Insgesamt zeigt die makroökonomische Analyse im Vergleich zum Vormonat keine nennenswerten Veränderungen

3 Aktuelle Positionierung Anleihen, Aktien und Alternative Investments Anleihen Aktien Alternative Investments untergewichtet Einzelne Anlageklassen Geldmarkt Staatsanleihen/besicherte Anleihen Inflationsgeschützte Anleihen Unternehmensanleihen High Grade Unternehmensanleihen High Yield Anleihen Emerging Markets Aktien Industriestaaten Aktien Emerging Markets Rohstoffe (ex Landwirtschaft) stark untergewichtet untergewichtet untergew. übergew. Legende: 5 Stufen - stark untergewichtet, untergewichtet,,, stark Dieses Ergebnis wurde gemeinsam mit dem Risikomanagement analysiert und diskutiert. Da keine Portfolio-Umstellungen vorgenommen worden sind, bleibt das Risiko/Ertragsprofil unverändert (ermittelt für die taktische Asset Allokation des KEPLER Mix Ausgewogen anhand von Indizes)

4 Entwicklung Asset Allokation Investmentkomitee Seit November 2009 bestimmt ein Investment-Komitee bestehend aus Fondsmanagern der KEPLER-FONDS KAG und Univ.-Prof. Teodoro Cocca von der Johannes Kepler Universität Linz regelmäßig die Gewichtungen der verschiedenen Assetklassen. Historische Gewichtung der KEPLER Asset Allokation (Beispiel-Portfolio KEPLER Mix Ausgewogen) - 4 -

5 Anlageklassen im Detail Geldmarkt - Die EZB beschloss in ihrer letzten Sitzung keine unmittelbaren Maßnahmen. Bekräftigt wurde, dass im März der Kurs überprüft und möglicherweise geändert wird, um die Inflationsraten wieder nahe 2 % zu bringen. Die Zinsen werden jedenfalls auf niedrigen Niveaus bleiben, unabhängig davon, welche Maßnahmen die EZB tätigt. In den letzten Wochen fielen die Euribor-Sätze weiter. Der 12-Monats-Satz lag nur mehr bei 0,01 %. Staatsanleihen - stark untergewichtet Staatsanleihen profitierten in den letzten Wochen von den hohen Schwankungen bei Risky Assets. Papiere bester Qualität waren wieder gefragt. Deutschland muss erst bei Laufzeiten über rd. 7 Jahren Zinsen für seine Anleihen bezahlen. Kürzer laufende Bonds weisen negative Rendite aus. 10-jährige Staatsanleihen bringen rd. 0,3 % p.a. Ertrag. Die erwarteten Renditen sind aber generell sehr bescheiden. In Anleiheindizes entdeckt man bei genauerem Betrachten viele Schuldner und Papiere mit negativen Renditen. Im Index EFFAS EMU Staat beträgt der Anteil negativ rentierender Anleihen fast 33 %. Wir bleiben aufgrund der Ertragsaussichten in diesem Segment weiter stark untergewichtet. Inflationsgeschützte Anleihen - Die kurzfristigen Inflationserwartungen fielen mit den rückläufigen Preisen der Rohstoffe weiter. 10-jährige Inflationsswaps liegen in der Eurozone nach wie vor deutlich unter dem Zielwert von 2 %. Die EZB kündigte bereits an, alles daran zu setzen, um wieder in die Nähe dieses Wertes zu kommen. Wir erwarten, dass die Maßnahmen der Notenbanken mittelfristig die gewünschten Effekte bringen werden. Wir bleiben deshalb. High-Grade-Unternehmensanleihen - Die High-Grade-Unternehmensanleihen konnten sich im allgemein schwachen Marktumfeld nicht behaupten. Die Aufschläge zu Staatsanleihen weiteten sich aus. Der Spread beträgt aktuell rund 135 Basispunkte. Dieser Wert lag zuletzt vor drei Jahren auf einem ähnlichen Niveau. Die fundamentale Situation der Unternehmen hat sich nicht verschlechtert. Wir bleiben gewichtet. High-Yield-Unternehmensanleihen - Am stärksten von den Marktturbulenzen getroffen wurden High-Yield-Corporates. Die Zinsdifferenz zu Staatsanleihen hat sich weiter fortgesetzt. Über 700 Basispunkte beträgt der Aufschlag aktuell. Wie bei den High-Grade-Anleihen fand man ähnlich hohe Aufschläge zuletzt vor Jahren. Gerade der Energie-Bereich ist durch den niedrigen Rohölpreis unter Druck. Außerhalb dieses Sektors stellt sich die Situation tendenziell aber weiter positiv dar. Wir bleiben

6 Anlageklassen im Detail Emerging Markets Anleihen - Emerging-Markets-Anleihen waren in den letzten Wochen unter Druck, die größten Verlierer dabei die Rohstoffproduzenten. Die Zinsdifferenz zu Staatsanleihen ist auf mehrjährige Höchststände gestiegen. Sie liegt bei rund 4,5 %. Emerging-Markets- Anleihen sollten sich beruhigen, wenn sich die Rohstoffmärkte stabilisieren. Wir halten an der en Gewichtung fest. Aktien Industriestaaten - untergewichtet Weltweit kam es bei Aktien im Jänner zu Kursverlusten. Vor allem in Nordamerika, Europa und Asien fielen diese heftig aus. Das Ausmaß war jedoch uneinheitlich. Der US-Markt hielt sich von den großen Börsenplätzen am besten. Am schlechtesten entwickelte sich Japan, Europa lag im Mittelfeld. Für die Korrektur kann man vordergründig die Wachstumsschwäche in China sowie fallende Preise bei Rohstoffen verantwortlich machen. Diese Tatsachen waren aber am Markt schon länger bekannt. Die Korrektur zeigt auch positive Effekte, denn die Bewertungskennzahlen haben sich wieder entspannt. Die Behavioral-Finance- Faktoren zeigen ebenfalls ein verbessertes Bild. In Summe fehlen jedoch Signale, um von der en Gewichtung im Aktien- Segment abzuweichen. Die Argumente für eine Übergewichtung von Emerging Markets innerhalb des Aktienteils sind aufrecht. Der Bewertungsabschlag ist im historischen Vergleich sehr attraktiv. Aktien Emerging Markets - Die Korrektur an den Aktienmärkten fiel bei Emerging Markets kräftiger aus als bei Industriestaaten. Wir sehen aber in vielen Bereichen eine Stabilisierung und gehen davon aus, dass die Underperformance abgebaut wird. Neben der Bewertungsseite gibt es auch Kaufsignale aus dem Bereich der Behavioral Finance. Wir bleiben daher. Rohstoffe - Der Preisverfall setzte sich Anfang Jänner bei einigen Gütern ungebrochen fort. Die bekannten Rohölsorten WTI und Brent durchbrachen die Marke von 30 Dollar und waren zwischenzeitlich sogar günstiger als Ende In den letzten Tagen kam es aber zu einer deutlichen Gegenbewegung. Dies könnten erste Anzeichen einer Stabilisierung sein. In vielen Bereichen herrscht noch ein Angebotsüberhang. In einzelnen Segmente ist eine Bereinigung aber schon voll im Gang. Deutlich positive Signale liefern unverändert Faktoren aus der Behavioral Finance. Wir bleiben daher bei Rohstoffen weiter

7 Peer Group Vergleich: Portfolio Management Ausgewogen Wertentwicklung: (Start KEPLER Dynamik Asset Allokation) ,80 % + 26,44 % Quelle: Morningstar Vergleichsgruppe: 157 Fonds Angaben über die Wertentwicklung (nach OeKB-Methode ermittelt, basierend auf den veröffentlichten Fondspreisen) beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro- Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken

8 Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: KEPLER Info-Hotline: ( , IMPRESSUM: KEPLER Newsletter zur aktuellen Marktpositionierung Medieninhaber und Herausgeber: KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft mbh, Europaplatz 1a, 4020 Linz, Am Medieninhaber beteiligt: Oberösterreichische Landesbank Aktiengesellschaft (zu 26 % direkt beteiligt), Oberösterreichische Versicherung Aktiengesellschaft (zu 10 % direkt beteiligt), Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft (zu 64 % direkt beteiligt). Nähere Details sind im Internet unter abrufbar. Geschäftsführung: Dir. Andreas LASSNER-KLEIN, Dir. Dr. Robert GRÜNDLINGER, Dr. Michael BUMBERGER Aufsichtsrat: Vorsitzender VD-Stv. Mag. Christian RATZ, Dir. Uwe HANGHOFER, Prok. Franz JAHN, MBA, Ludwig HIRNSCHROTT-DIEHL, MBA, Dir. Friedrich Führer, VD Mag. Othmar NAGL Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der KEPLER- FONDS KAG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die KEPLER-FONDS KAG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Gleiches gilt für den Inhalt von anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.b. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf den veröffentlichten Fondspreisen, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Marktbedingte geringe oder sogar negative Renditen von Geldmarktinstrumenten bzw. Anleihen können den Nettoinventarwert von Investmentfonds negativ beeinflussen bzw. nicht ausreichend sein, um die laufenden Kosten zu decken. Der aktuelle Prospekt (für OGAW) sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen - Kundeninformationsdokument (KID) sind in deutscher Sprache bei der KEPLER-FONDS KAG, Europaplatz 1a, 4020 Linz, den Zahlstellen sowie unter kostenlos erhältlich. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter

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